Dem Leben entgegengehen

flaschenboot

 

Kreativität, die Fähigkeit Neues zu erschaffen.
Kreativität ist die Intelligenz, die Spaß hat.
Kreativität ist nichts Geheimnisvolles.
Es sind Ideen, die in einem wachsen und irgendwann aus einem heraus explodieren,
wenn das Denken jene Energie nicht behindert.

 

 

“Wer mit einer Aufgabe wirklich verbunden ist, hat als ganzer Mensch zu ihr Beziehung, und bei dem gibt es jene grosse Kluft zwischen Wissen und Sein nicht.“ (Heinrich Jacoby)

 

Advertisements

In Richtung seiner Träume gehen

nautilus mexico javier senosiain

Ein Senòr Javier Senosiain lebt in diesem Haus, das in Mexico zu finden ist.

Es braucht sicherlich bestimmte Umgebungsbedingungen, um der eigenen Kreativität Freiraum zu schenken.
Mexico ist so ein Land, in dem die Umgebung günstig scheint. Ein Land,  in dem Kreativität in allen Farben leuchtet. Ein Land, in dem man auf  Menschen treffen kann, die ihre Träume aufrecht halten.

Ich nenne solche Menschen „Zustandsverbesserer“. Diese Menschen haben etwas, was andere nicht mehr haben: Visionen und Illusionen.
Sie erinnern mich daran, dass man Träume, Ziele und Wünsche hat. Es gibt sie zum Glück, diese ganz anderen Menschen, die Mut machen, die  Motivation und Hoffnung schenken und Zuspruch geben – sich und anderen. Menschen, mit denen man, etwas aufbauen kann.  Menschen, die sich nicht von Illusionszerstörern beeindrucken lassen,  sondern ihren ureigenen Weg gehen. Illusionszerstörer sind Menschen, die einem die Luft herauslassen und einen müde machen. Ja, ja, schauen Sie es sich genau an, wer Ihre Motivation zerstörte.

War es eine Zeitung? Dann schreiben Sie ihr einen Leserbrief. Sie sollen die Illusionsvernichtung künftig bleiben lassen.
Medienbeiträge werden von Menschen gemacht.

Es gibt sie wirklich diese chronischen Profidesillusionierer, die sämtliche Abwertungen der letzten Jahrtausende sammeln. „Nett, dass Sie mir Ihre Meinung gesagt haben. Schade, dass Sie sich einfach ungefragt meine Zeit dafür nehmen mochten. Sie hatten sicher selbst irgendwann einmal Illusionen, Träume, Visionen und haben irgendwann aufgegeben. “

 

casa nautilus mexico

 

Den große Gedanken nie aus den Augen verlieren, während man die kleinen Schritte macht.
Halte Deine Träume aufrecht.

 

Kreativität ist an nichts Bestimmtes gebunden. Alles kann kreativ sein. Es ist eine Qualität, die ich meinem Handeln gebe, eine Einstellung, eine innere Haltung, wie ich Dinge betrachte. Selbst das „Nichts-Tun“ kann eine kreative Handlung sein. Selbst Putzen kann kreativ sein.  In Südafrika sah ich an einem Morgen – wenige Tage nach Ankunft – auf einer der zentralen Straßen Kapstadts tanzende Frauen, toll anzusehen, ätere und jüngere tanzen in afrikanischen Rhythmen,  aber ich wunderte mich auch, dass sie sich ausgerechnet jene Haupstraße dafür ausgesucht hatten. Jemand erklärte mir glücklicherweise,  sie demonstrierten für eine bessere Bezahlung ihrer Jobs.

 

casa nautilus mexico2

Geänderte Gedanken  ergeben geänderte Worte und Taten.
Wenn ich daran glaube, dass ich nicht kreativ bin,  kann ich auch nicht kreativ sein.
Der Glaube öffnet und schließt Türen. Energie will fließen.

Wie wenige Menschen werden in unserer Gesellschaft überhaupt nur als kreativ akzeptiert?
Dabei sind wir alle kreativ geboren.
Vermutlich verschlechtert sich unser kreativer Zustand schon Minuten nach der Geburt.
Und später dann, verlieren wir sowieso aus den Augen, was uns gut tat.

Ich kann kreativ sein, ohne ein Abzeichen zu gewinnen,
ohne Klassenbester gewesen zu sein. Nur weil ich vielleicht die Geige falsch spiele,
fehlt es mir nicht sogleich an Kreativität.
Wir klammern uns sofort an falschen Glaubenssätzen.
Vielleicht haben wir nur in die falsche Richtung gesucht?

Es gibt so viele unglaublich Kreative, die nicht bekannt sind.

In Richtung seiner Träume gehen.
Wir haben tausendundeine Möglichkeiten.
Ja, wir kommen nicht mit einem Zettel auf die Welt, auf dem zu lesen ist,  mit welcher Bestimmung wir geboren
wurden. Wir müssen suchen. Gut so. Beim Suchen danach wächst etwas heran.

Suchen, bis wir sie finden.

 

Kreativ kann auch sein, wenn man einen Menschen aus dem Herzen heraus umarmt.

In diesem Sinne
auf unsere Zukunft,
auf Ihre Visionen.

Baumräume

baumhaus harbor diner

„Denn du kannst davon essen, haue ihn also nicht um, denn der Baum ist das Leben des Menschen.
Denn er nimmt das Leben eines Menschen zum Pfand,
wovon der Mensch zu seinem Unterhalt abhängig ist.

(aus dem Talmud)

Liebe zum Guten und Vorteilhaften  führt zur Vermeidung von Zerstörung und der Förderung unseres Wohlbefindens.  Der Mensch wird immer durch seine eigene Haltung beeinflusst. Wer das Gute will und sich an ihm erfreut, wird sich immer daran erfreuen können.

Sei jeher haben Bäume mächtigen Symbolgehalt. Ein starker Mensch gilt als Baum mit tiefen Wurzeln. Der heilige Baum gilt als ewiges Leben. Der Baum als Symbol von Freiheit. Ein Baum spiegelt das Sein. Er wandelt sich und bleibt doch immer der gleiche, in dem er sich wieder herstellt. Wir sollen aufrecht wie ein Baum gehen. Aus unseren Gedanken erwächst ein riesiger Baum. Im Frühling warten sie auf uns. Der Baum ist Abbild des Lebens und der Welt.

In vielen Kulturen wird der Baum verehrt. Im Buddhismus wird der Wald als beseelt angesehen.Die Germanen verehrten die Linde als der Göttin „Freya“ geweihten Baum. Vor den Kirchen und Klöstern stehen Linden. In Skandinavien war die Linde Schutzbaum.

Bäume werden in der Regel älter als wir Menschen. Der Apfelbaum strahlt Jugendlichkeit und Fröhlichkeit aus. Die Birke entspannt und beruhigt. Sie bringt Beweglichkeit zurück. Der Aufenthalt bei Tannen soll einen durchblutungsfördernden und nervenstärkenden Effekt haben. Die Kastanie vermittelt Ruhe und stärkt die Nerven. Der Kirschbaum bringt Fröhlichkeit und stärkt Herz und Kreislauf. Wer wütend und unausgeglichen ist, sollte eine Weide besuchen. Unruhige und gehetzte Menschen bevorzugen die Linde und ihre beruhigende Wirkung. In der Tanne stecken Atem, Wärme, Ruhe, Stille, Besinnlichkeit, aber auch grosse Heilkräfte für die Gesundheit des Menschen. Bäume sind auch Inspirationsquelle.
Als Lebewesen vermittelt er uns Kraft, Stille, Ruhe, Sammlung, aber auch Traurigkeit, Melancholie, alte Erinnerungen, Sorgen und Hoffnungen.

Bäume sind etwas für Körper, Seele und Geist.

Erfrischende Kreativität

 

Hang On.
Wer ein Baumhaus baut, erfüllt Kindheitsträume. Wer träumt nicht einmal davon, im sinnlichen Kontakt mit der Natur, den verschiedensten Tieren zu lauschen und mit waldigen Gerüche morgens aufzuwachen. Draußen unter freiem Himmel schlafen, komplett aus dem Alltag raus sein. Nachts hören, was man in einem geschlossenen Raum einer Wohnung sonst nicht hört.

Baumhäuser in Kanada, Neuseeland und Südafrika.

baumhaus2
Für dieses Haus suchte jemand in Kanada einen Mitbewohner.

baumhaus3

baumhaus4 kanada

Geduld ist alles

Nicht rechnen und nicht zählen,
sondern reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen
des Frühlings steht.
So als würde dahinter
kein Sommer kommen.
Er kommt doch.
Aber nur zu den Geduldigen,
die da sind, als würde die Ewigkeit
vor ihnen liegen.
Ich lerne es täglich
unter tausend Schmerzen,
denen ich dankbar bin:
Geduld ist alles.

Rainer Maria Rilke

baumhausanthony gibbons

Das Haus des Designers Anthony Gibbons.

baumhausrestaurant auckland neuseeland

Restaurant Auckland, Neuseeland

baumhotel suecia mirrorcube

Baumhaus Mirrorcube

suedafrika baumhaus

Lion Sands Game Reserve in Südafrika

Noch mehr Holz. Das größte Baumhaus der Welt

Das Minister’s Tree House in Crossville (Tennessee, USA) wurde einem Priester gebaut, der dank einer Vision durch die direkte Anweisungen von Gott daran arbeitet. Das sagt er zumindest.

Horace Burgess begann vor etwa 18 Jahren mit der Arbeit an seinem Baumhaus.

“I was praying one day, and the Lord said, ‘If you build me a treehouse, I’ll see you never run out of material.”‘

Mittlerweile versenkte er um die 258.000 Nägel in sein Baumhaus, das er fast ausschließlich aus gefundenen und wieder verwerteten Materialien errichtet hat. Lediglich weitere 12.000 Dollar sind in sein Projekt geflossen. Das Bauwerk misst stolze 30 Meter in der Höhe und wird auf etwa 740-930 Quadratmeter Fläche geschätzt. Ganze 10 Etagen sind es bis zum obersten Glockenturm, der allein 2,5 Tonnen wiegt. Zentraler Bestandteil der Architektur ist eine 24 Meter Weißeiche die von 6 weiteren Bäumen unterstützt wird. Doch das echte Fundament, sagt Burgess, sei Gott selbst.

baumhaus amerika

baumhaususa

Bauernstreich – a playful farmer

kreativer geht s nimmer

Quelle: AOR

Kreativität: Intelligenz, die Spaß hat.

Dem Bauer dieser Weide wurde von der Behörde untersagt, ein Schutzdach für seine Pferde zu bauen.
Ein Tisch und zwei Stühle können einem zum Glück  nicht verboten werden.
Spiel dem Narren einen Streich.
Bauern beleben das Land.  Da jodelt es jetzt aber in mir.

 

Und auf besonderen Wunsch auch  IN ENGLISH

A playful farmer

Creativity: The intelligence which has fun.

To the farmer of this pasture was prohibited by the authority from building a protective roof for his horses.
A table and two chairs cannot be forbidden luckily.
Play to the fool a prank.
Farmers animate the country. Now, however, there it yodels in me.

Ding, was willst du von mir?

billard tisch afrika fantasie

Kreativität, die Fähigkeit Neues zu erschaffen.
Kreativität ist die Intelligenz, die Spass hat.
Kreativität ist nichts Geheimnisvolles. Es sind Ideen, die in einem wachsen und irgendwann aus einem heraus explodieren, wenn das Denken jene Energie nicht behindert.

Sie ist keine Gabe einer guten Fee.  Sie schlummert in uns allen.
P-sst! Sie sitzt in unserer rechten Gehirnhälfte.

Als dieses Foto heute auf mich zurollte, erinnerte ich mich auch an Heinrich Jacoby.

Er war Begabungsforscher und gab allen, die meinten, es gäbe Menschen, die nicht „gut genug“ seien, etwas zu lernen,  eine Antwort.  Ein Bekannte besuchte vor vielen, vielen Jahren ein Seminar bei seiner „Treuhänderin“. Sie hütete sein Wissen und gab Seminare hierzu.  Jedenfalls erzählte mir meine liebe Bekannte davon.  Ich wurde neugierig. Sein Buch heißt  „Jenseits von Begabt und Unbegabt“. Ich schenkte es mir damals und tauchte tief  in seine Gedanken ein. Es machte meinen Innenraum damals weit und fühlend. Es klingt noch immer in mir nach.

Seine Ideen und Gedanken sind  weit mehr als nur graue Theorie. Es geht um ein anderes Bewusstsein, auch ein anderes Körperbewusstsein.Viel zu viel Energie reichten wir unseren alltäglichen Bewegungsabläufen. Das beginne schon damit, wie wir von unseren Stühlen aufstehen oder die Art und Weise, wie wir eine Flasche greifen  und ginge weiter bis hin zu unserem Unterkiefer, den wir stetig festhalten. Wer öfters im Zug sitzt, mag sich vielleicht an all die wilden Schreibenden auf ihren Laptops, erinnern, die  laut auf ihre Tastaturen einhauen, so dass man als Mitreisender beginnt, sich Sorgen um die Buchstaben, seine eigenen Ohren und seinen Herzrythmus zu machen.

Alles könnten wir mit viel weniger „Kraftaufwand“ erledigen, sagte Heinrich Jacoby.

Er sagte aber noch mehr.

Als Musiker gab er Improvisationskonzerte.
Und er gab jenen, die an der Begabung anderer Menschen zweifelten, dieses zur Antwort:

Es sei lediglich eine Frage der Verhaltensqualität und keine Frage der Begabung, ob jemand etwas lerne oder nicht. Egal, worum es sich dabei handelt. Es sei keine Sache der Vererbung. Alles sei erlernbar.

„Wer mit einer Aufgabe wirklich verbunden ist, hat als ganzer Mensch zu ihr Beziehung, und bei dem gibt es weder jene grosse Kluft zwischen Wissen und Sein, noch jene Kluft zwischen Berufsverhalten und Alltagsverhalten, zwischen Berufsleben und Privatleben.“ (Heinrich Jacoby)

Heinrich Jacoby widmete sich Zeit seines Lebens der Frage des Leistens und Lernens. Jedes „unbegabte Verhalten“ könne durch Nachentfaltung gewandelt werden. Dies geschehe bei „genügender Neugierde“ durch „zweckmässige Aufgaben“.

Bewegungsbereitschaft wecken.

Tastend probierend.
Erforschen.
Hören aufkommen lassen statt  nachzudenken.
Absichtsloses Sehen statt analysierendes Glotzen
Keine Leistung auf Vorrat ohne Beziehung zu einer Aufgabe.
Sich hören beim Sprechen
Affekte abklingen lassen.
Nicht Machen-wollen.

Derartige Versuche lassen sich in den Alltag einbinden.

Ändern müsse sich die Mentalität,  die Einstellung zu den Möglichkeiten des jungen Menschen. Über Bewusstwerdungsprozesse in die eigenen „unzweckmässigen“ Verhaltensweisen, meint, das Erkennen und Erfahren des noch nicht stimmenden und „störenden“ Verhaltens könne verändert werden.  Sein Konzept: Stolpern sei der erste Schritt zur Veränderung des Verhaltens.  Es wecke das Interesse , sich zu mobilisieren für eine bewusstere Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten.
Es sensiblisiere für das Stimmende in sich.

Wie sie Stolpern lernen,  wie sie unproduktives, routiniertes oder unzweckmässiges Verhalten bei sich selbst entdecken können, das sollte Menschen gelehrt werden. Das Ziel solchen Vorgehens sei eine Mobilisierung, eine Ermutigung zu Entdeckungsreisen. Die Folge sei ein Erwerb von Fähigkeiten, an die man zuvor nicht glaubte.

Gebt den Frauen ein Zimmer und 400 Pfund zum Leben, und ihr werdet sehen…, auf diese Weise formulierte es Virgina Woolf vor einigen Jahrhunderten.

Jene Menschen auf diesem Foto unternahmen eine sehr kreative Entdeckungsreise.
Schade, dass so viel kreatives Potential in  Menschen auf dieser Welt so gar keine Beachtung findet.
Ich bin davon überzeugt, diese Erde und wir Menschen als Gesamtheit könnten genau diese Kreativität gut gebrauchen.
Ideenreichtum unter erschwerten Bedingungen in Afrika.