Sieben Phänomene: Woher wir kommen, Teil 4

baum umarmen

Schön geerdet bleiben.

 

 

„Wunderkinder“

Sind geniale Menschen „von Natur“ aus mit außerordentlichen Fähigkeiten ausgestattet, die sie zu ihren überdurchschnittlichen Leistungen befähigen?
Unsere moderne Wissenschaft kann ihr Erscheinen nicht begründen. Bereits als Säuglinge schauen sie aufgeweckt. Sie bekommen Talente in ihre Wiege gelegt, während andere ihr Können mühsam erarbeiten müssen. Sie fallen schon als Kleinkinder auf, weil ihre Denkfähigkeit und Denktempo weit über dem Durchschnitt liegt. Sie zeigen eine ungewöhnliche geistige Wachheit, benötigen wenig Schlaf und sind sehr neugierig. Sie stellen Fragen, auf die Erwachsene nicht kommen, ihr Wortschatz ist außergewöhnlich und oft stimmen ihre Bedürfnisse mit denen Gleichaltriger nicht überein. Oft gelten sie als Sonderlinge. Lernstoff langweilt sie schneller, sie stören oft den Unterricht und Lehrer wissen nicht selten nur ein:  „Sei ruhig, du weißt es sowieso“

Anne Sophie Mutter spielte mit fünf Jahren Herbert von Karajan vor.  Nach eigener Aussage,  hatte sie damals das Gefühl, als hätte sie ein solches Instrument schon einmal vor langer Zeit gespielt.Der Star-Dirigent meinte, sie sei kein Talent, sie sei ein Genie.

Leonhard Bernstein hielt sich für den wiedergeborenen Gustav Mahler. Er hielt ein Werk von ihm in der Hand und  erkannte genau jede Note.

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Stephen Wiltshire

Häufig fallen autistisch veranlagte Kinder durch ein phänomenales optisches Gedächtnis auf.
Ein junger Engländer, Stephen Wiltshire,  wurde in den Helikopter gesetzt. Die Stadt Rom  überflog man mit ihm nur ein einziges Mal. Er war in der Lage, alles Überflogene in exakter Genauigkeit nachzuzeichnen. Nicht das kleinste Detail fehlte.  Stephen ist 1974 geboren. Er ist Autist und lebt in seiner eigenen Welt. Immer schon kommunizierte der Londoner durch seine Welt der Zeichnungen.  Ich sah ihn einst in einer Film-Dokumentation. Hierzu gibt es ein Video auf You Tube:  Beautiful minds  – ein 5 Minuten-Beitrag, der Sie ins Staunen versetzen wird.

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Zeichnung des Künstlers  Stephen Wiltshire

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Stadtlandschaft

 

kimKim Peek, der im Film Rain Men auftrat, „the real Rain Men“, konnte mit sechszehn Monaten lesen. Mit vier Jahren las er den Inhalt von acht Lexikon-Bänden und zitierte sie aus dem Gedächtnis. 12000 Bücher behielt er vollständig in Erinnerung. Mir selbst begegnete der Rechen-Weltmeister Deutschlands. Blitzschnell errechnete er die Wurzel aus Zahlengebäuden und nannte die Wurzel mit einer sechstelligen Zahl hinter dem Komma.

 

 
Es scheint, als haben sie einen Erfahrungsschatz besonderer Art bereits bei ihrer Geburt mitgebracht. Sie durchbrechen gängige Denkmuster.

mini-monet

Kieron Williamson, 11 Jahre, England. Er macht sich als Mini-Monet einen Namen. Seine erste Ausstellung hatte er im Alter von sechs Jahren.

 

Nicholas Mac Mahon konnte sich mit einem Jahr problemlos unterhalten. Lesen hatte er  bereits zuvor gelernt. Er las Enzyklopädien. Er verehrte Mozart und Schubert. Er war der jüngste Teilnehmer an der Brunel-Universität, Fachbereich Computer Programmierung.

Mit vier Jahren arbeitet sich John Carter durch ein Lehrbuch der höheren Mathematik. Mit zehn Jahren studierte er bereits an der Hochschule und mit neunzehn Jahren macht er seinen Doktor in Physik. Ganesh Sittampalam, 13 Jahre,  bläst Kaugummi auf und währenddessen löst der Inder unglaublich komplizierte Mathematik- Aufgaben –  an der Universität versteht sich.

In Peru hat  Ugo Zuniga Utor im Alter von sieben Jahren an der Universität einen hochwissenschaftlichen Vortrag über das Verdauungssystem, die Anatomie und das Körpergewebe gehalten. In fünf verschiedenen Sprachen konnte er sich verständlich machen.
Chantale Colemann galt als das „klügste Kind der Welt“. Sie kam 1960 zur Welt. Schon bei der Geburt lachte sie gleich und erkannte ihre Mutter. Mit sechs Monaten sprach sie in ganzen Sätzen.  Mit acht Monaten besuchte sie den Kindergarten. Sie konnte bereits nach dem ersten Tag sämtliche Namen aller dreißig Kinder in alphabetischer Reihenfolge sagen. Mit drei Jahren verstand sie die Grundregeln des Bruchrechnens. Die Eltern sind einfache Leute, keine Genies.

Priya Pureval aus dem Bundesstaat Texas sprach mit vier Jahren nicht nur ihre Muttersprache, sondern auch Englisch, Hindi, Pandschabi und Spanisch – alle fließend. Mit vier Jahren wusste sie, sie wolle Neurochirurgin werden.

Ein Bauernbub im Kanton Luzern studierte nebenbei (!) Italienisch, Englisch und Spanisch, Hebräisch, Chaldäisch und Sanskrit und er abonnierte eine Tageszeitung in arabischer Sprache. Später kam noch Altpersisch hinzu. Gleichzeitig schrieb er sich für die Sprachen Russisch, Japanisch, Chinesisch, Armenisch, Hindustani und Türkisch an der Universität ein. Mit Leichtigkeit schaffte er sein  Studium. Er wurde früh Professor für chinesische Sprache. Am Ende beherrschte er dreißig europäische und asiatische Sprachen. Innerhalb weniger Wochen erlernte der sechsundzwanzigjährige fremde Sprachen. Er unterhielt sich gerne mit Mönchen und spürte eine innere Verwandtschaft mit diesen. Er war in Gestalt weit mehr Asiate als Europäer.

 

Viele der Wunderkinder starben früh.
Sie scheinen, als seien sie selten Auserwählte.
Herkunft- und Umweltmilieu können solche Wunderkinder nicht genügend erklären.

 

Eines der Erklärungsmodelle ist die  Wiedergeburtstheorie.

 

soul

Die Begabungen der Wunderkinder werden als Mitbringsel aus früheren Leben erklärt. Ein achtzehn Monate altes Kind, das erstaunliche Kenntnisse von europäischen Ländern und Städten hat, obwohl es im jetztigen Leben nie dort war, führt nahezu zu der Annahme, dass sich  eine Seele inkarniert hat, die sich in seiner früheren irdischen Existenz speziell mit Geografie befasste.
Welche plausible Erklärung gäbe es sonst?

Wunderkinder die Genies von gestern?

Wenn nur all das, woran wir uns erinnern können, existierte, müsste die ganze Menschheitsgeschichte auf ein paar wenige Jahrzehnte zusammenschrumpfen. Wenn nur das existierte, was wir sehen, dürfte es weder Gedanken, Moral noch Ethik geben – auch die sehen wir nicht.

Weltweit  gibt es über 3000 dokumentierte Reinkarnations-Berichte. Unter ihnen findet sich eine beträchtliche Anzahl von Fällen, welche intensiv erforscht wurden und sich nur dadurch erklären lassen, dass es sich tatsächlich um Reinkarnation handeln könnte.

Es gibt auch Menschen, die sich  ohne Rückführung erinnern. Ihre Erinnerungen sind verifizierbar. Zumeist erzählen Kinder den Eltern unaufgefordert von ihren Erinnerungen, die sie nicht auf gewöhnlichem Wege erfahren haben können. Sie erinnern sich an Häuser, an Verwandte.  Körperliche Merkmale stehen in Verbindung mit Todesursachen aus Vorleben. Es werden Details genannt, die nur Historikern bekannt sind.

Wissenschaftlich untersuchte Fälle, zwei  Beispiele.

1950 starb ein zehnjähriger Junge in einer indischen Stadt, der am Tag seines Todes seiner Mutter sagt: Du bist nicht meine Mutter. Ich will zu meiner Mutter gehen. 1951 brachte in der von ihm gezeigten Stadt eine Frau einen Sohn zur Welt. Als er viereinhalb Jahre war, begann er nachts auf der Straße zu laufen. Hielt man ihn an, sagte er, er gehöre in nach Kosi Kalan. Das ist die Stadt, in der ein Jahr zuvor der zehnjährige Junge gestorben war. Als seinen Namen nannte er den Namen des zehnjährigen verstorbenen Jungen. Er wolle nach Hause gehen. Er wusste den Namen seines Vaters. Er habe vier Geschäfte. Im Alter von fünf Jahren erinnerte sich dieser Junge an Namen von Verwandten und Freunden aus seinem Vorleben. Er wollte in sein Heimatdof zurück. Das ging so weit, dass sein Vater ihn deswegen häufig schlug. 1961 fand die Begegnung statt.  Sie fuhren mit dem Bus. Den Weg vom Bus zum Haus der möglichen Eltern fand der Junge alleine. Der Junge erkannte seine Geschwister wieder.

 

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(Quelle: http://www.der-familienstammbaum.de)

1933 stirbt Mary Sutton in Irland. 21 Jahre später kommt Jenny Cockell in England auf die Welt.  Im Alter von 35 Jahren macht sie sich auf die Suche nach ihren Kindern. Jahre zuvor tauchen immer wieder Bilder einer Frau  namens Mary in ihr auf.  Schon als Kind zeichnete sie Karten eines Dorfes. Sie wusste nur, dass der Ort in Irland lag. Ihre Bilder waren so klar, dass sie mit einer Straßenkarte den Ort entdeckte.  1989 fuhr sie hin. Sie fand heraus: 1933 verstarb eine Frau namens Mary Sutton. Diese Frau musste damals ihre acht Kinder in den Händen eines trinkenden Vaters zurücklassen. Jenny Cockell erkannte Straßen und Häuser. Sie fand auch das Haus, in dem sie einst lebte. Es war überwuchert mit Dornenbüschen. Sie fand den Besitzer des Hauses und so erfuhr sie den Namen der Familie, die damals dort lebte: Sutton. Danach gab sie Anzeigen auf. Fünf der acht Kinder lebten noch. Jenny Cockell engagierte eine Forscherin der BBC.  Sie hatte auf ihr Kinder zu treffen, die älter waren als sie. Die Forscherin  half. Sie interviewte einen Sohn und Jenny selbst und verglich die Aussagen miteinander. Die Aussagen stimmten im Detail überein. Sie erinnerte sich an ihn, als er 13 Jahre alt war. Geschichten, die sie zu erzählen begann, konnte der älteste Sohn zu Ende erzählen. Die Familienzusammenführung fand ein gutes Ende. (zwei Beispiele entnommen aus A. Böttcher, Der Familienstammbaum)

Es gibt auch Fälle in Deutschland. (Reinkarnationsforschung)

 

Immer wieder und immer wieder, bis du gelernt hast im Lichte zu lesen

Das Wohnen der Seele in verschiedenen Körpern als Stadien wiederholter Verkörperung einer und derselben Seele, die Reinkarnationslehre, ist in allen Kulturkreisen zu finden. Naturvölker auf der ganzen Welt,  bei den Ägyptern (Herod.II),  bei den Orphikern, Pherekydes (Cicero), bei den Pythagoreern, auch bei Empedokles, Plato, Vergil , bei den Indern, Persern, Griechen und Römern, sie alle  kannten den Glauben an die Wiedergeburt. Im Tibetischen Totenbuch, in den Upanishads, im Buddhismus (ohne Seele, aber Reinkarnation)  und im Hinduismus, der ältesten, noch existierenden Religion der Welt und  bei den Kabbalisten und weiteren spielt die Reinkarnation eine zentrale Rolle.

Auch im Ur-Christentum war die Reinkarnation fester Bestandteil des Glaubens. Erst 543 n. Chr. wurde sie vom römischen Kaiser Justian verurteilt und darum aus der christlichen Tradition gestrichen.

Pythagoras, Plato und Origenes, oder in neueren Zeiten Goethe, Kant und Schopenhauer, sie alle waren davon überzeugt, dass es  eine Wiedergeburt gibt. Platon lehrte schon „Leicht erworbenens Wissen ist solches, das durch das ewige Selbst in einem früheren Leben erarbeitet worden ist. Neues zu lernen, hieß für ihn sich an Früheres zu erinnern.

Wunderkinder werden als starker Hinweis für die Richtigkeit der Wiedergeburtslehre gesehen.

Origenes, der in seinem Hauptwerk „De Principiis“schrieb: „Die Menschen auf dieser Erde sind nicht erst durch ihre irdische Geburt ins Leben getreten, sondern sie haben als Geschöpfe Gottes schon ein langes Dasein hinter sich.“  Gelenkt mit einer Schar hoher Engel.  Jene die in den himmlischen Sphären blieben, sind die Engel.

Heute sagt manch ein Kirchenvertreter: „Die Verdammnis des Origenes ist eine der traurigsten Episoden in der Geschichte der christlichen Kirche“. Hinzu kamen noch ein paar Denkfehler oder Übersetzungsfehler. So sagte die Theologie: Ohne Körper gibt es keine Seele. Heute weiß man durch außerkörperliche Erlebnisse, die auch wissenschaftlich erforscht sind, dass wir Menschen gleichzeitig auf mehreren Daseinsebenen existieren könnnen. Es gibt eine Seele mit ihrem Ich-Bewusstsein, die sich auf einer feinstofflichen Ebene aufhalten kann, während der grobstoffliche Körper getrennt von ihr ist. Körper und Geistseele bilden nicht ein untrennbares.

 

Menschen, die nicht an die Seele glauben, gibt es auch schon seit ewigen Zeiten. Sie sind nichts Neues. Schon seit Jahrtausenden gab es Atheisten, die die Seele leugneten, die Wiedergeburt leugneten.

Nichts steht der Wahrheit so sehr entgegen als ein alter Irrtum, sagte Goethe einst.
Zahlreiche Einwände gibt es:

 

gymnastik0Sie (die Wiedergeburt) widerspreche der christlichen Tradition.
Meine Antwort: Die da wäre?
Hat diese kirchliche Tradition wirklich etwas mit Jesus Christus zu tun? Ist es nicht eher Paulinismus und weniger die Lehre von Jesus Christus?

Dann müsse es doch eine Besserung der Menschen geben. Seit Menschengedenken setzen sie sich aber stets mit den gleichen Problemen auseinander.
Meine Antwort: Schon in der Schule gelangen Kinder auf die nächsthöhere Schulstufe. Unser Planet gleicht einem Schulhaus. Wir kommen gemächlich voran.

Wo bleibt denn da der geistige Fortschritt? Wieso regiert noch immer Macht und Geld?
Meine Antwort: Weil wir Zeit vergeuden mit tausenden von Nebensächlichkeiten, die uns nicht weiterbringen. Weil die Angst uns begleitet. Sie ist ein Teil unserer Grundausstattung. Ja. Ja. Wir haben sie allerdings zu einer Institution gemacht. Angst hat immer Argumente. Angst will absichern. Angst liefert Gründe. Weil wir einfach nicht glauben wollen, dass es gerade die versteckten Dinge sind, die die Realität unserer Leben gestalten.
Die Bibelstelle in Hebräer 9, 27-28a wird  gerne als Gegenargument zitiert: „Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben….“ Martin Luther hat das Wort einmal sogar unterstrichen. Im griechischen Urtext ist es aber nicht unterstrichen.
In der evangelisch-katholischen Einheitsübersetzung wird Hebräer 9, 27 mit den Worten wieder gegeben: „Und wie es den Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben..“

Meine Antwort:
Das ist keine Übersetzung, sondern Interpretation. Es ist eine falsche Deutung. Denn das im Urtext stehende griechische Wort „hapax“ heißt eben nicht „ein einziges Mal“,  es heißt „einmal“.
Und was ließe sich daraus für die Reinkarnation ableiten? Nichts. In diesem Hebraer-Abschnitt geht es  um die Sühneopferlehre eines Paulus. An dieser Stelle darauf einzugehen, führte zu weit. Die Bibelstelle in Jakobus 3,5  das „Rad der Geburt“ wird in der deutschen Übersetzung dafür dreist totgeschwiegen.
Schaumschlägerei der Theologen. Es gibt Stellen in der Bibel, die auf die Reinkarnation hinweisen.
Jesus war einfach. Paulus und die Theologen machten es kompliziert.

 

herzewigkeit

„Vielleicht ist ja das, was wir Leben nennen, ein Traum und das, was wir Traum nennen, das Leben.” (Platon)

Meine Seele, ein individualisierter Teil einer Universalenergie, die das Universalbewusstsein anzapfen kann?


Es scheint da etwas zu geben, dass Seelen in den „höheren Welten“  nicht erlangen können, sondern nur in einem Körper.
Die Seele existiert, bevor sie in den Körper geht, und sie lebt, nachdem der Köper zur Ruhe gelegt wurde.
Große Dichter und Denker aus allen Völkern stimmten dieser Erkenntnis zu.
Konfuzius, Lao-tse, im Sufismus und in Persien findet sich die Lehre von mehrfachen Lichtexistenzen, der Ägypter Herodot und Empedokles lehrten die Seelenwanderung. Senecea, Plutarch, Pythagoras, die Katharer* vertraten die Lehre von der Seelenwanderung ebenso wie die Kabbalisten.

Die Seelenwanderung ist im Rahmen jüdisch-kabbalistischer Reflexion ein Element bei der Rückführung der Welt zu ihrem heilen Anfangszustand. Schon in der älteren Kabbalah, im Sefer ha-Bahir aus dem 12. Jahrhundert wird die Stelle Kohelet 1,4 im Sinne der Seelenwanderung gedeutet:
§ 104: „…ist Israel aber schlecht, so nehme ich von dem Samen, der schon einmal in die Welt gekommen ist, denn es heißt“ (Koh 1,4): „Ein Geschlecht geht und ein Geschlecht kommt.“  Im 16. Jahrhundert dann systematisch weiter entwickelt, findet sich die Lehre von der Seelenwanderung bei den Kabbalisten  im „Buch der Umwandlungen“. Die Wanderung der Seelen ist sozusagen nur ein Aspekt der Zerstreung der göttlichen Funken in der Welt. Wiedergeburt zwecks fortschreitender Vollendung in immer neuen Leben. Das Ziel, die göttliche Gegenwart in unsere gewöhnliche, alltägliche Welt hineinzulassen.

Die Kabbalisten sagen auch, Seelen aus früherer Generation können sich mit zeitgenössischen Seelen verbinden und sie zu größeren spirituellen Höhen führen.

blume des lebens3Seelenwanderung im Umfeld Jesu. Die Essener. Der jüdische Geschichtsschreiber Josephus Flavius( um 37-100) weist in seinem Buch „Der jüdische Krieg“ darauf hin, dass die Essener und andere jüdische Gruppen der Auffassung waren, dass der menschliche
Körper vergänglich und die Seele unvergänglich sei. Die Seele habe vor der Geburt bereits existiert und existiere nach dem Tod weiter. Das „Heliand-Evangelium“, das Friedensevangelium der Essener enthält folgende Hinweise:

„So wie alle Geschöpfe aus dem Unsichtbaren hervorgehen in diese Welt, so kehren sie zurück zu dem Unsichtbaren, und so werden sie wiederkommen, bis sie gereinigt sein werden… Es gibt eine Auferstehung aus dem Körper und eine Auferstehung in den Körper. Es gibt ein Aufsteigen des Lebens aus dem Fleische und ein Herabsteigen in das Leben des Fleisches.
Der Körper, den ihr in das Grab leget oder der durch das Feuer verzehrt wird, ist nicht der Körper, der sein wird, denn die kommen, werden andere Körper erhalten, wenn auch ihre eigenen, und was sie in einem Leben gesät haben, das werden sie ernten in einem anderen.

Selig sind, die Unrecht leiden in diesem Leben, denn sie werden größere Freude erleben in dem kommenden Leben. Selig sind, die Rechtschaffenheit geübt haben in diesem Leben, denn sie werden die Krone des Lebens empfangen.“ (94,2–4)

 

Jede Situation stellt ihre eigenen Aufgaben, die auf einen spezifischen Teil der Seele abgestimmt sind.

 

Der Seelenglaube ist bereits für die Neandertaler nachgewiesen.

Die Voraussetzung für schamanistische Handlungen ist der Glaube an die Existenz einer körperunabhängigen Seele, die den Körper nach dem Tod oder auch zu Lebzeiten verlassen kann. Häufig wird davon ausgegangen, dass der Mensch mehr als eine Seele hat. Eine, die das Bewusstsein repräsentiert und diejenige, die Körperfunktionen aufrechterhält. Traditionell trägt der Schamane die Verantwortung für die körperliche und seelische Verfassung der Gemeinschaft als ganzes. In ihrer Welt besitzt das Universum viele Bewusstseinsschichten, wovon eine der Mensch ist. Es war beispielsweise Aufgabe der Schamanen das Unglück von den Eskimos fernzuhalten und geraubte oder verlorene Seelen wieder zu finden.
Aus Sicht der Maya war das Blut der Sitz der Seele.  Sie glaubten an ein unendliches Fortleben der Seele und an noch viel mehr.

 karma

KARMA

Die Wiedergeburt machte ohne Karma keinen Sinn.

Der physische Körper stirbt, wenn unser “ Karma abgelaufen“ ist, sagen die Yogis.  So wie abgetragene Kleider abgelegt und neue angelegt werden, so wirft auch das verkörperte Selbst abgetragene Körper ab und betritt andere, neue.

Wir häufen Karma an. Karma bestraft oder belohnt nicht. Karma stellt lediglich die verloren gegangene Harmonie wieder her.  Uns sind Gesetze auf der geistigen Ebene mitgegeben. Das Gesetz von Ursache-Wirkung. Das Gesetz der Gegenläufigkeit – auf alles folgt eine Reaktion, bis es in der Mitte zur Ruhe kommt. Nichts ufert in Extreme aus.  Bäume wachsen nicht in den Himmel.  Wer hoch hinauswill, kann tief fallen. (Turmbau zu Babel).  Gegenkräfte zwingen zur Umkehr. Im Guten wie im Schlechten. Alles Tun kehrt früher oder später zum Verursacher zurück. Das ist so eine Art Bumerang-Gesetz.
Das Gesetz des Ausgleichs – Retourkutschen lassen oft lange auf sich warten, aber sie kommen gewiss.  Jedes Tun in Gedanken, Worten und Werken zieht Folgen nach. Alles ist in unseren Gedanken gegründet. Wir können wohl auch Gedanken zurückrufen. Durch andere Taten aufheben. Neben Einzel-Karma gibt es auch Kollektiv-Karma. Das karmische Unbewusste kennt keine Zeit, sondern nur Gegenwart. Unverarbeitete Erlebnisse können über Jahrhunderte als seelische Hypothek mitgeschleppt werden.
Nicht nur die eigenen Handlungen, auch unserer Eltern, unserer Vorfahren oder einer Gesellschaft bilden eine Kontinuität mit unseren Handlungen. Auch der Körper gehört mit zum Karma. Er ist Teil von Ursache und Wirkung.

Das Bewusstsein allerdings kann darüber hinausgehen. Meditation ist zum Beispiel keine Einmischung.  Wir werden zu einem Zuschauer auf dem Berge.

Wir sind mehr als nur Körper – viel mehr!

Alle Naturvölker haben in ihrer Mitte weise Frauen und Männer, die über ungewöhnliche Heilkräfte verfügen. Sie haben Zugang zu  höheren Energien. Es sind keine  mystischen Energien. Wir alle sind mit ihnen als ein universelles Energiefeld umgeben. Wir selbst bestehen aus Energie. Wir sind eingebettet in erschaffende und heilende Frequenzen. Was die Schamanen von anderen Menschen unterscheidet, ist ihr Bewusstsein. Bewusstsein ist der Schlüssel.

Es gibt Suggestionstechniken, die es tibetischen Mönchen in der Meditation ermöglichen,  in eisiger Kälte, bei minus 30 Grad, Hitze zu empfinden. Körperlich reagiert die Haut auf eisiges Wasser. Sofort bildet sich Gänsehaut. Innerlich fühlen sie Hitze. Andere hinterlassen Findbriefe, weil sie in ihrer Meditation erfahren, an welchem Ort, in welcher Familie sie als nächstes inkarnieren werden. Kein Science Fiction. Im Dokomentarfilm „Das alte Tibet“ zu sehen.

Der Verstand als das Wahrzeichen der Wissenschaftlichkeit verdrängte den Glauben an Überirdisches, Wunderhaftiges, Numinoses, ja selbst an das Göttliche. Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod mit einem möglichen Kontakt mit Verstorbenen oder gar die Rückkehr eines solchen in einem neuen Körper – also mögliche wiederholte Erdenleben – passen nicht in dieses wissenschaftliche Weltbild.

Keiner von uns hat Bach oder Mozart persönlich kennengelernt und doch können wir sie beim Hören empfinden, oder?
Echt ist, was unser noch nicht durch falsches Denken verdorbenens Herz erreicht.

 

Wir sehen durch zwei Augen, aber ich denke, es gibt eine dritte Möglichkeit, die Welt zu sehen. Vermutlich gibt es eine vierte, fünfte, sechste, viele Möglichkeiten, die Welt zu sehen.

Unser Menschsein ist ein Wandern im Ungewissen  und Rätselhaften. Noch kann ich meine Bahnen von gestern nicht verstehen, jene Verkettungen von Ursachen und Wirkungen, die eine Kontinuität mit meinen Handlungen bilden. Meinen vergangenen, die zurück gehen bis zum anfanglosen Anfang. Ich kann auch den Weg nicht ahnen, den ich morgen gehen soll. Und vermutlich ist es gut, wenn wir uns außen an nichts festhalten können, denn erst dann wendet sich unser ganzes Sein nach innen.

Verstandesmäßig gibt es da wohl keinen Weg, sich dem Formlosen zu nähern.

 

 

 

 

Wer mehr Tatsachenberichte lesen möchte:

http://www.reinkarnation.de/html/reinkarnationsforschung_kinder2.html

http://www.trutzhardo.com/deutsch/wiedergeburt_inhalt.html

 

* Die Katharer: christliche Bewegung (Kirche der Liebe),  12-16 Jhdt. Südfrankreich, Spanien, Deutschland. Erstmals nachweisen lassen sich Katharer 1143 in Köln. Sie lehnten das Alte Testament ab.

Einer der mutigen Wissenschaftler ist der kanadische Psychiater Professor Dr. Ian Stevenson gewesen, der sich 1960 mit der Hypothese auseinandersetzte. 1974 veröffentlichte der Wissenschaftler sein Buch „Twenty Cases Suggestive of Reincarnation, unter dem deutschen Titel Reinkarnation – der Mensch im Wandel von Tod und Wiedergeburt – 20 bewiesene Fälle. Freiburg. 1978

Ian Stevenson: Wiedergeburt – Kinder erinnern sich an frühere Leben. 1989

Trutz Hardos: Wiedergeburt . Beweise.
http://www.trutzhardo.com/deutsch/buecher.html

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Eine Reise von siebzehn Jahren

Essener teil 4

„Und es war eine Zeit, in der die Menschen dieser Welt auf einer anderen Erde lebten, irgendwo in der Spirale… Das zu starke Licht vernichtete den Atem ihres Herzens. Und die Vorsehung hat gewollt, dass  sie hier wieder angepflanzt wird, zwischen Licht und Finsternis, damit die Seelen lernen zu unterscheiden. Die Vorsehung wollte aber auch, dass der Gärtner bei den Pflanzen bleibt. Daher gibt es einen bestimmten Ort, dort, wo Himmel und Erde sich vermählen – dort wo eure Brüder von den Sternen , von Mond-Sonne und vielen anderen, wohnen. Von ihnen gehen Strahlen aus, sie sind wie Hefe, sie sind der Leitfaden der großen menschlichen Zivilisation. Nichts auf dieser Erde ist ohne sie geschaffen worden. Energie des Vaters wird nach dem Willen unseres Herzens gewandelt.“

Man könnte meinen, hier werden Sichtweisen aus der Welt der Maya in Mexico und Guatemala geschildert. Doch die aufgegriffenen Sätze, das Geschehen stammt aus der Welt der Essener. Durch die Kraft der Liebe auf den Äther zu wirken, durch jede winzige Idee, jeden Gedanken vermochten sie den Äther in Schwingungen zu versetzen.

Materie, Kraft und Geist waren für sie eins, seid also eins mit dem Göttlichen„.  Sie wussten auch,  Liebe sendet Töne aus, die von der Vernunft nicht wahrgenommen werden und die ihre Schritte zu bestimmten Orten zu  lenken vermochten.  Liebe war für die Essener das höchste schöpferische Gefühl. In ihrer Welt gab es ein kosmisches Meer der Liebe. Leben selbst war ein Ausdruck der Liebe. Starke Liebesgefühle allen Menschen gegenüber auszudrücken, das war ihr Gebot. Hierzu sprachen sie immer auch mit dem „Engel der Liebe.“

Alles ist dauernde Schöpfung

Der Zweck des Universums lag für sie  im „Ewigen Leben“ –  in der Unsterblichkeit.  Der Kosmos war für sie eine Quelle von Energie, die dem Menschen zur Verfügung steht, wenn er seine Wahrnehmungsorgane vervollkommnet.

Sämtliche Karrieristen, die heute mit Vorträgen zum Thema „Sei deines Glückes Schmied“  große Hallen füllen, verdienen ihr Geld nicht mit  neuem Wissen, sondern mit Teilwissen aus jenem uralten Wissen vergangener Kulturvölker.
Sie verfügten über das Wissen jener Kraft einer beharrlichen Idee, die in eine Richtung gelenkt werden kann. Sie wussten um die grenzenlose Wirkung durch die Vereinigung mit den „großen Gesetzen des Lebens“.
Unsere Wissenschaft nähert sich Stück um Stück an.

schumann-frequenzSchumann-Frequenz

Zeit an sich existierte nicht. Sie besaß für sie  nur die relative Kraft der Materie. Sie bewegten sich darüber hinweg und dachten eher in „Lichtbündeln“.  Die Ausrichtung ihrer Tempel war aus mystischen und praktischen Gründen wohl überlegt. Mit den Strahlen der Sonne arbeitete man und setzte die Räume in die jeweilige Beziehung. Jeder Saal ihrer Tempel erreichte seine volle Wirkung nur bei einem bestimmten Sonnenstand. Die Form der Säle, Stärke und Dichte der Mauern waren ebenso ausschlaggebend.

Auch die Maya richteten ihre Pyramiden danach aus. Chichen Itzà auf der Halbinsel Yucatan in Mexico ist dafür ein Beispiel. Sie mauerten ihre Steine auf den Millimeter dicht und präzise. Die Steine waren in einer  bestimmten Reihenfolge von Größe  und Dichte gesetzt, sodass es beispielsweise  auf dem „Feld der Spiele“ beim Klatschen von Händen zu einem bestimmten Hall kam, der an den Gesang  des Vogels Quetzacoatl erinnerte.

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Quetzacoatl

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Ein kleiner Quetzacoatl. Mexico

Die Essener  wurden darin gelehrt, sich der höheren Schwingungen bewusst zu werden. Sie wussten um die Wichtigkeit und Bedeutung dieser  Gefühlsströmungen in sich selbst und im Universum. In ihrem Räderwerk des Lebens bedeutete ein Verletzen des Lebens außerhalb, sich selbst zu verletzen.  Zwischen allem bestand in ihrer Vorstellung eine Verbindung.

Töne verändern die Struktur von Materie

Tiefe Gesänge sangen die Essener mit rhythmisch skandierten Silben. Sie besaßen die Fähigkeit verbindende Gedankennetze aufzubauen, wie man sie damals auch in den griechischen Mysterienschulen anwandte. Kräfte, die Strukturen von Materie, des sendenden und empfangenden Körper zu ändern vermochten. Der Zustand des Bewusstseins bestimmt den Zustand der Materie.
Diese einfache Wahrheit war ein kleiner Schlüssel, der viele Schlösser öffnete.
Die Essener wussten auch, dass Länder bestimmte Energien aufweisen.

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Jesus war ein Essener

„Dass die Familie Jesu dem Essenertum angehörte bzw. nahestand, ist historisch und theologisch belegt. Das Essenertum war Saatbeet der christlichen Botschaft.  Die Familie Jesu stand den Essenern sehr nah, so heißt es:  „ja angehörte“ [,dies]  kann aus den Äußerungen und der Lebensweise Jesu selbst und der christlichen Urgemeinde in vielfältiger Weise rückgeschlossen werden. Der Theologe Friedrich Bahrdt wies schon 1792 darauf hin, Jesus sei durch Nikodemus und Joseph von Arimathia mit den Essenern verbunden gewesen.“  (Dr. Edmond Bordeaux Székely übersetzte aramäische Texte und hatte Zugang zu den Geheimbibliotheken des Vatikans.)

Der „siebenfältige Frieden“ der Essener ist Jesus Bergpredigt.
„Wahrlich ich sage Euch, sieben Pfade führen in den unendlichen Garten und jeder muss in der Einheit von Körper, Herz und Geist gegangen werden, sonst werdet Ihr stolpern und in den Abgrund des Nichts fallen.“
Jesus sprach vom Frieden der Erdenmutter und des Himmelsvaters, vom Frieden für den Körper, für die Herzen, den Geist und er sprach von der Kraft der Liebe und der Weisheit

Ein achtarmiger Stern strahlte in jedem noch so bescheidenen Haus der Essener.

17 Jahre soll Jesus ausgebildet worden sein. In der Zahlenmystik lässt sich die Zahl 17 auf 1+ 7 = 8 zurückführen. Jesus soll die hinterlassenen Texte von Gautama studiert haben. Bereits mit vierzehn Jahren soll er  in der Stadt Puni in Indien gewesen sein. Dort habe er jene Techniken der Heilung und die Neuordnung der Lebensatome vermittels besonderer Kräfte  erlernt.
Er bereiste Chaldäa und Babylon und studierte die Zend Avesta Zarathustras, dessen Studium in allen essenischen Schulen obligatorisch war.

Zarathustras Zend Avesta

Avesta wurden vom Zend und Sans-Volk in ihren Schriften verwendet. Es bedeutet das „lebendige Wort Gottes“.  Zend bedeutet Kenntnis, Wissen, verständige Auslegung.
Die Überlieferungen der Schöpfungsgeschichte verdanken wir ihnen.  In den Urkunden der Zend Avesta steckt die ganze Weisheit und Erkenntnis aus dem „Buche der Natur“.  Die „Gathas„, Gebete oder auch Mantren gehen unmittelbar auf Zarathustra zurück. Der Zend Avesta bestand aus 21 Bänden. Im persischen Raum gab es zwei auf Pergament geschriebene Exemplare. Sie galten als der kostbarste Schatz des Irans. Alexander der Große war Schüler Aristoteles. Er wusste um diesen Schatz und wollte ihn sich holen. Und so eroberte er Persien. Auf diese Weise gelangten beide Exemplare nach Griechenland.

Unter allen Völkern bis zu Jesus Christus galt der Zend Avesta als das grösste Sammelwerk der Weisheit aller Zeiten und aller Gebiete, wie Religion, Heilslehre, Heilkunde, Philosophie, Astrologoie, Landwirtschaft, Gartenbau.  Das Werk bezieht sich auf die Schöpfung, das ewige Leben, die Wiederherstellung und Auferstehung des Menschen.

zarathustra

Zarathustra

Alles Wissen, alles Gute und Wesentliche griechischer Philosophie und Wissenschaft , entstammte Zarathustras Entdecker-und Forscherdrang. Aristoteles und andere Griechen der Antike gaben dies zu. Besonders die Griechen verdanken ihre hohe Kultur dem Zend-Avesta. Durch die Perser wurden sie bekannt, dort war Zarathurismus nicht nur Staatsreligion, sondern eine Lebensform des ganzen Volkes.

Zarathustra  (Zoroaster in griechischer Sprache) war der Lichtträger der grauen Vorzeit. Er brachte seine Philosophie auf die denkbar einfache Formel des dreieinigen Prinzips: „Gute Gedanken, gute Worte, gute Werke.

Der Weg des Lichts  führte über gute Gedanken, Worte und Taten in die höheren Arten des Bewusstseins. Der Ring des Schicksal (Zwänge des Lebens) könne gemeistert werden.  Das Rezitieren von Gebeten und Sprüchen galt als Gedächtnisübung. Die Führung lag für sie  in den Händen des Engels des Lichts, damit sie auf den Wegen des Lichts wandeln.

Zarathustra soll 6.900 v. Chr. in Rhaga, in der Nähe des heutigen Teherans geboren worden sein. (ähm, also … wiedergeboren!)  Und er soll auch nicht für sich in Anspruch genommen haben, der Vater seiner Lehre gewesen zu sein. Kein Glauben und keine Religion können von sich behaupten, allein entstanden zu sein. Aber selten sind die, die die Demut und so auch die Größe haben, dies zuzugeben.
Zarathustra wollte den Glauben an den alleinigen Gott in Erinnerung bringen. Die Naturgesetze und die ewig wirkend Prinzipien trieben ihn an. Er schöpfte all seine Anweisungen, Ratschläge und Lehren aus der Natur.

bruecken bauen

Seine Philosophie erkannte nichts an, was nicht aus der Natur offenbart war. Worte, die eine Vorstellung von Gott vermittelten, waren für ihn eine Offenbarung der Natur. Das Wort Elohim mit seinen vorkommenden Vokalen entsprachen für Zarathustra Nachahmungen der Töne, durch die sich der Gott der Natur zu gewissen Zeiten und Umständen im Wind offenbarte. Buchstaben und Gedankeninhalte hatten offensichtlich für Zarathustra ganz reale beobachtbare Auswirkungen im Menschen – konkret auf die Aura. Ein Hauptgebet wie „Yatha Ahu Vayryoo“ entfaltete eine Lichtwirkung, die blauem, gelben und rotem Licht entspricht und zusammen die Farbe Weiß ergibt. Gleiches galt für Gottesnamen.

Die Essener und später auch die Kabbalisten rezitierten Mantren, die  auf diesem Wissen aufbauten. Der Bezug  findet sich unter anderem in ihren Vorstellungen, dass Lichtenergien sich in Wörtern und Buchstaben verbergen,  in ihren 72 Namen Gottes,  den jeweilig körperlichen Entsprechungen und in der Annahme ihrer heilenden Wirkung auf den Menschen.

Zarathustra nannte Gott nicht Gott. Für ihn war er „Der Eine“ oder kurz „Er“. Gott sei zu heilig, zu groß, als dass er mit einem Namen erfasst werden könne. Seine Visionen erhielt er durch die sieben Erzengel, heißt es.  Zehn Jahre reiste er von einem Ende der Kulturwelt zur anderen, um den Menschen mitzuteilen, sie seien die lebendigen Zeugen Gottes auf Erden, in jedem schlummere  die Verbindungsmöglichkeit zu Gott,  und die Natur sei die Ausdrucksform der göttlichen Intelligenz, offenbart  in der Materie. Vergebens.

Uns geht es ähnlich? Oder  ist Ihnen mit aller Wirkkraft aufgefallen, dass Jesus gesagt hat: „Wisset ihr denn nicht, dass ihr seid die Tempel des heiligen Geistes Gottes“ . „Ja, wisset ihr das nicht, dass ihr seid Gott und Gottes!“  ?

Wir sind es, nicht irgendwelche Ideen anderer. Wir tragen Schöpferkraft in uns.

Zarathustra gewann schließlich den König von Iran (Persien) für seine Fortschrittsgedanken. Das Land blühte auf.
Doch sehr zum Leidwesen der Kirchen, die um ihre Macht fürchteten. Der Neid der umliegenden Völker  führte letzlich in den Turanischen Krieg. Zarathustra wurde dabei im Alter von 77 Jahren  im Iran getötet.

Der Zarathustrismus verbreitete sich sehr schnell nach seinem Tod.

Die Menschen sollten sich die Kräfte und Mächte der Natur zum Wohle der Gesamtheit nutzbar machen, nur die guten Elemente herauskristallisieren und nur die guten Seelen auf die Erde ziehen. Nicht nur das gute Reden, sondern diese in Verbindung mit  guten Taten brächten das Heil auf Erden. Er zeigte den Menschen, wie sie aus Wüsten fruchtbaren Boden gewinnen konnten. Er bediente sich des Bestäubens und des Pfropfens (Veredlung von Früchten), aus der Distel machte er die Artischocke. Er kreuzte Gräser und machte daraus Vollmais und Weizen. Auch die Traube züchtete er.  Er zog Gänseblümchen, züchtete die Feige, die Kirsche, die Pflaume, den Apfel und Granatapfel. Der Mensch sollte reine Speisen essen.

FeuerWasserkuren, Waschungen nach besonderen Regeln, Einhaltungen bestimmter Ernährungsverordnungen, Sorgfalt in der Auswahl der Speisen, gesundheitsmässiges Bauen und Wohnen, Bäder vor Sonnenaufgang gingen mit Hautpflege Hand in Hand. In jedem Hause brannte das „heilige Feuer„, um die Feuchtigkeit abzuwehren und die Luft rein zu halten. Feuer war für Zarathustra das Sinnbild der Reinheit. Alles diente der Prävention. Zarathustra gab genaue Anweisungen für Heilmethoden, die alle auf dem Prinzip der Reinheit aufbauten.  Schon die Verunreinigung der Atmosphäre galt als Sünde schlechthin. Kam jemand zu Schaden war es eine unverzeihliche Sünde gegen den Geist der Gemeinschaft.

Als Hauptreinigungs- und Heilmittel galt der Atem, der in Gesängen und Gebeten gepflegt wurde. Er diente der Vorbeugung und zum Heilen. Mäßigkeit war das oberste Gesetz.
Die Verfeinerung des Nervensystems und die Reinigung des Blutes galt als Wiedergeburtspflege.

Dafür waren der Atem und die Ernährung von entscheidender Bedeutung. Gebetszeremonien ebenso wie Feuerrituale waren wohl durchdacht. Sie galten als  Heilübungen.

„Habt Liebe füreinander“ (Jesus)

Jesus wurde  von den Essener ausgebildet. Er war es, der später die Lehren Zarathustras in Judäa verbreitete.
Seine Lehre der Liebe und Weisheit war das, was Zarathustra als Ordnung und Gesetz zusammenfasste.

„Habt Liebe füreinander. Ein jeder für jeden.“  In aller Einfachheit sagte er dieses zu den Menschen. Er war Beispiel, er war Lehrer, er war Heiler, er war Volkswirt, er war Menschenfreund, er war der Gerechte, der Meister und irgendwann wurde er zum Messias erklärt.
Ich und der Heilige Vater, die Unendlichkeit, sind uns Eins geworden.“  Das Himmelreich oder Reich Gottes ist inwendig in uns.  Ein Zustand, in den man sich zu entwickeln hat, aber nicht ein Ort. Das ist der Kern der Erkenntnis.
Aus dem Herzen kommen die belebenden Wellen. Wo immer die Umstände entsprechend sind, realisieren sie sich.

Für die Weisen jener Zeit war das eine schon längst bestehende Tatsache. Wir scheinen uns noch mit Händen und Füssen dagegen zu wehren, dass wir die Kraft einer Höheren Intelligenz in uns tragen.
„Ihr seid Gott und Gottes!“  Das hat noch niemand überboten. Das sagte Jesus zu jenen Menschen, die gerade über den neuen Staat des Plato diskutierten, der ihnen die Glückseligkeit bringen sollte.

Seine Sprache in Bildern und Gleichnissen war kein Zufall. Sie sollte alles Trennende vermeiden und es dem Entwicklungsstand des einzelnen überlassen, seine Schlüsse daraus zu ziehen. „In Gottes Haus sind viele Wohnungen…“ ähm Räume…

Schon Abraham wurde von dem iranisch -zarathustrischen Friedensfürst Melchizedek eingesegnet. Er hatte von ihm den Auftrag bekommen, Juden im Sinne des Zarathustrismus zu leiten. Sokrates, Plato und Aristoteles nahmen Zarathustras  Gedankenrichtung an. Plato gründete eine zarathustrische Akademie in Athen.

Mit dem Herzen verstehen

heilig geometrie 4

Heilige Geometrie

Die Essener sollten die Lehren ihrer Vorfahren verstehen. Hierzu wurden sie von Engeln geleitet. Die beschriebenen Handlungen und Heilmethoden  Zarathustras sind auch  ihre: Feuerrituale, Reinigung,  Waschungen, Bäder, gesunde Ernährung, Atem und Gesang, Gebete, das Rezitieren. Das Dreieck  und die Zahl 3 haben nicht ohne Grund auch bei den Kabbalisten eine wichtige Bedeutung: Erde, Weltall, Unendlichkeit. Der Einfluss von Zarathustra ist unübersehbar.

Die Essener sollten sich über das reale Leben, über die heiligen Geometrie, jene hermetischen Prinzipien und über die Unendlichkeit bewusst sein. Darin befähigten sie sich. Darin wurden sie gelehrt. Die Naturgesetze  waren für Zarathustra aus der Ewigkeit geboren. Das universelle Energiegeflecht gehört den Bereichen Ewigkeit und Unendlichkeit. Seine Lehren fanden Einzug im Leben der Essener.
Darauf richteten die Essener ihre Aufmerksamkeit. Darum gab es ihre  täglichen „Kommunionen“ mit Engeln der Erde und des Himmels.
„Die Mutter Erde und ich sind eins. Sie gibt die Nahrung des Lebens meinem ganzen Körper.
Engel der Sonne ströme in mein Sonnenzentrum. Gib das Feuer des Lebens in meinen Körper
Engel des Lebens ströme in meine Glieder. Gib Kraft meinem ganzen Körper

Sie nahmen die  Lebenskäfte von Wald und Bäumen in sich auf.  Sie achteten auf die Erhaltung von Werten. Ein Baum, eine Pflanze, Menschen. Zerstörte jemand, so missachtete dieser die Schöpfung. Sie standen mit den natürlichen und kosmischen Kräften in Verbindung. Einem Kraftfeld, das immer schon bestanden hat  Es ist älter als das jetztige Sonnensystem – urgalaktisch sozusagen und es existiert noch immer.

Die 12 Schriftrollen der Essener waren inhaltlich eine „Programmierung“ ihres Bewusstseins auf positive Gedanken, die sie viermal am Tag anwandten. Es war ein System der Selbsterforschung anhand ihrer Lebensideale und ihres Glaubens, die alle jene universellen Lebensgesetze mit einbezog. Keine Psychotherapie der Gegenwart leistete dies je.
Die wahren Gaben Gottes  erkennen, sich selbst erkennen,  in diesem Bewusstsein lebten sie.

Das Gesetz der Harmonie mit den natürlichen und kosmischen Kräften war Zarathustra wichtig und vor ihm war es anderen wichtig. Es war  in Folge den Essenern, den Kabbalisten und viel früher  noch war es den Maya wichtig. Allen ging es dabei um die Harmonie und den Ausgleich in dieser Welt. Es ging allen immer um beides:  das Erkennen und das Erschaffen.

Die Lehre der Essener war eine bemerkenswerte, die in ihrer Bedeutung und ihrer Weisheit zeitlos war. Intuitives Wissen im Herzen eines jeden Menschen wurde wiedererweckt. Ein Wissen, das seine eigenen Probleme und die Probleme der Welt lösen konnte. Sie gründeten ihre eigene Wirtschaftsordnung, die auf dem Gesetz aufbaute, und bewiesen damit, dass alle menschlichen Bedürfnisse nach Nahrung und materiellen Gütern durch die Kenntnisse des Gesetzes ohne Mühsal erworben werden können.

Sie verbrachten viel Zeit mit dem Studium, sowohl der alten Schriften als auch in den speziellen Bereichen wie Erziehung, Heilkunde und Astronomie. Von ihnen wurde gesagt, sie seien die Erben der chaldäischen und persischen Astronomie und der Ägyptischen Heilkunde. Sie waren Meister der Weissagung, auf die sie sich durch ausgedehntes Fasten vorbereiteten. In der Anwendung von Pflanzen und Kräutern zur Heilung von Mensch und Tier waren sie ebenfalls Experten.  Sie hatten außerordentliche Kenntnisse darüber, sich selbst zu regenerieren. Die Ehrfurcht vor dem Leben war dem Geist der Essener zueigen.  Sie glaubten daran, dass der Ewige  für jeden einen Weg und einen Plan vorgesehen hat.

Von vielen wurden sie als Exoten angesehen. Und auch heute mögen sie mit ihren Ritualen  manchem eigenartig erscheinen.  In Wirklichkeit aber waren die Essener in ihren Ansichten revolutionär,  viel revolutionärer als es die Zeloten-Krieger damals waren. Die Zeloten waren eine Art Widerstandsbewegung gegen den geforderten Zensus der Römer. 

dna

Die Wissenschaft weiß heute, dass unsere DNA im Zellkern mit Antennen zum Empfang von Informationen aus dem Kosmos über Lichtimpulse ausgestattet ist.  Sind wir unglücklich,  zieht sich  unsere DNA zusammen.

Die  72 Schlüssel der Kabbalisten,  jene 72 kodierte Namen Gottes sind solche Lichtenergien, die auf die DNA wirken können. Die Farbtherapie arbeitet ebenso mit diesem Wissen.

Quantenheilung und Matrix-Heilung transportieren Informationen der jeweiligen Bewusstseinsebenen über Raumgrenzen und Zeitbedingungen hinaus. Sobald ein Mensch an jenen denkt, der um Hilfe bittet und er dem zu helfen beabsichtigt, führt die Intension des Heilers durch das entsprechende Gedankenbild zur Freisetzung und Übertragung der Energien, die in selbem Augenblick den Hilfesuchenden erreichen. Sei es, dass er sich im Zimmer oder Haus nebenan aufhält, in Mexico oder auf dem Mond. Ich habe es selbst erfahren dürfen. Es funktioniert.

Auch die gnostische Harmonie-und Tonlehre beruhte auf dem Wissen um die Atome und dem Ätherraum.
Ihr Postulat: die Welt drückt sich durch Polaritäten aus. Licht wird erst durch Dunkelheit sichtbar. Modulierte Schwingungen der Vokale wirkten auch ihrer Ansicht nach verfeinernd auf die Nerven ein. Das höchste Ziel der Gnostiker war es, dieses Licht zu erzeugen, das den Zustand der Harmonie mit den Höheren Kräften hervorbrachte. Dafür bedurfte es – aus ihrer Sicht – des bewussten und rhythmischen Atems. Bei ihnen gab es die Lobgesänge der Seele.

Letztlich führt uns die Lehre der Essener zurück in unser Herz. Es braucht keine Diplome, um zu verstehen, dass es ein Herz ist. Das Herz selbst ist höchte „Magie“. Wir sollten uns wieder  an das Tor zu unserem inneren Wissen erinnern. Es ist ein Phänomen der Identifikation und dies geht viel weiter. Es ist die Verschmelzung, es ist der Punkt der totalen Begegnung zwischen dem Vertikalen und Horizontalen.

„Wenn ich dir sage, ‚Urteile nie‘, so tu ich dies nicht, weil mein Vater darin ein Übel sieht, sondern weil das Urteil das Öffnen deines Herzens unterbindet und weil nur dieses Öffnen meinen Willen lenkt. (Jesus).

Öffnen können wir uns nur mit unserem Herzen.

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Die Zahlenmystik der Essener

Als ich bei jenen Essenerinnen war, sangen wir ein Mantra und wiederholten es 108 mal.
Das Gayatri Mantra“ – wohl das Bekannteste aller Mantren.
Woher kommt nur diese Zahl, fragte ich mich nach gut 45 Minuten Mantra-Gesang und 18 x 6 wunderschönen Gefühlen?

Die Antwort: Durchschnittlich 21.600 Atemzüge machen wir täglich. Davon ist eine Hälfte solar (Surya) und die andere lunar (Chandra). Wenn wir die Hälfte 10.800 durch 100 teilen, kommen wir auf 108. Deshalb soll man ein Mantra 108 mal wiederholen, die Kraft wird Hundertfach und wir füllen den Tag mit der mystischen Kraft.

Die Zahl 108 hat aber noch viel mehr Bedeutungen.

Eingeweihte Essener trugen eine Kette mit 108 Perlen am Hals. Auch Jesus trug sie. 120 minus 12 Jünger= 108.
Die 1, die 3, die 7, die 12, die 108, die 120 und die 360 galten als Stufen der Reife.

Nicht nur in Indien war demnach die Zahl 108 eine heilige Zahl. In Indien ist sie überhaupt die heiligste Zahl aller Zahlen.

Die Zahl Eins steht für das eine Göttliche Prinzip. Die Zahl Null für die Leere, das Nichts, in dem alles enthalten ist. Die Zahl Acht bedeutet Ewigkeit. Alle guten Dinge sind Drei. Auf verschiedenste Weisen kann diese Zahl mit der 3 in Verbindung gebracht werden.

6×6 + 6×6 + 6×6 = 36+36+36 = 108

Die 108 ist eine Harshad-Zahl, also eine natürliche Zahl, die durch die Quersumme ihrer Ziffern im Dezimalsystem teilbar ist. Harshad ist Sanskrit und bedeutet: “Freuden-bringend!” Was für ein Spass.

9 x 12= 108
In der indischen Astrologie, die deutlich früher zu einer Wissenschaft wurde als die unsere, gibt es die 12 Tierkreiszeichen und die 9 Planeten. In Indien gibt es seit 3000 Jahren aus dem Text “Yajurveda” die Einteilung des Sternensystems in 27 Gruppen mit je 4 Teilen, also 108.

Die alten Geheimlehren der Inder, die Upanishaden, bestehen offiziell aus 108 einzelnen Texten, ebenso gibt es 108 Purana-Texte.

Das Sanskrit-Alphabet besteht aus 54 Silben, jede hat eine weibliche und eine männliche Seite, also 108.

Die Winkel der aneinanderliegenden Linien in einem Pentagon ( im inneren Fünfeck eines Pentagramms) betragen genau 108 Grad. Über das Pentagon ist die 108 auch mit dem goldenen Schnitt des  Da Vinci verknüpft: Die Seite des Fünfecks im Verhältnis zu seiner Diagonalen entspricht dem goldenen Schnitt.

Man sagt, in Ägypten stehen 108 Pyramiden.

Die 108 ist verblüffender Weise die Summe von 9 aneinandergereihten Zahlen die summiert werden: 8+9+10+11+12+13+14+15+16= 108.

Der Durchmesser der Sonne ist 108 mal soviel wie der Durchschnitt der Erde. Der Abstand von Sonne und Erde (149,6 Mio Km) ist circa 108 mal soviel, wie der Durchmesser der Sonne (1,39 Mio Km). Diese beiden Fakten haben die Seher (Rishis) im alten Indien  vor rund 5000 Jahren schon gewusst. Sie sind  durch die moderne Wissenschafft bestätigt

Das Volumen von gefrorenem Wasser steigt auf bis zu 108%.

In Indien ruft man bei Notfällen die Tel.Nr. 108 an.

Stonehenge hat 108 Fuss Durchmesser.

Ein offizieller Baseball ist mit exakt 108 Stichen genäht.

Das Nepalesische Parlament hat 108 Sitze.

lila welt

Töchter und Söhne des Lichts


Und Jesus sagte: „Glücklich seid ihr, Söhne des Lichts, denn ihr habt den unsterblichen Weg beschritten, und ihr wandelt auf dem Pfad der Wahrheit, so wie es eure Väter aus alter Zeit taten, die von den Großen belehrt wurden. Mit den Augen und den Ohren des Geistes seht und hört ihr die Zeichen und die Töne des Reichs der Erdenmutter: der blaue Himmel, wo der Engel der Luft zuhause ist, der schäumende Fluß, auf dem der Engel des Wassers gleitet, das goldene Licht, das von dem Engel der Sonne ausstrahlt. Und ich sage euch wahrlich, all dies ist in euch wie auch außerhalb von euch; denn euer Atem, euer Blut, das Feuer des Lebens in euch sind eins mit der Erdenmutter. […] Denn wahrlich, ich sage euch, es gibt einen heiligen Strom des Lebens, der die Erdenmutter und all ihre Engel erschaffen hat. Unsichtbar ist dieser Strom des Lebens für die Augen der Söhne des Menschen, denn sie wandeln im Dunkeln und sehen nicht die Engel des Tages und der Nacht, die sie umgeben und über ihnen schweben. Aber die Söhne des Lichts sind sieben Jahre lang mit den Engeln des Tages und der Nacht gewandelt, und jetzt werden ihnen die Geheimnisse der Kommunion mit den Engeln offenbart.

[…] Denn wahrlich, ich sage euch, alles was ihr lernt, alles, was eure Augen des Geistes sehen, alles, was eure Ohren des Geistes hören, all dies ist ein leeres Schilfrohr im Winde, wenn ihr nicht eine Botschaft der Wahrheit und des Lichts den Söhnen der Menschen übermittelt. Denn die Frucht bestimmt den Wert des Baumes. Und lieben heißt, immer neu zu lernen. Denn so wurden eure Väter von den Alten belehrt, sogar unser Vater Enoch. Geht jetzt und Friede sei mit euch.“ (der Text stammt von Dr. B. Edmond Bordeaux Székely, der das Glück hatte, in der Geheimbibliothek des Vatikans stöbern zu dürfen.)

Die Essener sind die  „Töchter und Söhne des Lichts“.  Sie tragen das Wissen in sich und vemögen zu heilen. Zwischen ihnen besteht ein „Heiliges Band“. Eingeweihte waren sie erst nach einer Probezeit von einem Jahr, drei weiteren Jahren der Vorbereitungszeit und sieben weiteren Lehrjahren. Erst dann erfolgte die Unterweisung in der gesamten Lehre. Ausgebildet werden kann heute nur, wer bereits zu damaligen Zeiten Essener war.

Das Wissen der Essener ist  alt, aber es ist nicht veraltet, es ist hochaktuell.

copyright m.kunze

Quellen:

Die Ur-Religion. 1930
Immanuel. 1925
A. u.D. Meurois-Givaudan: Essener Erinnerungen. 2007
* Dr. Edmond Bordeaux Székely: Friedensevangelium der Essener und Die Lehren der Essener – Essener Meditationen (Der aramäische Originaltext wurde übersetzt von Dr.E. Bordeaux Székely)
Evangelium des Vollkomenen Lebens. Das  „Johannes-Evangelium“. Ein ursprüngliches und vollständiges Evangelium, aus dem Aramäischen Urtext ins Englische übersetzt und herausgegeben von G.J.R. Ouseley.

Es gibt da etwas, dass unser Leben bestimmt…

dream big

Als Kind hieß mein soziales Netzwerk Draußen. Heute sitze ich munter im virtuellen Raum und kneife meine Augen vor dem Bildschirm eines Computers zusammen. Hin und Weg.  Mit einem O-Mund starre ich auf den Monitor. Text schreiben. Ruhe am Set! und Action!  Ich komme mir schon vor, wie eine Glühbirne im Schaltkreis. Mich würde es nicht wundern, wenn sich meine Nackenhaare bald aufstellten. Alles ganz schön Gaga. Alles ganz schön hermetisch verriegelt. Nur an besonderen Tagen spreche ich noch direkt mit Menschen. Geht es Ihnen ähnlich?

Alles ist hermetisch verriegelt. Mmmh…Der Satz glühte auf. Wo kommt diese Redewendung her? Den Ausdruck kennen Sie doch sicherlich? Luft- und wasserdicht verschlossen. Da gelangt kein Körnchen durch. Und ich dachte, tja, da gab es wohl einen Gott, der Hermes hieß und vor vielen, vielen Jahren irgendeine Sache verriegelt hat. Aber dann kam Brunhilde ins Spiel.

ich kann„Hier ist jetzt aber mal eine kurze Beschreibung nötig!“, verkündete sie im Goldharfen-Klang.
„Wen meinst du? Ach so, mich!“
Diese liebe Intelligenzia Brunhilda, die bahnbrechende Arbeit an mir leistet. Ich bin natürlich das halbdumme Mädchen, blaue Augen noch dazu. Dabei weiß ich, Hermes war der Sohn Zeus. Schelmischer Charakter. Er machte aus Schildkrötenpanzer Musikinstrumente, aus Menschen Steine. Er brachte die Pandora auf die Erde, um die Menschen zu strafen. Schneller als das Licht war er, der Götterbote. Hermes trägt Flügel. Und er kann sich überall hinbegeben durch seine geflügelten Schuhe. Er übersetzte die Botschaften, die Zeus ihm reichte. Der Vermittler zwischen Gott und uns Menschen. Die Wissenschaft vom Erklären und Verstehen wird deshalb auch Hermeneutik genannt. Innen wie außen. Was oben ist, ist unten.Du kannst es aber auch afrikanisch betrachten: Ubuntu. Ich bin, weil wir sind. Und Buddha sitzt auch nur im Lotussitz, weil er will, dass eine Resonanz erzeugt wird. Eben, Gesetz der Anziehung.

maedchenstehend2„Und es heißt doch eindeutig hermetisch verriegelt „, sagte ich.

toth

Thot

„Dahinter steckt der ägyptische Gott Thot„, erklärte mir Brunhildchen. „Die Griechen nannten ihn den dreimal großen Hermes. Er beherrschte alle drei Ebenen der Schöpfung. Die geistige, die mentale und die körperliche Ebene.“

Die Geschichte rüttelte.
Brunhilde wurde noch deutlicher, damit ich auch ja schön weit nach hinten kippe und mir die Worte fehlen.
“ Thot lebte 52.000 Jahre“, erzählte sie mir fast beiläufig.
Ich tat ganz abgeklärt. „Nun, von Essenern hörte ich jüngst, dass unser Leben keineswegs bereits mit 80 Jahren zu Ende sein müsse. Von 52.000 Jahren sprachen sie allerdings nicht“
„Thot war auch der König von Atlantis. Was Hermes für die Griechen war, war Merkur für die Römer, Thoth für die Ägypter und Arlich Vormalites, der Weisheitssucher, für die alten Atlanter. Es handelt sich dabei um ein und dieselbe Person: Thot. Er bewohnte einen menschlichen Körper und erklärte, eines Tages wiederzukehren. Altantis ging unter. Ägypten kam Jahre später auf den Plan. Dann erst nannte er sich Thot. Dann starb Ägypten, und so schuf er die nächste große Kultur: Griechenland.

„Aber ich dachte, das war Pythagoras?“

„Pythagaros erwähnt selbst, dass Thot ihn an die Hand genommen habe, ihn unter die große Pyramide führte, ihn die gesamte Geometrie lehrte. Er war in der Lage, seinen Körper zu erneuern und somit diese lange Zeitspanne auf der Erde zu verbringen. In Griechenland nannte er sich Hermes. Der Name Hermes ist von herm abgeleitet, einer Form von Chiram, dem personifizierten universellen Lebensprinzip, das durch das Feuer repräsentiert wird. Die Skandinavier verehrten Hermes unter dem Namen Odin. In Phönizien hieß Thot Cadmus.“, erklärte Brunhilde.

Ich blinzelte und richtete mich auf.  „Alle eine Person. Der Thot, über den ich erst kürzlich schrieb? Der mit seiner Arche zu anderen Galaxien flog?“

„Ja. Im Alten Testament der Bibel liest du von Henoch oder Enoch. Henoch bedeutet Eingeweihter. Chanoch auf Hebräisch. Er war mit Elia der Einzige, der nicht sterben musste. 365 Jahre wurde er alt. Nach damaligen Maßstäben war das recht jung. Henoch heiratete. Sein erstgeborener Sohn hieß Methusalah, der 969 Jahre alt wurde. So lange wartete Gott mit der Flut. Henoch war derjenige, der von Jesus sprach. Auch Henoch war Thot.  Henoch hat so an die 42 Bücher geschrieben. Über die Entstehung des Weltalls, über die himmlische Geometrie, über Astrologie, Kosmographie, Numerologie und vieles mehr. Im vierten Jahrhundert nach Christus wurde beschlossen alle Bücher von Henoch zu verbrennen. Doch im Laufe der Zeit erschien eine intakte Kopie eines seiner Bücher in Abessinien, Äthiopien. Danach wurde das Buch nach England gebracht. Mehr weiß ich auch nicht darüber. Thot hat 12 Pyramiden des Lichtes gebaut. Mit Licht und Kristalltönen, so steht es in seinem Buch geschrieben. In Tibet, Peru, Mexico, Atlantis, Lemuria, Ägypten, über Europa und an weiteren Orten dieser Welt.“

Mein Weltbild drohte zu kippen. Bislang dachte ich immer, die Menschen jener Hochkulturen hätte sie gebaut. Mir kamen Don Alejandro`s Worte in den Sinn, der Sprecher der Maya-Ältesten, der einst sagte, wir würden nie verstehen, wie sie all diese Weltwunderbauten errichtet hätten und woher die Kristallschädel kämen. Ich dachte an die Tempelanlage in Kaba auf der Halbinsel Yucatan in Mexico, die einst Kabbala hieß. Die Maya stammen von Atlantis. Dort lebten sie knapp 14000 Jahre. Das soll auch das Land gewesen sein, wo sich die Juden erstmals mit dem menschlichen Bewusstsein verbanden.

maedchenmilch2Jetzt bloß nicht sentimental werden.

„Europa?“ Detektiv Martina lehnte sich in ihren Stuhl zurück und setzte in tiefer Überzeugung alles auf eine Karte.  „Damit wird wohl der damals unbekannte Erdteil Kreta gemeint sein. Der liebe Zeus hatte doch eine Affäre mit der Tochter des phoenizischen Königs. Dorthin brachte er sie und darum nannte man diesen unbekannten Erdteil Europa. Brunhilde, irgendwie klingt das mit den Pyramiden nach einem energetischen Vernetzen der Welt. Nach Energiefeldern von großer Reichweite. Davon erzählt auch Druvano Melchizedek, der in den 80er Jahren von einer Pyramide zur nächsten flitzte, um Verwirrungen der Energienetze im Auftrag der indigenen Völker auszuloten. Seit 2012 wissen wir es doch, dass sich die Erdachse auf dramatische Weise verändert, das magnetische Feld seit Ende der 90er Jahre instabil wurde, so sehr, dass es gefährlich wurde Flugzeuge mit Autopiloten landen zu lassen, gab es zu viele Abweichungen. Wir wissen, das Jahr 2012 läutete eine neue Schwingung ein, um die so viele der indigenen Völker wussten und halfen, damit wir diese neue Stufe des Bewusstseins erreichen können –  nicht erst seit den 80er Jahren, schon in den 50er Jahren begannen sie diese Arbeit, während wir hier im Westen Shoppen gingen. Chile wurde energetisch das neue Tibet.“

„Es ist möglich. Na, jedenfalls sehen die Pyramiden gleich aus. Aber jede einzelne hat ihre ganz ureigene Frequenz. Meine Liebe, wir sind Kinder des Lichts, vergiss es nie! Die Quantenphysik bestätigt es uns doch nun endlich. Auch wenn die Wissenschaft die Authentizität der Smaragdtafeln bezweifelt. Sie sagen, sie seien eine post-christianische Fälschung. Es gibt viele Hinweise, dass die Tafeln, ungeacht der Autorenschaft, von hohem Alter sind. Sie sollen die ältesten Zeugnisse der Chaldäer sein.“

entenMir war klar, ich befand mich an einem Ort, an dem Welterfahrung möglich wurde.

“ Was für Tafeln?, fragte ich.

„Die Tafeln sind die grundlegendsten Schriften von Thot. In ihrer Bedeutung kannst du sie den Kristallschädeln der Maya und Inka gleichsetzen. Wer die Tafeln in seinen Händen hält, besitzt Schöpferwissen, Urwissen über die Entstehung des Universums. Es sollen 15 Tafeln sein. Schlüssel zu Weisheit lautet eine Tafel. Die Hallen von Amenti eine andere. Amenti ist die Unterwelt. Lange Zeit waren sie in der Pyramide von Gezeh versteckt. Es heißt, sie sollen vor Jahren nach Lateinamerika gebracht worden sein. Nach ägyptischer Überlieferung werden Thot mehr als 1200 Schriften zugewiesen.“

„Die Chaldäer waren doch ein altes Volk Babyloniens, heutiges nördliches Irak. Berühmt für ihre magischen Fähigkeiten. Und man bezeichnete früher einen Teil der christlichen Kirche als Chaldäer. Es soll noch immer Anhänger im Nahen Osten geben.“

„Genau. Die Chaldäer, Ägypter, Hebräer, sie alle haben ihr Wissen aus ein und derselben Quelle, über Chiram,  das Feuer, geschöpft. Nimm Homer, Hesiod oder Ovid, das Wissen um die geheimen Vorgänge in der Natur bildet den prinzipiellen Sinn hinter all ihren antiken Schriften „, sagte Brunhilde.

parmenides.

Parmenides. Philosoph

Ich platzte erneut dazwischen: „Parmenides  auch. Im sechsten Jahrhundert vor Christus geboren, Italiener. Seine Stadt wurde von Griechen erbaut. Dort kamen die Phokäer an. Heute heißt ihre Herkunftsstadt Foca. Sie liegt in der Provinz Izmir in der Türkei. Sie waren von den Persern aus ihrer Heimatstadt vertrieben und kamen in der Geburtsstadt von Parmenides an, der Stadt Velia in Italien. Die Phokäer taten alles, um ihre religiöse Tradition unverfälscht fortzuführen.“

„Was hat das mit Parmenides zu tun?“, fragte Brunhilde.

„Alles hat mit Parmenides zu tun, weil er uns ein poetisches Stück hinterließ, in dem er über diese Menschen schreibt. Von ihnen lernte er. Keine Fiktion, aber leider von einem großen Teil der Wissenschaft verkannt. Darin geht es auch um den Ursprung aller Gesetze. Er schreibt von der allumfassenden Lebensenergie, dem Chiram. Dort erzählt er, wie er sich als Mensch auf Reisen begibt, eine Initationsreise in eine andere Welt unternimmt. Ebenso Epimenides. Er hat alles, was er wusste in der Inkubation erfahren. Seine Kenntnisse über das Heilen. Nicht zu verwechseln mit unserer heutigen Inkubation. In der Antike war es der „Tempelschlaf“ verbunden mit Ritualen. Er war der Heiler-Prophet und lebte auf der Insel Kreta, auch er schrieb und berichtete, was er in der anderen Welt gelernt hatte. In  antiken Welt sprachen ihn die Menschen mit Kouros (jungerMann) an. Der Ort dieser Kouros-Tradition war Phokaia, exakt die Heimat der Phokäer, die nach Italien flüchteten und über die Parmenides schrieb.“

„Interessant. Hier ist ein Auszug aus dem Schriften von Thot: “

smaragdtafeln

Smaragdtafel

Alles, was der Mensch ist, ist er aufgrund seiner Weisheit.
Alles, was er sein wird, hat er selbst in der Hand.
Lausche nun meiner Stimme und werde größer als der gewöhnliche Mensch.
Hebe deine Augen nach oben,lass Licht dein Sein erfüllen.
Sei immer ein Kind des Lichtes.
Nur durch Bemühen wirst du aufwärts wachsen zu der Ebene, auf der du eins bist mit allem.Sei der Meister von allem, was dich umgibt. Lass dich niemals von den Auswirkungen deines Lebens beherrschen. Erschaffe immer noch vollkommenere Ursachen und mit der Zeit wirst du eine Sonne des Lichtes sein.Seid Ihr einmal den Weg der Erkenntnis gegangen, wird euch keine Macht mit niederem Einfluss mehr von eurem Weg abbringen können. Menschen, was habt ihr wahrlich zu verlieren? Diese Erkenntnis und die Befreiung eurer Seelen kann euch in die höchsten Ebenen des Seins erheben, und das Licht des Ur-Schöpfers wird wieder bis in die kleinsten Fasern eures Selbst erstrahlen. Werdet euch eures Selbst wieder bewusst und steigt aus diesem Bann der Unterjochung aus. Werdet frei und entscheidet selbst, welchen Weg ihr für euch erwählt.“ (Thoth, der Atlanter, Die Smaragdtafeln)

„Dieses hier geht ein großes Stück über die traditionellen Lehren der Theologie hinaus. Es ist eine Art Landkarte des Ursprungs und der Kräfte der Schöpfung. Und es erklärt die Beziehungen der Menschen zueinander und zu allen anderen Dingen des Universums – alles auch verborgen im Text der Bibel.

Diese Tafeln verweisen auf die „Kontinuität der Schöpfung„. Ganz viele Helfer soll es für uns geben. Alles unterliegt geometrischen Mustern, egal, wie unterschiedlich Kulturen der Welt sie darstellen oder bezeichnen. Es kann der Tempelberg sein, es kann der Samen in der Frucht sein, es kann die Spitze des Daumens sein. Sie sind nicht synonym, dennoch unterliegen sie alle einer gemeinsamen geometrischen Basis. Am Ende findet sich das „Licht im Versammlungszelt“.

Das Licht, die Flamme, spiralig geschnitten, ist der Blitzstrahl, der Samen im Zentrum, der blitzt sich sozusagen den Baum in der Mitte des Gartens. Der Blitzstrahl sitzt auf einem kleinen Apfel, dem Weltapfel, den musst du dir als Prozess der Schöpfung denken, wie so ne Art Gerüst um die Erde herum, vier Punkte, die eine Erde bestimmen, in der steckt jede Menge Energie und darüber gibt es eine gedehnte Wolke (Ain Soph), der Wirbelwind, der alles Keimende formt.Die ganze Welt wird als Sonne verstanden.

tetrahedron02(Tetraeder)

bottro
Dieses Apfel-Etwas mit Lichtstrahl-Baum stellt das Ganze dar. Es gibt darin die Singularität und es gibt die Ganzheit. Beides zusammen ist eine Einheit. Für diese Einheit gibt es verschiedene Stufen im Prozess. Das Licht ist in sechs Unterteilungen an einem siebten zentralen Punkt angeordnet – den Sabbat. Der Name für die leuchtende Flamme in der Mitte ist shemesh, was im Hebräischen und Aramäischen Sonne bedeutet.
(Dodekaeder)
dodekaederJedes Licht sitzt in einem Gefäß, einer geometrischen Form, der des Tetraeders. Das ist ein Vierflächner. Denk es dir wie ein Zelt. Denk dir den Weltapfel. Die Kabbalisten nennen ihn Ei. Wenn der Weltapfel, also das Ei bricht, springen zehn Samen heraus, von denen jeder ein Keim des Lebens (LIcht) ist. Der Weltapfel sitzt in einem Dodekaeder – also zehnmal Tetraeder.
Ich stand kurz vor dem Kollaps. Mein Gesicht halloweenisierte. Brunhilde sah es mir an. Ich saß in einem Haus mit sieben Giebeln in einer zivilisierten Gegend. Ich staunte die Welt an. Brunhilde mein Special Agent im Ruhestand erklärte mir die Schöpfung. Ich fühlte mich wie auf einer Reise per Anhalter.

„Gut, einfacher. Der keimende Same, das Licht steigt von der Erde zum Himmel auf, fällt zurück auf die Erde, und wird wieder erneut geboren in einem größeren Oben und Unten. Glaube nur nicht der Himmel habe nichts mit der Erde zu tun. Anders ausgedrückt, Yod, hebräisch, meint die Hand, die Quelle, also seine Wurzeln sind verwurzelt, seine Ströme sind verbunden, seine Tropfen ruhen auf dem Tikkun, der Reparatur des Kreises. Der Kreis umgibt das, was er umkreist, während er das, was steht, umkreist, es zum Stehen bringt. Ist doch ganz einfach. Das ist der uranfängliche Äther. In ihm kehren alle generellen Prinzipien ins Detail zurück und alle Details in die Prinzipien. Alle sind im Yod eingeschlossen. Sie alle läuten aus und kehren zurück. In ihrer Rückkehr werden sie zu einem Kreis.  Die Teile werden Stück für Stück zusammengefügt, bis sie wieder eins sind. So jetzt hast du die ganze Schöpfung erklärt bekommen, auch nachzulesen in der Genesis.“

maedchenstehend„Das klingt ganz ähnlich wie bei den Maya. Der Baum, der die Unterwelt und das Himmelsgewölbe miteinander verbindet. Spiraliges Licht. Die Spirale ist das vorherrschende Prinzip bei den Maya. Ihre gesamten Kalender handeln davon. Die Kabbalisten sprechen von sieben Welten, die es vor unserer Erde gegeben haben sollen. Auch die Maya sagen, es gab sie schon mehrfach. Bei  den Kabbalisten ist Ain-Soph, die verborgene, grenzenlose Energie, ohne Eigenschaft und Attribute.Bei den Maya ist  Hunab ku, das Zentrum der Galaxie, die Kraft allen Seins,  die Santo Mundo, ihre heilige Welt, die für sie die Quelle ist, aus der alle Energien und alles Wachstum entspringen.“

brunhilde0„Ja, durchaus.  Es ist noch viel mehr. Es ist ein Code des Universums. Wir brauchen uns darüber nicht mehr den Kopf zu zerbrechen. Das haben die Kabbalisten schon für uns getan. Sie sagen, die Ain-Sof Energie trieb durch den Buchstaben Yod mitsamt der heiligen Namen Gottes durch die Ebenen der Schöpfung hindurch. Aus dem Sefirot – dem Baum des Lebens –  und dem Alphabet ist die Schöpfung entstanden. 22 Wege – das hebräische Alphabet – die, die zehn Sefirots miteinander verbinden.  Alles ist durch die Vernetzung der 22 Buchstaben und der zehn Sefirots entstanden.
Sprache und gesprochenes Wort spielen in der Genesis tatsächlich eine wichtige Rolle. Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht. Jedes Mal, wenn Gott spricht, geschieht etwas. Zweifelsfrei nachzulesen. Die Sonne erscheint, das Wasser teilt sich, der Himmel bevölkert sich.  Die Thora ist eine Geschichte des Universums bis zu Moses und darüber hinaus. Sie existiert vor den Ereignissen und sagt sie sogar voraus. Die Sprache scheint ein Werkzeug der Schöpfung. Sie wussten immer schon um die Macht der Gedanken, um die Macht der Worte. Kabbalisten interpretieren die Worte auf eine bestimmte Weise. In der Reihenfolge der Buchstaben, beispielsweise Tisch , shulchan, liegt die Formel, die jenes Ding erschafft, das wir Tisch nennen. Ändert man die Reihenfolge der Buchstaben erschafft man damit auch etwas anderes. Das hebräische Alphabet ist für sie eine Art Code. Jeder einzelne Buchstabe steht für eine andere Energie. Wie in der Chemie, dort werden ja Dinge auch auf eine Formel reduziert. Im hebräischen Alphabet ist auch jedem Buchstaben eine Zahl zugeordnet. So kann man mit dem entsprechenden Zahlenwert dasselbe bewirken.

Der Volksmund sagt Mehr Glück als Verstand, überrascht noch am Leben zu sein. Für so etwas ist dann auch niemand verantwortlich. Von wegen!

Nach kabbalistischer Ansicht hat Gott alles, was er im Universum geschaffen hat, auch am Menschen geschaffen. Hieraus ergibt sich ein Weltbild der wechselseitigen Entsprechungen von Oben und Unten, Innen und Außen. Der Mensch steht unter dem ganzheitlichen Einfluss universaler Kräfte, kann diese aber seinerseits beeinflussen.

heilige geometrie merkabaEs gibt etwas, dass unser ganzes Leben bestimmt. Gesetzmäßigkeiten. Sieben an der Zahl. Sieben universelle Lebensgesetze, auch hermetische Prinzipien genannt. Und die meisten Menschen – wenn man sie fragte – würden vermutlich sagen: Keine Ahnung, wovon du sprichst. Jahrtausend altes Wissen, das unser aller Leben verändern kann. Kybalion. Das Universum ist geistig gehalten – gehalten im All.  Unser Drama ist, dass wir auf die kleinen Dinge fixiert sind und nicht die großen Zusammenhänge erkennen.

1.Alles ist geistig – auch das Universum
2.Das Prinzip der Anziehung. Wie oben so unten. Wie innen so außen. Wie der Geist, so der Körper. Alles entspricht unseren Gedanken, Ausrichtungen und Überzeugungen. Es begegnet uns nichts, was nicht irgendwie mit uns zu tun hat. Die äußeren Verhältnisse spiegeln sich im Menschen und umgekehrt.
3.Das Prinzip der Schwingung. Gleiches zieht Gleiches an. Alles schwingt.
4.Das Prinzip des Rhythmus. Alles fließt aus und ein. Ebbe und Flut. Rhythmus gleicht aus. Der Ausschlag nach rechts,ist das Maß für den Ausschlag nach links
5. Das Prinzip der Polarität. Alles ist zweifach. Die Gegensätze sind zwei Seiten ein und derselben Sache.
6. Das Prinizip der Kausalität. Ursache und Wirkung. Auch der Zufall entspringt einer Ursache. Nur, was vorher gedacht wurde, kann existieren. Es gibt viele Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.
7. Das Prinzip des Geschlechts. Alles hat männliche und weibliche Anteile.

„So und nun muss ich aber los. Die Zeit läuft davon“,, sagte Brunhilde und weg war sie.
„Ähm, ja…gut..“, antwortete ich etwas irritiert.

Ich fühlte mich wie eine Mitameise einer Holzameise, die bei der Arbeit tot umfällt, insgesamt fünfzehn bis dreißig Sekunden Zeit hat, bevor ihr Körper gepackt und aus dem Nest zum Sandhaufen getragen wird. Ich konnte das gerade nicht leiden.

Später dann ….

badewanneGibt`s da einen Haken? Eine Stolperfalle? Das ist doch alles kein Geklimper. Schlüssel bei den Kabbalisten. Codes in Kristallschädeln bei den Maya.
22 hebräische Buchstaben. 20 Kin bei den Maya.
Die Namen der Kin sprechen die Maya nicht einfach aus, weil sie ihnen heilig sind. Heilige Worte haben eine große Bedeutung bei den Kabbalisten.
72 Eigenschaften Gottes. 13 Wellen bei den Maya.

Die Schlüssel der Kabbalisten sind ein Bauplan der vielen Ebenen spirituellen Bewusstseins und dazu entworfen, uns in Berührung mit Göttlicher Intelligenz zu bringen. Die Maya  lebten  in diesem Bewusstsein auf allen Ebenen ihres Lebens. Darauf bauen sämtliche Kalender, die Pyramiden, ihre Tempelanlagen auf. Bei den Maya sind es 9 Unterwelten und 13 Himmel. Ihre Kalender sollen die Menschen in Einklang mit der Natur und dem Kosmos, ihrer Göttlichkeit bringen.

Der Baum des Lebens bei den Kabbalisten. Ain Soph enthüllt dem Menschen die Aspekte seiner Göttlichkeit und auf dem Baum des Lebens werden diese durch zehn Hauptstufen oder Bewusstseinsstufen, die Sefirots, symbolisiert. Das Wacah  Chan, das Zentrum der Galaxie, ist für die Maya mit dem Baum des Lebens verbunden.

Hermetische Prinzipien der Kabbalisten. Oben- unten. Innen- außen. Ebenso bei den Maya. Der Kosmos ist für sie ein Spiegel der Welt, ein Spiegel von uns Menschen. In jedem Gesicht eines Menschen, in jeder Pflanze, in jedem Tier ist ein Stück Sonne, sagen die Maya.

Kaba, die Tempelanlage in Mexico geht mir nicht mehr aus dem Sinn. Juden auf Atlantis, dort wo die Maya gelebt haben.

Beide, Kabbalisten als auch Maya, haben letztlich das Ziel, auf allen Ebenen eine harmonische, ausgewogene Welt zu schaffen. Beide sind kein leicht verständliches System. Vielschichtig wie eine Zwiebel.

Die Anhänger der Kabbala glauben, wenn verschiedene Menschen unterschiedlicher Kulturen unabhängig voneinander zu ähnlichen Schlussfolgerungen gelangen, kann das nur bedeuten, dass sie alle auf der richtigen Spur sind.

„Denn das Königreich ist in eurem Innern. Nirgendwo anders.“ Thomas Evangelium. Jesus sagte es.
Drinnen wie draußen. Wir sind der Tempel – nicht die Organisation Kirche. Wir brauchen kein Rom, kein Mekka, kein Medina. Alles existiert in uns. Wir müssen uns nur erkennen. Dieses ganze Universum kümmert sich um uns. Wir behandeln es leider nur wie einen Pfannkuchen. Wir sind nicht ohne Grund mit Bewusstsein auf dieser Erde gestrandet.Es gibt einen Grund dafür, dass, wenn ich mir mit dem Hammer auf den Daumen haue, es mir wehtut und nicht dem Hammer

A.1

Gehirn

A

Universum

Unser Nervenstränge ähneln nicht ohne Grund exakt der Energienetze des Universums. Sie sind ein Spiegelbild. Wir leben in etwas Lebendigem. Wir stehen in einer tiefen organischen Beziehung zu allem. Das Gehirn scheint mehr eine Antenne zu sein. Davon reden die Hindus seit Jahrtausenden. Was immer du tust, wird Karma erzeugen. Karma dreht sich im Kreis.

Ich dachte an Brunhildes Worte: „Jesus sagte: Jeder ist Gottes Kind. JEDER. Er hat es immerhin erkannt.  Er ist Gottes Sohn. Du bist Gottes Tochter. Nach diesen hermetischen Prinzipien kann es gar nicht anders sein. Er ist in dir. Du bist ein Teil Gottes. Auch hierzu lassen sich klare Aussagen von Jesus finden. Er sagte, er ist in allem, im Stein und sonstwo. Innen wie außen. Alles ist in uns. Ich bin, der ich bin. Wir suchen noch immer. Wir liegen im Tiefschlaf. Und zugleich schaffen wir es, uns so ungemein wichig zu nehmen.“

indianer5Nach Vorstellung der toltekischen Schamanen, die vor Jahrtausenden in Mexico gelebt haben, besteht alles im Universum, den menschlichen Körper eingeschlossen, aus reiner Energie. Der menschliche Körper erscheint dem Schamanen, der ihn als Energie wahrnimmt wie ein gewaltiges leuchtendes Ei.  Am Platz des Montagepunktes werden die Energiefasern des Menschen verknüpft mit der unvorstellbar großen Masse der Energiefasern des Universums und an diesen ausgerichtet. Das Resultat dieser Verknüpfung ist Wahrnehmung. Je nachdem, welche Energiefasern dabei genutzt werden, ergeben sich unterschiedliche Wahrnehmungen. Bewegt sich daher der Montagepunkt an eine andere Stelle, so führt dies dazu, dass eine andere Welt in unserer Wahrnehmung erzeugt wird. Heute finden wir hier und da von der Wissenschaft Bestätigung all dieses Ur-Wissens, mit denen indigene Völker selbstverständlich umgehen. Wir sind Energiekörper. Der größte Teil unserer Energie geht nur leider für die Schaffung unseres Selbstbildes drauf. Sei es nun von uns selber oder von anderen.

Es ist also hochherrliche Zeit, die eigene Faulheit beiseitezufegen, die eigenen Vorurteile aus Faulheit, aus Feigheit, und einmal genauer hinzusehen, hinzulesen, was denn wirklich geschrieben steht.

 

 

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https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2014/01/24/zirkeltage-und-es-ward-licht/