Mein Freund im Gaza

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(Quelle:yencd)

 

Ein Licht.

 

 

 

schreibend
Ich muss Ihnen, liebe Leserinnen und Leser unbedingt etwas erzählen. Und ich muss meinem Freund schreiben.

Heute erreichte mich ein Einzeiler von magischem Ausmaß. Eine eMail. Die erste Nachricht nach der Katastrophe im Gaza.
Und sie hob mich aus dem Stuhl. Ja, ich bekenne, sie ließ mich weinen. Glückstränen. Dankbarkeitstränen. Erleichterungstränen.
Danke. Danke, liebes Universum.

Ich spreche es noch einmal laut aus: Sie leben.
Mein Freund, seine Ehefrau und seine zwei Kinder leben. SIE LEBEN.

 

„Thank you for you kindness, Martina, I am fine and my family as well. The problem is that Catastrophy is more than to be described. I lost the ability to deal with things. I am so tired.“

 

Nein, dieser Mann ist nicht mehr der Mann, der mir vor ein paar Monaten schrieb. Nichts ist gut. Alles hat sich zwischen sein Herz und die letzten Monate gedrängt.

 

Ein Tropfen Leben nach dem anderen wieder zurück zu ihnen. Es werde Licht. Bitte, liebes Universum, dünge neu. Begraben und pflanzen. Lass neue Augenblicke spriessen. Lass Leben neu  auferstehen. Lass die Heilung der Gebrochenen tief gehen. Lass das Fühlen des Herzens gewinnen und nicht die Aufrechnung  der Gewalttaten.

 

Und wir?
Wir sollten uns erheben und in den Tag gehen, als wäre es unser erster und unser letzter. Nichts ist selbstverständlich. Nicht die kleinste Kleinigkeit in unserem Leben. Alles sollten wir im Leben aussortieren – auch wohlvertraute Selbstbilder – bis wir nur noch das Wesentliche in uns tragen.

Und vergessen wir nicht: Wir berühren alle dieselbe Mitte. Wir atmen alle dieselbe Luft. Keine Schöpfung ist besser als eine andere. Es gibt nur die eine. Als Kinder sind wir eins mit allem gewesen. Später erst lernen wir, zwischen uns und den anderen zu unterscheiden, zwischen der Welt, die wir in uns tragen, und der Welt, in der wir uns bewegen. Wir sind Zäunebauer geworden, wir pflegen Grenzen. Einen Fluss interessiert unsere Zäune nicht. Er bewegt sich in der Ganzheit des Lebens. Wir sind immer vom Ganzen umgeben.

Haben Sie ihn schon einmal gespürt, diesen flüchtlichen Augenblick, in dem alle Dinge eins werden?  Die Weisen nennen dieses Frieden.

 

Ich zünde jetzt eine Kerze an und setze mich still an ein Fenster.
Freude scheint mir gerade, ist das Gefühl der Einheit.

 

 

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Palästina: Eine Welt, die wir nicht wirklich kennen

Palästinenser Libanon

70.000 Palästinenser warten im Libanon seit mehr als vierzig Jahren auf die Rückkehr in ihre Heimat.
Der größte Feind sei nicht Israel, sondern Resignation, schreibt Anne Thomè.

„Ain el-Helweh ist besser als Disneyland!“ Jahr für Jahr kommt der palästinensisch-dänischen Regisseur  Mahdi Fleifel zurück in das palästinensische Flüchtlingscamp seiner Kindheit, um Urlaub zu machen. 70.000 Menschen warten hier im Süden Libanons auf die Rückkehr nach Palästina. Während Fleifel jederzeit gehen kann, ist sein Freund Abu Eiad an Ain el-Helweh gebunden. Ohne Arbeitserlaubnis vertreibt er sich die Zeit mit Fluchtplänen. Aber wohin gehen in einer Welt, die uns nicht gehört? Zum Soundtrack eines Woody-Allen-Films erzählt Fleifel aus dem Ghetto. Ganz nebenbei schlägt der Film eine neue Sicht auf den Konflikt im Nahen Osten vor. Der größte Feind heißt nicht Israel, sondern Resignation. Anne Thomé“

 

Am 20.09.2014 um 17.00 Uhr ist der Film  im Cafè Palestine in Köln zu sehen.
Eintritt frei.
www.cafepalestine-colonia.de

 

Vergessen von der Welt!

Seit 1948 leben viele palästinensische Bürger in Flüchtlingslagern.

palestine libanon

Weltweit gibt zwischen 10-12 Millionen Palästinenser. Knapp die Hälfte der heutigen Palästinenser (41 %) sind  Flüchtlinge.

Sie leben seit 1947/1948 als Flüchtlinge in Jordanien, in Kuweit, im Libanon, in Syrien, Saudi-Arabien, Ägypten,  Oman, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Libyen und Qatar. Selbst im kleinen Gaza-Streifen und im Westjordanland gibt es ein Flüchtlingscamp.

Vor 1948 lebten 500.000 Palästinenser etwa 1300 Jahre im Westjordanland. Nach dem ersten Krieg von 1948 flüchteten  400.000 Menschen oder sie wurden vertrieben.

 

frieden herz

 

Im Beitrag vom 15. August Lebenswirklichkeiten von Palästinensern, Teil 1 berichtete ich vom Schicksal einer Frau:

Eine Frau, 1940 geboren. 1948 muss sie mit ihrer Familie fliehen. Nah Gaza wird sie an der Front gestoppt und lebt  danach für viele Jahre getrennt von ihrer Familie, alleine bei Nomaden in der Wüste Negev. Ein acht Jahre altes Mädchen!  Dann zieht sie allein ins Westjordanland und heiratet dort irgendwann. 1967 marschieren dort die Israelis ein. Sie flüchtet mit ihren vier Kindern und ihrem Mann in den Südlibanon. Dort lebt sie zum ersten Mal in einem Steinhaus. Ihr Mann gehört inzwischen zur PLO. 1978 fallen die Israelis in das Land ein. Sie flüchtet nach Beirut. 1982 kamen die Israelis auch dorthin. Kein Wasser, kein Strom, nichts mehr zu essen. Die Kinder durften nicht mehr mit libanesischen Kindern spielen. Ihr Mann war weit weggeschafft. PLO Kämpfer wurden damals auf Schiffe verfrachtet mit trotzigem Victory-Sieg-Zeichen und Salven verabschiedet, in Siegerpose.

Auf dem Vortrag von Professor Abed Schokry in Bonn traf ich auf zwei Frauen, die von ähnlichen Erfahrungen berichteten.

 

 

In den Gefängnissen Israels sind seit Jahren palästinensische Kinder inhaftiert.
Wie geht es den Kindern im Gefängnis? Wie geht es den Familien dieser Kinder?

 

Freiheit ist ein kostbares Gut.
Sie ist die Voraussetzung für Frieden

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Dieser Mann und mit ihm viele andere kämpften einst für die Rechte von Menschen in Südafrika. Er war für die Welt ein Freiheitskämpfer. Die weiße südafrikanische Apartheids- Regierung erklärte  jene  zu „Terroristen“. Nelson Mandela

 

Die Biografie eines  palästinensischen Freiheitskämpfers liest sich in aller Kürze so:
Der Namen bleibt unerwähnt.
Er schilderte mir:

Von Nazareth flüchtete die Familie in den Libanon.
Der Mannwar damals ein Kind von 5 Jahren.
Vom Südlibanon musste die Familie wegen weiterer Kämpfe in den Nordlbanon fliehen.
Das Lager im Südlibanon wurde geschlossen.
Es kam zu Kämpfen zwischen Libanesen und Tunesiern.
Die 6. Brigade der Syrer marschierte ein.
Später marschierten auch die Israelis ein.
Es wurde gegen die Hisbollah gekämpft.

Ihr Haus nahm man ihnen weg.
Nicht einmal ein Viertel des eigentlichen Hauswertes bekamen sie erstattet.
Das Geld erhielten sie von der UN und den arabischen Golfländern
Im Nordlibanon ist es sehr kalt in den Bergen.
Das Wasser war verseucht. Man bekam Durchfall, wenn man es trank.
Sein 1. Bruder starb im Alter von 3 Jahren an Unterkühlung und Lungenentzündung.
Seine Schwester starb mit 1,5 Jahren an Unterkühlung.
Ein weiterer Bruder starb mit 3 Jahren.
Ein anderer Bruder starb mit 34 Jahren an einem Herzinfarkt.
Sein Vater arbeitete in Beirut.
Seine Eltern starben sehr früh.
Seine Großmutter wurde von einem Israeli im Alter von 75 Jahren  am Meer erschossen.
Das Militär landete dort. Mehrmals wurden sie bombardiert.
Seine Frau wurde von Splittern verletzt.

5 Jahre studierte er an der Fachhochschule in Beirut Funk und Elektronik.
2 Stipendien von der damaligen Sowjetunion und der  DDR wurden ihm angeboten.
Er lehnte ab.
Radio-und Fernsehtechnik und das Bauen von Elektronikzündern für Bomben fanden sein Interesse .
Für die „Westabteilung“ der PLO war er zuständig. Das Gebiet umfasste die Region Gaza und Westbank.
Seine Aufgabe: Er fütterte den CIA und den israelischen Geheimdienst Mossat mit falschen Informationen.
Und damit endet seine Geschichte nicht…

 

Ein Schweigemarsch in Köln

 

 

 

 

Es gibt Zeiten im Leben, da braucht es eine klare Haltung und deutliche Worte.
Gerade ist so eine Zeit in meinem Leben.

Aus Solidarität mit den Menschen im Gaza.

God bless you.

 

 

Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden.

Ein paar Bilder wackeln wohl ein wenig. Ich hätte auch hier und dort sicherlich noch weiter am Schnitt arbeiten können.
Mir war es wichtig, dass dieses Video HEUTE veröffentlicht wird.
Ich bitte dieses freundlich zu entschuldigen . Der Dreh war nicht geplant. ..

 

Wir sind nicht hier, um aus dieser Welt eine Hölle zu machen

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Gaza. Aktuelle Bilder. Diese Menschen haben keine Bunker, um Schutz zu finden
In den Städten Israels ist jede Wohnung mit einem „bombensicheren“ Raum ausgestattet.
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist im Gaza unter 18 Jahren!

 

Gaza am 23.08.2014 um 13.15 Uhr
Schlafen nicht möglich
. Der Krieg ist wieder in vollem Gange.  Heute  hatten wir seit 36 Stunden lediglich 2 Stunden Strom. Die Zahl der Toten und Verletzten nehmen zu Ebenso die Zahl der zerstörten Häuser. Sogar ein elfstöckiges Hochhaus mit etwa 44 Wohnungen und über 250 Bewohnern wurde bombardiert.

 

 

20.000,000 Kilogramm Strengstoff wurden bis heute  von Israel auf den Gazastreifen abgeworfen.

Das sind 10 Kilo pro Einwohner.

 

Wollen wir ernsthaft noch weiterhin glauben, es ginge hier um einen reinen „Selbstverteidigungskrieg“?
Haben wir  nichts aus der Geschichte gelernt?
2. Weltkrieg, Jugoslawien, Afghanistan,  jüngst Ukraine, Ruanda….
Haben wir  in all jenen Kriegen der Vergangenheit nicht immer wieder im  Nachhinein hören müssen, was eigentlich niemals hätte geschehen dürfen?

Warum sagt niemand:
Stoppt Israel!

 

Israel gibt vor eine Demokratie zu sein.

Das kostbarste Gut einer Demokratie, so lernte ich, sind die Menschenrechte.
Der Respekt vor jedem Menschenleben, die Würde des Menschen
So steht es in unserem Grundgesetz als unabänderbares Recht an erster Stelle geschrieben.
Aus dieser Erkenntnis resultierte auch Internationales Recht.
Allen voran muss der Schutz von Zivilisten gewährleistet sein.

Gelten diese Menschenrechte nicht für palästinensische Bürger im Gaza-Streifen?

 

 

Erinnern Sie sich noch?
Unsere Großeltern haben sich 1945 nicht selbst befreit.
Es gab Menschen aus anderen Ländern, die dafür sorgten, dass Deutschlands Unrechtssystem ein Ende fand.

Haben wir vergessen, dass wir es waren, die dafür sorgten, dass  Juden  zu Hundertausenden in das kleine Land am Mittelmeer strömten
und  nach Jahrhunderten des Lebens in allen Ländern dieser Welt,  vor allem in Europa,  plötzlich auf einen eigenen Staat bestanden.

Wollen wir noch immer nicht zur Kenntnis nehmen, dass die Internationale Politik dabei vergaß, die Lebenssituation der Palästinenser in ihrem Land zu berücksichtigen?

Wollen wir nicht sehen, welches Unrecht den Palästinensern dadurch seit 1947 widerfahren ist?

Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, aber nicht auf seine eigenen Fakten.

Und an diesem Fakt kommen wir nicht vorbei.

Wo ist sie eigentlich?
Wer?

Na, Frau Merkel.
Haben Sie etwas von ihr zu diesem Konflikt gehört?

Keinen Ton lässt sie zu Gaza verlauten?

Verstandeskraft ist so gut wie nutzlos für den, der außer ihm nichts besitzt. Es muss sich ein Moralgefühl dazugesellen.
Wir haben eine Verantwortung, gewachsen aus den Folgen des Holocausts,  nicht nur den Israelis gegenüber.

 

Selbst der Papst ließ gestern verkünden, es sei „legitim, den ungerechten Aggressor zu stoppen.“  Hört. Hört.
Er bezog seine Aussagen auf den Nordirak. Er sagte nicht bombardieren, er sagte „Stoppen.“


Nun, wer stoppt den „ungerechten Aggressor“ Israel?

 

Haben Sie bemerkt, dass der UN-Sicherheitsrat in seinem Beschluss  den Stopp der Raketen aus Gaza fordert, aber mit keinem einzigen Wort den  Stopp der Bombardierungen durch Israel fordert?

Die Bombardierungen Israels auf Gaza sind brutal und völkerrechtswidrig.

Irael ist das einzige Land auf dieser Welt, das eine Besatzungsmacht ist.
Es gibt kein weiteres Land auf der ganzen Welt.

Hat je ein besetztes Volk seine Freiheit vom Besatzer geschenkt bekommen?

Israel betreibt seit Jahrzehnten eine Apartheidpolitik.

Demokratie? Mein  Demokratieverständnis ist ein anderes.

 


Hier kämpft Goliath gegen David.

Hier vernichtet ein „demokratischer“ Staat ein Volk, dass für sich Rechte beansprucht,  die für uns  so selbstverständlich geworden sind,
dass wir sie kaum noch wahrnehmen als Rechte der Freiheit und des Schutzes.

Wie gut, dass Israel vor einiger Zeit seine Siedler aus dem  Gaza zurückgezogen hat.
Man hätte es als ein Zeichen des Friedens und der Einsicht deuten wollen.
Aus heutiger Sicht darf man das anzweifeln…

Stellen Sie sich vor, jüdische Siedler lebten jetzt im Gaza.

Ein Trauer-und Schweigemarsch in Köln

Bei strömenden Regen zogen viele Palästinenser und einige Deutsche am Samstag, 23.08. 2014  durch  die Straßen von Köln, schweigend. Vorbei am WDR Funkhaus, vorbei am Kölner Stadtanzeiger und  Rundschau, vorbei am Dumont-Medienhaus.

Keiner der Journalisten mochte sich dieses Themas annehmen.

Am Samstag stand ich auch auf dem Kölner Domplatz. Völlig unerwartet stand ich inmitten von lauter schwarzen Kartons. Aus der Ferne erinnerten sie mich an das steinige  Mahnmal der Juden in Berlin. Viele schwarze Kartons, die „Särge“ symbolisierten. Sie alle waren  gerade aneinandergereiht. Palästinensische Bürger machten sichtbar, was Krieg im Gaza  bedeutet. Beim näheren Herantreten  blickte man auf  Fotos von Kindern, viele Kinder, und Frauen und Männer. Fotos aus alten Zeiten, lächelnd, freudestrahlend, ausgebildet zum Computerfachmann, zwei Kinder innig umarmend.
Sie alle sind an einem bstimmten Tag der  letzten Wochen von der Kriegsmaschinerie der  Israelis getötet worden. Keiner von ihnen hielt eine Waffe in der Hand.

Bei dem einen war zu lesen:
Diese Mutter wurde mit ihrem Kind getötet.

 

Auf dem nächsten war ein Kind  zu sehen und es war zu lesen.
„Die gesamte siebenköpfige Familie wurde ausgelöscht.“

Ich sag`s Ihnen, wie es ist und wie es war: Mir liefen die Tränen.

Ich werde Ihnen “ nur“ dieses  eine Foto  zumuten. Es gab andere zu sehen. Es gab ein Foto mit einem Kind, das vor seiner Mutter steht, die  mit offenen Augen tot daliegt. Es gab Fotos von Kindern mit Verletzungen, die sie nicht ihrem ärgsten Feind, nicht in diesem und nicht im nächsten Leben wünschen.

Nein, dieses Foto hier ist kein inszeniertes Foto der Hamas. Nein, es geht nicht um Sensationslust.

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Man muss nicht Moslem sein, um zu begreifen, das hier massiv gegen Menschenrechte verstoßen wird.
Man muss auch nicht Moslem sein, um den Menschen im Gaza zu helfen. Es reicht, Mensch zu sein.

Waffenlieferungen aus Deutschland an Israel

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Gaza aktuell: Waffenlieferungen aus Deutschland. Deutsche Flieger, deutsche Panzer, deutsche U-Boote.  Deutsche Munition. Wollen  Sie, dass Ihre Steuergelder für so etwas ausgegeben werden?  Nicht?  Dann schreiben Sie doch einfach mal Frau Merkel.

 

 

Ich hörte auch an anderer Stelle, dass die Menge an Munition, die  in den letzten Wochen über Gaza abgeschossen wurde, mindestens drei Atombomben ausmachten.

Sind wir noch ganz bei Trost, an dieses Israel Waffen zu liefern?

 

Ich hörte einer Frau zu, deren Kinder sich gerade im Gaza aufhalten. Sie stirbt hier gerade mitten in Köln vor Sorge.

Wo ist Frau Merkel?
Wo ist die UNO?
Wo ist Europa?
Wo sind die Journalisten?

Wo sind Sie?

Ein Sprecher des US-Außenministeriums hat schon ungewöhnlich klare Worte gefunden. Das Wörtchen „unverhältnismäßig“ ist eine diplomatische Klatsche.

Luxemburg, das derzeit Mitglied im UN-Sicherheitsrat ist, rief Israel zu einer sofortigen Waffenruhe auf. Die Militäraktion sei völlig unverhältnismäßig, sagte Außenminister Jean Asselborn.

 

Ich sah am Samstag einen Mann, der ein Transparent trug und dazu noch eine palästinensische Fahne. Sie rutschte ihm immer wieder aus der Hand. Von niemandem ließ er sich helfen. „Nein, die Fahne gebe ich nicht aus der Hand. Nein! Bitte verstehen Sie das!“


Der Flughafen im Gaza ist mit europäischen Steuergeldern aufgebaut worden. Den haben die Israelis zerbombt.
X-mal wurde Gaza in den vielen vergangenen Jahren von europäischen Steuergeldern aufgebaut, nachdem es von Israel zerstört wurde.
Wollen wir weiterhin schweigend zusehen, wie Israel unsere Gelder zerbombt?

Erinnern Sie sich?

Am 27. Dezember 2008, um 11.30 Uhr, begann die israelische Armee ohne Vorwarnung ein vernichtendes Bombardement des Gazastreifens, dem sie den Codenamen „Gegossenes Blei“ gab. Ziel dieser Operation war das Ende des Raketenbeschusses durch bewaffnete Gruppen assoziiert mit der Hamas und andere palästinensische Gruppen auf Israel. Als am 18. Januar 2009 der Waffenstillstand von Israelis und der Hamas ausgerufen wurde, waren 1.400 Palästinenser getötet worden, darunter 300 Kinder und Hunderte von unbewaffneten Zivilisten. Große Bereiche des Gazastreifens waren dem Erdboden gleichgemacht worden. Tausende wurden dadurch obdachlos und waren wirtschaftlich ruiniert.

Wenn es in dem 45 Kilometer langen Streifen am Mittelmeer so weiter geht, dann braucht bald nichts mehr aufgebaut zu werden.

Dann wird dieses düstere Kapitel  in der Weltgeschichte für nachfolgende Generationen unter „Völkermord“  zu lesen sein .
Ein Staat, der vorgibt eine Demokratie  zu sein, schießt mit deutschen Waffen und deutschen U-Booten und deutschen Fliegern auf wehrlose Menschen, die dort eingesperrt in einem 360 Quadratmeter großen Käfig  sitzen und keine (!)  Chance zur Flucht haben.

Es gab mal eine Zeit da wollte man unser Land nie wieder bewaffnet sehen. Jetzt sitzen wir inmitten dieser schmutzigen Kriegswirtschaft.
Es scheint, als hätten wir keine Lehren aus dem 2. Weltkrieg gezogen. Aber auch gar keine. Wir schenken Israel sogar noch zwei U-Boote. Mengenrabatt.

Ich hörte am Samstag  davon, dass Israel manche seiner Produkte nach Südafrika sendet und von dort mit einem Label „Made in Südafrika“ in die Welt schickt. Selbst auf einen möglichen Boykott von israelischen Produkten scheint sich die israelische Wirtschaft eingestellt zu haben.

Ich hörte von einer Palästinenserin, die aus der Küstenstadt Haifa in Israel kommt, dass die israelischen Kinder im frühesten Schulunterricht das Addieren nicht mit: 1 Baum und 1 Baum sind gleich  2 Bäume beigebracht wird. Sie lernen vielmehr:  1 Panzer + 1 Panzer sind gleich  2 Panzer. Sie lernen da draußen in der Welt gibt es nur Antisemiten.

Ich fragte: „Wirklich?“
„Ja, wirklich! Schauen Sie sich das pädagogische Material in Israel an.“

Ich hörte eine palästinensische Frau sagen:  „Wer sich antisemitisch  den Juden gegenüber verhält, meint auch mich. Ich bin Semit. Ich bin eine Araberin. Wir sind Brüder mit den Juden. Ich komme aus Jerusalem. Ich bin Flüchtling von 1967. Ich bin mit einem deutschen Mann verheiratet. Mein Kind ist in Deutschland geboren. Wir leben im JETZT und nicht mehr in der Vergangenheit. Sie (Israelis) sollen endlich aufhören, dass alle, die sie  kritisieren  Antisemiten seien. Wir sind nicht gegen Juden. Wir sind gegen die Besatzung und gegen die Gewalt.“

Ich fragte: „Wieso demonstriert niemand in Israel? Warum laufen sie nicht Sturm gegen ihre Regierung?“
„Weil Israel eine durch und durch in sich gespaltene Gesellschaft ist. Sie sind in sich massiv zerstritten. Die  Linke  ist  zu schwach. Sie  zerreden sich an Unwichtigem. In allen israelischen Parteien sitzen faschistische Ideologieträger. Die würden hier in Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft, da können Sie sich sicher sein“, wurde mir erklärt.  „Sie regen sich hier darüber auf, dass die Hamas „Juden auslöschen“ rief?. Sie sollten mal hören, wie viele von den Mitgliedern der Regierung, und  Israels Parteien uns Palästinenser seit vielen Jahren  ausgelöscht sehen wollen und das in Israel auch laut aussprechen. Darüber berichten  die Medien nur nicht. Schon den Zionisten und Ben Gurion ging es damals nicht um eine Zweistaatenlösung. Sie wollten immer schon ihr Israel ausdehnen. Das ist keine Propaganda,  das sind belegbare Fakten.“

Ich ging am Samstag neben einem älteren  palästinensischen Herrn her, der mittendrin meinte: „Ein kostares Gut, nicht wahr!  Hier auf der Straße protestieren zu dürfen. Hier auf der Straße unter Polizeischutz seine Meinung äußern zu dürfen! „

„Es ist ein kostbares Gut“, antwortete ich.
„Dafür wurde einst in Deutschland gekämpft, nicht wahr?
„Ja, diese Freiheit kam nicht einfach so in unser Leben. Dafür sind  Menschen in den Befreiungskriegen des 19. Jahrhunderts gestorben. Sie setzten sich für ihre Ideale und gegen die Unterdrückung ein. Hätte es jene Ideale von Menschen nicht gegeben, gäbe es keine Demokratie. Es ist auch ein Ergebnis aus den Lehren des 2. Weltkrieges, den wir Deutsche  damals zu verantworten hatten“

Demokratie ist kein Selbstläufer.

Eine Demokratie braucht kritische Bürger und eine starke Zivilgesellschaft.  Und es braucht Medien, die eine verlogene Politik aufdeckt und benennt, wenn sie ihre ureigenen Aufgabe als „vierte Gewalt“ in einer Demokratie ausfüllen will. Medien sind in einer Demokratie nicht als ein Wirtschaftsunternehmen gedacht, die ausschließlich hohe Verkaufszahlen schreiben wollen.
Archbishop Tutu schrie an die Israelis: Befreit euch von solchen Politikern, die eine derartige Politik betreiben. Denen nichts anderes einfällt, als zu bombardieren. Die Politiker werden es vermutlich nicht richten, meinte er.  Er schrieb es, weil er selbst die Erfahrungen machte und den Schmerz zu durchleben hatte und er lernte, es braucht eine starke Zivilgesellschaft.

Wir Bürger hier in Deutschland können etwas bewegen, mehr als uns manchesmal bewusst ist.

Stornieren Sie Ihre Israel-Reise. Kaufen sie keine israelischen Produkte mehr, solange die israelische Regierung  gegen das Völkerrecht verstößt.
Ziehen Sie ihre Gelder aus israelischen Finanzgeschäften heraus. Erinnern Sie Unternehmer, die mit Israel zu tun haben, daran, dass sie JETZT einen wichtigen und vor allem einen gewaltfreien  Beitrag zum Frieden auf dieser Welt leisten können, indem sie ihre Aktivitäten dort einstellen. Fragen Sie ihren nächsten gewählten Europa-Abgeordneten, was er zu tun gedenkt?

Ich lasse nicht mit mir verhandeln, wenn es um das Gebot der Menschlichkeit geht.
Hier geschieht großes Unrecht.

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Ich weiß, der Deutsche will nicht gestört werden im Urlaub. Und schnell zappen wir weg, wenn die Bilder des Schreckens unsere Fernsehwelt erreicht. Und nur zögerlich geht er auf die Straßen.

Dennoch schreibe ich : Es ist ein Gebot der Menschlichkeit.

Wir können  uns solidarisch erklären durch vielerlei Aktionen in unserem eigenen Land. Und diese Solidarität richtet sich nicht gegen Juden, sondern gegen die Politik der israelischen Regierung und gegen die Waffenlieferungen aus Deutschland an Israel.
Mich erinnerte gerade gestern ein weiser Mann an dieses: „Was du dem Geringsten meiner antust, das hast du mir angetan.“ So heisst es. „Nun, wir selbst zählen auch dazu, sagte er mir.
Das, was den Menschen im Gaza gerade angetan wird, wird auch uns angetan.
Das, was Israel den Menschen im Gaza gerade antut, tun auch wir an,wenn wir nichts dagegen unternehmen.
Wir machen uns mit schuldig.


Wir sind nicht hier, um aus dieser Welt eine Hölle zu machen.
Wir sind hier, um einen gemeinsamen Himmel zu erschaffen.

Wo fängt der Sand in den Wanderdünen des Lebens an, sich zu hasserfüllten Mustern zu formen?

Liberate yourselves

südafrikaner

A child next to a picture of Nelson Mandela at a pro-Palestinian rally in Cape Town. August 9, 2014
(Foto by AP,  Haaretz, Israel. www haaretz.com, thank you)

 

Befreit Euch- German version

 

Some years ago I was lucky to meet some  charismatic people like Nelson Mandela, Neville Alexander and others in South Africa. Neville belonged to the group of men who were arrested with Nelson Mandela in the same cell tract on Robben Island. I listened to the socialist guard of Cuba and their ambassador.  I did so with marvelling eyes and an open and smiling heart. Today I sometimes think, we should read Marx one more time, then we would know what it is about  the „dominion systems“  and we would get a better understanding why violence breaks out in all corners of the world.  And perhaps by the better understanding, we would find the way out of these dynamisms.

At that time I also got to know the life partner of Steve Biko. She was the manager of the University of Cape Town. Steve Biko was the leader of the “ black liberation movement „. He was killed by the regime. They all were marked by the apartheid government to  ‚terrorists‘. They were fighting for freedom and equal rights. As we know, Nelson Mandela became president of the state of South Africa in 1994.

The country was a young democracy. The big fear was that riots would come up. But the contrary happened.  Mandelas efforts toward a policy which integrated all parts of population and his big gestures of the forgiveness which he so often pointed out, were a benefit to all people of the nation. Unforgettably are to me those people in townships and squattercamps who would have had all reason to hate „Whiteness“, but the said: „We must forgive. For the better sake of our children we have to forgive.“

On Mandelas side stood Archbishop Desmond Tutu. When I experienced him the very first time, I had to laugh because he did not fit at all in my picture of a high religious dignitary. He presented a very small man, full  of energy, mercurially and with a very high voice. I remember, Jonathan Butler, a magnificent Soul singer, and the cardiologist Barnard sat with in the round in a big hall. We laughed all, because Tutu was so complete differently, he jumped around on the stage  absolutely inspired from his message which he passed to the citizens of Cape Town and the world. At that time the Archbishop became an honorary citizen of Cape Town. For a long time he was already an archbishop of Cape Town, but they had refused the honorary citizen to him many years. And he made jokes about it. It`s  been a real enjoyment to watch and to listen to him.

 

To him and Nelson Mandela owed South Africa the arrangement of the Truth and Reconciliation Commission. Desmond Tutu has been the  chairperson. It was a matter of giving space to the truth and not the punishment. They wanted to get into the truth, into what had happened. Each of the offenders who were ready to state before this commission went out exempt from punishment. These sessions took place in different cities of South Africa and were broadcast on the South African television.
It was  Desmond Tutu who cried in front of the camera and asked Winnie Mandela: “ Please, please, at least say I am sorry. Please, I beg you. „
Terrible things happened also in her house. Children were trained to spies. If they did not want any more, they were killed. A football association should be involved. She did not excuse, but she said: „These were the times.“ Desmond Tutu has also been the godfather of (her) children.

An organization which campaigns different political- social requests sent an email to me. They actually ask for the signing respective petitions. Today they sent something else. It is a letter of Archbishop Desmond Tutu. He adresses the people of Israel.  The letter was published exclusively in an Israeli newspaper. The organization thinks,  it should be also read by the rest of the world and therefore they published the article.

 

I am glad that I can publish the article too.

 

 

tutu

source ap

 

 

My plea to the people of Israel: Liberate yourselves by liberating Palestine

Archbishop Emeritus Desmond Tutu, in an exclusive article for Haaretz, calls for a global boycott of Israel and urges Israelis and Palestinians to look beyond their leaders for a sustainable solution to the crisis in the Holy Land.

 

The past weeks have witnessed unprecedented action by members of civil society across the world against the injustice of Israel’s disproportionately brutal response to the firing of missiles from Palestine.

If you add together all the people who gathered over the past weekend to demand justice in Israel and Palestine – in Cape Town, Washington, D.C., New York, New Delhi, London, Dublin and Sydney, and all the other cities – this was arguably the largest active outcry by citizens around a single cause ever in the history of the world.

A quarter of a century ago, I participated in some well-attended demonstrations against apartheid. I never imagined we’d see demonstrations of that size again, but last Saturday’s turnout in Cape Town was as big if not bigger. Participants included young and old, Muslims, Christians, Jews, Hindus, Buddhists, agnostics, atheists, blacks, whites, reds and greens … as one would expect from a vibrant, tolerant, multicultural nation.

I asked the crowd to chant with me: “We are opposed to the injustice of the illegal occupation of Palestine. We are opposed to the indiscriminate killing in Gaza. We are opposed to the indignity meted out to Palestinians at checkpoints and roadblocks. We are opposed to violence perpetrated by all parties. But we are not opposed to Jews.”

Earlier in the week, I called for the suspension of Israel from the International Union of Architects, which was meeting in South Africa.

I appealed to Israeli sisters and brothers present at the conference to actively disassociate themselves and their profession from the design and construction of infrastructure related to perpetuating injustice, including the separation barrier, the security terminals and checkpoints, and the settlements built on occupied Palestinian land.

“I implore you to take this message home: Please turn the tide against violence and hatred by joining the nonviolent movement for justice for all people of the region,” I said.

Over the past few weeks, more than 1.6 million people across the world have signed onto this movement by joining an Avaaz campaign calling on corporations profiting from the Israeli occupation and/or implicated in the abuse and repression of Palestinians to pull out. The campaign specifically targets Dutch pension fund ABP; Barclays Bank; security systems supplier G4S; French transport company Veolia; computer company Hewlett-Packard; and bulldozer supplier Caterpillar.

Last month, 17 EU governments urged their citizens to avoid doing business in or investing in illegal Israeli settlements.

We have also recently witnessed the withdrawal by Dutch pension fund PGGM of tens of millions of euros from Israeli banks; the divestment from G4S by the Bill and Melinda Gates Foundation; and the U.S. Presbyterian Church divested an estimated $21 million from HP, Motorola Solutions and Caterpillar.

It is a movement that is gathering pace.

Violence begets violence and hatred, that only begets more violence and hatred.

We South Africans know about violence and hatred. We understand the pain of being the polecat of the world; when it seems nobody understands or is even willing to listen to our perspective. It is where we come from.

We also know the benefits that dialogue between our leaders eventually brought us; when organizations labeled “terrorist” were unbanned and their leaders, including Nelson Mandela, were released from imprisonment, banishment and exile.

We know that when our leaders began to speak to each other, the rationale for the violence that had wracked our society dissipated and disappeared. Acts of terrorism perpetrated after the talks began – such as attacks on a church and a pub – were almost universally condemned, and the party held responsible snubbed at the ballot box.

The exhilaration that followed our voting together for the first time was not the preserve of black South Africans alone. The real triumph of our peaceful settlement was that all felt included. And later, when we unveiled a constitution so tolerant, compassionate and inclusive that it would make God proud, we all felt liberated.

Of course, it helped that we had a cadre of extraordinary leaders.

But what ultimately forced these leaders together around the negotiating table was the cocktail of persuasive, nonviolent tools that had been developed to isolate South Africa, economically, academically, culturally and psychologically.

At a certain point – the tipping point – the then-government realized that the cost of attempting to preserve apartheid outweighed the benefits.

The withdrawal of trade with South Africa by multinational corporations with a conscience in the 1980s was ultimately one of the key levers that brought the apartheid state – bloodlessly – to its knees. Those corporations understood that by contributing to South Africa’s economy, they were contributing to the retention of an unjust status quo.

Those who continue to do business with Israel, who contribute to a sense of “normalcy” in Israeli society, are doing the people of Israel and Palestine a disservice. They are contributing to the perpetuation of a profoundly unjust status quo.

Those who contribute to Israel’s temporary isolation are saying that Israelis and Palestinians are equally entitled to dignity and peace.

Ultimately, events in Gaza over the past month or so are going to test who believes in the worth of human beings.

It is becoming more and more clear that politicians and diplomats are failing to come up with answers, and that responsibility for brokering a sustainable solution to the crisis in the Holy Land rests with civil society and the people of Israel and Palestine themselves.

Besides the recent devastation of Gaza, decent human beings everywhere – including many in Israel – are profoundly disturbed by the daily violations of human dignity and freedom of movement Palestinians are subjected to at checkpoints and roadblocks. And Israel’s policies of illegal occupation and the construction of buffer-zone settlements on occupied land compound the difficulty of achieving an agreementsettlement in the future that is acceptable for all.

The State of Israel is behaving as if there is no tomorrow. Its people will not live the peaceful and secure lives they crave – and are entitled to – as long as their leaders perpetuate conditions that sustain the conflict.

I have condemned those in Palestine responsible for firing missiles and rockets at Israel. They are fanning the flames of hatred. I am opposed to all manifestations of violence.

But we must be very clear that the people of Palestine have every right to struggle for their dignity and freedom. It is a struggle that has the support of many around the world.

No human-made problems are intractable when humans put their heads together with the earnest desire to overcome them. No peace is impossible when people are determined to achieve it.

Peace requires the people of Israel and Palestine to recognize the human being in themselves and each other; to understand their interdependence.

Missiles, bombs and crude invective are not part of the solution. There is no military solution.

The solution is more likely to come from that nonviolent toolbox we developed in South Africa in the 1980s, to persuade the government of the necessity of altering its policies.

The reason these tools – boycott, sanctions and divestment – ultimately proved effective was because they had a critical mass of support, both inside and outside the country. The kind of support we have witnessed across the world in recent weeks, in respect of Palestine.

My plea to the people of Israel is to see beyond the moment, to see beyond the anger at feeling perpetually under siege, to see a world in which Israel and Palestine can coexist – a world in which mutual dignity and respect reign.

It requires a mind-set shift. A mind-set shift that recognizes that attempting to perpetuate the current status quo is to damn future generations to violence and insecurity. A mind-set shift that stops regarding legitimate criticism of a state’s policies as an attack on Judaism. A mind-set shift that begins at home and ripples out across communities and nations and regions – to the Diaspora scattered across the world we share. The only world we share.

People united in pursuit of a righteous cause are unstoppable. God does not interfere in the affairs of people, hoping we will grow and learn through resolving our difficulties and differences ourselves. But God is not asleep. The Jewish scriptures tell us that God is biased on the side of the weak, the dispossessed, the widow, the orphan, the alien who set slaves free on an exodus to a Promised Land. It was the prophet Amos who said we should let righteousness flow like a river.

Goodness prevails in the end. The pursuit of freedom for the people of Palestine from humiliation and persecution by the policies of Israel is a righteous cause. It is a cause that the people of Israel should support.

Nelson Mandela famously said that South Africans would not feel free until Palestinians were free.

He might have added that the liberation of Palestine will liberate Israel, too.

Source: http://www.haaretz.com/opinion/1.610687

 

 

 

 

What are you planing in your city?

 

Demands of the Palestinians:

Opening of the Gaza Strip
Journey permission for the inhabitants of the Gaza Strip
Reconstruction of the destroyed airport
Construction of own harbour
Lead of a normal life in coexistence with Israel
International guarantee of the armistice
Free access to the Al Aksa mosque in East Jerusalem

The Israeli journalist Gideon Levy in addition: “ Who could not agree to these demands? „

V.i. S.d. P.: Michael Kellner

 

On Saturday , 23.08.2014, a rally takes place in Cologne from 15 o’clock to 17 o’clock. It s about solidarity and  telling our government:
No more weapon exports to Israel! No training of German soldiers in Israel! Influencing control on the Israeli government, so that the blockade of the Gaza Strip and the cast of West Jordan is finished.

“ War solves no problems – it increases them „

Road description:
Wallrafplatz – in the right school – Richartzstrasse – Minoritenstrasse – Breitestrasse – Richmodisstrasse – at the old post court – Krebsgasse – new Langgasse – Neven-du-Mont-Strasse – castle wall – Komödienstrasse – under fat hens – Wallrafplatz

Transparencies, Palestinian flags and rainbow-peace flags, pamphlets, a megaphone of the organizers are allowed

The organizers are: Cafè Palestine Colonia, the women’s way Middle East, Cologne women in black, Cologne peace forum inc, Middle East peace circle, Palestinian municipality, association to the city -partner of  Cologne-Bethlehem, AG international law and human rights in Palestina and Israel.

Befreit Euch

südafrikaner

 Südafrikaner erklären sich solidarisch mit der palästinensischen Bevölkerung

(Foto by AP,  Haaretz, Israel. www haaretz.com, thank you)

 

 

If I were…..

Vor vielen Jahren durfte ich einigen außergewöhnlichen und charismatischen Menschen wie Nelson Mandela,  Neville Alexander und weiteren in Südafrika begegnen. Neville gehörte zu der Gruppe von Männern, die mit  Nelson Mandela im selben Zellentrakt auf der Insel Robben Islands vor der Küste Südafrikas inhaftiert waren. Ich saß mit der sozialistischen Garde Kubas und deren Botschafter an einem Tisch und hörte ihnen mit staunenden Augen und einem offenen  und lächelndem Herzen zu. Heute denke ich manchmal, wir sollten Marx noch einmal lesen, dann wüssten wir, was es mit den „Herrschaftssystemen“ wirklich auf sich hat. Dann würden wir, jene Gewalt, die in allen Ecken dieser Welt eskaliert besser einordnen können und die Chance aus dem Ausstieg dieser Gewaltdynamiken wäre vielleicht größer?
Damals traf ich auch auf die  Lebenspartnerin von Steve Biko. Sie war damals die Direktorin der Universität von Kapstadt. Steve Biko war der Anführer der „schwarzen Befreiungsbewegung“.  Er wurde vom Regime getötet. Ich traf auf sehr viele Opfer der Apartheid, die in den Townships und Squattercamps lebten.
1982 wurde Mandala von der Insel in ein Gefängnis auf dem Festland verlegt und im Februaar 1990 entlassen. So weit mir bekannt, verbrachte er die letzen Jahre im Hausarrest und nicht im Gefängnis. Viele der damaligen politischen Aktiven wurden mit einem Hausarrest versehen. 1993 bekam Nelson Mandela den Friedensnobelpreis und im Jahr darauf wurde er Staatspräsident.  Das Land war damals eine noch junge Demokratie. Die große Befürchtung war, dass es zu Gewaltausbrüchen kommen könnte. Doch das Gegenteil geschah. Es waren seine charismatische Ausstrahlung, seine weisen Worte, seine Bemühungen um eine Politik, die alle Teile der Bevölkerung integrierte. Es waren seine großen Gesten der Vergebung, auf die er unermüdlich hinwies. Der Funken sprang über. Wenn ich heute an jene Jahre zurückdenken, dann denke ich vor allem an jene vergebende Haltung der Menschen, die allesamt Opfer der Apartheid waren. Unvergesslich sind mir diese Begegungen. Allen Grund hätten sie gehabt, „Weiße“ auf ewig zu hassen. Sie sagten: „Wir müssen einander vergeben. Für die Zukunft unserer Kinder müssen wir es tun. “
Nelson Mandela sprach von einer Vergebung, die ihn von den Tätern befreien wird. Mandela wusste, Vergebung ist der einzige Weg für jeden Menschen, sich seinen Selbstrespekt zurückzuholen.

An seiner Seite stand damals Archbishop Desmond Tutu. Als ich den Archbishop das erste Mal in einer großen Halle erlebte, musste ich lachen, weil er so gar nicht in mein Bild eines hohen kirchlichen Würdenträgers passte. Er ist ein sehr kleiner Mann, voller Energie, quirlig und mit einer sehr hohen Stimme beschenkt. Ich erinnere mich, Jonathan Butler, ein großartige Soul-Sänger, und der Herzspezialist Barnard saßen mit in der Runde. Wir alle lachten, weil Tutu so ganz unkonventiell auf der Bühne hin- und hersprang – ganz beseelt von seiner Message, die er den Bürgern Kapstadts und der Welt reichte. Der Archbishop wurde damals Ehrenbürger von Kapstadt. Er war längst schon Erzbischof von Kapstadt, aber den Ehrenbürger hatten sie ihm viele Jahre verweigert. Und er machte sich seinen Spaß daraus, dass er nun doch noch Ehrenbürger werden durfte. Ein Kämpfer der Freiheit mit besonderen Qualitäten.
Ihm und Nelson Mandela verdankte Südafrika die Einrichtung der Truth and Reconciliation Commission. Desmond Tutu wurde als Vorsitzender eingesetzt. Es ging damals darum, der Wahrheit und nicht der Bestrafung  Raum zu geben. Man wollte aufdecken, was geschehen war. Jeder der Täter, die bereit waren vor dieser Kommission auszusagen, gingen straffrei aus. Diese Sitzungen fanden in verschiedenen Städten  Südafrikas statt und wurden im südafrikanischen Fernsehen ausgestrahlt.
Desmond Tutu war es,  der vor laufender Kamera weinte und Winnie Mandela damals bat : “ Please, please, at least say I am sorry. Please, I beg you.“ Es geschahen auch in ihrem Haus schlimme Dinge. Kinder wurden zu Spionen ausgebildet. Wenn sie nicht mehr wollten, wurden sie umgebracht. Ein Fußballverein soll darin verwickelt gewesen sein. Sie entschuldigte vor laufender Kamera nicht, sondern sagte: „Es waren diese Zeiten.“  Tutu ist auch der Patenonkel ihrer Kinder gewesen. Sie standen einander nah.

Mich erreichte heute eine Email von einer Organisation, die Kampagnen  für die unterschiedlichsten politisch-gesellschaftlichen Anliegen ins Leben rufen. Sie bitten eigentlich um  die Unterzeichnung  jeweiliger Petitionen.
Heute sandten sie  etwas anderes.  Es ist ein Brief von Archbishop Desmond Tutu, der sich die Menschen in Israel wendet.
Der Brief wurde exklusiv in einer israelischen Zeitung veröffentlicht. Die Organisation befindet, er sollte auch vom Rest der Welt gelesen werden und veröffentlichten ihn darum.
Ich tue es an dieser Stelle auch. Sehr gern tue ich es:

Befreit Euch.

„My plea to the people of Israel“

tutu

Quelle: AP

 

 

„Mein Appell an das Volk Israels: Befreit euch, indem ihr Palästina befreit

Erzbischof Emeritus Desmond Tutu ruft in einem exklusiven Artikel für Haaretz zu einem globalen Boykott Israels auf und drängt Israelis und Palästinenser, jenseits ihrer Staatsführer nach einer nachhaltigen Lösung der Krise im Heiligen Land zu suchen.

Von Desmond Tutu

14. August 2014 | 21:56 Uhr
Ursprünglich auf http://www.haaretz.com/opinion/1.610687 erschienen. Übersetzung erfolgte durch die Avaaz-Gemeinschaft.

In den vergangenen Wochen erlebten wir beispiellose Handlungen durch Mitglieder der Zivilgesellschaft rund um den Globus gegen die Ungerechtigkeit von Israels unverhältnismäßig brutaler Reaktion auf die Raketenabschüsse aus Palästina.

Zählt man alle Menschen zusammen, die sich am vergangenen Wochenende versammelt haben, um Gerechtigkeit in Israel und Palästina zu fordern – in Kapstadt, Washington D.C., New York, Neu-Delhi, London, Dublin und Sydney, und all den anderen Städten – so war dies sicherlich der größte öffentliche Aufschrei für ein einzelnes Anliegen in der Geschichte der Menschheit.

Vor einem Vierteljahrhundert nahm ich an einigen gut besuchten Demonstrationen gegen die Apartheid teil. Ich hätte mir nie vorstellen können, wieder Demonstrationen dieser Größe zu sehen. Aber die Teilnehmerzahl am letzten Samstag in Kapstadt war genauso groß, wenn nicht größer als damals. Unter den Teilnehmern waren Junge und Alte, Muslime, Christen, Juden, Hindus, Buddhisten, Agnostiker, Atheisten, Schwarze, Weiße, Rote und Grüne vertreten … wie man es von einer dynamischen, toleranten, multikulturellen Nation erwarten würde .

Ich bat die Menge, mit mir zu skandieren: “Wir sind gegen die Ungerechtigkeit der illegalen Besetzung von Palästina. Wir sind gegen das willkürliche Morden im Gazastreifen. Wir sind gegen die Erniedrigung von Palästinensern an Kontrollpunkten und Straßensperren. Wir sind gegen die von allen Beteiligten begangenen Gewalttaten. Aber wir sind nicht gegen Juden.”

Anfang der Woche forderte ich den Ausschluss Israels aus der Internationalen Architektenvereinigung, die in Südafrika tagte.

Ich bat die israelischen Schwestern und Brüder, die auf dieser Konferenz anwesend waren, darum, sich persönlich und auch in ihren beruflichen Aktivitäten, aktiv von dem Entwurf und der Konstruktion der Infrastruktur zu distanzieren, durch die das Unrecht aufrechterhalten wird. Dazu zählen sowohl die Trennmauer, die Sicherheitsstationen und die Kontrollpunkte, als auch die Siedlungen, die auf besetzten Gebieten der Palästinenser errichtet wurden.

“Ich bitte Sie, diese Botschaft mit auf den Weg zu nehmen: Bitte wenden Sie das Blatt gegen Gewalt und Hass, indem Sie sich der gewaltlosen Bewegung für Gerechtigkeit für alle Menschen in der Region anschließen” sagte ich.

In den vergangenen Wochen sind mehr als 1,6 Millionen Menschen weltweit dieser Bewegung beigetreten, indem sie eine Avaaz-Kampagne unterzeichnet haben, die Firmen, die von der israelischen Besetzung profitieren und/oder an der Misshandlung und Unterdrückung von Palästinensern beteiligt sind, auffordert, sich zurückzuziehen. Die Kampagne richtet sich insbesondere gegen den niederländischen Rentenfonds ABP, Barclays Bank, den Anbieter von Sicherheitssystemen G4S, das französische Transportunternehmen Veolia, den Computerhersteller Hewlett-Packard und den Bulldozerhersteller Caterpillar.

Letzten Monat haben 17 EU-Regierungen ihre Bürger gedrängt, keine Geschäfte mit oder Investitionen in illegale israelische Siedlungen zu tätigen.

Wir wurden kürzlich auch Zeugen des Abzugs zweistelliger Millionenbeträge aus israelischen Banken durch den niederländischen Rentenfonds PGGM, des Kapitalabzugs aus G4S durch die Bill and Melinda Gates Foundation und des Abzugs geschätzter 21 Millionen Dollar aus HP, Motorola Solutions und Caterpillar durch die presbyterianische Kirche der USA.

Es ist eine Bewegung, die an Fahrt gewinnt.

Gewalt erzeugt Gegengewalt und Hass, was wiederum mehr Gewalt und Hass erzeugt.

Uns Südafrikanern sind Gewalt und Hass nicht fremd. Wir kennen den Schmerz, die Außenseiter der Welt zu sein; wenn es scheint, als verstünde niemand unsere Perspektive oder wäre auch nur willens, zuzuhören. Das sind unsere Wurzeln.

Wir wissen auch um die Vorteile, die uns der Dialog zwischen unseren Staatsführern schließlich gebracht hat; als das Verbot angeblich “terroristischer” Organisationen aufgehoben und ihre Anführer, darunter Nelson Mandela, aus Haft, Verbannung und Exil entlassen wurden.

Wir wissen, dass sich die Beweggründe für die Gewalt, die unsere Gesellschaft zerstört hatte, auflösten und verschwanden, als unsere politischen Führungskräfte miteinander zu sprechen begannen. Terrorakte, die nach Beginn der Gespräche begangen wurden – wie zum Beispiel Angriffe auf eine Kirche und eine Kneipe – wurden fast einhellig verurteilt und der Partei, die man dafür verantwortlich machte, wurde an der Wahlurne die kalte Schulter gezeigt.

Das Hochgefühl, das unserer ersten gemeinsamen Wahl folgte, war nicht allein den schwarzen Südafrikanern vorbehalten. Der wahre Triumph unserer friedlichen Einigung war, dass sich alle einbezogen fühlten. Und später, als wir eine Verfassung vorstellten, die so tolerant, mitfühlend und integrativ ist, dass sie Gott stolz machen würde, fühlten wir uns alle befreit.

Natürlich war es hilfreich, dass wir einen Kader herausragender Führungspersönlichkeiten hatten.

Was diese Führungspersönlichkeiten jedoch letztlich zusammen an den Verhandlungstisch zwang, war die Mischung aus überzeugenden, gewaltfreien Mitteln, die damals eingesetzt worden waren, um Südafrika wirtschaftlich, akademisch, kulturell und psychologisch zu isolieren.

Ab einem gewissen Zeitpunkt – dem Wendepunkt – realisierte die damalige Regierung, dass die Kosten für die Aufrechterhaltung der Apartheid den Nutzen eindeutig überstiegen.

Der Rückzug verantwortungsbewusster multinationaler Konzerne aus dem Handel mit Südafrika in den 1980ern war schließlich einer der entscheidenden Hebel, der den Apartheidstaat – ohne Blutvergießen – in die Knie zwang. Diese Unternehmen sahen ein, dass sie zur Aufrechterhaltung eines ungerechten Status Quo beitrugen, indem sie zur Wirtschaft Südafrikas beitrugen.

Diejenigen, die weiter mit Israel Handel treiben, die zu einem Gefühl der “Normalität” in der israelischen Gesellschaft beitragen, tun den Menschen in Israel und Palästina damit keinen Gefallen. Sie tragen damit nur zum Fortbestehen eines zutiefst ungerechten Status quo bei.

Diejenigen aber, die dazu beitragen, Israel für eine gewisse Zeit zu isolieren, sagen damit, dass Israelis und Palästinenser ein gleichwertiges Recht auf Würde und Frieden haben.

Letztlich werden die Ereignisse der vergangenen Monate im Gazastreifen testen, wer an den Wert der Menschen glaubt.

Es wird immer deutlicher, dass Politiker und Diplomaten einfach keine Anworten finden und dass die Verantwortung, eine nachhaltige Lösung für die Krise im Heiligen Land zu erarbeiten, bei der Zivilgesellschaft und den Bewohnern Israels und Palästinas selber liegt.

Abgesehen von der jüngsten Verwüstung im Gazastreifen sind anständige Menschen überall – darunter auch viele in Israel – zutiefst verstört von der Tatsache, dass täglich die Menschenwürde und die Bewegungsfreiheit der Palästinenser an Kontrollpunkten und Straßensperren verletzt wird. Und die Tatsache, dass Israel die illegale Besetzung und die Errichtung von Pufferzonen-Siedlungen auf besetztem Land vorantreibt, verschärft die Problematik, eine zukünftige Einigung zu erarbeiten, die für alle akzeptabel ist.

Der Staat Israel verhält sich, als gäbe es kein Morgen. Seine Bewohner werden nicht das friedliche und sichere Leben leben, nach dem sie sich sehnen – und auf das sie Anrecht haben – so lange seine Führung Bedingungen aufrechterhält, die den Konflikt am Leben erhalten.

Ich habe diejenigen verurteilt, die in Palästina für das Abfeuern von Geschossen und Raketen auf Israel verantwortlich waren. Sie schüren die Flammen des Hasses. Ich bin gegen alle Manifestationen der Gewalt.

Aber wir müssen uns absolut darüber im Klaren sein, dass die Palästinenser jedes Recht haben, für ihre Würde und Freiheit zu kämpfen. Es ist ein Kampf, der von vielen Menschen auf der Welt unterstützt wird.

Kein von Menschen geschaffenes Problem ist unlösbar, wenn die Menschen sich mit der ernsthaften Absicht zusammensetzen, es zu überwinden. Frieden ist immer möglich, wenn die Menschen entschlossen sind, ihn zu erreichen.

Frieden erfordert von den Menschen in Israel und Palästina, sich selbst und den anderen als menschliche Wesen anzuerkennen, um ihre wechselseitige Abhängigkeit zu verstehen.

Raketen, Bomben und ungehobelte Schmähungen sind nicht Teil der Lösung. Es gibt keine militärische Lösung.

Die Lösung könnte wohl eher in dem gewaltlosen Instrumentarium liegen, das wir in den 1980ern in Südafrika entwickelt haben, um die Regierung von der Notwendigkeit zu überzeugen, ihre Politik zu ändern.

Der Grund dafür, dass dieses Instrumentarium – Boykott, Sanktionen und Kapitalabzug – sich letztendlich als effektiv erwiesen hat, war, dass es eine kritische Masse an Unterstützung erhielt, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Landes. Die Art von Unterstützung, die wir in den vergangenen Wochen auf der ganzen Welt in Bezug auf Palästina beobachtet haben.

Mein Appell an die Menschen in Israel ist es, über den Augenblick hinauszuschauen, über die Wut der andauernden Belagerung hinauszuschauen, und vielmehr eine Welt zu sehen, in der Israel und Palästina koexistieren können – eine Welt, in der gegenseitige Würde und Respekt herrschen.

Es erfordert ein Umdenken. Ein Umdenken mit der Erkenntnis, dass jeder Versuch, den gegenwärtigen Status quo aufrechtzuerhalten, künftige Generationen zu Gewalt und Angst verdammt. Ein Umdenken, das damit bricht, legitime Kritik an der Politik eines Staates als Angriff auf das Judentum zu verstehen. Ein Umdenken, das zu Hause beginnt und sich über Gemeinschaften und Länder und Regionen ausbreitet – bis hin zur Diaspora, die über die Welt, die wir teilen, verstreut ist. Die einzige Welt, die wir teilen.

Menschen, die sich im Streben nach einem gerechten Anliegen zusammentun, sind nicht aufzuhalten. Gott mischt sich nicht in die Belange der Menschen ein. Er hofft, dass wir wachsen und lernen, indem wir unsere Schwierigkeiten und Differenzen selber lösen. Aber Gott schläft nicht. Die jüdischen Schriften sagen uns, dass Gott vorzüglich auf der Seite der Schwachen und der Vertriebenen steht, der Witwe, des Waisen und des Fremden, der Sklaven freiließ, damit sie auszogen in ein gelobtes Land. Es war der Prophet Amos, der sagte wir sollen Gerechtigkeit wie einen Strom fließen lassen.

Am Ende setzt sich das Gute durch. Das Streben danach, die Menschen in Palästina von der Demütigung und Verfolgung durch die Politik Israels zu befreien, ist ein gerechtes Anliegen. Die Menschen in Israel sollten dieses Anliegen unterstützen.

Von Nelson Mandela stammt der berühmte Ausspruch, die Südafrikaner würden sich nicht frei fühlen, bis auch die Palästinenser frei sind.

Er hätte ebenfalls hinzufügen können, dass die Befreiung Palästinas auch Israel befreien wird.“

 

 

Wenn ich es wäre…..

Was tun Sie in Ihrer Stadt?

 

Forderungen der Palästinenser:

 

  • Öffnung des Gazastreifens
  • Reiseerlaubnis für die Bewohner des Gazastreifens
  • Wiederaufbau des zerstörten Flughafens
  • Aufbau eines eigenen Hafens
  • Führen eines normalen Lebens in Koexistenz mit Israel
  • Internationale Garantie des Waffenstillstandes
  • Freier Zugang zur Al-Aksa-Moschee in Ostjerusalem

 

Der israelische Journalist Gideon Levy dazu: „Wer könnte diesen Forderungen nicht zustimmen?“

V.i.S.d.P.: Michael Kellner

 

 

Am Samstag findet in Köln  von 15 Uhr bis 17 Uhr eine Schweigemarsch statt, auch um unserer Regierung zu „sagen“:
Keine Waffenexporte mehr nach Israel! Keine Ausbildung deutscher Soldaten in Israel! Einflussnahme auf die israelische Regierung, damit die Blockade des Gazastreifens und die Besetzung des Westjordanlandes beendet wird.

Krieg löst keine Probleme – er vergrößert sie.“

 

 

Wegbeschreibung:
Wallrafplatz – An der Rechtschule – Richartzstraße – Minoritenstraße – Breitestraße – Richmodisstraße – Am Alten Posthof – Krebsgasse – Neue Langgasse – Neven-du-Mont-Straße – Burgmauer – Komödienstraße – Unter Fettenhennen – Wallrafplatz

Erlaubt sind Transparente, palästinensische Fahnen und Regenbogen-Friedensfahnen, Flugblätter, ein Megaphon der Veranstalter
Die Veranstalter sind:  Café Palestine Colonia, FrauenWegeNahost, Kölner Frauen in Schwarz, Kölner Friedensforum e.V., Nahostfriedenskreis, Palästinensische Gemeinde, Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem, AG Völkerrecht und Menschenrechte in Palästina und Israel.

Live-Realities of Palestinians, part 2

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Give back; Israel. Share. Water is  a human right.

 

Israels policy of Apartheid

Water is a human right

gaza waterAccording to international reports, Israel uses 80 percent of the water occurence in the Westjordanland and leaves to the Palestinians only 20 percent.
On average 450,000 ‚unlawful Settler‘ of Israel use more water than 2.3 million Palestinians who have always lived there. The situation in Gaza is even more catastrophic.

This is no kind of propaganda, but facts with which the Palestinians feel confronted since decades. The world public did not take note of them mostly.

One third of Gaza is occupied by 5000 Israeli settlers. 5000 Israeli settlers claim more than 50% of the quantity of water and above all the best water quality. The Israeli occupying power has prevented any modernisation of the Palestinian areas with all means and with it has made the Palestinians completely from her dependent.

The well construction in Palestinian areas lies actually at zero.
The Israeli civil authority has prohibited the construction and the restoration of wells. They have even destroyed wells

Once there were 170 wells in the Westjordanland, only 50 were preserved. (State in 2004)

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Ramallah is the momentary and temporary capital of the Westjordanlandes. She is so small that one can come away them on foot.

 

Already in the middle of the 90s, long before Camp David, Israeli Hydrologen have drawn‚ maps of water interests‘  in which the areas now fall  behind the wall  which were counted to the strategical interest zones of Israel. In these areas future Palestinian development should be prevented. Hence, it is not astonishing that the current course of the wall resembles these maps strongly. „(…) preoccupation is to be prevent here, any future and potential enlargement of the Palestinian capacities and by created facts from the start to hinder.  Although this aspect takes no big space in the reporting, it is for the life reality of millions Palestinians of the biggest meaning”, expert say.

Where now Israel is,  they were expelled. About 200,000 did find shelter in the west bank. The Palestinian refugees were accommodated in big refugee camps above all near Bethlehem, Jerusalem and Ramallah.

Whether „occupied“ from the Israelis or “not takes”, juridical „pettifoggers“ argue about it.
Israel says, the country belonged after 1948 to Jordan. Palestinians would never have had sovereignty, so it can also not be their country. And this is why they would also not have „taken“ the area.

Israelis say, it has been the country of the Jews. They call it Judäa and Samaria.

Before 1948 500,000 Palestinians lived in West Bank. They say, we always lived there. At that time 400,000 people fled or were expelled from the region.

 

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The historical photo from 1993. The self-government in West Bank was sealed. Jitzak Rabin, Bill Clinton and Jassir Arafat before the White House

It was taken by Jordanien as a result of the first Israeli-Arabian war in 1948.
In 1967 Israel took over the country.  But they  also had to give back some areas. Jordanien transferred the rights  to PLO later on. Israel kept the military control of the area and about  the water since that time. Only in 1994 autonomy areas were given to the Palestinians. There is no drop of water which is not controlled by Israel. The Palestinians must buy water for Israel on high prices

 

 

 

Israel expands and the Internationals are doing nothing

In East Jerusalem, in the west bank the settle programm of Israel goes on. Also during nine months of peace talks Israel  built houses. (during the negotiations America with both parties). 50 flats were built  in the west bank on a daily basis. la.st summer

Israel promoted 14,000 residential units in the west bank. Other plans contain 4.793 residential units in isolated settlements and 1.768 in settlements near the green line to West Bank. 1235 residential properties were new offered.

The house building programm seems to be  four time higher than it has been in 1990.

 

sperranlageLocking arrangements of the Israelis in palestinian Areas

All Palestinians came under general suspicion.
One should ask: Who is protecting  the Palestinians against the racist and nationalistic ideologistic members of parties of Israel?

The locking arrangement of the Israelis around West Bank counts 759 kilometres. The fence runs about quite a lot of property of the Palestinians and  it cuts them off from other houses .  Just imagine, you would have to  live  surrounded by fences on three sides of your house. You woudl be  surrounded by walls.  it woud be  prohibited to be visited by your relatives.
Instead, soldiers pass your house on a daily basis. You would do not live anylonger inyour “ country“, but in the borderland. Your would be cut off by the everyday services of your municipality. The garbage disposal, the traffic control, road construction, repair.

Thus  happened in Palestine. Suddenly families lived on Israeli side. The  Israelis even pulled an additional fence around those houses. Now the families go through gates. Now the families live locked up between wall and barbed wire:  Neighbours and relatives may not come for visit. Instead, soldiers drive past several times daily. Sometimes the fathers earn money.

Locking arrangements as a fence. Locking arrangements as a wall. There are Palestinian houses which are surrounded  by the locking wall on on three sides. They  separate villages, families. Some are even seperated  from their fields. Municipalities are separated from services like garbage disposal or repair, traffic control because they are not accessible of the Palestinian autonomy authority any more.

The „security zone“ Wall takes 12,300 hectares of the Palestinian side. These are about two percent of the Westjordanland. At least 16 Palestinian villages and 12,000 inhabitants „swallowed“ them already ten years ago.
It means: Humiliation and the continuation of other land robbery. Experts expect an expansions of wall sections and therefore it will become an issue for another  395,000 inhabitants, which would be  17.8 percent of the Palestinian population.

Underneat the West Bank there is an immense ground of water. These „Aquiferen“ (water leading layers in the subsoil) are filled in by precipitation from the mountains over and over again.

There are reasons for  Israels  water-control they stick tovehemently. They say to keep the control over water in that area wil not change if Palestine ever wants to become state.
Israelis pull „security fences“  and at the same time they expect Palestinians to agree on peace-agreements.

Systematically it was worked towards the fact that the capacities of the Palestinians do not increase.

It s against international law, says the international court of law of the UN plenary assembly.
The UN plenary assembly said: it is an offence against the international law and human right. The Americans vote  against it. Great Britain, Germany, Bulgaria and Cameroon obstained. The Israeli ambassador  thanked them .
However, one week later Germany agreed on  the resolution of the UN plenary assembly.
It remains an offence against the international law and human rights.

It had no impact on the situation of the Palestinians.
Israel just went on. Fences, walls and settlements are still  in process.

 

 

Shortly before the face-to-face negotiations Israel planned another  construction of 1200 flats. Facts were created.
Land decides on whether people can claim on being people of a nation.

 

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An Israeli settlement in East-Jerusalem

“No country on  earth can tell  other states where  they can build and where they cannot build.”
(Construction minister of Israel of the legal-directed party of Habayit Hayehudi The Jewish house)

 

Ongoing intensification of settlement activities  increased criticism, on the other hand, the  expansion were just taken as a fact Internationals are not really care about.

Now the settlements are already seen as an Israeli state area.
East Jerusalem  was seen as the capital of the future state Palestine since 1947/48.
That it exactly the place where Israel builds houses.

The Oslo agreement of 1993 has beeen an agreement of a two-state solution. Besides, it  has been a  80:20 plan in favour of Israel.
In 2012 Palestine got an stat us as “ observers“ at the  UN and  UNESCO.
Israel reacted both times promptly.   „Punitive actions“: 2000 residential units and 3000 residential units wer build up. Not somewhere in their country but exactly at the places which could connect East-Jerusalem with the Westbank.

 

Water in Gaza

gaza karte

The Gaza Strip is 45 kilometres long, a width has in the south of 13 kilometres and in the north of 6 kilometres. Also in Gaza most people are refugees. One says, Gaza is the biggest „refugee camp“ of the world. Even in the small stripe at the Mediterranean Sea there is refugee camp. Half of the population is less than 18 years.

The ground water in Gaza oversalts more and more. The  UN is warning that if  is continuing,  there will be  no drinking water anymore in 15 years times.  Gaza stands high up on the list of the worldwide countries with most serious water problems. The deprivation of the Palestinian water by the Israeli government makes the situation even more dramatic.

90-95% of the ground water of Gaza is a risk for health.

People in Gaza should not drink tap water, that s why many inhabitants of Gaza pay for a private water supply. However,  this water is not much better too.  Investigations of experts say: this water contains ten times more  of risk and pollution than  health experts can agree on .

Wells constructions for the Palestinians are at point zero. Israe  destroyed some.  Old rainwater- zisterns  are falling under the valid military law (Hydro-apartheid law) .  The Palestinians have no control over one drop of water. The repair of old wells , some are  even out of  Jordanian time,  needs the permission of Israel.

After 45 years of occupation there are stillabout 20% of the municipalities of Palestinians that are not connected to water nets. Israelis settlers in „occupied areas“ are getting it within a few weeks.

 

 

 

Many people think, Gaza is a place of the power and the hostel of militant Palestinians. They think, this is everything what  Gaza is about. But Gaza is a also a place of full energy and dynamic. Gaza was always a place of warmth, humor and unbelievable guest friendliness too.

“Martina, we are one of the most peaceful people. We were always”, said my friend at that time.

Now it is a place of fear and pain. It is a place of  locking zones. It is a prison, where human being live  in who are urged  into a „shutdown“ by Israel.  It is a place in which the situation of water has been catastrophic  just long before the massacre. It is an area which Israel holds systematically on a small hand.  “The Palestinians have become the Jews of the Jews”, said a journalist in the 80s.
After such massacre, where people were locked up from all sides in an area of 360 Quadratkilometres with no chance to flee out, one tends to agree on that sentence.

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Water, locking arrangements, walls, humiliation, discrimination -just not enough.

90 percent of the fishermen were forced into  poverty

 

Since January, 2009 Israeli navy forces block 85 percent of the fishing grounds of Gaza. Palestinian fishing boats  access is limited up to 1 mile. The sardine catch was the main taking of the fishermen. This thereby decreased about 90 percent. Since beginning of the blockade in June, 2007 the fishermen caught 7000 tonnes less. It makes a loss of 26.5 million dollars. In 2011 it was reported that israeli navy has shot at the fishermen  72 times.  One fisherman is missed. Others were injured. They push the boats towards land, they arrest them and interrogate the fishermen.

Palestinians are als0 not allowed to export carnation flowers. (furhter below)

 

gaza ambulanzThe medical care in Gaza and in West Bank

People die of illnesses because they may not leave Gaza.

There is a lack of medicine.

In June 2014,  only 56 patients  from 1.805  got  permission to cross the border.  307 did not even get a response to their requests by Israels civil management and  therefore they could not perceive, their appointments of treatment.

In 2011 all applications  from patients of Westbank and Gaza to cross border because of medical treatment were either refused or came back belated.  Six patients in the Gaza Strip died, while they waited for their permission. (Study of the UN world health authorities)

Over and over again Palestinian rescue services report that they were hindered and even attacked by the Israeli army (before the war)

The World Health Organizations defines essential basic medicine. The number of  non available medicine is 202 out of  408 in Gaza. (before the war)
“The medical facilities and the first help vehicles are not sure. It s been the same  in 2008/09.  Israelis  attacked  hospitals.  Injured civilians must wait for their evacutation. . […] not much injured persons must even wait long for treatment. A man who has been injured  just on his hand, he bled to death , because it has not been possible to organise the first help unter the constant fire.  We had such cases also 5 years ago.” (Medico, on site Miri Weingarten)

 

gaza razzia

A house of a palestinian. Thats  how it looks after a Razzia .Sources:A.B. thank you

The stream situation in Gaza

 

Three hours of stream per day, thats what it is about in Gaza before war began. Now the only power station is destroyed in the Gaza Strip and it will take one year to rebuilt.

panzer westjordanMost Palestinians cannot practice their profession

50% of the youngsters are jobless.  Nearly half of the people are jobless.  30% of the companies had to close and other 15% have dismissed 80% of her employees.

In West Bank the rate of unemployment lies at more than 20 percent. The Palestinian economy is not a flourishing one in spite of big investements.  Obstacles are  checkpoints of the Israeli army all around Ramallah. The hard restricted access to the Jerusalem.

Jobs are paid by auxiliary money

There are not enough jobs. And the jobs that are in existence, are bound to fixed-term contracts. Above all they are financed by the civil service with international money. Some of them are paid by relief organisations.  „This kills the society“, say young Palestinians. Only the best are employed by  relief organisations.“

Some jobs are just a matter of good relations.

gaza westj

Everywhere in West Bank  one can find  signs of warning. Landmines.

Millions of people hang in a waiting loop

Most Palestinians speak about the „shutdown“. Their life stopped. My friend was writing to me: “Martina be glad, you may move. I am condemned to the shutdown.”
80 Percent of the population depends on help from Outside. The Education system suffers:  On account of the import restrictions of building materials There is a lack of 230 schools in Gaza. Thats why 85% of the schools are working in two half day shifts. This leads to a serious reduction of the school hours and to the cancelation of school activities. A substantial decrease of the educational quality is the result.

Flowers were almost the only goods to export permitted by Israel. In the season 2012 nine million carnations were exported, about two millions less than 2011 and 41 millions less than before 2007. Since beginning of the ban of the Gaza Strip the exports are much limited.  Exports goes almost only to the agricultural products which are exported on account of an agreement with the Dutch government to Netherland.

The almost entire ban on exports for the traditional products of the export economy of Gaza, textiles, pieces of furniture and industrially processed food has drawn the economy into the ruin. Because Israel defines 35% of the already scanty agricultural lands of Gaza on account of the nearness to Israel as a buffer zone, their access to the land is  limited strongly and therefore the local production.  By these restrictions the agricultural yield decreased about 75,000 tonnes what shows an annual loss at the rate of 50.2 million dollars for the farmers of Gaza.  Farmers live dangerously. The „non-walk-zone“ of the buffer zone is put through with sharp ammunition of the Israeli army. Since beginning of 2012 there were at least 41 cases in which Israeli security forces  have opened the fire on civilian  in the buffer zone. Besides, they killed a civilian and 57 were injured.

 

There is gas near the coast of Gaza

Turkey will ignore the ban on Gaza, Prime Minister Erdogan announced. As a result Israels foreign minister Avigdor Lieberman said they will reinforce cooperation with Armenia and the rebels of the Kurdish PKK.

Apartheid in Israel and the international communities give  financial support, directly or indirectly.

 

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The road to Jericho

A friend of mine in  Gaza wrote a year ago:

“We have proverb says: If you do not eat from you hand, your decision is not from your mind.”
The Palestinian cause is international one, most States has role in this cause. It s good and bad. It  is good that we have some  light focus on our cause, otherwise Israel could uprooted our people. The bad one is that those States backed some Palestinian parties against each other and to carry out their agenda. I am sorry to say that Palestinian Group in need for out side funding and the price is devastating on our issue.”

 

We worry about the militant Hamas or Fatah. We should ask who is financing such groups?
Who let them become strong?  Who defines them into terrorists as soon as they become uncomfortable for its  own political aims? What makes people militant?

And while I write this article, other civilians are murdered, presumably in Pakistan, in Yemen or in Somalia. The State America is having a new toy. Killing by Joysticks: Fight drones. They should make the world more safe and protect the world for militants.
You have nothing heard?  Transparency like zero. The American Secret Service is involved in it. Organisations of human rights despair because of it. „The eye“ is absent.  It is a „silent fight“ Fight drones should shoot terrorists , however, they mostly hit  civilians at wedding celebrations, at burials, in training camp or in a vegetable bed. Somehow everybody is put under general suspicion. From 2003 to 2014 200 children died because of thos air fight drones. In Pakistan a small boy does not pray any more for a blue, but a grey sky. They do not fly when the sky is grey.. His grandmother, 67-year-old, was shot down in a vegetable bed by a fight drone. Just imagine  you do sport  in a park and suddenly a drone shoots you down.

 

I would not be much surprised, if exactly these  militant groups increas instead of becoming less. After the worldwatched once more again  how one of the strongest military power of the world kills people who had no chance to escape.  Or have you seen blue berets of the  UN? This is the organisation which is allowed to  intervene when a country offends massively against human rights.  Therefore the organisation was  established.

All US senators approves unanimously – democrats and Republicans in lovely unity – of the person-despising war crime of Israel. The  German foreign minister said:   “We welcome the cease-fire” and we got to hear:  “The ghetto is an untenable situation”.

The EU demands: One has take away weapons from Hamas.  At thattime probably absolutely naiv to think they would agree on . So virtually it has been  a non-politics of the EU which is not really non-politics.

Till the last days Israel and other policians  pointed to the self-defence right of the Israelis. Since decades the Israelis can march into houses of the Palestinians – it is just a matter of  self-defence.

What about us ? Nevertheless,  „these militants“ brings fear to the whole world, we say and think. We all have a big need of  safety as the Israelis do have. Presumably, it suits us.  Slam them, bang  onto the “militants”. We are not asking why they became militant? We  just look to the  Militants  of Israel and not to the other side. Israel is also having some radicals, ideologists within their parties.

 

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Beirut. Lebanon.  Hundredthousands of Palestinians fled  to  in 1948 and  in1967. Israel marched into in 1982. dpa.

 

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Jassir Arafat  before the UN general meeting in New York in 1974 . He demands the Disappearance of the state Israel and harvested applause.  “With an oil branch and the gun of the freedom-fighter” he has come, he said. DPA

 

 

Rest of the world became the paymaster of Israel

Since more than 45 years  development services and later EU tried to „balance“ what Israel is not willing to share.

What has been destroyed  by Israel during the wars and because of their policy of Apartheid lacked in palestinian areas,  the Europeans and other Internationals  have been build up over and over again. Most job of Palestianians are internationally backed financially. One may assume that  the EU household is again eady to this time again to provide reconstruction assistant.   Again a few relief organisations may be put a smile on their face. Now there is money again. Who want to be called an Antisemit  so who dares to criticize Israel?
Why differently if one can derive, nevertheless, still his own benefit at the end from it.
It won`t surprise you much, to hear, that some of the European countries deliver at the same time weapons to Israel. Business is business.

Germany gives Israel two of five submarines. The sixth one is on its way.  Israelis use them for their  nuclear programme,  This all part of an “agreement is for the security” – and therefore confidential.  Another 330 million Euro goes to them, so that the Israelis can prepare her submarines with nuclear weapons, rockets and rockets protection systems, fight gliders from Italy. 2, 7 Millarden ground  waits  for the Israelis in the USA, so that Israel can buy weapons at whatever time. On top,  Israel is allowed to use   American arms cache in Israel … and another  half Billion US dollar were given. (Quelle:The mirror and Blog marialourdes.com)

So one wants to ask: What are you planing, dear Israel?

The region has always been a „marching up area“ of  troops of great powers back to year 2000 BC.

What Hamas uses as weapons are Lilli wrecks in compare to the equpment of the  Israelis they came up with.

 

Drinking water out of sea water

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In 2004 a sea salt project was planned by Israelis. The water situation ist a desaster.  The installation of a sea water desalination should bring drinking water into the area. The water of Gaza is just catastrophic.
Israel presented a plan which intends a huge sea water desalination which should provide Gaza.  The Israelis made clear,  the water source in Westjordanland belongs to them, is and will be used onyl by Israelis. Therefore Westbank would also beceome part of the programm .

They said: The project must be paid by the USA and the international community. The costs for the Palestinians will be huge. Lines. It will cost an extra of carriage and  a huge amount of stream.  Uri Shamir said to the science journal New Scientist:

„The arrangement will finance the world for the Palestinians. Israel will not be ready to bear these costs and the Palestinians are not able of it.“

If it is not paid by Internationals, it won`t become a project.

As far as I got to know, it is  financially backed up with money of America and with money of other development organisation , so with money of tax payer money.

The American development aid agency USAID  supports  the planning in Westbank. Alvin Newman, the responsible for water resources in Tel Aviv, commented: „In the end, this is the only solution“.

One may call it  water robbery and systematic discrimination. There are many people who fear the lost of water  and who already experience that. Neigbour countries do fear too. The solution just cannot be that only ONE is using all the water on its own.

What else the Hamas is doing next?
I wanna ask:
What else is Israel doing next?
What are the Internationals next pay for the Israelis?

The citizens of  Gaza  are not having a future since decades. They are  locked up and discriminated by the Israelis. Only 50 kilometres of Gaza is the city of Tel Aviv. Beach life, celebrating parties while  in Gaza  million of people live politically and economically in isolation, harassed by the Israeli civil authorities and military authorities.

Gaza has become a 360 square kilometre prison.

 

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