Die Essener: Eine Reise zu den Ursprüngen

essener

Sie blicken auf eine 2100 Jahre alte Schrift: Ein Fragment der Exodus-Schriftrolle aus dem Qumran-Fund, das die Kapitel 6:25 bis 7:19 der Bibel enthält.

Ein Hirtenjunge, namens Mohammed ad Dhib steigt in der Nähe des Toten Meeres einer Ziege nach und stößt dabei auf Tongefäße, deren Inhalt zu den sensationellsten Entdeckungen der Geschichte gehören. Erst über Umwege gelangen sie in die Hände von Gelehrten.

Fast märchenhaft klingt die Entdeckung der Schriftrollen Qumrans im Jahre 1947. Sie halten die ältesten geschriebenen Texte der Bibel in ihren Händen. In elf Höhlen sind seither 800 Schriftstücke gefunden worden.Im Herbst 1963 fand man noch weitere vier Rollen. Heute spricht die Wissenschaft von einer Höhlenbibliothek und nicht wie gemein angenommen nur von einem Verstecken vor den Römern.

Nicht immer sind es vollständige Texte, häufig auch kleine Fragmente. Beduinen suchten im Laufe der Jahre und finden sie auch. Einige der Manuskripte werden heute in einem eigenen, atomsicheren Museum in Israel aufbewahrt. Das Museum erinnert in seiner äußeren Gestalt an ein Tongefäß. Nicht nur die Schriften befinden sich dort, sondern alle archäologischen Qumran-Funde der vergangenen Jahrzehnte.

qurmran museumIn den gefundenen Schriften finden sich zahlreiche verschlüsselte Namen, Vorgänge, die in bildhafter Sprache beschrieben sind, zahlreiche Anspielungen auf historische Ereignisse sowie Erläuterungen zu den Prophetenbüchern. Zwei Jesaja-Rollen, deuterokanonische (1) Schriften Jesus Sirach (2) und Tobias, Pseudoepigraphen, darunter bislang völlig unbekannte Schriften, die unmittelbar Lehre und Leben der Qumrangemeinde widerspiegeln, ebenso die Damaskusschrift, die bereits aus späteren Überlieferungen bekannt war.
(1) Deuterokanonische Schriften sind Schriften, die nur in griechischer Schrift überliefert waren. Hebräische Originale sind anzunehmen.  Sie bieten Einblicke in die Zeit vor dem Kommen Jesu. Jesus Sirach gehört zur Weisheitsliteratur, datiert vor 175 vorschristlicher Zeit.

(2) Es handelt sich um den jüdischen Lehrer Jesus ben Sirach. Aus dem Text selbst lässt sich ein hoher Bildungsstand ersehen, die Vertrautheit mit dem öffentlichen Auftritt und pädagogische Erfahrung. Weitere Charakteristika sollen seine ausgezeichnete Bibelkenntnis und das Selbstverständnis als „Weiser“ sein.

qumran handschriften

Ein Fragment der Psalmen-Schriftrolle 1956 gefunden.  5 Jahre später erstmals entrollt. Die ältesten  Handschriften der Bibel wurden vom Israel-Museum ins Internet gestellt, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Viele tausend Teile der gefundenen Fragmente bestehen aus Leder, Pergament und Blech.

Ungefähr 100.000 Einzelfragmente sind zu erforschen. Von einigen Fragmenten nimmt man an, es handele sich um neutestamentliche Schriften, jenen 1. Teil des Thimotheusbriefes und des Markusevangeliums, was einer archäologischen Sensation nahekommt.

Es wird davon ausgegangen, dass ein Teil der Schriften in zeitlicher Nähe zur Jesusbewegung entstanden sind. Noch eine Sensation: Als Konsequenz daraus ergäbe sich eine Frühdatierung neutestamentlicher Texte, mit der man bisher nicht gerechnet hat  –  und wohl auch nicht rechnen will. Wenn sie in die Zeit 40-69 v. Chr. zu datieren sind, bricht die gesamte Einteilung des Neuen Testaments zusammen. Man stelle es sich vor, Texte aus dem Markusevangelium kursierten bereits in Qumran herum. Hierüber wird unter Bibelforschern und Archäologen noch hart gekämpft. Es scheint, als könne nicht sein, was nicht sein darf. Auch darum ist es den Wissenschaftlern so wichtig, die Beziehung zwischen Jesus und der Qumran-Gemeinde herauszufinden.

qumran tempelrolle

Die berühmte Tempelrolle. Eine eigens konstruierte Kamera, die verschiedene Wellenlängen nutzt, soll eventuell verdeckte Schriftzeichen sichtbar machen.

Datiert wurde all jenes auf die Eisenzeit, biblisch gesprochen während der Königszeit Israels.
Sie erinnern sich? Steinzeit, Bronzezeit, es folgte die Eisenzeit. Zwischen dem 13. und 8 Jahrhundert verbreitete sich das Wissen über die Eisenverarbeitung. Der erste Abschnitt der Menschheitsgeschichte. Das Klima wandelte sich in jenen Jahren. Es wurde wärmer. Der Wasserspiegel stieg an. Seeufersiedlungen verschwanden. Salz galt in jener Zeit als weißes Gold.
Der jüdische Staat war auf zwei unabhängige Königreiche aufgeteilt worden. Das nördliche hieß Israel, während das südliche Gebiet den namen Judäa (Juda, Benjamin) erhielt.

qumran karte

Palästina zu Zeiten Jesu.

In Qumran gruben und rekonstruierten Archäologen in den Jahren nach 1947. Sie fanden Komplexe mit kleineren und größeren Räumen, Vorratskammern, Zisternen, Töpferwerkstätten. Vermutet wird die  Salzstadt, die beim Geschichtsschreiber Josephus (37-100 n. Chr.) erwähnt ist. Die höchste Blüte erreichte der Platz unter der Regierung des Königs Alexander Janaios (103-76). Man fand 2000 Jahre später Knochen von Frauen, Männern und Kindern. Zu Zeiten Jesu wurde der Ort noch einmal besiedelt. Man fand ferner Hinweise, dass die neuen Bewohner die gleiche Gemeinschaft war, die einige Jahrzehnte zuvor Qumran vermutlich wegen eines Erdbebens verlassen hatte. Im Verlaufe des jüdischen Krieges, 68 n. Chr., zerstörten die Römer die Anlage vollständig.

Josephus, Plinius und andere Geschichtsschreiber erwähnten eine jüdische Gruppe in ihren Schriften. Es gab aber keine originalen Zeugnisse,  authentischen Aussagen waren nicht vorhanden.
Gruppen wie die Sadduzäer, die Pharisäer, die Makkabäer und Schriftgelehrten kannte man. Sie bildeten sich unter dem Nachfolger Alexander des Großen heraus. Unter syrischen Königen waren sie schrecklichem Terror ausgesetzt, herrschte damals eine sehr judenfeindliche Religionspolitik in der Stadt Jersusalem.

Mit den Funden in Qumran wusste  man nun um Verfasser einer Kriegsrolle, der Damaskusschrift, Hymnen und jener Gemeindregeln. Bewiesen ist auch eine Ansiedlung ab 100 v. Chr. bis 68 n. Chr.

Aber wer waren diese Menschen, die fern ab von Jersusalem in Qumran an den Ufern des Toten Meeres ein fast klösterliches Leben führten?

essenersiedlung qumran

Sie mögen sich fragen, warum mich diese Einzelheiten interessieren?
Das hat alles mit den Maya zu tun. Das hat alles mit mir zu tun. Denn mir liefen und laufen diese Themen auf eine Weise in mein Leben, dass ich gar nicht umhin kann, sie nicht an mich heranzulassen. Und vielleicht hat es ja auch etwas mit Ihnen zu tun, wer weiß? Vielleicht haben Sie und ich auch einst dort gelebt?
Ich spüre Ihre Skepsis. Darum erwähne ich es hier:

Kulturgeschichtlich war die Reinkarnationslehre für die Griechen 500 v.Chr., Pythagoräer oder auch Platon ganz selbstverständlich. Diese Vorstellungen ziehen sich über die Römer wie Vergil, Sallust weiter über Lessing und Herman Hesse bis in unsere Gegenwart.

shhhSie sind noch immer skeptisch?
Nun, erst auf dem Konzil von Konstantinopel im Jahr 553 wurde der Reinkarnationsglaube aus dem Lehrgebäude des kirchenchristlichen Abendlandes verbannt. 165 Kirchenleuten entschieden darüber. Vorher war dieser Glaube für alle Christen selbstverständlich. Theologen wie Origenes, Basilides oder der Heilige Gregor lehrten selbstverständlich die Wiederverkörperung der Seele ­ schließlich stand sie ja auch in der Bibel. Basilides, der um 125 in Alexandria lehrte, soll seine Doktrin von den Aposteln Matthäus und Petrus (durch seinen Schüler Glaucus) erhalten haben.

Dieser frühe Gnostiker hatte 24 Bücher als ‚Interpretationen der Evangelien‘ geschrieben. Keines seiner Werke ist heute noch vorhanden, ­ die Heilige Kirche hatte sie alle verbrannt. Sie übersahen einiges. Es gibt eine Reihe von Hinweisen in der Bibel, die aufzeigen, dass die Menschen zu Jesu Lebzeiten an die Wiedergeburt glaubten.

Keine Leben danach bedeutete für die Kirche das „Erben“ von vielen Ländereien. Im Mittelalter entschied die katholische Kirche darüber für wie viel Geld man ins Paradies kommt. Zur Zeit der Gegenpäpste in Avignon hingen den Jesus-Figuren am Kreuz sogar Geldbeutel um die Hüften ­ als Zeichen dafür, dass der Herr Geld auch nicht abgeneigt gewesen sei. Auf Jesus hatte die Kirche das Monopol. Sie war die Mittlerin. Zu Zeiten von Franz von Assisi (um die Jahrhundertwende 12./13. Jh.) stand auf den privaten Besitz einer Bibel die Todesstrafe.
Da staunen Sie, was? Ich jedenfalls staunte, als ich darüber las.

Ein Hinweis in der Bibel ist dieser: Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. (Matthäus 16: 13-­14; Markus 8: 27-­28; Lukas 9: 18­-19)  Seinen Jüngern war das Gesetz von Karma und Reinkarnation bekannt.

einstein2Und es machte – aus meiner Sicht –  auch gar keinen Sinn, einerseits unseren physikalisch und quantenphysikalisch aufgestellten Gesetzen Glauben zu schenken, wir uns denkend in Wellen und Schwingungen und Licht, andererseits zu meinen, alles ende mit unserem körperlichen „Sterben“. Energie verschwindet nicht, sie entsteht auch nicht – sie ist da! E=mc².  Sie kann ihre Form verändern. Wärme ist Bewegung, Musikinstrumente und auch wir sind Schwingung, Bewegung, wenn auch …hui hui…manchmal in ungeordneter Weise.
Jedenfalls gelten Naturgesetze zu verschiedenen Zeiten. Zeit, die ja auch nur eine Konstruktion von uns Menschen ist und eigentlich gar nicht existiert. Mit anderen Worten: Ihr Kristallschälchen, ließen sie es fallen, würde heute wie morgen oder übermorgen zu Boden stürzen.
Warnte ich Sie nicht vor? Diesen Text zu verstehen, bedeutet: Verwandelt zu werden.
Energie kann nicht entstehen und nicht vergehen. Energie ist  etwas, das Bewegung beschreibt und das erhalten bleibt. Laut Einstein ist Masse gleich Energie, sie können ineinander umgewandelt werden. Das heißt, ein Körper kann seine Masse in Bewegung (und andere Existenzformen) „verwandeln“.

Ursache und Wirkung ist so ein Prinzip, welches sowohl im Buddhismus (auch andere noch) als auch in der Physik gilt. In der buddhistischen Sichtweise des Karmas folgt eine Wirkung nicht direkt auf die Ursache. In der äußeren Erscheinungswelt kann eine Wirkung Jahre nach der Ursache eintreten, sogar erst in einem folgenden Leben. Wann genau, ist nicht zwingend festgelegt. Der Geist, der durch den Raum mit allem verbunden ist, speichert alle Ursachen und erzeugt eine der Qualität der vorhergehenden Taten, Worte und Gedanken entsprechende Welt. Die Situation im Jetzt, die Bedingungen, die man vorfindet, setzen sich aus vielen Handlungen der Vergangenheit zusammen. Und jede Handlung wird Auswirkungen auf die Zukunft haben. Damit endet die Geschichte aber nicht. Denn dann wären wir ja nur eine unabänderliche Folge von Wirkungen ausgeliefert- ohne jede Freiheit. Freiheit besteht gerade darin, in seinen Handlungen nicht den Bedingungen unterworfen zu sein, nicht jedem Durst, jedem Zorn folgen zu müssen, sondern diesen Kreislauf durchbrechen zu können. An dieser Stelle trennt sich die klassische Physik vom Buddhismus, dem Denken der Kabbalisten und Essener.

Die klassische Physik sieht Welt als „Billardspiel“: Weiß man genau, wie der Stoß kommen wird, weiß man genau, wie sich die Kugeln bewegen werden. Die klassische Physik glaubt, alles damit zu wissen. Die Quantenphysik sagt „Shh…shhh..Nein, Irrtum“ und begegnet dem Buddhismus. Wie beim Karma folgt eine Wirkung nicht sofort auf eine Ursache. Könne man die Zeit ändern, müsse die Wirkung vor der Ursache kommen.

karlsonNa, halten Sie nur Ihre Armbanduhr ordentlich fest. An dem Ticken Ihrer Uhr werden Sie nichts ändern können.
Anders sieht es aus, wenn Sie auf die Armbanduhr von mir schauen, während ich mit halber Lichtgeschwindigkeit an Ihnen vorbei fliege. Meine Uhr tickt langsamer als die Ihre. Ich altere darum langsamer – aus meiner Sicht! Für mich tickt meine Uhr natürlich ganz normal. Würde ich Lichtgeschwindigkeit erreichen, lebte ich unendlich lang. Und wäre ich noch schneller, könnte ich in die Vergangenheit reisen. Es würden Wirkungen noch vor Ursachen entstehen. Ich bräuchte nur 300 000 km pro Sekunde überschreiten und schon wären „Ursache und Wirkung“ durcheinander. Naja, so einfach geht`s nun auch nicht. Dafür bräuchte ich so viel Energie. Die hab´ich nicht.

Aber es gibt ja jenes bekannte Experiment der Quantenphysik bei der ein Teilchen geteilt wurde, ga-aaanz weit voneinander entfernte und sie dennoch ein Ganzes blieben In dem Moment, in dem man das eine Teilchen beeinflusste, vollzog sich in beiden Teilen alles zeitgleich. Schneller als die Lichtgeschwindigkeit übertrug sich die Information.  Damit ist das Gesetz von Ursache und Wirkung nicht ad absurdum geführt, hier funktioniert ein anderer Mechanismus, den ich Ihnen an dieser Stelle nicht zu erklären vermag. Nur so viel: Was wir heute als Logik bezeichnen, ist nicht viel mehr als ein kleines Mädchen, das großspurig in Mutter`s Pumps herumstolziert. Wir glauben, wir wüssten, womit wir „spielen“. Ich glaube, mit uns wurde ein gründliches Spiel gespielt, das vermutlich dazu führte, dass einige Geschenke an uns, die wir vor tausenden von Jahren erhielten, verlorengingen.

Wiederverkörperung. Karma. Irgendwie scheint klar, wie müssen die Suppe auslöffeln, die wir oder andere uns im Leben eingebrockt haben. Eine scheinbar kleine Tat kann epochale Folgen haben. Origenes schrieb: „Diese Rückkehr zu Gott muß man sich aber nicht als ein plötzliches Geschehen vorstellen, sondern als ein allmähliches, stufenweise im Laufe von unzähligen und unendlich langen Zeiträumen sich vollziehendes.“ (Peri Achon III, 6,6).

Es gibt Hinweise darauf, die es in sich haben. Dejà-Vu`s, Rückführungen, Nahtoderfahrungen.

Ian Stevenson, Professor, Mediziner, erlangte internationale Beachtung durch seine Forschungen, 1967 bis 2001, über Kinder, die spontan (also ohne Hypnose) von Erinnerungen an frühere Leben berichteten und vielfach auch psychologische und körperliche Eigenschaften aufwiesen, die damit im Zusammenhang zu stehen schienen. Es gibt eine Bandbreite von Literatur über Menschen, die sich erinnern, deren Schilderungen man nachverfolgte und die sich allesamt bewahrheiteten.

Auch die Kabbalisten und  Essener glauben daran, dass die Seelen, unser Bewusstsein nach dem Tod fortlebt.
Eine Ausbildung in den Heilmethoden der Essener kann nur von Menschen gemacht werden, die in ihren früheren Leben einmal Essener waren.

Zurück nach Qumran. Die noch unbeantwortete Frage, warum mich  jene Einzelheiten in Qumran interessieren, will beantwortet werden:

drehungVor einigen Monaten wusste ich noch nichts von der Kabbalah, nichts von der Merkabah, dem Lichtkörper, nichts von dem Heilwissen und jenen heiligen Codes, ihren Verschlüsselungen hinter aramäisch-hebräischen Buchstaben. Mein Fokus lag mit Aufenthalt Mexico bei den Maya. Dort in Mexico begegnete mir auf der Halbinsel Yucatan erstmals jene uralte Weisheitslehre des mystischen Judentums. Mantren-Gesänge der heiligen Codes, Hinweise auf das Buch Henoch, Ain Soph-Mantren, der Lebensbaum mit seinen 22 Emanationen und vieles mehr.
Zurück in Deutschland gab es Begegnungen, die völlig unerwartet in mein Leben kamen und für die ich dankbar bin. Sie weiteten und schärften meinen Blick.

Ich stolperte auch über die Maya-Stadt Caba auf der Halbinsel Yucatan. In Beschäftigung mit der Kultur und den Kalendern der Maya begriff ich, es gibt  Ähnlichkeiten und Verbindungslinien zwischen dem  einzigartigen kosmischen Wissen der Maya und der Kabbalah, die bis hin zu Platos Atlant(is) führen.

Eine Schamanin, die mir unmittelbar nach Rückkehr aus Mexico  –  noch immer staune ich darüber –  in meiner Wohnstadt begegnete, nahm mich Wochen später mit in ein Zentrum, das von einer Essener-Meisterin geführt wird. Als ich durch die Tür schritt, hatte ich keine Ahnung, was Essener sind. Schon längst ließ ich nur noch geschehen. Ich wollte einen Blick erhaschen. Und so lernte ich an jenem Tag, neben anderen wunderschönen Dingen, auch die Heilmethoden der Essener kennen. Ich stand vor der Essener-Meisterin, sie saß, hielt eine Hand vor meinem Herzen. Die rechte Hand richtete sie dabei in die Höhe. Etwas sehr Starkes an Energie spürte ich in mein Herz schießen. Mein Körper drückte sich dem entgegen, sonst wäre ich rückwärts weggestolpert. Ich staunte und zugleich genoss ich  jenes wunderbare Gefühl danach. Ich fragte ich nicht was, wieso, warum, war ich viel zu überwältigt. Verstand und Logik legte ich beiseite. Ich wusste, etwas ganz Außergewöhnliches war mir begegnet.

Es vergingen einige Monate, meine Welt waren die Maya. Ich beschäftigte  mich mit dem, was mir zuvor in Mexico begegnet war. Doch das Thema ließ mich seither nicht mehr wirklich los. Irgendwann begann ich zu recherchieren und las über die Essener. Inmitten all diesem sollten mir erneut jene  kabbalistischen Weisheiten mit Schaffenskraft und ihre aramäischen Mantren begegnen. Über eine Anfrage einer Leserin erhielt ich Kontakt zu Menschen, die mit Tiefenwissen aufwarteten. Auch diese „Kurzreise“ gestaltete sich spannend. Im Dezember und Januar zog es mich wieder zu den Essenern. Es gab weitere persönliche Begegnungen. Und es waren wunderschöne und außergewöhnliche Erfahrungen. Ich wusste seit der Erstbegegung: Sie sind Heiler. Ich lernte: Jeder der Essener trägt einen besonderen Aspekt des Christusbewusstseins und transportiert diesen auf die ihm gemäße Weise. Die Grundlage ihrer Heilkraft ist das Christus-Licht. Ihre Heilmethoden bewirken eine starke Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Irgendwie schienen sich auf meinem Weg einzelne Fragmente zusammenzufügen, denn die aramäische Kabbalah soll ihren Ursprung bei den Essenern haben.

„Wisset,
dass bevor die Emanationen ausgeschüttet wurden
und das Geschaffene geschaffen wurde,
das erhabene, reine Licht alles Seiende füllte
und es keinerlei leeren Raum gab.“
(Kabbalist R. Isaak Luria (16. Jahrh.)

Sie sind jene Menschen, die in Qumran bereits in vorchristlicher Zeit fernab von Jerusalem als eine Gemeinde lebten. Es sind ihre Schriftrollen, ihre Töpferwerkstätten, die man 1947 in den Qumran-Höhlen am Toten Meer entdeckte. Und das macht es so außerordentlich spannend für mich.

So jetzt wissen Sie, warum ich Sie und mich mit all diesem hier „belaste“.

Die Essener

Es muss um 152 vor Christi Geburt eine turbulente und wirre Zeit gewesen sein. Asidäer – „die Frommen“, Makkabäer und all die anderen Gruppierungen, jeder hat seine eigenen Forderungen und Vorstellung vom Leben.
Abtrünnige, Separatisten bedeutet im Aramäischen Perischia, zu Deutsch Pharisäer. Sie trennten sich vom Volk. Die „rechten Lehrer“, jene Frommen, genannt Asidäer trennten sich in jenen Jahren von ihrer jüdischen Gemeinde. Sie gelten als Vorläufer der Essener. Das Wort „Essener“ ist eine Übertragung des aramäischen Wortes „chasaia“ ins Griechische,  griechisch Essaioi und bedeutet wie Aisdäer „die Frommen“.

Die Essener übernahmen die Traditionen der Asidäer. Zugleich entwickelten sie aber auch neue Vorstellungen. Sie sind die Nachfahren der Bewegung der Frommen, während sich die Pharisäer von den Asidäer trennten.
Die Essener waren sich sicher, die Gründung einer eigenen Gemeinde bedeutete die Erfüllung dessen, was in den prophetischen Verheißungen angekündigt worden war.

Es gab zu jener Zeit drei Schulen der Juden. Der Geschichtsschreiber Falvius Josephus spricht von den drei Schulen, die der Pharisäer, Sadduzäer und Essener. Ihre Zeit setzt er in das zweite vorchristliche Jahrhundert.

Der „rechte Lehrer“ der Essener

Er war Priester und hat der Gemeinschaft Gestalt gegeben. Er verließ den Jersusalem Tempel und prägte die Frommen entscheidend. Die Mitglieder sollten ein heiliges Haus für Israel und ein Fundament des Allerheiligsten für Aaron sein, so steht es in dem Damaskusdokument. An die Stelle der materiellen Opfers traten Gebet und ein guter Wandel.  Es war ihnen nicht mehr möglich, im Tempel zu Jerusalem zu opfern. So wurde die Gemeinschaft selbst zum Tempel. Für sie gab es nur eine Quelle allen Seins, die sie Vater-Mutter-Gott nannten. Dies unterschied sie von den Ägyptern, die an viele Götter glaubten. Sie verstanden sich als die „Söhne des Lichts“, die den Gottesbund weitertragen. Die „Söhne des Lichts“ folgen Gott und seinen Engeln. Es gab natürlich auch Töchter des Lichts. In der Gemeinde lebten und wirkten Männer und Frauen gleichberechtigt. Die Ämter der Gemeinschaften waren für alle erreichbar, unabhängig vom Geschlecht.

Im Lehrer des Gerechten sahen sie den letzten Propheten, um die aus Israel zu sammeln, die erwählt waren. Sie sahen sich als jene, die den Willes Gottes in „rechter Weise“ erfüllten. Der Lehrer ähnelt eher der Gestalt Johannes des Täufers, nicht aber Jesu, sagt die Wissenschaft. Aus den Quellen ginge nicht hervor, dass die Gemeinde ihn als Messias verehrte.  Mit ihm verbinden sich zadokidische (priesterliche) Rechtstraditionen, also eher eine mönchisch-asketische Orientierung. Andererseits gab es eine fromm-asketische Gruppe, deren Mitglieder heirateten.
Die Essener standen in Opposition zum Jerusalemer Tempel. Sie kritisierten „unreine“ und „sündige“ Priester.
Jesus wurde von den Essenern ausgebildet. Johannes der Täufer soll auch zu ihnen gehört haben und in Qumran aufgewachsen  sein, sich aber später von ihnen gelöst haben. Ebenso werden Herodes ausdrücklich Sympathien für die Essener nachgesagt. Ein Jerusalemer Stadttor wurde als „Tor der Essener“ bezeichnet. Archäologen fanden dieses Tor. Auch nordwestlich des Tores  soll es ein Essener- Viertel gegeben haben.

Essener waren in Jerusalem präsent.

Einig ist sich die Wissenschaft  darin, dass die Essener keine einheitliche Bewegung innerhalb der messianischen Strömungen zur Zeit Jesus darstellten.  Nach der Qumran-Vorschrift gestaltete Toilettenanlagen, Ritualbäder, auch die Verstecke der Kupferrolle werden in diese Richtung interpretiert. Es gab geistige Verbindungen zu Jesus. Er stand in engem Kontakt mit den unverheirateten Geschwistern in Betanien. Die ersten Jünger wechselten im Essenergebiet zu Jesus. Christen fanden nach der Kreuzigung Jesu Unterschlupf bei den Essenern. Jesus Rede von der Königsherrschaft gilt als ein weiteres Indiz. Vor allem im Gottesdienst der Essener wurde Gott als König gepriesen. 55mal wird Gott in Sabbatliedern „melekh“ genannt, 21mal erscheint „malkuth“, das die Königsherrschaft Gottes meint. Einiges soll dafür sprechen, dass mit den „Eunuchen um des Himmelreiches willen“ in Matthäus 19, 10-12, die Essener gemeint waren, weil sehr viele von ihnen unverheiratet blieben. Die essenische Idee, dass man Bösen durch Guttun überwinden kann, hat Jesus in seine Umwertung aller Werte eingebaut und weiterentwickelt. Auch das Abendmahl erschließt sich aus dem Jahreskalender der Essener, die ihre Jahre nach dem Sonnenkalender einteilten.

Galiläa, wie auch Samarien, eine der nördlichen Provinzen Palästinas auch zur Zeit Jesu, ist das Geburtsland und Hauptwirkungsgebiet von Jesus. Die Essener sollen die „mächtigste religiöse Elitegruppe des palästinischen Judentums“ gewesen sein. Seltsam scheint, dass der Name im Neuen Testament gänzlich fehlt.

Nicht alle von ihnen lebten in Qumran. Josephus spricht von 4000 Essenern, die verstreut in Gemeinschaften in Orten und Städten lebten. Das in der Höhle 6 gefundene Damaskusdokument geht von mehreren Gruppen verheirateter Gemeindemitglieder außerhalb Qumrans aus. Die Qumran-Gemeinde spaltete sich also nicht nur von der gesamten jüdischen Gesellschaft, sondern auch von der breiteren essenischen Bewegung ab.  Vielleicht war Qumran ja auch so etwas wie der „Vatikan“ der essenischen Bewegung?

Die Essener waren und sind ein Volk der Heiler und Seher, und so waren sie im gesamten Nahen Osten als Therapeuten oder „die Heiler“ bekannt.

Im nächsten Artikel folgt: Die Sozialstruktur der Essener.

Meine 3. Matrixerfahrung

Meine 3. Matrixerfahrung

Um das Maß vollzumachen, steuere ich noch weitere meiner persönlich gemachten Matrix-Erfahrungen bei:

Die kosmische Ordnung scheint bei Nacht so gestapelt, dass Energie auch ohne eine konkrete „Lenkung“ erfolgen kann.

Ich saß spät in der Nacht an meinem Computer, schrieb, als ich plötzlich bemerkte, wie mich eine ankommende Energie in mein Kissen drückte.
Es wurde so stark, dass ich meinen Laptop zur Seite stellen musste. Etwas drängte sich vor meine Brust.
Mit Renate, die mit mir die letzen zwei Fernlenkungen durchgeführt hat, war nichts verabredet. Es war Nacht, sie schlief, dachte ich mir. Was passiert hier gerade?
Ich musste mich zurücklehnen. Alles landete heftig vor meinem Brustraum bis hoch zum Kinn. Es hob mein Kinn! So stark wurde es.
Und ich übertreibe nicht in meiner Beschreibung.

Ich ließ geschehen. Nichtwissend, wer mir hier gerade dieses wohlig-angenehme Glücksgefühl sandte. Klar war es auch unheimlich, weil es von Renate nicht sein konnte, sie schlief. Ich legte meine Hände auf meine beiden Beine. Es weitete sich aus. Wieder spürte ich eine starke Energie an meinem Hinterkopf – wie so ne Art Lorbeerkranz. Und ich spürte ein zartes Wirbeln auf meinem Kopf. Dann begann es in meinen Armen bis hinunter in die Finger. Es kribbelte heftig. Etwas übernahm meine Hände. Sie stellten sich seitlich auf. Ich spürte ge- ball- te Energie im Raum zwischen meinen Händen.

Das setzte sich eine ganze Weile fort. Selbst später beim Einschlafen spürte ich die Energie noch an meinem Hinterkopf.

Natürlich schrieb ich Renate, die 400 Kilometer von mir entfernt lebt, eine Email, und berichtete ihr sofort von meiner dritten Erfahrung. Ich fragte sie, ob sie mir gerade etwas geschickt habe?

Am nächsten Tag erhielt ich die Antwort-Mail von ihr.

Sie habe mich nicht ge-matrixt. Sie sei in der Nacht kurz aufgestanden. Zwischen Gang zur Toilette und Bett habe sie  ihren ganzen speziellen Kontakt im Feld der Informationen gefragt, ob sie ihren Freundinnen, drei an der Zahl, Neutrönchen senden solle. Dann legte sie sich wieder schlafen.

Ihre Frage wurde  zu meiner konkreten Erfahrung.  „Du hast mich nicht direkt ge-matrixt und so derart Starkes landet hier bei mir! Von welchem Stern bist du? „, war meine Reaktion .

Ich weiß, hier werden jetzt viele den Kopf schütteln. Ich habe es  exakt so erfahren, wie hier beschrieben. Spürbar. Ich bin in mein Kissen gedrückt worden. Es war mindestens dreimal so stark wie bei den anderen Lenkungen. Es war mir nicht möglich meine Arme vor dem Computer zu halten, weil sich Energie dazwischen drängte.  Es ist ein ausgesprochen wohlig-weiches Gefühl. Es war wieder so, dass ich mein Körpergewicht überhaupt nicht spürte, der Atem frei und leicht. Mein gesamter Körper lag in völliger Schwerelosigkeit.
Ich bin selbst perplex. Renate stellte einzig eine Frage, 400 Kilometer von mir entfernt, und so etwas geschieht.

…darauf vertrauen, dass wir umgeben sind von „Glückshelfern“
im „Meer aller Möglichkeiten“
…wissen, wir tragen Schöpferwissen in uns.

In diesem Sinne…
Auf besondere Nachfrage:

1. Fernmatrix-Erfahrung

https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2013/11/18/jenseits-von-gezogenen-gedankengrenzen/

2. Fernmatrix-Erfahrung
https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2013/11/20/es-gibt-locher-in-unserer-angenommenen-realitat/

Jenseits gezogener Gedankengrenzen

frautraeume

Zeichnung:Kunze

 

Genug gelernt, genug erkannt? Die Hände in den Schoß legen?
Niemals.

Ich lasse die Möglichkeiten nicht an mir vorüberziehen.

Auszuschließen ist nichts, anzunehmen alles.

Ich hielt mich heute für eine schöne Weile im Raum spiritueller Höhenluft auf.

Renate , Luftlinie 400 Kilometer von mir entfernt, gab mir einen Schubs per Welle und meine Reise begann.

Es wurde ge-matrixt. Und ich würde es hier, an dieser öffentlichen Stelle, nicht schreiben, wenn ich es nicht selbst erfahren hätte, gefühlt, gespürt hätte und noch immer spüre.
Ich habe es erfahren, und darum berichte ich darüber  (auch in Richtung Thailand-Gruppe).
Einiges zum Thema Quantenphysik lässt sich ja nun in diesem Blog lesen. Jede Menge Theorie.
Mit  meinem Aufenhalt in Thailand und in Mexico konnte ich über erste praktische Erfahrungen berichten.

idee63Heute kann ich konkret über noch eine ganze andere Erfahrung sprechen. Ich trete  sozusagen erneut als Zeitzeugin auf.

Die Uhrzeit war vereinbart. Suche dir dein Thema,meinte Renate zu mir. Das tat ich.
In aller Offenheit und Entspanntheit saß ich vor meinem Tisch und wartete ab, was passiert. Dabei dachte ich an mein gewähltes Thema.

Roundabout 400 Kilometer von mir hoben sich Arme, erfuhr ich nach der Session, während mir hier zeitgleich meine Hand gegen die Tischkante schlug. Beide Hände  begannen mir zu zittern. Mir war ganz sicher nicht kalt.  Ich hab`s erlebt. Glaubt es mir. Ihr könnt mich jetzt von mir aus für ver-rückt erklären. Ich bleibe dabei. Ich hab`s erfahren.  Bei mir kam eine Riesenwelle von Energie an. Wirbelnde Bewegungen vor meinem Herzraum waren mehr als deutlich zu spüren. Für eine Zeit dachte ich, jemand steht hinter mir. Etwas baute sich auf. Als wenn ich gescannt wurde. Aber auch um mich herum, war etwas. Oh, die Worte fehlen. Manches lässt sich nicht in Worte fassen.  Anders kann ich es nicht beschreiben. Wohlig. Sehr wohliges Gefühl. Dann fing es am Kopf an. Als wenn mir jemand eine Krone aufsetzte. Seitlich, rechts und links,  zunächst spürte ich eine immense Ladung auf mich zukommen. Ganz intensiv, wie so ein Satz heiße Ohren. Bis auf Ohrenhöhe spürte ich es. Dann fing es an, sich über meinem Kopf  wirbelnd anzufühlen. Wie eine Drehscheibe. Dann floss es seitlich am Kopf bis zu Schulter hinunter. Diese Energie wurde so stark, dass ich die Augen schloss. Ich spürte meinen Körper nicht mehr. Ich hatte das Gefühl, ich atme in einen leeren Raum hinein. Alles beschwingt leicht.  Ein wunderbares Gefühl. Das klingt noch immer nach an meinem Hinterkopf.

Dieses Gefühl hinter meinem Rücken erklärte mir Renate so:
Martina`s Lichtsäule im Bereich der Wirbelsäule ist aktiviert worden.

Das war anders, als alles andere, was ich bisher in meinem Leben erfahren durfte.
Ich weiß, dass hier jetzt einige denken werden: jetzt dreht sie durch. Nein, ich drehe nicht durch. Ich nehme mir  lediglich die Freiheit, nicht dort aufzuhören, wo die Grenzen der Menschen beginnen.

„Höre nicht auf, wo die Grenzen der Menschen beginnen,  sondern zeige ihnen, dass sie jenseits dieser Grenzen leben können.“(Agni)

Ich war zunächst sprachlos. Ich fühlte, was zu fühlen war. Und es war auf das größte Maß wunderbar angenehm. „Was hast du mit mir gemacht?“, fragte ich im Anschluss daran.
Renate: „Ja, was hab ich gemacht? Eigentlich nicht viel. Gemacht hast du es im Grunde. Ich habe Selbstheilung angekurbelt.“
Ich  bin im ‚Meer aller Möglichkeiten‘ eingetaucht. Nicht theoretisch, sondern in ganz praktischer Form – eine gigantisches Gefühl  der Klarheit, Leichtigkeit,  Sanftheit. Reinheit umgibt mich. Es kam wirklich auf mich zu. Keine Spur von Anstrengung, ganz im Gegenteil, ich hatte noch nie so ein Gefühl, in eine derartige wohlige Leere hinein zu atmen.

So fühlt sich also Fernlenkung, Fernheilung an….

Schleife

„Mein lieber Schwan, da kam eine gewaltige Reaktion zurück“, meinte sie später.

Sie spürte 400 Kilometer von mir entfernt dann einen Widerstand. Sie dachte:  Alle ist bereits erledigt – Vezuma (Verbindung zur Matrix). Ich spürte, wie sich alles ganz sanft  nach und nach von mir  zurückzog. Weiche Rückkehr.

Es war Renate, die vor Wochen mit der Frage an mich herantrat, ob sie  Ausschnitte aus meinen Artikeln für ein weiteres Portal  verwenden dürfe.  Nun, Tage später bot sie mir diese Session an.  Ich wäre nicht mal auf die Idee gekommen. Man muss einfach nur das Leben auf sich zukommen lassen, dann geschehen solche Wunder.

Und nun dieses hier. Gesunde spirituelle Höhenluft.

(Liebe Carola, sie geschehen tatsächlich – die Wunder!)

Erfahrungen sind es wert, gemacht zu werden

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Selig die Unabhängigen und Erwählten, sagte Jesus. 

Ziehe man uns auf die Höhe des Eifelturmes und nähme uns das existierende Nichts, hätten wir die Größe eines Flohs von drei Millimetern.  Man müsse uns mit dem Mikroskop suchen, nähmen wir die Leere heraus.  Wir bestehen zu 99,99999999 Prozent aus masseleerem Raum. Das Nichts sei keinesfalls ein Vakuum, sondern ein Raum voll mit Energie und Informationen, die darauf warte, abgerufen zu werden.  Und dass wir uns trotzdem mit der Faust nicht durchhauen können, hätten wir allein dem Umstand zu verdanken, dass die Bindungen der Moleküle mit einer enormen Kraft ausgestattet seien, sagt  uns die Quantenphysik. (Dr. U. Warncke,  Quantenphilosophie und Spiritualität)

Rund 70 bis 80 Billionen Zellen wirken in unserem Körper, alles in der Zusammenarbeit von  Körper Geist und Psyche.  Unser Gehirn verarbeitet  pro Sekunde 400 Milliarden Informationen. Ungefähr zweitausend davon werden uns überhaupt nur bewusst! Unsere Aufmerksamkeit können wir dabei auf jede beliebige Situation lenken.  Der Körper ist eine Protein-Zellmaschine. Hautzellen produzieren Hautproteine. Muskelzellen produzieren Muskelproteine. Magenzellen produzieren Magenproteine, sogenannte Enzyme. 10 Millionen Zellen verlieren wir in jeder Sekunde und 10.000 neue Zellen  werden wieder hergestellt.  Wenn unsere Gene angeschaltet werden, produzieren sie ebenfalls Proteine.  Eine DNA besteht aus einfache Zucker und Proteinstückchen. Was hat eine DNA dazu veranlasst, sich in ein Muster zu organisieren?  Damit aus Milchzähnen richtige Zähne werden, muss die DNA einiges über den Verlauf der Zeit wissen. Sie wusste, dass das passiert, als sie noch in der Gebärmutter war. Selbst der Tod könnte dann in DNA vorprogrammiert sein. Vielleicht wartet die DANN nur darauf, uns von unserem Platz in der Unendlichkeit zu erzählen.

Wir können 24 Gene einfach dadurch anschalten, dass wir glücklich sind. Die winzigste Lücke zwischen zwei Nervenenden im Gehirn beinhaltet das Potential für alle Erfahrungen. Der Mensch ist ein Wunderwerk.

Wir sind geboren. Hineingeboren in einen Mutterschoß.  Ein Mechanismus ist geboren, der siebzig bis achtzig Jahre lang arbeiten wird. Wir sind präsent. Mit Hilfe der Bewegung des Verstandes können wir an Zukunft denken. Er kann sich auch Sorgen darüber machen, wohin wir gehen, wohin wir nicht gehen, was nach dem Tod geschehen wird. Er macht sich auch Gedanken darüber, wo er vor der Geburt war.

Eine einzige Bakterie im Universum könnte die Schöpfungsgeschichte neu schreiben. Wären die Kräfte der Natur nur ein Millionstel Grad aus dem Gleichgewicht gewesen, gäbe es keine Stern und kein Leben.

Es gibt da etwas. Hier drinnen in Ihnen und in mir. Es ist dieselbe Intelligenz, die unser Herz schlagen lässt. Unser Herz transportiert 400 Liter Blut pro Stunde durch einhunderttausend Kilometer Blutgefäße, die nur drei Prozent unseres Körpergewichts ausmachen.  Denken Sie an das Schlagen Ihres Herzens. Gibt es einen höheren Geist, der das für uns erledigt? Was meinen Sie?

Als Geistwesen leben wir an der Oberfläche, angelockt von einem Licht von oben, das wir nicht so recht erkennen können. Tage streichen an uns vorbei und formen unsere Sichtweise. Wir fühlen, wir denken, wir wollen zum Ausdruck bringen. Jeder Mensch ist darüber hinaus voll von Dingen, die sich nicht sagen lassen.

birneIch kann es nicht fassen, dass Menschen jeden Morgen aufstehen und nicht dankbar sind zu leben! Jeden Tag!
Wie können wir hinter dieser Präzision keine Intelligenz vermuten? Die Grenzen der Wissenschaft werden unscharf  und mit dem Geist verschwimmen sie.
Es gibt einen großen Plan, davon bin ich überzeugt.  Es gibt ein universelles Bewusstsein.

Eines ist sicher: Irgendwann werden wir wieder dorthin gelangen, woher wir gekommen sind.
Heute nähert man sich wissenschaftlich der Vorstellung aller Weisheitslehrer der vergangenen Jahrtausende ebenso wie dem Wissen aller indigenen Kulturvölker an, dass wir uns vermutlich sogar von jenem Gedanken lösen müssen, dass alles in unserem Gehirn geschieht. Es gibt etwas in jenem Raum, das ist das, was uns die Kraft gibt, unseren Körper zu heilen, Frieden in unsere Welt zu bringen und diese Welt zu verändern, wenn wir die Sprache verstehen, um zu diesen Dingen zu sprechen, die leer sind. Alles, was in unserem Körper geschieht, wird  in der 5 u. 6. Dimension gesteuert, erklärt nun auch endlich die Wissenschaft, präziser die Quantenphysik.

Denken Sie sich Ihr  Gehirn  am besten „nur noch“  als eine Antenne. Die gute Nachricht, die Kommunikation findet in jedem Moment statt.  Sie wird in jedem Moment aktualisiert.
Trösten Sie sich bitte, ohne das menschliche Gehirn ginge es aber auch nicht. Es würde nur eine Quantensuppe existieren.  Mozart schrieb mit neun Jahren seine Symphonie, mit 12 Jahren seine erste Oper. Ein Wunderkind erscheint nicht einfach so. Es wird durch eine Intelligenz geformt.  Chaos ist nur eine Illusion.  Man sieht es nur, wenn man nicht genug Weitblick hat.

Manche  von uns werden zu Hellsehern und blicken in die Zukunft. Hellseher sind auf eine Welt eingestellt, die sich noch nicht manifestiert hat. Aber wie können innerliche Neuronenblitze, äußeren Ereignisse gleichen, die noch nicht stattgefunden haben.  Die Antwort liefert uns nun auch die Quantenphysik: Es gibt keine in der  Zeit festgelegten Ereignisse, es gibt nur unendliche Wahlmöglichkeiten. Und wir bestimmen, welche der Möglichkeiten greifbar werden. Jetzt und später findet Zukunft statt für den Hellseher. Sie haben den Zugang zu jenem erweiterten Bewusstsein und dem Wissen, dass alles miteinander verknüpft ist.  Sozusagen ein  Bindegewebe in einem Netz von Seelen.

https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2013/02/26/zuruck-aus-der-atempause-re-naissance-der-sinne/

Agni Zwiebel

Quelle:Agni

Unsere erste Wirklichkeit ist unser Geist, unser Bewusstsein, alles andere von Wirklichkeit  sei nicht mehr als eine Vermutung, lautet eine weitere Aussage der jüngeren Wissenschaft.  Der freie Wille dringt sozusagen in die Physik ein!  Willkommen möchte man ihnen zurufen. Willkommen bei den Weisheitslehren östlicher Traditionen, bei  den Mayas, den Aborigines, den Hopi, den Zulus, den Maoris, bei  allen indigenen Kulturen, bei allen heutigen spirituellen Heilern, die schon längst mit diesem Wissen arbeiten,  die es jetzt noch wissen und  die es in alten Zeiten wussten und damit  lebten. Es ist der Akt in uns. Dieser Akt macht das Universum erst zu dem, was es ist. Fern von Raum und Zeit.  Es ist unsere gefühlte Überzeugung. Darauf gründet sich Realität.

Am Anfang war das Licht, nicht das Wort, nicht der Gedanke.  Information ist der Urstoff des Universums, erklärt uns heute die Quantenphysik. Wirklichkeit besteht aus Information nicht aus Materie.  Information ist Licht. Licht sind Wellen/Schwingungen.  Licht ist nicht ohne Grund in allen alten Hochkulturen immer etwas „Höheres“ gewesen.  Licht transportiert Ereignisse in Zeit.  Photonen formen Muster, die irgendwann als Zeit auftreten. Hellsehen erlaubt  beispielsweise einen Zugang ins Bewusstsein, dass nicht von Zeit eingeengt wird. Das ist das eigentlich Wunder von Photonenblitzen, die durch das Gehirn flitzen. Jeder Augenblick kann einen Zugang zu unendlichen Möglichkeiten bedeuten

Alles, was wir begreifen müssen für dieses Leben  wurde uns mitgegeben. Es ist da. Auch wenn wir es nicht sehen können. Alles, was wir je brauchen werden, tragen wir in unserem Inneren. Wir müssen uns nur darum kümmern, ständig, nicht nur sporadisch.

Heute sagt die Wissenschaft, dass jeder Gedanke, der mit einem Gefühl verbunden ist,  Molekülverbindungen verändern kann. Dieser Verbindungen geschehen durch Elektronen. Und die Eigenschaft jener Elektronen kann ich mit meinem Bewusstsein verändern. Im Klartext: Ich kann Materie verändern.  Man ist heute auch in der Lage mit dem Bewusstsein Materie zu informieren, auch über Meditation. Sie hätten die Antworten schneller finden können, hätten sie die Maya in Guatemala und Mexiko gefragt. Seit Jahrtausenden speichern sie ihr  Urwissen in Kristallschädeln ab. Wissen, dass jederzeit wieder abgerufen kann.  All dieses Wissen war bereits 500 Jahre vor Christi Geburt Bestandteil der Lehren von Philosophen wie Parmenides oder Empledokes  und anderen Gelehrten jener Zeiten. Es ist Wissen, dass immer schon existierte. Es ist uraltes Wissen.  Innen wie außen. Unten wie oben. Alles ist in dir. Nichts existiert unabhängig von dir.

Wir Kinder der Industrialisierung hätten verantwortungsvollere Schriftgelehrte gebraucht, die Jesus Gedanken wortgetreuer aus dem Aramäischen ins Griechische hätten übersetzen wollen.   Wir hätten jenen Machtbesessenen, die alchemistisches Wissen  hinter den Türen größter Geheimhaltung verschließen mochten, mehr auf die Finger klopfen sollen.

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Die Quantenphilosophie sagt auch: Der Geist schafft Materie. Nun, Jesu sagte nichts anderes:  Wenn das Fleisch um des Geistes willen ins Dasein gekommen ist, so ist es ein Wunder aller Wunder… Das Bewusstsein ist die Quelle, die Welt ein Nebenprodukt.
Geht hin und heilt Menschen –  Geht hin, und gebt ihnen ihr Zentrum. Wir sind  so sehr in Gedanken und in der Welt verstrickt, wir sollten im Sein wurzeln. Denkt an das, was aus euch herausgeht, kümmert euch nicht so viel darum, was hineingeht. Wie transformieren wir Beleidigungen? Kommt Liebe oder Hass?  Worauf es ankommt, ist, nie zu vergessen, dass du es in dir verwandeln musst.

Bei aller Beschäftigung können wir es  aber dennoch schaffen, am Sinn des Lebens vorbei zu stolpern!

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Babaji

Zum Verändern gehören nämlich die entsprechenden Gefühlsmomente. Die sind notwendig, damit Information abgerufen wird. Information, die mich ursprünglich mal aufgebaut hat: Gesundheit.
Mit meinen Gedanken und Gefühlen kann ich mir schaden, ich kann mir aber auch gut tun.
Gedanken können Heilung, aber auch Schaden in Gang setzen. Warum?  Weil Heilung eine Angelegenheit des Körpers selbst mit dem Geist ist.

Unsere interne Umwelt ist es, die wir regeln müssen.
Wenn Gedanken Krankheiten hervorrufen können, dann können wir mit Gedanken auch Gesundheit hervorrufen.

Wenn wir  allerdings jeden Tag dieselben Gefühle fühlen, wird sich nichts ändern.
Könnte das Ihr Leben sein?:  20 Jahre Hass, 5 Jahre Wut,  10 Jahre Angst, deshalb bin ich krank geworden.
Jede Krankheit geht aus Stressboten hervor.  Zwischen 75 bis 90 Prozent aller Krankheiten sind stressbedingte Krankheiten in unserer westlichen Welt.  Das limbische System schüttet  enorme Mengen Adrenalin und Cortison aus, wenn wir im Stress feststecken.  Eine Menge von Energie verbrauchen deswegen.
Sie haben es vielleicht schon selbst erlebt, wenn ein Mensch etwas Schlimmes erlebt, kommt es vor, dass seine Haare am nächsten Morgen grau sind. Der Ausschalter unserer Gene ist am Wirken. Gene sind wie An- und Ausschalter. Wenn wir demselben System immer dasselbe Signal geben, bleibt die chemische Ordnung bestehen.
Heute bemerkt ein Zuckerkranker seine Unterzuckerung nicht mehr, weil es dank der Pharmazie Medikamente dafür gibt. Was für ein Fortschritt! Jetzt fällt der Kranke um, ohne es zu bemerken.  Haben Sie eine Erklärung dafür, dass in der Gruppe der Ärzte, die Alkohol –und Drogenprobleme am höchsten sein sollen?

chakra2Wir haben es mit einer Kraft zu tun, in uns sowie da draußen im universellen Bewusstsein. Im Informationsfeld, das die Wissenschaft auch das Meer aller Möglichkeiten nennt, in dem es nur so wimmelt von Energie und Information. Es ist eine Beobachtung,  die aus dem Möglichen in die Kraft hineinschaltet, es also in die Realität zieht.  Es ist diese Beobachtung , die an ein Geben von Sinn und Bedeutung gekoppelt ist. Dafür ist ein Bewusstsein notwendig. Unbewusst geben wir Menschen  Sinn und Bedeutung mit Gefühlen.

 

Eigentlich müssten wir ein völlig anderes Leben führen!

Wir sollten Schulen der Gefühle aufbauen, statt Jahreszeiten über Kriegsbombardements  zu lehren. Wir sollten lernen, die  „richtigen“ Gefühle zu fühlen, solche Gefühle,  die uns ein friedliches, freundliches,  ein zuversichtliches und ein gesundes Umfeld schaffen und auch garantieren. Das sollte nicht nur im Interesse jedes Einzelnen sein, sondern auch im Interesse aller nachfolgenden Generationen. Denn, was wir an Gedanken und Gefühlen – sprich an Informationen in die Realität bringen, bleibt auf ewig in jenem  Feld der Informationen gespeichert. Aus jenem Feld fischen auch nachfolgende Generationen ihre Informationen heraus.

Mit jedem Gedanken, jeder Handlung speichern wir etwas im Quantenuniversum ab. Sie haben eine Wirkung, die  absolut über das Persönliche hinausreicht.  Damit haben wir Verantwortung. Je unverantwortlicher wir mit unseren Gefühlen und Gedanken umgehen, umso schlechter sieht es für Natur und Mensch aus.

Wir nehmen Wirklichkeiten in Beziehung auf unseren  auf Chemie basierenden Gefühlen wahr. Wir überlagern unsere Bilder mit unseren Erinnerungen.  Wenn wir einen unsicheren Gedanken produzieren, fühlen wir uns auch unsicher. Wenn wir das immer tun, wird es zu einer Gewohnheit. Die entsprechenden Botenstoffe produziert unser Körper.  Das nennen wir dann Konditionierung und irgendwann Persönlichkeitsstruktur.

Veränderung des Bewusstseins

Die Angst führt dazu, dass wir nicht das Urvertrauen in die Sinngebung haben. Die Angst ist die Kehrseite von Liebe. Wenn man dem Menschen helfen würde, seinen Sinn leben zu können, erreichte er auch das Maximum seiner Gesundheit.  Das mit der Energie funktioniert  immer so:
Sie wird dorthin gelenkt, wo sie sinnvoll erscheint. Wenn Sie also den ganzen Tag über ihre Krankheit nachdenken, wird ihre Krankheit mit Energie versorgt. Die Folge: mehr Krankheit.  Wir bestärken bestehende Schaltkreise in unserem Gehirn, sowohl chemisch als auch neurologisch.
Darum ist es gar nicht so gut, sich den Tag hindurch mit den Negativmeldungen unserer Medienlandschaft zu beschäftigen.  Wir sind das, was wir mental und physisch üben!  Wollen wir andere Erfahrungen in unser Leben holen, müssen wir neu denken und neu handeln, schönere und gesündere Gefühle fühlen. Fühlen Sie exakt,  wie Sie denken.  Und am besten aus einem  Zustand der Dankbarkeit heraus. Das hat deutliche Auswirkungen auf Ihre Gesundheit.

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Stirn- oder Frontallappen – agiert wie ein Lautstärkeregler . Er kann unsere Gefühlsschaltkreise herunterfahren.  Spielt für Persönlichkeit und Charakter eine tragende Rolle.

Sie kennen die Redewendung: Das geht mir an die Nieren.
Zur Niere gehört die Angst.  Angst drückt uns nieder. Alles beginnt mit der Niere, heißt es in der chinesischen Medizin. Sie ist die Wurzel des Lebens.  Sind die Eltern zum Zeitpunkt der Zeugung ausgeruht und deren Essenz in guter Kondition, so wird sich der gezeugte Mensch ebenso hochwertiger Nierenessenz erfreuen können. Nieren produzieren das Mark (Knochen, Knochenmark, Gehirn und Rückenmark), füllt das Gehirn und die Knochen. Wenn das Gehirn über das Rückenmark nicht genügend mit Essenz versorgt wird, kann schlechtes Erinnerungsvermögen, schwache Konzentration, Schwindelgefühl, stumpfes Denken und Schlechtes Sehen die Folge sein.

Beobachtet man bei Schulkindern Konzentrationsstörungen und Lernschwierigkeiten, so ist das häufig auf eine „schwache Niere“ und in der Folge mangelnde Versorgung des Gehirns mit Essenz die Ursache sein. Die Niere regiert das Wasser.  Kleine Mutproben stärken die Niere.

Es gibt aber auch die Angst der Leber. Sie ist oft nicht als solche zu erkennen. Sie äußert sich als emotionale und körperliche Anspannung. Der Betroffene wirkt gehetzt, empfindlich, übersensibel, oft sogar aggressiv. Entscheidungen fallen ihm schwer, er ist unsicher. Die Aufgabe des Funktionskreises Leber ist die Harmonisierung innerer wie äußerer Lebensprozesse. Übernimmt die Leber diese Funktion nicht, hat der Mensch Probleme, sich spontan und flexibel auf Lebensumstände einzustellen – Stress entsteht. Hält dieser Zustand an, wird der Betroffene Angst vor dem Leben und seinen Entscheidungen entwickeln. Hinzu kommt die Angst, Fehler zu machen. Die übertriebene Angst vor Fehlern ist jedoch das beste Mittel, eben diese zu produzieren. Leicht entsteht wieder ein Teufelskreis..

Er nimmt sich das aber auch immer zu sehr zu Herzen.
Es gibt die Angst des Herzens, die sich in  körperlichen Symptomen wie Schlaflosigkeit, Herzklopfen oder Bluthochdruck zeigt. In diesem Fall fehlt einem Menschen die natürliche Abgrenzungsfähigkeit. Alles geht ihm direkt „zu Herzen“, und vor den daraus resultierenden möglichen Verletzungen fürchtet er sich.

Die Angst der Milz zeigt sich als übertriebene Sorge. Ständig grübelt er über die Zukunft, über Probleme, die aller Wahrscheinlichkeit gar nicht eintreten werden.

Die Angst der Lunge ist die Angst vor Verlust. Verlust von materiellen Gütern, Gesundheit oder nahe stehenden Menschen. Beherrscht diese Angst das Leben einer Person, wird ihr Handeln wieder den besten Nährboden schaffen, um den befürchteten Verlust früher oder später auch wirklich wahrscheinlich zu machen. Eifersucht beispielsweise findet häufig ihren Grund in dieser Form der Angst.

Bestimmte Emotionen  (Gefühle) korrespondieren mit körperlichen Organen. Die traditionelle chinesische Medizin ordnet den emotionalen Aktivitäten jeweils bestimmte Organe zu, so wird die Freude dem Herzen , der Ärger oder Zorn der Leber , die Nachdenklichkeit der Milz , die Besorgtheit und Trauer den Lungen und die Angst und der Schrecken den Nieren zugeordnet.  Sie werden deutlich als die Hauptkrankheitsursachen begriffen.

Das Suwen (Buch der einfachen Fragen, Teil des Klassikers des gelben Kaisers) schreibt: “ Der Mensch nun hat die Fünf Zang-Organe, in denen diese fünf klimatischen Bedingungen in Freude, Ärger, Niedergeschlagenheit, große Trauer und Angst verwandelt werden. Freude und Ärger beeinträchtigen den Geist. Kälte und Hitze beeinträchtigen den Körper. Starker Ärger schädigt Yin, starke Freude greift Yang an. Kommen starke Emotionen auf, hören die Pulsschläge auf und verlassen den Körper. Sobald Freude und Ärger ohne Selbstbeherrschung zunehmen, werden Kälte und Hitze im Übermaß auftreten, und die Lebensfähigkeit ist nicht länger gewährleistet. Darum müssen sich Yin und Yang in einem ausgeglichenen Gleichgewichtsverhältnis zueinander befinden“ (2. Buch, 5. Kapitel)

Schon Marc Aurel  formulierte es sehr treffend: “Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.”  Gedanken sind ohne Gefühle nicht zu haben…

Durch unsere eigene Absicht geschieht unsere Welt. Wir merken es nur nicht alle, weil sie in Zeit und Raum verteilt ist. Schöpfung beginnt im Geist, bevor sie sich in der materiellen Welt befestigt. Hier erzeugt der Glaube die Wirklichkeit.  Wir sollten uns nicht mehr in den Grenzen unseres Körpers einengen.

Sind Sie einverstanden?

Wenn man das Gehirn eines Mannes scannt, während er ein Problem löst, stellt man fest, Aktivitiät findet einzig auf einer Seite des Gehirns statt, also sehr einseitig.
Wollen Sie Vorträge vor Männern halten, müssen diese sehr wissenschaftlich ausgelegt sein, damit  Männer Wissen annehmen.  Weibliche Coaches können ein Lied davon singen

Bei Frauen hingegen sieht das Gehirnscanning bei einer Problemlösung aus, wie bei einem Gewitter. Frauen lösen Probleme auf eine sehr non-lineare Weise. Fahren Sie mal mit einer starken Frau Einkaufen. Sie werden staunen: Zwei davon, drei davon und das nehmen wir noch mit für die anstehende Reise in vier Wochen.
Männer haben die Fähigkeit sehr zielstrebig zu sein. Sehr klar wissen sie, was sie wollen, aufgrund der Funktionsweise ihres Gehirns ist die Intention  stark.
Frauen haben die Fähigkeit der Hingabe. Sie kennen ein Resultat, ohne zu wissen, wie es dazu kommt. Im Vertrauen darauf. Darum können sie sich einem größeren Geist hingeben.

Männer müssen lernen, sich hinzugeben. Frauen müssen lernen zielstrebig zu werden.

Wir müssen etwas einüben, was wir bislang vernachlässigt haben. Wir müssen dafür  neue Schaltkreise in unserem Gehirn herstellen. Wir müssen lernen, ohne Scheuklappen zu denken. Wir müssen uns in neue Erfahrungen und neue Muster hineinfeuern, dann schaffen wir es auch anders zu denken und zu handeln. Was wir den gesamten Tag mental üben, was wir physisch demonstrieren, also die Art wie wir handeln, ist das, was WIR SIND. Es ist die Ansammlung von Schaltkreisen , die sich aus einer Kombination unseres Denkens und Handelns formt und festsetzt. Darin existiert unsere Umwelt. Wenn wir uns also ändern wollen, müssen wir größer denken als unsere Umwelt. Das heißt, wir müssen andere Erfahrungen machen. Wir müssen über das, was uns gerade möglich scheint, hinausdenken. Wir tun gut daran aufzuhören, den Himmel untergehen zu sehen, wenn die Internetverbindung nicht innerhalb von 30 Sekunden steht.

Wenn wir uns mit unseren Gefühlen voll und ganz auf diese Anderswelt einlassen, holen wir Informationen in uns hinein, an die wir eben noch gar nicht denken können. Es geht hier nicht um Nachahmen, sondern um Verstehen. Es geht um mehr Verantwortung, um mehr Authentizität, um mehr Lebendigkeit, um mehr Gesundheit, um mehr Harmonie und Freude.

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Für den, der zu große Angst hat, Fehler zu machen, gibt es keine Wachstumschancen. Der Geist wächst in Situationen, wo wir auf uns selbst gestellt sind. Du bringst deine eigene Energie ein, um sie zu lösen. Mit diesem Wissen können wir unsere Zügel unseres Lebens selbst in die Hand nehmen. Wenn wir diese alte Wissen in unser Leben führen, es probieren, uns üben und üben und üben, denn das müssen wir genauso, wie wir unser heutiges tägliches Leben,  unsere Gewohnheiten, Traditionen, unser Projizieren, unser Urteilen, unsere Vernunftsgründe, unsere Verhaltensmuster übten. Unser körperliches Leben ist nicht alles, was das Leben zu bieten hat.

Wir werden glücklich, wenn wir etwas Neues schaffen, weil Kreativität ein freudiger Zustand ist. Inspiration, Ehrfurcht, Dankbarkeit am Leben zu sein, Liebe. Haben Sie schon einmal bemerkt, wie glücklich wir sind, wenn wir inspiriert sind? Wenn wir glücklich sind, sind wir liebevoll, sind wir achtsam, sind wir frei, sind  wir kreativ. Dabei geht es dann um mehr als nur um das Überleben.

herzwurzel

Hoffe und wünschen Sie nicht. Fühlen Sie, dass Sie sich verändern.

Sehen Sie auf die Möglichkeiten und nicht auf die Probleme.

Schmoren Sie nicht in Ihren eigenen Dramen. Ihr Gesicht wird dann glatter und straffer.

Jagen Sie keiner Methode hinterher.

Erfahrungen sind es  wirklich wert, gemacht zu werden.

Zeigen Sie Ihre  Herzensseite. Vertrauen Sie Ihrem Herzen.

Machen Sie sich nicht vorher ihr Urteil, sondern danach.

Die Weisheit des Alters ist eigentlich die Weisheit der Kinder.
Was Sie gerade fühlen, danach haben Sie Sehnsucht.

Versetzen Sie  Ihr Leben in eine Schwingung, die zu Ihnen passt!
Wir können über unsere Gedanken und Gefühle eine gewisse Schwingungsqualität entstehen lassen. Wir sind keineswegs das Opfer widriger Umstände.

Sie müssen sich einfach entscheiden.

Nur so  erhalten wir einen „neues“ Bewusstsein.

Ändert Eure Einstellung, sagte Jesus.
Ich kann nächstes Jahr nicht wieder kommen und Euch heilen.
Ich habe eine Vision, einen Traum, ich werde nicht anders handeln, als ich glaube, ich werde kompromisslos leben –  lasst Euren Körper und Geist zusammenarbeiten
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