Wenn sich Leben regt

 perspektive 4

 

Ich bin nicht verrückt. Ich habe nur eine andere Perspektive eingenommen – also mich ein wenig ver-rückt.

Jedes Verhalten ist in irgendeinem Zusammenhang wertvoll und nützlich. Und da ich zwei geniale Trainer in mir habe, kann mir gar nichts weiter als das Leben geschehen. Sie halten mich fit und wach. Ich nenne sie „Angst“ und „Freude“.

Mein Freund Angst sagt mir immerzu: Um mich oben zu halten – genauer gesagt: um mein Bild meiner selbst oben zu halten – soll ich in mir das Bedürfnis wecken, andere  nach unten zu drücken. Es ist schon fast unheimlich:  Wie eine verschlossene Rosenknospe, die sich nicht mehr öffnen kann, sitze ich dann als Kugel, die sich daran gewöhnt hat, verschlossen zu sein. Unerreichbar sein, ruft mein Freund Angst.  Und dann drücke ich nach unten  und stolpere  so in dieser Kugel umher,  manchmal treffe ich dabei auf einen gemütlichen Bullerofen und lasse mich an ihm nieder. Ich tauche meine Lippen in einen aromatischen Minztee mit Zimtstange, der öffnet alle Poren und saugt die Vorlieben und Abneigungen, das Anhaften, die Gewohnheit, die  Ängstlichkeit vor Verletzung, Zurückweisung die Traurigkeit, den Tropfen der Melancholie oder der Rastlosigkeit und was noch so alles blüht  unter der Lawine von Ausreden und Erklärungen auf. Irgendwann  finde ich mich einen ganzen Berg weit entfernt von meinen anderen Gefühlen. Dort stecke ich dann.  Erst  jüngst blickte ich währenddessen – irgendwo entlang des Weges – auf Ameisen und ihre winzigen Antennen und dachte: „Die lassen doch mit ihren winzigen Antennen unsere komplexen Verständigungsschwierigkeiten glatt hinter sich.  Bestimmte Arten des Verstehens erfordern bestimmte Arten des Verstandenwerdens. So sieht`s aus!

Und dann rückt mein genialer Trainer Freude auf den Plan.

Die Freude sagt: „Papperlapapp, Martina, willst du hier verdunsten wie ein Wassertropfen in der flachen Hand? Was sinnierst denn da schon wieder zamm.  Atme tief ein, ohne Luft wächst nichts. Mach dir die Welt untertan. Spring und hüpfe. Lache, tanze im Kreis und singe wie die Meerjungfrau. Weg mit deiner Traurigkeit. Fliege zum Mond und wieder zurück. Da wartet schon eine Extrawurst auf dich. Die Freude will mir ihren Garten Eden schmackhaft machen. Und ich denke: „O man o man, seit Tausenden von Jahren ist der Mond der Gefährte der Liebenden. Daneben beginnt schon Traumland.“ Es pochert an meiner Stirn. „Soll ich mich jetzt als ein wiedergeborenes Kind einer Zirkusfamilie sehen? Alles ist bunt. Davonlaufen. Verwirrt- verwirrter!  Bonjour Tristesse!

Eine Rose symbolisiert für mich den Großwunsch meines Herzens

rose nur ein großerwunsch im herzen

 

Zum Glück gibt es noch einen genialen Trainer in mir: die Liebe

Und die sagt mir: „Alles fühlen, Martina.“

Wenn du wegläufst, läufst du vor einer ungeheuren Möglichkeit davon. Gehe langsam zurück, öffne in deinem eigenen Haus die Tür. Lass neuen Wind herein. Betrete dein eigenes Unbewusstes. Warte ab. Die Liebe sagt: Ich werde tun. Und sie sagt: Ich werde nichts tun. Erst wenn sich etwas beruhigt hat, kann etwas geschehen.

Wir bemühen uns nicht traurig zu sein, ruhig zu sein und nicht ängstlich, klar zu sein und nicht verwirrt, verständnisvoll und nicht verärgert. Trotz aller Anstrengungen, unsere Reaktionen auf das Leben zu formen und sie nacheinander abzuspielen, trotz unserer Angst vor bestimmten Gefühlen, ist es doch vor allem das Durchfühlen von alldem.

Wir müssen manchmal aufschrecken. Wir brauchen das stille Sitzen. Die Trauer kommt, die Trauer geht. Wir verletzen einander und manchmal geht der Schmerz so tief, dass wir uns nicht mehr trauen. Wunden leckend ziehen wir weiter. An manchen Tagen haben wir einfach Angst und an anderen lebt das Glück und die Freude in uns auf. Manchmal müssen wir die Schmerzen der Ent-Täuschung durchmachen. Manchmal muss einer den Täuscher  für uns spielen, damit wir den Täuscher in uns erkennen. Manchmal müssen wir zurückgeworfen werden.

Wahrheit ist nie verschleiert.
Wenn wir sie nicht sehen, dann liegt es daran, dass wir die Augen geschlossen halten.

Ich glaube, das Wichtige ist, dass wir in uns kein Gefängnis machen, sondern jedes Gefühl ganz und gar in  liebevoller Haltung in uns annehmen.  Jenseits aller Sprache ist die Berührung die alles verbindende Geste, die Energie, die alles Leben in uns mit allem Leben außerhalb von uns verbindet. Durch unsere Gefühle – und nicht um sie herum -finden wir einen Ort, den man im Zen die „Einfache Gegenwärtigkeit“ nennt. Sie ist die „Nahrung des Verstehens“.  Nicht die Weigerung des Fühlens, sondern das Annehmen aller Gefühle, die gefühlt werden wollen und sollen, ist der Weg der Erkenntnis. Das heißt nicht, dass man sich in die Sonne stellt und schmort. Oder sich auf ein Nagelbrett legt. Es geht darum, den Dingen in die Augen zu sehen – so wie sie sind.

Wir können in einer Scheuklappenwelt aus Träumen leben. Es ändert nichts daran. „Draußen“ wartet die Wahrheit.
Sich selbst gegenüber wahr sein.

Übergib dich der Ausatmung und lass dich mit dem Einatmen füllen.

Handeln in Liebe folgt dem Herzensimpuls.

 

PS.: Und vergessen Sie bitte nicht:

Was wir für das Leben halten, ist nur ein winziger Ausschnitt aus der Wirklichkeit. Das Leben selbst ist ganz anders.
Das Leben  ist eine Reise des Geistes durch Materie. Einzig das Gefühlte zählt. Das Gefühlte ist das Gelebte.
Ein Traum kann so ermüden wie Arbeit. Wenn ich einem rasenmähenden Menschen beim Mähen beobachte,  mähe ich den Rasen quasi mit. Wir können Abenteuer reglos durchleben. Alles ist letztendlich eine Wahrnehmung von uns.
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fühlend

 

„Wenn alles mit Gleichmut betrachtet wird, kehren wir zu unserer
Selbst-Natur zurück.“ (Zen-Weisheit)

Panta rhei.
Alles fließt.

Segensreiche Kommentare

grund

 

Gestern war mir alles recht. Die Nase in den Wind halten, geradeaus stiefeln, Spazierengehen, einen Espresso in einem Cafè trinken. Dann saß eine Frau mit einem Smartphone neben mir.  Gedanken wanderten hierhin und dorthin. Als Lauttelefoniererin wurde sie zu meiner Herausforderung des Tages. „Du bist ein Segen“, sagte sie zu ihrem Telefonpartner. Der Satz lockte mich. Ich dachte wohl auch an was Fieses, aber ich wollte nicht schrecklich sein, sondern ein Segen. Und so fing ich an, darüber nachzudenken, wann man für jemand ein Segen ist? Darüber schrieb ich gestern.

Und heute nun erreichten mich so wunderbare Gedanken eines lieben Menschen, die ich aus der Welt der Kommentare fischen möchte und  zum wertgeschätzten Beitrag der Woche ernenne.

Manchmal denke ich darüber nach, mir ein Schild zu malen, auf dem für eine laut und öffentlich telefonierende Person geschrieben steht: Ich würde gerne Ihre Privatsphäre schützen, doch Sie machen es mir nicht leicht…
In einer Schutzengelkapelle in meiner Nähe hängen neben der Türe folgende Fragen: Wem kann ich morgen ein Engel sein? Wen kann ich morgen segnen?
Ich verändere für mich: Wem kann ich heute ein Engel sein? Wen kann ich heute segnen?
Wie genau das geht, weiß ich nicht. Meine Herangehensweise sieht so aus, dass ich den Menschen wohlmeinende Motive (z. B. den eigenen Bedürfnissen gegenüber) unterstelle und versuche, wertschätzend in Kontakt zu kommen. Wo das nicht möglich ist, weil das Verhalten destruktiv wird, mag ich meine Stimme erheben, um zumindest (!) deutlich zu machen, dass nicht alles stillschweigend hingenommen oder gar akzeptiert wird.
So in etwa… pauschal gesagt… es ist ein Weg, den man wohl mit dem Tun erkundet und findet.
Bei uns lautet ein häufiger Gruß Servus. Lateinisch. Ich bin dein Diener. Wir alle dienen einander. Als Spiegel, als Unterstützer, als Opponent, als Mitlacher, als Weithüpfvergleich, als Gespräch beim Kaffee, als Lauttelefonier-Gedanken-Provozierer. [..]

 

Danke, sage ich mit einem Lächeln.

Über weitere Ergänzungen zum Segen sein für andere freue mich.

 

 

 

 

Hier geht`s zum Ursprungs-Artikel

Du bist ein Segen

Mein Salat: „Potz-Blitz“ – eins a

maedchenerbsen

 

Wörter. Ich konnte deutlich hören, wie sie Stück für Stück aus mir heraussprangen, wie Erbsen aus einer aufbrechenden Schote. Ich redete laut und unaufhörlich mit mir. Wörter, angefüllt mit Bedeutung. Ich konnte es kaum glauben, dass es möglich war. Brunhildchen lud sich bei mir zum Essen ein.
„Du fühlst nie. Es wird Zeit, dass du mal für mich kochst!“, sagte sie in silbrig schläfriger Gelassenheit. Ich ließ den Telefonhörer nach unten sinken. Um zu relativieren, schob sie etwas hinterher: „Doch. Doch Du fühlst schon, aber du fühlst nicht, was fühlbar wäre! Wir sprechen alle gerne über Gefühle. Man wünscht sich mehr Verbundenheit untereinander und in der Welt. Wir leben aber nur ein Bruchteil von ihnen.“ Ich zögerte etwas zu entgegnen, aus Angst, sie könnte recht haben. Atmen jetzt nicht vergessen. Aum. „Ich hatte doch erst gestern eine Fühlsitzung! Lichtpartikel durchfluteten mein Zellgewebe.“

Brunhildes Theorie sagt: Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein. Manchmal bekommst du im Leben Probleme, weil du alles richtig gemacht hast. Wenn du denkst, bist du nicht wirklich DU.

Jedenfalls hätte ich in Tränen ausbrechen können. Der Wendepunkt in meinem Leben. Kochen.

maedchenlesen2Ich habe meine Zweifel, ob ich darüber schreiben kann, weil ich ja eine völlig andere Welt bewohne. Eine Welt ohne Rüblinudeln mit Kalbsragout oder Randencarpaccio mit Äpfeln, Crevetten und Stangensellerie. Auf meinem Tisch lagen Zwanzig Lieblingsgedichte von Pablo Neruda und ein Selbsthilfebuch BE MORE YOU. Man lenkt sich ab durch Lieblingswerke.

Ich seufzte.
Was würde das Kind, was ich einst war, über den Mensch denken, der ich jetzt bin?

Wie viel Erinnerung existiert noch in mir, an die Zeit…seufz, als ich noch Kind war und was ich damals fühlte? Also bei mir gab`s keine bewusste Erinnerung mehr daran. Blasse Erinnerungen.
In dieser Fühl-Session landete ich in Streitszenen meiner Eltern und meine Gefühle darauf. Absolut unschön fühlte es sich an. Mein Solar-Plexus war so groß, wie ein verdammter Fußball. Diese ganze Litanei von Vorwürfen. Dieser Haufen an Schuldzuweisungen, Wut und Frustration. Naja, gemessen an Szenen, die sich hier in dieser Welt zeigen, noch recht harmlos. Also wundern braucht sich da niemand mehr, warum die Welt nur noch in ihren Köpfen lebt.

Mein Denken ist der Abgeschnittenheit meiner Gefühle gewidmet, schleuderte ich Brunhilde gedanklich entgegen.
Da kann sie rufen, so viel sie will, der Verstand ist mein Anker. Brunhilde fehlt ein höheres Veständnis, um dieses auf eine größere Verstandesebene zu transformieren. Ja, genau. So ist es. Ich war ganz im Bann meiner karamellisierten Aura. Im Hintergrund sang Natalie Merchant ihr Frozen Charlotte…Blue like a winter snow…blooming flowers underneath the stars… I want you to remember me that way. Es wird Brennessel-Salat geben.

Ich überschwemme doch nicht meinen Körper mit Gefühlen. Diese stagnierten, eingefrorenen Energiestrukturen. Wie soll ich mich denn da durchlotsen? Hochkommen lassen? Die bewegen sich womöglich und dann fühle ich sie. Ich soll etwas einüben, was ich bislang vernachlässigt habe? Ich soll über das hinausgehen, was mir möglich scheint? Würg. Einfach fühlen, sonst nichts? Ich fühlte mich, als würde der Himmel über mir untergehen. Na, Sie wissen schon, wie man sich fühlt, wenn die Internetverbindung nicht innerhalb von 30 Sekunden steht. So fühlte ich mich.
Ich schlug ein Buch über die Brennessel auf.

brennessel2

und eine Tomate.

Die Brennessel. Ein Heilkraut der besonderen Güte. Eine Nährstoffbombe. Der „Segen für die Menschheit“. Sie wirft alles Gift aus dem Körper. Gut für die Niere, Milz und Leber, Blase, Bauspeicheldrüse. Ein Heilkraut, das bei bei den unheilbarsten Krankheiten helfen kann. Sie hilft auch gegen Krebs. Die Brennessel hat uns der Herrgott vor die Haustür gelegt, sagte Maria Treben, eine Kräuterkundige, ebenso besonderer Güte. Die Brennessel nimmt alles aus dem Körper. Sie macht das Herz frei, nimmt den Druck von der Niere.
„Hast du keinen Druck von der Niere, hast du auch das Herz frei. Ist die Niere gesund, hast du keine Depressionen.“
Die Schilddrüse ist vom Druck der Leber sehr krank. Brennessel ist blutreinigend. Sie stößt alles aus dem Blut, was nicht hineingehört. Restgift von Medikamenten werden aus dem Körper geschieden. Sie nimmt alles von der Infektionskrankheit. Sie ist blutbildend. Nimmt die Müdigkeit und Erschöpfung.
Lymphdrüsenkrebs, Magenwucherungen – täglich frische Brennessel, habe sie damit wegbekommen. Brennessel heile die Bauchspeicheldrüse aus. Durchblutungsstörungen, Verkrampfungen, Nieren, Durchfälle. Bei Leber, Galle Milz, Nierensteinen sei sie ganz großartig. Bei Atemnot – Brennessel trinken.
Bei kalten Händen kann man sich auch ein Bad machen. Kalt ansetzen, stehen lassen. Oder auch Dampfbäder, um sein Herz zu entkrampfen. Durchblutungsstörungen, ganz egal wo, hinter den Augen beispielsweise, legt man Umschläge mit Brennessel für zwei Stunden auf die Augen. „Machen Sie das sofort“, sagte Maria Treben.

Mein Brennessel-Salat zog ich mir von Dragony-Fly, Chefkoch, aus dem Internet. 150 Kalorien und ein Glas Wein. Brunhilde wird sich freuen. Gesund und kalorienarm.
Frische, junge Blätter, Öl, Zitrone, Knoblauch, Salz und Pfeffer, Apfelsaft aus einem frisch gepressten Apfel. Schwierigkeitsgrad: Es geht so. Alles werde ich mit viel Gefühl zubereiten.
Erst einmal waren erdschwere Vorausetzungen wegzuschaffen. Junge, frische Blätter. Vor der Haustür sollen sie stehen? Vor meiner Tür wächst nur Rasen. In nächster Nähe kommt es zu Übergriffen mit Hunden. Da duftet ja ein köstlicher Waldtag. Ausbüxen war jetzt nicht mehr drin. Meine Bücher mussten zurückbleiben. Seufz. Das ist schon ein Kreuz mit der Brunhilde.

„Aua. Aua.“ Ich fühle. Ich fühle. Ich halte die Intensität an Gefühlen aus. Ich hätte ja auch Petersiliensuppe machen können. Von wegen brennen nicht. Ich zog mir Plastikandschuhe aus meiner Jackentasche. Stunden später wusch ich fürsorglich mein Bündel frische Brennessel. Wie auf Wolken fühlte ich mich.

Währenddessen lauschte ich einer alten Tonaufnahme. Die energetische Wirkkraft von Gefühlen.
Oh je, mein Unterbewusstsein – alles  landet dort. Energie kann nicht verloren gehen, sagt ein energetisches Gesetz. Meine Gefühle sind doch Energie, feinstoffliche Energie. Berührungen des Windes, Gerüche, alle Themen, die meine Seele sowieso schon mitgebracht hat. Energien, zu denen unsere Seele Resonanz hat.  Alles. Die Anziehung schwerer Energien geschieht so lange, bis wir die Resonanz erkennen und den Zusammenhang mit unseren Prägungen verstehen. Innerlich reflektieren, unsere Projektionen zurücknehmen, dann beginne die Heilung der Gefühle.

lichtkörperSeelenverträge mit anderen haben wir auch noch. Wir tragen die Energie anderer Menschen mit. Sie werden weitergegeben. Je sensitiver ein Mensch ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er bereits als Kind Energien aus dem Umfeld aufgenommen hat und mit sich trägt. Auch die unserer Vorfahren. Gerne nehmen Kinder ihren Eltern belastende Energien ab. Prägungen unserer Kindheit entscheiden darüber, welche Gefühle sich in das Unterbewusstsein verlagern. Wut, die wir nicht zeigen durften, andere haben gelernt, all ihre Gefühle zu verbergen.
Die Aufnahme von negativen Energien zu verhindern, geht nicht. Feinstoffliches geht immer direkt rein.  Zumachen hilft auch nicht wirklich, verspannen sich dann die Muskeln. Sensible Menschen saugen diese Energien wie ein Schwamm auf. Ebenso können uns natürlich auch gute Schwingungen mitreissen.

Auf der Ebene der Seele gibt es keine Zufälligkeit bei der Auswahl an Lebensthemen. Synchronizität und Resonanz kommen ins Spiel. Energie will fließen. Fließt sie, sind wir heil und leicht. Schweren Energien fehlt das Licht.
Nicht ratsam: Bloß nicht gegen sie ankämpfen, dann geben wir dem „Affen Zucker“.

Sagen Sie aus ganzem Herzen „Ja” zu den Energien Ihrer Gefühle und Gedanken. Ja sagen heißt, sie anzunehmen. Dann werden Sie erleben, wie Sie für sich selbst und Ihr Leben mehr Liebe empfinden können. Liebe ist lichtvolle Energie, die Ihre drei Körper durchströmen will. Mit der Kraft der bedingungslosen Liebe erhellen wir die Schattenbereiche und finden Heilung.
Ich stellte die Stimme ab.

idee63Ja, liebe Brunhilde. Ich will dir ein Essen zubereiten. Mit der bedingungslosen Dingsda deckte ich den Tisch ein. Ein leichter, duftender Salatgeruch stieg aus der bauchigen Schüssel auf. Auf dem Tisch thronten zwei Weingläser und ein Chardonnay mit nussigem Aroma und feinen Noten von Pfirsich und Zitrone. Vollkornbrot.

Ich freute mich auf meinen Gast.

Lustig hüpfende Gefühle

gefühle und Emotionen

Quelle: scientist alert

Gelb weist auf die stärkste Aktivität hin, gefolgt von Rot, Schwarz, Dunkelblau und Hellblau für ein abschwächendes Fühlen.

Liebe gibt uns ein warmes Licht. Traurig macht uns blau. Angst fühlen wir im Kopf und im Brustbereich, während wir Empörung, Verärgerung, Abneigung (disgust) stärker im Mund oder im Bauch fühlen.

Glück (happiness) zeigt sich gelb und überall rot gefärbt, mit dem stärksten Fühlen im Kopf und im Brustbereich.
Liebe – wen wundert es – ist die stärkste aller Emotionen. Es sieht so aus, als fühlten wir Glück in den Beinen, aber die Liebe nicht.

Interessant,  Stolz (pride), Glück (happiness), Liebe (love) und Wut/Ärger/Zorn (anger), Angst (fear) zeigen sich ähnlich im gelben Licht von Kopf bis Brustbereich zeigen.

Scham (shame), Aufregung/Sorge/Unbehagen (anxiety) werden im gesamten Körper erfahren, in warmen Farben im Kopf,  im Brustbereich sowie in blauen Tönen in den Beinen.

Überraschung (surprise)zeigt sich nicht anders als Scham (shame) und Neid (envy), nämlich rot im Kopf und im Brustbereich, dunkelblau in den Beinen.

Verächtliche Gefühle (contempt) und Neid (envy) ähneln sich, obwohl Gefühle der Verachtung sehr stark im Kopf und sonst nur noch in der Leistengegend gefühlt werden.

Depression wird im gesamten Körper in verschiedenen Abstufungen von Blau erfahren.  Der Bauchbereich scheint davon nicht berührt zu werden.
Traurigkeit (sadness) hingegen zeigt sich in Armen und Beinen im dunklenBlau, Kopf und Brustbereich erscheinen im Rot.

Spurensuche nach Mechanismen zwischen subjektivem Fühlen und dem „geografischen Ort“ im menschlichen Körper. Finnische Wissenschaftler fertigten diese „Hitze-Mappe“ an, nachdem sie 773 Personen befragt hatten, wo sie  schwächer und stärker werdende Aktivitäten im Körper fühlten.  Mit emotionalen Wörtern, Filmen, Gesichtsausdrücken wurde diese mit sechs „basic“-Emotionen und sieben komplexeren Emotionen und neutralen Emotionen stimuliert.
Letztlich sagt diese Studie nichts, was nicht schon in anderen Studien zu lesen ist und vielen andern in Heilarbeit wirkenden ohne die Wissenschaft schon seit Jahrhunderten bekannt ist. Liebe leuchte hell. Traurigkeit macht unsere Körper „blau“. Emotionen bereiten uns auf die Herausforderung im Außen vor, in dem der Körper sich entsprechend anpasst. Der Körper reagiert auf Emotionen in einer bestimmten Weise und geht in Resonanz mit den Emotionen.

Interessant finde ich viel mehr, anhand der Grafik zu sehen, wie das, was uns von frühester Kindheit antrainiert wurde, nämlich Gefühl und Verstand zu trennen, wie der Körper auf seine Art und Weise die Verbindung wiederherstellt.

Der Körper reagiert also, beispielsweise auf ein „Ich bin ärgerlich“. Aus der körperlichen Reaktion entsteht ein Antrieb zu einer Handlung, die Aggression. Aggression muss nicht zwangsläufig in eine Tat umgesetzt werden – auch ein Gedanke kann schon Aggression beinhalten. Aggression ist nicht per se als negativ zu bewerten. Der Sympathikus, Teil des vegetativen Nervensystems, der die Bereitschaft zu Kampf und Flucht ermöglicht, läuft aber in jedem Fall auf Hochtouren. Die Frage ist letztlich, in welche Richtung man jene starke Energie zu lenken vermag. Konstruktiv- destuktriv.

happiness3Klarheit über unsere Gefühle und Emotionen

Spannend scheint mir auch dabei, die Verbindungslinie zwischen Körper und Geist im Kontext dessen zu schaffen.

Die Grafik oben zeigt deutlich, Körperteile gehen mit unseren Gefühlen in Resonanz. Unser Körper reagiert auf alles, was wir wahrnehmen und erleben.
Er reagiert entweder mit Anspannung (Anziehung) oder mit Entspannung (Abstoßung) oder aber neutral. Diese unmittelbare körperliche Reaktion nennen wir Gefühl.
Emotion ist dagegen die Idee, die wir mit diesem Körpergefühl verbinden.
Ein „ich bin traurig“, ich bin „fröhlich“.  Emotion ist das geistige Konzept, das sich im Zusammenhang mit dem Körpergefühl bildet.
Blockaden

Die Bedeutung des Körpers wird gerne unterschätzt, wenn es um geistige Entwicklung geht. Aber die Wichtigkeit wird schnell klar, wenn man sich ansieht, wie sehr wir von unserem Körper abhängig sind, um uns wohl zu fühlen. Wir können beobachten, wie bestimmte Körperteile sich immer wieder zusammenziehen. Wir spüren die Verspannungen. Wir können fühlen, wo sich Blockaden aufgebaut haben. Diese bauen sich auf, weil unsere körperlichen Empfindungen, ausgelöst durch Emotionen, unterdrückt oder ausgeblendet werden.
So wie mit unserer Nase. Wir würden sie eigentlich jeden Tag sehen, wenn sich das Gehirn nicht dazu entschieden hätte, sie zu ignorieren.

Blockaden entstehen, weil durch die Unterdrückung der Gefühle Energien an jene Körperteile angelagert werden, die mit diesen Gefühlen in Resonanz gehen. In der Folge kommt es zur Überlagerung unterschiedlicher Energien, die mit hoher Frequenz schwingen.

Es ist sicherlich kein Zufall, dass  gerade hier bei uns im „Westen“ psychosomatische Beschwerden, Migräne, Verspannungen (insbesondere im Lendenbereich), Asthma und Nervosität bis hin zu Depression weit verbreitet sind. Unterdrückte Gefühle lassen unseren Körper rebellieren. Er versucht, sich bemerkbar zu machen und uns zu zeigen, dass er existiert. Warnzeichen werden leider nur allzu gern mit Medikamenten zugedeckt.

Wir lehnen unseren Körper und unsere Gefühle dauerhaft mit aller Gewalt ab.  Das tun wir  immer dann, wenn wir Gefühle unterdrücken. Das tun wir immer dann, wenn wir Krankheitssymptome mit Chemie zuschütten.

Dies ist ein Gesetz des Lebens: innen wie außen.
Durch die Gewalt, mit der wir uns selbst behandeln, entsteht in der Folge Gewalt, die nun unser Körper uns antut. In der Regel merken wir das erst, wenn eine schwere Krankheit auftritt.

Dies ist auch ein Naturgesetz: Im Körper fließen Ströme und Energien, sobald diese blockiert sind, sammeln sie sich wie das Wasser in einem Stausee an. Ist nun der Wille nicht stark genug, diese Energien zu unterdrücken, bricht der Damm.

Aggressionen, Wutanfälle und Black-outs bilden die Vorstufe eines solchen „Dammbruchs.“ Werden die Anzeichen überhört, so gräbt sich das Gefühl und die damit verbundene Energie tief in die Organe unseres Körpers ein. Gleichgültig um welche Organmatrix es sich handelt, eine übermäßige Ansammlung von Energien führt zu starken Schwingungen, die unsere Zellen schneller verfallen lassen. In der Folge wird das Immunsystem geschwächt, die Organe können ihren Funktionen nicht mehr ausreichend nachgehen und Krankheiten entstehen.

Die Maya sagen, in den nächsten Jahren werden wir erkennen, dass die Welt ein Spiegel ist.
Dann müssen wir Klarheit über die Zusammenhänge von unseren unterdrückten Gefühlen und der Welt im „Außen“ gewinnen.
Jedes einzelne, unterdrückte Fühlen hat immer mit einem Persönlichkeitsanteil zu tun, der nicht leben durfte. All der Hass in der Welt, die Wut und die Gewaltspirale, in der sich viele Menschen befinden, ist NICHT die Ursache von Kriegen – sie sind es erst zweitrangig, es sind die von allen Menschen unterdrückten Gefühle, instinktiven Kräfte und ihre angesammelten Verletzungen der diversen Persönlichkeitsanteile.
Das sind Kräfte, die zum Beispiel in Verbindung mit Alkohol außer Rand und Band geraten können.

Gesellschaftssysteme unterdrücken und unterbinden kollektiv diverse Instinktkräfte, die in unserem innersten Wesen angelegt sind. Da hätten wir etwa Sexualität und Sinnlichkeit, Aggression, Emotionalität, die grundlegend verleugnet und nur in schmaler Bandbreite gelebt werden dürfen. Sie zu unterdrücken kostet unglaublich viel Energie, es schwächt uns und je stärker und fortgesetzter die Unterdrückung, desto stärker werden sie und dann “dämonisch”, sie brechen unkontrollierbar irgendwann aus.

kindheitsgefuehle

 Gefühle der Kindheit

Schon früh wird uns analytisches Denken antrainiert. Es gilt als nicht zivilisiert, wenn man in der Öffentlichkeit seine Gefühle zum Ausdruck bringt. Körperliche Empfindungen, die durch Emotionen ausgelöst werden, sollen unterdrückt oder ausgeblendet werden.

Es gibt angenehme, unangenehme und neutrale Körperreaktionen. Auf diese projizieren wir die ganze Vielfalt möglicher Gefühle und verstricken uns darin. Schon während unserer Kindheit wird subjektiv erlebte Gefahr in den Körperzellen abgespeichert. Als Kind können wir nicht immer unterscheiden, was gefährlich ist und was eher unserem Lebenserhalt dient. Wir missdeuten Sanktionen und Kritik sehr oft als Lebensgefahr, Ablehnung oder Zurückweisung. Das sind die Andockstellen für heutige Gewohnheitsstrukturen und –muster in Bezug auf unsere Gefühle und Körperreaktionen.

Gefühle, die gegenwärtig in uns stecken, sind in allen Altersstufen präsent.

Kinder sind nicht in der Lage einzuordnen, ob Impulse der Eltern gegen die Person des Kindes gerichtet sind, oder aber lediglich den persönlichen Emotionen der Eltern zuzuordnen sind, die nichts mit dem Kind an sich zu tun haben. Gleichzeitig sind Kinder noch nicht mit den kommunikativen Fähigkeiten ausgestattet, nachzufragen oder um Aufklärung zu bitten. So werden Verhaltensweisen von den Eltern sehr oft durch die Kinder falsch dekodiert.

Wenn Eltern keine Aufmerksamkeit oder Liebe geben, dann tragen wir diese Unzufriedenheit fortan in uns und übertragen sie auf zukünftige Partner und andere Mitmenschen. Wir werden darüber hinaus Signale aus unserer Umgebung als beispielsweise Ablehnung missdeuten. Wir verstehen nicht, dass unsere Mitmenschen gar nicht wissen können, aus welchem Muster heraus wir agieren. Wir reagieren mit Aggression, weil wir die negativen Gefühle aus der Kindheit nicht mehr spüren möchten.

Werten wir nur schön weiter ab, was Kinder mit größter Anstrengung und Hingabe schaffen, und wir können uns sicher sein, das Kind fühlt sich nicht gut genug. Das Programm startet: Um geliebt zu werden, muss ich besser sein. In Folge versucht es, zu beweisen, dass es Dinge besser machen kann.
Daraus ergeben sich Gewohnheitsstrukturen.

Oh, wir können, unserer Seele beherbergt außer ihrem natürlichen Ausdruck, die Fähigkeit und das schöpferische Talent, einen endlosen Vorrat von Selbsten anlegen zu können. Schon als Kind lernen wir unschöne Gefühle zu vermeiden. Verhaltenskontrollmechanismen, die unsere Persönlichkeit werden.
Denn Verletzlichkeit wird nicht belohnt, Macht und Stärke aber schon.  Im “Kopf” zu leben wird als Schutz empfunden.

Oft verstehen wir selbst diese Gefühle falsch, aufgrund unserer verzerrten Wahrnehmung. In der Folge gehen wir  falsch damit um, da wir gar nicht wissen, aus welchem Grundgefühl heraus wir denken und handeln. Was unsere Gewohnheitsstrukturen wiederum bestärkt.

Und schon kommt es zu emotionalen Stauungen, die verdaut und geheilt werden müssen.

Wenn wir nicht den Mut aufbringen, uns diese Muster anzuschauen, werden wir immer wieder mit den gleichen Problemsituationen in uns und um uns herum konfrontiert werden.

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Loslassen. Thailand.

Wieso machen wir uns selbst wütend in diesen paar leuchtenden Jahren unseres Lebens? Wieso ärgert uns das Verhalten eines anderen Menschens? Wieso macht es uns Angst, Menschen könnten uns ablehnen, verurteilen oder sich lustig über uns machen? Warum laufen wir vor Gefühlen der Zerrissenheit und Unzufriedenheit davon, indem wir diese über Wut zum Ausdruck bringen? Dabei wissend, es ist keine wirkliche Begegnung mit dem Wutgefühl. Manchmal geht man in die passive Wut hinein und unterdrückt sie einfach. Nun, sie wird sich garantiert an anderer Stelle wieder melden.

Die Schuld nun bei den Eltern zu suchen, ist nicht der Weg der Weisen. Immerhin haben wir uns unsere Eltern selbst ausgesucht, und zwar aufgrund karmischer Konstellationen.  Schuld generell auf andere zu schieben, führt nicht dazu, wirklich klar zu sehen, woher unsere Probleme kommen.

Karmische Lokomotiven sind es. Wir sind der Waggon, der an der Lokomotive angehängt ist. Wir werden von den Erwartungen und Ansprüchen anderer mitgezogen. Und diese Energie schleppen wir von einer Wiedergeburt zur nächsten mit.  Immer auf der Suche nach dem nächsten Lokomotivführer. Resonanzprinzip. Wir gestalten scheinbar heute schon unser Leben im nächsten Leben. Wir tun noch anderes. Wir tragen unbewusste Erwartungen in uns, die unser Denken und Handeln in bestimmte Richtungen lenken: die Eltern oder eine andere Bezugsperson sollen stolz auf uns sein. Wir bemühen uns wirklich so sehr darum, Anerkennung von den jeweiligen Personen zu bekommen.

Und unsere „Schwächen“ sind letztlich auch nur ein Schutzmechanismus für unser falsches Selbstbild. Jemand der Angst hat, sich zu artikulieren, auszusprechen, was er fühlt und denkt, für ihn ist es ein Schutzmechanismus, Zurückhaltung zu üben. Auf diese Weise erzeugt er für sich eine gewisse (vermeintliche) Sicherheit. Er vermeidet Konfrontationen, weil er keine Angriffsfläche für andere bietet, beispielsweise dadurch, dass er keine Gefühle zeigt, keine keine Meinung äußert.

Unser Kopf ist voll von Konzepten, von Ansichten, von Vorstellungen, wie ein gute Mutter zu sein hat, wie ein Freund oder wie sich unser Partner zu verhalten hat, unserem Selbstbild, alles geprägt durch unser Sozialisation in einem Familienverband, in einer Gesellschaft. Millionenfach führen wir innere Dialoge. Unsere inneren Stimme, die darin geschult sind, alles zu kommentieren, zumeist Negativbotschaften. Dies ist nicht richtig, hier ist es nicht genug. So viel existiert „nicht“ in uns. Damit verneinen wir unsere Lebendigkeit.
All diese geben uns innere Sicherheit, weil sie unsere Rahmenbedingungen festlegen. Es ist eine Illusion, aber wir halten nur allzu gerne daran fest. Wenn die anderen sagen, ich bin so und so, wird das schon stimmen.
Wenigstens weiß ich dann, wer ich bin. Um uns ein Gefühl der Sicherheit sowie die Illusion der Beständigkeit zu erschaffen, halten wir an unserem Selbstbild fest. Mühevoll erarbeitet, halten wir an einem Trugbild fest.

tigerIrgendwie filtern wir die Welt vermutlich als Fisch, dabei sind wir Tiger. Eingeschränkte Wahrnehmung und Handlungen. Die ganze Menschheit wächst in Kulturen und Familien auf, die auf eng definierten Regeln einer rational denkenden Gesellschaft.

Viele Fähigkeiten und spezifische, in uns allen angelegte Talente wurden von uns selbst unterdrückt und abgetrennt, um angepasst funktionieren zu können.

„Eines lässt sich nicht bestreiten, jede Sache hat zwei Seiten. Die der anderen, das ist eine, und die richtige Seite:deine.“ (Mascha Kalecko)

Wir sollten unsere Schwächen nicht verurteilen. Die Gefahr ist, dass man vor lauter Defiziten den eigenen, positiven Kern und das daraus resultierende Potential nicht mehr wahrnehmen kann. Aus Schwächen lassen sich immer auch Stärken machen. Man kann sie durchaus konstruktiv einsetzen.

Welche Botschaften sind tatsächlich von uns, und welche Botschaften haben wir einfach nur übernommen?

Wir müssen unsere „Spiele“ durchschauen und die Spiele der Anderen können wir nach und nach getrost loslassen.

Verdrängungen haben mit Emotionen zu tun, die man nicht fühlen wollte. Wir brauchen den Verstand, das stimmt natürlich, aber er ist nur eine unserer Ressourcen. Gefühle und Emotionen sind mit unseren Herzen verbunden, dem organischen, sowie spirituellen (Chakra) und sind direkt mit unseren Zellen und deren Bewusstsein verknüpft.

Tief in uns sind unendliche Möglichkeiten verborgen. Sie werden durch unsere selbst geschneiderten und von anderen übernommenen Konzepte verdeckt.

Wir können bodenständig wie die Erde sein, flexibel wie Wasser,  Hingabe entwickeln, Kraft und Genussfähigkeit wie das Element Feuer in uns spüren, und über den Dingen schweben wie der Wind. Das sind die vier positiven Elemente, die jeder in sich trägt. Es kommt darauf an, sie auf konstruktive Weise zu entfalten.
Einheit mit uns selbst, um ein Gleichgewicht von Verletzlichkeit und Stärke, einschließlich aller spirituellen, mentalen, feinstofflichen und körperlichen Aspekte herzustellen.

Man kann sich natürlich auch einreden, man sei GANZ. Dream on…kein Engel, keine Quelle wird es für uns erledigen. Da heißt es, sich selbst begegnen.
Also volle Konzentration auf das Herz.

….und das Atmen nicht vergessen.

Ich lebe nicht, um unberührt zu sein

Herzweg

Aus aktuellem Anlaß muss ich Ihnen und Euch , liebe Leserinnen und Leser, diesen Artikel
der gewaltfreien Kommunikation heute nochmals kredenzen.
Der  einzige Grund:

Eine Dame meldete sich bei mir, sie habe Rechte an dem Wort

ups, beinahe hätte ich es doch noch einmal geschrieben
also an dem Wort:

herzkleinsprache und an der englischen Version H-language

hält die Dame  durch Zahlung von Geld die Rechte an diesem Wort
in ihren Händen.
Eine ausgesprochene nette Dame,  ohne Zweifel.

Das Wort sei eine eingetragene Marke. Dafür habe sie viel Geld bezahlt. Ich solle den Begriff bitte löschen.
Ich löschte das Wort  in meinem Blog.
Erledigt.
Nun löscht mal etwas bei Google.
Ich bekam es nicht hin, darum hoffe ich jetzt über eine  Aktualisierung
dieses Beitrages auf Veränderung im Sucheintrag.
Liebe Dame,  ich bitte höflich um Nachsicht.
Ihre Rechte an einem Wort, dass Sie sicherlich nicht in die Welt getragen haben,
kostete mich gerade den gesamten Nachmittag.
Ich bin bemüht eine Lösung zu finden.
Herzenssprünge löst es in mir nicht aus.
Meine Herz tut mir gerade weh. Es heißt Abschied nehmen
von einem Wort, mit dem ich aufwuchs.
Meine Mutter verwendete es  zu Lebzeiten.
Wer soll das bitte noch verstehen?

So wird aus dem Wort, das seit Jahrhunderten  symbolisch für unsere Muttersprache,
für unsere  Kindersprache
allüberall verwendet wurde eine  eingetragene Marke.
Nicht nur Gold, Kupfer, Uran, Wasser, Heilpflanzen  jeder Art,
jetzt beginnt auch noch die kleinmütige Schlacht um Worte, die
von unseren Vorvorvorvätern- und müttern ins Leben getragen wurden,
fremdes Wissen, allgemeine Worte werden aufgekauft und
gehen in den Besitz  einzelner Personen über.
Vermutlich wird das auch noch als: clever empfunden?
Einatmen. Ausatmen. Feel it. Einatmen.
Wenn ich mit jemandem über verloren gegangenes Baumwissen spreche
und derjenige wenige Monate  später mit einem Buch über Bäume aufwartet,
ist das dann auch so ne Art geistiger Diebstahl?
Wo fängt es an, wo hört das auf?
Naja
So geschieht es dann,
man bekommt etwas gelehrt, erhält das Wissen von anderen freizügig gegeben und
dann kommt der Business-Gedanke auf,
und schon  kommt die Macht  (ANGST , nicht Herz-LIEBE)  ins Spiel und schon
werden Wissen, Methoden, Konzepte von uralten weisen
Menschen zu einem Methodenmix  und letztlich  zum eigenen Stoff erklärt:
Großartig unterstützt vom  Anwälten, die nach jedem Strohhalm greifen,  um Einkommen zu erzielen,
geschickt und mit einer entsprechenden Geldzahlung
wird dieses uralte Wort zu einer Marke einer einzelnen Person.
Großartige Herzarbeit.
Man traut sich kaum noch auf die Tastatur zu tippen.
Das Prinzip scheint verstanden, worum es geht beim Herzensweg.
Indianisches Wort, indianischer Gedanke,
das Wort  ist nicht von IHNEN, probieren Sie es erst gar nicht!

Ich verabschiede mich offiziell von diesem schönen Wort und gebe zu,
ich bin sehr traurig und
ehrlich, ich  bin geschockt.
Schlimmer geht`s nimmer in Deutschland.
Ich greife nunmehr auf Worte wie:

Herzenssprache, herzelige Sprache, Herzilieinsprache, Her- ZEN-Sprache, herz-zerreissende Sprache,
zurück. Ich bitte um Verständnis. Wer noch weitere Ideen hat, bitte nur her damit.

Aus dem Sudan erreichte mich heute eine Nachricht: 
Sabina und Rose leben.
Die Mutter von Sabina ist am 27.12 2013 umgekommen.
Sie hat es nicht verkraftet. Tot. Ihr Sohn ist mit seiner Frau nach Uganda geflüchtet.
Sie sind am Ende, schrieb mir Sabina  – dort in Juba.
Es gibt Tausende von Toten. Sabina ist ohne alles aus ihrem Haus geflüchtet, steht es
nah der Kampfzonen.

Hier in Deutschland kämpfen wir um Wortmarken.
Wir heimsen uns Begriffe ein und geben dafür viel Geld aus,
sorgen uns täglich darum, dass sie auch ja niemand verwendet,
während
auf dieser Welt 900 Millionen Menschen
an Hunger leiden.

kinderhunger

Vielleicht möchte jemand der Wortmarkenkäufer auch zu diesem Thema Markenrechte kaufen?
Die Worte:  Kind, Tod, Hunger, Soja, Massentierhaltung stünden noch zum Verkauf?
Ich bin mir sicher, es findet sich ein Anwalt.

Herrschaftssystem Westen.
Ohne Worte.

Ich hoffe, Sie verwenden auch immer brav die Zitierstriche, für all das ,
was Sie sich aus Büchern von anderen herausgelesen haben.

Was zahlen Sie jenen für Ihre  tägliche Nutzung und Wissenserweiterung?

Ich vergebe Ihnen in mir, …. ist doch so…oder..
Hoònoponapona.

und diesen  nun folgenden Artikel brauchen Sie, braucht Ihr nicht mehr lesen,

den gab erst vor ein paar Tagen.
Mr. Marshall Rosenberg, der mich einst lehrte.
Mr. Rosenberg, es ist mitunter soooooooooo sehr schwer

Hier geht`s jetzt los mit dem eigentlichen Artikel über gewaltfreie Kommunikation. Das Wissen haben mir Menschen vermittelt, denen daran gelegen ist,  diese Welt  in eine friedlichere,  gerechtere und liebevollere, Welt zu verwandeln. Ich geb`s gerne kostenfrei weiter.

Die Weisheit sagt mir, ich bin nichts. Die Liebe sagt mir, ich bin alles. Und dazwischen strömt mein Leben.
Dabei unvollkommen, den Wolf akzeptierend und ihm auch den nötigen Platz gebend – „I love my wolf!“
Marshall Rosenberg (nonviolent communication) nennt das  „Spirituality of  imperfection“.
Der inneren Luststimme folgen. Meine Gefühle gehören mir.  Ursache sind meine  erfüllten und unerfüllten Bedürfnisse.
Ich bin dafür verantwortlich oder zumindest irgendwas in mir.

Selbstverantwortlich sein: für die eigene innere Klarheit,  um das Erreichen der inneren Bedürfnisse sorgend.
Sanft und dennoch kraftvoll, beharrlich  im Giraffenbewusstsein bleibend.  Sich da nicht rausziehen lassen.

Wer Rosenberg live erlebt  hat, weiß, er liebt  die Giraffe und den Wolf. Die Giraffe, weil sie von allen Tieren, das größte Herz in sich trägt. Eine versöhnende Sprache statt einer vergeltenden, darum geht es  Meister der gewaltfreien Kommunikation.

Wir haben  leider zu sehr  gelernt, Wolfsohren aufzusetzen. Wir beschuldigen uns entweder selbst oder den anderen (Sündenbocksuche). Das ist bestens erlerntes Verhalten und kommt uns vor.  Der Blick auf die eigenen Gefühle und Bedürfnisse scheinen da nur allzu ungewohnt.

kommunikation3

Gewaltfrei kommunizieren, was meint das?

Grundsätzlich meinte es,  bereit zu sein für einen Kontakt der Herzen und bereit zur Kooperation.
Es meint, nicht irgendwelchen Strategien- auch nicht den subtilen –  anzuhängen.
An diesem Ort beginnt die  gewaltfreie Kommunikation.

Wir alle treffen Urteile, es ist nur die Frage, wie und mit welchem Fokus.

Moralische Urteile
orientieren sich anhand von bestimmten Vorstellungen, was in einer Kultur zu einer Zeit richtig oder falsch ist.
Es gibt hier bestimmteKategorien und Labels. Aufmerksamkeit auf das, was der andere ist oder macht (DU/ER/SIE).
Führt zu Rechthaberei und der Tendenz andere zu bestrafen
„Du bist unverschämt.“
Sie will immer Recht haben.“
„Das ist aber schön.“
„Dafür sollte man ihn einsperren“
„Nie sagst du mir, dass du mich liebst“
Werturteile
orientieren sich anhand der persönlichen Bedürfnisse und Werte, es ist ein Nachspüren, ein Verbinden mit dem Bauch.
Aufmerksamkeit auf das, was mir wichtig ist, was ich brauche (ICH). Kategorien von richtig,/falsch, gut/ schlecht, auf Konventionen/ Gesetze gerichtet. Werte/ Bedürfnisse stehen dabei  im Vordergrund. Ich  bin mit mir und meiner Lebendigkeit
verbunden.
Führt zu Aktivitäten und Bitten, um meine Bedürfnisse zu erfüllen
„Mir ist ein Ausgleich im Geben und Nehmen wichtig.“
„Ich brauche meinen Freiraum“
„Das gefällt mir.“
„Mir ist Rücksichtnahme und Kooperation wichtig.“
„Mir ist meine Ruhe wichtig.“
kommunikation4
Kopfkino. Dank an GFK Center, JR.
Ein Konflikt entsteht,
zwischen mindestens zwei Menschen, die miteinander für längere Zeit verbunden oder aufeinander bezogen sind und
die zu einem Anlass/ Thema unangenehme Gefühle erleben, weil wichtige Bedürfnisse noch nicht erfüllt werden
konnten oder, wenigstens scheinbar,  nicht miteinander vereinbar sind.
Ein Verstehen für die  jeweils dahinter liegenden Bedürfnisse ist noch nicht gegeben.
Was ist Gewalt?
Jeder Versuch, andere Menschen zu bestrafen oder die eigenen Bedürfnisse, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer Menschen, durchzusetzen.
Was ist Kooperationsbereitschaft?
Das Interesse daran, dass die anderen ebenfalls ihre Bedürfnisse erfüllt bekommen.
Was ist ein Konsens?
a) Eine Strategie/ Lösung, bei der die wichtigstenBedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt werden.
b) Eine Strategie/ Lösung, die im Wohlfühlbereich aller Beteiligten liegt, mit der alle (gut) leben können.
Was ist Aufrichtigkeit?
Dem anderen mitteilen,
was ich wahrnehme (Fakten)
wie es mir dabei geht (Gefühl)
was ich brauche (Bedürfnis)
was ich mir wünsche (Bitte)
handaufsherz
Es gibt vier innere Einstellungen mit anderen „zusammenzuarbeiten“:
1. Win-Win: Wir setzen uns zusammen und finden gemeinsam eine Lösung.

Ich bin okay – Du bist okay.
Werschätzung/Fairness. Macht mit anderen.

2. Durchsetzen. Aufwertung, Abwertung.
Macht über andere.
Ich bin okay- Du bist nicht okay.
Ich habe Recht. Du hast Unrecht.
Ich gewinne, du verlierst.
geringe Wertschätzung. mehr Ich als Du.
3. Gleichgültigkeit/ResignationIch bin nicht okay – Du bist nicht okay.
Es hat eh keinen Sinn. Aufgeben.
Beide verlieren.
4. Minderwertigkeit/Schuldgefühle/AngstIch verliere, du gewinnst.
Ich bin nicht okay, du bist okay.
Du bist der Stärkere.
Ich mache, was du sagst. Nachgeben.#
Wer sich in Rosenbergs „Giraffenland“  aufhält
kommuniziert aus einer Haltung der Fülle, einem Grundoptimismus, aus dem Vertrauen  heraus.
WIN-WIN-Lösungen werden angestrebt. Lösungen, bei denen die  Bedürfnisse aller berücksichtigt werden .
Wo ein schützender Einsatz von Macht staffindet,  so ne Art Giraffenschrei
Wo Perlentaucher sich auf die Suche nach den guten Gründen beim anderen machen.

Wo Empathie vor Erziehung, erst der Kontakt, das Verstehen, dann die gemeinsame Lösungssuche
angegangen wird.

Es lohnt sich darüber nachzudenken, was sind die Zutaten einer Bitte.
Wie kann ich meine Bedürfnisse erfüllen?
Was brauche ich? Welche Bedürfnisse sind im Kontakt mit dem anderen unerfüllt?
Was erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie erfüllt werden?
Was ist der Unterschied zwischen Bitte und Forderung?
Was braucht mein Gegenüber in der Situation?
Was könnte eine Bitte sein, die die Bedürfnisse von uns beiden erfüllt?
Was könnte es uns leichter machen in dieser Situation, in der wir BEIDE stehen?
Was kann ich davon nachvollziehen?
Was habe ich noch nicht verstanden?
Was macht es schwierig, ein Nein als Geschenk zu sehen?
Wie kann ich das Nein zur Sache, von der Person getrennt sehen?
Wo sind die Grenzen. Wo genau?
Was möchte ich noch unbedingt geklärt haben, um zufrieden nach Hause zu gehen?
good in others2

Danke an KC.

Was hilft im Gesprächsverlauf?

Empathie geben. 
Dem Anderen zuhören.
Auf Gefühle und Bedürfnisse eingehen. Du bist und  brauchst…
Bei Schweigen weiter Empathie geben bzw. nachfragen.
Wie geht es dir damit?

Aufrichtigkeit

Das Gehörte integrieren. Das Ausdrücken, was in mir ist.
Ganz die Bedürfnisse des Anderen in mir aufnehmen.
Klären, was von dem Gesagten bei mir und umgekehrt angekommen ist.
„Einerseits sind mir auch … wichtig. Andererseits wenn ich … an denke..

Was könnte eine Lösung sein, die für uns BEIDE passt.?

Im Wechsel zwischen Aufrichtigkeit und Empathie.
Versteckte Urteile, Bewertungen und Interpretationen  loslassen.

fingersprache

Es gibt Grundmuster von Konfliktlösungsstrategien.

Bei einigen wird der Konflikt erst gar nicht zum Konflikt. Sie weichen aus, ignorieren, schieben auf.
Es scheint bequem. Man weicht dem Verletzungsrisiko aus. Schmerzlos, keine Verlierer. Er wird sich wieder melden.
Andere wiederum kämpfen und vernichten. Der „Stärkere“ setzt sich durch. Ressourcen für das Gesamte verschwinden.
Kostet mitunter viel Kraft.
Es gibt die Unterwerfung/Unterordnung, Drohungen, Befehle, Bestrafung. A setzt B für sich ein.  Gefahr der Demotivation. Innere Kündigung. Bereitschaft zum Miteinander sinkt.

Es gibt die Delegation. Da entscheiden dann Dritte.
Es gibt den Kompromiss des kleinsten gemeinsamen Nenners.  Kann auch ein fauler Kompromiss werden.

Es gibt den  Konsens.  Eine vorher nicht angedachte Lösung wird ausgehandelt.  Kreatives Potential möglich, setzt Bereitschaft beider Parteien voraus.

Wahrnehmungen mitteilen:

Wenn ich sehe…
Wenn ich höre…
Wenn ich wahrnehme…
Wenn ich daran denke…
Wenn Du siehst…
Wenn Du hörst…
Wenn Du bemerkst…
Wenn Du daran denkst…
fühle ich (mich) …

bin ich … + Gefühlswort

Erfassen,was der andere fühlt.
Wenn Du siehst…
Wenn Du hörst…
Wenn Du bemerkst…
Wenn Du daran denkst…

fühlst Du (Dich)…
bist Du … (+ Gefühlswort)
Benutze möglichst „reine“ Gefühlsworte und weniger
Worte, die wie Gefühle klingen, aber eher beschreiben,
was Du denkst oder was eine andere Person getan hat.
Eine Hilfe zur Unterscheidung ist die Frage: „Wenn Du denkst …, wie fühlst Du Dich dann…?“
beispielsweise:
„Ich fühle mich ausgenutzt!“
“Wenn ich denke, ich wurde ausgenutzt, bin ich verärgert/ traurig/verletzt“
weil ich brauche …
weil mir wichtig ist …
weil ich gerne hätte, dass …
weil mir sehr daran liegt, dass…
Erfassen, welches Bedürfnis der andere hat
weil Du brauchst …?
weil Dir wichtig ist …?
weil Du gerne gehabt hättest, dass…?
weil Dir am Herzen liegt, dass…?
Sprich eine Bitte aus. Etwas, was die anderePerson konkret tun könnte,
um dein Bedürfnis zu erfüllen
Bitte aussprechen
Und ich hätte gerne, dass du…
Wäre es für dich in Ordnung, wenn…
Wärest du bereit…
Und du hättest gerne, dass ich… ?
Und du möchtest, dass ich …?
Und du fragst dich, ob ich bereit bin …?
Sei Dir im Klaren über den Unterschied zwischen einer Bitte und einer Forderung. Eine Bitte lässt dem Empfänger die freie Entscheidung, ob er/sie sie erfüllen möchte.
Im Wesentlichen gibt es drei Arten von Bitten: „Was hast Du verstanden?“ (Verstanden werden),
„Wie geht es Dir damit?“ (Verstehen wollen) und „Kannst Du bitte..?“ (Lösungsbitte)
Eine Lösungsbitte enthält positiv beschriebenes, sichtbares Verhalten (Sagen oder Tun).
Die besonderen Merkmale von Gefühlen
–  zeigen an, dass bestimmte Bedürfnisse erfüllt oder nicht erfüllt sind
–  sind deutlich im Körper spürbar, können von jedem nachvollzogen werden,  sind sie universell
Konkrete Beispiele:
Man wird beschuldigt
Man fühlt sich verärgert, ängstlich, verwirrt, irritiert, verwundert, verletzt- all das sind mögliche Gefühle.
Mögliche Bedürfnisse: Verantwortlichkeit, Fairness, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit
Man wird  eine Schublade gesteckt
Man fühlt sich  ärgerlich, ängstlich, sauer, frustriert
Mögliche Bedürfnisse: Freiheit, Offenheit, als Individuum gesehen werden, Einzigartigkeit
Man wird kritisiert,
Man wird sauer, enttäuscht, niedergeschlagen, mutlos, wütend
Mögliche Bedürfnisse: Verständnis, Anerkennung, einbezogen werden, Eigenverantwortung
Man wird eingeschüchtert.
Man wird verängstigt, erschrocken,mutlos
Mögliche Bedürfnisse: Sicherheit, Gleichwertigkeit, Kraft, Stärke, Selbstbewusstsein
Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen
Jeder Satz nach dem Muster „Ich fühle mich…, weil DU…“ macht den anderen für meine Gefühle verantwortlich.
Verändere diese Sätze und verwende Formulierungen wie:
Ich fühle mich,
weil mir wichtig ist…
weil ich brauche…
weil ich gerne hätte…
weil mir am Herzen liegt…
weil ich Wert lege auf…

weil ich möchte.

Bedürfnisse sind die aktuelle Manifestation der göttlichen Energie/ menschlichen Lebensenergie

 –  alles, was uns motiviert, sind Bedürfnisse (intrinsische Motivation )
wichtigstes Element beim Zuhören: das Benennen des Gefühls kann weggelassen werden, aber nicht das Bedürfnis
Bedürfnis = Werte (verwandte Wörter sind Interessen/ Sehnsüchte/ Hoffnungen/ Motive/ Anliegen)
Auf der Bedürfnisebene gibt es keine Konflikte, sondern nur auf der Strategieebene.
Hinter jedem Urteil steckt ein Bedürfnis

Oftmals hilft die Gegenteilmethode:
„Du bist aber rücksichtslos!“ – das Gegenteil von rücksichtslos ist Rücksichtnahme –„Dir ist Rücksichtnahme wichtig?“

Es können Bedürfnisse hinter Bedürfnissen liegen.
Mein Bedürfnis nach Schönheit – gleichzeitig mein Bedürfnis nach sozialer Akzeptanz.

Schnell bewerten wir die Bedürfnisse auf negative Weise
Oh, der/ die ist aber bedürftig.  „Kinder, die was wollen, kriegen was auf die Bollen!“oder „Sei doch nicht so egoistisch!

Es gibt ein ganzes Bedürfnisbündel. Neben den bekannten Grundbedürfnissen gibt es noch eine ganze Reihe anderer Bedürfnisse, wie die Verbindung zum Anderen:
Akzeptanz; soziale Akzeptanz, Toleranz, Nähe/ Begegnung der Herzen, Wertschätzung/ Anerkennung, Respekt/ Menschlichkeit und Würde, ernst genommen werden, gesehen werden, Rücksichtsnahme/ Kooperation/ Sensibilitätas Leben des anderen zu bereichern, anderen eine Freude machen, emotionale Sicherheit/ Stabilität, Verlässlichkeit/ Kontinuität/ Beständigkeit

Loyalität/ Treue, Liebe, Schutz/ Trost/ Mitgefühl, Gerechtigkeit/ Fairness, Gleichberechtigung/ Gleichwertigkeit – neben Luft, Essen, Trinken, Ruhe, Entspannung,  Stimmigkeit mit sich selbst, Autonomie, spirituelle Verbundenheit, Kompetenz, Effektivität, Abenteuer, Vergebung,  etc.
kommunikation1
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Grundlegendes für eine gewaltfreie Kommunikation:
Erst wenn ich mir selbst klar bin, kann ich auch anderen effektiv zuhören: Erkenne dich selbst und Dich in Anderen! Das Universelle des Menschseins erkennen – das verbindet.
Voraussetzung der Selbstverantwortung : Alle Gefühle, Bedürfnisse, Gedanken, Konzepte gehören mir und ich selbst kann sie verändern (oftmals brauche ich dafür Unterstützung)
So wie ich mich behandle, so behandle ich auch die anderen. Meine schwarzen Stellen, sehe ich deutlich in den anderen. D.h. wenn mich etwas ganz besonders stark stört, ist das aller Wahrscheinlichkeit nach mein eigener innerer Schatten.
Wichtig ist Selbstakzeptanz, das Beruhigen vom inneren Kritiker/ Perfektionisten/ Entwerter und Antreiber. Dafür dann Perlentaucher/ Alles ist gut Stimme/ Gelassener/ liebevolle Eltern/ Weise.
Einen Ort finden, wo Du in Ruhe in Dich gehen kannst und alles andere ausschaltest.
Mehr Vertrauen in meine Fertigkeit bekommen, für mich zu sorgen und wenn unangenehme Gefühle auftreten, kann ich innehalten und mir selbst Einfühlung geben oder darum bitten. So komme ich wieder zurück ins Leben.
Sie mögen mitunter die Herrschaft in uns übernehmen- das innere Team:
unser inneres Kind, Perfektionist, Kritiker, Entwerter, Diktator, Richter, Antreiber, Romantiker, Nihilist, Sinnsucher, Katastrophenlüstling, Geizhals, Neidhammel, Weise.  Manchmal sind wir ein ganzes Theater – es gilt sie zu  integrieren.
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Zu jedem Handeln gibt es Alternativen, zu jedem Bedürfnis eine ganze Menge an Strategien und Möglichkeiten, es zu erfüllen

Lasst uns darüber nachdenken, welche Geste wir haben,
mit der wir uns selbst als Person wertschätzen können.

Lasst uns darüber nachdenken, welches kleine Ding jeder
von uns bei sich trägt,
das wir anderen geben können.
Es kann lebenserhaltend sein, sich diese Fragen zu stellen.
Wir sind nicht alleine in diesem Leben.
Und es bestärkt uns, selbst wenn wir leiden, noch wertvoll zu sein.

Erfahrungen sind es wert, gemacht zu werden

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Selig die Unabhängigen und Erwählten, sagte Jesus. 

Ziehe man uns auf die Höhe des Eifelturmes und nähme uns das existierende Nichts, hätten wir die Größe eines Flohs von drei Millimetern.  Man müsse uns mit dem Mikroskop suchen, nähmen wir die Leere heraus.  Wir bestehen zu 99,99999999 Prozent aus masseleerem Raum. Das Nichts sei keinesfalls ein Vakuum, sondern ein Raum voll mit Energie und Informationen, die darauf warte, abgerufen zu werden.  Und dass wir uns trotzdem mit der Faust nicht durchhauen können, hätten wir allein dem Umstand zu verdanken, dass die Bindungen der Moleküle mit einer enormen Kraft ausgestattet seien, sagt  uns die Quantenphysik. (Dr. U. Warncke,  Quantenphilosophie und Spiritualität)

Rund 70 bis 80 Billionen Zellen wirken in unserem Körper, alles in der Zusammenarbeit von  Körper Geist und Psyche.  Unser Gehirn verarbeitet  pro Sekunde 400 Milliarden Informationen. Ungefähr zweitausend davon werden uns überhaupt nur bewusst! Unsere Aufmerksamkeit können wir dabei auf jede beliebige Situation lenken.  Der Körper ist eine Protein-Zellmaschine. Hautzellen produzieren Hautproteine. Muskelzellen produzieren Muskelproteine. Magenzellen produzieren Magenproteine, sogenannte Enzyme. 10 Millionen Zellen verlieren wir in jeder Sekunde und 10.000 neue Zellen  werden wieder hergestellt.  Wenn unsere Gene angeschaltet werden, produzieren sie ebenfalls Proteine.  Eine DNA besteht aus einfache Zucker und Proteinstückchen. Was hat eine DNA dazu veranlasst, sich in ein Muster zu organisieren?  Damit aus Milchzähnen richtige Zähne werden, muss die DNA einiges über den Verlauf der Zeit wissen. Sie wusste, dass das passiert, als sie noch in der Gebärmutter war. Selbst der Tod könnte dann in DNA vorprogrammiert sein. Vielleicht wartet die DANN nur darauf, uns von unserem Platz in der Unendlichkeit zu erzählen.

Wir können 24 Gene einfach dadurch anschalten, dass wir glücklich sind. Die winzigste Lücke zwischen zwei Nervenenden im Gehirn beinhaltet das Potential für alle Erfahrungen. Der Mensch ist ein Wunderwerk.

Wir sind geboren. Hineingeboren in einen Mutterschoß.  Ein Mechanismus ist geboren, der siebzig bis achtzig Jahre lang arbeiten wird. Wir sind präsent. Mit Hilfe der Bewegung des Verstandes können wir an Zukunft denken. Er kann sich auch Sorgen darüber machen, wohin wir gehen, wohin wir nicht gehen, was nach dem Tod geschehen wird. Er macht sich auch Gedanken darüber, wo er vor der Geburt war.

Eine einzige Bakterie im Universum könnte die Schöpfungsgeschichte neu schreiben. Wären die Kräfte der Natur nur ein Millionstel Grad aus dem Gleichgewicht gewesen, gäbe es keine Stern und kein Leben.

Es gibt da etwas. Hier drinnen in Ihnen und in mir. Es ist dieselbe Intelligenz, die unser Herz schlagen lässt. Unser Herz transportiert 400 Liter Blut pro Stunde durch einhunderttausend Kilometer Blutgefäße, die nur drei Prozent unseres Körpergewichts ausmachen.  Denken Sie an das Schlagen Ihres Herzens. Gibt es einen höheren Geist, der das für uns erledigt? Was meinen Sie?

Als Geistwesen leben wir an der Oberfläche, angelockt von einem Licht von oben, das wir nicht so recht erkennen können. Tage streichen an uns vorbei und formen unsere Sichtweise. Wir fühlen, wir denken, wir wollen zum Ausdruck bringen. Jeder Mensch ist darüber hinaus voll von Dingen, die sich nicht sagen lassen.

birneIch kann es nicht fassen, dass Menschen jeden Morgen aufstehen und nicht dankbar sind zu leben! Jeden Tag!
Wie können wir hinter dieser Präzision keine Intelligenz vermuten? Die Grenzen der Wissenschaft werden unscharf  und mit dem Geist verschwimmen sie.
Es gibt einen großen Plan, davon bin ich überzeugt.  Es gibt ein universelles Bewusstsein.

Eines ist sicher: Irgendwann werden wir wieder dorthin gelangen, woher wir gekommen sind.
Heute nähert man sich wissenschaftlich der Vorstellung aller Weisheitslehrer der vergangenen Jahrtausende ebenso wie dem Wissen aller indigenen Kulturvölker an, dass wir uns vermutlich sogar von jenem Gedanken lösen müssen, dass alles in unserem Gehirn geschieht. Es gibt etwas in jenem Raum, das ist das, was uns die Kraft gibt, unseren Körper zu heilen, Frieden in unsere Welt zu bringen und diese Welt zu verändern, wenn wir die Sprache verstehen, um zu diesen Dingen zu sprechen, die leer sind. Alles, was in unserem Körper geschieht, wird  in der 5 u. 6. Dimension gesteuert, erklärt nun auch endlich die Wissenschaft, präziser die Quantenphysik.

Denken Sie sich Ihr  Gehirn  am besten „nur noch“  als eine Antenne. Die gute Nachricht, die Kommunikation findet in jedem Moment statt.  Sie wird in jedem Moment aktualisiert.
Trösten Sie sich bitte, ohne das menschliche Gehirn ginge es aber auch nicht. Es würde nur eine Quantensuppe existieren.  Mozart schrieb mit neun Jahren seine Symphonie, mit 12 Jahren seine erste Oper. Ein Wunderkind erscheint nicht einfach so. Es wird durch eine Intelligenz geformt.  Chaos ist nur eine Illusion.  Man sieht es nur, wenn man nicht genug Weitblick hat.

Manche  von uns werden zu Hellsehern und blicken in die Zukunft. Hellseher sind auf eine Welt eingestellt, die sich noch nicht manifestiert hat. Aber wie können innerliche Neuronenblitze, äußeren Ereignisse gleichen, die noch nicht stattgefunden haben.  Die Antwort liefert uns nun auch die Quantenphysik: Es gibt keine in der  Zeit festgelegten Ereignisse, es gibt nur unendliche Wahlmöglichkeiten. Und wir bestimmen, welche der Möglichkeiten greifbar werden. Jetzt und später findet Zukunft statt für den Hellseher. Sie haben den Zugang zu jenem erweiterten Bewusstsein und dem Wissen, dass alles miteinander verknüpft ist.  Sozusagen ein  Bindegewebe in einem Netz von Seelen.

https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2013/02/26/zuruck-aus-der-atempause-re-naissance-der-sinne/

Agni Zwiebel

Quelle:Agni

Unsere erste Wirklichkeit ist unser Geist, unser Bewusstsein, alles andere von Wirklichkeit  sei nicht mehr als eine Vermutung, lautet eine weitere Aussage der jüngeren Wissenschaft.  Der freie Wille dringt sozusagen in die Physik ein!  Willkommen möchte man ihnen zurufen. Willkommen bei den Weisheitslehren östlicher Traditionen, bei  den Mayas, den Aborigines, den Hopi, den Zulus, den Maoris, bei  allen indigenen Kulturen, bei allen heutigen spirituellen Heilern, die schon längst mit diesem Wissen arbeiten,  die es jetzt noch wissen und  die es in alten Zeiten wussten und damit  lebten. Es ist der Akt in uns. Dieser Akt macht das Universum erst zu dem, was es ist. Fern von Raum und Zeit.  Es ist unsere gefühlte Überzeugung. Darauf gründet sich Realität.

Am Anfang war das Licht, nicht das Wort, nicht der Gedanke.  Information ist der Urstoff des Universums, erklärt uns heute die Quantenphysik. Wirklichkeit besteht aus Information nicht aus Materie.  Information ist Licht. Licht sind Wellen/Schwingungen.  Licht ist nicht ohne Grund in allen alten Hochkulturen immer etwas „Höheres“ gewesen.  Licht transportiert Ereignisse in Zeit.  Photonen formen Muster, die irgendwann als Zeit auftreten. Hellsehen erlaubt  beispielsweise einen Zugang ins Bewusstsein, dass nicht von Zeit eingeengt wird. Das ist das eigentlich Wunder von Photonenblitzen, die durch das Gehirn flitzen. Jeder Augenblick kann einen Zugang zu unendlichen Möglichkeiten bedeuten

Alles, was wir begreifen müssen für dieses Leben  wurde uns mitgegeben. Es ist da. Auch wenn wir es nicht sehen können. Alles, was wir je brauchen werden, tragen wir in unserem Inneren. Wir müssen uns nur darum kümmern, ständig, nicht nur sporadisch.

Heute sagt die Wissenschaft, dass jeder Gedanke, der mit einem Gefühl verbunden ist,  Molekülverbindungen verändern kann. Dieser Verbindungen geschehen durch Elektronen. Und die Eigenschaft jener Elektronen kann ich mit meinem Bewusstsein verändern. Im Klartext: Ich kann Materie verändern.  Man ist heute auch in der Lage mit dem Bewusstsein Materie zu informieren, auch über Meditation. Sie hätten die Antworten schneller finden können, hätten sie die Maya in Guatemala und Mexiko gefragt. Seit Jahrtausenden speichern sie ihr  Urwissen in Kristallschädeln ab. Wissen, dass jederzeit wieder abgerufen kann.  All dieses Wissen war bereits 500 Jahre vor Christi Geburt Bestandteil der Lehren von Philosophen wie Parmenides oder Empledokes  und anderen Gelehrten jener Zeiten. Es ist Wissen, dass immer schon existierte. Es ist uraltes Wissen.  Innen wie außen. Unten wie oben. Alles ist in dir. Nichts existiert unabhängig von dir.

Wir Kinder der Industrialisierung hätten verantwortungsvollere Schriftgelehrte gebraucht, die Jesus Gedanken wortgetreuer aus dem Aramäischen ins Griechische hätten übersetzen wollen.   Wir hätten jenen Machtbesessenen, die alchemistisches Wissen  hinter den Türen größter Geheimhaltung verschließen mochten, mehr auf die Finger klopfen sollen.

https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2013/01/21/kristallschadel-is-calling-victor/

Die Quantenphilosophie sagt auch: Der Geist schafft Materie. Nun, Jesu sagte nichts anderes:  Wenn das Fleisch um des Geistes willen ins Dasein gekommen ist, so ist es ein Wunder aller Wunder… Das Bewusstsein ist die Quelle, die Welt ein Nebenprodukt.
Geht hin und heilt Menschen –  Geht hin, und gebt ihnen ihr Zentrum. Wir sind  so sehr in Gedanken und in der Welt verstrickt, wir sollten im Sein wurzeln. Denkt an das, was aus euch herausgeht, kümmert euch nicht so viel darum, was hineingeht. Wie transformieren wir Beleidigungen? Kommt Liebe oder Hass?  Worauf es ankommt, ist, nie zu vergessen, dass du es in dir verwandeln musst.

Bei aller Beschäftigung können wir es  aber dennoch schaffen, am Sinn des Lebens vorbei zu stolpern!

https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/tag/quantenphilosophie/

Babaji-bunt1

Babaji

Zum Verändern gehören nämlich die entsprechenden Gefühlsmomente. Die sind notwendig, damit Information abgerufen wird. Information, die mich ursprünglich mal aufgebaut hat: Gesundheit.
Mit meinen Gedanken und Gefühlen kann ich mir schaden, ich kann mir aber auch gut tun.
Gedanken können Heilung, aber auch Schaden in Gang setzen. Warum?  Weil Heilung eine Angelegenheit des Körpers selbst mit dem Geist ist.

Unsere interne Umwelt ist es, die wir regeln müssen.
Wenn Gedanken Krankheiten hervorrufen können, dann können wir mit Gedanken auch Gesundheit hervorrufen.

Wenn wir  allerdings jeden Tag dieselben Gefühle fühlen, wird sich nichts ändern.
Könnte das Ihr Leben sein?:  20 Jahre Hass, 5 Jahre Wut,  10 Jahre Angst, deshalb bin ich krank geworden.
Jede Krankheit geht aus Stressboten hervor.  Zwischen 75 bis 90 Prozent aller Krankheiten sind stressbedingte Krankheiten in unserer westlichen Welt.  Das limbische System schüttet  enorme Mengen Adrenalin und Cortison aus, wenn wir im Stress feststecken.  Eine Menge von Energie verbrauchen deswegen.
Sie haben es vielleicht schon selbst erlebt, wenn ein Mensch etwas Schlimmes erlebt, kommt es vor, dass seine Haare am nächsten Morgen grau sind. Der Ausschalter unserer Gene ist am Wirken. Gene sind wie An- und Ausschalter. Wenn wir demselben System immer dasselbe Signal geben, bleibt die chemische Ordnung bestehen.
Heute bemerkt ein Zuckerkranker seine Unterzuckerung nicht mehr, weil es dank der Pharmazie Medikamente dafür gibt. Was für ein Fortschritt! Jetzt fällt der Kranke um, ohne es zu bemerken.  Haben Sie eine Erklärung dafür, dass in der Gruppe der Ärzte, die Alkohol –und Drogenprobleme am höchsten sein sollen?

chakra2Wir haben es mit einer Kraft zu tun, in uns sowie da draußen im universellen Bewusstsein. Im Informationsfeld, das die Wissenschaft auch das Meer aller Möglichkeiten nennt, in dem es nur so wimmelt von Energie und Information. Es ist eine Beobachtung,  die aus dem Möglichen in die Kraft hineinschaltet, es also in die Realität zieht.  Es ist diese Beobachtung , die an ein Geben von Sinn und Bedeutung gekoppelt ist. Dafür ist ein Bewusstsein notwendig. Unbewusst geben wir Menschen  Sinn und Bedeutung mit Gefühlen.

 

Eigentlich müssten wir ein völlig anderes Leben führen!

Wir sollten Schulen der Gefühle aufbauen, statt Jahreszeiten über Kriegsbombardements  zu lehren. Wir sollten lernen, die  „richtigen“ Gefühle zu fühlen, solche Gefühle,  die uns ein friedliches, freundliches,  ein zuversichtliches und ein gesundes Umfeld schaffen und auch garantieren. Das sollte nicht nur im Interesse jedes Einzelnen sein, sondern auch im Interesse aller nachfolgenden Generationen. Denn, was wir an Gedanken und Gefühlen – sprich an Informationen in die Realität bringen, bleibt auf ewig in jenem  Feld der Informationen gespeichert. Aus jenem Feld fischen auch nachfolgende Generationen ihre Informationen heraus.

Mit jedem Gedanken, jeder Handlung speichern wir etwas im Quantenuniversum ab. Sie haben eine Wirkung, die  absolut über das Persönliche hinausreicht.  Damit haben wir Verantwortung. Je unverantwortlicher wir mit unseren Gefühlen und Gedanken umgehen, umso schlechter sieht es für Natur und Mensch aus.

Wir nehmen Wirklichkeiten in Beziehung auf unseren  auf Chemie basierenden Gefühlen wahr. Wir überlagern unsere Bilder mit unseren Erinnerungen.  Wenn wir einen unsicheren Gedanken produzieren, fühlen wir uns auch unsicher. Wenn wir das immer tun, wird es zu einer Gewohnheit. Die entsprechenden Botenstoffe produziert unser Körper.  Das nennen wir dann Konditionierung und irgendwann Persönlichkeitsstruktur.

Veränderung des Bewusstseins

Die Angst führt dazu, dass wir nicht das Urvertrauen in die Sinngebung haben. Die Angst ist die Kehrseite von Liebe. Wenn man dem Menschen helfen würde, seinen Sinn leben zu können, erreichte er auch das Maximum seiner Gesundheit.  Das mit der Energie funktioniert  immer so:
Sie wird dorthin gelenkt, wo sie sinnvoll erscheint. Wenn Sie also den ganzen Tag über ihre Krankheit nachdenken, wird ihre Krankheit mit Energie versorgt. Die Folge: mehr Krankheit.  Wir bestärken bestehende Schaltkreise in unserem Gehirn, sowohl chemisch als auch neurologisch.
Darum ist es gar nicht so gut, sich den Tag hindurch mit den Negativmeldungen unserer Medienlandschaft zu beschäftigen.  Wir sind das, was wir mental und physisch üben!  Wollen wir andere Erfahrungen in unser Leben holen, müssen wir neu denken und neu handeln, schönere und gesündere Gefühle fühlen. Fühlen Sie exakt,  wie Sie denken.  Und am besten aus einem  Zustand der Dankbarkeit heraus. Das hat deutliche Auswirkungen auf Ihre Gesundheit.

hirnfrontall

Stirn- oder Frontallappen – agiert wie ein Lautstärkeregler . Er kann unsere Gefühlsschaltkreise herunterfahren.  Spielt für Persönlichkeit und Charakter eine tragende Rolle.

Sie kennen die Redewendung: Das geht mir an die Nieren.
Zur Niere gehört die Angst.  Angst drückt uns nieder. Alles beginnt mit der Niere, heißt es in der chinesischen Medizin. Sie ist die Wurzel des Lebens.  Sind die Eltern zum Zeitpunkt der Zeugung ausgeruht und deren Essenz in guter Kondition, so wird sich der gezeugte Mensch ebenso hochwertiger Nierenessenz erfreuen können. Nieren produzieren das Mark (Knochen, Knochenmark, Gehirn und Rückenmark), füllt das Gehirn und die Knochen. Wenn das Gehirn über das Rückenmark nicht genügend mit Essenz versorgt wird, kann schlechtes Erinnerungsvermögen, schwache Konzentration, Schwindelgefühl, stumpfes Denken und Schlechtes Sehen die Folge sein.

Beobachtet man bei Schulkindern Konzentrationsstörungen und Lernschwierigkeiten, so ist das häufig auf eine „schwache Niere“ und in der Folge mangelnde Versorgung des Gehirns mit Essenz die Ursache sein. Die Niere regiert das Wasser.  Kleine Mutproben stärken die Niere.

Es gibt aber auch die Angst der Leber. Sie ist oft nicht als solche zu erkennen. Sie äußert sich als emotionale und körperliche Anspannung. Der Betroffene wirkt gehetzt, empfindlich, übersensibel, oft sogar aggressiv. Entscheidungen fallen ihm schwer, er ist unsicher. Die Aufgabe des Funktionskreises Leber ist die Harmonisierung innerer wie äußerer Lebensprozesse. Übernimmt die Leber diese Funktion nicht, hat der Mensch Probleme, sich spontan und flexibel auf Lebensumstände einzustellen – Stress entsteht. Hält dieser Zustand an, wird der Betroffene Angst vor dem Leben und seinen Entscheidungen entwickeln. Hinzu kommt die Angst, Fehler zu machen. Die übertriebene Angst vor Fehlern ist jedoch das beste Mittel, eben diese zu produzieren. Leicht entsteht wieder ein Teufelskreis..

Er nimmt sich das aber auch immer zu sehr zu Herzen.
Es gibt die Angst des Herzens, die sich in  körperlichen Symptomen wie Schlaflosigkeit, Herzklopfen oder Bluthochdruck zeigt. In diesem Fall fehlt einem Menschen die natürliche Abgrenzungsfähigkeit. Alles geht ihm direkt „zu Herzen“, und vor den daraus resultierenden möglichen Verletzungen fürchtet er sich.

Die Angst der Milz zeigt sich als übertriebene Sorge. Ständig grübelt er über die Zukunft, über Probleme, die aller Wahrscheinlichkeit gar nicht eintreten werden.

Die Angst der Lunge ist die Angst vor Verlust. Verlust von materiellen Gütern, Gesundheit oder nahe stehenden Menschen. Beherrscht diese Angst das Leben einer Person, wird ihr Handeln wieder den besten Nährboden schaffen, um den befürchteten Verlust früher oder später auch wirklich wahrscheinlich zu machen. Eifersucht beispielsweise findet häufig ihren Grund in dieser Form der Angst.

Bestimmte Emotionen  (Gefühle) korrespondieren mit körperlichen Organen. Die traditionelle chinesische Medizin ordnet den emotionalen Aktivitäten jeweils bestimmte Organe zu, so wird die Freude dem Herzen , der Ärger oder Zorn der Leber , die Nachdenklichkeit der Milz , die Besorgtheit und Trauer den Lungen und die Angst und der Schrecken den Nieren zugeordnet.  Sie werden deutlich als die Hauptkrankheitsursachen begriffen.

Das Suwen (Buch der einfachen Fragen, Teil des Klassikers des gelben Kaisers) schreibt: “ Der Mensch nun hat die Fünf Zang-Organe, in denen diese fünf klimatischen Bedingungen in Freude, Ärger, Niedergeschlagenheit, große Trauer und Angst verwandelt werden. Freude und Ärger beeinträchtigen den Geist. Kälte und Hitze beeinträchtigen den Körper. Starker Ärger schädigt Yin, starke Freude greift Yang an. Kommen starke Emotionen auf, hören die Pulsschläge auf und verlassen den Körper. Sobald Freude und Ärger ohne Selbstbeherrschung zunehmen, werden Kälte und Hitze im Übermaß auftreten, und die Lebensfähigkeit ist nicht länger gewährleistet. Darum müssen sich Yin und Yang in einem ausgeglichenen Gleichgewichtsverhältnis zueinander befinden“ (2. Buch, 5. Kapitel)

Schon Marc Aurel  formulierte es sehr treffend: “Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.”  Gedanken sind ohne Gefühle nicht zu haben…

Durch unsere eigene Absicht geschieht unsere Welt. Wir merken es nur nicht alle, weil sie in Zeit und Raum verteilt ist. Schöpfung beginnt im Geist, bevor sie sich in der materiellen Welt befestigt. Hier erzeugt der Glaube die Wirklichkeit.  Wir sollten uns nicht mehr in den Grenzen unseres Körpers einengen.

Sind Sie einverstanden?

Wenn man das Gehirn eines Mannes scannt, während er ein Problem löst, stellt man fest, Aktivitiät findet einzig auf einer Seite des Gehirns statt, also sehr einseitig.
Wollen Sie Vorträge vor Männern halten, müssen diese sehr wissenschaftlich ausgelegt sein, damit  Männer Wissen annehmen.  Weibliche Coaches können ein Lied davon singen

Bei Frauen hingegen sieht das Gehirnscanning bei einer Problemlösung aus, wie bei einem Gewitter. Frauen lösen Probleme auf eine sehr non-lineare Weise. Fahren Sie mal mit einer starken Frau Einkaufen. Sie werden staunen: Zwei davon, drei davon und das nehmen wir noch mit für die anstehende Reise in vier Wochen.
Männer haben die Fähigkeit sehr zielstrebig zu sein. Sehr klar wissen sie, was sie wollen, aufgrund der Funktionsweise ihres Gehirns ist die Intention  stark.
Frauen haben die Fähigkeit der Hingabe. Sie kennen ein Resultat, ohne zu wissen, wie es dazu kommt. Im Vertrauen darauf. Darum können sie sich einem größeren Geist hingeben.

Männer müssen lernen, sich hinzugeben. Frauen müssen lernen zielstrebig zu werden.

Wir müssen etwas einüben, was wir bislang vernachlässigt haben. Wir müssen dafür  neue Schaltkreise in unserem Gehirn herstellen. Wir müssen lernen, ohne Scheuklappen zu denken. Wir müssen uns in neue Erfahrungen und neue Muster hineinfeuern, dann schaffen wir es auch anders zu denken und zu handeln. Was wir den gesamten Tag mental üben, was wir physisch demonstrieren, also die Art wie wir handeln, ist das, was WIR SIND. Es ist die Ansammlung von Schaltkreisen , die sich aus einer Kombination unseres Denkens und Handelns formt und festsetzt. Darin existiert unsere Umwelt. Wenn wir uns also ändern wollen, müssen wir größer denken als unsere Umwelt. Das heißt, wir müssen andere Erfahrungen machen. Wir müssen über das, was uns gerade möglich scheint, hinausdenken. Wir tun gut daran aufzuhören, den Himmel untergehen zu sehen, wenn die Internetverbindung nicht innerhalb von 30 Sekunden steht.

Wenn wir uns mit unseren Gefühlen voll und ganz auf diese Anderswelt einlassen, holen wir Informationen in uns hinein, an die wir eben noch gar nicht denken können. Es geht hier nicht um Nachahmen, sondern um Verstehen. Es geht um mehr Verantwortung, um mehr Authentizität, um mehr Lebendigkeit, um mehr Gesundheit, um mehr Harmonie und Freude.

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Für den, der zu große Angst hat, Fehler zu machen, gibt es keine Wachstumschancen. Der Geist wächst in Situationen, wo wir auf uns selbst gestellt sind. Du bringst deine eigene Energie ein, um sie zu lösen. Mit diesem Wissen können wir unsere Zügel unseres Lebens selbst in die Hand nehmen. Wenn wir diese alte Wissen in unser Leben führen, es probieren, uns üben und üben und üben, denn das müssen wir genauso, wie wir unser heutiges tägliches Leben,  unsere Gewohnheiten, Traditionen, unser Projizieren, unser Urteilen, unsere Vernunftsgründe, unsere Verhaltensmuster übten. Unser körperliches Leben ist nicht alles, was das Leben zu bieten hat.

Wir werden glücklich, wenn wir etwas Neues schaffen, weil Kreativität ein freudiger Zustand ist. Inspiration, Ehrfurcht, Dankbarkeit am Leben zu sein, Liebe. Haben Sie schon einmal bemerkt, wie glücklich wir sind, wenn wir inspiriert sind? Wenn wir glücklich sind, sind wir liebevoll, sind wir achtsam, sind wir frei, sind  wir kreativ. Dabei geht es dann um mehr als nur um das Überleben.

herzwurzel

Hoffe und wünschen Sie nicht. Fühlen Sie, dass Sie sich verändern.

Sehen Sie auf die Möglichkeiten und nicht auf die Probleme.

Schmoren Sie nicht in Ihren eigenen Dramen. Ihr Gesicht wird dann glatter und straffer.

Jagen Sie keiner Methode hinterher.

Erfahrungen sind es  wirklich wert, gemacht zu werden.

Zeigen Sie Ihre  Herzensseite. Vertrauen Sie Ihrem Herzen.

Machen Sie sich nicht vorher ihr Urteil, sondern danach.

Die Weisheit des Alters ist eigentlich die Weisheit der Kinder.
Was Sie gerade fühlen, danach haben Sie Sehnsucht.

Versetzen Sie  Ihr Leben in eine Schwingung, die zu Ihnen passt!
Wir können über unsere Gedanken und Gefühle eine gewisse Schwingungsqualität entstehen lassen. Wir sind keineswegs das Opfer widriger Umstände.

Sie müssen sich einfach entscheiden.

Nur so  erhalten wir einen „neues“ Bewusstsein.

Ändert Eure Einstellung, sagte Jesus.
Ich kann nächstes Jahr nicht wieder kommen und Euch heilen.
Ich habe eine Vision, einen Traum, ich werde nicht anders handeln, als ich glaube, ich werde kompromisslos leben –  lasst Euren Körper und Geist zusammenarbeiten
.

 

Wie Du fühlst, hat Vorrang, vor dem, was Du weißt

karma

„Meine Gefühle sind der Ort, an dem ich l e b e. Mein Herz wusste immer schon, was gut oder wenig gut für mich war.  Verstehst du. Worauf reagierst Du zuerst: auf das, was du weißt, oder auf das, was du fühlst?“, fragte mich Önnemarie. Sie wischte sich die Zahnpasta aus dem Gesicht.
„Königin, was ist los? In welchem Melodram steckst du  heute drin? “ erwiderte ich.
„Es ist ein Krimi“, sagte sie. „Ich wollte dich fragen, ob ich dein Auto leihen kann.“

Ich spürte, wie mich eine gewisse Friedhofsruhe überkam. Act with love, Martina. Sei dankbar. Achte auf dein Verhalten. Check your motive. Ich lächelte, aber es war kein richtiges Lächeln. Das Garagentor… kam mir in den Sinn… „Meine Güte“, murmelte ich leise.  Mit 60 km/h kaum fähig, sich hinter einen LKW einzufädeln, völlig außer sich, wenn sie für eine ältere Dame am Zebrastreifen herunterschalten und stoppen soll, an ihnen mit einem Winken vorbeizischt. Ich schluckte unsicher.

Alles hat seine Zeit, dachte ich. Du kannst  auch nicht an einer grünen Knospe riechen und erwarten, dass sie duftet. Die beste Speise schmeckt ohne Salz fade. Handelst du gegen die Zeit, wirst du entweder scheitern oder sehr viel mehr Kraft aufwenden müssen, als wenn du auf den richtigen Augenblick wartest. Ungeduld ist die Wurzel aller Negativität.  Erfühle deinen Zustand, Martina.

auto

Das Objekt der Begierde. Foto: Kunze

Und dann war es ganz schrecklich, weil ich kein Wort sagte.
Önnemarie besitzt beträchtlichen Scharfsinn. Ihre Augen landeten schnell auf meinem Gesicht. Irgendwo zwischen meinen Augenbrauen blieb sie stecken.  „Komm schon Mädel, nur keine Panik“. Sie musterte mich.
Das musste ein Zeichen für irgendetwas sein. Sie hatte mich noch nie um mein Auto gebeten.

„Oh, ich bin völlig out of, begeistert von deiner Idee, mein Auto zu fahren. Ich schwebe in Glückseligkeit“, sagte ich.

Sie grinste ihr kleines Mädchen – großes Herz-Grinsen.  Das Jaulen eines vorbeifahrenden Krankenwagens zerriss den Moment.

Unter meinem Bett lag eine zerlesene Ausgabe von I Ging, das Buch der Wandlungen. Vielleicht finde ich dort eine noch passendere Antwort. Mein inneres Tao suchen, schnell. Warum bittet sie mich nicht um meine Schlittschuhe, warum ausgerechnet das Auto? Bleib in der Liebe, Martina. Es ist nur ein Auto.  Wenn ich den Samen des Scheiterns in ihre Fähigkeiten des Fahrens in meinem Unbewussten  bereits einpflanze, verschlimmert das ihren Fahrstil  . Letzeres wird dann den Rest erledigen.  Platon war ein weiser Mann. Er hatte auch einen vorzüglichen Lehrer in Sokrates.

Agathon – das letzte Gute, den letzten Grund des Seins, das Prinzip, das alles bestimmt, nennt Platon nicht Gott, sondern Agathon. Den Begriff Gott verwendet er nur für die Ideen, die von diesem Agathon abhängen beziehungsweise begründet werden. Gefährlich, klingt sogleich die Skepsis gegenüber Gott mit.  Hochherzige Fehler, weiß man doch:  ein kleiner Fehler am Anfang macht einen riesigen am Schluß. „Wer den Anfang hat, hat die Hälfte.“ Griechisches Sprichwort.  Überdenke die  Konsequenzen, lass dich nicht gleich hinreissen.
Umgib diesen Gedanken mit reiner Liebe, spüre, welches Glück es ihr bringen wird, wenn du ihr den Wagen leihst. Was ist schon ein Auto? Eben, nicht das Wichtigste. Es verschmutzt die Umwelt, raubt Unzähligen die Gesundheit und das Leben.

Es gibt Situationen, wo Menschlichkeit entscheidend ist.  Vor allem beschließe ich, mich gut zu fühlen, egal, was die Verkehrstatistiken  und ihr zerbeultes Garagentor sagen.  Ich lasse mich davon leiten, wie ich fühle. Und die Wahrheit ist: Ich fühle mich gut, wenn ich Önnemarie mein Auto gebe.  Alles andere löst sich mit einer großen Dosis Liebe auf.

Önnemarie grinste immer noch. So wirkungsvoll wie ein süßer Honigtopf, der Bienen anlockt.
„Ich fahre auch ganz vorsichtig“, sagte sie.
„Ja, klar.“ Ich nickte. Das war das Allerschlimmste. Wenn Önnemarie ganz vorsichtig fährt, drängt es sie immer an die Leitplanken.  „Meine nächste Kolumne :  Die Frau, die eine Autofahrerin sein wollte“, sagte ich.
„Wenn unsere Freundschaft weitergehen soll, musst du an mich glauben! Deine spürbaren Bedenken an meiner Fahrkunst verletzen mich tief“, sagte sie mit kräftiger Stimme, setzte sich gerade hin und strich sie die Haare hinter die Schulter. „Ist das klar?“
Ich nickte.
„Mmmh“, machte sie.
Ich sagte mir: Ich bin ein großzügiger Mensch. Ich verschenke heute Großzügigkeit.  Ich bin, der ich bin. Ich bin Liebe. Ich bin Martina mit einem intakten Auto. So wird es  heute, morgen und in Zukunft sein.  Was nützen mir all diese Gedanken, wenn sie keine Auswirkungen auf mein Leben haben, dachte ich weiter.  Karma besagt, dass alles, was du tust, Konsequenzen hat. Tust du Gutes, sind die Folgen gut. Tust du Schlechtes, sind sie schlecht. Wie du handelst, wirst du leben. Das ist nichts Mysteriöses, Unheimliches, Unklares.  Das Gesetz von Ursache und Wirkung können wir in der gesamten Schöpfung beobachten. Kein Wunder also, dass es auch unser Handeln bestimmt.
NIchtsdestotrotz: Ich bin die Handelnde. Ich schreibe mein Buch. Ich kann deshalb auch alles wieder löschen.

Tue Gutes, denke Gutes, sprich Gutes, sieh Gutes. Sei gut, und alles Negative wird weggewischt.  Auch das aus früheren Leben…hihihi…Gute Taten helfen beim Wegwischen.

„Gut, Önnemarie, ich leihe dir mein Auto“,  sagte ich. In meinen Augen tanzten kleine Lichtfunken.
„Oh, biiitte“, rief sie fröhlich. „Ich meine, es ist möglich, dass du ewig nicht über dein posttraumatisches Stressyndrom hinweg kommst, wenn ich dir ne Beule fahre. Jahrelang. “  Ihre feuchten Augen wanderten zur Mitte des Tischs und hüpften um die Obstschale herum.  Glück schwappte überall hin. Ihre Zähne nagten auf der Unterlippe, und zwischen ihren Augenbrauen waren kleine Falten zu sehen.

„Ich habe hier ein Auto mit drei Fußpedalen. Du hast zwei Füße. Mit dem linken musst du das Kupplungspedal nach unten drücken, während das rechte leicht auf dem Gas steht. Dann musst du langsam – und ich meine langsam – das Kupplungspedal kommen lassen, während du gleichzeitig mit dem Fuß das Gaspedal nach unten drückst…“ Önnemarie unterbrach mich und meinte:
“ Ja, und dann ist da noch die Bremse. Keine Ahnung, wie ich sie benutzen soll, wenn das Auto schlingert, oder damit es nicht rückwärts  auf das Fahrzeug hinter mir rollt? Ich habe ja keinen Fuß mehr übrig, wenn ich mit Gas und Kupplung bereits beschäftigt bin.“

Ich fühlte plötzlich einen sehr beeindruckenden Rat.
„Önnemarie, ich leihe dir mein Auto doch nicht. Und glaube mir, es ist zu Deinem Besten!“