Gedankenschiffchen

einatmen

 

Ein neuer Tag beginnt.
Ich bin dankbar für jeden Sonnenstrahl.
Wäre kein Licht, wären Dinge nicht sichtbar.
Der Mensch sieht Gegenstände um sich herum nur, wenn diese von der Sonne beschienen werden.
In unsere Augen werden Sonnenstrahlen zurückgeworfen.
Alles, was wir darüber sehen, ist von vergänglichem Wert.
Unsere Erinnerungen werden wir anderswo hintragen.
Nur was man erlebt, ist von bleibendem Wert.
Und so holen wir aus den Dingen das Bleibende heraus.

…und der Gedanke an Licht, das in der Seele lebt, bleibt.

 

Ein neuer Tag beginnt.
Ich bin dankbar für meinen Atem.
Durch das rhythmische Atem wird das Atmen des Menschen individuell. Wir atmen auf charakteristische Weise in die Umwelt hinein. Auf diese Weise schaffen wir mit auf der Erde.
Wir können unrhythmisch durcheinanderfluten und die Luft verunreinigen. Wir können aber auch ein einfacheres, ein rhythmisches Leben in größerer Ruhe führen. Wir können lebensvoll und rhythmisch in Verbindung mit den großen Weltgesetzen leben. Dann wir auch die Luft, die wir ein-und ausatmen, rhythmischer, reiner und besser.

Ein neuer Tag beginnt.
Ich bin dankbar für das Wort Ruhe. Das Wort hat eine magische Kraft. Wenn es mir gelingt, es in mir wirken zu lassen, durchrieselt mich ein Gefühl der Ruhe. Im Innern dieser Ruhe, finde ich mich selbst.

Ich bin dankbar für dieses Universum.
Es schenkt uns die Sterne.
Es schenkt uns wärmende Sonnenstrahlen, die uns verwandeln. Diese Wärme gibt uns ein großes Gefühl der Seligkeit.
Es schenkt uns die Morgenröte, den Regen und den wallenden Nebel und den schönen Mond.
In einem demütigen Sinne können wir in diesem Universum voll aufblühen und mit jenen Kräften in Verbindung treten. Ja, das können wir! Es zirkulieren Kräfte durch den Kosmos, so wie sie in uns zirkulieren.

Sie schmunzeln?
Schmunzeln Sie bitte nicht.

Es gibt so viel, das wir Menschen mit unserem Verstand gar nicht erfassen können in dieser wunderbaren Wunderwelt.

Unser Herz transportiert 400 Liter Blut pro Stunde durch einhunderttausend Kilometer Blutgefäße. 200.000 Kilometer reichten unsere Neuronen des Gehirns, reihten wir sie aneinander. Das ist die halbe Wegstrecke von der Erde bis zum Mond. 400 Milliarden Informationseinheiten pro Sekunde verarbeiten wir.

Ich durfte während meines Aufenthaltes in Mexico – dank der NASA – Klängen von verschiedenen Planeten zuhören.
Es ist nicht so gar nicht still in unserem Universum. Jeder Planet gibt Töne ab. Ein besonderes Erlebnis war für mich, den Klang der Erde zu hören. Unsere Herzen stehen in Resonanz mit der Frequenz des Herzschlages der Erde. Und das war sehr deutlich zu spüren in jenem Moment. Jene Frequenz wird Schumann-Frequenz genannt. Sie schien über die Jahrtausende konstant. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts  hat sie sich nachweisbar erhöht.
In unserem Sonnensystem geht es gerade rund. Die Sonne ist aktiver. Auf dem Mars entdeckte man Eis, obwohl sehr heiß. Dazu misst man dort ein Magnetfeld, während das Magnetfeld der Erde abnimmt. Am Jupiter steigt die Helligkeit. Gammablitze nehmen zu.  Die Auswirkung auf uns, sind vor Jahrtausenden bereits von den Maya vorhergesagt: Es wird zu einem weitreichender Evolutionssprung im menschlichen Bewusstsein führen.

Wenigstens fünf Minuten am Tage sollten wir uns ganz realistisch betrachten: Wir sind lediglich für  eine gewisse Zeit ein paar Millionen Zellen – und dann sind wir (so ) nicht mehr. Keine Sorge. Bewusstsein stirbt nicht. Es existiert immer.

Die grundlegenden Atome, aus denen unsere Hände, Füße und Köpfe bestehen, dienen als Brennstoff für Sterne. Es sind nicht nur die Atome in unseren Körpern, die in die Weiten des Universums reichen: Moleküle, die unseren Körper stellen, befinden sich im Raum. Die Bausteine für die Proteine und größere Moleküle, die auf die Erde regnen – Aminosäuren und Nitrate – finden sich in Meteoriten und liegen auf den felsigen Krusten von Mars oder Monden des Jupiters.

spiralig ins WasserSpringen wir ins Wasser, entsteht eine Spirale.

hunab-ku-silverDas wichtigste und heiligste Symbol der Maya für Hunab Ku.
Jene große, allumfassende Energie im Universum, die uns mit einschließt. „The Only God“. Der Weltschöpfer, der Mann und die Frau der Zeit. Die Mitte von allem, was existiert.
Dargestellt von den Maya als ein Schmetterling.

Was hat das mit uns zu tun?
Alles.

Wir scheinen uns zu entpuppen wie ein Schmetterling. Das galaktische Zentrum, bei den Maya Hunab Ku genannt, ist nicht ohne Grund als ein galaktischer Schmetterling dargestellt.

Ihre innere Mitte und meine innere Mitte und die innere Mitte von jedem Menschen sind miteinander verbunden, sagen die Maya. Genauso sind wir verbunden mit der Mitte von jedem Tier, jeder Pflanze, darüber hinaus mit der Mitte des Planeten Erde, mit der Mitte unserer Sonne und mit der Mitte der Galaxie. All das ist Hunab Ku.

Im Wasser, in der Luft, im Tierreich, in Muscheln, in Schnecken und im Pflanzenreich, in der großartigen Drehung der Milchstrasse –  überall schwingt es spiralig. Schauen Sie sich den Haarwirbel auf dem Kopf von Babys an. Selbst Planeten rotieren spiralförmig um die Sonne,  Elektronen wirbeln spiralförmig um den Atomkern.

Kinder, dfibonacci mix spiralen in naturie noch mit dem Kosmos verbunden sind, tanzen gerne spiralförmig.

Überall im Universum finden wir ähnliche Proportionen und Konstrukte. Die ganze natürliche Welt , so vielschichtig und komplex sie uns erscheinen mag, scheint auf Zahlen und geometrischen Formen aufgebaut zu sein. Zahlen stehen in engem Zusammenhang mit Klängen und Schwingungen, daher findet man diese fundamentalen mathematischen Geometrien auch als Klangbilder und Kristallformen wieder.

Ich berichtete bereits vielfach über das Mysterium der Zahlenmystik in meinem Blog. Auch über die Solfeggio Frequenzen, jene Heilklänge, die auf  mathematischer Perfektion basieren und auf die Quersummen 3 – 6 – 9 reduziert werden können. Wasser kann durch elektromagnetische Schwingungen, Klänge, Symbole und anderes beeinflusst werden. Die Zahl 12 ist die große kosmische Zahl in China genauso wie sie es in Babylon war. Es gibt harmonische Prinzipien des Universums. Spiralförmige Energiefelder finden sich überall.

heilige geometrie daumenEs gibt da etwas, das unser Leben bestimmt. In der gesamten Natur finden sich die gleichen Muster. Ob in der Sonnenblume oder im Kaktus, ob im Wasserwirbel oder in einer Galaxie, überall treffen wir auf das gleiche System von Informationen. Jede einzelne Schwingung, jede einzelne Frequenz wirkt auf uns Menschen, auf unser Befinden, auf die Natur, den Kosmos.

Nada Brahma – Die Welt ist Klang.  Die 8 Hauptgruppen des Periodensystems korrespondieren mit den 8 Tönen der Tonleiter. Die Planetenbahnen des Sonnensystems lassen sich in musikalischen Harmonien ausdrücken. Goethe sagte: „Architektur ist gefrorene Musik“. Eigentlich ist jede Form in der Natur von harmonischen Proportionen durchsetzt. Alles klingt in der Stille.
Erst jüngst wurde im Fernsehen über einen blinden Mann berichtet, der die Welt hörend „sieht“. Die Wissenschaft brachte der junge Mann zum Staunen. Häuser, Treppen, Bäume  – alles wurde zeichnerisch korrekt von ihm dargestellt. Der Mann fährt Fahrrad.  Er sagt: „Ein dicker Baum klingt anders als ein dünner Baum. “

Und wir? Wir haben vor langer Zeit verlernt, von scheinbaren Seltsamkeiten zu lernen. Sie erschrecken uns, hinterfragen sie unsere Scheinsicherheiten.  Je tiefer sie uns berühren, desto stärker fühlen wir uns von ihnen bedroht. Deshalb fällt es uns ja so leicht Ersatzwelten zu schaffen. Wir sehen nur, was wir sehen wollen und den Rest ignorieren wir….

Um es mit Friedrich Nietzsche zu sagen: „Solange man die Sterne als etwas über einem betrachtet, fehlt einem immer noch ein Standpunkt des Wissens.“

Die Maya sagen uns nicht ohne Grund: „All is about Harmony.“

Unser stark ausgeprägtes Ich-Gefühl bringt diese Harmonie durcheinander. Beim einen mehr, beim anderen weniger. Durch diese extreme Ichheit entstand Missklang.

….Es kommt schon auf die kleinen scheinbar unbedeutenden Handlungen an.

 

Einatmend.
Hallo Moment.

Ausatmend.
Ich bin hier.

Ein neuer Tag beginnt.
Ich bin dankbar….

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Eine Reise durch die Welt der Maya

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Die Maya haben als erste den Begriff „Null“ eingeführt. Das erlaubte ihnen mit Zahlen in der Größenordnung von mehr als einer Million umzugehen. Dagegen kannten sie keine Gewichte und Maße. Sie errechneten das Sonnenjahr genauer als unser Kalender. Sie errechneten den Umlauf der Venus und sagten deren Finsternisse mit exakter Genauigkeit voraus. Sternenbewegungen berechneten sie.  Sterne, die man nicht mit dem bloßen Auge  nicht sehen kann. Woher sollen sie etwas vom Asteroidengürtel oder vom fernen Pluto gewusst haben? Dass sie es wussten, zeigt die gigantische Pyramidenstadt Teotihuacan in Mexico – sie erwies sich als perfektes Modell unseres Sonnensystems. Sie besaßen keine Instrumente, um Stunden, Minuten oder Sekunden genau zu messen, nicht einmal eine Sanduhr. Dabei war ihnen das Glas unbekannt. Beständige Beobachtung führten zu Sonnen-Mond- und Venuskalendern.  Die kosmischen Urväter sollen wichtige Botschaften und Codes in den 13 Kristallschädeln hinterlassen haben. Die Maya sagen, diese Kristalle kamen nicht von der Erde, sie kamen mit den Ahnen und den Propheten der Plejaden. Ihre Kinder schielten. Im zartesten Alter band man ihnen eine Harzkugel an eine Haarsträhne und ließ sie zwischen den Augenbrauen herunterbaumeln oder klebte ihnen eine mit roten Federn verzierte Wachsperle auf die Stirn. Wissenschaftler sagen, dies sei ein Schönheitsideal der Maya gewesen. Deutungen. Möglich.Vielleicht vereinfachte dies aber auch „das Sehen“ über das „Dritte Auge“?  Man presste ihre Stirn zwischen zwei Täfelchen, was zur seitlichen Verflachung der Schädel führte.

Das Wort „Maya“ wurde zum Namen ihrer gesamten Kultur. Zuvor bezeichnete es einen großen Teil der Indios in Yucatan. Im Lauf ihrer Geschichte hatten sie die sogenannte „Liga von Mayapàn“ gegründet. Mayapán war für eine Zeit Hauptstadt von Yucatan, jene Halbinsel Mexicos am Karibischen Meer.

Sie kannten keine Gesetze des Städtebaus, bauten aber riesige Städte. Sie legten Straßen an, aber das Rad war ihnen unbekannt. Sie waren großartige Bildhauer, arbeiteten aber mit Steingeräten, die der Zeit des Neolithikums entsprachen. Wir verdanken ihnen die Maiskultur. Und doch  fällten sie mit Steinäxten die Bäume und mit langen Grabstöcken zogen sie Furchen in steinge Böden, um Mais auszusäen. In Tikal, im undurchdringlichen Urwald,  ragen Tempel fünfzig Meter über dem Boden. In einer für den Ackerbau denkbar ungünstigen Umgebung, ohne Fluss, bauen sie eine glanzvolle Stadt wie Tikal. Sie sammelten die Säfte der Bäume: Kautschuk, Chiclè, Kopal und den Gummi des palo mulato. Die Region Péten bietet einen unerschöpflichen Vorrat an Essenzen.Weihrauch für die Götter, duftende Harze für sich und auch für andere Regionen. Andere Städte waren Hauptzentren der Astronomie. Nicht die Fruchtbarkeit des Bodens, sondern der klare Himmel entschied  für den Standort so mancher Stadt.

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Tikal in Pèten ist so eine herausragende Stadt. Sie ist die älteste  Maya-Stadt (bislang! Längst sind noch nicht alle vermuteten Maya-Städte freigelegt). Auf einer Fläche von 16 Quadratkilometer weisen rund dreitausend Bauten alle charakteristischen Merkmale der Maya-Architektur auf. Pyramiden mit Treppen, die zu Tempeln führen, Flachreliefs, Kraggewölbe, Ballspielplätze, Schwitzbäder, Bauten mit fensterlosen engen Räumen, Gräber mit herrlicher Keramik, Stelen und Altäre, in deren Monolithe Hieroglypheninschriften umgebene Gestalten eingemeißelt sind. Ihre Treppen sind mit dem Jaguar und der Schlange gekrönt. Symbole, die die Sonne oder die Venus darstellen. Priester-Könige oder Priester-Krieger sind dargestellt. Tikal war schon 600 vorchristlicher Zeit bewohnt. Es ist nicht so, wie von einigen Wissenschaftlern behauptet, die ersten Maya-Städte seien spontane Gründungen des vierten nachchristlichen Jahrhunderts.

Die Tolteken, die Azteken und die Maya folgten denselben religiösen Vorschriften. Sie zerstörten nach 52 Jahren ihre Tempel oder setzten Pyramide über Pyramide, als neues Zeichen des Lebens. Nach 52 Jahren begann für sie eine neue Ära. Es war der Beginn einer neuen Kalenderrunde.

Sie errichteten Monumente und manchmal zerstörten sie diese wieder, um auf derselben Stelle neue zu errichten. Mitunter wurde der Bau eines neuen Monumentes über dem alten errichtet. In Tikal ruhen die heutigen Ruinen auf den Überresten von etwas zwölf älteren Bauten. Auch der Große Platz liegt auf vier einander folgenden Bauschichten, von denen die älteste aus dem Jahr 150 v. Chr. und die jüngste aus dem Jahr 700 n. Chr. stammt. Es gibt auch Bauten, die niemals angerührt worden sind.
Die Azteken zerstörten im 13. und 14. Jahrhundert ihre Tempel alle 52 Jahre um neue zu setzen. Zwischen den Azteken und den Maya liegen Tausende von Kilometer Entfernung und ein Jahrtausend zwischen den frühesten Bauten beider Kulturen.

Alle zwanzig Jahre errichteten die Maya Stelen.

 

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Brustschmuck aus Jade. Zwischen 300 und 650 n.Chr. entstandende Relief.

Die Pyramiden sind niemals ein Grabmal gewesen, wie es bei den Ägyptern der Fall war. Vielmehr haben die mehrgeschossigen Tempel der Sumerer mit einem Heiligtum auf der obersten Plattform, das ebenfalls der Beobachtung der Sterne diente, mehr Ähnlichkeit mit der Maya-Pyramide. Aber auch hier, glaubt man der Zeitrechnung der Wissenschaftler, liegen 4000 Jahre liegen zwischen den Bauten der Sumerer und der Maya.

 

Die Hieroglyphen ihrer Kalender sind von der Wissenschaft vollständig entziffert. Ein Teil der Baudenkmäler sind erforscht. Die berühmten Bücher des Chilam Balam (Chilam=Wahrsager; Balam=Jaguar, im 16. bis 18. Jahrhundert verfasst), des Popol Vuh und anderer in der Maya-Sprache haben ihre Deutung gefunden. Manchmal mit ausgesprochen hypothetischem Charakter.
Unbestritten ist, die Maya-Kultur ist eine der glanzvollsten des präcolumbianischen Amerikas.

Gegen Ende des 9. Jahrhunderts bricht in den Maya-Städten alles architektonische Schaffen ab.Im 10./11. Jahrhundert verschwinden die Maya auf geheimnisvolle Weise.

 

 

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Maya-Stadt Copan, Honduras. Die Stadt der Astronomen. Kolossalkopf, der große Gott Izamna, der Erfinder der Schrift und der Kalender. Sohn des Weltenschöpfers Hunab Ku.

Der große Gott Itzamnà

Itzamna ist den Menschen freundlich gesinnt. Seine Frau Ixchel ist die Göttin der Überschwemmungen, der Schwangeren und der Weberei. Es folgt Yum Kax, der Maisgott, Ah Puch, der Gott des Todes, Ek, der Gott des Polarsterns und Kukulcan, die Gefiederte Schlange. Kukulcan ist die wörtliche Übersetzung von Quetzacòatl. Bei den Azteken hieß Kukulcan Quetzacòatl.
Überall wo Quetzacóatl vorüberkam, waren plötzlich Handabdrücke auf Felsen zu sehen, berichten die Legenden.
Quetzal= kostbare Feder
Còatl= Schlange

Bei den Azteken war er der Windgott, der Regenmacher. Sie übernahmen diesen obersten Gott von den Tolteken. Ursprünglich hat er Ce-Acatl (Eins-Rohr) , wie das Jahr seiner Geburt, geheißen.

Quetzaòatl galt als sehr häßlich, denn er trug einen Bart. Aber er war fromm, gerecht und wohlwollend. Da er Großes leistete, begann  mit ihm das goldene Zeitalter der Tolteken. Er wollte die Menschenopfer abschaffen, Weihegaben aus Blumen, Weihrauch ersetzen und machte sich damit viele Feinde. Die setzten alles dran, ihn Irrtümer und Sünden begehen zu lassen. Er wurde zweiundfünfzig Jahre alt und lebte so genau eine Kalenderrunde lang. Er starb in einem Jahr, das den Namen Eins-Rohr trug. Sein Herz flog zur Venus, dem Morgenstern, die von nun an den Namen Ce-Acatl erhielt, so liest es sich in den aztekischen Chroniken. Die präcolumbianischen Berichte sagen, Quetzacòatl werde von Osten über das Meer zurückkehren.

Nach den Maya-Erzählungen kam Kukulcan zwischen 967 und 987 nach Chichèn Itzà, nach den aztekischen Quellen bestieg er 977 den Thron von Tollan, verließ dann das Land, wendet sich nach Osten und stirbt 999. Zwei verschiedene Quellen mesoamerikanischer Geschichte stimmen in ihrer Chronologie überein. In den Chroniken erscheint Tollan als ein legendäres Land des „Goldenen Zeitalters“. Es gilt als nachgewiesen, dass die Städte Tollan und Chichèn Itzà tatsächlich von demselben großen Tolteken-König Quetzacoàtl „gegründet“ wurden, der in Yucatan den Namen Kukulcan erhielt. Die Städte liegen 1200 Kilometer voneinander entfernt.

Was nicht heißt, dass diese Stadt nicht schon zuvor bewohnt war. Lange vor Ankunft der Tolteken sollen die Maya in Chichèn Itzà  gelebt haben. So steht es im „Chilam Balam“, dem heiligen Buch der Maya. Zehn Provinzstädte gründeten die damals aus dem Pèten kommenden Maya in Yucatan, darunter auch Chichèn Itzà.  In der ersten Chronik des „Buches von Chumayel“ heißt es: Während des katun 6 Ahau (zwischen 435 und 455) wurde Chichèn Itzà entdeckt. Weitere Chroniken datieren exakt das Jahr 455.

 

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Chichèn Itzá, Yucatan, Mexico. Mit typischen Motiven der toltekischen Kunst. Am Kriegertempel der Kopf einer Gefiederten Schlange. Rechts der Tausendsäulenkomplex. Die Säulen trugen ursprünglich die Dachkonstruktion einer großen Halle.

 

Kulkulcan…Quetzacòatl, die Erzählungen hierzu erinnern nicht wenig an Jesus und seine Kritik an den Herrschenden und dem Tempelkult- die erwartete Rückkehr, das Goldene Zeitalter…Quetzacoatl war Gott und hat gleichzeitig als König gelebt
Die hochbedeutende heilige Stadt Chichèn Itzà auf der Halbinsel Yucatan ist eine Stadt zu Ehren Kukulcan. Die Stadt wurde während des katun 4 Ahau (968-987) gegründet. Die Stadt der  Heiligen Cenoten (natürliche Brunnen) und der tausend Säulen. Es gab ein Nonnenkloster, ein Ballspielplatz, den Jaguartempel, einen Kriegstempel, ein Observatorium, Marktplatz, den Tempel des Tanzes, Tempel der Wandtafeln und anderes. Es wurde eine zweite Pyramide über die erste gesetzt.

 

 

Hunab Ku ist der große Weltenschöpfer und Vater der Gottheiten, die die drei Welten der Maya-Welt durch Sintfluten vernichteten. Die vier Bacab, Götterbrüder, überlebten die Sintfluten. Ihre Aufgabe war es, die vier Zipfel des Himmels zu tragen. Diese vier Himmelsrichtungen haben jede ihre eigene Farbe mit magischer Ausstrahlung.

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Hunab ku. Das mächtigste Symbol der Maya

 

Regengott Chac wurde zu Chac Xib Chac, dem roten Chac des Ostens, zu Sac Xib Chac, dem weißen Chac des Nordens, zu Ek Xib Chac, dem schwarzen Chac des Westens, oder zu Kan Xib Chac, dem gelben Chac des Südens.  Chac scheint den Himmelsgott Itzamna, Sohn des Hunab Ku, vom Thron verdrängt zu haben.

Die Göttin Ixchel wurde in der  yukatekischen Küstenstadt Tulùm verehrt. Zahlreiche Pilger kamen in den Wallfahrtsort am Karibischen Meer. Tulùms ursprünglicher Name war Zama – Stadt der Morgenröte. Die Stadt war der erste Schauplatz der Europäer mit den Maya.

 

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Feenhaus, Tulum, Yucatan, Mexico. Traumhafte Landschaft. Wunderschön zu erleben.

 

 

 

kabahDie Mayastadt Kabah,

auch Kabaah, Kaba oder Kahbah geschrieben, befindet sich auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Von westlichen Forschern erstmalig im Jahr 1843 näher beschrieben, zählt Kabah zu den beeindruckendsten historischen Städten, die das Volk der Maya der Nachwelt hinterlassen hat.

Die Stadt  war mit ihrer Tempelanlage zwischen dem 9.und 11. Jahrhundert  – neben Uxmal – die zweitwichtigste Stadt. Im 11. Jahrhundert wurde sie – wie viele andere Maya-Städte – aufgegeben. Aus den „Büchern des Chilam Balam“ weiß man, dass sich  ein Teil der Nachkommen in Chakumputun, dem heutigen Champotòn, in Tabasco ansiedelten.
Scheinbar folgten diese Stämme den Tolteken und kehrten damit in das Land ihrer Väter zurück?

Das Wort  Kabah bedeutet “Herr der starken Hand”. Einst hieß die Stadt  Kabbala.  Mayatexte sprechen auch von cabalah, cabal, gabal .

Die Mayastätte Kabah stand in enger Verbindung zur Stadt Uxmal.  Uxmal gehörte zu einer von drei Städten, die noch zu Zeiten der Spanier im 16. Jahrhundert existierten. Uxmal bedeutet die „dreimal Erbaute“. Das Schildkrötenhaus in Uxmal ist eines der schönsten Bauten der yukatekischen Maya.

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Hohe Baukunst. Maskenpalast in Kabah, Yucatan, Mexico

 

Das berühmteste Gebäude in der Stadt Kabah ist der ‚Maskentempel‘ – ein Tempel, dessen Fassade komplett mit Masken des Regengottes Chaac (auch Chac) verkleidet ist. Der Palast wird Codz Poop („aufgerollte Matte“) genannt  Das 45 Meter lange Gebäude ist auf einer quadratischen Esplanade mit ungefähr 80 Meter Seitenlänge erbaut. Die Fassade und die Seiten des Gebäudes werden von 260 Chac-Masken (die Anzahl der Tage eines heiligen Jahres) vollständig überdeckt.

 

Der magische Maya-Kalender besteht aus 13 Monaten von zwanzig Tagen. Das Jahr hat also 260 Tage in endloser Wiederkehr. Die Zahl Zwanzig heißt in der Maya-Sprache uinic/uinal, wird also mit demselben Wort wie der Mensch bezeichnet. Die Zahl Dreizehn ist in der Welt der Maya der Angelpunkt ihres gesamten Zahlensystems. Für die Maya gab es dreizehn wichtige Gestirne. Die Dreizehn und Zwanzig könnten die Verbindung von Mensch und Himmel symbolisieren. Zahlen und Namen haben für die Maya verborgene Kräfte des Universums.

 

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Puuc- Baustil

 

Auf 1000 Hektar Fläche finden sich in Kabah weiträumig Pyramiden, Paläste, Triumphbögen und sacbé, jener Verbindungsweg von Kabah Richtung Uxmal.

Das Gebiet von Kabah wurde vermutlich im dritten Jahrhundert vor Christus erstmalig besiedelt. Der Großteil der Bauwerke der Mayastadt entstand zwischen dem siebten und elften Jahrhundert. Die heilige Stätte ist über eine „weiße Straße“ mit der Stadt Uxmal verbunden gewesen. Die beiden Städte liegen 20 Kilometer auseinander.

 

Archäologen haben auf dem Gelände von Kabah auch die Überreste einer ehemaligen Großküche entdeckt, die vor etwa tausend Jahren in Betrieb war. Die Ausmaße des Gebäudes sind für eine Küche gewaltig: Vierzig Meter lang und vierzehn Meter breit soll sie gewesen sein. Es soll sich dabei um die Küche einer Königsfamilie handeln. Bei den Ausgrabungen wurden 30.000 Fundstücke entdeckt.

 

Kaba1Puuc ist ein Yucatek Wort und meint: Hügel, die auf der Westseite Yucatans zu finden sind. Das Wort verweist ebenso auf die Epoche eines Baustils.  Die  Blütezeit der Puuc-Kultur: Proto Puuc (A.D. 250-600), frühes Puuc (A.D. 670-770), klassisches Puuc  (A.D. 770-830), und klassische Puuc Mosaik (A.D. 830-950). Der Baustil umfasste  mehr als 200 Städte und weitere kleinere Gebiete. Die Stadt Kabah gehört dazu.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kabah , Quelle: google

 

 

Fresken im Nahua-Stil, Wandmalereien, Stelen, die genau gleich hoch stehen, Hieroglyphen, Zahlenmystik, Kenntnisse der Naturgesetze, Kunst, bei der astronomische Inschriften sternengleich in ihrer Herrlichkeit zu Jaguarend und Schmetterlingen verwandeln.  Ihre spezielle Art Zeit zu messen, vertrauend auf ihre Götter, auf ihre Riten aus Rauch und Traum, auf ihre Kalendersteine, auf die Musik ihrer Worte, auf ihre Weisheit, auf alles, was in 500 Jahren Eroberung bis heute nicht gänzlich vernichtet werden konnte. Kulturbringer, die Maisanbau lehrten, wie man ihn noch heute sät und erntet. Mit dem Mais wurde die übrige Nahrung gemacht: Bohnen, Kürbisse, Kakao, Tabak, Kikamwurzel, Weihrauch, Kautschuk, Pinie, Baumwolle. Tiere, die diese Märchenwelt bewohnen: Jaguare, Puma, Hirsche, Koyoten, Eidechsen, Schlangen, Adler.  Biblische Geschichten, die sich mit den alten amerikanischen Erzählungen vermischen, fast schon – dank ihrer poetischen Gestalten – bereichern, spanische Eroberer, die so viel Kulturgut zerstörten, ihr großes Interesse, Dokumente verschwinden zu lassen oder nach ihrem Geschmack zu ändern, weil ihnen die Religion der Maya nicht passte, sie durch den katholischen Glauben ersetzt werden sollte.
Architekten, Bildhauer, Ethnologen und Archäologen geraten bis heute ins Staunen und Rätseln. In diesem Sumpfland wurden tonnenweise Steine aufgetürmt. „Von der honigsüßen Hindu-Sexualität findet sich in der Maya-Kultur nicht die geringste Spur“, schreibt Aldous Huxley. Und weiter schreibt er: „Ihr Kopfschmuck ist reine geometrische Abstraktion, ähnlich den glatten Kegeln und Zylindern auf den Köpfen der Menschen von Piero della Francescas Fresken. Streng diszipliniert gehorchten sie einer intellektuellen Ordnung.“

Kostbares Wissen über Kultur,  Sprache und Schrift der Maya verdanken wir einigen Geistlichen des 16. Jahrhunderts. Der Dominikanerpater Bartolomè de Las Casas setzte sich für eine menschenwürdige Behandlung der Unterworfenen ein. Er behauptete, dass es sich bei den „Indios um einen der verschollenen Stämme Israels handele“. Es gab zu jener Zeit eine reiche Literatur. Der Engländer Thomas Gage publizierte 1648 seine Reiserfahrungen. 1688 erschien in Madrid die Geschichte über Yucatan von Diego Lopez de Cogolludo. Erste knappe Hinweise auf die Maya-Kultur findet man im 19. Jahrhundert bei Alexander von Humboldt.

Hier ein kleiner Auszug aus  verschiedensten Hypothesen über die Herkunft dieses Kulturvolkes:

Augustus Le Plongeon schreibt 1886: “ Ich will versuchen darzulegen, daß die alten heiligen Mysterien und infolgedessen die Freimaurerei auf eine sehr viel frühere Zeit zurückgehen, als sich die meisten Erforscher ihrer Geschichte je geträumt hätten. Ich werde keine Mühe scheuen, um ihren Ursprung auf diesem Kontinent, in Amerika, Schritt für Schritt nachzuzeichnen, von dem aus die Maya-Bauern vor nicht weniger als 11500 Jahren ihre alten Riten und religiösen Zeremonien  nicht nur an die Ufer des Nils, sondern auch an die des Euphrats und bis an die Küsten des Indischen Ozeans brachten.“

Guillaume Dupai schreibt 1805: „Was nun die Ansiedlung eines Teiles dieser Bevölkerung angeht, so wiederstrebt es dem gesunden Menschenverstand nicht anzunehmen, daß es sich hier um Auswanderer aus dem östlichen Teil der Welt handelt, um ein Volk, das von der Insel Atlantis stammte… Es fiele mir nicht schwer zu glauben, daß diese Übersiedlung vor oder während der Sintflut stattgefunden hat,weil diese einem Teil der Bevölkerung Zeit und Mittel gelassen hätte, vor der Gefahr zu fliehen;[…]“

Josè Calderòn 1784/1785 ist begleitet von „ortsansässigen Indianern und Mestizen“, als er sich zu den „Steinhäusern“ von Palenque begibt. Dichter Urwald. Er fand niemanden, der ihm sagen konnte, „was es mit dieser Stadt auf sich hat“.  Calderòn beschreibt:  „Die Figuren sind mit großer Geschicklichkeit  aus den Mauern der Paläste herausgehauen, die ganz aus Stein bestehen. Unter ihnen sind menschliche Figuren, die mit seltsamen Federgewänden bekleidet sind, Frauen mit ihren Kindern im Arm und von riesiger Größe; Inschriften oder Wappen, und dann der Turm, den man dort sieht, der unvollständig ist zu dem großen Palast gehört. Es heißt, Plutarch berichte, die Römer hätten Halbmonde auf ihrem Schuhwerk getragen, um damit auf die Unsterblichkeit der Seele hinzuweisen. Ob es Römer waren, die hier regierten? Oder Spanier, die zur Zeit der Maurenherrschaft bis zum Hafen Ctasaja kamen, wo sie an Land gingen, oder gar jene Karthager, von denen es heißt, sie seien nach Amerika gekommen? Ich weiß es nicht.“

 

Heute begehen die Maya nicht mehr ihre Tempel und Orte, die von Stelen und Opferplätzen umgeben sind,  sie feiern in den Vorhöfen von Kirchen und in den Kirchen selbst, wo sie in blutüberströmten Christusbildern den Maisgott zu sehen glauben, oder sie feiern auf Bergen oder in Höhlen. Die Monumente ihrer Zeremonialzentren, ihre Ballspielplätze, ihre Pyramiden, ihre Paläste und Tempel sind dennoch keine toten Reliquien. Wer sich über die Baukunst, die Höhe und Steilheit der Pyramiden ein eigenen Eindruck verschaffen will, der kann es noch heute tun.  Wer sich an jenen Maya-Stätten einmal aufgehalten hat, weiß um die besondere Energie, die dort zu spüren ist. Über die Ballspielplätze, auf denen sie leidenschaftlich spielten, kann man heute noch gehen. Dort kann man in die Hände klatschen und über den Ton staunen, der klingt, als sei es der Vogel Quetzal. Zufall? Nein. Die Maya setzten ihre Steine millimetergenau, damit dieses Echo entstehen kann. Wenn man dort steht, spürt man die religiöse Aura, die alles, was das Ballspiel anging, umgab. Die Nacht vor dem Spiel verbrachten alle Spieler im Gebet.

Ihre Wurzeln leben noch.

Urwissen der Schöpfung

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Foto: R. Weller

Ammonite sind Fossilien. Benannt wurden sie nach dem griechischen Gott namens Ammon.Vor 415 Millionen lebten sie als Muschel-Kreaturen im Meer. Sie sind aus den Bactrites hervorgegangen, sagt die Evolutionsbiologie. Es gab dann drei Katastrophen. Während der Permian Periode vor 250 Millionen Jahren, nur zehn Prozent überlebten, während der Triassic Periode vor 206 Millionen Jahren, es überlebte nur eine Spezie von ihnen. In der Zeit der Jurassic Periode bis zum Ende der „Cretaceous“ Periode starb  der letzte Rest an Ammoniten aus. Man findet Ammoniten auf jedem Kontinent. Sie  sind nicht nur wunderschön, sondern auch von hohem wissenschaftlichen Wert. Geologen können  -dank ihres Vorkommens – Gesteine recht genau datieren.

 

Die harmonischen Prinzipien des Universums

 

ammonite fossil

Unsere Herzen stehen in Resonanz mit der Frequenz des Herzschlages der Erde. Zahlen stehen in engem Kontakt mit Klängen. Jede einzelne Schwingung, jede einzelne Frequenz wirkt auf uns Menschen, auf unser Befinden, auf die Natur, den Kosmos. Nada Brahma – Die Welt ist Klang.  Die 8 Hauptgruppen des Periodensystems korrespondieren mit den 8 Tönen der Tonleiter. Die Töne der Planeten unseres Sonnensystems ergeben eine Harmonie. Die Solfeggio Frequenzen, jene Heilklänge, basieren auf mathematischer Perfektion und können auf die Quersummen 3 – 6 – 9 reduziert werden. Bei den Maya sind es 9 Unterwelten und 13 Himmel. In der Kabbalah wird ebenfalls auf die Bedeutung der Quersummen 3 – 6 – 9 hingewiesen.

Bei den Kelten steckt in der 9 das ganze Universum. Die 5 erfasste Zeit und Raum. Auch bei den Essenern ist die Anwendung der Heiligen Geometrie gebräuchlich. Zahlen sind keine gewöhnlichen Gesetze des Wortes. In der Tradition der Maya, der tibetischen Bön-Tradition, bei Schamanen und weiterer indigenen Kulturen oder auch im Sufismus ist dieses bekannt.
Sie wurden nicht willkürlich geschaffen. Sie sind wesentlich Harmonie, von aller Ewigkeit an. Es sind die harmonischen Prinzipien des Universums.

Für die Essener und Kabbalisten ist alles, was existiert – und zwar ohne Ausnahme  – von einem Lichtfeld umgeben. Dieses Lichtfeld folgt den geometrischen Ordnungs-Prinzipien des Geistes. Der Geist ist primärer Schöpfer- seiner Natur nach im wesentlichen Gedanke und Licht – durch seine Bewegung im leeren Raum des Bewusstseins wurden  alle Dinge erschaffen. Alles spiegelt sich in geometrischer Organisation wieder: Atom, Mineral, Kristall, Pflanze, Tier, Mensch, Planet, Sonnensystem, Galaxie und Universum.

Die Dreiheit ist immer das Vollkommene. Immer dann ist eine Ganzheit errreicht. Drei mal drei ist die göttliche Zahl.

Wunderwerke der Natur.

Wunderschön anzusehen. Überbleibsel aus einer Zeit, die wir uns wohl nur schwerlich vorstellen können.

In der gesamten Natur finden sich die gleichen Muster. Ob in der Sonnenblume oder im Kaktus, ob im Wasserwirbel oder in einer Galaxie, überall treffen wir auf das gleiche System von Informationen.

ammonite shell

 

 

ammonite kleinsten 1,5, cm

kleinste Ammonit, 1.5 Zentimeter

 

 

Die Drei: Zahl des ganzen Menschen aus Körper, Seele und Geist. Zahl der menschlichen Befindlichkeit aus Über-Ich, Es und Ich.  Zahl der Zeit aus Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Die erste männliche (ungerade) Zahl. Zahl der Verbindung von Himmel und Erde durch Luft und Symbol für ein geschlossenes System mit Anfang – Mitte – Ende. Es gibt 3 Erzengel: Michael, Gabriel und Raphael.

 

Die Fibonacchi -Zahlenreihe

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Leonardo von Pisa, auch unter dem Namen Fibonacci bekannt, reiste nach Ägypten, Indien und nach Syrien. Er hat die Welt der Zahlen und der Kultur entscheidend geprägt. Zu den bekanntesten harmonikalen Strukturen gehört neben dem Goldenen Schnitt auch die Fibonacci-Reihe. Sie fangen mit 0 und 1 an, und dann ist jede Fibonacci-Zahl gleich der Summe der beiden vorhergehenden Fibonacci-Zahlen. Übrigens: Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Wiege unseres Zahlensystems  Nordindien und nicht Arabien. Hier entwickelten Gelehrte im dritten Jahrhundert v. Chr. ein Zehnersystem, bei dem man für die Ziffern 1 bis 9 abstrakte, graphische Zeichen schuf. In denen waren bereits unsere modernen Ziffern zu erkennen.

„Die Geometrie ist vor der Erschaffung der Dinge, gleich ewig wie der Geist Gottes selbst und hat
in ihm die Urbilder für die Erschaffung der Welt geliefert“, sagte der Astronom und Philosoph Johannes Kepler im 17. Jahrhundert.

Die Heilige Geometrie ist das Urwissen der Schöpfung. 
Heilig auch im Sinne von heilsam, denn sie wirken zutiefst harmonisierend und erinnern den Menschen an seine ursprünglichen Ordnungsprinzipien. Heil zu sein bedeutet ausgeglichen und im Lot zu sein, verbunden mit dem Weltganzen, auch Urgrund oder Urmatrix genannt. Insofern kann beispielsweise ganzheitliche Architektur auch die Heilwerdung fördern, indem sie durch harmonische Formgebung zum Wohlbefinden ihrer Benutzer beiträgt. Stichwort: Feng Shui, Geomantie.

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Hunab-ku. Dieses Zeichen ist das kraftvollste Zeichen der Maya. Es ist das Symbol für Gottes Welt. Der Kreis, die Einheit,  der Raum, die Spirale, das Zentrum der Galaxie, der Ursprung allen Seins.
Zeit geschieht spiralig für die Maya.

 

 

 

 

Kabbalah oder Kabbala: Für all jene, denen der Begriff Kabbala, auch Kabbalah geschrieben, erst einmal gar nichts sagt:
Es ist sozusagen die geistige Lampe des Abendlandes, über die Mysterienschulen Ägyptens und Israel nach Europa und Amerika gelangt. Sie ist eine mystische Tradition des Judentums, die den Sinn des Gottesnamens, die sternenbestimmte Organisation der Welt, die Naturelemente und die makro-kosmischen Geheimnisse des menschlichen Organismus einschließt. Nach kabbalistischer Ansicht hat Gott alles, was er im Universum geschaffen hat, auch am Menschen geschaffen. Hieraus ergibt sich ein Weltbild der wechselseitigen Entsprechungen von Oben und Unten, Innen und Außen. Der Mensch steht unter dem ganzheitlichen Einfluss universaler Kräfte, kann diese aber seinerseits beeinflussen. Beispielhaft hierfür ist die kabbalistische Wortmagie, in welcher das Aussprechen von Worten eine unmittelbare Einflussnahme auf das damit Bezeichnete nach sich ziehen soll. Jedem Buchstaben des Alphabets entspricht eine bestimmte Zahl und jeder Zahl eine Deutung.  Und noch vieles mehr…
Wir sind umgeben von einem sich gegenläufig drehenden Pyramiden-ähnlichem Lichtfeld, das den feinstofflichen Körper mit der Seele verbindet (Merkabah).

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Wenn man die Geheimnisse  der Natur begreift, kann man sich nur vor ihr verneigen. Vor uns liegt Vollendung.
Es ist das leichte Brennen des Daseins, des Wissens um die Wunder dieser Welt. Staunen, erwachen vor der Sonne, spüren, wie die Erde spürt, die sich knirschend um das unsichtbare zentrale Feuer dreht. Es ist dieser Pulsschlag nah an meinen Knochen, der sich im Pulsschlag der Erde wiederfindet – Lebendigsein. Erfahrungen rauschen durch den Raum zwischen  der Haut meiner Seele und der Haut der Welt.  Mein Atem ist es, der mich mit dem Weltganzen verbindet.  Wind, den wir erzeugen, wenn wir laufen, ist die Energie des Werdens. Wind, der zu uns kommt, wenn wir stillhalten, ist die Energie des Seins.  Alles geht nahtlos ineinander über. Wir waren gestern und sind heute. Die Biene umkreist die Blume. Alles, was mit unseren Gefühlen spielt, will unsere Herzen öffnen, um das Licht einzulassen.  Eine Träne und ein Lächeln. Diese Welt, die mit uns unterwegs ist, ist unser Herz.

Wir sind umgeben von einem Mantel aus unsichtbaren Energien. Wenn wir das Materielle überschreiten würden, könnten wir es erkennen. Die Natur ist in Licht gebadet.  Leben ist von Angebinn im Geist. Unser Körper ist nicht so schnell. Unser Körper ist nicht alles, was wir sind. Es gibt keine andere Tiefe als die Tiefe der menschlichen Seele. Wir sind ein atmendes Puzzlestück in diesem Weltganzen.  Die Anleitung zum Leben kommt mit dem Leben. Und im Lauf der Zeit erahnen wir ein Bild und wir begreifen unseren Platz in der Welt. Die Dinge, zu denen wir uns hingezogen fühlen, sind einfach Teile, die jene Höhere Intelligenz, Höhere Macht, Gott,  wieder ungebrochen  für uns zusammenfügt. Es ist als laufen wir rückwärts, um wieder Ganz zu werden.

Und so ist es: Alles läuft letztlich immer wieder auf die Frage der Energie hinaus.

Du bist die Entdeckung von dem, was du hinter deinen Augen bist, was du bist und was deine Bedeutung und dein Sinn ist. Das ist das Mysterium. Du bist nicht die vielen Kleider in deinem Kleiderschrank. Man erkennt dich an deinem Licht und an deiner Energie. Man erkennt dich an deiner Schwingung. Du bist der gehauchte Atem von etwas ganz Großem. Das Licht um dich herum sind die verbliebenen Partikel deines Ursprungs. So`ne Art Transportmittel, durch das du hier auf Erden dieses Abenteuer Leben erfahren kannst. Umarme alle deine Möglichkeiten. Du bist hierher gekommen, um zu lernen zu manifestieren, um zu heilen, was meint, in Harmonie mit dem Weltganzen verbunden zu sein. Du wirst deine Macht niemals kennen und besitzen, bis du weißt, W e r  du bist, bis du weißt, dass du es We r t bist.

Wir könnten diesem Prozess vertrauen. Dem vertrauen, was wir im Herzen hören. Wir könnten weniger Tun und mehr Sein. Tun bringt nicht immer die erwünschten Ergebnisse. Wir könnten aufhören, Dinge zu erzwingen, zu manipulieren, zu bedrängen, voranzutreiben. Wir könnten aufhören, intensiv über Dinge zu grübeln, sich Sorgen zu machen. Geschehnisse herbeiführen wollen, heißt: Kontrolle ausüben. Kontrolle klappt nicht. Damit können wir sogar verhindern, dass es eintrifft. Etwas trifft nicht ein, es trifft nicht so ein, wie wir es wollten und uns erhofften. Wir können davon ausgehen, dass wir mit Kontrolle kein besseres Ergebnis erzielt hätten.
Oft bekommen wir das, was wir wirklich brauchen und häufig bekommen wir noch Besseres. Indem wir loslassen…. Herzenswünsche werden zu Seiner Zeit und auf Seine Weise erfüllt.

Großes und Kleines

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Geochelone elephantopus. Riesenschildkröten fangen auch mal klein an.

 

Wer  den englischen Buchautoren Terry Pratchett mit seinen Scheibenwelten-Romanen kennt, in denen
die Schildkröte Groß-A-Tuin durch den interstellaren Ozean schwimmt  – sie  aus dem Nichts kommend – und über die
vielen anderen Himmelsschildkröten stolpert, denen das Schicksal neue Welten auf den Rücken legt und über den Magier Rincwind
stolpert, der seine Stelle an der unsichtbaren Universität verliert, weil er von einem geltungssüchtigen Zauberspruch befallen wird,
der fühlt  sich für mindestens zwei Augenblicke an die Schöpfungsmythen der Maya erinnert.
Seine Scheibenwelt ruht auf dem Rücken von vier Elefanten und einer Riesenschildkröte.
Vielleicht hat er sich ja tatsächlich in seinen Geschichten von den Mythen der Maya inspirieren lassen?

 

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Itzamnà, der Sohn Hunapu`s, der Gott über Mais und Kakao. Als Sonnengott herrscht er über Tag und Nacht. Yucatan, Mexico, Foto: Kunze

 

Dort spielt die Schildkröte eine große Rolle. Im Popol Vuh, dem „Buch des Rates“,  dem heiligen Buch der Quichè- Maya  sind uralte Überlieferungen enthalten, die im gesamten Maya-Kulturraum verbreitet waren. Der Schöpfungsmythos der Maya, die Gründungsgeschichte des Quichè-Reiches bis hin zu ihrem göttlichen Ursprung.

Eine davon erzählt: Hun Hunapù, der Vater der Zwillinge Hunapú und Ixbalanqué wird in der Unterwelt getötet. Doch mit Hilfe der Söhne wird ihr Vater Hun Hunapù wiedergeboren.  Nicht zu verwechseln mit Hunab Ku, dem Gott aller Götter, dem Schöpfer des Universums.

Hun Hunapù entsteigt in bildhaften Darstellungen der Maya einem Schildkrötenpanzer. In manchen der Mythen ruht die Erde auf einer im Ozean treibenden Schildkröte. Das Sternbild Orion ist für die Maya eine Schildkröte.  Drei Sterne des Orions sind eng mit den „Drei Sternen der Schöpfung“ verbunden. Der Vater der Zwillinge war jener, der das Schöpfungsfeuer errichtet hatte.

Die Untwelt bestand aus neun Schichten. Sie war von den schrecklichen Xilbalbas bewohnt. Über sie herrschte Gott Came. Came wurde während eines dieser berühmten Ballspiele von den Zwilingen besiegt.

Die Verbindung zwischen Orion und dem  Schöpfungsfeuer wurde in den modernen Maya-Mythen bewahrt. Jedes Jahr am 13. August, dem Jahrestag der Schöpfung, erscheint Orion am Himmel nahe dem Punkt, an dem die Milchstraße die Ekliptik kreuzt. Kurz vor der Dämmerung erreicht er seinen höchsten Stand. Genau dort wurde der Maisgott geboren.

Die Schöpfung wurde bei den Maya durch vier Ecken, vierfaches Abmessen, vier Pfosten in den Himmel, auf die Erde, die vier Seiten, die vier Ecken ausgedrückt.

Der Himmel bestand für die Maya aus dreizehn Himmel. In jedem der Himmel herrschte ein anderer Gott.
Sie lebten jeden Tag mit ihren Göttern.

Die meisten Gottwesen der Maya hatten Menschengestalt und bestimmte Attribute. Ein und dieselbe Gottheit konnte sowohl gut als auch böse, sowohl weiblich als auch männlich und jung oder alt erscheinen. Chac war der Regengott. Kulcucàn war der gefiederte Schlangengott, den die Azteken Quetzacoatl nannten.  Der Wacah Chan der Maya, ihr Weltenbaum trug Äste in den Himmel. Seine Wurzeln reichten in die Unterwelt. Seelen konnten in den Himmel und die Unterwelten wandern.

In Uxmàl, ausgesprochen OOSH-mahl, eines der bedeutendsten Maya-Stätte auf der Halbinsel Yucatan, existiert ein Schildkrötenhaus. Es ist mit einer Reihe von Schildkröten verziert. Schildkröten sollten in der Vorstellungswelt der Maya auch Regen anziehen. Uxmàl bedeutet “ dreimal“, dreimal ernten, dreimal errichtet und bezieht sich auf die Pyramide, die in den Jahren der klassischen Puuc-Ära „aufgestockt“ wurde.
Und auch im Hinduismus ist die Schildkröte das, was die Taube für das Christentum darstellt. Der mächtigste Gott Vishnu verwandelte sich einst in eine  Kurma, eine Schildkröte. In Bangkok gibt es ein Schildkröten-Kloster. Dort leben Tausende von Schildkröten. Thailand meditiert all seine schlechten Gedanken, Krankheiten und familiären Probleme in eine Schildkröte seiner Wahl. Sie sind dann mit einem Leukoplaststreifen mit Schriftzeichen auf dem Panzer versehen. Wer sich für die Mythologie von Schildkröten und vieles mehr über sie interessiert, auf  Schildi24 gibt es  Interessantes nachzulesen.

Riesenschildkröten auf den Galapagos-Inseln

14 Unterarten gibt es von ihnen. Sie werden über 150 Jahre alt und können
über 270 Kilo wiegen.
Sie paaren sich im Alter von 20 bis 30 Jahren während der Regenzeit von Januar bis Juni.
Ihre zwei bis drei Eier, die die Grösse von Tennisbällen haben, legen sie in trockene Gebiete
in 30 cm Tiefe ab. Über das Geschlecht der Schildkröte entscheidet die Wärme im Nest.
Bei über 30 Grad schlüpfen mehr Weibchen. Vier bis acht Monate beträgt die Brutzeit.

Schildkröten auf der Südhalbkugel der Erde sind Halswender.
Sie krümmen ihren Hals s-förmig und legen so den Kopf waagerecht unter den Panzer.

Europäische Schildkröten sind Halsberger. Sie ziehen den Kopf in den Panzer und krümmen dort erst ihren Hals s-förmig.

Durch die Menschen und seine eingeschleppten Haustiere sollen bereits drei Hauptarten ausgestorben sein. Weitere sechs Unterarten vom Aussterben bedroht.

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Wikipedia

Galapagos, die verzauberten Inseln

Die  etwa 130 Inseln in Ecudador gelten als Tierparadies. Nirgends sonst kann man mehr Tierarten finden.

Sie liegen etwas 1000 Kilometer vor dem Festland im Pazifischen Ozean.

Bekannt wurden die Inseln durch den Forscher Charles Darwin.

Die wichtigste ist die Isla Santa Cruz.

1959 wurden die Galapagos Inseln zum Nationalpark erklärt.

Neben Riesenschildkröten trifft man auch auf Haie, Pelikane und Silberreiher, Pinguine,

Darwinfinken, Kuckuck, Sumpfohreulen, Grüne Meeresschildkröten, Rochen, Seelöwen, Delfine, Albatrosse und armlange Leguane.

Tropische Bananenpalmen, karibische Strände, kilometerlange Lava-Tunnel, der Himmel blitzblau, das Meer kristallklar.

80.000 Besucher jährlich belasten die Inseln nicht wenig. Sie bezahlen, um etwas zu sehen, was noch so ist wie früher, als die Menschen

nicht hinflogen.

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Panorama Blick auf die Inseln. 25.000 Menschen leben auf den Inseln. Weltkulturerbe der UNESCO   Quelle: Google

Die Galápagos-Inseln liegen auf einer ozeanischen Platte (Nazca-Platte), die sich wärend eines Jahres etwa 7 cm nach Südosten unter die Südamerikanische Kontinentalplatte schiebt. Durch Hot Spots, das sind Gebiete mit hoher Wärmeströmung im Erdmantel, kommt es in unregelmäßigen Abständen zum Aufsteigen von Magma. Diese submarinen Vulkane können schnell bis über den Meeresspiegel anwachsen. Auf diese Weise entstanden die Inseln.
Über 200 Jahre wurden hier Aufzeichnungen gemacht und es wurden nicht weniger als 50 grössere Eruptionen verzeichnet.

 

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Wikipedia

Die Inseln Santiago, Santa Cruz, San Cristóbal, Floreana und Pinta sind zwar noch als Vulkane erkennbar, jedoch meistens mit erodierten Formen und dichtem Pflanzenbewuchs. Auf den kleinen östlichen Inseln Espanola, Santa Fe, Plaza und Seymour sind kaum noch vulkanische Formen zu erkennen. Sie sind mit 4 Millionen Jahren die ältesten Inseln des Archipels, was nach geologischem Maßstab aber sehr jung ist

 

 

 

 

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Galapagos.  Im Sudan  saß ich auch mit einer Riesenschildkröte neben einer Teefrau. Es gibt sie auch dort, wenn auch nicht in so großer Zahl wie auf den Galapagos-Inseln. Fotos Schildkröten:  privates Archiv, Mexico,  gracias

Landschildkröten existieren vermutlich seit 250 Millionen Jahren. Sie haben im Laufe der Erdgeschichte alle Widrigkeiten überstanden. Weder Naturkatastrophen noch Klimawandel wie die Eiszeit konnten ihnen etwas anhaben – im Gegensatz zu den Dinosauriern. Schildkröten sind anpassungsfähig.

Der größte archäologische Fund eines Schildkrötenfossils ist an die 70 Millionen Jahre alt. Das Skelett einer urzeitlichen Wasserschildkröte ist vier Meter lang und stammt aus South Dacota/USA. Anschauen kann man es sich im Naturhistorischen Museum in Wien.

 

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Zwei, die sich mögen. Das sind nicht die Galapagos-Inseln.

Schildkröten sehen sehr gut. Sie können Farben sogar besser unterscheiden als Menschen.
Sie können auch sehr gut riechen. Ihre Geruchsrezeptoren befinden sich im Rachen.
Über den Duft erkennen Schildkröten nicht nur ihr Fressen, sondern auch ihre Partner

Bei manchen Schildkrötenarten können die Weibchen den Samen des Männchen speichern,
sodass sie über Jahre ihre Eier befruchten können.

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Aus der Gedankenwelt der Maya

Das Größte der Welt

Das Größte der Welt

“Was ist das Größte auf der Welt?”, fragte mich meine Mini-Philosophin erste Klasse Grundschule.
“Ein Elefant, eine Giraffe”, antwortete ich, die ein paar Tage zuvor im Zoo gewesen war. ” Ein Berg.”
Sie sagte: “Mein Auge ist das Größte.”  Die Musik verstummte. Einen Moment lang war alles still. Dann fragte ich: “Was meinst du damit?”  “Na ja”, erläuterte sie, “mein Auge kann auch einen Berg sehen und viele andere große Dinge. Da all dies in mein Auge passt, muss mein Auge das Größte auf der Welt sein.

Weisheit heißt nicht lernen, sondern das deutlich zu erkennen, was nie gelehrt werden kann.

Es ist der Geist. Ihr Geist sieht alles, was ihr Auge sieht, und er sieht noch mehr, nämlich alles, was ihm ihre Fantasie eingibt. Er kennt auch Klänge,  die ihr Auge nie sehen wird, er kennt auch Berührung, echte und erträumte.  Ihr Geist kann auch Dinge kennen, die ihrne Sinnen verborgen bleibt. Da alles, was man wissen kann, in ihren Geist passt, muss er das Größte auf der Welt sein.

Kalender mit großer Bedeutung

12 Stunden. 60 Minuten pro Stunde,60 Sekunden pro Minute. Für die Maya leben wir heute in einem Rhythmus, der sich weit von der Natur entfernt hat. Damit sind wir aus dem Rhythmus geraten. Der Tzolkin-Kalender, sein Name bedeutet, dass wir alle Teil der Sonne kennen lernen, also alles, was dieses Universum zusammenhält. Unaufhörlich pulsiert der Rhythmus der 13 Zahle, der 13 Bewegungen durch diesen Ablauf von 20 Sonnentagen. Sie haben den Kalender – neben seiner Verwendung im ganz alltäglichen Leben – in ihren Jahreskalender hineinverwoben, um der Erde  und den Menschen zu helfen, ihre unregelmässige, viel zu schnelle Bewegung zu verändern, und so wieder in ein Gleichgewicht zu kommen. Der Tzolkin funktioniert also wie ein Schrittmacher.

Einige Stämme in Belize beginnen das Neue Jahr mit dem 1.1., die Maya in Yucatan beginnen mit dem 21.3., andere wiederum mit dem 23.9, dem 21.12. oder mit dem 26.7.  Alle 52 Jahre laufen die Räder des Tzolkin und des Haab, ein geschichtlich jüngerer Kalender, der dem Sonnenzyklus der Erde entspricht zusammen. Das ergibt 18 980 verschiedene Tage und Möglichkeiten (=52 Jahre).  Zahlen und Symbole, Monate und Tage – Tzolkin und Haab – drehen gmemeinsam und niemals endend in einer aufsteigenden Spirale der Entwicklung.

Die Maya sagen: Die Bedeutung dieser Kalender liegt darin, dass sie eine Erinnerung in uns auslösen, sobald wir uns mit ihrem Wissen verbinden. Eine Erinnerung, die tief in unserem Erbgut verschlossen ist.Indem wir die Zyklen der Zeit verstehen lernen, haben wir die Gelegenheit, wieder mit dem Wissen aller Zeiten und aller Kulturen in Kontakt zu treten.

Zurückkehren zum Datum 0.0.0.0.0

Die Maya kannten die Zusammenhänge zwischen dem Planeten Erde und anderen Gestirnen genauso gut wie die tiefsten Verbindungen zwischen Menschen und Universum. Sie sind Meister dieses Wissens. Sie kannten die ‘langen Zählungen’ von mehreren Millionen Jahren bis zu einem Zyklus von 104 000 Jahren mit Abschnitten von 26 000 Jahren. (Der Zyklus, der im Dezember 2012 zu Ende ging). Der letzte 5200- Jahre-Zyklus war im Wissen aller indianischen Völker ein für diesen Planeten wichtiger Zeitraum.  Für diese Zeitspanne benutzen die Mayan eine spezielle Schreibweise. Der 13. August 3113 hatte das Datum: 0.0.0.0.0. Die Nullen stellen von links nach rechts die verschiedenen Zeiträume dar. Baktun 0 bezeichnet die ersten 400 Jahre des 5200- Jahre-Zyklus-Zeitraumes. Katun 0 die ersten 20 Jahre innerhalb dieser 400 Jahre, Tun 0 das erste Jahr innerhalb der ersten 20 Jahre. Astronomisch betrachtet, war der letzte 5200-Jahr-Zyklus auch jene Zeit, in der der Planet Venus am Horizont der Erde sichtbar war. Botschafter der Mayan sagen: der Tzolkin sei das Symbol der Plejaden (offener Sternenhaufen, der mit bloßem Auge gesehen werden kann). Der Kalender sei das wichtigste Instrument für die Vorbereitung auf die neue Zeit. Sie sagen, ein Teil unseres Seins ist hier auf Erden. Ein anderer Teil, nämlich das Herz, sei verbunden mit der Venus. Der Planet Venus ist auch der Planet Quetzacoàtls, des Propheten der Mayan. Viele Frontseiten der Pyramiden wurden ausgerichtet auf die Bewegung von Sonne und Venus, den beiden dominaten Himmelslichtern. Sie kannten den Rhythmus der Venus sehr genau. Alle 584 Tage erscheint die Venus als Morgenstern.

Plejadenentdeckte Plejaden der Welt. Alles ist spiralig.

Conference Cancun 2012, Fotos: Kunze.

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 Cancun, Mexico 2012

Für die Maya-Ältesten ist das Universum aus der Sternenkonstellation, den Plejaden, entstanden. Vor wenigen Jahren haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es dort wirklich eine spiralförmige Bewegung gibt, aus der laufend neue Sterne hervorgehen. Rund um die Spirale aber sei der Raum völlig leer. Tikal, die zentrale Pyramidenstadt der Maya in Guatemala repräsentiert mit der Anordnung der Pyramiden die Konstellation der Plejaden.

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Auch die Pyramide in Chichen Itza weist auf die Synchronisation mit den Plejaden hin. (als 7. Weltwunder eingetragen)
Sie findet dort alle 52 Jahre am 20. Mai statt.

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Genau diese Konstellation sagten die Maya vor Tausenden von Jahren für den Tag des 21.12.2012 voraus. Und es geschah. Erde, Sonne, Milchstrasse (Galaxie) -alles in einer Reihe.

Galaxie
Ihre Unterwelt ist zugleich das Zentrum unserer Galaxie – oder auch wie die Mayan sagen, die kosmische Gebärmutter, aus der alles entsteht, alles, die Sterne, die Menschen…Alles. Wir nähern uns diesem Zentrum, diesem ‘schwarzen Weg’, der Teil der Milchstraße ist. Der Ort, wo alles endet und Neues geboren wird.

Unsere lineare Vorstellung von Zeit steht  in völligem Gegensatz zu der Zeitvorstellung der Mayan. Ihre entspricht mehr dem Webmuster des Universums in ihrer endlos spiralförmigen Drehbewegung, die vom Zentrum ausgeht und zum Zentrum zurückkehrt.

Ihrem Kalender folgend, befinden wir uns in einer Zeit des Übergangs, wo alte Muster sich auflösen, damit Neues entstehen kann.

Erinnert Euch wieder, Wer ihr seid und erinnert alle auf diesem Planeten daran.

Die Zeit ist da, sagen die Schamanen, sagen die Propheten der Urvölker der ganzen Welt. Seit einigen Jahren gehen die Weisen jener Völker an die Öffentlichkeit. Das ist kein Zufall. Ob aus Tibet, Australien, Neuseeland und Afrika, ob aus Nord-,Zentral-,oder Südamerika. Die Hopi, die Chirokeesen, die Mayan, die Tibeter, die Maori, die Dagara,die Nisgaà, die Lakota, die Irokesen – sie alle wissen schon lange Bescheid. Wir, die Weißen hinken, weil wir auf zwei verschiedenen Beinen (Sanftheit und Liebe ihrer neuen Religion  und Gier nach materiellem Besitz) stehen. Dann wird die Zeit kommen, wo die Erde sehr krank ist. Die ganze Natur ist in Schmerzen. Dann wird eine neue Sonne im Osten aufgehen und die alten Völker werden ihre Kraft , ihre Weisheit und ihren Stolz wiederfinden. Dann werden auch die Nachfahren der weißen Eroberer zu uns kommen und mit uns einen neuen Weg zu finden. Und sie werden sagen: Wir brauchen eure Hilfe wie Brot für den Hunger, denn wir haben unsere Lebensgrundlagen beinahe zerstört. Schließlich kommt die Zeit – so sagten ihre Vorfahren – wo ihr alle nach großer Mühe und Anstrengung die Heilung der Menschen und die Reinigung der Erde beendet habt. Es ist dies die Zeit, in der alle Kreaturen in Harmonie  wieder miteiander zu leben beginnen.  Dann wird das neue Zeitalter des Friedens und der Liebe Wirklichkeit werden.

Das ist die Botschaft der Mayan:

Es ist eine Botschaft an uns alle.

Die Menschen werden jetzt erkennen, in welch schwierigen Zeiten sie leben.  Große Zyklen gehen zu Ende.
Das Wissen des Herzens ist jetzt wichtig.