Zahlenzauber


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„The Journey of Time“. Maya Hieroglyphic Writing.

 

Die Götter erkannten, dass sie zwar zwei Menschen geschaffen hatten, aber sie besaßen noch kein Buch, nach dem sie  sich hätten regieren können. Darüber berieten sie mit zwei Menschen göttlichen Geschlechts, Oxomoco und Cipactonal. Sie zogen auch ihren Enkel Quetzalcoatl hinzu. Und so fingen die drei – in einer Höhle sitzend – an zu streiten, wer von ihnen das erste Zeichen des Kalenders einsetzen sollte. Und aus Respekt einigten sie sich, der Frau dieses Vorrecht zu gewähren. Während sie so suchte, traf sie eine gewisse Sache, genannt Cipactli, als Schlange abgebildet und von der gesagt wird, sie wohne im Wasser. Die Alte erzählte von ihrem Vorhaben und bat die Schlange darum, das erste Zeichen des Kalenders sein zu wollen. Die Schlange sagte Ja. Und so malten sie das erste Zeichen und nannten es ce ciptactli, was eine Schlange bedeutet. Der Mann der Frau stellte dann zwei Schilfrohre hin, der Enkel drei Häuser…bis sie dreizehn Zeichen hatten.

Dies soll der einzige Bericht sein, den es in Bezug auf den Ursprung der Kalender gibt. Ganz korrekt ist er nicht, denn ce ciptactli bedeutet nicht Schlange, sondern Krokodil. Das zweite Zeichen ist nicht Zwei Schilfrohr, sondern Zwei-Wind und beim dritten sind es nicht drei Häuser, sondern Drei-Haus. Eine Zahl und ein Bild drückten eine Zeitspanne für die Maya aus und nicht wie lange angenommen eine Anzahl von Häusern oder Adler.

Beschrieben wird in diesem Teil des Schöpfungsmythos im „Alten Mexico“, wie die Bewusstwerdung des Zählens zustande kam. In einer Höhle, die das irdische Paradies meint, das Taomanchan. Diese soll sich in der heutigen Stadt Cuerncavaca, der Stadt des ewigen Frühlings, befunden haben. Die Höhle wurde als ein gemeinsamer Wohnort von Göttern und Menschen gedacht. Sie stellt die Bewusstseinsschwelle dar, auf der sich Bewusstes und Unbewusstes berühren.

Aus der Unordnung folgt demnach Geordnetes mit Hilfe von Zahlen. Die ersten Menschen wurden als Erfinder von Zauberkraft und Magie gedacht.  Quetzacoatl stand dem Bewussten näher, obwohl er zur Hälfte Mensch und zur Hälfte Gott war. Er gilt als Kulturbringer und Reformator.

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Palast Cortès. Heute Museum.

Die Azteken nannten die Stadt Cuerncavaca  „Cuahnahuac“, was nahe beim Wald bedeutet. Geografisch befindet sie sich im Herzen Mexicos. Die Stadt liegt etwa eine Stunde Fahrt von Mexico-City entfernt. Man durchfährt dabei einen Höhenunterschied von 700 Metern. Die 1.5 Millionen Einwohnerstadt liegt auf einer Höhe von 1.540 Meter.
Cuernacavaca ist die Hauptstadt des Bundesstaates Morelos.
Einst errichteten Aztekenkönige ihre prachtvollen Sommerresidenzen in ihr. Der spanische Eroberer Hernàn Cortès ließ 1530 seinen Palast erbauen. Kaiser Karl hatte ihn entmachtet. Er musste sich zurückziehen. Und Kaiser Maximillian hatte zwar eine Frau namens Charlotte. Er soll sich aber in der Stadt mit seiner indianischen Freundin getroffen haben. Heute ist die Stadt Heimat vieler Ausländer. Politiker, Künstler wie auch reiche  pensionierte Amerikaner leben dort. An Wochenenden platzt die Stadt aus allen Nähten. Ganzjährig herrscht mildes Klima. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 21 Grad. Zu Zeiten der Azteken war die Stadt Zentrum des Ackerbaus, heute ist die Stadt eine Gartenoase.

 

Zahlen als ordnende Funktion

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Der normale aztekische Kalender richtete sich nach dem Sonnenjahr und hieß xihuitl (bei den Maya haab).

Er umfasste 18 Monate zu je 20 Tagen plus 5  Tage, die unglücksvoll gewesen sein sollen. Jeder Monat hatte 4 Wochen zu je 5 Tagen. Der letzte Tag in der Woche war öffentlicher Markttag (tianquiztli) und gleichzeitig Fest- und Ruhetag. So gab es insgesamt 288 Arbeitstage und 72 tianquiztli im Jahr. An den 5 Unglückstagen sollte man nicht arbeiten. Dies ergab insgesamt 365 Tage.

Es gab noch einen zweiten, heiligen Kalender mit 260 Tagen, den sogenannten tonalpohualli, der zu Weissagungen benutzt wurde. Die 260 Tage waren in 20 Wochen zu je 13 Tagen aufgeteilt. Jeder Tag war einem Gott oder einer Göttin zugeordnet. Das Schicksal der Menschen hing davon ab, ob ihrem Geburtstag gute oder schlechte Eigenschaften zugeschrieben wurde. So war zum Beispiel „Sieben Regen“ ein günstiger Tag, „Zwei Kaninchen“ dagegen ein schlechter Tag.

Wie die Maya kombinierten die Azteken ihre Kalender. So entstand ein Kalenderrad von 52 Jahren. Am Ende einer 52-jährigen Periode wird die Zeit und die Welt wiedergeboren, symbolisiert durch die Zeremonie des Neuen Feuers. Bei dieser Zeremonie wurden in den letzten Stunden des alten Jahres alle Feuer gelöscht, die Bildnisse der Götter ins Wasser geworfen und Kinder und Frauen versteckt. Priester stiegen auf den Hügel des Sterns, oberhalb von Ixtapalapa (OstenMexico-City) und warteten bis die Plejaden den Zenit überschritten. Um diese Zeit war die Gefahr am größten, dass die Erde zerstört wird.

Himmlische Vorgänge beobachteten sie. Die, die sich ihnen zeigten, wurden so treu wie möglich in ihrer Welt reproduziert, um im Einklang mit dem Kosmos zu leben. Innen wie außen. Oben wie unten. Wie im Himmel so auf Erden. Der Mensch trägt als Mikrokosmos das getreue Abbild des Makrokosmos, des Universums in sich. Sie lebten so eng mit der Natur, dass sie diese  Naturgesetze erkannten.

Für sie hatten Zahlen eine führende und ordnende Funktion.
Sie entwickelten ein Zahlensystem. Ihre Zahlworte trugen immer auch einen symbolischen Wert in sich.

Die Zahl Fünf heißt macuilli und bedeutet, etwas mit der Hand nehmen.
Centzotli ist die Zahl 400.  Sie meint ebenso einen Haarschopf und drückt den Sinn von unzählig aus.
Cempohualli heißt die Zahl 20. Sie drückt eine Zählung oder eine vollständige Zählung aus.
Cenxiquipilli lautet die Zahl 8000. Sie ist eine andere große Zahl. Das Wort bedeutet ebenso Sack, vollständiger Sack. Sie wurde benutzt zum Zählen von Hölzern, Seilen, Schnüren, Kanus, Dächer, Messer oder Kerzen und Ähnliches.

Endungen hinter Zahlwörtern drückten die Form des Zählgegenstandes aus.

-tetle beispielsweise wurde für kugelförmige Eigenschaften verwendet: Centetle, Ontetle für Henne, Eier, Früchte, Bohnenkörner, Kakao, Melonen u.a.
Mit der Endung -pantli wurden Rinnen, Furchen, Wände, Personenreihen gezählt. Dinge, die der Länge nach angeordnet waren: Cempantli, Ompantli.
Dinge, die ein Doppel, eine Dualität ausdrückten endeten mit -tlamantli. Schuhe, Teller und so weiter.

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Die gefiederte Schlange

Mais, das  heilige Korn der Maya wurde Olotl genannt. Das Wort wird von Forschern mit dem Wort  Herz, yollotl in Verbindung gesetzt. Olotl ist das Herz oder die entkörnte Ähre des Maiskolbens.  Mit Olotl wurden längliche Gegenstände gezählt.

Cemipilli, Omipilli, Yeipilli ist die Zählart von Zwanzig zu Zwanzig: 20, 40, 60.
Die Zwanzig wurde im Maya-System sowohl als Vollendung oder als Null aufgefasst, weil sie gleichzeitig das Totale,und auch das Nichts ist.

Zahlen waren in ihrer Gedankenwelt immer qualitativ geprägt. Zahlen waren etwas Lebendiges. Die Mehrzahl von Zahlen wurden immer nur dann verwendet, wenn die Gegenstände  und Begebenheiten beseelt waren.

Die einfache Rechnung 10 x 20= 200 war für sie nicht von Bedeutung. Es handelte sich für sie um 10 verschiedene Zwanziger, jede mit ihrer besonderen Eigenschaft und  Individualität.

Die Zahl  als solches war für die Maya nur eine halbe Sache. Zahl kannten sie nicht als etwas Abstraktes. Zehn konnte man in ihrer Vorstellung nicht sagen. Man musste immer sagen, was zehn?  Zehn Hühner, zehn Bäume oder zehn Männer? Ohne das zu sagen, ist Zehn ein Loch und ein Loch ist leer.
Zahlen waren immer auf etwas bezogen und Zahlen erfassten dieses bewusst.

 

 

Chitta  kommt von chit und bedeutet wahrnehmen oder sehen, und meint bemerken oder auf etwas aufmerksam werden. Chitta ist all das, was bemerkt worden ist.  Alles war wir bemerkt haben, was wir jemals erlebt haben, worauf unser Bewusstsein seine Aufmerksamkeit richtet,  ist Chitta, gehört zu unserem Pool der Erfahrungen, bewusst oder unbewusst, heute, gestern, vor sechs oder sogar in einem früheren Leben. Was wir erleben wird zu einem Teil unseres Geistes. Chitta ist die Gesamtheit unserer Erfahrungen und Erinnerungen. 200.000 Kilometer reichten unsere Neuronen des Gehirn, reihten wir sie aneinander. Das ist die halbe Wegstrecke von der Erde bis zum Mond. 400 Milliarden  Informationseinheiten pro Sekunde verarbeiten wir. Doch wir verwerten gerade mal 2000 davon. Das Wenigste erfahren wir also bewusst.

Die Zahl sei die „Urmanifestitation des Geistes“, sagte einst C.C. Jung. Die Zahl sei der Archetyp, indem sich die Einheit von Psyche und Materie ausdrücke. Man könne die Zahl als die „Bewegungskonfiguration der physikalischen und psychischen Energie“ betrachten, schreibt Marie Louise von Franz in ihrem Buch Zahl und Zeit und setzte damit Jungs Anschauungen fort.

Die zeitliche Mathematik war für Azteken ebenso wie für die Maya  das A und O ihres Lebens. Interessant ist allerdings, dass beispielsweise im Wörterbuch der Sprache Nahuatl im „Alten Mexico“ das Wort Zahl nicht existierte, auch nicht in den Mayasprachen. Im ersten Wörterbuch aus dem Jahre 1571 gibt es kein Wort, das jenes Phänomen Zahl bezeichnet. Erst in der Überarbeitung von 1910, in dem einige neue Wörter zu lesen sind, erscheint das Wort.

Die  Zahl Vier ist in Jung`scher Sprache das Selbst. Das Wort Nagual (moderne Form von nahualli) soll von dem Wort Vier  – nagul – abstammen. Nagual  umschreibt in der Welt der Aktzeken und Maya den dunklen, unbekannten Teil der Psyche, von dem die lichte Seite, die bewusste derselben nur eine leichte Ahnung haben kann. Das dem Licht Zugängliche wird Tonal genannt.
Tonal und Nagual sind die Gesamtheit der Psyche. Aus dem Nagual fließt ständig die Lebensenergie, die das Bewusstsein ernährt und aktiv hält. (Auszug Carlos Castaneda, Tales of Power 1974)

Es  ist die Energie, die noch immer als magisch empfunden wird. Die „alten Mexikaner“ stellten sich das Wort Ziffer als etwas Magisches, als das kreative Erzeugnis von einer mysteriösen archetypischen Energie vor.

In Texten, die sich auf die Kalender beziehen, benehmen sich Zahlen nicht zufällig wie Verben, deren Tätigkeit die Qualität eines Tages oder eines Zeitraumes bestimmt. Da wird vom Tage Drei-Hirsch berichtet. Drei-Hirsch ist ein gutes Tonalli sagen sie. Es „dreiert im schönen Zeitraum“. In diesem Zeitraum ist Glückseligkeit.  Dem Tonalli, der lichte Aspekt der Psyche, wird etwas bewusst. Tonalli ist  in ihrer Glaubenswelt das Ergebnis der Tätigkeit dieser Zahl.

Zahlen haben in der Glaubenswelt der Azteken und Maya immer eine wirkende Kraft auf den Menschen.

Es wohnen Kräfte in ihnen.

Der Tag Fünf-Wasser. Überall “ befünfertes Wasser“  ist nicht gut für die Umgebung. Das Tonalli sei nicht gut. Menschen, die in diesem Zeichen geboren wurden, seien nicht friedlich. Dieses hänge mit der Eigenschaft der Fünf zusammen. Und natürlich wurde in solchen Fällen auch die Umwandlung dieser ungünstigen Eigenschaften betrieben. Fünf bedeutet einen Aspekt des Selbst.

Im Mittelpunkt steht hierbei die Bewusstseinsentwicklung des Menschen von der Heiligen Fünf bis zur Heiligen Zwanzig.
Die Zwanzig, die in ihrem Zahlensystem auch die Vollendung oder das Nichts bedeutete.

Das Wort teohpuhqui wird als Betrübnis, Qual oder Trauer übersetzt. Die wörtliche Übersetzung lautet der Gotteszähler.
Gotteszählung fängt dort an, wo sich ein Kranker fragt, warum der liebe Gott ihm so etwas gegeben hat. Da fängt das Bangen an. Und damit das Zählen.

 

Zahlen und Götter waren im „Alten Mexico“ identisch.

Die Zahlen 1 bis 20 wurden bei den Maya von Götterköpfen dargestellt. Götter stellten verschiedene Tage dar, oder sie begleiteten Tageszeichen. Der Gott der Zahl Drei ist ein Wind-und Regengott. Quetzacoatl entspricht ihm. Er war der Bringer von Regen und der Wegfeger von Regengüssen. Der Regen symbolisiert unter anderem die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Der Gott der Zahl Vier ist der Sonnengott.
Der Gott der Zahl Fünf wurde von Forschern bei den Maya als Gott N klassifiziert. Sein Name ist Mam und bedeutet „mütterlicher Großvater“. Er wurde entsprechend ihrer Zeitrechnung an den fünf überschüssigen Tagen eines Jahres verehrt. Oft wurde er mit einer Muschel auf dem Rücken gezeigt. Sie symbolisiert das Erdinnere.

Der Maya Gott der Zahl Sieben ist der Jaguar.
Die Zahl Acht ist der Maisgott.
Der Gott der Zahl Zwölf ist der junge Lahun-Chan, auch Zehn Himmel genannt der Gott des Planeten Venus.
Der Gott der Zahl Dreizehn ist ein Schlangendrachen. Allerdings wird die 13 als 10 + 3 dargestellt und darum vom Gott der Zahl Zehn und vom Gott der Zahl Drei repräsentiert.

Die Götter des heiligen Kalenders tonalpohualli, 260 Tage, genutzt zu Weissagungen:

1 Krokodil (cipactli) Tonacatecuhtli, Herr der Erhaltung
2 Wind (ehecatls) Quetzalcoatl die Gefiederte Schlange
3 Haus (calli) Tepeyollotli, das Herz des Berges
4 Eidechse (cuetzepalin) Hueyhuecoyotl, der Alte Kojote
5 Schlange (coatl) Chalchiutlicue, die Wassergöttin
6 Tod (miquiztli) Tecciztecatl, der Mondgott
7 Hirsch (mazatl) Tlaoc, der Regengott
8 Kaninchen (tochtli) Mayahuel, die Göttin des Pulque
9 Wasser (atl) Xiuhtecuhtli, der Feuergott
10 Hund (itzcuintli) Mictlantecuhtli, Herr der Unterwelt
11 Affe (ozomatli) Xochipilli, Prinz der Blumen
12 Gras (malinalli) Patecatl, Gott der Heilkunst
13 Rohr (acatl)  Tezcatlipoca, Herr des rauchenden Spiegels
14 Jaguar (ocelotl) Tlazolteotl, Göttin der Liebe und des Schmutzes
15 Adler (cuauhtli)  Xipe Totec, der gehäutete Herr
16 Geier (cozcaquauhtli) Itzpapalotl, der Obsidianschmetterling
17 Bewegung (ollin) Xolotl
18 Reibstein (tecpatl) Tezcatlipoca, Herr des rauchenden Spiegels

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Zahlen, ihre Kräfte und ihre Macht

Alles von Anbeginn der  Dinge ist nach Zahlenverhältnissen geformt. In ihnen haben verschiedene Elemente ihren Grund. Der Wechsel der Zeiten, die Bewegung der Gestirne, die Umdrehung der Planeten, der Sonnensysteme, der Pflanzen, der Tiere, der Menschen,  kurz alles besteht durch die Verbindung der Zahlen.
Zahlen wohnen deshalb große und erhabene Kräfte inne. Alles was ist und wird, besteht durch bestimmte Zahlen und erhält seine Kraft von ihnen. Jede Bewegung, jede Handlung sowie alles, was der Zeit und der Bewegung unterworfen ist – auch die Harmonie und die Stimme erhalten durch Zahlen und ihr Verhältnis ihre ureigene Kraft. Für die Azteken und die Maya waren Zahlen magische Operationen, die in ihrer Formbarkeit mit dem Höchsten wie mit dem Niedrigsten in Zusammenhang gebracht werden konnten. Sie hatten das Wissen um die Großen Gesetze und lebten mit ihnen. Die Zahl war es, durch die alles besteht. Auch wir Menschen sind nach geometrischen Verhältnissen zusammengesetzt, lebende Geschöpfe, die nach den Regeln der Harmonie bestehen. Daraus folgt, dass Zahlen auf die Seele, auf den Körper, auf das ganze lebende Wesen einzuwirken vermögen.

Es gibt Zahlen, die dem Himmlischen, Zahlen, die dem Irdischen und Zahlen, die der zukünftigen Zeit angehören.

 

kompassÜbrigens: Die Psalmen der Bibel sollen von siebzig Ältesten nach der Wirksamkeit der Zahlen geordnet worden sein.
In der Apokalypse  Johannes ist zu lesen: „Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl.“
Diese Berechnungsweise stand bei den Hebräern und Kabbalisten in hohem Ansehen.

Die Natur ist nach Zahlen und Wirksamkeit benannt: das Fünffingerkraut, das der Zahl Fünf dem Gift widerstehen sollte, böse Geister vertreibe, Versöhnung befördere und täglich neunmal ein Blatt davon im Wein genommen, heile, drei Blätter das dreitägige, vier das viertägige Fieber. Auf ähnliche Weise soll das Eisenkraut (Verbena) bei Fieber Hilfe bringen, wenn es bei viertägigem Fieber am vierten Stengelknoten abgehauen wird.  Der Grund solcher Erscheinungen sei in dem Wechselverhältnis der verschiedenen Zahlen zu suchen.

Bei den Kabbalisten besitzt die Zahl Fünf eine große Vollkommenheit und Kraft. Bei den Pythagoräern hieß sie deshalb die Zahl der Ehe, wie auch die der Gerechtigkeit, weil sie die Zahl Zehn durch das Gleichgewicht bildet. Die Schwalbe brütet nur fünf Junge aus. Auch gibt es fünf Arten, nach welchen von Gott alles erschaffen wird, nämlich das Wesen, die Gleichheit, die Verschiedenheit, die Empfindung und die Bewegung. Sie heißt auch die Zahl der Glückseligkeit und der Gnade und ist das Siegel des heiligen Geistes, das alles verknüpfende Band und die Zahl des Kreuzes.
Der Mensch wurde mit fünf Instrumenten ausgerüstet: dem Sehen, dem Hören, dem Schmecken, dem Riechen und dem Tasten. Dieser „Fünfsternkörper“ der sinnlichen Welterfahrung ist aber erst der Beginn der Entfaltung dessen, was als Möglichkeit unserer Bewusstseinsentwicklung vorhanden ist.

Die Acht, zwei verlaufende Kreise, die sich an einem Punkt berühren, lehrt uns, dass wir zu einemWandel nur über die Mitte her fähig sind

und so weiter….

Alles hat seine Bestimmung und Ordnung im übergeordneten Ganzen hat. Nicht nur die Azteken und Maya mussten, wir müssen heute nicht minder Tag für Tag unsere notwendigen Bedürfnisse beachten und sie über die Kraft des Wollens zu einer klaren Strategie verwandeln, damit sie Befriedigung und Harmonie finden. Der Mangel ist dabei eine wichtigste Antriebskraft. Wir müssen das Notwendige erledigen – Not wenden – dabei mit den Großen Gesetzen in Harmonie leben, unseren Lebensauftrag erfüllen und uns im Ur-Vertrauen dem Rhythmus von Leben und Sterben hingeben.

 „Erkenne dich selbst, damit du Gott erkennst“
 (Spruch über dem Tempel von Delphi)

In allen Erscheinungsformen des Lebens sprechen die gleichen Gesetze. Nur dadurch ist der Mensch fähig, das gesamte Universum zu begreifen, indem er es herunterholt vom Himmel auf die Erde, in sich hinein.
Wir sind Teil all dessen.
Es gibt außerhalb des Mikrokosmos „Mensch“ nichts, was nicht auch analog in ihm selbst zu finden ist.
Unsere Erfahrungen sind der Kompass.

Dieses Analogiegesetz kannten die Azteken und die Maya.

Wissen wir um die Großen Gesetze?

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Urwissen der Schöpfung

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Foto: R. Weller

Ammonite sind Fossilien. Benannt wurden sie nach dem griechischen Gott namens Ammon.Vor 415 Millionen lebten sie als Muschel-Kreaturen im Meer. Sie sind aus den Bactrites hervorgegangen, sagt die Evolutionsbiologie. Es gab dann drei Katastrophen. Während der Permian Periode vor 250 Millionen Jahren, nur zehn Prozent überlebten, während der Triassic Periode vor 206 Millionen Jahren, es überlebte nur eine Spezie von ihnen. In der Zeit der Jurassic Periode bis zum Ende der „Cretaceous“ Periode starb  der letzte Rest an Ammoniten aus. Man findet Ammoniten auf jedem Kontinent. Sie  sind nicht nur wunderschön, sondern auch von hohem wissenschaftlichen Wert. Geologen können  -dank ihres Vorkommens – Gesteine recht genau datieren.

 

Die harmonischen Prinzipien des Universums

 

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Unsere Herzen stehen in Resonanz mit der Frequenz des Herzschlages der Erde. Zahlen stehen in engem Kontakt mit Klängen. Jede einzelne Schwingung, jede einzelne Frequenz wirkt auf uns Menschen, auf unser Befinden, auf die Natur, den Kosmos. Nada Brahma – Die Welt ist Klang.  Die 8 Hauptgruppen des Periodensystems korrespondieren mit den 8 Tönen der Tonleiter. Die Töne der Planeten unseres Sonnensystems ergeben eine Harmonie. Die Solfeggio Frequenzen, jene Heilklänge, basieren auf mathematischer Perfektion und können auf die Quersummen 3 – 6 – 9 reduziert werden. Bei den Maya sind es 9 Unterwelten und 13 Himmel. In der Kabbalah wird ebenfalls auf die Bedeutung der Quersummen 3 – 6 – 9 hingewiesen.

Bei den Kelten steckt in der 9 das ganze Universum. Die 5 erfasste Zeit und Raum. Auch bei den Essenern ist die Anwendung der Heiligen Geometrie gebräuchlich. Zahlen sind keine gewöhnlichen Gesetze des Wortes. In der Tradition der Maya, der tibetischen Bön-Tradition, bei Schamanen und weiterer indigenen Kulturen oder auch im Sufismus ist dieses bekannt.
Sie wurden nicht willkürlich geschaffen. Sie sind wesentlich Harmonie, von aller Ewigkeit an. Es sind die harmonischen Prinzipien des Universums.

Für die Essener und Kabbalisten ist alles, was existiert – und zwar ohne Ausnahme  – von einem Lichtfeld umgeben. Dieses Lichtfeld folgt den geometrischen Ordnungs-Prinzipien des Geistes. Der Geist ist primärer Schöpfer- seiner Natur nach im wesentlichen Gedanke und Licht – durch seine Bewegung im leeren Raum des Bewusstseins wurden  alle Dinge erschaffen. Alles spiegelt sich in geometrischer Organisation wieder: Atom, Mineral, Kristall, Pflanze, Tier, Mensch, Planet, Sonnensystem, Galaxie und Universum.

Die Dreiheit ist immer das Vollkommene. Immer dann ist eine Ganzheit errreicht. Drei mal drei ist die göttliche Zahl.

Wunderwerke der Natur.

Wunderschön anzusehen. Überbleibsel aus einer Zeit, die wir uns wohl nur schwerlich vorstellen können.

In der gesamten Natur finden sich die gleichen Muster. Ob in der Sonnenblume oder im Kaktus, ob im Wasserwirbel oder in einer Galaxie, überall treffen wir auf das gleiche System von Informationen.

ammonite shell

 

 

ammonite kleinsten 1,5, cm

kleinste Ammonit, 1.5 Zentimeter

 

 

Die Drei: Zahl des ganzen Menschen aus Körper, Seele und Geist. Zahl der menschlichen Befindlichkeit aus Über-Ich, Es und Ich.  Zahl der Zeit aus Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Die erste männliche (ungerade) Zahl. Zahl der Verbindung von Himmel und Erde durch Luft und Symbol für ein geschlossenes System mit Anfang – Mitte – Ende. Es gibt 3 Erzengel: Michael, Gabriel und Raphael.

 

Die Fibonacchi -Zahlenreihe

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Leonardo von Pisa, auch unter dem Namen Fibonacci bekannt, reiste nach Ägypten, Indien und nach Syrien. Er hat die Welt der Zahlen und der Kultur entscheidend geprägt. Zu den bekanntesten harmonikalen Strukturen gehört neben dem Goldenen Schnitt auch die Fibonacci-Reihe. Sie fangen mit 0 und 1 an, und dann ist jede Fibonacci-Zahl gleich der Summe der beiden vorhergehenden Fibonacci-Zahlen. Übrigens: Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Wiege unseres Zahlensystems  Nordindien und nicht Arabien. Hier entwickelten Gelehrte im dritten Jahrhundert v. Chr. ein Zehnersystem, bei dem man für die Ziffern 1 bis 9 abstrakte, graphische Zeichen schuf. In denen waren bereits unsere modernen Ziffern zu erkennen.

„Die Geometrie ist vor der Erschaffung der Dinge, gleich ewig wie der Geist Gottes selbst und hat
in ihm die Urbilder für die Erschaffung der Welt geliefert“, sagte der Astronom und Philosoph Johannes Kepler im 17. Jahrhundert.

Die Heilige Geometrie ist das Urwissen der Schöpfung. 
Heilig auch im Sinne von heilsam, denn sie wirken zutiefst harmonisierend und erinnern den Menschen an seine ursprünglichen Ordnungsprinzipien. Heil zu sein bedeutet ausgeglichen und im Lot zu sein, verbunden mit dem Weltganzen, auch Urgrund oder Urmatrix genannt. Insofern kann beispielsweise ganzheitliche Architektur auch die Heilwerdung fördern, indem sie durch harmonische Formgebung zum Wohlbefinden ihrer Benutzer beiträgt. Stichwort: Feng Shui, Geomantie.

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Hunab-ku. Dieses Zeichen ist das kraftvollste Zeichen der Maya. Es ist das Symbol für Gottes Welt. Der Kreis, die Einheit,  der Raum, die Spirale, das Zentrum der Galaxie, der Ursprung allen Seins.
Zeit geschieht spiralig für die Maya.

 

 

 

 

Kabbalah oder Kabbala: Für all jene, denen der Begriff Kabbala, auch Kabbalah geschrieben, erst einmal gar nichts sagt:
Es ist sozusagen die geistige Lampe des Abendlandes, über die Mysterienschulen Ägyptens und Israel nach Europa und Amerika gelangt. Sie ist eine mystische Tradition des Judentums, die den Sinn des Gottesnamens, die sternenbestimmte Organisation der Welt, die Naturelemente und die makro-kosmischen Geheimnisse des menschlichen Organismus einschließt. Nach kabbalistischer Ansicht hat Gott alles, was er im Universum geschaffen hat, auch am Menschen geschaffen. Hieraus ergibt sich ein Weltbild der wechselseitigen Entsprechungen von Oben und Unten, Innen und Außen. Der Mensch steht unter dem ganzheitlichen Einfluss universaler Kräfte, kann diese aber seinerseits beeinflussen. Beispielhaft hierfür ist die kabbalistische Wortmagie, in welcher das Aussprechen von Worten eine unmittelbare Einflussnahme auf das damit Bezeichnete nach sich ziehen soll. Jedem Buchstaben des Alphabets entspricht eine bestimmte Zahl und jeder Zahl eine Deutung.  Und noch vieles mehr…
Wir sind umgeben von einem sich gegenläufig drehenden Pyramiden-ähnlichem Lichtfeld, das den feinstofflichen Körper mit der Seele verbindet (Merkabah).

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Wenn man die Geheimnisse  der Natur begreift, kann man sich nur vor ihr verneigen. Vor uns liegt Vollendung.
Es ist das leichte Brennen des Daseins, des Wissens um die Wunder dieser Welt. Staunen, erwachen vor der Sonne, spüren, wie die Erde spürt, die sich knirschend um das unsichtbare zentrale Feuer dreht. Es ist dieser Pulsschlag nah an meinen Knochen, der sich im Pulsschlag der Erde wiederfindet – Lebendigsein. Erfahrungen rauschen durch den Raum zwischen  der Haut meiner Seele und der Haut der Welt.  Mein Atem ist es, der mich mit dem Weltganzen verbindet.  Wind, den wir erzeugen, wenn wir laufen, ist die Energie des Werdens. Wind, der zu uns kommt, wenn wir stillhalten, ist die Energie des Seins.  Alles geht nahtlos ineinander über. Wir waren gestern und sind heute. Die Biene umkreist die Blume. Alles, was mit unseren Gefühlen spielt, will unsere Herzen öffnen, um das Licht einzulassen.  Eine Träne und ein Lächeln. Diese Welt, die mit uns unterwegs ist, ist unser Herz.

Wir sind umgeben von einem Mantel aus unsichtbaren Energien. Wenn wir das Materielle überschreiten würden, könnten wir es erkennen. Die Natur ist in Licht gebadet.  Leben ist von Angebinn im Geist. Unser Körper ist nicht so schnell. Unser Körper ist nicht alles, was wir sind. Es gibt keine andere Tiefe als die Tiefe der menschlichen Seele. Wir sind ein atmendes Puzzlestück in diesem Weltganzen.  Die Anleitung zum Leben kommt mit dem Leben. Und im Lauf der Zeit erahnen wir ein Bild und wir begreifen unseren Platz in der Welt. Die Dinge, zu denen wir uns hingezogen fühlen, sind einfach Teile, die jene Höhere Intelligenz, Höhere Macht, Gott,  wieder ungebrochen  für uns zusammenfügt. Es ist als laufen wir rückwärts, um wieder Ganz zu werden.

Und so ist es: Alles läuft letztlich immer wieder auf die Frage der Energie hinaus.

Du bist die Entdeckung von dem, was du hinter deinen Augen bist, was du bist und was deine Bedeutung und dein Sinn ist. Das ist das Mysterium. Du bist nicht die vielen Kleider in deinem Kleiderschrank. Man erkennt dich an deinem Licht und an deiner Energie. Man erkennt dich an deiner Schwingung. Du bist der gehauchte Atem von etwas ganz Großem. Das Licht um dich herum sind die verbliebenen Partikel deines Ursprungs. So`ne Art Transportmittel, durch das du hier auf Erden dieses Abenteuer Leben erfahren kannst. Umarme alle deine Möglichkeiten. Du bist hierher gekommen, um zu lernen zu manifestieren, um zu heilen, was meint, in Harmonie mit dem Weltganzen verbunden zu sein. Du wirst deine Macht niemals kennen und besitzen, bis du weißt, W e r  du bist, bis du weißt, dass du es We r t bist.

Wir könnten diesem Prozess vertrauen. Dem vertrauen, was wir im Herzen hören. Wir könnten weniger Tun und mehr Sein. Tun bringt nicht immer die erwünschten Ergebnisse. Wir könnten aufhören, Dinge zu erzwingen, zu manipulieren, zu bedrängen, voranzutreiben. Wir könnten aufhören, intensiv über Dinge zu grübeln, sich Sorgen zu machen. Geschehnisse herbeiführen wollen, heißt: Kontrolle ausüben. Kontrolle klappt nicht. Damit können wir sogar verhindern, dass es eintrifft. Etwas trifft nicht ein, es trifft nicht so ein, wie wir es wollten und uns erhofften. Wir können davon ausgehen, dass wir mit Kontrolle kein besseres Ergebnis erzielt hätten.
Oft bekommen wir das, was wir wirklich brauchen und häufig bekommen wir noch Besseres. Indem wir loslassen…. Herzenswünsche werden zu Seiner Zeit und auf Seine Weise erfüllt.

Alles Maya?

produktiv sein heute

 

Ich hab`s gleich heute früh gespürt. Und auch später konnte ich es noch denken. Heute bin ich keine aufgebrochene Vanille-Schote in der Sonne, die endlich ihren ganz Duft verströmt. Diese Eile geht doch nur auf das Konto der christlichen Religion. Sie hat uns erzählt, es gibt nur dieses eine Leben. Wenn du also meditieren willst, wenn du dieses oder jenes sein willst, tun willst,  dann tue es Jetzt. Das ist sicherlich ein gut gemeinter Hinweis darauf gewesen, wie sich Leben am Sinnvollsten gestalten lässt.
Jesus wollte uns vermutlich nur sagen, es gibt nur dieses Leben, erinnert euch an Gott. Seid im Hier. Seid bewusst. Sorgt Euch nicht.  Er wollte die Menschen wach und bewusst machen. Klar, wusste Jesus sehr wohl Bescheid über das Leben, das ewig ist und die Reinkarnation, auch wenn er nicht so geradeheraus darüber redete. Wieso sagt aber jemand so etwas zu Menschen, der um das ewige Leben weiß? Er hatte während seines Aufenthaltes in Indien erkannt, dass die andere Strategie, es gibt mehrere Leben, also die Hoffnung auf ein Wenn nicht in diesem Leben, dann eben im nächsten“,  zu Ausflüchten besonderer Art führte, las ich. Die Menschen wurden lethargisch. Andere wurden Sannyasins und wollten von der weltlichen Welt gar nichts mehr wissen. Im Ergebnis war dies also nicht so zufriedenstellend. Das Suchen und Streben nach Gott, nach einer Höheren Intelligenz, das war der Wunsch, der seiner „Strategie“ zugrunde lag.

 

Diese „Strategie“  bei uns im Westen hat allerdings völlig versagt. Die ganze Idee, die dahinter steckte wurde zunichtegemacht.
Was haben wir daraus gemacht?
Bei uns entstand die weltlichste Kultur.  Die weltlichste, die die Welt je gesehen hat. Langeweile zu empfinden, dafür haben wir keine Zeit. Den ganzen Tag müssen wir arbeiten. Und wenn wir nach Hause kommen, sind wir müde.  Ständig sind wir gehetzt, voller Sorge und Spannung. Es wird um alles gerangelt, alles, was es in diesem einen Leben zu erlangen gilt.  Schneller. Schneller. Das reinste Tempofieber. Wen kümmert`s, wo wir hinwollen. Hauptsache schneller!  Gebt ihnen Fernsehen, Autos, Computer, Internet für Zuhause und Unterwegs, Twitter & Co  und Ballspiele und ihr werdet weniger Kinder haben.
Wir sind weder wach noch bewusst geworden.

Moment mal! ..Ähm….Bitte? Jesus in Indien?

 

jesus6Sie wissen, mich beschäftigen diese auffallenden Verbindungslinien, die ich über die Begegnung mit den Maya zu sehen begann. Von dort ging es weiter zu den Kabbalisten und endete bei den Essenern.

Die Essener beteten die Sonne an. Die Maya taten es.  Die höhere Bedeutung von Worten, ihre Zahlenmythologie, ihr Wissen um die Naturgesetze und das Ausrichten nach ihnen, die Welt als ein Kosmos der Geometrie und Zahlen, das Ausrichten auf die Harmonien, der variierenden Töne der Natur.

Und mir ist durchaus bewusst, dass dem Glauben, den Jesus lehrte, heute  keine fünf Prozent mehr folgen. Die anderen fünfundneunzig Prozent nahmen das an, was jene Apostel und Theologen  und  in jenen priesterliche Konklaven daraus gemacht wurde. Sie liehen sich den Namen Christen für ihre Überschrift. Ihr Glauben beinhaltet noch heute einige Extravaganzen und Übersetzungsfehler.

Und ich  habe ja nun auch verstanden, dass es Pyramiden auf allen Kontinenten gibt. Gebaut in präziser Übereinstimmung mit den Sternen der Plejaden.  Pyramiden als kosmische Kalender. Im Tibet, Arabien, Mittel- und Südamerika, von Peru bis Russland, Mexico, Ägypten einschließlich dem heutigen Sudan, Indien und  bis auf dem Grund des Meeres. Auf der ganzen Erde findet man Reste von gewaltigen Pyramiden. Kulturen, die weit voneinander entfernt waren. Glaubt man der Wissenschaft, standen sie  nicht in Kontakt und weisen doch erstaunliche Gemeinsamkeiten auf.

Die Verehrung der Sonne –  der Sonnengott wurden bei den Maya, Inkas und in Ägypten verehrt. Bei den Chinesen war es der Himmelsgott. Die Kaiser herrschten als  dessen Vertreter.
Pyramiden, die zu astronomischen Zwecken benutzt wurden.
Pyramiden (manche), die als  Gräber für königliche Personen erbaut wurden.
Pyramiden als  symbolische Nachbildungen heiliger Urhügel, die es ermöglichten die Zukunft vorauszusagen? Dabei beruft man sich auf Geschichtsschreiber des Altertums.
Ich erkenne auch:
Immer und fast überall taucht Thot auf. Thoth baute den ersten Tempel in Saïs und Osiri in Ägyptenvor etwa 6.000 Jahren, heißt es.  Der ägyptische Sonnengott soll mit Thot um die Herrschaft gekämpft haben. Thot kam über das Meer und wurde zu Quetzaccoatls. Er wird im Heiligen Buch der Maya erwähnt. Er gehört zu den wichtigsten Gottheiten im mesoamerikanischen Raum. Der Schöpfergott. Der Morgenstern galt als sein Herz. Bei den Azteken war er der Gott des Windes und des Himmels, der Erde und der Schöpfergott. Bei den Maya unter Kul Ku Kaan, Kulcucan verehrt. Bei den Quichè-Maya in Guatemala Qùq`matz genannt. Thot der dreimal Große, die Griechen nannten ihn Hermes. Thot, der die sieben hermetischen Gesetze auf die Tafel schrieb.

 

Die Maya-Kultur in der Frühzeit bis Ägypten und Tibet – der Ausruf von Jesus am Kreuz gemäss der Maya-Sprache.  Parallelen zwischen der Maya-Sprache und der tibetischen Sprache Naga. Reinigungsrituale. Feuerzeremonien. Das heilige Feuer spielte in allen Kulturen eine bedeutsame Rolle. Vor 1800 Jahren war Eurasien ein Land, das erhellt war vom heiligen Feuer. Ewige Flammen brannten in den heiligen Hainen,Tempeln und Häusern jeder indoeuropäischen Kultur. Die heutige hinduistische Darstellung des Feuergottes Agni ist neueren Datums und geht vor allem zurück auf griechische Traditionen, die mit Alexander dem Großen nach Punjab kamen.

Von der Cheops-Pyramide sagen einige Experten: Ihre Aufzeichnungen sind sowohl in der Sprache der Mathematik, Geometrie und Astronomie  geschrieben als auch in der Art der verwendeten Steine mit ihrer Symbolik. Alle Veränderungen, die stattfanden und stattfinden werden, sind in den Gängen zwischen Basis und Spitze dargestellt. Sie sind bezeichnet durch die Lage der Steine, ihre Farbe und die Richtung, die die Krümmungen nehmen. Abmessungen, die dem Polardurchmesser und dem Erdradius entsprechen. Hallen, Galerien, Durchgänge, die in ihren Abmessungen umgerechnet in Zeiteinheiten, auf große Ereignisse verweisen, die der Menschheit auf Erden widerfuhren. Zu den wichtigsten Daten, auf die in der Pyramidengeometrie hingewiesen wird, zählen jene, die sich auf die Geburt, die Mission und die Kreuzigung des Jesus von Nazareth beziehen.  Sage nicht ich, darin ist sich die Wissenschaft erstaunlich einig.

pyramiden linked zu sternen

cheops pyramide foto von russe unerlaubt hoch

Von jemandem fotografiert, der dort oben gar nicht hätte sein dürfen.

 

Lange vor Archimedes verstanden sie die Größe Pi. Die Höhe der Pyramide multipliziert mit einer Million, ergibt die Entfernung von der Erde zur Sonne. Die Zahl 25.827 wiederholt sich in der Geometrie in ihr noch mindestens zweimal. Die Summe der Basisdiagnolen ergibt 25.827 Pyramiden zoll. Der Durchmesser auf der Höhe der Königskammer enthüllt dieselbe Zahl
Der Abstand zwischen dem Kreuzgang und der drei Hauptgänge der Pyramide bis zum Eingang betrug 2.170 Zoll.

Es gibt einige Theorien, danach soll sie nicht von den Ägyptern gebaut worden sein, sondern bereits zu ihren Zeiten ein Relikt gewesen sein. Einig sind sich die Wissenschaftler über die besondere zeitliche Bedeutung des Datums 2170 v. Chr..  Nicht als Entstehungszeitpunkt, sondern als ein Hinweis auf das 21. Jahrhundert. Die Durchgänge enden auf so eine Weise, dass sie auf einen Punkt hinzuweisen scheinen, der sich auf den Anfang des 21. Jahrhunderts bezieht.

Es ist, als berichtete ich gerade über die Maya, ihre Pyramiden und ihre kosmische Welt.

Ich weiß auch, dass Jesus der Nazarener war und nicht Jesus von Nazareth. Die Essener wurden auch Nazarener oder Nazoräer genannt. Das sich der Beiname nicht von dem Ort Nazareth herleitet, gilt heute als wissenschaftlich bewiesen. In der aramäischen Wurzel „nazar“leitet sich es sich von „schwören“, sich für den Dienst Gottes verpflichten.  Die Nazarener waren ein Zweig der Essener.

Und jetzt  – so lese ich – hat sich Jesus auch noch in Indien aufgehalten. Damit nicht genug, er soll dort sogar gestorben sein.
Archäologen, Theologen, Sanskrit-Gelehrte sagen, Jesus habe sich lange in Indien aufgehalten. Kaschmir erhebe den Anspruch, dass sowohl Moses als auch Jesus dort begraben seien.

Es soll Tempellegenden geben, erzählten alte Rishis. Danach habe Jesus während seines Aufenhaltes in einem Kloster im Himalaya „die Inhalte der Heiligen Inspirierten Schriften, die Sprache, die Schriften und die kosmischen Kräfte des Mutterlandes studiert.“ Er sei „ein Meister der kosmischen Kräfte, mit einem perfektem Wissen über die ursprüngliche Religion“ gewesen.

 

Und ich stolperte über dieses:

Don Antonio Batres Jaurequi, ein Maya-Gelehrter aus Guatemala sagt in seinem Buch „Die Geschichte Mittelamerikas“: Die letzten Worte Jesu wären in der Sprache der Maya gesagt worden.  „Hele, lamah sabac ta ni“
Hele= Ich werde schwach.
lamat zabac ta ni= Dunkelheit kommt über mein Gesicht.
Das ist eine Sprache aus dem Raum der Naga-Maya-Ostasiens.
Es gibt aber auch die moderne Maya-Sprache Mittelamerikas. Dort klingt und schreibt es sich so:
„Eli, Eli, lamah sabac tha ni“

Naga-Maya Ostasiens und  das  Maya- Land Mittelamerikas, zwei weit voneinander entfernte Teile der Erde und doch stimmt alles in wesentlichen Punkten überein.

Ich werde auch schwach: Jesus und Moses  in Indien. Maya in Ostasien.  Ein Maya, der uns sagt, welches Jesus letzte Worte waren. Martina eine Essenerin.

We are crossing the river….

Ich…ähm… Hören Sie bitte, ich will Sie nicht von Ihrem Stuhl hauen. All das erscheint mal wieder sehr kühn und doch…auch wieder nicht.
Wissen Sie die Forscher haben uns auch erzählt, dass wir uns evolutionsgeschichtlich erst 1,5 Millionen nach dem Tod einer Frau, deren Schädel-Fossil man 2005  in Georgien fand,  soziokulturell entwickelt hätten.  Man wies nach, sie war krank. Man wies auch nach sie starb in einem hohen Alter. Trotz vieler Gebrechen erreichte sie ein hohes Alter. Wer hat sich denn um sie gekümmert, dass sie so alt werden konnte? Und sind es nicht auch die  Alten Maya und die Inka, die  die Theorie von der „Entwicklung vom Primitiven zum Zivilisierten“ widerlegen?  Wir denken an Gesellschaften und Weltgeschichte als begrenzt auf Zeit und Raum. Wir teilen die Geschichte in Perioden ein und betrachten diese innerhalb dieses relativen Konzepts.
Jesus1

Ähm, also….und wenn man davon ausgeht, dass Afrika  kontinental irgendwann einmal zu Asien gehörte und sich erst allmählich Kontinente verschoben und einander entfernten, erklärte das vielleicht ja auch so manche Ähnlichkeit, die sich über die Welt verteilt zeigt?  Polverschiebungen.  Bei manchem Geologen liest es sich dann Kontinentalverschiebungen folgendermaßen: „Europa und Afrika wanderten gemeinsam nach Norden. Dann flieht Europa vor Afrika. Afrika holt es aber wieder ein und stößt es weiter nach Norden. Es soll Zeiten gegeben haben, da treibten die Böden des Ozeans zwischen Europa und Afrika als gewaltiges Gebirge über dasselbe hinaus.“
Aber auch durch die Verbindung der Seidenstraße waren Indien und Afrika schon in der Antike miteinander verbunden. Sie reichte bis nach Ägypten. Historiker vermuteten, dass es Siedlungen von Indern an der Ostküste Afrikas seit mehr als  zweitausend Jahren gibt. Bis vor 500 vor Christus reisten die Griechen ja auch  nach Indien, um zu lernen. (W. Robertson, „An Historical Disquisition of India,“ Pub. 1794, Seite 274.) Warum also nicht auch Jesus? Die Frage, warum davon nichts im Neuen Testament zu lesen ist, stellt sich nicht wirklich.

 

Wer sind die Naga- Maya?

30 Sprachen gehören zur Sprachfamilie der Maya. 6 Millionen Maya  leben in Mexico, Guatemala, Belize, Hondura und auf Yucatan.

maya-sprachen, england1994

Maya-Dialekte in den verschiedenen Regionen

Im Norden Mexicos sprechen die Maya auch den Huastec- Dialekt der Region Huastecan .
Huastec soll die Ursprache sein. Yucatec oder Yukatekkinisch spricht man auf der Halbinsel Yucatan.

Don Igncacio Magaloni Duarte, ein yukatekkischer Autor, erwähnte 1969 in seinem Buch „Educadores del Mundo“, dass Worte der Maya sich in anderen Sprachen sehr ähneln. Er schreibt,  die Maya Sprache  könne die Ursprache für andere Sprachen gewesen sein. Und tatsächlich (historisches Wissen, keine Legenden) lebten Maya vor tausenden von Jahren in Indien. Man nannte sie „Naga-Maya“ und später „Danavas“.
Ihre Hauptstadt war Nagapur. Im 4. Jahrhundert vor Christi schrieb der Historiker Valmiki, dass eine Gruppe von Menschen ankam und sich in der Region Tibet ansiedelte. Dieselbe Zivilisation zog weiter nach Babylonien, Acadia, Ägypten und Griechenland.

 

Viele Wörter der Maya und der Naga sind sozusagen dieselben, ebenso wie das Zahlensystem.

Duarte schreibt auch, die  mexikanischen kosmischen Sonnenzeichen (Glyphen) seien fast identisch  mit denen der Ägypter und das Entwicklungs-Ideogramm sei ebenso  nahezu identisch mit dem der Insel Kreta.

So, und das es ja keine Zufälle gibt, kann ich Ihnen auch bildhaft zeigen, wovon Duarte spricht. Ich habe nämlich sowieso vorgehabt über die Scheibe von Phaisto zu schreiben, weil sie ja auch zu den rätselhaften Funden gehört, die keiner entschlüsseln kann. Da ahnte ich aber noch nicht, dass ich auf diese Weise wieder bei den Maya lande. Obschon mir sehr wohl als „Schreibform“ die Spirale auf der Scheibe auffiel und ich dachte, es gab da wohl noch ein paar andere die die Welt spiralig denken mochten. Und ich sah zweimal hin, und mir fiel die Blume im Zentrum auf. Ich  erkannte aber nicht wirklich Maya-Zeichen, wie sie mir bislang begegnet sind..

Die Scheibe von Phaistos

Zeichengruppen sind durch Linien getrennt. Die längste Zeichengruppe beträgt sieben Zeichen, die kürzesten zwei.  Die Seite A verweist auf 123 Zeichen in 31 Gruppen, auf Seite B 119 Zeichen auf 30 Zeichengruppen.
Die Scheibe hat einen Durchmesser von 16 cm und ist 2 cm dick.

 

phaistos

1908 entdeckt.  Datiert auf 1700 – 1600 v. Chr.. Die Wissenschaft kommt der Entzifferung nicht näher, da es keine weiteren Stücke auf Kreta gäbe, habe man keine Vergleichsmöglichkeiten. Der Korpus an Text sei zu klein.  Auf beiden Seiten sind Zeichen „eingemeißelt“.

 

James Churchward bestätigt Duarte. Auch er stellt fest, dass sich Maya Worte in all anderen Sprachen finden. Vierzig Prozent des Japanischen habe mayanische Wurzeln. Ein  großer Teil der gesprochenen Sprachen Indiens kämen ohne Zweifel von den Maya. Und alle europäischen Sprachen sind verwandt mit der Maya-Sprache, besonders das Griechische. Das Alphabet sei aus dem Maya heraus entstanden. Ein Mexikaner und ein Japaner können sich miteinander ohne Dolmetscher verständigen. Es gäbe sehr viele  gemeinsame Wurzeln in beiden  Sprachen. Altäre der Maya, wie sie 300 n. Chr. verwendet wurden, sieht man ebenso in Tempel Indiens, Pakistan und Südost-Asien. Die Stele von Copan und Quiriguà sei ähnlich jener aus Indochina und Indonesien.

 

Ich mach` jetzt mal eine Atempause. Morgen geht es weiter.

Jesus in Indien.  Naga-Maya…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Stein der Weisen

magie

Mozart gehörte einem Freimaurerzweig an, der eng mit der Rosenkreuzerbewegung verbunden war. Die Alchemie stand Ende des 18. Jahrhunderts in Wien in der Blüte.  Um 1780 hat es 3.000 praktizierende Alchemisten in der österreichischen Stadt gegeben. Es ist „unzweifelhaft“, das  Pamina, die Königin der Nacht, in Mozarts Oper Die Zauberflöte die Schwarze Isis von Ägypten repräsentiert. Die Sternenflammende…

Der in der Welt angesehene Vortragende erzählte weiter. Ich reichte meinem Mund währenddessen ein fünftes Lakritzstückchen.  Die Materie will als das erkannt werden, was sie ist, ein göttliches Prinzip. Mmh, lecker! Es war nicht ganz einfach, dem Vortrag zu folgen. *Stöhn.  Isis… In meinem Bäuchlein rumorte es ahnungsvoll. Sie war jene  Götterdame, die in der  gesamten griechisch-römischen Welt verehrt wurde. Die Zauberflöte, die populärste Oper der Welt, 1816 in Mailand uraufgeführt…  Papageno und Tamino eine Symbolik der alchemistischen Verwandlung? Mei o mei.  Der Rest des Vortrages befasste sich mit den physikalischen Aspekten der Zahl Fünf. Ich verließ den Saal.

„Heute erscheint mir der Schritt von der Drei zur Vier bereits zu schwierig. Werde ich jemals den Tanz im Quadrat tanzen ?“ seufzte ich.

Ein Pentagramm besteht aus fünf Dreiecken, deren kleinster Winkel 36 Grad beträgt. Sterne sind fünfstrahlig. Unter Millionen von Fünfsternen besitzt jeder seine Einzigartigkeit. Die Zahl Fünf steht also auch für Individualität.  Jeder, der Erkenntnis erlangt, wird zu einem Stern. Der Mond warf auch noch sein kaltes Licht auf mich. Triefend vor Selbstmitleid rollerte ich so vor mich hin. Gefühlte 2000 Jahre waren seit meiner Geburt vergangen und ich drehte mich im Kreis. Dabei sollte mein Titanenleben prall werden. Ich wollte die Königin des Nils sein. Ich wollte mich nach allen Seiten recken und strecken. Ozean der Okeanos, Fortuna, wo seid ihr Könige der Vorzeit? Eine Parkbank. Von dort telefonierte ich Brunhilde ins Ohr.

„Von der Drei zu Vier scheint dir zu schwierig? Tja, dann hast du Pech. Wundere dich nicht, wenn es in deinem Unbewussten zu einer Verdoppelung der Zahl kommt! „, sagte Brunhilde.

maedchen-roller
„Wie meinst du das?“, fragte ich erstaunt.

„Na, dein ganzer Prozess läuft dann nicht mehr in drei, sondern in sieben Stufen ab. Der problematische Schritt ist dann jener Schritt in die Acht. “

Damit war der Punkt erreicht, den ich nicht mehr verstand. Ich wollte keine Neunmalkluge auslachen. Doch Brunhildes Zahlenmagie verließ für mich jetzt den Kreis des Begreifbaren.

„Ich wusste, wir projizieren die Welt. Sie ist nur eine Kollektion meiner Worte. Da wir den Wald haben wollen, sehen wir ihn auch. Gut! Wir projizieren auf das Universum. Mir war auch deutlich klar, die Sprache zerschneidet diese Welt in Einzelteile. Die Natur, die Religionen, die Menschen, die Kulturen, unser Vorgänge, die Dinge, eben alles. Und ich hatte keinen Zweifel daran, dass wir uns damit einen Brocken an Erfahrung verschaffen.  Auch gut! Und mir fiel Voltaire ein. Der fragte sich an einem frühen Morgen im Jahr 1764: Diese Blume wächst; doch wo gibt es ein wirkliches Wesen, das Wachstum heißt? –  Dieser Körper stößt einen anderen fort – allein wo hat er ein deutliches Wesen namens Kraft an sich? Eine wirklich gute Frage, wie ich finde. Ich hatte da auch eine Sinnfrage.

„Was ist das jetzt wieder für eine Himmelssubstanz?“, fragte ich am frühen Abend im Jahr 2014 und machte dabei Schlitzaugen.

mobiles

„Das ist Psychologie. Es weist zudem auf  energetische Ordnungsver­hältnisse unserer physikalisch beschreibbaren Welt hin. Diese Zahlen geben d i e Hinweise auf deine schöpferische Kraft. Die Vierheit bildet den Zirkel in sich selbst verlaufener Naturprozesse ab. Die Sieben stellt die e v o l u t i v e n Kreise eines spiralförmigen Fortschritts dar. Das Erschaffen. Sieben ist die Zahl Drei und Vier. Sie ist die Zahl der Vollendung. Sie ist die Verbindung mit dem Spirituellen. Sie ist auch die Zahl der Heilung. Denk`s Inside!  Wer die Stufe der Acht erreichen möchte, muss sowohl die Erde, den Körper, wie auch die Luft, die Gedanken beherrschen. “

“ Na, dann nehme ich eben die Sechs!“, sagte ich fast beleidigt.

„Die Sechs? Die Sechs führt dich aber nicht in die Welt des reinen Glücks. Sie hat eine ebenso große Neigung zum Guten wie zum Bösen. Die Sechs ist die Zahl des mystischen Schicksals. Der Schritt von der Fünf  in die Sechs bringt dich in die Sphäre des Geistes.

„Prima, dann wird mein Geist klar und direkt.“

mobiles„Nein, falsch. Dein Geist sollte es bereits sein und nicht erst werden. Pustest du deine Schleier nicht weg, gibt es keine Weisheit. Dein Geist sollte klar und direkt sein, während die Seele empfänglich und austragend ist. Der Geist initiiert das Leben und seine Entwicklungsaufgaben. Die Seele prüft und empfängt die gewonne Erfahrung. Der Geist sucht Vollständigkeit, lenkt die Handlung, um sie zu ermöglichen und befruchtet Inspiration und Erkenntnis. Dein Geist ist unmittelbar mit dem ajna, dem Augenbrauenzentrum verbunden.  Ajna bedeutet Befehl. Wir dürfen nicht auf der Fünf stehenbleiben. Um inspiriert zu werden, sollten wir höher als bis zur Fünf gelangen. Und dafür sollte dein Geist klar und direkt sein. Bis dahin sollte sich übrigens auch deine karmische Reise dem Ende genähert haben. Dann kann deine Flamme brennen. Und wenn die erst einmal flammt, vermagst du deine mystische Hochzeit zu feiern. Licht. Vision. Heilung und Weisheit sind dir gegeben und du bist verbunden mit den Zuständen permanenter Erleuchtung. 6+7=13. Die  Zahl 13 ist eine Glückszahl.“

„Dieses Zahlenalphabet überfällt einen. Was ist das für ein Scrabblespiel? Zahlen als erfahrbar gemachte Materialität von Sprache verwandelt, kombinatorisch erzeugt…?“

komfortzone

„Die Drei als Leben und Bewegung. Sie bezieht sich auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Drei entsteht aus zwei -Dualität-  und eins  -Einheit- , sie ist die Schöpferzahl. Und jenseits dessen bewegte sich das Zeitlose, die Vier, die feste Basis, das En Sof, das unendliche Licht.  Das Grundprinzip des Lebens ist das Licht.

Will ich zur Vier, braucht es Welterfahrung. Der Raum der Welterfahrung führt nur über das klare Erkennen seiner Schattenseiten. Wer nicht mit seinen Schatten tanzt, verliert die Orientierung. So ist das nun einmal. Diese Welterfahrung umfasst auch die Liebe. In einer Liebe riskiert man alles. Nur leider ist sie für die meisten doch nur eine kompensatorische Angelegenheit. Und schon endet die innere Reise“, erklärte Brunhilde.

“ Und wie soll bitte dabei alles auf das Herzchakra zulaufen?“  Mein kleines Goldklümpchen schmerzte. „Wie soll man da seinen Horizont erweitern? Körper, Geist, Seele. Wie sollen da alle drei eins werden? Und dahin soll die Reise gehen. …Ich bin ja dabei  – und wie ich dabei bin. Dabei bin ich jetzt Freitag, 14.03.2014, um 21.20 Uhr, immer noch in Werdezeiten“, brabbelte es aus mir.

„Was ist bitte die Schwierigkeit von der Sieben in die Acht zu gelangen?“ fragte ich my strictly Brunhilda.

mobilesCC. Jung sagt die Schwierigkeit in die Acht hinein sei  das Unbewusste, sei stets das Haar in der Suppe. Die ängstlich verborgene Mangelhaftigkeit, das peinliche Dementi aller idealistischen Ansprüche trübe die Kristallklarheit. Das Leben benötige zum Leben keine Vollkommenheit, sondern Vollständigkeit. Dazu gehört das Erleiden der Mangelhaftigkeit. Ohne sie gäbe es kein Vorwärts und kein Aufwärts.

Die Zahl Acht schließt die Erde mit ein. Lies die Jakobsleiter in der biblischen Geschichte. Sie unterstützt es. Jakob zog  aus und reiste gen Haran. Er kam an einen Ort und blieb dort eine Nacht. Er nahm einen Stein, legte sich ihn an den Kopf und ruhte an ihm. Jakob träumte von einer Leiter, die auf der Erde stand und bis zum Himmel reichte. Die Engel stiegen herab. Ihm wurde zugesichert, dass das Land auf dem er ruhte, gesegnet werde. Egal, wohin er ziehe. Den Samen und das Land, auf dem er ruhte, gab er ihm.“

„Haran? Da war es wieder.“ Klar und blau blickten meine Augen. „Die Heimat Abrahams. Nicht Palästina, sondern Kaschmir im Norden Indiens….“ Nur jetzt nicht abweichen.

„Und was geschah mit dem Stein, an dem er schlief?“

„Aus ihm machte er ein Mal und goss Öl darüber.“

“ Öl?“

„Nach jüdischer Tradition steht Salböl eng in Beziehung zur Acht. Öl auf hebräisch liest sich Shemen. Shin-Mem-Nun. Die gleichen drei Zeichen bilden die Wurzel des Wortes für die Acht. Schmonab.  Shin-Mem-Nun- Hee.  Nach der Überlieferung hat die Acht etwas mit der Auferstehung zu tun. Messias bedeutet der Gesalbte. Christlich gesprochen Christus. Es ist der Stein der Auferstehung.

Jüdischer Glaube und altägyptischer Glaube stimmen hinsichtlich der Bedeutung des Steins überein. Für beide war er der Stein der Auferstehung. Es soll sogar eine Verbindung zu Christus bestehen. Es soll der Eckstein sein, der in Psaml 118 erwähnt wird. Im Evangelium des vollkommenen Lebens ist der Stein  zugleich die Spitze der Pyramide.

ben ben stein

Ben-Ben-Stein, 12 Kilometer von Kairo entfernt. Für die Ägypter stellt er den Urhügel dar, auf dem Atum  zum ersten Male das Land betrat. Jesus sagte zu den Hohepriestern und Priestern: „Habt ihr denn niemals in den Schriften gelesen, dass der Stein, den die Bauleute verwarfen, zur Spitze der Pyramide geworden ist?“ Original-Stein im Ägyptischen Museum, Originalfoto

Die Nubier sagen der Ben Ben wurde verwendet, um die Götter vom Himmel zur Erde zu transportieren. Für sie war der Ort ein heiliger. Dir kommt das sicherlich bekannt vor, denn die Maya sind ja auch ein Sternenvolk. Heilige Hieroglyphen finden sich auf dem Stein.

In der ägyptischen Sonnenstadt Heliopolis wurde seither ein kleiner Stein verehrt.  Ben-Ben bedeutet „aufleuchten, sich erheben.
In der Spätzeit wurde jedem Verstorbenen ein Stein mit in das Grab gelegt. Der Stein symbolisierte die Auferstehung und die seelische Ganzheit, das Unzerstörbare. Offensichtlich stehen der Stein Jakobs und die Pyramidenspitze eng in Verbindung. Er hält dem Feuer stand.

Jung sagte, es bestehe kein Unterschied zwischen „Erleuchtung und dem Erfahren des Scheiß-Lebens  im Alltag“.  Hat er so gesagt. Selbst diese Gegensätze gehören zusammen. Das Licht mache allerdings die Hand Gottes im Dreck sichtbar sagte er.  Und wenn wir die Hand sehen, können wir „den Scheiß“ auch aushalten. Naja, nach seiner Nahtoderfahrung musste er in diesen  3-D-Shit  tatsächlich zurückkehren. Das ist es, laut Jung. Das sei die Botschaft der Traumpyramide“.

Brunhilde holte Luft.

„Irgendwie sitzt doch jeder in seinem kleinen Kistchen. An Fädchen aufgehängt. Hier zieht jemand. Dort zuppelt jemand. Irgendwie muss doch jeder seinen Stein finden. An die Erlösung der Welt durch die Kreuzigung Jesu zu glauben, hat der Welt jedenfalls keinen Frieden gebracht. Am Ende der Zauberflöte verschwindet die schwarze Isis und wird in die Nacht hinausgeschleudert. Der Stein der Weisen wird zu einer Flöte. Papageno denkt an Selbstmord, ihm fällt zum Glück die Musik ein – er nimmt Zuflucht. Die Königin der Nacht ist hilfreich und grimmig zugleich. Sie schenkt die Musik.“

mobiles

„Hilfreich und grimmig zugleich ist sie. Siehst du! Das gelebte duale Lebensprinzip wird dir bereits bei deiner Geburt gespiegelt. Das ist dir sozusagen in dein Lebensacker hineingepflanzt. Als polare Ich – und Du-Wesensheiten im astralen Feinstoff der Milchstrasse wiedergeboren.“

Das Gesetz von Ursache und Wirkung zeigte sich im Reich von „oben ist gleich unten“ auch noch:

Sie schenkte mir ein Lachen.
Ich lachte zurück.

Wer sind die Nubier?

nuba

einstige nubische christliche Reiche. Quelle: Wikipedia

Die Nubier leben im heutigen Sudan und im südlichen Ägypten.  Es ist ein Volk, dessen Kultur sich bis 5000 Jahre v. Chr. nachweisen lässt. Nubien ist das Gebiet zu beiden Seiten des Nils und zieht sich bis nach Khartoum, der Hauptstadt  des Nordsudans, also mittlere Nilregion. Im Osten reicht Nubien über die Nubische Wüste  bis zum Roten Meer,  im Westen endet die Region undefiniert in der Libyischen Wüste.
Nub bedeutet Gold. Sandiges Bodenland. Nubien wurde im 6. Jahrhundert christianisiert.
zwischen dem 14. und 16 Jhdt. fand mit der Einwanderung Ägypter eine vollständige  Islamisierung statt. 1956 wurde der Sudan in die Unabhängigkeit entlassen. Nubien war damit in zwei Staaten geteilt.

In Deutschland wurden die Nubier durch Leni Riefenstahl bekannt. Eine der umstrittensten
Figuren der Filmgeschichte wegen ihrer Nähe zu Adolf Hitler und zum Nationalsozialismus.

Leni Riefenstahl2Als Fotografin war sie auf „Motivsuche“ Im Alter von 60 Jahren machte sie sich auf die Suche.

Von da an besuchte sie alle zwei Jahre den sudanesischen Ureinwohnerstamm, die Masaki-Nuba.
„Was noch nie ein Weißer sah“, die „Stern“-Serie wurde  in den 70 Jahren zum Erfolg. Den Sezessionskrieg, Alte, Kranke, Konflikte zwischen Nuba-Bauern ließ sie dabei aus, mit Teleobjektiven würde eine Nähe vorgetäuscht,  so lautete damals die Kritik.

laufen

Nubier – kein Foto von Leni Riefenstahl

Aktuell:

Insbesondere der ölreiche Bundesstaat Südkordofan, der seit der Staatenteilung offiziell zum Nord-Sudan gehört, war und ist weiterhin Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen. Überzeugt von der Zugehörigkeit Südkordofans zum Südsudan schlossen sich dort Ende 2011 mehrere Rebellengruppen zusammen und liefern sich seitdem erbitterte Kämpfe mit der nordsudanesischen Regierungsarmee um Präsident Bashir. Zehntausende von Zivilisten flüchten vor den Bodenkämpfen und den flächendeckenden Bombardements in die Höhlen der Nuba-Berge, die sich über den gesamten Bundesstaat erstrecken. Viele weitere flüchten erneut in den Süden, zumeist Angehörige des Nuba-Volkes. Selbst wenn sie in Flüchtlingscamps unterkommen, Sicherheit bedeutet es nicht, denn im Dezember 2013 brach ein erneuter Konflikt im Süden des Sudans aus. Und der betrifft die Nubier, ist der südsudanesische Präsident Kiir ein Dinka, Vizepräsident Machar,  sein  Widersacher, hingegen ein Nubier.Der Konflikt wird durch Stammesfehden angeheizt. Die Lage ist ungewiss.
Cap Anamur betreibt mitten in den Nuba-Bergen ein Krankenhaus. Die Versorgung wird immer schwieriger, da die Verbindungswege unter Beschuss stehen.

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Foto: Cap Anamur.

Literaturhinweis:

Evangelium des Vollkommenen Lebens. Das  “Johannes-Evangelium”. Ein ursprüngliches und vollständiges Evangelium, aus dem Aramäischen Urtext ins Englische übersetzt und herausgegeben von G.J.R. Ouseley.

Eine Reise von siebzehn Jahren

Essener teil 4

„Und es war eine Zeit, in der die Menschen dieser Welt auf einer anderen Erde lebten, irgendwo in der Spirale… Das zu starke Licht vernichtete den Atem ihres Herzens. Und die Vorsehung hat gewollt, dass  sie hier wieder angepflanzt wird, zwischen Licht und Finsternis, damit die Seelen lernen zu unterscheiden. Die Vorsehung wollte aber auch, dass der Gärtner bei den Pflanzen bleibt. Daher gibt es einen bestimmten Ort, dort, wo Himmel und Erde sich vermählen – dort wo eure Brüder von den Sternen , von Mond-Sonne und vielen anderen, wohnen. Von ihnen gehen Strahlen aus, sie sind wie Hefe, sie sind der Leitfaden der großen menschlichen Zivilisation. Nichts auf dieser Erde ist ohne sie geschaffen worden. Energie des Vaters wird nach dem Willen unseres Herzens gewandelt.“

Man könnte meinen, hier werden Sichtweisen aus der Welt der Maya in Mexico und Guatemala geschildert. Doch die aufgegriffenen Sätze, das Geschehen stammt aus der Welt der Essener. Durch die Kraft der Liebe auf den Äther zu wirken, durch jede winzige Idee, jeden Gedanken vermochten sie den Äther in Schwingungen zu versetzen.

Materie, Kraft und Geist waren für sie eins, seid also eins mit dem Göttlichen„.  Sie wussten auch,  Liebe sendet Töne aus, die von der Vernunft nicht wahrgenommen werden und die ihre Schritte zu bestimmten Orten zu  lenken vermochten.  Liebe war für die Essener das höchste schöpferische Gefühl. In ihrer Welt gab es ein kosmisches Meer der Liebe. Leben selbst war ein Ausdruck der Liebe. Starke Liebesgefühle allen Menschen gegenüber auszudrücken, das war ihr Gebot. Hierzu sprachen sie immer auch mit dem „Engel der Liebe.“

Alles ist dauernde Schöpfung

Der Zweck des Universums lag für sie  im „Ewigen Leben“ –  in der Unsterblichkeit.  Der Kosmos war für sie eine Quelle von Energie, die dem Menschen zur Verfügung steht, wenn er seine Wahrnehmungsorgane vervollkommnet.

Sämtliche Karrieristen, die heute mit Vorträgen zum Thema „Sei deines Glückes Schmied“  große Hallen füllen, verdienen ihr Geld nicht mit  neuem Wissen, sondern mit Teilwissen aus jenem uralten Wissen vergangener Kulturvölker.
Sie verfügten über das Wissen jener Kraft einer beharrlichen Idee, die in eine Richtung gelenkt werden kann. Sie wussten um die grenzenlose Wirkung durch die Vereinigung mit den „großen Gesetzen des Lebens“.
Unsere Wissenschaft nähert sich Stück um Stück an.

schumann-frequenzSchumann-Frequenz

Zeit an sich existierte nicht. Sie besaß für sie  nur die relative Kraft der Materie. Sie bewegten sich darüber hinweg und dachten eher in „Lichtbündeln“.  Die Ausrichtung ihrer Tempel war aus mystischen und praktischen Gründen wohl überlegt. Mit den Strahlen der Sonne arbeitete man und setzte die Räume in die jeweilige Beziehung. Jeder Saal ihrer Tempel erreichte seine volle Wirkung nur bei einem bestimmten Sonnenstand. Die Form der Säle, Stärke und Dichte der Mauern waren ebenso ausschlaggebend.

Auch die Maya richteten ihre Pyramiden danach aus. Chichen Itzà auf der Halbinsel Yucatan in Mexico ist dafür ein Beispiel. Sie mauerten ihre Steine auf den Millimeter dicht und präzise. Die Steine waren in einer  bestimmten Reihenfolge von Größe  und Dichte gesetzt, sodass es beispielsweise  auf dem „Feld der Spiele“ beim Klatschen von Händen zu einem bestimmten Hall kam, der an den Gesang  des Vogels Quetzacoatl erinnerte.

quetzacoatl

Quetzacoatl

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Ein kleiner Quetzacoatl. Mexico

Die Essener  wurden darin gelehrt, sich der höheren Schwingungen bewusst zu werden. Sie wussten um die Wichtigkeit und Bedeutung dieser  Gefühlsströmungen in sich selbst und im Universum. In ihrem Räderwerk des Lebens bedeutete ein Verletzen des Lebens außerhalb, sich selbst zu verletzen.  Zwischen allem bestand in ihrer Vorstellung eine Verbindung.

Töne verändern die Struktur von Materie

Tiefe Gesänge sangen die Essener mit rhythmisch skandierten Silben. Sie besaßen die Fähigkeit verbindende Gedankennetze aufzubauen, wie man sie damals auch in den griechischen Mysterienschulen anwandte. Kräfte, die Strukturen von Materie, des sendenden und empfangenden Körper zu ändern vermochten. Der Zustand des Bewusstseins bestimmt den Zustand der Materie.
Diese einfache Wahrheit war ein kleiner Schlüssel, der viele Schlösser öffnete.
Die Essener wussten auch, dass Länder bestimmte Energien aufweisen.

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Jesus war ein Essener

„Dass die Familie Jesu dem Essenertum angehörte bzw. nahestand, ist historisch und theologisch belegt. Das Essenertum war Saatbeet der christlichen Botschaft.  Die Familie Jesu stand den Essenern sehr nah, so heißt es:  „ja angehörte“ [,dies]  kann aus den Äußerungen und der Lebensweise Jesu selbst und der christlichen Urgemeinde in vielfältiger Weise rückgeschlossen werden. Der Theologe Friedrich Bahrdt wies schon 1792 darauf hin, Jesus sei durch Nikodemus und Joseph von Arimathia mit den Essenern verbunden gewesen.“  (Dr. Edmond Bordeaux Székely übersetzte aramäische Texte und hatte Zugang zu den Geheimbibliotheken des Vatikans.)

Der „siebenfältige Frieden“ der Essener ist Jesus Bergpredigt.
„Wahrlich ich sage Euch, sieben Pfade führen in den unendlichen Garten und jeder muss in der Einheit von Körper, Herz und Geist gegangen werden, sonst werdet Ihr stolpern und in den Abgrund des Nichts fallen.“
Jesus sprach vom Frieden der Erdenmutter und des Himmelsvaters, vom Frieden für den Körper, für die Herzen, den Geist und er sprach von der Kraft der Liebe und der Weisheit

Ein achtarmiger Stern strahlte in jedem noch so bescheidenen Haus der Essener.

17 Jahre soll Jesus ausgebildet worden sein. In der Zahlenmystik lässt sich die Zahl 17 auf 1+ 7 = 8 zurückführen. Jesus soll die hinterlassenen Texte von Gautama studiert haben. Bereits mit vierzehn Jahren soll er  in der Stadt Puni in Indien gewesen sein. Dort habe er jene Techniken der Heilung und die Neuordnung der Lebensatome vermittels besonderer Kräfte  erlernt.
Er bereiste Chaldäa und Babylon und studierte die Zend Avesta Zarathustras, dessen Studium in allen essenischen Schulen obligatorisch war.

Zarathustras Zend Avesta

Avesta wurden vom Zend und Sans-Volk in ihren Schriften verwendet. Es bedeutet das „lebendige Wort Gottes“.  Zend bedeutet Kenntnis, Wissen, verständige Auslegung.
Die Überlieferungen der Schöpfungsgeschichte verdanken wir ihnen.  In den Urkunden der Zend Avesta steckt die ganze Weisheit und Erkenntnis aus dem „Buche der Natur“.  Die „Gathas„, Gebete oder auch Mantren gehen unmittelbar auf Zarathustra zurück. Der Zend Avesta bestand aus 21 Bänden. Im persischen Raum gab es zwei auf Pergament geschriebene Exemplare. Sie galten als der kostbarste Schatz des Irans. Alexander der Große war Schüler Aristoteles. Er wusste um diesen Schatz und wollte ihn sich holen. Und so eroberte er Persien. Auf diese Weise gelangten beide Exemplare nach Griechenland.

Unter allen Völkern bis zu Jesus Christus galt der Zend Avesta als das grösste Sammelwerk der Weisheit aller Zeiten und aller Gebiete, wie Religion, Heilslehre, Heilkunde, Philosophie, Astrologoie, Landwirtschaft, Gartenbau.  Das Werk bezieht sich auf die Schöpfung, das ewige Leben, die Wiederherstellung und Auferstehung des Menschen.

zarathustra

Zarathustra

Alles Wissen, alles Gute und Wesentliche griechischer Philosophie und Wissenschaft , entstammte Zarathustras Entdecker-und Forscherdrang. Aristoteles und andere Griechen der Antike gaben dies zu. Besonders die Griechen verdanken ihre hohe Kultur dem Zend-Avesta. Durch die Perser wurden sie bekannt, dort war Zarathurismus nicht nur Staatsreligion, sondern eine Lebensform des ganzen Volkes.

Zarathustra  (Zoroaster in griechischer Sprache) war der Lichtträger der grauen Vorzeit. Er brachte seine Philosophie auf die denkbar einfache Formel des dreieinigen Prinzips: „Gute Gedanken, gute Worte, gute Werke.

Der Weg des Lichts  führte über gute Gedanken, Worte und Taten in die höheren Arten des Bewusstseins. Der Ring des Schicksal (Zwänge des Lebens) könne gemeistert werden.  Das Rezitieren von Gebeten und Sprüchen galt als Gedächtnisübung. Die Führung lag für sie  in den Händen des Engels des Lichts, damit sie auf den Wegen des Lichts wandeln.

Zarathustra soll 6.900 v. Chr. in Rhaga, in der Nähe des heutigen Teherans geboren worden sein. (ähm, also … wiedergeboren!)  Und er soll auch nicht für sich in Anspruch genommen haben, der Vater seiner Lehre gewesen zu sein. Kein Glauben und keine Religion können von sich behaupten, allein entstanden zu sein. Aber selten sind die, die die Demut und so auch die Größe haben, dies zuzugeben.
Zarathustra wollte den Glauben an den alleinigen Gott in Erinnerung bringen. Die Naturgesetze und die ewig wirkend Prinzipien trieben ihn an. Er schöpfte all seine Anweisungen, Ratschläge und Lehren aus der Natur.

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Seine Philosophie erkannte nichts an, was nicht aus der Natur offenbart war. Worte, die eine Vorstellung von Gott vermittelten, waren für ihn eine Offenbarung der Natur. Das Wort Elohim mit seinen vorkommenden Vokalen entsprachen für Zarathustra Nachahmungen der Töne, durch die sich der Gott der Natur zu gewissen Zeiten und Umständen im Wind offenbarte. Buchstaben und Gedankeninhalte hatten offensichtlich für Zarathustra ganz reale beobachtbare Auswirkungen im Menschen – konkret auf die Aura. Ein Hauptgebet wie „Yatha Ahu Vayryoo“ entfaltete eine Lichtwirkung, die blauem, gelben und rotem Licht entspricht und zusammen die Farbe Weiß ergibt. Gleiches galt für Gottesnamen.

Die Essener und später auch die Kabbalisten rezitierten Mantren, die  auf diesem Wissen aufbauten. Der Bezug  findet sich unter anderem in ihren Vorstellungen, dass Lichtenergien sich in Wörtern und Buchstaben verbergen,  in ihren 72 Namen Gottes,  den jeweilig körperlichen Entsprechungen und in der Annahme ihrer heilenden Wirkung auf den Menschen.

Zarathustra nannte Gott nicht Gott. Für ihn war er „Der Eine“ oder kurz „Er“. Gott sei zu heilig, zu groß, als dass er mit einem Namen erfasst werden könne. Seine Visionen erhielt er durch die sieben Erzengel, heißt es.  Zehn Jahre reiste er von einem Ende der Kulturwelt zur anderen, um den Menschen mitzuteilen, sie seien die lebendigen Zeugen Gottes auf Erden, in jedem schlummere  die Verbindungsmöglichkeit zu Gott,  und die Natur sei die Ausdrucksform der göttlichen Intelligenz, offenbart  in der Materie. Vergebens.

Uns geht es ähnlich? Oder  ist Ihnen mit aller Wirkkraft aufgefallen, dass Jesus gesagt hat: „Wisset ihr denn nicht, dass ihr seid die Tempel des heiligen Geistes Gottes“ . „Ja, wisset ihr das nicht, dass ihr seid Gott und Gottes!“  ?

Wir sind es, nicht irgendwelche Ideen anderer. Wir tragen Schöpferkraft in uns.

Zarathustra gewann schließlich den König von Iran (Persien) für seine Fortschrittsgedanken. Das Land blühte auf.
Doch sehr zum Leidwesen der Kirchen, die um ihre Macht fürchteten. Der Neid der umliegenden Völker  führte letzlich in den Turanischen Krieg. Zarathustra wurde dabei im Alter von 77 Jahren  im Iran getötet.

Der Zarathustrismus verbreitete sich sehr schnell nach seinem Tod.

Die Menschen sollten sich die Kräfte und Mächte der Natur zum Wohle der Gesamtheit nutzbar machen, nur die guten Elemente herauskristallisieren und nur die guten Seelen auf die Erde ziehen. Nicht nur das gute Reden, sondern diese in Verbindung mit  guten Taten brächten das Heil auf Erden. Er zeigte den Menschen, wie sie aus Wüsten fruchtbaren Boden gewinnen konnten. Er bediente sich des Bestäubens und des Pfropfens (Veredlung von Früchten), aus der Distel machte er die Artischocke. Er kreuzte Gräser und machte daraus Vollmais und Weizen. Auch die Traube züchtete er.  Er zog Gänseblümchen, züchtete die Feige, die Kirsche, die Pflaume, den Apfel und Granatapfel. Der Mensch sollte reine Speisen essen.

FeuerWasserkuren, Waschungen nach besonderen Regeln, Einhaltungen bestimmter Ernährungsverordnungen, Sorgfalt in der Auswahl der Speisen, gesundheitsmässiges Bauen und Wohnen, Bäder vor Sonnenaufgang gingen mit Hautpflege Hand in Hand. In jedem Hause brannte das „heilige Feuer„, um die Feuchtigkeit abzuwehren und die Luft rein zu halten. Feuer war für Zarathustra das Sinnbild der Reinheit. Alles diente der Prävention. Zarathustra gab genaue Anweisungen für Heilmethoden, die alle auf dem Prinzip der Reinheit aufbauten.  Schon die Verunreinigung der Atmosphäre galt als Sünde schlechthin. Kam jemand zu Schaden war es eine unverzeihliche Sünde gegen den Geist der Gemeinschaft.

Als Hauptreinigungs- und Heilmittel galt der Atem, der in Gesängen und Gebeten gepflegt wurde. Er diente der Vorbeugung und zum Heilen. Mäßigkeit war das oberste Gesetz.
Die Verfeinerung des Nervensystems und die Reinigung des Blutes galt als Wiedergeburtspflege.

Dafür waren der Atem und die Ernährung von entscheidender Bedeutung. Gebetszeremonien ebenso wie Feuerrituale waren wohl durchdacht. Sie galten als  Heilübungen.

„Habt Liebe füreinander“ (Jesus)

Jesus wurde  von den Essener ausgebildet. Er war es, der später die Lehren Zarathustras in Judäa verbreitete.
Seine Lehre der Liebe und Weisheit war das, was Zarathustra als Ordnung und Gesetz zusammenfasste.

„Habt Liebe füreinander. Ein jeder für jeden.“  In aller Einfachheit sagte er dieses zu den Menschen. Er war Beispiel, er war Lehrer, er war Heiler, er war Volkswirt, er war Menschenfreund, er war der Gerechte, der Meister und irgendwann wurde er zum Messias erklärt.
Ich und der Heilige Vater, die Unendlichkeit, sind uns Eins geworden.“  Das Himmelreich oder Reich Gottes ist inwendig in uns.  Ein Zustand, in den man sich zu entwickeln hat, aber nicht ein Ort. Das ist der Kern der Erkenntnis.
Aus dem Herzen kommen die belebenden Wellen. Wo immer die Umstände entsprechend sind, realisieren sie sich.

Für die Weisen jener Zeit war das eine schon längst bestehende Tatsache. Wir scheinen uns noch mit Händen und Füssen dagegen zu wehren, dass wir die Kraft einer Höheren Intelligenz in uns tragen.
„Ihr seid Gott und Gottes!“  Das hat noch niemand überboten. Das sagte Jesus zu jenen Menschen, die gerade über den neuen Staat des Plato diskutierten, der ihnen die Glückseligkeit bringen sollte.

Seine Sprache in Bildern und Gleichnissen war kein Zufall. Sie sollte alles Trennende vermeiden und es dem Entwicklungsstand des einzelnen überlassen, seine Schlüsse daraus zu ziehen. „In Gottes Haus sind viele Wohnungen…“ ähm Räume…

Schon Abraham wurde von dem iranisch -zarathustrischen Friedensfürst Melchizedek eingesegnet. Er hatte von ihm den Auftrag bekommen, Juden im Sinne des Zarathustrismus zu leiten. Sokrates, Plato und Aristoteles nahmen Zarathustras  Gedankenrichtung an. Plato gründete eine zarathustrische Akademie in Athen.

Mit dem Herzen verstehen

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Heilige Geometrie

Die Essener sollten die Lehren ihrer Vorfahren verstehen. Hierzu wurden sie von Engeln geleitet. Die beschriebenen Handlungen und Heilmethoden  Zarathustras sind auch  ihre: Feuerrituale, Reinigung,  Waschungen, Bäder, gesunde Ernährung, Atem und Gesang, Gebete, das Rezitieren. Das Dreieck  und die Zahl 3 haben nicht ohne Grund auch bei den Kabbalisten eine wichtige Bedeutung: Erde, Weltall, Unendlichkeit. Der Einfluss von Zarathustra ist unübersehbar.

Die Essener sollten sich über das reale Leben, über die heiligen Geometrie, jene hermetischen Prinzipien und über die Unendlichkeit bewusst sein. Darin befähigten sie sich. Darin wurden sie gelehrt. Die Naturgesetze  waren für Zarathustra aus der Ewigkeit geboren. Das universelle Energiegeflecht gehört den Bereichen Ewigkeit und Unendlichkeit. Seine Lehren fanden Einzug im Leben der Essener.
Darauf richteten die Essener ihre Aufmerksamkeit. Darum gab es ihre  täglichen „Kommunionen“ mit Engeln der Erde und des Himmels.
„Die Mutter Erde und ich sind eins. Sie gibt die Nahrung des Lebens meinem ganzen Körper.
Engel der Sonne ströme in mein Sonnenzentrum. Gib das Feuer des Lebens in meinen Körper
Engel des Lebens ströme in meine Glieder. Gib Kraft meinem ganzen Körper

Sie nahmen die  Lebenskäfte von Wald und Bäumen in sich auf.  Sie achteten auf die Erhaltung von Werten. Ein Baum, eine Pflanze, Menschen. Zerstörte jemand, so missachtete dieser die Schöpfung. Sie standen mit den natürlichen und kosmischen Kräften in Verbindung. Einem Kraftfeld, das immer schon bestanden hat  Es ist älter als das jetztige Sonnensystem – urgalaktisch sozusagen und es existiert noch immer.

Die 12 Schriftrollen der Essener waren inhaltlich eine „Programmierung“ ihres Bewusstseins auf positive Gedanken, die sie viermal am Tag anwandten. Es war ein System der Selbsterforschung anhand ihrer Lebensideale und ihres Glaubens, die alle jene universellen Lebensgesetze mit einbezog. Keine Psychotherapie der Gegenwart leistete dies je.
Die wahren Gaben Gottes  erkennen, sich selbst erkennen,  in diesem Bewusstsein lebten sie.

Das Gesetz der Harmonie mit den natürlichen und kosmischen Kräften war Zarathustra wichtig und vor ihm war es anderen wichtig. Es war  in Folge den Essenern, den Kabbalisten und viel früher  noch war es den Maya wichtig. Allen ging es dabei um die Harmonie und den Ausgleich in dieser Welt. Es ging allen immer um beides:  das Erkennen und das Erschaffen.

Die Lehre der Essener war eine bemerkenswerte, die in ihrer Bedeutung und ihrer Weisheit zeitlos war. Intuitives Wissen im Herzen eines jeden Menschen wurde wiedererweckt. Ein Wissen, das seine eigenen Probleme und die Probleme der Welt lösen konnte. Sie gründeten ihre eigene Wirtschaftsordnung, die auf dem Gesetz aufbaute, und bewiesen damit, dass alle menschlichen Bedürfnisse nach Nahrung und materiellen Gütern durch die Kenntnisse des Gesetzes ohne Mühsal erworben werden können.

Sie verbrachten viel Zeit mit dem Studium, sowohl der alten Schriften als auch in den speziellen Bereichen wie Erziehung, Heilkunde und Astronomie. Von ihnen wurde gesagt, sie seien die Erben der chaldäischen und persischen Astronomie und der Ägyptischen Heilkunde. Sie waren Meister der Weissagung, auf die sie sich durch ausgedehntes Fasten vorbereiteten. In der Anwendung von Pflanzen und Kräutern zur Heilung von Mensch und Tier waren sie ebenfalls Experten.  Sie hatten außerordentliche Kenntnisse darüber, sich selbst zu regenerieren. Die Ehrfurcht vor dem Leben war dem Geist der Essener zueigen.  Sie glaubten daran, dass der Ewige  für jeden einen Weg und einen Plan vorgesehen hat.

Von vielen wurden sie als Exoten angesehen. Und auch heute mögen sie mit ihren Ritualen  manchem eigenartig erscheinen.  In Wirklichkeit aber waren die Essener in ihren Ansichten revolutionär,  viel revolutionärer als es die Zeloten-Krieger damals waren. Die Zeloten waren eine Art Widerstandsbewegung gegen den geforderten Zensus der Römer. 

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Die Wissenschaft weiß heute, dass unsere DNA im Zellkern mit Antennen zum Empfang von Informationen aus dem Kosmos über Lichtimpulse ausgestattet ist.  Sind wir unglücklich,  zieht sich  unsere DNA zusammen.

Die  72 Schlüssel der Kabbalisten,  jene 72 kodierte Namen Gottes sind solche Lichtenergien, die auf die DNA wirken können. Die Farbtherapie arbeitet ebenso mit diesem Wissen.

Quantenheilung und Matrix-Heilung transportieren Informationen der jeweiligen Bewusstseinsebenen über Raumgrenzen und Zeitbedingungen hinaus. Sobald ein Mensch an jenen denkt, der um Hilfe bittet und er dem zu helfen beabsichtigt, führt die Intension des Heilers durch das entsprechende Gedankenbild zur Freisetzung und Übertragung der Energien, die in selbem Augenblick den Hilfesuchenden erreichen. Sei es, dass er sich im Zimmer oder Haus nebenan aufhält, in Mexico oder auf dem Mond. Ich habe es selbst erfahren dürfen. Es funktioniert.

Auch die gnostische Harmonie-und Tonlehre beruhte auf dem Wissen um die Atome und dem Ätherraum.
Ihr Postulat: die Welt drückt sich durch Polaritäten aus. Licht wird erst durch Dunkelheit sichtbar. Modulierte Schwingungen der Vokale wirkten auch ihrer Ansicht nach verfeinernd auf die Nerven ein. Das höchste Ziel der Gnostiker war es, dieses Licht zu erzeugen, das den Zustand der Harmonie mit den Höheren Kräften hervorbrachte. Dafür bedurfte es – aus ihrer Sicht – des bewussten und rhythmischen Atems. Bei ihnen gab es die Lobgesänge der Seele.

Letztlich führt uns die Lehre der Essener zurück in unser Herz. Es braucht keine Diplome, um zu verstehen, dass es ein Herz ist. Das Herz selbst ist höchte „Magie“. Wir sollten uns wieder  an das Tor zu unserem inneren Wissen erinnern. Es ist ein Phänomen der Identifikation und dies geht viel weiter. Es ist die Verschmelzung, es ist der Punkt der totalen Begegnung zwischen dem Vertikalen und Horizontalen.

„Wenn ich dir sage, ‚Urteile nie‘, so tu ich dies nicht, weil mein Vater darin ein Übel sieht, sondern weil das Urteil das Öffnen deines Herzens unterbindet und weil nur dieses Öffnen meinen Willen lenkt. (Jesus).

Öffnen können wir uns nur mit unserem Herzen.

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Die Zahlenmystik der Essener

Als ich bei jenen Essenerinnen war, sangen wir ein Mantra und wiederholten es 108 mal.
Das Gayatri Mantra“ – wohl das Bekannteste aller Mantren.
Woher kommt nur diese Zahl, fragte ich mich nach gut 45 Minuten Mantra-Gesang und 18 x 6 wunderschönen Gefühlen?

Die Antwort: Durchschnittlich 21.600 Atemzüge machen wir täglich. Davon ist eine Hälfte solar (Surya) und die andere lunar (Chandra). Wenn wir die Hälfte 10.800 durch 100 teilen, kommen wir auf 108. Deshalb soll man ein Mantra 108 mal wiederholen, die Kraft wird Hundertfach und wir füllen den Tag mit der mystischen Kraft.

Die Zahl 108 hat aber noch viel mehr Bedeutungen.

Eingeweihte Essener trugen eine Kette mit 108 Perlen am Hals. Auch Jesus trug sie. 120 minus 12 Jünger= 108.
Die 1, die 3, die 7, die 12, die 108, die 120 und die 360 galten als Stufen der Reife.

Nicht nur in Indien war demnach die Zahl 108 eine heilige Zahl. In Indien ist sie überhaupt die heiligste Zahl aller Zahlen.

Die Zahl Eins steht für das eine Göttliche Prinzip. Die Zahl Null für die Leere, das Nichts, in dem alles enthalten ist. Die Zahl Acht bedeutet Ewigkeit. Alle guten Dinge sind Drei. Auf verschiedenste Weisen kann diese Zahl mit der 3 in Verbindung gebracht werden.

6×6 + 6×6 + 6×6 = 36+36+36 = 108

Die 108 ist eine Harshad-Zahl, also eine natürliche Zahl, die durch die Quersumme ihrer Ziffern im Dezimalsystem teilbar ist. Harshad ist Sanskrit und bedeutet: “Freuden-bringend!” Was für ein Spass.

9 x 12= 108
In der indischen Astrologie, die deutlich früher zu einer Wissenschaft wurde als die unsere, gibt es die 12 Tierkreiszeichen und die 9 Planeten. In Indien gibt es seit 3000 Jahren aus dem Text “Yajurveda” die Einteilung des Sternensystems in 27 Gruppen mit je 4 Teilen, also 108.

Die alten Geheimlehren der Inder, die Upanishaden, bestehen offiziell aus 108 einzelnen Texten, ebenso gibt es 108 Purana-Texte.

Das Sanskrit-Alphabet besteht aus 54 Silben, jede hat eine weibliche und eine männliche Seite, also 108.

Die Winkel der aneinanderliegenden Linien in einem Pentagon ( im inneren Fünfeck eines Pentagramms) betragen genau 108 Grad. Über das Pentagon ist die 108 auch mit dem goldenen Schnitt des  Da Vinci verknüpft: Die Seite des Fünfecks im Verhältnis zu seiner Diagonalen entspricht dem goldenen Schnitt.

Man sagt, in Ägypten stehen 108 Pyramiden.

Die 108 ist verblüffender Weise die Summe von 9 aneinandergereihten Zahlen die summiert werden: 8+9+10+11+12+13+14+15+16= 108.

Der Durchmesser der Sonne ist 108 mal soviel wie der Durchschnitt der Erde. Der Abstand von Sonne und Erde (149,6 Mio Km) ist circa 108 mal soviel, wie der Durchmesser der Sonne (1,39 Mio Km). Diese beiden Fakten haben die Seher (Rishis) im alten Indien  vor rund 5000 Jahren schon gewusst. Sie sind  durch die moderne Wissenschafft bestätigt

Das Volumen von gefrorenem Wasser steigt auf bis zu 108%.

In Indien ruft man bei Notfällen die Tel.Nr. 108 an.

Stonehenge hat 108 Fuss Durchmesser.

Ein offizieller Baseball ist mit exakt 108 Stichen genäht.

Das Nepalesische Parlament hat 108 Sitze.

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Töchter und Söhne des Lichts


Und Jesus sagte: „Glücklich seid ihr, Söhne des Lichts, denn ihr habt den unsterblichen Weg beschritten, und ihr wandelt auf dem Pfad der Wahrheit, so wie es eure Väter aus alter Zeit taten, die von den Großen belehrt wurden. Mit den Augen und den Ohren des Geistes seht und hört ihr die Zeichen und die Töne des Reichs der Erdenmutter: der blaue Himmel, wo der Engel der Luft zuhause ist, der schäumende Fluß, auf dem der Engel des Wassers gleitet, das goldene Licht, das von dem Engel der Sonne ausstrahlt. Und ich sage euch wahrlich, all dies ist in euch wie auch außerhalb von euch; denn euer Atem, euer Blut, das Feuer des Lebens in euch sind eins mit der Erdenmutter. […] Denn wahrlich, ich sage euch, es gibt einen heiligen Strom des Lebens, der die Erdenmutter und all ihre Engel erschaffen hat. Unsichtbar ist dieser Strom des Lebens für die Augen der Söhne des Menschen, denn sie wandeln im Dunkeln und sehen nicht die Engel des Tages und der Nacht, die sie umgeben und über ihnen schweben. Aber die Söhne des Lichts sind sieben Jahre lang mit den Engeln des Tages und der Nacht gewandelt, und jetzt werden ihnen die Geheimnisse der Kommunion mit den Engeln offenbart.

[…] Denn wahrlich, ich sage euch, alles was ihr lernt, alles, was eure Augen des Geistes sehen, alles, was eure Ohren des Geistes hören, all dies ist ein leeres Schilfrohr im Winde, wenn ihr nicht eine Botschaft der Wahrheit und des Lichts den Söhnen der Menschen übermittelt. Denn die Frucht bestimmt den Wert des Baumes. Und lieben heißt, immer neu zu lernen. Denn so wurden eure Väter von den Alten belehrt, sogar unser Vater Enoch. Geht jetzt und Friede sei mit euch.“ (der Text stammt von Dr. B. Edmond Bordeaux Székely, der das Glück hatte, in der Geheimbibliothek des Vatikans stöbern zu dürfen.)

Die Essener sind die  „Töchter und Söhne des Lichts“.  Sie tragen das Wissen in sich und vemögen zu heilen. Zwischen ihnen besteht ein „Heiliges Band“. Eingeweihte waren sie erst nach einer Probezeit von einem Jahr, drei weiteren Jahren der Vorbereitungszeit und sieben weiteren Lehrjahren. Erst dann erfolgte die Unterweisung in der gesamten Lehre. Ausgebildet werden kann heute nur, wer bereits zu damaligen Zeiten Essener war.

Das Wissen der Essener ist  alt, aber es ist nicht veraltet, es ist hochaktuell.

copyright m.kunze

Quellen:

Die Ur-Religion. 1930
Immanuel. 1925
A. u.D. Meurois-Givaudan: Essener Erinnerungen. 2007
* Dr. Edmond Bordeaux Székely: Friedensevangelium der Essener und Die Lehren der Essener – Essener Meditationen (Der aramäische Originaltext wurde übersetzt von Dr.E. Bordeaux Székely)
Evangelium des Vollkomenen Lebens. Das  „Johannes-Evangelium“. Ein ursprüngliches und vollständiges Evangelium, aus dem Aramäischen Urtext ins Englische übersetzt und herausgegeben von G.J.R. Ouseley.

Streifzüge durch die Zahlenmystik

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Man kann schon sagen, dass die Entwicklung des Zählens gemeinsam mit der Entwicklung des Denkens vor sich ging. Schon in der Steinzeit zählten die Menschen. Geometrie und Arithmetik finden sich aber – angeblich – erst bei den Hochkulturen Ägyptens, Mesopotaniens und den früheren griechischen Kulturen, hört man noch immer in Vorlesungen, so liest man noch immer in Fachbüchern. Mit Thales von Milet und Pythagoras soll alles begonnen haben.  Alles Maya. Wer glaubt denn das heute noch? Und überhaupt Pythagoras selbst wies doch darauf hin, er sei von Thot geleitet worden.

Pierre L`enfant drückte im Frühjahr 1791 der amerikanischen Hauptstadt Washington seine geometrischen Muster in Relation zur himmlischen Achse auf. Washington enthalte etwa zwanzig vollständige Tierkreise, heißt es,  wobei das Zeichen der Jungfrau die wichtigste Rolle spiele. Arktur falle auf das Weiße Haus, Regulus auf das Kapitol und Spica entspreche dem Washington Monument.

Die Grundsteine von beinahe allen wichtigen Gebäuden in Washington wurden mit Freimaurerzeremonien geweiht. George Washington führte am 18. September 1793 eine Parade zum Standort des geplanten US-Kapitols und legte den Grundstein. Bei den Feierlichkeiten trug der Präsident seinen Freimaurerschurz und opferte gemäß der freimaurerischen Tradition Getreide, Wein und Öl. Dann glättete er den Mörtel mit einer eigens für den Festakt angefertigten Silberkelle.

symbolik in der Architektur

Ein himmlisches Dreieck.

Die Freimaurerei spielte sowohl bei der Gründung der Vereinigten Staaten wie auch bei der Planung der Stadt Washington eine wichtige Rolle.

Unsere Herzen stehen in Resonanz mit der Frequenz des Herzschlages der Erde. Die Schumann-Frequenz, die über Jahrtausende konstant schien,  hat sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts  nachweisbar erhöht. Der Zyklus von 25.920 Jahren, errechnet von den Maya, endete im Dezember 2012. Der Herzschlag der Erde soll auf 13 Hertz gestiegen sein. Wir scheinen uns zu entpuppen wie ein Schmetterling. Das galaktische Zentrum, bei den Maya Hunab Ku genannt, ist nicht ohne Grund als ein galaktischer Schmetterling dargestellt.

Die Zahl 13 steht für das Christusbewusstsein. Nasi Shalom – der Fürst des Friedens, Joschua, Jesehuah, Jesus. der ‚Shekinah, the Glory of God‘. Unsere ICH BIN-Gegenwart.

Es gibt 2 Tafeln des Gesetzes bei Mose, 2 Teile der Heiligen Schrift, 2 Naturen in Jesus -die göttliche und menschliche – 2 Gebote enthalten das ganze Gesetz: Gott und den Nächsten lieben.
Bei den Maya sind es 9 Unterwelten und 13 Himmel.
Die Solfeggio Frequenzen, jene Heilklänge, basieren auf mathematischer Perfektion und können auf die Quersummen 3 – 6 – 9 reduziert werden. Der aus sämtlichen Lehrbüchern entfernte kroatische Forscher Nikola Tesla deutete mehrfach in seinen Arbeiten und Beiträgen auf die Besonderheit dieser drei Zahlen hin.
Bei den Kelten steckt in der 9 das ganze Universum. Die 5 erfasste Zeit und Raum.
Der Stern des Hauses der Andacht in Indien, Delhi weist 9 Zacken auf, als Zeichen für die Einheit der Menschen und die Einheit der Religionen.
12 ist die große kosmische Zahl in China genauso wie sie es in Babylon war. 12 Götter bildeten seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. das Pantheon, die Götterfamilie Griechenlands. Die Europa-Fahne hat 12 Sterne, was nichts mit der Zahl der Mitgliedsländer zu tun hat, sondern schon 1955 festgelegt wurde.

Die Zahl 23, die Zahl des Tages, an dem gemäß Talmud Gott ruht und er die Untaten seiner Kinder nicht sehen kann, somit die Verursacher vor den karmischen Lektionen bewahrt bleiben soll.

Und ist es nicht auffällig, dass beim Unglück von TWA 800 die Bombe in der Sitzreihe 23 explodierte und 230 Menschen starben. Das Grundgesetz der BRD trat am 23.5.1949 in Kraft. Es wurde mit 23 Stimmen angenommen. Die Quersumme des Datums der deutschen Wiedervereinigung (3.10.1990) ist die 23. Die Kuppel des Reichstages ist 23,5m hoch und die spiralförmigen Rampen sind jeweils 230m lang. Auf allen Tastaturen gibt es die Möglichkeit  die 2. und 3. Potenz zu schreiben. Der 23. Buchstabe im Alphabet ist das W und wir können damit viele schöne Sachen anfangen wie Washington oder World Wide Web. Der Obelisk in Paris ist 23 Meter hoch. Shakespeare ist am 23. April 1556 geboren und am 23. April 1616 gestorben. Wien ist in 23 Bezirke unterteilt. Wir haben 23 Bandscheiben. Eine Gitarre hat in der Regel 23 Bünde. Der 23. Vers im 23. Kapitel des Lukas-Evangeliums beinhaltet die Forderung nach der Kreuzigung von Jesus. Eine Pyramide hat 5 Ecken und 5 ist die Quersumme von 23. Auf jedem Ein-Dollarschein sieht man eine Pyramide mit Auge.

In der Kabbalah wird ebenfalls auf die Bedeutung der Quersummen 3 – 6 – 9 hingewiesen.
Das hebräische Alphabet ist für die Kabbalisten ein heiliges. Es ist für sie eine Art Code. Jeder einzelne Buchstabe steht für eine andere Energie. Nicht anders bei dem Volk der Maya.

In der Offenbarung schildert Johannes die Vision von einem Lamm (Jesus), welches sieben Siegel an einem Buch öffnet. Das 7. Siegel. Ein Prophezeiung im letzten Buch der Bibel. Es ist die Offenbarung Jesu und es steht geschrieben: Als das 7. Siegel von Jesus geöffnet wird, trat im Himmel Stille ein…ein Buch, das mit sieben Siegeln verschlossen ist.

Auch bei den Essenern ist die Anwendung der Heiligen Geometrie gebräuchlich. Die Zahl 120 entspricht dem dritten Teil eines vollständigen Kreises. Sie entspricht einem Ort der kosmischen Geografie und gilt wesensmäßig als Kraft der Kosmischen Dreiheit, einem Drittel Gottes Schöpferkraft, die sich unaufhörlich im Kreis verströmt.

Im Christentum ist der Bezug die Verbundenheit mit Jesu. Im Judentum ist es der Heilige Geist.

Der Code des Universums.

Zahlen sind keine gewöhnlichen Gesetze des Wortes. Sie wurden nicht willkürlich geschaffen. Sie sind wesentlich Harmonie, von aller Ewigkeit an.  Es sind die harmonischen Prinzipien des Universums.

Schon sehr früh ist den Menschen aufgefallen, wie sehr Zahlen und Zahlenverhältnisse sie selbst, ihren Körper, ihre Gliedmaßen und in ihrer Symmetrie bestimmen, aber auch die umgebende Welt in Raum und Zeit sowie das Leben und die Natur mit Tag- und Nachtwechsel, wiederkehrenden Mond- und Gestirnphasen oder Jahreszeiten ausmachen.
Erscheint Ihnen alles suspekt? Das sollte es nicht.

Unten Links sehen Sie verunreinigtes Wasser vom Fujiwara Damm in Japan. Unten rechts Wasser aus dem gleichen Damm nachdem ein buddhistischer Mönch, der Chefpriester des Jyuhounin Tempel, Reverend Kato Hoki eine Stunde lang über dem Wasser gebetet hat. Ein Gebet, das mit Klang und einer Absicht gekoppelt war, hatte die Fähigkeit Wasser in seine natürliche harmonische Geometrie zurückzubringen.

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Der Japaner Dr. Masaru Emoto führte das Konzept von lebendigem Wasser und Techniken der Magnetischen Resonanzanalyse in den USA ein. Der Alternativmediziner erforschte Wasser der ganzen Welt, frierte es langsam ein und fotografierte dann mit einem Dunkelfeldmikroskop. Ungefähr 90 Fotos von Proben desselben Wassers. Das Wasserkristallfoto, welches dem der Mehrheit entsprach wurde ausgewählt. Es gibt keine zwei Wasserkristalle die gleich aussehen. Niemals werden zwei Wasserkristalle gleich aussehen. Sie sehen lediglich ähnlich aus.
Dr. Emoto wollte den Effekt von Gedanken und Worten bei der Bildung von Wasserkristallen aus unbehandelten destillierten Wasser erforschen. Er tippte Worte auf Papier und brachte es an Glasflaschen über Nacht an.
Danke. Liebe. Anerkennung. Du 18machst mich krank.20

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Wasser nimmt Informationen seiner Umwelt auf.

Das Prinzip des „Aufprägens von Informationen auf Wasser“ kennen wir alle aus der Homöopathie, von den Bachblüten- und Findhorn-Essenzen und diversen Lichtwässern zum Beispiel.  Wasser kann informationen speichern und löschen. Wasser strotzt nur so vor lauter Ausnahmen von der Regel. Wasser kann durch elektromagnetische Schwingungen, Klänge, Symbole und anderes beeinflusst werden. Unter bestimmten positiven Einflüssen transformieren sich chaotische Strukturen in herrliche hexagonale Kristalle. Ihre 90° Winkel  lassen sich wieder in die für reines Quellwasser typischen 60° Winkel umformen.

Gesetze der Zahlenmystik

Für die Kabbalisten ist alles, was existiert – und zwar ohne Ausnahme  – von einem Lichtfeld umgeben. Dieses Lichtfeld folgt den geometrischen Ordnungs-Prinzipien des Geistes. Der Geist ist primärer Schöpfer- seiner Natur nach im wesentlichen Gedanke und Licht – durch seine Bewegung im leeren Raum des Bewusstseins wurden  alle Dinge erschaffen. Alles spiegelt sich in geometrischer Organisation wieder: Atom, Mineral, Kristall, Pflanze, Tier, Mensch, Planet, Sonnen-System, Galaxie und Universum.

Die jüdisch-christliche Lehre von den Zeichen und Zahlen kennt -neben anderen – das Gesetz der Drei und das Gesetz der Vier. Die Dreiheit geht immer auf einer höheren Eben in die Vierheit über. Die Dreiheit ist immer das Vollkommene. Immer dann ist eine Ganzheit errreicht. Drei mal drei ist die göttliche Zahl.
Aus der Mathematik kennen wir das Errechnen der Quersumme.  2+8= 10= 1+0= 1
Das ist eine Reduktionsmethode. In der Zahlenmystik nennt man es darum auch Das Gesetz der Reduktion.
Es geht auch mit der Addition:

4 = 1 + 2 + 3 + 4 = 10
5 = 1 + 2 + 3 + 4 + 5 = 15
10 = 1 + 2 … … 9 + 10 = 55

Was soll das nun alles, werden Sie sich fragen?
Werden beide Wege miteinander verbunden, entsteht etwas Interessantes:
1 = 1
4 = 10 = 1
7 = 28 = 10 = 1
10 = 55 = 10 = 1

Alle Zahlen lassen sich auf genau drei Zahlen zurückführen, nämlich 1, 2 und 3.

1       2     3
4        5       6
7        8      9
10
usw.
Alle Zahlen, die unter der 1 stehen, entsprechen nun dem Zahlenwert 1, alle Zahlen unter der 2 entsprechen der 2 und alle Zahlen unter der 3 entsprechen der 3. Auf diese Weise wies man die Gültigkeit des Gesetzes der Drei rein mathematisch nach. Die 4 ist dann nur eine 1 auf einer höheren Ebene. So kam man auf das Gesetz der Vier. Dieses entspricht in der jüdisch-christlichen Kabbala dem J, He, Vau,He, das auch Tetragrammaton genannt wird. Ein anderer Ausdruck für die Natur Gottes.
In der jüdischen Kabbala bedeute die vier Buchstaben des Tetragrammatons:
1. J 2. He 3. Vau 4. He = Vater, Mutter, Sohn, TochterGott kann nach dem Tetragrammaton auch Vater, Wille, Sohn Liebe und Weisheit, heiliger Geist, Intelligenz . Sophia oder Weisheit genannt werden. Sie  werden auch den Planeten Saturn, Mond, Erde, Sonne sowie den Elementen Wasser, Erde, Luft und Feuer zugeordnet. So auch die Maya.
Der Mensch wird viergliedrig betrachtet.

Saturn           Sonne       Mond      Erde
Feuer             Luft          Wasser    Erde
  Rot                Gelb          Blau        Grün
                             Ich            Astralleib     Ätherleib  Physischer Leib

Denken      Empfinden     Fühlen    Wollen

Das Geheimnis des Menschen ist das Pentagramm
Pentagram
Die Fünfheit: Die fünf Finder einer Hand, Die fünf Zehen, Die fünf Extremitäten des Menschen. Die fünf Olympischen Ringe. Die fünf Kontinente.Die fünf Rassen (Hautfarben: weiße, rote, schwarze, gelbe und braune).
Die fünf Primärtätigkeiten: Denken, Vorstellen, Empfinden, Fühlen, Wollen.
Die 1– ist die Zahl des Einen, Unteilbaren, die Zahl für den Uranfang als die Grundzahl, aus der alles geworden ist, Anfang jeder Zählung, Zahl der „Ein“heit und – da Eins an sich noch keine Zahl darstellt – für das Göttliche schlechthin; zugleich Symbol der Individualität, als Zahlzeichen 1 Sinnbild für den aufrecht stehenden Menschen.
Die 2 – ist die Zahl der Verdoppelung und des Gleichgewichts:  „pari“, die erste weibliche Zahl, deshalb gelten gerade Zahlen als weibliche Zahlen, Ausdruck der Vereinigung der Gegensätze, der Erneuerung und Fortpflanzung – aber auch die Zahl von Trennung, Zweitracht, Gegensatz. Dualität trägt in sich die Ambivalenz von gut – böse, Licht – Schatten, Geist – Materie, männlich – weiblich, Tag – Nacht, Himmel – Erde, Land – Wasser, aktiv – passiv, links – rechts, Yin – Yang.
3 – als die Summe von 1 + 2,  die Zahl einer höheren, neuen Einheit. 3 steht für das Umfassende (Vater, Mutter, Kind), für die Vermittlung (These, Antithese, Synthese) und für das Himmlische. Zahl der Trinität (Vater, Sohn, Geist), der umfassend verstandenen Gottheit – schon in der Ägyptischen Mythologie (Osiris, Isis, Horus) und in der indischen Mythologie (Brahma, Vishnu, Shiva). „Omne trium perfectum“ „alle Dreiheit ist vollkommen“.  „Aller guten Dinge sind drei“. Zahl des ganzen Menschen aus Körper, Seele und Geist. Zahl der menschlichen Befindlichkeit aus Über-Ich, Es und Ich.  Zahl der Zeit aus Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Die erste männliche (ungerade) Zahl. Zahl der Verbindung von Himmel und Erde durch Luft und Symbol für ein geschlossenes System mit Anfang – Mitte – Ende. Es gibt 3 Erzengel: Michael, Gabriel und Raphael. Es gibt die heiligen 3 Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Drei Hauptfeste Weihnachten, Ostern und Pfingsten prägen das Kirchenjahr.

12 ist die Zahl der Tierkreiszeichen und Grundlage der Zeiteinteilung -Monate, Stunden. 12 Stunden hat der Tag, 12 die Nacht. Im Alten Testament ist 12 die Zahl der Söhne Jakobs und damit der Stämme Israels, nach diesem Vorbild im Neuen Testament die (idealtypische) Zahl der Jünger Jesu. In der Johannes-Offenbarung die Zahl der Tore des himmlischen Jerusalem und als 144.000 (12 x 12 x 1000) die Zahl der vollständig, ganz und gar in unendlicher Zahl Erlösten. 12 Früchte bringt der Heilige Geist hervor: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Milde, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit, Keuschheit. 12 Sterne zieren die Strahlenkrone der Muttergottes.

72 – als 6 x 12 Zahl der Größe und Vielfalt. 72 ist eine astronomische Zahl, 1/5 des Kreisumfanges. 72 ist die Zahl der Vollständigkeit der Völker, was sich in der Zahl der 72 Jünger, die von Jesus ausgesandt wurden (Lukasevangelium 10, 1), niederschlägt. In der Kabbala gibt es 72 Eigenschaften Gottes.

Das Geheimnis des Makrokosmos ist der David-Stern

Die Pyramide als primäre Form des Raumes liegt allen Formen im Mikro- und Makro-Kosmos sichtbar oder unsichtbar zu Grunde. In der Geometrie des Wasserstoff-Atoms zum Beispiel finden Sie die pyramidale Struktur eines David-Sterns. Auch bei uns Menschen gibt es pyramidale Strukturen, in den Pyramiden-Zellen des Gehirns, in der geometrischen Fein-Struktur der Finger-Nägel, in Blut-Kristallen.Das Wort Pyramide bedeutet Feuer in der Mitte – weil der Geist jegliche Pyramide als primäre Form des Bewusstseins annimmt und deshalb mit einem Flammen-Zentrum als Bewusstseins-Brennpunkt besetzt. Die Geometrie der Pyramide vereinigt die Energiefelder von Raum, Zeit und Materie im pyramidalen Brennpunkt und wird daher von der höheren Evolution sowohl als Sender als auch Empfänger solcher Energien benutzt.
merkabah
Am ersten Morgen nach meinem Ankunftstag auf der Farm in Mexico stolperte ich über genau dieses Zeichen an einem Haus unmittelbar neben der Farm. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keinerlei Ahnung, wer dort wohnte und was es damit auf sich hatte. Der Davidstern in Mexico in dieser abgelegenen Landschaft. 7.Tag Berg der Berge 016
Tage später kam Senòra Mildred auf die Farm, wollte sie mich kennenlernen. Sie bewohnt das Haus mit dem Stern. Sie ist eine Maya. Yucatan ist ihre Heimat. 3 Tage und zwei Nächte Busfahrt lebt sie von ihrer eigentlichen Heimat entfernt, direkt neben der Farm. Monate später erfuhr ich  ebenso, man vermutet eine Pyramide auf dem Gelände der Farm. Ich lernte auch, viele Urvölker benutzen diesen Stern.
drehungFür die Kabbalisten ist der Stern – in dreidimensionaler Form – das Symbol für das uns umgebende Energiefeld, unseren Lichtkörper  – Merkabah. Die Merkabah ist ein gegenläufig rotierendes Lichtfeld, das durch Drehung spezieller Geometrien erzeugt wird und gleichzeitig unseren Körper und Geist beeinflusst. Es erzeugt Energiefelder, die Zugang zu höheren Dimensionen schaffen können. Die Merkabah verbindet uns mit höheren Energien. Sie gilt als ein Werkzeug das Menschen hilft, ihr volles Potential im Leben zu erreichen. Die Merkabah ist ein kristallines Energiefeld aus Heiligen Geometrien, die Verstand, Körper und Herz aufeinander ausrichtet. Spiralförmige Energiefelder finden sich überall, da die Schöpfung fraktal aufgebaut ist. Das heißt, die Form einer Galaxie finden wir bis hinein in unsere kleinste Zelleinheit. Jede Zelle ist quasi ein kleines Merkabah-Feld. (holografisches Prinzip)
Es ist die Merkabah nach der ägyptischen Wissenschaft oder Merkavah nach der jüdischen Kabbala. Das Wort “Merkabah” besteht aus drei Wörtern: Mer, Ka, Bah. Diese Wörter stammen aus der esoterischen Schule des Alten Ägyptens. Es ist kein Zufall. In Ägypten gab es eine lange Zeit der Sklaverei von Juden. Die Weisen des auserwählten Volkes nahmen währenddessen das große, eingeweihte Wissen der ägyptischen Priester auf. Wissen, das – wie man weiß – aus Atlantis stammte. Dort lebten auch die Maya für etwa 14.000 Jahre.
Merkavah heißt auf Hebräisch auch „Wagen”. Es hat seinen Ursprung im biblischen Vers in Ezechiel 1,1-28 , wo man von einem „feurigen Wagen und von Lebewesen mit Flügeln“ spricht.
Durch die Zeiten und die Kulturen hindurch finden wir immer wieder Hinweise auf eine Kraft, ein Energiefeld, das als Lichtkörper, Thron Gottes, Dimensionsfahrzeug, diamantenes Lichtfahrzeug oder auch als Tempel bezeichnet wird. Auch in schamanischen Kulturen wie der tibetischen Bön-Tradition oder auch im Sufismus ist dieses bekannt.
Makrokosmisches, das Auswirkungen auf den Mikrokosmos hat
– Innen wie Außen, Oben wie Unten –
dreiecke weltQuelle: GBG.
Auf der Erde gibt es bei 19,5° ein Vulkangebirge, den Vulkan Popocatépetl inbegriffen. Der Vulkan ist ein Dimensionstor und man hat festgestellt, dass die Ufo-Anwesenheit um den Vulkan zwischen 2012 und 2013 zugenommen haben soll.
vulkan70 km von Mexico-City entfernt, der Popocatépetl, auch El Popo genannt.
Seine derzeitige Höhe beträgt 5462 m
Chico 023
Pico Orizaba, der höchste Berg Mexicos sowie höchste Berg Nord- Mittelamerikas,
im Nebel, fotografiert von einer Farm auf einem Berg gelegen, Chico, Bundesstaat
Veracruz, Foto: Kunze
Beide Vulkane sind aktiv.
Ufo`s gab es auch anderswo in Mexico. Ich selbst fotografierte sie Dezember 2012 in Cancun.
Die Fotos werden an anderer Stelle veröffentlicht.
DIE SONNE weist Eruptionen auf.
vor allem bei 19,5° im Norden und Süden. Man sieht die Sonne im November 1998 und im Oktober 2012 sowie im April 2013.
sonnen
sonne 2014
stürme auf dem jupiter hexagramm
Turbulenzen auf dem Jupiter. (li.i.Bild) Man sieht auf seiner Oberfläche drei rote Flecken und nicht nur einen. Es handelt sich um riesige Stürme, die größer sind als der Planet Erde. Am Nordpol von Saturn (re.i.Bild) hat sich ein riesiger sechsflächiger Sturm entwickelt, zwei Mal so groß wie die Erde.
Es findet ein Energieanstieg im gesamten Sonnensystem statt. Dies ist ein weiteres Ereignis, das die Maya prophezeit hatten: Sie sagten voraus, dass die Sonne in dieser Zeit „gesprochen“ hätte. Sie hätte ihre Macht deutlich gemacht.
“ NASA-Wissenschaftlern wie Professor Halberg ist es gelungen, direkte Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Herzinfarkten (Myokardinfarkten) und magnetischen Anomalien – die von der Sonne hervorgerufen werden – nachzuweisen. Es ist davon auszugehen, dass ein großer Teil der so genannten „Zivilisationskrankheiten“ auf Feldanomalien zurückzuführen ist. Bestimmte „Feldanomalien“ – die von der Sonne induziert wurden – führten nachweislich zu genialen Inspirationen, Eingebungen. Die Zeitpunkte der Erschaffung großer Symphonien oder dichterischer Werke sowie herausragenden Erfindungen stehen offenbar in Verbindung mit entsprechenden „Feldanomalien“.
Cotterell und A.Gilbert schrieben beispielsweise einen Bestseller über dieses Thema. Sie belegen eindeutige Korrelationen zwischen dem Auf- bzw. Untergang von Weltreichen und den entsprechenden Sonnenzyklen. Vom Babylonischen Reich, etwa 3000 v. Chr. bis zum Römischen Reich und weiter in der Epoche der Maya-Kultur, finden sich klare Sonnenaktivitäten, die in diesem direkten Zusammenhang standen. […]
Das Volk der Maya sagte uns voraus, dass die „letzte Epoche der Zeitlichkeit“ durch „die kosmische Absicht“ gelenkt würde. Ein Synchronisationsstrahl würde –  vom galaktischen Zentrum ausgehend (Hunab Ku) unsere Erde und damit uns Menschen im besonderen – neu kalibrieren. Die Mayas waren durch ihr außerordentlich hoch stehendes astronomisches Wissen in der Lage, nahezu sämtliche Großereignisse zeitlich zu bestimmen. Ihre Berechnungen (Tzolkin) ergeben nun einen letzten, fundamentaleren Veränderungsprozess. Die Maya beschreiben diesen Vorgang als „Aufstieg in die 5.Dimension“. 
Am auffälligsten finde ich nun, dass die NASA von sensationellen Ereignissen berichtet, die nahezu identisch zu sein scheinen, wie sie von den Mayas beschrieben wurden. Die Maya berichten von einem „galaktischen Synchronisationsstrahl der vom Zentrum unserer Galaxis kommend, auf uns gerichtet ist. Genau diesen „Synchronisationsstrahl“ scheinen die Astrophysiker nun nachgewiesen zu haben. Sie berichteten, dass, vom Zentrum unserer Galaxis ein – bisher nicht für möglich gehaltener – Energiestrahl (ein GRB) „wie ein Scheinwerfer aus den tiefsten Bezirken des Alls“ auf die Erde gerichtet aufschien.
– wobei die Erde in diesem Fall mitten auf dem Weg der Strahlung lag. Die Energie die hier freigesetzt wurde lag 45-mal höher, als bei der stärksten bisher gemessenen Supernova. Das ist weitaus mehr, als die Physik erklären kann.“ Nachdem ich mich nahezu dreißig Jahre in diesem Themenbereich bewege, kann ich sagen, da vollzieht sich gerade ein gerade ein unvorstellbarer Wandel…, von dem primär unser Bewusstsein betroffen ist.“ (Prof.Dieter Broer, Auszug Interview, http://www.mariaagostini.de/neu/pdf/Dr-Dieter-Broers.pdf)
to be continued…