Geschenkte Worte

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hat mich erreicht.  Ein Satz, der mir reine Freude schenkt.  Es ist, als ob die Sonne, der Mond und die Sterne genau in mich hineinscheinen.  Es ist Gefühltes, das nicht sorgfältig abgewägt wurde, gar berechnend daher kommt. Schönes inspirierendes Licht. Worte, die im Himmel anfangen und enden. Mit Wertschätzung vorbeiziehend, nicht festhaltend.  Gefühltes, das mich daran erinnert, jeden Augenblick willkommen zu heißen. Die guten oder die schlechten Augenblicke.  Jeder Augenblick ist ein Geschenk. Gesegnet sind wir Menschen, alleine schon dadurch, dass wir hier sind. Dazu bestimmt, Beziehungen mit anderen Menschen einzugehen, einander zu lieben. Echte agape, echte Liebe. Wissen, wann man geliebt wird und wann nicht. Erkennen, dass wir alle in dieses Leben gebracht wurden, weil der „Himmel“ uns liebt.  Wissen, was zählt, ist das Leben. Aber nicht nur: leben und leben lassen. Sondern eher leben und beim Leben helfen. Beim Wachsen helfen, auch durch einen fröhlichen Blick., auch durch Dankbarkeit und Demut. In die Tat umsetzen, was man Gutes weiß. Dem Himmel sei dank für diese besonderen Worte. Weil sie so sehr auf das Wesentliche zurückgeschnitten sind. Schön, wenn man sie fühlt und dazu noch verschenken mag:

herzenswaerme
Ich sage tausend Mal Dank.

Von meinem Leben habe ich mir früher so einiges erträumt. Das tun wohl alle irgendwie. Gute Träume, innen bewahrt. Ich habe mich mein Leben lang für Träume interessiert. Träume, so sagen die Tibeter, bereiten uns für den Tag vor. Sie bestimmen uns. Vorausgesetzt, dass wir genug schlafen, tun sie ihr Bestes, um uns zu sagen, was wir wirklich sind.

Heute sitze ich inmitten einer Wolke. Eine Wolke, in der  ich bin und die zu mir gehört und mir die Kraft gibt.

Sehr lächelnd mit Herzensgrüßen – auf Kurs.

Ein Engel auf Reisen

maedchen i baum

Träume, die gegen Morgen länger werden, verhindern den Temperaturabfall beim Schlafen.  Je länger wir schlafen, desto stärker fällt unsere Körpertemperatur ab. Träume sind sozusagen unsere Aufheizphasen.  Träume produzieren Erlebnisse, die Hormone aktivieren, beispielsweise Adrenalin und Noradrenalin. Beide Hormone leiten die Fettverbrennung ein und der Körper heizt sich ein.

In dem Moment, in dem wir halb wach sind und bereits halb schlafen, beginnt unser Montagepunkt zu zittern. Der Schlaf ist so eine Art chemische Trennung unserer verschiedenen Körper. Der eine von uns mag gerne auf Reisen gehen. Alles ist dann weit fortgerückt. Unser Namen, unsere Absichten, unsere Gefühle, unsere Gedanken, alles, was wir waren, bevor wir eingeschlafen sind. Und so ist es: Alles läuft letztlich immer wieder auf die Frage der Energie hinaus.

In unserer Tradition sind es Engel, die uns im Traum die Buntheit unserer Seele vor Augen führen, die uns die eigenen Möglichkeiten aufzeigen. Träume muten uns manchmal einiges zu, vielmehr, als wir uns in der bewussten Welt zutrauen. Irgendwie scheinen sie uns daran erinnern zu wollen, welche Möglichkeiten in unserer Seele bereitliegen.

engelfotoIch war aufgeheizt und mein Montagepunkt zitterte tüchtig.
Letzte Nacht hatte ich einen Traum:

Ich fuhr mit dem Finger über die Rücken von vier Büchern entlang und stieß auf eine Geschichte, die allein stand. Nicht allein, aber so für sich stand sie eben. Sie ist kurz. Es geht um einen Engel, der in einem Haus schon so lange lebt, dass er sich nicht daran erinnern kann, warum Gott ihn auf die Erde gesandt hat. Jede Nacht spricht er laut zu ihm und jeden Tag wartet er auf einWort von ihm.

Zum Zeitvertreib geht der Engel durch die Stadt. Er bringt sich auch höhere Mathematik bei und er legt sich eine Sammlung Kieselsteine zu.

Zunächst bewundert er alles, doch mit jedem Tag blendet ihn die Schönheit etwas weniger. Nachts liegt der Engel wach. Jeden Morgen geht er an einem alten Mann vorbei, der seine Tage damit zubringt, indem er murmelt: Wer ist da?  Das ist alles, was er jemals sagt. Bis auf das eine Mal. Da sagt er: Wer bin ich? Dass den Engel, der nie spricht und mit dem nicht gesprochen wird, so erschreckt, dass er nichts sagt.

Je mehr Traurigkeit er sieht, um so mehr wendet sich sein Herz gegen Gott. Nachts geht er durch die Straßen. Er bleibt bei jedem stehen. Was er da für Sachen sieht und hört. Es wird ihm zu viel. Und wenn er Gott fragt, warum er ihn so nutzlos gemacht habe, zittern seine Flügel vor Zorn und seine Engelsstimme bricht.

Irgendwann hört er ganz auf mit Gott zu reden.  Eines Nachts trifft er auf einen alten Mann. Weil er einsam und  wütend auf Gott ist, weil er das menschliche Bedürfnis empfindet, sich jemandem anzuvertrauen, erzählt er dem Mann die Wahrheit, dass er ein Engel sei. Der Mann glaubt ihm nicht. So hebt er sein Hemd und zeigt dem Mann seinen vollkommenen Kreis auf seiner Brust, der das Engelszeichen ist. Der Mann hatte  keine Ahnung. Das Zeichen bedeutete ihm nichts. Zeig mir etwas, was Gott machen kann. Worauf der Engel naiv, wie alle Engel sind, auf den Mann deutet. Weil der glaubt der Engel lügt, boxt er ihn und dort fällt er in den Fluss, wo er fast ertrinkt. Denn eins hat es mit dem Engel auf sich, Engel können nicht schwimmen.

„Nicht schlecht“, sagt der Engel ruhig. „Gar nicht schlecht. Ich habe jetzt das ungewöhnliche Pech, dass mir gar nichts einfällt.“ Früher hätte er gewusst, wer er war: sein Name, seine Gestalt, eine Adresse – alles stand früher fest. Dies war ich, hätte er gesagt. Jetzt aber löste sich alles in ihm auf, das alte Haus krachte ein. Er wusste nicht mehr, wer er war, wo er war. Fürs Erste hat der Engel genug.

Frau  Das-Gefühl-und-wir-selbst zieht ihn aus dem Wasser.
„Danke!“ , sagt der Engel flügelschlagend.
„Nicht der Rede wert.“ Frau Das-Gefühl-und-wir-selbst ist sein Zauberspiegel. Er schaut in seinen Zauberspiegel und eine große und einzigartige Wahrheit entdeckt er und damit beginnen die restlichen Spiegel aufzuwachen. Er saß in der Zweiheit fest. Ein wildwucherndes Misstrauen herrschte in ihm. Er hatte sich geweigert über das innere Wissen hinauszugehen. Der Engel hatte sich einem Teil des Spiegelbilds gegenüber geweigert.

engeloMit ausgebreitenen Flügeln fragt er: „Wenn alles Eins ist, wieso bin ich dann an einem Ort der Zweiheit gelandet?“
Frau Das-Gefühl-und-wir-selbst fragt zurück: „Wieso nimmst du deine Identität lediglich durch das Handeln von anderen Menschen wahr? Wieso beklagst du dich über dein Leben, warum lachst du nicht darüber und freust dich, dahinzugelangen und erkennst, wie mächtig du bist?“

Ein Engel erhält nie verwirrende Botschaften über sich selbst. Aber diese hier verwirrten ihn.

„Wieso hältst du dich nicht in deinem Vorwärtsschritt und tanzt jedes Mal zwei Schritte zurück. Wieso nimmst du deine Gefühle nicht an und umarmst sie? Wegen dir gibt es große Hoffnung für alle anderen Spiegel. Es braucht nur einen einzigen, der in den Zauberspiegel schaut und eine einzigartige Wahrheit sieht, damit die restlichen beginnen aufzuwachen! Warum lebst du vom Prinzip des Lebens getrennt? Nur wegen dieser Getrenntheit gibt es dieses wildwuchernde Misstrauen, werden Kriege geführt, gibt es Krankheiten, unsichtbare Mauern und Grenzen. Alles nur, weil ihr nicht im harmonischen Fließen mit der Höchsten Intelligenz seid. Und das nur, weil es gegen das geht, was gesellschaftlich passend oder korrekt zu sein scheint?“

„Was wollen Sie damit sagen?“ Der Engel versteht nicht.

welt im lichtei

„Hat man je gehört, dass man einen Spiegel freiwillig in die Zimmerecke hängt? Du bist ein Spiegel Gottes. Sieh dich. Du bist schön. Sieh dein Licht um dich tanzen. Lerne innerlich deine Macht zu umarmen. Eines, wirklich eines der größten Lehren, die je hervorgebracht worden sind, was man als alltägliche Sprache bezeichnet, sind die Worte: N i m m G o t t  i n  d i r wa h r. Dieses Wissen ist die Hauptsache. Nimm deine Schöpferkraft in dir wahr. Du bist die Entdeckung von dem, was du hinter diesen Augen bist, was du bist und was deine Bedeutung und dein Sinn ist. Das ist das Mysterium. Du bist nicht die vielen Kleider in deinem Kleiderschrank. Man erkennt dich an deinem Licht und an deiner Energie. Man erkennt dich an deiner Schwingung. Du bist der gehauchte Atem von etwas ganz Großem. Das Licht um dich herum sind die verbliebenen Partikel deines Ursprungs. So`ne Art Transportmittel, durch das du hier auf Erden dieses Abenteuer Leben erfahren kannst. Umarme alle deine Möglichkeiten. Du bist hierher gekommen, um zu lernen zu manifestieren. Du wirst deine Macht niemals kennen und besitzen, bis du weißt, W e r  du bist, bis du weißt, dass du es We r t bist. Du hast es zugelassen, eingeschüchtert zu werden. Du bist in Schlaf versunken. Du hast dich in eine Ein-Drittel-Kapazität deines Gehirns hineingeträumt. Du hast vergessen, warum du hier bist. Du bist zivilisiert worden und denkst darum begrenzt. Abgeschaltet hast du. Nun, wenn du mächtig genug bist, abzuschalten, bist du auch mächtig genug, um aufzuwachen!“

„Ich habe so viel falsch gemacht“, seufzt der Engel.

„Eine Sache solltest du im Gedächtnis behalten, wenn du wissen willst, wer du bist: Erkenne alles an, was du getan hast“, ermahnt Frau Das-Gefühl- und- wir-selbst den Engel. „Werde ungeheuerlich, dann bist du das Original. Wenn du wüsstest, wie großartig du bist und wie mächtig deine Worte und Handlungen sind, dann würdest du begreifen, dein Körper ist nicht alles, was du bist. Du hältst nach dem Falschen Ausschau bei deiner Identität. Es ist das, was in dir ist und nicht, was um dich herum ist. Beginne alle Spiegel um dich herum anzuschauen. Und meine lieber Engel, du wusstest, worum es bei diesem Spiel geht, bevor du dich entschlossen hast, wieder zurückzukehren.“

Der Engel putzt seine Flügel. “ Ähm …Entschuldigung.“

„Alles, dass du bist, ist ein Wunder. Verbringe deine Zeit nicht mit dem Herausputzen und Verschönern und mit dem sich Abmühen, worin auch immer das Spiel besteht. Wenn es darauf ankommt, kommt dir dein Körper zumeist in die Quere, er lebt in einem anderen Zeitfluss. Alles, womit du dich in intensiver emotionaler Haltung befindest, zum Beispiel andere mit denen du dich im Streit befindest,weil sie einen Spiegel für dich darstellen und dir nicht gefällt, was du über dich selber siehst, bahnt sich seinen Weg durch Gedanke, Gefühl, Energie und endet im Körper.  Du manifestierst auf emotionale Weise das, was du von dir selber denkst. Du setzt dein Morgen fest mit jeder Imagination, jeder Fantasie, jedem Tagtraum, mit allem, was in deiner Seele Emotion erzeugt. Nur der Körper lebt in der Vergangenheit. Er trägt deine Vergangenheit in dir. Er ist nicht so schnell wie der Geist. Der kann deinen Träumen Jahre hinterher sein. Bring ihn durch deine Gefühle ins Jetzt.  Meistere dem Meister entgegen. Werde das Wissen, das du in dir trägst. Wache auf.

In jedem Moment, wo du etwas nicht magst, verlierst du deine Grandiosität. In jedem Moment, in dem du irgendetwas gegenüber unterwürfig bist, verlierst du deine Macht. Erkenne, wo deine Begrenzungen liegen. Erkenne sie, du musst sich nicht ändern. Aber übernimm Verantwortung. Hole dir deine Macht zurück, sei in Kontrolle deines Schicksals. Du kannst jeden Moment alles ändern. Es ist ein Wissen. E i n Wissen. Du wirst niemals Meister, wenn du nicht weißt, wenn du eh`nicht wirst, wenn du nicht kannst.  Es ist nicht das Baumeln lassen von Kristallen, das Tragen von Asche auf der Stirn, es ist, was du bist, indem du dich innerlich annimmst und liebst, was du bist. Dann ist es einfach. Und vergiß nicht, nichts ist perfekt. Wäre alles perfekt, bedeutete es das Ende von Evolution. Die Natur entwickelt sich, indem sie sich immerzu umstellt. Fühle, und habe keine Angst, etwas Falsches gesagt oder getan zu haben.“

Meine Finger hüpften an einer Rosenvase herum. Sie suchten den Wecker, der mich aus meinem Traum herausriss.

(copyright m.kunze)

Wir träumen den falschen Traum

bewusstseinssprung

Bewusstseinssprung

 

sagen die Ältesten vieler indigener Völker. Deshalb schicken Kulturen wie die O`e­­­ro  aus der Anden-Region oder der Inkas und Mayan Vertreter ins ‚Tal‘, um uns westlichen Menschen mitzuteilen, dass wir den falschen Traum träumen.

Der feine, aber große Unterschied zwischen ihnen und uns:

Der Grundstein westlichen Denkens entspricht dem des kolonialen Denkens, nämlich Herrschaft. Der Grundstein des indigenen Denkens, dagegen ist Respekt. In der hawaiianischen Kultur heißt es: Was wir segnen, segnet auch uns.
Sie segnen die Elemente Erde, Luft, Wasser, Sonne.
Wir sind schon sehr lange damit beschäftigt, diese unglaublichen Elemente, diese lebensspendenden Energien mit Chemie und Schadstoffen zu verseuchen.

Irgendwie geht es drunter und drüber auf der Erde. Es ist möglich, dass wir dadurch in unserem Leben ein Übermaß an Problemen und Disharmonie erleben. Wachsende Hindernisse und Herausforderungen bringen immer neue persönliche Themen. Es geht tatsächlich etwas Ungewöhnliches vor – in unserem Leben und auf dem Planeten. Nenne es einen energetischen Wandel. Nenne es einen kosmischen Zyklus. Auf jeden Fall ist es sehr real. Emotional, physisch und spirituell.

Gelinde gesagt, …

Sehr.

Interessante.

Zeiten.

Die Polklappen schmelzen bereits kräftig. Ansteigende Meeresspiegel sind uns gewiß. Der Zirkumpolarstrom  ist die einzige Meeresströmung, die den kompletten Globus umspannt. Er transportiert 140 Millionen Kubikmeter Wasser pro Sekunde gen Osten, fünfmal mehr als der Golfstrom und rund 140 Mal mehr als alle Flüsse der Welt zusammen. Ehrfuchteinflößende Urkräfte, die hier wirken. Vier Kilometer im Schnitt pro Stunde. Angetrieben vor allem durch  Westwinde. Die Westwinde werden durch ihre globale Erwärmung immer stärker und das Meerwasser dadurch heftiger durchgemischt.  Wissenschaftler vermuten, dass dadurch CO2-haltiges Wasser aus der Tiefe nach oben gespült wird und dort seine gespeicherten Treibhausgase in die Luft abgibt. Diese Winde und der kalte Zirkumpolarstrom schneiden die Antarktis von wärmeren Meeresströmungen weiter im Norden ab. Wieso schicken Kulturen wie die Q`ero Vertreter ins Tal, um uns westlichen Menschen mitzuteilen, dass wir den falschen Traum träumen?
Druiden im Europa der Antike wäre der klimatische Umschwung von mehr als nur flüchtigem Interesse gewesen. Wieso schicken Kulturen wie die Q`ero Vertreter ins Tal, um uns westliche Menschen mitzuteilen, dass wir den falschen Traum träumen?

Der Mond sei das Fundament der Erde, sagen die Ältesten der Hawaiianer. Sie und ich wissen schon, wir bestehen zum größten Teil aus Wasser. So haben Mondphasen auch auf uns Wirkung.  Sie wirken sich wie die Jahreszeiten sehr unterschiedlich auf uns Menschen aus. Alles steht miteinander in Verbindung. Wir sind Teil dieses Universums.

Das spirituelle Prinzip: Wie oben, so unten; wie innen so außen – zeigt sich deutlicher denn je. Unsere Welt ist ein klares Spiegelbild unserer Absicht, unserer Liebe (besser unserer fehlenden Liebe) und unseres Handelns. Klar ist, unser Ego weiß nicht immer, was das Beste für uns ist.  Betrachtet man den Zustand des Wetters und vor allem die Wetterextreme, sollten wir uns geradezu aufgefordert fühlen, in uns zu gehen.

In der hawaiianischen Kultur sagte man auch, es gäbe im Universum nur eines, was unbesiegbar ist, und das ist Aloha – die Liebe. Jeder Mensch habe eine ganz besondere Gabe, sagen die Aborigines. Und jeder habe eine gewisse Nähe zu einem oder zu mehreren  Elemente, ob Erde, Wasser, Luft oder Sonne. Aus ihnen entspringe  die jeweiligen Gaben der Menschen.
Dadirri bedeutet bei einigen Stämmen der Aborigines  übersetzt „tiefes Hören“ – jeder Mensch kann mit dadirri Kontakt zu einer tiefen Quelle in seinem Inneren herstellen.  Bei den Aborigenes ist das gesamte Leben davon durchdrungen. Tag und Nacht spende dadirri neue Kraft und Frieden, worüber Harmonie und Gleichgewicht hergestellt wird, wo zuvor Disharmonie und Ungleichgewicht herrschten. Sie versuchen nicht “ am Gras zu ziehen“. Sie haben den Geist von dadirri – im Gegensatz zu uns – noch nicht verloren.  In jedem von uns sprudeln tiefe Quellen, und diese Quellen erzeugen einen Ton – der Ton, mit dem die Tiefe die Tiefe ruft

Warum Harmonie?

Wenn wir uns in einem Gefühl von Harmonie befinden, in einem Zustand der Harmonie befinden, sind unsere Herzen offen und wir werden eins mit dem Universum. Diesen Satz hast du bestimmt schon einmal gehört. Aber hast du je ernsthaft darüber nachgedacht, welche Konsequenzen es hätte, wenn er wirklich wahr ist? Nicht bloß als abstrakte Idee, sondern ganz real, praktisch und alltäglich?

Nun er ist wahr. Real. Praktisch. Alltäglich. Wir sind alle aus ‚demselben Stoff‘ gemacht. Dass wir vereinzelt sind, bedeutet nicht, dass wir anders als die anderen sind oder anders als das, aus dem wir hervorgehen. Wir sind nur individualisiert. Ein nettes Modell der Welt, nicht wahr. Natürlich verhalten wir uns so, als wären wir getrennte Wesen. Das geht soweit, dass ein Teil in uns anderen Teilen in uns sagt, es gäbe nur ein einziges gemeinsames Uns und die anderen Teile uns dafür auslachen. Sie machen ein Teil in uns mundtot, versuchen zu isolieren. Sicherer für die Weltwirtschaft, für die Religionen, für die Weltpolitik, für unsere gesellschaftlichen Strukturen wäre es, nicht daran zu glauben, wirbelten diese sonst allesamt durcheinander. Wie könnten wir uns wegen dem, was wir für richtig halten, gegenseitig umbringen? Es wohnt jeder Lebensform ewige Existenz inne, einer Schneeflocke, einem Baum bis zu ganzen Ökosystemen und allem in diesen Systemen.

Vergiss, was ich gesagt habe. Reden wir lieber über den Zustand des Gleichgewichts und der Harmonie.  Nein, warte. Wir können wir dann so sträflich mit der Natur umgehen und die Ressourcen so rücksichtslos aufbrauchen?

Wir könnten die Heizung im Winter nicht so hoch drehen und wärmere Kleidung tragen. Wir könnten lernen, so weit wie möglich mit der sommerlichen Hitze zu leben. Und wir könnten uns in freier Natur statt in Einkaufs-oder Freizeitzentren erholen. Wir könnten uns diesem Riesenberg an Verpackungsmüll entziehen. Wir könnten gehen, statt zu fahren. Wir könnten Wäsche auf die Leine hängen statt im Trockner zu trocknen. Wir könnten praktische, konkrete Veränderungen in unserem Leben vornehmen, die uns unmittelbaren Respekt für die Natur ermöglichen. Wir könnten uns von einem Etikett lösen, dass uns nicht mehr dient. Wir können aussteigen aus unseren Rollen. Wir könnten mit unseren Worten und Gedanken unser Leben schaffen. Wir könnten mit dem Herzen statt mit den Augen sehen. Wir können uns entscheiden, welche Worte wir wählen. Worte können heilen oder verfluchen. Mit Sätzen wie „Es gibt keine Hoffnung“ schaffen wir Hoffnungslosigkeit.

Wie kommt es, das ausgerechnet Menschen aus den 70er und 80er Jahren (Friedens-und Umweltschutzbewegung) eine Gesellschaft verantworten, die sozial ungleich kaltschnäuziger ist als noch vor dreißig Jahren?  Im Wohlstand der Logik des Kapitalismus folgend –  Geld um jeden Preis. Trendprodukte, Verpackungsmüll, Dinge, die nicht gut altern. Man sieht den Müll in den Dingen.  Es geht darum, Geld zu verdienen, damit man noch mehr Geld verdienen kann, um Freiräume zu vergrößern – ohne aber jemals zu sagen, wofür diese Freiräume dann wirklich genutzt werden. Wir könnten uns von einem Kapitalismus verabschieden, der infantil ist.

Denke doch einmal über folgende Fragen nach:

Welche Eigenschaften möchtest du in deiner Welt sehen?
Ich möchte gerne Eigenschaften  in der Welt sehen, die Gleichgewicht und Harmonie erzeugen.

Und dann: Träume dir deine Welt ins Dasein. Spüre, rieche, schmecke, wie sie ist und wie sie gerade entsteht. Lass dich ganz auf die von dir geträumte Welt ein.

Wie können wir uns von Etiketten lösen, die uns nicht mehr dienen?

Wie würde deine Welt aussehen?  Wie sähen die Gesichter der Menschen aus? Würden Sie lächeln? Wie sähe die Natur aus? Wie wäre es, in einer Welt zu leben, die über all die Eigenschaften verfügt und sie zum Ausdruck bringt? Wie klingt die Natur in deiner Welt?

Lebendig sein. Klares, reines Wasser. Saubere, duftende Luft. Keine Allergien. Lachende Kinder. Köstlich nahrhafte Speisen.

Wie würdest dich in emotionaler Hinsicht in deiner Welt fühlen?

Was, wenn die Aufgabe der Geschäftswelt wäre, das Leben zu fördern und zu bewahren? Diese Frage verdient, dass wir gründlich darüber nachdenken.

So eine Art Liebenkönnen ohne Habenmüssen.  Wie uncool ist es, einzig die Profitmaximierung anzuvisieren? Ausgerechnet die Generation der 70er, 80er Jahre – Zeit der Friedens- und Umweltschutzbewegungen – verantwortet eine Gesellschaft, die sozial ungleich kaltschnäuziger als noch vor dreißig Jahren ist. Einzig im Wohlstand erzogen, der Logik des Kapitalismus folgend – Geld um jeden Preis.

Aussteigen? Aussteigen, wie es in den 60er Jahren die Hippie-Bewegung tat, die enttäuscht von den konventionellen Werten, Kommunen gründete und eine Gegenkultur schuf? In meditativer Versenkung jede konstruktive Aktivität aufgeben?

Nein.

Unser Lebensziel neu fokussieren. Nicht mehr 98 Prozent der Zeit mit dem, was nicht wichtig ist, sondern mit dem, was uns wirklich wichtig ist, verbringen. Die Antwort liegt nich in dem, was wir  tun, sondern darin wie und warum wir es tun. Ein Resultat erreichen, dass meinem Seelenweg entspricht. Das, was man dann tut, wird wichtig, wenn es dem größeren Ziel dient. Doch dazu müssen wir erkennen, worin das Größere Ziel besteht, das wir erreichen wollen.  Und darin liegt das Problem. Die meisten Menschen wissen es nicht. Ich suche auch noch immer nach dem, was durch mich zum Ausdruck gebracht werden will.  Wir haben keine Vorstellung von der Natur der Reise, auf der wir uns befinden, ganz zu schweigen davon, wie wir unser gewünschtes Ziel erreichen können.

Die Macht der Träume

Welche Kernüberzeugung oder – haltung verhindert, dass ich meine Energie darauf richte, ein freudvolles Leben zu erschaffen? Welche Macht haben jene Glaubenssätze, die wir von unserer Familie in der Zeit vor der Sprechfähigkeit aufgeschnappt haben?

Vielleicht sollten wir beschließen, aus dem kollektiven Traum zu erwachen und zu beschließen, etwas anderes zu träumen. Der neue Traum kann alles haben, was wir uns wünschen: eine großartige Zusammenarbeit, Austausch, liebevolle Beziehungen, ein friedliches Zusammenleben, große Kreativität, die Schönheit und Inspiration hervorbringt, Massenheilung und  ein nachhaltiges Leben mit der Natur.

Den hawaiianischen Kahuna zufolge gelten drei klare Voraussetzungen für die spirituellen Welten der Traumzeit. Alles, was wir in den Traumwelten erleben, ist symbolisch. Alles, was uns dort begegnet, gehört zu einem Muster und steht mit allem anderen in Beziehung. Auf dieser Ebene hat alles die Bedeutung, die wir vermuten.

Es gibt keine Zufälle, wie es keine Träume gibt, die einfach so geschehen.

Dich für dein inneres Wissen zu öffnen, hilft dir weiter. Klarheit verschaffen, wohin du unterwegs bist. Wo befinde ich mich im Moment. Wer bin ich und warum bin ich hier.  Und zwar auf der Erde. Was tue ich hier? Welchen Grund hat das? Was ist der Sinn des Lebens? Wie fühlte es sich an, wenn wir 98 Prozent von dem, was wir tun, wichtig wäre?

Wir sind ein Teil der Natur.  Aus mystischer Sicht durchlaufen wir auf dieser Welt eine Ausbildung zum Schöpfer. Was sind also die Dinge, die wirklich wichtig für uns sind?

Wir bestimmen über unsere Lebensqualität, und zwar durch das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.   Nur allzu gerne verschließen wir die Augen für das, was uns in unseren Situationen am Hilfreichsten wäre. Wir versprechen uns, mehr aus unserem Leben zu machen. Dabei vergessen wir nur allzu oft, die fundamentalen Prozesse des Lebens, suchen nach Abkürzungen, treten auf der Stelle, beklagen uns, wenn wir nicht weiterkommen und erkennen auch nicht, dass mitunter das Treten auf der Stelle Teil unserer Reise ist. Den langen Weg zu gehen ist etwas anderes, als den falschen Weg zu gehen. So kann sich Verzweiflung in Hoffnung wandeln.

Seelenflüstern

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MayaWeltVictor aus Mexico, der junge Mann, der die Aura jedes Menschen sieht, der achtzehnjährige Mexikaner, der mir erklärte, wie man mit Energie arbeitet und mir in Cancun, Yucatan, erstmals begegnete – und dieses auch nur aufgrund besonderer Umstände und dank jener Maya-Frau, Senòra Mildred, die in Xalapa nah der Farm  lebt  –   mir mitteilte, er kenne mich aus einem früheren Leben. Ich bräuchte mich nur erinnern. Ich solle darüber nachdenken, ob ich jemals zuvor in Mexico war, meinte Victor bei unserer letzten Begegnung.  Victor, der junge Mexikaner, der  mir auf dem Weg nach Tulum, einer Maya-Stätte, Sätze in klarstem Deutsch offerierte, ohne jemals in Deutschland gewesen zu sein, schrieb mir vor wenigen Tagen von seinem Traum:

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„I’m so happy of you had enjoyed your experience here in México, and as about our work with the energy don’t give up some peolpe need more time than others to understand and remember how do that, a few days ago i had a dream, and in that dream i’m with two others, i don’t recognize to anyone but the important of that dream was, we were working with the energy in Germany, i don’t know where exactly but i know it was in the vicinity of Wernigerode,did you know that place? After that dream i spent the days thinking about what does mean that dream? Who were the other two who were with me? Why in Germany? and How i recognize i was nearby to Wernigerode? I’m never traveled to Germany, so i don’t know the cities so i never hear, read, see and obviously i never be there in Wernigerode, at least in this life. But one day i went to the roof of my house i lay down and suddenly I felt the energetic presence of the other two who were with me in the dream, i saw directly the 2 presences and the conection was established we started to talk without words, we talk telepathically, that was amazing one of them is German and he is from Wolfsburg the other is a lady from Poland, and now we have a conection we share experiences and knowledge, we are working together they show me a lot of things and i them also, it’s exciting, but physically yet we don’t meet. But i’m await with happiness that moment.“

Schluck! Was soll ich sagen. Ich bin erneut sprachlos.

Braunschweig ist meine Geburtsstadt. Wernigerode ist 50,71 Kilometer Fluglinie von Braunschweig entfernt. Fahrstrecke 60 Kilometer. Wolfsburg ist keine 30 Minuten von Braunschweig entfernt. Wernigerode hat ein wunderschönes Rathaus.Wernigerode Schloß

Ein Schmuckstück von Rathaus.  Ein Schloß, einst eine mittelalterliche Burg Victor träumt von dieser Stadt und fragt mich in seiner Email, ob ich die Stadt kenne?

Wernigerode

 Ja, ich kenne Wernigerode. Gut sogar. Mit Victor sprach ich nie über Braunschweig, Wernigerode oder gar Wolfsburg. Victor weiß, ich lebe nah am Rhein.

Der Liebe ihren Weg in die Herzen aller Menschen ermöglichen

Der Liebe ihren Weg in die Herzen aller Menschen ermöglichen

Alles, was uns wachsen lässt. Alles, was uns größer macht.

Die dabei gewesen sind, sagen, sie erwiderte auf seine Frage, was er für sie tun könne: „Nichts. Oder doch, Du kannst etwas tun. Vertraue in deine Fähigkeiten. Stehe um vier Uhr in der Früh auf. Gehe auf die Straße und finde jemand, der glaubt, er sei ganz alleine und überzeuge ihn davon, dass er es nicht ist.

Wenn wir den Gedanken, der Dich und Deine Familie einschließt,  andere und ihre Familie ausschließt, egal auf welcher Seite des Flusses sie geboren sind, dann sind wir nicht inspiriert, dann sind wir nicht ‚in spirit‘. Dann leben wir von unserer Quelle getrennt.

Sie wissen schon. Unsere Überzeugungen sind nicht nur ein bißchen im Hirn verankert. Sie sind in besonderer Weise ebenso mit dem Herz verknüpft. Deshalb haben wir auch immer das Gefühl bei schmerzvollen Erfahrungen, dass Es uns das Herz zerreisst. Zweifelsohne ‚gibt es ein Fenster von Herz zu Herz‘. Die Herzen sind nicht getrennt und voneinander entfernt wie zwei Körper

Inspiriert sein.

Inspiration – das Wort stammt aus dem Lateinischen ‚inspiratio‘ und bedeutet Beseelung, Einhauchen von „spiritus“ = Leben, Seele, Geist.Wer inspirieren kann, beseelt also. Inspiration beseelt unser Leben.  Wir lassen etwas lebendig werden. Wir werden lebendig.  Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken. (Dante). Inspiration – wenn sie Dich umarmt, umarme sie. Einige sagen sie habe Verfallsdatum wie eine Frucht oder Milch. Ich denke, sie ist nicht etwas, was kommt und geht. Inspiriert sein, ist in ein anderes Bewusstsein zu gelangen. Es ist, wie wenn man seine innere Stimmgabel anschlägt und so seine eigene Realität erschafft.  Und wenn du deinen Ton gewählt hast, dann wird dein Leben aus diesem Ton heraus erschaffen.Wir brauchen mehr Inspiration auf dieser Welt.

Wir haben jeden Tag auf ein Neues eine grundlegende Entscheidung zu treffen:  Lebe ich in einem freundlichen Universum oder in einem feindlichen. Ich wähle, wie ich mich fühlen möchte. Ich kann voller Angst und mit niedriger Schwingungsfrequenz durch die Welt gehen. Oder ich verweile in dem bevorzugten Zustand, indem ich mich gut und glücklich fühle.

In einem inspirierten Leben lebe ich in Harmonie mit meiner ‚Quelle‘. Inspiration bedeutet nichts anderes, den Weg zu sich zu finden und in Harmonie mit der spirituellen Essenz von der wir kommen zu leben. Und zwar in jedem einzelnen Gedanken, den wir haben. Es ist Leben tagein, tagaus.

Rumi sagt: the morning breath has a secret to tell you. Do not go back to sleep.

Die Füße auf den Flur bringen. Das ist die Zeit, wenn wir unserer inneren Quelle am nächsten sind.  Sind Sie schon einmal um drei oder vier Uhr in der Früh aufgestanden? Es ist die friedvollste Zeit. In ihr liegt die Ruhe und in dieser Ruhe findet sich die kreativste Zeit. Eine königliche Zeit.

Wir schlafen in unserer Nacht ein Gedicht.

Wie viel Mal hatten Sie schon das Gefühl, sie erwachten aus den Träumen der letzten Nacht und dachten, daraus könnte ich ein Gedicht oder ein Buch schreiben?
Heinrich Schliemann nahm die Bücher Homers nicht nur als Märchen und Fabeln, und so entdeckte er Troja. PhysikerNiels Bohr, dänischer Nobelpreisträger, der die Grundlagen für die heutige Atomtheorie schuf, ihm kam die Idee des über viele Jahren gesuchten Atom-Modells, als er träumte, er säße auf einer Sonne aus brennendem Gas, Zischend und fauchend rasten Planeten an ihm vorbei, und alle Planeten schienen durch feine Fäden mit der Sonne, um die sie kreisten, verknüpft zu sein. Plötzlich aber verfestigte sich das Gas, Sonne und Planeten schrumpften zusammen und erstarrten. In diesem Moment sei er aufgewacht. Er habe sofort gewusst, dass das, was er im Traum gesehen hatte, das Atom-Modell war. 1922 bekam er dafür den Nobelpreis. Auch andere Naturwissenschaftler träumten, was sie träumten ruhte bereits auf dem Grunde ihres uralten Wissens.
Immer steht am Anfang eine Idee oder ein Traum.

Mozart wurde staunend befragt: “ Wie schreibt man Symphonien?“
Er antwortete: „Sie sind zu jung, um es Ihnen zu erklären.“
Der Frager empört:“ Aber Sie waren doch auch gerade mal neun Jahre, als Sie Ihr erstes Stück schrieben.“
Mozart: „Ja, aber ich fragte niemanden, wie man das macht.“

Wir müssen nicht Mozart sein. Wir müssen nur bereit sein, zu hören, wenn uns etwas ‚ruft‘. Wir müssen nur loslassen und uns jene  Inspiration erlauben. Wir müssen unseren Fähigkeiten vertrauen. Werden, was wir sind. Wer wir wirklich sind, ist der Ort, von dem wir kommen.

Inspiration hat unfassbar viel Kraft, wenn wir uns darauf einlassen. Wie fühlen wir uns, wenn uns eine Sache inspiriert? Ist das nicht ein unglaublich lebendiges, elektrisierendes, waches Empfinden? Voller Freude und Energie? Das ist Beseelung. Uns einsetzen, an etwas glauben, andere damit anstecken, Durststrecken überstehen, weil wir das Große sehen. Jeder Gedanke bricht sich durch seine Grenzen hindurch. Sie dehnen sich in alle Richtungen aus, Ihre Gedanken tun es,  und man findet sich selbst in einer anderen, in einer großartigen, in  einer fantastischen Welt wieder, einer Welt, von der wir nicht in unseren kühnsten Träumen dachten, sie existiere. Talente erwecken zum Leben.

 In spirit. Sei inspiriert und Du wirst dich finden.

Inspiration

Wie sagte die Königin in Alice im Wunderland so schön: “Kind, ich habe bereits vor dem Frühstück an fünf unmögliche Dinge geglaubt!”

Ich träumte, ich war ein Schmetterling. Bin ich nun eine Frau, die träumte ein Schmetterling zu sein oder bin ich ein Schmetterling, der träumt eine Frau zu sein. Einstein würde behaupten: das ist alles relativ.  Nun, auch in einem Teller Suppe ist alles relativ, würde man behaupten wollen.  Was halten Sie von der Theorie?

Stellen Sie sich vor, Sie säßen im Restaurant. Sie bestellten einen Teller Suppe und sie fänden ein Haar in ihrer Suppe. Sie würden doch sicherlich den Kellner zu sich an den Tisch bestellen und anmerken: „Entschuldigen Sie bitte, da ist viel Haar in meiner Suppe. Sag ich doch: Alles ist relativ.

Vertrauen in die  eigenen Fähigkeiten

Wir kommen von einem Ort, an dem wir alles konnten, alles grenzenlos war. 9 Monate wirkte alles perfekt. Wir wuchsen ganz im Sein, ohne limitation. Dann landen wir an dem Ort EGO, einem Glaubenssystem, von dem aus unser Sein abgetrennt wird. Das Ego definiert nun, was ich kann, was ich bin, was ich darf, was ich über mich denke, und vor allem, was andere über mich denken und darauf bauen wir unser Selbstbild auf. Wir werden von unserer inneren Quelle abgetrennt, folgen der Herde, glauben, was die Masse glaubt. Das sind die Stimmen, an denen wir hängen,  unser Urteil, unser Perfektionismus. Denken sie auch manchmal, dieses oder jenes sollte verboten werden? Das taugt nichts. Stimmen, die aus Regeln entstanden sind.

Einstein

Fragen Sie mal ein Stück Apfelkuchen, was  es ihnen antwortet, wenn sie es fragen, was es sein möchte. Ich muss sein, was meine Bestimmung ist. Dort sein, von wo ich komme. Genau an jenem Ort sollten wir uns auch aufhalten. Wir kommen von einem Ort, an dem wir  alles verwirklichen können.

Jeder ist als Genius geboren. Jeder Einzelne von uns.

Inspiration bringt uns zurück zu dem, was wir tatsächlich sind.

Wir kamen mit nichts. Wir gehen mit nichts. Vertrauen wir unserer Natur. Wir müssen nichts kontrollieren und  uns von niemandem kontrollieren lassen, sondern uns vertrauen. Weniger ist mehr.  Wir brauchen, wenn wir wirklich ehrlich zu uns selbst sind, nur wenig.  Loslassen. Alles ist perfekt. Friedvolles Wissen. Da ist etwas, was größer ist, als wir. Etwas, was von Innen heraus arbeitet.

Lassen wir der Erde ihre Ruhe vom vielen Umgraben. Warten wir bis sie trocken ist, bevor wir sie wieder wässern. Die Blätter finden ihren Weg. Geben wir uns die Chance, das Sonnenlicht zu finden, um des Sonnenlicht willens. Wir müssen lernen, die Dinge, die wir lieben, zufrieden zu lassen.

Was denken Sie, ist Wasser härter als Stein?  Stein ist härter. Wasser können wir nur auf sanfte Weise in unsere Hände legen. Probieren Sie es einmal aus. Je härter sie nach dem Wasser greifen, desto stärker entweicht es Ihnen. Wir sind Wasser. Wir bestehen zu 75 Prozent aus Wasser.

Ich gebe es auf, hart zu sein. Ich erlaube mir zu sagen, ich weiß es nicht. Ich nehme mir heraus, meine Meinung zu ändern. Ich lasse geschehen. Ich vertraue in das Leben. Sanft denken. Ich mag nicht mehr dem Bild anderer entsprechen müssen. Und wir müssen aufhören, anderen Menschen  zu sagen, was sie falsch machen. Was einen Menschen verändern lässt, ist nicht der Fingerzeig auf das, was ihm fehlt, was er falsch macht oder wie es sein sollte. Wenn du einem Menschen helfen möchtest, dann lenke  deine Aufmerksamkeit auf das, was ihm hilft, es zu verbessern. Lenke seine Aufmerksamkeit auf sein Bewusstsein, damit er die Möglichkeit erhält,über sich selbst zu reflektieren (in Anlehnung an A. Maslow). Dies geschieht höchst selten in einem Raum von Scham, aufgrund von Angriffen. Umhergeschleudert wie eine Flasche, die von den Wellen hin und her geworfen wird, hilft da nicht. Wie findet man heraus, wie man tickt? Wie lernt man seinen inneren Autopiloten besser kennen? Diese reflexive Beobachtung gelingt wohl eher in einem Raum von Achtsamkeit, Vertrauen und Sicherheit. Inspirieren wir lieber andere Menschen, der zu sein und zu werden, der sie sind, statt sie zu beschämen oder nichtig zu reden. Träumen wir etwas höher, größer und weiter auf dem Weg zu unseren Wünschen.  Was du leidenschaftlich glaubst, in das, was nicht existiert, ist auf dem Weg. Das, was es versperrt oder verhindert, sind einzig unsere Gedanken.

Verändern bedeutet, seine Gedanken zu ändern. Egal, wie alt wir sind. Diese Veränderungen können wir herbeiführen.

Wachen sie jeden Morgen zu selben Zeit auf? Ohne einen Wecker stellen zu müssen? Tausenden von Menschen  soll dieses gelingen, jeden Morgen – auf die Minute –  ohne Alarm wach zu werden. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es möglich sein kann? Es ist das unumstößliche Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Und es ist das Wirken einer enormen Kraft. Jeder Gedanke, jeder Plan, jedes Ziel, jede Idee, die gedanklich dauerhaft gehalten wird, positive oder negative, wird zur Realität. Sagt man sich vor dem Schlafen immer wieder, zu welcher Uhrzeit man wach werden will, kann das relativ gut funktionieren und man wacht zum gewünschten Zeitpunkt auf – mit nur ein paar Minuten Abweichung. Menschen, die viel meditieren, fällt es noch leichter. Prinzipiell kann jeder in kürzester Zeit Aufwachprofi werden, indem er seine innere Uhr trainiert – das ist wissenschaftlich bewiesen.

Frederic Vester

Der Mensch ist ein Gedankenzentrum und kann Gedanken erzeugen. Alle Formen, die Menschen in ihren Händen bilden, müssen zuerst in ihren Gedanken bestehen. Wir können keine Formen schaffen, die wir nicht vorher angedacht haben.  Und alles, was hier auf dieser Welt existiert kommt von einem formlosen Zustand.

Noch nie hat jemand einen zukünftigen Moment erfahren, gesehen oder gefunden. Noch nie. Was ist die Zukunft? Eine Gedankenform. Sie exisitert als Gedankenform. Die Gedankenform: Ich, der Millionär, Ich die Glückliche, Ich die Erfolgreiche  –   und immer wieder das Übersehen der Pforte, die wir das Jetzt nennen. Der jetztige Moment. Jetzt? Welcher Moment ist das? Dieser oder der letzte. Oder der nächste? Alle  Formen kommen und alle Formen lösen sich wieder auf und  sind dann Vergangenheit. Es ist ein Irrtum zu glauben, es gäbe viele Momente in unserem Leben. Eigentlich ist immer Jetzt. Die Schwierigkeit ist nur, wie kann ich durch Gedanken verstehen, dass immer nur Jetzt ist? Der gesamte Strom der Gedanken hängt von dem Konstrukt Zeit ab.

Das Leben ist JETZT – nicht später.

Lange hatte es für mich so ausgesehen,
als ob mein Leben gleich anfangen würde –
mein wirkliches Leben.
Aber immer war noch irgend etwas im Wege:
Etwas, was ich erst noch kriegen müsste,
Zeit, die erst noch vergehen müsste,
eine Schuld, die erst noch abgetragen werden müsste.
Aber dann würde mein Leben beginnen.
Schließlich dämmerte mir,
dass diese Hindernisse
mein wirkliches Leben waren.

Thomas Merton

Achtsamkeit. Im Moment sein. Im Jetzt leben.

Es gibt ein sicheres Kriterium, an dem Du deinen Erfolg –  im Jetzt zu sein – messen kannst: Den Grad an Frieden, den Du in dir spürst.

Bislang scheinen wir uns  auch wenig bis gar keine Mühe zu geben,  mit der ‚Intelligenz‘, dem Feld der Informationen  zu kooperieren, mit der Schöpfung zusammenzuarbeiten. Wir haben der Frage keine Aufmerksamkeit geschenkt, ob all der Stoff, der uns umgibt, denkender Stoff ist, der aus unseren Gedanken gemacht ist und die Räume des Universums erfüllt.
Eine der schwersten Aufgaben der Welt ist, Gedanken ständig und ausdauernd aufrecht zu halten, es erfordert Kraft inmitten von Krankheit an Gesundheit zu denken. Inmitten der Erscheinung von Armut, an Reichtum zu denken. Wer sich aber diese Denkweise aneignet, entwickelt ein Meisterbewusstsein. Die denkende Substanz wirkt durch alles und in allem.

Inspiriert  zu werden, ist das Bewusstsein von sich selbst zu erlangen. Das Glaubenssystem wird  bewegt. Wir verändern die Gedanken, die wir immer und immer wieder haben. Die uns sagen: Ich bin begrenzt. Ich habe das Talent nicht. Ich habe kein Glück. Die Dinge arbeiteten nie aus. Der Blick auf unseren Körper, auf unsere Talente.  Erkenne dich als Person mit unbegrenztem Talent , als Genius. Das ist nichts, was ich nicht kreieren kann, ich habe die Fähigkeit, mich mit den Kapazitäten zu verbinden.

Rumi

Die Sieben Ratschläge von Mevlana Rumi

 1. Sei wie das Wasser beim Großzügigsein und Unterstützen.

2. Sei wie die Sonne bei Mitleid und Barmherzigkeit.

3. Sei wie die Nacht beim Verschleiern der Fehler Anderer.

4. Sei wie ein Leichnam bei Zorn und Heftigkeit.

5. Sei wie die Erde bei Bescheidenheit und Anspruchslosigkeit.

6. Sei wie ein Meer bei Toleranz.

                                                                 7. Sei so wie du (in Wahrheit) bist,

oder sei (in Wahrheit) so wie du dich ausgibst

Die Welt der Träume

Die Welt der Träume

Genau so saß ich in Mexico mit Victor im Bus auf der Rückfahrt von der Mayastätte Tulum nach Carmen del Playa und fühlte einen Ball an Energie bis hin zum Auflösen meiner Hände.

Ein Händedruck durch die Zeit

Würden wir alle Ereigniss im vollen Bewusstsein betrachten, sähen wir auf einen See hinab, der von vielen Kieselsteinen bombardiert werden würde, die unzählig viele Wellen ausschickten.  Ich schaute heute gemeinsam mit meiner klugen Freundin auf zwei Kieselsteinschläge meines Lebens, sprich Ereignisse mit denen etwas Wundersames vor sich ging.  Die Wellen zwischen den Ereignissen tendierten dazu, sich  im Raum zwischen den Wellen und den Zeitintervallen zu verstärken. Im Raum außerhalb der Ereignisse löschten sie sich dann aus.  Ich fand das verwirrend. Mein Ereignisse verebbten im Nirwana. Aber meine kluge Freundin beruhigte mich begeistert mit ihrem unstillbaren Drang Entwicklungsgeschichte des Lebens zu enthüllen. „Je mehr sie zusammenpassen, desto mehr verstärken sie sich.“  „Aber sie passen ganz offensichtlich nicht. Sie sind weg. Keine Wellen, keine  Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen in meinem Leben.“  Je nachdem wie stark die Echo- und Zubringerwellen waren und diese zusammpassten, verstärken sie sich zwischen den Ereignissen und löschen sich außerhalb der Ereignisse wieder aus. Das ist die Magie dieser Wellen. Echo als modulierende Wellen, die von Zubringerwellen transportiert werden. Dadurch ensteht das Wahrscheinlichkeitsfeld der Quantenphysik. Dieser Prozeß läuft im gesamten Universum so ab. Und unser Erkennen hängt auch davon ab.  “ Aha“, seufzte ich wehmütig nach Ereignissen Ausschau haltend, “ zwei Ereignisse sind also notwendig, damit ein Ereignis stattfinden kann!“ Wenig später rollte eine so große Welle auf mich zu, von der ich mich bis jetzt noch nicht erholt habe.

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Wellen

Wellen auf einem Blatt Papier breiten sich ähnlich wie auf einem See aus, in den man einen Kieselstein wirft.Die WelleNur würde sich die Welle vorwärts als auch rückwärts und ebenso seitwärts in die Zeit ausbreiten. Trifft eine solche Welle auf ein anderes Ereignis, dann regt es dazu an, sich genauso zu verhalten. Die Stärke der Welle hängt von der Stimulierung ab. Das zweite Ereignis schickt nun auch eine quantenmechanische Welle aus, die vorwärts und rückwärts durch die Zeit läuft. Haben beide nicht die gleiche Wellenlänge, sind sie sich also sehr unähnlich, wird das reagierende Ereignis wenig Stärke hervorbringen. Aber es wird in jedem Fall die Reaktion auf das Zubringerereignis sein, ein rückwärts durch die Zeit verlaufendes Echo.

Von einem oder zwei Ereignissen tritt eines ein, weil ein das andere vorhanden ist. Jedes bestimmt das andere. Ohne dieses wechselseitige Bestimmen gäbe es keinen Bezugsrahmen. Egal, ob es im Gehirn oder im Universum eintritt. „Es gibt Verletzung  und es gibt Liebe. Gegensätze wie Licht und Dunkelheit, Ja und Nein, Angst und Frieden“, meine kluge Freundin holte tief Luft.

Ein einzelnes Ereignis im Gehirn stellt für das Bewusstsein kein Ereignis dar. Bewußtsein ist quasi die Beziehung zwischen zwei Ereignissen mittels des quantenphysikalischen Zubringer/ Echomechanismus.  Um einen äußeren Reiz baut sich ein dichtes Wahrscheinlichkeitsfeld auf. Diese Dichte des Wahrscheinlichkeitsfeldes meinen  wir mit Bewußtsein – wenn es zu einem zweiten Ereignis kommt und mit dem  Primärereignis in Wechselwirkung treten kann.

Der Traumzu-stand ist ein Ausdruck von Überlagerungen  quantenmechanischer Wellen  oder Zustände, die im Gehirn erzeugt werden. Diese Zustände sind zwar im Wachzustand da, werden aber durch Eingabe von Wachdaten überdeckt. „So wie am Tage das Sternenlicht das Sonnenlicht überdeckt“, fragte ich. Sie nickte. Erst wenn die Außenwelt abgeschaltet ist, lassen sich quantenmechanische Überlagerungen unmittelbar erfahren. Zuviel Außenwirkung löschen übrigens die feinen Wirkungen der  hirnentsprungenen Überlagerungen aus. “ An jeder Stelle in Raum und Zeit hat dieses Wahrscheinlichkeitsfeld einen positiven Wert. Je höher der Wert, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass an dem betreffenden Ort und Zeitpunkt das Ereignis eintreten wird. Die Quantenphysik kann die Frage, wann und wo ein bestimmtes Ereignis allerdings nicht beantworten. Sie kann nur eine Karte der Wahrscheinlichkeit liefern.  Gut so, mir bliebe die Luft weg. „Du könntest natürlich auch eine komplexe Quantenwelle mit einer rückwärts in der Zeit verlaufenden Welle multiplizieren, dann hättest du immerhin das Wahrscheinlichkeitsfeld berechnet“, erklärte meine kluge Freundin.

Träume verhindern den regelmässigen Temperaturabfall beim Schlafen

Träume sind Aufheizphasen.  Je länger wir schlafen, desto stärker fällt unsere Körpertemperatur ab. Träumen, die gegen Morgen immer länger werden,  verhindern den Temperaturabfall. Das geschieht, weil Träume Erlebnisse produzieren, die Hormone aktivieren, beispielsweise Adrenalin und Noradrenalin. Beide Hormone leiten dir Fettverbrennung ein und der Körper heizt sich auf.

Träume sind nicht gleich Träume. Es gibt Träume, in denen wir wissen, dass wir träumen und den Traum sogar mit unserem Willen lenken können. Das bezeichnet man als luzides Träumen und es ist interessanterweise trainierbar. Es gibt Träume, derer sind wir uns nicht bewusst. Dei gewohnte Zeitstruktur ist im Traum aufgehoben.

Sie geben unerfüllten Wünschen Raum. Sie bieten Lösungen für unverarbeitete Erlebnisse.

Träume könnten aber noch eine viel größere Bedeutung haben, wenn man davon ausgeht, dass die Bewusstseinsmechanismen des Traumgeschehens mit denen des wachen Tagesgeschehen identisch sind.

Bewusstes Wahrnehmen ist schöpferisch. und unabhängig von den Begrenzungen der Raum-Zeit-Realitäten erzeugt. Auch Träume unterliegen diesen Mechanismen.  Ein  nicht abgelenktes Gehirn könnte der Empfänger realer Ereignisse sein, die irgendwo auf dieser Welt stattfinden. Das könnte bedeuten, dass einige unserer Träume die Erlebnisse anderer Personen sind.  Werden wir durch unsere Träume in die Lage versetzt, unsere Wahrnehmung auf andere Realitäten auszuweiten?Das möchte ich mit einem eindeutigen Ja beantworten. Victor in Mexico konnte das und berichtete davon. Auch das gibt es. Alles liegt im Bereich des Möglichen.

to be continued…………..