Du, wer weiß..in 20 Jahren

harmonie1

Gestern traf ich auf eine Bekannte. Sie hätte mich an einem winzigen Punkt dieser Erde fast über den Haufen gerannt. Ich hätte ja im Traum nicht daran gedacht, dass man sich wiedersieht.  Das kann ich deshalb mit hundertprozentiger Sicherheit sagen, weil ich sie nicht, naja ähm…nicht so besonders leiden kann.
„Ella, so eine Freude!“, sagte ich.
Sie tupfte mit einem Taschentuch auf ihrer Stirn umher.
„Ja…Wahnsinn…echt toll! Stell dir vor!“, sagte sie aufgeregt.
Ich sagte: „Ja…“ Ich konnte es noch immer nicht fassen. Die Wahrscheinlichkeit geht doch fast gegen Null, sich an einem winzigen Punkt zu begegnen, wenn man die Millionen von Qudratmetern an Fläche der Erde vor Augen hat. Aber eben nur fast!
Sie sagte noch mal: „Stell dir vor!

frau1 Der Tag fing schon mal gut an.
Mein Bademantel hing nicht an der richtigen Stelle. Total unnormal.
Wehe einer lacht!

Freitagmittag.
Ich freue mich auf Risotto.
Kaum Zuhause stelle ich fest, die Töpfe sind gähnend leer.
Auf dem Tisch liegt ein Magazin „Schlank in den Sommer“
Wo ist mein Risotto?“, frage ich.
Mach dir ein Müsli“, sagte er mir ungerührt.
Na toll! Die Diskussion war ja so was von beendet danach.

Dann – pass auf: Ich steige wütend in meinen roten VW Golf ein: orgel- orgel- orgel – eiern  70.000 Menschen mit einem knallroten VW Golf vom Parkplatz. Ich bin so irritiert und fahre direkt in einen von ihnen hinein. Super-mega-peinlich. Ich meine, stell dir das doch mal vor! Du kannst überhaupt nicht mehr sehen, ob der da hinter dem Steuer Geld hat und deswegen ganz logisch hinter einem Lenkrad eines mächtigen Touareg sitzt oder nicht. Alle fahren sie das gleiche Auto. Na super, oder?
Dann komme ich mit meinen Kollegen in den letzten Wochen nicht mehr klar. Sie sind nie da, wenn ich sie brauche. Sie sind fordernd, helfen mir überhaupt nicht. Sie sind dauernd genervt.  Die lassen mich ja so was von doof stehen, dass mir dafür echt die Worte ausgehen, um dir zu beschreiben, wie doof! Bei denen könntest du eine Stecknadel  fallen hören, wenn denn jemand mal auf die Idee käme, eine fallen zu lassen. Ich bekomme einfach nicht das, was ich will. Also alles in allem: Ein ödes Beziehungs- und Arbeitsleben, ein echter Mist-Tag und der morgige wird garantiert nicht viel besser werden. Wie verhext. Auf mir lastet ein Fluch!“
Ella schien sehr unentspannt.

„Wow! Naja, …also…hmm..“, säuselte ich. Jetzt werde ich es tun –  nur die Sonne ist mein Zeuge! Perfekt, dachte ich.
„Also Ella, es gibt Gutes und Schlechtes im Leben, aber es gibt auch den größeren Plan, der hinter diesem Prozess steckt.Und es gibt jede Menge Ego, Anhaftung, Angst, Verunsicherung und Begierde in uns Menschen. Und so sammeln wir Erfahrungen. Ich denke, entscheidend ist nicht das Erlebnis an sich, sondern was sich daraus lernen lässt.“

Ich guckte in das entnervte Gesicht von Ella.

Und dann machte ich weiter: „Wir sind so `ne Art Entwurf, Fragmentarisches, Unfertiges. Auf der grundlegendsten Ebene ist der Vertrag für alle Menschen gleich: Nimm alle unharmonischen -lieblosen- Energien und verwandle sie. Wir sind hier um unser Herz zu öffnen und uns als Seele größer zu machen, um dort hinzuwachsen, was wir in Wirklichkeit sind.“
„Was sind wir denn in Wirklichkeit?“, fragte sie und machte dabei ein Gesicht, als würde sie einen Apfelkuchen in 13 485 Teile zerlegen.
„Liebe“, antwortete ich auf Anhieb. „Wir sind hier um uns in einer Ganzheit zu integrieren. Du bist nicht auf die Welt gekommen, um Risotto zu essen, sondern um deine Widerstände gegen irgendeinen Aspekt des Lebens aufzulösen, um Energien aus allen früheren physischen Leben zu heilen, um die Wege dorthin zu eröffnen, die noch blockiert sind, um alte Muster aufzubrechen, um Vorurteile, Ressentiments, Groll oder Schuldgefühle aufzugeben. Alles in deinem und meinem Leben – jeder Augenblick, jeder Kampf – ist der Pfad. Darum gibt es Karma.“
Woraufhin Ella fragte: „Ist das Physik?“
„Boah! Ella!“
„Hmm. Was denn?“

karma
„Karma ist ein Entwurf unserer Seele. Wir sind mehr als nur Körper und Verstand. Es gibt da so etwas wie eine vorgeburtliche Lebensplanung. Darum hat alles, was geschieht in unserem Leben, einen tieferen Sinn. Du nimmst doch gerade wahr, dass vieles in deinem Leben nicht nach Plan läuft. Jedenfalls nicht nach deinem Plan. Wir meinen es gut, geben uns Mühe und landen doch daneben.
Karma ist nicht Bestrafung. Vielmehr zahlen wir in diesem Leben energetisch etwas für unsere Zukunft ein. Karma ist nicht unabänderliches Schicksal. Karma ist wandelbar.Verändert sich dein Bewusstsein, verändert sich auch dein Karma. Karma ist Lektionen lernen.  Der Schlüssel dazu sind unsere Gedanken. Arbeitest du daran, Ausgewogenheit, Frieden und Harmonie in das Leben anderer Menschen zu bringen, so bringst du all diese Dinge auch in dein eigenes Leben. Das damit zusammenhängende Karma löst sich dann auf. Aus diesem und anderen Leben. Manchmal liegt die Absicht in einer Reaktion auf Erfahrungen aus früheren Leben begründet. “

„Du meinst Theo könnte mir mein Risotto nicht gegönnt haben, weil er sich in einem früheren Leben abrackern musste und ich sein Spiegel bin, damit er sein Muster der Vergeltung erkennt?“, fragte Ella.
Ihre Fragezeichen hörte ich förmlich in ihrem Kopf würfeln.

„Ich glaube, dabei geht es eher um dich und um dein Ego! Es geht nicht nur um die kleinen irdischen Freuden. Es geht nicht um die Autos am Fließband, die uns mit 280 PS gegen eine Betonwand brettern lassen. Wir haben voneinander zu lernen. Es geht um Heilung, um Verbindung, um Wachsen und um Ankommen. Es geht um unseren verletzten Teil in uns, den wir annehmen lernen müssen. Wir sollen in unsere Wahrheiten hineinwachsen. In die Wahrheiten, die schon längst in unseren Herzen bereit stehen. Wir reifen in all unseren Irrtümern. Fragend, erklärend, zielend, verfehlend, wieder fragend. Der einzige Weg die Wahrheit zu erkennen, ist ihre vielen Hüllen zu durchleben.

Es gibt angenehme und unangenehme Geräusche im Leben.
Es gibt Gedanken wie schlecht, gut, sollte, sollte nicht, ich, du……
Es gibt Überzeugungen, Schreckensvorstellungen, Dinge, die nicht nach unserem Willen laufen.

Wir kommen durch sie „zur Sache“….in eine ernsthafte Diskussion mit uns selbst.

In solchen Momenten deines Lebens können sich dramatische Welt öffnen – eine nach der anderen. Wir sind nicht hier um des Leidens willen, sondern um an ihnen zu wachsen.
Wir sind mehr als nur Körper und Verstand. Es gibt da etwas Fließendes, etwas Schwingendes um uns herum. Das Universum ist mehr, als du bisher gedacht hast. Acht auf deine Gedanken und deine Wünsche, sie könnten wahr werden…. Vielleicht nicht unbedingt in diesem Leben und auch nicht auf die Weise, die wir uns vorgestellt haben…Wer weiß, …in 20 Jahren wird vielleicht jeder auf Anhieb wissen, dass es hier auf Erden nicht nur um unsere persönliche Ego-Reise geht und es etwas Größeres gibt als uns selbst. Dass man der Welt dienen kann und dass das,was anderen geschieht, nicht zu trennen ist, von dem, was uns geschieht. Es gibt auf dieser Erde viel zu lernen, es gibt viele Facetten
Ich glaube, die meisten Erfahrungen, die wir zur lernen haben, drehen sich um „Ich genüge mir nicht selbst“.  Die Seele weiß, dass sie sich immer selbst genügt- selbst in den schwierigsten Leben.

Ich gehe mal davon aus, dass unsere Seele sich jeden Gedankens, den wir denken,  jeden Gefühls, das wir fühlen, jeden Wortes, das wir sagen, und jeder Handlung, die wir ausführen, bewusst ist. Die Seele schaut uns quasi über die Schulter und sagt Ja, hier geht`s lang oder Nein, dies ist nicht der richtige Weg. Gewinnen Wünsche die Oberhand, die auf dem Ego, der Angst oder übermäßiger Anhaftung beruhen, kann das Karma eine ganz andere Richtung einnehmen. “

Ella machte ein paar internationale Handzeichen. Frei übersetzt: Jetzt mach mal `ne Pause.
„Ist ja alles schön und gut. Es geht also nicht darum, wer hat den schnellsten, den größten, den teuersten Wagen? Wer hat`s drauf? Wer ist der Loser? Oder- was-auch-immer. Es geht um energetische Resonanzfelder und Denkmuster, die wir aufheben sollen – selbst jene, die uns gar nicht bewusst sind. Wie können wir denn diese Denkmuster auflösen?“

„Indem wir alten Erinnerungen, die aufgeladen sind mit emotionalen, mentalen und physiologischen Informationen ihren Druck nehmen. Indem wir die Bedeutung des Erlebnisses von Angst und Schmerz und Einengung umwandeln in Selbstvertrauen und Freiheit. Indem wir uns von Schlussfolgerungen und ungesunden Gefühlen lösen. Wenn Gefühle zum Ausdruck kommen, tritt Heilung ein. Unterdrücken wir sie, verstärken sie sich. Indem wir nicht mehr durch die Mangelbrille schauen. Indem wir unsere Energie des Mangels zur Energie der Fülle schwenken und schauen, womit wir gesegnet sind. Ein Gefühl ist Energie und Energie will immer fließen. Liebe, Vergebung und Heilung sind die bestimmenden Themen. Indem wir verstehen lernen, warum uns manche Themen im Leben begegnen und darum wissen, dass so manches Problem aus vorherigen Leben im Wege steht. Indem wir auf unserer Tafel, das Wort „wertlos“ streichen und an die Stelle „geliebt“, „liebend“ und „liebevoll“ schreiben.  Indem wir unser Herz öffnen.“

 

 

 

 

 

 

 

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Was lenkt unser Leben?

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Viele Menschen haben das Gefühl, dass ein verborgenes Schicksal ihr Leben regiert. Und Physiker und Hirnforscher bestätigen diese Vermutung. Sie sagen: Die Zukunft steht ebenso fest wie die Vergangenheit! Das Gehirn sei nicht darauf programmiert, an Zufälle zu glauben.

Nach der klassischen Newton’schen Physik und nach der Einstein’schen Relativitätstheorie ist das Weltall deterministisch: Aus einem bestimmten Ausgangszustand folgt zwangsläufig ein bestimmter Folgezustand. Ohne Möglichkeit zur Abweichung folgt so ein Zustand auf den nächsten, die Kette der Folgen kann bis ins Unendliche fortgeschrieben werden. Das bedeutet: Jeder Gedanke, jeder Windhauch und jedes fallende Blatt ist seit dem Augenblick des Urknalls vorherbestimmt.
Sogar die Unordnung( Chaosforschung) folge einer inneren Ordnung.

Ich höre schon Ihren Aufschrei: Wo bleibt denn da die Willensfreiheit des Menschen? Wie viel ist denn vorherbestimmt – von den Genen, der Erziehung, der Familiengeschichte, dem Schicksal?

 

Wie das so ist mit der Wissenschaft. Die einen sagen dies, die anderen sagen anderes.

Die Quantenphysik widerlegte  jene Annahme ein ganz schönes Stück weit. Allerdings verschwindet dort auch der Zufall. Als Einzelereignis habe er keinen Platz im Universum. Ob jemand mehr Gefallen an der Synchronizität von Ereignissen und an die Kräfte des Unbewussten oder es eher Zufällen zuschreibt, hänge  letztlich vom Glauben der jeweiligen Person ab.  Und der Glaube an das Schicksal, der lebe ungeschwächt im Leben von uns Menschen weiter, sagen sie –  und das, obwohl wir längst an offene Lebenswege gewöhnt sind.

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Im Zweifelsfall glauben Sie doch einfach an dasjenige von beiden, das Ihnen mehr Kraft gibt.
Egal, was uns begegnet. Wir haben es in der Hand, etwas Gutes daraus zu machen.
Verabschieden und Loslassen liegt allein in unseren Händen. Egal von was,  ob von Vorstellungen, von Menschen, von irrigen Ansichten, von falschen Überzeugungen, von Sorgen, von Mutlosigkeit, von Zuständen der Niedergeschlagenheit, von Missklang, von Zwietracht, von Sklavendiensten, von Kriegsspielen anderer oder von Ängsten, es liegt bei uns. Das nimmt uns niemand ab.

Ich persönlich glaube an die Kraft des Unbewussten. Ich habe keinen Zweifel daran, dass es Sychronizität im Leben von Menschen gibt, erzählt  mein ganz persönliches Leben davon. Ich glaube auch an die Stimme der Intuition, an jene Innere Stimme, die uns Wahrheiten übermittelt, die wahrzunehmen uns nur leider ein wenig abhanden gekommen ist.

 

Im südindischen Städtchen Calicut gibt es Kundige, die über beschriftete Palmblätter verfügen, alle angeblich 5000 Jahre alt, auf denen, so heißt es, die Schicksale aller Menschen geschrieben stehen. In einer verschnörkelten altindischen Sprache, die heute nur wenigen zugänglich ist.

Es gibt Kundige, die machen Visionsschauen und erkennen – ohne jenen Menschen im Leben jemals zuvor begegnet zu sein – auf den Punkt, um welches haarige Problem es gerade im Leben dieser Person geht. Sie berichten ihnen aus ihrer Vergangenheit.

Es gibt Menschen, die Aura  lesen können. Es gibt Menschen, die als Medium agieren und Kontakt zur „Andernwelt“ haben und Lebenden von Dingen  berichten, die von so persönlicher Art sind, dass es einem jeden Zweifel an der Glaubhaftigkeit nimmt.

Es gibt Kundige, die vermögen Menschen mitzuteilen, was ihnen in ihrer Vergangenheit begegnete und was sie in  ihrer Zukunft erwartet. Die Maya, die Hopi und andere indigene Völker machten Vorhersagen über Jahrtausende hinweg. Sie sahen Menschen mit eisernen Wagen auf  breiten Wegen fahren, noch bevor das Auto überhaupt erfunden war.  Sie wissen um die Kraft der feinstofflichen Energien und zyklischen Programmmuster dieser Welt.

Schon die griechische Ödipus-Sage illustriert diesen Sachverhalt: Darin wird dem Königssohn Ödipus vom Orakel geweissagt, dass er seinen Vater töten und seine Mutter heiraten werde. Ödipus versucht dem Schicksal zu entgehen, aber durch eine Abfolge von Zufällen verwirklicht sich die Weissagung doch. Zufall und Schicksal, so lehrt die antike Sage, scheinen eng miteinander verwoben – oft so eng, dass wir sie im täglichen Leben nicht auseinanderhalten können.

Eine Frau bereist die Philippinen. Kurze Zeit später lässt sie sich dort für den Rest ihres Lebens nieder. Ein Züricher erkankt an Malaria, ohne dass er je ein gefährdetes Gebiet bereist hätte. Ihn erwischte eine afrikanische Mücke an Bord eines Flugzeugs auf der Reise in eine andere Stadt. Eine Frau findet ihre Wurzel über die Begegnung in einer fremden Stadt mit einem Straßenschild. Es macht Klick in ihr und sie kann ihr Kindheitstrauma auflösen. Knapp dem Tod entkommen, auf verschlungenen Pfaden die große Liebe gefunden, eine Bahn später und man wäre sich nicht begegnet. Oft begreifen wir erst Jahre später, wie entscheidend diese „Zufälle“ für unseren Lebensweg waren. Oft sind es unvorhersehbare Details, die über Glück oder Unglück bestimmen. Ein Kleinigkeit reicht manchmal aus, um eine ganze Biografie umzuschreiben. Das Flugzeug, der Reifen platzt, es stürzt ab und reißt 109 Menschen mit in den Tod. Eine Frau hatte einen Platz darin gebucht und verpasste das Flugzeug.  Schutzengel oder Zufall?

Geschichten, die uns verblüffen, erstaunen, zum Weinen oder Lachen bringen. Geschichten, die uns vermitteln, dass in ihr ein verborgener Sinn steckt. Kein blinder Zufall – nein, klug und hellsichtig hatte das Leben agiert.  Vielleicht wissen Sie selbst von einigen zu berichten?

 

love emotionen

So leuchten wir in Momenten unterschiedlichster Gefühlszustände

Alles schwingt in Form von Wellen. Manche Physiker glauben, dass der Kollaps der Wellenfunktion erst durch unser Bewusstsein verursacht wird. Die Wellenfunktion kollabiert in dem Moment, in dem wir mit unserem Bewusstsein die Überlagerungen der Möglichkeiten anschauen. Die Welt wird durch unser Bewusstsein erst erschaffen.

Quantenphysik trifft Bibel:

„Nun waren ja die Werke von Anbeginn der Welt fertig“ liest man im Hebräerbrief 4,3. .
„Was geschieht, das ist schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist“ , sagt der Prediger Salomon 3,15.
„Siehe, ich will meine Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll.“ (Maleachi 3,)

Ich glaube an eine Höhere Intelligenz, an die Kraft der Gedanken, an das „Königreich“, das wir in uns finden können.  Wir sind König im Reich unserer Vorstellungen, Gedanken und Gefühle. Manchen können wir den Zutritt verwehren. Als König ordnen wir an und es wird geschehen. Meine Stimmung und Überzeugung ist der Befehl, dem ich meinem tieferen Bewusstsein erteile. Wir schicken immer Boten voraus, die uns den Weg bahnen. Gedanken, Vorstellungen, Gefühle führen unsere Befehle aus.

Was immer wir tief empfinden, wir ersehnen und als wahr akzeptieren, wird Wirklichkeit. Wir erfinden Harmonie nicht, sondern stellen sie her durch unsere geistige Einstellung. Wie könnten wir uns etwas etwas vorstellen, dass nicht – wo auch immer – auf der geisten Ebene schon vorhanden ist?

Mit dem Vorhersagen hinsichtlich des Schicksals einer Kaffeetasse sei das aber keine so leichte Sache, sagt die Wissenschaft. Alle bisher produzierten Rechner zusammen würden nicht einmal reichen, um das Schicksal einer Kaffeetasse für ein paar Minuten vorherzusagen. Allein die Beschreibung ihrer Atome, auf normales Schreibmaschinenpapier gedruckt, würde einen Stapel hervorbringen, der weit über die Grenzen unseres Sonnensystems hinausreiche. Man müsse das ganze Universum mit berücksichtigen.

 

Was aber bedeutet das für unseren Alltag? Interessanterweise ist es unerheblich, ob wir an Zufall oder an Schicksal glauben. Beide Einstellungen kann man nutzen, um damit eigene Angst oder Bequemlichkeit zu legitimieren.

In unser Leben treten nun mal Ereignisse. Ob diese Ereignisse seit Beginn des Universums feststanden, durch einen Zufall hervorgerufen wurden oder vom Schicksal bestimmt sind, darüber zerbrachen sich schon die größten Denker ihren Kopf. Wichtig ist, dass WIR sie nicht vorhersehen können.  Ein paar wenige Menschen können das schon….Für den großen Rest bleibt es wichtig , WIE wir mit den Ereignissen umgehen – ob wir es schaffen, im Unerwarteten die Chance zu erkennen oder nicht. Schauen wir auf die Chancen und nicht auf die Schwierigkeiten, wird es uns gelingen, das Beste aus der unerwarteten Situation zu machen.

Wichtig finde ich auch, zu wissen, dass Leid weder gottgewollt noch die Strafe für etwas ist.  Wir leben nicht, um ein „schweres Kreuz“ zu tragen.  Das böse Schicksal… Das sind durchaus schnelle Antworten für schmerzhaftes Leben, die gerne angenommen werden, um sich in der Opferrolle aufzuhalten.

Und ich finde wichtig, zu wissen, warum uns Ereignisse überhaupt begegnen? Ich glaube nämlich daran, dass  wir einen übergeordneten Job haben, den wir aber im Geschehen unseres Alltags schlichtweg übersehen.

Wir haben einen Inkarnationsjob. Und wir übersehen in unserem Alltag schlichtweg das Grundgesetz von Kausalitäten. Das Übersehen führt uns immer tiefer in die karmischen Verstrickungen. Wir schauen uns nicht an, was uns alles begegnet, auch nicht in zwischenmenschlichen Beziehungen. Stattdessen sind wir in Wertungen verhangen, die uns letztlich in die weiteren Miseren unseres Lebens führen.

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Ego versus Seele

Alles, was uns in unserem Leben begegnet, ist das ideale Potential für den Weg zur Heilung.  Anders formuliert: Alles, was zur Heilung ansteht, meldet sich in unserem Leben. Das jeweilige Thema meldet sich im Alltag. Unsere Ereignisse, welcher Art auch immer. Dass sich das Melden der Themen nicht immer angenehm anfühlt, ist klar.  Wie sollte man aber sonst aufmerksam werden auf das, was geheilt werden will?
Das Ego würde doch  niemals aus sich heraus erkennen, wenn es sich falsch bewegt. Unser energetisches Programm (Kausalkörper) wartet aber darauf, in Harmonie gebracht zu werden.

Und so erlaubt sich die Seele als Ganzheit einzugreifen, um zu optimieren, zu heilen, zu harmonisieren.
Darum geht es.

Wir brauchen auch nicht den Scharfrichter für andere zu spielen. Wie häufig bewerten wir Geschehnisse in anderer Leute Leben voreilig? Dabei leben wir längst nicht mehr in einer Form der Stille, in der überhaupt noch wahrgenommen werden kann, was es mit den „Zeichen der Zeit“ in unserem Alltag auf sich hat, geschweige denn im Leben anderer. Unser Wahrnehmungsfeld nimmt doch nur noch in Ausnahmefällen unsere „Innere Stimme“ wahr.
Statt zu fragen, welche Informationen bringt mir das Ereignis jetzt gerade, bewerten wir lieber voreilig. Gerne erklären wir lieber die Überbringer zu Bösen. Der wertende Scharfrichter ist immer das Ego.

Die verpackten Informationen, die hinter unseren Ereignissen liegen, werden wir nur verstehen, wenn wir uns darum bemühen, sie wertfrei zu betrachten.

Man muss nicht sogleich reagieren. Man kann im zweiten Anlauf der Betrachtung des jeweiligen Ereignisses die Bilder des Tages neutral anschauen. Gerade bei Geschichten, die einen stören.

Nur wer fragt, bekommt Anworten.
Wer wertet, hat sich schon selbst eine Antwort gegeben.

Darin liegt  die kosmische Wahrheit: Urteile nicht.

merkabah2Mit der Faszination Außenwelt, manche mögen es auch Bewältigung Alltagsstress nennen, übersehen  wir zu gerne unseren übergeordneten „Job“. Sie wissen schon, eigentlich  haben wir so eine Art Erfüllungsaufgabe zu meistern. Das Hiersein ist Aufgabe und Funktion als Teil unserer Seelenganzheit. Sowohl für die eigene individuelle Seele, wie für die schöpferische Bühne innerhalb dieser materiellen Welt in der unzählige Seelen verwoben sind.

Wir sind Inkarnierte, eingebettet in der Welt der Illusion.  Die Erde ist eine Bühne, auf der wir „spielen“ können. Hier können wir auch richtig Übles fabrizieren. Was heißt, schöpferisch zu agieren, ohne sich an die Kosmische Ordnung zu halten. Und das tun wir Menschen mit Begeisterung und Intensität.  Nur die damit verbundenen Konsequenzen, die sozusagen als Feedback zu uns zurückkehren, die bereiten uns weniger Freude.

Eigentlich stehen wir  in permanenten Konflikt mit der Kosmischen Ordnung. Damit das Geschehen aber nicht komplett aus dem Ruder gerät, bleibt der inkarnierte Aspekt unserer Seele online mit unserer Seele verbunden. Das ist die Religio – die Rückbindung. Es gibt da ein unabschaltbare Verbindung, die weder an einen Guru, an einen Schamanen, Priester oder niemand abgegeben werden kann. Unser Inkarnations-Job bleibt gleichzeitig damit verbunden, dass unser Ego die materielle Welt sinnesbezogen auf einer separaten Spielwiese in vollen Zügen geniessen kann.
Die Online-Verbindung zur Ganzheit Seele besteht und dient als Hilfestellung in der Korrekturunterstützung. Unser Innere Stimme ist die Online-Verbindung. Leider benutzen wir sie kaum noch. Also bleibt nur noch der indirekte Weg oder der Automatismus.
Automatismus ist das, was in der östlichen Tradtion seit Jahrtausenden Karma genannt wird.

karmaJede Handlung, physisch oder energetisch –  unsere Gedanken und Gefühle sind mit kausalen Konsequenzen im Fluss des Lebens verbunden. Die karmischen Konsequenzen haben die schlichte Aufgabe einer heilsamen Korrektur eines falschen schöpferischen Musters.  Es geht dabei keinesfalls um Schuld und Strafe. Wir machen uns im spirituellen Sinne nicht schuldig, wohl aber haben wir die Konsequenzen zu tragen,  nicht im Sinne einer Strafe, sondern einer Korrekturhilfe. Und manchmal unterstützt es auch „Falsches“ für die Entwicklung. Der Prozess des Karmas ist viel zu komplex, als dass unser  lineares Denken von Gut und Böse dafür geeignet wäre. Karmische Gesetze haben nichts mit Moral und Ideal zu tun, sie dienen dem Gesamtprozess, der zur Heilung führt. Darin sind negative Zwischenschritte möglich. Auch Krankheiten sind primäre Heilungsprozesse, vor allem die leichteren. Dissonante Energien werden eigenständig transformiert.

Magische Wirkkraft

Da wird also über Äonen von geschichtlichen Zeiten Ausgleich wie auch erneute Verursachung geschaffen, damit weitere „Dramen“ entstehen, entstehen können. Der große Quantensprung in diesem heilenden Geschehen auf dem Planeten ist jener Aspekt, dem Jesus ein zentrales Gewicht gab: „Ich aber sage Euch: Liebet einander!“

Eine reale Alternative zu den karmischen Korrekturprozessen, wie mir scheint.  Die transformierende Kraft der bedingungslosen Liebe.  Liebe transformiert destruktive Muster. Damit werden die im Raum wirkenden Frequenzmuster aus der Wirkung gebracht. Destruktive Programme müssen nicht mehr gelebt werden.

Unser Ego lehnt Unangehmes ab. Daraus resultieren häufig Fehlreaktionen. Diese Ablehnung enthält  eine negative Wertung. Ist noch jemand anderer involviert, projizieren wir auf die andere Person. Die Tatsache, dass wir für unsere Situationen verantwortlich sind,  fällt uns schwer anzunehmen. Es sind Abdrücke der früheren Gefühle und der Gedanken. Die „eigene“ Vergangenheit hat den Stoff für die persönliche Zukunft generiert. Der Abspielmodus unserer Lebensgeschichten stammt aus der eigenen Gedanken -und Gefühlswelt und nur zu einem kleineren Teil aus dem sogenannten Tun.

Fehlreaktionen des Egos auf ein Tagesereignis heute programmieren Zukunft.  Sowohl die Opferrolle als auch die Schuldzuweiserrolle sind Fehlreaktionen. Wobei die Schuldzuweisung noch die schlechtere ist. Damit werden energetisch neue Bausteine geformt, die in der Zukunft Grundlage und Voraussetzungen  für unangenehme Folgen sind.
Die Seele versucht mit vielen kleinen Stupsern die Korrektur einer falschen Richtung. Unser Ego missversteht die Zeichen nur häufig.
Dann werden aus den Stupsern Rempler.  Auch dann kann es geschehen, dass unser Ego die Information blockiert. Fragen haben wir in dieser schnelllebigen Zeit verlernt zu stellen.  Die Seele spricht über Bilder. Es gilt daher, die Bildersprache der Seele wieder zu verstehen.

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Aus Remplern werden Dramen

Verweigert das Ego erneut die bereits heftigen „Informationen“, also verweigert es sich dem dringenden Korrekturbedarf im Lebensprozess, dann dreht sich die energetische Spirale enger und die Prozesse im Leben werden dichter.  Wir  leben in der Illusion oder Verwirrung, sodass leichte Korrekturen nicht mehr greifen. Es folgen die Schicksalsschläge.

Die Seele greift zu dramatischen Mitteln. Die Zeit wird zum Träger.  Aus der Blickperspektive des Mitgefühls sind solche Schicksalsschläge oft unverständlich. Kaum zu glauben, aber auch dramatische Zustände sind noch immer ein Instrument mit dem die Seele die Erfüllung des Inkarnationsjobs zu erreichen versucht.  Das Ergebnis ist immer ein Bewusstseinsfeld, das als Energieform weitreichendere Bedeutung hat. Auch die individuelle Seele bleibt in der Gesamtheit aller Seelen in der Pflicht. Die Seele möchte schon, dass wir glückliche und gute Begleitumstände haben. Doch die Welt der Illusion hat seine Tücken. Das Egobewusstsein trennt sich von der Ganzheit ab. Es will auf Kosten der Ganzheit seine Spielchen spielen. Dies ist aber essentiell nicht möglich und darum entstehen kausale Konsequenzen. Weil das Ego abseits der kosmischen Ordnung seine eigenen Schöpfung spielen will, besteht Korrekturbedarf.

 Die Seele bedient sich der Abdrücke, die wir im Laufe unseres Lebens in Form eines mächtigen Energiefeldes aufbauen. Das ist der Wert unserer individuellen Aura. Die Programme tragen wir in unserer Aura. Es sind Energieformen, die sich aus den laufenden Gedanken und Gefühlen bilden.  Das ist der Stoff aus dem unsere Zukunft geprägt ist.  Von aurasichtigen Menschen können sie gesehen werden. Im Kausalkörper ist alles abgespeichert. Dort ist alles abgespeichert, was der Mensch jemals getan, gedacht und gefühlt hat – dort moduliert sich der eigentliche Lebensprozess

 

Wovon das Mental- und Emotionalfeld voll ist, davon quillt der Mund über“

Aber auch das konkrete Tun eines Menschen ist vom Grundbewusstsein her bestimmt.

„Ein guter Baum bringt gute Früchte hervor.

 

Darum ist es primär wichtig, sein Bewusstseinsfeld in Ordnung zu bringen.  Die Früchte, die Taten folgen von alleine.
In der Welt der Masken ist allerdings die Kluft zwischen Schein und Sein oftmals sehr groß. Diese Grätsche hält auf Dauer kein Bewusstseinsfeld durch. Irgendwann knallt`s.

Daran glaube ich:

Alles, wirklich alles, was einem in seinem Leben begegnet, hat substantiell mit seinem Lebensprozess zu tun. Alles hat einen Sinn. Nichts ist sinnlos! Und alles stimmt. Auch wenn uns Ego uns anderes sagt.  Und nichts spielt einem das Leben ein, was man nicht braucht! Auch damit wird das liebe Ego Schwierigkeiten haben, so eine Aussage annehmen zu können.

lass leidenschaft die schlacht gewinnenEs gibt kein böses Schicksal. Das böse Schicksal ist nur eine programmatische Illusion unserer Gedankenmuster. Das Lebensspiel ist dem Prozess der Heilung und Vervollkommnung gewidmet. Niemand ist im falschen Körper. Menschliche Gedankenkräfte bewirken Manifestationen. Gleichgelagerte Gedankenimpule treffen zusammen und kumulieren sich zu Energieeinheiten.  Wir sollen unsere Muster in die heilende Energie zurückbringen. Eigentlich ist unser ganzes Erdenleben ein einziges Lern- und Heilungsprogramm eingebettet in kommunikative und soziale Formen. In einem feinen Netz von Energien begegnen uns die Summe aller notwendigen Lehrmeister, große und kleine. Und vermutlich sind unsere Lebenspartner die größten Lehrmeister. Wobei die Wertigkeit völlig irrelevant ist.

hbEs gibt keine guten und bösen Partner, sie sind immer nur Spiegel. Es ist möglich, dass Sie diese Information jetzt schockiert.  Das sind aber die hard facts. Der jeweilige eigene Mangel, den man sich in seinem Leben einspielt – zum Heilen – ist gleichzeitig das Instrument, das jemand anderer für uns bedienen muss.  Kommen Sie heraus aus Ihrer Opferrolle.  Legen Sie Ihren Hang zum Masochismus ab.  Nein, es ist nicht schön, in Selbstmitleid zu baden…. Und gerade von den engsten zwischenmenschlichen Beziehungen seine versteckten und nicht akzeptieren Mängel und Defekte dargestellt zu bekommen, ist eine harte Nuss, ich weiß. Das wir Angsthasen sind, ist auch nur eine angelernte Illusion. Vielleicht tröstet Sie das?

comiholaEs ist alles nur zum Heilen gedacht. Zum Heilen…. Hören Sie zum Heilen! Das ist karmisch und man nennt es das Resonanzgesetz.
Alle im jeweiligen Kausalkörper noch zur Heilung anstehenden Defekte ziehen im Laufe eines Inkarnationsdaseins entsprechende Partner an, die „artgleiche Defekte“ manifestiert tragen und spiegeln.  Alles, was uns begegnet, ist Information.
Hegen Sie Groll? Haben Sie die Fähigkeit zur Liebe nicht im Griff? Kritisieren oder verdammen Sie jemanden und meckern ständig über deren Unzulänglichkeiten? Wissen Sie nicht, wir bilden das in uns aus, was wir verurteilen. Das, war wir am meisten am anderen ablehnen… Schauen Sie sich nur einmal um, Beweise dafür gibt es zuhauf.  Quantenphilosophie:  Alles schwingt.  Die aufrechterhaltende Stimmung besitzt die schöpferische Kraft.

Das Ihr Lebens-Liebes-Partner für Ihr Glück zuständig ist, gilt auch nur sehr begrenzt.  Aus dieser Illusion werden wir ja auch alle irgendwann herauskatapultiert. Jeder wird auf sich selbst zurückgeworfen, um mit sich ins Reine zu kommen.  Aber wir brauchen gerade diese Partner für unsere karmischen Lebensaufgaben, um uns entsprechend zu spiegeln.

Karmische Lernprozesse sollen uns weiterstupsen. Wir brauchen es halt manchmal ein wenig dicht. Auch damit wir den Umstieg von altem Schuld-und Angst-Bewusstsein zum Bewusst-Sein im Hier und Jetzt bewältigen. Als  Spezialhektiker der Geschichte haben wir leider unser Ur-Vertrauen verloren. Die Rückgewinnung unseres Ur-Vertrauens ist gleichzusetzen mit der Rückkehr in unsere Fülle. Wir dürfen auf dem Weg dorthin auch geduldig bleiben, selbst wenn wir die an uns gerichte Information (Ereignisse) in unserem Alltag häufig nicht erkennen. Sie kommt mit der gleichen Garantie wieder,wie am Morgen die liebe Sonne. Davon erzählt übrigens auch  der heilige Maya-Kalender mit seinen zeitzyklischen Programmen und  Tagen der Fülle von 260 (Tagesenergien). Die Zeit dreht Schleife um Schleife.

Das Beste, was wir tun können, ist mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und auf unser Herz zu hören. Wir können achtsam werden, und unsere Erfahrungen und Erlebnisse richtig deuten. Wir können schauen, worum sich unsere Gedanken kreisen.  Wir haben die Wahl. Wir können uns an den stillen Ort unserer Inneren Stimme zurückziehen und Zwiesprache mit ihr halten.
Wir können uns in dieser überfluteten Welt von Informationen daran erinnern, wer wir wirklich sind.
Heil-Werden.  Bewusst-Werden.
Die Rückkehr zur Ganzheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sieben Phänomene: Woher wir kommen, Teil 4

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Schön geerdet bleiben.

 

 

„Wunderkinder“

Sind geniale Menschen „von Natur“ aus mit außerordentlichen Fähigkeiten ausgestattet, die sie zu ihren überdurchschnittlichen Leistungen befähigen?
Unsere moderne Wissenschaft kann ihr Erscheinen nicht begründen. Bereits als Säuglinge schauen sie aufgeweckt. Sie bekommen Talente in ihre Wiege gelegt, während andere ihr Können mühsam erarbeiten müssen. Sie fallen schon als Kleinkinder auf, weil ihre Denkfähigkeit und Denktempo weit über dem Durchschnitt liegt. Sie zeigen eine ungewöhnliche geistige Wachheit, benötigen wenig Schlaf und sind sehr neugierig. Sie stellen Fragen, auf die Erwachsene nicht kommen, ihr Wortschatz ist außergewöhnlich und oft stimmen ihre Bedürfnisse mit denen Gleichaltriger nicht überein. Oft gelten sie als Sonderlinge. Lernstoff langweilt sie schneller, sie stören oft den Unterricht und Lehrer wissen nicht selten nur ein:  „Sei ruhig, du weißt es sowieso“

Anne Sophie Mutter spielte mit fünf Jahren Herbert von Karajan vor.  Nach eigener Aussage,  hatte sie damals das Gefühl, als hätte sie ein solches Instrument schon einmal vor langer Zeit gespielt.Der Star-Dirigent meinte, sie sei kein Talent, sie sei ein Genie.

Leonhard Bernstein hielt sich für den wiedergeborenen Gustav Mahler. Er hielt ein Werk von ihm in der Hand und  erkannte genau jede Note.

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Stephen Wiltshire

Häufig fallen autistisch veranlagte Kinder durch ein phänomenales optisches Gedächtnis auf.
Ein junger Engländer, Stephen Wiltshire,  wurde in den Helikopter gesetzt. Die Stadt Rom  überflog man mit ihm nur ein einziges Mal. Er war in der Lage, alles Überflogene in exakter Genauigkeit nachzuzeichnen. Nicht das kleinste Detail fehlte.  Stephen ist 1974 geboren. Er ist Autist und lebt in seiner eigenen Welt. Immer schon kommunizierte der Londoner durch seine Welt der Zeichnungen.  Ich sah ihn einst in einer Film-Dokumentation. Hierzu gibt es ein Video auf You Tube:  Beautiful minds  – ein 5 Minuten-Beitrag, der Sie ins Staunen versetzen wird.

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Zeichnung des Künstlers  Stephen Wiltshire

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Stadtlandschaft

 

kimKim Peek, der im Film Rain Men auftrat, „the real Rain Men“, konnte mit sechszehn Monaten lesen. Mit vier Jahren las er den Inhalt von acht Lexikon-Bänden und zitierte sie aus dem Gedächtnis. 12000 Bücher behielt er vollständig in Erinnerung. Mir selbst begegnete der Rechen-Weltmeister Deutschlands. Blitzschnell errechnete er die Wurzel aus Zahlengebäuden und nannte die Wurzel mit einer sechstelligen Zahl hinter dem Komma.

 

 
Es scheint, als haben sie einen Erfahrungsschatz besonderer Art bereits bei ihrer Geburt mitgebracht. Sie durchbrechen gängige Denkmuster.

mini-monet

Kieron Williamson, 11 Jahre, England. Er macht sich als Mini-Monet einen Namen. Seine erste Ausstellung hatte er im Alter von sechs Jahren.

 

Nicholas Mac Mahon konnte sich mit einem Jahr problemlos unterhalten. Lesen hatte er  bereits zuvor gelernt. Er las Enzyklopädien. Er verehrte Mozart und Schubert. Er war der jüngste Teilnehmer an der Brunel-Universität, Fachbereich Computer Programmierung.

Mit vier Jahren arbeitet sich John Carter durch ein Lehrbuch der höheren Mathematik. Mit zehn Jahren studierte er bereits an der Hochschule und mit neunzehn Jahren macht er seinen Doktor in Physik. Ganesh Sittampalam, 13 Jahre,  bläst Kaugummi auf und währenddessen löst der Inder unglaublich komplizierte Mathematik- Aufgaben –  an der Universität versteht sich.

In Peru hat  Ugo Zuniga Utor im Alter von sieben Jahren an der Universität einen hochwissenschaftlichen Vortrag über das Verdauungssystem, die Anatomie und das Körpergewebe gehalten. In fünf verschiedenen Sprachen konnte er sich verständlich machen.
Chantale Colemann galt als das „klügste Kind der Welt“. Sie kam 1960 zur Welt. Schon bei der Geburt lachte sie gleich und erkannte ihre Mutter. Mit sechs Monaten sprach sie in ganzen Sätzen.  Mit acht Monaten besuchte sie den Kindergarten. Sie konnte bereits nach dem ersten Tag sämtliche Namen aller dreißig Kinder in alphabetischer Reihenfolge sagen. Mit drei Jahren verstand sie die Grundregeln des Bruchrechnens. Die Eltern sind einfache Leute, keine Genies.

Priya Pureval aus dem Bundesstaat Texas sprach mit vier Jahren nicht nur ihre Muttersprache, sondern auch Englisch, Hindi, Pandschabi und Spanisch – alle fließend. Mit vier Jahren wusste sie, sie wolle Neurochirurgin werden.

Ein Bauernbub im Kanton Luzern studierte nebenbei (!) Italienisch, Englisch und Spanisch, Hebräisch, Chaldäisch und Sanskrit und er abonnierte eine Tageszeitung in arabischer Sprache. Später kam noch Altpersisch hinzu. Gleichzeitig schrieb er sich für die Sprachen Russisch, Japanisch, Chinesisch, Armenisch, Hindustani und Türkisch an der Universität ein. Mit Leichtigkeit schaffte er sein  Studium. Er wurde früh Professor für chinesische Sprache. Am Ende beherrschte er dreißig europäische und asiatische Sprachen. Innerhalb weniger Wochen erlernte der sechsundzwanzigjährige fremde Sprachen. Er unterhielt sich gerne mit Mönchen und spürte eine innere Verwandtschaft mit diesen. Er war in Gestalt weit mehr Asiate als Europäer.

 

Viele der Wunderkinder starben früh.
Sie scheinen, als seien sie selten Auserwählte.
Herkunft- und Umweltmilieu können solche Wunderkinder nicht genügend erklären.

 

Eines der Erklärungsmodelle ist die  Wiedergeburtstheorie.

 

soul

Die Begabungen der Wunderkinder werden als Mitbringsel aus früheren Leben erklärt. Ein achtzehn Monate altes Kind, das erstaunliche Kenntnisse von europäischen Ländern und Städten hat, obwohl es im jetztigen Leben nie dort war, führt nahezu zu der Annahme, dass sich  eine Seele inkarniert hat, die sich in seiner früheren irdischen Existenz speziell mit Geografie befasste.
Welche plausible Erklärung gäbe es sonst?

Wunderkinder die Genies von gestern?

Wenn nur all das, woran wir uns erinnern können, existierte, müsste die ganze Menschheitsgeschichte auf ein paar wenige Jahrzehnte zusammenschrumpfen. Wenn nur das existierte, was wir sehen, dürfte es weder Gedanken, Moral noch Ethik geben – auch die sehen wir nicht.

Weltweit  gibt es über 3000 dokumentierte Reinkarnations-Berichte. Unter ihnen findet sich eine beträchtliche Anzahl von Fällen, welche intensiv erforscht wurden und sich nur dadurch erklären lassen, dass es sich tatsächlich um Reinkarnation handeln könnte.

Es gibt auch Menschen, die sich  ohne Rückführung erinnern. Ihre Erinnerungen sind verifizierbar. Zumeist erzählen Kinder den Eltern unaufgefordert von ihren Erinnerungen, die sie nicht auf gewöhnlichem Wege erfahren haben können. Sie erinnern sich an Häuser, an Verwandte.  Körperliche Merkmale stehen in Verbindung mit Todesursachen aus Vorleben. Es werden Details genannt, die nur Historikern bekannt sind.

Wissenschaftlich untersuchte Fälle, zwei  Beispiele.

1950 starb ein zehnjähriger Junge in einer indischen Stadt, der am Tag seines Todes seiner Mutter sagt: Du bist nicht meine Mutter. Ich will zu meiner Mutter gehen. 1951 brachte in der von ihm gezeigten Stadt eine Frau einen Sohn zur Welt. Als er viereinhalb Jahre war, begann er nachts auf der Straße zu laufen. Hielt man ihn an, sagte er, er gehöre in nach Kosi Kalan. Das ist die Stadt, in der ein Jahr zuvor der zehnjährige Junge gestorben war. Als seinen Namen nannte er den Namen des zehnjährigen verstorbenen Jungen. Er wolle nach Hause gehen. Er wusste den Namen seines Vaters. Er habe vier Geschäfte. Im Alter von fünf Jahren erinnerte sich dieser Junge an Namen von Verwandten und Freunden aus seinem Vorleben. Er wollte in sein Heimatdof zurück. Das ging so weit, dass sein Vater ihn deswegen häufig schlug. 1961 fand die Begegnung statt.  Sie fuhren mit dem Bus. Den Weg vom Bus zum Haus der möglichen Eltern fand der Junge alleine. Der Junge erkannte seine Geschwister wieder.

 

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(Quelle: http://www.der-familienstammbaum.de)

1933 stirbt Mary Sutton in Irland. 21 Jahre später kommt Jenny Cockell in England auf die Welt.  Im Alter von 35 Jahren macht sie sich auf die Suche nach ihren Kindern. Jahre zuvor tauchen immer wieder Bilder einer Frau  namens Mary in ihr auf.  Schon als Kind zeichnete sie Karten eines Dorfes. Sie wusste nur, dass der Ort in Irland lag. Ihre Bilder waren so klar, dass sie mit einer Straßenkarte den Ort entdeckte.  1989 fuhr sie hin. Sie fand heraus: 1933 verstarb eine Frau namens Mary Sutton. Diese Frau musste damals ihre acht Kinder in den Händen eines trinkenden Vaters zurücklassen. Jenny Cockell erkannte Straßen und Häuser. Sie fand auch das Haus, in dem sie einst lebte. Es war überwuchert mit Dornenbüschen. Sie fand den Besitzer des Hauses und so erfuhr sie den Namen der Familie, die damals dort lebte: Sutton. Danach gab sie Anzeigen auf. Fünf der acht Kinder lebten noch. Jenny Cockell engagierte eine Forscherin der BBC.  Sie hatte auf ihr Kinder zu treffen, die älter waren als sie. Die Forscherin  half. Sie interviewte einen Sohn und Jenny selbst und verglich die Aussagen miteinander. Die Aussagen stimmten im Detail überein. Sie erinnerte sich an ihn, als er 13 Jahre alt war. Geschichten, die sie zu erzählen begann, konnte der älteste Sohn zu Ende erzählen. Die Familienzusammenführung fand ein gutes Ende. (zwei Beispiele entnommen aus A. Böttcher, Der Familienstammbaum)

Es gibt auch Fälle in Deutschland. (Reinkarnationsforschung)

 

Immer wieder und immer wieder, bis du gelernt hast im Lichte zu lesen

Das Wohnen der Seele in verschiedenen Körpern als Stadien wiederholter Verkörperung einer und derselben Seele, die Reinkarnationslehre, ist in allen Kulturkreisen zu finden. Naturvölker auf der ganzen Welt,  bei den Ägyptern (Herod.II),  bei den Orphikern, Pherekydes (Cicero), bei den Pythagoreern, auch bei Empedokles, Plato, Vergil , bei den Indern, Persern, Griechen und Römern, sie alle  kannten den Glauben an die Wiedergeburt. Im Tibetischen Totenbuch, in den Upanishads, im Buddhismus (ohne Seele, aber Reinkarnation)  und im Hinduismus, der ältesten, noch existierenden Religion der Welt und  bei den Kabbalisten und weiteren spielt die Reinkarnation eine zentrale Rolle.

Auch im Ur-Christentum war die Reinkarnation fester Bestandteil des Glaubens. Erst 543 n. Chr. wurde sie vom römischen Kaiser Justian verurteilt und darum aus der christlichen Tradition gestrichen.

Pythagoras, Plato und Origenes, oder in neueren Zeiten Goethe, Kant und Schopenhauer, sie alle waren davon überzeugt, dass es  eine Wiedergeburt gibt. Platon lehrte schon „Leicht erworbenens Wissen ist solches, das durch das ewige Selbst in einem früheren Leben erarbeitet worden ist. Neues zu lernen, hieß für ihn sich an Früheres zu erinnern.

Wunderkinder werden als starker Hinweis für die Richtigkeit der Wiedergeburtslehre gesehen.

Origenes, der in seinem Hauptwerk „De Principiis“schrieb: „Die Menschen auf dieser Erde sind nicht erst durch ihre irdische Geburt ins Leben getreten, sondern sie haben als Geschöpfe Gottes schon ein langes Dasein hinter sich.“  Gelenkt mit einer Schar hoher Engel.  Jene die in den himmlischen Sphären blieben, sind die Engel.

Heute sagt manch ein Kirchenvertreter: „Die Verdammnis des Origenes ist eine der traurigsten Episoden in der Geschichte der christlichen Kirche“. Hinzu kamen noch ein paar Denkfehler oder Übersetzungsfehler. So sagte die Theologie: Ohne Körper gibt es keine Seele. Heute weiß man durch außerkörperliche Erlebnisse, die auch wissenschaftlich erforscht sind, dass wir Menschen gleichzeitig auf mehreren Daseinsebenen existieren könnnen. Es gibt eine Seele mit ihrem Ich-Bewusstsein, die sich auf einer feinstofflichen Ebene aufhalten kann, während der grobstoffliche Körper getrennt von ihr ist. Körper und Geistseele bilden nicht ein untrennbares.

 

Menschen, die nicht an die Seele glauben, gibt es auch schon seit ewigen Zeiten. Sie sind nichts Neues. Schon seit Jahrtausenden gab es Atheisten, die die Seele leugneten, die Wiedergeburt leugneten.

Nichts steht der Wahrheit so sehr entgegen als ein alter Irrtum, sagte Goethe einst.
Zahlreiche Einwände gibt es:

 

gymnastik0Sie (die Wiedergeburt) widerspreche der christlichen Tradition.
Meine Antwort: Die da wäre?
Hat diese kirchliche Tradition wirklich etwas mit Jesus Christus zu tun? Ist es nicht eher Paulinismus und weniger die Lehre von Jesus Christus?

Dann müsse es doch eine Besserung der Menschen geben. Seit Menschengedenken setzen sie sich aber stets mit den gleichen Problemen auseinander.
Meine Antwort: Schon in der Schule gelangen Kinder auf die nächsthöhere Schulstufe. Unser Planet gleicht einem Schulhaus. Wir kommen gemächlich voran.

Wo bleibt denn da der geistige Fortschritt? Wieso regiert noch immer Macht und Geld?
Meine Antwort: Weil wir Zeit vergeuden mit tausenden von Nebensächlichkeiten, die uns nicht weiterbringen. Weil die Angst uns begleitet. Sie ist ein Teil unserer Grundausstattung. Ja. Ja. Wir haben sie allerdings zu einer Institution gemacht. Angst hat immer Argumente. Angst will absichern. Angst liefert Gründe. Weil wir einfach nicht glauben wollen, dass es gerade die versteckten Dinge sind, die die Realität unserer Leben gestalten.
Die Bibelstelle in Hebräer 9, 27-28a wird  gerne als Gegenargument zitiert: „Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben….“ Martin Luther hat das Wort einmal sogar unterstrichen. Im griechischen Urtext ist es aber nicht unterstrichen.
In der evangelisch-katholischen Einheitsübersetzung wird Hebräer 9, 27 mit den Worten wieder gegeben: „Und wie es den Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben..“

Meine Antwort:
Das ist keine Übersetzung, sondern Interpretation. Es ist eine falsche Deutung. Denn das im Urtext stehende griechische Wort „hapax“ heißt eben nicht „ein einziges Mal“,  es heißt „einmal“.
Und was ließe sich daraus für die Reinkarnation ableiten? Nichts. In diesem Hebraer-Abschnitt geht es  um die Sühneopferlehre eines Paulus. An dieser Stelle darauf einzugehen, führte zu weit. Die Bibelstelle in Jakobus 3,5  das „Rad der Geburt“ wird in der deutschen Übersetzung dafür dreist totgeschwiegen.
Schaumschlägerei der Theologen. Es gibt Stellen in der Bibel, die auf die Reinkarnation hinweisen.
Jesus war einfach. Paulus und die Theologen machten es kompliziert.

 

herzewigkeit

„Vielleicht ist ja das, was wir Leben nennen, ein Traum und das, was wir Traum nennen, das Leben.” (Platon)

Meine Seele, ein individualisierter Teil einer Universalenergie, die das Universalbewusstsein anzapfen kann?


Es scheint da etwas zu geben, dass Seelen in den „höheren Welten“  nicht erlangen können, sondern nur in einem Körper.
Die Seele existiert, bevor sie in den Körper geht, und sie lebt, nachdem der Köper zur Ruhe gelegt wurde.
Große Dichter und Denker aus allen Völkern stimmten dieser Erkenntnis zu.
Konfuzius, Lao-tse, im Sufismus und in Persien findet sich die Lehre von mehrfachen Lichtexistenzen, der Ägypter Herodot und Empedokles lehrten die Seelenwanderung. Senecea, Plutarch, Pythagoras, die Katharer* vertraten die Lehre von der Seelenwanderung ebenso wie die Kabbalisten.

Die Seelenwanderung ist im Rahmen jüdisch-kabbalistischer Reflexion ein Element bei der Rückführung der Welt zu ihrem heilen Anfangszustand. Schon in der älteren Kabbalah, im Sefer ha-Bahir aus dem 12. Jahrhundert wird die Stelle Kohelet 1,4 im Sinne der Seelenwanderung gedeutet:
§ 104: „…ist Israel aber schlecht, so nehme ich von dem Samen, der schon einmal in die Welt gekommen ist, denn es heißt“ (Koh 1,4): „Ein Geschlecht geht und ein Geschlecht kommt.“  Im 16. Jahrhundert dann systematisch weiter entwickelt, findet sich die Lehre von der Seelenwanderung bei den Kabbalisten  im „Buch der Umwandlungen“. Die Wanderung der Seelen ist sozusagen nur ein Aspekt der Zerstreung der göttlichen Funken in der Welt. Wiedergeburt zwecks fortschreitender Vollendung in immer neuen Leben. Das Ziel, die göttliche Gegenwart in unsere gewöhnliche, alltägliche Welt hineinzulassen.

Die Kabbalisten sagen auch, Seelen aus früherer Generation können sich mit zeitgenössischen Seelen verbinden und sie zu größeren spirituellen Höhen führen.

blume des lebens3Seelenwanderung im Umfeld Jesu. Die Essener. Der jüdische Geschichtsschreiber Josephus Flavius( um 37-100) weist in seinem Buch „Der jüdische Krieg“ darauf hin, dass die Essener und andere jüdische Gruppen der Auffassung waren, dass der menschliche
Körper vergänglich und die Seele unvergänglich sei. Die Seele habe vor der Geburt bereits existiert und existiere nach dem Tod weiter. Das „Heliand-Evangelium“, das Friedensevangelium der Essener enthält folgende Hinweise:

„So wie alle Geschöpfe aus dem Unsichtbaren hervorgehen in diese Welt, so kehren sie zurück zu dem Unsichtbaren, und so werden sie wiederkommen, bis sie gereinigt sein werden… Es gibt eine Auferstehung aus dem Körper und eine Auferstehung in den Körper. Es gibt ein Aufsteigen des Lebens aus dem Fleische und ein Herabsteigen in das Leben des Fleisches.
Der Körper, den ihr in das Grab leget oder der durch das Feuer verzehrt wird, ist nicht der Körper, der sein wird, denn die kommen, werden andere Körper erhalten, wenn auch ihre eigenen, und was sie in einem Leben gesät haben, das werden sie ernten in einem anderen.

Selig sind, die Unrecht leiden in diesem Leben, denn sie werden größere Freude erleben in dem kommenden Leben. Selig sind, die Rechtschaffenheit geübt haben in diesem Leben, denn sie werden die Krone des Lebens empfangen.“ (94,2–4)

 

Jede Situation stellt ihre eigenen Aufgaben, die auf einen spezifischen Teil der Seele abgestimmt sind.

 

Der Seelenglaube ist bereits für die Neandertaler nachgewiesen.

Die Voraussetzung für schamanistische Handlungen ist der Glaube an die Existenz einer körperunabhängigen Seele, die den Körper nach dem Tod oder auch zu Lebzeiten verlassen kann. Häufig wird davon ausgegangen, dass der Mensch mehr als eine Seele hat. Eine, die das Bewusstsein repräsentiert und diejenige, die Körperfunktionen aufrechterhält. Traditionell trägt der Schamane die Verantwortung für die körperliche und seelische Verfassung der Gemeinschaft als ganzes. In ihrer Welt besitzt das Universum viele Bewusstseinsschichten, wovon eine der Mensch ist. Es war beispielsweise Aufgabe der Schamanen das Unglück von den Eskimos fernzuhalten und geraubte oder verlorene Seelen wieder zu finden.
Aus Sicht der Maya war das Blut der Sitz der Seele.  Sie glaubten an ein unendliches Fortleben der Seele und an noch viel mehr.

 karma

KARMA

Die Wiedergeburt machte ohne Karma keinen Sinn.

Der physische Körper stirbt, wenn unser “ Karma abgelaufen“ ist, sagen die Yogis.  So wie abgetragene Kleider abgelegt und neue angelegt werden, so wirft auch das verkörperte Selbst abgetragene Körper ab und betritt andere, neue.

Wir häufen Karma an. Karma bestraft oder belohnt nicht. Karma stellt lediglich die verloren gegangene Harmonie wieder her.  Uns sind Gesetze auf der geistigen Ebene mitgegeben. Das Gesetz von Ursache-Wirkung. Das Gesetz der Gegenläufigkeit – auf alles folgt eine Reaktion, bis es in der Mitte zur Ruhe kommt. Nichts ufert in Extreme aus.  Bäume wachsen nicht in den Himmel.  Wer hoch hinauswill, kann tief fallen. (Turmbau zu Babel).  Gegenkräfte zwingen zur Umkehr. Im Guten wie im Schlechten. Alles Tun kehrt früher oder später zum Verursacher zurück. Das ist so eine Art Bumerang-Gesetz.
Das Gesetz des Ausgleichs – Retourkutschen lassen oft lange auf sich warten, aber sie kommen gewiss.  Jedes Tun in Gedanken, Worten und Werken zieht Folgen nach. Alles ist in unseren Gedanken gegründet. Wir können wohl auch Gedanken zurückrufen. Durch andere Taten aufheben. Neben Einzel-Karma gibt es auch Kollektiv-Karma. Das karmische Unbewusste kennt keine Zeit, sondern nur Gegenwart. Unverarbeitete Erlebnisse können über Jahrhunderte als seelische Hypothek mitgeschleppt werden.
Nicht nur die eigenen Handlungen, auch unserer Eltern, unserer Vorfahren oder einer Gesellschaft bilden eine Kontinuität mit unseren Handlungen. Auch der Körper gehört mit zum Karma. Er ist Teil von Ursache und Wirkung.

Das Bewusstsein allerdings kann darüber hinausgehen. Meditation ist zum Beispiel keine Einmischung.  Wir werden zu einem Zuschauer auf dem Berge.

Wir sind mehr als nur Körper – viel mehr!

Alle Naturvölker haben in ihrer Mitte weise Frauen und Männer, die über ungewöhnliche Heilkräfte verfügen. Sie haben Zugang zu  höheren Energien. Es sind keine  mystischen Energien. Wir alle sind mit ihnen als ein universelles Energiefeld umgeben. Wir selbst bestehen aus Energie. Wir sind eingebettet in erschaffende und heilende Frequenzen. Was die Schamanen von anderen Menschen unterscheidet, ist ihr Bewusstsein. Bewusstsein ist der Schlüssel.

Es gibt Suggestionstechniken, die es tibetischen Mönchen in der Meditation ermöglichen,  in eisiger Kälte, bei minus 30 Grad, Hitze zu empfinden. Körperlich reagiert die Haut auf eisiges Wasser. Sofort bildet sich Gänsehaut. Innerlich fühlen sie Hitze. Andere hinterlassen Findbriefe, weil sie in ihrer Meditation erfahren, an welchem Ort, in welcher Familie sie als nächstes inkarnieren werden. Kein Science Fiction. Im Dokomentarfilm „Das alte Tibet“ zu sehen.

Der Verstand als das Wahrzeichen der Wissenschaftlichkeit verdrängte den Glauben an Überirdisches, Wunderhaftiges, Numinoses, ja selbst an das Göttliche. Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod mit einem möglichen Kontakt mit Verstorbenen oder gar die Rückkehr eines solchen in einem neuen Körper – also mögliche wiederholte Erdenleben – passen nicht in dieses wissenschaftliche Weltbild.

Keiner von uns hat Bach oder Mozart persönlich kennengelernt und doch können wir sie beim Hören empfinden, oder?
Echt ist, was unser noch nicht durch falsches Denken verdorbenens Herz erreicht.

 

Wir sehen durch zwei Augen, aber ich denke, es gibt eine dritte Möglichkeit, die Welt zu sehen. Vermutlich gibt es eine vierte, fünfte, sechste, viele Möglichkeiten, die Welt zu sehen.

Unser Menschsein ist ein Wandern im Ungewissen  und Rätselhaften. Noch kann ich meine Bahnen von gestern nicht verstehen, jene Verkettungen von Ursachen und Wirkungen, die eine Kontinuität mit meinen Handlungen bilden. Meinen vergangenen, die zurück gehen bis zum anfanglosen Anfang. Ich kann auch den Weg nicht ahnen, den ich morgen gehen soll. Und vermutlich ist es gut, wenn wir uns außen an nichts festhalten können, denn erst dann wendet sich unser ganzes Sein nach innen.

Verstandesmäßig gibt es da wohl keinen Weg, sich dem Formlosen zu nähern.

 

 

 

 

Wer mehr Tatsachenberichte lesen möchte:

http://www.reinkarnation.de/html/reinkarnationsforschung_kinder2.html

http://www.trutzhardo.com/deutsch/wiedergeburt_inhalt.html

 

* Die Katharer: christliche Bewegung (Kirche der Liebe),  12-16 Jhdt. Südfrankreich, Spanien, Deutschland. Erstmals nachweisen lassen sich Katharer 1143 in Köln. Sie lehnten das Alte Testament ab.

Einer der mutigen Wissenschaftler ist der kanadische Psychiater Professor Dr. Ian Stevenson gewesen, der sich 1960 mit der Hypothese auseinandersetzte. 1974 veröffentlichte der Wissenschaftler sein Buch „Twenty Cases Suggestive of Reincarnation, unter dem deutschen Titel Reinkarnation – der Mensch im Wandel von Tod und Wiedergeburt – 20 bewiesene Fälle. Freiburg. 1978

Ian Stevenson: Wiedergeburt – Kinder erinnern sich an frühere Leben. 1989

Trutz Hardos: Wiedergeburt . Beweise.
http://www.trutzhardo.com/deutsch/buecher.html

Herzgedanken

 

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Das Leben kann uns volle Breitseite treffen. Und hinüber sind die gesteckten Ziele und Pläne. Das Leben lacht, wenn wir Pläne machen, so scheint es. Wagnis, Probe, Verlockung alles schien möglich. Doch nun schrecken wir zurück. Wir begegnen unweigerlich der Angst. Das einzige, was wir wissen, ist, wenn wir uns zum Horizont aufmachen, werden wir über die Kante stürzen. Unser schön poliertes Selbstbild brökelt. Wir wissen nicht,  ob wir uns dem Unbekannten stellen wollen. Und dann stehen wir dort, ohne Bezugspunkt. Allein – mitten in der Bodenlosigkeit. Ein recht schutzloser Ort. Eine entnervende Erfahrung kann es sein.  Manchmal gehen uns auch die Fluchtmöglichkeiten aus. Und wenn wir keine Möglichkeit zur Flucht haben, werden die Dinge sehr klar. Unsere unerledigten Angelegenheiten leuchten quicklebendig in allen Farben. In der Regel sind andere dann besonders großzügig mit Kritik.
In das Feld gilt es sich vorzuwagen.

Die Angst kennen zu lernen, seinen Denkgewohnheiten begegnen, sie auflösen – ein Weg, der zu permanenten Demütigungen führt.  Für das Festhalten an Idealen ist dann nicht mehr viel Platz.  Es geht vielleicht mehr um den Mut zu sterben.  Dranbleiben. Weder sich noch anderen die Schuld geben. Weder ausagieren noch unterdrücken. Schatten auflösen. Dann treffen wir auf unser Herz. Licht erhellt Dunkles. Mit der Angst einverstanden sein. Nicht weglaufen. Sie wird niemals ganz gehen. Aber sie bringt uns in Kontakt mit allem Lehren, die wir jemals gehört haben. Es geht nicht darum, an einen Ort zu kommen, an dem alles vollkommen ist.

Die einfachen Antworten wollen wir zumeist nicht hören. Einfach sein. Das einfache Leben leben. Wir ziehen das Komplizierte vor.
Jeder von uns wurde wunderbar vorgesorgt. In unserem Schatzkästchen befindet sich alles. Doch irgendwann vergessen wir die absolute unendliche Seinsheit des Logos (aramäisch  El Schaddai), unser Gottvertrauen und werden von Ängsten geplagt. All die vergessenen Schätze von Liebe, Mitgefühl, Vertrauen und Frieden, die eigentlich darauf warten, hervorgeholt zu werden. Doch, doch, manchmal blitzt die Erinnerung daran kurz auf. Das geschieht meist dann, wenn uns plötzlich ein mitfühlender Mensch begegnet, wir unerwartet Hilfe erhalten, wir Liebe und Zuneigung erhalten, wo wir Kritik und Vorwürfe erwarteten.

Das Ego umhüllt unsere Seele. Es ist laut: Rücksichtslosigkeit, Ignoranz, Machtegefühl, Gier. Diese Hülle ist so mächtig, dass wir die Stimme unserer Seele nicht mehr hören. Es erstickt unser liebendes Herz. Es würgt Mitgefühl und Liebe ab.

„Die kommende Welt ist immer schon hier.
Sie wartet darauf in die wartende Welt gebracht zu werden durch die Herzen der Menschen.“

Sufi Hazrat Inayat Khan

herz einmal anders

Das Herz

 

Herzdenken


Rudolf Steiner sagt: Das Leben ist Rhythmus.
Die Quantenhysik sagt: Das Leben ist Schwingung.

Das Leben ist Tanz. Es will fliessen.

Der Anthropologe Rudolf Steiner spricht davon, dass unserer Herz in seiner Bedeutung für uns der Sonne gleichkommt. Die Sonne scheint auf die Felder der Erde, sie scheint auf alle Menschen, sie scheint auf andere Planeten. Und dauernd braucht sie ihre eigene Energie auf. Die Sonnel löst Materie auf und wandelt sie in strahlende Energie um. Ihre Licht kann überall im Weltraum gesehen werden.

Heute können wir ein ähnliches Erlebnis mit dem Herzen haben, wie man es in den alten Mysterien mit der Sonne hatte. Wir erleben in jedem Herzen eine Sonne. Diese Kraft wohnt in unserem Herzen. Sie ist die gleiche Kraft wie die Kraft in der Sonne, sowohl physisch wie geistig.
Man muss nur bemerken, dass das Herz ein geistiges Sinnesorgan ist.
Dr. Steiner sagte, dass ein Hellseher das Ausmaß der Strahlung sehen könne, die vom Herzen zum Gehirn aufsteigt.
Das Herz sei ein spirituell-geistiges Wahrnehmungsorgan. Es sei das einzige Organ, durch welches der Mensch den ätherischen Christus erleben und erkennen könne.

 

 

„Das Herz ist ein außerordentlich bedeutungsvolles Organ; denn dieses physische Menschenherz kann nur verstanden werden, wenn man das ganze gegenseitige Verhältnis, auch das geistige Verhältnis, in dem die Sonne zur Erde steht, ins Auge faßt“
Rudolf Steiner

Wenn man das ganz ernst nimmt, werden trotzdem noch Konflikte da sein, doch man wird auch erkennen, dass sich das ganze Weltbild ändert. Die Kraft des Herzens ist eine Kraft, die das Gute will, befand Steiner. Er meinte, wir müssen  unsere Aufmerksamkeit auf unserer ätherisches Herzorgan lenken.  Wir sollen uns dieser Kraft bewusst werden.

Der Ätherleib durchziehe den körperlichen Leib. Anders könne das Herz nicht entstanden sein. Dieses Ätherherz enthält gewisse Kräfte und Strömungen, und diese sind die Aufbauer, die Architekten, die Bildner des physischen Herzens. Es ist so, wie wenn Sie sich vorstellen würden, Sie hätten ein Gefäß mit Wasser. Kühlen Sie dies Wasser ab, so entstehen darin Verhärtungen, Eisbildungen. Was da Eis ist, ist Wasser, nur verhärtet, und die Formen, die die Eisbildungen haben, waren im Wasser als Kraftlinien drinnen. So ist das physische Herz herausgebildet aus dem Ätherherzen, es ist nur ein verhärtetes Ätherherz. Die Kraftströmungen des Ätherherzens haben dem physischen Herz die Form gegeben.

 

Das Herz lebt in kosmischen Rhythmen.
Der Heiler Daskalos sagt: Nichts kann in den Welten der Existenz bestehen, das einen materiellen Körper hat, ohne dass dieser ein entsprechendes ätherisches und psychisches Gegenstück besitzt. Wir haben noch höhere Körper – Zustände von Körper – Mental- und Kausalkörper. Erst unser „noetischer“ Körper, der dem „noetischen“ Körper unseres Planeten entspricht, schwimmt gliechsam in einem Ozean aus Geist-Substanz. Alle Himmelskörper befänden sich im selben Ozean aus noetischer Geist-Substanz. Und sie haben ein individuelles, noetisches Gegenstück.

Davon sprechen auch die Maya und Qechuas und Inkas  in Lateinamerika. Die Mystik der Kabbalah besagt auch, dass wir alle Teil dieses kosmischen Prozesses sind. Jeder Akt der Liebe und des Mitgefühls bringt die Schechinah, die Göttliche Mutter und den Gottvater näher zueinander.

Und auch Steiner sah es nicht anders:

„Was gewisse Zusammenhänge, die wir einfach ablesen von den Sternen, bedeuten, das lernen wir erst, wenn wir die entsprechenden Vorgänge im eigenen Organismus erfassen. Denn was innerhalb unserer Haut liegt, das ist nichts anderes als das Spiegelbild des äußeren Weltorganismus Wenn Sie also den Menschen schematisch hier haben, und Sie haben da seinen Blutumlauf irgendwie, schematisch bloß, so verfolgen Sie die Bahn dieses Blutumlaufes. Versuchen Sie die Bahn dieses Blutumlaufes zu verfolgen. Das ist im Innern des Menschen. Gehen Sie hinaus in das Weltenall, suchen Sie sich die Sonne auf, sie entspricht – darüber wollen wir dann das nächste Mal reden – dem Herzen im Innern des Menschen. Und dasjenige, was vom Herzen aus durch den Körper geht, oder eigentlich vom Körper aus zum Herzen, so unregelmäßig es eigentlich ist, das ist in Wahrheit ungefähr ähnlich den Bewegungen, die mit dem Sonnenlauf zusammenhängen. Statt abstrakte Linien zu zeichnen, sollte man in den Menschen hineinschauen. Dann würde man innerhalb seiner Haut dasjenige finden, was außerhalb im Himmelsraum ist; dann würde man aber auch den Menschen hineingestellt finden in die Weltenordnung.“

Wir sollten, statt an der Tafel zu malen, lieber die Hieroglyphen verfolgen, die in uns selbst hineingezeichnet sind. Und aus diesem Qualitativen lernen, was da draußen im Weltenall ist.  Für Steiner war nicht das Herz ein Pumpe, sondern die Blutzirkulations setzt das Herz in Bewegung. Das Herz sei das Ergebnis der Blutzirkulation, so wie die Sonne Resultat und nicht Ausgangspunkt sei. Das Zusammenwirken des Sonnensystems ergebe erst ein Sonne. Es sei eine Aushöhlung, die da spiegelt – das sei die Sonne. Für den Anthropologen war die Sonne ein saugender Hohlraum. Dasjenige, was zu uns zurückscheine, sei Licht, „Rückstrahlung, die erst durch den Weltraum hinkommt.“  Die Sonne verstehe derjenige, der das menschliche Herz versteht.

 

energiebahnen

 

Wir sind ein Mikrokosmos

In unser Wesen reicht das der ganze geistige Reichtum der geistigen Welt.  Vor unserer Geburt haben wir eine lange geistige Zeit durchgemacht. Wir kommen mit einem Karma auf diese Welt. Mit einem gemeinschaftlichen Karma und einem individuellen Karma.  Wir stehen und dem Einfluss unserer Vorfahren. Nur wenn wir das Gesamtkarma verbessern, kann auch dem einzelnen geholfen werden.
Was nicht heißt, dass wir unter diesem unabänderlichen Karma-Gesetzen stehen.  Falsch. Es steht uns frei, neue Posten hinzuzufügen.  Es gibt keine unabänderlichen Schicksalsgesetze in unserem Lebensbuch.
Es heißt aber durchaus:

Wir haben etwas miteinander zu tun!
So scheint es  zumindest. 

In jedem Schicksalsgesetz des Menschen spiegelt sich ein Spezialfall des Großen Gesetzes des  Kosmos, sagte Rudolf Steiner.

Wenn Sie also glauben, dass es ihnen gut tut, wenn Sie einen Menschen mit einem Stein bewerfen  es kann auch ein hasserfülltes Wort sein –  irren Sie gewaltig. Er wird sich wie ein Pfeil in ihren Äther- und Astralleib bohren. Alles, was wir an Neigungen, an Temperament, an Chakraktereigenschaften haben, strahlt fortwährend ins Universum hinein. Wir stehen mit unseren Gedanken nicht isoliert da. Wir formen fortwährend die atmosphärische Welt.  Alles, was wir denken, fühlen, Lust und Leid bleibt in der Astralwelt.

Mmh….Darüber macht auch die Akasha-Chronik erst Sinn. Auf was sonst, sollten Hellsichtige zugreifen können?
Es scheint  Zusammenhänge zwischen der astralen Welt und dem physischen Körper zu geben.
Sicherlich ist es kein Zufall, dass in der Familie Bach innerhalb von 250 Jahren neunundzwanzig Musiker geboren wurden. Naja, Nasenformen vererben sich ja auch.  Jene Seelen drängten sich zu einer Familie, die ihnen das muskalische Ohr gab. So wird es wohl gewesen sein.  Auch der moralische Mensch braucht Eltern, die ihm den geeigneten Leib vererben.

Wir tun wohl  gut daran, viel Liebe auszugiessen.….

Wir haben eine doppelte Natur, so formuliert es Daskalos.
Das göttliche Geist-Seelen-Selbst, das immerwährendes Leben besitzt, und auf der anderen Seite der Schatten unseres wahren Selbst. Wir der Mensch hier auf Erden in Zeit und Ort, an eine bestimmte Umgebung auf diesem Planeten gebunden, unsere menschliche Persönlichkeit, die dem Egoismus zum Ausdruck verhilft.

Im Klartext unser geistiges  ewiges Seelen-Selbst lebt in einer Art Übersubstanz, während wir hier als Mensch die Welt bevölkern. Wir sind aber schon alle Nachkommen des Allmächtigen (Eloha), wir leben nur momentan als Menschenwesen. Das „Königreich des Himmels ist in euch“ . Es beschreibt einen Zustand keinen Ort.  Erglänzen lassen wir unsere Art von Selbst zumeist als menschlichen Egoismus. Er ist Teil unserer Persönlichkeit. Das heißt, unsere derzeitige Persönlichkeit ist eine Mischung aus Unsterblichem, verdeckt von unserem sterblichen Selbst, das  mit einer gehörigen Portion Persönlichkeits-Egoismus versehen ist.

 

 

Wirkliches Wissen kann nicht erworben werden, aber es kann sich entfalten aus unserem Herzen.

 

pferdeglueck

Das ist innere Arbeit

Jeder Gedanke, jede Gefühlsregung, alles was unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht,  alles, was wir sehen, erschafft ein Elemental, sagt Daskalos.

Was ist ein Elemental?
Wenn wir  einen Gedanken an eine Sache verfolgen, erzeugt dies eine substantielle Form, die Daskalos Elemental nennt.  Geist-Substanz ist jetzt lebendig, folglich ist alles was aus Geist-Substanz gebildet wurde, ebenfalls lebendig. Jedes Elemental lebt, und besitzt sein eigens Leben.

Es ist zu Beginn nicht größer als ein Stecknadelkopf. Und Hellsichtige können es in dem Bereich zwischen den Augen über der Nase sehen. Das was wir als gewöhnliche Elementale bezeichnen, wird vom Gehirn, oder besser gesagt vom ätherischen Doppel unseres materiellen Gehirns erzeugt. Wenn sie dort erzeugt werden, dann gehen sie von dort aus, um später zurückzukehren. Wenn sie dann zurückkommen,  treten sie durch die sieben Energiezentren in uns ein, jetzt als sieben Elementale. Wenn sie sich dann in dem Teil unserer Persönlichkeit wieder treffen, den wir Unterbewusstsein nennen, dann vereinigen sie sich wieder.

Joshua Emanuel, der Christus, beschreibt diese Elementale, wenn er sagt: “Wenn der böse Geist den Menschen verläßt, dann geht er in wasserlose Gegenden, und wenn er zurückkehrt zu seiner Quelle, dann bringt er sieben, sogar noch gerissenere Geister-Elementale, als es selbst, mit sich.“

Nennen wir sie nicht böse, sondern negativ, entsprechend der Wirkung, die sie hervorbringen. Ich würde sagen, es sind die wenig erstrebenswerten Zustände, wie lügen, hassen, kämpfen, streiten, gewöhnen.  Sie ergreifen Besitz vom Unterbewusstsein. Sie projizieren sich in das Leben.  Und wenn wir auf unser Leben schauen, dann stellen wir vermutlich fest, dass sich die meisten unserer Begierden erfüllt haben, früher oder später. Das wiederum hängt von der Kraft und Energie ab, mit der wir die Elementale laden, sagt Daskalos. Wenn eine Begierde erfüllt wurde, gibt es seine Energie ab. Wünsche, die sich erfüllt haben, verlieren ihre Wichtigkeit. Doch da das Ego begierig ist, sein Leben zu verlängern, erschafft es ständig neue Begierden, die ihm entsprechen, sofern wir unter seinem Einfluß stehen, und das zulassen. Neue Wünsche stehen sofort an. Unser Wunsch ist das physische Gegenstück zu den Elementalen. Der Gedanke ist es, der dahintersteht. Die Elementale halten sich im Unterbewusstsein auf, die guten und die schlechten. Dorthin hat unser Persönlichkeits-Egoismus freien Zugang.

Unser Persönlichkeit-Egoismus gibt sich gerne als Lichtengel aus. Das ist es aber nicht. Betrachten wir unseren Egoismus auf eine nüchterne Art und Weise, dann sollten wir uns fragen, welche Schwierigkeiten uns Egoismus  schon bereitet hat. Feindschaft, Haß, Tränen, Schmerzen und Klagen, Scheidungen, Trennungen von denen, die wir vorher als unsere Geliebten bezeichnet haben, und die wir dann scheinbar hassen, während wir sie immer noch lieben.

herzgedanken

Feeeeeeeel your heart.

Die Liebe. Sie ist etwas, das von den meisten Menschen überaus mißverstanden wird, besonders in der Form als Besitzergreifung: mein Gatte, meine Ehefrau, meine Kinder, meine Eltern, meine Freunde. Mit diesem mein beziehen wir uns auf das Recht zu besitzen. Und der Persönlichkeits-Egoismus ist ein sehr schlechter Ratgeber. Und wenn die “geliebten“ Personen sich dann nicht so verhalten, wie es uns gefallen würde – was geschieht dann?

Menschen hassen, kämpfen und beklagen sich. Ist das Liebe? Es ist mindestens achtzig Prozent dessen, was Menschen in ihrem Leben als Liebe bezeichnen. Und was bewirkt diese Art zu lieben für die Menschen? Sie bestrafen sich selbst. Es bringt ihnen Verzweiflung, Klagen, Schmerzen und Tränen. Folgt daraus, dass diese Verhalten mit Liebe gar nichts zu tun hat? Nein, natürlich ist sogar das Liebe.
Aber es ist eben nicht die Liebe von der Joshua spricht: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ oder „Liebe deine Feinde…“

Offensichtlich sind sind das Geschöpf von Zeit, Umgebungsbedingungen, und Ort auf Grund von Begierden, falschen Emotionen und Scheinleben in Täuschung und Unwissen. Wir verwenden die Übersubstanz Geist zumeist für unseren Persönlichkeits-Egoismus.

Das Unterbewusstsein findet sich überall im materiellen Körper und kann in jedem Atom des materiellen Körpers angetroffen werden. Aktiver jedoch ist es in unserem ätherischen Doppel, sogar im ätherischen Teil unseres materiellen Körpers, wo es jedoch keine eigene Aktivität zeigt, sondern eine solche nur spiegelt. Aber im sogenannten Emotional-Körper, auch psychischer Körper genannt, ist es besonders rege. Dort ist das Reich des Persönlichkeitsegoismus. Und wir sind  umhüllt von der  Gesamtheit unserer Elementale, in der wir, als der Egoismus und als das wahre Selbst eingeschlossen sind. Wir sind Sklaven dieser Hülle, wobei diese Begrenztheit durchaus eine persönliche Hölle darstellen kann.

 

Meister über die grobe Materie, Meister über unsere Gefühle und Meister über unsere Gedanken

Wie können wir uns dieser negativen Elementale entledigen? Indem wir sie bekämpfen? – Nein. Wenn wir sie bekämpfen, schenken wir ihnen Aufmerksamkeit und damit Kraft.

 

hb

Der bekannteste Choleriker. HB-Zigarettenwerbung. Geliebt und darüber gelacht in Kindheitstagen. „Greife lieber zur…“

 

Wir können sie aushungern, indem wir uns entscheiden, an ihnen kein Interesse mehr zu haben.

Das ist also der Weg

Aber was ist mit der Willenskraft?

Man betrachte nur einmal einen Raucher, dem man seine Schachtel Zigaretten abhanden gekommen ist, wie viel Willenskraft er aufbringt, um wieder an Zigaretten heranzukommen.
Wir bringen auch enorm viel Energie auf für das Herumstreiten.

Ist das nicht ein starker Wille? Wir können mit ihm arbeiten.
Aber wie?

Vielleicht so?: Wer bist du denn Zigarette, dass ich mich von dir zum Sklaven machen lasse?

 

Das Unterbewusstsein eines Menschen empfängt Befehle, und führt sie aus, ohne darüber nachzudenken, ob sie vernünftig sind oder nicht. Es verwandelt sie einfach in Gewohnheiten.Es hört auf Befehle. Es kann sogar Krebsherde auflösen, Wunden in einem Augenblick heilen, und allerhand wunderbare Dinge tun. Es kann uns aber auch mit angsterzeugenden Autosuggestionen unter die Erde bringen, uns töten.

Wir müssen daher mit unserem Unterbewusstsein arbeiten. Durch Innenschau müssen wir die schlechten Elementale in unserem Unterbewusstsein, oder in unserer derzeitigen Persönlichkeit, was dasselbe ist, kennen lernen und ihnen die Energie entziehen.


Es gibt keine Ausrede nicht die Wahrheit zu kennen, die Wahrheit über unser Leben
und über unsere Art zu leben, während wir auf diesem Planeten weilen.

Es gibt keine Ausrede,  den Geist nicht auf eine rechte Weise zu verwenden.

Er wurde uns auf die gleiche Weise wie Luft und Sauerstoff gegeben, und es wird von uns erwartet.

Feeeeeeeeeeeeeel your heart.

 

 See me in love! See me in your heart! See me and feel me in your mind! Hear me in the lightning and see me! See me and hear me in the storm! On the sea, everywhere, as life! I am the Lord, your God, in you, as a human being. You are god! You are own being-self.“

 

 

 

 

Wie Du fühlst, hat Vorrang, vor dem, was Du weißt

karma

„Meine Gefühle sind der Ort, an dem ich l e b e. Mein Herz wusste immer schon, was gut oder wenig gut für mich war.  Verstehst du. Worauf reagierst Du zuerst: auf das, was du weißt, oder auf das, was du fühlst?“, fragte mich Önnemarie. Sie wischte sich die Zahnpasta aus dem Gesicht.
„Königin, was ist los? In welchem Melodram steckst du  heute drin? “ erwiderte ich.
„Es ist ein Krimi“, sagte sie. „Ich wollte dich fragen, ob ich dein Auto leihen kann.“

Ich spürte, wie mich eine gewisse Friedhofsruhe überkam. Act with love, Martina. Sei dankbar. Achte auf dein Verhalten. Check your motive. Ich lächelte, aber es war kein richtiges Lächeln. Das Garagentor… kam mir in den Sinn… „Meine Güte“, murmelte ich leise.  Mit 60 km/h kaum fähig, sich hinter einen LKW einzufädeln, völlig außer sich, wenn sie für eine ältere Dame am Zebrastreifen herunterschalten und stoppen soll, an ihnen mit einem Winken vorbeizischt. Ich schluckte unsicher.

Alles hat seine Zeit, dachte ich. Du kannst  auch nicht an einer grünen Knospe riechen und erwarten, dass sie duftet. Die beste Speise schmeckt ohne Salz fade. Handelst du gegen die Zeit, wirst du entweder scheitern oder sehr viel mehr Kraft aufwenden müssen, als wenn du auf den richtigen Augenblick wartest. Ungeduld ist die Wurzel aller Negativität.  Erfühle deinen Zustand, Martina.

auto

Das Objekt der Begierde. Foto: Kunze

Und dann war es ganz schrecklich, weil ich kein Wort sagte.
Önnemarie besitzt beträchtlichen Scharfsinn. Ihre Augen landeten schnell auf meinem Gesicht. Irgendwo zwischen meinen Augenbrauen blieb sie stecken.  „Komm schon Mädel, nur keine Panik“. Sie musterte mich.
Das musste ein Zeichen für irgendetwas sein. Sie hatte mich noch nie um mein Auto gebeten.

„Oh, ich bin völlig out of, begeistert von deiner Idee, mein Auto zu fahren. Ich schwebe in Glückseligkeit“, sagte ich.

Sie grinste ihr kleines Mädchen – großes Herz-Grinsen.  Das Jaulen eines vorbeifahrenden Krankenwagens zerriss den Moment.

Unter meinem Bett lag eine zerlesene Ausgabe von I Ging, das Buch der Wandlungen. Vielleicht finde ich dort eine noch passendere Antwort. Mein inneres Tao suchen, schnell. Warum bittet sie mich nicht um meine Schlittschuhe, warum ausgerechnet das Auto? Bleib in der Liebe, Martina. Es ist nur ein Auto.  Wenn ich den Samen des Scheiterns in ihre Fähigkeiten des Fahrens in meinem Unbewussten  bereits einpflanze, verschlimmert das ihren Fahrstil  . Letzeres wird dann den Rest erledigen.  Platon war ein weiser Mann. Er hatte auch einen vorzüglichen Lehrer in Sokrates.

Agathon – das letzte Gute, den letzten Grund des Seins, das Prinzip, das alles bestimmt, nennt Platon nicht Gott, sondern Agathon. Den Begriff Gott verwendet er nur für die Ideen, die von diesem Agathon abhängen beziehungsweise begründet werden. Gefährlich, klingt sogleich die Skepsis gegenüber Gott mit.  Hochherzige Fehler, weiß man doch:  ein kleiner Fehler am Anfang macht einen riesigen am Schluß. „Wer den Anfang hat, hat die Hälfte.“ Griechisches Sprichwort.  Überdenke die  Konsequenzen, lass dich nicht gleich hinreissen.
Umgib diesen Gedanken mit reiner Liebe, spüre, welches Glück es ihr bringen wird, wenn du ihr den Wagen leihst. Was ist schon ein Auto? Eben, nicht das Wichtigste. Es verschmutzt die Umwelt, raubt Unzähligen die Gesundheit und das Leben.

Es gibt Situationen, wo Menschlichkeit entscheidend ist.  Vor allem beschließe ich, mich gut zu fühlen, egal, was die Verkehrstatistiken  und ihr zerbeultes Garagentor sagen.  Ich lasse mich davon leiten, wie ich fühle. Und die Wahrheit ist: Ich fühle mich gut, wenn ich Önnemarie mein Auto gebe.  Alles andere löst sich mit einer großen Dosis Liebe auf.

Önnemarie grinste immer noch. So wirkungsvoll wie ein süßer Honigtopf, der Bienen anlockt.
„Ich fahre auch ganz vorsichtig“, sagte sie.
„Ja, klar.“ Ich nickte. Das war das Allerschlimmste. Wenn Önnemarie ganz vorsichtig fährt, drängt es sie immer an die Leitplanken.  „Meine nächste Kolumne :  Die Frau, die eine Autofahrerin sein wollte“, sagte ich.
„Wenn unsere Freundschaft weitergehen soll, musst du an mich glauben! Deine spürbaren Bedenken an meiner Fahrkunst verletzen mich tief“, sagte sie mit kräftiger Stimme, setzte sich gerade hin und strich sie die Haare hinter die Schulter. „Ist das klar?“
Ich nickte.
„Mmmh“, machte sie.
Ich sagte mir: Ich bin ein großzügiger Mensch. Ich verschenke heute Großzügigkeit.  Ich bin, der ich bin. Ich bin Liebe. Ich bin Martina mit einem intakten Auto. So wird es  heute, morgen und in Zukunft sein.  Was nützen mir all diese Gedanken, wenn sie keine Auswirkungen auf mein Leben haben, dachte ich weiter.  Karma besagt, dass alles, was du tust, Konsequenzen hat. Tust du Gutes, sind die Folgen gut. Tust du Schlechtes, sind sie schlecht. Wie du handelst, wirst du leben. Das ist nichts Mysteriöses, Unheimliches, Unklares.  Das Gesetz von Ursache und Wirkung können wir in der gesamten Schöpfung beobachten. Kein Wunder also, dass es auch unser Handeln bestimmt.
NIchtsdestotrotz: Ich bin die Handelnde. Ich schreibe mein Buch. Ich kann deshalb auch alles wieder löschen.

Tue Gutes, denke Gutes, sprich Gutes, sieh Gutes. Sei gut, und alles Negative wird weggewischt.  Auch das aus früheren Leben…hihihi…Gute Taten helfen beim Wegwischen.

„Gut, Önnemarie, ich leihe dir mein Auto“,  sagte ich. In meinen Augen tanzten kleine Lichtfunken.
„Oh, biiitte“, rief sie fröhlich. „Ich meine, es ist möglich, dass du ewig nicht über dein posttraumatisches Stressyndrom hinweg kommst, wenn ich dir ne Beule fahre. Jahrelang. “  Ihre feuchten Augen wanderten zur Mitte des Tischs und hüpften um die Obstschale herum.  Glück schwappte überall hin. Ihre Zähne nagten auf der Unterlippe, und zwischen ihren Augenbrauen waren kleine Falten zu sehen.

„Ich habe hier ein Auto mit drei Fußpedalen. Du hast zwei Füße. Mit dem linken musst du das Kupplungspedal nach unten drücken, während das rechte leicht auf dem Gas steht. Dann musst du langsam – und ich meine langsam – das Kupplungspedal kommen lassen, während du gleichzeitig mit dem Fuß das Gaspedal nach unten drückst…“ Önnemarie unterbrach mich und meinte:
“ Ja, und dann ist da noch die Bremse. Keine Ahnung, wie ich sie benutzen soll, wenn das Auto schlingert, oder damit es nicht rückwärts  auf das Fahrzeug hinter mir rollt? Ich habe ja keinen Fuß mehr übrig, wenn ich mit Gas und Kupplung bereits beschäftigt bin.“

Ich fühlte plötzlich einen sehr beeindruckenden Rat.
„Önnemarie, ich leihe dir mein Auto doch nicht. Und glaube mir, es ist zu Deinem Besten!“

Für die Generation Wachstum.Wachstum.Wachstum.

Für die Generation: Wachstum.Wachstum.Wachstum.

Önnemarie zückt ein Blatt Papier und liest mir folgende Zeilen vor:

Wenn die große Zeit kommt, da die Menschheit vor ihrer letzten härtesten Probe steht, werden auffallende Veränderungen in der Natur ihren Schatten vorauswerfen. Der Wechsel zwischen Kälte und Hitze wird intensiver werden, Stürme werden katastrophalere Auswirkungen haben, Erdbeben werden größere Gebiete zerstören und die See wird viel tiefliegendes Land überschwemmen. Nicht alles davon wird die Folge natürlicher Ursachen sein, sondern die Menschheit wird in die Eingeweide der  Erde vordringen und nach den Wolken greifen und damit ihre eigene Existenz aufs Spiel setzen.[…]  Die Hitze bedeutet Strahlung von der Erde, die Kälte das abnehmende Licht der Sonne. Nur noch wenige Jahre, und Du wirst gewahr werden, dass das Sonnenlicht merklich schwächer geworden ist.

„Beunruhigend, was! Ein Stück Karma für uns alle. Diese Zeilen könnten aus dem Bericht einer aktuellen Zeitungsmeldung entnommen worden sein. Sind sie aber nicht. Ein österreichischer Mönch des Ordens St. Johann, einer der größten Seher seiner Zeit, hatte eine Vision. Johan Friede. Er lebte von 1204 – 1257. Das ist ein Auszug einer seiner Offenbarungen.“

„Oh Gott“. Ich schluckte unsicher. „Wir sind …alle…kurzsichtig…wie heißt es…weitsichtig…. oder ist es hellsichtig?….Aber…nein, das heißt…ja, dann… Naja, nach den Wolken greifen wir doch schon lange.“ Ich erinnerte an das Haarp-Projekt. Mit Konzentration hob ich den Teedeckel, beobachte  das schwimmende Teesieb. Wenig später nippte ich an meinem Oolong-Tee.

“ Wir pfuschen in die Natur hinein, um Wetter zu verändern. Nutzlos und gefährlich.
Nebelzerstreuung, Ablenkung von Schneestürmen, Erzeugung von Erdbeben und Flutwellen, Unterdrückung von Blitzen, Besprühen von Wolken –klar, schon 1975 wurden all diese Wetter-Modifikationsprogramme durchgeführt.  Wetter-Diebstahl mit Hilfe komplizierter Technik. Auch davon war in den Siebzigern bereits die Rede. 1973 beschuldigte Honduras die USA, seinen Regen zu stehlen. Der Hurrican Fifi wurde künstlich umgeleitet. El Salvador warf der USA ähnliches vor. Dürren auf den Philippinen und den Azoren wurden mit Flugzeugen der US-Regierung beendet, um militärische Interessen zu schützen.  Unterirdische Atomversuche. Glauben wir wirklich, sie wirken sich nicht im Innern der Erde aus? Schon in der Schule lernten wir: Druck erzeugt Gegendruck“,  erklärte meine kluge Freundin streng.
„Die afrikanische Sahel-Zone lag wohl eher nicht im  strategischen Interesse  der USA?“
Sie nickte.

Meeresströmungen – die Wärmepumpen der Meere

„Da sind Kräfte im Gang, die sich nach dem Diktat von Prinzipien entfalten, die so sicher sind wie die Mathematik. Diese blaue und grüne Kugel im Raum ist ein lebendiger Organismus von großer Energie :

Fest steht, die Durchschnittstemperatur der Erde nimmt ab, während die Luftverschmutzung eine Aufheizung verursacht. Der Golfstrom führt warmes tropisches Wasser in Richtung Europa und begünstigt damit das, im Vergleich zu anderen Gebieten derselben geographischen Breite, ungewöhnlich milde Klima West- und Nordeuropas. Der damit verbundene Transport von Wärme nach Norden wird auf eine Milliarde Megawatt abgeschätzt, das sind 300 Millionen Kilowattstunden pro Sekunde. Was Computerprogramme seit Jahren vorhersagen, haben Messungen britischer Forscher bestätigt. Der Golfstrom verlangsamt sich. Das Strömungssystem, das wie eine riesige Umwälzpumpe warmes Wasser in den Nordatlantik bringt und kälteres Wasser wieder in südlichere Breitengrade transportiert, habe sich seit 1957 um etwa 30 Prozent abgeschwächt. Das berichten der Ozeanograph Harry Bryden und Kollegen vom britischen Zentrum für Ozeanographie in Southampton im Fachmagazin „Nature“. Damit droht Europa eine massive Abkühlung. Die schrumpfenden Eismassen bringen immer größere Mengen an Süßwasser in den Nordatlantik ein. Die Dichte des so verdünnten Salzwassers nimmt zunehmend ab und kann deshalb nicht mehr so leicht in die Tiefe sinken. Genau das ist aber für die Aufrechterhaltung des Golfstrom-Zyklus von entscheidender Bedeutung. Dieses gigantische erdumspannende Förderband bestimmt entscheidend das angenehm gemäßigte Klima in Nordeuropa.

In Großbritannien hat sich schon viele Jahre die Zeit, in der Pflanzen wachsen, um zwei Wochen verkürzt.  Störungen im Zirkulationssystem des Atlantischen Ozeans haben nach allgemeiner Ansicht von Klimawissenschaftlern mit zu den Klimaveränderungen während der letzten Eiszeiten beigetragen.

Afrika vertrocknet, Europa wandelt sich, das Wasser wird knapper, Meeresspiegel steigen. Menschen verlieren ihre Heimat. Bäume, Flüsse protestieren. Die Erde teilt es uns mit. Und was sagen wir: Fortschritt. Fortschritt. Fortschritt. Wachstum. Wachstum. Wachstum.

magnetische pole1

Die Tiefsee verliert an Sauerstoff, die Gletscher der Berge schmelzen, Flüsse trocknen aus, denn sie werden von Gletschern gespeist. Die Elbe, die Donau, der Rhein nur noch trockene Flussbetten?  Kannst du dir  das vorstellen? Wenn die Flüsse austrocknen, wo kommt dann das Trinkwasser her? Die Eisschmelze ist nicht mehr aufzuhalten. Das ist die Tatsache.

Die Achse des Erdmagnetfeldes verläuft nicht geradlinig im Lot durch die Mitte des Planeten, sondern  hat sich seit gut 200 Jahren schon um etwa 500 Kilometer gen Osten verschoben. Ein deutlicher Hinweis auf eine Schwächung des Magnetfeldes unserer Erde und eine damit einhergehende Umpolung, sagt die Wissenschaft. Ein Zunahme von Vulkan-Aktivitäten ist seit 1947 entdeckt. Bereits 1976 stellte man eine Intensivierung von Erdbeben auf der ganzen Welt fest. Erdbeben verschieben die Achse der Erdrotation. Nicht nur Japan ist nach dem letzten Erdbeben im März 2011 um 2,4 Meter verrückt. Die Achse hat sich ebenfalls um 17 cm verschoben. Beim Erdbeben in Chile, ein Jahr zuvor, habe sich die Erdachse um 8 cm verschoben. Kontinentalplatten drücken bei einem Erdbeben gegeneinander. Enorme Kräfte wirken.  Legt eine Eisläuferin ihre Arme enger um ihren Körper, dreht sie sich schneller. Denselben Effekt haben Erdbeben. Mit dem Ausbrechen von Vulkanen verweilen Staubwolken für Jahre in der Atmosphäre. Bodentemperaturen sinken um mehrere Grad ab. Schon 0, 8 Grad Temperaturveränderung für fünf Jahre würde ausreichen, um Veränderungen im menschlichen Verhaltensmuster zu beeinflussen.  Hoher Eisverlust im Norden, während das Eis am Südpol zunimmt.

erdbebenVulkane melden sich. Erdplatten sind in Bewegung.  Stürme, Hurrikane, Überschwemmungen, Ernteausfälle, Waldbrände. Längst ist nicht alles die Folge natürlicher Ursachen. Winde drehen in eine andere Richtung. Viele Veränderungen, die die Pole – natürlich oder unnatürlich – in eine neue Position drängen werden.

Das Universum ist von Gesetz und Ordnung durchdrungen. Missklänge sind von Menschenhand gemacht.

Wann begreifen wir endlich: Wir sind alle Eins. Es gibt nur ein Land für alle Menschen. Niemand kann Meister der Erde sein. Wir atmen die gleiche Luft. Vielleicht sollten wir dem Mond ein Lied singen. Lernen, wieder aufmerksam zu hören, zu sehen, zu fühlen.“

„Wenn wir aufhören zu hoffen, kommt, was wir befürchten, bestimmt. Ernst Bloch“, sagte ich. Das Wohnzimmer schien ein paar Zentimeter  tiefer in den Boden gesunken.

Maya-Schamaninen

Shamaninen der Mayas. Mexico. Museum Anthropologica. Xalapa. Foto: Kunze

„Die Indianer sagen, im Verlauf der Zeit hat ihr Atem (Erde)  ganze Kontinente und Meeresböden verschoben.  Sie erbricht sich, sie tobt und weint, sie bebt und überschwemmt sich. Die Alten kannten ihr Nervensystem und bauten Tempel der Heilung an ruhigen Plätzen. Energieplätze von verfeinerter Schwingung, die zu heiligen Plätzen wurden. Der menschliche Körper enthält das gleiche Netzwerk in Form von Meridianen entlang den Brennpunkten von Energie. Wenn, wie die Quantenphysik sagt, in jeder unserer Zelle ein Superhologramm des Universums steckt, dann wird die Erde sich ihrer selbst durch uns bewusst.“

„Die täglichen Krisen dieser Welt: Bequemlichkeit, hohe Leistung, Gier, Kumpanei, Unehrlichkeit, Unwissenheit,  Nicht-bewusst- sein, Furcht, Profit und einfach schlichte Dummheit, aggressives Pokern um Öl, um Wasser, die Sucht nach Kernkraft, städtisches Leben, beruflicher Alltag. Negative Eigenschaften des Einzelnen erweisen sich in einer Welt, in der Wachstum mit Fortschritt gleichsetzt wird, als ‚Vorteil‘.  Die physikalischen Ereignisse, sichtbar, spürbar. Versagen der Wirtschaft, Energieknappheit,  abnehmende Ressourcen – das ist keine höhere Gewalt. Das ist doch negative Energie, deren Ursprung  im Bewusstsein  und im Energiefeld von einzelnen Individuen und Gruppen liegt.

Wie die Herz-Königin zu Alice im Wunderland sagte: Hier musst du so schnell laufen, wie du kannst, um auf der gleichen Stelle zu bleiben. Wenn du woanders hin gelangen willst, musst du wenigstens doppelt so schnell laufen!

Die negative Energie wird sich einfach an  einem anderen Ort zu einer anderen Zeit noch stärker manifestieren.  Wir tragen alle eine gewissen Menge angesammelter Wolken negativen Karmas mit uns herum, stehen Worte und Taten im Widerspruch zum Universalgesetz.  Dabei bräuchten wir nur die Gesetze der Natur beachten.  Hausputz. Vernichtung von Negativität.

Quellen:

http://www.waltner.co.at/klimawandel/klimawandel_97.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/starker-ruck-japan-beben-verschiebt-erdachse-a-750579.html

http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1822126/Wieso-kann-ein-Erdbeben-die-Erdachse-verschieben.html, Prof. Dirk Gajewski, Institut für Geophysik, Universität Hamburg:

Wir schenken uns ja nichts

Wir schenken uns ja nichts

Zeichnung: Kunze

 

Die meisten Menschen wissen ja gar nicht, was das heißt, Freundin einer klugen Freundin zu sein. Das möchte ich mal im Detail schildern:

Das Wohnen mit meiner klugen Freundin stellt mich vor vielfältige Probleme. Räumen wir heute den Kühlschrank nach Themen auf oder doch erst morgen? Baden wir in Lavendelöl oder gönnen wir uns lieber Rosen-Orange-Vanille-Badekugeln? Essen wir als Vorspeise Veggie-Burger oder doch lieber Hummer? Zweieinhalb Stunden warte ich auf ihre Entscheidung. Ich, die Hungrige bin natürlich Stressfaktor. Eineinhalb Stunden diskutieren wir dann, wer den Stress macht. Der Haufen rote Wolle für ihren Riesenpullover kommt regelmäßig ins Wanken. Der Individualitätsnagel ist überall eingeschlagen. Das sorgt dafür, dass zumindest Önnemarie ihr Arbeitszimmer leicht wiederfindet. Sucht sie in meinem Arbeitsraum nach ihren Unterlagen kombiniert sie diesen Gang mit vorwurfsvollen Blicken zu mir. Gehen ihr die Buchstaben aus, dreht sie sich einen Meter über dem Schreibtisch mit dem Kopf nach unten hängend um die eigene Achse. Therapeuten nennen das Kontakt mit dem ICH aufnehmen. Die griechischen Care-Pakete wurden zur Verschlusssache erklärt und belagern jetzt das Kellergewölbe, Küche und Gemeinschaftsraum. Mit heruntergekurbelten Scheiben bei Eiseskälte fahren wie durch graue Städte, weil für unsere Arme kein Platz ist. Während der Fahrt rezitiert sie an die zwanzig Todesflüche und verbannt den Rest der Autofahrer in die Hölle. Vorstandsvorsitzende betrachtet sie aus schmalen Augen. Stuhlscharrend nimmt sie bei Reden von Politikern oder auf Medien-Fuzzi-Treffen in der ersten Reihe Platz und denkt darüber nach, wie man ihre Reden torpedieren kann. „Önnemarie, bitte“ und trete ihr dabei häufig gegen das Schienenbein. „Auf sechs Pfoten“ heißt ihre nächste Kolumne. Warum Tierliebe die Beziehungen von Menschen ganz schön strapazieren kann. Das Ganze wird von ihr auch als Rundfunkt-Hörspiel angedacht. Sie bemüht sich gerade, die deutsche Stimme von Sex and the City-Ikone Carrie Bradshaw zu engagieren.Seit dem machtvoll inszenierten Höhepunkt dreier Hundehalter in der Wildnis des Beueler Rheinufers ist sie davon überzeugt: Die Mitteilungsmöglichkeit der Menschen ist gewalt-ig gestört. Hund führt Rudel Mensch.

Nun schiebt Önnemarie erneut ein riesiges Paket vor sich her, latscht über einen Berg von Zeitungsartikeln und quetscht sich mit dem Paket in eine Ecke des Wohnzimmers. Sie greift zitternd zum Wasserglas. „Was schleppst du da mit dir?“, frage ich erstaunt.

„Ein großes negatives Karma-Paket!“, stöhnt sie.

„Bitte was?“
„Ein K – a – r – m – a- P- a- k- e- t!“. Sie japst erneut nach Luft.

„Önnemarie, bitte. Das hört sich beklemmend an, einsam, trostlos, öde wie das Brummen eines Kühlschranks.

„Während meiner Recherchen zu meinem letzten Buch Truth, Woran Beziehungen scheitern wurde mir klar, dass Bewusstsein Realität erschafft. Gedanken, Gefühle, Glaubensätze, Entscheidungen –  aber damit hört es nicht auf. Es scheint nämlich, dass viele Dinge vollkommen grundlos geschehen. Aber das tun sie wohl doch nicht  ganz so grundlos. Also grub ich tiefer. Und jetzt sitze ich hier mit diesem riesigen Karma-Paket. Ich muss mich mit der Bedeutung von Einflüssen aus früheren Leben im Hinblick auf das Gesetz der Anziehung beschäftigen. Soweit gelesen, teilen wir das Karma auf dieselbe Weise wie wir das Bewusstsein teilen. Es geht dabei um energetische Verbindungen. Denke dir das wie deinen DNA-Code. Bewusstsein deiner Seele sozusagen. Wegen unserer gemeinsamen Erlebnisse kehren wir zurück und stellen uns Aufgaben, die uns miteinander verbinden. Nichts Schicksalhaftes. Aber schon Muster ansehen und Lektionen lernen. Entscheidend ist aber nicht das Erlebnis an sich, sondern was man daraus lernt. Klug, was! “

„Ja, wie immer sehr klug! Gesegnet sei dein Wohlfühl-Bäuchlein. Du bist nur einen Kopf größer als das Paket. Da steckt wohl viel Karma drin. Wann hebt sich der Vorhang zur großen Karma-Geschenke-Show?“, frage ich  mit einem Minilächeln.

to be continued…