Symbole der Maya

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Sonne, Geist, Liebe. gezeichnet von L. Dorion

Quetzal, Kulkulkan, Jaguar, Kapokbaum und Mais sind herausragende Symbole und waren dies über Jahrtausende für die Maya.
T`lalocàn, ist der Ort der Wonnen des Regengottes Chaak, wie er in der Stadt Teotihuacàn in Mexico zu bewundern ist. Der Regengott Chaak spaltete mit seinem Beil den mythischen grünen Berg (Yax Hal Witz), damit aus diesem der erste Mais in Gestalt des jungen Maisgottes Hun Nai Ya sprießen konnte. Im Popol Vuh oder Popol Wuj, dem heiligen Buch der K`ichè-Maya wird beschrieben, dass die Götter die heutigen Menschen aus gelbem und weißem Mais erschufen, nachdem die Versuche,  Menschen aus Holz und Lehm zu machen, scheiterten. Bei einigen Maya wird heute noch die Nabelschnur eines Neugeborenen über einem Maiskolben durchschnitten. Die Maiskörner werden bei der nächsten Gelegenheit ausgesät, um das zukünftige Wohlergehen und den Wohlstand des Kindes zu fördern. Mais ist eine heilige Substanz und gehört zum Kern des Selbstverständnisses der Maya.

mais mayaIn Mexico und Guatemala befinden sich einer ältesten landwirtschaftlichen Gebiete der Welt. Sie sind  Brennpunkt der Sortenvielfalt für kultivierten Mais und andere Anbaupflanzen wie Bohnen, Kürbisse, Paprika, Chili, Kakao und anderes. Die wilden Maisunterarten, teosinte, wachsen in Mexico und Guatemala. In Südwestmexico am Balsas-Fluß fand man unter einem Felsvorsprung mehr als 8500 Jahre alte Reibesteine und Spuren, die von kultiviertem Mais stammten. Sie gelten als der älteste Beleg für die Züchtung des Maises.

 

 

kapokbaum

Kapokbaum

 

Der Kapokbaum, auch Wollbaum genannt, symbolisiert für die Maya den Aufbau der Welt. Seine Wurzeln halten die Unterwelt und seine Krone den Himmel. Der Stamm bildet die Mittelachse der Welt. Kapokbäume bleiben bei den Maya stehen, auch wenn um sie herum ein Feld angelegt wird. Ihr Stamm kann bis zu 3 Meter Durchmesser erreichen. Er hat eine mächtige Krone und besitzt Brettwurzeln.
Der Jaguar ist ein Symbol für Macht, Kraft und Kampf.  Es ist ein Nachttier und stand daher in Verbindung mit Xilbalba, der Unterwelt. Der Jaguar war mit den Herrschern, Priestern, Schamanen und Kriegern, der Unterwelt, Tod, Erde, Wasser, Höhle, Pflanzenwuchs, Fruchtbarkeit und dem Sternenhimmel verbunden. Nur der Jaguar war so majestätisch und mächtig, um das Ebenbild der Priesterkönige zu sein. Die Jaguar-Priester waren die erleuchteten Wanderer zwischen der Welt des irdischen und der Sphäre der Götter. Jaguare waren Himmelsstützer an Hauptpyramiden der Maya.

Im  15000 Quadratkilometer großen Maya-Bioreservat des nördlichen El-Petèn in Guatemala sollen 1990 geschätzte 465 bis 500 Jaguare gelebt haben. Jaguare sind etwas größer als Pumas. Sie sind die größten Raubkatzen Amerikas.

 

quetzacoatlDer Quetzal ist ein schillernder Vogel mit grünen Federn, der Bauch ist rot, die Unterseite des Schwanzes weiß und die Schnabel leuchten gelb, der in den Nebelwäldern mit unterschiedlichsten Höhen in  Guatemala, Südmexiko bis Panama lebt. Der  Quetzal gehört mit zu den schönsten Vögeln dieser Welt. Er ist ein uraltes Symboltier der Maya. Die grünen Federn waren ein Symbol für Fruchtbarkeit und Zeichen großer Macht. Er war für manche Kämpfer der Schutzgeist bzw. spirituelles Doppel, der Nahual.

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Jaguar und Quetzal wurden relativ früh unter strengen internationalen Schutz gestellt.

 

 

 

 

quetzacoatl2Kulkukan und Quetzacoatl sind identische Gottheiten. Die Maya in Mexico nennen jene Gottheit Kulkulkan, bei den Maya in Guatemala heißt er Quetzacoatl.

Es gibt Heiligtümer und heilige Höhlen, Kultstätten der Indigenas. Seit der Kolonialzeit gehört auch eine maya-christliche Tradition dazu, also auch katholische Kirchen, die beispielsweise dem heiligen Apostel Andreas geweiht sind.  K`ulem t`an, wo der Mensch „sich dem Göttlichen zuwendet“, wie die Maya in Yucatan sagen. Es sind heilige Tempel  und sie werden zugleich für den Menschen selbst verstanden, insbesondere für die menschliche Seele, in die Gott Einzug halten will. Am Ende steht das Einswerden der menschlichen Seele mit  dem Göttlichen.

kirche maya

Farbenfrohe Fassade , 17./18.Jhdt., San Andrès in Xecul. Salomonische Säulen Am Kreuz hängt eine Inschrift: Gott und Mensch, Jesus Christus lebt, thront und herrscht.“ Am Glockenstuhl sitzen zwei Quetzalvögel, eine Stufenpyramide als Himmel, darüber richten sich zwei Jaguare an einer Säule auf.

 

Die Sonne reiste beim Untergang in die Unterwelt. Dort verwandelte sie sich in einen Jaguar und kämpfte gegen die Mächte der Finsternis. Zum Heil der Menschen entrinne die Gottheit aus den Klauen der bösen Mächte und darum gehe die Sonne jeden Morgen wieder auf. Daran glaubten auch die Tolteken und Azteken.

Die Affen des Dschungels waren die Flötenspieler, Sänger, Blasrohrschnitzer, Maler und Bildhauer. Affen und Raubkatzen hatten in der Vorstellungswelt der Maya ihren Platz in der Welt des Allmächtigen.

 

maya fraurotZyklische Zeit

Die Maya glauben daran, dass sich bestimmte Ereignisse aus der Vergangenheit auch in Zukunft wiederholen werden. Ihr Zeitverständnis ist ein zyklisches. Was nicht ein schicksalhaftes exaktes Wiederholen einer Begegenheit meint, sondern ein Auftreten ähnlicher Ereignisse zu verschiedenen Zeiten. Die Energie des Tages, an dem man geboren ist, beeinflusst alle Ereignisse und das Schicksal jenes Menschen. Die Maya verstanden es meisterhaft, die Ereignisse ihrer Herrscher mit verwandten Daten in Vergangenheit und Zukunft zu verknüpfen.

Im Popul Vuh oder Popol Wuj, dem heiligen Buch, einem Maya-Text aus der Kolonialzeit,  wird von Göttern aus grauen Vorzeiten berichtet, die Menschenrassen schufen und wegen ihrer Unvollkommenheit von Naturkatastrophen wieder vernichtet wurden. Ob sich eine Vernichtung wiederholen könnte, darüber schweigen die Maya-Quellen. Es wird  immer angenommen, die Maya hätten solche Voraussagen getroffen. Es sind aber die Darstellungen der Azteken, allen voran ein berühmter Kalenderstein, die solche Katastrophen andeuten. Fälschlicherweise wird der Kalenderstein immer als Maya-Stein bezeichnet. Ebenso sind die Kalender keine Erfindung  der Maya. Die Olmeken nutzten bereits Kalender dieser Art etwa 2000 v. Chr.

650 v. Chr. existierte bereits eine Variante des 260-tägigen Kalenders. Das erste schriftliche Datum, das auf die Maya zurückgeht, wurde in El Baùl an der guatemaltekischen Pazifiküste gefunden Es wird auf das Jahr 37 n. Chr. datiert. Das älteste bis heute erhaltene Kalenderdatum ist 3 Ajaw. Es zeigt sich auf einem olmekischen Stempel und entspricht dem 8. Dezember 36 v. Chr.

 

Das Phänomen 2012

Das „Monument 6 aus Tortugero“ ist die einzige Inschrift, die sich auf den 21.12.2012 bezieht. Es ist das Datum 13.0.0.0.0. und zweifelsohne für die Maya eine Datum mit Bedeutung.  An jenem Tag  begrüssten sich drei Planeten im Weltall. Das Ereignis sahen sie allerdings Jahrtausde voraus. Eine Maya-Periode wurde abgeschlossen.Wie wir heute wissen, ist es der Beginn des 13. Baktuns.
Der Text berichtet von der Einweihung eines Gebäudes, die mit jenem Tag in der Zukunft verknüpft wird. Das Herabsteigen einer Gottheit wird angekündigt. Es gibt auch Deutungen, die jene Gottheit vielmehr mit der Einweihung des Hauses in Verbindung bringen.

Dieses Datum findet sich auch in Inschriften wieder, in denen vom Tag der Schöpfung unserer Welt gesprochen wird. Die Maya gingen von einem zeitlichen Zyklus aus, der bereits vor der Erschaffung unserer Welt existierte, sagt die Forschung. Das Datum der Schöpfung wiederholte sich im Dezember 2012. Vom „Ende der Welt“ war  in keinem der Texte der Maya die Rede. Im Text  aus Tortugero finden sich auch Daten, die weit über den 21.12.2012 hinausgehen. In anderen Texten finden sich noch höhere Zeiteinheiten. In der Stele D von Quiriga werden Daten von 400 Millionen Jahren in der Zukunft erwähnt.

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Monument 6 aus Tortugero. Die einzige Inschrift, die sich auf den21.12.2012 bezieht. Zeichnung Sven Gronemeyer, 2006

Während des Hypes der Medien um das Datum 21.12.2012  wurden zum Teil auch die sogenannten K`atun-Prophezeiungen erwähnt. Sie sind Weissagungen der kolonialzeitlichen Maya, die in den so genannten Chilam-Balam-Büchern niedergeschrieben wurden.
Grundlage dieser Weissagungen war die 20-jährige Periode eines Katuns ihres Kalenders der Langen Zählung. Jeder neue Katun beginnt mit einem Tag des Tageszeichens Ajaw. Insgesamt gab es 13 Möglichkeiten, bis sich der Zyklus von 260 Jahren, also bis sich der Katun eines bestimmten Datums wiederholt.

Die Chilam-Bücher enthalten – neben den Prophezeiungen –  Passagen über die europäische Medizin und Astrologie, ja sogar Märchen aus 1001 Nacht.

Die Bücher enthalten Prophezeiungen für bestimmte Tage und Jahre sowie weitere zeitlich unspezifische Prognosen, unter anderem die Ankunft der Spanier. Das Jahr 2012 wird nicht erwähnt. Stattdessen wird für den Katun 4 Ajaw, es ist der elfte Katun, eine Prophezeiung gemacht. Der Zeitraum ist die 20-jährige Periode, in die das Jahr 2012 fällt.

Maya Alejandro Cirilo Pèrez Oxlaj, auch bekannt als Wakatel Utiw (Wandering Wolf), der Vorsitzende des  Maya-Ältestenrates von Guatemala sagte, es existiere in seiner Gemeinde seit Alters her eine überlieferte Prophezeiung laut der im 12. Baktun und 13 Ajaw. Danach werden die Ahnen und ihr Wissen zurückkehren. Es wird als Ende einer neuen Zeit verstanden, als ein geistiges Erwachen,  in deren Übergangsphase wir uns gerade befinden.

„The katun ist established at Chichen Itzà. The settlement of the Itzà shall take place [there]. The quetzal shall come, the green bird shall come, Ah Ah Kantenal shall come. Boold-vomit shall come. Kukulkan shall come with them for the second time. [It is] the word of God. The Itzà shall come.“

Die Rückkehr der Gottheit Kulkukan, die Gründung einer Siedlung, Chichen Itzà,  und eine Krankheit, bei der  Blut erbrochen wird, sind Voraussagen, die sich allerdings von den Prognosen für andere Perioden nicht unterscheiden sollen.

Vielleicht kommen Ihnen diese Szenarien bekannt vor?

Man kommt nicht umhin, biblische Ähnlichkeiten zu erkennen. Ähnlich verhält es sich mit den Prophezeiungen moderner Maya, die seit dem 20. Jahrhundert dokumentiert werden. Traditionelle Erzäählungen von der Vernichtung der Welt haben erstaunliche Parallelen mit der biblischen Sintflut.
Wir erleben die Klimaveränderung.  Wir leiden heute unter vielen Krankheiten. Die Natur beklagt sich schon längst über die Umweltverschmutzung. Es herrscht heute  nicht wenig Neid unter den Menschen. Der Respekt vor der Natur und den Menschen ist zunehmend verloren gegangen.  Die Toleranz der Menschen ist nicht mehr so wie einst. All das sagten die Maya voraus.

Für den 21.12.2012 sagten sie keinen Weltuntergang voraus.

Sie sagten: Denkt darüber nach, euch gegenseitig zu helfen. Wir sind gleichwertige Menschen, egal, ob arm oder reich.
Sie sagten: Findet zurück zur Naturverbundheit.

 

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Maya Guatemala

Mit der Eroberung Spaniens wurde ihre Weltanschauung, ihre Mythologie, ihre Kunst und Wissenschaft der Zerstörung preisgegeben. Sie wurden ihrer Identität beraubt und alles, was sie prägte und ausmachte, wurde als minderwertig degradiert. Ihr Leben hing davon ab, inwieweit sie sich der spanischen Zivilisation, der christlichen Missionare und ihrer Religion anpassten.  Ihre Zeremonien, ihre Rituale wurden zum Aberglauben, zum „Teufelszeug“ erkärt. Europäisches Überlegenheitsdenken zerstörte auf allen nur denkbaren Ebenen ihres Kulturraums. Leibeigenschaft, Zwangsarbeit der Indigenas, Völkermord in Guatemala, Überstülpung des Christentums vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. In Guatemala spielt eine jüdische Gemeinde, die „Communidad Judai de Guatemala“ heute eine nicht geringe Rolle in Kultur und Wissenschaft.  Die Entfaltung geht zurück auf die „Aschkenazim“, die Einwanderer aus Deutschland und osteuropäischen Ländern, sowie aus der Türkei im 20. Jahrhundert immigrierten Sephardim.
Die Mischkultur Spaniens, entstanden aus Katholiszismus, gotischen Traditionen, Islam, maurischer Prägung, sephardischem Judentum und schließlich Barock verschmolz mit den unterschiedlichen Traditionen der Maya-Völker bis in die Gegenwart hinein.

Wie die aztekischen Pyramiden oft ein älteres Gebäude umschließen, hat auch die religiöse Verheinheitlichung nur die Oberfläche des Bewusstseins berührt und die ursprünglichen Glaubensformen in Takt gehalten. Die indigene Lebenswelt der Spiritualität und Religiösität existiert noch bei den Maya. Dabei kam es auch zu neuen Formen der Magie und des Schamanismus. Viele der Maya gehen in ihrer Gemeinde in die Kirche, ehren zutiefst die Jungfrau Maria, sie nehmen an den Fastenwochen teil. Zu gleicher Zeit halten sie religiöse Zeremonien nach Maya-Tradition ab. Bei Wallfahrten, bei der Aussaat und Ernte, bei Gebet und Opfer. Sie pilgern zum Kreuz des Cristo Negro, gleichzeitig kann ihnen das Bild des Ek Chuah, des alten Todesgottes der Maya und Händler wiederaufleben. Die Mutter Gottes steht in Maya-Kleidung in den Kirchen, Jesus im traditionellen Maya-Gewand, auf Prediger-Pulten sind Maya-Symbole zu lesen.  Jenseitsglaube im Lichte der Geschichte der Mayavölker.  Sie glauben an Gott als Vater und Mutter und Schöpfer des Lebens. Sie glauben an Gott, der sie führt und in ihren Dörfern wohnt, der ihnen Kraft gibt, einander zu verstehen und hilft, um ihre Probleme zu lösen. Sie glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der sich inkarniert hat und sie jetzt auf den richtigen Weg leitet.  Sie glauben an das Reich Gottes, Ixcàn, das sich in der Solidarität der Völker zeigt und im Kampf für Gerechtigkeit und Menschenrechte, für Frieden und Versöhnung. Sie glauben an die Kirche des Lichts des neuen Himmels und der neuen Erde.
Glück und Segen, Gerechtigkeit und Frieden, die „Morgenröte“ einer neuen Sonne, „die des Himmels Gewölbe erhellt und das Antlitz der Erde“ – das ist auch die Hoffnung der Alten und Weisen im Popul Wuj:

Ihr Tzaköl, Bitòl! Seht uns, hört uns! Gib uns nicht auf, verlasse uns nicht, Gott, der du bist im Himmel und auf Erden, Herz des Himmels, Herd der Erde! Gib uns unsere Nachkommenschaft, unsere Nachfolge, solange die Sonne wandert und ein Licht ist! Dass es hell werde, dass die Morgenröte erscheine! Gib uns gute, ebene Wege! Gib den Völkern Frieden, vielen Frieden und Glück! Gib uns ein gutes und nützliches Leben! Du, Huracàn, Chipi-Cakulhà, Raxa-Caculhà [..], Sonnenahne, Lichtahne! Dass es hell werden, dass die Morgenröte erscheine!“

Naturverbundenheit, einander helfen, einen guten und nützlichen Weg im Licht für jeden, Frieden für alle Völker – eine Botschaft nicht für irgendjemand, sondern für uns alle  Eine Einladung an uns Menschen. Nichts Dogmatisches von oben herab, sondern die Einladung zur bedingungslosen Liebe, jenseits von allen Vorstellungen, die Menschen voneinander trennen, fern von Mächtigen und Privilegierten, fern von Angst und Schuld, fern von blindem Gehorsam, fern von Unterdrückung und Ausbeutung. Eine neue Zeit, die wir Wirklichkeit werden lassen könnten.

Vom „Baum der Erkenntnis“ sollten wir genug gegessen haben. Wir könnten unseren Weg durch den Wald zu der Lichtung finden, wo die Sonne durch das Blätterdach scheint. Auf das es hell werde…für ALLE MENSCHEN.

 

 

 

 

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Zahlenzauber


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„The Journey of Time“. Maya Hieroglyphic Writing.

 

Die Götter erkannten, dass sie zwar zwei Menschen geschaffen hatten, aber sie besaßen noch kein Buch, nach dem sie  sich hätten regieren können. Darüber berieten sie mit zwei Menschen göttlichen Geschlechts, Oxomoco und Cipactonal. Sie zogen auch ihren Enkel Quetzalcoatl hinzu. Und so fingen die drei – in einer Höhle sitzend – an zu streiten, wer von ihnen das erste Zeichen des Kalenders einsetzen sollte. Und aus Respekt einigten sie sich, der Frau dieses Vorrecht zu gewähren. Während sie so suchte, traf sie eine gewisse Sache, genannt Cipactli, als Schlange abgebildet und von der gesagt wird, sie wohne im Wasser. Die Alte erzählte von ihrem Vorhaben und bat die Schlange darum, das erste Zeichen des Kalenders sein zu wollen. Die Schlange sagte Ja. Und so malten sie das erste Zeichen und nannten es ce ciptactli, was eine Schlange bedeutet. Der Mann der Frau stellte dann zwei Schilfrohre hin, der Enkel drei Häuser…bis sie dreizehn Zeichen hatten.

Dies soll der einzige Bericht sein, den es in Bezug auf den Ursprung der Kalender gibt. Ganz korrekt ist er nicht, denn ce ciptactli bedeutet nicht Schlange, sondern Krokodil. Das zweite Zeichen ist nicht Zwei Schilfrohr, sondern Zwei-Wind und beim dritten sind es nicht drei Häuser, sondern Drei-Haus. Eine Zahl und ein Bild drückten eine Zeitspanne für die Maya aus und nicht wie lange angenommen eine Anzahl von Häusern oder Adler.

Beschrieben wird in diesem Teil des Schöpfungsmythos im „Alten Mexico“, wie die Bewusstwerdung des Zählens zustande kam. In einer Höhle, die das irdische Paradies meint, das Taomanchan. Diese soll sich in der heutigen Stadt Cuerncavaca, der Stadt des ewigen Frühlings, befunden haben. Die Höhle wurde als ein gemeinsamer Wohnort von Göttern und Menschen gedacht. Sie stellt die Bewusstseinsschwelle dar, auf der sich Bewusstes und Unbewusstes berühren.

Aus der Unordnung folgt demnach Geordnetes mit Hilfe von Zahlen. Die ersten Menschen wurden als Erfinder von Zauberkraft und Magie gedacht.  Quetzacoatl stand dem Bewussten näher, obwohl er zur Hälfte Mensch und zur Hälfte Gott war. Er gilt als Kulturbringer und Reformator.

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Palast Cortès. Heute Museum.

Die Azteken nannten die Stadt Cuerncavaca  „Cuahnahuac“, was nahe beim Wald bedeutet. Geografisch befindet sie sich im Herzen Mexicos. Die Stadt liegt etwa eine Stunde Fahrt von Mexico-City entfernt. Man durchfährt dabei einen Höhenunterschied von 700 Metern. Die 1.5 Millionen Einwohnerstadt liegt auf einer Höhe von 1.540 Meter.
Cuernacavaca ist die Hauptstadt des Bundesstaates Morelos.
Einst errichteten Aztekenkönige ihre prachtvollen Sommerresidenzen in ihr. Der spanische Eroberer Hernàn Cortès ließ 1530 seinen Palast erbauen. Kaiser Karl hatte ihn entmachtet. Er musste sich zurückziehen. Und Kaiser Maximillian hatte zwar eine Frau namens Charlotte. Er soll sich aber in der Stadt mit seiner indianischen Freundin getroffen haben. Heute ist die Stadt Heimat vieler Ausländer. Politiker, Künstler wie auch reiche  pensionierte Amerikaner leben dort. An Wochenenden platzt die Stadt aus allen Nähten. Ganzjährig herrscht mildes Klima. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 21 Grad. Zu Zeiten der Azteken war die Stadt Zentrum des Ackerbaus, heute ist die Stadt eine Gartenoase.

 

Zahlen als ordnende Funktion

magnetfeld

Der normale aztekische Kalender richtete sich nach dem Sonnenjahr und hieß xihuitl (bei den Maya haab).

Er umfasste 18 Monate zu je 20 Tagen plus 5  Tage, die unglücksvoll gewesen sein sollen. Jeder Monat hatte 4 Wochen zu je 5 Tagen. Der letzte Tag in der Woche war öffentlicher Markttag (tianquiztli) und gleichzeitig Fest- und Ruhetag. So gab es insgesamt 288 Arbeitstage und 72 tianquiztli im Jahr. An den 5 Unglückstagen sollte man nicht arbeiten. Dies ergab insgesamt 365 Tage.

Es gab noch einen zweiten, heiligen Kalender mit 260 Tagen, den sogenannten tonalpohualli, der zu Weissagungen benutzt wurde. Die 260 Tage waren in 20 Wochen zu je 13 Tagen aufgeteilt. Jeder Tag war einem Gott oder einer Göttin zugeordnet. Das Schicksal der Menschen hing davon ab, ob ihrem Geburtstag gute oder schlechte Eigenschaften zugeschrieben wurde. So war zum Beispiel „Sieben Regen“ ein günstiger Tag, „Zwei Kaninchen“ dagegen ein schlechter Tag.

Wie die Maya kombinierten die Azteken ihre Kalender. So entstand ein Kalenderrad von 52 Jahren. Am Ende einer 52-jährigen Periode wird die Zeit und die Welt wiedergeboren, symbolisiert durch die Zeremonie des Neuen Feuers. Bei dieser Zeremonie wurden in den letzten Stunden des alten Jahres alle Feuer gelöscht, die Bildnisse der Götter ins Wasser geworfen und Kinder und Frauen versteckt. Priester stiegen auf den Hügel des Sterns, oberhalb von Ixtapalapa (OstenMexico-City) und warteten bis die Plejaden den Zenit überschritten. Um diese Zeit war die Gefahr am größten, dass die Erde zerstört wird.

Himmlische Vorgänge beobachteten sie. Die, die sich ihnen zeigten, wurden so treu wie möglich in ihrer Welt reproduziert, um im Einklang mit dem Kosmos zu leben. Innen wie außen. Oben wie unten. Wie im Himmel so auf Erden. Der Mensch trägt als Mikrokosmos das getreue Abbild des Makrokosmos, des Universums in sich. Sie lebten so eng mit der Natur, dass sie diese  Naturgesetze erkannten.

Für sie hatten Zahlen eine führende und ordnende Funktion.
Sie entwickelten ein Zahlensystem. Ihre Zahlworte trugen immer auch einen symbolischen Wert in sich.

Die Zahl Fünf heißt macuilli und bedeutet, etwas mit der Hand nehmen.
Centzotli ist die Zahl 400.  Sie meint ebenso einen Haarschopf und drückt den Sinn von unzählig aus.
Cempohualli heißt die Zahl 20. Sie drückt eine Zählung oder eine vollständige Zählung aus.
Cenxiquipilli lautet die Zahl 8000. Sie ist eine andere große Zahl. Das Wort bedeutet ebenso Sack, vollständiger Sack. Sie wurde benutzt zum Zählen von Hölzern, Seilen, Schnüren, Kanus, Dächer, Messer oder Kerzen und Ähnliches.

Endungen hinter Zahlwörtern drückten die Form des Zählgegenstandes aus.

-tetle beispielsweise wurde für kugelförmige Eigenschaften verwendet: Centetle, Ontetle für Henne, Eier, Früchte, Bohnenkörner, Kakao, Melonen u.a.
Mit der Endung -pantli wurden Rinnen, Furchen, Wände, Personenreihen gezählt. Dinge, die der Länge nach angeordnet waren: Cempantli, Ompantli.
Dinge, die ein Doppel, eine Dualität ausdrückten endeten mit -tlamantli. Schuhe, Teller und so weiter.

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Die gefiederte Schlange

Mais, das  heilige Korn der Maya wurde Olotl genannt. Das Wort wird von Forschern mit dem Wort  Herz, yollotl in Verbindung gesetzt. Olotl ist das Herz oder die entkörnte Ähre des Maiskolbens.  Mit Olotl wurden längliche Gegenstände gezählt.

Cemipilli, Omipilli, Yeipilli ist die Zählart von Zwanzig zu Zwanzig: 20, 40, 60.
Die Zwanzig wurde im Maya-System sowohl als Vollendung oder als Null aufgefasst, weil sie gleichzeitig das Totale,und auch das Nichts ist.

Zahlen waren in ihrer Gedankenwelt immer qualitativ geprägt. Zahlen waren etwas Lebendiges. Die Mehrzahl von Zahlen wurden immer nur dann verwendet, wenn die Gegenstände  und Begebenheiten beseelt waren.

Die einfache Rechnung 10 x 20= 200 war für sie nicht von Bedeutung. Es handelte sich für sie um 10 verschiedene Zwanziger, jede mit ihrer besonderen Eigenschaft und  Individualität.

Die Zahl  als solches war für die Maya nur eine halbe Sache. Zahl kannten sie nicht als etwas Abstraktes. Zehn konnte man in ihrer Vorstellung nicht sagen. Man musste immer sagen, was zehn?  Zehn Hühner, zehn Bäume oder zehn Männer? Ohne das zu sagen, ist Zehn ein Loch und ein Loch ist leer.
Zahlen waren immer auf etwas bezogen und Zahlen erfassten dieses bewusst.

 

 

Chitta  kommt von chit und bedeutet wahrnehmen oder sehen, und meint bemerken oder auf etwas aufmerksam werden. Chitta ist all das, was bemerkt worden ist.  Alles war wir bemerkt haben, was wir jemals erlebt haben, worauf unser Bewusstsein seine Aufmerksamkeit richtet,  ist Chitta, gehört zu unserem Pool der Erfahrungen, bewusst oder unbewusst, heute, gestern, vor sechs oder sogar in einem früheren Leben. Was wir erleben wird zu einem Teil unseres Geistes. Chitta ist die Gesamtheit unserer Erfahrungen und Erinnerungen. 200.000 Kilometer reichten unsere Neuronen des Gehirn, reihten wir sie aneinander. Das ist die halbe Wegstrecke von der Erde bis zum Mond. 400 Milliarden  Informationseinheiten pro Sekunde verarbeiten wir. Doch wir verwerten gerade mal 2000 davon. Das Wenigste erfahren wir also bewusst.

Die Zahl sei die „Urmanifestitation des Geistes“, sagte einst C.C. Jung. Die Zahl sei der Archetyp, indem sich die Einheit von Psyche und Materie ausdrücke. Man könne die Zahl als die „Bewegungskonfiguration der physikalischen und psychischen Energie“ betrachten, schreibt Marie Louise von Franz in ihrem Buch Zahl und Zeit und setzte damit Jungs Anschauungen fort.

Die zeitliche Mathematik war für Azteken ebenso wie für die Maya  das A und O ihres Lebens. Interessant ist allerdings, dass beispielsweise im Wörterbuch der Sprache Nahuatl im „Alten Mexico“ das Wort Zahl nicht existierte, auch nicht in den Mayasprachen. Im ersten Wörterbuch aus dem Jahre 1571 gibt es kein Wort, das jenes Phänomen Zahl bezeichnet. Erst in der Überarbeitung von 1910, in dem einige neue Wörter zu lesen sind, erscheint das Wort.

Die  Zahl Vier ist in Jung`scher Sprache das Selbst. Das Wort Nagual (moderne Form von nahualli) soll von dem Wort Vier  – nagul – abstammen. Nagual  umschreibt in der Welt der Aktzeken und Maya den dunklen, unbekannten Teil der Psyche, von dem die lichte Seite, die bewusste derselben nur eine leichte Ahnung haben kann. Das dem Licht Zugängliche wird Tonal genannt.
Tonal und Nagual sind die Gesamtheit der Psyche. Aus dem Nagual fließt ständig die Lebensenergie, die das Bewusstsein ernährt und aktiv hält. (Auszug Carlos Castaneda, Tales of Power 1974)

Es  ist die Energie, die noch immer als magisch empfunden wird. Die „alten Mexikaner“ stellten sich das Wort Ziffer als etwas Magisches, als das kreative Erzeugnis von einer mysteriösen archetypischen Energie vor.

In Texten, die sich auf die Kalender beziehen, benehmen sich Zahlen nicht zufällig wie Verben, deren Tätigkeit die Qualität eines Tages oder eines Zeitraumes bestimmt. Da wird vom Tage Drei-Hirsch berichtet. Drei-Hirsch ist ein gutes Tonalli sagen sie. Es „dreiert im schönen Zeitraum“. In diesem Zeitraum ist Glückseligkeit.  Dem Tonalli, der lichte Aspekt der Psyche, wird etwas bewusst. Tonalli ist  in ihrer Glaubenswelt das Ergebnis der Tätigkeit dieser Zahl.

Zahlen haben in der Glaubenswelt der Azteken und Maya immer eine wirkende Kraft auf den Menschen.

Es wohnen Kräfte in ihnen.

Der Tag Fünf-Wasser. Überall “ befünfertes Wasser“  ist nicht gut für die Umgebung. Das Tonalli sei nicht gut. Menschen, die in diesem Zeichen geboren wurden, seien nicht friedlich. Dieses hänge mit der Eigenschaft der Fünf zusammen. Und natürlich wurde in solchen Fällen auch die Umwandlung dieser ungünstigen Eigenschaften betrieben. Fünf bedeutet einen Aspekt des Selbst.

Im Mittelpunkt steht hierbei die Bewusstseinsentwicklung des Menschen von der Heiligen Fünf bis zur Heiligen Zwanzig.
Die Zwanzig, die in ihrem Zahlensystem auch die Vollendung oder das Nichts bedeutete.

Das Wort teohpuhqui wird als Betrübnis, Qual oder Trauer übersetzt. Die wörtliche Übersetzung lautet der Gotteszähler.
Gotteszählung fängt dort an, wo sich ein Kranker fragt, warum der liebe Gott ihm so etwas gegeben hat. Da fängt das Bangen an. Und damit das Zählen.

 

Zahlen und Götter waren im „Alten Mexico“ identisch.

Die Zahlen 1 bis 20 wurden bei den Maya von Götterköpfen dargestellt. Götter stellten verschiedene Tage dar, oder sie begleiteten Tageszeichen. Der Gott der Zahl Drei ist ein Wind-und Regengott. Quetzacoatl entspricht ihm. Er war der Bringer von Regen und der Wegfeger von Regengüssen. Der Regen symbolisiert unter anderem die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Der Gott der Zahl Vier ist der Sonnengott.
Der Gott der Zahl Fünf wurde von Forschern bei den Maya als Gott N klassifiziert. Sein Name ist Mam und bedeutet „mütterlicher Großvater“. Er wurde entsprechend ihrer Zeitrechnung an den fünf überschüssigen Tagen eines Jahres verehrt. Oft wurde er mit einer Muschel auf dem Rücken gezeigt. Sie symbolisiert das Erdinnere.

Der Maya Gott der Zahl Sieben ist der Jaguar.
Die Zahl Acht ist der Maisgott.
Der Gott der Zahl Zwölf ist der junge Lahun-Chan, auch Zehn Himmel genannt der Gott des Planeten Venus.
Der Gott der Zahl Dreizehn ist ein Schlangendrachen. Allerdings wird die 13 als 10 + 3 dargestellt und darum vom Gott der Zahl Zehn und vom Gott der Zahl Drei repräsentiert.

Die Götter des heiligen Kalenders tonalpohualli, 260 Tage, genutzt zu Weissagungen:

1 Krokodil (cipactli) Tonacatecuhtli, Herr der Erhaltung
2 Wind (ehecatls) Quetzalcoatl die Gefiederte Schlange
3 Haus (calli) Tepeyollotli, das Herz des Berges
4 Eidechse (cuetzepalin) Hueyhuecoyotl, der Alte Kojote
5 Schlange (coatl) Chalchiutlicue, die Wassergöttin
6 Tod (miquiztli) Tecciztecatl, der Mondgott
7 Hirsch (mazatl) Tlaoc, der Regengott
8 Kaninchen (tochtli) Mayahuel, die Göttin des Pulque
9 Wasser (atl) Xiuhtecuhtli, der Feuergott
10 Hund (itzcuintli) Mictlantecuhtli, Herr der Unterwelt
11 Affe (ozomatli) Xochipilli, Prinz der Blumen
12 Gras (malinalli) Patecatl, Gott der Heilkunst
13 Rohr (acatl)  Tezcatlipoca, Herr des rauchenden Spiegels
14 Jaguar (ocelotl) Tlazolteotl, Göttin der Liebe und des Schmutzes
15 Adler (cuauhtli)  Xipe Totec, der gehäutete Herr
16 Geier (cozcaquauhtli) Itzpapalotl, der Obsidianschmetterling
17 Bewegung (ollin) Xolotl
18 Reibstein (tecpatl) Tezcatlipoca, Herr des rauchenden Spiegels

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Zahlen, ihre Kräfte und ihre Macht

Alles von Anbeginn der  Dinge ist nach Zahlenverhältnissen geformt. In ihnen haben verschiedene Elemente ihren Grund. Der Wechsel der Zeiten, die Bewegung der Gestirne, die Umdrehung der Planeten, der Sonnensysteme, der Pflanzen, der Tiere, der Menschen,  kurz alles besteht durch die Verbindung der Zahlen.
Zahlen wohnen deshalb große und erhabene Kräfte inne. Alles was ist und wird, besteht durch bestimmte Zahlen und erhält seine Kraft von ihnen. Jede Bewegung, jede Handlung sowie alles, was der Zeit und der Bewegung unterworfen ist – auch die Harmonie und die Stimme erhalten durch Zahlen und ihr Verhältnis ihre ureigene Kraft. Für die Azteken und die Maya waren Zahlen magische Operationen, die in ihrer Formbarkeit mit dem Höchsten wie mit dem Niedrigsten in Zusammenhang gebracht werden konnten. Sie hatten das Wissen um die Großen Gesetze und lebten mit ihnen. Die Zahl war es, durch die alles besteht. Auch wir Menschen sind nach geometrischen Verhältnissen zusammengesetzt, lebende Geschöpfe, die nach den Regeln der Harmonie bestehen. Daraus folgt, dass Zahlen auf die Seele, auf den Körper, auf das ganze lebende Wesen einzuwirken vermögen.

Es gibt Zahlen, die dem Himmlischen, Zahlen, die dem Irdischen und Zahlen, die der zukünftigen Zeit angehören.

 

kompassÜbrigens: Die Psalmen der Bibel sollen von siebzig Ältesten nach der Wirksamkeit der Zahlen geordnet worden sein.
In der Apokalypse  Johannes ist zu lesen: „Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl.“
Diese Berechnungsweise stand bei den Hebräern und Kabbalisten in hohem Ansehen.

Die Natur ist nach Zahlen und Wirksamkeit benannt: das Fünffingerkraut, das der Zahl Fünf dem Gift widerstehen sollte, böse Geister vertreibe, Versöhnung befördere und täglich neunmal ein Blatt davon im Wein genommen, heile, drei Blätter das dreitägige, vier das viertägige Fieber. Auf ähnliche Weise soll das Eisenkraut (Verbena) bei Fieber Hilfe bringen, wenn es bei viertägigem Fieber am vierten Stengelknoten abgehauen wird.  Der Grund solcher Erscheinungen sei in dem Wechselverhältnis der verschiedenen Zahlen zu suchen.

Bei den Kabbalisten besitzt die Zahl Fünf eine große Vollkommenheit und Kraft. Bei den Pythagoräern hieß sie deshalb die Zahl der Ehe, wie auch die der Gerechtigkeit, weil sie die Zahl Zehn durch das Gleichgewicht bildet. Die Schwalbe brütet nur fünf Junge aus. Auch gibt es fünf Arten, nach welchen von Gott alles erschaffen wird, nämlich das Wesen, die Gleichheit, die Verschiedenheit, die Empfindung und die Bewegung. Sie heißt auch die Zahl der Glückseligkeit und der Gnade und ist das Siegel des heiligen Geistes, das alles verknüpfende Band und die Zahl des Kreuzes.
Der Mensch wurde mit fünf Instrumenten ausgerüstet: dem Sehen, dem Hören, dem Schmecken, dem Riechen und dem Tasten. Dieser „Fünfsternkörper“ der sinnlichen Welterfahrung ist aber erst der Beginn der Entfaltung dessen, was als Möglichkeit unserer Bewusstseinsentwicklung vorhanden ist.

Die Acht, zwei verlaufende Kreise, die sich an einem Punkt berühren, lehrt uns, dass wir zu einemWandel nur über die Mitte her fähig sind

und so weiter….

Alles hat seine Bestimmung und Ordnung im übergeordneten Ganzen hat. Nicht nur die Azteken und Maya mussten, wir müssen heute nicht minder Tag für Tag unsere notwendigen Bedürfnisse beachten und sie über die Kraft des Wollens zu einer klaren Strategie verwandeln, damit sie Befriedigung und Harmonie finden. Der Mangel ist dabei eine wichtigste Antriebskraft. Wir müssen das Notwendige erledigen – Not wenden – dabei mit den Großen Gesetzen in Harmonie leben, unseren Lebensauftrag erfüllen und uns im Ur-Vertrauen dem Rhythmus von Leben und Sterben hingeben.

 „Erkenne dich selbst, damit du Gott erkennst“
 (Spruch über dem Tempel von Delphi)

In allen Erscheinungsformen des Lebens sprechen die gleichen Gesetze. Nur dadurch ist der Mensch fähig, das gesamte Universum zu begreifen, indem er es herunterholt vom Himmel auf die Erde, in sich hinein.
Wir sind Teil all dessen.
Es gibt außerhalb des Mikrokosmos „Mensch“ nichts, was nicht auch analog in ihm selbst zu finden ist.
Unsere Erfahrungen sind der Kompass.

Dieses Analogiegesetz kannten die Azteken und die Maya.

Wissen wir um die Großen Gesetze?

Guter Mond

mond mexico

Mondfinsternis über Mexico.

So sah die Mondnacht am 15.04.2014  in Mexico aus.
Der erste Vollmond seit Frühlingsanfang lief durch den Schatten der Erde.
Die Dauer einer totalen Mondfinsternis kann bis zu 106 Minuten betragen. Sie ist zumeist in Australien, im Pazifik und in Nord- und Südamerika zu sehen gewesen.

Wir werden in Mitteleuropa in diesem Jahr keine Mondfinsternis zu sehen bekommen.  2014 ist eines der sechs Jahre im Zeitraum von 1951 bis 2050, in denen beide im pazifischen Raum, aber auch in Teilen Amerikas und in Ostasien zu sehen sind.

 

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Eine Mondfinsternis ist nur bei Vollmond möglich, wenn der Mond in den Erdschatten gerät und nur noch als dunkle, schwach-rötlich schimmernde Scheibe zu sehen ist. Der Erdschatten ragt über 1,3 Millionen Kilometer in den Weltraum hinaus. Schneidet der Vollmond die Umlaufebene der Erde, trifft ihn der Erdschatten. In tausend Jahren ereignen sich circa eintausendfünfhundert Mondfinsternisse.

 

 

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mondbilder

 

Zeitgeber Mond

 

maya markt

Mayan auf dem Markt. Der Haab-Kalender der Maya war für die Landwirtschaft von Bedeutung.  Foto: Uni Bonn

Die Sumerer, Babylonier, Orientalen, Araber, Muslime und Juden hielten sich an den Mondkalender und kamen  darum zu unterschiedlichen Jahreslängen, die zwischen 353 und 385 Tagen lagen.  Die Sumerer gelten als der Ursprung aller Kulturen. Alle Sternbilder des Zodiak (Tierkreis) stammen von ihnen. Die Inder hatten bis in die fünfziger Jahre hinein 30 verschiedene Kalender. Bei den Mayan waren der Haab, Tzolk`in und der Kalender der „Langen Zählung“ die wichtigsten Kalender.

Das Sonnenjahr der Maya wird eingeteilt in 13 Monde zu je 28 Tagen und einem zusätzlichen freien Tag.
In einigen Beiträgen schrieb ich bereits  über die Vorstellungswelten der Maya von Zeit und ihre Kalender.
Darum an dieser Stelle nur noch einmal kurz:
13- x 20= 260 Tage (Tzolk in)
19 x 20 +5= 365.242198 Tage (Haab)
Das entspricht einer Abweichung von 7 Sekunden pro Jahr!

Beide Kalender sind in der Welt der Maya nicht ohne ein Miteinander zu denken.

Wasinteressantes.at“ hat keinen anderen Namen. Darum nenne ich den Blogger an dieser Stelle Wasinteressantes. Der Österreicher hat mehrere wirklich interessante Grafiken  und 3-D-Grafiken zu den Kalendern kreiert, die das  ineinander verzahnte Miteinander jener Kalender  so wunderbar veranschaulicht.

maya kalender 1

Jener Blogger hat sich etwas richtig Gutes einfallen lassen, um das Verschränkende der einzelnen Maya-Kalender sichtbar zu machen. Quelle: http://www.interessantes.at/wissenswertes/maya-kalender/maya-kalender.htm

 

Der Maya-Kalender – ein Zählwerk aus drei Rädern

Das 365er Rad ist in 365 Tage und 12 Monate eingeteilt und läuft im Uhrzeigersinn ab. (Tzolk`in)
Das 20er Rad ist mit einer Markierung versehen, es läuft entgegen dem Uhrzeiger. (Haab-Kalender)
Das 13er Rad, in 13 Teile eingeteilt, läuft wie das 365er Rad im Uhrzeigersinn.  (Lange Zählung)

Oben, wo Sie den roten Strich über dem blauen Rad sehen, ist der 31.Dezember.  Drei Jahre müssen beim grünen Rad vergehen, bis auch dort der Zeiger senkrecht steht.

Ist das große 365er Rad einmal herum gelaufen,  hat das kleine rote 13er Rad 28,07692 (365 ÷ 13)  Umdrehungen gemacht. Es ist 28mal herum und zusätzlich einen Zahn weiter. Die Markierung steht also 1 Zahn weiter nach rechts.  Beim 13er Rad wird automatisch angezeigt, dass 1 Jahr vergangen ist.
Sie erinnern sich? Das  Sonnenjahr der Maya wird eingeteilt in 13 Monde zu je 28 Tagen und einem zusätzlichen freien Tag.

 

Unterschiedliche Laufrichtungen im Uhrzeigersinn und entgegen. Bewegungen im Viertel- im Jahrestakt,  um einen Tag (einen Zahn), um 13 Teile. Ist das blaue Rad einmal umlaufen (1 Jahr), hat das grüne Rad gerade mal 18¼ Umdrehungen gemacht. (18¼ x20=365)
Die Markierung zeigt also auf der linken Hälfte des 20er Rades  ein Viertel Umlauf an.

Was für die Maya die Zahlräder waren, waren für Stonhenge in England die Monolithen.
Das habe  ganz sicher  nicht ich erarbeitet, sondern Wasinteressantes. Dort kann man auch nachlesen, wie die Zahlenräder nach 2 Jahren stehen.
Man kann sich nur ehrfürchtig vor dem Wissen der Maya verneigen. Es ist beeindruckend, mit welcher Präzision sie vor Tausenden von Jahren sie diese Wunderwerke Kalender erstellten. Sogar Abweichungen von 7 Sekunden pro Jahr  bezogen die Maya in ihre Berechnungen mit ein.  Zyklen von 52 oder auch von knapp 26.000 Jahren errechneten sie. Damit nicht genug. Die Maya machten entsprechend präzise Voraussagen hinsichtlich der Geschehnisse von kosmischen Erscheinungen und ihrer Wirkungen auf  Mensch und Erde.  Beobachtungszentren waren die Pyramiden und jene Observatorien der jeweiligen Tempelstätte.  Und sie waren Baumeister, die verstanden ihre Pyramiden auf den Zentimeter genau nach den Sternen auszurichten.

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Die Abbildung zeigt das Kalender-Rad der „Langen Zählung“ der Maya. Quelle: http://www.interessantes.at/wissenswertes/maya-kalender/maya-kalender.html     Ich bin ganz begeistert von de Darstellung. Besser kann man das Ineinanderwirken nicht sichtbar machen  DANKE.

Die Pyramide in Chichen Itzà  auf der Halbinsel Yucatan steht nicht gerade zu den Himmelsrichtungen. Sie ist um  exakt 7 Grad südwestlich ausgerichtet. Nur darum versäumten die Maya niemals die Tag- und Nachtgleiche.  Zweimal im Jahr konnten sie eine genaue Kontrolle vornehmen, wann die Sonne den Äquator überschreitet, am 21. März und am 21. September.  Damit konnten sie ihren Kalender immer wieder exakt ausrichten. Unser gregorianischer Kalender kann das nicht.
Die Pyramide ist ein einziges Spiegelbild jener  Maya-Kalender. Die Zahl der Stufen, ihre Ausrichtung, sie wussten um den 4-jährigen Schaltzyklus und sie hatten exzellente Kenntnisse über Mond-Phasen, Sonnenfinsternis-Zyklen und auch über Venus-Phasen und deren Transite. Alles wurde vom Umlauf der Erde um die Sonne abgeleitet. Tempelanlagen nach Sirius ausgerichtet.  Die Maya waren mit den Plejaden vertraut, daher der Name Tzek`eb, der große Kalender der Sonnen. Tzk`eb heißt in der Mayasprache Plejaden. Dort war ihre Wiege des Bewusstseins.

 

Man kann nur staunen.
Bis heute wissen wir nicht  um die  wahre Bedeutung der Maya-Kalender, trotz aller Altertumsforschung.
Eine längst vergangene Zeit leuchtet uns entgegen.

 

Weiteres Interessantes zu den Maya und ihren Kalendern

Die Maya kommen von den Sternen

Boten des Wandels

Aus der Gedankenwelt der Maya

Das Größte der Welt

 

Maya-Kalender: Nahuales

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Bakal, 70 Jahre.

Hablatun – eine Zeiteinheit bei den Maya.  Sie entspricht annähernd 1.3 Milliarden Jahre.  Wir unterteilen unsere Zeit in ein christlich-abendländisches Denken. Lass ich die Bibel im Zeitraffer an mir vorbeilaufen, lebte Jesus vor ungefähr 2000 Jahren. König David vor rund 3000 Jahren. Jakob vor etwa 4000 Jahren. Noah vor 5200 Jahren. Lamech vor 6000 Jahren und Adam vor 7000 Jahren.

 

Hippolyt von Rom, strenger Gegenbischof von Calixt I.  (etwa160 – 235 n. Chr.), interpretierte die Maße der Bundeslade prophetisch. Sie enthält die Steintafeln Moses. Der Kirchenvater setzte die Elle mit einem Jahrtausend gleich. Fünfeinhalb Ellen machen 5.500 Jahre.  Nach seinen Berechnungen schuf Gott die Welt also vor 5.500 Jahren vor Christi Geburt. Wann geht die Welt unter. Nach der Bibel entspricht ein Tag tausend Jahre. Nach Hippolyt sollte die Welt 500 Jahre nach Christi Geburt untergehen. Wie wir alle sehen, endete die Welt nicht, auch nicht am 21.12.2012.  Eine Apokalypse, wie sie in der Offenbarung der Bibel erscheint, gibt es bei den Maya nicht. Es gab sie auch nie für den 21.12.2012.  Es gibt heute sogar Wissenschaftler, die meinen, man sei von einem falschen Startpunkt des Maya-Kalenders der „Langen Zählung“ ausgegangen. Das Ende des großen Zyklus müsse um 208 Jahre nach hinten verschoben werden.

Jeder Kalender bezieht sich auf ein besonderes Ereignis: In der Nordkorea beginnt der Kalender im Geburtsjahr des Politikers Kim Il Sing (1912). Der islamische Kalender startet mit der Pilgerfahrt des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina. Und unsere Jahreszählung beginnt mit der Geburt Christi. In Äthiopien fand das neue Jahrtausend sieben Jahre und sechse Monate nach unserer Feier statt.

Die Maya kennen 17 verschiedene Kalender, auch den Tzolk’in Cholq’ij. Einige der exakten Aufzeichnungen erstrecken sich über mehr als zehn Millionen Jahre.

Unsere Vorstellung von Zeit ist linear. Dieses Denken ist den Maya fremd. Sie denken Zeit zyklisch. Wenn sich die Erde einmal um die eigene Achse gedreht hat, endet für die Maya ein Tag.  Der Zeitzyklus Uinal ist vergleichbar mit einem Monat. Ein Jahr bzeichnet eine Umrundung unseres Zentralgestirns durch die Sonne. Und auf den letzten Tag des Jahres folgt wieder ein neuer Tag des neuen Jahres. (Andereas Fuls, Doktorarbeit, Berlin). Er endete nicht 2012, sondern erst im Jahr 2220. Für die Maya folgt darauf kein Ende,  sondern ein neuer Zyklus. Für die Maya gibt es keinen Schlusspunkt. Ebenso ist für sie die Geschichte des Alls endlos.

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Die Kalenderschreiber, Contadores del tiempo, der Maya betrachteten den 21. Dezember 2012 als Tag der Wiedergeburt, als den Beginn der Welt der Fünften Sonne 8Bewusstsein). Die Wirkkraft an jenem Tag war die  4 Ajpuu. Der Nahual symbolisiert den Herzenskrieger und die menschlich-göttliche Herzenskraft.

Im Heiligen Mayakalender steht die Heilige 4 für die vier Tore der vier zentralen menschlichen Qualitäten. Diese Qualitäten und Tore werden den vier Himmelsrichtungen und den vier Farben des MAIS, in den Kosmovisionen der Indigenen Stämme  dem MAYAKREUZ zugeordnet, aus dem sich im Zentrum des Kreuzes das Fünfte Himmelstor öffnet.
TOR DES NORDENS: LUFT. Es symbolisiert die HERZENSKRAFT in Verbindung mit unserer MENTALENERGIE, mit unserem Intellekt und unserem Geist. So wird der Neue Zeitgeist KOPF und HERZ stärker miteinander verbinden. Kalte, egoistische und der Zerstörung dienende, rein mentale Strukturen und Systeme im Menschsein werden sich aus einem erwachenden Bewusstsein des Herzens verändern.

TOR DES SÜDENS: WASSER. Dieses Tor symbolisiert die Herzenskraft in Verbindung mit unserer Emotionalität

TOR DES OSTENS: FEUER. Dieses Tor symbolisiert die Herzenskraft in Verbindung mit unseren Absichten, mit dem menschlich-göttlichem Willen, unserem inneren Feuer, das aus dem Herzen heraus unsere Lebensabläufe bestimmen wird.

TOR DES WESTENS: ERDE. Dieses Tor symbolisiert die Herzenskraft in Verbindung mit unserem physischen, materiellen Leben. Es verbinden sich Materie und Geist aus der Liebe zu unserem Leben, zu unserem Planeten Erde, zu unserer Umwelt.

DAS FÜNFTE TOR: ÄTHER. Das Auftauchen der Fünften Sonne richtet die Aufmerksamkeit auf ein bis jetzt häufig übersehenes Element. Während in den verschiedenen Epochen der Vergangenheit die vier traditionellen Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser dominiert haben, öffnet sich in der Zeit der Fünften Sonne ein fünftes Element – der „ÄTHER“. Dieses Element der Fünften Sonne ist überirdisch. Das Zentrum des Mayakreuzes, in dem das Heilige Feuer entzündet wird, symbolisiert dieses fünfte Element als Raum- und Zeittor für die Verbindung des Menschen zum Kosmos.

Die großen Lehrer und Liebenden des Kosmos haben von Anfang an gesagt: Findet euer Herz und ihr werdet euren Weg finden

1 Kin = 1 Tag
1 Uinal = 20 Kin = 20 Tage
1 Tun = 18 Uinal = 360 Tage
1 Katun = 20 Tun = 7200 Tage
1 Baktun = 20 Katun = 144 000 Tage (oder 394,5 Jahre)
1 Pictun = 20 Baktun = 2 880 000 Tage (oder 7 885,2 Jahre)
1 Calabtun = 20 Pictun = 57 600 000 Tage (oder 157 704 Jahre)
1 Kinchiltun = 20 Calabtun = 1 152 000 000 Tage (oder 3 154 072 Jahre)
1 Alautun = 20 Kinchiltun = 23 040 000 000 Tage
(oder 63 081 431 Jahre)
1 Hablatun = 20 Alautun = 460 800 000 000 Tage (oder 1 261 628 620 Jahre)

 

 

Das Heilige MAYA-Jahr beinhaltet 260 Tage aus der Verbindung von kosmischer Schwingung (bezeichnet mit den Zahlen von 1 bis 13) und der Qualität des Tages im Ausdruck der 20 Nahuales. Die Nahuales sind Wesenheiten und Kräfte, die in Verbindung stehen mit den Kosmischen Kräften, mit Corazon del Cielo und Corazon de la Tierra und mit den Vier Elementen. Sie wirken auf allen Seinsebenen und in allen Dimensionen. Sie stehen auch in Verbindung mit dem Natur- und Tierreich und repräsentieren unterschiedliche Fähigkeiten und Eigenschaften mit ihren entsprechenden Stärken und Schwächen.  Sie verbinden den bewussten Menschen mit den unterschiedlichsten Qualitäten. Jeder Nahual hat seine besondere Aufgabe, seinen eigenen Wirkungsbereich und steht dennoch in der gemeinsamen Abstimmung und Verbindung mit allen Kräften.

 

 

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Sandkunstwerk, Kalender der Maya , Beach in  Mexico. Foto: Kunze

Die Nahuales, auch Tageszeichen genannt,  erzählen uns unsere Lebensaufgabe und unsere Lebensabsicht. Kennt man sein Nahuales, zeigt dieses uns unsere persönliche Absicht und Orientierung am göttlichen Plan und bietet so die Erkenntnis unserer Aufgabe in einem göttlichen Plan.
Der Tag, an dem man geboren ist, stattet einen mit den Geburtsenergien jenes Tages aus. Sie zeigen sich in deinem Lebensbaum. Es sind die Kräfte des Universums, die an jenem Tage im besonderen Maße am Wirken waren. Diese Energie haben Auswirkungen auf einen persönlich, auf die Umwelt und auf das gesamte Universum.

In der Mitte unseres Lebensbaumes ist unser Haupt-Nahuales. Es steht für unsere zentrale Lebensaufgabe und zeigt unsere stärksten und offensichtlichsten Persönlichkeitsmerkmale. Von der Mitte aus strahlt dieses Nahuales in die vier Himmelsrichtungen unserer Lebensausrichtung.

Die Kraft oder das Nahual, das aus dem Osten wirkt,  repräsentiert unsere früheren Inkarnationen.
Das Nahual des Südens wirkt aus unsere weibliche, intuitive Seite,
während das Nahual des Nordens die männliche Umsetzungskraft in sich trägt.
Im Westen schließt sich der Kreis, hier möchten sich die Lebensaufgaben vollenden.

Die Mayas beachten von Geburt an den Lebensbaum, also die Kräfte, die unser Leben aus den vier Himmelsrichtungen und den vier Elementen begleiten. Sie erkennen daraus die Seelenaufgabe des neuen Erdenbürgers und helfen ihm, seine Anlagen zu entfalten.

Es gibt Seelen, die  bewusst und in Abstimmung mit ihren Geistigen Führern ihre Erdenleben und die zu erfüllenden Aufgaben geplant haben. Sie wissen um die Kostbarkeit ihres Inkarnationstages und sie suchen sich ihren Tag des Eintritts in dieses Erdenleben ganu bewusst aus. Solche bewussten Menschen entfalten die ihrem Nahual entsprechenden Stärken und leben im Einklang mit ihrem Seelenplan. Sie kennen ihre Schwächen und sind wachsam auf ihrem Lebensweg.

Geht eine Seele aufgrund der karmischen Belastungen unbewusst ins Erdenleben, ergibt sich der Zeitpunkt der Geburt aus der Anziehung der Aufgaben, die diese Seele als Ballast in sich trägt.

maya-kalender2014

Jedes Nahual  erscheint immer in Verbindung mit einem der 13 Töne (Impulse/Wellen).

Ein Ton hat Einfluss auf das Nahual und dessen Interpretation. Es gibt Töne, die sanft sind, und es gibt Töne die stark sind. Von den ungeraden Tönen wird gesagt, sie seien eher chaotisch und kreativ, während die geraden eher ausgeglichen sein sollen. Der Ton der mit unserem Nahuales verbunden ist, kann die Energien abschwächen oder verstärken. Es können Herausforderungen stärker  oder schwächer auftreten.

 

Die Töne

1. Hun

Hun ist die Nummer Eins im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert den Anfang aller Dinge, all das was als erstes ist und all das was initiiert/begonnen, ausgesät und konzipiert/erdacht wurde.

Menschen die an Tagen dieses Tones geboren sind, sind durchsetzungsfähig/bestimmend und selbst-bestimmt, und arbeiten am besten wenn sie zur Zusammenarbeit aufgerufen sind. Einser-Menschen geben eine starke Energie/Anstoß/Antrieb in Projekte die sie übernehmen, tendieren aber nicht dazu, sorgfältig auf Details zu achten oder letzte Hand an etwas zu legen.

Hun ist beherrscht von Xiuhtecuhtli, dem Azteken Gott des Feuers und der Zeit.

 

2. Ka

Ka ist die Nummer Zwei im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Dualität und Balance zwischen gegenüberliegenden noch immer komplementär/ergänzenden Elementen.

Menschen die an Tagen mit diesem Ton geboren sind, sind einfühlsam/empfindsam zu den Unterschieden zwischen Extremen oder Seiten und erkennen die Trennung des Selbst von allem was ist mit dem Wunsch es wieder zu vereinigen. Die Energie dieses Tones geht in einer feinen Balance durch gegenüberliegenden Dualität wie Licht/Dunkel, Mann/Frau, gut/schlecht, Ying/Yang, und so weiter.

Ka ist beherrscht durch Tialtecuhtli, dem Azteken Gott der Erde.

 

3. Ox

Ox ist die Nummer Drei im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Aktion, Bewegung und Kommunikation.

Menschen die an Tagen dieses Tones geboren sind, sind sehr redegewandt in jeder Art und Weise des Selbst-Ausdrucks. Hoch eingestimmt zu Rhythmus, Vibration und Melodie von Bewegung, sind sie oftmals ruhelos, ein Vorgang der ihre wahre Natur verkörpert.

Ox ist beherrscht von Chaichiuhtlicue, der Azteken Göttin des Wassers und der Geburt.

 

4. Kan

Kan ist die Nummer Vier im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Stabilität.

Menschen die an Tagen mit diesem Ton geboren sind tragen eine stabile/solide, geerdete Energie die hilft Richtlinien festzusetzen für jede Art und Weise von Verknüpfungen und Interaktionen/Zusammenspiel, egal ob bei persönlich, sozialen, ökonomischen oder anderen Ebenen. Vier ist ebenso die Nummer von Ausdehnung in welcher die meisten unserer Bewusstseins-Erfahrungen ihren Platz haben.

Kan ist beherrscht von Tonatiuh, dem Azteken Gott der Sonne und der Krieger

 

9. Bolon

Bolon ist die Nummer neun im heiligen Maya-Kalender. Es steht für Geduld, Ausdauer und Vollendung.

Menschen die an den Tagen mit diesem Ton geboren sind, legen große Betonung auf die größere-Bild-Sichtweise der Dinge, auf eine größere Perspektive von Vorhaben die sich vorwärts bewegen in Richtung Vollendung, so dass sie ihr Leben oder Schicksal wieder vollständig neu beginnen können. Vollendung ist wichtig für Menschen mit diesem Ton; wenn Vollendung nicht erreicht wird, kann dies Schmerzen und Leid verursachen.

Bolon wird bestimmt/beherrscht von Quetzalcoatl, dem Azteken-Gott des Lichts.

 

Die Schwingungen der Heiligen Zahlen entsprechen feindosierten Kräften, aus denen heraus verschiedene Schwingungsebenen der menschlichen Seele durch die Energiefelder von 1 bis 13 aktiviert werden.  Durch die tägliche Verbindung zu den Nahuales und zu den Kräften, die ihn umgeben,  kann der Mensch wachsen. In dieser Kombination der 20 Nahuales mit den 13 Tönen entfalten sich die 260 Tage mit ihren Geschenken und Herausforderungen. So hat jeder Tag durch die ihm eigene Konstellation eine ganz besondere Prägung.

Unter  http://www.kosmologie.net/die-13-tzolkin-toene.html sind sämtliche Töne nachzulesen.

Über Jahrtausende hinweg öffneten die Weisen der Maya die Kraftfelder der Nahuales in Verbindung mit den Sternengeschwistern, denn jeder Nahual steht verbunden mit kosmischen Konstellationen, Kraftfeldern und Wesen (Sternenboten), die miteinander ein Netzwerk bilden. In diesem Kommunikationsnetz ist der Mensch als kosmisches Erdenwesen mit seinem physischen Körper, aber vor allem mit seinem kosmischen Körper eingebunden.

Die Mayapriester übernahmen die Beobachtung der Gestirne. Sie  hatten auch die Aufgabe, die Menschen an dieses Kommunikationsnetz anzubinden. Die Kraftfelder der Nahuales wurden in NATUR-ALTÄRE, die wie Festplatten fungieren, eingebettet. Sie wurden mit den Kraftfeldern der NAHUALES programmiert. Diese Altäre beinhalten, obwohl oft Jahrtausende unter der Erde liegend, die Kraft- und Energiefelder, denen sie einst in Ritualen der ALTEN MAYA zugeordnet

 

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Maya-Altar aus Copán Copán in Honduras zählt zu den bedeutendsten Kultstätten der Maya. Neben religiösen Zeremonien fanden hier auch Veranstaltungen zu Ehren der Astronomie und Astrologie statt. Dieses Photo zeigt den Altar „Q“, auf dem ein Treffen von Priestern dargestellt wird. Insgesamt sind es 16Skulpturen – auf jeder Stirnseite jeweils vier.

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Der Archäologe Federico Fahsen mit der geretteten Maya-Altar- Steinplatte. Guatemala.  Grabräuber hätten das 300 Kilo schwere Stück wenig später vom Ausgrabungsort gestohlen und es im Urwald vergraben. Es zeigt Taj Chan Ahk Ah Kalomte, der Größte aus der alten Dynastie der Herrscher von Cancuèns,  das heilige Ballspiel spielend mit einem König des Nachbardorfes, Quelle: Rp a. National Graphic

Maestro Cirilo Perez Oxlaj meinte einst: „Die weiße Rasse nahm uns alles, sie veränderte unsere Haltung, nahm Einfluss auf unsere Lebensform, sie machte uns zu einem Volk von Indianern, ohne jeglichen Bezug zu Indien, und sie zwang uns ihre Lebenshaltung eines machterfüllten Christentums und das Bild eines strafenden Gottes und eines innerlich verarmten Menschen auf. Aber es gelang den Einwanderern bis heute nicht, unser inneres Wissen und unsere innere Verbindung zum HERZEN MAYA, zu unseren Nahuales und Altären, zu unseren Weisheits-Tempeln und Pyramiden und zu den Sternengeschwistern zu berühren.“

Die Nahuales waren und sind eines der großen Geheimnisse, verankert im Bewusstsein und in der Kosmovision MAYA als ehemalige Sternenkinder der Plejaden, wie sich die Weisen der Maya stets bezeichneten

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Plejaden.Chichen Itzà bei Nacht., Yucatan, Mexico. Foto: Kunze

Jeder Nahual ist ebenso verbunden mit unseren Herausforderungen.  Über die Kraftfelder der Nahuales eröfnet sich eine Möglichkeit die Lichtkörper der Menschen zur Entfaltung zu bringen.  Merkabah= Lichtkörper.

 

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Göttin Candelaria, Guatemala:

Diese große GÖTTIN DES ZENTRUMS hat eine ganz besondere Geschichte innerhalb der MAYA. DON JULIAN erzählte oft von den großen Heilern und Magiern seines Volksstammes. Sie ehrten besonders einen Altar der GÖTTIN CANDELARIA auf einem Felsvorsprung in den Bergen um PALIN, nahe der Stadt Guatemala. Die Priesterinnen und Priester der Maya besuchten dort diese Göttin über Jahrhunderte und sahen in ihr den christlichen Anteil ihrer PRINCESA ENCANTO MUNDO, einer MAYAGÖTTIN, die besonders für die spirituelle Reinhaltung tausender Mayaaltäre des Landes Guatemala wirkt.

Der vor der GÖTTIN CANDELARIA liegende ALTAR ISIS – MUJER MUNDO ist eine offene Feuerstelle in einem mit Blumen bemalten Herzen

Göttin Guadalupe, Mexico:

Seit der Christianisierung begannen die Mayas auch die besonderen Qualitäten der christlichen Gottheiten anzunehmen und in ihre spirituelle Arbeit mit einzubeziehen. In Mexico geschah dies durch die Erscheinung der GÖTTIN VON GUADALUPE. MARIA CANDELARIA begann in ähnlicher Weise, zusammen mit der PRINCESA ENCANTO MUNDO, ihre Wanderschaft im Kraftfeld Maya. Als Hüterinnen der Nahuales des Heiligen Mayakalenders tragen beide GÖTTINNEN einen gewichtigen Teil der Heilungsarbeit im heutigen Maya. Sie wirken durch ihr Wesen, durch ihre große Nähe zu den Menschen ganz besonders auf den Seinszustand des Menschen als Heilerinnen ein. Ihre Aufgabe ist es, den Menschen zu begleiten – ihn aus den unbewussten Tiefen seiner Schattenseite in das Licht des Bewusstseins zu führen.

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Große Zeremonie für Maria Guadelupe in Xalapa, Bundesstaat Veracruz, Mexico. Foto: Kunze

Die Maya sprechen von Gottesboten, die vor vielen Jahrtausenden auf der Erde gelebt haben und der Menschheit Einsichten und Bewusstsein brachten. Diese Boten kamen den Erfahrungen der großen Weisen der Maya nach aus dem Kosmos. Sie vermittelten ein Weltbild der Liebe und des Friedens und wanderten in der Zeit ihres Erdenlebens durch die Kulturen und Religionen. Sie sind Wesen der Plejaden, des Sieben-Gestirns, und verankerten die Kosmovision als globales Glaubensbild der Liebe auf der Erde. Diese großen Weisen kehrten nach Jahrhunderten in ihre kosmische Heimat zurück mit dem Versprechen, im Zeitenwandel – also in der jetzigen Zeit – wiederzukehren.

 

 
Nach den Prophezeiungen der Weisen der Maya erfolgt ihre Wiederkehr über unsere Kinder. Über deren Seelen wirken sie ein auf diesen neuen Zeitgeist, es entwickeln sich neue Formen des Zusammenlebens und der Gemeinschaft. Die Maya haben aus ihren kosmischen Verbindungen geschätzt und respektiert, dass es andere Farben, Rassen und spirituelle Systeme gibt, und sie wissen, dass auch das Schicksal der Maya mit dem Schicksal der gesamten Welt verbunden ist.

Die Nahuales

1. IMOX/Imix (Krokodil)

Dies ist das 1. Siegel des Uinal. Es bedeutet „Alligator“ oder „Krokodil“. Es trägt eine strahlende östliche Energie.

Alligator ist das Anfangs-Tages-Siegel und oft in Menschen, die neue Ideen oder neue Projekte initiieren. Die östliche Energie fließt durch dieses Siegel und durchzieht es mit ursprünglich kreativen Instinkten; Kräfte, die die Geburt sind für neue Phänomene und brilliante neue Ideen aus dem tiefen Fluss des kollektiven Unterbewusstseins.

Alligatoren sind oft sehr einfühlsame Menschen mit einer starken sich kümmernden, schützenden Energie, besonders für ihre Kinder. Sie können hart arbeiten um ihren Familien und Freunden Sicherheit und Komfort zu bieten, aber sie sollten vorsichtig sein und nicht zu überfürsorglich, territorial/regional begrenzt oder zu dominant zu werden. Ansonsten können sie unsicher, unentschlossen und emotional unbeständig werden.

13. AAJ/Ben (Mais)

Dies ist das 13.Siegel des Uinal. Es bedeutet „Schilfrohr“, „Schilfgras“ oder „Stab“. Es trägt die Ehrfurchtgebietende östliche Energie.

Dieses Tages-Siegel verkörpert die spirituelle Essenz und führendes Licht von Familie und Haus. Es steht in einer besonderen Verbindung mit Quetzalcoatl, dem Gott des Lichts und der Dualität. Schilf übt große Autorität und Respekt aus, symbolisiert durch den Stab des Lebens. Den Mayas zufolge repräsentiert der Stab des Lebens die spirituele Autorität eines ältesten.

Schilf-Personen üben oftmals eine bedeutsame Autorität, Macht und Führungsrolle aus in ihren Familien oder der Gesellschaft. Sie sind kompetente Redner, die sich nicht fürchten hinter etwas zu stehen oder für etwas zu kämpfen, das sie für würdig erachten. Als Eltern sind sie verständig und gerecht. Zäh und analytisch sind Schilf-Menschen gesegnet mit großem Verhandlungsgeschick und immer bestrebt Frieden, Harmonie und Ordnung in all ihre Beziehungen zu bringen.

Obwohl sie eine Menge Anerkennung brauchen, haben Schilf-Menschen Schwierigkeiten mit anderen vertraut zu werden und haben oft ärger in ihrer Ehe oder im Geschäftsleben da sie oft unflexibel sind und hohe Erwartungen haben. Ihre Herausforderung im Leben besteht darin, flexibler und anpassungsfähiger zu werden …. mehr wie ein Gartenschlauch zu sein als eine Eisenstange.

 

 

20. AJPUU/Ahau (Sonne)

Dies ist das 20. Siegel des Uinal. Es bedeutet „Sonne“, „Licht“ oder „Herr“. Es trägt die visionäre Energie des Südens.

Licht ist das Tages-Siegel eines Abschlusses/Fertigstellung. Es bringt den letzten Zyklus der Evolution zum Ausdruck, mit dem höchsten Potential allen Lebens. Dies ist der Grund, warum es das letzte Tages-Siegel ist, und ebenso warum es Schwierigkeiten verursacht für diejenigen die in diesem Siegel geboren sind.

Licht-Menschen sind romantische Visionäre die oft als unrealistische Träumer wahrgenommen werden. Artisten, Athleten, hoch begabt in Musik und Tanz, haben sie gewaltige kreative Fähigkeiten, aber ebenso eine tiefgründige Weisheit und ein Gefühl für die Führung und Bewahrung von Gemeinschaften.

Ausgestattet mit einer brillianten Sichtweite für die Mängel der Anderen, erwarten sie die Welt für sich selbst, wie auch für diejenigen die um sie herum sind. Aber da sie so fortgeschritten/weit entwickelt sind, können sie es schwierig finden zu verstehen und zu akzeptieren dass die Welt in der sie leben sich noch nicht entwickelt hat auf ihre Ebene der Vollendung und der Ausgeglichenheit, sondern statt dessen eintauchen in die materialistischen oder Ego-bestimmten Motive. Dies führt sicherlich zu Enttäuschungen, und kann verursachen, dass Licht-Menschen Verantwortung ablehnen, Lösungen und Vorschläge für Verbesserungen/Neuerungen ausschlagen/nicht annehmen, oder auch sich verstecken hinter Verachtung/Geringschätzung oder Abneigung/Groll/Verbitterung gegenüber anderen. Das Licht ist herausgefordert im Leben sich der Wirklichkeit zu nähern ohne ihre höheren Träume zu gefährden.

Zum Schluss, wie auch immer, Licht-Menschen werden ihre natürliche tiefgründige Spiritualität bewahren, das ist das Geburtsrecht dieses letzten Siegels im Uinal.

 

mehr  Nahuales auf  http://www.kosmologie.net/die-20-tzolkin-nahuales.html

 

Mein Geburtsnahual: NOJ (Erde)
Dies ist das 17. Siegel des Uinal. Es bedeutet „Erde“. Es trägt eine beschauliche östliche Energie.
Tiefgründige synchrone Verbindung zu den natürlichen Zyklen der Erde und seinen Energien gibt diesem Siegel seine kraftvolle Kreativität und Einblick in die Weisheit der Ahnen.
Entgegen dem wie andere dieses Siegel interpretieren mögen, sind Erd-Menschen nicht sehr erdverbunden. Pedantisch, intelligent und beschaulich, legen Erd-Menschen Wert auf den Nutzen eines durchdachten Prozesses. Sie haben eine maskuline Seite in sich, durch welche sie die Welt mit ihrem Verstand kontrollieren möchten. Jedoch sind sie bestrebt einen natürlichen Fluss in alle Aspekte des Lebens zu bringen. Verbunden mit den dynamischen Kräften der Natur, brauchen Erd-Menschen eine große Menge Freiheit um ihre Gedanken und Ideen zu fördern/ermöglichen.
Erde kann helfen schlechte Ideen, Absichten und Gewohnheiten zu vertreiben, dies macht sie zu exzellenten Ratgebern und Beratern. Ihre Gedanken sind in vollständiger Resonanz mit Mutter Erde und können folglich dem Großen Ganzen dienen.
Wie auch immer, Erde ist sehr sensibel zu Zeiten die erschüttern, zu emotionalen Ausbrüchen führen oder Feuer speienden, aufbrausenden Stimmungen. Kein Wunder, dass dieses Siegel auch als „Erdbeben“ bezeichnet wird. Die Erde ist im Leben aufgerufen seinem Intellekt nicht zu erlauben, ihn davon abzuhalten in der Gegenwart zu leben.

Mein Geburtston: 12 – LA KA
La Ka ist die Nummer Zwölf im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Verstehen und Kommunikation.
Menschen die an Tagen dieses Tones geboren sind besitzen eine große Begabung für Rückblick/Erinnerung. Es ist diese Fähigkeit die es erlaubt getrennte Teile, Ideen oder Elemente wieder zu vereinigen/verschmelzen in ein neues funktionierendes Ganzes, oder neue Teile von Informationen zu verwenden oder Erfahrungen zu akkumulieren in bestehende Strukturen und Denkmuster.
La Ka ist beherrscht von Tlahuizcalpantecuhtli, dem Azteken Gott des Morgensterns welcher erscheint vor der Dämmerung.

 

Wer sein Geburtsnahual erfahren möchte, kann das unter
http://www.kosmologie.net/maya-tageszeichen-berechnen.html

Maya: Die Erde kreist im Cis um die Sonne

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Unsere Zeit läuft  immer schneller.  Haben Sie auch das Gefühl, sie rennt Ihnen davon?
Empfinden Sie auch, alle und alles rennt nur noch?  Wir, die anderen, die Informationen, der Tag, die Woche, das Jahr.  Alles wird immer schnelllebiger. Hören Sie auch immer mehr Menschen sagen: Ich habe keine Zeit?
Nun, wer hat sie dann die Zeit, wenn wir sie nicht mehr haben?
Was nimmt unsere Zeit in Anspruch?
Wer sie in Anspruch nimmt, hat unser Leben.
Haben Sie das Gefühl, SIE leben in IHREM Zeit-Rhythmus?  Damit meine ich nicht nur, wie viel Zeit Sie für sich benötigen, um etwas zu tun und zu lernen, sondern auch die richtigen Zeitpunkte in Ihrem Leben. Also wann Sie etwas tun und wann nicht. Warum es Ihnen heute gerade gut geht oder nicht und vieles andere.

Das Problem mit uns  ist ja nun, dass wir uns einfach unsere Zeit haben definieren lassen. Sie baut auf dem Verhältnis 12:60 auf.
12 Stunden je 60 Minuten und 12 Monate je 30 bisweilen 31 Tage. Sie wissen schon: der Gregorianische Kalender. Wir leben unsere Zeit  somit nach der des Kreises.Wundern Sie sich also nicht, wenn sich bei Ihnen alles im Kreise dreht oder Sie im Teufelskreis stecken bleiben.

Maya 138

Chichen Itza , Maya- Kalender Foto: Kunze

Der 13 Monde-Kalender  der Maya scheint besser geeignet. Warum?
Nun, er beinhaltet den Mondzyklus von 28 Tagen. Dieser ist n a t ü r l  i c h, da er dem Umlauf des Mondes um die Erde entspricht, der in der Zeit eines Sonnenjahres exakt 13-mal die Erde umrundet. Am Ende nach 364 Tagen bleibt einer als ‚Grüner Tag‘ über, der den Sinn hat, die Menschen aus der Zeit heraus zu nehmen, das alte Jahr abschließend zu feiern und das neue Jahr mit Freude zu begrüßen.

Der Tzol`kin, jener 13-Monde-Kalender, verbindet die Erde  mit der weiblichen Kraft der Göttin, weshalb ihn schon die alten Kelten für ihre Zeitmessung verwendeten. Er ist wesentlich harmonischer, weil ein Mond aus 4 ganzen Wochen je 7 Tage besteht, im Gegensatz zu 4,3 Wochen pro Monat, und alle Monde sind gleich groß. Jeder Mond beginnt mit einem  Sonntag und jeder 2. Freitag im Mond ist ein 13ter.

Das Wichtigste beim 13-Monde-Kalender ist, dass er auf der Zahl 13 aufgebaut ist. Sie erinnern sich an die 13 Wellen, welche Evolution überhaupt erst ermöglichen? Die 12 ist die Zahl des Kreises, aber die 13 ist die Zahl der Spiralen und die Konstante, welche die Zeit bemessen kann. Es ist schon eigenartig, dass ausgerechnet die so wichtige Zahl der Maya bei uns so einen schlechten Ruf genießt. 13 die Pechzahl. Die Amerikaner haben sie aus Häusern und Flugzeugen entfernt.

Die Maya  kannten den exakten zeitlichen Verlauf der Gestirne und ihre energetischen Verflechtungen. Ihre Bauten und Pyramiden  haben dieses Wissen nicht nur in Form von Symbolen verewigt, sondern vor allem in ihren Massen und Verhältnissen findet man immer wieder mathematische, astronomische und zyklische Geheimnisse.

Die Schöpfung ist ein Hologramm

Das galaktische Zentrum – aus dem der Schöpfer sich ergießt, der Eine, der überall enthalten ist, in jedem Stern und in jedem Atom – pulsiert beständig das multidimensionale Programm  des Tzol`kin aus der Zentralsonne in die Milchstraße hinaus. Über Sirius, die Plejaden und unsere Sonne gelangen die Energiequalitäten des Tzol`kin schließlich auf die Erde und zu uns Menschen. Diese schwingt durch unsere Chakren, Feinstoffkörper und unsere DNS nimmt dabei die Inhalte unserer inneren Programme mit auf und wird in den Erdenstern eingespeist. Dieser projiziert die Summe aller Energien zurück zum galaktischen Zentrum, und erzeugt dabei gleichzeitig unsere irdische Wirklichkeit, unsere „Maya“ ( Illusion).

Das Programm des Tzol`kin erweitert sich ständig durch die zurückkehrenden Informationen, welche in das Programm eingespeist werden, und ermöglicht dadurch Evolution. Wenn es uns Menschen nun gelingt, dieses Programm bewußt zu spüren und danach zu leben, sind wir im Einklang mit HUNAB KU, dem galaktischen Zentrum, der Zentralsonne oder dem Herzen Gottes. Die Kosmologie der Maya beinhaltet auch, wie die Wirklichkeit immerwährend neu  gestaltet wird. Dabei manifestiert sich das Leben nach dem Prinzip des Hologramms.  Galaktische Schöpferimpulse verursachen laufend Resonanzen, welche in uns Menschen Gedankenbilder erzeugen, die durch unsere Gefühle zu physischen Formen verdichtet werden.

Die negativen Programme in unseren Chakren und Feinstoffkörper, die Ablagerungen und Gifte in unserem physischen Körper und in unserer DNS verursachen in den harmonischen Vibrationen des Tzol`kin disharmonische Schwingungen. Dadurch programmieren wir dann unser Holo-Deck mit negativen Wirklichkeiten und manifestieren nicht die göttliche Vollkommenheit, die uns Gott über das galaktische Modul zukommen lässt, sagen die Maya.

Museum Antroplogia taverne 199

Museum Antropologia, Xalapa, Mexico Foto: Kunze

Es ging ihnen nicht nur um die Berechnung der linearen Zeit, sondern um eine 4. Dimension, die der Zeitqualität.
Diese verknüpft einerseits die Schöpfung mit dem Schöpfer und die Erde mit dem galaktischen Zentrum, und andererseits Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander. Eine Zeit, welche die Evolution unserer Milchstraße, des Sonnensystems, der Erde und der Menschheit inhaltlich beeinflußt. Es ging ihnen um das Evolutionsprogramm des Schöpfers, das in uns Resonanzen erzeugt. Die lineare Zeit ist hier zweitrangig. Lineare Zeit bedingt Bewegung durch den Raum, und da die Zentralsonne sich innerhalb der Milchstraße nicht bewegt, befindet sie sich in der multidimensionalen Gleichzeitigkeit. Dies ermöglicht, daß der Tzo`lkin nicht nur die Vergangenheit sondern auch die Zukunft in die Gegenwart einspielt, denn die Zukunft ist für das galaktische Zentrum genauso gleichzeitig wie die Gegenwart und die Vergangenheit.

Die Maya wussten all dieses schon vor Tausenden, vermutlich schon vor Zehntausenden von Jahren. Global-kosmische Zusammenhänge verstanden sie. Ein Wissen, das jüngsten Erkenntnissen  aus der physikalischen Grundlagenforschung entspricht. Zeit ist nicht linear. Russische Biophysiker wiesen die globale Synchronizität nach. Astrophysiker fanden heraus, dass Signale in Form von Licht von Sternen und Galaxien – neben der bekannten endlichen Ausbreitungsgeschwindigkeit – auch verzögerungsfrei übertragen werden.

Die Maya waren tiefgründig mit dem Kosmos verbunden.  Es gibt 20 Wellen mit 13 Kins, unsere Chefs,  sozusagen übergordnete Programme. Für die Maya sind es  13 Töne – Frequenzen.  13 x 20 Energiequalitäten, die 260 verschiedene Programme erzeugen. Ha! Das ist längst noch nicht alles.

Die Maya dachten nicht nur im Kleinen, sonder auch im Großen. Bedingt durch die fraktale Eigenschaft kann ein KIN ein Tag, oder ein Jahr oder 20 Jahre und noch viel mehr sein. Das bedeutet, dass der Tzolkin sowohl für 260 Tage gilt, als auch für 260 Jahre oder für 5200 Jahre. Dies zeigt auf, dass die galaktischen Zyklen im Kleinen wie im Großen die gleichen sind. Dadurch sind einzelne Tage energetisch auch mit Jahren und noch größeren Zeitzyklen verknüpft. Jedes Wesen und jeder Mensch ist aufgrund seines Geburtstages mit einem bestimmten KIN und einer Welle verknüpft. Dieses Geburts-KIN gibt unser Lebensprogramm vor und wiederholt sich alle 260 Tage, was wir als galaktischen Geburtstag bezeichnen. Wenn nun unser Geburts-KIN wiederholt wird, wird dadurch auch unsere Geburt mit all ihren Facetten nochmals eingespielt. Es entsteht eine viertdimensionale Zeitbrücke, durch die wir zeitlich direkt mit dem Tag unserer Geburt verbunden sind.
Der 26.01.2014 ist ein Krokodiltag gewesen.

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Duality, Ton 2

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IMOX – Krokodil

Reinigung unserer Emotionen – im Spiel der Gegensätze.
Trecena/Welle: AJPUU of cycle

Die Maya beschrieben Zyklen bis zu 60 Millionen Jahre. Insgesamt benötigte das Zahlensystem der Maya drei Symbole: Punkt, Strich und Nullsymbol. Sie verstanden, dass in jenen Zyklen Schwingungsqualitäten liegen, dass Licht nicht nur eine quantitative Größe war, sondern auch eine qualitative mit unterschiedlichen Frequenzen und ihren qualitativen Aspekten. Vermutlich wussten sie noch viel mehr darüber.

In jedem Jahr ist ein anderes KIN der Programm-Chef über unser Lebensjahr, unser Geburts-KIN rückt in den Hintergrund. Es kann also passieren, daß es Ihnen an einem Tag besonders schlecht geht, und Sie feststellen, daß dieser Tag mit einem Ihrer Lebensjahre verbunden ist, in dem Sie etwas Schlimmes durchgemacht haben. Wenn ein KIN mit einem zukünftigen Lebensjahr von uns verbunden ist, könnnen wir an diesem Tag dieses Jahr beeinflussen.

Auch die Erde hat ihre Geburtstage und die globale Realität wird ebenfalls von einem KIN geprägt. Dies ist der 26. Juli, an dem unsere Sonne in Konjunktion mit Alcyone, der Zentralsonne der Plejaden, und Sirius B steht. Somit hat jedes Jahr seinen evolutiven Schwerpunkt für die Entwicklung der Erde als ganzes.

Lernen wir  mit dem Tzol`kin und Hunab-Ku wieder bewusst in Resonanz zu gehen, leben wir wieder das göttliche Programm, wir meistern unsere Zeit und dadurch auch unser Leben.

Einfluß der Olmeken

Koloss_Wasserzeichen

Kolossalköpfe, einige Tonnen schwer. Kunstwerke der Olmeken. Alle ohne Körper. Museum Antropologia, Xalapa, Bundesstaat Veracruz, Mexico, Fotos: Kunze

Die Maya sind  stark beeinflusst von der Kultur der Olmeken. Bis 1000 v. Chr. ist ein starker Einfluß spürbar, heißt es. Die Olmeken waren wahrscheinlich die erste Hochkultur Mexicos.  Auch sie verschwanden etwa 400 v. Chr. plötzlich und ungeklärt. Zu jene r Zeit setzte ein starkes Bevölkerungswachstum der Maya ein. Aber auch die Maya verschwanden.  Etwa 800 n Chr. kam es zu einem abrupten Abbruch ihrer Bautätigkeit. Sie verließen ihre Städte. Auch dies ist bis heute ein ungelöstes Rätsel für die Wissenschaft.

Möglicherweise haben diese grandiosen Rechenmeister  sogar ihr Ende vorausberechnet?  Möglicherweise haben sie sich einfach auf eine andere Schwingungsfrequenz begeben?

Museum Antroplogia taverne 009Museum Antroplogia taverne 008

Olmeken,  in der Sprache Nahutal Ōlmēcatl,   wurden sie von den Azteken genannt, was meint „Leute aus dem Kautschukland“. Sie hatten schon vor 3.500 Jahren alle Stufen der Zivilisation hinter sich. Wie sie sich selbst nannten, weiß man nicht. Sie schufen den ersten „Staat“ in Amerika. Sie sind die Erfinder einzelner Gottheiten wie der Jaguar- Gott.  Sie sind Schöpfer der drei grundlegenden Elemente der indianischen Zivilisation Mexikos: der Schrift, des Kalenders und der Architektur. Die olmekischen Schriftzeichen wurden auf Stelen olmekischer Zentren gefunden. Nicht nur Buchstaben verwenden die Olmeken, sondern auch Zahlen, die in ihrer Darstellung der der Maya entsprechen.  Die Aufzeichnungen für ihre Kalender gehen von einem Jahr mit 260 Tagen aus.

Gott würfelt nicht, er spielt Schach.

Die Maya wussten, dass Gott nicht würfelt. Der Kosmos war für die Maya  in 13 Himmel, die Erde aus sieben Schichten und die Unterwelt in 9 Ebenen aufgeteilt.  Die Himmelsrichtungen waren Farben und Gestirnen zugeordnet.  Osten: Sonne, Tag, rot. Westen: Dunkelheit, schwarz. Süden: Venus, gelb. Norden: Mond, weiß. In der Mitte befand sich der Weltenbaum, der bis zum Himmel und bis zur Unterwelt reicht: „Wakah Chan“.

Sie gingen davon aus, dass die Welt mehrfach erschaffen und zerstört wurde. Ihre gesamte Kosmologie handelt von ihrem Bestreben, das irdische Geschehen in Einklang mit natürlichen, kosmischen Zyklen zu bringen, entsprechend der Eigenschwingung der Materie im Zusammenwirken mit synchronen Eigenschwingungen, die  im physikalischen Vakuum existieren, jene stehende Welle, die „Melodie der Schöpfung„.

Alle Materie schwingt synchron.
Alles korrespondiert miteinander.  Es gibt da ein großes Eichmaß.  Im Falle von Protonen die Eigenfrequenz des Protons.  Es gibt da gewisse Knotenpunkte auf der stehenden Welle.  Ihre Abstände zueinander korrespondieren exakt mit den Berechnungen der Maya , dem Faktor 20 – und zwar  so genau wie man es nur bei Elementarteilchen, etwa dem Elektron, antrifft. Nichts ist exotisch. Die Zahlen 20 und 13 sowie die 260 Tage stehen ihm Einklang mit globalen Zyklen. Das Verhältnis 13:20 stellt den universalen Faktor der zeitlichen Synchronisierung dar. Ihr Kalender weist auf Zusammenhänge mit dem genetischen Code hin: 81, 18 (sieht Abbildung) Es besteht ein Zusammenhang zum Aufbau des Periodensystems der chemischen Elemente.  Die 64 Hexagramme des I GING korrespondieren mit der Matrix des Tzol`kins.

eigenschwingungDie Struktur der global stehenden Zeitwelle beruht auf der logarithmischen Zahlengerade
Es konnte nachgewiesen werden, Zeit verläuft nicht linear, sondern wird in logarithmischen
Intervallen dekomprimiert und komprimiert. Die Ereignisdichte steigt und fällt in
logarithmischen Zeitabständen.

Das Universum besitzt auf der logarithmischen Geraden der Größen eine Ausdehnung von 162 logarithmischen Einheiten (162 = 2 x 32 x 32, 2 und 32 sind Faktoren der Maya-Superzahl: 1.366.560 wird  als „Magische Zahl“ oder Maya-Superzahl bezeichnet. Sie enthält tatsächlich die wichtigsten Zahlen oder Perioden, wie die Faktorenzerlegung zeigt: 1.366.560 = 25 x 32 x 5 x 13 x 73 = 25 x 32 x 13 x 365 = 22 x 32 x 5 x 13 x 584 =32 x 5 x 52 x 584 = 23 x 32 x 73x 260 = 32 x 584 x 260 = 23 x32 x 18.980. Eine Zahl, die uns nur aus der Offenbarung bekannt ist. Offenbarung 7, die Zahl derer, die versiegelt wurden.

Die globale stehende Welle synchronisiert aber auch alle zeitlichen Abläufe im Universum, da auf einer stehenden Welle per se alles synchron verläuft, das heißt, das Universum schwingt synchron. Selbst im energetischen Grundzustand schwingt alle Materie synchron.

Wen wundert es da noch:

Die Sprache des Gehirns ist die Frequenz

Frequenz = Schwingung pro Zeiteinheit.
Das Phänomen der Schwingung ist uns aus allen Bereichen unseres Lebens bekannt. Unser Körper steht mit seinen elektromagnetischen Feldern in Resonanz zur Erde, zum Kosmos. Wir korrespondieren zu Tönen und Farben, zu all jenen Schwingungen.

Die Erde und unser Gehirn weisen eine gleichartige Resonanzfrequenz von  7,83 Hz auf.  Die Erde pulst am intensivsten  zwischen 8-16 Hz. Das Gehirn stellt sich auf diese Frequenz ein.
Vermindern sich Schwingungen so durchlaufen sie optische Fenster. Das ist der Bereich unserer visuellen Farbwahrnehmung, von der oberen Grenze, die etwa bei 700 Nanometern liegt, einem violett, über blau, grün, gelb, orange und rot. Sie entsprechen genau den Chakrafarben und bis hin  zur unteren Grenze unseres Farbvermögens gelangen, die etwa bei 400 Nanometern angesiedelt ist. Unsere optische Wahrnehmung des Regenbogenspektrums umfasst Lichtwellen vom Umfang ungefähr einer Oktave und entspricht physiologisch dem resonanzfähigen Bereich unserer Netzhautstrukturen.
Schwingungen der Luft nehmen wir zum Teil akustisch über den Hörapparat wahr.

Die klassische chinesische Medizin wusste immer schon: der Körper braucht mindestens zwei Umweltsignale:  Geomagnetfrequenzen und Schumannfrequenzen, die im Gleichgewicht sein sollten.

Schon Pythagoras erkannte, dass Musik ungeordnete Abläufe im Körper wieder ins Gleichgewicht bringen kann.
Pflanzen reagieren positiv auf klassische und indische Musik. Mit Vogelgezwitscher und guter Musik berieselte Bäume und Pflanzen wachsen wesentlich schneller als andere.
Alphawellen-Entspannungsmusik wirkt direkt auf die Atemfrequenz, Herzschlag und Blutdruck, als Einschlafhilfe, Hilfe beim Lernen und Hintergrundmusik für Meditation. Längst weiß man, medizinische Resonanz-Therapie-Musik nach Gesetzen der Harmonie komponiert kann wirksamer als Medikamente sein.  Elektromagnetische Felder unterstützen das Immunsystem.
Wasser hat eine e x t r e m starke magnetische Resonanzfähigkeit.

Nikola Tesla  war  nicht nur ein Meister der Blitze und brachte mit geeigneten Frequenzen Brücken ins Wanken, er  war auch ein Wegbereiter der neuen Medizin. Sein mechanischer Oszillator stimuliert peristaltische Bewegungen. Nach einer Woche verschwanden Magenleiden, Gallenkrankheiten, Verstopfung.  Leber, Milz, Nieren, Blase soll es anregen.

Jeder Teil des Körpers operiert auf einer anderen harmonischen Frequenz und ist auf diese Weise fähig, sich dem Kontrollzentrum Gehirn mitzuteilen. (Hanusch)
Royal Life entdeckte, dass die jeder  spezifischen Krankheit eigene elektrische Signatur so modifiziert werden kann, dass beinahe alle Krankheiten beseitigt werden können. Jede Krankheit sei durch Frequenzen zu besiegen. Frequenzen 1-3 MHz, modulliert mit 80-200 kHz dringen tiefer in den Körper ein, durchbrechen die dünne Haut der Krebszelln ohne den DNA-Code der gesunden Zellen zu stören. Für jede Form von Sucht gibt es eine bestimmte Frequenz, die dem  entgegenwirkt.

Wale, Elefanten und Giraffen kommunizieren mittels Infraschall. Elefanten hören kilometerweit mit ihren Füßen.

Das Muster aus Dreiecken mit Winkelmaßen der großen Pyramide von Gizeh sorgt für einen starken Empfang von biokosmischer Energie. Frequenzen weit außerhalb des sichtbaren Spektrums. Und auch  die Pyramide der Tempelanlage Palenque soll sich auf Frequenzen aufbauen.

noten2Die Welt ist Klang, Rhythmus und Schwingung

Für die Inder ist der Anfang aller Dinge „ Nada“, der Urton. Sie sprechen von Nada Brahma, was so viel heißt wie „ die Welt ist Klang. Der heiligste Ton ist das OM, sozusagen der Kammerton der Inder und Tibeter.

„Töne entstehen bei Schwingungen, die in gleichen Zeiten wiederkehren. Die halbe Anzahl der Schwingungen in der gleichen Zeit ergibt den Ton eine Oktave tiefer, der vierte Teil zwei Oktaven, usw.. Zuletzt kommen Schwingungen heraus, die einen Tag, ein Jahr, ein ganzes Menschenleben dauern. Vielleicht sind diese von großer Wichtigkeit. Die Umdrehung der Erde um ihre Achse mag einen bedeutenden Ton ergeben. Das ist die Schwingung ihrer inneren Verhältnisse, die dadurch veranlasst ist; der Umgang um die Sonne einen zweiten Ton, der Umlauf des Mondes einen dritten usw..
Hier bekommt man die Idee einer kolossalen Musik.“ Zitat des Physikers J.W. Ritter ( 1776-1810)
Oktave bedeutet immer das Halbieren oder Verdoppeln einer Frequenz.

Die Urmusik unserer Seele.
Unsere Welt ist eine Welt der Töne, der Worte, der Klänge, der Schwingungen, der Frequenzen.
Im ägyptischen Schöpfungsmythos wird von einem dunklen unbeschreiblichen Klang gesprochen. Dort habe die singende Sonne durch ihren Lichtschrei und durch Thot, der auch der lachende Gott ist, die gewaltige Welt entstehen lassen.

Das Gesetz der Oktave

Pythagoras (570 – 500 v.Chr.) schuf eine naturwissenschaftliche Grundlage nach der der Sternenhimmel, musikalische Harmonien und Zahlen eine gesetzmäßige Wesenseinheit bilden. Er entdeckte, dass sich musikalische Intervalle durch Zahlenverhältnisse darstellen lassen. Jeder der sieben bekannten Planeten bekam einen Ton der siebentönigen (7+1=Oktave) Tonleiter zugewiesen.
Johannes Keppler (1571-1630) erbrachte den Nachweis, das im Planetensystem des Kosmos die gleichen Intervallverhält
nisse herrschen wie in der Musik : „ Es sind also die Himmelsbewegungen nichts anderes als eine fortwährende mehrstimmige Musik, durch den Verstand- das Ohr – nicht  erfassbar.“ Der Bereich der  akustischen Wahrnehmung umfasst  etwa 10 Oktaven.
In der Chemie, im Periodischen System, ähnelt jedes 8. Element mit steigender Atommasse dem 1. Element in seinen Eigenschaften. So konnten nach diesem Gesetz Elemente vorausgesagt werden, die später entdeckt wurden.
Gleiches ist aus der Astronomie bei der Voraussage und Entdeckung von Sonnensystemen
und Universen bekannt. Auf Grund dieser universellen Gesetzmäßigke ist wird es möglich, Astronomie, Mathematik und Musik, ja selbst Farben auf einen gemeinsam Nenner zu bringen. Sonnensysteme können so in den hörbaren Bereichen transponiert werden.
Ein Ton mit 194,18 Hz ist nach unserem Notensystem ein G.
Beim weiteren Oktavieren gelangen wir bei der Oktavzahl 65 in das optische Fenster: 427 hoch 10 Hz = 700 Nanometer. Diese Wellenlänge nehmen wir in einem bestimmten Orange- Rot wahr.
Die 74. Oktave im Cis entspricht einem Grün
Die Erde dreht sich somit in G um ihre eigene Achse, sie kreist in Cis um die Sonne und ihre Achse kreiselt in F. Gleiche Berechnungen lassen sich für alle Planeten und Sonnensysteme anstellen.
Instinktiv haben wir unsere Musikinstrumente immer auf diese Töne gestimmt. Die Quin, das edelste Instrument der Chinesen  wurde seit Jahrtausenden auf die 48. Oktave, den Erdenton F gestimmt. Die Geige ist auf die 24. Oktave des Erdentages n den Tageston G eingestimmt.
Theoretisch sollte es  möglich sein, Sauerstoff zu vertonen, Medikamente zu vertonen, die wir eigentlich nicht benötigen, denn es gibt sie ja die besonderen Heilfrequenzen. Die, die uns die katholische Kirche verheimlichen mochte. Die, die sich als äußerst interessant herausstellten.
Die Solfeggio Frequenzen
Im Allgemeinen hat ein Tonleiter einen Umfang von 1 Oktave und wiederholt sich dann mit doppelter Frequenz.  Es gibt Tonleiter, die aus zwölf Tönen bestehen oder auch nur aus fünf Tönen. Ebenso können die Frequenzen verschieden sein.Ein System mit sechs Tönen, das im frühen Mittelalter für Kirchengesänge,beispielsweise die gregorianischen Gesänge, verwendet wurde, basiert auf Frequenzen, die sich als äußerst wirkungsvoll herausstellten. Denn man fand heraus, dass diese sogenannten Solfeggio-Frequenzen eine heilsame Wirkung auf Menschen haben. Das italienische Wort Solfeggio ist aus den Namen der Noten SOL und FA abgeleitet und beschreibt zudem eine Gesangsübung, die von Guido von Arezzo, einem italienischen Mönch im 11. Jahrhundert entwickelt wurde.   Verschlusssache Gesundheit für die Menschen.  Die katholische Kirche hielt die Menschen lieber in Angst und Schuld fest.
UT queant laxis 396 Hz – Befreiung von Schuld und Angst
REsonare fibris 417 Hz – Resonanz, Veränderungen
MIra gestorum 528 Hz – Wunder / Gesten (Zeichen)
FAmuli tuorum 639 Hz – Harmonische Beziehungen
SOLlve polluti 741 Hz – Erwachen (wörtl.: Lösung von Verunreinigung
LAbii reatum 852 Hz – Klang / Reaktion
Mit der Frequenz 528 Hz reparieren Wissenschaftler heute DNA-Stränge. Das MI mit der Frequenz 528 Hz ist benannt nach dem Ausdruck Mira (Miracle = Wunder). Nur so wurde die Solfeggio Frequenzfolge in ihrer Ursprungsform aus der Vergessenheit hervorgeholt. Dr. Joseph Puleo und Dr. Leonard Horowitz erläuterten sie in ihrem Buch “Healing Codes for the Biological Apocalypse”. In einer Zeit, oft fälschlich als ‘düsteres Mittelalter’ tituliert, ist offenbar sehr präzises Heilwissen praktisch angewandt worden.
Nun ist es nicht so, dass man mit einem einzigen Anschlag am Klavier seine DNA reparieren könne. Die Noten der heutigen Musik weisen andere Frequenzen auf. Die Note C hat 523 Hz, dies gilt als ‚korrekte‘ Frequenz in musikwissenschaftlicher Hinsicht. Sie weicht also zu sehr ab. Die Töne lassen sich  aber am PC mit einer entsprechenden Audiosoftware einfach selbst erzeugen.
Nada Brahma

Die Quelle allen Seins ist der Ton
Die Essenz aller Wesen ist die Erde
Die Essenz der Erde ist das Wasser
Die Essenz des Wassers sind die Pflanzen
Die Essenz der Pflanzen ist der Mensch
Die Essenz des Menschen ist das Wort
Die Essenz des Wortes ist das heilige Wissen
Die Essenz des heiligen Wissens ist Klang
Die Essenz von Klang ist das SEIN
Indische Weisheit

Boten des Wandels

mayakalenderpyramide

Die vier Himmelsrichtungen waren für die Maya wichtig.Grundrisse der Tempel spiegeln diese oft wider. Astronomie wurde für Architektur und Stadtanlagen herangezogen.

Da stehe ich am Backofen und backe mit so einfachen Gesten wie Finger in den Teig rammen Roggenplätzchen vor mich hin und plötzlich fühle ich ein gigantisches Gefühl in mir aufkommen.
Potzblitz. Ganze 13 Baktun endeten am 21.12.2012.  Das sind 13 x 144.000 Tage. Du steckst inmitten einer der wichtigsten Übergangszeiten dieser Erde, dieser Welt, dieser Menschen, mitten in einer Übergangszeit, die ein neues Zeitalter einläutet und backst hier R o g g e nPlätzchen, die so hart sind wie Diamanten.
In meinen Augen blitzt es. Ich bekomme Lust auf einen Kaffee.

kaffee a la salvador daliNa, wenn die Kekse schon nichts werden, dann wenigsten einen gelungenen Kaffee.

13 Baktun – das sind in Summe 25.800 Jahre.  Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber diese  Jahre sind  an meiner Seele nur so vorbeigezischt.  Weg. Zack. Und nun sind wir in einem neuen, weiteren Zyklus unterwegs.  Hier auf der Erde, die Ende 2012 nicht in den Abgrund fuhr.  Nein. Es endete dafür aber der 13. Baktun des  Maya-Kalenders der „Langen Zählung“.  Die „Lange Zählung“ umfasst einen Zyklus von etwas mehr als 5125 Jahren. Dies ist etwa ein Fünftel des Präzessionszyklus, den die wissenschaftliche Astronomie heute mit 25.700 bis 25.800 Jahren angibt.

Das grosse Dokument ist besiegelt und bekraeftigt

Alejandro Cirilo ‘Wandering Wolf’ und Kiriyama Kancho in Japan
unterzeichnen das große Dokument für den Weltfrieden in Kyoto, Japan, 7. November 2010
“WIR SIND DIE , AUF DIE WIR GEWARTET HABEN
WIR KREIEREN DEN FRIEDEN IN LIEBE FÜR DIESE WELT”

Die Lange Zählung wurde den Maya von den vier Propheten aus den Plejaden geschenkt, sagte der Vorsitzende des Ältestenrates der Maya , Don Alejandro Cirilo ‘Wandering Wolf’`.  In Budapest im August 2010 berichtete der studierte Ethnologe und Experte der Maya-Kalender vor laufender Kamera davon.

Die Maya haben mit ihren Mitteln eine äußerst seltene Konstellation tausende von Jahren im Voraus berechnet. Dabei handelt es sich um die galaktische Ausrichtung der Sonne zum Ende des Jahres 2012. Erde, Sonne und galaktischer Äquator standen auch tatsächlich zum Ende der „Langen Zählung“ in einer Linie. Die Maya haben diese Stellung mythologisch als die „Rückkehr der Götter“ gedeutet. Die Maya bezeichnen diesen neuen Zyklus als einen Übergang von der 5. zur 6. Sonne (Zeitalter).

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Da möchte man doch Sonne inhalieren. Ein neues Zeitalter und was mache ich, ich rolle eifrig meinen Plätzchenteig in die Breite und in die Länge…Maya sind wir doch alle. Müssen wir hier im Westen nur noch erkennen. Maya zu sein, heißt: Hüter der Erde und des Universums zu sein. Es können alle Menschen sein, die diese Botschaft hören und sie ernst nehmen. Ihre Botschaft lautet:

           Nur in einem veränderten Bewusstsein werden wir erkennen, dass Zeit eine
Illusion ist und das Traumzeit jene Wirklichkeit ist,
die wir in Wahrheit nie verlassen haben.

 

Im Kern geht es  also um noch viel mehr, als nur um ein astronomisches Ereignis. Der 21.12.2012 ist dabei ein symbolisches Datum, und weniger ein exakter Stichtag, an dem die großen Umwälzungen begannen.  Eine gängige Regel der Theorien der Zyklen lautet, dass sich ein Zyklus bis zu einem Sechstel seiner Durchschnittslänge verkürzen oder verlängern könne.

Die Maya behaupteten nie, dass die Welt am 21.12.2012 untergehen würde.

Für die Maya beginnt jetzt die „Nachmittagssonne“, wo die “ lichten Kräfte die Oberhand“ bekommen. Das „dunkle Zeitalter“ ende unter den fünf der 13-Baktun-Zeitalter, jetzt beginne eine „neue Morgendämmerung“, ließen sie verlauten. Von 1987  bis zum 21.12.2012 war die Vormittagssonne einer Übergangszeit. In dieser Zeit hatten die „dunklen Kräfte“ die Übermacht und versuchten alles, um die §lichten Kräfte“ zu dominieren, zu vernichten, auch zu töten.
Noch immer befinden wir uns im Übergang, in der es viele emotionale Reaktionen geben soll. Prophezeiungen in diese Richtung  gibt es nicht nur von Dos Mundo, der Stammesälteste der Maya von Guatemala, auch die Hopi und der  indische Meister  Cauac 2 sahen diese Entwicklungen für die Übergangszeit voraus:  „Less thoughts, more action.“

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Foto: Kunze

Und dann gab und gibt es da ja auch noch einige Prophezeiungen der Maya. Sie sprachen schon vor  Jahren von  „Boten des Wandels„. Kometen, die auch tatsächlich in den von ihren vorhergesagten Jahren auftauchten. 2007 und 2013. Ebenso sprachen die Hopi  von zwei Kometen. Sie sagten, der zweite leite die Reinigung des Planeten ein, für die Menschen, die Tiere und die Erde. Für die Maya öffnete sich damit ein Zeitfenster, innerhalb dessen sich die uns bekannte Realität auflöse – das neue Zeitalter. Das Zeitfenster dauert ihrer Berechnung nach 8 Jahre, also bis Ende 2015.  An anderer Stelle sprachen sie davon, die Übergangszeit dauere von 1987  bis 2022.

Dos Mundos, Stammesälteste Maya in Guatemala,  spricht von einer Zeit die sich von 1992 bis 2019 erstreckt. Danach wirke die Zeit der Prophezeiungen von 1992 bis 2022. Mit 2013 sei man in den zweiten Zyklus eingetreten, der bis 2019 andauern würde. Beide, Don Alejandro,  und Dos Mundos sprechen von zwei Zyklen.
Sie sind sich sehr bewusst, wie viel  Aufmerksamkeit ihre Aussagen hierzu erhalten.

Wenn die Maya etwas Bestimmtes wissen wollen, gehen sie – bei gemeinsamen Treffen – während dieser Sitzungen in gemeinsame Meditation und dabei in „Live-Verbindung“ zu den Plejaden. Darüber, was sie in der Meditation erfahren haben, tauschen sie sich dann gemeinsam aus.

Cancun Congresso 007

Foto: Kunze

Wie kommen sie nur auf das Jahr 1987?

Nun, 1987 feierten die indogenen Völker mit der Harmonischen Konvergenz das Ende der 9 Unterwelten.  Die neun dunklen Lords stiegen herab, die dunklen Kräfte, die ihnen das Leben zur Hölle machten. Es sind die 9 Kalenderrunden von 52 Haab-Jahren, die seit der spanischen Eroberung 1520 vergangen sind.

Was  nun beginnt , nennen sie den Zyklus der ‘dreizehn Himmel’. Dabei geht es ihnen  nicht um den Anfang oder das Ende ein bestimmtes Datums, sondern umd die Veränderung unseres Bewusstseins.

Die ersten sieben Jahre, der Jahre von  2013-2022 wird die Menschheit aus ihren Ängsten und Schatten heraus transformiert, sagte der Stammesälteste Dos Mundos voraus. Dies sei wohl die Voraussetzung für die höhere, die 5. Dimension. In dieser Zeit liesse die Menschheit ihre materialistische Einstellung zurück und erkenne die Welt als Spiegel.

Bis 2022 sollen  alle Prophezeiungen der Maya erfüllt sein, sagte Don Alejandro, Ältestenrats von Guatemala. Die Zeit bis dahin sei wie eine globale Schwangerschaft – die Geburt der Neuen Menschheit, um sich mit Hunab Ku zu synchronisieren, sich in Seinem Sinne zu wandeln.

Autsch, Geburten sind doch selten schmerzfrei.

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Foto: Kunze


Die Kalender der Maya

Wer sich der Kalender nähern will, muss tief in die  Vorstellungswelt der Maya eintauchen. Die Kalender sind nur im Zusammenwirken  des  kosmischen Plans und  ihrer Vorstellungswelt über die Evolution, über den bedeutungsvollen Zusammenhang von Leben und geistiger Welt,  über ihr Verständnis von Vergangenheit und Zukunft und vor allem ihrem Verständnis von Zeit  zu begreifen.

hunab ku

Der Schmetterling. Das stärkste Zeichen der Maya für Hunab Ku

Es ging ihnen darum, die Rhythmen und Absichten von Hunab Ku zu erkunden, und Seinen Willen,  den Willen Gottes also, in all ihr tägliches Handeln zu übersetzen –  in ihre Architektur, ihre Kultur, ihre Lebensweise.

Die Maya-Kalender handelten nie von Zeit. Die Kalender handelten immer davon, den Schöpfungsstrom und die Schöpfungsabsicht und die Aspekte der Schöpfung – jeden einzelnen Tag – zu messen und nicht aus den Augen zu verlieren.

Das  Tzolk`in ist ein Modell für die  Bewusstseinsentwicklung von Menschen. Es ein Werkzeug, womit sie das Muster von Zeit, Universum und Schöpfer – welche alle EINS sind – ausdrücken und verstehen

Ihre Kalender sind zyklisch und nicht linear-mechanisch angelegt. Der Gregorianische Kalender (16. Jhdt) ist ein linear-mechanischer, er zählt einzig die Sonnenaufgänge. Die Maya-Kalender handeln von Zeitqualität, insbesondere das Tzolk`in. Wir legten den Fokus auf das Datum 21.12.2012. Ihnen geht es um Makro- und Mikrokosmos. Tzolkin steht zum Licht, wie der genetische Code des I GING zum Leben.
Das Tzolk`in wird bis heute verwendet.

Zentrum der Galaxie

Das Wacah Chan, das Zentrum der Galaxie, ist  für die Maya durch den Baum des Lebens mit der Erde und der Unterwelt verbunden. Das Haab, einer der Maya-Kalender, ist das Wurzelsystem des Baums des Lebens, während das heilige Tzolk` in die Baumkrone ist und eine kontinuierliche, harmonische, universale Frequenz ausstrahlt. Darum können das Haab und das Tzolk `in nicht einzeln benutzt werden. Die Äste des Baumes mögen abgeschnitten werden, und dann werden neue wachsen, was in vorangegangenen dunklen Zyklen auch geschehen ist. Wenn aber die Wurzeln abgeschnitten werden, dann stirbt der Baum des Lebens.

Der Kalender – Tzolk`in –  verbindet die Energie des Himmels mit der Erde, so dass sich alles, was oben geschieht, auch unten widerspiegelt. Die Menschen haben ihn seit tausenden von Jahren benutzt.

Zeit ist spiralig

Es gibt für die Maya kein Enddatum jener Zyklen, mit Ausnahme des ewigen Jetzt. Das Zeitkonzept der Maya war nicht linear angelegt, sondern spiralig. Immer werdende Kreise, ineinander als Spirale verschachtelt. Unten, wo die Kreise am engsten sind, ist das ewige JETZT.
Sämtliche Maya-Zyklen sind  spiralig zu denken, wobei jede größere Spirale 20 mal größer ist wie der Kreis zuvor. Nochmals:  Jeder Stellenwert mehr ist das zwanzigfache des vorhergehenden Kreises. Sie gehen in die Unendlichkeit, das das millionenfache des Alters unserer Galaxie umfasst.
Sie sind nicht ineinander verschachtelt. Jeder Kreis ist in sich vollendet und bildet dann einen neuen Verknüpfungspunkt für den nächsten.

Carmen de Playa 115

Foto: Kunze, Mexico

Galaxie

Zentrum der Galaxie

Die Maya glauben, dass das Universum aus der Sternenkonstellation der Plejaden hervorgegangen ist. Vor wenigen Jahren haben Wissenschaftler  herausgefunden, dass es im Universum wirklich eine spiralförmige Bewegung gibt, aus der laufend neue Sterne hervorgehen. Rund um die Spirale aber sei der Raum völlig leer. Tikal, die zentrale Pyramidenstadt der Maya in Guatemala repräsentiert mit der Anordnung der Pyramiden die Konstellation der Plejaden.

Die Null

Die Maya begannen ihre Lange Zählung nicht mit der Null, die lag für sie außerhalb der Zeit.

 ge = Null stellten sie  als Auge dar, wegen ihrer spirituellen Bedeutung. Die Null ist die Essenz des Ursprungs, der Same, aus dem alles Leben hervorgeht. Null heißt in der Mayasprache ge, es ist das „kosmische Ei“,  und symbolisiert den Ursprung der Existenz. Die fand sich für sie in der Milchstraße. Dort begann für sie alles – der Urknall.  Die Spiralform des ge symbolisiert en Ursprung der Existenz, die Milchstraße.
Physiker beschreiben den Punkt als super-konzentrierte Energie.
Das Konzept der Null benutzten die Maya vor allen anderen Kulturen, mit Ausnahme der Hindukultur Indiens, die die Null aber ausschließlich für astronomische Berechnungen verwendete.

Die  heilige Zahl 13

Die 13 ist keinesfalls nur eine Zahl. Für die Maya existiert die Welt in 13 Tönen, in 13 Wellen.  Sie sind ihnen heilig.

Die 13 Zahlen oder Töne stellen die Kraft dar, welche alles in Bewegung hält – sozusagen der Motor des Universums. Die Maya haben erkannt, dass alles Lebendige in dreizehn Stufen entsteht, und dass jede weitere Entwicklung ebenso viele Schritte benötigt.

11 Hun lahun  ist zum Beispiel so ein Ton.
Wenn die Energien von Hun und Lahun aufeinandertreffen, entsteht Chaos, was eine Befreiung und die Heilung des Ungleichgewichts bewirkt. Es ist die Zahl des ausbalancierenden Heilers. Nur was dem größten Wohl dient, erricht die oberen Energieebenen.

7 Uc
Die Zahl der Chakren, der Regenbogenfarben, die Anzahl der Sterne in den Plejaden. Die Zahl in der Mitte der Zahl 13, die Zahl der Weisheit, der Konzentration, des Willens.

 2 Ka   als Geburtston

Ka ist die Nummer Zwei im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Dualität und Balance zwischen gegenüberliegenden noch immer komplementär/ergänzenden Elementen.

Ich kann hier nur anreissen, es geht alles noch viel tiefer. Man kann diese Zahlen auch in zuyua lesen, was bedeutet, dass man sie auch in umgekehrter Reihenfolge verstehen kann. Diese tiefere Methode des Wissens wird weder erörtert noch gelehrt.  Und wie Don Alejandro sagte, es sind ihre Kalender. Sie haben das wirkliche Verständnis davon – nicht wir.

Für die Maya leben wir heute in einem Rhythmus, der sich weit von der Natur entfernt hat. Damit sind wir aus dem Rhythmus geraten. Der Tzolkin-Kalender, sein Name bedeutet, dass wir alle Teil der Sonne kennen lernen, also alles, was dieses Universum zusammenhält. Unaufhörlich pulsiert der Rhythmus der 13 Zahlen, der 13 Bewegungen durch diesen Ablauf von 20 Sonnentagen. Sie haben den Kalender – neben seiner Verwendung im ganz alltäglichen Leben – in ihren Jahreskalender hineinverwoben, um der Erde  und den Menschen zu helfen, ihre unregelmässige, viel zu schnelle Bewegung zu verändern, und so wieder in ein Gleichgewicht zu kommen. Der Tzolkin funktioniert also wie ein Schrittmacher.

Tulum 125

Tempel der Feen, Tulum, Mexico. Foto: Kunze

Wieso der 21.12.2012?

Die Maya begannen ihre Zählung mit der 13.  Sie schrieben das Datum: 13.0.0.0.0.
Nach unserer Zeit ist dieser Tag der 11.8.3114 vor Christi Geburt. 

coba

Stele von Coba. Coba ist eine der ältesten Städte auf der Halbinsel Yucatan. Coba bedeutet vom Wind gewehtes Wasser.

Das ist gesichertes Wissen und belegt auf der Stele von Cobá.  (Steinsäule) Und  es ist auch  mit dem Haab-Kalender zu errechnen,  also doppelt gesicherte Erkenntnis.
Die Stele verweist zusätzlich auf noch größere 13-er-Zyklen, bis in die Unendlichkeit hinein.
13.0.0.0.0
Die Nullen stellen von links nach rechts die verschiedenen Zeiträume dar. Die erste Null: Baktun 0 bezeichnet beispielsweise die ersten 400 Jahre des 5200- Jahre-Zyklus-Zeitraumes. Auch dieses würde hier
jetzt zu weit führen.

ahau

Das Maya-Zeichen Ahau

Die Lange Zählung begann also am 11.8.3114 v. Chr.  – und zwar exakt an
4 Ahau 8 Cumhu – das war  nach unserer Zeitrechnung ein Montag. Nein.Nein. Nein, nicht ich rechnete das mal eben aus.  Ich muss ja Roggenplätzchen backen in so bedeutenden Maya-Übergangszeiten wie diesen. Es gibt neugierige  Forscher, die – auch wenn unserer Zeit damals noch gar nicht existierte – sich die Mühe machten und zurückrechneten.
Was hat das jetzt alles mit dem 21.12.2012 zu tun, werden Sie jetzt fragen?

13 Baktun sind rund 5.125 Jahre. Vom  11.8.3114 vor Christi bis zum 21.12.2012  sind exakt 13 Baktun. Am 21.12.2012 endet die „Lange Zählung.“

Und  darauf ein Roggenplätzchen – jetzt kommt wirklich der Clou – der Zyklus ist vollendet, wenn wieder 13.0.0.0.0 , wie zu Beginn, wenn wieder 4 Ahau auch wie zu Beginn erscheinen.  Die Mathematik der Maya ist genial-göttlich. Dies ist der exakt Fall. So ein präziser Kalender. Alle 13 Entwicklungsstufen/Töne sind damit durchlebt.

Sonnensymbole20 Sonnensymbole

Die 20 Sonnensymbole des Tzolkin-Kalenders sind für die Mayan die Tore zur göttlichen Ur-Energie. Jedes von ihnen zeigt eine besondere Qualität des Schöpfers, des Universums und der Zeit, indem wir durch sie hindurchgehen, verbinden wir uns mit allen, was ist, und somit kommen wir direkt zu uns selbst zurück.

Die Maya sprechen die Namen der Sonnenzeichen normalerweise nicht öffentlich aus, da sie jeweils eine besondere Seite von Hunab Ku (Gott) darstellen, und deshalb nur in einem heiligen Rahmen und in ehrfürchtiger Haltung genannt werden dürfen.

Nun bleibt zu fragen, wie kamen sie  auf jenen Montag im Jahr 3114 vor Christi Geburt?

Diese Jahr selbst scheint keine besondere Bedeutung zu haben. Was man weiß, ist, dass um 3100  etliche Kulturen im Nahen Osten als Hochkulturen hervor traten. Es gab ein starkes Bevölkerungswachstum, Stadtstaaten vereinten sich. Es soll  um 3150 vor Christus ein Komet ins Mittelmeer eingeschlagen sein, der  eine Flutkatastrophe auslöste. Ups! Mehr weiß ich darüber auch nicht – noch nicht.  Da muss irgend etwas Größeres gewirkt haben.

tzolkien kalender

20 verschiedenen Kalender soll es gegeben haben, die alle mit dem Tzolk`in , dem Meisterkalender synchronisiert waren. Dieser umfasste sämtliche numerische Muster, denen man in den anderen Kalendern begegnet. Der Tzolk`in war für die Maya ein Synchronisationsschlüssel zum Verständnis der Zeit und der Naturgesetze, auch derjenigen, die sich auf die Menschen beziehen.
Tolk`in stellt einen Spiegel Hunab Ku`s dar. Es besteht aus den Zahlen 13 und 20, die miteinander multipliziert 260 ergeben. Diese Zahl kann Tage, Intervalle, Grade und vieles mehr darstellen. 13 Stunden des Tages addiert mit 13 Stunden der Nacht ergeben eine Summe von 26 Stunden. Diese multipliziert mit 10 macht 260 Mayastunden. Der Mayamonat hatte 20 Tage, so hatte ein Mayamonat 520 Stunden.

Das Tzolk`in ist vierteilig und bildet damit einen wichtigen Teil des Haab, des Alltagskalenders der Maya, da beide Kalender den gleichen Zeitraum umfassen.

Um das Haab richtig zu verstehen, muss man also auch über das Tzolk`in verfügen. Das Haab beruht auf den Zyklen der Erde und hat 360 Tage. Es wurde von den Maya im Alltag und für die Landwirtschaft verwendet. Das Haab benutzte 18 Monate zu je 20 Tagen. Wenn Mayapriester Agustín García López  von einem Zyklus von 5.200 Jahren spricht, der sich mit den 13 Baktun  am 21.12.2012 vollendete, sind damit Haab-Jahre gemeint. Das Haab-Jahr hat, im Unterschied zum Gregorianischen Kalender, keinen Schalttag alle vier Jahre

Das Tzolk`in war sehr wichtig für die Riten der Maya, denn diese mussten zu mathematisch genau festgelegten Zeitpunkten stattfinden. Die alten Mayapriester mussten nicht nur alle Voraussagen dieses Kalenders genau kennen, sondern sie auch korrekt umsetzen, und zwar nicht nur in Bezug auf Menschen.
Ein Maya-Priester musste edas Schicksal nach den Angaben des heiligen Tzolk`in interpretieren können. Und er musste ihn in Bezug auf die Natur und den Kosmos richtig interpretieren können, damit die Menschen mit allem in Einklang leben konnten.

Über Jahrtausende hatten die Maya mit Hilfe ihrer Tagesbeobachter festgestellt, dass sich die Pole anpassen an ihre durch Präzession veränderte Lage. Eine Präzession dauert jene 25.800 Jahre.  Alle 13 Baktun geschehe dieses. Aus diesem Grund, um dieses große Ereignis vorher zu sehen, das viermal bereits zu größten Umwälzungen geführt hatte, berechneten sie mit Hilfe der Langen Zählung voraus, wann dieser Umschwung wieder eintreffen würde. Sie brachten diese astronomischen Ereignisse mit dem Göttlichen Plan in Verbindung. Für sie ist es das Zeitalter, in dem etwas zu Ende geht und etwas Neues beginnt.

Die Maya maßen die Zeit mit äußerster Präzision. Sie beobachteten dabei die Himmelskörper mit bloßem Auge. Wenn  da mal nicht  ihr „Drittes Auge“  auch eine Rolle spielte.

Überliefert in Schriften, die mit den Eroberungszügen der Spanier – bis auf wenige Bücher – leider vernichtet wurden. Überliefert durch Mund- zu – Mund und Kristallschädel, in denen Informationen der Vergangenheit gespeichert sind.

Die Mayapriester feierten ihre Zeremonie am 21.12.2012, um die alten Mayatempel durch die Kristallschädel wieder energetisch zu erwecken und die Welt zu reinigen. Ein großer Teil  verweigerte sich, wurde ihnen – zumindest in Mexico –  vorgeschrieben, wo und welche Zeremonienam 21.12.212  abgehalten werden durften. Die mexikanische Regierung untersagte sie strikt in den Tempelanlagen.

guatemala

A.G. Lòpez (Mitte), Zeremonie am 21.12.2012 in Guatemala

„Ich danke der Sonne für die vergangenen 5200 Jahre und heiße die folgenden 5200 Jahre willkommen“, spricht Agustín García López, spiritueller Führer der Maya-Gemeinschaft aus Huehuetenango in den Cuchumatanes-Bergen am 21.12.2012. Über sechs Millionen Menschen bezeichnen sich auch heute noch als Angehörige der indigenen Maya: den Menschen, die die Götter einst aus Mais schufen, so heißt es im heiligen Buch, dem Popol Vuh.“
(Anmerk.: Das heilige Buch der Maya beginnt mit dem Schöpfungsmythos und beschreibt u.a. die Gründung des Quiches Reiches.)

copyright
martina kunze

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Heute leben noch etwa sechs Millionen Maya in Zentralmerika, die als Indigenas bezeichnet werden. Einen Großteil davon findet man in Guatemala. Die meisten Maya leben in Armut, ihr Leben wird aber noch immer von alten Traditionen und Ritualen bestimmt. Tikal war die größte Maya-Stadt in Guatemala.
Vieles ist noch völlig unbekannt über die Kultur der Maya. Warum sie sich ausgerechnet im tropischen Klima Yucatáns angesiedelt haben, ist genauso rätselhaft wie ihr späteres Verschwinden. Um 600 nach Christus bauten sie auf Yucatán gigantische Städte, die sie dann wenige hundert Jahre später nach und nach aufgaben. Und die dann vom Dschungel überwuchert wurden, bis sie von Forschern  Jahrhunderte später wiederentdeckt wurden. Noch immer entdecken Forscher neue Städte. Auf der gesamten Halbinsel existierten Unterwasserflüsse- und bäche fand man mit speziellen Luftaufnahmen heraus.

Der Maya-Kalender

Chuen – Kraft des inneren Kindes

Chuen - Kraft des inneren KindesChuen – Kraft des inneren Kindes

Der Maya-Kalender handelte nie von Zeit,
er handelte immer davon, den Schöpfungs-Strom
und die Schöpfungsabsicht und die Aspekte
der Schöpfung – jeden einzelnen Tag – zu messen
und nicht aus den Augen zu verlieren.
Erinnere DICH  – es gibt ein Gesetz im Universum:
” Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten,
dessen werden wir uns bewusst”

Maya-Schamaninen, Museum Antropologica Xalapa, Mexico

Maya-Schamaninen, Museum Antropologia Xalapa, Mexico

Die 20 Sonnensymbole des Tzolkin-Kalenders sind für die Mayan die Tore zur göttlichen Ur-Energie. Jedes von ihnen zeigt eine besondere Qualität des Schöpfers, des Universums und der Zeit, indem wir durch sie hindurchgehen, verbinden wir uns mit allen, was ist, und somit kommen wir direkt zu uns selbst zurück.  Die 13 Zahlen oder Töne stellen in diesem Muster die Kraft dar, welche alles in Bewegung hält – sozusagen der Motor des Universums. Die Maya haben erkannt, dass alles Lebendige in dreizehn Stufen entsteht und dass jede weitere Entwicklung ebenso viele Schritte benötigt.

Die Mayan sprechen die Namen der Sonnenzeichen normalerweise nicht öffentlich aus, da sie jeweils eine besondere Seite von Hunab Ku darstellen, und deshalb nur in einem heiligen Rahmen und in ehrfürchtiger Haltung genannt werden dürfen.

Tzolkien

in der Senkrechten sieht man die 20 verschiedenen Glyphen – Archetypen
in der Waagerechten finden sich die 13 Töne für jede Glyphe
13 x 20 = 260 Kombinationen = TZOLKIN
13 steht für Weiblichkeit – Symbol Kreis
20 steht für Männlichkeit – Symbol Rechteck

Für die Maya beginnt der Tag mit Sonnenaufgang. Wenn Du vor Sonnenaufgang geboren wurdest, wirken also noch die Energien des Vortages. Gib in dem Fall bitte den Tag vor Deiner Geburt an. http://www.kosmologie.net/maya-tageszeichen-berechnen.html

26.Januar 2013,15. Februar 2013, 17. März 2013, 16.April.2013, 26. Mai. 2013, 15.Juni 2013, 12.Dezember.2013

Akbal

Akbal 4

Bedeutung:Nacht, Unterwelt, Traumwelt, Haus,

Energie:Kraft der Idee

Eigenschaften: Intuition, Abgrund, Mysterium, Heiterkeit, Reise ins Selbst, bewusste Traumzeit, Stille, Blick nach innen, Erweiterung des Bewusstseins

Himmelsrichtung: Westen, Farbe: Blau, Element: Wasser, Planet: Saturn, Chakra: Solarplexus-Chakra.

Herausforderung: sehr innerliche und subjektive Einstellung. Depression, Selbstverurteilung, Angst vor Veränderungen, Angst vor den eigenen inneren Tiefen.

Harmonie: Stille, Fülle, , Kreativität, Überfluss, Abstand nehmen von Selbstkrtik und Selbstverurteilung, akzeptieren der eigenen Schattenbereiche, bewusste Aufmerksamkeit.

Zeichenbedeutung: Was manche Kulturen als den Rachen der Unterwelt bezeichnen, gilt für andere wiederum als Traumzeit-Netz oder fruchtbarer Boden, in welchem sich neue Wirklichkeiten bilden und nach oben öffnen. Ein Vorhang liegt schützend über diesem Traum-Polster – Zeichen einerseits für den Schleier des Vergessens und andererseits dafür, dass jene hinter der sichtbaren Welt liegende Wirklichkeit einen anderen Zugang hat als die Alltagswelt.

Mythologie: Mit Akbal zeigt sich durch die Inspiration des Geistes die Welt aller Möglichkeiten. Aus Möglichkeit wird Wirklichkeit.  Akbal bedeutet Nacht und es ist die Dunkelheit, in der sich nun die weibliche Energie von Imix und die männliche Kraft von Akbal vereinen, damit Neues entsteht. Es geht hier um das Hinabsteigen in die Traumzeit.  Akbal ist die Reise in unser Selbst. Das ist jener Ort, an den wir uns jederzeit zurückziehen können. Es ist das Feld grenzenlosen Möglichkeiten, das sich unterhalb der Tiefen menschlicher Emotionen und Gefühle findet. Hier ist alles eins, undunser Bewusstsein dehnt sich aus in die Unendlichkeit.

Tages-Deutung: Du bist mit Akbal eingeladen, wieder bewusst zu träumen und der die Möglichkeiten deiner Traumwelt in die alltägliche Wirklichkeit zu bringen. Alles, was du dafür benötigst, ist das Loslassen deiner Angst vor den unbekannten Tiefen in dir. Wenn wir still werden, dann spüren wir oft das Unbehagen vor der Dunkelheit in uns selbst. Wenn wir jedoch in diesem Tunnel hineingehen, dann werden wir entdecken, dass genau hier der Stoff zu finden ist, aus dem wir unsere Wirklichkeit weben. Tritt heraus aus den Wirbeln und nähre dich durch deine und in deiner Traumwelt.

Persönliche Deutung: Akabals Grundthema ist das Gleichgewicht zwischen bewusster und unbewusster Welt. Da Menschen unter diesem Zeichen oft wenig körperliche Kraft aufweisen, streben sie gerne nach geistiger und körperlicher Stabilität durch ein abgesichertes Leben zu Hause, in der Familie, im Beruf. Sie besitzen ein hohes Maß an Kreativität und Intuition. Meist sind sie konservativ, zurückgezogene Menschen mit erstaunlicher Logik und organisatorischem Talent. Häufig besitzen sie Tiefe, sind nachdenklich und in sich gekehrt. Sie zeichnen sich durch gutes Durchhaltevermögen aus und können sehr hart arbeiten. Häufig kommt es bei diesen Menschen zu Starrheit und harter Selbstkritik bis hin zu schweren emotionalen Blockaden mit depressiver Grundstimmung – zumeist verursacht durch Gefühle von Hilflosigkeit und Sinnlosigkeit. Sie ziehen sich dann gerne zurück . Es ist für Akbal Menschen wichtig, bei allem, was sie tun, sichere Grundlagen zu finden. Beispielsweise tiefe Verbundenheit mit dem Netz der Traumwelt und ihr Einfühlungsvermögen befähigt sie- wie kein anderes Zeichen – für soziale und heilende Berufe und zur intuitiven Vorausschau von Ereignissen.

12.12.1976, 31.12.2013 (Ton 10)

Geburtsnahual: IQ (Wind)

Dies ist das 2. Siegel des Uinal. Es bedeutet “Wind”. Es trägt eine luftige, leichte, anmutige nördliche Energie.

Wind ist eins der klaren/deutlichen spirituellen Tages-Siegel, es ist der Atem des Geistes, der Atem des Lebens. Es verkörpert die Kraft der Kommunikation und Verbreitung von positiven Gedanken und Ideen.

Wind-Menschen sind Träumer und Planer mit einer machtvollen Vorstellungskraft. Sie sind große Redner, Lehrer und Journalisten, die spirituelle Inspirationen, Wissen und Informationen aussähen wie durch den Wind getragen.

Wind ist die Kraft hinter der Bewegung der natürlichen Zyklen wie des globalen Klimas, der Jahreszeiten und kulturellen Veränderungen. Als nördliches Siegel, hat Wind eine gewisse Qualität von “frischer Freisetzung” ud eine erstaunliche Kompetenz um etwas zu verändern oder anzugleichen/überarbeiten/etw. flexibilisieren, und aus diesem Grund kann es für andere als inkonsequent/widersprüchlich, unentschlossen oder unbeständig erscheinen.

Wind-Menschen brauchen ein Fundament, eine Erdung, und sie dürfen lernen ihr Temperament/Stimmung zu kontrollieren. Andererseits kann ihr hochfliegendes/erhabenes Auftreten, ihr Stolzieren und Prahlen, die Arten von Wolken aufbauen die in Hurrikans übergehen, und Schaden für sich selbst und die Menschen um sie herum verursachen. Wenn sie einen natürlichen Weg finden um sich selbst zu erden, haben sie eine beeindruckende Wirkung.

Geburtston: 2 – KA

Ka ist die Nummer Zwei im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Dualität und Balance zwischen gegenüberliegenden noch immer komplementär/ergänzenden Elementen.

Menschen die an Tagen mit diesem Ton geboren sind, sind einfühlsam/empfindsam zu den Unterschieden zwischen Extremen oder Seiten und erkennen die Trennung des Selbst von allem was ist mit dem Wunsch es wieder zu vereinigen. Die Energie dieses Tones geht in einer feinen Balance durch gegenüberliegenden Dualität wie Licht/Dunkel, Mann/Frau, gut/schlecht, Ying/Yang, und so weiter.

Ka ist beherrscht durch Tialtecuhtli, dem Azteken Gott der Erde.

26.Januar 1960

Erde

4.April 2013, 14. Mai.2013, 3.Juni.2013

1. B´AATZ/Chuen (Affe)

Dies ist das 11. Siegel des Uinal. Es bedeutet “Affe”. Es trägt eine bunte westliche Energie.

In der Mitte der 20 Siegel, quillt dieses Siegel vor Kreativität und Bewegung und einer großen Vielfalt von Talenten und Fähigkeiten fast über.

Bekannt bei den Mayas als der Weber der Zeit, der viele unterschiedliche Fäden auf einmal verarbeiten und in neue Ideen, Muster oder Erfidungen der Struktur unserer Realität verflechten kann und so unser Leben mit den Produkten ihrer unschuldigen/naiven Neugier verändert.

Liebenswürdig, intelligent, großzügig und Liebhaber von geeigneten Späßen, sind Affen-Menschen niemals langweilig – aber dieser Charme kann zeitweise weniger erwünscht sein; sie haben oft einen (be)zwingenden Wunsch das Zentrum Jedermanns Aufmerksamkeit zu sein. Manche können sich albern verhalten um im Rampenlicht zu stehen. Sie sind Führer einer jeden Branche und ausgestattet mit künstlerischen Fähigkeiten; ihre unschuldig Neugier führt zu künstlerischem Ausdruck und konstruktiven/aufbauenden Lösungen. Viele Affen werden hoch geachtete Kaufmänner oder Redner.

Wie auch immer, Affen-Menschen tendieren dazu kurze Aufmerksamkeitsspannen zu haben und können nie bei einem Weg bleiben oder lange genug bei etwas verweilen um etwas vollständig zu bewältigen. Dies zu bewältigen, ist die Aufgabe dieses Siegels.

Aussprache : tschu èn

Bedeutung: Affe

Energie; Kraft des inneren Kindes

Eigenschaften: Unschuld, Spontaenität, Humor, inneres Kind, spielen, Poesie, Kunst, Spassmacher, Transparenz, Fantasie, Delfin-Kraft, Geradlinigkeit, Ehrlichkeit, Vorsicht, Illusion

Himmelsrichtung: Westen

Farbe: Blau

Element: Wasser

Planet: Venus

Chara:Kehlkopf-Chakra

Herausforderung: fehlender Humor, das Leben zu ernst nehmen, Sarkasmus, sich verschließen, Angst vor Störungen, Intrigen, Oberflächlichkeit, andere provozieren, Respektlosigkeit, Illusionen nachlaufen.

Harmonie: verspielt sein, kindliche Offenheit und echten Humor entdecken, empfindsam sein, allen Wesen mit Ehre und Respekt begegnen, den kreativen Kräften Ausdruck verleihen.

Zeichenbedeutung: Chuen, der Affe, ist zum einem das Symbol für kindliche Unbeschwertheit und Verspieltheit, andererseits ist es aber auch ein Zeichen der Warnung vor Extremen. Die spielrische Leichtigkeit des Seins findes sich dort, wo der Mensch aufrecht und voller Achtung für alles seinen Weg geht. Wenn jedoch Respektlosigkeit im Spiel ist, dass schlägt Humor schnell in Aggression um und wird zum beißenden Sarkasmus oder gar zum Hohn. Das spiralförmige Auge entspricht dem Mayasymbol G (Andromedia=Nebel, Urquelle), das ringförmige dem O (göttliches Bewusstsein).

Mythologie: Das Popol Vuh erzählt, dass Einsaffe und sein Bruder Einsmeister die älteren Söhne von Hunahpu und IXbalnque sind. Beide gelten als Flötenspieler, Sänger, Maler Bildhauer und zudem als sehr weise. Aber in ihrem Herzen bangen sie Böses, weil sie die jüngeren Brüder nach ihrer Geburt vernichten wollen. Diese jedoch besiehten sie und verwandeln sie in Affen. An anderer Stelle wird erzählt, dass die Götter bei ihren Versuchen, Menschen zu schaffen, Schiffbruch erleiden. Da diese ihren Erschaffern weder Respekt noch Ehre entgegenbrachten, wurden sie vernichtet.

Chuen bedeutet für die Maya den verspielten Weisen. , der jemand aus dem Gleichgewicht werfen kann, wenn das Leben zu ernst genommen wird. Indem OC alles Faulende entfernt hat- nämlich alles, was unaufrichtig, respektlos und lieblos ist- ist der Weg frei geworden für Unbeschwertheit und tiefes Vertrauen. Chuen ist das innere Kind, das seine Wahrheit spontan zum Ausdruck bringt, ohne sich um irgendwelche Verhaltensregeln zu kümmern. Es ist das Kind in uns, dass offen ist und über die unscheinbaren Dinge des Lebens staunen kann. Die Maya sehen in CHuen auch den Menschen, der seine sexuelle Kraft mit seiner schöpferischen Kraft vereint und sie zum Wohl der Menschheit und des Planeten in Künsten und im Handwerk zum Ausdruck bringt. In vielen Traditionen gilt ein bestimmter Chuen-Tag im Ablauf des Tzolkin, des 260-Tage Kalenders, für die Maya als hoher Feiertag, der für Einweihungen von Schamanen und Priestern verwendet wird.

Tages-Deutung

Chuen-Tage können dir zeigen, wie ernst du dein Leben und deine Verantwortung nimmst- so ernst, dass sie wie eine schwere Last auf deinen Schulter liegen. Ein keines Wort nur oder eine kliene, unerwartete Veränderung – und die Last scheint unerträglich zu werden. Vielleicht merkst du heute uach, dass du dich spontan für etwas entscheiden solltest, dass dich jedoch deine Vernunft oder die Regeln der Gesellschaft davon zurückhalten. Oder dein inneres Kind möchte ganz einfach mit dir spielen, aber du hörst es nicht, weil es irgendwann in deiner Kindheit verletzt und abgelehnt worden ist – und weil du jetzt fürchtest, dass es wieder geschieht. Versuche heute, mit Humor auf Dinge zuzugehen und Störungen als Aufforderung zu sehen, dich so zu zeigen, wie du bist – leben und sprich deine Wahrheit offen aus! Spiele mit deinen Möglichkeiten und habe Spaß dabei. Vielleicht stellt sich dir heute auch die Frage, ob du dein Leben aufrichtig und ehrlich lebst, voller Ehrfurcht und Respekt vor allem, was dir begegnet.

Persönliche Deutung

Chuen ist handwerklich und künstlerisch meist sehr begabt und zeigt of sprühenden Charme sowie guten Humor. Chuen Menschen sind gern in Gesellschaft, um dort ihr Fähigkeiten zum Ausdruck zu bringen. Sie sind Naturtalente, wenn es gilt, etwas zum Besten zu geben. Menschen dieses Zeichens sind sinnlich-romantisch, sie lieben das Spiel und schaffen deshalb vieles auch auf spielerische Weise. Manchmal verbergen sich aber hinter ihrem Humor verdrängte Gefühle und innere Wunden. Dann geraten sie leicht in oberflächliches Verhalten, sie vergessen sich selbst und können zügellos und ausfällig werden. Ihre Herausforderung ist deshalb, ein Gleichgewicht zu finden zwischen dem Spielerisch-leichten einerseits und der tiefen Verantwortung für sich selbst und die Mitmenschen andererseit.

Anregungen:

Wie kann ich lernen, vieles in meinem Leben mit Humor und Leichtigkeit zu nehmen?

Wie sehr halten mich die Erwartungen anderer davor zurück, in meinem Leben das zu tun, was mir wirklich wichtig ist?

Kann ich mich von den Verhaltensmustern und Glaubenssystem lösen, die mir anerzogen sind?

Spreche ich das aus, was ich denke und bin, oder bin ich immer darauf bedacht, was andere über mich denken?

Kann ich noch verspielt sein wie ein Kind – offen, empfindsam und auch verwundbar?

Bin ich in Verbindung mit meinem inneren Kind? Und habe ich es bereits geheilt?

21.NACHT-22.TAG-MaerzbisApril2013-smallPict

Die Schöpferqualität Beginn: 22.TAG – 43. Himmel mit 3- AKBAL – NACHT (Kin 3 )
vom 03.04. 2013 bis 20.04.2013 (9+9=18) 13.13.13.13.13.13.13.13.43.1 [bis 43.18]

AKBAL ist der Lichtträger der aus den tiefen der Nacht kommt und tapfer reisen muss um
alles Licht in die BEWEGUNG zu bringen. Der April eine starke Zeit für jeden Lichtbereiter.
Eine Zeit des Schöpferischen, unaufhörliche Beständigkeit und Eins-Sein mit dem Willen der höchsten Kraft,
bringt mit 5- CHICCHAN den Durchbruch. Kraftvoller Entschluss beseitigt letzte Schwächen.
Zum Midpoint dann das Entgegenkommen – Das Verführerische mit OC und BAATZ lässt dennoch
den höheren Auftrag unterwegs zu sein, nicht aus den Augen verlieren.
Mit 13- BEN kommt der Besitz von Großem , deine charismatischen Ausstrahlung,
das Licht der inneren Wahrheit in die kosmische Ordnung- das Weise Erbe zeigt sich.
Gegen Ende dieses 43 UAXACLAHUNKIN kommen außergewöhnliche Belastungen – hoher Anspruch
auch emotionale Überschwemmung Übergangszeit in neues Bewusstsein.

Weiteres zum Maya-Kalender und ihren Vorstellungen über Schöpfung, Raum und Zeit

https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2013/04/02/das-groste-der-welt/?relatedposts_exclude=2963

https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2013/04/04/traumzeit/?relatedposts_exclude=2963