Der Sonnentanz

schreibendesbuch

Aliksa i ist bei den Hopi der traditionelle Auftakt, mit dem ein Erzähler eine Geschichte beginnt.

 

Aliksa`i. Schon vor langer Zeit lebten Menschen in Kalifornien, die glaubten der Große Geist (Wakan Tanga) habe alles so arrangiert, dass alles auf der Welt in Gruppen von Vier existiert. Vier Himmelsrichtungen, vier Unterteilungen der Zeit, vier Teile in jeder Pflanze, vier Abschnitte im Leben eines Menschen. Alle Zeremonien und Aktivitäten führten sie unter Berücksichtung dieser heiligen Zahl aus.  Ihr Sonnentanz war darum auch eine viertägige Zeremonie. Alle Menschen, die unmittelbar am Tanz beteiligt sind, haben Titel. Jeder Sonnen-Tanz hat einen Fürsprecher, der als Medium dient, durch den die Kommunikation mit dem Großen Geist und den von Ihm beauftragten Mächten stattfindet. Jeder Sonnentanz hat einen Haupt-Tänzer. Der Tanz wird in einem großen Mystery-Kreis abgehalten. In der Mitte befindet sich ein geweihter Baum (Sun-Pole). Der Kreis wird mit einer Schatten-Laube versehen. Ihr Haupteingang liegt im Osten. Zusätzlich zum Mysterien-Kreis gibt es Schwitzhütten, in denen sie sich zwischendurch reinigen.  Sie werden Old Man Four Generation Fireplace (Feuerstelle des Alten Mannes der Vier Generationen) genannt.  Den Führer der Tänzer erkennt man daran, dass der Fürsprecher neben ihm geht und ihn an seinem Salbei-Armband hält, wenn sich die Tänzer innerhalb des Kreises von einem Punkt zum nächsten bewegen. Die sich verpflichten am Tanz teilzunehmen, nennen sich Pledger. Männer und Frauen können daran teilnehmen.

 

indianer5Der Sonnentanz war ihre Religion. Ihren Ursprung hatten sie in Gelübden, die von einzelnen Personen während Zeit extremer Krisen gen Himmel gesandt wurden. Sie beteuerten als Dank für die Hilfe des Großen Geistes, dass sie eine Vision suchen würden, sich tiefgreifende Reinigungs-Zeremonien unterwerfen und am Sonnentanz teilnehmen würden. Die Bedingungen wurden genau festgelegt. Gleich nachdem die Notsituation vorbei war, ging es nur noch darum, den richtigen Zeitpunkt zu finden und die Sache durchzuführen.  Man verpflichtete sich zum Sonnentanz, wenn beispielsweise Gott den Kindern ein gutes Jahr geschenkt hat.  Der Tanz erstreckt sich auf den Segen der Teilnehmenden und auf den Rest der Menschheit. Es ist eine tapfere Sache, der sie sich unterziehen. Hautstücke werden geopfert. Körperteile gepierct.  Es wird viel gebetet für viele Menschen.
Diese Menschen verpflichten sich noch heute, eine Visisonssuche zu machen und am Sonnentanz teilzunehmen, um auf diese Weise dem Großen Geist für alles zu danken, was Er für sie getan hat.

Seit unzähligen Jahrhunderten ist es bei Indianern wie den Hopi oder den Sioux der Brauch, Vision Quests durchzuführen. Es ist der Brauch, eine Vision zu suchen oder sich auf eine Suche nach ihr zu begeben. Visionen der Suchenden führen an Orte, wo Dinge existieren. Diesen Ort muss man als Suchender später selbst finden. Sie glauben, dass ein Mensch ohne die Hilfe des Großen Geistes in keinem Aspekt seines Lebens erfolgreich sein kann. Der Weg, diese Hilfe zu erhalten, ist durch die übernatürlichen Helfer, die Gott für eben diesen Zweck kreiert und mit großer Macht ausgestattet hat. Der erste Kontakt mit diesen Helfern wird in einer Vision hergestellt und setzt sich in Träumen, weiteren Visionen und als Begegnungen fort, die mit irdischen Verkörperungen des visionierten Helfers stattfinden.
Jemand mag beispielsweise in seiner Vision einen riesigen Wolf erleben. Kurz danach erhält der Suchende irgendeneinen Teil des Wolfes, ihm ihn in seinem Medizinbeutel als ständige Erinnerung an diese Erfahrung bei sich zu tragen, und von diesem Augebnlick an ist der Wolf bei jedem Gebet und jeder Zeremonie in seinem Bewusstsein. Und wenn derjenige dann einem Wolf begegnet, wird er mit ihm reden, überzeugt davon, dass er sein spiritueller Helfer ist.

hopi2 Sie gehen an Orte, die das Auftreten von Visionen fördert.  In Visionen sehen sie Dinge der Zukunft und lernen etwas über die Gegenwart. Sie erhalten Anleitungen für den Lebensweg, oftmals Informationen, die für ihr Volk wichtig ist.

In Schwitzhütten werden Visionen oftmals erweitert. Vor dem viertägigen Sonnentanz findet oftmals eine Vision Quest statt.  Sie gehen zu einem Hügel, bleiben dort vier Tage und Nächte, wo sie nichts tun als fasten und beten.  Sie bauen ihre Schwitzhütte und nehmen eine Reinigungszeremonie vor und danach werden sie vom Medizinmann und seinen Helfern an getrennte Orte gebracht, um ihre einsame Wache zu beginnen.

Es sind individuelle Fasten-Orte. Mit Blättern von Pyramidenpappeln werden lange Zweige aufrecht in den Boden gesteckt, um die vier Ecken zu markieren. Dann werden in Übereinstiummung den Farben der vier Kardinal-Richtungen des Sonnentanzes leuchtend bunte Banner an den Zweigen befestigt: Schwarz für den Westen, Rot für den Norden, Gelb für den Osten und Weiß für den Süden. Schnüre werden von Zweig zu Zweig gespannt. Daran hängen sie Tabak, Kräuter, Hautstückchen. Der Visionssuchende ist umzäunt. Eine Adlerfeder, frischen Salbei gehören auch dazu. Sieben Steine werden angeordnet. Sie stellt die Figur eines liegenden Mannes dar.

Der Westen repräsentiert die Freun. de und Menschen, die gegagnen sind. Der Norden ist die „rote Kraft“. Die  Rote Kraft ist das Blut. Es steht für alle Menschen, das Universum, alle Tiere. Die Rote Kraft ist das wichtigste Geschenk des Großen Geistes an alle Lebewesen. Verbluten wir, ist es aus mit uns. Die Farben stehen auch für die schwarze, rote, gelbe und weiße Rasse. Die Friedenspfeife ist für sie ihr „Jesus Christus“. Darum bezeichnen Indianer so viele Dinge als „meine Verwandten“.  Gelb ist auch ein Aufruf an alle Familien, sich zu vereinen und für den „Allmächtigen Gott“ tätig zu werden, ihr Leben miteiander teilen und alle Unterschiede beiseite zu räumen.
Weiß ist die Farbe der Reinigung. In ihren Gebeten schließen sie die weiße Menschen mit ein – alle Nicht-Indiander.

 

sioux 2Ein Baum wird für den Sonnentanz gefällt. Wann immer er abgesetzt wird, während des Tragens zum Platz des Sonnentanzes, wird Salbei unter ihn gelegt.  Der Baum wird in die Mitte des Mysterien-Kreises gebracht. Er wird mit geweihtem Süßgras gesegnet. Er dient als Symbol für viele Dinge, auch dafür dass der Baum vor ihren Augen den Atem aufgibt. Dies ist in ihren Augen eine Lektion. Viele Dinge sterben auf diese Weise. Für sie ist es der Wille Gottes und ein Ausdruck seiner Liebe.

Sie sagen heute: Viele Indianer und auch Nicht-Indianer sind wie vorhergesagt zu den alten Sitten zurückgekehrt. Immer mehr weiße Männer von heute tragen lange Haare und schauen sich das Gemälde von Jesus Christus an, doch bei vielen scheint der Kopf leer zu sein, das gleiche gilt für  ihre Herzen. Sie haben keine Religion, keinen Glauben an den Allmächtigen Gott, und sie brauchen dringend Hilfe.

 

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Quelle: T.Mails Gracias

 

Kräuter werden gesammelt. Sie sind für die Heilungszeremonien bestimmt, die während des Sonnentanzes durchgeführt werden. Es sind Kräuter, die ihnen in Visionen zugetragen werden. Bis zur Spitze wird in die Erde gegraben. Die Wurzel muss intakt aus dem Boden genommen werden. Wurzeln sind mitunter bis zu zwei Meter lang, zweimal so groß wie ein Fußball. Es soll alte Pflanzen geben, deren Wurzeln zweimal so lang wie ein Mann sind. Der obere Teil der Pflanze wird bei den Indianern wieder eingepflanzt.

Opfergaben werden um den  Baumstamm gebunden. Das kann Gras oder ein Weizenkorn in einem Beutelchen sein, wejemand lange krank war und darum betete, das Gras wieder mit seinen Füßen betreten zu können. Ihre Gebete wurden erhört und darum diese Opfergaben. Ein gelbes Bündelchen am Baum bedeutet Schwierigkeiten in der Familie gehabt, aber jetzt ist wieder alles gut. Es wurde bekannt, dass die Betroffenen um Gesundheit, Reinigung oder Wohlstand gebeten hatten.

In einer Schwitzhütte werden zwanzig glühendheiße Steine benutzt. Wasser wird über sie gegossen. Die Klappe der Hütte wird zweimal geöffnet. Dann folgen noch mehr Steine. Insgesamt wird die Hütte viermal geöffnet. Die Heilige Pfeife wird auch gereicht. Es wird gebetet.

 

 

 

Schwitzhütte

re.i. Bild: ein Beispiel einer Schwitzhütte bei den Maya

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Feuerstelle neben einer Schwitzhütte, Maya in Yucatan, Mexico

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Das Dach ist eine Schildkröte. Sie spielen in der Welt der Maya eine zentrale Rolle Die Feuerstelle ist gleich rechts neben der Schwitzhütte

Fortsetzung folgt. Dann geht es damit weiter: „Die Schwitzhütte und das Heilige Ritual der Reinigung“

 

Ich möchte jetzt selbst in eine „moderne“ Variante einer Schwitzhütte. Der Termin stand schon vor dieser Geschichte fest….morgen, morgen geht`s weiter…

 

 

 

 

 

 

 

Der Aufstieg der Hopi im Land der Maya

 

 

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Menschen lebten in Amerika schon seit mindestens zwanzigtausend, wenn nicht dreißigtausend Jahren. Vermutlich ist die Zeit noch viel, viel weiter zurückzulegen. Die reinste Null-Blutgruppe der Welt wurde unter Indianern gefunden. Wenn die Hopi die direkten Nachkommen jener Menschen sind, die vor  zwanzigtausend Jahren lebten, so dürften sie die älteste Menschen sein, die je diesen Kontinent besiedelte. Später ergaben sich allmähliche Einwanderungen über die Behringstraße. Sie ist die östliche Stelle Asiens und der westlichste Punkt Amerikas.
Die Hopi waren für Zehntausende von Jahren auf der Wanderung. Erst vor etwa 1500 Jahren ließen sie sich in Arizona nieder. Sie leben heute im Gebiet der drei Mesas zwischen den Flüssen Colorado, Little Colorado und Rio Grande.

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Die Meerenge zwischen Russland und Amerika, auch Behringstraße genannt.

Ethnologen behaupten, die Hopi seien 700 n. Chr. im Südwesten angekommen. Weitere Stammesgruppen seien die Azteken, die Yaqui und Tarahumara in Mexico gewesen. Diese Annahme ist weit entfernt von der Hopiüberlieferung.

Die Hopi sagen, sie seien nicht durch die „Hintertür“ im Norden, die Behringstraße, gekommen. Ihr „Ort des Aufstiegs“ habe sich  im Süden befunden , „irgendwo in Mittelamerika.“
Andere Wissenschaftler wollen Hinweise haben,  dass sie mongolischen Ursprungs sind. Jedes Hopikind wird mit einem „Mongolenfleck“ am unteren Ende des Rückgrats geboren. Und noch andere Ethnologen meinen, sie seien nicht über die Behringstraße eingewandert, ihre Religion stamme eher aus dem indisch-tibetischen Raum.

Was unzweifelhaft klar ist:

Meeresüberquerungen haben Jahrhunderte vor den Wikingern und Kolumbus stattgefunden.

Bereits im  5. Jahrhundert n. Chr. wird im chinesischen Werk Kuen von der Reise eines Priesters in ein fernes Land berichtet. Es wurde Fu-sang genannt. Dieser Bericht wird als genau beschriebene Reise durch Mexico und Yucatan ausgelegt. Es wird angenommen, dass die Reise im Jahr 323 n.Chr. stattfand.

Einige Forscher nehmen an, das jene beschriebenden Reisenden – die bärtigen, weißen Männer – die Götter der Maya, Tolteken und Azteken waren.

In einem Buch von John Ranking aus dem Jahr 1827 wird eine größere Zuwanderung von Mongolen nach Mexico in den Jahren 668 und 1175 n. Chr. erwähnt. Sie sollen aus dem Königreich Tollan stammen.

 

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Impressionen. Blick auf den  Baikalsee,  Quelle: Danke A. T.

Das Königreich befand sich in der Nähe des Baikalsees und des Flusses Tula. Das Gebiet war als Anahuac bekannt. (nah des Wassers). Sie waren über das Meer ausgewandert und gründeten in Mexico ein neues Tollan. Irgendwann wurde es ebenso Anahuac genannt, da es auch nahe am Wasser lag, nämlich an dem großen See, die heutige Stadt Mexico. Die Stadt Mexico wurde einst auf einem See erbaut. Sie bezeichneten ihr Volk selbst als Nahuatlaks und gaben an, dass sie aus Aztlàn gekommen seien.
Diese Annahmen stehen in Einklang mit den Mythen der Eingeborenen.
Nahuatl ist die Sprache der Azteken.

Im Land der Maya begannen die Wanderungen der Hopi

Das Popul Vuh, das Heilige Buch der Quichè Maya behauptet, die Vorfahren der Maya haben ihren Ursprung in den sieben Schoßhöhlen oder Schluchten. Sie verließen Tulan Pa Civan und überquerten das Meer auf Steinen, die in einer Reihe lagen  ähnlich der Trittsteine der Hopi. (im gestrigen Beitrag erwähnt).  Das Königreich wurde Tulan, Tollan oder auch Tula genannt. Auch bei den Azteken spielen das Königreich und die sieben Schoßhöhlen eine bedeutsame Rolle. Es gibt zahlreiche  Überlieferungen über ihre sieben Wanderungen aus den sieben Höhlen in Aztlàn.
Der Codex Vaticanus berichtet von den  früheren Vier Welten. Der Codex Telleriano-Remensis bietet eine Chronologie der sieben wandernden Klane der Azteken. Man fand Ruinen neunzig Kilometer von Mexico-City und weiß so, dass im Jahr 856 n.Chr. die Toltekenstadt Tula gegründet wurde. Dreihundert Jahre später wurde die Stadt von den Azteken zerstört.  Die Tolteken wichen nach Süden, in das Reich der Maya -Yucatan – aus, deren kulturelles Zentrum Chichen Itzà war. Hier wurden die Tolteken als die Itzàs bekannt und ihr bärtiger, weißer Gott Quetzacoatl, als Kukulcan. Hier war die Lebensmitte der neuen Vierten Welt. Hier, in diesem Teil Mittelamerikas,  entstanden während der ersten Jahrhunderte n. Chr. die großen präkolumbianischen Kulturen, die Tempel, die Pyramiden der Maya, Tolteken und Azteken.  Hier entstanden die Städte aus Stein, ihre Priesterherrschaft und die Kalender der Maya.  Hier war die „Stätte des Aufstiegs“, wo die Hopi ihre Wanderungen begannen, sagen die Hopi.

In vielerlei Hinsicht ähneln sich die Mythen und Überlieferungen der Hopis mit den Azteken. Ohne Zweifel gehörten sie einmal zu dem großen Kulturkreis, der sich nordwärts über die Region Chihuahua bis ins „Four Corner“-Gebiet der USA ausdehnte.  Symbole und Bildzeichen auf Maya-Stelen und Tempelwänden konnten und können ohne Mühe von Hopis im Sinn ihrer eigenen Wanderungslegenden erklärt werden.

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Die Hopi glauben, die  früheren Maya, Tolteken und Azteken waren abtrünnige Hopiklane, die es versäumt hatten, ihre Wanderungen zu vollenden. Sie blieben in Mittelamerika, um mächtige Städte zu bauen, die wieder zu Grunde gingen, weil sie nicht die ihnen vorgeschriebene religiöse Ordnung verwirklichten. Andere nehmen an, dass die Hopi eine kleine Minderheit waren, die  um 700 n. Chr. nach Norden in das „Four Corner“-Gebiet  des heutigen Nordamerikas abwanderten. Damals gehörte das Land noch zu Mexico. Sie gründeten kleine Dörfer und sie verliessen sie auch wieder. Zentralisation und Einheit widerstrebte ihnen.

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So lebten und leben Indianer in einer ihrer „Mesa“

 

Neu-Mexico war einst eine Provinz von Mexico.

1822 erreichte Mexico seine Unabhängigkeit. 1846 kam es zum Krieg zwischen der USA und Mexico. Die Amerikaner schickten Unterhändler nach Neu-Mexico. Am Ende zahlte die USA 15 Millionen Dollar an Mexico. Sie sprachen das Volk der Provinz von der Bindung an Mexico frei. Eine unblutige Eroberung der Gebiete Neu-Mexico, Utah, Arizona, Nevada und Kalifornien. So fanden sich die Hopi unter Rechtsprechnung der Amerikaner wieder.
Für die Hopi ist der Landbessitz etwas grundlegend Religiöses. Das Land wurde ihnen bei ihrem Aufstieg in die Vierte Welt versprochen. Es ist auf ihren heiligen Tafeln festgelegt. Die Hopi verstehen sich als eine unabhängige und souveräne Nation, die nie einen Vertrag mit einer Regierung der USA unterzeichnet hat.

 

hopiDoch Gold war in Kalifornien entdeckt worden. Die Menschen strömten plötzlich durch das Land der Indianer. Es folgten die Eisenbahnen. Und es folgte ihre planmäßige Ausrottung. Die „Kulturbringer der Erde säuberten die Wälder von diesen Kreaturen“ schrieb Benjamin Franklin. Schon 1641 begann die „Neue Niederlande“ für Indianerskalps Prämien auszusetzen.  Später dann kam es zu Zwangsumsiedlungen. Man nahm ihnen die Kinder weg und steckte sie in Schulen mit christlich-amerikanischer Erziehung. Ihre Tiere wurden gnadenlos abgeschlachtet, auch über Klippen gejagt, sodass sie keine andere Wahl mehr hatten, als  in den Tod zu springen. All das, um Indianern ihre Lebensgrundlage zu nehmen. Bekehrungsversuche von Mormonen, Mennoiten und Christen. Den Cherokees reichte man 1794 ein Stück Land, wenig später wurde es wieder konfisziert, der Vertrag für null und nichtig erklärt, weil man Gold in ihrem Land gefunden hatte.  Vielen Indianerstämmen erging es so. Den Hopis gab man Land, das ihnen schon längst gehörte. 1882 wurde das Hopi-Reservat errichtet.
Ihre Prophezeiung sagten diese voraus. Dort hieß es, sie werden gezwungen sein nach dem Willen eines neuen Herrschers zu leben. Sie sollten aber keinen Widerstand leisten und auf ihren verlorenen weißen Bruder Pahàna warten.
Nach den religiösen Hopi-Überlieferungen wird es sieben Welten geben  Wir leben jetzt in der vierten Welt – mit Drang in die 5. Dimension. Die drei vorangegangenen Welten wurden zerstört durch die Hab- und Machtgier der Menschen.

 

hopi10Die erste große Zeremonie der Hopi

Noch heute feiern die Hopi ihr jahrtausendalten religiösen Zeremonien. Mittlerweilen allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wollen sie nicht mehr heimlich fotografiert oder gefilmt werden.

Der Clan ist das Herz der Hopigesellschaft. Ein Clan setzt sich aus mehreren Familien zusammen. Die Zugehörigkeit richtet sich nach der Mutter. Name und Funktion der Menschen sind unwichtig, nur der Klan zählt. Jeder Clan hat seinen Schutzgeist, eine Gottheit. Der Leitsatz des Lebens der Hopi ist die Vereinigung im Heimatland, in der Mitte des Kosmos, wo sie den kosmischen Plan der Schöpfung festigen sollen.

Es gibt etwa 30 Clane und etwa 12 Zeremonialgesellschaften. Die Zeremonien dienen vor allem der Fruchtbarkeit und dem Regen. Sie werden in Kivas (halbunterirdisch gelegene Räume) abgehalten. Etwa 7000 Hopis gibt es heute noch.

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Der Weg des Lebens entfaltet sich bei den Hopis im Kreis der neun großen Zeremonien, die die kosmischen Lebensgesetze darstellen.
Die Sternbilder Wuchwuchim, Soyal, Pwamu, Lakon und  Owaqlt bestimmen ihren zeitlichen Ablauf.

Für die Hopi ist alles lebendig. Der Maiskolben, die sprechenden Steine, das atmende Gebirge.  Geistwesen gaben ihnen Gestalt und Leben.
Es ist unvorstellbar, dass eine Zeremonie ohne die Maismutter abgehalten wird. Maismehl bezeichnet ihren Lebensweg. Tänzer werden zur Begrüßung mit Maismehl bestäubt. Maismehl dient zur Opfergabe. Körner, Stengel, Blätter, Mehl und Pollen vom Mais werden rituell genutzt.  Mais ist Lebensbrot. Mais ist gleichbedeutend mit der Mutter.

Die Zeremonie Wùwuchim findet im November, im Kelmúya, dem Initianden- oder Sperbermond statt, wenn die Tage kurz werden und die Erde kalt und leblos ruht. Der Zeitpunkt wird durch Mondbeobachtungen festgestellt. Sie ist die erste der drei großen Winterzeremonien. Wu= keimen und chim= offen.  Es ist ein rituelles Erflehen der Keimung aller Lebensformen, der Erde, der Pflanzen, Tiere und Menschen, in der ersten Morgendämmerung der Schöpfung.  Die Zeremonie dauerte sechszehn Tage.

Sie ist  Teil der ersten großen Zeremonie.

Es folgt die  Zeremonie des neuen Feuers
Erdklumpen mit vier Stäben, die Schilfhalme symbolisieren, mit deren Hilfe die Menschen aus der Unterwelt emporsteigen. In der Mitte steckt ein längerer Stab: Vermöge der Mensch in die nächste Welt aufzusteigen. Verschiedener Sand für die Hauptrichtungen: gelb für den Westen, blau für den Süden, rot für den Osten und weiß für den Norden. Ein Kolben von Mais, ein Altar mit Symbolen der vier Welten, Symbolen der Urelemente Feuer, Wasser, Erde und Luft, die von Adlerdaunen dargestellt werden. Zwei Hirschstangen, die das Symbol der Bundesgottheit Alòsaka sind, der es erlaubt ist, sich in Träumen und Gesichtern zu offenbaren. In der Mitte ein tiponi, eine Figur, die jeden Tag mit Maismehl geweiht wird.  Federn von bunten Vögeln. Auf dem Altar steht  auch eine Tonglocke. In der Schöpfungsmythologie der Hopis sitzen die Zwillinge  an den entgegengesetzten Polen der Erde. Wenn etwas nicht auf diesem Planeten in Ordnung ist, warnen sie, indem sie Schwingungen entlang der Ache zu allen Erdzentren senden. Die Tonglocke empfängt diese Schwingungen und lässt sie widerhallen. Sechs Flöten liegen ebenso vor dem Altar. Die Musik der Flöten soll den Jahreszyklus aufrechterhalten. Gesänge helfen der Sonne.

Die Teilnehmenden tragen ihre mongkos. Es ist das höchste Symbol der geistigen Macht. Ein Stück Holz, das die Vollendung ihrer jahrhundertelangen Wanderungen bezeugt. Es ist für die Hopi das „Gesetz der Gesetze“. Ihre Geschichte über die Entstehung der Vier Welten ist  nicht nur ein Schöpfungsmythos gewesen , sondern für sie damals der göttliche Auftrag, sich auf Wanderung zu begeben.

Feuer stellt die kosmische Kraft dar. Mit dem Feuer beginnt das Leben. Mit dem Feuer begann das Leben auf der Ersten Welt.
Kokostawis – Feuer machen.  Mit heimischer Baumwolle wird das rituelle Feuer entzündet und mit Kohle in Gang gehalten. Es werden währenddessen Gebete gesprochen. Das Feuer der Saat und der Pflanzen wird entfacht. Nach Beendigung des Rituals werden die Wege für die eigentliche Zeremonie verschlossen. Mit Strichen aus Maismehl werden Dörfer  gegen jede böse Macht versiegelt. Speisen für die Geister werden von den Familien, die im Osten wohnen.vorbereitet.  Sie verlassen ihre Häuser für die Nacht. Nur ein schmaler Pfad bleibt offen. Man erwartet die Geisterwelt. Ein Geisterwächter wird aufgestellt. Er überprüft alle, die eintreten wollen. Für sie sind sichtbare und hörbare Erscheinungen von Geistwesen gewöhnliche Erlebnisse.(Das erinnert sehr an die Zeremonien in Mexico, an die „Catrinas“, an jenem Tag werden die Wohnungen für die verstorbenen Seelen entsprechend hergerichtet, Essen zubereitet und ihnen hingestellt. Auch sie verlassen ihre Wohnungen, in Erwartung jener Seelen. )

Das Hauptritual ist zu heilig und darum geheim. Es wird die Nacht der Haarwäsche genannt.

In Dreierreihen stellen sich Männer um eine Feuergrube. Ein tiefes Summen und eigenartiges Hauchen des Atems, das wie die Winde aus dem Weltraum klingt, sind die einzigen Töne, die sie von sich geben. Ein weiß gekleidete Gestalt kommt hinzu. Sie trägt einen großen weißen Stern und spricht: „Ich bin der Anfang und das Ende“. Sie wird lauter und bewegt sich und dann wird die Steinplatte über die Feuergrube geworfen. Priester, Sterngeister, Initianden und Paten werfen ihre Sterne und Kleider weg. Völlig nackt und im wilden Durcheinander springen sie alle zur Leiter, um hinauszukommen,  in der Symbolik: bevor die „Welt zerstört wird“. Aus dem Kiva ( eine heiliger Raum, eine Grube ) herausgeklettert, werden sie mit Wasser übergossen. Symbolisch wird alles Böse abgewaschen. Nackt, wie die Kinder, die gerade geboren sind. Ihre Haare werden gewaschen. In neun aufeinanderfolgenden Schalen mit Yuccalauge. Die neun Schalen stellen die sieben Welten darf.Eine weitere Schale für Sòtuknang, der half die Welten zu schaffen und für Taiowa, der über alles herrscht. Die Eingeweihten gehen anschließend auf eine Pilgerreise zur Salzhöhle in den Grand Canyon, damit sie die Flügel ihres Geistes zum ersten Mal prüfen können.

In den Jahren, in denen es keine Initiationen gibt, wird mehr Nachdruck auf das anhaltendes Fasten , Gebete,  Versenkung und rituelles Singen gelegt. Sie  gehören zu allen Zeremonien. Die Sterne und ihre Stellung spielen eine große Rolle Sie geleiten die Führer in ihren Ritualen. Die sieben Plejaden symbolisieren die sieben Welten.

Am fünfzehnten Tag tauchen sie zum ersten Mal wieder aus der Zurückgezogenheit auf, um einen „Rundgang um das Dorf “ zu machen und zwar in der richtigen Himmelsrichtung. Sie führt zu den Heiligtümern Arizonas und jenseits der Grenzen. Dabei besuchen sie auch mächtige Stätte in der jenseitigen Welt, im Westen, im Süden, im Osten und Norden. An allen Stätten antworten wohltätige Geister mit Segnungen, die sich nicht nur auf Hopi beschränken, sondern auf alle Menschen der Erde.

Trommeln, Gesang,  Flöten für die Gottheit Taiowa. Vier Gruppen umkreisen singend und tanzend das Dorf. Viermal, wobei die Kreise immer enger werden. Ihr Umlauf entspricht der Erddrehung, ist also gegen den Uhrzeigersinn gerichtet. In der Zeit, wenn es dunkel wird, werden die Botschaften gebracht.

plejaden2Ihre Felder liegen nicht am Wasser.  Die Hopis sind davon überzeugt, nur durch ihren Glauben werden ihre Felder bewässert. Durch ihre Gebete kommen die Regenfälle aus den Wolken. Es gibt sieben Lieder. Sie müssen darauf achten, dass sie gesungen sind, bevor die sieben Sterne, Chööchökam, die harmonischen Sterne, die zusammenhalten, verschwinden.

Wenn das Erntelied beendet ist, hat sich der Orion-Gürtel auf den Kopf gedreht, dann folgt bald ein großer Stern, der Stern vor dem Licht. Das Ritual muss beendet sein, bevor der Älteste den großen Stern erscheinen sieht. Maismehl wirderneut  für ihren eigenen Lebensweg gestreut. Im Südosten erscheint ein anderer Stern Es ist Ponòchona, der den Bauch aussaugt. Es ist der Stern, der über das Tierreich wacht.

Wird eine Zeremonie von einem der Bünde nicht richtig durchgeführt, erscheint auf der linken Seite der aufgehenden Sonne ein Regenbogen. Er zeigt an, dass einer der Beteiligten von schlimmen Gedanken beeinflusst war.  Werden die Rituale richtig durchgeführt, erscheint beim Sonnenuntergang auf beiden Seiten ein Regenbogen. Darüber wissen die Hopi, wie erfolgreich die Ernte im nächsten Jahr sein wird.

Die Zeremonie endet mit einem öffentlichen Tanz. Langsam in tiefen Tönen singend, leise stampfen die Füße. Alle Tänzer tanzen zum Takt der Trommeln. Zwei Männer halten nicht Takt, die Zweihörner, sie halten sich an den kosmischen Pulsschalg, der nicht von Ort und Zeit abhängt. Anschließend schütten die Frauen Wasser über die Männer. Sie verspotten dabei die Männer und werden selbst verspottet. Sie rempeln sich an. Die erste große Zeremonie schließt im Jahreskreis.. Das schöpferische Feuer ist entzündet und der Aufstieg aus der Unterwelt dargestellt worden. Auf rituelle Weise wurde gebetet und so der Verlauf der Entwicklung angelegt.

Die aktuelle Situation der Hopis, keine Mythen, Legenden, sondern bittere Realität:

Der Entzug riesiger Wassermengen unter Black Mesa zerstört das Gleichgewicht ihrer Region. Der Grundwasserspiegel ist gesunken. Es sind schon natürliche Wasserquellen ausgetrocknet. Die jahrtausende alte Pflanzkultur ist vom Untergang bedroht. Die traditionellen Hopi und Diné (Navajo) protestieren gegen die Ausbeutung und Zerstörung ihres heiligen Landes. Sie protestieren gegen die geplanten Zwangsumsiedelungen von tausenden von Diné-Familien nach dem Landstreit zwischen den Stammesräten der Navajo und Hopi. Rücksichtslos wird Kohle abgebaut. Kraftwerke, Abräumbagger, Kraftwerke.  Ölunternehmen bohren Tiefbrunnen in ihren heiligen Räumen, um Kohle für das Kraftwerk zu pumpen. Die Entdeckung von Bodenschätzen in ihrem Reservat führte dazu, dass ihr Heiliger Aschehügel ohne Wissen und Erlaubnis abgetragen wurde.  Der Konflikt mit den Navajos ist bis heute nicht gelöst. Die Gewinner waren die Kohlminenbesitzer.

 

Einherzig oder Zweiherzig?

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Auch die Hopi sollen im Besitz einer uralten Vorhersage über den Lauf der Dinge sein, die im Prophecy Rock festgehalten ist. Dieser Berg ist für Nicht-Hopi tabu. Das Land der Hopi ist eine trockene Hochlandebene. Dennoch gelingt es ihnen sehr viele landwirtschaftliche Produkte, vor allem Mais, anzubauen, liegen zwölf autonome Dörfer  auf einer Fläche von 56 Kilometer am südwestlichen Rand, den Ausläufern des Black Mesas.
Zwei Stunden östliche vom Grand Canyo in Arizonas Norden. Dort bewohnen die Hopi ihre typischen terrassierten Bauten aus Stein und Lehmziegel. 34 Clans, die mit Bedacht ein bescheidenes Dasein pflegen. Es gibt heute zwischen 8.000 bis 12.000 Hopi, wovon etwa 7.000 innerhalb von Reservaten leben.

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Quelle: wikipedia

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Melonen und Mais. Sie entwickelten spezielle Farmtechniken, um in dieser trockenen Gegend Ernten zu erwirtschaften. Quelle: NCHGC

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Für 2000 Jahre lebten die Hopi in de Region „Vier Ecken“ , wo sich Arizona, New Mexico, Utah and Colorado treffen. Foto:NCHGC

Màsaw ist der Hüter der vierten Welt. Mit Màsaw schlossen sie einen heiligen Pakt, in dieser Welt als bescheidene und friedfertige Bauern zu leben.

Im Artikel wird beschrieben, wie vielfältig und vernetzt sich die Gesellschaft der Hopi gestaltet. Viele Linien verliefen nicht vertikal, sondern diagonal: Politische Macht geht vom Onkel auf den Neffen über, Tanten und Onkel sind für die Disziplinierung von Kindern verantwortlich, die spirituelle Erziehung obliegt den Paten.

Uralte Symbole der Hopi – Maispflanzen, Regenwolken, Blitze und Wellen, Schildkröten, Schlangen haben  Bedeutung. Die Maispflanze etwa symbolisiert Wohlstand, auch wenn damit nicht unbedingt Geld gemeint ist. Spiralen unterschiedlicher Größen, deren sorgfältige Anordnung unter Felsspalten und Zinnen den Lichteinfall zur Anzeige der Sonnenwenden und der Tag- und Nachtgleichen nutzt. Es sind wichtige Kalender für eine Gesellschaft, die den Einklang der Menschen mit der Natur als ein hohes Gut versteht und von der Landwirtschaft lebt.

Underneath your feet lies enormous wealth. Guard it.
Do not fall sleep, for if you do, it will be pulled out.
Do not use it until the right time to do it, in the right way,
and only use it for the right purposes”.
~Instructions from Hopi Ancestors.

Die Prophezeiungen der Hopi

[…]“Dann wird Ruhe sein. Dann wird sie ein drittes Mal aufsteigen. Unsere Prophezeiungen sagen aus, das dritte Ereignis wird abhängen vom roten Symbol, die vier Kräfte der Natur in Bewegung setzen wird. Die Welt wird erschüttert und sie wird rot werden. Der Tag der Reinigung wird kommen. Demütige Menschen werden auf der Suche nach einer neuen Welt fliehen[…]“

Diese Prophezeiung hat sich bereits erfüllt. Die Hopi sagten den ersten Weltkrieg und auch den Zweiten Weltkrieg voraus.

Die Genauigkeit ihrer Voraussagen versetzen einen ins Staunen.

Sie sahen die Entwicklung „eines Kürbises der Asche“ voraus. Sie sprachen über die tödliche Gefahr des „Kürbises der Asche“. Sie wollten mit der Regierung sprechen. Sie schrieben dem amerikanischen Präsidenten. Nur damals hörte ihnen niemand zu. (Atombombe)

Sie sahen das „Haus aus Quarz“ an der Ostküste der Schildkröten-Insel (Amerika). Alle Völker würden zu diesem Haus kommen. (das Haus der Vereinten Nationen). Sie gingen auch dorthin, erhielten aber keinen Zutritt.Sie wollten die Nationen der Erde ansprechen, weil die Prophezeiungen zeigten, dass die Zerrissenheit der Menschheit ein großer Fehler ist.

Sie sahen die spanischen Eroberer zu ihnen kommen. Sie erreichten das Land in Rüstungen, die wie Schildkröten aussahen. Die Hopi begrüßten die Spanier. Aber die Spanier reagierten nicht genau so. Sie gaben den Hopi wertlosen Schmuck. Unter den Indianern erzählte man, einige Brüder und Schwestern hätten die Bedeutung des Händedrucks vergessen. Die Ältesten deuteten dies als Vorzeichen harter Zeiten. Jeder auf Erden würde bald unter diesem Vergessen leiden.

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Sie sahen die „schwarzen Farbbänder“ oder die “ Flüsse aus Stein, die Bilder in der Sonne machen“, die sich über das Land ausdehnen werden. (Straßen, Autobahnen). Sie sahen „Käfer, die sich auf dem Land verschieben“. (Autos) . Sie sahen Käfer, die den Boden verlassen und in die Luft gehoben werden. Sie würden den Himmel erobern. Sie würden überall sein. (Flugzeuge)
Sie sahen die Eisenbahnen voraus. „Das Land wird durchzogen von Schlangen aus Eisen.“
Sie sahen, dass sich „die See schwarz färbt und viele lebende Wesen darum sterben.“ (Ölverschmutzung)

Wenn die menschliche Familie nach der ersten Erschütterung in Frieden zusammen käme, gäbe es keine Krise mehr. Wenn nicht, wäre es der Beginn der zweiten Erschütterung. Die Krise könne jederzeit gestoppt werden, wenn alle Menschen zum Pfad des Inneren zurückkehren.

Ihre Prophezeiung sagt auch, dass Menschen aus dem Osten kommen. Die Indianer würden diese und andere Neuankömmlinge anderer Rassen unterrichten, dass alles Leben heilig ist. Aber wenn nicht alle dieser Überzeugung wären, würde der Große Geist die Erde mit seiner Hand ergreifen und erschüttern.

Auch die Hopi sprechen wie die Maya von der Morgendämmerung einer fünften Welt. Pahana wird wiederkehren.
Er wird die Saat seiner Weisheit in unsere Herzen einpflanzen. Gerade jetzt würde die Saat eingepflanzt werden. Sie werden den Weg ebnen zum Eintritt in die fünfte Welt.

 

Wenn wir richtig gestimmt sind, wird das Leben magisch.

Don Alejandro, Maya-Ältester, betonte, dass ihre Weissagungen niemals dazu da sind, damit sie eintreten, sondern als Wegweiser zur Veränderung verstanden werden müssen. „Jede Weissagung, die eingetreten ist, ist eine Weissagung, die fehlgeschlagen hat[…]“

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Hopi Haus. Foto: J.Hinkley


Die indianische Tradition der Prophezeiung hat viele Bezüge und Quellen. Weit bekannt sind die Hopi-Prophezeiungen, die auf Steintafeln geschrieben wurden. Sie sind 10000 Jahre oder noch älter und werden seither von den Hopi bewahrt. Es gibt auch eine Zeichnung auf einem großen Sandsteinfelsen bei dem Dorf Oraibi, die “The Hopi-Life Plan” genannt wird.

Die Tafeln und die Zeichnung enthalten Anweisungen für ein friedliches Miteinander aller und Warnungen, wenn die Menschheit den Pfad des Friedens verläßt. Die Lehren besagen, dass zu Beginn dieser Weltschleife der Große Geist jeder der vier menschlichen Rassen zwei Tafeln mit Anweisungen darüber gab, wie man in Harmonie mit dem Großen Geist lebt und was geschieht, wenn diese verletzt wird. Zwei Tafeln sind für die roten Menschen bei den Hopi. Zwei Tafeln für die schwarzen Menschen sind sicher in Kenia aufbewahrt. Die zwei Tafeln der gelben Menschen sind in Tibet. Und die zwei, die den weißen Menschen gegeben wurden, sind in der Schweiz.

Jeder Rasse wurde auch eine Verantwortlichkeit, ein Schutz einer spezifischen Gabe übertragen, die sie zu meistern hat, um sie danach mit jedem anderen zu teilen und um die eigene Ausrichtung des allgemeinen Großen Gesetzes für die Dauer dieser Weltschleife zu ermöglichen.

Die roten Menschen sollen die Erde bewahren. Sie sollten die Geheimnisse der Erde lernen bezüglich der Nahrung und Heilmethoden.
Die gelben Menschen wurden mit dem Schutz der Luft und des Windes gesegnet. Sie sind beauftragt den Himmel und den Atem zu verstehen und zu erforschen, wie man dieses Wissen für Gesundheit und spirituelles Wachstum umsetzt.
Den schwarzen Menschen wurde die Verantwortung für das Element Wasser gegeben, das als das bescheidenste gilt und das stärkste. Sie sollen die Geheimnisse des Wassers erlernen und der Menschheit weitergeben.
Den weißen Menschen wurde der Schutz des Feuers übergeben. Sie sollen das Feuer sichern. Der Funken des Feuers des Weißen Mannes ist die Technologie. Feuer bewegt. Feuer katalysiert. Feuer erleichtert Transformation.
Dann wurde jede Rasse in eine andere Himmelsrichtung gesandt, nördlich, südwärts, nach Osten und nach Westen. Jede Gruppe mit ihren besonderen Gaben, die sie für die Welt entwickeln sollten. Ihre Gaben sollten sie in Übereinstimmung mit dem höheren Gesetz umsetzen.

Allen wurde aufgetragen, diese Tafeln nie zu vernachlässigen oder zu vergessen. Sollten sie es vergessen, gäbe es nicht nur harte Zeiten, sondern das Leben der Erde selbst wäre in Gefahr.

Die Hopi-Prophezeiungen sagten, viele der Völker würden nicht den ursprünglichen Anweisungen folgen. Alles Leben sei heilig und Teil des eines Pfades. Darum erklärten sie, der Große Geist erschüttere die Erde dreimal.
In drei Epochen, wenn zu viele Menschen in Habsucht, Eigennutz und in Trennung vom Inneren verfielen. Jeder der Erschütterungen diene dazu, unsere Aufmerksamkeit zu wecken, um den eingeschlagenen Weg zu ändern und sich neue auszurichten, um alles Leben zu ehren und zu lieben.

Die Hopi sagten eine Zeit der Reinigung voraus. Eine Gelegenheit, damit jeder Mensch zum Pfad des Herzens zurückfindet, um das neue Zeitalter zu erschaffen, bevor es kein Zurück mehr gibt. In dieser Zeit leben wir jetzt.
Sie sagten auch noch manches weniger Schönes.

Wir sollen ihnen zuhören. Die Zeichen haben sich über viele Jahre erfüllt und nur wenige sind geblieben.
Für die Übergangszeit:

Es wird Ereignisse der Reinigung geben.
Es wird Erdbeben und Überflutungen geben, die große Katastrophen verursachen.
Es gibt Änderungen in den Jahreszeiten und beim Wetter.

Es sind Warnungen. Warnungen zeigen den Beginn einer möglichen Zukunft an. Die Erde ist ein geistreiches lebendiges Wesen. Bevor irgendwelche großen Veränderungen mit Mutter Erde erfolgen, hat sie die Menschen gewarnt. Ihr seht große Veränderungen hier.

Dan Katchongva, Hopi vom Sonnen-Stamm lebte von 1872 bis 1972. Er wollte, das seine Botschaft in die Welt getragen wird. Dorthin, wo „verständnisvolle Menschen diese Worte der Weisheit überdenken können. Das will ich.“ Er sagte 1970 in einem Gespräch: „Menschen werden die guten Dinge des Lebens verderben, werden dasselbe Leben leben, vor dem wir in die Unterwelt flohen. […]Die meisten von uns werden in Verwirrung verloren sein. Als Beweis, daß etwas außergewöhnliches mit den meisten Menschen geschieht, werden sogar ihre Führer verwirrt sein. Es wird schwierig zu entscheiden sein, wem zu folgen ist. Die, die mit der Kenntnis der heiligen Vorschriften beschenkt sind, werden dann sehr vorsichtig leben. Doch sie werden sich erinnern, und sie werden den Glauben an diese Anweisungen haben, und es wird das Schicksal der Welt auf ihren Schultern ruhen. […]“

Dan Katchongva sagte aber auch:
„Das Kranke auf der Erde wird geheilt. Mutter Erde wird wieder blühen und alle Menschen werden für eine lange Zeit in Frieden und Einklang vereint sein. Doch wenn dies nicht verwirklicht wird, wird die überlieferte Hopi-Kennung während der Bedrängnis von Bahanna verschwinden. Durch den Einfluß des weißen Mannes, seiner Glaubensrichtungen und dem Verschwinden von heiligem Land werden die Hopi verloren sein. Das ist das allumfassende Vorhaben, gesprochen durch den großen Geist seit dem Anfang der Zeit.

Der Schriftsteller Tom Brown hat Studenten über den gegenwärtigen Stand der 104 Weissagungen von Stalking Wolf (»Großvater«) erzählt. Bis heute sind 99 davon wahr geworden.
„Wie werde ich diese Warnungen und Zeichen erkennen?“ fragte Tom.
Großvater fuhr fort: »Sie werden unverkennbar sein für dich und für diejenigen, die auf den Geist der Erde hören, doch die, die in Fleisch leben und nur Fleisch kennen, erkennen und verstehen es nicht. Wenn diese Zeichen, diese Warnungen und Vorhersagen offenkundig sind, dann wirst du die Dringlichkeít von dem was ich spreche, verstehen. Dann wirst du verstehen, daß die Menschen nicht nur arbeiten müssen für ihr eigenes geistliches Erwachen, sondern daß dieses Erwachen in das Bewußtsein der Neuzeitmenschen zu bringen ist.“ 

„Das ist die mögliche Zukunft, wenn die Menschen nicht zur Erde zurückkehren und anfangen, die Gesetze des Schöpfers und der Schöpfung einzuhalten“, sagte Stalking Wolf.
(Auszug aus einer Prophezeiung aus dem Jahr 1920.)
Wir sind alle Bewahrer des Lebens. Das Gleichgewicht der Natur ist abhängig von unserem Tun. Und eines sollte uns klar sein,  die Welt wird das sein, was wir aus ihr machen. Alle Menschen stehen miteinander und mit allem in Verbindung. Daran dürfte doch wohl kein Zweifel mehr bestehen.

„Einherzig“ oder „Zweiherzig“?
Wir müssen uns zwischen zwei Wegen entscheiden.

Wer mehr über die Prophezeiungen der Hopi erfahren möchte: es gibt eine Reihe von Videos hierzu auf YouTube.

 
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martinakunze

Quelle: David Bearclaw Abrams, Ältester, Medizinman und Sonnentänzer, sprach mit  Carol Mann
Die Hopi-Prophezeiungen: Eine letzte Chance
geschrieben für den “Jackson Hole Guide” von Carol Mann, 2002
übersetzt von Knut Gierdahl

http://enominepatris.com
Frankfurter Rundschau,“Die Weisen in der Wüste“, 04.12.2012
http://grandcanyonhistory.clas.asu.edu/sites_adjacentlands_hopireservation.html
http://www.legendsofamerica.com/na-hopi.html

Es ist jetzt die Zeit umzukehren

maya-kalender

Die Hopi-Indianer sprechen in ihren Prophezeiungen von
„Einherzigen“ und „Zweiherzigen“.

Und auch die Maya weisen darauf hin, dass jeder Mensch sich unbewusst zwischen zwei Wegen entscheiden muss. Zwischen dem Weg des kollektiven Verstehens und der Toleranz oder dem Weg der Angst und Zerstörung. Der Weg der Hopi wird zwischen Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Kooperation oder Materialismus, Gier und Korruption entschieden. Der zweiherzige Mensch ist für sie ein Mensch, der nur den Gesetzen des Materialismus und der Technologie folgt. Für die Hopi`s bedeutet Frieden eine Welt, die im Gleichgewicht ist. Ist sie das nicht, wird sich die Natur, die „große Reglerin“ rächen.
Diese Zweiteilung nehmen die Hopi`s nicht willkürlich vor. Sie sagen, diese Information haben sie vom Schöpfer selbst bekommen. Die Trennung zwischen diesen beiden Gruppen wird am Ende des „Zeitalters“ vorgenommen.
Taiowa ist der Name des Schöpfer bei den Hopi`s.

Und entsprechend sind sie wachsam gegenüber den „Zweiherzigen“, die von Gier und Korruption beherrscht werden, egal aus welcher „Rasse“ oder welchem Volk. Ganz besonders jenen, die gezielt zusammenarbeiten für die „Weltherrschaft der Dunklen Kraft“.

Auch für die Maya ist Harmonie das A und O.  Ihre Kalender sind vollendet proportionierte Zahlensysteme, die der Aufzeichnung der Harmonien von Raum, Zeit, des Seins und der menschlichen Erfahrung in Resonanz, ihren Qualitäten zu Hunab Ku dienen und sie widerspiegeln. Sie glauben, es ist möglich, in spiritueller Harmonie mit der Natur und allem Lebendigem zu leben, wenn man sich nach dem Tzolk`in ausrichtet.  (synchronicity)

Diese Zeit des Durcheinanders, in der viele Menschen beschliessen, irgend einen Pfad zu gehen, heißt  die „Zeit der Reinigung“ (Läuterung).

In der ersten Prophezeiung von Dos Mundos, wird die Zeit von 1999 bis 2019  als die „Zeit ohne Zeit“ bezeichnet. Es ist jene Übergangszeit, in der sich das alte und das neue Zeitalter überlappen. Erst nach 2022 kann man wohl wirklich vom Beginn des neuen Zeitalters sprechen.

Die Maya sagen uns:

Es existiert keine Achtung mehr füreinander.
Sie beobachten die Kultur der Europäer.
Eure Kinder dürfen nicht mehr einzigartig sein. Überall lernen sie, dass sie nichts mitzuteilen hätten.
Eure Frauen dürfen ihre schöpferischen Kräfte nicht mehr anwenden. Sie werden in Kunststoffkleidung gezwungen, sodass ihre Poren nicht mehr atmen können. Sie müssen aus wertloser Nahrung das Essen zubereiten, statt lebendiger Hitze des Feuers verwenden sie Strahlen, die zerstörerisch sind.
Eure alten Leute haben keine Bedeutung mehr. Sobald sie aufhören zu arbeiten, fragt niemand mehr nach ihrer Weisheit.
Eure kranken Menschen werden durch die erbarmungslosen Räder der Medizin geschickt, denn Krankheit ist bei euch etwas, das es zu bekämpfen gilt.
All das geschieht deshalb, weil eure Gesellschaft auf der zerstörerischen Grundlage der Gier nach immer mehr und immer besserem aufgebaut ist. Dafür gebt ihr euer Leben – ihr arbeitet bis ihr tot umfallt.

Die Maya fühlen sich  mit den „Einherzigen“ aus allen Kulturen innig verbunden, egal ob weiß, Moslem, Indianer.  Das Ziel ist für sie nicht die eigene Dominanz, sondern das Erwachen der Menschheit.

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„Steht auf. Wacht auf. Nicht eine noch zwei Gruppen werden zurückgelassen, gemeinsam werden wir uns wieder sehen an dem Ort, wo wir alle herkommen.
Don Alejandro spricht vom „spirituellen Erwachen“. Das Leben handelt nicht nur „vom Essen.“ Die „Schlafenden“ meint er damit. Sie sehen die Zukunft nicht. Reicht die Botschaft weiter zum Nächsten, damit wir Frieden finden können. Dafür braucht man kein Geld. Lasst uns zusammen gehen.“
Der Oberste Maya-Älteste des Ältestenrates Don Alejandro, Wandering Wolf

Don Alejandro im Jahr 2010 in Budapest:

„Unsere Großältesten kommen nicht physisch zurück, aber es sind ihre Lehren, die zurück kommen und wachsen werden in uns selbst. Alles was sie uns zurück gelassen haben an vielen Stelen, das ist das Wissen, das  zurück kehrt. Wenn ihr auf die Worte, die ich sage, hört und achtet,  wenn ihr diesen Worten lauscht, dann ist es, als ob ihr auf sie schaut und noch einmal, es sind nicht meine Worte, sondern die Worte unserer Ahnen […]

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Don Alejandro gehört zur ethnischen Gruppe der Maya-Quichè, Guatemala.Es bedeutet süßer Baum.
Seine Frau Elisabeth Araujo übersetzt für den Maya-Priester ins Englische. Pensylvianna, Nordamerika

Zur Welt und zum Frieden:
In allen seinen Reden, weist Don Alejandro  darauf hin, dass es nicht seine Worte sind, sondern die seiner Ahnen.

Wir werden uns eines Tages daran erinnern, dass wir alle EINS sind, dass wir Kinder der Sonne sind.
Wir sind eine Familie. Wir sind Mensch.
Wir haben ein Zuhause: diese Erde.

Die Frauen werden die Mütter der Gesetze werden. Die Zeit ist gekommen. Die Frauen sind die besten Lehrer. Sie sind die besten Gesetzgeber. Und sie werden die beste Regierung sein.



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„Bringing life messages is the most sacred thing that exists.“.

 

Die Hoffnung auf Leben  in der Zukunft

Sie seien nicht gekommen, um uns Angst zu machen, sondern Hoffnung.
Die Mutter Erde trägt Blut in sich, wie wir auch.
Wir haben eine runde Erde. Der Westen lebt im Zentrum. Wir sind umgeben von Sternen, Vulkanen, Flüssen, dem Ozean, und die Menschen im Westen sagen, wir haben das Recht, alles zu nutzen. Wir müssen das tun.  Wir brauchen das.
Die indigene Welt denkt nicht so.
Wir sind im Zentrum und wir haben die Sterne, Vulkane, Flüsse und die Ozeane.
Wir leben unter dem Gesetz von Mutter Erde. Wir sind nicht hier um zu zerstören. Wir verletzten die Mutter Erde nicht. Es nimmt uns das Leben.
Die indigene Welt denkt an morgen für die Kinder, und die Kinder ihrer Kinder und deren Kindeskinder.

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Die Meere sind vergiftet. Die Nahrung ebenso. Die Fische  so gut wie ausgestorben. Die Luft ist belastet.

Wache auf. Sieh über dir, was dort geschrieben steht. Jeder von uns, ist mit einem Schicksal gekommen. Alle Flüsse fließen in eine Richtung, die zum Ozean hin. Wir müssen alle in eine Richtung gehen, Weiße, Schwarze, Reiche, Arme, Indigene, Nicht-Indigene.  Ich bin nicht mehr wert als du. Wir fühlen denselben Schmerz. Wir fühlen dieselbe Einsamkeit.
Das ist eine schöne Pflanze. Sie ist nicht gut für mich. Aber sie ist gut für das Tier meines Bruders.

„Let the morning come, let the dawn come for the nation to find peace and be happy.
Stand up, everyone.“

Niemand soll zurückbleiben. Wir reden nicht nur für Indigene. Wir reden für alle Menschen. Wir sind Blumen dieser Erde. Wir blühen in verschiedenen Farben, verschiedenen Größen und wir duften verschieden.
Wir sind jene von gestern, von heute und wir werden jene von morgen sein. Es ist jetzt die Zeit umzukehren.

Jeder von uns hat eine Mission zu erfüllen. Wir können Euch nicht sagen, lernt von uns. Wir können nicht die Einzigen sein, die sprechen. Jeder muss sprechen. Wir sind nur ein Finger an einer Hand von fünf.
Diese 5. Zeit der Sonne hat keine Zeit mehr. Die Erde ist vergiftet. Wir müssen mit der ganzen Welt sprechen.

Das Geld hat keinen Wert mehr, wenn das Wasser und die Nahrungsmittel vergiftet sind.
Wir können Luft nicht kaufen. Wir können Wasser nicht kaufen. Wir können die Sonne nicht kaufen.
Kinder vergesst nicht eure Erinnerungen. Wir haben Euch gute Ratschläge und gute Gründe überreicht.

Für deine Kinder und für ihre Kinder und Kindeskinder:  Wir kommen von den Sternen. Wir gehen jetzt zurück. Diese Worte sind in uns und in jeder Sprache von uns. Es ist nicht mehr viel Zeit.  Die Sonne wird verschwinden. Es wird große Veränderungen geben, auch wenn wir sie nicht wollen. Wenn die Elektriziät ausfällt, bleiben die Menschen in den hohen Gebäuden in ihrem 30. und 40. Stock stecken. Dann wird das Ego des Menschen enden.

don alejandro5Selbst wenn du unter einem Stein mit deinen Tieren lebst. Du hast das Leben. Und wir werden einander finden, egal ob in Zentralamerika oder anderswo.

Die Welt ist heute geteilt. Einige interessiert es nicht, weil sie sagen, sie kommen in den Himmel, während andere daran interessiert sind, die Erde auszubeuten und sie in Geld umzuwandeln. Das Militär interessiert sich nur, die Welt zu erobern. Sie denken nicht darüber nach, wer stirbt. Sie denken nicht darüber nach, wen sie töten. Sie sind nur an ihrer eigene Größe interessiert.

Ich will dir etwas sagen, mein Bruder. Das interessiert mich nicht so sehr. Alles hat seine Zeit. All das wird sowieso auf den Boden fallen. Das ist Jetzt. Morgen nicht mehr. Die, die heute glücklich sind, werden morgen weinen.  Und die heute weinen, werden morgen Lösungen finden. Unser Hauptinteresse ist, damit aufzuhören, diese Erde zu vergiften. Damit Leben ist für alle Menschen auf dieser Erde. Die Prophezeiungen der Maya und Hopi`s unterscheiden sich nicht. Jene aus dem Zentrum werden den Adler des Norden  mit dem Condor des Südens vereinen. Wir werden unsere Brüder wieder vereinen.  Wir sind Eins, so wie die Finger an einer Hand.

2012 hat nichts mit dem Maya-Kalender zu tun. Der Maya-Kalender ist ein kosmischer Kalender. Es endet ein Zyklus. Was wir jetzt brauchen ist Liebe Wir müssen die Erde lieben. Unser Leben hängt an dieser Erde.
Es geschieht vor unseren Augen, dass sie getötet wird.
Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen keinen Plastik. Wir wollen keine Ausbeutung mehr von Mineralien. Wir wollen keine Chemikalien. Wir denken an das Leben unserer Kinder. Unsere Hoffnung ist der neue Zyklus der
6. Sonne. Die Zeit werden wir auf eine neue Weise leben. Wir müssen alle zusammen kommen Wir müssen mit Geduld leiden. Es werden ernste Probleme auf uns zukommen, weil wir sie produziert haben.
Telefon, Technik, Computer. Kameras. Wir fliegen. Autos.

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Seid geduldig. Seid glücklich, wenn der neue Zyklus beginnt.

Lasst uns die Erde nicht zerstören. Lasst uns an ihrem Wunder erfreuen.

Don Alejandro wies darauf hin, dass sich die Prophezeiungen der Maya nicht von denen der Hopi unterscheiden. Davon mehr im nächsten Artikel

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martina kunze

Es gewinnt der, den wir füttern

erdenhand

Dieser Artikel ist die Antwort auf die Fragen einer Leserin  zum  jüngsten Artikel Prophezeiungen und Beobachtungen der Maya

Zunächst war die Frage, ob es weitere Prophezeiungen gibt.
Ja. Immer wieder. Zu den unterschiedlichsten Zeitpunkten erreichen sie uns.

In den Anden sind bereits vor einigen Jahren die Ältesten der Inkas eigens aus den Bergen heruntergekommen und sprachen erstmals vor einer Kamera. Dieses und weiteres erklärt sich daraus, dass jene indigenen Völker davon ausgehen, dass die großen Veränderungen von Europa ausgehen werden. Das ist außergewöhnlich. Sie wissen aber, dass es mehr menschliche Energie braucht, als in Süd – und Mittelamerika vorhanden. Wir brauchen ihre Kooperation, sie brauchen unsere.

Es gibt Kristallschädel. Ich stolperte in Mexico über einen. Bis dahin hatte ich keinen Bezug zu diesem Thema. Nun weiß ich ein wenig mehr über sie. Sie werden auch “ singende Schädel“ genannt, weil ihre Kiefer beweglich sind. Zumindest ist dies der Fall beim wohl berühmtesten, dem Mitchell-Hedges Schädel.  Der ist in den Händen eines Bill Hollmann, der auch nach Europa reist und Vorträge hierzu hält. Es gibt aber auch Schädel ohne beweglichen Kiefer, „sprechende Schädel“.  Sie wurden im Zuge all der Eroberungszüge der Spanier  und sonstiger Eroberungsversuche verstreut in alle Welt. Selbst der Papst zu Zeiten Cortez war an ihnen interessiert.  Auch Hitler zeigte großes Interesse.

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Mitchell-Hedges Kristallschädel

In den letzten Jahrzehnten tauchten vermehrt Schädel auf – nicht alle sind echt. Das sie aber vermehrt auftauchen, ist kein Zufall. Auch das Auftauchen der  gefälschten Versionen, geschieht nicht ohne Grund, sollen wir uns  an ihre Existenz gewöhnen, so lautet die Begründung von Seiten der Maya.  Die existierenden Schädel wurden  über Jahre von der Wissenschaft  untersucht. Es ist bestätigt, dass in ihnen starke Energie, Information enthalten ist. Auch ist man sich darin einig, dass diese Schädel mit keiner Technik dieser Welt konstruiert werden könnten. Steht man vor ihnen, spürt  man ihre starke Energie.

Man platzierte zwei der gefundenen Schädel nebeneinander und stellte fest, sie interferieren miteinander.  Im Klartext: sie sprechen miteinander.  12 +1 Kristallschädel sollen existieren. Die Zahl steht in Verbindung mit Planeten. Alles Wissen jedes einzelnen dieser Planeten soll in diesen Schädeln in codierter Form enthalten sein, so heißt es. Im 13 Kristallschädel soll das Gesamtbewusstsein  aller Schädel – also aller Planeten – enthalten.  Es scheint so, als gehöre unser Planet  zu einer Familie von 12 Planeten?  Erst wenn alle wieder „vereint“  sind, soll das große Geheimnis gelüftet werden können.

„13 Großmütter“,  bereisen die Welt mit ihrer Vision. Enstanden ist dieser Rat durch  eine Prophezeiung, die vor langer, langer Zeit empfangen wurde. Zwei von diesen Damen erreichte sie.  Viele von ihnen hatten gleiche Visionen und Prophezeiungen, und so gründeten sie den Rat.  Die „Großmütter“ kommen aus vielen verschiedenen Nationen, mit unterschiedlichen spirituellen Traditionen. Es wurde ihnen allen gesagt, dass sie die Weltbevölkerung wachrütteln müssen, indem sie vor den katastrophalen Folgen warnen,wenn wir den Umgang miteinander und mit unserer Mutter Erde nicht ändern.

Sie verstanden, dass nur durch diese Verwandtschaft eine Bewegung des Herzens aufblühen könnte. Sie nahmen weltweit Kontakt mit ihren eingeborenen Angehörigen auf.  Ihr Ziel: Beziehungen zwischen Nationen und Völkern herstellen, das Gebet der Einheit verstärken und ihren Ältesten zuhören, die im Einklang mit der Natur leben und beten.

Der ganze Prozess, unser aller Erde wieder „in ihr Lot“ zu bringen, begann für die  indigenen Völker wie die Maya oder Inka  nicht erst mit  dem 21.12. 2012.  Der Tag, an dem  ein Zyklus ihres Kalenders  endete, und den die Maya 6000 Jahre zuvor auf den Punkt genau berechnet hatten.  Es gibt auf dieser Welt keinen genaueren Kalender. Ihre Vorstellung von „Zeit“entsprach aber nicht unserem heutigen Verständnis von Zeit. Sie  orientierten sich am Webmuster des Universums. Spiralige Drehbewegungen. Alles geschieht in Form von Wellen und Tönen – also einer bestimmten Energie.  Es führte jetzt zu weit, wenn ich hierzu in die Tiefe gehe. Nur so viel: Sie wußten um die Präzession einer Taumelbewegung der Erdachse. Jene kreisförmige Umlaufbahn, die im Lauf von rund 26.000 Jahren, exakt 25920 Jahren, umrundet wird. Dies geschah  – wie berechnet – am 21.12.2012.

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Carlos Barrios, Ältester, Mayapriester

1959 kamen die Maya-Ältesten bereits zusammen, alle großen Stämme aus Mexico, Guatemala und Belize. Erstmals fand so ein Treffen statt.  Ihr Kalender prophezeite das Ende eines großen Zyklus und den Anfang einer neuen Welt, in der die Menschen eine Zeit des Friedens und des spirituellen Wachstums erleben werden. Jener Zyklus sollte ihnen zufolge am 19. Februar 2013 und nicht am 21.12.2012 enden, ein neuer beginnen. Was es mit diesen zwei Monaten auf sich hat, kann ich nicht erklären. Die Maya in Guatemala sollen noch über das jahrtausendalte Wissen mitsamt den Prophezeiungen verfügen.
Es heißt, dass Wissen von Guatemala nach Mexico gereicht werden musste, es zu Wissenslücken kam,  und darum selbst einem Forscher wie Jose Arguelles, dem wir es verdanken, dass der Maya Kalender überhaupt in unser Blickfeld rücken konnte, selbst ihm  lange Zeit der 19. Februar 2013 unbekannt war. Mir selbst begegneten auch einige  Menschen vor Ort in Mexico, die den ganzen Hype um den  21.12.  nicht verstanden und mit dem Datum überhaupt nichts anzufangen wussten. Was aber auf den Tag genau vorhergesagt wurde und auch eintraf, war die Präzession der Erdachse.

Ich habe gar keinen Grund, diesen Menschen nicht zu glauben. Ihrem Kalender und ihren Aussagen folgend, befinden wir uns in einer Zeit des Übergangs, in dem sich alte Muster  auflösen, damit Neues entstehen kann.  Die  Maya und die Hopi-Indianer sagen, wir  sollen uns als einen Baum denken. Wir schreiten jetzt von der Wurzel hinauf in den Baumstamm. Wir schreiten in ein neues Zeitalter.  An dem Endzeit- Szenario 2012 bissen sich lediglich einige viele Buchautoren und die Medien fest,  vor allem hier in Europa, weil sie daran gutes Geld verdienen konnten.

Von der Bewegung der Präzession wissen auch die Tibeter und Hindu seit Urzeiten.  Bei den Sumeren hat man Tausende von Tontafeln in Keilschrift gefunden.  Dort wird die Präzession genau beschrieben. Nur um deren Leistung deutlich zu machen:  Dafür mussten sie 2160 Jahre kontinuierlich den Nachthimmel beobachten.  Sie alle hatten kosmisches Wissen. Sterne, der Mond , was wären wir ohne den Mond hier auf Erden? Wer weiß es nicht, dass er sich auf unsere Gefühle auswirkt.  Die Sonne, Bewegungen und Muster der Sterne hatten  für sie und ihr Allgemeinwohl eine Bedeutung.

Wir sind in das Wassermann-Zeitalter eingetreten.

Ihnen, also jenen indigenen Völkern,  war schon längst klar, dass die Energielinien auf dieser Welt  arg verschoben waren. Und auch Wissenschaftler wissen es , der physikalische Nordpol hat sich verschoben. Die Magnetfeldkraft der Erde ist instabiler geworden. Ein Prozess der seit 2000 Jahren andauert, aber in den letzten 500 Jahren stark voranschritt. Die Erde hat Energiefelder, ähnlich dem menschlichen Körper, sagen sie.  Schon in den ältesten Schriften vieler Kulturen ist von einem „gewebten Netz“ die Rede.  Die Erde erhält ihrer Ansicht nach eine neue Schwingung.  Am 19. Februar 2001 versammelten sich die Maya-Ältesten wieder – so wie es der Maya-Kalender vorausgesagt hatte –  in Guatemala.  Und nicht nur dort – auch in Chile. Seit den achtziger Jahren unternahmen sie Schritte, Bemühungen, die zu einer Harmonisierung und Ausrichtung von Energielinien führen, Zeremonien zur Heilung , die uns nicht vertraut sind, die wir wenig wertschätzend einfach abtun, für sie aber von allerhöchster Wichtigkeit sind. Ihnen sind die  großen Zusammenhänge dieser Welt klar. Die Erde hat ein Bewusstsein, sagen sie.  Auf kosmischer Ebene hat die Erde eine Persönlichkeit.  Diese Welt ist vollkommen in elektromagnetische Felder eingehüllt, die geometrisch strukturiert sind. Davon wissen auch die Russen, davon wissen ebenso die Amerikaner.  Die indigenen Völker wussten es nur schon Tausende von Jahren vor ihnen. Menschliche Gedanken gehören genauso wie Farben zum elektromagnetischen Frequenzspektrum.  Für die Maya und anderen indigenen Völker stellt all das Chaos der Kriege, des Hungers, der Umweltkrisen und der moralischen Zusammenbrüche, mit denen wir alle leben, einen Übergang dar.

Hier ist noch eine Botschaft:

Ob aus Tibet, Australien, Neuseeland und Afrika, ob aus Nord-,Zentral-,oder Südamerika. Die Hopi, die Chirokeesen, die Maya, die Tibeter, die Maori, die Dagara,die Nisgaà, die Lakota, die Irokesen – sie alle wissen schon lange Bescheid. Wir, die Weißen hinken, weil wir auf zwei verschiedenen Beinen (Sanftheit und Liebe ihrer neuen Religion  und Gier nach materiellem Besitz) stehen. Dann wird die Zeit kommen, wo die Erde sehr krank ist. Die ganze Natur ist in Schmerzen. Dann wird eine neue Sonne im Osten aufgehen und die alten Völker werden ihre Kraft , ihre Weisheit und ihren Stolz wiederfinden. Dann werden auch die Nachfahren der weißen Eroberer zu uns kommen und mit uns einen neuen Weg zu finden. Und sie werden sagen: Wir brauchen eure Hilfe wie Brot für den Hunger, denn wir haben unsere Lebensgrundlagen beinahe zerstört. Schließlich kommt die Zeit – so sagten ihre Vorfahren – wo ihr alle nach großer Mühe und Anstrengung die Heilung der Menschen und die Reinigung der Erde beendet habt. Es ist dies die Zeit, in der alle Kreaturen in Harmonie  wieder miteinander zu leben beginnen.  Dann wird das neue Zeitalter des Friedens und der Liebe Wirklichkeit werden.

Das ist die Botschaft der Maya:

Es ist eine Botschaft an uns alle.

Die Menschen werden jetzt erkennen, in welch schwierigen Zeiten sie leben.  Große Zyklen gehen zu Ende.
Das Wissen des Herzens ist jetzt wichtig.

Sie sind davon überzeugt, es wird sich etwas an der Wahrnehmung unserer „einen“ Wirklichkeit verändern.

Ich stelle dir nun meine weiteren Ansichten einfach als eine Möglichkeit der Wahrnehmung dar und nicht als ein unumstößliches, in Stein gemeißeltes Wirklichkeitsabbild. Das kann es niemals sein, ich will das auch gar nicht.

Perle3Die zweite Frage war, was tun? Jeder Einzelne?

Es ist alles in dir. Die Antwort findet sich in dir. Jeder Mensch hat ein intuitives Wissen. Erwecke sie in dir.  Geh in Resonanz mit deiner Frequenz und der des Universums.  Ich meine, was ich sage. Ich schwebe nicht einen halben Meter über dem Boden und fliege.

Ich glaube, das ist der Weg. Bewusstseinserweiterung.

Die Kraft in dir, ist die schöpferische Kraft des Universums. Du und ich, wir sind die Schöpfer dieser Welt.  Jeder von uns. Diese Kraft  findet Ausdruck in deinen Taten , in deinen Gedanken, im Zusammenwirken mit den Kräften des Universums. Was meine ich damit?

Es gibt sie,  es gibt die Gesetze der Natur und die Gesetze des Kosmos.  Sieben an der Zahl. Mit diesen sollten wir uns näher befassen, damit wir die großen Zusammenhänge besser verstehen, unseren Daseinszweck, unser Wirken auf dieser Erde sowie unseren Einfluß auf sie. Sie gelten für alle, ganz gleich, ob man sie kennt oder nicht.
Wie im Kleinen so im Großen ist zum Beispiel eines  davon. Innen wie Außen. Wie du innerlich bist, so erlebst du deine Außenwelt. Das Gesetz der  Entsprechung.

Das Gesetz der Harmonie und des Ausgleichs – Der Fluss allen Lebens heißt Harmonie. Alles strebt zur Harmonie, zum Ausgleich. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und gleicht es sich an. Das Leben ist ein  Geben und Nehmen der Elemente und Kräfte, die in der Schöpfung wirken. Durch Horten und Festhalten entsteht ein Stau, der zu Krankheit und Tod führt. Leben ist Austausch, Bewegung.Indem wir das geben, was wir suchen, lassen wir den Überfluss in unser Leben. Indem wir Harmonie, Freude und Liebe geben, erschaffen wir in unserem Leben Glück, Erfolg und Fülle. Von der Fülle des Lebens bekommt man nur so viel, wie man sich selbst der Fülle gegenüber öffnen kann.
Hierüber zeigt sich schon, dass wir gar nicht voneinander getrennt leben,  auch nicht leben können, wie wir gerne vorgeben – weder im Kleinen noch im Großen.

Erinnere DICH  – es gibt ein Gesetz im Universum:
Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten,
dessen werden wir uns bewusst

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Eine indianische Weisheit.

Das Gesetz der Resonanz : Ursache- Wirkung.

Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt.  Angst zieht Übel an. Du bist, was du tust. Du ziehst all das in dein Leben, was deinen täglichen Handlungen, Gedanken und Emotionen entspricht.

Wir müssen die Bedeutung guter Taten und guter Gedanken verstehen. So schwer es uns auch fallen mag, zu akzeptieren, dass wir tatsächlich ernten, was wir säen  – bitte fern vom Gedanken des Bestrafens und der Schuld. Es gibt keine Fehler, alles geschieht aus Gründen, die mit allem Leben in Verbindung stehen –   im Kleinen wie im Großen. Ich mache keinen Hehl daraus, auch ich hadere ein wenig mit diesem Gesetz. Es gibt aber keine Ausnahmen. Die Einhaltung dieser Gesetze dürfen wir als absolut präzise verstehen.   Also bin ich dabei, mich aufzumachen, diese große  Zusammenhänge besser zu verstehen, und mein Wissen dahingehend zu erweitern.  Ein Schritt:  Wissenserweiterung.

Unsere Zukunft ist in unseren jetztigen Taten und Gedanken angelegt. In unseren Taten drücken wir die Harmonie mit den Gesetzen der Natur und des Kosmos aus – oder wir tun es eben nicht…So oder so. Du kannst gute Gedanken in deinem Bewusstsein halten oder aber auch zerstörerische, negative Gedanken. Das Wissen um die Macht der richtigen Gedanken und der richtigen Gefühle. All das erklärt sich aus jenen Gesetzen, aus dem uralten Wissen, dass  seit geraumer Zeit als „neues Wissen“  den Bücher- und Videomarkt erobert.

Es gibt geometrische Grundmuster,  darauf verwies ich bereits. Es lohnt sich ein tieferer Blick auf sie. Sie sind  die Grundlage allen Lebens.  Denk dir einfach alles in geometrischen Formen. Muster, auf denen alles an Lebensformen aufgebaut ist. Und ich meine alles: die Mathematik, die Biologie, die Mineralogie, die Musik, die Malerei, Baukunst, die Pyramiden, die moderne Architektur, etc. – durch alle Zeiten und Kulturepochen hindurch.  Ich erinnere nur an das Wunderwerk Newgrange in Irland.
In jeder nur denkbaren Struktur  – vom Atomkern über die Zellen bis hin zum Aufbau der Spiralgalaxien finden sich geometrische Strukturen. Man darf getrost vom Bauplan der Schöpfung sprechen. Letzlich ist es auch eine Art Kommunikationsform. Es ist eine Geometrie, die auf den ersten Blick nicht sichtbar ist, aber wenn man genau hinschaut, erkennt man sie.

 Alles lässt sich auf diese  fünf geometrischen Formen zurückführen.

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wahrheit3

Die “ Wissenschaft des Herzens„, davon spricht der Oberste des Weisenrates aller Urvölker auf dem Kontinent Amerikas,    im Artikel die Prophezeiungen der Maya erwähnt. Alle Lehren aller uralten Völker weisen darauf hin. Im alten Persien, Ägypten, Indien, Tibet, China, Palästina, Syrien, Griechenland, Lateinamerika, Nordamerika. Der Schamanismus , vermutlich die älteste „Religion“ auf dieser Welt, Zarathustras Lehre in der Zend Avesta,  die Essener, die Veden und die Upanischaden – alles entsprang der selben Quelle. Buddha hatte die gleichen Grundideen. Sein heiliger Boddhi-Baum entspricht dem Lebensbaum der Essener. Die mystische Welt des Judentums. Im Tibet findet die Lehre der Essener noch einmal Ausdruck im Tibetanischen Lebensrad. Die Pythagoräer und Stoiker aus dem alten Griechenland folgten in vielem ihrer Lebensweise jenen Grundsätzen.

kinderzukunft

Bewusstseinserweiterung

Wie wäre es damit?

grofStanislaf Grof, ist der Pionier der Bewusstseinsforschung. Vierzig Jahre Wissen der Schamanen hat der Wissenschaftler erforscht. Die Schamanen nutzen Atmentechniken, um Bewusstsein zu ändern. Grof hat Menschen beigebracht, einen leichten Sauerstoffmangel im Hirn zu erwirken.  Ähnlich wie es  Bergsteigern in hohen Höhen geschieht. Darüber können außergewöhnliche Bewusstseinszustände erreicht werden.
Das ist Wissen aller alter Kulturen. 

Die westliche Zivilisation sei die einzige Menschengruppe, die dieses nicht wirklich wertschätze, sagt Grof.

intelligenzJede andere Gruppe dachte in ungeheurer Würdigung dieser Zustände. Sie brachten Zeit und viel Energie dafür auf. Sie brachten Techniken und Praktiken dafür hervor, um jene sicheren und effektiven Wege,
um diesen Bewusstseinszustand zu erreichen.

Grof und andere behaupten, dass das Unbewusste eine viel größere Rolle spielt, als wir uns vorstellen können.

Wir benutzen es, um Ideen zu entwickeln.

Vorfahren nutzten es, um die menschliche Intelligenz zu entwickeln. Ideen, Inspiration, die aus diesen  außergewöhnlichen Bewusstseinzuständen kommen, können helfen, wenn wir in den  gewöhnlichen Bewusstseinszustand zurückgehen. Das eigene Leben wesentlich zu verbessern. Inspirierende Ideen können aus einem transpersonalen Bereich kommen., dem Alltagsbewusstsein verborgen. Traumgleiche Bildersymbolik, Lösungen, hält es bereit für die Fragen  unseres Verstandes.
Sie sagen, jede authentische Kreativität kommt aus diesem transpersonalen Bereich.

Wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Wir müssen Informationen verarbeiten, die zu einer bestimmten Disziplin gehören.
Man müsse sich der Probleme bewusst sein. Sie klar definieren. Die Lösung käme sehr schnell im außergewöhnlichen Bewusstseinszustand, sagt Stanislav Grof.

Oder mit diesem?

Es gäbe da noch die Merkaba-Meditation von Drunvalo Melchizedek.  Sie soll ein guter Weg sein, um herauszufinden, was in einem steckt.  Kugelatmung.   Ka-a-a a-n ich  an dieser Stelle nicht näher erläutern.
Mer war in Ägypten das Wort für Pyramide.  Mer bedeutet Lichtfeld. Ka steht für den feinstofflichen Körper. Und Ba für die Seele.

 Oder etwa diese-s-s?

Dann wären da noch Pflanzen, von denen wollen wir im Westen nichts wissen.  Die Mexikaner nennen sie fröhlich „dream herbs“.  Ihr Nutzung ist in anderen Kulturen tägliches Ritual.  🙂 Ayahuasca ist so eine Pflanze. Die heilige Pflanze des Amazonas. Erstaunlich, sie scheint auch bei uns  mehr und mehr entdeckt zu werden.  Für Dr. Mark Plotkin „this reflects the fact that Western spirituality is not meeting people’s spiritual needs and so they look elsewhere.

oaxacaEr berichtete auch von einer Heilern, Schamanin in Oaxaca, Mexico, die in den 30er Jahren,  als in ihrer Region von Ethno-Botanikern geforscht wurde, sie als Kind schon erlebte, dass zwei von drei Magic Mushrooms kaputt gingen wegen des  Klimawandels.
Übrigens auch die Beatles reisten in ihren Sturmjahren nach Mexico und probierten diese fröhlich-machenden Pilze aus, berichtete mir ein italienischer Herr, Heilpraktiker vor Ort, der Jahre bei einem Schamanen verbrachte. Ob la di, ob la da….

oaxaca2Ayahuasca ist kein Pilz, sondern eine Grünpflanze, und so heißt  auch der Schamanentrank indigener Völker.  Getrunken soll es  den Bewusststeinszustand verändern. Indigene  meinen, dass sie während der Trance, die ungefähr 4 Stunden dauert, in eine Welt der Geister eintreten und mit ihnen kommunizieren, während Psychologen jenen Wirkstoff als ein Halluzinogen oder Psychedelikum bezeichnen (“Substanzen, die die Seele sichtbar machen”)
Man soll sehr helle, farbenreiche Visionen durchleben. 😉

Oder wie wäre es mit dem Didgeridoo?

Das Didgeridoo, das auch Yidaki oder Mago genannt wird, ist das traditionelle Ritualinstrument der Aborigenes, der Ureinwohner Australiens. Du bietest doch Ton-Meditation an. Vielleicht weißt du darüber mehr als ich.  Vor einigen Jahrzehnten wurde von den Ureinwohnern beschlossen, dieses Instrument allen Menschen zur Verfügung zu stellen, damit sich der Klang des Didgeridoos über die Erde verbreiten kann. Wir Menschen sollen durch Töne, durch Urlaute, wieder einen neuen und doch uralten Zugang zu uns selbst und zur Erde schaffen. Der „singende Stock“ soll  36000 Jahre alt sein. Eukalyptusholz. Die Spieltechnik ist nicht ganz leicht. Unter Druck durch den Mund Luft in das Instrument blasen, während man gleichzeitig über die Nase einatmen muss, damit ein ununterbrochener Ton entsteht. Diese Technik nennt man Kreis- oder Zirkularatmung.

Hier geht`s zur Video-Anleitung Zirkularatmung
http://www.youtube.com/watch?v=potTAYXfRVI&feature=player_embedded

Die Sieben
Sie ist eine mystische, heilige Zahl, die in der Bibel immer wieder vorkommt.  3 + 4 : Sie ist die Zahl der Verbindung des Geistigen und der Materie. Sie ist auch die Zahl der Heilung. 7 Weltwunder, 7 Erzengel, 7 Wochentage, 7 Farben des Regenbogens, 7 Siegel,  die 7 Zwerge hinter den 7 Bergen, 7 Geißlein oder 7 Raben im Märchen, 7 auf einen Streich, 7 Gesetze des Kosmos.

Und 7 Chakren.

Unser Körper hat 7 Energiezentren –  7 Chakren. Es gibt noch mehr, aber fokussieren wir uns auf die 7 Hauptchakren.
Nun, die  Tempelanlagen der Maya entsprachen jenen Chakren. Jede einzelne Maya-Stätte. Ich verwies darauf im Artikel Prophezeiungen der Maya.
Es existieren ebenso sieben Hauptchakren der Erde.
Das Basischakra im Himalaya in Tibet: Wesaktal.
Das Nabelchakra: Der Ayers-Rock in Australien.
Der Solarplexus: Mount Shasta in Kalifornien / USA
Das Herzchakra: Machu Picchu in Peru / AndenDas Kehlchakra: Die Osterinsel im Pazifik / Chile
Das Stirnchakra: Die ägyptischen Pyramiden / Gizeh
Das Scheitelchakra: Stonehenge in England

Tikal, die zentrale Pyramidenstadt der Maya in Guatemala repräsentiert mit der Anordnung der Pyramiden die Konstellation der Plejaden. Für die Maya-Ältesten ist das Universum aus der Sternenkonstellation, den Plejaden, entstanden. Vor wenigen Jahren haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es dort wirklich eine spiralförmige Bewegung gibt, aus der laufend neue Sterne hervorgehen. Auch die Pyramide in Chichen Itza weist auf die Synchronisation mit den Plejaden hin. Die Pyramide ist übrigens als 7. Weltwunder eingetragen.

Um der Sache noch etwas Würze zu verleihen. Und dann sitze ich in Mexico und höre Aufnahmen aus dem All auf einer Konferenz (Ton-und Bildaufnahmen der NASA), und lausche erstmals in meinem Leben dem Herzschlag der Erde, Töne  im 8 Hertz-Takt, sowie die Töne von weiteren Planeten. Und dann wird einem klar: alles ist Schwingung, alles ist Klang, alles ist Energie und so auch Information.

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Diese Welt ist in Unordnung, weil wir nicht mit den Gesetzen der Natur und des Kosmos in Harmonie leben. 

Wann immer ich mit Maya  in Mexico sprach, traf ich auf zwei Worte: all is about synchronicity und harmony.

Wir haben aus den vielen Kraftplätzen, die diese Erde hat, Machtplätze geschaffen.
Wir haben gerade mal die biologische Struktur von Pflanzen erfaßt und meinen sogleich den „Zauberlehrling“ spielen zu können,  und diese gentechnisch zu verändern.
Wir glauben an Chemie, an Physik und haben vor allem in den letzten 100 Jahren eine Welt erschaffen, die mächtig gelitten hat.

Indios in  Süd- und Mittelamerikas verdanken wir Tomaten, Mais, Amaranth, Kartoffeln, Paprika und die Phaseolus-Bohnen. Pflanzen, die heute in fast allen Klimazonen der Erde wachsen. Die Indianer-Völker haben weit höherwertige und universell einsetzbare Nutzpflanzen geschaffen als  andere Kulturvölker dieser Welt. Eine Leistung, welche wir ihnen, also die Europäer mit Unterjochung und Ausrottung gedankt haben.  Der Feldzug geht noch immer weiter.

Das Wissen von indigenen Völkern im Umgang mit Pflanzen machen  internationale Konzerne  zu ihrem „geistigen Eigentum“. Leicht verändert und schon kann das Patent angemeldet werden. Im Klartext man beraubt andere Menschen ihres Wissens und enteignet sie.Tausend Jahre Kulturgut, Tradition  indischer Reisbauern wird mit Hilfe von windigen Rechtsanwälten und europäischen und amerikanischen Patentämtern zum Eigentum internationaler Konzerne erklärt. Patentgesetze nach dem Muster westlicher Industrieländer.
Moderne Freibeuter in einer Welt, die voll Güter ist, die einst weise verteilt waren
Die neue Form des Kolonialismus. Es sind die Praktiken internationaler Pharma-, Kosmetik- und Saatgutunternehmen.
Die Ernte der ausgesäten Saat darf hier bei uns auch nicht mehr einfach wieder ausgesät werden, verlangen die Saatgutzüchter eine Lizenzgebühr. Wen wundert es, dass die großen Konzerne nun verstärkt die kleinen Züchter aufkaufen.Heute befassen sich internationale Konzerne mit der Pflanzenzüchtung – und in fast allen Fällen steckt die chemische Industrie dahinter. Was brachte es bislang ein: chemische Keulen und Monokulturen.
Keine kleinen Gemüseanbauer, keine breite Basis von Fachleuten zugunsten weniger Forschungslabore. Bei Tomaten sind über 90 Prozent aller Sorten verschwunden, jedenfalls nicht mehr im Handel. Und die, die im Handel sind, sind rot, rund und schnell gewachsen.  Ernährungsphysiologisch für uns völlig unerheblich. Fragt man Tomaten, ob sie Zeit hatten, die wichtigen Mineralien und Vitamine zu produzieren? Nein.
Im Samen-Archiv bekommt man noch Maissorten der Hopi und der Mandan sowie Bohnen und Tomaten der Cherokee-Indianer.

naechste Generation

thanks G.Tikal

Bitte nicht.

Wir sollten auch wieder lernen, auf die Zeichen der Mutter Erde zu achten.
Wo Angst ist, dort ist Zerstörung.
Alle Machtsysteme basieren auf Angst und nicht auf Liebe.
Wir sollten wieder Kontakt kommen mit der Natur.
und auf unseren Atem achten.