Veränderung ist uns eingepflanzt

der tanz

 

Es gibt sie.
Die Veränderungen im Leben.
Umzüge, Familienzuwachs, Jobwechsel, Autounfälle, Krankheiten, außer Kontrolle Geratenes, Unvorhergesehenes, verlorenes Interesse an einer Sache, Beziehungsende, Partnerwechsel, Wünsche, neue Welten, die wir schaffen mögen. Die Liste ist endlos.

Es gibt Veränderungen, die wir herbeisehnen. Und es gibt Veränderungen, die wir als Herausforderungen empfinden. Manche sind knochenhart. Sie bedeuten Konflikte. Sie führen uns recht schutzlos in Gefühle von Zweifel und Ängsten. Sie lösen in uns Widerwillen und Unsicherheiten aus. Tapfere schreiten durch sie, ohne ihre Risiken groß zu beachten, Umsichtige lassen Vorsicht walten. Und einige bleiben stehen, aus Furcht vor eigentlich allem und jedem.
In manchen Situationen meinen wir gar nichts unter Kontrolle zu haben, in wieder anderen führen wir die Veränderung forschen Schrittes herbei. Wir wählen Gedanken, die wir zu wählen nicht meinten. Wir glauben, manches sei Schicksal. Zu glauben, wir seien durch unsere Kindheitserfahrungen, durch Sterne, durch Gene konditioniert, bedeutet, uns zu konditionieren. Doch in Wirklichkeit ist alles eine Wahl. Es ist gut, sich immer mal wieder daran zu erinnern: Wo wir uns in jedem Moment aufhalten, wird von unserer Wahlentscheidung, eben da zu sein, bestimmt.

martina meditierend

Die beste Möglichkeit

 

Alles unterliegt einem Wählen. Wir können wählen, so zu bleiben, wie wir sind oder anders. Wir können falsche Gewohnheiten wählen, die uns am gewünschten Verändern hindern. Wir können unsere Absicht zur Veränderung stärken oder schwächen.
Wir können das Leid vor der Zufriedenheit wählen. Dann leiden wir.
Wir können in Geschwätz oder negativem Denken verharren.
Wir können aber auch unsere Reaktion auf Geschehen verändern.
Wir können Momente sammeln und nicht Dinge.
Wir können uns in die Veränderung hinein ergeben oder sie ankämpfen.
Wir können allem eine eigene Bedeutung überstülpen und auf diese Weise immer Bestrafung erleben.
Wir können die Situation aber auch einfach sein lassen. Sie ganz spüren und ihr erlauben, uns zu zeigen, warum sie in unser Leben gekommen ist. Ob etwas in unserem Leben positiv oder negativ ist, profan oder bedeutsam, legen wir fest. Das Leben geschieht neutral.

Unserer Wahrheit wird erst dann zur Wahrheit, wenn wir sie mit Liebe ausdrücken.
Die Macht dafür liegt in unserem Herzen.

Die Veränderung ist uns eingepflanzt. Wir sollten sie akzeptieren lernen.
Wenn wir zum Kern vordringen wollen, müssen wir uns fragen: Was verlangt jene Sitution von mir? Welches Geschenk zeigt sie mir? Was halte ich noch zurück? Auf welche Weise hilft mir die Situation bedingungsloser lieben zu lernen?

 

Auf meiner Reise durch die Welt der Blogs entdeckte ich kürzlich eine von mir hoch geschätzte Autorin und Dichterin, die sich wegen eines Filmklassikers aus dem Jahre 1959 Sugar nennt. Ihre poetische Schaffenskunst birgt Titel wie Hindurch, Gedenke deiner Gedanken oder Herzliches Glück.

All ihre Gedichte sind hell zu lesen. Sugar`s Gedichte bedeuten für mich Lebensfreude. Sie sind besondere Sprachschätze. Sie schreibt gesprächig, murmelnd, vagabundierend treibend wie auch kehrtwendend konkret und in wohltuender Schärfe. Ihre Poesie ist ein Ab- und Auftauchen von alltäglichen Momentaufnahmen, von Bildern und Sinnzusammenhängen, von Landschaft, Ding, Mensch und Gesellschaft. Genauestens beobachtend. Perspektiviert.
Es sind Gedichte, in denen man sich gern einrichtet. Man sitzt auf den gewählten Wörtern. Ausgefaltet, in schönster poetischer Form verkettet, wandern sie mitten ins Herz hinein.

Gib den Worten ihre Zeit, lass sie fließen, um dem Geschriebenen ein Ganzes zu geben“, schreibt Sugar in ihrem Poesie-Blog. Wir sollen der „Poesie den Raum lassen und in sie eintauchen„.

Aus gegebenem Anlass, jetzt also ein Gedicht von Sugar :

Veränderung

Veränderungen brauchen Zeit

damit die Schnelligkeit nicht

die Wertigkeit einholt.
Veränderungen brauchen Aufmerksamkeit

damit das Andere

zum Neuen reift.

Veränderungen brauchen Raum

damit die Größe

ein Wachsen zulässt.

 

Veränderungen brauchen wir Menschen

weil das Kommende

immer auf uns wartet.

©sugar4all

 

Lesen Sie selbst. Durchqueren Sie. Unternehmen Sie einen Spazier-, einen Fühl- und Denkgang auf

Sugar&Mohr  (Texte: Sugar; Fotos: Mohr)

 

Schönerweise hier noch der Hinweis auf das jüngste Werk:

sugar

 

Advertisements

Weisheit ruht in sich selbst und muss sich nicht beweisen

vertrauen3

 

 

Ja gut, sehr gut. Und tief atmen.  Alles ist weit und licht da oben in meinem Kopf.  Frohbeschwingt.
In meiner Brust pulst alles.
Wenn nur mein Halsweh nicht wäre.
Was der Augenblick mir gerade sagt, wird später überprüft, geordnet, frisch gewagt.
Die Haut ist weich und gefühlig.
Meine Badewanne, gefüllt mit dampfendem heißen Wasser, wartet schon.
Rosenöl- Zaubertunke hinein und dann schmunzeln.

Meine kluge Freundin Önnemarie von den Düften angelockt, saß neben der Wanne. Sie sparte nicht aus mit feinsinnigen Lebenshilfen.  Jetzt war Vorlesung angesagt. Ganz wuselig wurde mir im Kopf.

„Konflikte mit anderen Personen birgen ein enormes Potential, das wir uns zu Eigen machen können. Egal, was dir begegnet. Es nutzt deiner Entwicklung und deinem Wachstum.“  Önnemarie hätschelte meine Wange.
„Gleich wird es bei mir Peng machen. So schlau. Du bist so schlau. Meine Liebe,wird es dir nie langweilig?
Soll ich mich auch gleich mit Affirmationen überzuckern?“ Ich sang andachtsvoll: „Ich bin die Schönste! Ich bin die Schönste!“ Meine seidigen Beinchen verschlang ich ineinander.

Önnemarie schenkte mir ein leises dunkles Lachen.
„Wenn du die Schlauheit in dir annimmst, musst du sie nicht mehr in mir verurteilen. So ist das übrigens auch mit der Schwäche. Wenn du sie in dir annimmst, musst du sie nicht mehr in anderen Menschen verurteilen. Du willst es ja nicht wahrhaben, aber die Wurzeln der unbewussten Programmierungen sitzen tief im lebendigen Fleisch.“

Önnemarie wusste sehr wohl, dass ich wusste, wie man etwas begehrte, aber nicht zu sehr begehrte. Sie wusste, dass ich wusste, wie man wartet, aber nicht zu lange. Sie wusste, dass ich mich gern vom Strom des Schicksals treiben ließ, mit einer leichten Drehung hier und da, einer beiläufigen Wendung, ausgelöst durch Willen und Hoffnung, ein Fisch im Strom der Zeit. Sie wusste, meine Augen glitzern erst, wenn ich weiß, was ich will.
Was wollte ich ? Liebe, das war Önnemarie schon lange klar gewesen. Ich befand sie  für zu kompliziert. Dann will man, dass einer eine gute Meinung von einem hat. Dann will man mehr. Dann träumt man von der reineren, mehr durchgeistigten Liebe und wird von der besten Freundin abserviert oder übergangen, wie bei Anna Karenina. Dann wird man seiner Freiheitsliebe beraubt. Dann soll man das sein, was seine eigene Mutter nie gewesen war: sein!. Dann schlägt einem die salzige Gischt gegen das feste Spiegelglas. Und auf der harten Nuß im Kern wird herumgehackt. Und plötzlich ist dein Glück in einem löchrigen Eimer und versickert unentwegt.
„Es ist nicht nötig, die Boten umzubringen, die an deinen Programmierungen „Schuld“ sind“, sagte Önnemarie. “ Die Botschaft selbst muss umgeschrieben werden. Deine sabotierenden, begrenzenden Überzeugungen sind es.“
In Verbindung mit meinem spirituellen Bewusstsein hangelte sich auf meinen Lippen ein „Wie soll ich denn wissen, welche Programmierungen ich habe, wenn sie doch meistens jenseits meiner Wahrnehmung sind? Und was nützt es, wenn ich umschreibe, aber mein Partner sich nicht über seine unbewussten Hindernisse im Klaren ist? Da kann ich doch auch gleich mit einer Mauer reden.“ Eine kraftvolle Macht stieg durch meine Zehen: Drang und Reiz zugleich. „Wer bist du Seelentrost, die heilige Maria, Buddha?“, wagte ich noch zu sagen.  Leise dachte ich: Sollte sie jetzt sagen: „Ich weiß gar nicht wie du zurechtkommst, werde ich ihr ein Scheibchen Räucherlachs in den Mund stopfen.“

Ihre dunklen Augen blitzten.
„Ehrlich, ich weiß gar nicht wie du mit dieser Art von Selbstsabotage zurechtkommst!“, sagte Önnemarie.
„Aber — Mist ich muss noch einmal aus dem Wasser“, sagte ich. Ich trippelte aus dem Badezimmer. Es dauerte eine Weile bis ich mich beruhigt hatte. Ich strich Brote und belegte sie mit Räucherlachs. „Ich werde sie für eine Woche aus meinem Leben verbannen“, sagte ich laut genug, damit sie es hören konnte.  Ich wollte ein gemütliches Bad nehmen und nicht kluge Worte einstecken. Alles hat seine Zeit. Geboren werden hat seine Zeit.  Weinen hat seine Zeit. Klagen hat seine Zeit. Heilen hat seine Zeit. Suchen hat seine Zeit.Wegwerfen hat seine Zeit. Schweigen hat seine Zeit. Reden hat seine Zeit. Lieben hat seine Zeit. Baden hat seine Zeit. Super Erdenleben. Ich erinnerte mich an die weisen Sätze in meinem ledernden Buch: Wenn ich die äußere Welt wahrnehme, ist das nur ein Zeichen, dass mein Inneres arbeitet. Es gibt keine  Erscheinung ohne unser Bewusstsein. Innen wie außen.  DIe Außenwelt ist nur ein Spiegel unserer selbst. Und es gibt eine ganze Menge Resonanzmomente in  meinem Leben. Resonanz ist jetzt das, was Sie, liebe Leserin, lieber Leser,  lächeln lässt.
Ich trippelte zurück ins Bad. „You are welcome, Miss Swarmi“.  Schnittchen gefällig?“ Ich stopfte Önnemarie ein Scheibchen in ihren Mund,  noch ehe sie etwas erwidern konnte und ließ mich in die Wanne fallen. Mein genussvoll melancholisch zelebriertes Sadnessprogramm wurde fortgesetzt.

„Essen geht nicht nur durch den Magen. Es geht durch alle Zellen! Es gibt nichts Besseres, als sich gütlich tun in seinem Leben“, drang aus Önnemarie
„Ich hab gelernt,  mal mutig seinen Kopf hängen zu lassen und traurig zu sein, ist auch eine Gabe Gottes“, antwortete ich. „Ist doch wahr, wie oft wird unser Gefühlsleben von der Angst und der Fliegenklatsche beherrscht, Wie oft töten oder verjagen wir alles, was sich bewegt.  Jeder, der von dir verlangt, etwas anderes zu werden als du selbst, ist nicht heilig, sondern versucht nur seine eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. Eine energetische Bankrotterklärung ist das. ”
„Wahre Liebe verläuft nie reibungslos, du Erleuchtete. Dich hat die Enttäuschung wie ein Faustschlag in den Magen getroffen, Herzchen! Du bist stinksauer. Nach der Wut folgen Traurigkeit und Tränen. Denk dir nichts weiter dabei. Die alltägliche äußerliche Welt – so ist sie. “ Önnemarie lachte vergnüglich.
„Also, wie ist das jetzt mit dem Umschreiben meiner Programme?“, erkundigte ich mich.
„Willst du jetzt eine holprigen Kurs zum Happy End ohne Ende? , fragte Önnemarie.
„Ich höre!“, sagte ich und schenkte ihr höchste Aufmerksamkeit. Wie die  Freiheitsstatue am Hafen von New York war ich umspült von Wasser.

baden

„Im Grunde stehen wir auf der Bühne von aktiven Energiewirbeln. Was wir sehen, ist nicht unser Nachbar, sondern Photonen, die uns umwirbeln. Wir missachten sie ständig. Wir klammern uns an Worte. Die viel zuverlässigere, energetische Kommunikation überdecken wir oft“, schnaubte Önnemarie.

„Wir machen uns leider häufig zum Sklaven unserer Überzeugungen. Frage dich immer: Willst du recht haben oder lieben?  Werde still. Über Berührung miteinander Kontakt aufnehmen, statt darüber zu streiten, wer recht hat. Rückverbindung.“

Die Worte ergossen sich ins Universum, um sich mit allen Zerstrittenen zu vereinen. Sie müssen wissen, liebe Leserin, lieber Leser: Alle unsere Sätze sind unsterblich. Unser nutzloses Blöken umkreist das Universum bis in alle Ewigkeit.

„Mach dir bewusst, dass ein Tonband in dir läuft. Wer spricht da in dir? Dein Vater oder deine Mutter? Mach dir einen Gedanken  bewusst und schreibe ihn um. Immer wieder. Daraus wird dann eine Gewohnheit. Werde dir deiner Einschränkungen, deiner zerstörerischen Verhaltensweisen bewusst. Du kannst selbst die besten Absichten und die positivsten Gedanken unterwandern. Die Kräfte, die wir nicht sehen, sind der eigentliche Stoff, aus dem Leben besteht.

Du brauchst dir nur die Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung klar machen. Das Universum reagiert weniger auf dein Denken und Handeln, sondern auf dein Fühlen und Sein. Unser Zellbewusstsein entzieht sich unserer alltäglichen Wahrnehmung und scheint uns darum unberechenbar, ist aber für die Realisierung deiner Wünsche ausschlaggebend. Du kannst das, was dir bewusst ist, kontrollieren und steuern. Also mach es dir bewusst,welche Beweggründe dich treiben.

Hochmut ist die Kehrseite von Minderwertigkeit. Dahinter verbirgt sich oft Unsicherheit über die eigene Wertigkeit. Angst, die sich bemerkbar macht, kann sich auf einer höheren Stufe in Form von intellektuellem Hochmut oder Skepsis äußern. Zweifel sind die Wächter der Gewohnheit und schützen das, was mal als Überlebensmechanismus im Zellbewusstsein abgespeichert wurde, gegen die Ungewissheit, die in einer Veränderung liegt. Der Ausweg ist die Anerkunng. Zweifel werden von deinen Ängsten und emotionalen Defiziten motivert. Inneren Frieden erlangst du, wenn du alle deine Gefühle und Ängste in positiver Weise annimmst und verwandelst. Depression bedeutet ein hohes Maß an Selbstunterdrückung.

Der Klassiker ist das Bedürfnis nach Nähe und Zuwendung. Wenn Beziehungen recht schnell wieder in die Brüche gehen, sabotierst du unbewusst die emotionale Nähe zum Partner. Entweder befürchtest du zurückgewiesen oder verletzt zu werden oder du rechnest damit, deine Freiheit zu verlieren und dich persönlich einschränken zu müssen, wenn du in einer festen Beziehung lebst. Eine Sabotage kann sein, dass du dich immer in die „Falschen“ verliebst, die entweder vergeben sind oder dich mies behandeln. Du kannst deinen schlimmsten Befürchtungen oder deinen positiven Erwartungen folgen. Es  liegt an dir, was du in dein Leben ziehen willst

Nach dem Gesetz der Anziehung folgt auf ein Gefühl von Mangel keine Erfüllung, sondern noch mehr Mangel  Wenn du dir aber deines Wertes bewusst und damit in einer Schwingung bist, die mit etwas entsprechend Wertvollem übereinstimmt, dann wird dir dieser Wert zuteil. Die Wunscherfüllung ist nicht die Bedingung dafür, dass du dich gut fühlst, sondern die natürliche Folge. Wenn du etwas brauchst, bist du auf einen Mangel fixiert.

Liebeshungerloch:  Du rauchst, trinkst oder stopfst Süßigkeiten in dich hinein. Du hüllst dich in blauen Dunst ein, um deine hochsteigenden Gefühle zu vernebeln. Alles sind bewährte Strategien, um wahre Bedürfnisse zu deckeln und dich vom Innersten abzugrenzen.

Exklusivität ist nur ein eleganteres Wort für Abgrenzung.  Freiheit und Abenteuer gleich mit dabei. Die Medienwelt redet sie uns ein. Eine originelle Person braucht eine originelle Zigarettenmarke. Also her mit dem nilblauen Design. Kosmetika, Sport- und Luxuswagen versprechen erotische Ausstrahlung. Wovon wollen wir uns überhaupt abgrenzen? Von den Eltern, vom gemeinen Volk, vor der Zu- und Eindringlichkeit von anderen Menschen schützen?  Dies sind alles künstliche Abgrenzungen. Darunter steckt häufig ein Gefühl der Wertlosigkeit.

Neid ist das, was du dir selbst vorenthälst. Neider missgönnen den „Begünstigten“ ihr Glück. Je mehr du in dir ruhst, desto weniger wird der Neid anderer dich erreichen. Und die Neider?  Sie sollten daran denken: Alles was sie  beneiden, tragen sie als Potential auch in sich. Neid ist eine Form von Sehnsucht, und Sehnsucht ist ein Ruf der Seele. Sehnsucht verweist auf all jene Möglichkeiten, die  verwirklicht werden möchten.

Wundere dich nicht, wenn du in einer Person plötzlich dein eigenes Mangelgefühl erkennst! Ihr zwei geht spiegelbildlich miteiander in Resonanz. Was die Person zu haben scheint, das hast du auch. Woran es ihr fehlt, daran fehlt dir auch. Gib der Person die Energie, worum sie dich beneidet – darüber wirst du dich verwandeln, und sie sich mit dir.

Nimm das Gefühl der Nichtigkeit, das sich auch als Scham äußern kann – es ist beschämend, keinen Wert zu haben. Missachtung ist eine grobe Verletzung der Würde. Missachtung betont das Vergehen des Konfliktpartners. Darin liegt eine Schuldzuweisung.  Wie fühlt sich das an? Solange ich im Bewusstsein von Schuld verharre, habe ich den Kern meines Problems noch nicht erfasst. Weisst du, wie es sich anfühlt, deine Bedürfnisse ernst zu nehmen und offen zum Ausdruck zu bringen? Weisst du, wie du sie erfüllen kannst? “

Bereust duvieles in deinem Leben? Oder nur eine Sache, aber gewaltig? Etwas hat sich aufgrund von Fehlentscheidungen nicht realisiert. Reue verkörpert jenes ungelebtes Potential. Wir oft hadern wir mit dem niemals zum Leben erwachten. Fühlen Scham und Schuld, weil wir etwas versäumt haben. Reue ist ein Zombie. Für dein Zellbewusstsein zählt einzig die Gefühlsqualität, die damit verbunden ist. Der Rest ist Formsache.  Es ist eine Erfahrung. Hand aufs Herz. Wie fühlt es sich an, fortwährend für Dinge vereinnahmt zu werden, die eigentlich gar nicht so dem entsprechen, was dir tief in deinem Innenleben für dein Leben vorschwebt?

zenenergie

Je mehr du deine Abspaltungen integrierst, je stimmiger dein Zellbewusstsein in sich ist, desto eher arrangieren sich deine Herzensangelegenheiten zu einer volltönenden Sinfonie.

Schmerzhafte Kompromisse sind niemals die Lösung, die deine weite Seele wählt, und sie rächen sich zuverlässig, denn sie entspringen dem Glauben an Mangel und Begrenzung. Gibt dich nicht mit Halbheiten zufrieden, wenn du das Ganze erleben kannst.

 

Oh Gott, das konnte ich mir doch nicht alles merken. Mein heißes Köpfchen rotierte wie wild.

„Kommt Zeit, kommt Liebe oder sie verkommt total“, meinte Önnemarie belustigt.  „Geradewegs auf den emotionalen Kern subtrahiert: Die Umstände folgen dem Geist, nicht umgekehrt. Je stärker deine Blockade, desto mehr Energie ist in ihr gebunden. Energie lässt sich nicht auflösen. Aber wir können ihre Form ändern. Überall dort, wo du Schwierigkeiten hast, erhältst du einen Hinweis darauf, wo du noch Energie geparkt hast, die  du – verwandelt –  deinen Werten und Zielen zuführen kannst!  Jede unangenehme Konfrontation, jede Herausforderung birgt eine enorme Bereicherung. Bevor du deinen Gegner besiegen willst, musst du dich selbst besiegen. Nochmals: Es gibt nur eine einzige Kraft. Energie lässt sich zwar in verschiedene Wahrnehmungsaspekte auffächern, aber nicht trennen. Betrachte ich mein Hologramm, dann erkenne ich, dass sich mein Gegner, also das, was meinen guten Absichten entgegensteht, nichts anderes als meine eigene Energie spiegelt.  Beide Gegensätze müssen in Einklang gebracht werden. Kenne dich selbst, und du kennst deinen „Gegner“.  Du sparst viel Kraft, wenn du die Kraft deiner Blockaden integrativ nutzt. Strahle andere Überzeugungen aus. Unsere Überzeugungen sind es, die dich und mich davon abhalten, wundervolle Liebesbeziehungen zu erleben. Verändere ich meine Überzeugungen, verändere ich meine Beziehungen. So einfach ist es natürlich nicht. Es wirken mit: Denken, Wahrnehmung, Stimmung, Erinnerung. Diese vier Bewusstseinsebenen müssen miteinander und nicht gegeneinander arbeiten. Wage einfach mal, das Gefühl der Erniedrigung zu spüren und sende deinen „Sklaventreibern“ Licht und Anerkennung.  Richte dich auf eine bestimmte Energiequalität aus, dann äußert sich diese Qualität garantiert in deinem Alltag.

Und wenn jetzt dein Bauch knurrt und seine Aufgabe sehr ernst nimmt  und dir sagt: „Von wegen Glück und Liebe, dann sage ich dir:

Wenn du auf dein Glück wartest, wirst du ewig warten. Sei zuerst glücklich, wenn du unter glücklichen Bedingungen leben willst. Schaffe in dir selbst die Vorlage zum Glück, das sich in deinem Leben reflektieren soll. Wie würdest du dich fühlen, wenn du das Gewünschte bereits hättest? Darum geht es.
Signalisiere deinem Zellbewusstsein, dass du es ernst meinst.

Wirst du nervös? Aber ich muss doch noch zum Friseur? Ich habe doch aber gar nicht die nötigen Kompetenzen, um das zu meistern. Ich muss doch erst noch meinen Kram aufräumen und aussortieren. Heute habe ich Kopfschmerzen. Verschiebst du aus Unsicherheit auf ein Morgen? Dann bist du noch nicht wirklich bereit.
Geh nach innen.  Go for your dreams. Lausche auf spontane Eingebungen und Impulse. Ich kenne einen Menschen, der hatte die Eingebung in eine bestimmte Stadt zu fahren, an einen bestimmten Ort jener Stadt Er kam nicht aus jener Region. Er hatte keine Ahnung wieso , warum, aber er gab diesem Impuls Raum und fuhr zu jenem Ort. Dort traf er auf einen Menschen, den er noch nie in seinem Leben zuvor gesehen hatte. Jener Mensch drehte sich um zu ihm und sagte: „Da bist du ja.“ Auch jene Person hatte eine Eingebung, die da lautete: Es wird heute ein besonderer Mensch kommen. Das ist keine erfundene Geschichte!

50 Billionen empfindsame Zellen.

Diese Zellen leben sehr viel harmonischer zusammen als zankende Paare.

Wir können viel von ihnen lernen.

Durch gute Schwingung hilft uns die Natur mit, dass wir am richtigen Platz die richtige Person finden. Umgib dich mit Menschen und Dingen,  die dich energetisch aufbauen. Achte auf die guten Schwingungen. Quantenphysikalisch gesagt: sich am Punkt der Konvergenz der Wellen begegnen, an dem sie die stärkste konstruktive Interferenz bilden. In unserem persönlichen Energiefeld ist die Außenwelt repräsentiert. Dort ändern wir alles, was wir in unserem Leben ändern wollen, auch Konflikt mit unseren Mitmenschen.

 

wir

 

Vertrauen darauf, dass sich alles im richtigen Tempo entwickelt.  Die Dinge akzeptieren, wie sie sind. Loslassen – zulassen, dass alles im Wandel ist. Nicht im Strudel von Gefühlen und Erwartungen verlieren – Geduld. Offen bleiben: nichts muss, alles darf. Denke über mich, was du willst. Ich tue nichts, um anderen zu gefallen. Ich spiele nicht das Opferspiel. Dabei verliert man sich und findet seine Berufung nicht  – Selbstliebe!

„Gestern war ich klug, also wollte ich die Welt verändern.

Heute bin ich weise, daher ändere ich mich selbst.”

(Rumi)

Seelengeografie

tanzen

 

Das Leben sendet uns Botschaften, die es zu entziffern gilt.

Wir laufen  alle auf so holprigen Straßen. Wir sind mal glücklich, dass wir so hoch springen.
Dann geschieht etwas, was wir nicht mögen, und  schon fallen wir sehr tief.
Nimm den schwarzen Vogel an und greife nicht nach dem weißen, sagen die Maya.

Stimme dich auf dein Herz ein.
Be happy, whatever happens.
Es ist ein Privileg, einfach nur da sein zu dürfen.
Werde nicht stolz, wenn sich deine größten Träume erfüllen.
Rege dich nicht auf, wenn es nicht so läuft, wie du gern möchtest.
Reagiere nicht mit starken negativen Emotionen auf Erfahrungen, die dir das Leben vermittelt –
auch wenn du sie nicht magst.

Reden und Klatsch sind nicht nur Verschwendung von Zeit, sondern unnötig verschwendete Energie
Gefühlsregungen wie Zorn, Gier, Neid, Eifersucht bedeuten ebenso einen riesigen Energieverlust.
Keiner ist besonderer oder liebenswerter. Keiner!
Machen wir uns keine Konkurrenz.
Entledige dich der vielen dicken Wunschschichten, die das innere Licht verdunkeln.

 

violoncello

Mit ganzem Herzen hören. Gezeichnet  im Restaurant auf einer Serviette

Das Loslassen von Wünschen klingt natürlich sehr viel einfacher, als es in der Tat ist.
Wir alle klammern uns so fest, woran wir glauben, dass wir es brauchen und widersetzen uns stark den Dingen,
von den wir befürchten, dass sie uns einholen.

Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie lange es dauern wird, aber ich arbeite weiter daran.
Wenn dies für mich gilt, wie wäre es mit Ihnen?
Ziehen Sie die äußeren Sicherheitsymbole vor?
Verspüren Sie auch Lust, die Verbindung mit
Ihrem Inneren aufzunehmen und an sich weiterzuarbeiten?

Alle Wege führen nach Rom, heißt es. Geben wir nur gut Acht darauf, diesen Weg nicht einzig
als römische Ferien zu genießen.
Ziehen wir lieber neue Anregungen aus dieser abenteuerlichen Reise,
um zu erkennen, was es bedeutet, Mensch zu sein.

Wer sind wir in Wirklichkeit?
Wir sind drei Personen.
Die, für die wir uns halten. Die für die andere uns halten und die, die wir wirklich sind.
Dann noch der starke Eigen-Sinn.
Wie häufig wollen wir selbst den Zeitpunkt bestimmen, statt auf unsere innere Uhr zu hören?

Alle drei eins werden, das ist die eigentliche Arbeit. Dann wird es Frieden und Segen geben.

In jedem Menschen gibt es einen natürlichen Rhythmus. Es gibt Zeiten, in denen wir für gewisse Lektionen empfänglicher sind. Wir können uns anstrengen wie wir wollen, wenn es nicht an der Zeit für uns ist, wird es nichts.
Die Lektion heißt Geduld.

Mir kann ein Leben im Wohlstand gehören und ausgerechnet die Kräfte  Geduld, Vertrauen und Dankbarkeit werden zu meinen schwersten Disziplinen. Wir drücken auf`s Gaspedal und ab geht`s. Wir erwarten sofortige Befriedigung. Und wenn etwas wirklich Großes geschieht, nehmen wir nicht wahr, dass vorher viele kleine Dinge dafür stattgefunden haben.

Und doch: Alle Höhen und Tiefen sind wir.
Wir sind alles.
Wir sind Liebe inmitten von jenen Begrenzungen und Schwierigkeiten der Welt.

In allen Dingen liegt ein Zeichen,
eine feine Spur, die uns aus der Isolation des Egos heraus
zu unserem uferlosen Herzen führen kann.

Umgehen Sie Ihr Herz nicht.
Dort sitzt die natürliche Quelle der Liebe.
Dort sitzt IHR Goldklümpchen.
Wir habe da so zwei Blasebälge – unsere Lungen  – die können uns helfen,
das Goldklümpchen funkeln zu lassen.
Jeder Atemzug kann uns zu unserem Herz führen.

 

Lauschen, schauen, fühlen,berühren,  aufnehmen, zulassen.
In Schwingung versetzen.
Kritik beiseite legen.
Atmen.
Austausch zwischen Innen und Außen.
In Kontakt kommen mit der reinen Energie des Lebens.
Um Dinge auf der tiefsten Eben kümmern.
Mit Liebe umhüllen, was dazu neigt, zu schmerzen und uns im Weg zu stehen.
Schmerz als Schmerz erkennen.
Auf die  innere Stimme in uns hören. Sie lässt uns wissen, was authentisch und was künstlich ist.
Sich einlassen und Dinge auch herauslassen.

Himmel und Erde.
Boden und Raum.

…und völlige Offenheit.
Diese Offenheit strahlt in alle Himmelsrichtungen aus.
Offenheit ist eine mutige Präsenz, in der einem die Kraft zuwächst.
Seelengeografie.

 

 

Vom anderen geformt

kaffeezauber

 

Denken, Wahrnehmung, Stimmung, Erinnerung.
Was das Gehirn in Zusammenarbeit mit unserem  „Mind“ so alles hervorbringt, ist bemerkenswert.

Alle unsere Zellen haben Vollbeschäftigung. Einhunderttausend chemische Prozesse finden in jeder unserer kleinen winzigen Zellen statt.  Billionen von empfindsamen Zellen unseres hautüberzogenen Körpers leben in einer höchst komplexen Gemeinschaft friedvoll zusammen. Bestensfalls. Ihr Drang nach Bindung ist mindestens ebenso stark, wie der nach Erneuerung. Wiederholende Muster, die wir über Geometrie verstehen können. Geometrie ist die Organisation der Natur. Platon schrieb: „Die Geometrie geht der Schöpfung voraus.“
Wie oben, so unten, ist eines der wiederholenden Muster, ein Prinzip der Mystiker.  Wir sind eindeutig Teil des Universums, kein hinzugefügter Nachgedanke. Alles, was sich im Universum findet, lässt sich auf uns anwenden.
Wir kommunizieren über Schwingungen. Alles in diesem Universum kommuniziert über Schwingungen. Es gibt eine zuverlässige energetische Kommunikation. Gefühle. Unsere Sprache überdeckt unsere Gefühle zumeist.  Auf irgendeiner Ebene wissen wir durchaus um eine schlechte Schwingung im Umgang mit manchem Menschen.  Wir misstrauen jemandem. Wir spüren gute und schlechte Schwingungen.  Leider haben wir über all die Jahre auch gelernt, die Botschaften zu ignorieren, die wir energetisch empfangen.
Achte nicht auf deine Gefühle. Achte nicht auf deine Werte. Also reden wir usn aus, was wir energetisch wahrnehmen. Wir ignorieren Warnungen.  er sagt uns doch so schöne Dinge und ich liebe ihn doch. Oder wir missachten gute Schwingungen. Die Programmierungen aus unserer Jugend gilt es zu überwinden.

Was schreibt sie denn nun schon wieder für einen esoterischen Quatsch, werden Sie jetzt vielleicht gerade denken?  Atmen Sie ruhig tiefer ein. Ich sag`s Ihnen an dieser Stelle klipp und klar: Energetisch übermittelte Botschaften zu empfangen, entspricht den Grundlagen der Quantenphysik. Die Helden sind Max Planck, Werner Heisenberg und Albert Einstein sowie andere Pioniere der Physik. So jetzt können Sie wieder ausatmen.
Die Chinesen haben übrigens lange vor der Quantenphysik viel über den Einfluss der nichtmateriellen Aspekte des Universums herausgefunden. Im Feng-Shui, das sich aus der chinesischen Astronomie entwickelt hat, dreht sich alles darum. Physische Dinge haben genauso eine Schwingung wie wir auch.

Sie kennen sicherlich Häuser, die sie betreten und spüren: Wow, es ist ein friedvolles Haus. Solch ein Haus ist im Einklang mit den Bewohnern. Der Drang die Möbel in einem Raum umstellen zu wollen, ist oft ein Hinweis darauf, dass Sie sich verändert haben und das Energiefeld der derzeitigen Einrichtung nicht mehr zu Ihrem neuen Energiefeld der derzeitigen Einrichtung passt.

Wir können gute und schlechte Schwingungen wahrnehmen und wir können sie erzeugen.  Unser Gehirn erzeugt Energiefelder wie es auch unser Herz tut. Jene Energiefelder wirken sich auf unser Zellverhalten und auf unsere Stimmungslage aus.
Wenn wir jene Schwingungen missachten, dann beginnen in unserem Leben  in der Regel die Probleme.  Dann verbringen wir Zeit an Orten oder in Umständen, die uns vielleicht elend fühlen machen.

Alles, was wir bislang für physisch hielten, ist nicht physisch. Alles im Universum besteht aus immaterieller Energie, und alles strahlt Energie aus.
Alles, was wir sind, sind Lichtwirbel. Photonen. Diese materielle Welt ist energetischer Natur.

Jedes Atom, jedes Molekül ist Energie. Licht, das sowohl abgegeben als auch absorbiert wird.  Sie und ich sind Licht. , Energie, Schwingung.
Bosonen, Fermionen und Quarks, subatomare Teilchen. Die Materie ist eine Form von Energie, die nicht nur physisch ist. Wir bestehen zum größtenteil aus Nichts und Wasser.

Sie lieben einen Menschen?  Wenn sie ihn lieben, lieben sie  mindestens 72 Prozent Wasser.

 

kaffeesprung

„Ich mache jetzt mal ne` Welle…im Ozean meines Kaffees“

Wir sind unauflösbar mit dem großen Feld im Universum verbunden.  Werfen Sie einen Kiesel in eine Teich, überträgt sich die kinetische Energie auf das Wasser und breitet sich  in Kreisen aus. Die Bewegungsenergie formt das Wasser zu kleinen Wellen, aber das Wasser selbst bewegt sich nicht vom Fleck.

Der mexikanische Physiker Amit Goswami schreibt, „seine Forschungen an der mexikanischen Universität   hätten ihn unausweichlich zu dem Schluss geführt, dass sich der menschliche Geist nonlokal verbindet: „Quanten-Nonlokalität ereignet sich auch zwischen Gehirnen.“

Zwei Personen meditierten nebeneinander zwanzig Minuten lan in einem abgeschirmten Raum mit der Absicht, ihren mediativen Zustand miteinander zu teilen. Danach wurden sie in getrennte Räume gebracht, circa 15 Meter voneinander entfernt. Sie wurden an EEG-Geräte angeschlossen. Der einen Person wurde ab und zu ein rotes Licht in die Augen gestrahlt, was ein bestimmtes Gehirnwellenmuster erzeugt. Bei der anderen Person kam es zum selben Zeitpunkt zu diesem spezifischen Gehirnwellenmuster. Die Quantenphysik spricht von einer „Schwingungs-Verschränkung“.

 

Und damit sind wir mitten im Gesetz der Resonanz (Anziehung und Abstoßung). Es bestimmt, was wir in unser Leben holen und was wir ausschließen. Wir besitzen so eine Art Stimmgabel in uns. Unsere Gedanken wirken wir eine Stimmgabel.

Wir können unser Leben erschaffen, wenn wir darauf achten, dass die Gedanken, die wir ausstrahlen, genau das widerspiegeln, was wir in unser Leben holen möchten.

Wir formen einander. Schon ein kleines Flüstern kann  die Welt des Geistes heilen, unseren Schmerz lindern, unsere Hoffnung stärken, selbst dann, wenn wir uns ohnmächtig fühlen.  Lachen. Der kleine Seufzer. Ein Mantra. Gesang. Indem wir, das was in uns lebt, eine Stimme geben. Wenn es aus ehrlichem Herzen kommt, kann es der Anfang eines Liedes werden.

Sie strahlen ständig Ärger und Ungeduld aus? Nun, diese Art von destruktiven Beziehungen wird in ihr Leben treten.
Sie jagen aus Vergnügen? Sie strahlen eine ängstliche oder zerstreute Energie aus und müssen dann manchmal selbst ums Überleben kämpfen.
Auch das, was wir unbewusst denken, erzielt seine Wirkung dabei. Unser Unterbewusstsein ist der Teil unseres Geistes, der uns dann doch in den Kühlschrank zum Schokostückchen greifen lässt. Manchmal ist es richtig schwer.  Der größte Teil ist davon abgespeichert noch bevor wir sieben Jahre alt sind. Es hat die Kraft, dass wir uns uns genau wie unsere Eltern verhalten, obwohl wir genau dieses so gar nicht tun wollen.  Das erklärt, warum wir immer wieder in denselben Mustern landen oder bei ähnlichen Persönlichkeiten von Menschen.  Alles, was wir über Liebe, über Geld, über Werte und Moral erfahren haben. In allem, was wir erfolglos versucht haben, worum wir ringen müssen, geht es um Bereiche, die wir selbst in unserem Unterbewusstsein sabotieren. Putzen Sie nicht ihr Unterbewusstsein herunter.  Sie vergeuden Ihre Zeit. Das Unterbewusstsein wird Ihnen darauf nicht antworten. Schimpfen Sie auf Ihr Programm. Programmieren Sie sich um.

Es lohnt sich die Frage zu stellen: Unterstützen meine unbewussten Programmierungen die Sehnsucht meines Herzens?
Zum Beispiel das Ich-bin-nicht liebenswert-Programm.  Damit einher geht immer auch eine Schwächung der Körpermuskulatur. Wir strahlen so etwas in unser Energiefeld aus und sabotieren all unsere bewussten Bemühungen.
Die Kinesiologen wissen um die Macht dieser Energien.

Unsere Zellen sind sehr intelligent. 

Wir sind Schöpfer unseres Lebens, keine Opfer. Wir strahlen unsere Überzeugungen in unser energetisches Umfeld aus.
Wir können die Art von Beziehung haben, die wir uns wünschen, indem wir nicht an das denken, was wir nicht in unser Leben bringen wollen, sondern an das denken, was wir erschaffen wollen.  Wir müssen uns nicht in destruktive Schwingungen verwickeln.  Schlechte  Schwingungen müssen wir nicht ignorieren.

Ebenso wenig hängt Gesundheit vom Schicksal ab, sondern von der Umgebung der Zellen.

Auf die Umwelt kommt`s an.   Die Chemie des Stresses behindert das Wachstum und die allgemeine Versorgung der Zellen. Wenn wir die Welt nur als eine Bedrohung wahrnehmen, schütten wir keine Biochemikalien der Liebe aus. Angst verursacht die Freisetzung von Stresshormonen und entzündungsfördernden Stoffe. Der Körper ist dann nur auf Schutzmechanismus konzentriert.  Stress ist die Hauptursache für Krankheiten und für 90 Prozent aller Arztbesuche.

Unser Geist bestimmt die Biochemie in unserem Blut.  Unser Gehirn als Stimmgabel in diesem riesigen Universum ist eine  neurochemische Farbmischmaschine. Stoffe, Hormone, neurochemische Stoffe, die alle in der Biochemie der Liebe mitspielen. Das leidenschaftliche Rot in der Liebe bestellt Testosteron. Geht das gut, bittet das Gehirn um ein verliebtes Rosa mit viel Dopamin, das uns anregt. Haben wir den Richtigen gefunden, verlangt unser Gehirn anch Lavendelblau, eine Mischung aus Bindungsboostern Vaospressin und Oxytocin und wenig Serotonin, was bedeutet sich immer mehr auf eine Person zu fixieren.

 

Die Gewohnheit der Achtsamkeit ist ein guter Weg, sich aus der Gewöhnung und unserem Autopilot herauszubewegen.
Umherrschwirrende Gedanken beobachten.
Eine lebenslange Übung.
Kommunikation: Könnte es sein, dass Du gerade nicht gehört hast, was Du gesagt hast? Hast du das so gemeint?
Abzusehenden Streit in eine Diskussion verwandeln.
Dinge aufnehmen, nicht abschotten.
Die Verantwortung für seinen eigenen Superorganismus übernehmen.
Geduld, Übung.

Offen sein für das, was andere fühlen, nicht für das, was andere denken.
Wir können nicht leben, ohne beinflusst zu werden.
Echt sind wir dann, wenn wir uns von Liebe und Wahrheit formen lassen.
Der Stimme unserer Mitte folgen.
Die Erde beim Atmen unter uns fühlen. Sie trägt uns, während sie sich langsam um ihre Mitte dreht.
Die vielen Dinge fühlen, die einen tragen.
Energie frei fließen lassen. Unsere Energie will durch alle Chakren frei fließen.

Gelassenheit. Leben und zuschauen.

Mehr in unserer eigenen Haut zu Hause sein.
Die Hand auf das Herz legen. Fühlen.

Liebe.

Wir können unser Herz erweitern.
Leuchten mit dem eigenen Licht.

 

 

Im Alltagsgetriebe der Egoismen

aufhelfen

 

„Was tut man eigentlich gegen einen miserablen Ruf?“, fragte sie mich.
„Was sagt man denn so über dich?“, fragte ich zurück.
„Heuschrecke nennen sie mich. Ich sei ein Toffee-Bombe, sagen sie! Kurzatmige Krähe nennen sie mich auch. Die Vorwürfe gehen derartig an der Wahrheit vorbei“ Sie schnaufte ein wenig.
Ich musst nachdenken. Warum eigentlich?
„Ach, Vorurteile sind so alt wie die Menschheit. Manche Ereignisse sind absehbar“,sagte ich.
„Was meinst du damit?“, fragte sie.
„Auch wenn du dich dagegen stemmst, du kannst sie nicht aufhalten, meine ich damit.“
„Ich soll sie hinnehmen?“, fragte sie. Sie glaubte, ihre Adern im ganzen Körper zu spüren.
Ich nickte. „Ja, nimm sie hin.“

fraucomiic3
„Ich will aber nicht falsch beurteilt werden!“ Hastig schlürfte sie ihren Tee.

„Erwartungen machen manipulierbar. Bleib gelassen. Was hast du davon, wenn du dich aufregst? Dir geht es schlecht und diese Leute sitzen bereits in bester Laune im nächsten Cafè“, antwortete ich.

„Du hast leicht reden! Es ist deren Ehrgeiz, deren Neid. Menschen sind so gierig auf die Idee, andere zu besiegen, dass sie alles rundherum vergessen. Sie drücken der Welt ihren Stempel auf und blicken auf andere hinab. Sie neiden den Aufstieg des Kollegen. Sie erklären scheinbar tüchtige Mitarbeiter zu Strebern. Jeden Fehler werden sie versuchen aufzudecken, jeden seiner Schwächen offenlegen. Klingen tun sie aber schon zumeist anders: honigsüß. Der Neid wird mit Schokoladenüberzug verschönert. Vertrauen wird missbraucht, um dem Kollegen zu schaden. Sie gehen tausend Meilen ohne einen Schritt zum Herzpunkt “ Sie seufzte laut und vernehmlich.

„Neid begegnet dir schon in der Sandkiste. Dort zertritt dir ein kleines Kind deine Sandburg, weil der Burggraben fehlt. Denk`daran, es gibt ein physikalisches Gesetz: Energie geht nicht verloren. Brüte nicht darüber, ebenso mit Gehässigkeiten zu reagieren. Sonst bist du es, die am Ende von Schwärmen von „Wespen“ umgeben ist.“

„Wespen? Du sprichst in Rätseln.“

herzkaffeemaedchen„Na, die hitzigen, hasserfüllten Gedanken, die wie Wespenschwärme in der Atmosphäre umherschwirren und ihresgleichen suchen. Sie landen eventuell gar nicht bei jenen, sondern überall dort, wo sie „Entsprechendes“  eine gleiche oder ähnliche Gedankenwelt antreffen. Sie spritzen ihr Gift dort hinein, wo sowieso schon Neidgedanken oder Hassgedanken vorhanden sind – alles kommt noch mehr in Wallung. Gift stachelt Emotionen an.
Und ja, die meisten Menschen glauben, das Größte, was man erreichen kann, sei es, der Welt seinen Stempel aufzudrücken. Es gibt aber auch Menschen, die der Auffassung sind, das Größte, was man erreichen kann, sei es zuzuhören und diese Welt zu verändern, indem man in sie hineinträgt, was kein anderer hören kann. Sie bringen einen Zauber mit Erkennungszeichen in diese Welt, eine Frische, die solchen Menschen im Alltagsgetriebe der Egoismen dermaßen beunruhigend und unpassend vorkommt, dass sie verzweifelt verspüren, diesen Zauber anpassen zu wollen und irgendwann erkennen: Nicht der Zauber muss sich ihnen anpassen. Sie bedürfen der Ergänzung.

Die erste Regel: Habe Respekt vor dir selbst!  Die zweite Regel: Es ist manchmal gut, Ruhe zu bewahren und eine Situation auszusitzen. Auch damit hinterlässt du Spuren. Oder sage ihnen mit Überzeugung, wie richtig sie liegen. Genau, das wollen sie  nämlich nicht hören.Aber kämpfe nicht mit ihnen. Lass dich von ihnen nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Schau mal unter deinen Freunden und Bekannten, gibt es da einen, von dem du wirklich sagen könntest „Er redet niemals schlecht über irgend jemanden?“ Mir ist in meinem Berufsleben nicht einer begegnet, der nicht missbilligende Kommentare über Personen oder Prinzipien von sich gegeben hat. Manchmal ist die Kritik bösartig, manchmal ist es heftiges Mobbing, häufiger handelt es sich um beiläufige Krittelei, eine Tendenz, eine Überzeugung und Handlungen eines Menschen herabzusetzen. Dieses Herumnörgeln an anderen gibt scheinbar einigen ein Gefühl der Stärke? Egal, was die Gründe sind. Es ist immer eine Übertretung des Gebots „Liebt einander.“ Es ist ein Stolperstein auf dem Weg zu spiritueller Reife“, sagte ich.

„Keiner ist gerne der Kritik ausgesetzt! Keiner!“, sagte sie.

„Ja, umso erstaunlicher ist es.  Was für ein Recht habe ich, der ich so unvollkommen bin, über die Unvollkommenheit eiens anderen zu urteilen? Welches Recht habe ich, in den scheinbaren „Fehlern“ anderer herumzustochern?  Warum kehre ich die Situation nicht um und bemühe mich, statt gedankenlose, abschätzige Kommentare abzugeben, mich in die Welt des anderen hineinzuversetzen?  Wir neigen dazu, äußerlich wahrzunehmen. Wie die Pharisäer urteilen wir  „nach dem Fleisch“ statt hinter den Anschein zu schauen.
Oh ja,  es gibt sie die Klatschtante. Klatschen wir nie? Und was ist mit den anderen Charakterzügen der Person? Was gibt es Gutes über sie zu sagen?
Ja, wir sitzen auch manchmal vor „Maschinen“  und nicht vor Menschen. Sie schaffen es nicht einmal bei Eintreten in ihre Büros von ihrem Schreibtisch aufzusehen, eher irritiert über die Unterbrechung  – und genau solchen Leuten soll man etwas Persönliches über sich erzählen. Schnell ist das Urteil gefällt. Ja, wir  stehen  auch vor Menschen, die ihrer Tätigkeit im Moment unseres Aufeinandertreffens kein Lächeln abgewinnen können. Und sofort sind wir empört über ihre Unfreundlichkeit. Sie sind nicht so grimmig wie sie scheinen. Vielleicht sind sie überarbeitet, vielleicht sind  ihnen seit Wochen selbst  nur Unfreundlichkeiten und nicht lächelnde Menschen an ihrem Arbeitsplatz begegnet, die alle unter Zeitdruck stehen und die ihren ganz persönlichen Dampf  nur allzu gern an den Arbeitsplätzen dieser Menschen ablassen?  Was wissen wir denn davon, wie sich ein Tag anfühlt, an dem nur „Grummelinge“ und „Kritter“ an ihnen vorbeiziehen? Was wissen wir denn davon, was sie gerade „unter ihrer Nase haben“?
Begrüßen wir den Menschen in ihnen.

Ein Meinung zu äußern ist etwas anderes als herumzukritteln. Das Motiv ist ein anderes. Meinung entspringt dem Wunsch, die „Wahrheit“ ans Licht zu bringen, und nicht dem Wunsch nach Selbstverherrlichung. Geistige Selbsterforschung, um die eigenen Motive ausfindig zu machen, führt uns auf den Weg, ob wir ein „Wahrheitssucher“ oder ein „Krittler“ sind. Ist das Motiv gezielte Boshaftigkeit, Überlegenheit beweisen zu wollen? Ist es eine Gewohnheit geworden?

Lasst uns verstehen, worin wir irren.

Damit du es morgen weißt: Der Himmel ist über dir, der Wind weht, die Vögel singen und dein Herz kann sich für die Liebe und das Mitgefühl entscheiden.  (Danke an die Schauspielerin Marieke Oeffinger, die mich mit ihren wunderbaren „Kissed by Murphy“ und „Kirchengeschichten“  an diese „einfache“ Wahrheit erinnerte. )

 

Die neueste Kammer unseres Herzens

dampfbad1

Heute spaziere ich auf den Auen meines Herzens.
Ich blicke auf die langsamste Uhr der Welt.
Sonnenknicks am frühen Morgen. Barfuß die Eisheiligen spüren.
Sieben Wunder lasse ich heute in meinem Leben geschehen.
1.“Maya“-Salbei-Dampfbad. Den Kanal zum Herzen öffnen.
2.Auf der Wiese meines Herzens rupfe ich mir alle wilden Blumen.
3.Zu allen, die mich blöd finden, werde ich sagen: Komm schon, mach dir nichts draus.
4.Ich werde mich auf einen nicht ausgetretenen Pfad begeben,
für Übersinnliches sorgen, über die erleuchtete Schwelle treten und meine erste
geführte Rückführung erleben. Zugegeben, noch fühlt es sich wie ein Zahnarztbesuch an.
Ein großer Tag, ich erlaube mir, ein wenig aufgeregt zu sein.
Es kommt der Augenblick im Leben, in dem man die „Entblößung“ akzeptiert.
Heute ist so ein Augenblick.
5.Ich werde meine Liebe anbeten: auf dass du mich begleitest in meinen Ängsten,
in schwachen wie in starken Tagen
auf dass du meine Sehnsucht tröstest,
auf dass ich begreife, welch ungeheure Macht du mir schenkst.
Ich werde mir eine Kräuterpfanne kreieren, auf dass das ganze Haus
nach Thymian, Rosmarin, Oregano und Basilikum duftet.
6. Ich werde mich von  Dringlichkeiten lösen. Atmen, atmen, bis mein bisschen Atem zum Himmel wird, immer und immer wieder.
7. Ich suche mir heute etwas, was ich zum ersten Mal lieben werde. Zum ersten Mal.

Wie eine Nautilusschnecke…

nautilus mexico javier senosiain

Dieses Haus hat die Form des Hauses einer Nautilusschnecke. Mexico.

Wie eine Nautilusschnecke, die sich langsam vorwärtsbewegt, wie ein weicher Mensch in eine harten Schale, der am
Grund des Meeresboden seine Gebete findet. Ich werde das Leben heute maya- spiralig erfahren.
Die Nautilusschnecke kommt nicht mit diesem schönen Schneckenhaus zur Welt. Sie futtert da unten am Meeresboden und verdaut und wandelt dieses in einen Körper um. Im Laufe der Zeit entwickelt sie ein spiralförmig gekammertes
Schneckenhaus, lebt aber immer in der neuesten Kammer. In den anderen kammern, heißt es, befindet sich ein Gas oder eine Flüssigkeit, die der
Schnecke hilft, ihren Auftrieb zu steuern.
Diese Natur, diese Tier- und Pflanzenwelt. Alles ist ein Wunderwerk.
Wir brauchen sie nur begreifen, wenn wir das Leben verstehen wollen.
Wenn wir die Augen öffnen und hinsehen mögen.

Auch darin liegt eine Lehre:
Lebe in der neuesten Kammer und nutze die älteren, um dir Auftrieb zu geben.

Vergangenheit so bearbeiten, dass sie flüssig wird, um den größten Teil ihres Gewichts zu verlieren.
Das, was man vom Meeresboden aufgenommen und langsam verdaut hat, in einen Körper umwandeln,
der schweben kann.
Leer genug sein, um wirklich zu fühlen, was sich gerade ereignet
wie eine Nautilusschnecke

In der neuesten Kammer unseres Herzens leben.

dampfbad2

HEUTE IST EIN TOLLER TAG IN MEINEM LEBEN.

 Machen Sie doch mit.
Machen Sie sich einen tollen Tag in Ihrem Leben.

 

Die fabelhafte Welt der Martina

dancing

 

 

 

Heute mag ich tanzen.

Leben tanzen lassen. Frei über Zeit und Raum verfügen. Der Pflicht die kalte Schulter zeigen.
Gleich, gleich werde ich mit einem Spezialnotizbuch voller weißer Seiten unterwegs sein. Neues darf wachsen.
Und dann etwas. Und noch etwas.

Lebensverändernde Momente herbeizaubern.
Als Glückspilz abgestempelt werden.
Nichts gegen das Nichtstun haben.
Traumreiche Momente in Erwägung ziehen.
TraumZEIT.

Für jeden Gedanken ein Ausatmen.
Ja, ja, ja, entschleunigen.
Langsamer und langsamer und noch ein wenig langsamer
Spüren Sie, wie still es gerade wird?
Ich spür`s
Und noch ein wenig langsamer…
Ausatmen.

Mich auf das Gefühl vorbereiten, das mir sagt:
Martina, es gibt da eine Quelle in dir, die dir Ermutigendes
und Nettes sagen möchte. Sie ist dir ein echter Freund, wenn du
ihr zuhörst.
Sie sagte mir heute :
Dein Zuhause ist in dir. Es bewohnt deine Träume.
Dein Zuhause ist dir näher, als es scheint.
Zuhause ankommen ist dein Freund.
Schau nach innen, außen wirst du nur verkümmern.

Höre gut zu, und hole dir dein Zuhause zurück.

Ein Zuhause sollte ein Ort der Liebe sein.
In einem Zuhause sollte man eine Wahl haben:
bleiben oder gehen.
Ein Zuhause sollte uns nähren.
Ein Zuhause sollte uns einen sicheren und geschützten Raum bieten.
Ein Zuhause sollte ein Ort sein, in dem wir wachsen und uns entwickeln.
Ein Zuhause sollte ein Ort des Mitgefühls, der Fürsorge und Wertschätzung sein.
Ein Zuhause sollte ein Ort sein, an dem man sicher Treppen hinunter- und
hinaufgehen kann.

In einem Zuhause sollte man ein klares Verständnis für den Ort entwickeln können.
Gleich. Gleich werde ich mich in die Klarheit hineinfühlen.
Gefühle notieren, die ich mit dem Ort verbinde.
Was stärkt meinen Sinn für ein echtes Zuhause?
Ich lass mich jetzt treiben und erlaube einem Baum, mich auf eine Reise durch Wurzeln
und Äste mitzunehmen.

Welches Zuhause haben Sie sich aufgebaut?

Eines nah ihrer Träume oder eines mit Möbeln und Besitztümern,
mit einem ständigen Kommen und Gehen, mit Angst vor  Kontakt, Frieden und Stille,
mit einem ständigen Grundpegel von Lärm ohne ruhige Winkel?

Mein Zuhause braucht Herz und Geist. Licht und Wärme.
Keine alten Schatten. Himmel.

Liebe.

Wohnbereiche mit  einer starken Liebe füllen, schreibe ich gerade auf die erste weiße Seite meines Spezialnotizbuches.

 

 

Danke auch an Felix Henf in der Schweiz, der Creator dieser animierten Grafik.