Perspektivenwechsel

perspektive3

 

Sich selbst erreicht man nicht

durch nachdenken

Sich selbst erreicht man nicht so einfach

außer

halb sich,

sich selbst.

 

Heute betrachte ich mein Leben aus einer anderen Perspektive. Ich bin und ich sehe alles, wie perfekt, wie schön und voller Liebe es ist. Heute sehe ich mich als Teil jener anderen Menschen, dessen Teil wir sind. Heute sehe ich  meine eigene Lichtreflexion in der Welt. Möglichst demütig, ungeachtet der tausend Träume und Entschuldigungen,Hoffnungen und Wünsche, die mich vom Boden trennen, auf dem ich gehe – verwurzeln.

Erkennen, immer und immer wieder, was da ist. Es ist genug.
Und in diesem Licht finde ich meinen Frieden.
Und es ist kein Zufall, dass ich dann auch die Welt um mich herum besser fühlen und sehen kann.

 

weite strand

 

Wenn du nicht sehen kannst, wonach du suchst, sieh, was da ist.

Vom Füllen des Tages

regenkinder

 

 

Über die Trägheit

„Wir haben viele Gründe glücklich zu sein und wir haben viele Gelegenheiten um glücklich zu sein, aber wir sagen, dass wir keine Zeit haben. Tatsächlich haben wir  nicht den Mut all diese Gelegenheiten zu nutzen. Sowie wir nicht einmal wahrnehmen, dass wir diese Gelegenheiten nicht nutzen oder die Ursachen erkennen, um glücklich zu sein.“

(Lama Tulku Lobsam)

Die Flügel deiner Wahrnehmung

larve schmetterling

Magic Moments. Die Wunder dieser Welt.

Erst im 18. Jahrhundert nannte man einen Schmetterling ‚Schmetterling‘. Zuvor hießen sie Tagfalter.
Man kann es kaum glauben, dass diese Zartflügler zunächst einmal sehr viel Kraft aufwenden müssen, bevor sie so leicht dahin schweben können. Ihr Kokon ist sehr fest und eng gesponnen. Nur mit der Kraft ihrer Flügel drücken sie ihn auseinander. Für Schmetterlinge ist es sehr wichtig, dass sie von alleine herausklettern.
Die Kraftanstrengung während ihres Schlüpfens ist zugleich Training für ihre Flügel. Nur darum können sie fliegen.

Wenn ein Regenbogen entstehen soll, muss auch eine ganz bestimmte Konstellation da sein von Sonnenlicht-verbreitung, von Regenwolken und anderem. Der Regenbogen ist also eine Art Konsequenz, ein Phänomen, das von außen zusammengeschoben wird.

Auch der menschliche Körper ist so eine Art Phänomen. Wir sind täglich umgeben von Kräften, die den physischen Körper zusammenhalten. Dazu gehört zu uns noch ein Bewusstsein oben in der geistigen Welt. Und zu jedem von uns gehört auch noch der Energiekörper – unser Zwilling, wie die toltekischen Schamanen sagen. Feinstoffliche Gedanken, feinstoffliche Gefühle, feinstoffliche Schwingungen, feinstoffliche Fäden, hineingewachsen in ein morphogenetisches Feld. Inmitten eines Netzes von Zahlen, geometrischen Mustern und Frequenzen leben wir mit einem physischen Körper, der zu 72 Prozent aus Wasser besteht.  Wenn Sie einmal im Konflikt mit Ihrem Partner liegen, denken Sie daran, er/sie ist alles fast nur HaZwei O – Wasser. Wir sind physischer Mensch, Äthermensch, Astralmensch und Ich. Das Ich leuchtet auf in der Seele. Und noch so ein paar Körper gibt um uns herum.Vielleicht sollten wir uns wie die Matrjoschkas denken. Das sind jene ineinandergesteckten russischen Puppen?

maedchensimulationVielleicht sollte ich kurz hinausgehen und frische Luft schnappen? Are you living in a simulation?
Ein Team von Forschern an der Universität Bonn, geleitet durch Silas R. Beane, sagt, dass es Hinweise darauf besitzt, dass unsere Welt konstruiert sein könnte.
Vermutlich ist sie das, Mr. Beane. Willkommen im Leben!
Gittersimulationen (Raumzeit) der Quanten und Quarks. Baby-Universum schaffen. Eine „gewisse Wahrscheinlichkeit sei gegeben“, weil man ein Baby-Universum simulieren könne, dürfe man annehmen, wir selbst leben heute in einer Simulation.
Ohne einen Simulator gibt es aber laut Beane keine hyper-kubische Symmetrie und damit inakzeptable Konsequenzen der Annahme einer Gitterstruktur des Universums. Es fehlt die Technik. Es fehlt auch ein Rezept zur gitterbasierten Simulation der schwachen Kernkraft und der Gravitation, meinte Beane.
Der Hörsaal soll gefüllt gewesen sein.
Psss-t, Mr. Beane, warum brauchen wir einen technischen Simulator? …Sprechen Sie doch mal mit den Maya und all den anderen indigenen Völkern.

Zurück zum Körper.
Wie sähen wir aus, gäbe es unseren physischen Körper nicht?
Vermutlich sehr anders.

hellsichtiginneresenergiefeld


Rundherum leuchten und glänzen wir

Toltekische Schamanen (Oaxaca, Mexico) bezeichnen uns als ein leuchtendes Ei. Der Schilderung einer Hellsichtigen aus unseren Breitengraden zufolge,  sieht sie uns Menschen wie links im Bild zu sehen. Nicht nur, aber auch.  Hinzu kommen noch Farbkugeln, Farbfelder unserer Aura, die sich hinsichtlich unserer Willensentscheidungen, unserer entwickelten Persönlichkeit, unserer Gefühlslagen, unserer Hingaben, unser Nachdenken, unser Interessen, unserer spirituellen Entwicklung, unserer Reife oder Unreife, unserer Krankheiten in Form von Blau, Dunkelblau, Lichtgelb, Rot, Trübes Rot, Rostrot, Orange, Gelb, Blassgelb, Violett, Grün, Grau, Braun –  also Farben in allen Nuancen und Kombinationen, verschwommen, vermischt, in Form von Streifen, vor und über dem Körper in ständiger Bewegung,  je nach den Bedingungen unseres täglichen Lebens.  Diese Farbspektren sind eine grobe Beschreibung.
Es gibt noch viel mehr Kombinationen. Krankheiten, die bei uns im physikalischen Körper auftreten, sollen bereits 6 Monate zuvor im feinstofflichen Körper sichtbar sein.

mensch 4Wir halten mit dem Verstand und dem inneren Dialog eine komplette Welt aufrecht. Schamanen können dies auch mit dem Willen.  Der Wille ist eine Wahrnehmungsfunktion nicht der Inhalt einer Wahrnehmung.
Der Schamane lebt in der gleichen Welt wie der Durchschnittsmensch mit seinem normal schläfrigen Alltagsbewusstsein. Er erfährt die Welt nur anders,
da ihm sein Wille vollkommen andere Möglichkeiten eröffnet. Mit dem Willen erfährt der Seher wahre Wunder.

Wir sind wahrnehmende Wesen und deshalb ist es uns unmöglich eine wie auch immer geartete  o b j e k t i v e Welt wahrzunehmen. Wir nehmen die Welt mehr in dem Sinne wahr, wie wir glauben, dass sie ist.
Nie sehen wir das Ganze.
Wir bewegen uns mit dem Verstand. Wir können mit unserem Verstand reisen. Der Verstand ist eine subtile Bewegung, die vom Astralkörper kommt. Der Astralkörper kann mit Hilfe des Verstandes in die Zukunft denken. Darum gibt es für uns ein Morgen. Der Astralkörper kann sich mit Hilfe des Verstandes Sorgen machen, wohin er gehen wird oder auch nicht gehen wird. Er kann darüber nachdenken, wo er vor der Geburt war. Im physischen Leben ist es der Astralleib, der sich freut, der leidet, der seine Begierden, Triebe und Wünsche befriedigt durch die Organe des physischen Körpers.

Wir sind Geist. Alles ist Geist, jede Erscheinungsform und dahinter steckt erst unser Selbst. Wir leben in der Dualität und darum wohl vermasseln wir hier einiges auf dieser Erde. Unsere kleinen Entscheidungen wiederholen und wiederholen wir. Hinter unserem kleinen Selbst steht das Wahre Selbst. Es wird wiedergegeben auf den Spiegeln all unserer Körper, unserer gegenwärtigen Persönlichkeit. Wir, die wir sind als Person in Raum und Zeit gebunden mit unseren verschiedenen Zuständen von Schwingung.

Ganz schön komplex so ein Mensch mit einer Persönlichkeit.

Das Tonal und das Nagual

Die Menschen sind zweigeteilt, sagen die toltekischen Schamanen. Die rechte Seite ist das Tonal – der Verstand und alles, was er sich vorstellen kann. Die linke Seite, das Nagual, ist ein Reich unbeschreiblicher Gebilde: ein Reich, das mit Worten nicht zu erfassen ist. Mit dem Kreisen des inneren Dialogs um das Zentrum der Vernunft halten wir die erste Aufmerksamkeit aufrecht, das Bekannte, das Tonal. Die Montagepunktposition zu seiner Beherrschung ist der Platz der Vernunft. Sie nennen es den ersten Ring der Kraft.

Der zweite Ring der Kraft ist die Aufmerksamkeit für das Unbekannte, das Nagual. Er wird mit dem Willen kontrolliert. Die Schlüsselposition des Montagepunktes ist der Platz des stillen Wissens. Es ist das Unaussprechliche. In ihm schwimmen all die möglichen Gefühle und Wesenheiten und Ichs wie Kähne im Wasser dahin, friedlich, unabänderlich, ewig. Dann bindet der Leim des Lebens einige von ihnen zusammen.

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Foto:kunze

Die Ganzheit des Selbst ist die Einheit von Nagual und Tonal. Damit umfaßt sie alle unsere menschlichen Möglichkeiten der Wahrnehmung. Die Ganzheit des Selbst ist es, die dem Krieger ermöglicht, als eine körperliche Einheit zu handeln.

Es ist das Leben im SEIN. Ein Seher muss seine Handlungen willig im Tonal nutzen, um seine Handlungen im Nagual zu verstehen. Die Ordnung unserer Wahrnehmung gehört ausschließlich zum Bereich des Tonal, sagen sie. Nur dort können unsere Handlungen eine Reihenfolge haben, nur dort sind sie wie Leitern, auf denen man die Sprossen zählen kann. Im Nagual gibt es nichts dergleichen. Die Anschauung des Tonal ist also ein Werkzeug, und als solches ist es nicht nur das beste, sondern auch das einzige Werkzeug, das wir haben.

Der Verstand ist insofern von Bedeutung, dass, wenn man sich in der Welt der „zweiten Aufmerksamkeit“ (Nahutal) und des „Wachträumens“ hinstürzt, es eines klaren und gut trainierten Verstandes braucht, um wieder aus diesen Zuständen aufzutauchen und wirkliches Wissen mit an die Oberfläche zu bringen.

Das Tonal ist da, wo einheitliche Organisation herrscht. Ein Wesen taucht ins Tonal ein, sobald die Kraft des Lebens alle dazu nötigen Gefühle zusammenbindet. Das Tonal beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod, denn sobald die Kraft des Lebens den Körper verläßt, lösen sich alle diese Bewusstseine auf und kehren dorthin wieder zurück, woher sie kamen, ins Nagual. Was ein Krieger tut, wenn er in das Unbekannte aufbricht, ist ganz ähnlich wie sterben, außer dass das Bündel seiner einzelnen Gefühle sich nicht auflöst, sondern diese sich ein wenig ausdehnen, ohne ihren Zusammenhalt zu verlieren. Beim Tod jedoch fallen sie auseinander und bewegen sich unabhängig von einander, als hätten sie nie eine Einheit gebildet.

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South Africa, Foto Kunze
„Denn der Natur wird nicht befohlen, außer indem man ihr gehorcht.“
Francis Bacon. Novum Organum, Aphorismus 129

Wir begrenzen unsere ursprünglich unbegrenzten Möglichkeiten

Dies ist eine Folge  unserer sozialen Ordnungen. Es geschieht, weil wir diese Alternativen als verbindlich akzeptieren.  Schauen wir uns doch an, wie sehr wie Kinder dazu zwingen, auf die gleiche Art wahrzunehmen, wie wir Erwachsenen. Sie nehmen viel mehr wahr, aber irgendwann müssen sie Ordnungin  das Chaos ihrer Wahrnehmungen bringen. Wir – als die ewigen Schulmeister – helfen ihnen selbstverständlich gerne dabei, und zeigen ihnen, was innerhalb unserer Gruppe den Anstandsregeln der Wahrnehmung entspricht. Und wenn sie sich nicht an diese Regeln halten, mein Gott, dann grenzen wir sie ganz schnell aus. Das beginnt bereits im Kindergarten, setzt sich fort in den Schulen. Mitunter werden sie schon recht früh mit Arzneien vollgepumpt, später werden es die Drogen oder wir stecken sie aus „therapeutischen Gründen“ in eine geschlossene psychiatrische Anstalt.

Das Zerbrechen der Wahrnehmung
Die toltektischen Seher, in Mexico nennt man sie auch Zauberer, wollen jene Parameter der alltäglichen Wahrnehmung zerbrechen, auch die Wahrnehmung des eigenen Selbst. Alles ist gefiltert durch unser Ich. Wir sind nicht fähig, nicht einmal die kleinste Geschichte oder Erinnerung zu erzählen, ohne uns selbst gleich zum Hauptdarsteller zu machen. Geschichten und Ereignisse selbst ihren Lauf nehmen zu lassen, sie sich selbst entwickeln zu lassen, scheint uns fremd.
Gelingt es uns aber, werden sie unendlich viel reicher in jeder Hinsicht, weil sie sich dann selbst öffnen.
Das Zeuge sein kann man als eine Übung betrachten, die wir in der Alltagswelt praktizieren können.
Einmal nicht der Hauptdarsteller sein. Es ist bemerkenswert, was sich dann alles öffnet.

Dazu kann auch gehören, sich beispielsweise die Frage zu stellen, wovon wir eigentlich Urlaub machen? Ich denke da an all jene 3-Tage-Event/Seminar-Besucher, die sich austoben, so richtig die „Sau rauslassen“ und sich gut fühlen. Welchen Zweck hat es, sich drei Tage gut zu fühlen, um dann nach Hause zu kommen, und sein altes Leben unverändert so weiterzuleben? Dazu kann gehören, sich zu fragen, warum wir uns nicht verändern? Warum muss uns erst etwas richtig aus der Bahn werfen, damit wir etwas verändern?

Alles ist Absicht
… also eine Frage des Willens und der Wahrnehmung.
…um Absicht ändern zu können, braucht es Energie.

Der Körper ist  eine Folge der Wahrnehmung. Wir sind darin als Personen gefangen. Wir sind in unserer Sprache gefangen. Es geht ganz konkret darum, wie wir die Welt, wir wie unser Selbst wahrnehmen. Und genau aus dieser Gefangenschaft wollen sich die Zauberer, Seher oder auch Schamanen – durch das Medium der Energie – befreien.

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einfach mal länger schauen und sehen, was geschieht

Träumen
Der Schlaf ist eine Art von höherer chemischer Trennung des Astralleibes von dem ätherischen und physischen Körpern.Wenn wir einschlafen und beginnen, in einen Traumzustand zu geraten, in diesem Moment, in dem wir halb wach sind und bereits halb schlafen, beginnt der Montagepunkt zu zittern. Er beginnt sich zu verschieben. Und der Seher versucht nun, diese natürliche Verschiebung – die übrigens bei jedem von uns vorkommt – dazu zu nutzen, sich mit ihrer Hilfe in andere Sphären hineinzubewegen. Und, um das zu erreichen, brauchen wir eine außerordentliche Energie. Wieder einmal läuft alles auf die Frage der Energie hinaus. Wir benötigen eine außergewöhnlich große Menge Energie, weil man sich dieses Schwellenmoments bewusst sein will, und versucht, diesen zu nutzen, ohne dabei gleich aufzuwachen. Letztlich geht es um „Wachträume„.  Für die meisten indigenen Völker ist das Realität. Es gibt für sie keinen Unterschied.
All jenes lässt sich nicht mit Begriffen aus dem Bekannten erklären. Metaphern sind geprägt mit dem, was wir bereits kennen.

Letztlich braucht es die Absicht. Es braucht die Energie. Eine Kraft, die wir gemeinhin Gott nennen, das oberste Wesen, die eine Kraft, der Geist. Jede Kultur kennt die Absicht unter einem anderen Namen.

Um sich an die Absicht zu koppeln, braucht es das Bitten. Das Bitten – nicht betteln, mithin es einfach verlangen. Dafür benötigt man Energie, nicht nur um sich anzukoppeln, sondern um auch angekoppelt zu bleiben, sagen die toltekischen Schamanen.
Bittet oder fragt und es wird Euch gegeben. Klopft an, dann wird Euch aufgetan. Philippus hat das verstanden, als er diese Anweisung von Jesus erhielt: „Bitte, und es wird dir gegeben.“

liste okay„Ihr sollt vollkommen sein, so wie Euer Vater im Himmel vollkommen ist!“  Aber wie?
Wie begeht man Stufen von Treppen? Mit den Füßen. Sie heißen:

Fühlen  und Denken

Man braucht beide Füße!

Es ist die Idee, gleichzeitig zu träumen und doch vollkommen wach und bewusst zu sein. Es ist ein anderer Zustand des Bewusstseins. Du bist vollkommen normal, aber etwas läuft in dir energetisch auf einer ganz anderen Ebene ab. Du zielst darauf ab, zwei Welten gleichzeitig zu betrachten. Eine zweite Welt, die immer schon vorhanden war, aber nur wenige betrachten wollen.

Das Verdienst der toltekischen Schamanen ist es, durch ihr Jahrtausende währendes Sehen praktisch nutzbare Aspekte der Regel ausfindig gemacht zu haben, die wir Wesensgesetze nennen. Dazu gehören Raum, Zeit,- und Kraftgesetze, die Gesetze des Äthers, der Wärme und andere.

Ihnen ging es nicht um die Theorie. Das Interesse war vielmehr, ihr Bewusstsein über eigene Erfahrungen auszubilden. Sie nannten es nicht Gesetz, sondern Regel. Und die Regel lässt es zu, dass wir unser Bewusstsein erweitern können.
oaxaca2Die toltekischen Schamanen (Oaxaca, Mexico) sagen, ein Krieger kann sich ins Nagual vorwagen und sein Bündel der Gefühle auf jede mögliche Weise sich anordnen und umordnen lassen. Die Ausdrucksform des Nagual ist eine Frage der Persönlichkeit. Dem einzelnen Krieger ist das Dirigieren der Anordnung und Umordnung des Bündels selbst überlassen Die menschliche Form, oder das menschliche Fühlen, ist die ursprüngliche Form, vielleicht diejenige, die uns unter allen am liebsten ist. Es gibt jedoch eine endlose Zahl alternativer Formen, die das Bündel annehmen kann. Die Kraft des Lebens ist es, die alle diese Mischungen ermöglicht. Sobald sie erschöpft ist, gibt es kein Mittel mehr, dieses Bündel zu versammeln. Dieses Bündel ist die Blase der Wahrnehmung genannt. Sie ist fest verschlossen und öffnet  sich nie bis zum Augenblick unseres Todes.  Und doch könnte sie geöffnet werden. Offenbar haben die Seher, Schamanen, Zauberer dieses Geheimnis gelernt, und obwohl sie nicht alle die Ganzheit ihres Selbst erreichen, wissen sie um deren Möglichkeit. Sie wissen, daß die Blase sich nur öffnet,wenn man ins Nagual stürzt.
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„Gestern abend öffnete sich die Blase deiner Wahrnehmung. Und deine Wahrnehmung breitete ihre Flügel aus.
Mehr kann man darüber nicht sagen. Es ist unmöglich zu erklären, was dir widerfuhr, darum werde ich es nicht versuchen, und auch du solltest es nicht versuchen. Es muß genügen, wenn ich sage, dass die Flügel deiner Wahrnehmung dazu bestimmt waren, deine Ganzheit zu berührenDu bist ein Bündel.“

Ein Türöffner-Geschenk

Ein Türöffner-Geschenk

Thailand-Impressions

„Der Gang der Königin“, sagt Brunhilde zu mir und lächelte stolz auf meine neuen Schuhe herab.
Ein Geschenk. Wie viel Glück kann ein Mensch haben.

maedchenkönigin„Der Gang der Königin?“ stürzt es aus mir verdattert hervor. „Königinnen haben Charisma. Die haben Ausstrahlung. Königinnen haben durch ihre Öffentlichkeit dieses Strahlen intensiviert.“
„Du musst nicht gleich mit dem Charisma einer  Jeanne D`Arc oder Greta Garbo aufwarten.“ Sie blickt auf mich – von der Gürtelschnalle bis zur Schuhspitze. „Ja! Ich stimme dir zu. Da geht noch was!“, erklärt sie zu ihrer Verteidigung.

Noch schlimmer, als ich dachte!

„ Ohhh! Das ist ein Klassiker der Schuhgeschichte“, protestiere ich. „Bin ich noch dieselbe Frau, die ich vor zehn Minuten war?“

Immer schön die Contenance bewahren. Gedanken wirken auf unseren Körper, denke ich im Stillen.

„ Was für ein Türöffner-Geschenk. Diese korpulente Last zweier Schuhe sollen meine beiden Füße durch den Tag tragen?“ , beschwere ich mich.

„Entfessele deine Bärenkräfte! Dein Bewusstsein braucht deinem Unterbewusstsein nur „Go“ sagen. Natürlich klappt es leichter, wenn da einer ist, der Kompetenz ausstrahlt!“, torpediert sie mich.

Ich stiere Brunhilde an. „Was ist denn?, fragt sie .

„Oooooohhhh! Gelungene Komplimente heben immer die Seele eines Menschen und stellen Verbindung her. Geht`s noch ein klein wenig realistischer!“, halte ich ihr vorwurfsvoll entgegen. Und schon  steppe ich mit den Schuhen los.

Klick.Klack.klack.Klick.Klick. Klaaaaack! Klaaaaaack! Ganz im Rhythmus meiner plötzlich aufkommenden Wut!

noten

maedchenkönigin2Dazu singe ich. „ Tanzen möchte ich können. Tanzen möchte ich dürfen mit allen Gliedern des Herzens und des Geistes. Tanzen, damit die Welt um mich wirbelt. Aus der Reihe tanzen, wo alles satt ist, wo die Lüge die Wahrheit verdrängt. Aus der Reihe tanzen, wo sich alles im Kreis ums Ich dreht. Tanzen möchte ich, damit mir Hören und Sehen vergehen. Tanzen möchte ich, dass ich eintauche in deine Welt voller Freude….“ Ich konzentriere mich mit aller Begeisterung auf den Tanz.

„Ähm, wann fühlt man denn sein Charisma?“, quieke ich während des Tanzes. Klicker.Klacker.

„Wenn du dich kreativ, glücklich und vollkommen lebendig fühlst. Wenn du die Macht spürst, dein eigenes Leben zu lenken – in so einem Moment wird dir dein Charisma bewusst. Dazu gehört der aufrechte Gang. Dazu gehört, sich sichtbar zu machen Dazu gehört, Menschen bewusst anzuschauen. Wenn ich gucke, gucken sie zurück. Wenn ich Menschen ansehe, habe ich die Chance gesehen zu werden. Und wenn ich sogar noch lächle, habe ich die Chance bemerkt zu werden. Und Selbstvergessenheit. Und Konzentration. Und Interesse. Und Sympathie gehören auch mit dazu“, sagt sie.

Währenddessen wippe ich mit dem Oberkörper vor und zurück. Kurz darauf wippe ich nicht mehr vor und zurück, sondern von rechts nach links und was weiß ich noch für Positionen, meine Hände suchen in den Hosentaschen Halt.

„Mmmh!“ sage ich.

Du  kannst andere natürlich auch mit einer wunderbaren Visualisierung verzaubern, die gleichzeitig dein Selbstbewusstsein stärkt. Stell dir vor, an deinen Schultern säßen zwei große silberne Engelsflügel, die du majestätisch ausbreitest. Deine Ausstrahlung wird sich unmittelbar verändern. Dann hast du etwas zu tun. Dein Gang ist aufrechter, mit erhobenem Kopf und einem Lächeln auf den Lippen. Du begegnest allen Blicken gelassen und offen.“

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 Regel Nummer 1 im Leben: Bewahre deinen Humor. Er ist deine Stärke.
Regel Nummer 2 im Leben: Es zählt die Bewegung. Nicht, was andere davon halten.
Regel Nummer 3 im Leben: Nichts bleibt, wie es ist.

 

Ich dachte an die tollsten Schuhe meines Lebens zurück. Ich brauche wohl kaum erwähnen, dass ich diese Schuhe morgen umtauschen werde.
Wer….klar auftritt, wird auch bekommen,…was er will…

Charisma  olè.

Am Anfang unserer Wahrnehmung steht der Reiz.

Am Anfang unserer Wahrnehmung steht der Reiz.

Es sind unsere im Unterbewusstsein eingeprägten Vorstellungen, Überzeugungen, und Ansichten, die wir nach außen projizieren und dann im Raum Gestalt annehmen.

Rezeptoren, Sinneszellen sind Zellen des Körpers. Vermittlungsprozesse treten hinzu.

Auf der wirklich sicheren Seite befinden wir diese Vermittlungsprozesse unserem Herzen überlassen! Wenn wir uns gewahr sind und aus dem Herzen heraus handeln.

Ein guter Grund doch lieber auf Ihre Herzstimme zu hören, könnte der folgende sein:

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Sprechen Sie  einmal die Farben laut aus, die sich hinter den jeweiligen Buchstaben befinden.Nur zu….ich bin gespannt! Seien Sie es doch bitte auch! Nicht lange überlegen….

Na, wie erging es Ihnen?  Unangenehm, was? Der Verstand brauchte vielleicht eine Weile? Ein Phänomen zwischen den beiden Gehirnhälften. Die stehen nicht selten in Konflikt miteinander.  Die rechte Hirnhälfte versucht die Farben zu sagen. Die linke beharrt darauf, die Wörter zu lesen. Der Effekt wird Stroop-Effekt genannt, nach J. Ridley Stroop, der 1935 Neigungen bei Farb-Wort-Interferenz messen wollte. (Quelle: Panoptikum.net)

Gut, noch etwas! Man kann Betrachtungen umspringen lassen. Häufig sehen wir mit unseren Augen 2-D, unser Gehirn macht daraus das räumliche Objekt.

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Spirale oder Tunnel?

Das war überhaupt nicht anstrengend, oder?

Wir nehmen aus bestimmten Zuständen heraus wahr. Aus dem Gefühl der Liebe, des Ärgers, der Angst, der Wut, hinter der sich zumeist viel Traurigkeit verbirgt. Die Wahrnehmung hängt vom sozialen Umfeld ab. Man gelangt zu Meinungen, Absichten, Einstellungen, Eigenschaften und zu seiner momentanen Stimmung. Wahrnehmung ist zu großen Teilen erlernt und können- wir uns allen bekannt, wenn auch nicht immer bewusst –  beeinflusst werden. So können zum Beispiel Kamerabilder mit viel Druck auf die Haut eines Blinden projiziert werden, und mit viel Übung zur räumlichen Wahrnehmung führen. Meditationstechniken führen zu einer Schärfung der Wahrnehmung.

Meditation ist nicht von einem dunklen Geheimnis umgeben Wir alle meditieren. Stehen Sie morgens auf und nehmen sofort die Zeitung zur Hand, lesen die Schlagzeilen?  Sind Sie sogleich in ihre Gegenargumente vertieft – nicht einmal die Stimme Ihres Partners hören Sie? Das ist das Paradebeispiel für eine Meditation mit negativen Resultaten. Verdauungsstörungen sind keine Folge der Zeitungsmeldungen, sondern eine Folge der aufgewühlten Gedanken in Ihrem Kopf. Brühen Sie sich jeden Morgen eine Tasse Kaffee auf und gehen ohne dieses tägliche Ritual nicht aus dem Haus? Ist diese morgendliche Tasse Kaffee Entspannung für Sie. Zen aus der Tasse.
Wahrnehmung ist eine selbst gemachte Erfahrung.

Der Politiker, der Wissenschaftler, die Hausfrau, selbst der Atheist, der materialistische Geschäftsmann. Jeder Mensch meditiert, wenn auch nicht immer in nutzbringender Weise. Allerdings meditieren nicht alle von einem spirituellen Standpunkt aus. Wir meditieren über alte Verletzungen, Ärgernisse, Ressentiments, Klagen, über verlorene Gerichtsverfahren, über eine Reifenpanne, über den dummen Nachbarn, über die finanziellen Einbußen infolge des Aktienmarktes, und all die Fehler, die wir machen, ohne zu wissen, dass wir sie dadurch nur vergrößern.
Unsere innere Rede verdichtet sich zum einem Klang – das heißt: Ihr stilles Selbstgespräch manifestiert sich immer in Ihrer Erfahrung. Sie sind das, worüber Sie den ganzen Tag nachsinnen. Benutzen Sie das Wort Frieden, wiederholen Sie es für 15 bis 20 Minuten lang, und Sie werden ganz entspannt und friedlich.

Wir nehmen Menschen in ihren Rollen wahr. Die Hausfrau, der Richter, der Trinker, die Rentnerin. Wir nehmen strenge Gesichtszüge wahr. Wenn jener Mensch humorvoll ist, sind wir überrascht. Einiges wirkt so stark auf uns, dass wir weitere Merkmale gar nicht wahrnehmen. Von unseren Augen werden wir manchmal getäuscht.

Kommen SIe doch bitte ein kleines Stück näher an Ihren Bildschirm und schauen Sie auf den schwarzen Punkt. Nein, nicht mit Ihren Augen an der Mattscheibe kleben. Zuuurückk, bitte!  …ein kleines Stück.  Nehmen Sie Ihr Gesicht vor und zurück. Und los geht`s!

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Grafik von Leonid Korzezkij, Quelle:Panoptikum.

Wie viele schwarze Punkte sehen Sie?

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Die Frage nach den schwarzen Punkten war nur eine rhetorische Frage. Es gibt keine schwarzen Punkte.
(Scintallation Grid. Diese Gitter ist eine Weiterentwicklung des Hermann-Gitters nach Ludimar Hermann (19.Jhdt.), Physik unserer Zeit. Quelle:Panoptikum.)

Und jetzt folgt der Knaller:  Ein Bild von Leonardo da Vinci

Keine Sinnestäuschung. Wohl eher eine Täuschung unser Kirchenväter.

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Quelle: PM Magazin Juni 2006, http://www.panoptikum.net/maria-magdalena/

Wir blicken hier auf das Abendmahl. Jesus mit seinen 12 Jüngern. Direkt neben Jesus sitzt aber noch eine Frau mit an seinem Tisch.
Es gibt zahlreiche Bilder aus dem 14. Jahrhundert und älter, in dem direkt neben Jesus eine Frau sitzt.

Nun möchte man fragen, was hat die Künstler jener Jahrhunderte dazu bewogen, eine Frau neben Jesus zu malen? Im Jahr 2012 entdeckte Professor Karen King in Harvard auf einem koptischen Papyrus-Fragment aus dem 4. Jahrhundert, gefunden in Ägypten, den Textteil Jesus sagte zu ihnen: »Meine Frau…«
Danit ist nicht wissenschaftlich belegt, dass Jesus verheiratet war, sondern dass jene Schreiber dachten, Jesus war verheiratet. Erst 100 bis 150 Jahre später wurde in den Chroniken von Schreibern aus Jesus ein unverheirateter Mann. Nun kann man fragen, was die Gründe dafür waren?

Geräusche, Farben, Berührungen – unsere Antennen sind immer auf Empfang. In Berlin  undMünchen gibt es bereits eine Discothek für Hochsensible. Die Lautstärke ist dort nur auf Zimmerlautstärke und man darf nur barfuß tanzen.  Eine Fahrt in der S-Bahn für hochsensible Menschen kommt eine Explosion gleich. Ein Feuerwehr entzündet sich in ihren Gehirnen. Fragen um Fragen. Die Festplatte ist nach kürzester Zeit ausgelastet. Hochsensiblen fehlt ein Filter, der einen vor Unwichtigem schützt. Sie nehmen nahezu alles auf.

Die Frage bleibt: Wie wirklich ist die Wirklichkeit? ….Wenn wir Teil aus dem  Ganzen sind und die Welt zugleich in uns ist.

watzlawick

Paul Watzlawick (1921-2007), Buchautor: Vom Unsinn des Sinns.Anleitung zum Unglücksein.Wie wirklich ist die Wirklichkeit. Seine Büchen sind hochspannend zu lesen.

 

 

 

Paul Watzlawick sagt: Wahrnehmung ist niemals die Abbildung von Realität, sondern Konstruktion aus Sinnesreizen und Gedächtnisleistung. Jede Wahrnehmung ist subjektiv. (radikaler Konstruktivismus)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

macht der gruppe

Quelle:www.slideshare.net

In diesem Versuch  verliefen 2 Durchläufe normal. Danach wurden die Teilnehmer  bis auf einen Probanden instruiert, eine falsche Antwort zu geben.

Entweder  widerspricht der Proband.  er fühlt sich gestört in seiner Wahrnehmung. Oder er stimmt der falschen Wahrnehmung zu, weil er glaubt, sich zu irren. Er wird unsicher, oder weil er in Harmonie zur Gruppe stehen will.

36,8 Prozent stimmten der Gruppe zu.

 

 

Die Landkarte ist nicht das Gebiet

Wie kommt es, dass einige Menschen Angst vor Gruppe haben und andere  können ganz entspannt vor einer Gruppe reden? Die eine Person sieht schon die fletschenden Zähne eines Hundes, die andere den treuen Hundeblick.  Nicht der Hund ist der Grund der Angst, sondern die Wahrnehmung. Unser Unterbewusstsein ist je anders konditioniert. Der eine braust auf, der ander schweigt. Unsere unbewussten Überzeugungen diktieren unsere bewussten Handlungen. Wir leben nicht mit Menschen, sondern mit unseren Ansichten.

Unsere gewöhnliches Wahrnehmung funktioniert aus buddhistischer Sicht wie folgt: Der buddhistische Meister Rangjung Dorje formulierte dies im 14 Jh. zusammenfassend folgendermaßen: „Zwar nimmt das Bewusstsein ein Objekt wahr, seine Besonderheiten werden jedoch von den geistigen Faktoren konstruiert.“3 Der historische Buddha soll pointiert gesagt haben: „Es ist unser Geist der die Welt erschafft.“ Nach dieser Sichtweise existiert also nichts unabhängig von unserer subjektiven Wahrnehmung, aus sich selber heraus

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Aus diesem Wahrnehmungsprozeß ergibt sich dann unsere subjektive, interne Repräsentation – dass was wir für die Wirklichkeit halten – auf die wir dann mit Gefühlen und Handlungen reagieren.
Was dies bedeutet, hat schon vor sehr langer Zeit schon Marc Aurel sehr treffend formuliert „Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“

Und Paul Watzlawick schreibt dazu „Aus der Idee des Konstruktivismus ergeben sich zwei Konsequenzen:
Erstens die Toleranz für die Wirklichkeit anderer – denn dann haben die Wirklichkeiten anderer genauso viel Berechtigung als meine eigene.
Zweitens ein Gefühl der absoluten Verantwortlichkeit. Denn wenn ich glaube, daß ich meine eigene Wirklichkeit herstelle, bin ich für diese Wirklichkeit verantwortlich.“

Wir nehmen nicht nur b l o ß  Sinneseindrücke auf. Unsere Wahrnehmungssysteme sind in hohem Maße ein aktiver interpretativer Prozess.  Und sie sind kontextabhängig.

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Manchmal sehen wir auch Objekte, die gar nicht da sind. Wie die Scheiben an den Schnittstellen der Linien.

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Die wundersamen Wirkungen unseres Geistes….

Ein anderes interessantes Wahrnehmungsphänomen ist die sogenannte „Change Blindness“, also Veränderungsblindheit. In realen Alltagsszenen übersehen Menschen oft selbst sehr deutliche Veränderungen. Ein eindrucksvolles experimentelles Beispiel: Ein Mann fragt einen Passanten nach dem Weg. Während der Passant ihm den Weg erklärt, wird zwischen den beiden eine große Tür vorbei getragen. Der Mann, ein „Komplize“ des Versuchsleiters, versteckt sich währenddessen hinter der Tür und wird gegen einen anderen Mann ausgetauscht – ohne dass der Passant etwas davon merkt – ihm entgeht der Wechsel vollkommen. (Quelle: Dr. Maren Franz. 2006 Personentausch-Video von Daniel Simons http://viscog.beckman.uiuc.edu/grafs/demos/12.html Versuche der University of Illinois http://viscog.beckman.uiuc.edu/djs_lab/demos.html)

 So wählt euch heute, wem ihr dienen wollt. (Josua).  Sie haben die Wahl das Glück zu wählen. Klingt einfach – ist es auch!

Nein, erlauben Sie sich heute keinen „schwarzen Alles-wird-Schiefgehen-Tag“. Streichen Sie den Gedanken aus Ihrem Kopf: Ich werde keinen Erfolg haben…Jeder ist gegen mich…“ Verbinden Sie sich mit dem Guten. Nehmen Sie Gutes wahr! Schauen Sie aus dem Fenster und bekräftigen Sie sich:

Das ist heute ein Tag für mich. Ich ziehe alles an, was mir wohltut. Jeder meiner Unternehmungen wird zum Erfolg führen. Wählen Sie das Glück. Seien Sie fröhllich und strahlen sie.  Die Art und Weise,wie wir denken und fühlen, über uns selbst, über andere und die Welt im Ganzen, bestimmt unsere Gemütsverfassung. Richten Sie Ihre Wahrnehmung immer wieder auf Glück und nicht auf Mangel und Begrenztheit. Die Welt ist so, wie wir sie sehen.
Gut!  Dann können wir unsere Welt selbst gestalten. Ihre Welt aus einer mentalen Sphäre, Gedanken, Gefühlen, Empfindungen und Überzeugungen, Ihre Auffassen über das Leben im Allgemeinen und dessen Umstände im Besonderen.  Wünschen Sie sich glücklich zu sein! Machen Sie sich frei von den Meinungen anderer Menschen. Nicht deren Wahrheiten machen uns glücklich, sondern die einfachen Wahrheiten des Lebens. Erwarten Sie jeden Morgen das Glück. Achten Sie auf Ihre inneren Selbstgespräche. Ersetzen Sie alte Reaktionen durch neue.

Meine liebe Maya-Frau, Senòra Mildred, in Mexico sagte mir: Alles ist Harmonie. Alles, worauf es ankommt, ist Harmonie.  Das ist die Wahrheit.

Sie will in Erscheinung treten durch Frieden, Gesundheit, Liebe, Freude und Glück.

Tief im Innern wissen wir, um wen es geht! Nicht andere Menschen, sondern Neid, Eifersucht, Verachtung, Groll und Wut rauben uns  Harmonie, Frieden, Freude, Gesundheit und Glück

Sieh im Nächsten dich, und alles ist gut.

In diesem Sinne.

Seinen ureigenen Weg finden

Seinen ureigenen Weg finden

Oh, da trudeln doch schon wieder ein paar Gedanken ein…es geht mir gut. ich bin göttlich. ich werde abnehmen…ich bin erfolgreich… können bleiben, gut.

 

Mir gefällt, was Brunhilde gestern sagte. Nichts läuft nach unserem Plan, jedenfalls nicht nach unserem Ego-Plan. Das Ego drängt unseren ‚ureigenen Plan‘ vielmehr ins Abseits. Das ist der Plan, der uns zu dem machen könnte, der wir wirklich sind. Den Ego-Plan…na,  Sie wissen schon, all das, was wir tun, um unseren Status zu verbessern, etwas zu erreichen, um anerkannt zu werden, zu gewinnen, mächtiger und besser zu sein als andere, Reichtümer anzusammeln. Wir schöpfen aus unserem tiefsten Inneren nie das, was wir wollen. Wir schöpfen aus ihm immer das, was wir sind, und wir sind das, als das wir uns fühlen und was wir von anderen glauben. Dieses Mix aus Überzeugungen.

Na, dann brauche ich doch nur fühlen, das ich schon das bin, was ich mir wünsche, und das Ganze im Geist der Liebe und nicht des Egos.

Nur….???

„Ich bin Gegenwart.“  Alle spirituellen Texte reden davon. Was meint das? Ich bin Ich. Ich bin Gegenwart. Wie betrete ich diesen außergewöhnlichen Raum, der mich zum Ich bin Ich führt?  Die Rede ist hier von einer unsichtbaren Energie, die immer um uns herum ist und die wir verwenden können.  Und mehr als das sind wir.  Ich bin Licht. Ich bin Liebe. Ich trage Schöpferwissen in mir. Das hört sich alles sehr außergewöhnlich an und das ist es wohl auch – und auch wieder nicht.  Es ist größer als mein Körper. Es lässt alle Begrenzungen hinter sich.  Das, wovon die Rede ist, interessiert sich nicht an Vergleichen, Siegen, Besitz und mehr Wissen. Es ist Raum, Ausdehnung, Grenzenlosigkeit, Freiheit. Es ist jene unsichtbare, grenzenlose Energie, die hinter meinen Augen hervorschaut und ganz andere Interessen hat als mein gewöhnliches Selbst (Ego).  Es ist Gott oder wem das zu direkt ist, die höchste Quelle allen Seins,  ohne nach Religion, nach Konfirmation, nachTaufe, nach Priestern, nach Bischöfen zu fragen. Es ist sicherlich auch die Meinung darüber, wie weit einen der Glaube tragen kann. Und auch das Wissen darum, dass wir uns auf eine innere Kraft verlassen können, mit der wir kleine und große Wunder bewirken können oder nicht.

Sie stutzen gerade? Schütteln Sie nur ordentlich ihren Kopf und zweifeln Sie. Reden Sie mich vielleicht auch spinnerhaft. Macht nichts.  An die Existenz von Gedanken glauben Sie doch, oder etwa nicht?  Oder FÜHLEN Sie sich nicht mitunter begeistert von den Gedanken anderer?  Seit Renè Descartes „Ich denke, also bin ich“ stellt niemand mehr Gedanken infrage.  Nun, es hat noch nicht ein Mediziner, der im Gehirn herumgestochert hat, jemals einen Gedanken im Gehirn gesehen. Verlieren Sie deswegen Ihren Glauben an die Existenz von Gedanken?
Nur weil wir nicht alles verstehen, heißt dies noch lange nicht, dass es nicht existiert.

Ganz offensichtlich gibt es einen unsichtbaren inneren Teil unseres Wesens.
Der Glaube ist eine Zuversicht dessen, was wir noch nicht sehen, was wir aber erfahren werden und was uns offenbar gemacht wird zu seiner eignen Zeit, heißt es in der Bibel. Es ist denkbar, dass Sie und ich als Mensch ein Erfolg sind.
Glauben Sie das?
Halten Sie einen Augenblick inne.

Wäre da nicht unser Selbstbild. Unsere heimliche Liste von Überzeugungen, die wir irgendwo im Gehirn abgelegt haben, auf der unsere Fähigkeiten stehen und mit der wir unser inneres Selbstbild erschaffen. Und nicht nur das, damit erschaffen wir unser Leben.

Ganz schön dumm, dass unser Selbstbild selten mit dem übereinstimmt, was wir uns wünschen.
Was für ein Bild haben wir von uns?  Die Zutaten dazu sehen mitunter so aus: ich bin musikalisch, künstlerisch talentiert oder auch nicht, gut koordiniert, sportlich oder was auch immer.   Beschreibungen über unsere Gesundheit gehören auch dazu: wir wissen, dass wir eine Schwäche für Zucker haben oder Milchprodukte, Fleisch oder Koffein haben. Andere ziehen sich leicht eine Erkältung zu. Das tun sie! Wir köcheln aus unseren Überzeugungen unser Selbstbild zusammen und  schaffen auf diese Weise Realitäten. Aufdringlich, reserviert, introvertiert, extrovertiert,  waghalsig, besonnen, kritisch, ängstlich oder mutig, durchsetzungsstark. Es gibt unzählige Schlagworte, Persönlichkeitsmerkmale, zu denen wir Ja sagen könnten. Exakt, das oder jenes trifft hundertprozentig zu. Schublade auf. Schublade zu.

Dann gibt es aber noch ein inneres Selbstbild, also hinter unseren Knochen. Geist. Ich. Herzenskraft. Fühlbar. Gedankenkraft.  Haben Sie sich schon einmal aus einer Krankheit herausgedacht oder halten Sie das für Unsinn? Wie weit geben Sie Ihrer Vorstellungskraft Raum? Vertrauen Sie Ihrer inneren Kraft?  Wir rufen aus dem Innern unsere Einkaufsliste für die Besorgungen von morgen auf.  Warum rufen wir nicht auch unsere Fähigkeiten für den morgigen Tag in entsprechender Weise auf?

Neue Wahrheiten, die so neu nicht sind…. also in Zeiten, als es noch mehr Grün und weniger Lärm auf der Welt gab. In Vorvorzeiten…

Irgendwie müssen wir uns dieser Richtung doch mal bewusst werden. Deren Mittel und Wege, die zu dieser Verbindung miteinander führen. Gedankenwellen, Gedankenübertragung, ein Sinn, den jeder Mensch hat. Bislang haben nur wenige Menschen es sich zur Aufgabe gemacht, ihn zu erweitern und auszubilden.

Sie kennen diese Energie schon längst. Mitunter nehmen wir sie als sanfte innere Stimme wahr, wenn uns etwas Wahres mitgeteilt werden will. All dieses Grummeln im Bauch, Warnzeichen aus  dem Universum. All jene intuitiven Momente, die Sie gerade noch so an dem Zusammenprall mit einem anderen Auto vorbeischlittern lassen hat, und das nur, weil sie zunächst ungeduldig hinter einem Trecker hinterher fuhren. All jene Momente, in denen wir an jemanden denken und eine halbe Stunde später ruft diese Person sie tatsächlich an. Auf irgendeine Weise sind wir energetisch miteinander verwoben. Kennen Sie das Gefühl, Sie wissen genau, Sie befinden sich zur richtigen Zeit am richtigen Platz? Menschen, die uns helfen, unsere ureigenen Lektionen zu lernen. Zeichen, die wir erkennen und oftmals eben leider auch nicht hören, besser fühlen. Manches scheint aus heiterem Himmel zu kommen. Einiges davon ist vermutlich nur folgerichtig.
Manches kommt ganz und gar nicht aus heiterem Himmel. Gedankengänge prägen sich in entsprechenden Linien an unserem Körper aus- bis in die Fingerspitzen. Sehen Sie mal in Ihre Hand. Kummerlinie, Sorgenlinie, Lebenslinie, Kopflinie, die Herzlinie und die Glückslinie. Ist die Glückslinie (läuft senkrecht durch die Hand) getrennt in ihrer Hand, dann ziehen Sie sie vor dem Schlafengehen mit dem Bleistift, nach 5 Monaten ist sie da, sage nicht ich, sagt Dr. Hanish( Masdasnan Gedanken-Lehre, 1926). All die Naturlinien beruhen auf dem Druck von außen auf Herz und Gefühl.

So häufig fixieren wir uns auf  nur einen kleinen Ausschnitt – das Problem, die Sachfrage, jene spezielle Aufgabe, die am betreffenden Tag zu erledigen ist. Konkrete Dinge, die im Zentrum unseres Lebens stehen. Und  sitzen wir am Meer, oder unter einem weichen Himmel, ein paar Sternen und einer kleinen Mondsichel fühlen wir ganz tief in uns drin, dass es da etwas gibt, was nach einem größeren Zusammenhang aussieht, nach Ewigkeit, nach einen Schritt zurücktreten wollen, um den größeren Zusammenhang zu erkennen.

Von jener Kraft schreibe ich hier. Von jener Energie, aus der wir schöpfen. Ich meine, jenen Pulsschlag des Universums, die Lebenskraft, die uns mitreißt, vorantreibt, weiterführt. Wir können fühlen, was als nächstes zu tun ist. Wir können uns unseren Weg vom Universum zeigen lassen.

freude

Dafür müssen wir vermutlich nur das Gerede im Kopf abschalten.

Nur….???

Dafür müssen wir vermutlich nur etwas an unserem Selbstbild ändern.
Nur??

Neue Wahrheiten akzeptieren. Alte Meinungen, über das was Sie und ich erreichen können, aufgeben.
Dazu braucht es Ideen, das Wissen um seine Herzenswünsche.

Es geht also n u r noch darum, mit der einzigen Quelle in Einklang zu kommen. mit jener Energie, aus der wir schöpfen.

 

Eben durch dies.

Eben durch dies.

So oder so ähnlich könnte die Erde zu uns sprechen. Und ich lege die Hand  auch auf mein Herz.  Foto: Danke Yonis.

Wie weiß ich die Beschaffenheit der Welt? Eben durch dies.

Das Gespräch mit der Erde:

Die Stärke der Erde liegt im Sein.
Alles tut sie im Sein.
Sie dreht sich um sich selbst und gefährdet sich nicht. SIE tut das nicht.
Sie hat ihr eigenes Herz.
Sie geht durch Zyklen.
Sie dreht sich um die Sonne.
Sie richtet sich nach dem Himmel.
Sie lässt Jahreszeiten kommen.
Wir erhalten von ihr Vertrauen und Geborgenheit.
Auch die Erde hat Situationen, in denen sie sich entscheiden kann.
Erdbeben, Bewegung von Kontinentalplatten. Vulkane, Überschwemmungen.
Die Erde wird den Menschen überleben.
Der Mensch kommt und wird gehen.
Wir glauben dennoch, die Krönung der Schöpfung zu sein.
Sollten wir nicht bescheidener auftreten?
Zurzeit sind wir vor allem ein echtes Problem für die Erde.
Parasiten, die nur ihren eigenen Nutzen im Auge haben.
Vier Große gibt es im Raum,
und der Mensch gehört auch dazu.
Erde, Himmel, Menschen und Sinn.
Wir graben Löcher, lassen Chemie in das Grundwasser fliessen, wir stauen Flüsse, wässern
Golfplätze, damit der Rasen grün genug daher kommt
in anderen Ländern heißt es: Anstehen für ein paar Tropfen Wasser
Millionen von Menschen sitzen auf dem Trockenen, andere haben es im Überfluß.
längst weiß man: Leitungswasser oft genauso gut wie Wasser aus den Plastikflaschen
Die besten Trinkwasserquellen in den Händen weniger Konzerne
Saatgut-Patente in den Händen weniger Konzerne –
übrigens nicht nur Monsanto, auch kleinere Firmen nehmen sich da nichts!

WASSER
Wasser als Lebensmittel, das einen Markt haben muss, befindet Nestle?
Schneeschmelzen bringen jedes Jahr weniger Wasser. Farmer können ihre Felder kaum noch bewässern
Große Nahrungsmittelkonzerne wie Nestlè  graben dennoch.
Was Nestle Quellwasser nennt, geht erst 5 Meter durch Leitungen, wird in Autos transportiert
und ist nichts anders, als das Leitungswasser, dass Amerikaner trinken. 4 Cent Wasser wird
als gesundes Quellwasser für 10 Dollar verkauft.Gewinnmargen besonderer Coleur.
Gutachten werden schön geschrieben. Nestle wendet sich an die Universität.
Professor als Landbesitzer, Quellen auf seinem Grundstück und Schreiber des zweiten Gutachtens.
Er sähe keinen Interessenkonflikt.
Öffentliches Wasser wird schlechtgeredet. Ist das Wasser in den Tanks besser?
Afrika- auch dort kauft Nestle Trinkwasserlizenzen! Südafrika
Südafrika, das Land, in dem Millionen noch immer keinen Zugang zu Trinkwasser haben!
Wasser sei ein Menschenrecht, sagt die United Nation.
Nestlè füllt ab. Täglich 282.000 Liter in Flaschen und abtransportiert
Die Menschen haben kein fließendes Wasser. Nur einen Steinwurf von der Wasserfabrik wohnen sie inmitten von Müll in den Townships und Squattercamps
12 Stunden, mittags 15 Minuten Pause. Umsonst bekommt man Eiscreme. Zum Trinken zwei Flaschen mit je 0,5 Liter pro Tag.
Direkt aus der Erde, reicht für alle, gesund für alle – Werbung von Nestè.
400 Meter entfernt von einer Quelle und selbst vom Wasser abgeschnitten.
Unter ihrem heimatlichen Boden, abgefüllt von einer Schweizer Firma.
Die Lizenz läuft für 20 Jahre. Seit 2011 – Exklusivrechte
Kontrolle keine.
Ausspioniert, weil Autorinnen an einem Nestlè- kritischen Buch arbeiten.
Wissen ist Macht.
In Brasilien ein Wasserpark gekauft. Sie pumpen Grundwasser. Der Spiegel sinkt.
Milliarden-Gewinne durch Quellenschnäppchen.
9 Heilwasserquellen – auch hier in den Armenviertel sauberes Trinkwasser ein kostbares Gut.
Seit 2000 eine Fabrik. Dem Wasser vor Abfüllung Mineralien abgezogen, um durch
Gesetzeslücken zu schlüpfen.
Beides illegal. Es kam zu einem Vergleich. Produktion eingestellt.
Sie füllen dennoch weiter Mineralwasser ab.
Weltbank vergibt jahrelang Kredite, um im Gegenzug Wasserwirtschaft zu privatisieren.
Versorgung der Industrie mit Wasser soll gesichert werden. U.a. Nestle, Coca Cola, Pepsi wirken mit.Die Schweizer Entwicklungshilfe unterstützt die eigens gegründete Water-Resources-Group – die Wassersituation soll verbessert werden.
Ungehemmtes Wachstum ist das Problem für das Wasser – nicht das schlechte Wasser für mehr Wachstum.
Industrie verseucht weite Teile des Wassers.
Überall, wo es Minen in Südafrika gibt, fließt säurehaltiges Wasser, wie direkt aus einer Batterie,  in den Fluß, weiter in die Trinkwasser-Reservoires.
Extrem hohe Aluminium-Werte, Eisen, Sulfate, etc.. Niemand kümmert sich.
Minen und verseuchtes Grubenwasser die eine Seite, Konzerne wie Nestlè schöpfen dann noch das beste Wasser ab. Nestle schickt lieber fliegende Händler auf Fahrrädern mit Nestlè Produkten.
1 Liter Wasser für 1 Euro  das kann sich in den Townships niemand leisten.
Der fliegende Händler arbeitet für Nestlè und bekommt nur Geld, wenn er etwas verkauft.
100 Millionen Liter für ihr Wasser Pure Life. Ein paar Tropfen für die Einwohner.
Das reine Leben auf dieser Erde.

Filmbeitrag
Prädikat besonders wertvoll.
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/videos/minuten873.html

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