Der ganz normale Wahnsinn

Der ganz normale Wahnsinn

 

„Hallo? Na klar. Also, da bin ich mir so gut wie neunzig Prozent sicher. Was wir den normalen Menschen nennen, ist nichts als normale Pathologie oder normaler Wahnsinn, normale Geisteskrankheit. Auch der normale Mensch ist geisteskrank, aber innerhalb der Grenzen, der akzeptierten Grenzen der Gesellschaft der Kultur. Geht jemand über die Grenzen hinaus, wird er ‚krank‘. Dann nennt die Gesellschaft, die selbst krank ist, diese Person krank. Psychologen, Psychiater helfen  dann eventuell, aber lediglich, angepasst zu sein. Sie sind ja selbst krank. Der eine Wahnsinnige kann nicht dem anderen Wahnsinnigen helfen, über den Wahnsinn hinauszugehen.“

Önnemarie wäscht mir das Gehirn, weil ich ich ihr den Wind aus den Segeln habe nehmen wollen, bestand sie darauf,  dass wir  unsere außerirdische Vergangenheit ernster nehmen sollten. „Ich bin eine Frau, die sich immer professionell verhält, bei vielen Lehrern ist das anders“, erklärt sie.

Jetzt sitzt sie auf einem besonders großen Blatt ihrer besonders großen Seerose.  Und mit einem hellen Licht, das direkt auf sie scheint…Sie wissen schon… beginnt sie mit einem Mantra: “ Om. Om. Om. Om na mah shivah…om- na- ma shivah- ya- shiva .ho..ho..om…“  Ihr Atem kondenisert zu kleinen Dampfwölkchen.

„“Hey, große Frau der Glückseligkeit, ich – ich weiß, die Große Pyramide von Gizeh stellt ein ungeklärtes Rätsel dar. Ihre Abmessungen entsprechen dem Polardurchmesser und dem Erdradius, gleichzeitig entsprechen sie den Abmessungen von Zeit und Bewegung der Tag- und Nacht-Gleichen und dem Sonnenjahr. Und das ist erst der Anfang der mathematischen Wunder, die in der Cheops-Pyramide eingebaut sind. In ihren Hallen, Gallerien und Durchgängen entsprechen die Abmessungen, umgerechnet in Zeiteinheiten, großen Ereignissen, die der Menschheit auf Erden widerfuhren. Lange vor Archimedes verstanden sie schon die Größe Pi. Die Höhe der Pyramide, multipliziert mit einer Million, ergibt 148 208 000 kma – die errechnete Entferung von der Erde zur Sonne. “

Sie ließ sich nicht anmerken, ob sie mich überhaupt hört.

„Ahhhhhhhhhhh, und ich las auch, dass die Lehren Christi über die Reinkarnation während des Fünften Ökumenischen Konzils in Konstantinopel im Jahre 553 n.Chr. gestrichen worden seien.  Und kürzlich sah ich mir den Dokumentarfilm Das alte Tibet an.  Yogis, die 5 bis 10 Jahre, manche 18 Jahre und länger  in einer Höhle im Himalaya die höchste Form der Meditation  ausüben. Sakkia -Yoga. Rin Pu Je, hohe Lehrer, die in meditativer Sitzhaltung sterben und bei denen die Herztätigkeit noch fünf Tage andauert.  Sitzend werden sie verbrannt. Nach sieben Tagen öffnet man die Feuerstelle wieder und sucht nach Reliken. Während des Verbrennungsvorgangs bildete  sich ein Regenbogen oben am Himmel. Sämtliche Rosen um den Verbrennungsofen herum, wiesen anschließend bildschöne kleine, weiße Perlen an den Rändern der zarten Rosenblätter. Die Tibeter sagen, sie seien aus den Knochen des Yogi manifestiert, ein Dank. In einem Fall blieben die Augenhöhlen, das Herz und die Zunge im vollumfänglich im Ofen übrig.  Original Filmaufnahmen, die dieses zeigen. Andere hinterlassen Findbriefe,weil sie in ihrer Meditation erfahren, an welchem Ort, in welcher Familie sie als nächstes inkarnieren werden. Andere manifestieren sich zu Licht, lediglich ihre Fingernägel und Haare bleiben zurück.  Es gibt Suggestionstechniken, die es tibetischen Mönchen in der Meditation ermöglichen,  in eisiger Kälte, bei minus 30 Grad, Hitze zu empfinden. Körperlich reagiert die Haut auf eisiges Wasser. Sofort bildet sich Gänsehaut. Innerlich fühlen sie Hitze.  Ich weiß, auch, Gleichgültigkeit ist tödlicher als jede Ablehnung. Ich fühle mich wie zusammengeknüllte Alufolie. Was sind wir hier? Fragmentierte Seelen? Sterne sind in meiner Vorstellungswelt präsent. Aber das entkörperte Seelen mit einer anderen Energiedimension mal eben zu einem Stern in Nullkommanix verduften – ähm Ich in nem… keine Arme, keine Körperform, eine Astralprojektion, gehen wohin ich will? Meine Seele, ein individualisierter Teil einer Universalenergie, die das Universalbewusstsein anzapfen kann… Mir ist gerade nach einem Glas heißer Milch.“

„Man kann sich über Gefühle lustig machen. Aber wenn es zum springenden Punkt kommt, sind Gefühle alles. Fühltest du, dass darin die Wahrheit von uns Menschen, der Welt, dem Universum liegt?“

Ich starrte meine kluge Freundin an.  „Es wirft all meine Überzeugungen durcheinander.  Alle ihre Lehren über Kosmische Gesetze und Reinkarnation klingen überzeugend. Und ich mag diesem Wissen nicht mehr aus dem Weg. Ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass uns Menschen etwas verloren gegangen ist. Ein zusätzliche Dimension, die wir irgendwann, irgendwo verloren haben.  Wir sehen durch zwei Augen, aber ich denke, es gibt eine dritte Möglichkeit, die Welt zu sehen. Vermutlich gibt es eine vierte, fünfte, sechste, viele Möglichkeiten, die Welt zu sehen.  Önnemarie, aber wie willst du wissen, dass du nicht einfach ein tief in einem Unterbewusstsein festsitzendes Bedürfnis projiziert hast?“

„Angst hat immer Argumente. Angst rechtfertigt und Angst liefert Gründe. Angst will absichern. Die Stimme der Intuition hat es nicht nötig, Gründe anzuführen. Intution gehört zu unseren mentalen Fähigkeiten. Sie ist ein Teil deiner Grundausstattung. Die wirkliche Macht ist der Glaube. Jeder Gedanke, jede Geste.  Höre auf die Hinweise, die dir deine Intuition gibt. Sie ist nicht nur eine Stimme. Sie ist eine innere Akustik. Ich seziere nicht mehr,  ich zerpflücke nicht mehr, ich analysiere  nicht mehr.  Ich war auf der Suche nach diesen Dingen. Ich strebe an, ein Ganzes zu sein. Du musst den richtigen Boden, die richtige Erde finden, dann hört das Zerpflücken auf.
Archälogen, Theologen, Sanskrit-Gelehrte sagen,  Jesus hat sich lange in Indien aufgehalten. Man weiß es.  Im tibetischen Totenbuch, dem Bardo Thödol findet sich eine ausführliche Beschreibung der jenseitigen Welt und ihrer Zustände, die der Gestorbene zu durchwandern hat. A ufzeichnungen der Essener, der Römer Cicero lässt den alten Cato sagen, dass die Menschen nur darum mit Begabungen auf die Welt kommen, weil sie dieses Erbgut in früheren Lebensläufen erworben haben. Von den Kelten berichtete Julius Cäsar, einer der Hauptlehrsätze der Druiden ist der, dass die Seele nicht stirbt, sondern von Körper zu Körper übergeht. Phytagoras lehrte die Seelenwanderung und meinte selbst, sich an vier Vorleben zu erinnern. In Platos Staat wählt sich jeder sein Lebensschicksal selber. Konfuzius, Lao-tse, im Sufismus und in Persien findet sich die Lehre von mehrfachen Lichtexistenzen, der Ägypter Herodot, Empedokles lehrten die Seelenwanderung. Martina, im indischen Epos Mahabharta wird von fliegenden Maschinen gesprochen. Die tibetanischen Bücher nennen ständig fliegende Maschinen Perlen im Himmel. Die Maya-Legenden sprechen davon, wie Götter in der Lage waren, alles zu erkennen. Das Universum, die Kugelform der Erde. Es gibt Steinzeichnungen, auf denen die Welt aus einer Vogelperspektive gezeichnet ist. Woher hatten sie diese Bilder? Die Eskimos erwähnen es, die Keilschriften, die ältesten Weisen der Indianer sprechen von einem Donnervogel. Sumerische, babylonische oder ägyptische zeigen das gleiche Bild. Und es gibt tibetische Mönche, die sich auf ihrer Meditationsreise fertig machen für den Übergang und sich als Zeichen dessen, einen Grashalm in eine  kleine Öffnung oben auf der Schädeldecke stecken.  So soll es sein. Oben in der Schädeldecke öfffne sich ein kleines Loch, aus der das Bewusstsein, die Seele heraustrete. Im Film hast du doch den Halm im Loch stecken sehen. Das war kein Science Fiction, sondern ein Dokumentarfilm „, erklärte sie in samurai-ärtiger Präzision.

„Ich bin eine ganz normale Frau. Das hier ist ein ganz normales Leben. Ich habe eine ganz normale Körpergröße. Ich beiße jetzt in einen  ganz normal daherkommenden Blueberry-Muffin im hellen Licht der Zivilisation. Moral, Ethik, Liebe sind ja auch alles unsichtbare Erscheinungen, nicht greifbare Realitäten, und doch bedeutet dies nicht, dass sie nicht vorhanden sind. Das Gesetz von Ursache und Wirkung wird von der Naturwissenschaft als Grundsatz anerkannt. Wenn die Frage nach dem Sinn des Lebens überhaupt Sinn haben soll, dann diesen – geduldig zu suchen und endlich zu finden, was man verloren hat.“

 

 

 

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Fange zu tun an, dann hast du auch die Kraft dazu.

Fange zu tun an, dann hast du auch die Kraft dazu.

Foto: Kunze

Sie und ich wissen, dass Energie nur gequantelt daherkommt. Es gibt darum keine fließenden Übergänge, sondern nur große, kleine und kleinste Sprünge. Was das bedeuten kann, sehen Sie an diesem Osterei besonderer Feinheit.  Meine kluge Freundin rollte es mir erst heute in den Garten. „Frohe Ostern, Martina“, kreischte sie mir zu. „Wenn die Osterzeit kommt, können unglückliche Familien zu ihrem Erstaunen glücklich werden und glückliche Familien unglücklich.“  Ihre soziologische Lieblingstheorie fasziniert mich jedes Jahr auf`s Neue. „Ist das so`ne Art Drohung? Dieses Osterei hat elefantöse Ausmaße. Und ich muss jetzt fröhlich sein und mir lauter Zeug kaufen, das man Ostern eben so hat? Lauter kleine Plastikteile, die schnell abbrechen? Jesus geht es gut. Ich erwähnte es doch bereits gestern. Und heute ist noch nicht Ostern! „, protestierte ich und kräuselte meine Nase.

Sie inspizierte mich mit mitleidigem Blick, als wäre es mein Schuldspruch. „Das Universum ist eine große lebendige Gegenwart. Die monistische Sicht auf das Universum, die Lehre, dass Eines alles ist und dass Alles eins ist, finden wir bereits in den großen Weisheitslehren der Menschheit und in den Werken von Descartes, Spinoza, Leibnitz, Schopenhauer, Hegel, Emerson und weiteren. Jede Form und jeder Vorgang, die wir in der Natur sehen, ist sichtbarer Ausdruck eines Gedankens des formgebenden Feldes – in der Wissenschaft auch morphogenetisches Feld genannt. Dort, wo durch Sehen, Sprechen, Denken und Fühlen meine Aufmerksamkeit ist, dort ist auch meine Energie. Und was meine Energie hat, wächst.  Mir war nach diesem Osterei.“  Sie polierte mit einem weichen lila Tuch das Osterei behutsam wie eine Trompete.

kluge Freundin

kluge Freundin in österlicher Schwingung

Meine österliche Vorfreude erreicht ihren rekordverdächtigen Höhepunkt. Ein großer Lehrer sagte: Wenige Menschen erkennen, dass sich das Himmelreich vollständig bis zur Erde erstreckt. Mein neues Osterei füllt diesen Raum nun gänzlich aus.

„Ich nehme den Quantensprung ganz wörtlich: Abermillionen Schwingungen vor und nach der Geburt. Alle Schwingungen sind Informationen.  Gefühle, Wünsche, Gedanken, Worte. Höchst individuelle Energiekleider. Ich will in eine andere Umlaufbahn. Ich will einen Zustand erreichen, in dem ich freier und energiereicher bin. Ich will, dass mein elefantöses Osterei  aus dem Garten verschwindet. Und ich will wissen, woher  diese Energie nun kommen soll? Ich tauche ein in das große Feld des „Ich weiß  es nicht. Kraft meiner Gedanken kann ich mich dafür entscheiden, was ich ernten möchte. Ohne Resonanz keine Anziehung, sagt die Quantenphilosophie. Ich akzeptiere, dass alles mit allem auf dieser Welt verbunden ist, dass es eine allgegenwärtige Intelligenz gibt, aber ich will auch wissen, welche Position ich, wir, Sie und ich in diesem Netz einnehmen und wie dieses Netz und diese große Osterei mich und meine Matrix beeinflussen!“, sagte ich. Zwei Grübchen erschienen auf meinem Gesicht. Ich hoffte, es aus dem Garten schmuggeln zu können.

„Wahrlich, so groß dieser Weltraum ist, so groß ist dieser Raum inwendig im Herzen; in ihm sind beide, der Himmel und die Erde, beschlossen; beide, Feuer und Wind, Sonne und Mond, der Blitz und die Sterne, und was einer hienieden besitzt und was er nicht besitzt, das alles ist darin beschlossen.“ (Chandogya Upanishad, Achter Prapathaka, Erster Khanda. Buch: Aus dem Herzen leben. Drunvalo Melchizedek. Upanishad sind eine Sammlung philosophischer Schriften des Hinduismus und Bestandteil des Veda.)

Etwas nicht erklären können, ist in der Wissenschaft noch immer tabu, obwohl sogar Teilwissenschaftler das meiste nicht erklären können. Es wird nur durch ihre komplizierte Sprache vertuscht. Es gibt wenig geduldete Querdenker Es ist einfach zu beunruhigend, etwas nicht zu wissen und das wird rasch verdrängt. Die Herzenskultur der westlichen Welt ist größtenteils verloren gegangen. Einige Kulturen beschreiben beispielsweise das Becken, den Bauch als die Mitte des Körpers. Das Beckenzentrum ist wichtig, weil es der Motor für unser Körperfahrzeug ist und auch Energie spendet für die hoch schwingenden Bereiche.


Das Herz beginnt zu schlagen, bevor sich das Gehirn bildet. Kraft welcher Intelligenz beginnt der Herzschlag und reguliert ihn, darf man sich fragen? Das Herz besitzt an die vierzigtausend Gehirnzellen. Herz und Gehirn tauschen Informationen aus.  Das Herz sendet dabei weit mehr an das Gehirn als umgekehrt. Die vom Herzen ausgesendeten Signale beeinflussen die Wahrnehmung, die emotionalen Prozesse und höhere kognitive Funktionen. Das Herz produziert von allen Organen – einschließlich Gehirn – das größte und kraftvollste Energiefeld. Das elektromagnetische Feld des Herzens kann einen Umfang von zwei bis drei Meter annehmen. Es soll fünftausendmal stärker sein, als das des Gehirns. Es legt sich torusförmig um unser Herz. Das kleinere Torus-Energiefeld des Herzens verläuft genau durch diesen heiligen Raum des Herzens und wird von diesem erzeugt. Wenn wir also jemanden herzen, entsteht ein direkter Austausch, eine Herzenskommunikation von Herz zu Herz. Diese gibt uns Auskunft über das Herzbewusstsein unseres Gegenübers.

Akku leer?

Die Art und Weise und die Qualität, mit der ich meine Mission verfolge, gibt mir Hinweise auf meine Kraftquelle. Sie steht in Verbindung zu diesem Wunderwerk Herz. Wenn wir das machen, was wir von Herzen tun, haben wir keine Energieverluste. Tun und die Kraft gehören zusammen.  Kein „Ja, aber“, kein Meckern – solche Sätze kommen einem nur in den Sinn, wenn man mit seiner Kraftquelle nicht in Verbindung ist.  Auch Kraft ohne Vorgehensplan setzt nichts in Bewegung. Ebenso wenig können wir etwas ohne Antriebskraft tun. Wir können von Erfindungen träumen, die der Menschheit Nutzen bringen. Nützliche Ideen, die andere motivieren, ihre Potentiale zu entfalten. Wenn wir nicht in unserer Kraft leben, sie verdrängen, entfalten wir destruktive Energie.

Ich bin verantwortlich für mein Leben, und das, was ich daraus deute und wahrnehme. Solange ich denke, dass der Film da vorne meinen Nachbarn angeht und der gerade Schuld ist, was da läuft, sitze ich vollkommen umsonst im Kino meines Lebens. Je bewusster ich reflektiere, desto vollkommener sind die Informationen für meine künftige Navigation. Sich seine Mission, seine Werte, seine Visionen zu vergegenwärtigen und zu überprüfen, hört sich nach viel Arbeit an. Das ist auch so. Aber wenn Sie und ich wissen, wo es lang geht (Navigation), werden Sie  und ich wach sein und erkennen. Es gibt keine Zufälle! Der Parkplatz vor der Oper war für Sie gedacht!  Visionen entstehen von selbst, sie lassen sich nicht erzwingen. Wenn Sie einen Rasen anlegen, ziehen Sie ja auch nicht an den Grashalmen.  Visionen brauchen Zeit und Pflege.

Chakren2

Wir haben drei Navigationszentren:  Zirbeldrüse/Kopfmitte – für Zeit- und Raumausrichtung. Mittelherz –  verbunden mit dem Körperherzen, unteres Brustbein nach innen.  Becken als Bewusstseinsenergiespeicherung, Kraftzentrum, Batterie.

Sämtliche Navigationen werden durch diese Zentren gesteuert, transformiert, erzeugt.

Die Summe Ihrer Visionen und die Entschiedenheit, mit der Sie Ihre Mission erfüllen, ergeben das Bild ihres Lebens

Navigation ist unlogisch, emotional, nicht-linear und sexy, das volle Leben und es folgt Zusammenhängen. Wir leben in einer Gedankenwelt.  Gedanken und Gefühle schaffen Realität. Schöpferische Intelligenz beginnt dort, wo wir ganz bewusst gewollte und neue Gedanken denken und es wagen, die großartigen Dinge auszusprechen und zu träumen. Lassen Sie uns magische Momente sammeln. Höre wir auf unsere innere Stimme. Ich nenne sie mein Zuhauseraum.

Die innere Stimme, die uns sagt: Ich habe gewusst, ich tue genau das Richtige für mich zum richtigen Zeitpunkt.  Wann hatten Sie das letzte Mal solche bezaubernden Momente?

Wir sitzen am Mischpult unseres Lebens. Immer, wenn wir uns mit einem Thema beschäftigen, gehen wir gedanklich damit in Resonanz. Selbst, wenn wir uns mit einem Thema beschäftige, das wir ablehnen und negative Gefühle in uns hervorruft. Ich habe diesem Thema meine Aufmerksamkeit gewidmet. Keine Sorge: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.  Ein Gedanke macht zwar eine Schwingung, doch wird nicht aus jeder eine „stehende Welle“.  Die entsteht nur dann, wenn man immer oder lang genug in die gleiche Richtung denkt. Diese machtvolle „stehende Welle“ entsteht nur dann, wenn man sich lang genug mit dem Thema beschäftigt hat. Viele Gedanken sind nicht mit der Kraft ausgestattet, um sich sofort oder in nicht allzu ferner Zukunft zu materialisieren. Bei einem negativ beladenen Thema wird durch dieses Denken aber oft  eine Situation erschaffen, die man eigentlich unbedingt vorher vermeiden wollte.

Versöhnung mit der Vergangenheit.

Versteckter Groll, passiv-aggressives Verhalten blockiert wirksame feinstoffliche Energien, weil wir verschiedene Signale zugleich aussenden. Wir blockieren unsere Beziehungen förmlich selbst.  Wenn wir beschämt wurden, wenn wir sagten, was wir wollten. Wir tun es widerwillig, wir sabotieren unser Ja oder auch unser Nein. Wir agieren aus dem trotzigen inneren Kind heraus, ein inneres Programm, das wir an keiner Stelle stoppen können, ausser wir sind sehr bewusst und bereit, es zu bemerken. Hinter allem Trotz liegt tiefer Schmerz, Wut, Scham und Hilflosigkeit. Wir können nicht klar denken, sind nicht ansprechbar, weil dieses Schmerzvermeidungsprogramm läuft, das uns früher das Leben gerettet hat. Wollen unsere Selbstbestimmung nicht völlig preisgeben, wollen auch nicht ausgebremst werden, knirschen mit den Zähnen und tun, was von uns verlangt wird. Innerlich fallen wir in Ohnmacht und fügen uns.

Wer führt diesen Kampf? Ist es das Kind, die verletzte Frau, die beschämte Tochter, der Sohn, der endlich die Achtung bekommen will, die ihm zusteht? Ist es überhaupt mein Kampf, oder stehe ich für jemanden anderen im Ring? Sollte in Wahrheit vielleicht meine Mutter, mein Vater, mein Bruder diesen Kampf führen? Worum geht es in diesem Kampf wirklich? Ist hier wirklich, was ich brauche?

Das, was ichvom anderen will, kann er mir nur schenken, es ist kein Preis, den ich gewinnen kannst, egal was ich tue.

„Ich erkenne deinen Sieg an, ich gebe mich geschlagen, ich beende nun diesen Kampf um deine Liebe, Achtung, Aufmerksamkeit (oder was auch immer). “  Das ist ein Schlag für das Ego, aber eine immense Befreiung für mich selbst.

Wenn der andere etwas von Ihnen  will, was ich Sie ihm nicht geben wollten, und sie deshalb kämpfen – wissen Sie was? Geben Sie es ihm.  Geben Sie es ihm einfach – und schauen Sie, was dann passiert.

Leicht und frei fühlen und genau dann fließt die Energie einfach in unsere Herzen. Das, was wir brauchen und uns dient, fließt aus dem Licht der Liebe in uns ein. Wir müssen nicht darum kämpfen.  In aller Demut.  Denn wir wissen nicht, welche Programme und Muster, welche unbewussten Energien noch immer wirken. Egal, wie sehr wir zu wissen glauben,  Demut ist ein wichtiges Werkzeug. Unsere Verflechtungen sind sehr viel weitreichender, als uns das bewusst ist. Und solange noch ein Mensch, ein Tier, eine Pflanze nicht mit dem nötigen Respekt und der Liebe behandelt wird, so lange sind wir in Kontakt mit Mangel, Angst und Selbstabwertung.  Wir sind Schöpfer.

Dafür brauchen wir innere Klarheit und dieses unbestechliche Gefühl für Richtig und Falsch, das wir alle tief im Bauch spüren.

LIEBE,  ich rede hier nicht von jenem rosaroten Zuckerguss oder Harmoniesucht. Ich meine auch nicht diese weichgespülten Liebe,  die wir nur allzu gerne mit Zuckerwatte umhüllen.  Unsere Bubblewelt besteht aus vielen Bubbles, aus vielen solcher Blasen, die wir uns durch Gesellschaft, Glaubenssysteme, Meinungen und Konstrukt  sowohl von anderen als auch über uns selbst aufgebaut haben. Bildungs- und Mediensysteme bieten uns eine Menge solcher Bubbles, Wirklichkeitsblasen, an.
Ich meine Liebe in dieser Form:  Klarheit, die mit dem Herzen verbunden ist. Mut, zu seiner Wahrheit zu stehen und eine gewisse Kompromisslosigkeit, Kraft, sich allem zu stellen, was kommt, auch meinem eigenen Schatten.Mitgefühl Achtsamkeit. Verzeihen können. Handlungsfähigkeit. Eine gute Beziehung zu mir selbst und zu anderen. Verantwortung übernehmen, für das, was ich anderen zumute. Keine  Beziehung, Freundschaft, Arbeitsbeziehung leben, die sich ausschließlich von meiner Energie nährt. Das fehlende Stück nicht ausgleichen. Leicht gesagt, oder?

Reden wir  über Energieströme

Es gibt auch in Beziehungen vordergründige und tiefer wirkende Energien. Es kann sein, dass eine Beziehung vordergründig ausgeglichen wirkt, in der Tiefe aber sehr einseitig ist und von deinem Einsatz lebt. Unser Herz weiß das, denn wir haben ein untrüglliches Gespür für Wahrheiten. Unser Emotional-Körper aber reagiert, wenn wir ’süchtig‘ sind, auf ‚Fast Food‘, also auf schnell verfügbare und grelle Energien. Immer wieder aufgepumpt von Schmeicheleien, Hilferufen, Liebesbeteuerungen. Zuckerwatte, die uns nährt. Vollwertnahrung schreit nicht so herum, sie gibt Kraft und Halt, ist nicht so spektakulär, pumpt nicht auf, sondern berührt das Herz. Davon wird man nicht süchtig, sondern satt. Schmerz, Sehnsucht, der Eindruck des Gebrauchtwerdens und Bewunderung sind vordergründige Gefühle. Liebe, wirkliche Liebe hingegen, echte Fürsorge, ist stiller, ruhiger, reifer und weniger spektakulär.
Suchtschleife: wir vergeben zum zehnten Mal, hören uns wieder und wieder die gleiche Geschichte an, stellen unser Auto zur Verfügung, unsere Dusche, unser Herz, unser Leben, sagen zähneknirschend Ja. Wir entschuldigen uns für unsere Wünsche,sagen unsere Wahrheit nicht, aus Angst, verletzt zu werden, wir lassen uns herabwürdigen, erlauben anderen, uns zu kontrollieren und kontrollieren sie dadurch.

Das kann ich doch nicht machen, wenn dir klar wird, das du am liebsten den Raum verlassen möchtest.  Nun manchmal schon. Egal, ob der andere es versteht oder nicht. Das ist kein Aufruf zu egoistischem oder unhöflichem Verhalten. Es ist weitaus mehr – ein Aufruf, dich zu schützen, der Höhle des Löwens zu entfliehen. Ehrlich sein, sonst nichts.  Deine Wahrheit sagen und nur deine Wahrheit, egal, wie sie gerade aussieht. Setze dich zu dir selbst, und spüre dich, sei bei dir.  Funkt der Kopf dazwischen? Es ist nicht der Kopf, es ist die Angst. Stell dich in deinen Kraftstrahl.

Andere an Ihren Seelenstrahl erinnern

Antoine de Saint-Exupèry sagte einst, dass wir uns wahrscheinlich allein durch das gegenseitige Erinnern an den Traum, der uns inspiriert, befreien könnten. Wenn wir andere an ihre schöpferische Freiheit erinnern, dann leisten wir vielleicht genau jenen Dienst, den sie brauchen, um ihren Weg weiter zu gehen.

Prinz

Foto: Kunze, Xalapa, Mexico

Gelange in jene Energiefelder, die dir Gelegenheit geben, dein wahres Potential zu entfalten.

Es gibt keinen besseren Fürsprecher für unsere wahren Wünsche und Bedürfnisse.

 Sich zuhören, sich öffnen für außergewöhnliche Lösungen. Impulse können aus allen Richtungen kommen. Etwas, was einem lesend begegnet, als Situation, als Hinweis, als inneres Gefühl, dieses „Ich weiß, ich sollte….“

„Deine Herzenswünsche sind die Perlen, die deine Seele auf die Erde streut, die Samen, aus denen genau jene Pflanzen wachsen, die durch dich auf die Erde kommen wollen.“

Fange zu tun an, dann hast du auch die Kraft dazu.

Reden wir weiter über Energieströme

Wir sind eine Ansammlung von Energie und gehorchen quantenphysikalischen Gesetzen. Auf atomarer Ebene bestehen wir alle aus demselben Material und zwischen diesem Material und dem Meer von Energie treffen sich permanent Wellen, irgendwo und irgendwie. Aufgrund dessen existiert und entsteht ein riesiger Pool von Informationen und Daten: die Lebenskraft, die sich durch das Universum zieht.
Wir sprechen hier von Lebenskraft, die durch das gesamte Universum fließt. Wir Menschen haben Kontakt zu diesem Potential und daneben auch die Möglichkeit, diese Lebenskraft anzuzapfen. An dieses Energiefeld glauben Menschen seit Tausenden von Jahren geglaubt, nur eben ohne physikalischen Beweis, ohne Wissenschaft, eher intuitiv Sie bildet die Basis für alternative Heilmethoden. Der Mensch ist ein Hologrammteilchen des kosmischen Hologramms.

Victor31

Und da ist er: Victor. Einer meiner wundersamen „Energieströme“.  Der junge Mexikaner, dem ich zweifelsohne  in Cancun begegnen sollte, mit Biegung, aber genau diese Biegung machte unsere Begegung überhaupt nur möglich. All das,  ohne mir dessen bewusst zu sein. Victor, der junge Mann, der mir erklärte, wie meine Aura aussieht und was er unmittelbar um mein Herz herum erblickt. Immer sehe er diese, nicht nur bei mir, sondern bei allen Menschen. Das ist der junge Mann, der mir erklärt, wie man sich in eine andere Bewusstseinsebene schwingt, und der mir dort vor Ort mitteilt, wir kennen uns aus einem anderen Leben.  Victor berichtet mir von seinen vorherigen Leben, an die er sich alle erinnern kann. Er sei auch schon einmal eine Frau gewesen, erklärt er mir.  Dieser Mexikaner trägt mir einen deutschen Satz ohne einen Hauch von Akzent vor,  ohne jemals Deutsch gesprochen zu haben oder je in Deutschland gewesen zu sein. Nicht einmal UFO`s überraschen ihn. ‚Si, sie sind jeden Tag um uns herum‘, sagt er mir, als ich noch mit meinem Laptop halb ohnmächtig  im Gras liege.

Ich erstaunt und überrascht, derartiges auf Fotos eingefangen zu haben, er regelmässig in Kontakt mit ihnen. Sie seien friedlich und würden sich wundern, warum wir hier so viel kämpfen.

Ich weiß genau, was ich hier schreibe! All das geschah so und nicht anders.

Victor, 18 Jahre jung:„Unser Herz hat ein untrügliches Gespür für Wahrheiten, Martina. Emotionaler Schmerz und Leid sind nur Warnung für mich, gegen meine Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man Authentisch-Sein.“

Sich in aller Klarheit zeigen

Die Verantwortung für unsere Wut, unsere Ohnmacht, unsere Hilflosigkeit und unser Gefühl, schieben wir demjenigen zu, der Forderungen an uns stellt – dabei sind wir es selbst, die nicht klar und deutlich entscheiden, ob wir ihnen nachkommen wollen oder nicht.  Unser trotziges Kind führt Regie. Dies geschieht auf sehr viel mehr Ebenen in unserem Leben, als wir uns jetzt vielleicht vorstellen können.

Mit Zögern und Zaudern, mit Hadern und Zweifeln halten wir uns selbst in Schach und verhindern den Fluss des Lebens. HIer kommt der Quantensprung. Zögern wir zu lange, verpufft die Energie. Verlieben wir uns stattdessen lieber in unsere Wünsche und Bedürfnisse.

 Wir können gar nicht anders, als all das sein zu wollen, wozu wir fähig sind. Dieser Wunsch, das innere Potential zum Ausdruck zu bringen, ist jeder menschlichen Natur eigen. Du kannst aber nur werden, was Du Sein möchtest, wenn Du Dinge nutzen kannst. Wo immer Möglichkeiten unausgedrückt bleiben oder Aufgaben nicht erfüllt werden, gibt es unerfüllte Wünsche. Wünsche sind Entfaltungsmöglichkeiten, die nach Ausdruck suchen, oder Aufgaben, die durchgeführt sein wollen.

Durch persönliche Hingabe das besondere Beispiel an Lebenskraft in unser Umfeld einzuladen, sich uns zu zeigen.  Mit vollständiger Aufmerksamkeit, Tropfen für Tropfen. Vertrauensvoll in der Offenheit leben.

Die hohe Kunst der Affirmation: Nicht Mangel, Fülle! Nicht erwarten, haben! Nicht suchen, sondern finden! Nicht Glauben, Wissen! Ich bin, ich habe, ich genieße, ich tue, ich freue mich an….Gedanken sind aktive Schöpfung. Völlig egal, ob Sie das glauben können.

Sagen Sie mal ununterbrochen: Freude.Freude.Freude.Freude.Freude.Freude.   Na, kommt Ihnen ein Lächeln. Spüren Sie sie auf sich zukommen, die Freude? Wellen der Emotion ziehen ihre Kreise. Ein Gedanke ist mächtig, aber noch mächtiger ist das gesprochene Wort. Am mächtigsten ist ein gefühltes visuelles Bild. Der Verstand braucht klare Fakten. Das Unterbewusstsein benötigt Bilder und das Herz pocht auf Gefühle. Die aktuelle Gehirnforschung bestätigt, nur emotional-symbolische Erfahrungen erzeugen im Gehirn neue Verknüpfungen, welche dauerhaft nutzbar sind. Emotionale Erfahrungen werden im Sekundentakt gespeichert. Wissen hingegen wird vergessen. Symboliken sprechen ganze Areale im Gehirn an.