Ich bin Seele

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Das Gehirn ist unser Steuerungsorgan. Ohne Rückmeldungen des Körpers ist das Hirn allerdings leer.
Es gibt darüber hinaus noch ein hirnfreies Denken.  Ja.Ja.Nicht nur unser grobstofflicher Körper hat ein Erinnerungsvermögen, das an das Gehirn gekoppelt ist. Auch unser „Doppelkörper“, der Astralkörper, verfügt über ein Gedächtnis.

Wir sind im Kern Bewohner zweier Welten. Wir haben ein zeitlich begrenztes Gedächtnis. Und wir haben ein Erinnerungsvermögen bzw. Bewusstsein, das von Raum und Zeit unabhängig ist.  Wie anders erklärte man Bilder in Träumen und Erinnerungen aus vorgeburtlichen Zeiten? Wir  sonst erklärten sich außerkörperliche Erfahrungem über die es reichlich Berichte gibt? Da ist der blinde Mann, der nach seiner Operationen die Kleidung des Arztes und die Instrumente beschreibt. Da ist der Mann, der sich während einer schweren Herzoperation von der Zimmerdecke selbst dort liegen sieht und die Aufschrift der Deckenlampe lesen kann. Wie erklärt man sonst, dass eine Patientin jedes Fluchwort ihres Arztes nach ihrer Operation wiedergeben kann? Selbst schwer Hinrverletzte können denken, sagte schon CG. Jung.
Wieso können Erinnerungen über Jahrtausende als archetypische Bilder im kollektiven Unbewussten der Menschheit erhalten bleiben und in Träumen und Mythen und Symbolen wieder auftauchen?

Wie sonst erklärten man jenes  konkrete Erinnerungsvermögen von Menschen an  früheren Leben oder Menschen, die Vorhersage machen können?

Es muss  einen anderen Bereich geben, an dem unsere Lebensdaten über unsere verschiedenen Leben hinaus gespeichert liegen. In der östlichen Philosophie wird diese Datenbank der anderen Dimension  „Akasha-Chronik“ genannt. Dort soll das gesamte Wissen der Menschheit, auch das Naturgeschehen sowie das Leben jeden einzelnen Menschens in einer Art „Black Box“ aufgezeichnet sein. In unserem persönlichen Lebensbuch werden wichtige Ereignisse, Worte, Gedanke und Gefühle gespeichert.

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Hirnforscher können uns sagen, wie motorische und sensorische Funktionen zustande kommen. Sie vermögen uns aber nicht zu sagen, wie unsere Gedanken entstehen, woher unsere Gefühle kommen. In unserem Gehirn brodelt es in 100 Milliarden Nervenzellen. Es ist als stünden Hunderte von Menschen gleichzeitig sprechend in einer großen Halle und dennoch ist es möglich, dass wir aus diesem Stimmengewirr eine klare Information herausfiltern. Bis heute kann uns keiner sagen, wie uns das gelingt und woher unsere Gedanken kommen.
Gehirne von „Genies“ wurden zerlegt,  man fand  keine hirnorganischen Besonderheiten, die diese große Leistung hätten erklären können. Die Europäische Union hat im Januar 2013 für zwei wissenschaftliche Projekte eine Milliarde Euro bewilligt – für die Schweiz und Schweden jeweils eine Milliarde. Damit soll bis 2020 ein künstliches Gehirn zusammengebaut werden, um dessen Funktionen gründlich zu erforschen. Dies zeigt, wie sehr die Hirnforschung noch am Anfang steht.

Woher kommen wir, wohin gehen wir?

Kabbalisten machen uns darauf aufmerksam, dass unsere gesamte Existenz in dieser Welt in Wirklichkeit einer Täuschungsform gleicht. „Die Seele kommt aus einem Reich, in dem das Ewige Licht allen offenbar ist. Sie steigt hinunter in einen physischen Körper, um ein physisches Leben zu führen, in dem die Gegenwart G-ttes und der Sinn des Lebens versteckt sind.“ (Rabbi Berel Bell)

Täsuschungen gibt es jede Menge:

Es scheint so, als ginge bei uns das Licht aus, wenn dem Gehirn nicht mehr genügend Energie zur Verfügung gestellt wird. In  Wirklichkeit lebt ein Bewusstseinsfeld, unsere Geistseele, vor unserer menschlichen Existenz und danach weiter.
Hirnforscher erkannten bereits in den 60er Jahren: Der sich selbst bewusste Geist muss als etwas vom Gehirn Getrenntes aufgefasst werden.“

Es scheint so, als ginge die Sonne jeden Abend unter. In Wirklichkeit ist unser Bewusstsein der Sonne gleich, die immer leuchtet und nur von der Erde aus gesehen scheinbar untergeht. Was vom Lichtkegel angestrahlt ist, wird einem bewusst, alles andere bleibt im Dunkel des Unbewussten. Und doch ist es Teil eines Ganzen.

Es scheint so, als könne die Angst manchmal mehr Kräfte mobilisieren, als die Liebe. In Wirklichkeit kann sie es nicht, die größere Tragfähigkeit hat die Liebe, denn sie ist geduldig und friedvoll.  Etwas, was von Furcht zusammengehalten wird, strebt stets auseinander, sobald die selbstsüchtigen Erwartungen nicht mehr erfüllt werden.

Es scheint so, als seien wir männlich oder weiblich. In Wirklichkeit ist unsere Seele doppelgeschlechtlich. Dies sagte schon C.G. Jung. In der Regel wird nur ein Teil in uns bewusst. Wir tragen unsere „bessere Hälfte“  in uns. Jeder Mann trägt seine Frau in sich, jede Frau ihren Mann.

Es scheint so, als könnten Medikamente  uns von  Krankheiten befreien. In Wirklichkeit werden damit nur Symptome behandelt, die Ursachen bleiben zumeist unberücksichtigt.  “ Wo ein Teil krank ist, kann das Ganze nicht gesund sein.“  (Paracelsus und auch Platon)
In Wirklichkeit ist Gesundheit  mehr. Es ist ein Zustand innerer Ordnung und Harmonie mit sich. Ein Mensch in Harmonie wird nicht krank.  Die gesamte westliche Medizin berücksichtigt diese wichtige feinstoffliche Ebene nicht.

Es scheint, als erzeuge  die Lampe das Licht, die Uhr die Stunde, das Gehirn die Sprache. In Wirklichkeit erzeugt das Gehirn nicht  die Sprache noch die Gedanken, ebensowenig wie die Lampe das Licht erzeugt und die Uhr die Stunde.

Es scheint so, als sei der Kosmos weit von uns entfernt. In Wirklichkeit findet das, was im Himmel ist, auf der Erde seine Entsprechung. Nichts tritt in Erscheinung, was nicht vom Himmel her schon vorgegeben ist.

Um das zu erläutern, muss ich kurz in die universellen Lebensgesetze hineinhüpfen.

Den Himmel auf die Erde holen

Hermes Trismegistos, ein ägyptischer Weiser, werden die folgenden Entsprechungsgesetze zugewiesen. Er soll Tausende von Jahren vor unserer Zeit die  „Grundgesetze der gesamten Schöpfung“, auf geheimnisvolle Smaragdtafeln niedergeschrieben haben. Eines lautet mit all seinen Variationen: Wie oben so unten. Wie im Kleinen, so im Großen oder wie im Teil, so im Ganzen,  Innen wie außen. Nach diesen Prinzipien funktioniert die Welt. Es gibt noch weitere, die ich an dieser Stelle nicht weiter erläutere.  Aus mir  unerklärlichen Gründen bekommen wir sie leider nicht an den Schulen gelehrt.

Das kosmische Gesetz „Wie im Himmel so auf Erden“ , Ying-Yang nannte  Lao-Tse diese Entsprechung, lässt sich auf alles anwenden. Was haben wir denn mit dem Sternenhimmel zu tun?
Der Sternenhimmel lehrt uns etwas. Mindestens könnte man daran erkennen, dass wir Menschen nicht per Zufall hier sind, sondern unsere Lebensaufgabe auch darin besteht, auf dieser Erde Leben zu erhalten.  Darüber hinaus zeigt uns der Sternenhimmel als Zifferblatt einer kosmischen Weltenuhr an, wie spät es unten in der Menschenwelt ist. Alles hängt mit allem zusammen! Zwischen den oberen Planetenständen und dem Menschenschicksal unten auf der Erde besteht nicht nur ein ursächlicher Zusammenhang, sondern eine gleichzeitige Entsprechung.

Es gibt da einen innersten  Zusammenhang zwischen dem Himmel oben und den Menschen unten.
Alles, was nach dem Himmel greift, wird zur Erde zurückfallen. Kurzum: All jene, die nach dem Himmel trachten, ohne sich in der Erde zu verwurzeln, werden von ihren Erfahrungen aufgerüttelt. Mit der Zeit werden jene mit den Schaufeln in der Hand zurückkommen und mit der Arbeit des Pflanzens beginnen. Der Wurzellose wird lernen, Wurzel zu treiben. Wer Autorität im Außen suchte, wird lernen, sie innen zu finden, fest auf der Erde stehen und dann die Prozession von Sonne und Mond bemerken. Die Sinne  im Frühling  spühren und im Herbst, wie die Blätter welken. Der Rhythmus der Natur hat mit unserem Rhythmus zu tun. Wenn wir die Sinne der Jahreszeiten spüren, kehrt der Rhythmus zu uns zurück – und damit kehrt Sicherheit. Dorthin, wo sie einen authentischen Platz hat: im Herzen eines jeden Menschen. Dann ensteht wieder eine organische Ordnung auf Erden.

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Für Marga. Das A und O. Das Alpha und das Omega. Das 1 + 9

Den Himmel in uns und auf Erden schaffen wir, wenn wir annehmen und akzeptieren, dass die Dunkelheit zum Licht gehört und wir nicht mehr aus unseren Erfahrungen weglaufen. Wenn wir nicht mehr Widerstand in uns leisten und wir unser Herz öffnen. Wenn wir uns mit unserem Licht in den Händen auf den Weg machen, wenn wir lernen mit dem Herzen zu sehen und nicht mit den Augen, wenn wir Vergebung üben, weil jeder ihrer bedarf, wenn wir nicht mehr den Ideen anderer nachlaufen, sondern annehmen, was uns direkt auf unserem Weg der Erfahrung begegnet. Wenn wir erkennen, dass wir keine faulen Kompromisse mehr aus Angst eingehen sollten, weil jene Sicherheit eine Totenglocke ist. Wenn wir verwurzeln, wenn wir wieder unserem Rhythmus, unserem Herzschlag folgen, wenn wir unseres wahren Wesens gewahr werden und erkennen, dass jede Erfahrung in unserem Leben dazu beiträgt, unsere Erinnerung an unsere Seele,  unseren Lebensplan und Lebensaufgabe wachzurufen.

 

Wir richten unsere Aufmerksamkeit mehrheitlich auf äußerliche Geschehnisse, aber für die Geisteswelt ist maßgebend, was in unserer Innenwelt geschieht. Schauen wir von innen nach außen, können wir das mit einem anderen Blickwinkel und mit einem größeren Verständnis betrachten.

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Es scheint, als hätten wir nur einen physischen Körper. In Wirklichkeit gibt es einen Astralkörper und einen Kausalkörper, der uns umgibt. Ähnlich wie die Schutzhülle, die die Erde umgibt.
Glauben Sie nicht? Sie glauben aber schon daran, dass es die Psyche gibt, oder?
Sie ist auch nicht sichtbar, und doch das Allerrealste, weil Unmittelbarste in uns Menschen.

Die Aura existiert ebenso, auch wenn sie für die  meisten Menschen nicht zu sehen ist.
Die Aura ist der Spiegel unserer „Vitalseele“.  Aura bedeutet Hauch, Duft. Sie umgibt uns feinstofflich und wird bioenergetisch von unseren Gefühlswelt und gedanklichen Gesinnung gebildet. Je nach  körperlichen und seelischem Zustand ändert die Aura ihre Farbe, Ausdehnung und Strahlung. Beginnende Krankheiten bilden sich in der Aura als dunkle Flecken,  auch als Löcher oder verzerrte Formen ab. Es können auch abstrakte Muster oder geometrische Formen sein. Wut färbt die Aura über den Schultern und dem oberen Rücken rot. Ein aufrichtiger Gefühlsausdruck zeigt einen goldenen Glanz um den Kopf. Die Eingeweihten der Essener konnten zu Jesu-Zeit den Grad der geistigen Entwicklung in der Aura lesen.

 

Die Vitalseele

Die Vitalseele ist eine belebende Energie, ähnlich wie eine Flamme einer Kerze, die auf eine andere übertragen wird. Sie wird  mit dem göttlichen Atem oder Odem verglichen, der dem ersten Menschen eingehaucht wurde.  Die Seele wird in den östlichen Philosophien mit einem belebenden Kraftstrom gleichgesetzt. Sie durchströmt den ganzen Körper. Sie ermöglicht Gefühlsregungen, Denktätigkeiten und Willenshandlungen beim Menschen.
Diese Energie können wir aus der ganz unmittelbaren Natur aufnehmen. Alle Kräfte werden dann von Feldern übertragen. Dabei handelt es sich um feinstoffliche Kanäle – Meridiane und Nadis. An einigen befinden sich wirbelnde Kraftzentren: die Chakras.  Wir sind von Kraftfeldern umgeben, deren ungestörte Schwingungen für unsere körperliche  und seelische Gesundheit wichtig sind.

Es gibt  ein paar „Wunder der Nahrungslosigkeit“. Mensch, die über viele Jahre nur von Wasser oder von Sonnenlicht lebten. Die Inderin Giri Bala lebte 56 Jahre ohne Essen und Trinken und lebte allein von Luft und Licht. Sie wurde dreimal in der Woche von Ärzten untersucht. Sie hat nicht abgenommen. Die Echtheit der Nahrungslosigkeit gilt als bestätigt.

Bekannt dürfte sein, dass sich die Seele vor allem von dem ernährt, woran sie sich erfreut. Lachen, Schönheit, die Gabe des Lächelns, Anerkennung, Freude, auch die Freude, die wir anderen schenken, ein reiches Innenleben oder die  Natur vermögen unsere Lebensbatterie aufzufüllen. Es ist wie Atemholen der Seele. Von einem richtig guten Kompliment kann man vermutlich zwei Monate leben. Tun Sie`s!  Es tut überhaupt nicht weh! Wir kritisieren so viel in unserer westlichen Welt….Wer mal länger im Ausland war, dem fällt es auf dieser Seite der Welt auf.

Eine weltbekannter Dirigent bekam  immer wieder heftige Wutausbrüche, wann immer die Musiker seines Orchesters einen Ton falsch spielten. Er zertrümmerte den Taktstock und einer bekam den Stock garantiert ab. Die Musiker wandten sich an seine Frau. Sie vermittelte, der Dirigent versprach Besserung. Er biss sich nunmehr auf die Zähne und drückte seine beiden Hände ganz fest zusammen. Drei Wochen später platzte seine Gallenblase.  Wenige Monate darauf verstarb er an einer Unterleibsinfektion.
Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir zu einer pustenden Dampflokomotive mutieren.  Wir tun uns aber auch keinen Gefallen, wenn wir alles verdrängen und hinunterschlucken. Verspannungen und Blockaden sind die Folge und wie das Beispiel zeigen sollte, geschieht zumeist noch viel mehr.

Wo sitzt sie denn meine Seele?

Im Altertum wies man dem Zwerchfell den Sitz der Seele zu. Für die Maya galt das Blut der Sitz der Seele. Für orthodoxe Juden ist es das  heute noch. Im alten Mesopotamien hielt man die Leber für den Sitz. Griechische Philosophen meinten, die Thymusdrüse sei das Seelenorgan. Für Renes Descartes galt die Zirbeldrüse als Wirkungsort. Blaise Pascal war davon überzeugt, das Herz ist das Organ der Seelentätigkeiten, weil dieses das Gefühlsleben beherrscht.
Fortschrittlich und durch eine holografische Brille hindurch dachte Hildegard von Bingen. Die Äbtissin befand die Seele lebt in jedem Teil des Körpers.
Sie durchfließt den grobstofflichen und feinstofflichen Körper, hat aber keinen begrenzten Aufenthaltsort, und ihr ist auch kein spezielles Organ zugeordnet, so ist die heutige Sichtweise in der Esoterik.

Wie schwer ist eine Seele?
Wissenschaftlich ging man der Frage nach dem Gewicht der Seele nach und konnte über spezielle Messgeräte und  Messungen mit dem Einverständnis von Sterbenden nachweisen. Man kam auf ein Gewicht zwischen 10 und 30 Gramm. Im Jahr 2003 entstand unter der Regie des Mexikaners Alejandro Gonzales Innarritu der Spielfilm „21 Gramm“, in dem das Gewicht der Seele auch zum Thema gemacht wurde.

perle austerDie Geistseele

Es gibt da etwas, was in uns schlummert und erweckt werden will.

Geist ist etwas, das sich selbst bewusst werden kann.  Der Geist gilt als polarer Gegensatz zur Materie. Feinstoffliches versus Grobstoffliches. Das Gehirn hat das Denken nicht erfunden. Auch haben die Beine das Gehen nicht erfunden. Es gibt da noch etwas, was sich auf der Ebene der Feinstofllichkeit bewegt.  Dank unseres Geistes können wir Gedanken bilden.

Die alten Ägypter trennten den unstofflichen Geist „Ka“ und die stoffliche Vitalseele „Ma“.
Im Hebräischen bedeutet „nephesch“ die vitale Seele und „ruach“ die geistige Seele.
Dank unseres Geisten  können Werte erkennen. Wir können über uns nachdenken. Diese Fähigkeiten verdanken wir der Inkarnation der Geistseele aus einer von der Materie unabhängigen geistigen Welt. Nach Eugen Drewermann ist die Geistseele die „Trägerin von Bewusstsein und Selbstbewusstsein, von Individualität und Personaliät, von Selbstidentität und Freiheit.“

Die Mythen vieler Völker erzählen von ihrer Herkunft. Das ist die Rede vom Blitzstrahl, vom glänzenden Funken, vom kosmischen Weltenei, vom Atem Gottes, von den Schöpfungsworten, aus dem Feuer, von der Sonne. Die Geistseele hat bei allen bereits ein Vorleben in einer jenseitigen Welt, bevor sie sich zur Menschwerdung entschließt. Der Zeugungsmoment ist nicht der Beginn der menschlichen Existenz, sondern der Anfang eines neuen Lebens auf der Erde. Im Hinduismus, im Buddhismus, in der Zend Avesta Zarathustras, bis ins 6. Jahrhundert n.Chr. auch im Christentum, die Essener, die Kabbalisten, indigene Völker sowieso,  überall findet sich der Glaube an die Präexistenz der Geistseele.

Wann werden wir beseelt?

Kurz vor der Geburt steigt die Geistseele in den menschlichen Körper. Der menschliche Geist vermag außerhalb des grobstofflichen Körpers im Astralbereich bei klarem Bewusstsein tätig zu sein. Sie existiert unabhängig vom physischen Körper.
Eine medial begabte Hellsichtige erklärte es mir so: „Martina, stell dir das etwa wie im Film Ghost vor. Das kommt dem schon sehr nahe.“ Sie erklärte mir ebenso, dass die Seele i sich nicht sofort mit dem werdenden kindlichen Körper vereine. Sie pendele noch hin und her. Diese betrifft die Geistseele, nicht die Vitalseele.

Im Buch Jezirah aus dem 8. Jahrhundert derKabbalah liest man: “ Die Menschenseele steigt vom obersten Himmel auf die Welt herab; sie verbindet sich dort mit einem menschlichen Körper. Sie muss durch viele Menschenleben wandern, bis sie wieder in die himmlische Welt zurückkehren darf.“  Immer ist die Geistseele gemeint, nicht die Vitalseele.

Es entsteht nicht erst ein Kind mit der Zeugung. Die Geistseele wartet bereits im Jenseits.  Sie inkarniert, sie vereinigt sich erst kurz vor der Geburt oder kurz danach. Sie wählt sich ihre Eltern aus. Die Vitalseele hingegen wird von den Eltern auf natürliche Weise übertragen. Die Einverleibung geschieht nicht zufällig oder willkürlich, sondern nach einem in der geistigen Welt festgelegten Entwicklungsplan. Eltern werden nach jenseitigen Gesetzen ausgewählt. Immer und immer wieder neu.

Entwicklungsplan?

Demnach gibt es einen geistigen Lebensplan für uns Inkarnierte.  Ich erinnere mich aber an keinen Entwicklungsplan. Wieso weiß ich denn nichts davon?

Weil die  „Gesetze der Herren Karma“  jedem Neugeborenen zunächst einen „Schleier des Vergessens“ überwerfen. Im Tibetischen Buddhismus nennt man dies das „Verschließen des Dritten Auges„, wodurch die Hellsichtigkeit verloren geht.  Die Kabbalisten sprechen vom „Engel, der die Himmelsaugen schließt“, um das Kind nicht mit Vergangenem zu belasten.  Das bedeutet nicht, dass dieses Wissen der Vergangenheit und Zukunft verloren ist. Nein, dafür gibt`s ja einen Kausalkörper und die Akasha-Chronik. In unserem Kausalkörper befinden sich all diese Informationen. Darum ist es überhaupt nur möglich,dass man über Rückführungen eine Rückschau in seine früheren Leben halten kann.

i amVergessen, was wir einst im Licht besaßen…
Dann geht es vor allem um das Erinnern, wer wir im Kern unseres Wesens sind und was unsere Aufgabe hier als Erdenbürger ist?
Wenn meine Existenz nicht mit der Zeugung beginnt, sondern vorher,  wieso sollte sie dann mit dem Tod enden?  Wenn  etwas geistiges Unzerstörbares gibt,  dann gibt es doch sicher auch eine Existenz nach dem Tod. Die aktuelle wissenschaftliche Jenseitsforschung hat daran keinen Zweifel. Vermutlich eingekleidet im feinstofflichen Gewand unseres Astral- und Kausalkörpers machen wir uns auf die Reise ins Jenseits. So ist immer klar, was wir noch an geistiger Entwicklung benötigen.  Meine geistgewordene Innenwelt entscheidet darüber, wo ich als nächstes inkarniere, wenn ich inkarniere.

Stephen Hawking vermutet in seinem Denkmodell, dass etwa zehn Parallelwelten im Universum existieren. Sie alle weisen  unterschiedlichste Schwingungsfrequenzen auf.  Getrennt wie in Zimmern mit Fenster? Vielleicht wirken diese Welten mehr auf uns ein, als uns bewusst ist?
Nach den vedischen Philosophien bildet unsere Erde die Schnittstelle zwischen sieben aufsteigenden Welten des Lichtes und den sieben absteigenden Welten der Dunkelheit.

Wir begegnen hier auf Erden nicht zufällig Menschen.  Sie sind unsere Spiegel, wie wir es für sie sind.  Wie sonst sollten wir Vergebung, Wiedergutmachung, Liebe,Demut, Mitgefühl  und anderes lernen. Wir sonst sollten wir erkennen, auf welche Weise, wir uns geistig weiterentwickeln müssen?  Muster erkennen, Grundzüge unseres Lebens….Wie sonst sollten wir wieder erinnern lernen, woher wir eigentlich kommen?  Wir machen  Erfahrungen, die unserem inneren Geisteszustand entsprechen. Die Seelenverwandtschaft soll dabei eine größere Rolle spielen als die Blutsverwandtschaft. Das Gesetz der Anziehung kommt  hierbei zum Tragen. Alles ist Schwingung, nichts ist in Ruhe (Hermes Trismegistos) .  In Schwingung geraten wir durch Resonanz.  Äußeres tritt auf Resonanz in unserem Inneren.  Wir fühlen uns dort wohl, wo die Umgebung mit unserem eigenen Schwingungsfeld entspricht. Wenn die hermetischen Prinzipien hier auf Erden wirken, dann kann es im Jenseits doch nicht anders sein…Wenn wir mit unserem Bewusstsein Bewohner zweier Welten sind, dann kann es auch Austausch zwischen beiden Daseinsebenen geben…Mmh!…

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Standortbestimmung:

Lernschule Erde.
Wir sind hier um uns auf der geistigen Ebene zu entwickeln.
Es gibt einen Lebensplan und eine Lebensaufgabe für jeden von uns.
Damit ist nicht zwangsläufig der Arbeitsbereich gemeint.  Es kann sein, dass wir hier sind, weil wir einem anderen Menschen in seiner Entwicklung helfen sollen oder auch umgekehrt.  Durch Gedankenkräfte, durch Hilfsbereitschaft und liebendes Mitgefühl. Bestimmte Erfahrungen sollen wir machen. Vielleicht sollen wir irgendwelche Zusammenhänge erkennen. Dafür steht uns der Lern- oder der Leidensweg offen.

 

Alle wichtigen Gedanken und Worte sind in unserem „Buch des Lebens“ eingeschrieben.
Es ist eine Art Lebenschronik auf geistiger Ebene. In der Akasha-Chronik ist alles Weltgeschehen von Anfang an aufgezeichnet.

Wenn wir zurückkehren in die Geistwelt des Jenseits, dann ist das wie ein feinstofflicher Heimaturlaub.

Wohin geht die Seele, wenn sie geht?

Der Dichter Novalis  irrte wohl nicht, als er auf die Frage antwortete:
„Immer wieder geht sie nach Hause …immer wieder.“

Sie kommt zu sich selbst.
Sie geht zurück zu ihrem Ur-Licht.
Es geht um das Verstehen jenes geistigen Urwissens, das wir einst besaßen.

Es geht um den Weg zurück ins Licht.

 

Sind Sie  skeptisch? Zweifel ? Ist Ihnen das zu spirituell, zu sehr vom „anderen Stern“? Dann  nehmen Sie sich doch bitte die Zeit und lesen Sie  die Geschichte von Flavio.

 

 

Flavio Cabobianco
„Ich komm`aus der Sonne.
Ein Kind erinnert sich an den Himmel“
(herausgegeben 1991,
deutsche Ausgabe,1994,
übersetzt von
Ama Hilde Brostrom)

 

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Flavio ist heute ein junger Mann von 21 Jahren

Im Alter von drei Jahren erklärte der südamerikanische Junge seinen Eltern, woher er kam und brachte damit das Weltbild seiner Eltern ins Wanken. Der Argentinier erinnerte sich kleiner Junge, wie es war, bevor er in einem neuen Körper zur Erde kam, wie er sich seine Eltern aussuchte und schließlich hier geboren wurde.  Die Eltern haben das gesammelte Material 1991 in einem Buch zusammegefaßt und veröffentlicht.

Flavio mit 3 Jahren (!):

„Das Universum ist der physische Körper Gottes.“

„Dies ist nicht die wirkliche Wirklichkeit. Dieses Leben ist ein Zaubertrick – ein Zaubertrick, wie die Tricks des Zauberers auf dem Geburtstagsfest. Was wir erleben, ist eine Täuschung. Denn es gibt nur die Seele, und die ist bei Gott.“

 

Seine Mutter fragte ihren Sohn, ob er ihr sagen könne, wer er wirklich sei.

„Mama, ich erzähle dir doch nicht anderes seit ich drei Jahre bin! Ich bin eine Seele, die mit vielen anderen auf diesen Planeten gekommen ist, um euch in diesem Zeitabschnitt des Planeten zu helfen. Ich bin jetzt auf der Erde, die dicht ist, aber jetzt ihren Weg ins Geistige beginnt. Um auf die Erde zu gelangen, mußte ich durch die Sonne gehen, sonst hätte ich in dieses Planetensystem nicht eindringen können. Dann habe ich mich auf anderen Planeten, die nicht so physisch sind, vorbereitet. “

 

Flavio selbst sagte Jahre später, dies seien seine Worte als Kind gewesen. Mit Sonne meine er nicht die physikalische Sonne, sondern das Licht.

 

Flavio mit 9 Jahren

„Ich erinnere mich besser an die Zeit vor meiner Geburt als an die ersten drei Jahre meines Lebens. Mein vorgeburtliches Leben überschaue ich aus allen Blickwinkeln. Meine Sicht hat keine Grenzen, da ich nicht mit physischen Augen sehe. Auf diesem Planeten, der so dicht ist, bin ich zum ersten Mal. Ich war schon vorbereitet, auf anderen Planeten, wo ich das Körperliche üben konnte. Das war so, wie wenn man in der Luft ohne Bleistift Schreiben lernt. Aber das hier ist doch ganz anders, sehr eigenartig; ich habe einen physischen Körper. Die wenigen Grundregeln, die ich mitbringe, um hier existieren zu können, lauten: Ja und Nein, Zeit und Raum. Dies hier ist eine Welt der Gegensätze.

Ich erinnere mich an hunderte von leuchtenden Kugeln; alles Lebendige ist eine leuchtende Kugel. Einige von ihnen können mir behilflich sein, mich auf diesem schwierigen Planeten zurechtzufinden. Ich sehe zwei Mütter, die für mich in Frage kämen, eine mit einem starken Ego, die andere von feinerer Art, also genau richtig. Diese zweite ist mit einer Kugel verbunden, die sehr hell leuchtet. Jetzt weiß ich, dass es die Farben grün und violett waren. Sie ziehen mich an, weil sie durch Liebe verbunden sind. Sie werden meine Eltern sein. Ich weiß, dass ich gehen muss und fühle mich mehr und mehr zu ihnen hingezogen. Dann kommt ein leuchtender Tunnel, rundum ist es finster. Als ich eintrete, fühle ich mich sehr beengt, sehr eingesperrt.

„Meine Geburt in diese Welt gleicht dem Tod der Menschen: Man begibt sich auf eine schwierige, unbekannte Ebene.

Der physische Werdegang meines Lebens beginnt damit, dass ich in meine Mutter eindringe. Ich suche ihren Geist auf, weil es der feinstofflichste Teil ist, den ich finden kann; von dort leite ich die Entwicklung meines Körpers ein.

Als ich zu Verstand gekommen war, wurde mein Leben hier sehr schwierig. Mein Körper machte mir großen Kummer und vor allem das Essen. Das Essen ermöglicht einem auf sehr indirekte Weise, die nötige Kraft zu schöpfen; ich konnte mich nicht daran gewöhnen. Tagsüber war ich müde, nachts besuchte ich andere Planeten. Während des Schlafes betätigte ich mich als „Berichterstatter“. Ich teilte den Wesen anderer Welten telepathisch mit, wie es auf der Erde zugeht. Alle fanden es höchst eigenartig.

Ich wusste dass ich hier bleiben musste, aber es war recht schwer für mich, und ich fühlte mich sehr einsam. […]“

 

Flavio mit  6 Jahren:

„Alle sind wir Teil Gottes“.

 

Flavio mit 8 Jahren:

„Jetzt werden neue Kinder geboren. Es sind andere Menschen, wenn sie auch äußerlich gleich sind. Ich bin nur einer von ihnen, einer der ersten. Die Menschheit ändert sich. Die Verbindung zum Geistigen ist viel offener. Heutzutage können alle Kinder in Kontakt mit ihrem Kern bleiben. […]Ein Baby versucht, sich telepathisch verständlich zu machen, aber das klappt meist nicht, weil hier alles so dicht ist. Ein Kind sieht alles, das Gute und das Böse, das Falsche und das Echte. Auf anderen Planeten sieht man das, was man sehen will. Wenn ich sage „sehen“, meine ich das im übertragenen Sinne; denn es gibt dort keine physischen Augen: Man lenkt einfach seine Aufmerksamkeit dahin, wo man interessiert ist, und wenn man will, nimmt man sie wieder weg. Das Neugeborene hat Angst, es ist eingesperrt in die Wirklichkeit des Körpers. Es vermisst die essentielle Einheit, die dort ist, wo es herkommt, und daher schließt es sich schnell an die Personen an, die es umsorgen. Es überträgt die Rolle des höchsten Wesens auf die Eltern. Wenn die Eltern nur an das Materielle glauben, ziehen sie das Kind immer mehr in die physische Existenz. Während sie ihm das Sprechen beibringen, schränken sie seine Gedanken ein. Wenn die Kinder größer werden, verlieren sie nach und nach die Verbindung zu ihrem Ursprung.{…]“

 

Über Flavios Bruder, Flavio mit 9 Jahren:

„Marcos, mein Bruder, ist eine feine Seele, schon sehr alt auf diesem Planeten. Er hat marsische Energie und kam hierher, um mit der Farbe Rot umzugehen. Wir beide sind ein Seelengespann; Marcos wurde vor mir geboren, um mir mit seiner Kraft den Weg zu ebnen.

Marcos ist mein Lebenskamerad hier auf der Erde und auch schon auf anderen Ebenen.

Wir sind von derselben Gruppenseele, aber wir haben verschiedene Pole. Wir sind zusammengekommen, um einen Auftrag zu erfüllen: Wir wollen den Wesen der Erde helfen, ihre Verbindung zum Spirituellen zu verstärken. Wir haben verschiedene Aufgaben. Ich werde lehren und die Existenz der geistigen Ebene erklären, mein Bruder hingegen wird mich mit seiner Ausstrahlung unterstützen. Mein Bruder ist eine Brücke, die mir geholfen hat, hierher zu kommen, und er ist auch weiterhin eine Brücke zwischen mir und den Menschen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Es gibt da etwas, dass unser Leben bestimmt…

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Als Kind hieß mein soziales Netzwerk Draußen. Heute sitze ich munter im virtuellen Raum und kneife meine Augen vor dem Bildschirm eines Computers zusammen. Hin und Weg.  Mit einem O-Mund starre ich auf den Monitor. Text schreiben. Ruhe am Set! und Action!  Ich komme mir schon vor, wie eine Glühbirne im Schaltkreis. Mich würde es nicht wundern, wenn sich meine Nackenhaare bald aufstellten. Alles ganz schön Gaga. Alles ganz schön hermetisch verriegelt. Nur an besonderen Tagen spreche ich noch direkt mit Menschen. Geht es Ihnen ähnlich?

Alles ist hermetisch verriegelt. Mmmh…Der Satz glühte auf. Wo kommt diese Redewendung her? Den Ausdruck kennen Sie doch sicherlich? Luft- und wasserdicht verschlossen. Da gelangt kein Körnchen durch. Und ich dachte, tja, da gab es wohl einen Gott, der Hermes hieß und vor vielen, vielen Jahren irgendeine Sache verriegelt hat. Aber dann kam Brunhilde ins Spiel.

ich kann„Hier ist jetzt aber mal eine kurze Beschreibung nötig!“, verkündete sie im Goldharfen-Klang.
„Wen meinst du? Ach so, mich!“
Diese liebe Intelligenzia Brunhilda, die bahnbrechende Arbeit an mir leistet. Ich bin natürlich das halbdumme Mädchen, blaue Augen noch dazu. Dabei weiß ich, Hermes war der Sohn Zeus. Schelmischer Charakter. Er machte aus Schildkrötenpanzer Musikinstrumente, aus Menschen Steine. Er brachte die Pandora auf die Erde, um die Menschen zu strafen. Schneller als das Licht war er, der Götterbote. Hermes trägt Flügel. Und er kann sich überall hinbegeben durch seine geflügelten Schuhe. Er übersetzte die Botschaften, die Zeus ihm reichte. Der Vermittler zwischen Gott und uns Menschen. Die Wissenschaft vom Erklären und Verstehen wird deshalb auch Hermeneutik genannt. Innen wie außen. Was oben ist, ist unten.Du kannst es aber auch afrikanisch betrachten: Ubuntu. Ich bin, weil wir sind. Und Buddha sitzt auch nur im Lotussitz, weil er will, dass eine Resonanz erzeugt wird. Eben, Gesetz der Anziehung.

maedchenstehend2„Und es heißt doch eindeutig hermetisch verriegelt „, sagte ich.

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Thot

„Dahinter steckt der ägyptische Gott Thot„, erklärte mir Brunhildchen. „Die Griechen nannten ihn den dreimal großen Hermes. Er beherrschte alle drei Ebenen der Schöpfung. Die geistige, die mentale und die körperliche Ebene.“

Die Geschichte rüttelte.
Brunhilde wurde noch deutlicher, damit ich auch ja schön weit nach hinten kippe und mir die Worte fehlen.
“ Thot lebte 52.000 Jahre“, erzählte sie mir fast beiläufig.
Ich tat ganz abgeklärt. „Nun, von Essenern hörte ich jüngst, dass unser Leben keineswegs bereits mit 80 Jahren zu Ende sein müsse. Von 52.000 Jahren sprachen sie allerdings nicht“
„Thot war auch der König von Atlantis. Was Hermes für die Griechen war, war Merkur für die Römer, Thoth für die Ägypter und Arlich Vormalites, der Weisheitssucher, für die alten Atlanter. Es handelt sich dabei um ein und dieselbe Person: Thot. Er bewohnte einen menschlichen Körper und erklärte, eines Tages wiederzukehren. Altantis ging unter. Ägypten kam Jahre später auf den Plan. Dann erst nannte er sich Thot. Dann starb Ägypten, und so schuf er die nächste große Kultur: Griechenland.

„Aber ich dachte, das war Pythagoras?“

„Pythagaros erwähnt selbst, dass Thot ihn an die Hand genommen habe, ihn unter die große Pyramide führte, ihn die gesamte Geometrie lehrte. Er war in der Lage, seinen Körper zu erneuern und somit diese lange Zeitspanne auf der Erde zu verbringen. In Griechenland nannte er sich Hermes. Der Name Hermes ist von herm abgeleitet, einer Form von Chiram, dem personifizierten universellen Lebensprinzip, das durch das Feuer repräsentiert wird. Die Skandinavier verehrten Hermes unter dem Namen Odin. In Phönizien hieß Thot Cadmus.“, erklärte Brunhilde.

Ich blinzelte und richtete mich auf.  „Alle eine Person. Der Thot, über den ich erst kürzlich schrieb? Der mit seiner Arche zu anderen Galaxien flog?“

„Ja. Im Alten Testament der Bibel liest du von Henoch oder Enoch. Henoch bedeutet Eingeweihter. Chanoch auf Hebräisch. Er war mit Elia der Einzige, der nicht sterben musste. 365 Jahre wurde er alt. Nach damaligen Maßstäben war das recht jung. Henoch heiratete. Sein erstgeborener Sohn hieß Methusalah, der 969 Jahre alt wurde. So lange wartete Gott mit der Flut. Henoch war derjenige, der von Jesus sprach. Auch Henoch war Thot.  Henoch hat so an die 42 Bücher geschrieben. Über die Entstehung des Weltalls, über die himmlische Geometrie, über Astrologie, Kosmographie, Numerologie und vieles mehr. Im vierten Jahrhundert nach Christus wurde beschlossen alle Bücher von Henoch zu verbrennen. Doch im Laufe der Zeit erschien eine intakte Kopie eines seiner Bücher in Abessinien, Äthiopien. Danach wurde das Buch nach England gebracht. Mehr weiß ich auch nicht darüber. Thot hat 12 Pyramiden des Lichtes gebaut. Mit Licht und Kristalltönen, so steht es in seinem Buch geschrieben. In Tibet, Peru, Mexico, Atlantis, Lemuria, Ägypten, über Europa und an weiteren Orten dieser Welt.“

Mein Weltbild drohte zu kippen. Bislang dachte ich immer, die Menschen jener Hochkulturen hätte sie gebaut. Mir kamen Don Alejandro`s Worte in den Sinn, der Sprecher der Maya-Ältesten, der einst sagte, wir würden nie verstehen, wie sie all diese Weltwunderbauten errichtet hätten und woher die Kristallschädel kämen. Ich dachte an die Tempelanlage in Kaba auf der Halbinsel Yucatan in Mexico, die einst Kabbala hieß. Die Maya stammen von Atlantis. Dort lebten sie knapp 14000 Jahre. Das soll auch das Land gewesen sein, wo sich die Juden erstmals mit dem menschlichen Bewusstsein verbanden.

maedchenmilch2Jetzt bloß nicht sentimental werden.

„Europa?“ Detektiv Martina lehnte sich in ihren Stuhl zurück und setzte in tiefer Überzeugung alles auf eine Karte.  „Damit wird wohl der damals unbekannte Erdteil Kreta gemeint sein. Der liebe Zeus hatte doch eine Affäre mit der Tochter des phoenizischen Königs. Dorthin brachte er sie und darum nannte man diesen unbekannten Erdteil Europa. Brunhilde, irgendwie klingt das mit den Pyramiden nach einem energetischen Vernetzen der Welt. Nach Energiefeldern von großer Reichweite. Davon erzählt auch Druvano Melchizedek, der in den 80er Jahren von einer Pyramide zur nächsten flitzte, um Verwirrungen der Energienetze im Auftrag der indigenen Völker auszuloten. Seit 2012 wissen wir es doch, dass sich die Erdachse auf dramatische Weise verändert, das magnetische Feld seit Ende der 90er Jahre instabil wurde, so sehr, dass es gefährlich wurde Flugzeuge mit Autopiloten landen zu lassen, gab es zu viele Abweichungen. Wir wissen, das Jahr 2012 läutete eine neue Schwingung ein, um die so viele der indigenen Völker wussten und halfen, damit wir diese neue Stufe des Bewusstseins erreichen können –  nicht erst seit den 80er Jahren, schon in den 50er Jahren begannen sie diese Arbeit, während wir hier im Westen Shoppen gingen. Chile wurde energetisch das neue Tibet.“

„Es ist möglich. Na, jedenfalls sehen die Pyramiden gleich aus. Aber jede einzelne hat ihre ganz ureigene Frequenz. Meine Liebe, wir sind Kinder des Lichts, vergiss es nie! Die Quantenphysik bestätigt es uns doch nun endlich. Auch wenn die Wissenschaft die Authentizität der Smaragdtafeln bezweifelt. Sie sagen, sie seien eine post-christianische Fälschung. Es gibt viele Hinweise, dass die Tafeln, ungeacht der Autorenschaft, von hohem Alter sind. Sie sollen die ältesten Zeugnisse der Chaldäer sein.“

entenMir war klar, ich befand mich an einem Ort, an dem Welterfahrung möglich wurde.

“ Was für Tafeln?, fragte ich.

„Die Tafeln sind die grundlegendsten Schriften von Thot. In ihrer Bedeutung kannst du sie den Kristallschädeln der Maya und Inka gleichsetzen. Wer die Tafeln in seinen Händen hält, besitzt Schöpferwissen, Urwissen über die Entstehung des Universums. Es sollen 15 Tafeln sein. Schlüssel zu Weisheit lautet eine Tafel. Die Hallen von Amenti eine andere. Amenti ist die Unterwelt. Lange Zeit waren sie in der Pyramide von Gezeh versteckt. Es heißt, sie sollen vor Jahren nach Lateinamerika gebracht worden sein. Nach ägyptischer Überlieferung werden Thot mehr als 1200 Schriften zugewiesen.“

„Die Chaldäer waren doch ein altes Volk Babyloniens, heutiges nördliches Irak. Berühmt für ihre magischen Fähigkeiten. Und man bezeichnete früher einen Teil der christlichen Kirche als Chaldäer. Es soll noch immer Anhänger im Nahen Osten geben.“

„Genau. Die Chaldäer, Ägypter, Hebräer, sie alle haben ihr Wissen aus ein und derselben Quelle, über Chiram,  das Feuer, geschöpft. Nimm Homer, Hesiod oder Ovid, das Wissen um die geheimen Vorgänge in der Natur bildet den prinzipiellen Sinn hinter all ihren antiken Schriften „, sagte Brunhilde.

parmenides.

Parmenides. Philosoph

Ich platzte erneut dazwischen: „Parmenides  auch. Im sechsten Jahrhundert vor Christus geboren, Italiener. Seine Stadt wurde von Griechen erbaut. Dort kamen die Phokäer an. Heute heißt ihre Herkunftsstadt Foca. Sie liegt in der Provinz Izmir in der Türkei. Sie waren von den Persern aus ihrer Heimatstadt vertrieben und kamen in der Geburtsstadt von Parmenides an, der Stadt Velia in Italien. Die Phokäer taten alles, um ihre religiöse Tradition unverfälscht fortzuführen.“

„Was hat das mit Parmenides zu tun?“, fragte Brunhilde.

„Alles hat mit Parmenides zu tun, weil er uns ein poetisches Stück hinterließ, in dem er über diese Menschen schreibt. Von ihnen lernte er. Keine Fiktion, aber leider von einem großen Teil der Wissenschaft verkannt. Darin geht es auch um den Ursprung aller Gesetze. Er schreibt von der allumfassenden Lebensenergie, dem Chiram. Dort erzählt er, wie er sich als Mensch auf Reisen begibt, eine Initationsreise in eine andere Welt unternimmt. Ebenso Epimenides. Er hat alles, was er wusste in der Inkubation erfahren. Seine Kenntnisse über das Heilen. Nicht zu verwechseln mit unserer heutigen Inkubation. In der Antike war es der „Tempelschlaf“ verbunden mit Ritualen. Er war der Heiler-Prophet und lebte auf der Insel Kreta, auch er schrieb und berichtete, was er in der anderen Welt gelernt hatte. In  antiken Welt sprachen ihn die Menschen mit Kouros (jungerMann) an. Der Ort dieser Kouros-Tradition war Phokaia, exakt die Heimat der Phokäer, die nach Italien flüchteten und über die Parmenides schrieb.“

„Interessant. Hier ist ein Auszug aus dem Schriften von Thot: “

smaragdtafeln

Smaragdtafel

Alles, was der Mensch ist, ist er aufgrund seiner Weisheit.
Alles, was er sein wird, hat er selbst in der Hand.
Lausche nun meiner Stimme und werde größer als der gewöhnliche Mensch.
Hebe deine Augen nach oben,lass Licht dein Sein erfüllen.
Sei immer ein Kind des Lichtes.
Nur durch Bemühen wirst du aufwärts wachsen zu der Ebene, auf der du eins bist mit allem.Sei der Meister von allem, was dich umgibt. Lass dich niemals von den Auswirkungen deines Lebens beherrschen. Erschaffe immer noch vollkommenere Ursachen und mit der Zeit wirst du eine Sonne des Lichtes sein.Seid Ihr einmal den Weg der Erkenntnis gegangen, wird euch keine Macht mit niederem Einfluss mehr von eurem Weg abbringen können. Menschen, was habt ihr wahrlich zu verlieren? Diese Erkenntnis und die Befreiung eurer Seelen kann euch in die höchsten Ebenen des Seins erheben, und das Licht des Ur-Schöpfers wird wieder bis in die kleinsten Fasern eures Selbst erstrahlen. Werdet euch eures Selbst wieder bewusst und steigt aus diesem Bann der Unterjochung aus. Werdet frei und entscheidet selbst, welchen Weg ihr für euch erwählt.“ (Thoth, der Atlanter, Die Smaragdtafeln)

„Dieses hier geht ein großes Stück über die traditionellen Lehren der Theologie hinaus. Es ist eine Art Landkarte des Ursprungs und der Kräfte der Schöpfung. Und es erklärt die Beziehungen der Menschen zueinander und zu allen anderen Dingen des Universums – alles auch verborgen im Text der Bibel.

Diese Tafeln verweisen auf die „Kontinuität der Schöpfung„. Ganz viele Helfer soll es für uns geben. Alles unterliegt geometrischen Mustern, egal, wie unterschiedlich Kulturen der Welt sie darstellen oder bezeichnen. Es kann der Tempelberg sein, es kann der Samen in der Frucht sein, es kann die Spitze des Daumens sein. Sie sind nicht synonym, dennoch unterliegen sie alle einer gemeinsamen geometrischen Basis. Am Ende findet sich das „Licht im Versammlungszelt“.

Das Licht, die Flamme, spiralig geschnitten, ist der Blitzstrahl, der Samen im Zentrum, der blitzt sich sozusagen den Baum in der Mitte des Gartens. Der Blitzstrahl sitzt auf einem kleinen Apfel, dem Weltapfel, den musst du dir als Prozess der Schöpfung denken, wie so ne Art Gerüst um die Erde herum, vier Punkte, die eine Erde bestimmen, in der steckt jede Menge Energie und darüber gibt es eine gedehnte Wolke (Ain Soph), der Wirbelwind, der alles Keimende formt.Die ganze Welt wird als Sonne verstanden.

tetrahedron02(Tetraeder)

bottro
Dieses Apfel-Etwas mit Lichtstrahl-Baum stellt das Ganze dar. Es gibt darin die Singularität und es gibt die Ganzheit. Beides zusammen ist eine Einheit. Für diese Einheit gibt es verschiedene Stufen im Prozess. Das Licht ist in sechs Unterteilungen an einem siebten zentralen Punkt angeordnet – den Sabbat. Der Name für die leuchtende Flamme in der Mitte ist shemesh, was im Hebräischen und Aramäischen Sonne bedeutet.
(Dodekaeder)
dodekaederJedes Licht sitzt in einem Gefäß, einer geometrischen Form, der des Tetraeders. Das ist ein Vierflächner. Denk es dir wie ein Zelt. Denk dir den Weltapfel. Die Kabbalisten nennen ihn Ei. Wenn der Weltapfel, also das Ei bricht, springen zehn Samen heraus, von denen jeder ein Keim des Lebens (LIcht) ist. Der Weltapfel sitzt in einem Dodekaeder – also zehnmal Tetraeder.
Ich stand kurz vor dem Kollaps. Mein Gesicht halloweenisierte. Brunhilde sah es mir an. Ich saß in einem Haus mit sieben Giebeln in einer zivilisierten Gegend. Ich staunte die Welt an. Brunhilde mein Special Agent im Ruhestand erklärte mir die Schöpfung. Ich fühlte mich wie auf einer Reise per Anhalter.

„Gut, einfacher. Der keimende Same, das Licht steigt von der Erde zum Himmel auf, fällt zurück auf die Erde, und wird wieder erneut geboren in einem größeren Oben und Unten. Glaube nur nicht der Himmel habe nichts mit der Erde zu tun. Anders ausgedrückt, Yod, hebräisch, meint die Hand, die Quelle, also seine Wurzeln sind verwurzelt, seine Ströme sind verbunden, seine Tropfen ruhen auf dem Tikkun, der Reparatur des Kreises. Der Kreis umgibt das, was er umkreist, während er das, was steht, umkreist, es zum Stehen bringt. Ist doch ganz einfach. Das ist der uranfängliche Äther. In ihm kehren alle generellen Prinzipien ins Detail zurück und alle Details in die Prinzipien. Alle sind im Yod eingeschlossen. Sie alle läuten aus und kehren zurück. In ihrer Rückkehr werden sie zu einem Kreis.  Die Teile werden Stück für Stück zusammengefügt, bis sie wieder eins sind. So jetzt hast du die ganze Schöpfung erklärt bekommen, auch nachzulesen in der Genesis.“

maedchenstehend„Das klingt ganz ähnlich wie bei den Maya. Der Baum, der die Unterwelt und das Himmelsgewölbe miteinander verbindet. Spiraliges Licht. Die Spirale ist das vorherrschende Prinzip bei den Maya. Ihre gesamten Kalender handeln davon. Die Kabbalisten sprechen von sieben Welten, die es vor unserer Erde gegeben haben sollen. Auch die Maya sagen, es gab sie schon mehrfach. Bei  den Kabbalisten ist Ain-Soph, die verborgene, grenzenlose Energie, ohne Eigenschaft und Attribute.Bei den Maya ist  Hunab ku, das Zentrum der Galaxie, die Kraft allen Seins,  die Santo Mundo, ihre heilige Welt, die für sie die Quelle ist, aus der alle Energien und alles Wachstum entspringen.“

brunhilde0„Ja, durchaus.  Es ist noch viel mehr. Es ist ein Code des Universums. Wir brauchen uns darüber nicht mehr den Kopf zu zerbrechen. Das haben die Kabbalisten schon für uns getan. Sie sagen, die Ain-Sof Energie trieb durch den Buchstaben Yod mitsamt der heiligen Namen Gottes durch die Ebenen der Schöpfung hindurch. Aus dem Sefirot – dem Baum des Lebens –  und dem Alphabet ist die Schöpfung entstanden. 22 Wege – das hebräische Alphabet – die, die zehn Sefirots miteinander verbinden.  Alles ist durch die Vernetzung der 22 Buchstaben und der zehn Sefirots entstanden.
Sprache und gesprochenes Wort spielen in der Genesis tatsächlich eine wichtige Rolle. Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht. Jedes Mal, wenn Gott spricht, geschieht etwas. Zweifelsfrei nachzulesen. Die Sonne erscheint, das Wasser teilt sich, der Himmel bevölkert sich.  Die Thora ist eine Geschichte des Universums bis zu Moses und darüber hinaus. Sie existiert vor den Ereignissen und sagt sie sogar voraus. Die Sprache scheint ein Werkzeug der Schöpfung. Sie wussten immer schon um die Macht der Gedanken, um die Macht der Worte. Kabbalisten interpretieren die Worte auf eine bestimmte Weise. In der Reihenfolge der Buchstaben, beispielsweise Tisch , shulchan, liegt die Formel, die jenes Ding erschafft, das wir Tisch nennen. Ändert man die Reihenfolge der Buchstaben erschafft man damit auch etwas anderes. Das hebräische Alphabet ist für sie eine Art Code. Jeder einzelne Buchstabe steht für eine andere Energie. Wie in der Chemie, dort werden ja Dinge auch auf eine Formel reduziert. Im hebräischen Alphabet ist auch jedem Buchstaben eine Zahl zugeordnet. So kann man mit dem entsprechenden Zahlenwert dasselbe bewirken.

Der Volksmund sagt Mehr Glück als Verstand, überrascht noch am Leben zu sein. Für so etwas ist dann auch niemand verantwortlich. Von wegen!

Nach kabbalistischer Ansicht hat Gott alles, was er im Universum geschaffen hat, auch am Menschen geschaffen. Hieraus ergibt sich ein Weltbild der wechselseitigen Entsprechungen von Oben und Unten, Innen und Außen. Der Mensch steht unter dem ganzheitlichen Einfluss universaler Kräfte, kann diese aber seinerseits beeinflussen.

heilige geometrie merkabaEs gibt etwas, dass unser ganzes Leben bestimmt. Gesetzmäßigkeiten. Sieben an der Zahl. Sieben universelle Lebensgesetze, auch hermetische Prinzipien genannt. Und die meisten Menschen – wenn man sie fragte – würden vermutlich sagen: Keine Ahnung, wovon du sprichst. Jahrtausend altes Wissen, das unser aller Leben verändern kann. Kybalion. Das Universum ist geistig gehalten – gehalten im All.  Unser Drama ist, dass wir auf die kleinen Dinge fixiert sind und nicht die großen Zusammenhänge erkennen.

1.Alles ist geistig – auch das Universum
2.Das Prinzip der Anziehung. Wie oben so unten. Wie innen so außen. Wie der Geist, so der Körper. Alles entspricht unseren Gedanken, Ausrichtungen und Überzeugungen. Es begegnet uns nichts, was nicht irgendwie mit uns zu tun hat. Die äußeren Verhältnisse spiegeln sich im Menschen und umgekehrt.
3.Das Prinzip der Schwingung. Gleiches zieht Gleiches an. Alles schwingt.
4.Das Prinzip des Rhythmus. Alles fließt aus und ein. Ebbe und Flut. Rhythmus gleicht aus. Der Ausschlag nach rechts,ist das Maß für den Ausschlag nach links
5. Das Prinzip der Polarität. Alles ist zweifach. Die Gegensätze sind zwei Seiten ein und derselben Sache.
6. Das Prinizip der Kausalität. Ursache und Wirkung. Auch der Zufall entspringt einer Ursache. Nur, was vorher gedacht wurde, kann existieren. Es gibt viele Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.
7. Das Prinzip des Geschlechts. Alles hat männliche und weibliche Anteile.

„So und nun muss ich aber los. Die Zeit läuft davon“,, sagte Brunhilde und weg war sie.
„Ähm, ja…gut..“, antwortete ich etwas irritiert.

Ich fühlte mich wie eine Mitameise einer Holzameise, die bei der Arbeit tot umfällt, insgesamt fünfzehn bis dreißig Sekunden Zeit hat, bevor ihr Körper gepackt und aus dem Nest zum Sandhaufen getragen wird. Ich konnte das gerade nicht leiden.

Später dann ….

badewanneGibt`s da einen Haken? Eine Stolperfalle? Das ist doch alles kein Geklimper. Schlüssel bei den Kabbalisten. Codes in Kristallschädeln bei den Maya.
22 hebräische Buchstaben. 20 Kin bei den Maya.
Die Namen der Kin sprechen die Maya nicht einfach aus, weil sie ihnen heilig sind. Heilige Worte haben eine große Bedeutung bei den Kabbalisten.
72 Eigenschaften Gottes. 13 Wellen bei den Maya.

Die Schlüssel der Kabbalisten sind ein Bauplan der vielen Ebenen spirituellen Bewusstseins und dazu entworfen, uns in Berührung mit Göttlicher Intelligenz zu bringen. Die Maya  lebten  in diesem Bewusstsein auf allen Ebenen ihres Lebens. Darauf bauen sämtliche Kalender, die Pyramiden, ihre Tempelanlagen auf. Bei den Maya sind es 9 Unterwelten und 13 Himmel. Ihre Kalender sollen die Menschen in Einklang mit der Natur und dem Kosmos, ihrer Göttlichkeit bringen.

Der Baum des Lebens bei den Kabbalisten. Ain Soph enthüllt dem Menschen die Aspekte seiner Göttlichkeit und auf dem Baum des Lebens werden diese durch zehn Hauptstufen oder Bewusstseinsstufen, die Sefirots, symbolisiert. Das Wacah  Chan, das Zentrum der Galaxie, ist für die Maya mit dem Baum des Lebens verbunden.

Hermetische Prinzipien der Kabbalisten. Oben- unten. Innen- außen. Ebenso bei den Maya. Der Kosmos ist für sie ein Spiegel der Welt, ein Spiegel von uns Menschen. In jedem Gesicht eines Menschen, in jeder Pflanze, in jedem Tier ist ein Stück Sonne, sagen die Maya.

Kaba, die Tempelanlage in Mexico geht mir nicht mehr aus dem Sinn. Juden auf Atlantis, dort wo die Maya gelebt haben.

Beide, Kabbalisten als auch Maya, haben letztlich das Ziel, auf allen Ebenen eine harmonische, ausgewogene Welt zu schaffen. Beide sind kein leicht verständliches System. Vielschichtig wie eine Zwiebel.

Die Anhänger der Kabbala glauben, wenn verschiedene Menschen unterschiedlicher Kulturen unabhängig voneinander zu ähnlichen Schlussfolgerungen gelangen, kann das nur bedeuten, dass sie alle auf der richtigen Spur sind.

„Denn das Königreich ist in eurem Innern. Nirgendwo anders.“ Thomas Evangelium. Jesus sagte es.
Drinnen wie draußen. Wir sind der Tempel – nicht die Organisation Kirche. Wir brauchen kein Rom, kein Mekka, kein Medina. Alles existiert in uns. Wir müssen uns nur erkennen. Dieses ganze Universum kümmert sich um uns. Wir behandeln es leider nur wie einen Pfannkuchen. Wir sind nicht ohne Grund mit Bewusstsein auf dieser Erde gestrandet.Es gibt einen Grund dafür, dass, wenn ich mir mit dem Hammer auf den Daumen haue, es mir wehtut und nicht dem Hammer

A.1

Gehirn

A

Universum

Unser Nervenstränge ähneln nicht ohne Grund exakt der Energienetze des Universums. Sie sind ein Spiegelbild. Wir leben in etwas Lebendigem. Wir stehen in einer tiefen organischen Beziehung zu allem. Das Gehirn scheint mehr eine Antenne zu sein. Davon reden die Hindus seit Jahrtausenden. Was immer du tust, wird Karma erzeugen. Karma dreht sich im Kreis.

Ich dachte an Brunhildes Worte: „Jesus sagte: Jeder ist Gottes Kind. JEDER. Er hat es immerhin erkannt.  Er ist Gottes Sohn. Du bist Gottes Tochter. Nach diesen hermetischen Prinzipien kann es gar nicht anders sein. Er ist in dir. Du bist ein Teil Gottes. Auch hierzu lassen sich klare Aussagen von Jesus finden. Er sagte, er ist in allem, im Stein und sonstwo. Innen wie außen. Alles ist in uns. Ich bin, der ich bin. Wir suchen noch immer. Wir liegen im Tiefschlaf. Und zugleich schaffen wir es, uns so ungemein wichig zu nehmen.“

indianer5Nach Vorstellung der toltekischen Schamanen, die vor Jahrtausenden in Mexico gelebt haben, besteht alles im Universum, den menschlichen Körper eingeschlossen, aus reiner Energie. Der menschliche Körper erscheint dem Schamanen, der ihn als Energie wahrnimmt wie ein gewaltiges leuchtendes Ei.  Am Platz des Montagepunktes werden die Energiefasern des Menschen verknüpft mit der unvorstellbar großen Masse der Energiefasern des Universums und an diesen ausgerichtet. Das Resultat dieser Verknüpfung ist Wahrnehmung. Je nachdem, welche Energiefasern dabei genutzt werden, ergeben sich unterschiedliche Wahrnehmungen. Bewegt sich daher der Montagepunkt an eine andere Stelle, so führt dies dazu, dass eine andere Welt in unserer Wahrnehmung erzeugt wird. Heute finden wir hier und da von der Wissenschaft Bestätigung all dieses Ur-Wissens, mit denen indigene Völker selbstverständlich umgehen. Wir sind Energiekörper. Der größte Teil unserer Energie geht nur leider für die Schaffung unseres Selbstbildes drauf. Sei es nun von uns selber oder von anderen.

Es ist also hochherrliche Zeit, die eigene Faulheit beiseitezufegen, die eigenen Vorurteile aus Faulheit, aus Feigheit, und einmal genauer hinzusehen, hinzulesen, was denn wirklich geschrieben steht.

 

 

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