Urwissen der Schöpfung

ammonite opalized
Foto: R. Weller

Ammonite sind Fossilien. Benannt wurden sie nach dem griechischen Gott namens Ammon.Vor 415 Millionen lebten sie als Muschel-Kreaturen im Meer. Sie sind aus den Bactrites hervorgegangen, sagt die Evolutionsbiologie. Es gab dann drei Katastrophen. Während der Permian Periode vor 250 Millionen Jahren, nur zehn Prozent überlebten, während der Triassic Periode vor 206 Millionen Jahren, es überlebte nur eine Spezie von ihnen. In der Zeit der Jurassic Periode bis zum Ende der „Cretaceous“ Periode starb  der letzte Rest an Ammoniten aus. Man findet Ammoniten auf jedem Kontinent. Sie  sind nicht nur wunderschön, sondern auch von hohem wissenschaftlichen Wert. Geologen können  -dank ihres Vorkommens – Gesteine recht genau datieren.

 

Die harmonischen Prinzipien des Universums

 

ammonite fossil

Unsere Herzen stehen in Resonanz mit der Frequenz des Herzschlages der Erde. Zahlen stehen in engem Kontakt mit Klängen. Jede einzelne Schwingung, jede einzelne Frequenz wirkt auf uns Menschen, auf unser Befinden, auf die Natur, den Kosmos. Nada Brahma – Die Welt ist Klang.  Die 8 Hauptgruppen des Periodensystems korrespondieren mit den 8 Tönen der Tonleiter. Die Töne der Planeten unseres Sonnensystems ergeben eine Harmonie. Die Solfeggio Frequenzen, jene Heilklänge, basieren auf mathematischer Perfektion und können auf die Quersummen 3 – 6 – 9 reduziert werden. Bei den Maya sind es 9 Unterwelten und 13 Himmel. In der Kabbalah wird ebenfalls auf die Bedeutung der Quersummen 3 – 6 – 9 hingewiesen.

Bei den Kelten steckt in der 9 das ganze Universum. Die 5 erfasste Zeit und Raum. Auch bei den Essenern ist die Anwendung der Heiligen Geometrie gebräuchlich. Zahlen sind keine gewöhnlichen Gesetze des Wortes. In der Tradition der Maya, der tibetischen Bön-Tradition, bei Schamanen und weiterer indigenen Kulturen oder auch im Sufismus ist dieses bekannt.
Sie wurden nicht willkürlich geschaffen. Sie sind wesentlich Harmonie, von aller Ewigkeit an. Es sind die harmonischen Prinzipien des Universums.

Für die Essener und Kabbalisten ist alles, was existiert – und zwar ohne Ausnahme  – von einem Lichtfeld umgeben. Dieses Lichtfeld folgt den geometrischen Ordnungs-Prinzipien des Geistes. Der Geist ist primärer Schöpfer- seiner Natur nach im wesentlichen Gedanke und Licht – durch seine Bewegung im leeren Raum des Bewusstseins wurden  alle Dinge erschaffen. Alles spiegelt sich in geometrischer Organisation wieder: Atom, Mineral, Kristall, Pflanze, Tier, Mensch, Planet, Sonnensystem, Galaxie und Universum.

Die Dreiheit ist immer das Vollkommene. Immer dann ist eine Ganzheit errreicht. Drei mal drei ist die göttliche Zahl.

Wunderwerke der Natur.

Wunderschön anzusehen. Überbleibsel aus einer Zeit, die wir uns wohl nur schwerlich vorstellen können.

In der gesamten Natur finden sich die gleichen Muster. Ob in der Sonnenblume oder im Kaktus, ob im Wasserwirbel oder in einer Galaxie, überall treffen wir auf das gleiche System von Informationen.

ammonite shell

 

 

ammonite kleinsten 1,5, cm

kleinste Ammonit, 1.5 Zentimeter

 

 

Die Drei: Zahl des ganzen Menschen aus Körper, Seele und Geist. Zahl der menschlichen Befindlichkeit aus Über-Ich, Es und Ich.  Zahl der Zeit aus Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Die erste männliche (ungerade) Zahl. Zahl der Verbindung von Himmel und Erde durch Luft und Symbol für ein geschlossenes System mit Anfang – Mitte – Ende. Es gibt 3 Erzengel: Michael, Gabriel und Raphael.

 

Die Fibonacchi -Zahlenreihe

heilige geometrie fibonacci2
Leonardo von Pisa, auch unter dem Namen Fibonacci bekannt, reiste nach Ägypten, Indien und nach Syrien. Er hat die Welt der Zahlen und der Kultur entscheidend geprägt. Zu den bekanntesten harmonikalen Strukturen gehört neben dem Goldenen Schnitt auch die Fibonacci-Reihe. Sie fangen mit 0 und 1 an, und dann ist jede Fibonacci-Zahl gleich der Summe der beiden vorhergehenden Fibonacci-Zahlen. Übrigens: Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Wiege unseres Zahlensystems  Nordindien und nicht Arabien. Hier entwickelten Gelehrte im dritten Jahrhundert v. Chr. ein Zehnersystem, bei dem man für die Ziffern 1 bis 9 abstrakte, graphische Zeichen schuf. In denen waren bereits unsere modernen Ziffern zu erkennen.

„Die Geometrie ist vor der Erschaffung der Dinge, gleich ewig wie der Geist Gottes selbst und hat
in ihm die Urbilder für die Erschaffung der Welt geliefert“, sagte der Astronom und Philosoph Johannes Kepler im 17. Jahrhundert.

Die Heilige Geometrie ist das Urwissen der Schöpfung. 
Heilig auch im Sinne von heilsam, denn sie wirken zutiefst harmonisierend und erinnern den Menschen an seine ursprünglichen Ordnungsprinzipien. Heil zu sein bedeutet ausgeglichen und im Lot zu sein, verbunden mit dem Weltganzen, auch Urgrund oder Urmatrix genannt. Insofern kann beispielsweise ganzheitliche Architektur auch die Heilwerdung fördern, indem sie durch harmonische Formgebung zum Wohlbefinden ihrer Benutzer beiträgt. Stichwort: Feng Shui, Geomantie.

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Hunab-ku. Dieses Zeichen ist das kraftvollste Zeichen der Maya. Es ist das Symbol für Gottes Welt. Der Kreis, die Einheit,  der Raum, die Spirale, das Zentrum der Galaxie, der Ursprung allen Seins.
Zeit geschieht spiralig für die Maya.

 

 

 

 

Kabbalah oder Kabbala: Für all jene, denen der Begriff Kabbala, auch Kabbalah geschrieben, erst einmal gar nichts sagt:
Es ist sozusagen die geistige Lampe des Abendlandes, über die Mysterienschulen Ägyptens und Israel nach Europa und Amerika gelangt. Sie ist eine mystische Tradition des Judentums, die den Sinn des Gottesnamens, die sternenbestimmte Organisation der Welt, die Naturelemente und die makro-kosmischen Geheimnisse des menschlichen Organismus einschließt. Nach kabbalistischer Ansicht hat Gott alles, was er im Universum geschaffen hat, auch am Menschen geschaffen. Hieraus ergibt sich ein Weltbild der wechselseitigen Entsprechungen von Oben und Unten, Innen und Außen. Der Mensch steht unter dem ganzheitlichen Einfluss universaler Kräfte, kann diese aber seinerseits beeinflussen. Beispielhaft hierfür ist die kabbalistische Wortmagie, in welcher das Aussprechen von Worten eine unmittelbare Einflussnahme auf das damit Bezeichnete nach sich ziehen soll. Jedem Buchstaben des Alphabets entspricht eine bestimmte Zahl und jeder Zahl eine Deutung.  Und noch vieles mehr…
Wir sind umgeben von einem sich gegenläufig drehenden Pyramiden-ähnlichem Lichtfeld, das den feinstofflichen Körper mit der Seele verbindet (Merkabah).

ammonite fossil2

Wenn man die Geheimnisse  der Natur begreift, kann man sich nur vor ihr verneigen. Vor uns liegt Vollendung.
Es ist das leichte Brennen des Daseins, des Wissens um die Wunder dieser Welt. Staunen, erwachen vor der Sonne, spüren, wie die Erde spürt, die sich knirschend um das unsichtbare zentrale Feuer dreht. Es ist dieser Pulsschlag nah an meinen Knochen, der sich im Pulsschlag der Erde wiederfindet – Lebendigsein. Erfahrungen rauschen durch den Raum zwischen  der Haut meiner Seele und der Haut der Welt.  Mein Atem ist es, der mich mit dem Weltganzen verbindet.  Wind, den wir erzeugen, wenn wir laufen, ist die Energie des Werdens. Wind, der zu uns kommt, wenn wir stillhalten, ist die Energie des Seins.  Alles geht nahtlos ineinander über. Wir waren gestern und sind heute. Die Biene umkreist die Blume. Alles, was mit unseren Gefühlen spielt, will unsere Herzen öffnen, um das Licht einzulassen.  Eine Träne und ein Lächeln. Diese Welt, die mit uns unterwegs ist, ist unser Herz.

Wir sind umgeben von einem Mantel aus unsichtbaren Energien. Wenn wir das Materielle überschreiten würden, könnten wir es erkennen. Die Natur ist in Licht gebadet.  Leben ist von Angebinn im Geist. Unser Körper ist nicht so schnell. Unser Körper ist nicht alles, was wir sind. Es gibt keine andere Tiefe als die Tiefe der menschlichen Seele. Wir sind ein atmendes Puzzlestück in diesem Weltganzen.  Die Anleitung zum Leben kommt mit dem Leben. Und im Lauf der Zeit erahnen wir ein Bild und wir begreifen unseren Platz in der Welt. Die Dinge, zu denen wir uns hingezogen fühlen, sind einfach Teile, die jene Höhere Intelligenz, Höhere Macht, Gott,  wieder ungebrochen  für uns zusammenfügt. Es ist als laufen wir rückwärts, um wieder Ganz zu werden.

Und so ist es: Alles läuft letztlich immer wieder auf die Frage der Energie hinaus.

Du bist die Entdeckung von dem, was du hinter deinen Augen bist, was du bist und was deine Bedeutung und dein Sinn ist. Das ist das Mysterium. Du bist nicht die vielen Kleider in deinem Kleiderschrank. Man erkennt dich an deinem Licht und an deiner Energie. Man erkennt dich an deiner Schwingung. Du bist der gehauchte Atem von etwas ganz Großem. Das Licht um dich herum sind die verbliebenen Partikel deines Ursprungs. So`ne Art Transportmittel, durch das du hier auf Erden dieses Abenteuer Leben erfahren kannst. Umarme alle deine Möglichkeiten. Du bist hierher gekommen, um zu lernen zu manifestieren, um zu heilen, was meint, in Harmonie mit dem Weltganzen verbunden zu sein. Du wirst deine Macht niemals kennen und besitzen, bis du weißt, W e r  du bist, bis du weißt, dass du es We r t bist.

Wir könnten diesem Prozess vertrauen. Dem vertrauen, was wir im Herzen hören. Wir könnten weniger Tun und mehr Sein. Tun bringt nicht immer die erwünschten Ergebnisse. Wir könnten aufhören, Dinge zu erzwingen, zu manipulieren, zu bedrängen, voranzutreiben. Wir könnten aufhören, intensiv über Dinge zu grübeln, sich Sorgen zu machen. Geschehnisse herbeiführen wollen, heißt: Kontrolle ausüben. Kontrolle klappt nicht. Damit können wir sogar verhindern, dass es eintrifft. Etwas trifft nicht ein, es trifft nicht so ein, wie wir es wollten und uns erhofften. Wir können davon ausgehen, dass wir mit Kontrolle kein besseres Ergebnis erzielt hätten.
Oft bekommen wir das, was wir wirklich brauchen und häufig bekommen wir noch Besseres. Indem wir loslassen…. Herzenswünsche werden zu Seiner Zeit und auf Seine Weise erfüllt.

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Alles Maya?

produktiv sein heute

 

Ich hab`s gleich heute früh gespürt. Und auch später konnte ich es noch denken. Heute bin ich keine aufgebrochene Vanille-Schote in der Sonne, die endlich ihren ganz Duft verströmt. Diese Eile geht doch nur auf das Konto der christlichen Religion. Sie hat uns erzählt, es gibt nur dieses eine Leben. Wenn du also meditieren willst, wenn du dieses oder jenes sein willst, tun willst,  dann tue es Jetzt. Das ist sicherlich ein gut gemeinter Hinweis darauf gewesen, wie sich Leben am Sinnvollsten gestalten lässt.
Jesus wollte uns vermutlich nur sagen, es gibt nur dieses Leben, erinnert euch an Gott. Seid im Hier. Seid bewusst. Sorgt Euch nicht.  Er wollte die Menschen wach und bewusst machen. Klar, wusste Jesus sehr wohl Bescheid über das Leben, das ewig ist und die Reinkarnation, auch wenn er nicht so geradeheraus darüber redete. Wieso sagt aber jemand so etwas zu Menschen, der um das ewige Leben weiß? Er hatte während seines Aufenthaltes in Indien erkannt, dass die andere Strategie, es gibt mehrere Leben, also die Hoffnung auf ein Wenn nicht in diesem Leben, dann eben im nächsten“,  zu Ausflüchten besonderer Art führte, las ich. Die Menschen wurden lethargisch. Andere wurden Sannyasins und wollten von der weltlichen Welt gar nichts mehr wissen. Im Ergebnis war dies also nicht so zufriedenstellend. Das Suchen und Streben nach Gott, nach einer Höheren Intelligenz, das war der Wunsch, der seiner „Strategie“ zugrunde lag.

 

Diese „Strategie“  bei uns im Westen hat allerdings völlig versagt. Die ganze Idee, die dahinter steckte wurde zunichtegemacht.
Was haben wir daraus gemacht?
Bei uns entstand die weltlichste Kultur.  Die weltlichste, die die Welt je gesehen hat. Langeweile zu empfinden, dafür haben wir keine Zeit. Den ganzen Tag müssen wir arbeiten. Und wenn wir nach Hause kommen, sind wir müde.  Ständig sind wir gehetzt, voller Sorge und Spannung. Es wird um alles gerangelt, alles, was es in diesem einen Leben zu erlangen gilt.  Schneller. Schneller. Das reinste Tempofieber. Wen kümmert`s, wo wir hinwollen. Hauptsache schneller!  Gebt ihnen Fernsehen, Autos, Computer, Internet für Zuhause und Unterwegs, Twitter & Co  und Ballspiele und ihr werdet weniger Kinder haben.
Wir sind weder wach noch bewusst geworden.

Moment mal! ..Ähm….Bitte? Jesus in Indien?

 

jesus6Sie wissen, mich beschäftigen diese auffallenden Verbindungslinien, die ich über die Begegnung mit den Maya zu sehen begann. Von dort ging es weiter zu den Kabbalisten und endete bei den Essenern.

Die Essener beteten die Sonne an. Die Maya taten es.  Die höhere Bedeutung von Worten, ihre Zahlenmythologie, ihr Wissen um die Naturgesetze und das Ausrichten nach ihnen, die Welt als ein Kosmos der Geometrie und Zahlen, das Ausrichten auf die Harmonien, der variierenden Töne der Natur.

Und mir ist durchaus bewusst, dass dem Glauben, den Jesus lehrte, heute  keine fünf Prozent mehr folgen. Die anderen fünfundneunzig Prozent nahmen das an, was jene Apostel und Theologen  und  in jenen priesterliche Konklaven daraus gemacht wurde. Sie liehen sich den Namen Christen für ihre Überschrift. Ihr Glauben beinhaltet noch heute einige Extravaganzen und Übersetzungsfehler.

Und ich  habe ja nun auch verstanden, dass es Pyramiden auf allen Kontinenten gibt. Gebaut in präziser Übereinstimmung mit den Sternen der Plejaden.  Pyramiden als kosmische Kalender. Im Tibet, Arabien, Mittel- und Südamerika, von Peru bis Russland, Mexico, Ägypten einschließlich dem heutigen Sudan, Indien und  bis auf dem Grund des Meeres. Auf der ganzen Erde findet man Reste von gewaltigen Pyramiden. Kulturen, die weit voneinander entfernt waren. Glaubt man der Wissenschaft, standen sie  nicht in Kontakt und weisen doch erstaunliche Gemeinsamkeiten auf.

Die Verehrung der Sonne –  der Sonnengott wurden bei den Maya, Inkas und in Ägypten verehrt. Bei den Chinesen war es der Himmelsgott. Die Kaiser herrschten als  dessen Vertreter.
Pyramiden, die zu astronomischen Zwecken benutzt wurden.
Pyramiden (manche), die als  Gräber für königliche Personen erbaut wurden.
Pyramiden als  symbolische Nachbildungen heiliger Urhügel, die es ermöglichten die Zukunft vorauszusagen? Dabei beruft man sich auf Geschichtsschreiber des Altertums.
Ich erkenne auch:
Immer und fast überall taucht Thot auf. Thoth baute den ersten Tempel in Saïs und Osiri in Ägyptenvor etwa 6.000 Jahren, heißt es.  Der ägyptische Sonnengott soll mit Thot um die Herrschaft gekämpft haben. Thot kam über das Meer und wurde zu Quetzaccoatls. Er wird im Heiligen Buch der Maya erwähnt. Er gehört zu den wichtigsten Gottheiten im mesoamerikanischen Raum. Der Schöpfergott. Der Morgenstern galt als sein Herz. Bei den Azteken war er der Gott des Windes und des Himmels, der Erde und der Schöpfergott. Bei den Maya unter Kul Ku Kaan, Kulcucan verehrt. Bei den Quichè-Maya in Guatemala Qùq`matz genannt. Thot der dreimal Große, die Griechen nannten ihn Hermes. Thot, der die sieben hermetischen Gesetze auf die Tafel schrieb.

 

Die Maya-Kultur in der Frühzeit bis Ägypten und Tibet – der Ausruf von Jesus am Kreuz gemäss der Maya-Sprache.  Parallelen zwischen der Maya-Sprache und der tibetischen Sprache Naga. Reinigungsrituale. Feuerzeremonien. Das heilige Feuer spielte in allen Kulturen eine bedeutsame Rolle. Vor 1800 Jahren war Eurasien ein Land, das erhellt war vom heiligen Feuer. Ewige Flammen brannten in den heiligen Hainen,Tempeln und Häusern jeder indoeuropäischen Kultur. Die heutige hinduistische Darstellung des Feuergottes Agni ist neueren Datums und geht vor allem zurück auf griechische Traditionen, die mit Alexander dem Großen nach Punjab kamen.

Von der Cheops-Pyramide sagen einige Experten: Ihre Aufzeichnungen sind sowohl in der Sprache der Mathematik, Geometrie und Astronomie  geschrieben als auch in der Art der verwendeten Steine mit ihrer Symbolik. Alle Veränderungen, die stattfanden und stattfinden werden, sind in den Gängen zwischen Basis und Spitze dargestellt. Sie sind bezeichnet durch die Lage der Steine, ihre Farbe und die Richtung, die die Krümmungen nehmen. Abmessungen, die dem Polardurchmesser und dem Erdradius entsprechen. Hallen, Galerien, Durchgänge, die in ihren Abmessungen umgerechnet in Zeiteinheiten, auf große Ereignisse verweisen, die der Menschheit auf Erden widerfuhren. Zu den wichtigsten Daten, auf die in der Pyramidengeometrie hingewiesen wird, zählen jene, die sich auf die Geburt, die Mission und die Kreuzigung des Jesus von Nazareth beziehen.  Sage nicht ich, darin ist sich die Wissenschaft erstaunlich einig.

pyramiden linked zu sternen

cheops pyramide foto von russe unerlaubt hoch

Von jemandem fotografiert, der dort oben gar nicht hätte sein dürfen.

 

Lange vor Archimedes verstanden sie die Größe Pi. Die Höhe der Pyramide multipliziert mit einer Million, ergibt die Entfernung von der Erde zur Sonne. Die Zahl 25.827 wiederholt sich in der Geometrie in ihr noch mindestens zweimal. Die Summe der Basisdiagnolen ergibt 25.827 Pyramiden zoll. Der Durchmesser auf der Höhe der Königskammer enthüllt dieselbe Zahl
Der Abstand zwischen dem Kreuzgang und der drei Hauptgänge der Pyramide bis zum Eingang betrug 2.170 Zoll.

Es gibt einige Theorien, danach soll sie nicht von den Ägyptern gebaut worden sein, sondern bereits zu ihren Zeiten ein Relikt gewesen sein. Einig sind sich die Wissenschaftler über die besondere zeitliche Bedeutung des Datums 2170 v. Chr..  Nicht als Entstehungszeitpunkt, sondern als ein Hinweis auf das 21. Jahrhundert. Die Durchgänge enden auf so eine Weise, dass sie auf einen Punkt hinzuweisen scheinen, der sich auf den Anfang des 21. Jahrhunderts bezieht.

Es ist, als berichtete ich gerade über die Maya, ihre Pyramiden und ihre kosmische Welt.

Ich weiß auch, dass Jesus der Nazarener war und nicht Jesus von Nazareth. Die Essener wurden auch Nazarener oder Nazoräer genannt. Das sich der Beiname nicht von dem Ort Nazareth herleitet, gilt heute als wissenschaftlich bewiesen. In der aramäischen Wurzel „nazar“leitet sich es sich von „schwören“, sich für den Dienst Gottes verpflichten.  Die Nazarener waren ein Zweig der Essener.

Und jetzt  – so lese ich – hat sich Jesus auch noch in Indien aufgehalten. Damit nicht genug, er soll dort sogar gestorben sein.
Archäologen, Theologen, Sanskrit-Gelehrte sagen, Jesus habe sich lange in Indien aufgehalten. Kaschmir erhebe den Anspruch, dass sowohl Moses als auch Jesus dort begraben seien.

Es soll Tempellegenden geben, erzählten alte Rishis. Danach habe Jesus während seines Aufenhaltes in einem Kloster im Himalaya „die Inhalte der Heiligen Inspirierten Schriften, die Sprache, die Schriften und die kosmischen Kräfte des Mutterlandes studiert.“ Er sei „ein Meister der kosmischen Kräfte, mit einem perfektem Wissen über die ursprüngliche Religion“ gewesen.

 

Und ich stolperte über dieses:

Don Antonio Batres Jaurequi, ein Maya-Gelehrter aus Guatemala sagt in seinem Buch „Die Geschichte Mittelamerikas“: Die letzten Worte Jesu wären in der Sprache der Maya gesagt worden.  „Hele, lamah sabac ta ni“
Hele= Ich werde schwach.
lamat zabac ta ni= Dunkelheit kommt über mein Gesicht.
Das ist eine Sprache aus dem Raum der Naga-Maya-Ostasiens.
Es gibt aber auch die moderne Maya-Sprache Mittelamerikas. Dort klingt und schreibt es sich so:
„Eli, Eli, lamah sabac tha ni“

Naga-Maya Ostasiens und  das  Maya- Land Mittelamerikas, zwei weit voneinander entfernte Teile der Erde und doch stimmt alles in wesentlichen Punkten überein.

Ich werde auch schwach: Jesus und Moses  in Indien. Maya in Ostasien.  Ein Maya, der uns sagt, welches Jesus letzte Worte waren. Martina eine Essenerin.

We are crossing the river….

Ich…ähm… Hören Sie bitte, ich will Sie nicht von Ihrem Stuhl hauen. All das erscheint mal wieder sehr kühn und doch…auch wieder nicht.
Wissen Sie die Forscher haben uns auch erzählt, dass wir uns evolutionsgeschichtlich erst 1,5 Millionen nach dem Tod einer Frau, deren Schädel-Fossil man 2005  in Georgien fand,  soziokulturell entwickelt hätten.  Man wies nach, sie war krank. Man wies auch nach sie starb in einem hohen Alter. Trotz vieler Gebrechen erreichte sie ein hohes Alter. Wer hat sich denn um sie gekümmert, dass sie so alt werden konnte? Und sind es nicht auch die  Alten Maya und die Inka, die  die Theorie von der „Entwicklung vom Primitiven zum Zivilisierten“ widerlegen?  Wir denken an Gesellschaften und Weltgeschichte als begrenzt auf Zeit und Raum. Wir teilen die Geschichte in Perioden ein und betrachten diese innerhalb dieses relativen Konzepts.
Jesus1

Ähm, also….und wenn man davon ausgeht, dass Afrika  kontinental irgendwann einmal zu Asien gehörte und sich erst allmählich Kontinente verschoben und einander entfernten, erklärte das vielleicht ja auch so manche Ähnlichkeit, die sich über die Welt verteilt zeigt?  Polverschiebungen.  Bei manchem Geologen liest es sich dann Kontinentalverschiebungen folgendermaßen: „Europa und Afrika wanderten gemeinsam nach Norden. Dann flieht Europa vor Afrika. Afrika holt es aber wieder ein und stößt es weiter nach Norden. Es soll Zeiten gegeben haben, da treibten die Böden des Ozeans zwischen Europa und Afrika als gewaltiges Gebirge über dasselbe hinaus.“
Aber auch durch die Verbindung der Seidenstraße waren Indien und Afrika schon in der Antike miteinander verbunden. Sie reichte bis nach Ägypten. Historiker vermuteten, dass es Siedlungen von Indern an der Ostküste Afrikas seit mehr als  zweitausend Jahren gibt. Bis vor 500 vor Christus reisten die Griechen ja auch  nach Indien, um zu lernen. (W. Robertson, „An Historical Disquisition of India,“ Pub. 1794, Seite 274.) Warum also nicht auch Jesus? Die Frage, warum davon nichts im Neuen Testament zu lesen ist, stellt sich nicht wirklich.

 

Wer sind die Naga- Maya?

30 Sprachen gehören zur Sprachfamilie der Maya. 6 Millionen Maya  leben in Mexico, Guatemala, Belize, Hondura und auf Yucatan.

maya-sprachen, england1994

Maya-Dialekte in den verschiedenen Regionen

Im Norden Mexicos sprechen die Maya auch den Huastec- Dialekt der Region Huastecan .
Huastec soll die Ursprache sein. Yucatec oder Yukatekkinisch spricht man auf der Halbinsel Yucatan.

Don Igncacio Magaloni Duarte, ein yukatekkischer Autor, erwähnte 1969 in seinem Buch „Educadores del Mundo“, dass Worte der Maya sich in anderen Sprachen sehr ähneln. Er schreibt,  die Maya Sprache  könne die Ursprache für andere Sprachen gewesen sein. Und tatsächlich (historisches Wissen, keine Legenden) lebten Maya vor tausenden von Jahren in Indien. Man nannte sie „Naga-Maya“ und später „Danavas“.
Ihre Hauptstadt war Nagapur. Im 4. Jahrhundert vor Christi schrieb der Historiker Valmiki, dass eine Gruppe von Menschen ankam und sich in der Region Tibet ansiedelte. Dieselbe Zivilisation zog weiter nach Babylonien, Acadia, Ägypten und Griechenland.

 

Viele Wörter der Maya und der Naga sind sozusagen dieselben, ebenso wie das Zahlensystem.

Duarte schreibt auch, die  mexikanischen kosmischen Sonnenzeichen (Glyphen) seien fast identisch  mit denen der Ägypter und das Entwicklungs-Ideogramm sei ebenso  nahezu identisch mit dem der Insel Kreta.

So, und das es ja keine Zufälle gibt, kann ich Ihnen auch bildhaft zeigen, wovon Duarte spricht. Ich habe nämlich sowieso vorgehabt über die Scheibe von Phaisto zu schreiben, weil sie ja auch zu den rätselhaften Funden gehört, die keiner entschlüsseln kann. Da ahnte ich aber noch nicht, dass ich auf diese Weise wieder bei den Maya lande. Obschon mir sehr wohl als „Schreibform“ die Spirale auf der Scheibe auffiel und ich dachte, es gab da wohl noch ein paar andere die die Welt spiralig denken mochten. Und ich sah zweimal hin, und mir fiel die Blume im Zentrum auf. Ich  erkannte aber nicht wirklich Maya-Zeichen, wie sie mir bislang begegnet sind..

Die Scheibe von Phaistos

Zeichengruppen sind durch Linien getrennt. Die längste Zeichengruppe beträgt sieben Zeichen, die kürzesten zwei.  Die Seite A verweist auf 123 Zeichen in 31 Gruppen, auf Seite B 119 Zeichen auf 30 Zeichengruppen.
Die Scheibe hat einen Durchmesser von 16 cm und ist 2 cm dick.

 

phaistos

1908 entdeckt.  Datiert auf 1700 – 1600 v. Chr.. Die Wissenschaft kommt der Entzifferung nicht näher, da es keine weiteren Stücke auf Kreta gäbe, habe man keine Vergleichsmöglichkeiten. Der Korpus an Text sei zu klein.  Auf beiden Seiten sind Zeichen „eingemeißelt“.

 

James Churchward bestätigt Duarte. Auch er stellt fest, dass sich Maya Worte in all anderen Sprachen finden. Vierzig Prozent des Japanischen habe mayanische Wurzeln. Ein  großer Teil der gesprochenen Sprachen Indiens kämen ohne Zweifel von den Maya. Und alle europäischen Sprachen sind verwandt mit der Maya-Sprache, besonders das Griechische. Das Alphabet sei aus dem Maya heraus entstanden. Ein Mexikaner und ein Japaner können sich miteinander ohne Dolmetscher verständigen. Es gäbe sehr viele  gemeinsame Wurzeln in beiden  Sprachen. Altäre der Maya, wie sie 300 n. Chr. verwendet wurden, sieht man ebenso in Tempel Indiens, Pakistan und Südost-Asien. Die Stele von Copan und Quiriguà sei ähnlich jener aus Indochina und Indonesien.

 

Ich mach` jetzt mal eine Atempause. Morgen geht es weiter.

Jesus in Indien.  Naga-Maya…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Heilkräfte der Essener

essener teil 3

Um fünf Uhr morgens steht der zehnjährige Simon* auf. Er springt zum Krug und wäscht sich, um danach auf den Gang zu eilen und in einem schmucklosen Tempel mit Älteren und Gleichaltrigen aus der Gemeinde zu einem langen gemeinsamen Gebet zusammenzutreffen. Das anschließende karge Frühstück besteht aus wenig getrocknetem Obst, einem Weizenfladen und einer Schale mit warm, leicht-duftendem Wasser. Sie ernähren sich nach dem mosaischen Urgesetz 1. Moses, 1,20. „…und GOTT sprach, ich habe Euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde, und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu Eurer Speise…“ Danach beginnt der Unterricht des Tages. Hebräisch, Griechisch. Simons Muttersprache ist Aramäisch.

Die weiteren Übungen  des Tages bestehen darin, die eigenen Gedanken zu beherrschen und lenken zu können. Sie sind ausgesprochen wichtig. Sie sind noch bedeutsamer als das Lernen der heiligen Texte. Sie stellten den Großteil ihres Wissens dar. Nach einem weiteren Gebet wird der Unterricht fortgesetzt. Alte Texte werden kommentiert. Dies ging bis zum Sonnenuntergang so weiter. Danach folgte eine gemeinsame Mahlzeit.

Um Mitternacht und früh um drei wird wieder gebetet. Das Ritual findet insgesamt siebenmal täglich statt. Drei dieser Gebete sind besonders feierlich. Sie liegen jeweils sieben Stunden auseinander. So zeigte sich das Leben von Essenern vor mehr als 2000 Jahren. essener weiße kleidungVor Sonnenaufgang aufgestanden, um mit der Natur ihre Kommunion zu halten.

Sie trugen weiße Gewänder und das tägliche Bad im kalten Wasser war ein Ritual für sie. Weinberge, Felder, nach der Arbeit schweigend ein Mahl,  beendeten sie es mit einem Gebet. Der Abend war der Anfang ihres Tages und der Sabbath oder Feiertag begann am Freitagabend, dem ersten Tag ihrer Woche. Sie diskutierten oder spielten Musik. Sie wurden bis zu 120 Jahre alt und verfügten über wunderbare Kräfte und Ausdauer.

In allen ihren Handlungen kam die schöpferische Liebe zum Ausdruck. Jacobus Solanius, lateinischer Kirchenvater, und andere sprachen von den Essenern als eine „eigene Rasse Mensch, bemerkenswerter als jede andere der Welt“, „die ältesten Eingeweihten der Welt, die ihre Lehre aus Zentralasien erhielten“, „unvergängliche Lehre seit einem unvorstellbaren Zeitraum“, „beständige und unveränderliche Heiligkeit“. Jene Rituale mögen uns heute streng und seltsam vorkommen, für die Essener lagen in ihnen tiefe Bedeutungen. Sie sammelten auf diese Weise ihre Kräfte. Ihre Mahlzeiten sollten Zeremonien sein, damit Nahrung im Rhythmus des Körpers schwingt. Die Beherrschung der Nahrung bedeutete zugleich die Beherrschung der Gedanken. Gedanken waren für sie die einzige Kraft, die Nahrung vergiften oder läutern konnte. Der Geist prägt die Ätherflamme. Liebe kann die vitalstofflichen Bestandteile jeder Nahrung verändern.

Sie begriffen sich als das Feld für die Verwandlung der Kräfte. Als  „Töchter und Söhne des Lichtes“ hatten sie einen zuversichtlichen Glauben an Gottes viele Wohltaten. Sie wussten um die Dinge der Großen Ordnung. Sie betrachteten alle verborgenen Dinge jener Wahrheit, auch die Geheimnisse des Inneren Wissens. Sie lehnten alles Unreine ab. (Aus dem Handbuch der Übungen der Schriftrollen vom Toten Meer)

leitermalenGedanken, Worte und Wirken

Drei Arten des Schöpfertums waren den Essenern vertraut: durch Gedanken, durch Worte und durch Wirken.

Wahrheit war für sie geboren aus der Quelle des Lichts. Der Schlüssel zu allem war das Kräftefeld, von dem sie umgeben waren, in dem sie lebten und von deren höheren, positiven Kräfte sie wussten. Menschen besaßen in ihrer Vorstellung alle Schätze in sich selbst. Und sie wussten auch, dass der Mensch durch Missachtung des Gesetzes im Denken, Fühlen und Handeln ständig negative Kräfte erzeugte, inmitten derer er auch lebte.

Sie wollten die Kräfte auf eine Art und Weise betrachten, die am deutlichsten Wert und Nutzen für das menschliche Leben sichtbar machte. Und so unternahm jeder Einzelne eine wöchentliche Selbsterforschung der eigenen Gedanken, Worte und Taten. Ein gesprochener Satz wurde zum Universum, zu einer Erde voll Leben. In ihrer Vorstellung war die Welt aus einem Laut hervorgegangen, den Gott ausgesandt hatte. Schwingung war für sie das ursprünglichste Leben gewesen. Worte sollten darum nicht wahllos von den Lippen fließen, erschaffen und erhalten sie Welten. Auch darum wussten die Essener. Bei all ihren Arbeiten war Schweigen die goldene Regel.

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In sechszehn Lebenskräfte unterteilten sie jene höheren natürlichen und kosmischen Kräfte.
Sonne, Wasser, Luft, Nahrung, Mensch, Erde, Gesundheit und Freude waren die irdischen Kräfte.

Kraft, Liebe, Weisheit, Erhaltung, Schöpfung, Ewiges Leben, Arbeit und Friede waren die kosmischen Kräfte. Die Essener nannten die Summe allen Lebens auf allen Planeten: kosmisches Meer des Lebens.

Die Summe aller Gedanken: kosmisches Gedankenmeer oder kosmisches Bewusstsein. Sie bilden zusammen ein Einheit. Jeder Mensch ist Teil dieser Einheit. Die Einheit ist das Gesetz, das ewige Licht, von dem Moses gesprochen hat.

Das Urbild des Lebens

Sie waren jeden Augenblick mit ihrem ganzen Wesen in ständigem Kontakt mit allen Kräften des Lebens,  mit den sichtbaren und unsichtbaren Kräften des Universums.  Sie wussten, Menschen besitzen alle Schätze in sich selbst. Wenn sie sich mit den Kräften in Verbindung setzen und sich ihrer beständig bewusst sind, erfreuen sie sich vollkommener Gesundheit, Glück und Harmonie im Körper und Geist, in jedem Bereich ihres Lebens.

Der Mensch war für sie eine Einheit von Energie, Gedanken und Gefühlen und eine Einheit von Lebenskräften, die dauernd mit der Gesamtheit aller Energie des Universums in Verbindung stehen.

Jeden Morgen kommunizierten sie sechs Tage lang mit einem Engel der Mutter Erde und jeden Abend mit einem Engel des Himmlischen Vaters. Am siebten Tag ruhten sie. Es gab den Engel der Freude, der Weisheit, des Friedens, der Luft und weitere. Sie sollten sich ihnen öffnen, mit ihnen arbeiten und sich ihnen weihen, damit sie in den unendlichen Garten eingingen, dort, wo ihr Baum des Lebens stand. Dieser wurde von den Engeln bewacht.

Der  Baum des Lebens nimmt  in ihrer Vorstellungswelt einen besonderen Platz ein. Er umfasst den Ausdruck allen Seins wie bei den Maya und ebenso wie später bei den Kabbalisten, bei denen der Baum des Lebens jene zehn Stufen symbolisiert, in der Gott sich in der Schöpfung manifestierte.
Für die Essener ist der Baum das Urbild allen Lebens. Er umfasst  alles, vom kleinsten Atom bis zur höchsten Kraft, von der geistigen Manifestation göttlichen Lichtes und Lebens, bis hinunter zum festen Stoff, zur körperlichen wie zur grobstofflichen Welt.

Die Lehre erscheint bereits in der Zend Avesta von Zarathustra, der sie in eine Lebensweise übertrug, die für Tausende von Jahren befolgt wurde. Sie enthält die grundsätzlichen Vorstellungen des Brahmanismus, der Veden und der Upanischaden. Und auch das indische Yoga-System entsprang derselben Quelle.
Buddhas heilige Boddhi-Baum entspricht dem Lebensbaum der Essener

Man fand Bruchstücke von Hieroglyphen. Einige davon sind achtausend, manche von ihnen zehntausend Jahre und älter. Einige der Symbole für Sonne, Mond, Luft , Wasser und für andere Naturkräfte stammen sogar aus noch früherer Zeit, noch vor der Sintflut. Wie viele Tausende von Jahren die Lehre schon bestand, ist unbekannt.

essener lichtsaeuleDie Engellehre

Ihre Gebete richteten sie an den jeweiligen  Engel. Engel des Wassers, gib uns das Wasser des Lebens. Wir wollen im Wasser des Lebens baden.
Engel der Sonne, gib uns das Feuer. Wir wollen das Feuer des Lebens verewigen.

Auf diese Weise kommunizierten sie mit den unterschiedlichsten Engel.
Auf diese Weise kamen die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft zur Wirkung, so wie sie noch heute im unausprechlichen Namen Gottes, dem Tetragrammaton oder Jod He Vau He zum Ausdruck kommen.

Der Kosmos mit all seinen Planeten wirkt auch im Menschen. Das, was man im Kosmos findet, findet man auch in sich selbst, davon waren die Essener überzeugt.
Moses lehrte wenigen die Kommunion mit den Engeln, wie sie durch Generationen hindurch in den Essener Gemeinden erhalten wurden.

Engel waren für die Essener die Kräfte des Universums. Im Weltbild der Tolteken kämpften die „guten Kräfte“, das Heer von Quetzalcoatl, die gefiederte Schlange, gegen die „bösen Kräfte“, dem Heer von Tzctlipoca, dem Jaguar. Diese beiden Heere wurden in Gemälden der Tolteken in ständigem Konflikt miteinander dargestellt.
Bei den Maya heißt der außergewöhnliche und gewaltige Schlangengott Kukulkan, der über und über mit smaragdgrünen Federn bedeckt ist. Er ist ihr Gott der Auferstehung, der Reinkarnation und der vier Elemente Wasser, Luft, Feuer, Erde. Er trat in verschiedenen Gestalten auf, so zum Beispiel als Windgott oder als Gott des Lernens. Er galt auch als Erfinder der Kalender.

Sein Bruder Tezcatlipoca, der blutrünstigere Zeremonien verlangte, vertrieb Quetzalcoatl und es heißt, er sei in Richtung Atlantikküste gezogen, wo er sich gen Himmel wandte und sich in den Morgenstern, die Venus, verwandelte. In Guatemala wird er Gucumatz  genannt.
In den Vorstellungen der Tolteken und Maya sowie bei Zarathustra bekämpften die zerstörerischen Kräfte ständig die aufbauenden Kräfte.

Die Engel der Essener entsprachen den guten Kräften Zarathustras, den Ahuras und Fravashis und dem Heer Quetzalcoatl. Die „Töchter und Söhne des Lichts“ wollten  positive Kräfte stärken. Licht aus seinem Licht. Kraft aus seiner Kraft. So erschuf Gott die Engel in der Welt der Essener. Im Wissen darum, dass der keimende Samen des Lebens Licht ist, sollten sie immer „Kinder des Lichts“ sein.

Die Stimme Gottes Obersten des Himmels war Metatron. Metatron soll Henoch gewesen sein, so sagen die Kabbalisten, der auch Thot, Enoch, Hermes, der Pyramidenbauer der Welt, genannt Arlich Vormalites, der Weisheitssucher war. Moses bekam von Henoch den Befehl, das Volk Israel durch das Meer zu führen. (Exodus 19,20,21). In der späteren Lehre der Kabbalah ist Metatron der Engel, der das Volk Israel während des Exodus aus Ägypten führte. So steht es im Sohar der Kabbalisten.

Metatron ist der König der Engel. Sieben heilige „Fürsten des Himmels“ waren die Engel des „Königs“.  Sie hielten die Struktur der Schöpfung zusammen.

Die Heilkräfte der Essener

Gesundheit stand in engem Bezug zur harmonischen Beziehung des Menschen mit allen Kräften der Erde, mit der Sonne, dem Wasser, der Luft, der Nahrung, dem Menschen, der Erde und der Freude. Der Einzelne sollte sich die Bedeutung von guter Gesundheit für sein eigenes Wohl und das Wohl anderer vor Augen halten. Er sollte alle Möglichkeiten üben, seine Gesundheit im Denken, Fühlen und Handeln zu verbessern.
Sie übten Töne ein, die das Herz zum Schwingen brachten und aus dem heraus eine Kettenreaktion entstand, die alle Zellen des Körpers in Einklang schwingen ließen. Der tiefe Atmen reinigt die Körper und unsere sieben „Flämmchen“, heute Chakren genannt. Wenn der Kelch eurer Liebe halbvoll ist, können nur wenige aus ihm trinken. Sie sollten nur lehren, was ihre Herzen lehren konnten. Worte sollten nicht überzeugen, sondern Verständnis wecken. Man sollte nicht das Spielzeug des Intellekts bleiben.

Bunte Lichthöfe des Körpers

Dritte AugeAura

rechts die Aura eines hellsichtigen Menschens.

Die meisten der Räume der Essener waren mit Wasser ausgestattet. Waschungen spielten eine heilige Rolle. Bevor das Licht eines Menschen gedeutet wurde, reinigten sie ihr Herz, damit der Mensch nicht aus seiner eigenen Falschheit gesehen wurde. Bunte Lichthöfe sahen sie um die Körper anderer Menschen. Diese um die Körper herumwirbelnden Farben enthielten eine Menge an Informationen. Sie zu lesen, jene feinstofflichen Körper zu lesen, darin waren sie geschult. Alle Arten von Emotionen, Gefühlen, Interessen, Hinwendungen, ob Kleinlichkeit, Aggressivität, Willensschwäche, Ehrlichkeit, Freimütigkeit –  alle Denkvorgänge, jede Gemütslage des Menschen unterliegt einer ständigen Änderung an Farbäußerungen in der Aura.

Ebenso konnten sie Energiemängel- oder überschüsse, die uns Menschen schwächen, harmonisieren. Die Essener hatten die Kraft, den Vitalkörper zu aktivieren. Sie konnten heilen. Erneuert eure Körper, damit ihr die Meine auf andere Ebenen erheben könnt.

In Palästina und Syrien waren sie als Essener und in Ägypten als Thereutae oder Heiler bekannt. Grundlegende Ideen wurden im alten Persien, Ägypten, Indien, Tibet, China, Palästina, Griechenland und vielen anderen Ländern gelehrt. Ein intuitives Wissen wurde wieder erweckt. Spuren dieser Lehre tauchen in fast jedem Land, in fast jeder Religion auf. Aber in ihrer reinsten Form wurde sie von den Essenern übermittelt, eine Gemeinde, die am Toten Meer in Palästina und am Mareoti-See in Ägypten lebte.

Essener-Gemeinden gab es in vielen Städten und Dörfern Judäas, in Jerusalem und westlich vom Toten Meer oberhalb von Engedi, aber wahrscheinlich im ganzen Ostjordanland bis hin zum Antilibanos. Die Zahl der Essenersoll recht bedeutend gewesen sein. (Hölscher)

essener heuteÜber diese Heilkräfte verfügen Essener noch immer. Es gibt eine Reihe von essenitischen Heilzentren. Ich traf auf die Essener-Meisterin Sumara Gudrun Creuzberg und Essenerin Antra Ursula Vehreschild in Bonn und erfuhr sozusagen am eigenen Körper, wie sich eine energetische Behandlung anfühlt. Ich kann Ihnen versichern, es ist eine außergewöhnlich wohltuend und heilende Erfahrung. Dahinter steckt kein Vodoo-Zauber, sondern ein jahrtausendaltes Wissen.
Was mich auch sehr beeindruckte, waren ihre Güte und Liebe, in der sie wirklich und authentisch leben.
Sumara Creuzberg bildet auch aus und hält Vorträge über die Essener.

Diagnosen im schulmedizinischen Sinne sind für Essener nicht erforderlich. Sie bekämpfen keine Symptome. wie üblicher Weise in der Schulmedizin praktiziert wird, jenen angeblichen Virus, der bekämpft werden muss. Vielmehr werden die Abwehrkräfte des Patienten gestärkt.

Vielleicht ist es ein wenig vergleichbar mit dem Ansatz der Permakultur im Garten. Dort werden die Elemente so in Beziehung gebracht, dass sie sich gegenseitig stärken. Eine Lebensgemeinschaft wird geschaffen, so dass sie harmonisch wirken kann.

Das energetische Heilen der Essener beruht auf bewussten Kraftlenkungen und der Möglichkeit, Zeit und Raum aufzuheben und in die Situationen der Krankheitsursache zu gehen, sowie auf der Übertragung von Liebe in Liebe. Die Berührung durch das heilende Licht der Essener füllt die „blinden Flecken“ mit Liebe, und Heilung auf allen Ebenen darf geschehen. Heilung geschieht dort, wo wir uns wieder an vergessene Persönlichkeitsanteile erinnern und sie integrieren.

Ihre Heilmethoden aktivieren Selbstheilungskräfte. Sie stärken innere Harmonien – die Basis für eine andauernde Gesundheit. Auflösung von Zellschock. Chakren-Reinigung,  die eigene Bestimmung erkennen, abgespaltene Persönlichkeitsanteile integrieren, Energieblockaden auflösen, Energieausgleiche, Organe, die eine ganz eigene Schwingung haben und aus dem „Puls“ herausgefallen sind, Reinigungsrituale für Körper und Aura, Pranabehandlungen, um Körper und Geist wieder zu aktivieren,  Nadi-Bahn-Reinigung, mit der Energiebahnen gereinigt werden, die in und um den physischen Körper fließen, um den Körper für die Aufnahme vonLebensenergie durchlässiger zu machen.

essener schriftrolle

Die BIJA-Schriftrollen der Essener

Bija sind Samen. Sie nannten ihr  Schriftrollen Bija, enthielten sie die Samen positiver und gesunder Gedanken, um ihren Garten mit neuem Leben zu erfüllen. 12 Bija-Schriftrollen gab es. Für jeden Monat eines ganzen Jahres, die sie täglich verinnerlichten, morgens, mittags, abends und vor dem Einschlafen. In ihnen enthalten sind kraftvolle Gedanken und Worte zu allem, was man über das Leben wissen muss. Geistige Verhaltensmuster. Alles, was helfen kann, um sein Leben meisterhaft zu gestalten. Es sind wunderbare, inspirierende Gaben an eine sorgenvolle Welt.

Auszug aus der ersten Schriftrolle, die am Toten Meer gefunden wurde:

 

„[…]Was ich in meinem Garten gepflanzt habe, ist, was ich bin, was ich glaube zu sein, und alles, was ich je in meinem Leben erfahren werde, ist, was ich im Garten meines Herzens pflanze.[..] […] Wenn ich es sehr schwierig finde, wunderbare und liebevolle Urteile über mich selbst zu mir zu sagen, so kommt das daher, dass diese einsam stehende kleine Blume des Selbstwertes, die ich heute pflanze, von den Tausenden, ja Millionen Unkräutern, die ich gepflanzt und genährt habe, fast erstickt wird.“ Heute fange ich an, eine neue Gewohnheit anzunehmen. […] Ich schaffe starke und tiefe Wurzeln. Ich will mich mit solchen Gedanken mit aller Sorgfalt vertraut machen und darüber wachen, dass sie meinen Sinn erfüllen mit neuen Überzeugungen, Denkmustern und Handlungsweisen. Jeden Tag werde ich die Worte dieser Schriftrolle wie eine Mahlzeit zu mir nehmen und die darin enthaltenen Gedanken verdauen. Dazu verpfliche ich mich heute vor mir selber. Ich werde nicht wanken. Ich bin mir selber wichtig genug, um meine Verpflichtung einzuhalten und ein neues Leben aufzubauen. Heute habe ich ein neues Leben begonnen, einen neuen Garten angelegt, und ich bin erfüllt von Dankbarkeit. (Quelle Paul Solomon Foundation)

Auszug aus der 2. Schriftrolle:

[…]Dies ist das Geheimnis eines erfolgreichen Lebens: Es gibt keine größere Macht und Kraft als die Liebe. Muskeln können einen Schild spalten und sogar Leben vernichten, doch nur die unsichtbare Kraft der Liebe kann Herzen öffnen und die Seele nähren. Solange ich die Kunst der Liebe nicht beherrsche, kann ich dem Zwecke meines Daseins nicht genügen. Liebe ist das wirkungsvollste Mittel für den Zugang zu Mitmenschen, dem sich niemand verschließen kann. Meinen Gedankengängen mögen sie widersprechen, mein Gesicht ablehnen, meine Ideen mögen Argwohn erregen, meine Liebe jedoch wird Herzen erweichen, so wie die Sonnenstrahlen das härteste Eis zum Schmelzen bringen.

Ich grüße diesen Tag mit meiner Verpflichtung zur Liebe.

Wie verwirkliche ich sie? Ich werde alle Dinge mit Liebe betrachten und werde wiedergeboren sein. Ich liebe die Sonne, die mich erwärmt; ich liebe aber auch den Regen, der meinen Geist reinigt. Ich liebe das Licht, denn es zeigt mir den Weg; doch ich liebe auch die Finsternis, denn sie zeigt mir die Sterne. Ich heiße das Glück willkommen, das mein Herz erweitert. Ich will aber auch Traurigkeit ertragen und sie zu meinem Besten wenden. Ich will Belohnungen annehmen, denn sie stehen mir zu. Aber auch Hindernisse werde ich begrüßen, denn sie fordern mich heraus.[…]

Ich grüße diesen Tag mit meiner Verpflichtung zur Liebe.

Du bist das Licht dieser Erde. Du bist berufen und auserwählt dein Licht in deine Welt leuchten zu lassen, damit aus der Erde ein Ort des ewigen Friedens wird.

Ich grüße diesen Tag mit meiner Verpflichtung zur Liebe.

Auszug aus der 12. Schriftrolle […] Heute entdecken meine Augen in jedem Ding und in jeder Person, welche kommt, die Schönheit und die Harmonie, die Perfektion und die Liebe: und wenn meine Augen einen Fehler entdecken, schließe ich sie. Und öffnen sie sich von neuem, er verschwindet, und integriert sich und hinterlässt einen Lichtstrahl. Ich nehme, was ich ausgesät habe. Mein Ertrag ist authentisch, reichhaltig und dauerhaft.

Gesegnet sei das Leben, weil es  i s t.
Gesegnet sei die Erde.
Gesegnet sei das Leben.
Gesegnet sei die Quelle des Lebens.
Gesegnet sei der Brunnen, aus dem alles entsprungen ist.
Heute bin ich im unendlichen Frieden mit Allem, was ist.

Teil 1, Ursprünge. https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2014/02/26/die-essener-eine-reise-zu-den-ursprungen/

Teil 2, Bräuche und Sitten: https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2014/02/27/die-essener-brauche-und-sitten/

Quellen: ² ein ursprüngliches und vollständiges Evangelium aus dem Aramäischen Urtext ins Englische übersetzt und herausgegeben von G.J.R. Ouseley, dt. Übers. von W. Zimmermann, S. 221, unter Ziff. 1.
Anne und Daniel Meurois-Givaudan: Essener Erinnerungen
Paul Solomon Foundation
Dr. Edmond Bordeaux Székely: Das Friedensevangelium der Essener
Dr. E. Bordeaux Szèkely: Essener Meditationen – aus dem Aramäischen übersetzt. 2002 Skzèley entdeckte vor mehr als 60 Jahren in der Geheimbibliothek (!) des Vatikans das Friedensevangelium der Essener.  

Die Essener: Eine Reise zu den Ursprüngen

essener

Sie blicken auf eine 2100 Jahre alte Schrift: Ein Fragment der Exodus-Schriftrolle aus dem Qumran-Fund, das die Kapitel 6:25 bis 7:19 der Bibel enthält.

Ein Hirtenjunge, namens Mohammed ad Dhib steigt in der Nähe des Toten Meeres einer Ziege nach und stößt dabei auf Tongefäße, deren Inhalt zu den sensationellsten Entdeckungen der Geschichte gehören. Erst über Umwege gelangen sie in die Hände von Gelehrten.

Fast märchenhaft klingt die Entdeckung der Schriftrollen Qumrans im Jahre 1947. Sie halten die ältesten geschriebenen Texte der Bibel in ihren Händen. In elf Höhlen sind seither 800 Schriftstücke gefunden worden.Im Herbst 1963 fand man noch weitere vier Rollen. Heute spricht die Wissenschaft von einer Höhlenbibliothek und nicht wie gemein angenommen nur von einem Verstecken vor den Römern.

Nicht immer sind es vollständige Texte, häufig auch kleine Fragmente. Beduinen suchten im Laufe der Jahre und finden sie auch. Einige der Manuskripte werden heute in einem eigenen, atomsicheren Museum in Israel aufbewahrt. Das Museum erinnert in seiner äußeren Gestalt an ein Tongefäß. Nicht nur die Schriften befinden sich dort, sondern alle archäologischen Qumran-Funde der vergangenen Jahrzehnte.

qurmran museumIn den gefundenen Schriften finden sich zahlreiche verschlüsselte Namen, Vorgänge, die in bildhafter Sprache beschrieben sind, zahlreiche Anspielungen auf historische Ereignisse sowie Erläuterungen zu den Prophetenbüchern. Zwei Jesaja-Rollen, deuterokanonische (1) Schriften Jesus Sirach (2) und Tobias, Pseudoepigraphen, darunter bislang völlig unbekannte Schriften, die unmittelbar Lehre und Leben der Qumrangemeinde widerspiegeln, ebenso die Damaskusschrift, die bereits aus späteren Überlieferungen bekannt war.
(1) Deuterokanonische Schriften sind Schriften, die nur in griechischer Schrift überliefert waren. Hebräische Originale sind anzunehmen.  Sie bieten Einblicke in die Zeit vor dem Kommen Jesu. Jesus Sirach gehört zur Weisheitsliteratur, datiert vor 175 vorschristlicher Zeit.

(2) Es handelt sich um den jüdischen Lehrer Jesus ben Sirach. Aus dem Text selbst lässt sich ein hoher Bildungsstand ersehen, die Vertrautheit mit dem öffentlichen Auftritt und pädagogische Erfahrung. Weitere Charakteristika sollen seine ausgezeichnete Bibelkenntnis und das Selbstverständnis als „Weiser“ sein.

qumran handschriften

Ein Fragment der Psalmen-Schriftrolle 1956 gefunden.  5 Jahre später erstmals entrollt. Die ältesten  Handschriften der Bibel wurden vom Israel-Museum ins Internet gestellt, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Viele tausend Teile der gefundenen Fragmente bestehen aus Leder, Pergament und Blech.

Ungefähr 100.000 Einzelfragmente sind zu erforschen. Von einigen Fragmenten nimmt man an, es handele sich um neutestamentliche Schriften, jenen 1. Teil des Thimotheusbriefes und des Markusevangeliums, was einer archäologischen Sensation nahekommt.

Es wird davon ausgegangen, dass ein Teil der Schriften in zeitlicher Nähe zur Jesusbewegung entstanden sind. Noch eine Sensation: Als Konsequenz daraus ergäbe sich eine Frühdatierung neutestamentlicher Texte, mit der man bisher nicht gerechnet hat  –  und wohl auch nicht rechnen will. Wenn sie in die Zeit 40-69 v. Chr. zu datieren sind, bricht die gesamte Einteilung des Neuen Testaments zusammen. Man stelle es sich vor, Texte aus dem Markusevangelium kursierten bereits in Qumran herum. Hierüber wird unter Bibelforschern und Archäologen noch hart gekämpft. Es scheint, als könne nicht sein, was nicht sein darf. Auch darum ist es den Wissenschaftlern so wichtig, die Beziehung zwischen Jesus und der Qumran-Gemeinde herauszufinden.

qumran tempelrolle

Die berühmte Tempelrolle. Eine eigens konstruierte Kamera, die verschiedene Wellenlängen nutzt, soll eventuell verdeckte Schriftzeichen sichtbar machen.

Datiert wurde all jenes auf die Eisenzeit, biblisch gesprochen während der Königszeit Israels.
Sie erinnern sich? Steinzeit, Bronzezeit, es folgte die Eisenzeit. Zwischen dem 13. und 8 Jahrhundert verbreitete sich das Wissen über die Eisenverarbeitung. Der erste Abschnitt der Menschheitsgeschichte. Das Klima wandelte sich in jenen Jahren. Es wurde wärmer. Der Wasserspiegel stieg an. Seeufersiedlungen verschwanden. Salz galt in jener Zeit als weißes Gold.
Der jüdische Staat war auf zwei unabhängige Königreiche aufgeteilt worden. Das nördliche hieß Israel, während das südliche Gebiet den namen Judäa (Juda, Benjamin) erhielt.

qumran karte

Palästina zu Zeiten Jesu.

In Qumran gruben und rekonstruierten Archäologen in den Jahren nach 1947. Sie fanden Komplexe mit kleineren und größeren Räumen, Vorratskammern, Zisternen, Töpferwerkstätten. Vermutet wird die  Salzstadt, die beim Geschichtsschreiber Josephus (37-100 n. Chr.) erwähnt ist. Die höchste Blüte erreichte der Platz unter der Regierung des Königs Alexander Janaios (103-76). Man fand 2000 Jahre später Knochen von Frauen, Männern und Kindern. Zu Zeiten Jesu wurde der Ort noch einmal besiedelt. Man fand ferner Hinweise, dass die neuen Bewohner die gleiche Gemeinschaft war, die einige Jahrzehnte zuvor Qumran vermutlich wegen eines Erdbebens verlassen hatte. Im Verlaufe des jüdischen Krieges, 68 n. Chr., zerstörten die Römer die Anlage vollständig.

Josephus, Plinius und andere Geschichtsschreiber erwähnten eine jüdische Gruppe in ihren Schriften. Es gab aber keine originalen Zeugnisse,  authentischen Aussagen waren nicht vorhanden.
Gruppen wie die Sadduzäer, die Pharisäer, die Makkabäer und Schriftgelehrten kannte man. Sie bildeten sich unter dem Nachfolger Alexander des Großen heraus. Unter syrischen Königen waren sie schrecklichem Terror ausgesetzt, herrschte damals eine sehr judenfeindliche Religionspolitik in der Stadt Jersusalem.

Mit den Funden in Qumran wusste  man nun um Verfasser einer Kriegsrolle, der Damaskusschrift, Hymnen und jener Gemeindregeln. Bewiesen ist auch eine Ansiedlung ab 100 v. Chr. bis 68 n. Chr.

Aber wer waren diese Menschen, die fern ab von Jersusalem in Qumran an den Ufern des Toten Meeres ein fast klösterliches Leben führten?

essenersiedlung qumran

Sie mögen sich fragen, warum mich diese Einzelheiten interessieren?
Das hat alles mit den Maya zu tun. Das hat alles mit mir zu tun. Denn mir liefen und laufen diese Themen auf eine Weise in mein Leben, dass ich gar nicht umhin kann, sie nicht an mich heranzulassen. Und vielleicht hat es ja auch etwas mit Ihnen zu tun, wer weiß? Vielleicht haben Sie und ich auch einst dort gelebt?
Ich spüre Ihre Skepsis. Darum erwähne ich es hier:

Kulturgeschichtlich war die Reinkarnationslehre für die Griechen 500 v.Chr., Pythagoräer oder auch Platon ganz selbstverständlich. Diese Vorstellungen ziehen sich über die Römer wie Vergil, Sallust weiter über Lessing und Herman Hesse bis in unsere Gegenwart.

shhhSie sind noch immer skeptisch?
Nun, erst auf dem Konzil von Konstantinopel im Jahr 553 wurde der Reinkarnationsglaube aus dem Lehrgebäude des kirchenchristlichen Abendlandes verbannt. 165 Kirchenleuten entschieden darüber. Vorher war dieser Glaube für alle Christen selbstverständlich. Theologen wie Origenes, Basilides oder der Heilige Gregor lehrten selbstverständlich die Wiederverkörperung der Seele ­ schließlich stand sie ja auch in der Bibel. Basilides, der um 125 in Alexandria lehrte, soll seine Doktrin von den Aposteln Matthäus und Petrus (durch seinen Schüler Glaucus) erhalten haben.

Dieser frühe Gnostiker hatte 24 Bücher als ‚Interpretationen der Evangelien‘ geschrieben. Keines seiner Werke ist heute noch vorhanden, ­ die Heilige Kirche hatte sie alle verbrannt. Sie übersahen einiges. Es gibt eine Reihe von Hinweisen in der Bibel, die aufzeigen, dass die Menschen zu Jesu Lebzeiten an die Wiedergeburt glaubten.

Keine Leben danach bedeutete für die Kirche das „Erben“ von vielen Ländereien. Im Mittelalter entschied die katholische Kirche darüber für wie viel Geld man ins Paradies kommt. Zur Zeit der Gegenpäpste in Avignon hingen den Jesus-Figuren am Kreuz sogar Geldbeutel um die Hüften ­ als Zeichen dafür, dass der Herr Geld auch nicht abgeneigt gewesen sei. Auf Jesus hatte die Kirche das Monopol. Sie war die Mittlerin. Zu Zeiten von Franz von Assisi (um die Jahrhundertwende 12./13. Jh.) stand auf den privaten Besitz einer Bibel die Todesstrafe.
Da staunen Sie, was? Ich jedenfalls staunte, als ich darüber las.

Ein Hinweis in der Bibel ist dieser: Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. (Matthäus 16: 13-­14; Markus 8: 27-­28; Lukas 9: 18­-19)  Seinen Jüngern war das Gesetz von Karma und Reinkarnation bekannt.

einstein2Und es machte – aus meiner Sicht –  auch gar keinen Sinn, einerseits unseren physikalisch und quantenphysikalisch aufgestellten Gesetzen Glauben zu schenken, wir uns denkend in Wellen und Schwingungen und Licht, andererseits zu meinen, alles ende mit unserem körperlichen „Sterben“. Energie verschwindet nicht, sie entsteht auch nicht – sie ist da! E=mc².  Sie kann ihre Form verändern. Wärme ist Bewegung, Musikinstrumente und auch wir sind Schwingung, Bewegung, wenn auch …hui hui…manchmal in ungeordneter Weise.
Jedenfalls gelten Naturgesetze zu verschiedenen Zeiten. Zeit, die ja auch nur eine Konstruktion von uns Menschen ist und eigentlich gar nicht existiert. Mit anderen Worten: Ihr Kristallschälchen, ließen sie es fallen, würde heute wie morgen oder übermorgen zu Boden stürzen.
Warnte ich Sie nicht vor? Diesen Text zu verstehen, bedeutet: Verwandelt zu werden.
Energie kann nicht entstehen und nicht vergehen. Energie ist  etwas, das Bewegung beschreibt und das erhalten bleibt. Laut Einstein ist Masse gleich Energie, sie können ineinander umgewandelt werden. Das heißt, ein Körper kann seine Masse in Bewegung (und andere Existenzformen) „verwandeln“.

Ursache und Wirkung ist so ein Prinzip, welches sowohl im Buddhismus (auch andere noch) als auch in der Physik gilt. In der buddhistischen Sichtweise des Karmas folgt eine Wirkung nicht direkt auf die Ursache. In der äußeren Erscheinungswelt kann eine Wirkung Jahre nach der Ursache eintreten, sogar erst in einem folgenden Leben. Wann genau, ist nicht zwingend festgelegt. Der Geist, der durch den Raum mit allem verbunden ist, speichert alle Ursachen und erzeugt eine der Qualität der vorhergehenden Taten, Worte und Gedanken entsprechende Welt. Die Situation im Jetzt, die Bedingungen, die man vorfindet, setzen sich aus vielen Handlungen der Vergangenheit zusammen. Und jede Handlung wird Auswirkungen auf die Zukunft haben. Damit endet die Geschichte aber nicht. Denn dann wären wir ja nur eine unabänderliche Folge von Wirkungen ausgeliefert- ohne jede Freiheit. Freiheit besteht gerade darin, in seinen Handlungen nicht den Bedingungen unterworfen zu sein, nicht jedem Durst, jedem Zorn folgen zu müssen, sondern diesen Kreislauf durchbrechen zu können. An dieser Stelle trennt sich die klassische Physik vom Buddhismus, dem Denken der Kabbalisten und Essener.

Die klassische Physik sieht Welt als „Billardspiel“: Weiß man genau, wie der Stoß kommen wird, weiß man genau, wie sich die Kugeln bewegen werden. Die klassische Physik glaubt, alles damit zu wissen. Die Quantenphysik sagt „Shh…shhh..Nein, Irrtum“ und begegnet dem Buddhismus. Wie beim Karma folgt eine Wirkung nicht sofort auf eine Ursache. Könne man die Zeit ändern, müsse die Wirkung vor der Ursache kommen.

karlsonNa, halten Sie nur Ihre Armbanduhr ordentlich fest. An dem Ticken Ihrer Uhr werden Sie nichts ändern können.
Anders sieht es aus, wenn Sie auf die Armbanduhr von mir schauen, während ich mit halber Lichtgeschwindigkeit an Ihnen vorbei fliege. Meine Uhr tickt langsamer als die Ihre. Ich altere darum langsamer – aus meiner Sicht! Für mich tickt meine Uhr natürlich ganz normal. Würde ich Lichtgeschwindigkeit erreichen, lebte ich unendlich lang. Und wäre ich noch schneller, könnte ich in die Vergangenheit reisen. Es würden Wirkungen noch vor Ursachen entstehen. Ich bräuchte nur 300 000 km pro Sekunde überschreiten und schon wären „Ursache und Wirkung“ durcheinander. Naja, so einfach geht`s nun auch nicht. Dafür bräuchte ich so viel Energie. Die hab´ich nicht.

Aber es gibt ja jenes bekannte Experiment der Quantenphysik bei der ein Teilchen geteilt wurde, ga-aaanz weit voneinander entfernte und sie dennoch ein Ganzes blieben In dem Moment, in dem man das eine Teilchen beeinflusste, vollzog sich in beiden Teilen alles zeitgleich. Schneller als die Lichtgeschwindigkeit übertrug sich die Information.  Damit ist das Gesetz von Ursache und Wirkung nicht ad absurdum geführt, hier funktioniert ein anderer Mechanismus, den ich Ihnen an dieser Stelle nicht zu erklären vermag. Nur so viel: Was wir heute als Logik bezeichnen, ist nicht viel mehr als ein kleines Mädchen, das großspurig in Mutter`s Pumps herumstolziert. Wir glauben, wir wüssten, womit wir „spielen“. Ich glaube, mit uns wurde ein gründliches Spiel gespielt, das vermutlich dazu führte, dass einige Geschenke an uns, die wir vor tausenden von Jahren erhielten, verlorengingen.

Wiederverkörperung. Karma. Irgendwie scheint klar, wie müssen die Suppe auslöffeln, die wir oder andere uns im Leben eingebrockt haben. Eine scheinbar kleine Tat kann epochale Folgen haben. Origenes schrieb: „Diese Rückkehr zu Gott muß man sich aber nicht als ein plötzliches Geschehen vorstellen, sondern als ein allmähliches, stufenweise im Laufe von unzähligen und unendlich langen Zeiträumen sich vollziehendes.“ (Peri Achon III, 6,6).

Es gibt Hinweise darauf, die es in sich haben. Dejà-Vu`s, Rückführungen, Nahtoderfahrungen.

Ian Stevenson, Professor, Mediziner, erlangte internationale Beachtung durch seine Forschungen, 1967 bis 2001, über Kinder, die spontan (also ohne Hypnose) von Erinnerungen an frühere Leben berichteten und vielfach auch psychologische und körperliche Eigenschaften aufwiesen, die damit im Zusammenhang zu stehen schienen. Es gibt eine Bandbreite von Literatur über Menschen, die sich erinnern, deren Schilderungen man nachverfolgte und die sich allesamt bewahrheiteten.

Auch die Kabbalisten und  Essener glauben daran, dass die Seelen, unser Bewusstsein nach dem Tod fortlebt.
Eine Ausbildung in den Heilmethoden der Essener kann nur von Menschen gemacht werden, die in ihren früheren Leben einmal Essener waren.

Zurück nach Qumran. Die noch unbeantwortete Frage, warum mich  jene Einzelheiten in Qumran interessieren, will beantwortet werden:

drehungVor einigen Monaten wusste ich noch nichts von der Kabbalah, nichts von der Merkabah, dem Lichtkörper, nichts von dem Heilwissen und jenen heiligen Codes, ihren Verschlüsselungen hinter aramäisch-hebräischen Buchstaben. Mein Fokus lag mit Aufenthalt Mexico bei den Maya. Dort in Mexico begegnete mir auf der Halbinsel Yucatan erstmals jene uralte Weisheitslehre des mystischen Judentums. Mantren-Gesänge der heiligen Codes, Hinweise auf das Buch Henoch, Ain Soph-Mantren, der Lebensbaum mit seinen 22 Emanationen und vieles mehr.
Zurück in Deutschland gab es Begegnungen, die völlig unerwartet in mein Leben kamen und für die ich dankbar bin. Sie weiteten und schärften meinen Blick.

Ich stolperte auch über die Maya-Stadt Caba auf der Halbinsel Yucatan. In Beschäftigung mit der Kultur und den Kalendern der Maya begriff ich, es gibt  Ähnlichkeiten und Verbindungslinien zwischen dem  einzigartigen kosmischen Wissen der Maya und der Kabbalah, die bis hin zu Platos Atlant(is) führen.

Eine Schamanin, die mir unmittelbar nach Rückkehr aus Mexico  –  noch immer staune ich darüber –  in meiner Wohnstadt begegnete, nahm mich Wochen später mit in ein Zentrum, das von einer Essener-Meisterin geführt wird. Als ich durch die Tür schritt, hatte ich keine Ahnung, was Essener sind. Schon längst ließ ich nur noch geschehen. Ich wollte einen Blick erhaschen. Und so lernte ich an jenem Tag, neben anderen wunderschönen Dingen, auch die Heilmethoden der Essener kennen. Ich stand vor der Essener-Meisterin, sie saß, hielt eine Hand vor meinem Herzen. Die rechte Hand richtete sie dabei in die Höhe. Etwas sehr Starkes an Energie spürte ich in mein Herz schießen. Mein Körper drückte sich dem entgegen, sonst wäre ich rückwärts weggestolpert. Ich staunte und zugleich genoss ich  jenes wunderbare Gefühl danach. Ich fragte ich nicht was, wieso, warum, war ich viel zu überwältigt. Verstand und Logik legte ich beiseite. Ich wusste, etwas ganz Außergewöhnliches war mir begegnet.

Es vergingen einige Monate, meine Welt waren die Maya. Ich beschäftigte  mich mit dem, was mir zuvor in Mexico begegnet war. Doch das Thema ließ mich seither nicht mehr wirklich los. Irgendwann begann ich zu recherchieren und las über die Essener. Inmitten all diesem sollten mir erneut jene  kabbalistischen Weisheiten mit Schaffenskraft und ihre aramäischen Mantren begegnen. Über eine Anfrage einer Leserin erhielt ich Kontakt zu Menschen, die mit Tiefenwissen aufwarteten. Auch diese „Kurzreise“ gestaltete sich spannend. Im Dezember und Januar zog es mich wieder zu den Essenern. Es gab weitere persönliche Begegnungen. Und es waren wunderschöne und außergewöhnliche Erfahrungen. Ich wusste seit der Erstbegegung: Sie sind Heiler. Ich lernte: Jeder der Essener trägt einen besonderen Aspekt des Christusbewusstseins und transportiert diesen auf die ihm gemäße Weise. Die Grundlage ihrer Heilkraft ist das Christus-Licht. Ihre Heilmethoden bewirken eine starke Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Irgendwie schienen sich auf meinem Weg einzelne Fragmente zusammenzufügen, denn die aramäische Kabbalah soll ihren Ursprung bei den Essenern haben.

„Wisset,
dass bevor die Emanationen ausgeschüttet wurden
und das Geschaffene geschaffen wurde,
das erhabene, reine Licht alles Seiende füllte
und es keinerlei leeren Raum gab.“
(Kabbalist R. Isaak Luria (16. Jahrh.)

Sie sind jene Menschen, die in Qumran bereits in vorchristlicher Zeit fernab von Jerusalem als eine Gemeinde lebten. Es sind ihre Schriftrollen, ihre Töpferwerkstätten, die man 1947 in den Qumran-Höhlen am Toten Meer entdeckte. Und das macht es so außerordentlich spannend für mich.

So jetzt wissen Sie, warum ich Sie und mich mit all diesem hier „belaste“.

Die Essener

Es muss um 152 vor Christi Geburt eine turbulente und wirre Zeit gewesen sein. Asidäer – „die Frommen“, Makkabäer und all die anderen Gruppierungen, jeder hat seine eigenen Forderungen und Vorstellung vom Leben.
Abtrünnige, Separatisten bedeutet im Aramäischen Perischia, zu Deutsch Pharisäer. Sie trennten sich vom Volk. Die „rechten Lehrer“, jene Frommen, genannt Asidäer trennten sich in jenen Jahren von ihrer jüdischen Gemeinde. Sie gelten als Vorläufer der Essener. Das Wort „Essener“ ist eine Übertragung des aramäischen Wortes „chasaia“ ins Griechische,  griechisch Essaioi und bedeutet wie Aisdäer „die Frommen“.

Die Essener übernahmen die Traditionen der Asidäer. Zugleich entwickelten sie aber auch neue Vorstellungen. Sie sind die Nachfahren der Bewegung der Frommen, während sich die Pharisäer von den Asidäer trennten.
Die Essener waren sich sicher, die Gründung einer eigenen Gemeinde bedeutete die Erfüllung dessen, was in den prophetischen Verheißungen angekündigt worden war.

Es gab zu jener Zeit drei Schulen der Juden. Der Geschichtsschreiber Falvius Josephus spricht von den drei Schulen, die der Pharisäer, Sadduzäer und Essener. Ihre Zeit setzt er in das zweite vorchristliche Jahrhundert.

Der „rechte Lehrer“ der Essener

Er war Priester und hat der Gemeinschaft Gestalt gegeben. Er verließ den Jersusalem Tempel und prägte die Frommen entscheidend. Die Mitglieder sollten ein heiliges Haus für Israel und ein Fundament des Allerheiligsten für Aaron sein, so steht es in dem Damaskusdokument. An die Stelle der materiellen Opfers traten Gebet und ein guter Wandel.  Es war ihnen nicht mehr möglich, im Tempel zu Jerusalem zu opfern. So wurde die Gemeinschaft selbst zum Tempel. Für sie gab es nur eine Quelle allen Seins, die sie Vater-Mutter-Gott nannten. Dies unterschied sie von den Ägyptern, die an viele Götter glaubten. Sie verstanden sich als die „Söhne des Lichts“, die den Gottesbund weitertragen. Die „Söhne des Lichts“ folgen Gott und seinen Engeln. Es gab natürlich auch Töchter des Lichts. In der Gemeinde lebten und wirkten Männer und Frauen gleichberechtigt. Die Ämter der Gemeinschaften waren für alle erreichbar, unabhängig vom Geschlecht.

Im Lehrer des Gerechten sahen sie den letzten Propheten, um die aus Israel zu sammeln, die erwählt waren. Sie sahen sich als jene, die den Willes Gottes in „rechter Weise“ erfüllten. Der Lehrer ähnelt eher der Gestalt Johannes des Täufers, nicht aber Jesu, sagt die Wissenschaft. Aus den Quellen ginge nicht hervor, dass die Gemeinde ihn als Messias verehrte.  Mit ihm verbinden sich zadokidische (priesterliche) Rechtstraditionen, also eher eine mönchisch-asketische Orientierung. Andererseits gab es eine fromm-asketische Gruppe, deren Mitglieder heirateten.
Die Essener standen in Opposition zum Jerusalemer Tempel. Sie kritisierten „unreine“ und „sündige“ Priester.
Jesus wurde von den Essenern ausgebildet. Johannes der Täufer soll auch zu ihnen gehört haben und in Qumran aufgewachsen  sein, sich aber später von ihnen gelöst haben. Ebenso werden Herodes ausdrücklich Sympathien für die Essener nachgesagt. Ein Jerusalemer Stadttor wurde als „Tor der Essener“ bezeichnet. Archäologen fanden dieses Tor. Auch nordwestlich des Tores  soll es ein Essener- Viertel gegeben haben.

Essener waren in Jerusalem präsent.

Einig ist sich die Wissenschaft  darin, dass die Essener keine einheitliche Bewegung innerhalb der messianischen Strömungen zur Zeit Jesus darstellten.  Nach der Qumran-Vorschrift gestaltete Toilettenanlagen, Ritualbäder, auch die Verstecke der Kupferrolle werden in diese Richtung interpretiert. Es gab geistige Verbindungen zu Jesus. Er stand in engem Kontakt mit den unverheirateten Geschwistern in Betanien. Die ersten Jünger wechselten im Essenergebiet zu Jesus. Christen fanden nach der Kreuzigung Jesu Unterschlupf bei den Essenern. Jesus Rede von der Königsherrschaft gilt als ein weiteres Indiz. Vor allem im Gottesdienst der Essener wurde Gott als König gepriesen. 55mal wird Gott in Sabbatliedern „melekh“ genannt, 21mal erscheint „malkuth“, das die Königsherrschaft Gottes meint. Einiges soll dafür sprechen, dass mit den „Eunuchen um des Himmelreiches willen“ in Matthäus 19, 10-12, die Essener gemeint waren, weil sehr viele von ihnen unverheiratet blieben. Die essenische Idee, dass man Bösen durch Guttun überwinden kann, hat Jesus in seine Umwertung aller Werte eingebaut und weiterentwickelt. Auch das Abendmahl erschließt sich aus dem Jahreskalender der Essener, die ihre Jahre nach dem Sonnenkalender einteilten.

Galiläa, wie auch Samarien, eine der nördlichen Provinzen Palästinas auch zur Zeit Jesu, ist das Geburtsland und Hauptwirkungsgebiet von Jesus. Die Essener sollen die „mächtigste religiöse Elitegruppe des palästinischen Judentums“ gewesen sein. Seltsam scheint, dass der Name im Neuen Testament gänzlich fehlt.

Nicht alle von ihnen lebten in Qumran. Josephus spricht von 4000 Essenern, die verstreut in Gemeinschaften in Orten und Städten lebten. Das in der Höhle 6 gefundene Damaskusdokument geht von mehreren Gruppen verheirateter Gemeindemitglieder außerhalb Qumrans aus. Die Qumran-Gemeinde spaltete sich also nicht nur von der gesamten jüdischen Gesellschaft, sondern auch von der breiteren essenischen Bewegung ab.  Vielleicht war Qumran ja auch so etwas wie der „Vatikan“ der essenischen Bewegung?

Die Essener waren und sind ein Volk der Heiler und Seher, und so waren sie im gesamten Nahen Osten als Therapeuten oder „die Heiler“ bekannt.

Im nächsten Artikel folgt: Die Sozialstruktur der Essener.

Sein oder Nicht-Sein- der Baum unseres Lebens

buchstabensalat

Wozu all diese Buchstaben der vergangenen Tage?

Die Kabbalisten begreifen die sichtbare Welt als  ein Ausdruck von unsichtbaren dahinter wirkenden Kräften. Hebräisch repräsentiert eines der wichtigsten Sprachen zum Verständnis hermetischer und kabbalistischer Schriften, da vor allem die Urtexte in hebräischer Schrift verfasst wurden.
Buchstaben sind für sie auf geheimnisvolle Weise mit der Erschaffung der Welt verbunden. Sie sind das „Werkzeug“ der Kabbalisten. In der Welt der Kabbalah sind Buchstaben und Worte, die Gefäße, die das Licht des Einen in sich tragen.  Sie bestehen unabhängig von Tinte und Papier. Jeder Buchstabe  ist Vibration. Jeder Buchstabe weist eine ganz ureigene Schwingung auf. Sie sagen, eines der letzten Dinge, die Gott bei der Schöpfung dieser Welt machte, war, die genaue Form der Buchstaben festzulegen. Wo Gott wach wird, muss er sich absolut verwirklichen. Er kann sich nicht ein bisschen verwirklichen oder nur so-und-so verwirklichen. Er kann sich zum Beispiel nicht nur schlau verwirklichen. Er muss genauso viel Dummheit wie Weisheit verwirklichen. Jedes Licht hat seinen Schatten.

Zwei Mächte – einmal gegenübergestellt, beginnen sie eine bestimmte Arbeit

Sie sagen auch, Gott habe eine Gemahlin, die Shekinah heißt und sie seien immer gemeinsam in ihre Liebe getaucht und alles, was im Universum existiert, sei ihre Schöpfung, seien ihre Kinder. Shekinah ist die weibliche Präsenz von Gott.
Die geistige Schöpfung, so wie alle anderen Schöpfungen  sind nichts anderes als die Arbeit des männlichen und des weiblichen Prinzips. Werden gewisse Qualitäten erweckt wie Demut, Güte, habe der Eingeweihte  sich in die Gegenwart des weiblichen Prinzips versetzt, mit ihr verbunden. Um hingegen Macht, Willen, Kraft zu entfalten, verbindet er sich mit dem männlichen Prinzip. Ein „Eingeweihter“ sollte sich bemühen, Mann und Frau zugleich zu sein. Er sollte verstehen, sich beider Prinzipien zu bedienen. In der Kabbalah ist dieses Prinzip durch vier Buchstaben dargestellt.  JHVH= Jod He Vau He ist der Name Gottes. Der erste Buchstabe Jod stellt das männliche Prinzip dar. He das weibliche Prinzip. Vau ist ein Wiederholung des männlichen Prinzips und der letzte Buchstabe He eine Wiederholung des weiblichen Prinzips.
JHVH ist der Generalschlüssel zur Weisheit der Kabbalah. Es ist kein Name, sondern eine verbale, numerische und geometrische Formel. Ein sprachliches Symbol für Eine Wirklichkeit.  Es ist die Eine Idee, von der sich alle Manifestationen ableiten. Korrekt übersetzt bedeutet es: „Das, was war. Das, was ist. Das, was sein wird.

Materie ist eine Gestaltung des Geistes. 

Hebräische Buchstaben, Worte sowie Zahlen sind im Lebensbaum, dem Etz Chiim, zu verorten.  „Alle göttlichen Kräfte sind übereinander gelagert und sind wie ein Baum.“ Jede der zehn „Vasen“ (Qualitäten)  beinhaltet eine spezielle göttliche Energie.
Damit wird die Welt der Schöpfung, die Welt der Formgebung und die Welt der Materie durchströmt (Ain Soph- sozusagen der Saft des Baumes, das Formlose- besser nicht vorstellen, dann nimmt es sofort Form an)

sephirot diagramm2

Dieser Lebensbaum wurde mit einem psychologischen Anstrich  verfeinert.  Ich habe die ursprünglichen Bezeichnungen in Rot hinzugefügt. Quelle Grafik: Gaber.

Das Reich Gottes ist das Universum und der Sephirothbaum oder Lebensbaum ist eine der tiefgründigsten symbolischen Darstellungen.

Krone, Weisheit, Verstand, Gnade, Strenge, Schönheit, Sieg, Glanz, Fundament, Reich.

Kether, die erste Sephira, stellt den Beginn jeglicher Manifestation dar und Manifestation beeinhaltet Teilung, Polarisierung, das heisst das Erscheinen eines männlichen und eines weiblichen Prinzips, die notwendig sind, wenn etwas erschaffen werden soll.

Sind Sie jetzt irritiert? Wieso oben? Die Wurzel einer Pflanze  ist doch bekanntlich unten, im Boden?

Für die Pflanze stellt die Wurzel, den Kopf dar. Aber der wirkliche Kopf ist „oben“.  Unsere Wurzeln stecken im Geist.

Kether (Geist, Neptun), Chokmah (Weisheit,Uranus) und Binah ( Verstand, Saturn) sind die im Boden verankerten Wurzeln der höheren Welt.
Das ist der Blitzstrahl,  die Flamme, der Lichtstrahl, der sich spiralig in den Baum blitzt.
Das ist Jesus Samenkorn.
Das Himmelreich. Es wächst. Ist der Same gesät, wird es – das Himmelreich – größer als jedes Kraut, der Baum. Es  ist in uns und nicht wie von der Kirche fälschlich glauben gemacht, da oben,  getrennt von uns.  Der Tempel ist in uns, mit aller Macht und aller Kraft – und aller Verantwortung.

Einmal in der Erde, teilt sich der Same, er polarisiert sich.Das ist Chokmah, die Weisheit, das Zweipolige, der Gegensatz von positiv und negativ, von oben und von unten.

In Wahrheit bleiben alle Kräfte immer mit dem Kether (Geist)verbunden. Es gibt die Singularität und die Ganzheit. Beides ist eine Einheit. Hinter der  Getrenntheit liegt die Verbundenheit (danke an meinen gestrigen Kommentator)
Binah (Verstand) bringt  sie in Harmonie. Damit die Pflanze nun über der Erde erscheinen kann, ist das Eingreifen der vierten Sephirah, von Chesed (Mitgefühl, Jupiter), der Milde, notwendig. Chesed repräsentiert den Stamm des Baumes, die Kraft, welche die Widerstandsfähigkeit aufrechtzuerhalten versucht, was auch immer geschehen mag. Die fünfte Sephira Geburah (Urteilskraft, Mars), die Kraft, entspricht den Zweigen, die sich nach allen Seiten auszubreiten beginnen.

Die sechste Sephira Tipheret (Höheres Selbst, Sonne), die Schönheit, das sind die Blätter, die den Baum nicht nur schmücken, sondern ihm ermöglichen zu atmen und sich vom Licht zu ernähren.

Nach den Blättern erscheinen die Knospen, das ist die siebte Sephira Netzach (Venus), der Sieg. Wenn der Baum das Stadium der Knospen erreicht hat, bedeutet das, dass er alle Schwierigkeiten besiegen konnte und Früchte hervorbringen wird.

Von jetzt an geschieht eine große Arbeit in den Knospen, die Blüten hervorbringen werden. Das ist die Sephira Hod (Merkur), der Ruhm, das Lob. Der Baum bedeckt sich mit Blüten, deren Düfte er verschenkt, wie Weihrauch, um den Ruhm des Ewigen zu zelebrieren.  In der Blüte bildet sich schliesslich die Frucht, welche die Sonne reifen lässt, indem sie ihr Farben gibt. Das ist die Formung des Kindes, die neunte Sephira Jesod (Unbewusstes, Mond), die Grundlage. Die Frucht wird zum Ausgangspunkt für ein anderes Leben, einen neuen Baum.
Denn die Frucht, Produkt des Samens, enthält selbst wiederum Samen, und das ist Malkuth (Körper, Erde), die zehnte Sephira. Der Samen ist aus der 1, die er war, zur 10 geworden, das heisst symbolisch ausgedrückt, zur Vielfalt. Jeder Keim oder Same, der durch die Frucht hervorging, repräsentiert Malkuth, das Reich Gottes.
Wir sind heute die „gefallenen Menschen“. Der Mensch, wie er den göttlichen Schöpfern im Sinne lag nennt die Kabbalah Ishim oder Selige.

Wie kann man erkennen, dass es auch das Reich Gottes ist? Pflanzt einen Keim und alle anderen Attribute werden bald erscheinen. Also, Malkuth (Erde) und Kether (Geist,Neptun) vereinigen sich, der Beginn und das Ende der Dinge sind identisch. Darum sagte Jesus, dass man das Reich Gottes (Malkuth) mit dem Senfkorn vergleichen kann.

Jetzt werden Sie vielleicht denken: Alles schön und gut. Was kann ich damit für mein Innenleben anfangen?
Viel. Ich wiederhole es noch einmal: VIEL. Es kann Ihr Leben verändern.

Das Senfkorn kann interpretiert werden als ein Gedanke oder ein Gefühl. Und was ist ein Gedanke oder ein Gefühl? Es ist ein Keim, der winzig scheint. Pflanzen wir ihn, und wenn er rein ist, uneigennützig und intensiv,  wenn wir ihm also gute Bedinungen geben, wird er der Ausgangspunkt für die Errichtung des Reiches Gottes sein. Wir kreieren diese Welt mit unseren Gedanken und unseren Worten. Das Universum ist durch Geist geschaffen.  Nicht die Gene beinflussen den Menschen, sondern sein Bewusstsein, sagt nun auch die Forschung der Zellbiologie.

„Die Vögel des Himmels werden sich in seinen Zweigen niederlassen“, sagte Jesus.  Die Vögel, das sind die Engel. Sie besuchen den Menschen, der das spirituelle Leben begonnen hat. Sie finden in ihm eine Zuflucht, sie ziehen endgültig bei ihm ein und erfüllen ihn mit ihrem Licht und ihrer Gnade.

Es steht geschrieben, Gott habe den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis erschaffen. Was bedeutet das?
Es lohnt sich, über das Bild des Samens und des Baumes nachzudenken.  Die ganze Frage von Bild und Abbild ist in der Distanz, die den Samen vom Baum trennt, enthalten.

neuanfang

Leben

Psychologie der Entwicklung und Entdeckung
Der Mensch auf dem Pfad der 22 Wege seines Lebensbaumes:

Weniger blumig. Hier rollen die harten Fakten.

Ein Schleier trennt unsere körperliche Erfahrungsebene von der mentalen. Wir identifizieren uns. Wir sind Empfinden, Fühlen, Denken oder eine Kombination daraus. Ausgehärtete  Filter, die sich in uns breit machen. Der Prozess ist weitgehend mit der Pubertät abgeschlossen. Bei den meisten zumindest…Es folgt eine gehörige Portion Ego. Von  da an  bedarf es intensiver Krisenerlebnisse, um dieses Gleichgewicht erneut zu erschüttern und einen neuen Anpassungsprozess anzustoßen. Die größte und bedeutendste Anstrengung der meisten Menschen zeit ihres Lebens besteht darin, dies zu verhindern. Und darum werfen wir das Wertvollste über Board.  Warum  tun wir dieses ?  Nun, weil wir freiwillig etwas aufgeben sollen: die Aufgabe der Illusion des Egos. (unteren vier Sephiroth.) Und das passt uns gar nicht. Es erscheint uns als einziger fester Punkt, als im Boden verankerte Boje – unsere ausgehärtete Struktur, die wir für den Kern unseres Wesens halten. Darum erkennen wir nicht, dass wir unser Gebäude auf einer Illusion aufgebaut haben.

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Auf der Ebene des  Egos existiert kein Zentrum, keine Boje. Dort ist  kein fester Punkt zu finden, der aus sich selbst heraus eine individuell geformte Energie hervorbringt und erhält. Nicht gut, sagen die Kabbalisten,  denn all das braucht  es für die Existenz einer harmonischen Welt.  Innen wie außen. Verbindung der weiblichen mit der männlichen Kraft.Verflechtungen mit den Gestirnen, mit der Kosmologie erkennen. Die Schöpfung als ein Hologramm begreifen.  Die Verbindung der Schöpfung mit dem Schöpfer.  Die Welt in Harmonie mit den universellen Lebensgesetzen bringen. Das ist das Anliegen der Kabbalisten. Also heißt es:

Neu ausrichten

Jeder dieser Erfahrungskanäle (Sephiroth) schafft eine höhere Wirklichkeit. Tore, die wir zu durchschreiten haben. Wege, die wir begehen. Sie können neu bewertet und verarbeitet werden. Wir machen uns auf die Suche nach dem festen Punkt, in Richtung Tipareth (Höheres Selbst). Der Schleier muss dafür ent- und gelüftet werden. Es wirken Energien.  Im Tipareth erwartet uns das Zentrum des Höheren Willens.  Ein strahlender Punkt, der die Reaktionen des Unbewussten (Jesod)  auf die einströmenden Energie hinter dem Schleier vorstrukturiert und mitgesteuert hat.
Hier wird`s unruhiger. Hier schaukelt es ein wenig. Die Aufgabe der Illusion des Egos und die Annäherung an das eigentliche Zentrum des geistigen Menschen sind nicht ohne Risiken und Widerstand zu bestehen.

Warum?
Die Antwort findet sich in der Konstitution der äußeren Wirklichkeit. Unser mechanisches Verhalten im Ego ist keineswegs zufällig. Wie überhaupt gar nichts zufällig ist.  Das ist alles so gewollt. Die Schöpfung hat einen weitgehend automatisierten Prozess geschaffen. Wir entkommen dem Wandel nicht. Der ist sichergestellt.

Egal, was wir von dem Wandlungsprozess halten, ob wir ihn als schmerzhaft, als unnötig, als erkenntnisreich oder als Weg der inneren Reifung wahrnehmen, er kann vom menschlichen Bewusstsein nicht aufgehalten oder unterbrochen werden. Gleichgültig, was der körperliche Mensch von den Dingen hält, die ihm täglich widerfahren, von seinem Schicksal, seinen Freuden und Enttäuschungen – er bleibt stets Aufnehmender, Erfahrender, Verabeitender. Die eigentliche Entscheidung für oder wider die aufzunehmenden, zu verarbeitenden Erfahrungen obliegt ihm nicht. Der Mensch kann sein Schicksal nicht ablehnen.

Tja, so etwas dachte ich mir schon…

Wagnis, Probe, Verlockung, Versuchung – alles ist auf dem Pfad möglich. Mangelnde Hoffnung, mangelnde Tugend, mangelnde Kraft – all jenes kann zu einem Abweichen vom durch den Willen gesetzten Ziel führen. Kraft  ist hier nicht im patriarchalischen, moralisierenden Sinn gemeint. Ihre Bedeutung bezieht sich allein auf den gesundheitlichen Zustand des organischen Systems Mensch  auf physischer, astraler und mentaler Ebene. Kräftigend ist hierbei jeder Einfluss, der die Ressourcen des Systems erhöht, als schwächend können alle Einflüsse gelten, die die Ressourcen des Systems in schädlicher Weise verringern.

Jetzt wird`s wichtig! Diese Reaktivität des menschlichen Bewusstseins, dieses den schicksalhaften Impulsen ausgeliefert sein, ist nach kabbalistischer Weltsicht die Bedingung dafür, dass das Höhere Selbst über die Strukturen des Unbewussten, den eigentlichen Lern- und Erfahrungsprozess des körperlichen Menschen anleiten kann.
Wir überschreiten eine Schwelle. Mit dem Überschreiten der Schwelle oder eines  Schleiers erhalten wir wieder Anschluss an unser Höheres Selbst. Wir setzen unser Ego außer Kraft, treten mit dem Höheren Selbst in dialogischen Kontakt. Zugleich werden die Impulse des Höheren Selbst dem Bewusstsein direkt zugänglich. Es kann variiert, angepasst, verändert werden.

Wir wachen also auf und werden aktiv.
So ganz einfach ist es aber dann doch nicht. Wo immer ein Dialog stattfinden soll, ist  ein Gegenüber vonnöten.  Es gibt  einen Hüter der Schwelle.

Alle Probleme  materieller, emotionaler und intellektueller Art, die unsere Seele nicht auf der materiellen Ebene lösen konnte, vor denen sie zurückschreckte oder denen sie zum Opfer fiel, konzentrieren sich zum Hüter der Schwelle, sagen die Kabbalisten.
Was heißt das nun wieder?

Sie werden auf der Astralebene zum Höllenhund. Und damit ist der nächste Entwicklungsweg stets bewacht.

Ich richte meine Augen lieber auf Passionsfrucht-Sorbet. Vielleicht doch erst später..es heißt ja nicht ohne Grund, dass wir unseren ganz speziellen Problemen immer wieder begegnen, immerfort,  bis wir sie gelöst haben, ob in diesem Leben oder im nächsten interessiert das Leben dabei nicht.

chihuahuaDieser Höllenhund kann in seinem Wesen alles sein. Seine Erscheinung hängt davon ab, durch welche Art von Emotion, Leidenschaft, Schwäche, durch welche Imagination er hervorgebracht wurde. Seine Materie ist Gedankenkraft.  Der sitzt uns also im Nacken wie ein Parasit. Das Geheimnis seiner Herrschaft ist die Angst.
Wir begeben uns unter einen schwächenden Einfluss.  Viele unbemerkte Einflussnahmen sind diesem vorausgegangen.  Verstrickt in das Leben mit unseren Vorzeigeschatten, Projektionsschatten oder mit unseren Enthüllungsstories von Schatten anderer Menschen (Abwertung des anderen, Erhöhung eigener Selbstwert).

Wie begegnet man dem Hüter der Schwelle?

hallo liebe angstDass dieses nicht gefahrlos geschehen kann, liegt in der Natur des Dialogs.

„Hallo, liebe Angst, hallo liebes Ungelebtes, liebe versteckte Scham und Schuld, ich trete jetzt in den Dialog mit euch, sonst geht es nämlich bei mir nicht weiter. Kommt an mein Herz.  Das Höhere Selbst wartet auf mich. Wo Licht hinfällt, da entsteht auch Schatten. Sieht man Schatten, ist auch irgendwo der Schalter für das Licht.  C.C. Jung in den 50er Jahren. „
Nur nicht  Persona mit dem Ich verwechseln. So einfach kann nicht Licht werden, wo Schatten war, denn jede neue Lichtquelle wirft auch wieder neue Schatten.  Schattenakzeptanz ist angesagt: Das, was am meisten ängstigt, was wir am tiefsten an uns ablehnen und unsere Persona am intensivsten bedroht.

Für den einen kann es der Schleier sein, der einen Durchgang zu einer höheren Einheit verbirgt. Für den anderen kann es der Höhepunkt seines inneren Zerbrechens sein, die innere Spaltung.

Die Besinnung folgt.

Wir sind eine substanzlose Konstruktion. Wir sind das Gerüst aus Schatten und Licht, durch das die Hand der Erkenntnis hindurch fährt. Alles war in unserem Keim von Beginn unseres Lebens in uns. Wären wir nicht so blind, würden wir nicht in jeder Minute das gleiche Ausmaß an Angst ertragen. In der Begegnung mit dem Hüter der Schwelle wird noch ein weiteres tiefes Geheimnis  klar. Dieses hier: auch die lichte Seite unseres Charakters ist nur geschaffen, um die Schattenseite zu verbergen.  Die Illusion finden wir also weder in der Persona noch im Schatten. Beides ist ein Produkt unserer Gefühle (Netzach) und Gedanken (Hod).

Das ICH – unser fester Punkt –  tritt als Irrlicht in den Kreis des Bewusstseins.  Dahinter erst findet sich Substanz: das Unterbewusste als Zentrum menschlicher Kräfte.
Es bedarf der gründlichen Selbsterkenntnis. Ohne Schonung müssen wir wissen, wie viel des Guten und welcher Schandtaten wir fähig sind.

Und wir müssen uns davor hüten, dass eine für wirklich und das andere für Illusion zu halten.

 

kuchenerschlagen3

Das waren vier Semester Entwicklungspsychologie. 3500 Seiten Lesestoff. Rabbi Martina sagt für heute nichts mehr. Keinen Ton.

Ein letztes leises Tönchen:

Die Kabbalisten haben unsichtbare Helfer, um uns aus dem Schlamassel (jiddisch) zu ziehen und unser Bewusstsein zu erweitern.
Davon erzählt mein nächster Beitrag

Jud: Der kleinste Buchstabe, der manchmal vergessen wird

bedingungslose liebe

hey hey ayin

Die Kabbalah ist kein Religion, sondern eine Sammlung von Wissen und Weisheit. Wegen des herausragenden Alters gilt sie  als eine der ältesten der Menschheit bekannte Philosophie. Albert Einstein, Isaac Newton, Siegmund Freud, Mohammed, Jesus, Pythagoras, Plato – sie alle studierten die Kabbalah. Später im 12. Jahrhundert zählte ein exklusiver Kreis von wichtigen jüdischen Gelehrten zu den Kabbalisten. Intensive Studien der Tora und des Talmuds über die Schöpfung aus dem Nichts, über Gut und Böse, über Reinkarnation und über sehr viel mehr wurde geschrieben. Sie war in jener Zeit auch  unter den Juden im Rheinland zu Hause.  In der Provence, in Langeduec – es ist eine sehr bedeutende Bewegung gewesen. Sie ist Versenkung in die Geheimnisse der Welt der Gottheit und ihres Wirkens in Verbindung mit der Schöpfung. Es ist ein Versuch die Welt als eine Entwicklung Gottes zu erkennen. Sie war die meiste Zeit eine Geheimlehre. Spätestens mit der Sängerin Madonna als Kabbalistin hat sich das erledigt.

Doch  lassen Sie mich zunächst zum kleinsten Buchstaben des hebräischen Alphabets hinüberspringen.

Es gibt eine Tradition, die sagt, dass die kommende Welt mit dem Buchstaben Jud erschaffen wurde, denn so, wie er sich niederbeugt, wird es mit dem Hochmütigen in der Zukunft geschehen.

judJud ãåé ist der kleinste Buchstabe. Der am leichtesten zu schreibende. Man muss lediglich mit der Feder das Papier berühren, und schon hat man ein Jud.  Es ist so winzig, dass die Menschen manchmal vergessen, es in das Wort zu setzen, das sie schreiben. Was also tut das Jud? Es erscheint in einem anderen Wort.

Gott ist ebenso. Daher muß das Jud oft Seinen Namen darstellen. Und das jüdische Volk beansprucht es als Eigentum. Wie eine Taube äðåé JONA sich zu den Himmeln erhebt. Eine Taube, die einen Platz zum Niederlassen sucht: Gott, das jüdische Volk und der kleinste Buchstabe.

Manchmal nimmt das Jud an den oberen Welten teil. Das ist das Jud von íéìùåøé JERUSCHALAJIM. Jerusalem, die himmlische Stadt Gottes. Etwas vom Jud atmet in den unteren Welten. Das ist das Jud von øöé JEZER, Trieb. Die Neigung eines Menschen zur Sünde. So kommt es, dass das Jud zwischen beiden hin und her fliegt und für eine Vereinigung ãåçé JICHUD der oberen und der unteren Welten sorgen kann.

Jud ist die Hand Gottes, ä÷æç ãé JAD CHASAKA, eine starke Hand, die uns Menschen aus der Sklaverei geführt hat. Jud ist die Hand, die ein Mensch verwendet, um seine Stelle in der Tora nicht zu verlieren: ãé JAD. Eine Hand. Jud ist der zehnte Buchstabe. Ein Mensch hat zehn Finger.

Jud ist alles, was Jakob á÷òé JAKOW blieb, nachdem er mit Gott und Menschen gerungen hatte und zu ìàøùé Jisra’el wurde.

Hierzu gibt es eine Meditation:

Schma  Jisrael. Höre Israel. Hinhören, lauschen, mit aller Kraft und Aufmerksamkeit, um die Einheit mit Gott erfahren zu können. Schm`a Israel.
Israel ist der Name, den Jakob bekam, nachdem er auf dem Heimweg nach Kanaan mit dem Engel gekämpft hatte. Man wisse nicht, ob der Engel ein guter oder ein böser war. So steht es im Zohar, dem wichtigsten Schriftwerk der Kabbalisten.

Die Botschaft: Jemand, der sein Bewusstsein und seine Sinne völlig öffnet, öffnet sie sowohl dem Guten wie auch dem Bösen. Gerufen wird  nicht das Land Israel, sondern der Teil Israel in uns, also jener Teil, der die körperlich-geistigen Grenzen überschreiten möchte. Das Schm`a fordert „Israel“ dazu auf, ruhig zu sein und zu hören und sich zu öffnen für die universelle Botschaft von Gottes Einheit. Die größtmögliche Einheit, derer wir Teil sind.

Am Ende steht Adonaj echad, der Ewige, Eins. Gott ist einer. So vielfältig unsere Erfahrungen mit dem Göttlichen, mit der höheren Intelligenz, auch sein mögen, sie haben alle eine Quelle, sie sind eins. Es gibt eine grundlegende Einheit im Universum und darüber hinaus. Es ist eingebettet in Liebe. In Liebe zu uns und zu Gott. Davor und danach.
haBocher beAmo Jisrael beAhawah. Die Liebe zu Gott folgt als natürliche Konsequenz aus der Erfahrung seines Wesens und seiner Einheit.

maedchenstehend2Ich würde jetzt am liebsten schreiben: Jeder kennt und praktiziert Kabbalah, wenn auch unbewusst. Aber so einfach gestaltet es sich nicht mit der mystischen Weisheitslehre jüdischer Tradition. Ich sitze hier auch gerade,  stütze meinen Kopf in die Hände und frage mich, wie viele Jahre man wohl so benötigt, um dieses komplexe System voller Symbolik verstehen zu können.
Es folgt nun keine Bedienungsanleitung von A bis Z. Es werden keine konkreten Anweisungen zur Linderung erklärt. Beißen Sie sich einfach durch den Text. Nur Mut. Ich hatte ihn auch beim Schreiben. Manche Haare sind jetzt nicht mehr am richtigen Platz.  Mein Drittes Auge hat dicht gemacht. Am auffallendsten ist meine Aura : die ist einfach davon gelaufen.  Im nächsten Leben suche ich mir Sprechrollen. Ich gebe diesen Text jetzt ohne Gewähr an Sie ab, liebe Leserinnen und Leser.
Das Thema ist spannend, teils auch verwirrend. Ich geb mir da gar keine Fitzel Mühe zu kaschieren. Es ist keine leichte Kost.

Die Theorie der Kabbalisten sagt, die 22 Buchstaben des hebräischen Alphabets entsprechen genau den göttlichen Gesetzen, mit denen die Welt geschaffen wurde. Dieses System von 22 Buchstaben entspreche der Trinität,  den 12 Tierkreisen und den 7 Planeten: 3+12+7=22. Wie es ihr Schicksal will, werde ich den Begriff Trinität noch weiter unten erläutern.
Jedenfalls entwickelt sich dieses System  in zehn Kategorien, den Sephiroth. Sephiroth ist die Mehrzahl von Sephira. Ein umgemodeltes griechisches Wort für Sphäre. Im Hebräischen bedeutet es Zahl.

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Baum des Lebens

In der Kabbala wird die Spiegelung wörtlich genommen. Die„zehn Antriebe“ mit denen die Welt erschaffen wurde, so heißt es im Talmud, entsprechen den 10 Sephiroth, dem Baum des Lebens. Er ist eine Spiegelung des Geistes von Gott.  Sie bilden den himmlischen Menschen. Zehn göttliche Emanationen, andere sprechen von Werten mit seinen 22 Pfaden, die wir zu durchlaufen haben. Es sind Schöpfungsworte. Zehn wirkende Ur-Ideen oder metaphysische Elementarkräfte, die die Vermittlung zwischen der absoluten Gottheit und der gesamten Welt bilden. Es sind Schalen, Hülsen, die den Sephiroth der übersinnlichen Welt entsprechen – ähnlich wie bei Plato die materiellen Dinge zu den Ideen. Nö,  Plato erkläre ich jetzt nicht noch näher.  Rabbi Isaak der Blinde (um 1200) aus Ntmes in der Provence gilt als Begründer Sephiroth-Lehre.

Der erste Buchstabe, den Gott sprach, war das J und deshalb ist das J der Ursprung aller hebräischen Buchstaben, auf Hebräisch Otijot. Aus ihm wurden alle anderen geformt. Der „Hauch des lebendigen Geistes“ steckt in jedem dieser Buchstaben.

buchstaben3Zu den wichtigsten kabbalistischen Themen gehören die Engellehre und das Wesen und die geheimen Namen Gottes.

Engel  handhaben die Tore, durch welche die Gebete in den Himmel gelangen. Sie besitzen auch die Macht,  Gebete der Frommen auszusperren. Sie sind die  Elohims, die Helfer Gottes.

Es ist noch weit mehr. Die Ausübung religiöser Gebräuche durch andauernde Vertiefung in den Zohar, durch Rezitieren kabbalistischer Formeln, selbstvergessene Gebete, Meditation um hierüber zu „Vollkommenheit“ zu gelangen und zugleich an der „Erlösung der Welt“ mitarbeiten zu können.  Überirdische Erkenntnis. Seelenkraft.  Es gibt die Lehre der Seelenwanderung.

Der  Zohar (Lichtglanz) ist das wichtigste Schriftwerk der Kabbalisten und eines der ältesten Bücher. Es ist in Form von Parabeln  weitgehend im Aramäischen verfasst worden. Eine Sprache, die in den biblischen Zeiten gesprochen wurde. Die Juden nahmen das Aramäische in der Babylonischen Gefangenschaft auf. Aus der phönizischen Schrift entstanden die aramäische, die griechische, die in Karthago benutzte punische und die samaritanische Schrift und damit fast alle heutigen alphabetischen Schriften.

In fünf Bänden versuchte man  mit Texten zur Thora Pentateuch, Prophetenschriften, Erzählungen und Dialogen das Wesen Gottes zu erfassen.

Bedeutsame Wörter in Bibelversen werden ersetzt durch einen anderen Buchstaben, die denselben Zahlenwert haben.
Ein Beispiel: Ad ki jaob Schiloh (Bis dass Schiloh kommt). Die Buchstaben haben den Zahlenwert von 358. Denselben Zahlenwert haben die Buchstaben von Masckiach (Messias). Wird das Wort Messias  für das unklare Wort Schiloh eingesetzt,  gibt es jenem Vers eine messianische Bedeutung.
Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Methoden. Als ich die las, schwirrte hier ein Junikäfer herum. Er lenkte mich ab. Ich lass mir jetzt nicht mal eben ein paar angemessene Wort einfallen.  Das will noch einmal gelesen werden.

aramäischAramäisch wurde zur Hauptsprache der Juden, als Aramäisch in seiner mittelaramäischen Ausprägung die Volkssprache des vorderen und mittleren Orients war – vom 3. Jh. v.Chr. bis ins 2. Jh. n.Chr. Die hebräischen Texte der Liturgie mussten für die Gläubigen ins Aramäische übersetzt werden. In dieser Zeit wurden die fünf Bücher Mose, die gemeinsam als Tora den ersten Hauptteil der Hebräischen Bibel bilden, ins Aramäische übersetzt.

Im Zohar wird erklärt, dass Aramäisch „die Kehrseite des Hebräischen” ist, ihre versteckte Seite.

Einige Schriften des Zohars  sind jene, welche  als Etz HaChaym (Der Baum des Lebens), Sha’ar HaKavanot (Das Tor der Absichten), Sha’ar HaGilgulim (Das Tor der Reinkarnation)  bekannt sind. Schriften wurden immer auch über die vielen Jahre versteckt, mitunter verbrannt oder auch mit ins eigene Grab genommen. Vom 18. bis Ende 19. Jahrhundert war fast jeder große Rabbi ein Kabbalist. Hauptsächlich in Polen, Russland, Marokko, im Irak sowie Jemen.

Bemerkenswert scheinen mir Anknüpfungspunkte hinsichtlich der Maya.
Der Zohar, also  nicht irgendein Büchlein, das wichtigste Buch der Kabbalisten, verweist darauf, dass die Bewohner des versunkenen Inselreichs Atlantis, die auch die Codes der hebräischen Sprache für ihre Bedürfnisse benutzten, sich eines hohen technischen Fortschrittes erfreuten und Beeindruckendes leisteten, dank der Entschlüsselung der Essenz der Buchstaben. Dort lebten die Maya für 14000 Jahre, sagen die Ältesten der Maya. (Atlantis – Platon sprach nie von Atlantis, sondern von  Insel von Atlant, Stadt Atlant, Inselring von Atlant oder Burg von Atlant.Nichtsdestrotz decken sich die Aussagen von Platon und der Maya immens. )

Es scheint keineswegs Zufall, dass  die Tempelanlage auf  Yucatan  mit Namen Caba (einst Kaballah).  Den  Zufall gibt es ja auch überhaupt nicht in der Welt der Mystik. Die heiligen Kin bei den Maya – die 72 heiligen Gottesnamen bei den Kabbalisten und noch weitere Parallelen, über die ich in vorherigen Artikeln berichtete und nun der Zohar.

Im Laufe der gesamten Geschichte und durch alle Generationen hindurch – seit Abraham vor 3800 Jahren bis heute – haben die religiösen Führer von den Buchstaben Gebrauch gemacht. Baale-Schem – die  „Wundertäter mittels der Gottesnamen“, so werden die Kabbalisten auch bezeichnet. Sicher ist, dass große Kräfte in der mystischen Symbolik schlummern. Der Schlüssel allein reicht allerdings nicht, man muss sich auch über die Zusammenhänge im Klaren sein. Es muss im eigenen Innern erlebt werden, sagen die Kabbalisten.

Kraftfeld Sonne

Die Maya wie auch andere indigene Kulturvölker, Inder und weitere östliche Kulturen- sie alle hatten nie einen Zweifel daran, dass die Sonne als Zentralsonne Kraftplatz ist,  während bei uns noch die Frage diskutiert wurde, ob es überhaupt eine Zentralsonne gäbe. Die Inkas sollten im Auftrag des Sonnengotts  Inti oder Vatergotts die Gebiete um Cuzco zivilisieren.

J. H von Mädler, Professor der Kaiserlichen Universität und Direktor der Sternwarte Dorpat, schreibt in seinem Buch aus dem Jahr 1885  immerhin von einer anzunehmenden Zentralsonne. Die einzige Gegend, in der der Schwerpunkt angenommen werden könne, seien die Plejaden. Die Alkyone, der hellste Stern, habe die größte Wahrscheinlichkeit für sich, wolle man den Kraftplatz an einen einzelnen Stern knüpfen.
Ebenso interessant, deckt es sich mit den Aussagen der Maya. Von nichts anderem sprechen sie und andere indigene Völker seit eh und je. „Wir kommen von den Sternen.“

Trinität – Alle guten Dinge sind drei

Mädler schreibt weiter: Aus der Plejadengruppe emanieren neue Sonnen, die sich in alle Richtungen entfernen. Die Entwicklung durchlaufe alle Phasen der Trennung-Abstoßung, der Liebe-Anziehung. Klar, wir sind als Seelen auf diese Erde gefallen, sitzen jetzt inmitten von Magnetismus und können sehen, wie wir damit umgehen. Die Erde,  sämtliche Planeten unterliegen diesen Gravitationskräften. Bei magnetischen Vorgängen könne man nachweisen, die Farben blau innen, rot außen nehmen ihren Weg. Was sich entfernt bekommt die Farbe rot. Der Übergang gestaltet sich als Mischfarbe violett, innen blau. Farben schwingen ebenso ordentlich mit. Letztlich sah es Mädler als belegt an, dass die kosmischen Vorgänge ebenso auf Trinität beruhen. Diese Dreiheit sei  unbedingt erforderlich, um in die Ferne zu wirken. Die Dreiheit komme überall vor. Die Dreiheit komme auch in den Gottesnamen der Kabbalah zum Ausdruck.

Da fallen mir spontan die drei Engel ein, die Abraham besuchten. Drei Erzväter: Abraham, Jakob, Isaak.  Der Dreimal-Größte Hermes. Die Welt wurde in zweimal drei Tagen erschaffen. Der dreigeteilte Mensch: Geist, Seele, Körper. Eine dreigeteilte Natur: Himmel, Erde, Wasser. Auch hierzu ist schon einiges in vorherigen Artikel geschrieben. Die Sonnenscheiben der Ägypter waren dreigeteilt. Alle guten Dinge sind drei! Das Dreieck, Vergangenheit- Gegenwart – Zukunft oder These, Antithese, Synthese, Vater, Sohn, heiliger Geist.  Werden, Entwickeln, Vergehen. Die Dreizahl kommt überall vor.

Warum ist die Dreiheit so wichtig?

Die Dreiheit sei wichtig, sagt Mädler,  ohne sie kämen keine magnetischen, keine elektrischen Spannungen zustande.
Zahlen sind nicht nur eine quantitative, sondern auch eine qualitative Größe.  Dreiheit ist Schöpferkraft und Wachstum. Dreiheit ist eine vorwärts gerichtete Bewegung, die Dualität überwindet. Drei ist die erste Zahl, auf die das Wort ‚alles‘ zutrifft.  Die Triade ist die Zahl des Ganzen, insofern sie einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat (Aristoteles). Die Kraft der Drei ist universell. Sie ist eine starke Zahl, da sie den Mittelpunkt hat. Es gibt unzählige Dreiheiten von Göttern.

Wir sind übrigens auch Kraftzentrum, wenn auch im Kleinen. Wir lassen uns  in unserer Schöpfungsarbeit nur durch die eine oder andere Maschine vertreten, schreibt Mädler
Den Kabbalisten unterliege nichts Übersinnliches. Sie  seien einfach mehr im Bilde, was die Naturkräfte anbelangt.

72eigen

Die 72 Namen des Schöpfers sind das Licht der Weisheit, das auf uns scheint. Die Namen symbolisieren verschiedene Aspekte der Eigenschaften des Schöpfers. Sie sind Schöpferkraft in codierter Form. Verschlüsselte Buchstabenkombinationen, die eine hohe Lichtenergie, Schwingung, Vibration aufweisen und sich mit unserem Unterbewusstsein verbinden können.

Die Idee dessen, was den 72 Gottesnamen zu Grunde liege, sei genial, schreibt Mädler, dem es in seinem Buch weniger um die Erläuterung der 72 Namen des Schöpfers geht, denn mehr um die Zusammenhänge von Gotteseigenschaften, Planeten und Tierkreisen.

Durch Kombination der neun Planetensystem (Sonne und Mond mitgerechnet), werden ganz bestimmte Wirkungen ausgelöst.  Man bediene sich der Zahlenkombinationen, die mit diesen 72 Gotteseigenschaften,  den Planeten sowie Tierkreiszeichen zusammenwirken. Je nach den zusammengestirnten Planeten kämen die Zahlen 6- 15 heraus, die durch eine entsprechende Anzahl von Worten für Anrufungsformeln zusammengestellt werden. In dem entstehenden Satz sind so viele Nebensätze  wie Planeten bei der Konstellation mitwirken. Die Summe all dieser 72 Einzelzahlen ergibt wieder in Summe 778 – eine weitere bedeutungsvolle Zahl bei den Kabbalisten. Die Zahl der ganzen elementaren Welt wird ausgedrückt durch die Zahlenwerte  phe-thau. Thau stellt den Mikrokosmos, den Menschen dar.  Der Mensch ist sozusagen das Bindeglied zwischen Universum und Idee/Absicht.
Im hebräischen Alphabet ist jedem Buchstaben ein Zahlenwert zugewiesen, wie im griechischen Alphabet.

Phe 80, Tsade 90, coph 100, resch 200, shin 300 = 770 plus chet, das Kreuz als Kräftequadrat = 8  für den Menschen als Bindeglied= 778.  Jedes Tierkreiszeichen hat einen Planeten als Herrscher. Jedes Zeichen wird in weitere drei Dekaden geteilt, sodass am Ende weitere Planeten hineinwirken. Geteilt wird in 10 Grad und 5 Grad und am Ende hat man 72 Gottesnamen – Eigenschaften des Geistes von Gott.  Jeder Planet hat seine  Zahlen entsprechend seiner Schwingungsverhältnisse, mitunter mehrere. Die Erhöhung und der Fall der Mondknoten sind ebenfalls mit im System aufgenommen.

Die Zahlen der Worte und Sätze wie auch Buchstaben stehen mit Planetenzahlen im Einklang. Die Erde ist unsere Kraftgeberin.  Uranus vertritt die Beherrschung und gelbe Farbe. Neptun das Beherrschtsein. Die Fünf sei die Zahl des  Merkurs. Ihn in Verbindung mit der Dreiheit – jene Gottesnamen –  und fünf hebräischen Buchstaben, so  erreiche man die schnellsten oder kräftigsten Schwingungen.  Merkur wird also nicht umsonst der  „schnelle Götterbote“ genannt.  Mit der Fünf schuf Gott die Welt, heißt es. Die irdische Welt mit der Zahl 4. Die  Zahl 5 verweist so auch auf eine anderere Ordnung –  auf die Zahl des Jenseitigen und Geistigen.

Mir wird gleich ganz schwindlig vor lauter Götterboten und Zahlen.  Ich weiß noch nicht, was ich vom Herrn Professor halten soll.

Die  72 Gottesnamen

72Eigenschafte

In ihnen steckt Schöpferkraft. Jeder dieser Schlüsselcodes weist eine andere Lichtvibration auf. 72 Eigenschaften, die dem Geist Gottes zugewiesen sind. Jeweils drei Buchstaben. Früher geheimes Wissen, seit längerer Zeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Jahr 2004 erschien in England das erste Buch hierzu.

Die 72 Gottesnamen sind heilig,  handelt es sich nicht um Namen im herkömmlichen Sinn des Wortes, sondern um Kombinationen, die Verbindungen zwischen den spirituellen und den physisch materiellen Welten darstellen. Jede dieser Kombinationen besteht aus drei hebräischen Buchstaben, die meist keinen wörtlichen Sinn ergeben. Die drei Buchstaben sind in den drei Versen der biblischen Geschichte über die Teilung des Roten Meeres in Exodus Kapitel 14, die Verse 19, 20 und 21 verborgen. Jeder dieser aufeinander folgenden Verse setzt sich im Hebräischen aus 72 Buchstaben zusammen. Ordnet man nun diese drei Verse in drei Tabellen an und nimmt von jeder Tabelle den entsprechenden Buchstaben so ergeben sich die 72 Namen:

Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und stellte sich hinter sie      Exodus 14, 19

Und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat hinter sie und kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster und hier erleuchtete sie die ganze Nacht, und so kamen die Heere die ganze Nacht einander nicht näher      Exodus 14, 20

 Mose streckte seine Hand über das Meer aus, und der Herr trieb die ganze Nacht das Meer durch einen starken Ostwind fort. Er lies das Meer austrocknen und das Wasser spaltete sich      Exodus 14, 21

So sehen diese Verse auf Hebräisch aus:

 • ויסע מלאך האלהים ההלך לפני מחנה ישראל וילך מאחריהם ויסע עמוד הענן מפניהם ויעמד מאחריהם

 • ויבא בין מחנה מצרים ובין מחנה ישראל ויהי הענן והחשך ויאר את הלילה ולא קרב זה אל זה כל הלילה

 • ויט משה את ידו על הים ויולך יהוה את הים ברוח קדים עזה כל הלילה וישם את הים לחרבה ויבקעו המים

meerHennoch, auch Enoch,Thod, Hermes genannt,  soll gewirkt haben.
Nachgewiesen ist, dass es mindestens drei Versionen zum Meerwunder  gibt. Einmal sind sind sie geflohen, ein anderes Mal entlassen.  Einmal wird das Meer durch Ostwind geteilt. Also, wenn es sich geteilt hat, müssen wohl schon noch andere Kräfte gewirkt haben als der Ostwind,möchte man vermuten. Ein anderes Mal  tun sich Wassermauern auf und ein trockener Weg wird geebnet. Es wird von Wolkensäule“, „Wolke“, „Feuersäule“ und „Wolkenfeuersäule“ berichtet.

Das Buch Enoch gehört wie viele andere Texte zum Teil der aus dem Kanon der biblischen Texte ausgesondert wurde, weil sie „nicht vom Heiligen Geist beseelt“ seien.

Sie gehören zum Korpus der Apokryphen. was so viel heißt wie geheim oder versteckt. Wie soll ich jetzt bitte herausfinden, ob es Henoch war, der den Israeliten eine Lichtsäule reichte?

Im Buch Die 72 Namen Gottes  von Yehuda Berg werden die spirituellen Eigenschaften, die jedem der Namen zugeschrieben werden untersucht, ihr Wesen und ihre verborgenen Kräfte erklärt und  eine Anleitung zu deren persönlichen Benutzung in Form einer Meditation gegeben. Der Leser wird eingeladen die „Technologie für die Seele“ zu lernen und umzusetzen, die dann in seinem Leben entscheidende Veränderungen bewirken kann.

Heilenergie

Alles ist Licht. Unterbrechungen im Fluss des Lichts führen zu Störungen der Gehirnaktivität und des Immunsystems. Alle energetischen Faktoren, die die direkte Verbindung zwischen dem Menschen und dem unendlichen Fluss des göttlichen Lichts stören, müssen daher aufgelöst werden. Symbole müssen allerdings in unserem Geist aktiviert werden, damit sie wirksam werden.
Die 72 Gottesnamen verfügen über eine hohe Lichtvibration.

alefDer erste Buchstabe des hebräischen Alphabets ist Aleph, bestehend aus zwei Yod, eines weist nach oben, verweist auf die göttliche Sphäre, das andere deutet nach unten, verweist auf den Erdenbereich. Der diagonale Strich Vav verbindet diese beiden Welten. Der Zahlenwert der drei Elemente von Aleph ist: Yod (10) + Yod (10) + Vav (6) = 26; dies ist derselbe Zahlenwert wie für den Namen Gottes YHVH. So hat der Buchstabe Aleph denselben Zahlenwert wie der heilige Name Gottes.  Jeder Name Gottes hat einen spezifischen Anwendungsbereich.

Für heute geht ein weiteres kleines Stück Mystik zu Ende.
Ich puste meine Haare zurück – gewinnend.

Zirkeltage: Und es ward Licht.

mandalaherz

 

 

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kreis Ich zirkelte heute so vor mich hin und lächelte. Meine linke Hand stützte dabei meinen Kopf. Mit der rechten hielt ich Zirkel und drehte Kreise, Kreise und noch mehr Kreise. Nicht der Rede WERT.
Das kennen Sie sicher auch noch aus Ihrer Schulzeit, oder-r-r -r? Zirkel und Lineal.

Gegen Anfang des 12. Jahrhunderts wurde Leonardo von Pisa geboren, dachte ich so. Das mag für Sie als Kleinigkeit erscheinen, kaum Beachtung gefunden haben. Doch für unser Leben waren seine Erkenntnisse von entscheidender Bedeutung.

Aber lassen Sie mich die Geschichte von Anfang an erzählen.
Die Polynesier sagen, die Welt begann, als Taaora – so nennen sie den Schöpfer – erwachte und merkte, dass er in einer Schale wuchs, streckte er sich und zerbrach die Schale, und die Erde entstand. Taaora wuchs weiter und nach einer Weile befand er sich in einer weiteren Schale. Wieder streckte er sich und zerbrach die Schale, und der Mond entstand. Und wieder wuchs Taaora weiter und wieder befand er sich in einer Schale  und sie zerbrach. Dieses Mal entstanden bei ihrem Zerbrechen die Sterne. Und so brachen immer wieder Schalen und das Göttliche streckte sich.

Für die alten Ägypter begann alles in der Großen Leere.  Es gab keinen Raum, der war nicht vorhanden, weil es keinen Maßstab und niemanden, der den Raum beobachtet, gab Darum entschied sich der Schöpfer, sich selber zu erfahren.Er teilte sich und ging mit einem Teil in die Leere hinein. Dieser Schritt ist nicht mit einer Trennung der beiden Teile verbunden, sondern beide Teile waren, sind und werden immer miteinander verbunden bleiben.

Damit der Geist sich überhaupt manifestieren konnte, gab es einen Punkt. Ein Raum ist  ja immer nur dann möglich, wenn es auch einen Beobachter beziehungsweise einen Maßstab gibt. Das leuchtet ein, denn,  wo wollte man in einem unendlichen Raum einen Maßstab finden? Um also überhaupt einen Maßstab zu bekommen, entfaltete sich der Geist in alle Richtungen.heilige geometrie alle richtungen Sechs an der Zahl. Zack.

Links, Rechts, Vorn, Hinten, Oben, Unten. Und das ist genau das, was Naturvölker noch heute machen. Sie rufen die vier Himmelsrichtungen, Mutter Erde und Vater Geist an.
Und jetzt?

Nun machte es vermutlich Sinn, sich zum letzt geschaffenen Objekt hinzubewegen. Also geht`s  nun von einem Endpunkt zu allen anderen.

heilige geometrie alle richtungen2

heilige geometrie alle richtungen3Geschafft!
Das Oktaeder ist der Körper mit 6 Ecken, 8 Flächen und 12 Kanten. Es besteht aus gleichseitigen Dreiecken. Es  ist  dem Hexaeder ( Würfel ) polar. Gegenüber dem Würfel ist das Oktaeder weniger geeignet, fest auf dem Boden zu liegen. Hält man es aufrecht in der Hand, so scheint es förmlich zu schweben.

Plato hat es deswegen dem Element Luft zugeordnet. Seine sechs Ecken entsprechen den 4 Himmelsrichtungen sowie den beiden zusätzlichen Raumrichtungen Oben und Unten. Was nicht heißt, dass dieses Wissen mit Plato aufkam. Sie werden zwar in einem Dialog zwischen ihm und Timaios erwähnt, waren aber schon immer bekannt. Im Ashomolean Museum von Oxford, England, liegen diese Körper aus Stein mit einem geschätzten Alter von über 10.000 Jahren. Sie werden um Millionen und Abermillionen Jahre älter sein, diese „platonischen Körper“.

Weiter geht`s. Und nun  tue das, was du bereits gelernt hast. Der Geist  zog also noch einen Kreis um das Ganze.  Raum schaffen, in dem man sich frei bewegen kann.

heilige geometrie alle richtungen4

Der erste Tag der Schöpfung. Und gleich noch einen Kreis, weil es so viel Freude macht.

heilige geometrie fischblaseJetzt kam es zu einer Überschneidung. Diese nennt man Vesica Pisces – die Fischblase.

Die Fischblase taucht in allen alten Kulturen auf. Zum Beispiel wird bei den Druiden die Mistel, das heilige Kraut, das der Druide nur mit weißen Handschuhen und einer Sichel aus Gold an ganz bestimmten Tagen des Jahres schneiden durfte, gleichgesetzt mit der Fischblase. In Glastonburry befinden sich auf dem Deckel des Brunnens, in dem sich der Legende nach der heilige Gral befindet, jene zwei Kreise.

energie

mal ein bisschen Energie für zwischendurch…

Der zweite Tage der Schöpfung

heilige geometrie drei kreise

Für den Geist war die Sache noch nicht erledigt und so bewegte er sich mit jedem Schritt entlang der ersten Kugel. Mit jedem Schritt wurde aber auch die Vielfalt der Schöpfung größer. Deswegen werden in der Geometrie den einzelnen Schritten die einzelnen Tage der Schöpfung aus der Bibel zugeordnet. Es folgen der dritte, vierte und fünfte Tag. Kreise. Kreise. Kreise. Die überspringe ich jetzt und  so landete der Geist bei der Blume des Lebens.

heilige geometrie blume des lebens

Am sechsten Tag war die Schöpfung vollbracht. Danach folgten weitere Schritte und Projektionen nach außen, die letzten Endes alle Objekte unserer Realität beschreiben.

Die Blume des Lebens ist die Essenz aller Darstellungen der Heiligen Geometrie. So werden all jene Geometrien genannt.  In der Blume des Lebens ist die gesamte Realität verschlüsselt. Von einem einzelnen Atom bis zur größten Galaxie.

Sie besteht aus einem Kreis in der Mitte, der im allgemeinen als Gott interpretiert wird. Um diesen Kreis herum ordnen sich in gleichmäßigen Abständen weitere Kreise in mehreren Spiralwindungen an, bis es insgesamt 19 Kreise sind. Die Entstehung dieses geometrischen Urmusters, das nicht nur zwei-, sondern auch dreidimensional zu denken und über die 19 sichtbaren Kreise hinaus unendlich fortführbar ist, entspricht dem Schöpfungs- oder Entstehungsprozess von Mineralien, Pflanzen, Tieren und Menschen (Zellentwicklung in der Gebärmutter). Darstellungen der Blume finden sich  in Ägypten am Tempel von Abydos und in den Werken Leonardo da Vincis.  Pyramiden, Tempelbauten, in Newgrange, dem Hügelgrab Irlands – sie alle basieren auf jenen geometrischen Gesetzmässigkeiten. Jahrtausende altes Wissen.  Überall im Universum finden wir ähnliche Proportionen und Konstrukte. Die ganze natürliche Welt , so vielschichtig und komplex sie uns erscheinen mag, scheint auf Zahlen und geometrischen Formen aufgebaut zu sein. Zahlen stehen in engem Zusammenhang mit Klängen und Schwingungen, daher findet man diese fundamentalen mathematischen Geometrien auch als Klangbilder und Kristallformen wieder. Uraltes Wissen, und das ist ganz und gar nichts Vages.

„I know this is an outrageous statement (…) but this one drawing,
according to Thoth, contains within its poportions every single aspect
of life there is. It contains every single mathematical formula,
every law of physics, every harmony in music, every biological life
form right down to your specific body. It contains every atom,
every dimensional level, absolutely everything that’s within
waveform universes.” (Drunvalo Melchizedek – The Secrets of the Flower of Life)

thot1

Thot – aus dem ägyptischen Totenbuch OSIRIS

thot2

Thot Relief, Ägypten.

Thot ist der Schöpfergott des alten Ägyptens, auch als  Thehuti, Tehut, Theut, Thawth, Theot, Dehuti. Es heißt, Thot wurde vor etwa 52000 Jahren als eine Elohim Projektion auf die Erde gesandt und im Experiment Atlantis als Mensch geboren.
Es heißt auch, das Thot uns Menschen die Schrift gab. In Atlantis soll er die ersten 12´960 Jahre nach seiner Geburt im Verborgenen gewirkt haben. Seine Aufgaben erhielt er aus den Ebenen der Elohim.  Sein Auftrag in diesen ersten 12´960 Jahren sei das Strukturieren der kristallinen Felder, die Atlantis umgaben, gewesen Er  habe  damals die Ankunft vieler Atlanter vorbereitet und  soll  die göttlichen Energien während der kosmischen Nacht auf einem hohen Energielevel gehalten haben.Erst nach dieser Zeit sei  Thot im gesellschaftlichen Leben von Atlantis aufgetreten. Diese Zeit gebe er selbst mit 38880 Jahren v. Chr. an. Damals wurde er als König von Atlantis gewählt, heißt es. Die letzten 1000 Jahre soll er im Königreich Atlantis als Priesterkönig im Orden der Melchizedeks verbracht haben. Es folgte der Untergang Atlantis. Thot habe sich danach für Ägypten entschieden. Dort soll er  das heilige Wissen von Atlantis  zu den Pharaonen des Ägyptischen Reiches gebracht haben. Das mit dem Dritten Auge funktionierte dort nicht mehr und so erfand er die Schrift. Thot gilt als der Gott der Weisheit, der Magie, der Alchemie, der Wissenschaft und als großer, großer Heiler. Er selbst bezeichnet sich als Hüter der Wahrheit. In Ägypten war er als der Bote der Götter und als Gott des Mondes von hohem Rang.  Noch einmal soll Thot in der Welt in Erscheinung getreten sein. Dies tat er  in der Gestalt des Hermes Trismegistos. Als Hermes der dreimal Große.Die wohl wichtigsten Hinterlassenschaften des Hermes Trismegistos sind die ewiglich geltenden sieben kosmischen Gesetze, die hermetischen Prinzipien. Kurzum, diese ist noch eine Geschichte für sich, die an anderer Stelle erzählt werden will.

Wir befinden uns gerade an den Rändern der Existenz, wie mir scheint. Sie müssen sich das so denken. Früher gab es ganz gewisse Techniken, um zu sterben, bevor man starb, und Techniken,  um in Welten  hinab- oder hinaufzusteigen. Eine Welt, die für uns ein Paradoxon zu sein scheint. Naja, nicht für jeden. Eben eine Welt, die von einem völlig anderen Bewusstseinszustand handelt.

Was hat nun Geometrie mit heilig zu tun? Geometrie (griechisch geo = Erde und metria = Messung) war im alten Ägypten die Kunst, die Erde zu vermessen. Heilig beinhaltet den Wortstamm heil (engl. = whole), also ganz. Man bezeichnet sie als heilige Geometrien, weil sie die Grundmuster der Schöpfung darstellen. Heilig auch im Sinne von heilsam, denn sie wirken zutiefst harmonisierend und erinnern den Menschen an seine ursprünglichen Ordnungsprinzipien. Heil zu sein bedeutet ausgeglichen und im Lot zu sein, verbunden mit dem Weltganzen, auch Urgrund oder Urmatrix genannt. Insofern kann beispielsweise ganzheitliche Architektur auch die Heilwerdung fördern, indem sie durch harmonische Formgebung zum Wohlbefinden ihrer Benutzer beiträgt. Stichwort: Feng Shui, Geomantie.

Mit Grundmuster der Schöpfung  ist nicht der rein materielle Aufbau gemeint, sondern vielmehr die der Materie zugrundeliegenden Informationsmuster,  die Schablonen auf denen die Information und Energie weitergeleitet werden.
In der gesamten Natur finden sich die gleichen Muster. Ob in der Sonnenblume oder im Kaktus, ob im Wasserwirbel oder in einer Galaxie, überall treffen wir auf das gleiche System von Informationen.

Die Welt ist auch Klang

Jede einzelne Schwingung, jede einzelne Frequenz wirkt auf uns Menschen, auf unser Befinden, auf die Natur, den Kosmos. Nada Brahma – Die Welt ist Klang.  Die 8 Hauptgruppen des Periodensystems korrespondieren mit den 8 Tönen der Tonleiter. Die Planetenbahnen des Sonnensystems lassen sich in musikalischen Harmonien ausdrücken.
Goethe sagte, dass Architektur gefrorene Musik ist. Eigentlich ist jede Form in der Natur von harmonischen Proportionen durchsetzt. Alles klingt in der Stille. Die Kraft der Musik aber läßt sich mit einfachen Versuchen nachvollziehen. In der Kymatik werden aus einfachen Tönen wundervolle geometrische Muster geboren, die von der inneren Harmonie der Musik zeugen

Die „Heilige Geometrie“ ist der vergrabene Schatz , den zu kennen, unser Geburtsrecht ist. Das Problem ist, das wir vor langer Zeit verlernt haben, von Seltsamkeiten zu lernen. Sie erschrecken uns, sie hinterfragen unsere Scheinsicherheiten – und je tiefer sie uns berühren, desto stärker fühlen wir uns von ihnen bedroht. Deshalb fällt es uns ja so leicht Ersatzwelten zu schaffen. Nur zu sehen, was wir sehen wollen und den Rest zu ignorieren.

Berühmte Zahlenfolgen

Das alles hat auch mit Leonardo von Pisa zu tun. Dieser Leonardo hat nämlich außergewöhnliche Reisen nach Ägypten, nach Indien und auch nach Syrien unternommen. Sie haben vielleicht noch nie von ihm gehört? Er hat die Welt der Zahlen, und damit auch die Welt der Kultur, in der wir leben, entscheidend geprägt. Ihm verdanken wir besondere Erkenntnisse über die Gesetzmässigkeiten der Welt. Bekannt wurde er unter dem Namen Fibonacci.

 

heilige geometrie fibonacci2

Zu den bekanntesten harmonikalen Strukturen gehört neben dem Goldenen Schnitt auch die Fibonacci-Reihe.

heilige Geometrie muschel

heilige geometrie brotschale

heilige geometrie fibonaccifoto

Die Fibonacci-Zahlen sind eine der bekanntesten Zahlenfolgen. Sie fangen mit 0 und 1 an, und dann ist jede Fibonacci-Zahl gleich der Summe der beiden vorhergehenden Fibonacci-Zahlen. Auch der Goldene Schnitt finden seinen Bezug zu diesen Zahlen. Sie erinnern sich?   x : 1 = (1-x) : x.
Eine Strecke AB wird durch einen Punkt C im Verhältnis zum Goldenen Schnitt…
Schmunzel.

Jedenfalls hier sind sie die bekanntesten Zahlenfolgen:
0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233, 377.

Leonardo von Pisa wurde zwischen 1170 und 1180 geboren. Bekannt wurde er unter dem Namen Fibonacci, was eine Verkürzung von „Filius Bonacci“, also „Sohn des Bonacci“ ist, was Reisender bedeutet. Sein 459 Seiten starkes Buchwerk Liber Abaci machte in Europa die indische Rechenkunst bekannt und führte die heute übliche als arabische Schreibweise  bezeichneten Zahlen ein.  Diese Fibonacci-Zahlen  tauchen bei der Beschreibung von ganz allgemeinen Wachstumsvorgängen in der Natur immer wieder auf. 

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Wiege unseres Zahlensystems  Nordindien. Hier entwickelten Gelehrte im dritten Jahrhundert v. Chr. ein Zehnersystem, bei dem man für die Ziffern 1 bis 9 abstrakte, graphische Zeichen schuf. In denen waren bereits unsere modernen Ziffern zu erkennen – sie werden demnach zu Unrecht „arabisch“ genannt. Die Araber hatten lediglich als Handelspartner der Inder deren Zahlensystem kennen und schätzen gelernt und schließlich über Nordafrika und Spanien ans christliche Abendland weitergereicht. Insbesondere die Kirche stemmte sich gegen den Einfluss des Neuen. Seelenheil und Sünde standen im krassen Gegensatz zur Logik, die das neue Denksystem repräsentierte. Sie wollten die römischen Zahlen. Viele Anhänger der neuen Lehre nutzten die neuen Zahlen als Geheimzeichen – daher die Bedeutung des Wortes „Chiffre“, das sich vom arabischen Wort „sifr“ (Ziffer) ableitet. Fibonacci überzeugte irgendwann  – um das Jahr 1202  – die Händler von jener indo-arabischen Rechenkunst. Denn mit negativen Zahlen und der Null ließen sich in den Büchern endlich auch Schulden und Verluste mathematisch sauber aufrechnen. Dies ist also eine Geschichte, an der wir alle Anteil haben. Er ebnete uns den Weg in unsere heutige Rechentechnik.

heilige geometrie kugel
Die Kugel

Absolut rund, ohne eine Ecke. Die Kugel ist die zweite Form, die der Geist am Anfang in der großen Leere durch Rotation des Oktaeders in alle Raumrichtungen geschaffen hat. Als Element ist ihr die Leere, das Nichts zugeordnet. Die Kugel ist ebenfalls die Grundform der meisten Himmelskörper.

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Kathedrale von Chatres. Urbild der Hochgotik

Im Kirchenbau , vor allem der Spätgotik, finden sich jene Fischblasen.  Nicht nur Fischblasen finden sich im berühmten Beispiel der Kathedrale von Chartres Ein in Stein gemauertes Geheimnis“ und „das Goldene Buch des Abendlandes“ hat man sie genannt.  Sie ist voll von all diesen mathematischen Grundlagen. Noch längst nicht alles ist entschlüsselt.  Sie steht 90 Kilometer südwestlich von Paris. Sie gehört  zu den ersten und wichtigsten gotischen Kathedralen des Abendlandes. Ihre Anfänge führen bis zurück zu den Kelten.  Die Blume des Lebens, eines der Kernelemente der Heiligen Geometrie wurde von Dr. Ulrike Klug  auf dem Kirchengrundriss angewandt und so offenbarte sich eine erstaunliche harmonikale Gliederung des gesamten Kirchenschiffs, die zeigt, das dessen Größe und Maße keineswegs beliebig gewählt wurden.

heilige geometrie kathedrale vonchartres

Fischblasen. Foto: Dr Klug

In das Längsschiff passen nämlich ganz genau 3 vollständige bzw. 6 halbe Kreise und in das Querschiff genau 2 vollständige bzw. 4 halbe Kreise mit ebendiesem gewählten Radius. Im Zahlenverhältnis 2 : 3 liegt natürlich die Quinte verborgen. Und das Heilige Zentrum selbst gliedert das Längsschiff der Kathedrale im Verhältnis 2 : 4 Halbkreise bzw. 1 : 2 Ganzkreise, also nach der Oktave.

Die Anwendung der Heiligen Geometrie führt zu neuen Erkenntnissen, sagt Dr.  Ulrike Klug.  In ihrem Buch Kathedrale des Kosmos – Die heilige Geometrie von Chartres ist all dieses nachzulesen.

Heilige Geometrie: Urwissen der Schöpfung
„Die Geometrie ist vor der Erschaffung der Dinge, gleich ewig wie der Geist Gottes selbst und hat
in ihm die Urbilder für die Erschaffung der Welt geliefert.“
(Johannes Kepler, Harmonices Mundi, 1619, Astronom, Philosoph, Mathematiker.
Er entdeckte die Gesetzmässigkeiten, dass sich Planeten um die Sonne bewegen.)

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Die Heilige Geometrie betrachtet die Gesetzmäßigkeiten, Proportionen, archetypischen Zahlen und harmonischen Beziehungen auf denen alles Sein beruht. Es ist die universelle Sprache der Schöpfung. Durch das Studium dieser Sprache können wir die kosmischen Gesetzmäßigkeiten erkennen und die Einheit allen Lebens als lebendige Erfahrung erfassen. Unsere rechte Gehirnhälfte, der Sitz von Ratio und Logik verbindet sich mit unserer linken Gehirnhälfte, dem Sitz unserer Inspiration und Intuition. So verhält es  sich jedenfalls, wenn Sie Linkshänder-In sind. (Herzlichen Dank an jene liebe Leserin) In der Regel ist es umgekehrt. Die  linke Gehirnhälfte  ist unser analytisches Gehirn und in der rechten Gehirnhälfte sitzen Kreativität und Orientierungssinn.  Das wirklich Wesentliche allerdings geschieht in der Mitte. In unserem Herzen.  Dort gibt es diese trennenden Gedanken gar nicht. Dort existiert nur die Einheit.

Reichen sich Mathematik und Metaphysik die Hand, erkennen wir, dass wir der Kosmos sind. Um es mit Friedrich Nietzsche zu sagen: „Solange man die Sterne als etwas über einem betrachtet, fehlt einem immer noch ein Standpunkt des Wissens.“

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hunab-ku ist für die Maya das kraftvollste Symbol für Gottes Welt. Der Kreis, die Einheit,  der Raum, die Spirale, das Zentrum der Galaxie, der Ursprung allen Seins.

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Observatory, Chichten Itza, Yucatan, Mexico, Foto: Kunze

El Caracol’ (die Schlange) in Chichen Itzà ist das astronomisches Observatory der Maya gewesen. Eine  spiralförmige Treppe führt zum Oberservatorium. Es war ein schmaler Raum,  von dem aus die Sterne beobachtet wurden. DasUnglaubliche hierbei: 800 n.Chr. erbaut. Die Stufen der Treppe sind exakt auf 27.5. Grad Nord-West positioniert, fast exakt mit der nördlichsten Position der Venus. Die nordöstlichen und südwestlichen Ecken matchen sich mit der Sommersonnenwende (Sonnenaufgang) und der Wintersonnenwende (Sonnenuntergang).  Die Venus,  Ahazab Kab Ek,  „der Stern, der die Mutter Erde wach küsst“, war für die Maya der große Stern des Morgens, die zweite Sonne.
Die Plejaden: Alkyone als Zentrum, sowie sieben Kreise um dieses Zentrum. Sechs weitere Hauptsonnen, die wie eine Perlenschnur aufgereiht sind

In his book “Keys of Enoch”, Prof. J.J. Hurtak gives us

a precise picture of the metaphysical context:

“To enter the “master Pyramid of Light” of the Father,

the Pyramid behind all Central Control Pyramids,

it is necessary to use the wavelength of Metatron, which allows

the Metatronic physics of Light to operate within you so that you can

see the planetary fields of Light that exist through all the higher

orders of intelligence. You can see how the Hierarchies are joined

together through the Throne of the Father.”

(J. J. Hurtak – The Keys of Enoch)

hurtak

Mittlerweilen ein paar Jahre älter. Nicht  mehr ganz so pausbäckig. Bart und Mütze trägt er noch exakt in selbiger Weise.

Hurtak schlich am 21.12.2012 in Chichen Itzà auf der Pyramide umher.  Der sprachliche Bezug der Pyramiden findet sich  im Wort Merkaba. Merkaba und Kabbala sind mit dem Geheimnis der Pyramiden verknüpft.

„Wir müssen endlich wahre Bürger des Kosmos werden“ (Hurtak)

Henoch oder Enoch  bedeutet übersetzt Gefolgsmann Gottes.Chanoch auf Hebräisch.
Enoch erhielt einen Stab, den Gott am sechsten Schöpfungstag schuf –  von Adam.

Hurtaks  „Buch des Wissens: Die Schlüssel des Enoch. Eine Lehre auf sieben Ebenen“ erklärt in 54 Schlüsseln und auf 600 Seiten den Aufbau des Menschen, der Welt, der Universen und der Himmel. Das geschieht sehr  wissenschaftlich und ist darum auch nicht ganz so leicht zu lesen.

Es geht  im Buch um die Lehre zweier höherer Lehrer universeller Intelligenz namens „Enoch“ und „Metatron“. Enoch identifizierte sich als derselbe Enoch, der in den alten biblischen Texten erwähnt wird. Erzengel Metatron ist ein hochrangiger Engel in der jüdischen Mythologie. Er scheint der  „irdische Pressesprecher“ von Gott zu sein.  Die Stimme des Herrn. Die Schlüssel sind ein Bauplan der vielen Ebenen spirituellen Bewusstseins und dazu entworfen, uns in Berührung mit Göttlicher Intelligenz zu bringen. James Hurtak war Professor für Orientalisitik an der Universität von Kalifornien. Ein mystisches Erlebnis veränderte sein Leben. Das Wissen, das er dabei erhielt, schrieb er in das Buch des Wissens: Die Schlüssel des Enoch. Noch heute bereist er gemeinsam mit seiner Frau Desiree die Welt und hält Vorträge. Er arbeitete wiederholt mit der NASA zusammen. Hurtak ist auch UFO-Forscher. „Dabei ermahnen uns die alten Steinbauten wie Stonehenge oder die Pyramiden daran,  unseren Horizont zu öffnen und auch Botschaften von anderen Sternen zu empfangen.
Ich traf auf ihn in Mexico. Spannend.

drunvaloDie Blume des Lebens von Drunvalo Melchizedek. Band 1 und 2.
Melchizedek präsentiert das Mysterium geometrischer Formen. Die einen sind begeistert von seinem Wissen. Andere sagen, der theoretische Hintergrund sei dünn. Kritisiert wird die falsche Ableitung des Begriffes Merkaba, der gemeinhin als Lichtkörper verstanden wird. Melchizedek leitet vom Begriff Mer das Wort Licht ab. Dies sei nachweislich falsch.
Im altägyptischer Weise bedeute es Pyramide. Selbst in Hieroglyphen sei es angezeigt. Der Begriff ka altägyptische Bezeichnung für Geist, Lebenskraft. Der Begriff Ba ist die altägyptische Bezeichnung für Seele.  Merkaba bedeute korrekt übersetzt also Pyramide-Geist-Seele. Das habe vorerst mit Lichtarbeit nichts gemein.

Naja,  irgendwie aber schon sollte man meinen, denn Materie ist doch letztlich in Gravitation gefangenes Licht.  Gleich mal noch einen Kreis zirkeln.

Weiter wird kritisiert, dass Melchizedek behaupte, die Merkaba sei eine Tradition, die  im alten Ägypten existierte. Dies sei eine unbeweisbare und unbewiesene Falschbehauptung des Autors, denn den Begriff Merkaba gab es im alten Ägypten überhaupt nicht! Mer= Pyramide, Ka = Geist, Ba = Seele. Hier fände sich über die Begriffe (Ka) und (Ba) ein sprachlicher Bezug zur (Ka)b(ba)la und über den Begriff Mer (mr bzw. m-r) zur Pyramide. Wahre Merkaba bezieht sich also auf diese drei Dinge – auf sonst nichts. Die Kabbala stamme übrigens – ebenso beweisbar – aus dem alten Ägypten.

Dass Merkaba mit den Geheimnissen der Pyramide (dem Pyramidion) und der Kabbala direkt verknüpft ist, besagen schon die Worte Ka und Ba, welche Bestandteile der Bezeichnung Mer-Ka-Ba sind. Die Heilige Geometrie, ebenso wie die Kabbala (Blume des Lebens, Baum des Lebens) stammen beweisbar aus dem alten Ägypten. Bei Merkaba ginge es also um die Pyramide, den Geist und die Seele, besonders dem Geist und der Seele des Menschen, um nichts anderes,  und nicht um undefinierte und abstruse Meditationstechniken, welche niemanden, ausser Kosten, irgendetwas brächten.

Wer wirklich fundiertes uns beweisbares Wissen in diesem Gesamtzusammenhang der „wahren“ Merkaba, der Heiligen Geometrie, der Blume des Lebens und der Pyramide erfahren wolle, der solle sich  das Sachbuch Gralsstein: Der Stein der Weisen genauer und intensiv anschauen. Dort soll wirkliches Licht, wahrstes Lichtwissen und das universelle Christusbewusstsein vermittelt werden.Und es ginge dort unter vielem anderen auch um den Gralsstein, das Pyramidion, der oberste Eckstein der Pyramide – den heiligen Stein der Ägypter – welcher im alten Ägypten „benben“ oder auch „benbenet“ genannt wurde.

Na dann…

Für all jene, denen der Begriff Kabbala, auch Kabbalah geschrieben, erst einmal gar nichts sagt:
Es ist sozusagen die geistige Lampe des Abendlandes, über die Mysterienschulen Ägyptens und Israel nach Europa und Amerika gelangt. Sie ist eine mystische Tradition des Judentums, die den Sinn des Gottesnamens, die sternenbestimmte Organisation der Welt, die Naturelemente und die makrokosmischen Geheimnisse des menschlichen Organismus einschließt. Nach kabbalistischer Ansicht hat Gott alles, was er im Universum geschaffen hat, auch am Menschen geschaffen. Hieraus ergibt sich ein Weltbild der wechselseitigen Entsprechungen von Oben und Unten, Innen und Außen. Der Mensch steht unter dem ganzheitlichen Einfluss universaler Kräfte, kann diese aber seinerseits beeinflussen. Beispielhaft hierfür ist die kabbalistische Wortmagie, in welcher das Aussprechen von Worten eine unmittelbare Einflussnahme auf das damit Bezeichnete nach sich ziehen soll. Jedem Buchstaben des Alphabets entspricht eine bestimmte Zahl und jeder Zahl eine Deutung.  Und noch vieles mehr…

symbolAlso gehen wir einfach mal von der gemeinhin als uralte Technik zur Aktivierung unseres Lichtkörpers bekannte ägyptisch-hebräische Geheimlehre aus, soll sie die Möglichkeit bieten mit dem Bewusstsein und dem feinstofflichen Energiekörper in andere Dimensionen zu reisen.

Danach bezeichnet Merkabah  ein gegenläufig drehendes Pyramiden-ähnliches Lichtfeld, das den feinstofflichen Körper mit der Seele verbinden soll. In der Lehre der Merkabah sollen sich 2 Sterntetraeder (Lichtfelder) um den festen Sterntetraeder (feinstofflichen Körper) drehen
Jedem Kristallfeld in diesem Lichtkristallkörper würde eine bestimmte Aufgabe zugewiesen sein. (vgl.„Drunvalo Melchizedek: Blume des Lebens“=


Und so zirkelte ich mich durch meinen heutigen Tag. Lineal war auch dabei.