Der Weg ist das Wort, ist der Gedanke, ist das Gefühl.

pterapogon kardinalfisch

Im Maul des Fisches schwimmen die kleinen Bald- Babyfische. Dort wachsen sie heran.
Der Pterapogon-Kardinalfisch lebt nur in einem kleinen Gebiet um die Molukken-Inseln. Die Molukken sind eine indonesische Inselgruppe zwischen Sulawesi und Neuguinea. Ein Mekka für Taucher und Schnorchler. Im Hafen der Hauptstadt Ambon finden sich 780 Fischarten, so viele wie in ganz Europa nicht.
Sie werden auch „Gewürzinseln“ genannt:Pfeffer, Gewürznelken, Ingwer, Zimt, Muskat, so weit das Auge reicht.
Früher kämpften die Weltmächte auf den Molukken um Gewürze. In Europa wurde vor 500 Jahren Muskat mit Gold aufgewogen.
Wer hinfliegen möchte:  Gelandet wird  immer bergauf und gestartet bergab, egal woher der Wind weht. Ebenen sind rar auf den vulkanischen Gewürzinseln.

 

Dieses Foto ist ein Glücksmoment für einen Unterwasserfotografen. Vielleicht hatte er ja so etwas wie eine Vorahnung.

Hatten Sie schon einmal Vorahnungen?
Dieses Ich-weiß-etwas-wird-geschehen-Gefühl und Tage darauf geschieht es.
Sie wussten schon vor vielen Jahren, dass Sie eines Tages in einem Haus wohnen werde und tatsächlich wohnen Sie Jahre später  exakt in jenem Haus ihrer Vorahnung.
Das ist wie mit ihrer Hand, die sie vor ein Magnet halten. Sie spüren die Kälte oder Wärme noch bevor sie ihn berühren, aber sie sehen sie  nicht.

Der Neurophysiologe Roger Sperry bekam 1981 den Nobelpreis  für die Erkenntnis, dass Gedankenformen innerhalb des Geistes eine „kausale Potenz“ entwickeln, die alles einleitet, was im Leben eines Menschen geschieht.

Dies funktioniert so:
Je aktiver Sie Ihre Batterie aufladen, desto mehr Energie schüttet sie aus und schenkt die Möglichkeit des persönlichen Einflusses auf die Ereignisse der sogenannten objektiven Realität. (Wissenschaftliche Formulierungen in einem Satz auf den Punkt gebracht.)

 

cocablaetter

Heute weiß man, um die Wechselwirkung zwischen dem „Gehirn“ des Heilenden und des Patienten. Sie prägt sich in der Synchronisation des Biopotentials aus, das jedes Mal einen bestimmten Bereich des Gehirns beider betrifft. Die Wissenschaft spricht dabei von einem „virtuellen Gehirn“.
Feinste Körperenergien für die Krebsbehandlung ließen Wissenschaftler in einer Frequenz mit der Krebzelle in Resonanz treten, schwingen, worauf sie gesundete.
Dies klingt auf den ersten Blick unscheinbar. Das Wissen darum kommt aber dem  Hebel des Archimedes gleich, mit dessen Hilfe man buchstäblich die Welt aus den Angeln heben kann.

Heute können Menschen mit einem erweiterten Bewusstsein in das weite Informationsfeld der Erde vorstoßen und verfolgen, wie die eine oder andere Entdeckung gemacht wird.  Es scheint als existierten sie als eine Art Evolutionsprogramm für die Erde und alles, was sie bevölkert. Mit Hilfe von Hellsehen kann man sehen: Das, was uns umgibt, die Planeten, Sonne, Sterne, Galaxien, ist nicht von selbst entstanden. Das ist Teil eines gigantischen vernunftbegabten Organismus,  der es den Menschen ermöglicht, einen Bruchteil ihres Intellekts und ihres Wissens zu nutzen.

„Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt.“

Jesu-Worte. Das ist Synthese.  Was soll das bedeuten? Wenn wir uns erkennen, kennen wir die gesamte Existenz.  Der Mensch steht unter dem ganzheitlichen Einfluss universaler Kräfte, kann diese aber seinerseits beeinflussen.

Jeder Gedanke aktiviert im Gehirn Trägermoleküle. Das bedeutet: Beliebige geistige Impulse verwandeln sich automatisch in biologische Informationen. Wäre unserer Gehirn zu einhundert Prozent aktiv, bekämen wir Kontakt mit dem Geist des Planeten, dem kosmischen Bewusstsein. Leider schöpfen wir unser von Natur aus angelegtes Potential nicht aus. Wir halten uns bei einer Aktivität unseres Gehirns von drei bis vier Prozent auf. Jedenfalls tut es das „gewöhnliche“ Gehirn.

Unser Biocomputer scheint über einen eigenen Verstand und Intellekt zu verfügen.

Ergebnisse von Forschungsprogrammen aus dem Bereich der Gehirnforschung weisen nach, dass bei einer großen Sehbelastung, bei geöffneten und geschlossenen Augen, mit großer Leichtigkeit nicht die gewöhnliche Sehkraft, sondern eine sich bildende, alternative Sehkraft eingesetzt werden kann. Das Gehirn hat keine Schwierigkeiten auf diese möglicherweise vorteilhaftere Weise der Reizaufnahme umzuschalten.
Es wird von der Existenz (!) einer geistigen (alternativen) Sehkraft gesprochen.

don Chapito

Don Chapito, Maya-Heiler

Es gibt gute Gründe, warum sich die Ärzte -Abteilung der Onkologie in der Schweiz dazu entschieden, den Heilweg der Maya kennenlernen zu wollen. Menschen, die auf der geistigen Ebene heilen, weil sie  Krankheiten auf einer höheren geistigen Ebene ansiedeln.
Geistige Ebene?
Wenn Sie eine Kerze anzünden wird es hell. Zünden Sie eine zweite Kerze an, wird es noch heller. Wo das Licht der ersten Kerze aufhört und wo das Licht der zweiten Kerze beginnt, erkennt man nicht. Sie verschmelzen ineinander und werden eins. Das Geistige ist wie Licht.
Nein zu sagen ist einfach. Man sagt Nein und fertig. Aber wenn man Ja sagt, geht die Sache erst richtig los. Dann ist gar nichts fertig. Respekt, liebe Ärzte in der Schweiz! Sie wünschen Wahrheit, keinen Sieg im Streit.

Offensichtlich gibt es eine Wahrheit, die wir nicht antasten können.

Die Essener, die Tibeter, alle indigenen Völker nutzen genau diese „alternative Sehkraft“. Heiler, Hellseher sie schöpfen mit mit ihren „virtuellen Augen“ und ihrem „virtuellen Gehirn“.

Mit Hilfe des Hellsehens, des erweiterten Sehens – eine Erweiterung des Bewusstseins – kann man nicht nur Störungen und Ausfälle unseres Körpers feststellen, sondern sie auch ohne größere Probleme beseitigen. Wieso sind wir so  kurzsichtig, um auf solche Möglichkeiten zu verzichten?

Das Leben, das wir mit unseren zwei Augen sehen, ist nicht alles, es nur ein winzig kleines Atom des Ganzen.
Die gängige Medizin tritt auf der Stelle, weil sie die Symptome und nicht die Ursachen behandelt.  Sie sind nicht die Engel mit Flügelchen.  Dort gibt es solche Mauscheleien, solche Verantwortungslosigkeiten. Die Wissenschaft: Wie viel Kraft hat es gekostet, das Wissen der Jahrhunderte aufzusammeln, sie in Blöcke der Wissenschaftlichkeit zu pressen und so das majestätische Gebäude des Materialismus aufzubauen. Was ich nicht sehe, kann nicht sein. Jede Realität, die außerhalb ihrer engen von ihnen verstandenen Kategorien von Raum und Zeit lag, verneinen sie. Wenn wir uns die Dynamiken ansehen, die in der Welt geschehen, sehen wir: mehr Wissenschaft, mehr Technik, mehr Kampf gegen Ungerechtigkeit – dennoch, mehr Ungerechtigkeit, mehr Umweltverschmutzung, das Fehlen von sauberem Boden, Wasser und Luft. Vergiftet von den Abfällen der modernen Errungenschaften, auf die unsere Wissenschaftler so stolz sind.

 

lichtkaefigDer Mensch, der sich einbildet, Herr über den Planeten zu sein, der die Wahrheit in der Gesäßtasche seiner modischen Hosen mit sich herumträgt, wird zu einer globalen Katastrophe. Um hehre Ziele zu erreichen, legt er Sümpfe trocken ( allüberall) oder vernichtet nicht §nichtsnutzige“ Spatzen. Das Gleichgewicht der Natur befindet sich für ihn auf dem Niveau seiner zwei Beine – naja, vielleicht auf den vier Beinen von Hunden, aber dann hört es schon auf.
Fast wie ein Bumerang kommt es zurück.
Haben Sie schon davon gehört? Seitdem wir die energiesparenden Techniken im Einsatz haben, hat sich der Verbrauch an Strom erhöht. Erhöht! Wenige verdienen daran sehr viel Geld. Dabei gäbe es längst Techniken, die uns mit  unbegrenzter und kostenloser Energie versorgen könnten. Macht und Gier führt von der Weisheit weg.

 

Im Nichtsein des Raumes

Zwanzig Jahrhunderte sind vergangen, zwei Jahrtausende und wir verstehen noch immer nicht, dass es verschiedene Realitäten gibt, der Mensch viel mehr sehen kann, als ihm möglich scheint, dass wir die Welt durch Filter sehen und dass sie ohne diese Filter ganz anders wahrgenommen werden kann. Wir laufen als wandelnde Enzyklopädien herum. Aber was schreiben wir in die Chroniken des Daseins?

Die Physik behauptet, dass der Ursprung aller Physik das Vakuum sei. Alles, was irgendwann existierte oder zu existieren in der Lage war, war bereits im Nichtsein des Raumes vorhanden und dieses Nichtsein beinhaltete bereits die Existenz aller Materie.
Was bedeutet das?
Vakuum ist kein leerer Raum, sondern eine informative Umgebung, die in sich über 99 Prozent der Informationen  des Universums trägt.
Es bedeutet, dass die Informationen in ihrer Erscheinungsform wieder die Materie überholen.
Ein Beispiel:  Zwei Monate bevor Kennedy am 5. Juni 1968 ermordet wurde, saß  Alan Wogan in der Universität Freiburg am Institut Grenzgebiete der Psychologie die Synchronizität erforschte. Der Wissenschaftler fühlte plötzlich, dass Kennedy getötet werden würde. Wogan schrieb ein Brief in der Hoffnung, dass Kennedy informiert werden würde.
Dies ist ein gutes Beispiel, wie das nicht eingetretene Ereignis  in unserer Wirklichkeit lange vor der Verwirklichung erscheint.
Offensichtlich nahm man den Hinweis nicht ernst. Was aber geschah war, dass man in Amerika nach dem Attentat ein Büro zur Registrierung von Vorahnungen einrichtete.
Der Tibeter Lama Tulku Lobsan wies darauf hin, dass er Krankheiten erkennen kann,  sechs Monate bevor sie in der Wirklichkeit erscheinen. 95 Prozent der Krankheiten diagnostiziert der Arzt nur durch Pulsrhythmus. Auch das ist ein gutes Beispiel dafür, dass Informationen im „Nichtsein des Raumes“ vorhanden sind.

Edgar Keys, ein Heiler des 20. Jahrhunderts, diagnostizierte Erkrankungen von Patienten, die er niemals gesehen hat. Natürlich war  Keys öffentlichen Anfeindungen ausgesetzt. Wissenschaftler untersuchten seine Diagnosen und stellten die Richtigkeit fest. Heute werden in den Archiven des medizinischen Institutes mehr als 9000 Krankengeschichten der Patienten von Edgar Keys aufbewahrt. Alle wurden sie untersucht und als lebensrettend anerkannt. Keys machte auch Vorhersagen zu den Anfangs-und Enddaten beider Weltkriege. Wenige Monate vor seinem Tod sah er den Zerfall der UdSSR.  Die Maya, die Inka machten  präzise Vorhersagen über Tausende von Jahren hinweg.
Das Universum ist durch Geist geschaffen. Nicht die Gene beinflussen den Menschen, sondern sein Bewusstsein, sagt die Forschung der Zellbiologie. Der Mensch steht unter dem ganzheitlichen Einfluss universaler Kräfte, kann diese aber seinerseits beeinflussen.
Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen damit geht, aber ich bemühe mich redlich, mich in der Situation zurechtzufinden.

Es ist eine andere Art des „Denkens. Menschen, die Zugang zum Biocomputer haben, beginnen aktiv, in Bildern zu denken.
Das Universum denkt bildhaft. Wenn wir diese Fähigkeit in uns entwickeln, nähern wir uns dem gegenseitigen Verständnis mit dem Universum. Wenn wir mit der rechten Gehirnhälfte arbeiten, also „künstlerisch-intuitiv“ wirken, müssen Informationen nicht geordnet werden – sie sind im immateriellen Raum ihrem natürlichen Zustand am nächsten. Beim künstlerischen Wirken wird die Wirklichkeit sofort in der ganzen Mannigfaltigkeit der Beziehungen und Widersprüche widergespiegelt.
Jesus sah die Zukunft, sah Fernes durch Hindernisse und über weite Strecken. Er konnte Menschen durch Auflegen der Hände heilen und mit geheimen Worten wiederbeleben. Die Unglücklichen mit Demut ermuntern. Die Kleinmütigen durch Hoffnung festigen, den „Blinden“ den Weg der Verwandlung voraussagen.
Vielleicht sind es gar keine Wunder, sondern grundlegende Fähigkeiten eines jeden von uns?

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„Amen, Amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen…“ (Joh. 14:12)
Worte, sagte er auch, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben.

Was wir selbst nicht als wahr erachten, kann in dieser Welt nicht erwachen.  Alles hängt von unserer Einstellung ab, von unseren Worten, unseren Gedanken, unseren Gefühlen, von unserem Selbstbild, von unserem Weltbild, von unserem Glauben. vom Erkennen unserer Schöpferkraft. Jesus sagte: Der Geist ist es, der es lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. (Joh.6:63) Vielleicht sollten wir diesem Punkt einfach mehr Beachtung schenken.

Nur wer`s sieht, zieht seine Schuhe aus, der Rest zupft weiter Brombeeren.

Forscher sprechen vom „Gedächtnis“ der Moleküle, der Atome und der subatomaren Teilchen. Vielleicht ist gerade in diesem Tiefengedächtnis nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch unsere Zukunft verborgen, die bis ihre Zeit gekommen ist, ruhig im Regal liegt, das die Videos unseres ganz persönlichen Schicksals beherbergt? Bis zu einem Zeitpunkt, an dem unsere Entwicklung und unser innerer Zustand bereit ist?

Geist und Gedanken stellen lediglich verschiedene Zustände eines Ganzen dar. Es gibt keine isolierte  physische Welt. Am Anfang war wirklich das Wort..ähm der Gedanke. Aus dem Nichts kann etwas erschaffen werden. Aus den virtuellen Prozessen kann körperliche Kraft entstehen. Der Raum des Menschen ist nicht nur strukturierte Erfahrung, die sich durch Projektionen als Hologramme gefestigt hat, sondern auch feinmaterieller Realaissender, der über die Eigenschaften der Strukturen des Kosmos und des Vakuums verfügt. Wir haben einen Biocomputer in uns. Er ist der Ausweis in eine andere Welt, wenn wir ihn öffnen.

 

old man

Lower Pecos River in Texas

 

Das Foto hier verweist auf eine Steinzeichnung, die etwa 5000 Jahre alt ist. Die Person wirkt auf mich energetisch reichlich elektrisiert. Oben auf dem Kopf sitzt etwas, das man als eine Art Antenne (?) oder Flamme (?) bezeichnen möchte.  Wie kommt man dazu, so etwas zu zeichnen?

 

Carmen de Playa 049Es gibt Menschen, die können Zellprozesse, Aura und jene informativen Beschädigungen sehen , die Ihnen die aggressive Umwelt zuführt.
Wir haben im hinteren Teil des Gehirns, im visuellen Zentrum, Zellen, die fähig sind elektromagnetische Wellen auszustrahlen und zu empfangen. Diese Art der „Sehfähigkeit“ hat in der Natur eine viel größere Perspektive, als die traditionelle, mit den Augen.
Wir haben das intuitive Denken, das dem logischen um einiges voraus hat.  Es ist nur so, dass es bereits in den Schulen durch die Wiederholungen und Büffeleien abstumpft. Gelehrt werden bereits gedachte Gedanken, aber nicht die Fähigkeit, selbst zu denken. Gefördert wird der Intellekt.

Die Quantenphysik hat die Welt revolutioniert.  Es zeigte sich, das die Welt, wie wir sie kennen, lediglich eine Interpretation unseres Bewusstseins ist. Wir sitzen in einem seltsamen Kino, das uns eine Wirklichkeit in Abhängigkeit von den persönlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten. Wir sind sozusagen die Abonnenten des informativen Raumes. Unser Bioplasma entsteht durch elektromagnetische Schwingungen unserer Körper. Es ist in der Lage mit dem Supercomputer da draußen einzugehen und einen Informationskanal aufzubauen. Wir alle bestehen aus Atomen, die 5 Milliarden Jahre alt sind. Und durch die Leere jeden Atoms pulsiert der Intellekt. Jede einzelne Zelle ist nichts anderes, als der Geist, der Zusammenspiel unzähliger Komponenten organisiert hat. Nicht weniger als 9 Billionen Reaktionen pro Sekunde geschehen in jeder einzelnen Zelle.

Es gibt zwei Realitäten. Die Realität im Bewusstsein und die Realität außerhalb des Bewusstseins.

Es gibt nichts, was nicht durch Gedanken erzeugt wird.  Wenn wir denken, dann ist das für das Bewusstsein bereits eine eben solche Realität, wie das, was um uns herum geschieht.  Wir sind Schöpfer. Wir können das üben. Wir können erkennen, erwachen und verändern. Unser Selbstbild, unser Weltbild.  Wir können aufhören, uns in die Angst durch die Medien und die Politik hineinreden zu lassen. Wir müssen ihren gesetzten Feindbildern nicht glauben. Wir können einen Traum für die Zukunft zur Realität werden lassen.  Ihre Vorstellungskraft gehört Ihnen.  Wir sind das, was wir unserem Gefühl nach sind.  Das Unbewusste reagiert auf Suggestionen. Jede Krankheit fängt auf der energetischen Ebene an. Wir haben einen Energiekörper. Gesund sind wir, wenn wir Energie heilen, die der Krankheit vorausgeht.

„Wenn wir uns verändern, verändert sich die Welt“, heißt es im  Gedicht Erlenohrring.

Wenn wir nur ein Teil des Bewusstseins ändern, beginnt die ganze Welt sich zu ändern.
Alles gibt es auf dieser Welt. Genauso wie in uns.
In Ihrem Bewusstsein.
Es gibt alles in allem…
Eigentlich nicht neu, sondern uraltes Wissen.

 

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Erfahrungen sind es wert, gemacht zu werden

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Selig die Unabhängigen und Erwählten, sagte Jesus. 

Ziehe man uns auf die Höhe des Eifelturmes und nähme uns das existierende Nichts, hätten wir die Größe eines Flohs von drei Millimetern.  Man müsse uns mit dem Mikroskop suchen, nähmen wir die Leere heraus.  Wir bestehen zu 99,99999999 Prozent aus masseleerem Raum. Das Nichts sei keinesfalls ein Vakuum, sondern ein Raum voll mit Energie und Informationen, die darauf warte, abgerufen zu werden.  Und dass wir uns trotzdem mit der Faust nicht durchhauen können, hätten wir allein dem Umstand zu verdanken, dass die Bindungen der Moleküle mit einer enormen Kraft ausgestattet seien, sagt  uns die Quantenphysik. (Dr. U. Warncke,  Quantenphilosophie und Spiritualität)

Rund 70 bis 80 Billionen Zellen wirken in unserem Körper, alles in der Zusammenarbeit von  Körper Geist und Psyche.  Unser Gehirn verarbeitet  pro Sekunde 400 Milliarden Informationen. Ungefähr zweitausend davon werden uns überhaupt nur bewusst! Unsere Aufmerksamkeit können wir dabei auf jede beliebige Situation lenken.  Der Körper ist eine Protein-Zellmaschine. Hautzellen produzieren Hautproteine. Muskelzellen produzieren Muskelproteine. Magenzellen produzieren Magenproteine, sogenannte Enzyme. 10 Millionen Zellen verlieren wir in jeder Sekunde und 10.000 neue Zellen  werden wieder hergestellt.  Wenn unsere Gene angeschaltet werden, produzieren sie ebenfalls Proteine.  Eine DNA besteht aus einfache Zucker und Proteinstückchen. Was hat eine DNA dazu veranlasst, sich in ein Muster zu organisieren?  Damit aus Milchzähnen richtige Zähne werden, muss die DNA einiges über den Verlauf der Zeit wissen. Sie wusste, dass das passiert, als sie noch in der Gebärmutter war. Selbst der Tod könnte dann in DNA vorprogrammiert sein. Vielleicht wartet die DANN nur darauf, uns von unserem Platz in der Unendlichkeit zu erzählen.

Wir können 24 Gene einfach dadurch anschalten, dass wir glücklich sind. Die winzigste Lücke zwischen zwei Nervenenden im Gehirn beinhaltet das Potential für alle Erfahrungen. Der Mensch ist ein Wunderwerk.

Wir sind geboren. Hineingeboren in einen Mutterschoß.  Ein Mechanismus ist geboren, der siebzig bis achtzig Jahre lang arbeiten wird. Wir sind präsent. Mit Hilfe der Bewegung des Verstandes können wir an Zukunft denken. Er kann sich auch Sorgen darüber machen, wohin wir gehen, wohin wir nicht gehen, was nach dem Tod geschehen wird. Er macht sich auch Gedanken darüber, wo er vor der Geburt war.

Eine einzige Bakterie im Universum könnte die Schöpfungsgeschichte neu schreiben. Wären die Kräfte der Natur nur ein Millionstel Grad aus dem Gleichgewicht gewesen, gäbe es keine Stern und kein Leben.

Es gibt da etwas. Hier drinnen in Ihnen und in mir. Es ist dieselbe Intelligenz, die unser Herz schlagen lässt. Unser Herz transportiert 400 Liter Blut pro Stunde durch einhunderttausend Kilometer Blutgefäße, die nur drei Prozent unseres Körpergewichts ausmachen.  Denken Sie an das Schlagen Ihres Herzens. Gibt es einen höheren Geist, der das für uns erledigt? Was meinen Sie?

Als Geistwesen leben wir an der Oberfläche, angelockt von einem Licht von oben, das wir nicht so recht erkennen können. Tage streichen an uns vorbei und formen unsere Sichtweise. Wir fühlen, wir denken, wir wollen zum Ausdruck bringen. Jeder Mensch ist darüber hinaus voll von Dingen, die sich nicht sagen lassen.

birneIch kann es nicht fassen, dass Menschen jeden Morgen aufstehen und nicht dankbar sind zu leben! Jeden Tag!
Wie können wir hinter dieser Präzision keine Intelligenz vermuten? Die Grenzen der Wissenschaft werden unscharf  und mit dem Geist verschwimmen sie.
Es gibt einen großen Plan, davon bin ich überzeugt.  Es gibt ein universelles Bewusstsein.

Eines ist sicher: Irgendwann werden wir wieder dorthin gelangen, woher wir gekommen sind.
Heute nähert man sich wissenschaftlich der Vorstellung aller Weisheitslehrer der vergangenen Jahrtausende ebenso wie dem Wissen aller indigenen Kulturvölker an, dass wir uns vermutlich sogar von jenem Gedanken lösen müssen, dass alles in unserem Gehirn geschieht. Es gibt etwas in jenem Raum, das ist das, was uns die Kraft gibt, unseren Körper zu heilen, Frieden in unsere Welt zu bringen und diese Welt zu verändern, wenn wir die Sprache verstehen, um zu diesen Dingen zu sprechen, die leer sind. Alles, was in unserem Körper geschieht, wird  in der 5 u. 6. Dimension gesteuert, erklärt nun auch endlich die Wissenschaft, präziser die Quantenphysik.

Denken Sie sich Ihr  Gehirn  am besten „nur noch“  als eine Antenne. Die gute Nachricht, die Kommunikation findet in jedem Moment statt.  Sie wird in jedem Moment aktualisiert.
Trösten Sie sich bitte, ohne das menschliche Gehirn ginge es aber auch nicht. Es würde nur eine Quantensuppe existieren.  Mozart schrieb mit neun Jahren seine Symphonie, mit 12 Jahren seine erste Oper. Ein Wunderkind erscheint nicht einfach so. Es wird durch eine Intelligenz geformt.  Chaos ist nur eine Illusion.  Man sieht es nur, wenn man nicht genug Weitblick hat.

Manche  von uns werden zu Hellsehern und blicken in die Zukunft. Hellseher sind auf eine Welt eingestellt, die sich noch nicht manifestiert hat. Aber wie können innerliche Neuronenblitze, äußeren Ereignisse gleichen, die noch nicht stattgefunden haben.  Die Antwort liefert uns nun auch die Quantenphysik: Es gibt keine in der  Zeit festgelegten Ereignisse, es gibt nur unendliche Wahlmöglichkeiten. Und wir bestimmen, welche der Möglichkeiten greifbar werden. Jetzt und später findet Zukunft statt für den Hellseher. Sie haben den Zugang zu jenem erweiterten Bewusstsein und dem Wissen, dass alles miteinander verknüpft ist.  Sozusagen ein  Bindegewebe in einem Netz von Seelen.

https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2013/02/26/zuruck-aus-der-atempause-re-naissance-der-sinne/

Agni Zwiebel

Quelle:Agni

Unsere erste Wirklichkeit ist unser Geist, unser Bewusstsein, alles andere von Wirklichkeit  sei nicht mehr als eine Vermutung, lautet eine weitere Aussage der jüngeren Wissenschaft.  Der freie Wille dringt sozusagen in die Physik ein!  Willkommen möchte man ihnen zurufen. Willkommen bei den Weisheitslehren östlicher Traditionen, bei  den Mayas, den Aborigines, den Hopi, den Zulus, den Maoris, bei  allen indigenen Kulturen, bei allen heutigen spirituellen Heilern, die schon längst mit diesem Wissen arbeiten,  die es jetzt noch wissen und  die es in alten Zeiten wussten und damit  lebten. Es ist der Akt in uns. Dieser Akt macht das Universum erst zu dem, was es ist. Fern von Raum und Zeit.  Es ist unsere gefühlte Überzeugung. Darauf gründet sich Realität.

Am Anfang war das Licht, nicht das Wort, nicht der Gedanke.  Information ist der Urstoff des Universums, erklärt uns heute die Quantenphysik. Wirklichkeit besteht aus Information nicht aus Materie.  Information ist Licht. Licht sind Wellen/Schwingungen.  Licht ist nicht ohne Grund in allen alten Hochkulturen immer etwas „Höheres“ gewesen.  Licht transportiert Ereignisse in Zeit.  Photonen formen Muster, die irgendwann als Zeit auftreten. Hellsehen erlaubt  beispielsweise einen Zugang ins Bewusstsein, dass nicht von Zeit eingeengt wird. Das ist das eigentlich Wunder von Photonenblitzen, die durch das Gehirn flitzen. Jeder Augenblick kann einen Zugang zu unendlichen Möglichkeiten bedeuten

Alles, was wir begreifen müssen für dieses Leben  wurde uns mitgegeben. Es ist da. Auch wenn wir es nicht sehen können. Alles, was wir je brauchen werden, tragen wir in unserem Inneren. Wir müssen uns nur darum kümmern, ständig, nicht nur sporadisch.

Heute sagt die Wissenschaft, dass jeder Gedanke, der mit einem Gefühl verbunden ist,  Molekülverbindungen verändern kann. Dieser Verbindungen geschehen durch Elektronen. Und die Eigenschaft jener Elektronen kann ich mit meinem Bewusstsein verändern. Im Klartext: Ich kann Materie verändern.  Man ist heute auch in der Lage mit dem Bewusstsein Materie zu informieren, auch über Meditation. Sie hätten die Antworten schneller finden können, hätten sie die Maya in Guatemala und Mexiko gefragt. Seit Jahrtausenden speichern sie ihr  Urwissen in Kristallschädeln ab. Wissen, dass jederzeit wieder abgerufen kann.  All dieses Wissen war bereits 500 Jahre vor Christi Geburt Bestandteil der Lehren von Philosophen wie Parmenides oder Empledokes  und anderen Gelehrten jener Zeiten. Es ist Wissen, dass immer schon existierte. Es ist uraltes Wissen.  Innen wie außen. Unten wie oben. Alles ist in dir. Nichts existiert unabhängig von dir.

Wir Kinder der Industrialisierung hätten verantwortungsvollere Schriftgelehrte gebraucht, die Jesus Gedanken wortgetreuer aus dem Aramäischen ins Griechische hätten übersetzen wollen.   Wir hätten jenen Machtbesessenen, die alchemistisches Wissen  hinter den Türen größter Geheimhaltung verschließen mochten, mehr auf die Finger klopfen sollen.

https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2013/01/21/kristallschadel-is-calling-victor/

Die Quantenphilosophie sagt auch: Der Geist schafft Materie. Nun, Jesu sagte nichts anderes:  Wenn das Fleisch um des Geistes willen ins Dasein gekommen ist, so ist es ein Wunder aller Wunder… Das Bewusstsein ist die Quelle, die Welt ein Nebenprodukt.
Geht hin und heilt Menschen –  Geht hin, und gebt ihnen ihr Zentrum. Wir sind  so sehr in Gedanken und in der Welt verstrickt, wir sollten im Sein wurzeln. Denkt an das, was aus euch herausgeht, kümmert euch nicht so viel darum, was hineingeht. Wie transformieren wir Beleidigungen? Kommt Liebe oder Hass?  Worauf es ankommt, ist, nie zu vergessen, dass du es in dir verwandeln musst.

Bei aller Beschäftigung können wir es  aber dennoch schaffen, am Sinn des Lebens vorbei zu stolpern!

https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/tag/quantenphilosophie/

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Babaji

Zum Verändern gehören nämlich die entsprechenden Gefühlsmomente. Die sind notwendig, damit Information abgerufen wird. Information, die mich ursprünglich mal aufgebaut hat: Gesundheit.
Mit meinen Gedanken und Gefühlen kann ich mir schaden, ich kann mir aber auch gut tun.
Gedanken können Heilung, aber auch Schaden in Gang setzen. Warum?  Weil Heilung eine Angelegenheit des Körpers selbst mit dem Geist ist.

Unsere interne Umwelt ist es, die wir regeln müssen.
Wenn Gedanken Krankheiten hervorrufen können, dann können wir mit Gedanken auch Gesundheit hervorrufen.

Wenn wir  allerdings jeden Tag dieselben Gefühle fühlen, wird sich nichts ändern.
Könnte das Ihr Leben sein?:  20 Jahre Hass, 5 Jahre Wut,  10 Jahre Angst, deshalb bin ich krank geworden.
Jede Krankheit geht aus Stressboten hervor.  Zwischen 75 bis 90 Prozent aller Krankheiten sind stressbedingte Krankheiten in unserer westlichen Welt.  Das limbische System schüttet  enorme Mengen Adrenalin und Cortison aus, wenn wir im Stress feststecken.  Eine Menge von Energie verbrauchen deswegen.
Sie haben es vielleicht schon selbst erlebt, wenn ein Mensch etwas Schlimmes erlebt, kommt es vor, dass seine Haare am nächsten Morgen grau sind. Der Ausschalter unserer Gene ist am Wirken. Gene sind wie An- und Ausschalter. Wenn wir demselben System immer dasselbe Signal geben, bleibt die chemische Ordnung bestehen.
Heute bemerkt ein Zuckerkranker seine Unterzuckerung nicht mehr, weil es dank der Pharmazie Medikamente dafür gibt. Was für ein Fortschritt! Jetzt fällt der Kranke um, ohne es zu bemerken.  Haben Sie eine Erklärung dafür, dass in der Gruppe der Ärzte, die Alkohol –und Drogenprobleme am höchsten sein sollen?

chakra2Wir haben es mit einer Kraft zu tun, in uns sowie da draußen im universellen Bewusstsein. Im Informationsfeld, das die Wissenschaft auch das Meer aller Möglichkeiten nennt, in dem es nur so wimmelt von Energie und Information. Es ist eine Beobachtung,  die aus dem Möglichen in die Kraft hineinschaltet, es also in die Realität zieht.  Es ist diese Beobachtung , die an ein Geben von Sinn und Bedeutung gekoppelt ist. Dafür ist ein Bewusstsein notwendig. Unbewusst geben wir Menschen  Sinn und Bedeutung mit Gefühlen.

 

Eigentlich müssten wir ein völlig anderes Leben führen!

Wir sollten Schulen der Gefühle aufbauen, statt Jahreszeiten über Kriegsbombardements  zu lehren. Wir sollten lernen, die  „richtigen“ Gefühle zu fühlen, solche Gefühle,  die uns ein friedliches, freundliches,  ein zuversichtliches und ein gesundes Umfeld schaffen und auch garantieren. Das sollte nicht nur im Interesse jedes Einzelnen sein, sondern auch im Interesse aller nachfolgenden Generationen. Denn, was wir an Gedanken und Gefühlen – sprich an Informationen in die Realität bringen, bleibt auf ewig in jenem  Feld der Informationen gespeichert. Aus jenem Feld fischen auch nachfolgende Generationen ihre Informationen heraus.

Mit jedem Gedanken, jeder Handlung speichern wir etwas im Quantenuniversum ab. Sie haben eine Wirkung, die  absolut über das Persönliche hinausreicht.  Damit haben wir Verantwortung. Je unverantwortlicher wir mit unseren Gefühlen und Gedanken umgehen, umso schlechter sieht es für Natur und Mensch aus.

Wir nehmen Wirklichkeiten in Beziehung auf unseren  auf Chemie basierenden Gefühlen wahr. Wir überlagern unsere Bilder mit unseren Erinnerungen.  Wenn wir einen unsicheren Gedanken produzieren, fühlen wir uns auch unsicher. Wenn wir das immer tun, wird es zu einer Gewohnheit. Die entsprechenden Botenstoffe produziert unser Körper.  Das nennen wir dann Konditionierung und irgendwann Persönlichkeitsstruktur.

Veränderung des Bewusstseins

Die Angst führt dazu, dass wir nicht das Urvertrauen in die Sinngebung haben. Die Angst ist die Kehrseite von Liebe. Wenn man dem Menschen helfen würde, seinen Sinn leben zu können, erreichte er auch das Maximum seiner Gesundheit.  Das mit der Energie funktioniert  immer so:
Sie wird dorthin gelenkt, wo sie sinnvoll erscheint. Wenn Sie also den ganzen Tag über ihre Krankheit nachdenken, wird ihre Krankheit mit Energie versorgt. Die Folge: mehr Krankheit.  Wir bestärken bestehende Schaltkreise in unserem Gehirn, sowohl chemisch als auch neurologisch.
Darum ist es gar nicht so gut, sich den Tag hindurch mit den Negativmeldungen unserer Medienlandschaft zu beschäftigen.  Wir sind das, was wir mental und physisch üben!  Wollen wir andere Erfahrungen in unser Leben holen, müssen wir neu denken und neu handeln, schönere und gesündere Gefühle fühlen. Fühlen Sie exakt,  wie Sie denken.  Und am besten aus einem  Zustand der Dankbarkeit heraus. Das hat deutliche Auswirkungen auf Ihre Gesundheit.

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Stirn- oder Frontallappen – agiert wie ein Lautstärkeregler . Er kann unsere Gefühlsschaltkreise herunterfahren.  Spielt für Persönlichkeit und Charakter eine tragende Rolle.

Sie kennen die Redewendung: Das geht mir an die Nieren.
Zur Niere gehört die Angst.  Angst drückt uns nieder. Alles beginnt mit der Niere, heißt es in der chinesischen Medizin. Sie ist die Wurzel des Lebens.  Sind die Eltern zum Zeitpunkt der Zeugung ausgeruht und deren Essenz in guter Kondition, so wird sich der gezeugte Mensch ebenso hochwertiger Nierenessenz erfreuen können. Nieren produzieren das Mark (Knochen, Knochenmark, Gehirn und Rückenmark), füllt das Gehirn und die Knochen. Wenn das Gehirn über das Rückenmark nicht genügend mit Essenz versorgt wird, kann schlechtes Erinnerungsvermögen, schwache Konzentration, Schwindelgefühl, stumpfes Denken und Schlechtes Sehen die Folge sein.

Beobachtet man bei Schulkindern Konzentrationsstörungen und Lernschwierigkeiten, so ist das häufig auf eine „schwache Niere“ und in der Folge mangelnde Versorgung des Gehirns mit Essenz die Ursache sein. Die Niere regiert das Wasser.  Kleine Mutproben stärken die Niere.

Es gibt aber auch die Angst der Leber. Sie ist oft nicht als solche zu erkennen. Sie äußert sich als emotionale und körperliche Anspannung. Der Betroffene wirkt gehetzt, empfindlich, übersensibel, oft sogar aggressiv. Entscheidungen fallen ihm schwer, er ist unsicher. Die Aufgabe des Funktionskreises Leber ist die Harmonisierung innerer wie äußerer Lebensprozesse. Übernimmt die Leber diese Funktion nicht, hat der Mensch Probleme, sich spontan und flexibel auf Lebensumstände einzustellen – Stress entsteht. Hält dieser Zustand an, wird der Betroffene Angst vor dem Leben und seinen Entscheidungen entwickeln. Hinzu kommt die Angst, Fehler zu machen. Die übertriebene Angst vor Fehlern ist jedoch das beste Mittel, eben diese zu produzieren. Leicht entsteht wieder ein Teufelskreis..

Er nimmt sich das aber auch immer zu sehr zu Herzen.
Es gibt die Angst des Herzens, die sich in  körperlichen Symptomen wie Schlaflosigkeit, Herzklopfen oder Bluthochdruck zeigt. In diesem Fall fehlt einem Menschen die natürliche Abgrenzungsfähigkeit. Alles geht ihm direkt „zu Herzen“, und vor den daraus resultierenden möglichen Verletzungen fürchtet er sich.

Die Angst der Milz zeigt sich als übertriebene Sorge. Ständig grübelt er über die Zukunft, über Probleme, die aller Wahrscheinlichkeit gar nicht eintreten werden.

Die Angst der Lunge ist die Angst vor Verlust. Verlust von materiellen Gütern, Gesundheit oder nahe stehenden Menschen. Beherrscht diese Angst das Leben einer Person, wird ihr Handeln wieder den besten Nährboden schaffen, um den befürchteten Verlust früher oder später auch wirklich wahrscheinlich zu machen. Eifersucht beispielsweise findet häufig ihren Grund in dieser Form der Angst.

Bestimmte Emotionen  (Gefühle) korrespondieren mit körperlichen Organen. Die traditionelle chinesische Medizin ordnet den emotionalen Aktivitäten jeweils bestimmte Organe zu, so wird die Freude dem Herzen , der Ärger oder Zorn der Leber , die Nachdenklichkeit der Milz , die Besorgtheit und Trauer den Lungen und die Angst und der Schrecken den Nieren zugeordnet.  Sie werden deutlich als die Hauptkrankheitsursachen begriffen.

Das Suwen (Buch der einfachen Fragen, Teil des Klassikers des gelben Kaisers) schreibt: “ Der Mensch nun hat die Fünf Zang-Organe, in denen diese fünf klimatischen Bedingungen in Freude, Ärger, Niedergeschlagenheit, große Trauer und Angst verwandelt werden. Freude und Ärger beeinträchtigen den Geist. Kälte und Hitze beeinträchtigen den Körper. Starker Ärger schädigt Yin, starke Freude greift Yang an. Kommen starke Emotionen auf, hören die Pulsschläge auf und verlassen den Körper. Sobald Freude und Ärger ohne Selbstbeherrschung zunehmen, werden Kälte und Hitze im Übermaß auftreten, und die Lebensfähigkeit ist nicht länger gewährleistet. Darum müssen sich Yin und Yang in einem ausgeglichenen Gleichgewichtsverhältnis zueinander befinden“ (2. Buch, 5. Kapitel)

Schon Marc Aurel  formulierte es sehr treffend: “Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.”  Gedanken sind ohne Gefühle nicht zu haben…

Durch unsere eigene Absicht geschieht unsere Welt. Wir merken es nur nicht alle, weil sie in Zeit und Raum verteilt ist. Schöpfung beginnt im Geist, bevor sie sich in der materiellen Welt befestigt. Hier erzeugt der Glaube die Wirklichkeit.  Wir sollten uns nicht mehr in den Grenzen unseres Körpers einengen.

Sind Sie einverstanden?

Wenn man das Gehirn eines Mannes scannt, während er ein Problem löst, stellt man fest, Aktivitiät findet einzig auf einer Seite des Gehirns statt, also sehr einseitig.
Wollen Sie Vorträge vor Männern halten, müssen diese sehr wissenschaftlich ausgelegt sein, damit  Männer Wissen annehmen.  Weibliche Coaches können ein Lied davon singen

Bei Frauen hingegen sieht das Gehirnscanning bei einer Problemlösung aus, wie bei einem Gewitter. Frauen lösen Probleme auf eine sehr non-lineare Weise. Fahren Sie mal mit einer starken Frau Einkaufen. Sie werden staunen: Zwei davon, drei davon und das nehmen wir noch mit für die anstehende Reise in vier Wochen.
Männer haben die Fähigkeit sehr zielstrebig zu sein. Sehr klar wissen sie, was sie wollen, aufgrund der Funktionsweise ihres Gehirns ist die Intention  stark.
Frauen haben die Fähigkeit der Hingabe. Sie kennen ein Resultat, ohne zu wissen, wie es dazu kommt. Im Vertrauen darauf. Darum können sie sich einem größeren Geist hingeben.

Männer müssen lernen, sich hinzugeben. Frauen müssen lernen zielstrebig zu werden.

Wir müssen etwas einüben, was wir bislang vernachlässigt haben. Wir müssen dafür  neue Schaltkreise in unserem Gehirn herstellen. Wir müssen lernen, ohne Scheuklappen zu denken. Wir müssen uns in neue Erfahrungen und neue Muster hineinfeuern, dann schaffen wir es auch anders zu denken und zu handeln. Was wir den gesamten Tag mental üben, was wir physisch demonstrieren, also die Art wie wir handeln, ist das, was WIR SIND. Es ist die Ansammlung von Schaltkreisen , die sich aus einer Kombination unseres Denkens und Handelns formt und festsetzt. Darin existiert unsere Umwelt. Wenn wir uns also ändern wollen, müssen wir größer denken als unsere Umwelt. Das heißt, wir müssen andere Erfahrungen machen. Wir müssen über das, was uns gerade möglich scheint, hinausdenken. Wir tun gut daran aufzuhören, den Himmel untergehen zu sehen, wenn die Internetverbindung nicht innerhalb von 30 Sekunden steht.

Wenn wir uns mit unseren Gefühlen voll und ganz auf diese Anderswelt einlassen, holen wir Informationen in uns hinein, an die wir eben noch gar nicht denken können. Es geht hier nicht um Nachahmen, sondern um Verstehen. Es geht um mehr Verantwortung, um mehr Authentizität, um mehr Lebendigkeit, um mehr Gesundheit, um mehr Harmonie und Freude.

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Für den, der zu große Angst hat, Fehler zu machen, gibt es keine Wachstumschancen. Der Geist wächst in Situationen, wo wir auf uns selbst gestellt sind. Du bringst deine eigene Energie ein, um sie zu lösen. Mit diesem Wissen können wir unsere Zügel unseres Lebens selbst in die Hand nehmen. Wenn wir diese alte Wissen in unser Leben führen, es probieren, uns üben und üben und üben, denn das müssen wir genauso, wie wir unser heutiges tägliches Leben,  unsere Gewohnheiten, Traditionen, unser Projizieren, unser Urteilen, unsere Vernunftsgründe, unsere Verhaltensmuster übten. Unser körperliches Leben ist nicht alles, was das Leben zu bieten hat.

Wir werden glücklich, wenn wir etwas Neues schaffen, weil Kreativität ein freudiger Zustand ist. Inspiration, Ehrfurcht, Dankbarkeit am Leben zu sein, Liebe. Haben Sie schon einmal bemerkt, wie glücklich wir sind, wenn wir inspiriert sind? Wenn wir glücklich sind, sind wir liebevoll, sind wir achtsam, sind wir frei, sind  wir kreativ. Dabei geht es dann um mehr als nur um das Überleben.

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Hoffe und wünschen Sie nicht. Fühlen Sie, dass Sie sich verändern.

Sehen Sie auf die Möglichkeiten und nicht auf die Probleme.

Schmoren Sie nicht in Ihren eigenen Dramen. Ihr Gesicht wird dann glatter und straffer.

Jagen Sie keiner Methode hinterher.

Erfahrungen sind es  wirklich wert, gemacht zu werden.

Zeigen Sie Ihre  Herzensseite. Vertrauen Sie Ihrem Herzen.

Machen Sie sich nicht vorher ihr Urteil, sondern danach.

Die Weisheit des Alters ist eigentlich die Weisheit der Kinder.
Was Sie gerade fühlen, danach haben Sie Sehnsucht.

Versetzen Sie  Ihr Leben in eine Schwingung, die zu Ihnen passt!
Wir können über unsere Gedanken und Gefühle eine gewisse Schwingungsqualität entstehen lassen. Wir sind keineswegs das Opfer widriger Umstände.

Sie müssen sich einfach entscheiden.

Nur so  erhalten wir einen „neues“ Bewusstsein.

Ändert Eure Einstellung, sagte Jesus.
Ich kann nächstes Jahr nicht wieder kommen und Euch heilen.
Ich habe eine Vision, einen Traum, ich werde nicht anders handeln, als ich glaube, ich werde kompromisslos leben –  lasst Euren Körper und Geist zusammenarbeiten
.

 

Der Mensch ist ein Regenbogen

Der Mensch ist ein Regenbogen

„Was tust du da?“, fragte mich Brunhilde.
„Ich male mich!, antworte ich.
„Dich?“
„Ja, mich!“
„Aber das bist doch nicht du, sondern ein Regenbogen, den du da malst!“, erwiderte Brunhilde erstaunt.
„Der Mensch ist  ein Regenbogen. Sieben Chakren hat der Mensch. Alle sieben Farben zusammen, alle sieben Seinszentren, machen uns zu einem Regenbogen. Sie machen uns erst zu einer Melodie.  Manche Menschen haben sogar neun oder zehn oder gar noch mehr. Löse dich vom Blick auf meinem physischen Körper, denke mich gerade feinstofflich.  Natürlich  stehen die Chakren meines zweiten, feinstofflichen „Körpers“ in Resonanz mit meinem physischen Körper“, erklärte ich und lachte.
„Fantasie kommt, wenn der Wille aufgegeben ist.  Sieben Zwerge hatte Schneewittchen an ihrer Seite“, kommentierte sie mit einem herabwürdigenden Ton.
„Genau! …sieben Raben, sieben Geißlein, sieben Farben existieren im Regenbogen, sieben Tage hat die Woche. Die Zahl Sieben scheint eine bedeutsame Zahl, findest du nicht? Am siebten Tag ruhte Gott. Die Sieben ist eine Primzahl. In Griechenland gab es seit ältester Kultur siebentägige Fristen. Sieben Todsünden im Christentum. Die östliche Musik unterteilt den Klang in sieben Töne. Sa, re, ga, ma, pa, dha ni – das sind sieben Grundtöne. Alle Musik, jede Melodie, jeder Tanz, jede Symphonie wird auf diesen sieben Grundtönen geschaffen“, erklärte ich.

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In ihrem Blick  erkannte ich ihren Zweifel.

„Du glaubst mir nicht? Oohhhh, bitte führe sie von der Dunkelheit ins Licht, von der Ignoranz zur Wahrheit!

Wir besitzen diese Kraftzentren.  Jedes von ihnen besitzt seine eigene Charakteristik. Hey, was, wenn die Unsterblichkeit existiert, Brunhildchen? Was, wenn der Körper die Seele verlässt. Und nicht, wie wir gemeinhin annehmen, beim Sterben die Seele den Körper? Was, wenn du und ich, wir alle von einem Energiefeld über Generationen hinweg umgeben sind, indem sämtliche Themen deines Lebens jederzeit abrufbar bereitliegen, je nachdem, wie sehr du die Gesetze des Lebens verinnerlicht hast und über energetische Schwingungen in Resonanz gehst, um jene Gedankenenergie heranzuziehen? Probleme, Zustände, Wünsche, Krankheiten und Lebenssituationen – alles, jeder Gedanke zieht etwas in entsprechender Weise in unser Leben?“

„Das könnte uns in einen sehr freien Zustand versetzen, würde ich mal annehmen!“, antwortete sie.

„Wenn da draußen universale Energie strömt und  in uns ebenso Lebensenergie fließt und wir von einem ganz persönliches morphogenetisches Feld umgeben sind, dass geladen ist mit Emotionen, Gedanken und Worten, mit Taten, Glaubenssätzen, Überzeugungen und dergleichen, all das in Form von Schwingungen gespeichert und zwar nach holografischen Prinzipien, wenn also alles ist mit allem verbunden, dann bedeutet das sehr wohl, dass wir  über Gedanken und Gefühle eine gewisse Schwingungsqualität entstehen lassen können und wir keineswegs – wie häufig angenommen – das Opfer widriger Umstände sind.  Dann können wir unser Leben in Schwingung versetzen, in Schwingungen, die zu uns passen.

Was, wenn unsere Vorstellung von lineare Zeit völlig überholt ist, und wir lieber über unterschiedliche Dimensionen als Bewusstseinsebenen nachdenken sollten, statt das Leben in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufzuteilen? Was, wenn es uns gelingt, Zugang zu diesem Feld zu bekommen und dir jemand sagt, je höher du energetisch schwingst, desto eher gelingt es dir, Zugang zu diesem Feld zu bekommen? Was, wenn unser Körper in einzigartiger Form ein Resonanzkörper ist?  Alles in uns und um uns herum ist in irgendeiner Weise gespeichert. Unser Körper speichert Informationen in jeder einzelnen Zelle.

Was wenn – egal, ob Chiropraktiker, Akupunkteur, Facharzt für Allgemeinmedizin, Geistheiler, Osteopathie oder Naturheilkunde –  zwar Heilungen auf unterschiedlichsten Wege hervorrufen, letztlich aber alle durch das Unterbewusstsein bewirkt werden?  Was wenn sie alle die eine universale Heilkraft dafür benutzen, die dem Unterbewusstsein innewohnt.  Hellsichtigkeit gibt es eindeutig. Sie  ist eine der Kräfte des Unterbewusstseins. Das Unterbewusstsein ist sehr empfänglich für die Macht der Suggestion. Darauf verweist allein schon der Placebo-Effekt.

Wir sind umgeben von einem Energiekleid.

Wenn jemand ständig mit seinem Kopf nach unten schaut, sinkt seine Energie deutlich. Selten sind wir uns allerdings über die Ursachen bewusst.  Wir haben auch vergessen, wie heilsam  tiefea Atmen ist – also Einatmen bis hinein in das Wurzelchakra (Höhe Steißbein).
Unser Einatmen ist das Ausatmen des Universums und umgekehrt. Wir sind aus dem gleichen Stoff. Es ist sozusagen die Tankstelle.

Charakteristik des Wurzelschakras: Urvertrauen, Lebenskraft.
Das Hauptthema ist Sicherheit und Stabilität. Erst ein geöffnetes Chakra ermöglicht uns, dem Leben angstfrei zu begegnen.

Über die Zahl der Energiepunkte gibt es unterschiedliche Anschauungen. Die Einen sprechen von 26 Energiepunkten auf jeder Körperseite, andere wieder – wie im Ayurvedischen – verweisen auf 108 Energiepunkte. Die Energie hat viele Namen. Es gibt jahrtausendaltes Wissen darüber, wie wir unsere Lebensenergie harmonisieren können. Heilkünste entstanden aus tiefen Weisheiten.
Was, wenn ich dir sage, auch du trägst dieses Wissen in dir? Ja, ja, es schlummert in uns.

„Du glaubst mir immer noch nicht! Ich spüre es. Gut, sei dein eigenes Zeugnis!

Lege deine rechte Hand  für eine Weile leicht über deine linke Schulter und deine linke Hand in die linke Leiste. Horche in dich hinein, spüre, wie die Spannung von deiner Schulter abfließt. Spüre, wie sich im Vergleich dazu die andere Schulter anfühlt?“

„Was tue ich hier gerade?“, fragte Brunhilde.

„Du harmonisierst Körper, Verstand und Bewusstsein in gleicher Weise.  Mitunter tun wir genau dieses völlig unbewusst.  Wenn du zum Beispiel zum Nachdenken deinen Kopf oft in die Hände legst, aktivierst du damit intuitiv deine Gehirnströme.
In uns strömt Lebensenergie und außerhalb strömt universelle Energie. Wir schwingen sozusagen durch dieses Leben. Mal mit mehr Schwung, mal mit weniger und manchmal schwingt gar nichts mehr, dann müssen wir uns wieder in Schwung bringen, damit unsere Seele in uns wohnen und strahlen kann.

Fast alle Energiebahnen fließen auch durch die Finger. Und jeder Finger ist mit Organen unseres Körpers verbunden. Es sind sozusagen  die korrespondierendem Punkte unseres Körpers. Und da landen wir wieder bei der  Harmonie. Es geht in all unseren Lebensbereichen um Harmonie, auch um die Harmonisierung unserer Lebensenergie. ‚
Die einfachste Art dein Energiesystem in Schwung zu bringen: Umfasse nacheinander jeden einzelnen Finger mit der anderen Hand. Streiche jeden Finger ab – so eine Art Mini-Massage. Von wegen Schneewittchen und die sieben Zwerge….“

Lass dir dein Ich nicht stehlen

Lass dir dein Ich nicht nehmen

Eines sollten wir uns klar machen: Unser Gedächtnis wird jeden Tag neu geboren.

Wir sind eine Spezie der Geschichtenerzähler. Und ich wette, Sie haben auch schon einmal in Ihrem Leben über Ihr Umfeld, Ihren Körper und die Zeit hinausgedacht. Das Gefühl, Zeit verschwindet. Kreative Momente, in denen man vom Tun ergriffen ist.
Gipfelerfahrungen, in denen wir einen Seinszustand erreichen. Haben Sie doch sicherlich schon einmal erlebt beim Stricken, beim Lesen, beim Autofahren, beim Klavierspielen oder an einem ruhigen Platz in der Natur?

In so einem Moment traf ich auf meine kluge Freundin. Sie behauptet: Die größte Hürde auf dem Weg in ein neues Ich seien unsere Gedanken und Gefühle. Der Kern unserer Persönlichkeit sei eben nicht angeboren, sondern immer wieder formbar. Unser Gedächtnis sei gewissermaßen flüssig und verändere sich bei jedem Erinnern.

Worauf ich meine Stirn runzele. „Also ein ewiges Wiederanfangen?“, frage ich.

„Wir haben nicht eine Vergangenheit, sondern Hunderte“, erklärt Önnemarie nonchalant.  „Ja. Wir verwalten, verdrängen, beschönigen und manipulieren unsere Erinnerungen derart, dass wir uns unseres Selbstbetruges am Ende gar nicht mehr bewusst sind.“

„Wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, dann ist wohl auch nichts Verwerfliches daran. Und wieso verteidigen wir überhaupt noch, was richtig ist, oder anders, was es offensichtlich gar nicht sein kann, weil es ja sechs Milliarden menschliche Versionen Wirklichkeiten auf diesem Planeten gibt, die alle als Wahrheit angesehen werden?

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Sie schaut mich an und erklärt mir, als sei ich minderbemittelt: „Wenn du dich von dem Schreck erholt hast, dass deine Erinnerungen nicht so zuverlässig sind, wie du immer dachtest, kannst du im nächsten Schritt erkennen, dass wir frei sind und unser Leben im Jetzt gestalten. Wir brauchen uns nicht von der Sichtweise abhängig zu machen, die unsere Vergangenheit prägt. Wir können in jedem Augenblick selbst prägen. Zum Beispiel, du glaubst du bist jemand. Du hältst dich für etwas Besonderes.  Wer behaupt, wird zum Oberhaupt. Dabei weißt du ganz genau, dass es nicht stimmt, dass es so etwas nicht geben kann. Tief drinnen weißt du ganz genau: Niemand ist jemand. Niemand ist  – niemand! Dieses Jemand-sein, das Ego, ist eine falsche Größe, eine Erfindung. Aber wir klammern uns daran. Wir tun so, als ob. Wir  unterstützen diese Seifenblase mit allen Mitteln: mit Geld, mit Ansehen, mit Macht, mit Wissen, mit Selbstgeißelungen. Verzweifelt versuchen wir Bedeutsamkeit zu beweisen. Wir lassen uns beeinflussen vom Denken, Fühlen und Verhalten anderer. Wir tun so, als wären wir die großen Liebenden. Wenn man liebt, zeigt man sich unverhüllt. Dann täuscht man nichts Unwahres vor.  Hättest du schon einen Menschen rückhaltlos geliebt, dann hätte der liebe Gott sich dir vermutlich schon gezeigt. Wir erklären uns zum Nabel der Welt. Aber warum sollten ausgerechnet wir, der Nabel der Welt sein? Vor uns gab es diese Welt schon. Nach uns wird es sie geben.

„Okay, seit ich dich kenne, weiß ich, ich bin nicht Ich, ich führe ein Leben als verkörperter Jemand. Es gibt mich eigentlich nicht als Ich, nur als Jemand.  Wir sind ein Bewusstsein, dass verbunden ist mit einem Quantenfeld voller Intelligenz. Ich bin eine Quantenbeobachterin meiner Gedanken Und das mit der Liebe und mit dem Ich sagen geschieht vermutlich aus rein rhetorischen Gründen, ähm…, wenn das Leben eben mit all seinen Anforderungen dazwischen funkt“, gab ich zu Bedenken. „ICH bin nur eine Welle, Wellen kommen und gehen. Wir sind ein Hochleistungsgerät, ein Mikrochip. Alle Organismen, auch Menschen, nehmen ihre Umgebung durch Energiefelder wahr und kommunizieren durch sie. Aber wenn das alles so ist mit der Wahrnehmung und den Hunderten von Wahrheiten, wie du gerade beschreibst, wieso sollen dann bitte Erkenntnisse der Quantenphysik w a h r sein? Ich sehe das so: Wir sind ein Stück Autonomie durch unsere eigene Programmierung und wir sind ein Stück Loyalität insofern, als dass wir uns mit einer gewissen Offenheit äußeren Umständen, nenne es von mir aus auch Schwingungen, anpassen. Die Frage ist nun allerdings, reagiere ich auf ein äußeres Energiefeld oder auf meine eigene unbewusste Sichtweise? Und wie lasse ich bitteschön all die von mir erzeugte Realität hinter mir? Und woher soll ich ohne Zeit, Umwelt, Körper wissen, wer ich bin? Und wie soll ich als ein körperloser Niemand leben?“, frage ich

„Als körperloser Niemand identifizierst du dich nicht mehr mit Besitztümern, Aufgaben, Menschen oder Orten. Du lebst jenseits der linearen Zeit. Du gibst dein selbstzentriertes Ego ab. Das wahre Wissen kommt immer aus dem Herzen, wusste schon Leonardo da Vinci. Bevor dein Gedanke auftaucht, hast du schon gefühlt. Jede Form von Emotionsschulung geschieht nicht ohne Grund über die eigene Achtsamkeit. (Daniel Goleman:Emotionale Intelligenz). Anders als das Tier kann der Mensch allein mit Gedankenkraft Kampf-oder Fluchtreaktion in Gang setzen. Wie kraftvoll hört sich das für dich an? Wenn Gedanken eine so große Kraft haben, sie dich krank machen können, und das können sie durchaus, warum sollten dich Gedanken dann nicht auch gesund machen können? “, schwärmte meine kluge Freundin. Ihre Stimme klingt wie ein Trommelwirbel.

„Du willst sagen, wer das Leiden meistert, kann genauso gut die Freude meistern. Ich soll mir also neue Möglichkeiten des Seins ausdenken.  Einen emotionalen Effekt, der mir vertraut wird und eine  spezielle Geisteshaltung hervorruft.  Das neue ideale Ich. Wie wäre es, …zu sein? Wie könnte ich besser…sein? Was wäre, wenn ich diese oder jene Realität leben würde? Die Lautstärke meines Verstandes herunterdrehen?  Und wohin geht bitte all die emotionale Energie, die ich bislang in mein Ego steckte? Energie verschwindet nie, sagen uns die Quantenphysiker. Sie muss also irgendwo hingehen?

„Sie geht zum Herzbereich.  Willst du entspannt in der Gegenwart leben oder im Überlebensmodus aufgehen? Schenke dieser Frage Aufmerksamkeit, indem du einfach nur fühlst.  Fühle. Fühle dich verbunden mit etwas Größerem. Fühle Dankbarkeit. Fühle Expansion, Gesundheit, Liebe, Freude, Vertrauen. Fühlte  Nichts, Niemand, Zeitlosigkeit, Energiegewinn, Wachstum, Verbundensein. Fühle alle Möglichkeiten.“

„Tausche  Überlebensmodus gegen kreativen Zustand -dem Leben in der Gegenwart…ähm…“, sage ich.

Ich werde gnadenlos abgewürgt von Önnemarie.

„Einem entspannten Leben in der Gegenwart.  Weg mit Stress, Furcht, Wut, Traurigkeit, Energieverlust, Engstirnigkeit, Getrenntsein und Ungleichgewicht. Her mit einem neu verschalteten Gehirn.“

„Klingt schickt. Einen Versuch wäre es wert.  Unterwegs in die andere Dimension. Anders denken. Anders fühlen, um so eine neue Erfahrung zu machen. Von neuen Ereignissen zu neuen Emotionen wandern. Wann weiß ich, dass ich mich im Seinszustand befinde?“

„Wenn du dich nicht mehr an deine PIN-Nummer erinnern kannst, sie aber dennoch automatisch richtig eintippst.“

„Bitte?
“ Ja, exakt in jenem Moment. Du tust etwas, ohne wirklich darüber nachzudenken. In diesem Zustand befindest du dich im Seinszustand. Das Cerebellum, der Sitz deines Unterbewusstseins, ist aktiviert. Jede Nervenzelle deines Cerebellums kann sich mit mindestens 200.000 – und bis zu einer Million – anderen Zellen verbinden, um für Gleichgewicht, Koordination, bewusste Wahrnehmung und die Ausübung kontrollierter Bewegungen zu sorgen. Aber auch Einstellungen, Reaktionen, wiederholte Tätigkeiten, Gewohnheiten, konditionierte Verhaltensweisen und unbewusste Reflexe liegen dort abgespeichert.

„Und was, wenn ich gar nicht mein Leben lebe, sondern die Erfahrungen meiner Vorfahren? Was, wenn all ihre unbeantworteten Fragen meinen Weg lenken  in diesem relativ konstanten Schwingungsfeld?“frage ich mit einem relativ schiefen Lächeln.

„Du könntest zum Beispiel sagen: Mach`s gut. Ich stehe dir dafür nicht mehr zur Verfügung“,  antwortet sie und hält mir verführerisch ein Glas Champagner unter die Nase.  Bisher hat es immer geholfen, sich mit Önnemarie zu betrinken, damit sie wieder n o r m a l wurde.

„Wie stehen wir überhaupt zur Verfügung“,  frage ich und zwinkere ihr zu.

„Bestenfalls stehen wir anderen für ihre Lernprozesse zur Verfügung. Wir lassen uns von den Wünschen, den Zielen anderer führen.  Wir tun unser Bestes, um zu helfen. Die Menschen in unserem Leben benutzen uns auch, um sich ihres emotionalen Selbst zu erinnern. Wer ich als ‚jemand‘ meiner Meinung nach bin.  Änderungsimpulse.   Nicht nur das, was man von einem anderen Menschen bekommt, schafft Bindung, sondern ebenso manchmal um so mehr das, was man sich ersehnt hat, aber nicht bekommen hat.  Jeder Konflikt ist ein Beziehungsangebot.  Es bleibt die Frage, ob es als solches wahrgenommen werden kann. Newton hat uns alle geprägt. Ursache- Wirkung. Wir verbringen unser Leben damit, auf etwas oder jemanden von außen zu warten, der oder das unsere Gefühle steuert.  Ich kann aber auch selbst die Kontrolle übernehmen, das Gefühl vor der eigentlichen Erfahrung kreieren. Fühle es. Tritt mit deinen Gedanken und Gefühlen in die Fußstapfen dieses zukünftigen, möglichen Ich. Sei diese Person jetzt oder die erwünschte Erfahrung“, sagte sie.

„Warte mal. Wie fühlt sich denn etwas an, was ich noch nicht erlebt habe?“, frage ich.

“ Du weißt, was du magst und was nicht. Dein Körper kann alles erleben, noch bevor er es über die Sinne realisiert. Du kannst dich auf  die Schwingung von Freude, Liebe und Dankbarkeit befördern. Emotionen sind, so besagt die lateinische Wurzel des Wortes Energie in Bewegung. Lösche die Emotionen, mit denen du dich einschränkst.  Lass dich nicht erst von den Umständen niederknüppeln.  Lass dir dein Ich nicht stehlen.

Wer sich allerdings verändern will, muss wissen: Energie ist mit allem im Außen Erfahrenen verbunden.  Du wirst dich von Menschen lösen, die dich lieber in deinem gefühllosen Selbst erleben möchten, das sich anpasst und klarkommt mit ihnen. Wer will schon mit jemandem etwas zu tun haben, der mit einem neuen Ich aufwartet, und darum unberechenbar und radikal auf sie wirkt? Wer will schon mit der Wahrheit zu tun haben?“

„Prost! Auf dein und mein Ich! Ist doch kinderleicht“,  rufe ich schließlich begeistert. Demonstrativ wedele ich mit dem Champagner-Glas und ziehe ein Grimasse.

„Ja, nicht?“

RTV Radio e Televisiona Vèracruz

RTV Radio e Televisiona Vèracruz

Heute ging es nach Xalapaga. Karel kam auch vorbei. Wir drei fuhren Richtung staatlichen Fernsehsender. Noch in den 80er Jahren gab es gerade mal 10 Millionen Mexikaner, heute sind es 100 Millionen, dachte ich während der Fahrt und staunte darüber, wie –trotz des chaotischen Stadtverkehrs – alles irgendwie rund läuft mit den vielen Autos. Ich las vorgestern eine Studie, die besagt, dass in den nächsten Jahren mehr als 6 Millionen Mexikaner Richtung USA auswandern werden – wegen klimatisch bedingter Ernterückgänge und der Wirtschaftskrise im Allgemeinen. Das riecht nach Konfliktstoff. Unterwegs erzählte mir Jürgen im Auto, die Medien berichteten heute von einem möglichen Militärputsch in Mexico. Es gäbe Demonstrationen in Mexico-City. Die Linke habe die Wahl vor wenigen Tagen verloren, Wahlbetrug sei hier wohl die Normalität, nun blockieren sie die Regierung und bringen Tausende auf die Straße. Weiter erzählte mir Jürgen, es sei wohl einzigartig, gäbe es in keinem anderen Land eine „institutionalisierte Revolution“,  hier geht das, eigentlich sei Mexiko seit 1917 in permanenter Revolution – das geschieht darüber, dass man die Militärs in Person in die Regierung hineinwählt.

Übrigens, allein 70 Journalisten sind im letzten Jahr umgebracht worden. Sobald man sich bestimmter Themen annimmt… Drogenkartelle nehmen Platz in der Wirtschaft, wie z.B. Kohlezechen. Mexiko wird in den Augen der internationalen Gebern als First-World-Country angesehen – nun, immerhin ist der reichste Mann der Welt ein Mexikaner mit Namen Sim, dem gehören hier die Telefongesellschaften – der Schein trügt aber, auch wenn in den städtischen Straßen viele recht gute Autos parken, die Mehrheit der Mexikaner hat kein Geld – nicht einmal für ein Auto. Stadt und Land trennen Welten. Viele zieht es nach Amerika, aufgrund der wirtschaftlichen Not.

Der Fernsehsender. Wir huschten vorbei an Studio B – zu schade, dort lief gerade im Studio eine Live-Sendung. Auch hier scheinen die Koch-Fernsehsendungen zu boomen. Ich habe noch nicht einen Tag einen Fernseher auf der Farm vermisst. Es gibt keinen. Dann das übliche in TV-Sendern, der produzierte Film scheint zu lang, höchstens 1 bis zwei Minuten wären denkbar. Angedacht für die Redaktion Agrar-Eco. Neu war für mich, dass man von Jürgen dafür Geld verlangen mochte. Staatliches Fernsehen lässt machen, um ihre Sendeformate voll zu bekommen und kassiert obendrein noch Geld dafür? Undenkbar beim WDR.  Sowieso, hier läuft nichts an den hohen Herren vorbei,  ohne dafür Beteiligung zu reichen oder hohe Summen zu zahlen. Wieder raus aus dem Sender, fuhr ich mit Karel  allein zurück zur Farm, denn Jürgen hatte die Angelegenheit mit dem Koloss von Auto zu regeln – das ja noch immer bei dem Italiener stand, weil irgendetwas an der Bremse blockierte.Karel, Filmemacher und nun auch Farmer einer Orangenfarm, der in den Unruhen des Prager Frühlings in letzter Minute aus dem Land zu fliehen vermochte, erzählt mir, dass er in seinem ganzen Leben noch kein Tier hatte, jetzt hat er eine Farm, diese seine Farm sei  nur durch die Anwendung des ’neuen Wissens‘  in sein Leben gekommen. Nicht anders. Ich schaute ihn mit einem sehr klaren Blick an. Sagte nichts. Ich hatte gar nicht davon gesprochen. Schaute weiter zu ihm. Blickte auf die Straße und dann nochmals ihn an.  Er schaute zu mir, schmunzelte und meinte, es gibt keine Zufälle. Ich erzählte ihm, dass ich seit Thailand nur noch auf Menschen wie ihn treffe, die mir von sich aus erzählen, dass sie…. ‚Du bist ein Magnet, Martina‘, erwiderte Karel. So erzählte ich von meinen Erfahrungen in Thailand. Er stellte mir wunderschöne Fragen. Wir bekamen beide nicht wirklich mit, dass wir während dieses Gespräches vom Auto gefahren wurden. Er würde sehr gern gemeinsam mit mir Filmprojekte umsetzen. Ich, ich, also ehrlich….das wird immer bunter….sich an Wunder zu gewöhnen, ist nicht immer einfach, liebe Carola. Er lud mich auf seine Farm ein, am Freitag holt er mich mittags ab, bis Montag wird er mich auf den Spuren von Ortez begleiten, mir eine uralte Stadt zeigen, die Farm, ich werde seine Frau kennenlernen, die sich schon sehr auf mich freut, erzählte er wohl bereits von mir, zudem seien Gäste aus Kanada da, Freunde, die ganz Afrika kennen, Leiter von verschiedensten Krankenhäusern waren, eine Professorin – alles ….na, ich bin gespannt, welche Schwingungen mir dort begegnen.:)

Jürgen (li.i.B.) und Karel (r.i.B.)

Martina wartet mit den Signores auf den Fachredakteur

Martina wartet mit den Signores auf den Fachredakteur

Nach dieser vormittaglichen Begegnung wollte ich nur noch hinauf auf den Berg.

Am Freitag geht`s mit Pyjama und Zahnbürste auf eine Orangenfarm.

 

Thomas kommt mir auf meinem Allein-Spaziergang entgegen

Thomas kommt mir auf meinem Allein-Spaziergang entgegen

Ich darf auf dem Pferd mal reiten. Besser nicht, meint Jürgen, es sei ein Hengst

Ich darf auf dem Pferd mal reiten. Besser nicht, meint Jürgen, es sei ein Hengst

Jürgen kam zum späten Abend noch hoch zur Pyramide, machte sich Sorgen, ich hätte ja auch ohne Benzin irgendwo liegen bleiben können. Richtig, da war ich ganz Frau, nicht einen Gedanken verschwendete ich daran, meinte ich und lachte und lud ihm zumTee ein.  Seine Arbeiter hätten ihm nichts gesagt. Nun, davon ging ich nun wiederum fest aus. Sie trafen mich am Abend vom Spaziergang rückkehrend auf dem Weg fröhlichst an.  So tranken wir oben noch gemeinsam eine Tasse Tee, redeten über dieses und jenes, ich erzählte ihm von meiner Verabredung mit Karel und den drei Tagen Orangenfarm.  Ich entschied mich dann doch für das Schlafen in 1.400 Meter Höhe, also eine Berghöhe tiefer. Wir fuhren mit der Quadro Modi hinunter. Vielleicht hätte ich doch oben bleiben sollen – fühlte mich so wohl.  Das sollte sich für kurze Zeit ändern. Kurz, jetzt geht es mir wieder gut.

Meine Reise in die Stille wurde für einen Lichtpunkt unterbrochen. So schnell, dass ich nicht mehr lenken konnte. Schade, dachte ich.

Jürgen holte einen beschriebenen Zettel nach dem Abendbrot hervor, er wollte einen  Monatsplan für meine/unsere Aktivitäten erstellen. So nach dem Motto Abschnitt Tourismus,, Punkt 1, Punkt 2, Punkt 3 – Möglichkeit von Thermalbad bis Veracruz,  das wären drei Tage, am Donnerstag eine Veranstaltung in Xalapaga, ein Konzert, dann weitere drei Tage für drei Projektanträge, die besprochen werden wollen und geschrieben. Dann höre ich ihm zu, wie er meine Termine mit anderen festlegt, also die ihm zufolge am Tag x,y und z erledigen kann , …ähm bitte….er ist Stier vom Sternzeichen, immer schön durch die Wand, der ist gerade gar nicht geerdet, sondern rennt herum wie ein Jungstier, schien mir, …..dann soll ich ihm ein Blog erstellen, zwischendrin erläutere ich ihm the facts, in lauter Tonlage, denn Jürgen ist massiv schwerhörig und Träger eines Hörgerätes, dass zwingend neu eingestellt werden müsste, stört ihn nicht weiter, redet er sich ein, er muss sich ja nicht hören, meinte er jüngst. Ebenso stört ihn auch nicht der alte laute Kühlschrank, den muss er ja nicht hören. Also rede ich lauter als mir lieb ist, strengt ihn ja nicht an, sondern andere, also mich und so wiederhole ich  öfter bis fast jeden Satz, durchaus im vollen Verständnis für seine Hörsituation, was nicht ausschliesst, dass mich eine Gesprächssituation mit ihm mitunter früher erschöpft als ihn.*lach.  Ich erkläre ihm in Sachen Blog,  das sei keine Sache von ‚wir sitzen mal eben eine halbe Stunde gemeinsam vor dem Computer, dazu benötige ich konkrete Informationen, Bilder, dann muss ich alleine am Computer designen. In weiser Vorsorge, denn ich käme mit ihm gemeinsam vor dem Computer erst gar nicht in die kreative Phase.  Er springt thematisch sogleich weiter zu Facebook, bräuchte er auch, ob ich mich mit Facebook auskenne, verneine ich gleich mal vorsorglich. Ich will mich darin nicht auch noch auskennen. Nein, Facebook nicht auch noch in diesen paar Wochen! Ein weiteres deutliches Stop von mir.  Ich bin am Gestalten eines Kräutergartens, ich soll und würde auch gerne Projektanträge auf Linie bringen, dann wolle er mir diese andere Farm ja noch gerne zeigen, alles im Interesse dieser Projekte hier vor Ort, also letztlich wird es auch hier wieder ‚dienstlich‘ . Das ist  die Farm, die er am Sonntag plötzlich doch nicht anfahren wollte. Ob ich nicht Karel, die Orangenfarm, verschieben könnte, denn das darauffolgende Wochenende könne er ja nicht. Hallo, lieber Jürgen STOP. STOP. STOP. Nein, ich verschiebe keinen Termin mit Karel, antworte ich sogleich. Es ist okay, wenn du nicht kannst, ich weiß mich zu beschäftigen, aber ich werde Karel auf keinen Fall verschieben, seine Einladung ist viel zu nett. Warum sollte ich diesen Mann jetzt vor den Kopf stoßen, erwiderte ich. Von meiner Seite gibt es keine Terminänderung. Wenn etwas von Karels Seite dazwischen kommt, gut, dann ist es so, aber ich verschiebe den Termin nicht.  Vorgestern merkte ich kurz an, dass ich sehr gerne  ein paar wenige Dinge auch außerhalb der Farm sehen möchte, mindestens das Meer, den Golf von Mexico. Sollte er keine Tour machen wollen, solle er mir das bitte rechtzeitig sagen, dann würde ich mir einen Leihwagen mieten. Das ist absolut in Ordnung für mich. Fast wäre es mir lieber.  Heute abend, nachdem ich ihm mitteile, ich bin nächstes Wochenende bei Karel eingeladen,  schlägt der Herr  Veracruz exakt an jenem Wochenende vor, denn danach würde es schwierig für ihn, habe er ja ein Seminar um den 18. herum. Ich frage nach, wie viele denn zum Seminar kämen. Nicht viele bis jetzt. Darum ja die Bemühung sein Kurzwerbefilm im Fernsehen unterzubringen. Dazu sage ich nichts weiter.  Und die  Angelegenheiten Projektanträge, führte ich fort, nun, ich bin gerade eine Woche hier, ich bin noch ein paar Wochen da,  bislang haben wir es auch hinbekommen, uns frühmorgens, stetig im Laufe des Tages einander zu begegnen und zu besprechen, ob jetzt, später, viel später, gar nicht oder morgen früh…. . Zudem sitze ich sowieso  jeden Tag auf Abruf, platzt du ja nur allzu gerne in meine Situationen hinein, reagiere ich bislang wohlwollend – bis auf zwei Situtionen, in denen ich einfach nicht auf Empfang stehen wollte, war ich selbst in Situationen, die mir wichtig waren und vermisste seine Blick dafür. Der Mann kennt keine Grenzen, also muss man sie ihm deutlich zeigen!  In Worten teilte ich ihm darum auch am heutigen Abend mit: ‚Ich sitze hier jetzt nicht weitere zwei Stunden des Abends mit dir und takte meine Zeitpanung bis zum 31.12 durch. Das kannst du gerne mit deiner Zeit machen, aber nicht mit meiner. Ich möchte  noch flexibel und offen an Situationen herangehen, und nicht in aller Ausschließlichkeit von dir durchgeplant und durchgetaktet werden.‘   Das war zuviel für ihn. Und so hörte ich ihn vorwurfsvoll klagen, brumm, brumm,  gleich mal alles runterreden, am Ende landete er bei folgendem Satz:  Ich interessiere mich nicht für die Projekte. Ich schaute ihn direkt an und meinte so ganz aus dem Bauch heraus und in durchaus ernstem Ton: „Das ist eine Frechheit!“ Blind also auch noch. Autismus oder was?

Ich hatte gerne darauf zu  erwidern und warf es seinem EGO auch in voller Länge entgegen.  Mein Ego klang derart und ich schicke es vorweg,  der Mann des Abends wurde sehr still, am Ende schlich er aus dem Haus. Und ich sage auch an dieser Stelle:  ich hätte es eigentlich gar nicht tun sollen, aber ich liebe mich dennoch und es geht mir immer noch gut mit meiner Reaktion auf diese seine Frechheit und arg beschränkte Wahrnehmung. Es geht mir sogar richtig gut! Es war irgendwie höchste Zeit. Der Mann scheint nicht nur schwerhörig, sondern scheinbar blind in bestimmten Bereichen. Seine Wirklichkeitsklötzchen schob ich ordentlich zurecht, antwortete ihm. Es wird für Euch jetzt eine Zumutung, weil etwas länger und grundsätzlich habe ich alles gerne getan, aber wenn mir jemand, der es wissen sollte, was ich hier gerade tue, so kommt, dann….

O-Ton Martina:

„Es  dreht sich hier gerade  in meinem Leben um nichts anderes, als um deine Farm, deine Projekte, deine Familienstreitigkeiten, Jürgen. Ich saß in deinem Büro und das bereits am ersten Tag. Ich schaute mir mit Euch den Kurzwerbefilm über deine Biogasanlagen an, am Abend dann für dein anstehendes Seminar weitere Kurzfilme zum Thema Industrietierwirtschaft. Ich hörte mir einen ganzen langen Abend deine Strukturierung zum Seminarinhalt an und reichte dir scheinbar so gute Anregungen, dass du sie sogleich am nächsten Tag im Seminar anwenden mochtest! Bis spät in den Abend redetest du. Dir hörte ich auch am Tag danach noch zu, als du begeistert über deine Seminarteilnehmer und den Ablauf erzählen mochtest. Ganz langsam atmete ich ein und wieder aus.

Seit ich hier bin,  lebe ich dazu noch in Abrufposition und davon machst du massiv Gebrauch. Bislang ging ich damit sehr wohlwollend um, bis auf zwei Situationen, in den es mir schlichtweg zu übergreifend schien, war ich selbst beschäftigt und wollte nicht immer von dir herausgerissen werden. Wenn du aus dem Büro stürmst, dann soll die Fahrt sogleich in den nächsten fünf Minuten losgehen,  oft  erfahre ich dann erst überhaupt, dass du etwas mit mir vorhast. Alles mit Wohlwollen von meiner Seite hingenommen, dass es dich wenig interessiert, in welcher Situation ich gerade stecke.  Ich besteige mit dir den Berg und höre  mir währenddessen in aller Ausschließlichkeit deine Anliegen, Themen an – von Farm bis  Familienstreit. Ich fahre alleine hoch auf den Berg und nehme noch den Projektordner Deines Unternehmens  mit. Beim Abendbrot, dass ich nicht selten aufdecke, dreht es sich nur um deine Themen. Ich lerne über Schweine, über Weidewirtschaft, spaziere Stunden mit dir über die Farm, höre dir und nicht mir  dabei zu, von d e i n e n Plänen, Ideen, mache Anmerkungen, bemühe mich, in deinem Redeschwall zu dir durchzudringen, werfe einen Blick auf die Dinge mit Fragen und Anmerkungen, bringe dich zum Nachdenken darüber.  Selbst beim Besuch der Nachbarin, erklärst du mir  zum x-ten Mal die Funktionsweise deiner Superhyper-Öko-Abwassersysteme und ich höre dir noch immer zu. Ich laufe , auch bereits am ersten Tag,  mit dir zu den Nonnen und erhalte einen Kurs in Sachen Biogas und Abwasserreinigung. Ich schaue mir jedes einzelne Objekt an, selbst die Ruinen eines geplanten Spa-Hauses, das in den Ruinen stecken blieb, höre gleichzeitig wieder etwas über die Gier deiner Ehefrau, die jene Ecke in ihren Besitz bekommen will. Ich werde gefragt, ob oder ob nicht diese oder jene Fläche verkauft werden soll, ich soll und mache mir Gedanken, ob der von dir gewählte Ort für die Schule der wirklich geeignete ist. Geplant ist, sich das Stück nah des Trommlerhauses nochmals zu begehen und anzuschauen. Ich recherchiere im Internet zu inhaltlichen Fragestellungen zwecks klarerer Darstellung der Problemsituation für den Projektantrag, um diesen entsprechend nachzupolieren, arbeite noch Fragen für dich heraus,  ich buddele in der Erde, kaufe Kräuter, laufe durch das große, weite landwirtschaftliche Institut, in dem du einst für die Finanzierung mancher Räume sorgtest, mein gesamter Nachmittag geht dafür darauf,  Kräuter, die ich anderswo in zehn Minuten hätte kaufen können. Ich unterhalte  deine interessierten Seminarteilnehmer, die sich hier auf der Farm für meine gebaute Kräuterspirale interessieren, schleppe dafür schwere Steine herbei, bringe deine zugewachsenen Beete dafür auf Vordermann. In allen Angelegenheiten stelle ich mich  vollends auf deinen Zeitplan ein und auf die Zeitpläne deiner Mitarbeiter letztlich auch. Ich fahre mit in die Stadt,  Post abholen, Lab kaufen, zur Bank, zum Fernsehsender, selbst gegessen wird, wenn du Hunger hast und beim Essen läuft es nicht anders, denn gerade fertig, bist du schon wieder am Zurückfahren zur Rancho.  Du bringst es immer wieder, mich aus meiner Schreiberei und Leserei herauszureissen, weil du Anliegen deines Alltages auf dieser Farm bei mir abladen magst und es offensichtlich auch noch als selbstverständlich ansiehst, dass ich allzeit für dich bereit stehe, ich mir dazu noch täglich deine Problemwelten mit deiner Frau anhöre und wunderst dich, wenn ich irgendwann die Grenze ziehe. Du kommst einfach in das Zimmer, in dem ich schlafe und fühlst dich unwohl, wenn ich dich  daran erinnere, leider erinnern muss, dass es so etwas wie Privatsphäre gibt und ich die zumindest in diesem Zimmer erleben möchte und ich dich bitte, nicht einfach so in diesen Raum zu kommen und dann auch nur, weil Herr Jürgen ja voller Tatendrang und positiven Erlebnissen unbedingt seinen Tag bei mir loswerden möchte, obschon ich schon längst richtig müde im Bett liege.  Die Sätze sind bei ihm angekommen, beschämt zog er von dannen, am nächsten Tag lachten wir. Hat er geschluckt.

Ich  bezahle eine Menge Geld, um hier herzukommen – und  nun befindest du, ich interessiere mich nicht für die Farm, das Projekt? Weil ich NEIN sage zu DEINEM DRANG, alles- also auch MEINE Tage – bis zum Monatsende durchtakten zu wollen.  Und dieses Nein bedeutet für dich sogleich, ja dann können wir nicht über die Projekte reden.  Deine Welt ist entweder schwarz oder dunkelschwarz? Meine Kutschenpferde zogen mich in folgende Sätze: Ich bin nicht deine Sekretärin und auch nicht bei dir beschäftigt. Und auch wenn ich hier in Beschäftigung bin, stehe ich dir nicht allzeit zur Verfügung und kommen mir NEINs über die Lippen.  Ich kann auch in Veracruz am Strand liegen, in einem schönen Hotel  statt in  diesem Haus, das in für mich eigentlich wichtigen Dingen- Hygiene- arg zu wünschen übrig lässt.  Wie schön, dass du darauf einzig entgegnen mochest, dass dir andere Dinge wichtiger sind.  Dazu kann ich dir nur sagen:  die sind mir auch nicht egal und dennoch mag ich gerne in sauberer und damit auch gesunder Umgebung wohnen! Das eine schließt das andere nicht aus.  Hierzu hatte ich bereits mit ihm Tacheles gesprochen. Das ist wirklich ein Unding, wie der Mann hier lebt. Will er in Projekten mit europäischen Finanzgebern denken, dann kann er in diesem Haus  jedenfalls keine Geschäftsleute empfangen.Hat er auch gut aufgenommen, sieht er ein, also wir könnten ja irgendwann neues Geschirr kaufen, ich ergänzte: Handtücher, Bettwäsche, Küchenstühle, Badezimmerapparaturen, Kochtöpfe,  Altes entsorgen. Ich baue mir ein Bambus-Lehmhaus, wie du dann hier wohnen möchtest, sei deine Sache. Gleich  mal klargelegt, dass es für mich kein Dauerzustand sein wird, mit ihm in einem Haus zu wohnen.

Er legt mir gestern morgen noch einen Ordner hin, vier Fotoalben. Könnte alles interessant sein. Irgendwelche Ideen und Pläne seine Freundes, der über diese Pläne nicht hinauskam, starb er an Krebs. Die liegen auf der Stufe des Unberührten und bleiben auch zunächst auch dort.
Fokussierung ist notwendig.

Er will ganz viele Projekte, aber auf die Frage, warum es eine Grundschule sein soll, kann er mir keine ausreichende Antwort geben. Damit die Kinder seiner Mitarbeiter zur Schule gehen können und zwar in nächster Nähe, hörte ich ihn sagen – das reicht nicht, jedenfalls nicht aus meiner Sicht. Es gibt Schulen in dieser Region. Natürlich muss ich derartige Fragen stellen, er ist 72 Jahre, die wesentlichen Überzeugungsarbeiten in Sachen Projektgelder werde ich zu leisten haben, sollte ich hier einsteigen. Mir scheint ein wenig, er zerstückelt sein Land, nur um an Geld für seine Projekte heranzukommen, übersieht aber langfristige Nebeneffekte, die weder ihm noch den Projekten gut tun könnten. Gutes Beispiel oben auf dem Berg – wie kann er nur diesen Platz an jemanden verkaufen wollen. Ich erinnerte ihn daran, dass die ältere Dame wunderbar ist,  zweifelsohne, nur muss man deshalb gleich Boden verkaufen, du könntest Land vermieten, verpachten für eine Zeit, sie wird  irgendwann nicht mehr da sein, wahrscheinlich in absehbarer Zeit nicht mal mehr den Berg hinaufkommen können und dann gehört die Ecke Land da oben jemanden, den du nicht kennst, da oben steht deine Pyramide, das sollte dein Rückzug werden. Mit dem Verkauf hast du auf einen Teil da oben, keinen Einfluß mehr. Ich erinnerte ihn heute als wir oben in der Pyramide saßen auch nochmals daran, dass er mit dem Kauf solch eines Biotops besondere Verantwortung übernommen habe, die größer ist, als er vielleicht meint. Es geht hier nicht nur um Geld und um Verwirklichung seines Traums. Da oben der Indianerfriedhof, dieses gesamte Areal wäre in unserer Region garantiert Naturschutzgebiet, er müsse schauen, wem er hier wo und wie viel an Land anbietet. Na, anmerken kann ich es ja schliesslich. Bislang hat er es noch nicht geschafft, seine Mitarbeiter  in die sichere Selbstständigkeit zu entlassen, die hängen gänzlich am Tropf seines Einkommens. Von wegen Hilfe zur Selbsthilfe….

Mehrfach fragte ich ihn bereits, ist alles schon für dich entschieden, dann brauchst du nicht mehr mit mir darüber reden, dann mach`einfach.  Oder mehr als häufig, möchtest du, dass ich meine Meinung dazu sagen, dann lerne doch bitte zuzuhören. Es ist mir sonst zu anstrengend. Ich kann derweil auch ein Buch lesen oder etwas schreiben. Willst du hier mit jemanden gemeinsam etwas aufbauen, auf dem Weg zum Berg, dann solltest du lernen, Kompromisse zu schliessen, und dich ein wenig auch auf Zeitrhythmen von anderen einstellen mögen,  mindestens ich werde nicht allzeit nach deiner Nase tanzen und er möge sich doch bitte öffnen für die Gedanken und Argumente anderer Menschen. Irgendwann bekannte er mir gegenüber, dass andere ihn auch schon darauf aufmerksam gemacht hätten. Ja, ja, er wisse, dass er ein Dauerredner sei.  Einsiedler, Exot, Sturkopf  ergänzte ich. Wir lachten. Aber heute lachten weder er noch ich!  Ich klopfte mein Bett frei und plingte mir schöne große Schutzschilder herbei.

.,,und jetzt wirke ich auch als Magnet für eine ganz liebe alte Hundedame, die etwas schwächelt. Sie scheint die Haustür aufgestoßen zu haben, wedelt gerade in mein Zimmer und legt sich neben mein Bett. Wie süß ist das denn….LOVE. Gute Nacht. Das waren die Nachrichten aus Mexiko.

Tut mir leid, dass es ein wenig sehr viel Mr. Mexiko wurde. Danke für Euer Zuhören. Ich betrachte diesen kurzen Moment als eine Reinigung, die Luft ist nun klarer.:))
Zum Ausklang noch ein Stück schöne Landschaft und einer meiner Lieblingsbäume, ach es gibt noch viele weitere. Die Auswahl ist nicht von geringer Zahl…..Foto . die Bergspitze ganz hinten…auch bis dorthin geht die Farm….

7.Tag Berg der Berge 020

einer meiner Lieblingsbäume einer meiner Lieblingsbäume