Guter Mond

mond mexico

Mondfinsternis über Mexico.

So sah die Mondnacht am 15.04.2014  in Mexico aus.
Der erste Vollmond seit Frühlingsanfang lief durch den Schatten der Erde.
Die Dauer einer totalen Mondfinsternis kann bis zu 106 Minuten betragen. Sie ist zumeist in Australien, im Pazifik und in Nord- und Südamerika zu sehen gewesen.

Wir werden in Mitteleuropa in diesem Jahr keine Mondfinsternis zu sehen bekommen.  2014 ist eines der sechs Jahre im Zeitraum von 1951 bis 2050, in denen beide im pazifischen Raum, aber auch in Teilen Amerikas und in Ostasien zu sehen sind.

 

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Eine Mondfinsternis ist nur bei Vollmond möglich, wenn der Mond in den Erdschatten gerät und nur noch als dunkle, schwach-rötlich schimmernde Scheibe zu sehen ist. Der Erdschatten ragt über 1,3 Millionen Kilometer in den Weltraum hinaus. Schneidet der Vollmond die Umlaufebene der Erde, trifft ihn der Erdschatten. In tausend Jahren ereignen sich circa eintausendfünfhundert Mondfinsternisse.

 

 

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Zeitgeber Mond

 

maya markt

Mayan auf dem Markt. Der Haab-Kalender der Maya war für die Landwirtschaft von Bedeutung.  Foto: Uni Bonn

Die Sumerer, Babylonier, Orientalen, Araber, Muslime und Juden hielten sich an den Mondkalender und kamen  darum zu unterschiedlichen Jahreslängen, die zwischen 353 und 385 Tagen lagen.  Die Sumerer gelten als der Ursprung aller Kulturen. Alle Sternbilder des Zodiak (Tierkreis) stammen von ihnen. Die Inder hatten bis in die fünfziger Jahre hinein 30 verschiedene Kalender. Bei den Mayan waren der Haab, Tzolk`in und der Kalender der „Langen Zählung“ die wichtigsten Kalender.

Das Sonnenjahr der Maya wird eingeteilt in 13 Monde zu je 28 Tagen und einem zusätzlichen freien Tag.
In einigen Beiträgen schrieb ich bereits  über die Vorstellungswelten der Maya von Zeit und ihre Kalender.
Darum an dieser Stelle nur noch einmal kurz:
13- x 20= 260 Tage (Tzolk in)
19 x 20 +5= 365.242198 Tage (Haab)
Das entspricht einer Abweichung von 7 Sekunden pro Jahr!

Beide Kalender sind in der Welt der Maya nicht ohne ein Miteinander zu denken.

Wasinteressantes.at“ hat keinen anderen Namen. Darum nenne ich den Blogger an dieser Stelle Wasinteressantes. Der Österreicher hat mehrere wirklich interessante Grafiken  und 3-D-Grafiken zu den Kalendern kreiert, die das  ineinander verzahnte Miteinander jener Kalender  so wunderbar veranschaulicht.

maya kalender 1

Jener Blogger hat sich etwas richtig Gutes einfallen lassen, um das Verschränkende der einzelnen Maya-Kalender sichtbar zu machen. Quelle: http://www.interessantes.at/wissenswertes/maya-kalender/maya-kalender.htm

 

Der Maya-Kalender – ein Zählwerk aus drei Rädern

Das 365er Rad ist in 365 Tage und 12 Monate eingeteilt und läuft im Uhrzeigersinn ab. (Tzolk`in)
Das 20er Rad ist mit einer Markierung versehen, es läuft entgegen dem Uhrzeiger. (Haab-Kalender)
Das 13er Rad, in 13 Teile eingeteilt, läuft wie das 365er Rad im Uhrzeigersinn.  (Lange Zählung)

Oben, wo Sie den roten Strich über dem blauen Rad sehen, ist der 31.Dezember.  Drei Jahre müssen beim grünen Rad vergehen, bis auch dort der Zeiger senkrecht steht.

Ist das große 365er Rad einmal herum gelaufen,  hat das kleine rote 13er Rad 28,07692 (365 ÷ 13)  Umdrehungen gemacht. Es ist 28mal herum und zusätzlich einen Zahn weiter. Die Markierung steht also 1 Zahn weiter nach rechts.  Beim 13er Rad wird automatisch angezeigt, dass 1 Jahr vergangen ist.
Sie erinnern sich? Das  Sonnenjahr der Maya wird eingeteilt in 13 Monde zu je 28 Tagen und einem zusätzlichen freien Tag.

 

Unterschiedliche Laufrichtungen im Uhrzeigersinn und entgegen. Bewegungen im Viertel- im Jahrestakt,  um einen Tag (einen Zahn), um 13 Teile. Ist das blaue Rad einmal umlaufen (1 Jahr), hat das grüne Rad gerade mal 18¼ Umdrehungen gemacht. (18¼ x20=365)
Die Markierung zeigt also auf der linken Hälfte des 20er Rades  ein Viertel Umlauf an.

Was für die Maya die Zahlräder waren, waren für Stonhenge in England die Monolithen.
Das habe  ganz sicher  nicht ich erarbeitet, sondern Wasinteressantes. Dort kann man auch nachlesen, wie die Zahlenräder nach 2 Jahren stehen.
Man kann sich nur ehrfürchtig vor dem Wissen der Maya verneigen. Es ist beeindruckend, mit welcher Präzision sie vor Tausenden von Jahren sie diese Wunderwerke Kalender erstellten. Sogar Abweichungen von 7 Sekunden pro Jahr  bezogen die Maya in ihre Berechnungen mit ein.  Zyklen von 52 oder auch von knapp 26.000 Jahren errechneten sie. Damit nicht genug. Die Maya machten entsprechend präzise Voraussagen hinsichtlich der Geschehnisse von kosmischen Erscheinungen und ihrer Wirkungen auf  Mensch und Erde.  Beobachtungszentren waren die Pyramiden und jene Observatorien der jeweiligen Tempelstätte.  Und sie waren Baumeister, die verstanden ihre Pyramiden auf den Zentimeter genau nach den Sternen auszurichten.

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Die Abbildung zeigt das Kalender-Rad der „Langen Zählung“ der Maya. Quelle: http://www.interessantes.at/wissenswertes/maya-kalender/maya-kalender.html     Ich bin ganz begeistert von de Darstellung. Besser kann man das Ineinanderwirken nicht sichtbar machen  DANKE.

Die Pyramide in Chichen Itzà  auf der Halbinsel Yucatan steht nicht gerade zu den Himmelsrichtungen. Sie ist um  exakt 7 Grad südwestlich ausgerichtet. Nur darum versäumten die Maya niemals die Tag- und Nachtgleiche.  Zweimal im Jahr konnten sie eine genaue Kontrolle vornehmen, wann die Sonne den Äquator überschreitet, am 21. März und am 21. September.  Damit konnten sie ihren Kalender immer wieder exakt ausrichten. Unser gregorianischer Kalender kann das nicht.
Die Pyramide ist ein einziges Spiegelbild jener  Maya-Kalender. Die Zahl der Stufen, ihre Ausrichtung, sie wussten um den 4-jährigen Schaltzyklus und sie hatten exzellente Kenntnisse über Mond-Phasen, Sonnenfinsternis-Zyklen und auch über Venus-Phasen und deren Transite. Alles wurde vom Umlauf der Erde um die Sonne abgeleitet. Tempelanlagen nach Sirius ausgerichtet.  Die Maya waren mit den Plejaden vertraut, daher der Name Tzek`eb, der große Kalender der Sonnen. Tzk`eb heißt in der Mayasprache Plejaden. Dort war ihre Wiege des Bewusstseins.

 

Man kann nur staunen.
Bis heute wissen wir nicht  um die  wahre Bedeutung der Maya-Kalender, trotz aller Altertumsforschung.
Eine längst vergangene Zeit leuchtet uns entgegen.

 

Weiteres Interessantes zu den Maya und ihren Kalendern

Die Maya kommen von den Sternen

Boten des Wandels

Aus der Gedankenwelt der Maya

Das Größte der Welt

 

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Frequenzen des Herzens

see der Melancholie

See der Melancholie. Tibet. Gracias T.

Landschaft als gefrorene Musik. Sound. Töne.Vibrationen besonderer Art.

Atemberaubend.  Spektakulär. Es gibt Landschaften, die einen nur noch sagen lassen: Mein Gott.
Man möchte eintauchen. Man möchte sie umarmen.
Hier kann man alles sein. Träumen davon, was möglich sein könnte.
Ich bin, der ich bin.
Frieden & Harmonie.

 

Evolution ist Emotion, Leidenschaft, Freude, Glück, Energie und Liebe. Wenn wir Menschen diese nicht erfahren können,
sind wir tote Wesen und dann wir tun gut daran, uns auf die Suche nach der wahren Bedeutung unseres Lebens zu begeben.
Sein Leben in Harmonie mit der Mutter Erde  und mit einem optimalen Level von Glück zu leben, darum geht es den Maya.

 

Alle unsere Zellen stehen in Bezug zur  Harmonie mit den vier Elementen Luft, Feuer, Erde und Wasser. Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir mit einer ganz speziellen Frequenz eng verbunden. Diese Energie jenes Tages hilft dem Geborenen in Harmonie mit allem, was es umgibt, aufzuwachsen und jene vitale Energie zu nutzen, gegebenfalls auch zu reaktivieren.

Nur leider haben wir Menschen, die wir fern der Natur leben, diese wichtige Verbindung  und Fähigkeit verloren. Wir wissen nicht mehr, wie man diese  ursprüngliche vitale Energie reaktivieren kann. Es ist eine Energie, die unsere Balance herstellt, um gleichzeitig inneren Frieden zu erfahren.

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Ac Tah, ein Maya

Ac Tah  sagt: Es ist für jeden Menschen wichtig, dass er sich jeden Tag wieder für wenige Minuten mit dieser Energie in Verbindung bringt.
Diese Welt besteht aus Energie. Alles, was sich bewegt, alles, was wir sehen, ist Energie.  In der Tradition der Maya heißt es: „In lak ìn alak`u lak` in“

Ich bin Energie, und ich bin ein Teil von Energie.

Alles reagiert auf Ton und Vibration. Auch unsere Körper reagieren darauf, insbesondere auf hohen Frequenzen. Jedes Element hat seine eigene Natur, seine eigene Frequenz, seinen eigenen Ton. Wasser, Minerale, Feuer, Erde, der Kosmos basieren auf diesem Wissen. Die Vorfahren von Ac Tah studierten speziell das Sonnensystem.  So fanden sie vor Tausenden von Jahren heraus, die Strahlen der Sonne produzieren jene speziellen Frequenzen. Diese aktivieren unsere neuronalen Vibrationen, letztlich unser Denken. Auf der Basis dieses Wissens entstand der Tzolk`in Kalender. Dieser Kalender baut exakt auf diesen Frequenzen auf. Die Maya fanden 20  unterschiedliche Frequenzen heraus. Ähnlich den vier Jahreszeiten über das Jahr sind sie verbunden mit den vier Elementen. Jeder Tag hat seine eigene Frequenz. Die Frequenzen nannten sie die „20 Tage.“

 

glyphen

Ein spirituelles Meisterwerk . Auf http://canamay-te.de/der-tzolkin erfährt man mehr zum Kalender 

 

Ihre Glyphen repräsentieren jene 20 Frequenzen.  260 Kombinationen aus den 20 Schöpfungs-Glypen. Der Tzolk ìn ist ein 20:13 Aktivierungs- Code aller 260 Kin.

Es geht darum, uns wieder auf unsere eigene Taktung zu besinnen.

„Wir kommen mit einer bestimmten Frequenz auf die Welt, die mit dem jeweiligen Tag und einem Element der Natur korrespondiert. Unser ganzes Leben  leben wir mit dieser einen speziellen Frequenz. Daraus ergibt sich für die Maya ein Parameter, um die Menge an Energie zu messen. Darüber sind wir ebenso in der Lage in Harmonie und in Balance mit dem Universum und der Natur zu leben. In Verbindung mit unserer ureigenen Frequenz zu sein, hilft uns, unser Bewusstsein zu erweitern. Wir leben dann in Harmonie mit allem und sind so im Fluß mit dem Leben.
Die Menschen haben aber den Kontakt zur Natur und den natürlichen Energien verloren. Krankheiten, Stress und Gewalt – all unsere Zivilisationskrankheiten sind eine Folge dessen. Wir leben abgetrennt von unseren Kapazitäten.

 

 

may ac„Wir erleben Begrenzungen mit unserem Körper und mit unserem Verstand.  Der Tzol`kin hilft, so Ac Tah, wieder in Kontakt zu kommen mit seiner eigenen Frequenz und damit in Balance mit allem zu leben. Der Ton mit dem wir geboren werden, steht in Verbindung mit den Strahlen der Sonne, mit ihrer Sonnenenergie. Über diesen Ton sind wir mit den Naturelementen Erde, Feuer, Wasser oder Luft verbunden.  Sämtliche unserer Zellen reagieren auf die vibrierende Harmonie der Elemente.“

 

Und das hat Konsequenzen. Wenn wir mit unserer ureigenen Frequenz in Harmonie mit den Elementen der Natur leben, leben wir in tiefer Entspannung, unsere Sinne erwachen und damit andere Fähigkeiten.  Es soll sehr einfach sein, sagt Ac Tah. „Du hörst nur einfach auf deinen ureigenen Ton. Es ist die  Frequenz des Planeten, die an dem Tag unserer Geburt vorherrschte. In dem Moment, wo wir die Frequenz wiederholen, Schritt für Schritt, gelangen wir zurück in unsere Balance. Wir kehren mit unserem Körper zurück in einen Zustand der Synchronizität.“

Wir können diese Frequenzen mit unseren Gedanken generieren.

Das elektromagnetische Energiefeld ändert sich gerade. Der Herzschlag der Erde hat sich geändert. Die Qualität des Lichts hat sich verändert. Wir müssen uns mit unseren neuronalen Mustern darauf einstimmen. Das gilt es im großen Kreislauf des Lebens zu verstehen, auch um ein höheres Bewusstsein zu erlangen.  Mit unserer Frequenz zu leben, macht uns stark und lässt uns gut fühlen.

 

To feel at peace and to create a new world….

 


 

Boten des Wandels

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Die vier Himmelsrichtungen waren für die Maya wichtig.Grundrisse der Tempel spiegeln diese oft wider. Astronomie wurde für Architektur und Stadtanlagen herangezogen.

Da stehe ich am Backofen und backe mit so einfachen Gesten wie Finger in den Teig rammen Roggenplätzchen vor mich hin und plötzlich fühle ich ein gigantisches Gefühl in mir aufkommen.
Potzblitz. Ganze 13 Baktun endeten am 21.12.2012.  Das sind 13 x 144.000 Tage. Du steckst inmitten einer der wichtigsten Übergangszeiten dieser Erde, dieser Welt, dieser Menschen, mitten in einer Übergangszeit, die ein neues Zeitalter einläutet und backst hier R o g g e nPlätzchen, die so hart sind wie Diamanten.
In meinen Augen blitzt es. Ich bekomme Lust auf einen Kaffee.

kaffee a la salvador daliNa, wenn die Kekse schon nichts werden, dann wenigsten einen gelungenen Kaffee.

13 Baktun – das sind in Summe 25.800 Jahre.  Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber diese  Jahre sind  an meiner Seele nur so vorbeigezischt.  Weg. Zack. Und nun sind wir in einem neuen, weiteren Zyklus unterwegs.  Hier auf der Erde, die Ende 2012 nicht in den Abgrund fuhr.  Nein. Es endete dafür aber der 13. Baktun des  Maya-Kalenders der „Langen Zählung“.  Die „Lange Zählung“ umfasst einen Zyklus von etwas mehr als 5125 Jahren. Dies ist etwa ein Fünftel des Präzessionszyklus, den die wissenschaftliche Astronomie heute mit 25.700 bis 25.800 Jahren angibt.

Das grosse Dokument ist besiegelt und bekraeftigt

Alejandro Cirilo ‘Wandering Wolf’ und Kiriyama Kancho in Japan
unterzeichnen das große Dokument für den Weltfrieden in Kyoto, Japan, 7. November 2010
“WIR SIND DIE , AUF DIE WIR GEWARTET HABEN
WIR KREIEREN DEN FRIEDEN IN LIEBE FÜR DIESE WELT”

Die Lange Zählung wurde den Maya von den vier Propheten aus den Plejaden geschenkt, sagte der Vorsitzende des Ältestenrates der Maya , Don Alejandro Cirilo ‘Wandering Wolf’`.  In Budapest im August 2010 berichtete der studierte Ethnologe und Experte der Maya-Kalender vor laufender Kamera davon.

Die Maya haben mit ihren Mitteln eine äußerst seltene Konstellation tausende von Jahren im Voraus berechnet. Dabei handelt es sich um die galaktische Ausrichtung der Sonne zum Ende des Jahres 2012. Erde, Sonne und galaktischer Äquator standen auch tatsächlich zum Ende der „Langen Zählung“ in einer Linie. Die Maya haben diese Stellung mythologisch als die „Rückkehr der Götter“ gedeutet. Die Maya bezeichnen diesen neuen Zyklus als einen Übergang von der 5. zur 6. Sonne (Zeitalter).

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Da möchte man doch Sonne inhalieren. Ein neues Zeitalter und was mache ich, ich rolle eifrig meinen Plätzchenteig in die Breite und in die Länge…Maya sind wir doch alle. Müssen wir hier im Westen nur noch erkennen. Maya zu sein, heißt: Hüter der Erde und des Universums zu sein. Es können alle Menschen sein, die diese Botschaft hören und sie ernst nehmen. Ihre Botschaft lautet:

           Nur in einem veränderten Bewusstsein werden wir erkennen, dass Zeit eine
Illusion ist und das Traumzeit jene Wirklichkeit ist,
die wir in Wahrheit nie verlassen haben.

 

Im Kern geht es  also um noch viel mehr, als nur um ein astronomisches Ereignis. Der 21.12.2012 ist dabei ein symbolisches Datum, und weniger ein exakter Stichtag, an dem die großen Umwälzungen begannen.  Eine gängige Regel der Theorien der Zyklen lautet, dass sich ein Zyklus bis zu einem Sechstel seiner Durchschnittslänge verkürzen oder verlängern könne.

Die Maya behaupteten nie, dass die Welt am 21.12.2012 untergehen würde.

Für die Maya beginnt jetzt die „Nachmittagssonne“, wo die “ lichten Kräfte die Oberhand“ bekommen. Das „dunkle Zeitalter“ ende unter den fünf der 13-Baktun-Zeitalter, jetzt beginne eine „neue Morgendämmerung“, ließen sie verlauten. Von 1987  bis zum 21.12.2012 war die Vormittagssonne einer Übergangszeit. In dieser Zeit hatten die „dunklen Kräfte“ die Übermacht und versuchten alles, um die §lichten Kräfte“ zu dominieren, zu vernichten, auch zu töten.
Noch immer befinden wir uns im Übergang, in der es viele emotionale Reaktionen geben soll. Prophezeiungen in diese Richtung  gibt es nicht nur von Dos Mundo, der Stammesälteste der Maya von Guatemala, auch die Hopi und der  indische Meister  Cauac 2 sahen diese Entwicklungen für die Übergangszeit voraus:  „Less thoughts, more action.“

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Foto: Kunze

Und dann gab und gibt es da ja auch noch einige Prophezeiungen der Maya. Sie sprachen schon vor  Jahren von  „Boten des Wandels„. Kometen, die auch tatsächlich in den von ihren vorhergesagten Jahren auftauchten. 2007 und 2013. Ebenso sprachen die Hopi  von zwei Kometen. Sie sagten, der zweite leite die Reinigung des Planeten ein, für die Menschen, die Tiere und die Erde. Für die Maya öffnete sich damit ein Zeitfenster, innerhalb dessen sich die uns bekannte Realität auflöse – das neue Zeitalter. Das Zeitfenster dauert ihrer Berechnung nach 8 Jahre, also bis Ende 2015.  An anderer Stelle sprachen sie davon, die Übergangszeit dauere von 1987  bis 2022.

Dos Mundos, Stammesälteste Maya in Guatemala,  spricht von einer Zeit die sich von 1992 bis 2019 erstreckt. Danach wirke die Zeit der Prophezeiungen von 1992 bis 2022. Mit 2013 sei man in den zweiten Zyklus eingetreten, der bis 2019 andauern würde. Beide, Don Alejandro,  und Dos Mundos sprechen von zwei Zyklen.
Sie sind sich sehr bewusst, wie viel  Aufmerksamkeit ihre Aussagen hierzu erhalten.

Wenn die Maya etwas Bestimmtes wissen wollen, gehen sie – bei gemeinsamen Treffen – während dieser Sitzungen in gemeinsame Meditation und dabei in „Live-Verbindung“ zu den Plejaden. Darüber, was sie in der Meditation erfahren haben, tauschen sie sich dann gemeinsam aus.

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Foto: Kunze

Wie kommen sie nur auf das Jahr 1987?

Nun, 1987 feierten die indogenen Völker mit der Harmonischen Konvergenz das Ende der 9 Unterwelten.  Die neun dunklen Lords stiegen herab, die dunklen Kräfte, die ihnen das Leben zur Hölle machten. Es sind die 9 Kalenderrunden von 52 Haab-Jahren, die seit der spanischen Eroberung 1520 vergangen sind.

Was  nun beginnt , nennen sie den Zyklus der ‘dreizehn Himmel’. Dabei geht es ihnen  nicht um den Anfang oder das Ende ein bestimmtes Datums, sondern umd die Veränderung unseres Bewusstseins.

Die ersten sieben Jahre, der Jahre von  2013-2022 wird die Menschheit aus ihren Ängsten und Schatten heraus transformiert, sagte der Stammesälteste Dos Mundos voraus. Dies sei wohl die Voraussetzung für die höhere, die 5. Dimension. In dieser Zeit liesse die Menschheit ihre materialistische Einstellung zurück und erkenne die Welt als Spiegel.

Bis 2022 sollen  alle Prophezeiungen der Maya erfüllt sein, sagte Don Alejandro, Ältestenrats von Guatemala. Die Zeit bis dahin sei wie eine globale Schwangerschaft – die Geburt der Neuen Menschheit, um sich mit Hunab Ku zu synchronisieren, sich in Seinem Sinne zu wandeln.

Autsch, Geburten sind doch selten schmerzfrei.

Sonnensymbole1

Foto: Kunze


Die Kalender der Maya

Wer sich der Kalender nähern will, muss tief in die  Vorstellungswelt der Maya eintauchen. Die Kalender sind nur im Zusammenwirken  des  kosmischen Plans und  ihrer Vorstellungswelt über die Evolution, über den bedeutungsvollen Zusammenhang von Leben und geistiger Welt,  über ihr Verständnis von Vergangenheit und Zukunft und vor allem ihrem Verständnis von Zeit  zu begreifen.

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Der Schmetterling. Das stärkste Zeichen der Maya für Hunab Ku

Es ging ihnen darum, die Rhythmen und Absichten von Hunab Ku zu erkunden, und Seinen Willen,  den Willen Gottes also, in all ihr tägliches Handeln zu übersetzen –  in ihre Architektur, ihre Kultur, ihre Lebensweise.

Die Maya-Kalender handelten nie von Zeit. Die Kalender handelten immer davon, den Schöpfungsstrom und die Schöpfungsabsicht und die Aspekte der Schöpfung – jeden einzelnen Tag – zu messen und nicht aus den Augen zu verlieren.

Das  Tzolk`in ist ein Modell für die  Bewusstseinsentwicklung von Menschen. Es ein Werkzeug, womit sie das Muster von Zeit, Universum und Schöpfer – welche alle EINS sind – ausdrücken und verstehen

Ihre Kalender sind zyklisch und nicht linear-mechanisch angelegt. Der Gregorianische Kalender (16. Jhdt) ist ein linear-mechanischer, er zählt einzig die Sonnenaufgänge. Die Maya-Kalender handeln von Zeitqualität, insbesondere das Tzolk`in. Wir legten den Fokus auf das Datum 21.12.2012. Ihnen geht es um Makro- und Mikrokosmos. Tzolkin steht zum Licht, wie der genetische Code des I GING zum Leben.
Das Tzolk`in wird bis heute verwendet.

Zentrum der Galaxie

Das Wacah Chan, das Zentrum der Galaxie, ist  für die Maya durch den Baum des Lebens mit der Erde und der Unterwelt verbunden. Das Haab, einer der Maya-Kalender, ist das Wurzelsystem des Baums des Lebens, während das heilige Tzolk` in die Baumkrone ist und eine kontinuierliche, harmonische, universale Frequenz ausstrahlt. Darum können das Haab und das Tzolk `in nicht einzeln benutzt werden. Die Äste des Baumes mögen abgeschnitten werden, und dann werden neue wachsen, was in vorangegangenen dunklen Zyklen auch geschehen ist. Wenn aber die Wurzeln abgeschnitten werden, dann stirbt der Baum des Lebens.

Der Kalender – Tzolk`in –  verbindet die Energie des Himmels mit der Erde, so dass sich alles, was oben geschieht, auch unten widerspiegelt. Die Menschen haben ihn seit tausenden von Jahren benutzt.

Zeit ist spiralig

Es gibt für die Maya kein Enddatum jener Zyklen, mit Ausnahme des ewigen Jetzt. Das Zeitkonzept der Maya war nicht linear angelegt, sondern spiralig. Immer werdende Kreise, ineinander als Spirale verschachtelt. Unten, wo die Kreise am engsten sind, ist das ewige JETZT.
Sämtliche Maya-Zyklen sind  spiralig zu denken, wobei jede größere Spirale 20 mal größer ist wie der Kreis zuvor. Nochmals:  Jeder Stellenwert mehr ist das zwanzigfache des vorhergehenden Kreises. Sie gehen in die Unendlichkeit, das das millionenfache des Alters unserer Galaxie umfasst.
Sie sind nicht ineinander verschachtelt. Jeder Kreis ist in sich vollendet und bildet dann einen neuen Verknüpfungspunkt für den nächsten.

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Foto: Kunze, Mexico

Galaxie

Zentrum der Galaxie

Die Maya glauben, dass das Universum aus der Sternenkonstellation der Plejaden hervorgegangen ist. Vor wenigen Jahren haben Wissenschaftler  herausgefunden, dass es im Universum wirklich eine spiralförmige Bewegung gibt, aus der laufend neue Sterne hervorgehen. Rund um die Spirale aber sei der Raum völlig leer. Tikal, die zentrale Pyramidenstadt der Maya in Guatemala repräsentiert mit der Anordnung der Pyramiden die Konstellation der Plejaden.

Die Null

Die Maya begannen ihre Lange Zählung nicht mit der Null, die lag für sie außerhalb der Zeit.

 ge = Null stellten sie  als Auge dar, wegen ihrer spirituellen Bedeutung. Die Null ist die Essenz des Ursprungs, der Same, aus dem alles Leben hervorgeht. Null heißt in der Mayasprache ge, es ist das „kosmische Ei“,  und symbolisiert den Ursprung der Existenz. Die fand sich für sie in der Milchstraße. Dort begann für sie alles – der Urknall.  Die Spiralform des ge symbolisiert en Ursprung der Existenz, die Milchstraße.
Physiker beschreiben den Punkt als super-konzentrierte Energie.
Das Konzept der Null benutzten die Maya vor allen anderen Kulturen, mit Ausnahme der Hindukultur Indiens, die die Null aber ausschließlich für astronomische Berechnungen verwendete.

Die  heilige Zahl 13

Die 13 ist keinesfalls nur eine Zahl. Für die Maya existiert die Welt in 13 Tönen, in 13 Wellen.  Sie sind ihnen heilig.

Die 13 Zahlen oder Töne stellen die Kraft dar, welche alles in Bewegung hält – sozusagen der Motor des Universums. Die Maya haben erkannt, dass alles Lebendige in dreizehn Stufen entsteht, und dass jede weitere Entwicklung ebenso viele Schritte benötigt.

11 Hun lahun  ist zum Beispiel so ein Ton.
Wenn die Energien von Hun und Lahun aufeinandertreffen, entsteht Chaos, was eine Befreiung und die Heilung des Ungleichgewichts bewirkt. Es ist die Zahl des ausbalancierenden Heilers. Nur was dem größten Wohl dient, erricht die oberen Energieebenen.

7 Uc
Die Zahl der Chakren, der Regenbogenfarben, die Anzahl der Sterne in den Plejaden. Die Zahl in der Mitte der Zahl 13, die Zahl der Weisheit, der Konzentration, des Willens.

 2 Ka   als Geburtston

Ka ist die Nummer Zwei im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Dualität und Balance zwischen gegenüberliegenden noch immer komplementär/ergänzenden Elementen.

Ich kann hier nur anreissen, es geht alles noch viel tiefer. Man kann diese Zahlen auch in zuyua lesen, was bedeutet, dass man sie auch in umgekehrter Reihenfolge verstehen kann. Diese tiefere Methode des Wissens wird weder erörtert noch gelehrt.  Und wie Don Alejandro sagte, es sind ihre Kalender. Sie haben das wirkliche Verständnis davon – nicht wir.

Für die Maya leben wir heute in einem Rhythmus, der sich weit von der Natur entfernt hat. Damit sind wir aus dem Rhythmus geraten. Der Tzolkin-Kalender, sein Name bedeutet, dass wir alle Teil der Sonne kennen lernen, also alles, was dieses Universum zusammenhält. Unaufhörlich pulsiert der Rhythmus der 13 Zahlen, der 13 Bewegungen durch diesen Ablauf von 20 Sonnentagen. Sie haben den Kalender – neben seiner Verwendung im ganz alltäglichen Leben – in ihren Jahreskalender hineinverwoben, um der Erde  und den Menschen zu helfen, ihre unregelmässige, viel zu schnelle Bewegung zu verändern, und so wieder in ein Gleichgewicht zu kommen. Der Tzolkin funktioniert also wie ein Schrittmacher.

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Tempel der Feen, Tulum, Mexico. Foto: Kunze

Wieso der 21.12.2012?

Die Maya begannen ihre Zählung mit der 13.  Sie schrieben das Datum: 13.0.0.0.0.
Nach unserer Zeit ist dieser Tag der 11.8.3114 vor Christi Geburt. 

coba

Stele von Coba. Coba ist eine der ältesten Städte auf der Halbinsel Yucatan. Coba bedeutet vom Wind gewehtes Wasser.

Das ist gesichertes Wissen und belegt auf der Stele von Cobá.  (Steinsäule) Und  es ist auch  mit dem Haab-Kalender zu errechnen,  also doppelt gesicherte Erkenntnis.
Die Stele verweist zusätzlich auf noch größere 13-er-Zyklen, bis in die Unendlichkeit hinein.
13.0.0.0.0
Die Nullen stellen von links nach rechts die verschiedenen Zeiträume dar. Die erste Null: Baktun 0 bezeichnet beispielsweise die ersten 400 Jahre des 5200- Jahre-Zyklus-Zeitraumes. Auch dieses würde hier
jetzt zu weit führen.

ahau

Das Maya-Zeichen Ahau

Die Lange Zählung begann also am 11.8.3114 v. Chr.  – und zwar exakt an
4 Ahau 8 Cumhu – das war  nach unserer Zeitrechnung ein Montag. Nein.Nein. Nein, nicht ich rechnete das mal eben aus.  Ich muss ja Roggenplätzchen backen in so bedeutenden Maya-Übergangszeiten wie diesen. Es gibt neugierige  Forscher, die – auch wenn unserer Zeit damals noch gar nicht existierte – sich die Mühe machten und zurückrechneten.
Was hat das jetzt alles mit dem 21.12.2012 zu tun, werden Sie jetzt fragen?

13 Baktun sind rund 5.125 Jahre. Vom  11.8.3114 vor Christi bis zum 21.12.2012  sind exakt 13 Baktun. Am 21.12.2012 endet die „Lange Zählung.“

Und  darauf ein Roggenplätzchen – jetzt kommt wirklich der Clou – der Zyklus ist vollendet, wenn wieder 13.0.0.0.0 , wie zu Beginn, wenn wieder 4 Ahau auch wie zu Beginn erscheinen.  Die Mathematik der Maya ist genial-göttlich. Dies ist der exakt Fall. So ein präziser Kalender. Alle 13 Entwicklungsstufen/Töne sind damit durchlebt.

Sonnensymbole20 Sonnensymbole

Die 20 Sonnensymbole des Tzolkin-Kalenders sind für die Mayan die Tore zur göttlichen Ur-Energie. Jedes von ihnen zeigt eine besondere Qualität des Schöpfers, des Universums und der Zeit, indem wir durch sie hindurchgehen, verbinden wir uns mit allen, was ist, und somit kommen wir direkt zu uns selbst zurück.

Die Maya sprechen die Namen der Sonnenzeichen normalerweise nicht öffentlich aus, da sie jeweils eine besondere Seite von Hunab Ku (Gott) darstellen, und deshalb nur in einem heiligen Rahmen und in ehrfürchtiger Haltung genannt werden dürfen.

Nun bleibt zu fragen, wie kamen sie  auf jenen Montag im Jahr 3114 vor Christi Geburt?

Diese Jahr selbst scheint keine besondere Bedeutung zu haben. Was man weiß, ist, dass um 3100  etliche Kulturen im Nahen Osten als Hochkulturen hervor traten. Es gab ein starkes Bevölkerungswachstum, Stadtstaaten vereinten sich. Es soll  um 3150 vor Christus ein Komet ins Mittelmeer eingeschlagen sein, der  eine Flutkatastrophe auslöste. Ups! Mehr weiß ich darüber auch nicht – noch nicht.  Da muss irgend etwas Größeres gewirkt haben.

tzolkien kalender

20 verschiedenen Kalender soll es gegeben haben, die alle mit dem Tzolk`in , dem Meisterkalender synchronisiert waren. Dieser umfasste sämtliche numerische Muster, denen man in den anderen Kalendern begegnet. Der Tzolk`in war für die Maya ein Synchronisationsschlüssel zum Verständnis der Zeit und der Naturgesetze, auch derjenigen, die sich auf die Menschen beziehen.
Tolk`in stellt einen Spiegel Hunab Ku`s dar. Es besteht aus den Zahlen 13 und 20, die miteinander multipliziert 260 ergeben. Diese Zahl kann Tage, Intervalle, Grade und vieles mehr darstellen. 13 Stunden des Tages addiert mit 13 Stunden der Nacht ergeben eine Summe von 26 Stunden. Diese multipliziert mit 10 macht 260 Mayastunden. Der Mayamonat hatte 20 Tage, so hatte ein Mayamonat 520 Stunden.

Das Tzolk`in ist vierteilig und bildet damit einen wichtigen Teil des Haab, des Alltagskalenders der Maya, da beide Kalender den gleichen Zeitraum umfassen.

Um das Haab richtig zu verstehen, muss man also auch über das Tzolk`in verfügen. Das Haab beruht auf den Zyklen der Erde und hat 360 Tage. Es wurde von den Maya im Alltag und für die Landwirtschaft verwendet. Das Haab benutzte 18 Monate zu je 20 Tagen. Wenn Mayapriester Agustín García López  von einem Zyklus von 5.200 Jahren spricht, der sich mit den 13 Baktun  am 21.12.2012 vollendete, sind damit Haab-Jahre gemeint. Das Haab-Jahr hat, im Unterschied zum Gregorianischen Kalender, keinen Schalttag alle vier Jahre

Das Tzolk`in war sehr wichtig für die Riten der Maya, denn diese mussten zu mathematisch genau festgelegten Zeitpunkten stattfinden. Die alten Mayapriester mussten nicht nur alle Voraussagen dieses Kalenders genau kennen, sondern sie auch korrekt umsetzen, und zwar nicht nur in Bezug auf Menschen.
Ein Maya-Priester musste edas Schicksal nach den Angaben des heiligen Tzolk`in interpretieren können. Und er musste ihn in Bezug auf die Natur und den Kosmos richtig interpretieren können, damit die Menschen mit allem in Einklang leben konnten.

Über Jahrtausende hatten die Maya mit Hilfe ihrer Tagesbeobachter festgestellt, dass sich die Pole anpassen an ihre durch Präzession veränderte Lage. Eine Präzession dauert jene 25.800 Jahre.  Alle 13 Baktun geschehe dieses. Aus diesem Grund, um dieses große Ereignis vorher zu sehen, das viermal bereits zu größten Umwälzungen geführt hatte, berechneten sie mit Hilfe der Langen Zählung voraus, wann dieser Umschwung wieder eintreffen würde. Sie brachten diese astronomischen Ereignisse mit dem Göttlichen Plan in Verbindung. Für sie ist es das Zeitalter, in dem etwas zu Ende geht und etwas Neues beginnt.

Die Maya maßen die Zeit mit äußerster Präzision. Sie beobachteten dabei die Himmelskörper mit bloßem Auge. Wenn  da mal nicht  ihr „Drittes Auge“  auch eine Rolle spielte.

Überliefert in Schriften, die mit den Eroberungszügen der Spanier – bis auf wenige Bücher – leider vernichtet wurden. Überliefert durch Mund- zu – Mund und Kristallschädel, in denen Informationen der Vergangenheit gespeichert sind.

Die Mayapriester feierten ihre Zeremonie am 21.12.2012, um die alten Mayatempel durch die Kristallschädel wieder energetisch zu erwecken und die Welt zu reinigen. Ein großer Teil  verweigerte sich, wurde ihnen – zumindest in Mexico –  vorgeschrieben, wo und welche Zeremonienam 21.12.212  abgehalten werden durften. Die mexikanische Regierung untersagte sie strikt in den Tempelanlagen.

guatemala

A.G. Lòpez (Mitte), Zeremonie am 21.12.2012 in Guatemala

„Ich danke der Sonne für die vergangenen 5200 Jahre und heiße die folgenden 5200 Jahre willkommen“, spricht Agustín García López, spiritueller Führer der Maya-Gemeinschaft aus Huehuetenango in den Cuchumatanes-Bergen am 21.12.2012. Über sechs Millionen Menschen bezeichnen sich auch heute noch als Angehörige der indigenen Maya: den Menschen, die die Götter einst aus Mais schufen, so heißt es im heiligen Buch, dem Popol Vuh.“
(Anmerk.: Das heilige Buch der Maya beginnt mit dem Schöpfungsmythos und beschreibt u.a. die Gründung des Quiches Reiches.)

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martina kunze

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Heute leben noch etwa sechs Millionen Maya in Zentralmerika, die als Indigenas bezeichnet werden. Einen Großteil davon findet man in Guatemala. Die meisten Maya leben in Armut, ihr Leben wird aber noch immer von alten Traditionen und Ritualen bestimmt. Tikal war die größte Maya-Stadt in Guatemala.
Vieles ist noch völlig unbekannt über die Kultur der Maya. Warum sie sich ausgerechnet im tropischen Klima Yucatáns angesiedelt haben, ist genauso rätselhaft wie ihr späteres Verschwinden. Um 600 nach Christus bauten sie auf Yucatán gigantische Städte, die sie dann wenige hundert Jahre später nach und nach aufgaben. Und die dann vom Dschungel überwuchert wurden, bis sie von Forschern  Jahrhunderte später wiederentdeckt wurden. Noch immer entdecken Forscher neue Städte. Auf der gesamten Halbinsel existierten Unterwasserflüsse- und bäche fand man mit speziellen Luftaufnahmen heraus.

Aus der Gedankenwelt der Maya

Das Größte der Welt

Das Größte der Welt

“Was ist das Größte auf der Welt?”, fragte mich meine Mini-Philosophin erste Klasse Grundschule.
“Ein Elefant, eine Giraffe”, antwortete ich, die ein paar Tage zuvor im Zoo gewesen war. ” Ein Berg.”
Sie sagte: “Mein Auge ist das Größte.”  Die Musik verstummte. Einen Moment lang war alles still. Dann fragte ich: “Was meinst du damit?”  “Na ja”, erläuterte sie, “mein Auge kann auch einen Berg sehen und viele andere große Dinge. Da all dies in mein Auge passt, muss mein Auge das Größte auf der Welt sein.

Weisheit heißt nicht lernen, sondern das deutlich zu erkennen, was nie gelehrt werden kann.

Es ist der Geist. Ihr Geist sieht alles, was ihr Auge sieht, und er sieht noch mehr, nämlich alles, was ihm ihre Fantasie eingibt. Er kennt auch Klänge,  die ihr Auge nie sehen wird, er kennt auch Berührung, echte und erträumte.  Ihr Geist kann auch Dinge kennen, die ihrne Sinnen verborgen bleibt. Da alles, was man wissen kann, in ihren Geist passt, muss er das Größte auf der Welt sein.

Kalender mit großer Bedeutung

12 Stunden. 60 Minuten pro Stunde,60 Sekunden pro Minute. Für die Maya leben wir heute in einem Rhythmus, der sich weit von der Natur entfernt hat. Damit sind wir aus dem Rhythmus geraten. Der Tzolkin-Kalender, sein Name bedeutet, dass wir alle Teil der Sonne kennen lernen, also alles, was dieses Universum zusammenhält. Unaufhörlich pulsiert der Rhythmus der 13 Zahle, der 13 Bewegungen durch diesen Ablauf von 20 Sonnentagen. Sie haben den Kalender – neben seiner Verwendung im ganz alltäglichen Leben – in ihren Jahreskalender hineinverwoben, um der Erde  und den Menschen zu helfen, ihre unregelmässige, viel zu schnelle Bewegung zu verändern, und so wieder in ein Gleichgewicht zu kommen. Der Tzolkin funktioniert also wie ein Schrittmacher.

Einige Stämme in Belize beginnen das Neue Jahr mit dem 1.1., die Maya in Yucatan beginnen mit dem 21.3., andere wiederum mit dem 23.9, dem 21.12. oder mit dem 26.7.  Alle 52 Jahre laufen die Räder des Tzolkin und des Haab, ein geschichtlich jüngerer Kalender, der dem Sonnenzyklus der Erde entspricht zusammen. Das ergibt 18 980 verschiedene Tage und Möglichkeiten (=52 Jahre).  Zahlen und Symbole, Monate und Tage – Tzolkin und Haab – drehen gmemeinsam und niemals endend in einer aufsteigenden Spirale der Entwicklung.

Die Maya sagen: Die Bedeutung dieser Kalender liegt darin, dass sie eine Erinnerung in uns auslösen, sobald wir uns mit ihrem Wissen verbinden. Eine Erinnerung, die tief in unserem Erbgut verschlossen ist.Indem wir die Zyklen der Zeit verstehen lernen, haben wir die Gelegenheit, wieder mit dem Wissen aller Zeiten und aller Kulturen in Kontakt zu treten.

Zurückkehren zum Datum 0.0.0.0.0

Die Maya kannten die Zusammenhänge zwischen dem Planeten Erde und anderen Gestirnen genauso gut wie die tiefsten Verbindungen zwischen Menschen und Universum. Sie sind Meister dieses Wissens. Sie kannten die ‘langen Zählungen’ von mehreren Millionen Jahren bis zu einem Zyklus von 104 000 Jahren mit Abschnitten von 26 000 Jahren. (Der Zyklus, der im Dezember 2012 zu Ende ging). Der letzte 5200- Jahre-Zyklus war im Wissen aller indianischen Völker ein für diesen Planeten wichtiger Zeitraum.  Für diese Zeitspanne benutzen die Mayan eine spezielle Schreibweise. Der 13. August 3113 hatte das Datum: 0.0.0.0.0. Die Nullen stellen von links nach rechts die verschiedenen Zeiträume dar. Baktun 0 bezeichnet die ersten 400 Jahre des 5200- Jahre-Zyklus-Zeitraumes. Katun 0 die ersten 20 Jahre innerhalb dieser 400 Jahre, Tun 0 das erste Jahr innerhalb der ersten 20 Jahre. Astronomisch betrachtet, war der letzte 5200-Jahr-Zyklus auch jene Zeit, in der der Planet Venus am Horizont der Erde sichtbar war. Botschafter der Mayan sagen: der Tzolkin sei das Symbol der Plejaden (offener Sternenhaufen, der mit bloßem Auge gesehen werden kann). Der Kalender sei das wichtigste Instrument für die Vorbereitung auf die neue Zeit. Sie sagen, ein Teil unseres Seins ist hier auf Erden. Ein anderer Teil, nämlich das Herz, sei verbunden mit der Venus. Der Planet Venus ist auch der Planet Quetzacoàtls, des Propheten der Mayan. Viele Frontseiten der Pyramiden wurden ausgerichtet auf die Bewegung von Sonne und Venus, den beiden dominaten Himmelslichtern. Sie kannten den Rhythmus der Venus sehr genau. Alle 584 Tage erscheint die Venus als Morgenstern.

Plejadenentdeckte Plejaden der Welt. Alles ist spiralig.

Conference Cancun 2012, Fotos: Kunze.

Carmen de Playa 115

 Cancun, Mexico 2012

Für die Maya-Ältesten ist das Universum aus der Sternenkonstellation, den Plejaden, entstanden. Vor wenigen Jahren haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es dort wirklich eine spiralförmige Bewegung gibt, aus der laufend neue Sterne hervorgehen. Rund um die Spirale aber sei der Raum völlig leer. Tikal, die zentrale Pyramidenstadt der Maya in Guatemala repräsentiert mit der Anordnung der Pyramiden die Konstellation der Plejaden.

Maya 212

Auch die Pyramide in Chichen Itza weist auf die Synchronisation mit den Plejaden hin. (als 7. Weltwunder eingetragen)
Sie findet dort alle 52 Jahre am 20. Mai statt.

erdesonnemilchstrassealleineinerreihe

Genau diese Konstellation sagten die Maya vor Tausenden von Jahren für den Tag des 21.12.2012 voraus. Und es geschah. Erde, Sonne, Milchstrasse (Galaxie) -alles in einer Reihe.

Galaxie
Ihre Unterwelt ist zugleich das Zentrum unserer Galaxie – oder auch wie die Mayan sagen, die kosmische Gebärmutter, aus der alles entsteht, alles, die Sterne, die Menschen…Alles. Wir nähern uns diesem Zentrum, diesem ‘schwarzen Weg’, der Teil der Milchstraße ist. Der Ort, wo alles endet und Neues geboren wird.

Unsere lineare Vorstellung von Zeit steht  in völligem Gegensatz zu der Zeitvorstellung der Mayan. Ihre entspricht mehr dem Webmuster des Universums in ihrer endlos spiralförmigen Drehbewegung, die vom Zentrum ausgeht und zum Zentrum zurückkehrt.

Ihrem Kalender folgend, befinden wir uns in einer Zeit des Übergangs, wo alte Muster sich auflösen, damit Neues entstehen kann.

Erinnert Euch wieder, Wer ihr seid und erinnert alle auf diesem Planeten daran.

Die Zeit ist da, sagen die Schamanen, sagen die Propheten der Urvölker der ganzen Welt. Seit einigen Jahren gehen die Weisen jener Völker an die Öffentlichkeit. Das ist kein Zufall. Ob aus Tibet, Australien, Neuseeland und Afrika, ob aus Nord-,Zentral-,oder Südamerika. Die Hopi, die Chirokeesen, die Mayan, die Tibeter, die Maori, die Dagara,die Nisgaà, die Lakota, die Irokesen – sie alle wissen schon lange Bescheid. Wir, die Weißen hinken, weil wir auf zwei verschiedenen Beinen (Sanftheit und Liebe ihrer neuen Religion  und Gier nach materiellem Besitz) stehen. Dann wird die Zeit kommen, wo die Erde sehr krank ist. Die ganze Natur ist in Schmerzen. Dann wird eine neue Sonne im Osten aufgehen und die alten Völker werden ihre Kraft , ihre Weisheit und ihren Stolz wiederfinden. Dann werden auch die Nachfahren der weißen Eroberer zu uns kommen und mit uns einen neuen Weg zu finden. Und sie werden sagen: Wir brauchen eure Hilfe wie Brot für den Hunger, denn wir haben unsere Lebensgrundlagen beinahe zerstört. Schließlich kommt die Zeit – so sagten ihre Vorfahren – wo ihr alle nach großer Mühe und Anstrengung die Heilung der Menschen und die Reinigung der Erde beendet habt. Es ist dies die Zeit, in der alle Kreaturen in Harmonie  wieder miteiander zu leben beginnen.  Dann wird das neue Zeitalter des Friedens und der Liebe Wirklichkeit werden.

Das ist die Botschaft der Mayan:

Es ist eine Botschaft an uns alle.

Die Menschen werden jetzt erkennen, in welch schwierigen Zeiten sie leben.  Große Zyklen gehen zu Ende.
Das Wissen des Herzens ist jetzt wichtig.

Ganz durchfühlen

Ganz durchfühlen

Martina im Boot sitzend, in nächster Nähe ist das Meer. Südafrika. Foto: Kunze

„Jetzt tanzen hier aber alle Puppen. Bevor du an dem herumverbesserst, was du anschaust, prüfe, wodurch du es betrachtest, habe ich  Frau Dings gesagt. Jawohl“, deklamierte ich mit vollem Mund und schnappte mir das letzte Hühnerbein vom Tablett: „unser Selbst ist das e i n e Fenster, das wir haben. Wenn wir in der Stimmung für ein trübes Fenster sind, halten wir die herrliche Welt für grau. Atme gleichmäßig und putze mal den Belag von deinem Herzen.“ Meine Worte an Frau Dings unterstrich ich mit dem Hühnerbein.  „Ganz besonders deinen alten Belag vergangener Jahre. Atme tief und putze die voreiligen Schlußfolgerungen von deinen Augen. Verwende deinen Atem, um die vorgefassten Ideen aus deinem Gehirn zu putzen. Dieser Vorhang zur großen Ich-habe-das- nicht-verdient-Show-dabei- völlig-vergessend,-wie-viele-Ameisen-sich-meterweit-für-eine-Krume-Nahrung-abmühen- können, dann-fällt-plötzlich-ein-toter-Ast-herunter-und-erschlägt-sie. Vier Wochen Halbwahrheiten bis hin zu Lügen, zwei Wochen Wir-schenken-uns-ja-Nichts-Schlagabtausch von Frau Dings für Tante Peggy. Es lebe die Freiheit. Wir hocken auf Bergen von Geschenkpapier. Der richtige Moment, um auszupacken, sollte man meinen. Geschenke-Tage sind eigentlich die schönsten Tage im Leben. Doch, Frau Dings,  du toppst die Geschenke-Show. Ich bekomme nicht nur ein freundliches Gesicht überreicht.  Ich bekomme sogar noch noch  zweieinhalb Wochen später einen eineinhalb Meter großen Kampfhubschrauber mit integriertem Kampf-Getöse-mp3 Player sowie einer Solarzelle überreicht, damit man den Krach (gezückte Handy-Töne linsen in Dauerwarteschleifen unauffällig mit) nicht mittels Herausnehmen der Batterie abstellen kann.  Urlaub im Licht eines anderen Schattens.  Ja, schön, schön. Jede Geste zählt, antworte ich erst vergnügt. Es folgen achtseitige Gebrauchsanleitungen, eins zu eins übersetzt aus dem Chinesischen, wann man mal ein Stündchen alleine bestreitet. Network-Verweigerung nicht möglich. Kopfschmerzen treten auf. Die haben es echt drauf, erzählen von zu wenig Schlaf in der Woche.  Tante Peggy meldete sich zu guter Letzt wegen Nichteinhaltung. O tempora. o tempora. Da können die  langen Haare ins Gesicht fallen und da kann ich  durch Umblättern Kommunikationsunwilligkeit signalisieren, Frau Dings Handy bleibt gezückt.  Ich soll gefälligst leiser sprechen. Dings schon längst wieder auf dem Weg zur Großen Göttin. Im Gesamteindruck möchte ich sagen: blühende Landschaften. Nur im falschen Zimmer. Muscheln sammeln im Mondlicht von M-m-unkel. Statt mit Mitgefühl zu wässern, werden junge Pflanzen mit Händen wie Gulli-Deckel herausgerissen, weil die Farbe nicht gefällt. Sie soll vor allem nach Freiheit schmecken. Versuche dein Gefühl mal eher an Kriterien des Mitgefühls zu messen als an Kriterien der Gerechtigkeit.  Dings… wie ihr alle heißt.  Hat man jemals gehört, dass die Reise zum inneren Kind mit Unkrautjäten beginnt?  Anmaßend? Wirsch? Fairness? Das-hast-DU-nicht-verdient?  Oh ja, immer schön dranbleiben, Frau Dings. Sich wundern, wenn anderen bei all diesen Verrenkungen irgendwann die Hüfte wehtut. Meine Beine sind übrigens exakt gleich lang. Frau Dings, einfach immer nur die Münder der anderen beobachten. Da wohnt wohl ein alter Zynist in dir. “ Ich gebe zu, da ist mir wohl der Gaul ein bisschen durchgegangen Meine kluge Freundin meinte, da wären wohl eine Herde Maultiere im vollen Galopp gewesen, aber sie ist auch viel zurückhaltender, deswegen bin ich ja in unserer Freundschaft der Manager.
Ich buche jetzt eine esoterische Reise: ‚Finde dich selbst, wenn`s schon kein anderer machen will.‘ Trommeln und Tanzen für Frauen von Frauen in Flip-Flops, cool. Die Mitte finden, zerschundene Flügel ausruhen.

Fairness und Gerechtigkeit sind zwar schöne Kräfte, nach denen wir Menschen streben, aber die Termiten, die das Fundament deines Hauses aushöhlen, der Stein, der in deine Windschutzscheibe fliegt, die Welle, die dein kleines Boot zum Kentern bringt – all diese Moleküle der Erfahrung haben kein Begriff von  Fairness. Sie bombardieren uns im endlosen kosmischen Tanz des Lebens, der einfach immer weitergeht. Meditiere darüber, wie aus einem Teil von heranwehenden Pollen Blumen entstehen. Sen-Ts-an, der Weise aus dem sechsten Jahrhundert, nannte das endlose Wollen und Nichtwollen, den endlosen Kampf zwischen Für und Wider, die schlimmste Krankheit des Geistes.

Aus manchen Pollen wird etwas wachsen, aus anderen nicht.

Mein Lieblingskalender des Jahres:

Tzolkien

Der Ablauf von 13 Zahlen wird den den Maya vielfach als Welle bezeichnet. Diese Wellen pulsieren 20-mal durch den Tzolkin. Immer wenn ein Tag mit der Zahl Eins aufscheint, beginnt eine neue Welle. Das jeweilige Sonnenzeichen in Kominbation mit der Zahl 1 gibt dann dem gesamten Ablauf der Zahlen 1 bis 13 seine Bedeutung und Energie. Die erste Welle im Kalender ist somit die IMIX-Welle, die zweite Welle die IX-Welle.

Wenn man den Tzolkin  – also die Verbindung der13 Zahlen mit den 20 Sonnenzeichen – als geometrisches Muster betrachtet, dann erscheinen die Portaltage als jene Tage, die in diesem Muster in Grau-Grün aufscheinen. Genau 52 der 260 Tzolkin-Tage sind Portal-Tage. Sie entsprechen einer speziellen Mathematik der Maya und zeigen Tage an, die unter einem besonderen Einfluss von Energien aus dem Universum stehen. Wir können uns diese Energie zu Nutze machen, indem wir sie als Tore in jene Wirklichkeit betrachten, aus der wir kommen. Die Zahl und das Sonnenzeichen der jeweiligen Portal-Tage sind der Schlüssel dazu.

Portal-Tage sind der 11. April, 16. April, 22. April, 25. April, 30. April 8.Mai, 11. Mai, 16. Mai, 28 bis 31. Mai, u.a., auch der 12. Dezember. 2013 ist ein Portals-Tag.

In vielen Maya-Kalendern findet sich das Zeichen ‚c‘ an manchen Tagen.  Es bedeutet, dass wir uns an diesen Tagen in der Mitte (core=Kern. Zentrum. Herz) des Kalenders befinden. Hier sind das die 20 Tage in der Mitte der Tabelle. Diese Tag sind für die Maya sozusagen die Wirbelsäule des Kalenders, die eine besonders wichtige Stellung und Funktion haben, weil sie die Energie der gesamten 260 Tage bündeln und sie siralförmig nach außen und nach innen wirbeln – vergleichbar mit der Funktion der Chakren, den Energiezentren entlang unserer Wirbelsäule. Die Zentrumstage sind sozusagen die „Feiertage“ des Tzolkin.

2013 sind der 12 Juni bis 30. Juni Zentrumstage. 1. Juli bis2. Juli.

Traumzeit

Traumzeit

Bajo la Sombra/Under The Shadow (Eduardo Rodríguez Calzado)

„DAS IST LIEBE. Freude ist jubelnde Liebe. Frieden ist ruhende Liebe. Geduld ist tragende Liebe“, du weißt, was Familie ist, aber du würdest wahrscheinlich eher eine Wurzelbehandlung über dich ergehen lassen, als mit so einer gewichtigen Realität allein gelassen zu  werden“, rief ich meiner klugen Freundin zu.
“ Innerlich konfus?“, übersetzte sie  und las seelenruhig in ihrer zerknitterten Zeitung weiter.
„Genau.“ An mir vorbei sauste der Gedanke,  mein nächstes kleines  Taschenbuchprojekt ‚Unser Leben, unsere Zeit‘ sausen zu lassen und mich stattdessen den verschiedenesten Todesarten besonders kluger Menschen zu widmen.

„Eine neue Zeit braucht neue Spielregeln andere Verhaltens- und Denkmuster, eine neue Art des Zusammenlebens auf diesem Planeten. Barfuß mit Weinglas tanzen, Gefühle, Intuition, Träume, das Unbewusste, deine Bestimmung finden – zum Ausdruck bringen. Und dem Gedanken, dass dieses Wissen  nicht irgendwo liegt, sondern es ist in dir selbst zu finden ist, willst du auch auf keinen Fall ins Auge sehen, da würdest du  lieber die allererste Expedition zum Südpol buchen, als Erste eine Ruderboot und Picknicktisch im Schatten ergattern, um dich vom elenden Zustand der Welt abzulenken. Die Zeit ist gekommen, sagen die Maya, und es ist wichtig, dass wir darauf vorbereitet sind. Wir sind spirituelle Wesen in physischen Körpern. Wir müssen jetzt aufwachen zum Wissen von unserer Verbindung mit allen Dingen. Wir können jetzt anfangen, die Verbindung zu unserem Wissen in uns selbst, wiederherzustellen“, brach es aus mir heraus.
Aber Little Nose kniff misstrauisch die Augen zusammen, kräuselte ihr Näschen, zuckte Sekunden drauf die Achseln und studierte mit betonter desinteressierter Miene sämtliche Nagelhäutchen jeder ihrer Finger. „Du bist so was von out. Außerdem ist das völlig durchgeschüttelt, also echt, du musst irgendein Geheimnis wissen,Martina. Ich musste schon in der Schule so viel durchmachen. Die Antworten auf meine Bewerbungen gehen gerade im Sturzflug nach unten. Ich sehe einen Planeten, der bewohnt ist von Menschen, die sich voreinander schützen. Was willst du jetzt mit Harmonie und Frieden und der Bestimmung zur Entfaltung bringen und allen anderen Bereichen des Seins“, sagte sie.
„Und weiter?“, fragte ich, sichtlich beeindruckt von ihrer Fähigkeit des beschränkten Denkens.

             Ein historisch einmaliges  Buddha- Maya-Ereignis für Einheit und Frieden

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DAS GROSSE DOKUMENT FÜR DEN WELTFRIEDEN IST GESCHRIEBEN    7.November 2010

in Kyoto, Japan

„WIR SIND DER ENERGIETURM  GELEBTER LIEBE  –  UND WIR
GEBEN UNS DER MENSCHHEIT EINEN TOWER DER KOSMISCHEN ENERGIEN“

Das grosse Dokument ist besiegelt und bekraeftigt

ONE PEACE LIVE

  Alejandro Cirilo ‚Wandering Wolf‘ und Kiriyama Kancho

„WIR SIND DIE , AUF DIE WIR GEWARTET HABEN
WIR KREIEREN DEN FRIEDEN IN LIEBE FÜR DIESE WELT“
BUDA-MAYA

Wir müssen nicht wissen, wie…
Wir brauchen nur anzuerkennen, dass die Kraft der Liebe größer ist, als jede andere Kraft,
die heute in diesem Universum aktiv ist.

Maya sind wir alle

Für die Mayan ist die Zeit der „neun Höllen“ zu Ende gegangen. Was  nun beginnt , nennen sie den Zyklus der ‚dreizehn Himmel‘. Dabei geht es ihnen  nicht um den Anfang oder das Ende ein bestimmtes Datums, sondern umd die Veränderung unseres Bewusstseins – und die ist zutiefst verbunden mit der zeitlosen Wirklichkeit. Nur in einem veränderten Bewusstsein werden wir erkennen, dass Zeit eine Illusion ist und das Traumzeit jene Wirklichkeit ist, die wir in Wahrheit nie verlassen haben.

Ein Weiser zu sein, hat nicht unbedingt damit zu tun, wo wir geboren sind und welche Hautfarbe wir haben. Es können alle Menschen sein. Es liegt an uns diese Vision, Wirklichkeit werden zu lassen. Maya zu sein heißt: Hüter der Erde und des Universums zu sein. Es können alle Menschen sein, die diese Botschaft hören und sie ernst nehmen.

Alejandro Cirilo, Oberster des Weisenrates, hat gesagt: „Wir sind Kinder der Zeit und Reisende des Raumes. Mögen alle Lieder erwachen, mögen alle Tänzer erwachen. Mögen alle Menschen und Dinge in Frieden leben. Denn ihr seid die Berge, ihr seid die Bäume und ihr seid die Luft, die ihr atmet.“

(In respektvoller Verneigung vor jenem Volk: Maya als kulturelles Volk sind jene, die bereits vor Jahrtausenden solche großartigen Bauwerke und ganze Städte nach kosmologischen Mustern erschaffen haben.)

Der Tzolkin- der heilige Kalender der Maya

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Die Maya besitzen ein sehr kraftvolles Instrument, das ihnen Zugang zum Netz des Universums gewährt – der Tzolkin. Sie verstehen ihn weniger als Kalender, vielmehr ist es ein Werkzeug, womit sie das Muster von Zeit, Universum und Schöpfer – welche alle EINS sind – ausdrücken und verstehen.  Die 20 Symbole dieses Kalenders sind Sonnen, denn die Sonne ist für sie das große Symbol für den Schöpfer. Einsteins Erkenntnisse und die anderer Wissenschaftler der Dreidimensionalität waren für die Maya keine Besonderheit. Der Kalender der 20 Sonnenzahlen und 13 Zahlen drückt beispielsweise das Wissen der Maya aus, dass das Universum  – und damit auch unser Leben – viel mehr Ebenen hat, als wir bisher zur Kenntnis genommen haben.

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    Tzolkin steht zum Licht, wie der genetische Code des I GING zum Leben.  Diese Regelmäßigkeit entdeckte José Argüelles während seiner langjährigen Studien am Heiligen Kalender der Maya. 260 Kins des TZOLKIN werden von 13 Pulsationen der galaktischen Töne mit den 20 Archetypen unseres Sonnensystems, als solare Siegel benannt, moduliert. Zusammen bilden sie eine vierdimensionale Ordnungsstruktur der als Programm verstandenen ZEIT. Von den 260 Kins des TZOLKIN korrespondieren vierundsechzig direkt mit den 64 Hexagrammen des I Ging. Die 64 Hexagramme definieren die Ordnungsstruktur des Lebens und haben ihre biophysischen Entsprechungen in der Genetik, in den DNS und RNS Codes.

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Josè Argüelles, Maler und Schriftsteller. 2011 verstorben. Er decodierte den Maya-Kalender

Der Maya Kalender handelt von dir

Der Tzolkin ist der einzige spezielle Kalender, der eine bedeutende Rolle über einen sehr langen Zeitraum gespielt hat. Er ist 260-Tage-jährig, also eingebunden in ein Sonnenjahr, damit die Menschen den Ablauf dieses 260-Tage-Musters auch im Rad der vier Jahreszeiten erfahren können. Erst nach 52 Jahren beginnt der heilige Kalender wieder mit denselben Symbolen und Zahlen.  Seine älteste bekannte Inschrift ist bei den Zapotecen  am Ort von Monte Alban von 550 v. Chr. zu finden und der Tzolkin ist bis zur heutigen Zeit auch in Verwendung. Daher galt  und gilt auch die Verwendung des Tzolkin Kalender dem Wechsel von großem Bewusstsein. Er ist ein Wegweiser, um uns selbst und die Welt zu entdecken. Er bedarf der Geduld, unserer Zeit und Aufmerksamkeit, um ihn zu verstehen. Es ist wie das Lernen einer neuen Sprache. Wir müssen mit ihm Spielen lernen, irgendwann wird die Zeit kommen, in der wir allein unseren eigenen Weg gehen, weil wir das Muster des Lebens, der Zeit und des Universums verstanden haben.

Jetzt aber ist die Zeit des Entdeckens.

Sonnensymbole1

01 — DRACHEN (1)-WELLE                          Kin         1 – 13 Harmonie  1 – 4   ………….

02 — MAGIER (14)-WELLE  Kin       14 – 26 Harmonie  4 – 7   ………….

03 — HAND (7)-WELLE Kin       27 – 39 Harmonie  7 – 10   ………….

04 — SONNEN (20)-WELLE Kin       40 – 52 Harmonie  10 – 13   ………….

05 — BEN (13)-WELLE Kin       53 – 65 Harmonie  14 – 17   ………….

06 — CIMI (6)-WELLE Kin       66 – 78 Harmonie  17 – 20   ………….

07 — STURM (19)-WELLE Kin       79 – 91 Harmonie  20 – 23   ………….

08 — MENSCH (12)-WELLE Kin       92 – 104 Harmonie  23 – 26   ………….

09 — SCHLANGEN (5)-WELLE Kin     105 – 117 Harmonie  27 – 30   ………….

10 — SPIEGEL (18)-WELLE Kin     118 – 130 Harmonie  30 – 33   ………….

11 — AFFEN (11)-WELLE Kin     131 – 143 Harmonie  33 – 36   ………….

12 — SAMEN (4)-WELLE Kin     144 – 156 Harmonie  36 – 39   ………….

13 — ERDE (17)-WELLE Kin     157 – 169 Harmonie  40 – 43   ………….

14 — HUND (10)-WELLE Kin     170 – 182 Harmonie  43 – 46   ………….

15 — NACHT (3)-WELLE Kin     183 – 195 Harmonie  46 – 49   ………….

16 — KRIEGER (16)-WELLE Kin     196 – 208 Harmonie  49- 52   ………….

17 — MOND (9)-WELLE Kin     209 – 221 Harmonie  53 – 55   ………….

18 — WIND (2)-WELLE Kin     222 – 234 Harmonie  55 – 59   ………….

19 — ADLER (15)-WELLE Kin     235 – 247 Harmonie  59 – 62   ………….

20 — STERN (8)-WELLE Kin     248 – 260 Harmonie  62 – 65   ………….

Die Mayan interessiert weniger das Zählen von Zeiteinheiten,  die Tage, Monate, Jahre als vielmehr die Bedeutung der Zeit, ist sie die Eintrittskarte ins Netz des Universums. Wer dorthin einzutauchen vermag, für den ist die Zählung nebensächlich geworden, weil er weiß, dass Zeit rückwärts und vorwärts läuft, und dass es unendllich viele Eingänge und Zugänge zu diesem Netz der Wirklichkeit gibt.

Die Mayan haben die 20 Sonnenzeichen auch als göttliche Wesen – als Teile des Großen Geistes Hunab Ku gesehen, die eine bestimmte Kraft haben und mit denen man in Verbindung treten kann. Alte Völker, einschließlich Mayan, personifizieren kosmischen Kräfte, indem sie  sie als „Götter“ bezeichnen , während wir in der modernen Welt dies wahrscheinlich nur als  Energiewellen beschreiben würden. Tagehüter, mit denen man in Verbindung treten kann, sie um Rat zu fragen. Und sie haben auch die Tagehüter genannt, die gelernt haben, die Bedeutung der Tage zu verstehen.

Die 20 Sonnensymbole sind wie eine Linse durch die wir beispielsweise einen Tag betrachten können. Wir können seine Kraft spüren. Wir können den Tag schon am Morgen darauf einstimmen, oder am Abend darüber Rückschau halten, können wichtige Tage, Situationen und Aufgaben darauf abstimmen. Wir können unser Geburtszeichen herausfinden. Jeder Tag mit demselben Zeichen hat dann eine besondere Bedeutung und Kraft für uns. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich mit der Tagesenergie zu verbinden.

Bewusstwerdung seiner Rolle auf dieser Erde

Es gibt beispielsweise Menschen, die haben unterstützende Funktion, so genannte ‚Klavierstimmer‘. Das sind Menschen, die an einem Tag mit einem Portal (dunkle Felder auf der Tzolkin-Tafel) geboren sind.  Mit der Bewusstwerdung seiner Rolle beginnt jeder ‚Stimmer‘ direkt dem Zeitgesetz zu unterliegen. Man kann sich bewusst der Arbeit zwecksVerwirklichung des Zeitprogramms anschließen oder dich ihm widersetzen.  Die Heiler, die Vorläufer,  die Lehrer in den Farben Rot und Blau. Himmelswanderer in der Farbe Weiß, Weltenüberbrücker in der Farbe Rot, die rote magnetische Schlange, dein Geburts-Kin, der analoge oder der antipodale Partner deines Kins, der deine Spiegelung ist, zeigt er dir Eigenschaften, die du nicht zugeben willst,  Kins, die uns vom ersten Ton an begleiten, andere wieder nicht, das Kin  die Blaue Kristalle Nacht,  Kin gelber Polare Stern, die Farbenbeziehungen jeweiliger Kins kommen zum Tragen, die Kins der mystischen Säule. Der Rote Kristalle Himmelswanderer beispielsweise kommt mit seinen Emotionen zurecht, hat starke Nerven, ist psychisch immun. Deswegen hat er seine Wurzel nicht in der Affen-Genesis geschlagen. Er muss auch nicht den Samen der Liebe säen und züchten auf den Feldern des Gelben Schlosses des Erblühens. Diese Lektion hat er schon hinter sich. Er kann bedingungslos lieben und vergeben und er weiß, wann er „ja“ und wann „nein“ zu sagen hat, auch wenn er liebt.

Die Geburts-Kins vom Kin 121 bis 140, die der siebten Tzolkin-Säule zugeschrieben sind, gehören zu den starken Persönlichkeiten, oft ziemlich rätselhaft, scheinbar spirituell nicht erweckt (aber nur scheinbar, deswegen beurteile nicht!), die jedoch in einer bestimmten Familie, Umgebung oder sozialen Gruppe eine wichtige Rolle spielen. Wenn du so eine Person in deiner Umgebung hast, schaltet sich an dieser Stelle höchst wahrscheinlich dein Ego ein und beginnt, allem zum Trotz zu spekulieren und sich anzustrengen, mentale Kopfstände zu machen. Deswegen versuche nicht, den Detektiv zu spielen, weil du sowieso nichts Kreatives entdeckst.
  Der Tzolkin könnte für manch einen auch Folgendes hervorbringen. Damit es noch unübersichtlicher  wird:

gelbekrieger

Von der intuitiven Weisheit und der Vernunft des Gelben Kriegers (rechts mit den zwei Punkten oben drauf) geleitet, sollten Sie sich nicht erschrecken, nicht zum Kampf provozieren lassen oder auch den Versuchungen zu erliegen, die auf diesem Weg lauern werden. Die Aufgabe des Roten Kristallen Himmelswanderer (Kin 233) ist, Wege für die ganze Mannschaft zu bahnen (die Farbe Rot). Indem er andere, z.B. Juristen (Weiße Magier),Visionärstrategen (Blaue Adler) in die Zusammenarbeit einschließt, sollte er das Terrain (Ton 12) wieein echter himmlischer Kundschafter mental umfassen. Auf ihn lastet eine große Verantwortung. Er muss sehr wachsam sein, um die um ihn herum gescharte Gruppe nicht in eine Gefangenschaft des Ego und in fremde karmische Felder zu führen. Um zur eigenen Ganzheit zu werden, sollte er den Code der Gesetzmäßigkeit, der Ehrlichkeit und der Selbstlosigkeit des Kosmischen Magiers (Kin 234), den Code der Vision, der Verantwortlichkeit und der planetaren Bewusstheit
des Magnetischen Adlers (Kin 235) und den Code der intuitiven Intelligenz, der Diplomatie und des Mutes des Polarisierenders Kriegers (Kin 236) aktivieren. Die Aktivierung der Codes ist erst der Anfang, die erste Einweihung in die Reife. Dann muss er viele Examen, Prüfungen und Proben überstehen, vom galaktischen Gremium vorbereitet und in den irdischen Verhältnissen getestet. Die Examen besteht er 52 Jahre lang; für die Korrekturen hat er den Rest des Lebens
kalender2
Bin ich Maya?
Ich zucke jetzt  mit den Achseln.  Bin völlig durchgeschüttelt. Diesen Lehrplan hat meine kluge Freundin bestimmt  auf dem Schwarzmarkt angeboten bekommen? Es scheint  mir  unmöglich, dieses Buch mit sieben Siegeln zu erklären. Ich verstehe Tzolkin – -noch- nicht. Eine Schwingung auf  die nächst höhere Ebene scheint mir notwendig. Workshop zweiten Grades.
imix2
Sonnenzeichen: IMIX

 die  DRACHEN-WELLE, Kin 1 – 13,  Harmonie 1-4

Ist zum Beispiel ein Mensch im Zeichen von Imix  (Aussprache: i miisch) geboren, dann kann diese Deutung Aufschluss geben über bestimmte persönliche Themen und so zu einem besseren Verständnis von uns selbst und anderen beitragen.

Farbe: rot. Element: Erde -in manchen Deutungen auch Wasser. Planet: Neptun. Chakra: Kehlkopf-Chakra. Himmelsrichtung: Osten. Bedeutung: Meer, Krokodil, Meeresdrache. Energie: Kraft der Schöpfung. Eigenschaften: Urmutter. Urvertrauen. weibliche Kraft. Kreativität. kollektives Unterbewusstsein. Einheit von allem, was ist.

Herausforderung: Themen des Urvertrauens und des Überlebens, zu wenig haben, Probleme mit der Mutterenergie, sich aufopfern ohne von anderen etwas annehmen zu können, aus dem emotionalen Gleichgewicht geraten, egoistisches Verhalten, sich in der materiellen Welt verlieren.
Harmonie: Vertrauen in das Leben und in die eigenen Kräfte entwickeln. Geben und Nehmen im Gleichgewicht halten.
Zeichenbedeutung: Die große Öffnung führt in die Tiefe des Ur-Ozeans, alles ist noch ungestaltet und wartet auf die Hand der Schöpfung(symbolisiert durch fünf Längsbalken). Das Wasser bewegt alles sanft, bis es an die Oberfläche steigt und sich als materielle Wirklichkeit zeigt.
Mythologie: Jede Schöpfung beginnt im gestaltlosen, dunklen Wasser. Nichts bewegt sich. Noch schläft der Drache. Alles geht von diesem Wasser aus, und alles wird dorthin wieder zurückkehren. Imix ist die Urmutter, die alle und alles liebt, ohne dabei Unterschiede zu machen.  Mit Imix können wir lernen, dass Leben und Vergehen, Geben und Nehmen, weiblich und männlich – und alles, was wir manchmal als scheinbare Gegensätze erfahren – zusammengehören. Es ist wichtig , beides im Gleichgewicht zu halten. Gelingt uns diese, so erfahren wir in uns selbst, dass wir allem vertrauen können, weil es in Wirklichkeit keine Trennung gibt. Wir fühlen uns dadurch genährt und geborgen, in welchen Umständen wir uns auch immer befinden.

Tages-Deutung: Die Energie dieses Tages kann heute dein grundsätzlliches Vertrauen herausfordern, sei es das Überlebensängste auftauchen, sei es, dass du nicht genügend genährt und unterstützt fühlst. Das Grundthema von Imix ist die Sehnsucht, in die Geborgenheit des Mutterschoßes zurückzukehren. Erzeugt oft das Gefühl von Hilflosigkeit und Verlorensein Sie sind deshalb auch sehr emotional, aber auch voll Fantasie und Tatkraft. Energiegeladen und kreativ, beginnen leidenschaftlich gern neue Dinge und Projekte. Ihre tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit und Schutz macht sie sehr sensibel, wodurch sie sich gut in andere hineinversetzen können. Familie und Kinder sind ein wichtiges Thema. Sie sind sehr beschützend und fürsorglich. Manchmal arbeiten sie hart und fangen viele Projekte an, ohne sie zu beenden. Da sie starke emotionale Sicherheit brauchen, steigern sie sich gerne in ihre Arbeit hinein. Weil sie sich kaum mehr Entspannung gönnen, können sie liecht ihr emotionales Gleichgewicht verlieren. Das äußert sich oft auch darin, dass sie sich von der Welt abwenden und die Freude am Gestalten der materiellen Wirklichkeit verlieren.

Anregungen:  Vertraue ich darauf – was immer auch geschieht in meinem Leben – dass alles gut ist, so wie es ist?Gibt es Ereignisse und Situationen, die mich (heute) mit dem Thema Vertrauen und Loslassen konfrontiert haben?
Fühle ich mich genährt durch mein Leben, meine Gefühle, meine Gedanken und Handlungen? Habe ich die Fähigkeit, von anderen auch etwas anzunehmen (mir etwas schenken zu lassen) oder unterliege ich dem Zwang, anderen nur zu geben?
Wodurch fühle ich mich getrennt von meinem inneren Wissen, meiner inneren Quelle?
Treffe ich Entscheidungen nur, wenn sie rundherum abgesichert sind?
Gönne ich mir selber Zeiten der Ruhe und Entspannung, um in mir die Quelle meiner Sicherheit zu finden?

Es lohnt sich  beispielsweise den Tag mit seinem Kin im persönlichen Kalender zu markieren, da alles, was an diesem Tag geschieht, eine Information von jemandem sein wird, der auf alle möglichen Weisen versucht, dir zu helfen, das Gleichgewicht in dein Leben einzuführen.
Das ‚Kin des Führers‘ ist Beschützer, Berater und Wächter, während des ganzen irdischen Lebens. Es hat eine unbegrenzte Macht und eine gewaltige Wirkungskraft, denen sich dein Ego nicht zu widersetzen vermag. Seine Aufgabe ist die Durchführung das Bestimmungsprogramms zu überwachen, in schwierigen Momenten zu unterstützen,  Wegweiser aufzustellen und auf jede mögliche Art und Weise,  auf den Weg zum Ziel zu führen. Immer wenn im 13-Monde-Kalender die Welle des Führers auftritt (alle 260 Tage), wird dieser dir 13 Tage lang, jeden Tag wichtige, direkt an dich adressierte Informationen überbringen. Markiere diese Periode in deinem persönlichen Kalender und beobachte, was in ihr geschieht. Er begleitet uns vom ersten Ton, was bedeutet, er repräsentiert eine Wellenperiode. Wie erinnern uns: 13 verschiedenen Entwicklungsschritte, die Kraft unseres Pulsschlages, der Rhythmus, der mit den Zahlen 1 bis 13 beschrieben ist, jene Welle, die wie eine Welle im Meer ist und sich unaufhörlich wiederholt.  Sie halten alles in Bewegung, ohne Anfang und ohne Ende. Die Symbole sind die Kennzeichen jedes einzelnen Spielers.
„AHA.“   Als Kenner der Maya-Kosmologie legte mir meine gute Freundin ihren ganz persönlichen 13-Jahre-Zyklus -Tzolkin-Masterplan mit ausreichender Körperkraft auf den Tisch.
„Wenn du das hier liest, weißt du schon, welche energetischen Ursachen für die Blockade meines Herz-Zentrums und für die Unterbrechung des Baus des Zeit-Tunnels verantwortlich sind. Wenn du dies auf den Makrokosmos überträgst, weisst du auch, dass der freie Informationsfluß zwischen der Erde, dem inneren Planeten und Uranus, dem äußeren Planeten, gestört wurde. Die Kommunikationsachse, die sich im Herz-Chakra kreuzt, wird auf der Erde wieder hergestellt, in heutigen Zeiten durch dich.
Mit ein bißchen Übung leicht zu deuten. Nichts auf später verschieben, Martina.  Standhaft bleiben. Je mehr du mit dem Kalender arbeitest, um so mehr wird sich in deinem Leben verändern. “   Sie war ihren Charmeturbo an.

DAS HIER IST DER 13-JAHRE-ZYKLUS MEINER KLUGEN FREUNDIN

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Zur Klärung gebe ich noch an, dass unzählige Sternsysteme  bei der Informationsübertragung auf die Erde vermittelnd tätig waren. Arktur ist für die spirituelle Sphäre oder den spirituellen Körper meiner klugen Freundin verantwortlich, Orion für die physische Sphäre oder den physischen Körper meiner klugen Freundin, die Plejaden für die emotionale Sphäre oder den emotionalen Körper, Sirius für die mentale Sphäre oder den mentalen Körper meiner klugen Freundin.

 

Turtle Island

Turtle Island

Für manche Urvölker gilt der gesamte Planet Erde als „Turtle Island“, manche bezeichnen damit den Doppelkontinent Amerika.

„In einer Klasse von dreißig Schülern muss schließlich einer der Letzte sein“, sagte meine kluge Freundin im Spätsommer 1992 zu mir. „In diesem Jahr hast du dieses heldenhafte Opfer erbracht, sodass keiner deine  Freunde die Schande erleiden musste. Im Leben gibt es immer auch unangenehme Dinge – wie beispielsweise Klassenletzter zu werden. So etwas kann jeden überkommen.“ Ich kam damals ziemlich schnell wieder zu mir. Wenig Schlucken, ein paar tiefe Atemzüge, ein blinder, unstillbarer Drang endlich die Entwicklungsgeschichte des Lebens zu enthüllen. Eine Wagenladung voller Mist,  direkt abgeladen vor meiner Haustür. Sie sollten Folgendes wissen:
1. ich hatte ihn nicht bestellt.
2. ich hatte ihn am Hals.
3. Er war dreckig, widerlich und ekelhaft. Sein Gestank zog durch das gesamte Haus und ich hätte mich übergeben können.
Anders formuliert: Warum ich?
Keiner meiner Freunde kann ihn mir wegnehmen
Grauenvoll, einfach nicht zu ertragen, Zerstörer meines Glücks.
All diesen Mist kippte das Leben über mich aus.  Ich fand das entmutigend.

„Mensch“, rief meine kluge Freundin damals begeistert und rümpfte ihre perfekte Skiabfahrtsnase.(Weiße Bluse,dunkelblaues Jackett, goldenes Schuluniform-Abzeichen auf der Brusttasche.)  „Es gibt zwei Möglichkeiten, auf solch eine Wagenladung voller Mist am Hals zu reagieren. Die erste besteht darin, dass wir den Mist mit uns herumschleppen. Wir stecken etwas davon in unsere Taschen, stopfen ihn unter unser Hemd, unter unsere Bluse. Ja, wir stecken sogar etwas davon in unsere Hosen. Und wenn wir  dann mit diesen Miststücken lang genug herumlaufen, stellen wir fest, dass wir eine Menge Freunde verlieren. Sogar die besten Freunde scheinen sich nicht mehr sehr oft sehen zu lassen. (den Mist herumtragen, Metapher für: wir versinken in Wut oder negative Gedanken.)

„Das war’s dann wohl, darauf läuft also alles hinaus“, sagte ich, zu k.o, um weiterzumachen.  Es ist wahrscheinlich gar nicht so kompliziert. Tod durch Ertrinken ist immer eine klare Sache. Was kann man da mache? Eine Klassenletzte fällt in das Wasser? Verliert ihr Bewusstsein?  Die Küstenwache findet ständig Klassenletzte. Ein Gefühl tiefer Ruhe im Angesichts des Todes.
“ Woher weißt du das? Oooooooooo, tief durchatmen. Du musst tief durchatmen. Die Welt ist Maya. Zum Glück gibt es einen zweiten Weg. Mach dich an die Arbeit. Schubkarre, Mistgabel und Spaten her. Wir schaufeln den Mist in die Karre, fahren sie hinters Haus und verbuddeln das Zeug im Garten. Irgendwann  ist der Misthaufen vor deinem Haus verschwunden und im Garten kippen die Obstbäume fast um, so reich sind sie mit schmackhaften Früchten behangen und stehen in der vollsten Pracht“, verkündete sie stolz.

Potentialentwicklung:

Heiße das Unheil als Dünger im Leben willkommen. Schaffe deinen Misthaufen weg und werde für andere zu Lehrern. Einfach anderen sagen: „Ich weiß.“  Voller Mitgefühl die Schubkarre, die Mistgabel und den Spaten zeigen und ihn ermutigen zu grenzenlosem Eifer.  Immer im Wissen darum: Die jenigen mit den größeren Misthaufen können der Welt mehr mitteilen.

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Foto:Kunze

Wenn wir dem Pfad des Mitgefühls folgen wollen, sollten wir angesichts der nächsten Tragödie vielleicht sagen: „Aber hallo! Endlich wieder mehr Dünger für meinen Garten!“

Herzenswissen der Maya

Es ist eine faszinierende Einsicht, die die Maya mit dem Grundrhythmus 13 mal 20 hervorbrachten. Die Zahl 13 findet sich auch in unserer Erfahrungswelt. Der menschliche Körper hat 13 Hauptgelenke., ein Jahr hat 13 Mondzyklen. Und auch mit der Zahl 20 verhält es sich ähnlich. 20 Finger und Zehen.In 13 Herzschlägen, in 13  Tagen, in 13 Pulsschlägen. 13 Tage sind eine Woche im Maya-Kalender. 12 Jünger und Jesus stellt den Dreizehnten dar, haben wir nur vergessen. Die dreizehnte Frau im Märchen von Dornröschen kann nur jene sein, die den Fluch bring, den Schlaf für hundert Jahre.13 ist die Zahl des Aberglaubens, der Alchimisten.

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Tempelstätte Tulum, Mexico. Fotos: Kunze

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13 mal 20: es ist der Rhythmus des Lebens, der einzelne Menschen genauso prägt wie große Gesellschaften. Vier Männer drehen sichgenau dreizehn Mal.
La Volorados, die fliegenden Tänzer am Seil.

 

Vier Tänzer mal 13 Umdrehungen ergeben 52. Diese Zahl hat bei den Maya und bei den Tolteken eine symbolische Bedeutung. An ihren Pyramidenführen 13 Treppen nach oben.

Die Zahl 12 hat für die Mayan keinen Rhythmus. 6 und 6 fehlt immer ein Mittelpunkt, der den Pulsschlag auslöst. Darum ist die Zahl 7 eine heilige Zahl in allen Kulturen. Es ist die Zahl für Gott. Bei den Mayan auch die Zahl der Pyramide. Symbolisiert wird die Zahl  durch die Sonne.

Ein Sonnensymbol der 2o repräsentiert immer eine Besonderheit des Ganzen. Jedes ist in allen anderen enthalten.

Es ist wichtig, dass wir uns mit der Bedeutung des Tages verbinden, weil wir dadurch in uns eine Saite zum Schwingen bringen könne, die wir bisher vielleicht noch nicht angeschlagen haben. Schwingen alle 20 Symbole in uns, dann sind wir fähig mit dem Universum und mit allem, was um uns ist, in Harmonie zu sein. Wenn wir das nicht tun, werden wir krank. Die Sonne sieht unser Unglück und weil sie aus demselben Stoff ist wie wir, wird sie ebenfalls aus dem Gleichgewicht fallen. Das geschieht, wenn wir das Muster des Lebens nicht beachten.

Die 13 Zahlen und die 20 Sonnenzeichen sind wie eine Landkarte unserer inneren Landschaft, welche uns eine klare Orientierung ermöglicht. Im Verlauf von zwanzig Tagen gehen wir – wenn wir uns am Kalender der Maya orientieren – durch alle Zeichen und alle vier Bewusstseinsebenen (Ich, Wir,  Bewusstsein von der Erde als Lebewesen und universelles Bewusstsein) hindurch.

Zeit bewegt sich für die Mayan wie eine Spirale.
Ihre Einteilung beruhte immer auf die Veränderung am Horizont.  Sie kannten einen Zeitzyklus von 104 000 Jahren, der vier Zeitalter von 26 000 Jahren umfasst. Dieses wiederum war unterteilt in fünf Zeitalter von 5200 Jahren. Dieses Zeitalter wurde in 13 Baktuns, also 13 mal 400 Jahre unterteilt. Und 400 Jahre bestehen jeweils aus 20 Katuns zu 20 Jahren.

Es war genau am 13. August 3113 vor Christi Geburt in unserer Zeitrechnung, als am Horizont die Venus auftauchte. Sie gilt bei den Urvölkern als Zwillingsplanet der Erde. Am 21. Dezember 2012 verschwand die Venus wieder aus unserem Blickfeld. Ein anderes Sternensystem, das der Pleiaden, tritt in den Mittelpunkt. Der Beginn eines neuen Zeitalters für die Mayan.

Das Interesse an der Astronomie und Zeit erklärt sich aus ihrer Faszination von den Zusammenhängen zwischen Universum und Erde. Noch heute rufen so genannte Tagehüter die Bedeutung der einzelnen Tage in Erinnerung. Noch heute beobachten sie alle Ereignisse aus dem Blickwinkel des jeweiligen Sonnenzeichens und der Tageszahl.

Unsere Familien und Sippen sind die Grundbausteine unseres Zusammenlebens. Jeder Einzelne wird ihren/seinen Beitrag leisten zum gemeinsamen Leben und Überleben – gemäß den Spielregeln des Universums.
Die Erde hat eine Seele. Wir fühlen ihren Herzschlag.
In ihrer Vorstellung sind die Erde, die Bäume, die Berge, die Tiere, die Sterne, sie alle sind ein Teil unserer selbst. Sie haben eine Botschaft für uns. Leben sie, dann leben auch wir. Sterben sie, dann werden wir auch sterben. Wir sind ein Teil des Universums, und das Universum ist ein Teil von uns. Wir leben so, dass unser Leben in Gleichgewicht und Harmonie ist – das ist unser Beitrag für Gleichgewicht und Harmonie im Universum, das ist unsere Verantwortung.

Diese Grundsätze wollten die Mayan bewahren.

hunab ku

Hunab ku – die Energie in unserem Universum. Sein Symbol die Pyramide. Alles, was ist ist, ist ein Teil davon und geht in den ewigen Kreislauf

Die gesamte Wissenschaft der Mayan, ihre Astronomie, Astrologie, Mathematik und auch ihre gesamte Kultur und Spiritualität waren immer auf eins ausgerichtet: auf das Zentrum. Überall suchten sie die Mitte, ob in der Galaxie, der Erde oder im Menschen. Auch in ihren Städten, ihre Pyramiden – alles hatte eine Mitte. Der Name für das Zentrum war immer derselbe: Hunab Ku, der große Geist und Schöpfer, die große Urenergie.
Der Urheber von Bewegung und Form. Sein Symbol, die Pyramide, ist ein Ausdruck der heiligen Geometrie. Hunab ist das Wort für göttliche Energie. Ku bedeutet Pyramide.   Harmonie und Ausgleich war ihnen wichtig. Deshalb sind  fünf Sonnenzeichen der zwanzig Sonnensymbole einer Himmelsrichtung zugeordnet.  Ihre Aufgabe ist es, die Welt in ihrer Mitte , im Gleichgewicht, in Harmonie zu halten.  Ihr Weltbild besteht aus fünf Elementen: Wasser, Erde, Luft, Feuer und Licht. Diese mit den drei Teilen des Kosmos verbunden, Ober- Unter- und Menschenwelt – jeder Mensch, jeder Baum, die Luft, die Sterne, alles besteht aus diesen drei schichten und somit auch aus den fünf Elementen.  Jedes kleinste Teil ist ein Abbild des großen Universums. Der Kosmos der Maya hat insgesamt 23 verschiedene Schichten. Die Welt, in der wir leben, besteht nur aus der Schicht der Wirklichkeit.

Es ist alles eins, sagen die Mayan. 13 Töne und 20 Sonnen weben alles zu einer unendlichen Abfolge von 260 Tagen. Für die Menschen aller Völker ist der Zugang zu allen Welten eine Selbstverständlichkeit. Sie schauen auf die Zeichen der Zeit,  verstehen sie , beobachten und verbinden, wissen, welche Kräfte Ereignisse unterstützen oder gefährden. Alles ist eins und zeigt sich in unendlich vielen Variationen.
Hunab Ku ist in die Unterwelt hinabgestiegen, um das Licht zu befreien. Im Frühling beginnen die Maya mit der Vorbereitung auf die Wiederkehr des göttlichen Boten. Am Tag der Frühlings-Tag und nachtgleiche erschien er aus dieser Welt in Form einer Pyramide, den Kopf geschmückt, mit langen, regenbogenfarbigen Federn zum Zeichen der Wiedergeburt des Lichtes. Deshalb bauten die Mayan Pyramiden. Daher beginnt für viele Mayavölker das neue Jahr am 21. März.  Die Pyramide ist auch ein Symbol für den menschlichen Körper. Der Davidstern erinnert an diese Bedeutung. ( Hexagramm – Signorà Mildred hat es an der Wand ihres Hauses). Quetzacoàtl ist der wichtige „Prophet“ , auch Kukulkàn genannt, vergleichbar mit Jesus, Mohammed oder Buddha. Sein Name bedeutet gefiederte Schlange .

Schlüsselsatz der Maya: „Sich an die Vergangenheit erinnern, heißt zu erwachen“

Die Maya tragen in sich das Wissen, dass die Menschheit in einen langen Schlaf gefallen ist. Sie sagen, dass diese Zeit nun zu Ende geht, und dass wir anfangen zu erwachen – und zwar zu dem, was wir wirklich sind. Es ist dies- so sagen alle Urvölker – die Zeit, wo wir erkennen werden, dass wir das göttliche Gesetz Hunab Ku in uns selbst tragen. Und wir werden erkennen, dass es unsere eigenen Gedanken sind, die uns von dieser ursprünglichen Energie getrennt haben.

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Alles ist spiralförmig.

 

Ein Baby ist in der Tradition der Urvölker  nicht- wie in unserem Verständnis – ein neuer Körper mit einem neuen Geist. Sie wissen, dass wir immer wieder aus der so genannten ‚anderen Welt‘  in diese Welt zurückkehren. Deshalb ist ein Neugeborenes für sie stets ein alter Geist in einem neuen Körper. Dieses Kind kommt aus dem Zentrum des Universums und steht daher mit dessen Weisheit noch tief in Verbindung. Auch die europäischen Kulturen hatten dieses Wissen und den Glauben an die Wiedergeburt, bevor die Kirche im 8. Jahrhundert darüber ein Verbot gelegt hatte.