Am Anfang unserer Wahrnehmung steht der Reiz.

Am Anfang unserer Wahrnehmung steht der Reiz.

Es sind unsere im Unterbewusstsein eingeprägten Vorstellungen, Überzeugungen, und Ansichten, die wir nach außen projizieren und dann im Raum Gestalt annehmen.

Rezeptoren, Sinneszellen sind Zellen des Körpers. Vermittlungsprozesse treten hinzu.

Auf der wirklich sicheren Seite befinden wir diese Vermittlungsprozesse unserem Herzen überlassen! Wenn wir uns gewahr sind und aus dem Herzen heraus handeln.

Ein guter Grund doch lieber auf Ihre Herzstimme zu hören, könnte der folgende sein:

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Sprechen Sie  einmal die Farben laut aus, die sich hinter den jeweiligen Buchstaben befinden.Nur zu….ich bin gespannt! Seien Sie es doch bitte auch! Nicht lange überlegen….

Na, wie erging es Ihnen?  Unangenehm, was? Der Verstand brauchte vielleicht eine Weile? Ein Phänomen zwischen den beiden Gehirnhälften. Die stehen nicht selten in Konflikt miteinander.  Die rechte Hirnhälfte versucht die Farben zu sagen. Die linke beharrt darauf, die Wörter zu lesen. Der Effekt wird Stroop-Effekt genannt, nach J. Ridley Stroop, der 1935 Neigungen bei Farb-Wort-Interferenz messen wollte. (Quelle: Panoptikum.net)

Gut, noch etwas! Man kann Betrachtungen umspringen lassen. Häufig sehen wir mit unseren Augen 2-D, unser Gehirn macht daraus das räumliche Objekt.

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Spirale oder Tunnel?

Das war überhaupt nicht anstrengend, oder?

Wir nehmen aus bestimmten Zuständen heraus wahr. Aus dem Gefühl der Liebe, des Ärgers, der Angst, der Wut, hinter der sich zumeist viel Traurigkeit verbirgt. Die Wahrnehmung hängt vom sozialen Umfeld ab. Man gelangt zu Meinungen, Absichten, Einstellungen, Eigenschaften und zu seiner momentanen Stimmung. Wahrnehmung ist zu großen Teilen erlernt und können- wir uns allen bekannt, wenn auch nicht immer bewusst –  beeinflusst werden. So können zum Beispiel Kamerabilder mit viel Druck auf die Haut eines Blinden projiziert werden, und mit viel Übung zur räumlichen Wahrnehmung führen. Meditationstechniken führen zu einer Schärfung der Wahrnehmung.

Meditation ist nicht von einem dunklen Geheimnis umgeben Wir alle meditieren. Stehen Sie morgens auf und nehmen sofort die Zeitung zur Hand, lesen die Schlagzeilen?  Sind Sie sogleich in ihre Gegenargumente vertieft – nicht einmal die Stimme Ihres Partners hören Sie? Das ist das Paradebeispiel für eine Meditation mit negativen Resultaten. Verdauungsstörungen sind keine Folge der Zeitungsmeldungen, sondern eine Folge der aufgewühlten Gedanken in Ihrem Kopf. Brühen Sie sich jeden Morgen eine Tasse Kaffee auf und gehen ohne dieses tägliche Ritual nicht aus dem Haus? Ist diese morgendliche Tasse Kaffee Entspannung für Sie. Zen aus der Tasse.
Wahrnehmung ist eine selbst gemachte Erfahrung.

Der Politiker, der Wissenschaftler, die Hausfrau, selbst der Atheist, der materialistische Geschäftsmann. Jeder Mensch meditiert, wenn auch nicht immer in nutzbringender Weise. Allerdings meditieren nicht alle von einem spirituellen Standpunkt aus. Wir meditieren über alte Verletzungen, Ärgernisse, Ressentiments, Klagen, über verlorene Gerichtsverfahren, über eine Reifenpanne, über den dummen Nachbarn, über die finanziellen Einbußen infolge des Aktienmarktes, und all die Fehler, die wir machen, ohne zu wissen, dass wir sie dadurch nur vergrößern.
Unsere innere Rede verdichtet sich zum einem Klang – das heißt: Ihr stilles Selbstgespräch manifestiert sich immer in Ihrer Erfahrung. Sie sind das, worüber Sie den ganzen Tag nachsinnen. Benutzen Sie das Wort Frieden, wiederholen Sie es für 15 bis 20 Minuten lang, und Sie werden ganz entspannt und friedlich.

Wir nehmen Menschen in ihren Rollen wahr. Die Hausfrau, der Richter, der Trinker, die Rentnerin. Wir nehmen strenge Gesichtszüge wahr. Wenn jener Mensch humorvoll ist, sind wir überrascht. Einiges wirkt so stark auf uns, dass wir weitere Merkmale gar nicht wahrnehmen. Von unseren Augen werden wir manchmal getäuscht.

Kommen SIe doch bitte ein kleines Stück näher an Ihren Bildschirm und schauen Sie auf den schwarzen Punkt. Nein, nicht mit Ihren Augen an der Mattscheibe kleben. Zuuurückk, bitte!  …ein kleines Stück.  Nehmen Sie Ihr Gesicht vor und zurück. Und los geht`s!

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Grafik von Leonid Korzezkij, Quelle:Panoptikum.

Wie viele schwarze Punkte sehen Sie?

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Die Frage nach den schwarzen Punkten war nur eine rhetorische Frage. Es gibt keine schwarzen Punkte.
(Scintallation Grid. Diese Gitter ist eine Weiterentwicklung des Hermann-Gitters nach Ludimar Hermann (19.Jhdt.), Physik unserer Zeit. Quelle:Panoptikum.)

Und jetzt folgt der Knaller:  Ein Bild von Leonardo da Vinci

Keine Sinnestäuschung. Wohl eher eine Täuschung unser Kirchenväter.

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Quelle: PM Magazin Juni 2006, http://www.panoptikum.net/maria-magdalena/

Wir blicken hier auf das Abendmahl. Jesus mit seinen 12 Jüngern. Direkt neben Jesus sitzt aber noch eine Frau mit an seinem Tisch.
Es gibt zahlreiche Bilder aus dem 14. Jahrhundert und älter, in dem direkt neben Jesus eine Frau sitzt.

Nun möchte man fragen, was hat die Künstler jener Jahrhunderte dazu bewogen, eine Frau neben Jesus zu malen? Im Jahr 2012 entdeckte Professor Karen King in Harvard auf einem koptischen Papyrus-Fragment aus dem 4. Jahrhundert, gefunden in Ägypten, den Textteil Jesus sagte zu ihnen: »Meine Frau…«
Danit ist nicht wissenschaftlich belegt, dass Jesus verheiratet war, sondern dass jene Schreiber dachten, Jesus war verheiratet. Erst 100 bis 150 Jahre später wurde in den Chroniken von Schreibern aus Jesus ein unverheirateter Mann. Nun kann man fragen, was die Gründe dafür waren?

Geräusche, Farben, Berührungen – unsere Antennen sind immer auf Empfang. In Berlin  undMünchen gibt es bereits eine Discothek für Hochsensible. Die Lautstärke ist dort nur auf Zimmerlautstärke und man darf nur barfuß tanzen.  Eine Fahrt in der S-Bahn für hochsensible Menschen kommt eine Explosion gleich. Ein Feuerwehr entzündet sich in ihren Gehirnen. Fragen um Fragen. Die Festplatte ist nach kürzester Zeit ausgelastet. Hochsensiblen fehlt ein Filter, der einen vor Unwichtigem schützt. Sie nehmen nahezu alles auf.

Die Frage bleibt: Wie wirklich ist die Wirklichkeit? ….Wenn wir Teil aus dem  Ganzen sind und die Welt zugleich in uns ist.

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Paul Watzlawick (1921-2007), Buchautor: Vom Unsinn des Sinns.Anleitung zum Unglücksein.Wie wirklich ist die Wirklichkeit. Seine Büchen sind hochspannend zu lesen.

 

 

 

Paul Watzlawick sagt: Wahrnehmung ist niemals die Abbildung von Realität, sondern Konstruktion aus Sinnesreizen und Gedächtnisleistung. Jede Wahrnehmung ist subjektiv. (radikaler Konstruktivismus)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Quelle:www.slideshare.net

In diesem Versuch  verliefen 2 Durchläufe normal. Danach wurden die Teilnehmer  bis auf einen Probanden instruiert, eine falsche Antwort zu geben.

Entweder  widerspricht der Proband.  er fühlt sich gestört in seiner Wahrnehmung. Oder er stimmt der falschen Wahrnehmung zu, weil er glaubt, sich zu irren. Er wird unsicher, oder weil er in Harmonie zur Gruppe stehen will.

36,8 Prozent stimmten der Gruppe zu.

 

 

Die Landkarte ist nicht das Gebiet

Wie kommt es, dass einige Menschen Angst vor Gruppe haben und andere  können ganz entspannt vor einer Gruppe reden? Die eine Person sieht schon die fletschenden Zähne eines Hundes, die andere den treuen Hundeblick.  Nicht der Hund ist der Grund der Angst, sondern die Wahrnehmung. Unser Unterbewusstsein ist je anders konditioniert. Der eine braust auf, der ander schweigt. Unsere unbewussten Überzeugungen diktieren unsere bewussten Handlungen. Wir leben nicht mit Menschen, sondern mit unseren Ansichten.

Unsere gewöhnliches Wahrnehmung funktioniert aus buddhistischer Sicht wie folgt: Der buddhistische Meister Rangjung Dorje formulierte dies im 14 Jh. zusammenfassend folgendermaßen: „Zwar nimmt das Bewusstsein ein Objekt wahr, seine Besonderheiten werden jedoch von den geistigen Faktoren konstruiert.“3 Der historische Buddha soll pointiert gesagt haben: „Es ist unser Geist der die Welt erschafft.“ Nach dieser Sichtweise existiert also nichts unabhängig von unserer subjektiven Wahrnehmung, aus sich selber heraus

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Aus diesem Wahrnehmungsprozeß ergibt sich dann unsere subjektive, interne Repräsentation – dass was wir für die Wirklichkeit halten – auf die wir dann mit Gefühlen und Handlungen reagieren.
Was dies bedeutet, hat schon vor sehr langer Zeit schon Marc Aurel sehr treffend formuliert „Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“

Und Paul Watzlawick schreibt dazu „Aus der Idee des Konstruktivismus ergeben sich zwei Konsequenzen:
Erstens die Toleranz für die Wirklichkeit anderer – denn dann haben die Wirklichkeiten anderer genauso viel Berechtigung als meine eigene.
Zweitens ein Gefühl der absoluten Verantwortlichkeit. Denn wenn ich glaube, daß ich meine eigene Wirklichkeit herstelle, bin ich für diese Wirklichkeit verantwortlich.“

Wir nehmen nicht nur b l o ß  Sinneseindrücke auf. Unsere Wahrnehmungssysteme sind in hohem Maße ein aktiver interpretativer Prozess.  Und sie sind kontextabhängig.

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Manchmal sehen wir auch Objekte, die gar nicht da sind. Wie die Scheiben an den Schnittstellen der Linien.

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Die wundersamen Wirkungen unseres Geistes….

Ein anderes interessantes Wahrnehmungsphänomen ist die sogenannte „Change Blindness“, also Veränderungsblindheit. In realen Alltagsszenen übersehen Menschen oft selbst sehr deutliche Veränderungen. Ein eindrucksvolles experimentelles Beispiel: Ein Mann fragt einen Passanten nach dem Weg. Während der Passant ihm den Weg erklärt, wird zwischen den beiden eine große Tür vorbei getragen. Der Mann, ein „Komplize“ des Versuchsleiters, versteckt sich währenddessen hinter der Tür und wird gegen einen anderen Mann ausgetauscht – ohne dass der Passant etwas davon merkt – ihm entgeht der Wechsel vollkommen. (Quelle: Dr. Maren Franz. 2006 Personentausch-Video von Daniel Simons http://viscog.beckman.uiuc.edu/grafs/demos/12.html Versuche der University of Illinois http://viscog.beckman.uiuc.edu/djs_lab/demos.html)

 So wählt euch heute, wem ihr dienen wollt. (Josua).  Sie haben die Wahl das Glück zu wählen. Klingt einfach – ist es auch!

Nein, erlauben Sie sich heute keinen „schwarzen Alles-wird-Schiefgehen-Tag“. Streichen Sie den Gedanken aus Ihrem Kopf: Ich werde keinen Erfolg haben…Jeder ist gegen mich…“ Verbinden Sie sich mit dem Guten. Nehmen Sie Gutes wahr! Schauen Sie aus dem Fenster und bekräftigen Sie sich:

Das ist heute ein Tag für mich. Ich ziehe alles an, was mir wohltut. Jeder meiner Unternehmungen wird zum Erfolg führen. Wählen Sie das Glück. Seien Sie fröhllich und strahlen sie.  Die Art und Weise,wie wir denken und fühlen, über uns selbst, über andere und die Welt im Ganzen, bestimmt unsere Gemütsverfassung. Richten Sie Ihre Wahrnehmung immer wieder auf Glück und nicht auf Mangel und Begrenztheit. Die Welt ist so, wie wir sie sehen.
Gut!  Dann können wir unsere Welt selbst gestalten. Ihre Welt aus einer mentalen Sphäre, Gedanken, Gefühlen, Empfindungen und Überzeugungen, Ihre Auffassen über das Leben im Allgemeinen und dessen Umstände im Besonderen.  Wünschen Sie sich glücklich zu sein! Machen Sie sich frei von den Meinungen anderer Menschen. Nicht deren Wahrheiten machen uns glücklich, sondern die einfachen Wahrheiten des Lebens. Erwarten Sie jeden Morgen das Glück. Achten Sie auf Ihre inneren Selbstgespräche. Ersetzen Sie alte Reaktionen durch neue.

Meine liebe Maya-Frau, Senòra Mildred, in Mexico sagte mir: Alles ist Harmonie. Alles, worauf es ankommt, ist Harmonie.  Das ist die Wahrheit.

Sie will in Erscheinung treten durch Frieden, Gesundheit, Liebe, Freude und Glück.

Tief im Innern wissen wir, um wen es geht! Nicht andere Menschen, sondern Neid, Eifersucht, Verachtung, Groll und Wut rauben uns  Harmonie, Frieden, Freude, Gesundheit und Glück

Sieh im Nächsten dich, und alles ist gut.

In diesem Sinne.

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