Maya – Im Einklang mit der Geometrie der Natur

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Maya Ruine Palenque, Bundesstaat Chiapas,  Mexico. UNESCO Weltkulturerbe.

 

Zunächst drei „Zwischendurch-Meldungen“ zum „Einstimmen“, hatte ich länger nicht über die Maya berichtet. Danach bietet der Beitrag Einblicke in die Bauweise der Maya unter Berücksichtung der Heiligen Geometrie, der geometrischen Gesetze der Natur  und ebenso Einblicke in das Wassermanagement der Maya-Stätte Palenque.

1)

Wir leben jetzt in der Zeit, in der die „vierte Welt“ kreiert wird, sagen die Maya. Begonnen haben soll diese Zeit  am 13 August 3114 vor unserer Zeit. Die Welt wird transformiert. An anderer Stelle heißt es:

„Wir sind nicht länger in der Welt der Vierten Sonne, aber wir sind auch noch nicht in der Welt der Fünften Sonne. Dies ist die Zeit dazwischen, die Zeit des Übergangs. „(Carlos Barrios, Maya-Ältester)
Er sagte auch: „Alle Prophezeiungen der Welt, alle Traditionen fliessen jetzt zusammen. Es ist keine Zeit für Spiele. Das Spirituelle Ideal dieses Zeitalters ist Aktion.“
Am 21. Dezember 2012  ging die Sonne auf, damit sich der Knotenpunkt der Milchstrasse mit dem Bereich der Eklipse verbinden konnte. Dieses kosmische Kreuz wurde von den Maya als eine Verkörperung des heiligen Baumes betrachtet, dem Baum des Lebens. Durchaus ein außergewöhnlich seltenes Ereignis, an dem wir teilhaben durften, kommt es nur alle 26.000 Jahre vor.  Dieses Ereignis ist so eine Art Abgleich mit dem kosmischen Herzen gewesen. Es wird uns Menschen  in ein neues Bewusstsein führen wird.

Für die Maya geht es darum, das Leben und das Licht zu sichern.  Bislang haben die vier traditionellen Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser dominiert. In der Zeit der „Fünften Sonne“ wird ein weiteres Element hinzugefügt werden  – Äther. (Carlos Barrios)

Es ist das Reich, in dem Energie lebt und webt. Es sei Aufgabe dieser Zeit, zu lernen wie man die Energie von jedem und allem fühlt oder sieht – von Menschen, Pflanzen und Tieren.  Das gelinge am besten in der Einfachheit von  Liebe, Respekt, Toleranz, Teilen, Dankbarkeit und Vergebung. Es ist nicht komplex. Alle großen „Weisen“ haben von Anfang an gesagt: Finde dein Herz und du wirst deinen Weg finden.  In unserer DNA steckt mehr, als wir uns vorstellen können.

Die Mayas verstehen 17 unterschiedliche Kalender, so wie den Tzolk’in oder Cholq’ij, manche von ihnen zeichnen die Zeit akkurat über eine Spannweite von mehr als zehn Millionen Jahren.

Sie sagen auch: Quellen der finanziellen Sicherheiten seien in Wirklichkeit nur Hohlkörper
Bislang behielten die Maye immer Recht mit ihren Prophezeiungen.

2)

Chichen Itzà : 1996 entdeckte der Epigrafiker Erik Boot den  ursprünglichen Namen von Chichen Itzà in einem Hieroglyphen-Text. Der Name war Yabnal, was Platz der Blumen bedeutet.

3)

 

maya aeltestes schriftzeugnisDie älteste bekannte Maya- Hieroglyphen Inschrift wurde 2005 in San Bartolo in Guatemala entdeckt. Die Wissenschaft datiert sie  zwischen 200 und 300 v.Chr..
Da gibt es sicherlich noch viel ältere, die sind nur noch nicht von der Wissenschaft  entdeckt.

 

 

 

 

DIE GEOMETRIE DER NATUR 

Über Jahrzehnte versuchten Archäologen herauszufinden, welche Maßeinheiten die Maya nutzten. Ethnologe Colin Powell erkannte  im Jahr 1990 bei Schamanen jüngere Zeit, dass diese immer wieder dieselben geometrischen Proportionen beim Bauen ihrer Häuser nutzten. Später dann konnte man in der Maya-Stätte Palenque nachweisen, dass viele  Tempelanlagen unter Berücksichtigung von Maßeinheiten der Heiligen Geometrie ugeometrie palenquend jenen Teilverhältnissen des  Goldenen Schnitts erbaut worden waren. Nach den Gesetzmässigkeiten, die die Maya in der Natur beobachtet hatten und immer noch in ihre Bauten einbeziehen.

Die Fibonnachi -Zahlen 1,2,3,5,8,13,21 findet man an überraschenden Stellen der Natur.

Dass sie mit dem Goldenen Schnitt zusammenhängen, konnte man –  zum Erstaunen – in geometrischen Modellen der Blattstellung sehen. In jedem Quadrat kann man ein Kreisviertel zeichnen. Damit ergibt sich eine spiralartige Figur.

Bleibt zu fragen, wo lernt eine Pflanze bis 13 zu zählen? Anders: Wie weiß eine Pflanze den Winkel Alpha so genau? Und: Wie kommen die Fibonacchi-Schraubenlinien überhaupt in Gang? Zwangläufig ist dabei nichts, denn es gibt genügend Pflanzen, die nicht nach diesem System wachsen.

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Das „Goldene Reckteck“ dessen Seitenverhältnis der beiden Seiten a und b eines Rechteck dem Goldenen Schnitt entspricht.

Rechnerisch ist alles nachzuweisen. Die Brüche der Fibonacci-Zahlen kommen dem Goldenen Schnitt sehr nah. An dieser Stelle verzichte ich allerdings auf die meterlange Darstellung des mathematischen Theorems.

 

Die Maya jedenfalls bewahren das Wissen um die „Geometrie der Natur“ bis in die heutige Zeit.  Colin Powell konnte  1990 auch nachweisen, dass  in vielen Kunstwerken und Reliefs der Maya dieses Wissen ebenso verwendet wurde.  Überall fanden sich Hinweise auf die Anwendung des Goldenen Schnitts. Ebenso bekannt ist,  dass die Maya ihre Tempel  und Pyramiden in Präzision nach der Sonne und dem Mond ausrichteten. Den Maya waren die Besonderheiten der Tag-und Nachtgleiche bekannt.

 

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Altar  Maya-Stätte Tikal in Peten, Guatemala. W. R Coe

 

La Pasadita Lintel in Yaxichilan, Chiapas, Mexico

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Yaxchilan ein Gebiet in Chiapas, Mexico. Ian Grahm

Quadrate, kleine und große Rechtecke, sogar Fibonacchi`s Spirale oben am Kopf, die sich dem Vogel Quetzal  anpasst und Mund des stehenden Mannes endet. Interessant ist auch,wie exakt die Hieroglyphen Texte, die Position des Speers, die Hände, Zahlen in das geometrische Diagramm passen.

Der Tempel in Palenque, Chiapas, Mexico

palenque tempel

Diese Erkenntnisse verdanken wir Colin Powell. Sein Forschungsgebiet umfasste die  Anwendung der Heilige Geometrie in den Bauund Kusntwerken.

Der Haupteingang ist von einem Quadrat (weiß) und drei Anlegestegen eingefasst, die die drei Türöffnungen trennen. Rechtecke, die eine Wurzel laut der Formel der Quadratwurzeln bilden. Die Breite des Haupteingangs und deren Stege sind gleich der  Höhe des Tempels (Spitze des Dachformstücks). Auch oben am Dach phi-Rechtecke. 45 Grad Diagonalen,  die sich von der Zentrumsbasis der Quadrate zu ihren oberen Ecken ausstrecken, Radien für Halbkreisbögen, die die niedrigeren Außenecken der Eingänge bestimmen.

 

 

Wohnen mit der „Geometrie der Natur“

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Maya Hausbau.  Yucatan. Quelle: C. Powell

Die Skizze zeigt ein paar Prinzipien beim Hausbau der Maya: die kleine Steinmauer, um das Holz zu schützen, der Boden aus Lehm, die spezielle Art der Dächer.  Diese Häuser entsprechen alle den „geometrischen Gesetzen der Natur“. Die Höhe der Dächer ist gleich der Hälfte der Breite des Hauses.  45 Grrad Winkel an den Ecken des Daches, die Höhe des Hauses entspricht der Breite des Hauses. Egal welche Proportionen zur Anwendung kommen, sie zeigen sich immer identisch an der Frontseite des Hauses.

 

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Typische Häuser der Maya, wie man sie noch heute auf der Halbinsel Yucatan sieht. Viele stehen versteckt inmitten des Waldes.

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Das Haus eines Schamanen. Grundriss.

 

„Vernacular-Haus“ eines Schamanen.

Ziegelhäuser.

Vermessen wird mit einer Schnur, die  versehen ist mit Knoten.

Halbe Hexagons (blaue Linien) an den Ecken demonstrieren, wie Maya-Schamanen die rechten Ecken absteckt. Der Quadratplan hat eine Länge von dreizehn Fußschritten, geteilt mit acht Knoten, einschließlich der Knoten am Ende der Schnur.
So werden sieben gleiche Sektionen geschaffen.

maya haus5Re. i. Bild: mit Tragebalken. Hier ist alles in
Proportionen gesetzt. Das  äußere Quadrat umschließt das Dach und  ist viermal größer als das innere Quadrat.

 

 

 

 

 

PALENQUE

Frühe Siedlungspuren weisen auf das 4. Jahrhundert vor unserer Zeit hin.  Legenden zufolge soll der erste Herrscher Palenques 933 vor unserer Zeit geboren sein. Über die Anfänge der Stadt ist wenig bekannt.

Mittlerweilen weiß man, dass die Gruppe der drei Tempel mit Kreuzdarstellungen eine Ceiba-Baum Darstellung ist, die das Universum der Maya-Mythologie wiedergibt.

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Blattkreuz-Tempel, Palenque. Von Tieflanddschungel umgeben. Die Ruinen wurden bis auf das Jahr 226 v. Chr.  datiert. Die Stadt blühte im 7. Jhd. n. Chr. auf,

 

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Pakal regierte um 700 n.Chr.

 

Pakal war einst König von Palenque. Von allen bekannten Herrschern der Maya-Geschichte war er derjenige, der am längsten herrschte. Das tat er vom zwölften bis zu seinem achtzigsten Lebensjahr.

 

Palenque ist nicht „nur“ eine Maya-Ruinen-Stätte unter vielen. Die Maya-Ruinen  liegen traumhaft umgeben vom Regenwald. Einmalig schöne Architektur ebenso wie zahlreiche gut erhaltene Reliefs fügen sich in diese Landschaft. Der Besuch lohnt sich allemal.

Jährlich besuchen diese Maya-Stätte zweihundertausend Touristen aus aller Welt.

Zudem ist Palenque Quelle für so manche wissenschaftliche Theorie gewesen. So auch für den renommierten Bonner Altamerikanisten Nikolai Grube. Und auch Erich von Däniken fand hier einige Indizien für seine Thesen.
Schon um 1940 gab es in Palenque spektakuläre Funde. Man fand zum Beispiel die Grabkammer des Königs Pakal I.
Max Frisch bot Palenque in seinem Roman  Homo Faber von 1957 einen Rahmen seiner Handlung.

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Pakal.

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Palenque. Die archäologische Stätte liegt etwa 9 Kilometer von der Stadt entfernt.

 

Die Maya-Stätte war einst  eine der wichtigsten Metropole der Maya.

Sie ist durchzogen von Wasserkanälen. Am Ende der Stadt fließen diese zusammen und über einige schöne Wasserfälle durch den Regenwald ins Tal. Ein dreijähriges Forschungsprojekt, machte es möglich, dieses Wasserystem exakt zu karthografieren. Exakt meint, auf 220 Hektar Fläche  24.500 individuelle Punkte an den verschiedenen Gebäuden festzulegen und den Verlauf mit einer Abweichung von +/- 20 Zentimeter zu bestimmen! Genauigkeit war eines der erklärten Hauptziele dieses Projektes

Das Wasser von Lakaham Ha

Lakaham ha war damals der Name der Stadt, den die Maya Palenque gaben.
Es bedeutet „Großes Wasser“.

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Wassermanagement in der Maya-Stätte Palenque. Hierüber wurden Hygiene und gute Ernten sichergestellt. (Palenque Mapping Projekt )

 

Im Popol Vuh, dem heiligen Buch der Maya, wird auf  einen Ort verwiesen, an dem das Wasser zwischen den Bergen fließt.  Palenque`s natürliche Topografie zählt 56 Wasserquellen inmitten der Berge, die diese Stadt umgeben.  Damit ist die Gegend wahrlich „Großes Wasser“.

Das Wassermanagement der Maya ist ein beeindruckendes und sehr durchdachtes System gewesen. Dazu gehörten Wasserspeicher, Brücken, Dämme, Mauerkanäle, Stufen zum Überfluten,  kleinere und größere, um das Wasser zu führen sowie Pools, damit der Wasserzu- und ablauf  effizient in den Regenmonaten ebenso wie in den trockenen Sommermonaten funktionierte. Vier Monate des Jahres, Januar bis April, regnet es nicht in der Region.  Die Stadt Tikal  in Guatemalawar war beispielsweise eine Maya-Stätte, die  sehr unter der Knappheit von Wasser litt.  So bauten sie Wasserreservoirs, die die Menschen in den trockenen Monaten versorgte.
Die Maya in Palenque unternahmen sehr viel, um Wasser zu sammeln und zu speichern. In Palenque taten sie das auf sehr kreative Weise. Sie bauten bereits nah der Quellen, sie bauten an manchen Stellen auf eine Weise, damit das Wasser mit Druck vorwärtsdringen konnte. Wasserprobleme kannte diese Stadt nicht.

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Wasserspeicher mit einer Tiefe von 4 Metern. Fotos: K. D. French Gracias.


 

li. i. Bild: An diesem Punkt trafen drei Wasserquellen aufeinander, flossen etwa 7 Meter gemeinsam um die nächste „Kanal-Schleuse“ zu durchströmen, wo das Wasser eines kleine Sees hinzukam.
Das sich vermengende Wasser fließt gemeinsam westwärts  weitere 18 Meter weiter, um  irgendwann in nördlicher Richtung  nach 189 Metern in einem Wasserspeicher hineinzufließen.  Stufen von 10 Meter lLänge, damit das Wasser an anderen Stellen flutet. Von dort gibt es eine 90 Grad Drehung Richtung Osten, wo es in weiteren Kanälen weiträumig entlang fließen kann, wo dann irgendwo auch wieder Pools sind (mitunter 7x3x3 Meter Tiefe).

 

 

 

 

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Brückenbau der Maya in Palenque.

Der Otulum ist der längste Fluss in der Region. Noch heute findet er seinen Weg in einen Maya- Wasserspeicher.

 

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Palenque. Quelle: famsi.Mesoamerikanische Studien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Symbole der Maya

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Der „esoterische“ Teil der Tempelanalge von Chichèn Itzà auf der Halbinsel Yucatan, Mexico. Vorne links direkt neben der Pyramide der Jaguar, Tempel des Nordens, rechts hinten die heilige Cenote (Wasserstelle), ganz rechts unten im Bild der Adler. Er hält ein Herz in seiner Kralle. Das Herz ist für die Maya wie ein Chakra. Auf das Herz sollten wir hören. Der Kosmos und das Herz sind die einzigen Führer, denen wir folgen sollen. Es gibt keine anderen, auch wenn sie manche Menschen dazu ernennen.  „Go for green“. Von den Bäumen, dem Wind und der Sonne zu lernen, erscheint den Maya viel besser. Angst ist  ihrer Meinung nach ein Teil der Erziehung, der nicht von Nutzen für die Menschlichkeit auf dieser Welt ist. Der Adler stellt den Vermittler zwischen Himmel und Erde dar. Der Adler war Überbringer von Hoffnung und Vertrauen auf den Flügeln des Geistes.

 

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Kultur im heutigen  Mexico.  Adler müssen aufpassen, dass ihr Ehrgeiz nicht zu hoch fliegt oder zu hoch hinaus strebt, damit er nicht einen Fall aus den Höhen erleiden muss. Das Spirituelle gewinnt.

 

Der rote weibliche Jaguar auf obiger Zeichnung – gleich rechts neben dem Tiger – ist ein weiblicher. Es ist ein Altar, der im Original  in der Pyramide von Chichèn Itzà zu finden ist. Allerdings ist die Pyramide heute nicht mehr zugänglich für Besucher. Der weibliche Jaguar ist direkt verbunden mit den Quellen aller Erd-Energien. Die Jaguar Energie ist von Natur aus weiblich, fähig zu heilen. Der  Spirit des Jaguars bewohnt die Maya-Tempel und ist aufgerufen zur Unterstützung bei spirituellen wie auch materiellen Pfaden. Die außergewöhnliche Intelligenz des Jaguars ist oft gepaart mit Hellseherei. Dies ist das typische Tages-Siegel für Propheten und die Hüter der Maya: sie besitzen eine große geistige Macht, einen starken Charakter und die Fähigkeit „durch die Nacht zu sehen“.

Jene Maya-Glyphen- im obigen Bild – zeigen den Weg der „sieben Fehler“ auf, den Weg der sieben Körper, durch die wir Menschen gehen und  die wir unter Kontrolle bringen müssen, um ein „wahrer“ Mensch zu werden.

Die Darstellung von Tempeln, Pyramide und bedeutenden Symbolen wie dem Jaguar und dem Adler ist im Hotel Okaàn auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan zu sehen. Vom Hotel aus kann man – in weiter Ferne -auf die Tempelanlage Chichèn Itzà blicken.  www.hotelokaan.com

 Kinder der Sonne

Alles, was die Maya uns zurückliessen, basierte auf der Basis von Harmonie. Ihre Kosmologie, die Interaktionen der Maya-Priester und die Heilfähigkeiten der Schamanen, ihre Kultur, ihre Architektur, selbst ihre Chemie,  ihre Prinzipien, alles war in perfekter Harmonie aufeinander abgestimmt. Sie schufen ihren eigenen Kosmos und verstanden die Matrix des Universums zu dekodieren. Ihre Architektur kommt gefrorener Musik gleich. Erbaut wurde sie mit soliden Steinen.

Für die Maya ist es immer von höchster Bedeutung gewesen, welche Positionen die Himmelskörper zu welcher Zeit einnahmen. Die Positionen sind exakt definiert. Ihr ganzes Leben hat sich an der Bewegung des Himmels orientiert.
Sie sprachen mit der Erde, mit der Sonne, mit den sieben Planeten.Die Maya zogen die unsichtbaren Kraftlinien der Landschaft und des Kosmos in ihr tägliches Leben und in ihre Architektur mit ein. Sie berücksichtigen zugleich kosmische und irdische Gesetzmässigkeiten.  Sie sind Zeugnisse uralten Wissens. Die Maya bewahren dieses Wissen, das größtenteils sogar noch aus den Zeiten von Atlantis stammen soll.Und sie wissen es abzurufen. Sämtliche Vorhersagen, ob durch ihre Codices oder ihre Kalender trafen ein. Auch  Thot soll ein Teil des Wissens aus Ägypten und teils von Mesopotamien zu ihnen gebracht haben.

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König Pakal regierte 70 Jahre.  Mexico, Foto: Kunze


Frauen waren gleichberechtigt. Man weiß um Ix Sak Kùk, die Mutter des späteren
Gottkönigs Kìnich Janaab Pakal. Seine Mutter war zuvor die Regentin.
Von seinem Vater ist nichts bekannt. Sie war nicht einmal die Tochter eines Königs.
Mutter und Sohn befanden sich auf der Halbinsel Yucatan. Beiden wird nachgesagt, sie hätte eine „griechische Nase“. Die späteren Kinder von Kìnich Janaab Pakal wurden als Halbgötter verehrt.


Für die Maya sind wir Menschen die Kinder der Sonne. Die Sonne ist für sie mehr der Vater denn Gott.
Von ihr können wir lernen, sagte der Sprecher der Maya Hunbatz Men erst kürzlich in einem Interview.  Man solle sie jeden frühen Morgen beobachten. Die Maya stehen auch in Verbindung mit ihren Ahnen. Das Wissen ihrer Vorfahren lebt in ihnen weiter. Hunbatz Men verwies auf Pakal`s Spirit, der noch immer  in Palenque lebe. Pakal hat von 603 bis 685 n.Chr. gelebt. Die Stadt liegt im mexikanischen Bundesstaat Chiapas. Ebenso sei die Tempelanlage Coba mit der Tempelanlage Tikal in Guatemala energetisch verbunden.

Leben auf anderen Planeten?

Die  Maya zweifeln nicht daran, dass es weitere Intelligenzen auf anderen Planeten gibt.

 

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AcTah, Maya

„There are fields of energy. We have another frequency, which is very much dance. There is a different kind of being that have other frequency of thoughts. So in that way, we can have relationship which are more advanced. “
Schon als Kind hatte AcTah Kontakt zu anderen Wesen anderer Planeten. Er lernte von seinem Großvater ‚Shining Light‘, wie man in Verbindung tritt mit diesen Wesen. Zusammen mit ihm beobachtete AcTah Licht, das wie kleine vibrierende Sterne wirkten und sie beide materialisierten jene Energie bis sie eine Form in ihnen fanden.

„Interchanging information – this is part of my culture. The universe ist not like we perceive it. Our perception is very short. We try to humanize everything, but a body can have many forms. Human are surrounded by light.  We can react only with what is in our heart. Our body is very powerful but also limited

 


 

Ob  allerdings die Interpretation einiger westlicher Experten  hinsichtlich der Grabplatte von Palenque  zutrifft, sei dahingestellt.

maya pakal palenque

Grabplatte König Pakal

 

Von Befürwortern eines „raumfahrenden Pakals“   – dazu gehört nicht nur Erich von Däniken –  wird die Grabplatte so beschrieben: “Da sitzt ein menschliches Wesen, mit dem Oberkörper vorgeneigt, in Rennfahrerpose. Das Fahrzeug würde heute jedes Kind als Rakete identifizieren. Das Vehikel ist vorn spitz, geht über in merkwürdig gerillte Ausbuchtungen, die Ansauglöchern gleichen, wird dann breiter und endet am Rumpf in eine züngelnde Feuerflamme. Das Wesen selbst, vornübergeneigt, bedient mit den Händen eine Reihe undefinierbarer Kontrollgeräte und setzt die Ferse des linken Fußes auf eine Art von Pedal. Seine Kleidung ist zweckentsprechend: Eine kurze, karierte Hose mit einem breiten Gurt, eine Jacke mit modernem japanischem Halsausschnitt und dicht abschließende Arm- und Beinbänder. Erich von Däniken hatte sich Jahre nach dieser Erklärung noch einmal mehr oder weniger ausführlich mit der Grabplatte befasst. (Quelle: http://www.mysteria3000)

Zwischenzeitlich wusste  Däniken auch “was einzelne Glyphen bedeuten” und der bekannte Buchautor kommt trotz einer “Relativierung” seiner Raumschiff-These zu keinem anderen Schluß. Seine Begründung für die Aufrechterhaltung der These besteht in erster Linie darin, dass sich selbst die Ansichten der untersuchenden Archäologen so weit widersprechen, dass die gesamte archäologische Interpretation auf “wackligen Füßen” steht

 

Es gibt weitere Befürworter der Raumfahrtthese. Es gibt aber ebenso viele Fragezeichen von anderen. Und es existiert die folgende Zeichnung:

 

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Seltsam, nicht wahr? Wie kommt man darauf, jemanden auf diese Weise zu zeichnen? Na, vielleicht hat nur  jemand von einer Art Rausmchiff und verdrehten Köpfen geträumt?…Alles Maya…

 

Die Gegner der „Raumfahrtthese“ sagen: Ja, es gibt eine Symbolik, sie sei sogar eindeutig. Die Grabplatte von Palenque  zeige wesentliche Kernpunkte auf, die die Kultur der Maya ausmachen. Es soll sich sich bei der Platte um eine Darstellung eines bestimmten Ausschnitts des sichtbaren Himmels handeln.

„[…]The great cosmic symbols of the ancient Maya are a map of the sky, but the sky itself is a great pageant that replays Creation in pattern of its yearly movements.”

Für Rainer Lorenz ist das zentrale Element der Grabplatte Pakals  der Wacah Chan, der Weltenbaum der Maya. Dargestellt wird die Schöpfung und damit schließe sich die „Raumfahrtthese“ aus, sagen die Gegner jener These. Das tzuk-Zeichen am Stamm des Baums symbolisiert das Zentrum der Welt. Es bedeutet Unterteilung und meint die Unterteilung der Welt. Das Zeichen für Spiegel ist das Symbol für die  andere Welt, die Spiegelwelt. Spiegel mit Schlangen umgeben, galten als Zeichen für die Ankunft der Ahnen aus der Unterwelt. Die Blüten sind die Blüten des Ceiba-Baums. Ein weiteres wichtiges Merkmal des Wacah Chan ist die Glyphe für “Gott C.

Gott C ist der Stamm des Wacah Chan. Er wurde 1904 von Paul Schellhas mit dem Polarstern in Verbindung gebracht. Das Wort für “Norden” wird manchmal mit der Glyphe dieses Gottes geschrieben.

 

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Dieser Sakrophag sieht schon ein wenig anders aus. Der Wacah Chan , der Weltenbaum, wird noch heute verehrt.

 

 

maya grabplatteQuelle Skizze: http://www.mysteria3000.de

 

 

Die wörtliche Übersetzung hierfür ist “Aufgerichteter Himmel”. Dass der Himmel aufgerichtet ist, ist eine unmittelbare Folge der Schöpfung, und damit schließen sich die Maya an alle großen Kulturen nach “kosmologischem” Prinzip an. Die Zahl Acht steht für vier Haupt- und vier Zwischenhimmelsrichtungen- auch „Haus des Nordens“ genannt.  Noch unmittelbar vor der Schöpfung der Welt erscheint der Gott Itzamna, der auf einem Jaguar-Thron sitzt, welcher in einem Haus namens “Liegender-Himmel-Ort” steht.Der Erste Vater Hunal Yeh führt den Akt der Schöpfung durch, indem er den Himmel emporhebt und mit dem Wacah Chan abstützt.  Der Wacah Chan verläuft nicht senkrecht vom Boden aus zum Zenit, sondern wie ein Dachbalken quer über den Himmel. Das wiederum soll eine Darstellung der Milchstraße sein. Für die Maya gab es mehrere Schöpfungsen. Die letzte begann am 13. August 3114 v. Chr.
In Yucatan war der Ceiba-Baum der erste Baum überhaupt. In Guatemala ist er heute Nationalwappen. Er blüht von Januar bis Februar. In jener Zeit wurde nach Auffassung  der Maya die Welt erschaffen. Die Spitze des Weltenbaums zeigt bei der Errichtung der Welt auf den  Polarstern.

 

 

maya spitze wacah

Die Spitze des Weltenbaums. Quelle http://www.mysteria3000.de

Oben, an der Spitze des Wacah Chan, sitzt fast immer der sogenannte “Himmelsvogel”.

Aus dem Schnabel hängt ein langes geflochtenes Band. Um den Hals trägt er eine Kette und am Kopf einen Schmuck aus Muschelschale, der an einem Jadestirnband hängt. Die Muschelschale kennzeichnet den Vogel als den “animal spirit companion” von Itzamna, den Schöpfer dieser Welt und Aufrichter des Wacah Chan. Die Maya nannten ihn daher Itzam-Kah, Itzam-Ye oder Mut-Itzamna.  Der Himmelsvogel ist unter seiner postklassischen Bezeichnung wesentlich bekannter: Wuqub-Kaqix – “Sieben-Papagei”, der seine große Rolle in der Schöpfungsgeschichte des Popol Vuh spielt. Auf der Grabplatte kommt die Spitze dem Polarstern gleich.

Und deshalb ist auch unser Vogel bei den Quiché unter dem Namen “Sieben-Papagei” bekannt, er bezeichnet die sieben Sterne von Ursa Minor, des Kleinen Bären, die den Polarstern enthalten.

 

 

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Quelle: Online Magazin Mysteria3000. http://www.mysteria3000.de

 

Rainer Lorenz kommt zu dem Schluß, dass die ganze Szene auf de Grabplatte absolut untechnisch ist und sie durch und durch und ohne Ausnahme aus Symbolen besteht, die die Maya für ihre Astronomie gebraucht haben. Damit ist es zunächst absolut unmöglich, von einer Darstellung in “rein technischer Manier” überhaupt nur zu sprechen. Die Maya-Ikonographie auf der Grabplatte sei eindeutig, seit langem bekannt und sie wurde regelmässig verwendet.

Ausgehend von den Ergebnissen des Ethnographen John Sosa, schreibt Lorenz in Mysteria3000.  Sosa habe bei den heutigen Maya in Yucatan die Ekliptik als doppelköpfiges Tier vorgefunden. Das wurde von Linda Schele auf den Wacah Chan projiziert. Die Milchstraße wird von der Ekliptik ebenso gekreuzt wie der Wacah Chan von der doppelköpfigen Schlange. Die Ekliptik ist die Linie der Konstellationen, die scheinbare Jahresbahn, auf der sich Planeten, Mond und auch Sonne bewegen. Wir unterteilen dieses Band heute in 12 Tierkreiszeichen. Die Maya hatten dafür unterschiedliche Konstellationen.

Auch auf der Platte seien Sonne und Mond direkt neben den Enden der doppelköpfigen Schlange angebracht. Somit könne es sich bei diesem Symbol also nur um die Ekliptik handeln.

In den Tropen befinde sich die Ekliptik direkt im Zenit, und darum sei mit der doppelköpfigen Schlange unmittelbar der Punkt der Milchstraße bezeichnet, an dem direkt über den Köpfen Sonne, Mond und Planeten diesen Punkt kreuzten, so die Erklärung von Rainer Lorenz, aufgezeigt im Online-Magazin Mysteria3000. Lorenz verweist hierbei auf  weitere Experten wie Schele&Miller und  Milbrath.

 

Aber wie erklärt Rainer Lorenz die Zeichnung auf der Altarplatte des Kreuztempels von Palenque? Gar nicht.
Rechts im Bild  ist wieder Pakal abgebildet. Links könnte man meinen, ein Techniker stehe ihm zur Seite.

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li.i.Bild: nochmals Grabplatte von Palenque. re. i.Bild: Die Zeichnung auf der Altarplatte  des Kreuztempels  zeigt  im Vergleich zur Grabplatte Pakals alles spiegelverkehrt. Sie zeigt König Pakal rechts stehend. Auf der linken Seite könnte man meinen, ein Techniker sei zugange. Warum fragen wir eigentlich nicht die Maya? Why don`t we ask the Mayan? Sie werden es uns doch erklären können, ob nur Wacah Chan oder startklar für die große Reise.  Quelle: http://www.egpelo.ch. – noch ein Befürworter der Raumfahrthese.

 

Menschen aus Olman – aus dem Land des Kautschuks

Bereits bei den Olmeken ist der Weltenbaum in genau derselben Weise wie bei den Maya zu finden.

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Kolossal-Kopf der Olmeken.  Häufig völlig außer Acht gelassen, dass vieles, was den Maya zugewiesen wird, bereits von den Olmeken kulturell geschaffen worden war.  Die Menschen aus dem Kautschukland waren eine Hochkultur. Museum Anthropology Xalapa, Veracruz, Mexico. Foto: Kunze

Sie haben den ersten Staat Amerikas geschaffen. Ihre Kalender gingen bereits von einem Jahr mit 260 Tagen aus. Ihre Städte wurden nicht nur mit Stelen, Steinköpfen und Altären geschmückt, sondern auch mit der ersten altmexikanischen Pyramide und mit anderen künstlerischen Werken. In den Staaten Tabasco und Veracruz wurden olmekische Zentren freigelegt. San Lorenzo wurde vor 3.300 Jahren gegründet. Auch dort wurden zahlreiche Statuen und mehrere Tonnen schwere olmekische Kolossalköpfe gefunden. Ebenso Spieler eines ritualen Ballspiels.

Im Osten Mexikos wurden in den heutigen Staaten Tabasco und Veracruz die Reste einiger olmekischer Zentren freigelegt. Sie konnten auf die zweite Hälfte des zweiten Jahrtausend v. u. Z. und die erste Hälfte des ersten Jahrtausend v. u. Z. datiert werden. Zwei weitere Zentren waren San Lorenzo Tenochtitlan und La Venta. San Lorenzo Tenochtitlan war das Zentrum des olmekischen Staates in einer älteren Periode, wo hingegen La Venta die Hauptstadt in einer späteren Zeit war. Beide Stätten wurden von den Olmeken verlassen. In der Chavin-Kultur, die älteste peruanische Hochkultur, finden sich auffällige Übereinstimmungen mit den Olmeken. Man geht davon aus, dass  die Olmeken im 9 Jhdt. v.Chr. auch Kolonien hatten.

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Orte, an dene die abgebildeten Fundstücke in Mexico freigelegt wurden. Museum Anthropology,, Xalapa, Veracruz. Foto: Kunze

 

 

 

 

Quellen: 

eigene Reise, Teilnahme Konferenz und weitere Recherche vor Ort.
Interviews mit Hunbatz Men, AcTah – Maya

Erich von Däniken: Erinnerungen an die Zukunft.1989

zur Grabplatte Palenque :  Rainer Lorenz, Online-Magazin Mysteria3000 – Magazin für alternative und interdisziplinäre Archäologie

Ausgabe 3 (3/2002), 1. September 2002

Mysteria3000 bietet viele  Fakten und wertvolle Hintergrundinformationen zu den verschiedensten archäologischen Themen

Pierluigi Peruzzi: http://www.egpelo.ch

 

Maya: Wir sind ein einzig Herz

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Ta pisilic junax cotantic, heisst in der Mayasprache Tzeltal: „Wir sind ein einzig Herz.“

Ihre Absicht war das Wiederverbinden der Erde und der Menschheit mit Gott, der als galaktisches Zentrum , „Hunab-Ku“, sein kosmisches Evolutions-Programm über die unzähligen Sterne in seine Schöpfung
projiziert. Die Maya analysierten die Verhältnisse der Erde und des Sonnensystems, erstellten Zeit-Karten und bauten ihre Pyramiden und Tempel nach den hier herrschenden Raum-Gesetzen. Sie programmierten das morphogenetische Feld der Erde,und legten die Samen für die kommende Zeit nach unserer Geschichte

Bakal 70 jahre regiert Palenque

Im Jahr 615 wird Pakal mit 12 Jahren König und regiert Palenque 68 Jahre.Foto: Kunze

Unter seiner Führung wurden viele der großen Plätze mit ihren einzigartigen Tempelpyramiden konstruiert. Unter Pakal entwickelte sich der eigenständige berauschende Baustil dieser Mayastadt.

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Satellitenbild Palenque und Umgebung

palenqueIhr Wissen…

um die Zusammenhänge von Raum und Zeit,
um die Resonanzkraft von heiligen Lauten und Geometrien,
um die Gesetze der galaktischen Zeit-Zyklen und Evolutionen,
um die Vernetzung allen Lebens über morphogenetische Felder,
um die kosmische Verbindung mit Hunab-Ku, dem großen Schöpfer,
um das kosmische Gitternetz, worin alles mit allem verbunden ist
haben sie uns in ihren Pyramiden und Skulpturen als Erbe hinterlassen.

Die Vision der Vorfahren der Maya

Wir sehen die Welt wie ein schillerndes Netz, in dem alles mit allem verbunden ist.
Wir sehen einen Planeten, der zivilisiert ist und der bewohnt ist von Menschen,die sich ihrer schöpferischen Kräfte voll bewusst sind, die in Weisheit handeln, weil sie wissen, dass sie die Schöpfer ihrer Wirklichkeit sind.
Wir sehen eine Erde, auf der die Menschen keine Gesetze mehr brauchen, um sich voreinander zu schützen. Allein das Gesetz der gegenseitigen Achtung wird zwischen den Menschen und allen Lebewesen gelten.
Wir sehen eine Erde, auf der es keine Trennungen mehr gibt. auf Grund von Gier und Verurteilungen.
Es ist die Zeit, dass das Netz der gesamten Lebensenergien wieder in Betrieb genommen wird.
Wir sehen eine neue Erde, auf der die Menschen sich selbst führen und der Antrieb für ihr Handeln und Denken allein aus dem Wissen ihres Herzens kommt.

Wir sehen eine neue Mutter Erde, die in Einklang lebt mit ihren Geschöpfen, die genährt ist und nährt, die atmet und Atem gibt, die Wärme empfängt und Wärme verströmt. Es ist dies eine Erde, die sich im Rhythmus des Universums bewegt.

Kristallschädel

Es gibt viele Geschichten und Sagen, wie die von Isis aus dem alten Ägypten, sie befragte den Kopf des Osiris. Dann gibt es noch etliche Märchen und Fabeln, die von guten Taten und Weissagungen von Köpfen berichten. In den alten Schriften, im Sohar und in der Tabula Smaragdina (historische Textquellen) wird selbst die Bundeslade als Form von unterschiedlichen Schädeln erwähnt.Viele solcher Schädel wurden als Retter oder als besondere Beschützer in der kulturellen Vergangenheit der Menschheit erwähnt. Sie sind Kulturgut der Inka, der Maya und anderen indigenen Völkern.

Patricio Dominguez – Spiritueller Pueblo-Berater sagt: „Die Kristallschädel sind vollständige Aufbewahrungsorte von Wissen und jeder Schädel enthält ein besonderes Spezialgebiet von Informationen ~ wie eine lebende Bibliothek (Jeder Schädel ist wie ein Satz der Enzyklopädien). Und die Menschen der Zukunft werden nur in der Lage sein, dieses ganze Wissen der Schädel herauszufinden, wenn alle Kristallschädel zusammen sind. Natürlich ist das Wissen dieser Kristallschädel für unseren augenblicklichen Verstand ganz unvorstellbar. Aber dass es definitiv zu einer bestimmten Zeit herauskommen wird, ist prophezeit worden.

In allen Kristallschädeln sind sehr viele Informationen gespeichert, die, wenn man weiß wie, abrufen kann. Jedenfalls nahmen unsere Urahnen aus dem Kosmos die Arche und codierten das ganze Wissen der zwölf Welten mit menschlichem Leben, die man die „Heiligen zwölf Planeten“ oder „Großmütter“ nennt. Sie brachten sie hierher, begannen mit ihnen zu arbeiten und lehrten die Kinder von Großmutter Erde. Diese Ältesten aus dem Kosmos fanden eine Möglichkeit, sich mit den „Zweibeinern“ hier auf Großmutter Erde zu verständigen. Und das war auch das eindrucksvollste und wertvollste Geschenk an die Kinder dieser Erde, denn es war geschenktes Wissen. Es war das größte Geschenk, weil es die Quelle war, aus der sich alles entwickeln konnte, es war der Boden, auf dem wir alle erblühen konnten. So ist es einmal gewesen, und das war eine Zeit großen Fortschritts. Die Ältesten der anderen Planeten lehrten die Kinder dieser Erde und gaben ihnen das, was man „Die Lehren der heiligen Schilde“ nennt. Den Ältesten gelang es, sich von ihren eigenen Planeten aus mit den Menschen auf der Erde zu verständigen, und dazu benutzten sie zwei große Kuppeln, eine rote und ein blaue, die unter dem Ozean waren. Und sie halfen den Menschen auf der Erde, vier große Zivilisationen zu gründen, die von Lemuria, Mu, Mieyhun und Atlantis. Sie nutzten das Wissen der Kristallschädel, um berühmte Geheimschulen zu gründen, die Schulen der alten Weisheit und die geheimen medizinischen Gesellschaften. Dann begannen sie, dieses Wissen zu verbreiten. Ursprünglich kam dieses Wissen vor etwa 750.000 Jahren an und wurde auf Großmutter Erde vor etwa 250.000 bis 300.000 Jahren verbreitet.

Um die Lehrtätigkeit zu erleichtern, wurden hier auf der Erde noch mehr Schädel gemacht, aber auch wenn sie lebensgroß sind, sind ihre Kiefer unbeweglich. Von diesen Schädeln gibt es noch viel mehr, und man nennt sie „Sprechende Schädel“, um sie von den „Singenden Schädeln“ der großen Arche zu unterscheiden, die für das ganze Wissen aller 12 Welten und für unser eigenes Wissen stehen.groesste wasser

Die Schädel befanden sich in einer Pyramide, die man die Arche nannte. Die Arche bestand aus den zwölf Schädeln von jedem einzelnen der heiligen Planeten, die kreisförmig angeordnet waren, und aus einem dreizehnten Schädel, dem größten, der in der Mitte dieses Kreises lag. Der dreizehnte Schädel verbindet das Wissen aller heiligen Planeten. Das reisende Volk, das die Arche der singenden Schädel ursprünglich herbrachte, waren die Olmeken. Die Arche ging über in das Erbe der Maya, dann der Azteken, und heute wird das Wissen noch immer von den Twisted Hair bewahrt.

Tja, da schlagen wir wohl ein neues Buch in der  Erkenntnis auf und erfahren vielleicht etwas über die Zusammenhänge zwischen dem Universum und unserem Planeten Erde. Dieses Wissen haben sie zum Beispiel genutzt, um Tempelanlagen und andere Monumente zu errichten, die sie mit den technischen Mitteln, die ihnen unseres Wissens nach damals zur Verfügung standen, niemals hätten bauen oder bearbeiten können.

Betrachtet man zum Beispiel die Figuren auf den Osterinseln im Pazifik oder die gigantischen Tempelanlagen in der Nähe von Cuzco in Peru, dann wird man sich fragen müssen, wie die Menschen der damaligen Zeit solche enormen Steinblöcke überhaupt bewegen konnten. Eine einzige Steinfigur (Moai) von den Osterinseln wiegt zwei bis sieben Tonnen und wurde über etliche Kilometer vom Steinbruch bis zu ihrem endgültigen Standort transportiert und dort aufgerichtet. Millimetergenau in Peru, in Mexico, so in der Mischung aufeinandergereiht, dass zum Beispiel in Chichen Itza, Yucatan, Mexico,  ein bestimmtes Echo erklingt.

Und die Maya sagen auch: Ihr werdet nie verstehen, wie wir all das geschaffen haben.

Fortsetzung folgt…

Herz-Zeit

don Chapito

Don Chapito, 110 Jahre alt, kein einziges graues Haar. Ein Sternenbruder, der beschloss hier zu bleiben.Herz-Zeit

am 22 und 23. März 2014 in Köln und am 5. und 6. April 2014
in Taching am See, Oberbayern/München.

Intensiv-Workshops:  Pascal K`ìn führt durch die 13 Tore des Schamanischen
Herzschlages.

22. u. 23 März– Organisator: www.earth-oasis.de, Info: info@earth-oasis.de oder Tel. 0049-2219128888

5.-6. April 2014-  Organisator: Gabriele Eisele, Ort: Atrium am See, Dachsteinstraße 12, 83373 Taching am See, Info hier, Anmeldung: gabriele.eisele@atrium-am-see.com oder Tel. 0049-8681 471404

 

 

Prophezeiungen und Beobachtung der Maya

 

Farmer

Maya-Stätte Tulum, Foto: Kunze,

Die Mayan sagen: Wenn wir uns nicht ändern, wird das schwer wiegende Folgen haben. Wir haben die Erde in eine Müllhalde verwandelt. Wenn wir aufhören zu lieben, dann verschmutzen wir uns selbst, und unser Denken und Tun verdunkeln sich. Wir haben uns dadurch die reine Luft zum Atmen genommen.

kalender

Maya-Kalender.

Die Mayan verfügten über Kenntnisse um die Kosmischen Gesetze der Zeit. Und um dieses Wissen der vierdimensionalen  Zeit und ihrer kausalen Zusammenhänge geht es. Insofern ist der Kalender weit mehr als ein Kalender, wie wir ihn verstehen, wenn wir das Wort Kalender hören.  Der 2011 verstorbene Jose Argüelles ist derjenige, der dieses Wissen aus der Alten Tradition dechiffriert hat. Bekanntwurde Arguelles durch seine Bücher  Der Maya Faktor und Earth Ascending

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mein Geburtstag in Maya-Schriftzeichen, bekommt man eigens gemalt/gedruckt  in Chichen Itzà  Foto: Kunze

Trennungen beenden

Die Wettermuster geraten völlig aus dem Gleichgewicht. Extreme Temperaturen werden sich zeigen. Auch die Regenfälle verändern sich.  Wenn Völker aus dem Tritt geraten und nicht meh rin Übereinstimmung mit der Natur leben – dann wird für sei das Ende auf dieser Erde kommen. Das ist das göttliche und natürliche Gesetz. Hört auf diese Worte. Jede negative Prophezeiung, die in Erfüllung geht, ist eine fehlgeschlagene Prophezeiung. Denn sie ist einzig dazu da, uns zu warnen.

Europäer lehrten uns allen den Weg der Trennung und der Herrschaft der Menschheit über die Erde. Das sind nicht unsere Wege.
Der weiße Mann hat uns gelehrt, dass Gott getrennt ist von uns und dass der Kontakt nur durch organisiertee Religionen möglich ist. Wir zeigen unseren Kindern, dass Gott überall ist, in jedem Baum, in jedem Blatt, in jeder Wolke, in jedem Berg. Jede Blume hat den Geist in sich, das Bewusstsein des Schöpfers.

Cosmic-Call

Cosmic Call

Überall, wo der weiße Mann die Erde berührt hat, ist sie verwundet. Wir lehren unseren Kindern, die Gesetze der Natur und des Lebens zu beachten. Sie lernen, dass sie auf die Zeichen von Mutter Erde achten und dass sie alles zurückgeben, was sie von ihr erhalten. Sie lernen auf ihre innere Stimme zu hören und so ihren Weg zu gehen.
Der weiße Mann hat uns gesagt, dass es nur eine Art gib, den Großen Geist anzubeten und ihm zu dienen. Wir haben nie verstehen können, warum er dann die Menschen so verschieden behandelt. Unsere Kinder wissen, dass sie ein Ausdruck des Großen Geistes sind. Er ist das, was sie sind und sie sind das, was er ist. Er tut, denkt und fühlt – was sie denken und fühlen und umgekehrt. Sie wissen, dass sie wertvoll sind, wie sie sind. Und sie wissen, dass sie wichtig sind und dass ihr Leben ein besonderer Beitrag ist für den Frieden unter den Menschen auf Mutter Erde.
Wir haben beobachtet, dass die weißen Menschen ihren Kindern sagen, dass sie von nichts eine Ahnung haben und dass deshalb ihr ganzes Leben zum Lernen da ist. Wir sagen unseren Kindern, dass sie das große Wissen in sich tragen und dass jeder Tag dazu da ist, um daraus zu schöpfen und dabei sich selbst sowie die Welt ständig neu zu erschaffen.

Wir haben gesehen, dass es für die weißen Völker sehr wichtig ist, Entdeckungen zu machen. Sie haben die Wissenschaft erfunden, weil sie glauben, dass sie nichts wissen. Darin aber liegt die Ursache ihrer Angst. Und wo Angst ist, dort ist Zerstörung. Unsere Kinder erfuhren, dass das große Wissen in ihnen selbst liegt, weile jede Zelle ihres Körpers die Erinnerung an alles trägt.  Sie haben gelernt, dass es nur eines gibt, was wirklich zählt, nämlich dass sie sich schöpferisch am Spiel des Lebens beteiligen.

Wir haben die Weltsicht des Westens studiert und haben entdeckt, dass sie ein großes Problem hat. Sie trennt die Menschen von der Natur. Dann können die Menschen die Natur nur noch als Gegenstand sehen und nicht mehr als ihre Seele begreifen. Und von diesem Abgeschnittensein kommt ihre große Einsamkeit.

Die Weltsicht eurer Wissenschaftler ist nur eine unter vielen und sie ist sehr eng. Deshalb können sie auch nicht wirklich die Zusammenhänge dieser Welt erklären. Sie können die Weisheit unserer Kulturen nicht erklären. Sie können die Pyramidenbauten nicht erklären. Ob das Inka-Imperium oder Stonehenge in England.  Es wird für euch ein Rätsel bleiben, wie einfache Menschen dazu fähig waren, solche Steine zu bewegen und diese perfekte Bauten zu schaffen.

Der Oberste des Weisenrates aller Urvölker auf dem Kontinent Amerika, Don Alejandro Cirilo, der Groß-Älteste der lebenden Quiche-Maya, auch Wandering Wolf genannt,  Guatemala, meint dazu:

don

Sein Maya-Name ist Wakatel Utiw, was “Wandering Wolf” bedeutet.
Er wird auch Großvater Cirilo oder einfach “Tata” genannt, was in der Sprache der Maya Großvater bedeutet.

“Die neue Sonne wird kommen, aber wenn wir nicht unsere destruktiven und unharmonischen Handlungsweisen ändern, werden viele sie nicht erleben,” warnen die Ältesten. “Wir sind nicht machtlos angesichts der Dinge, die uns passieren, sondern wir „geschehen“ der Erde und einander”, sagt Cirilo in seinen befähigenden Lehren. Unsere Handlungen haben eine unausgewogene Welt geschaffen, die wieder ins Gleichgewicht gebracht werden muss, um noch mehr Leid für die Menschen und alles Leben zu vermeiden.

“Ihr vom Westen habt uns großes Wissen gebracht – und wir haben eine andere Wissenschaft. Es ist die Wissenschaft, die wir jetzt brauchen werden. Wir nennen sie die Wissenschaft des Herzens. Wissenschaft ohne Verständnis des Schöpfers ist zerstörerisch. Nur das Wissen, das die universelle Kraft mit einbezieht, hat keine Grenzen. Hört auf euer Herz. Mutter Erde (pacha mama) ruft euch. Sie ruft jeden von uns, damit wir sie heilen und dabei auch uns selbst.

Es ist  jetzt  Zeit, unsere Art zu denken, zu leben und zu sein zu ändern – bevor es zu spät ist.  Die Erde ist nicht unser Besitz. Die Herrscher der Welt beginnen zu spüren, dass ihre Macht zu Ende geht. Wir benötigen jetzt die Macht der Menschen, die fähig sind, einen neuen Weg zu gehen. Und es steht geschrieben, dass die alten Völker diesen Weg des Friedens bewahrt haben.”

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Lage und Aufteilung der Tempelanlagen in Tulum, der Maya-Stätte am Karibischen Meer. Vor ihr liegt eines der längsten Korallenriffe der Welt im Meer, das exakt vor der Maya-Statte geteilt ist. 80 km – die Zufahrt – als hätten sie es gewusst…Die Gebäude waren einst viel farbiger. Foto:Kunze Tulum, Mexico

Tulum liegt 130 Kilometer von Cancun entfernt. Der Küstenstreifen wird auch Riviera Maya genannt und liegt im Bundesstaat Quintana Roo auf der Halbinsel Yucatan.  Es gibt dort den  „Tempel des Herabsteigenden Gottes“, den „Tempel des Windes“ und den  Freskentempel sowie den  “ Tempel der Feen“(Bild 2.Reihe rechts.)

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Tulum,  Mexico, Fotos: Kunze
Die innere Stadt wird von einer zum Meer hin offenen Stadtmauer umrundet, an deren Nordwest- und Südwestecken Wachtürme stehen. Tulum war im 13. und 14. Jahrhundert einer der größten Städte in Yucatan. Sie war ein wichtiger Handelsknotenpunkt.
Von hier aus wurde erbitterter Widerstand im Unabhängigkeitskrieg der Maya (1847 – 1901)  gegen Mexico geleistet. Ein Sprechendes Kreuz wurde dort von der Maya-Priesterin Maria Uicab, der Königin von Tulum gehütet. Sie fassten diesen Kries ausschließlich als Verteidigungskrieg auf. So nutzen sie nicht die günstige Gelegenheit um Städte von „Weißen“ zu stürmen, weil sie an jenen Städten gar kein Interesse hatten. Mexico verkaufte Maya als Sklaven nach Kuba in jenen Jahren.

Das Sprechende Kreuz war ein Orakel. Chan Santa Cruz war der Kern des politischen Zentrums  der Maya in jenen Jahren des „Kastenkrieges“.  Der Maya-Führer Jose María Barrera  fand in einem unbewohnten Waldgebiet neben einem kleinen Cenote namens Lom Ha’ („gespaltene Quelle“) ein kleines Kreuz, das in einen Baum geschnitten war. Über dieses Kreuz soll Gott zu ihm gesprochen und ihn zur Fortsetzung des Kampfes ermuntert haben, und so entstand hier ein Heiligtum.

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Kapokbaum in Chichen Itza, Yucatan, Mexico, Foto: Kunze

Der Ritus des Sprechenden Kreuzes stellt eine synkretistische  Verschmelzung alter Maya-Religion mit christlicher Symbolik dar. Das Kreuz beinhaltete drei Elemente der alten Maya-Religion: Es wuchs auf den Wurzeln eines Kapokbaums  des heiligen Baums des Lebens (Ya’axche’, Spanisch Ceiba), der aus einer Höhle wuchs (Áaktun, heiliger Ort der Mayas), die sich bei einem Cenote  (Ts’ono’ot) befand (Ort des Regengotts Chàak).  Es gab ein Sprechendes Kreuz in Tulum, eben von jener besagten Maya-Priesterin gehütet. Heute wird der Kult noch in vier Orten gepflegt,  X-Cacal Guardia, Chancah Veracruz, Chumpón und Tulúm gepflegt. Kein Weißer oder sonstiger Fremder wird an das Kreuz gelassen.

Cenoten – sind für Maya heilige Teiche, die sich direkt zum Herzen der großen Mutter öffnen. In Chichen Itza beispielsweise gab es unterirdische Flüsse, darum wurde dort die Stadt erbaut.  Allein zu Ehre dieser heiligen Stätte. Das Wasser ist für sie heilig – noch heute. Man fand Knochen  in Chichen Itza von über 300 Maya, die sich in jenem Wasser geopfert hatten. Dieses Ritual war für die Auserwählten eine große Ehre, da sie auf diese heilige Weise zur großen Mutter zurückkehrten. Tausende von Kristallen fand man zwischen den Knochen. In diesen Kristallen sollen die Gebete der Vorväter gewesen sein.  Das Magazin National Geographic ließ 1950 Teiche ausheben. Sie haben sie weggenommen. Jahre später kamen sie nochmals und  holten wirklich jeden Stein aus der Cenote heraus.

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Chichen Itzà, Mexico, Foto: Kunze

Diese Pyramide bedeutete für die Maya der Zugang zum menschlichen Herzen und der Schlüssel zum Verständnis der Maya.  Der Grund für den Bau finde sich nicht in diesen Gebäuden – in der Pryramide steckt noch eine Pyramide  – sondern im Dschungel.  Die Cenoten.  Oben auf der Pyramide sind vier Öffnungen. Drei davon führen in einen gemeinsamen u-förmigen Gang. In der oberen Öffnung des U gibt es eine weitere Öffnung, die führt genau zum Mittelpunkt der Pyramide.  Es geht ein wirklich starke Energie von dieser Pyramide aus.  Es heißt die Energie des Herzens fließt durch Chichen Itzà. Wer sich darauf einlässt, fühlt dort seinen Mer-ka- ba, seinen Lichtkörper.  Mer= Licht, Ka= Geist, Ba= Seele.  Es ist der Teil eines Gitternetzes des Einheitsbewusstseins , die diese Pyramide channelt.  Die Große Pyramide Ägyptens ist im Hinblick auf ein Teil des Gitternetes die Energie des Verstandes.
Die großen Stufen brechen das Licht. Am Fuß der Pyramide ist ein aus Stein gehauener Schlangenkopf, der gen Norden gerichtet ist.  Wenn man an der Frühlings-Tagundnachtgleiche zu Sonnenuntergang vom Westen asu darauf schaut, bricht das Sonnenlicht, und einen Moment sieht es so aus, als gleite eine Schlange von der Spitze der Pyramide aus nach unten. Durch diese Schlange wußten die Maya, wann die Frühlings- Tagundnachtgleiche gekommen war, und konnten sich beim Ackerbau und hinsichtlich ihrer spirituellen Dinge daran orientieren.

All diese Tempel an speziell ausgewählten Orten haben eine Bezug zu den Chakras.  Kohunlich, eine weitere Maya-Tempelanlage, etwas 50 Kilometer entfernt von Chetumal, alles entlang der Ostküste,  zeigt auf jeder Seite der Pyramide Reliefs von menschlichen Gesichtern, jedes ungefähr 3 Meter hoch und mit einem Punkt zwischen den Augenbrauen, der das Dritte Auge betont.

KohunlichKohunlich repräsentiert das sechste Chakra.
Besiedelt ungefähr 200 v. Chr.. Etwa 10000 Menschen lebten dort. Auch diese Stadt wurde irgendwann verlassen, wie so viele der Maya-Stätten.  Es gäbe noch viel zu Kohunlich zu berichten.

 

palenque

Palenque (re.i.Bild) liegt im Bundesstaat Chiapas, ein weiterer Staat auf der Halbinsel Yucatan, eine weitere Tempelstadt. Sie ist dem Kronenchakra gewidmet. Die Zirbeldrüse sitzt in der Mitte des Kopfes, ganz in der Nähe des siebten Chakras ist der Schlüssel zum Dritten Auge. Das Dritte Auge ist das Bindeglied ziwschen dem Mer-Ka-Ba-Feld und dem heiligen Raum im Herzen. Die Stadt liegt im Regenwald an einem Berghang.  Es ist für die Maya die Metropole gewesen. Auch hier zieht sich eine System von Wasserkanälen, kleine Bäche,  unter der Erdoberfläche durch. Die Stadt soll einst auch von einer Königin regiert worden sein.  Es gibt einen Tempel der Inschriften, eine Stufenpyramide. Es gibt einen Palast, ein astronomisches Observatorium, wie in Chichen Itzà, einen Kreuztempel, einen Sonnentempel und zahlreiche weitere Gebäude.

karte yucatan

Aufenthalt in Tulum , Mexico Foto:kunze