Alles, was uns größer macht. Alles, was uns wachsen lässt.

Alles, was uns größer macht. Alles, was uns wachsen lässt.

Ich bin Martina und es geht mir gut. Hallo.

Ich bin. ICH.

Wir sind außergewöhnlich. Wir müssen nur daran glauben.
Wir sind schwingende Wesen. Die Frage dabei ist nur, wie werden wir zu einem positiv schwingenden Wesen.

What if you slept
And what if
In your sleep
You dreamed
And what if
In your dream
You went to heaven
And there plucked a strange and beautiful flower
And what if
When you awoke
You had that flower in your hand
Ah, what then?

Samuel Taylor Coleridge

Fragen Sie sich selbst, was Ihnen diese Worte bedeuten. Denken Sie, es ist möglich, etwas auf diese Weise in die physische Welt zu bringen?

 

Dankbarkeit macht uns größer, lässt uns wachsen.

Dankbarkeit ist die intensivste Form positiven Denkens – positiver Suggestion, denn Dankbarkeit setzt nichts als selbstverständlich voraus.

Die achtsame DANKbarkeit ist neben der Liebe, das größte und energiereichste Gefühl. Alles, was aus diesen beiden Schwingungen kommt, wirkt wie ein Magnet und ist somit schon manifestiert.
Bedanke Dich in Liebe, wenn Du etwas erhältst, aber auch, wenn Du etwas nicht erhältst oder noch nicht erhalten hast.

Mit Dankbarkeit kannst Du auf die Umgebung, in der Du Dich gerade befindest, so einwirken, dass Du selbst in eine bessere Umgebung versetzt wirst, Dich in einer besseren Umgebung zu sehen. Wirke auf Deine augenblickliche Umgebung mit Deinem ganzen Herzen, mit Deiner ganzen Kraft und mit all Deinem Verstand.

Alle Dinge tragen zu unserer Entfaltung bei. Selbst die kleinsten Tätigkeiten, selbst die ganz kleinen Sachen, die scheinbaren Nebensächlichkeiten. Wir können niemals alle Verbindungen erkennen, die jene höhere Intelligenz in der Welt der Dinge und menschlichen Beziehungen für uns arrangiert. Es kann genau jenes sein,wodurch uns die Tür zu viel größeren Möglichkeiten aufgetan wird. Die Lebensumstände, die ich als die  größten Hindernisse in meinem Leben empfand, waren rückblickend eigentlich nur zu meinem Guten.

Ohne Dankbarkeit kannst du nicht viel Kraft verwenden. Dankbarkeit hält die Verbindung zu meiner Kraft aufrecht. Ohne Dankbarkeit hegen wir unzufriedene Gedanken. In dem Moment, in dem wir uns den Gedanken der Unzufriedenheit erlauben, bei minderwertigen Dingen verweilen, verlieren wir Boden.  Die Aufmerksamkeit müssen wir auf das Beste ausrichten, dann umgeben wir uns mit dem Besten und alles entwickelt sich zum Besten. Das dankbare Gemüt erwartet ständig gute Dinge und die Erwartungen werden zum Glauben und jede Welle der dankbaren Anerkennung vertieft den Glauben.

Dankbarkeit bringt das Leben wieder in den richtigen Kontext. Wenn ich bereit bin, in einer Situation nach dem Geschenk zu suchen, ändert sich mein Wesen.  Es hilft uns aufzuwachen, wir erkennen, wir werden zum Mitschöpfer.nWenn etwas Schwieriges geschieht, sage dir, das könnte genau das Richtige für mich sein. Damit konzentriere ich mich nicht mehr auf das Problem, sondern auf die Lösung, die positve Lösung.  Es ist genau das richtige für mich. Und ich bekomme sofort ein besseres Gefühl. Ich bin nicht mehr in der Krise. Es ist nötig nach dem Segen zu suchen. Suche ich das Gute oder die dunkle Seite.

Wofür können wir DANKbar sein?
Für ALLES, was auf guten wie schlechten Tagen wächst.

Hilde Domin

          Hilde Domin. Dichterin. Eine ganz große Dame, die kurz nach dieser Aufnahme verstarb. 

Du musst das wirkliche Leben wollen. Auch die Widrigkeiten.  Du musst es sein. Du musst es leben. Du musst es atmen. Es braucht mehr als nur positiv zu denken. Und dann wird das, was du in deinem Inneren fühlst, in dein Leben hineinschwingen. Wir werden zu einem positiv schwingendem Wesen, indem wir unsere Schwingungen von allem befreien, was uns nicht dienlich ist.  Indem wir sie mit Liebe aufziehen, und mit all den Dingen nähren, von denen wir wissen, dass sie uns größer machen und uns das Gefühl geben auf einer höheren Frequenz zu schwingen.

Wir entfalten uns weiter.  Und eines Tages werden wir mit galaktischer Bewusstheit zurückblicken und ‚Wow‘ sagen.

Wir haben gelernt, dass mehr als genug für alle da ist. Wir haben gelernt, dass kein echter Mangel herrscht, weder an Energie, Nahrung oder Liebe.  Wir alle sind eins damit,  wo immer wir sind. Wir stehen erst am Anfang.

 

 

 

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Fange zu tun an, dann hast du auch die Kraft dazu.

Fange zu tun an, dann hast du auch die Kraft dazu.

Foto: Kunze

Sie und ich wissen, dass Energie nur gequantelt daherkommt. Es gibt darum keine fließenden Übergänge, sondern nur große, kleine und kleinste Sprünge. Was das bedeuten kann, sehen Sie an diesem Osterei besonderer Feinheit.  Meine kluge Freundin rollte es mir erst heute in den Garten. „Frohe Ostern, Martina“, kreischte sie mir zu. „Wenn die Osterzeit kommt, können unglückliche Familien zu ihrem Erstaunen glücklich werden und glückliche Familien unglücklich.“  Ihre soziologische Lieblingstheorie fasziniert mich jedes Jahr auf`s Neue. „Ist das so`ne Art Drohung? Dieses Osterei hat elefantöse Ausmaße. Und ich muss jetzt fröhlich sein und mir lauter Zeug kaufen, das man Ostern eben so hat? Lauter kleine Plastikteile, die schnell abbrechen? Jesus geht es gut. Ich erwähnte es doch bereits gestern. Und heute ist noch nicht Ostern! „, protestierte ich und kräuselte meine Nase.

Sie inspizierte mich mit mitleidigem Blick, als wäre es mein Schuldspruch. „Das Universum ist eine große lebendige Gegenwart. Die monistische Sicht auf das Universum, die Lehre, dass Eines alles ist und dass Alles eins ist, finden wir bereits in den großen Weisheitslehren der Menschheit und in den Werken von Descartes, Spinoza, Leibnitz, Schopenhauer, Hegel, Emerson und weiteren. Jede Form und jeder Vorgang, die wir in der Natur sehen, ist sichtbarer Ausdruck eines Gedankens des formgebenden Feldes – in der Wissenschaft auch morphogenetisches Feld genannt. Dort, wo durch Sehen, Sprechen, Denken und Fühlen meine Aufmerksamkeit ist, dort ist auch meine Energie. Und was meine Energie hat, wächst.  Mir war nach diesem Osterei.“  Sie polierte mit einem weichen lila Tuch das Osterei behutsam wie eine Trompete.

kluge Freundin

kluge Freundin in österlicher Schwingung

Meine österliche Vorfreude erreicht ihren rekordverdächtigen Höhepunkt. Ein großer Lehrer sagte: Wenige Menschen erkennen, dass sich das Himmelreich vollständig bis zur Erde erstreckt. Mein neues Osterei füllt diesen Raum nun gänzlich aus.

„Ich nehme den Quantensprung ganz wörtlich: Abermillionen Schwingungen vor und nach der Geburt. Alle Schwingungen sind Informationen.  Gefühle, Wünsche, Gedanken, Worte. Höchst individuelle Energiekleider. Ich will in eine andere Umlaufbahn. Ich will einen Zustand erreichen, in dem ich freier und energiereicher bin. Ich will, dass mein elefantöses Osterei  aus dem Garten verschwindet. Und ich will wissen, woher  diese Energie nun kommen soll? Ich tauche ein in das große Feld des „Ich weiß  es nicht. Kraft meiner Gedanken kann ich mich dafür entscheiden, was ich ernten möchte. Ohne Resonanz keine Anziehung, sagt die Quantenphilosophie. Ich akzeptiere, dass alles mit allem auf dieser Welt verbunden ist, dass es eine allgegenwärtige Intelligenz gibt, aber ich will auch wissen, welche Position ich, wir, Sie und ich in diesem Netz einnehmen und wie dieses Netz und diese große Osterei mich und meine Matrix beeinflussen!“, sagte ich. Zwei Grübchen erschienen auf meinem Gesicht. Ich hoffte, es aus dem Garten schmuggeln zu können.

„Wahrlich, so groß dieser Weltraum ist, so groß ist dieser Raum inwendig im Herzen; in ihm sind beide, der Himmel und die Erde, beschlossen; beide, Feuer und Wind, Sonne und Mond, der Blitz und die Sterne, und was einer hienieden besitzt und was er nicht besitzt, das alles ist darin beschlossen.“ (Chandogya Upanishad, Achter Prapathaka, Erster Khanda. Buch: Aus dem Herzen leben. Drunvalo Melchizedek. Upanishad sind eine Sammlung philosophischer Schriften des Hinduismus und Bestandteil des Veda.)

Etwas nicht erklären können, ist in der Wissenschaft noch immer tabu, obwohl sogar Teilwissenschaftler das meiste nicht erklären können. Es wird nur durch ihre komplizierte Sprache vertuscht. Es gibt wenig geduldete Querdenker Es ist einfach zu beunruhigend, etwas nicht zu wissen und das wird rasch verdrängt. Die Herzenskultur der westlichen Welt ist größtenteils verloren gegangen. Einige Kulturen beschreiben beispielsweise das Becken, den Bauch als die Mitte des Körpers. Das Beckenzentrum ist wichtig, weil es der Motor für unser Körperfahrzeug ist und auch Energie spendet für die hoch schwingenden Bereiche.


Das Herz beginnt zu schlagen, bevor sich das Gehirn bildet. Kraft welcher Intelligenz beginnt der Herzschlag und reguliert ihn, darf man sich fragen? Das Herz besitzt an die vierzigtausend Gehirnzellen. Herz und Gehirn tauschen Informationen aus.  Das Herz sendet dabei weit mehr an das Gehirn als umgekehrt. Die vom Herzen ausgesendeten Signale beeinflussen die Wahrnehmung, die emotionalen Prozesse und höhere kognitive Funktionen. Das Herz produziert von allen Organen – einschließlich Gehirn – das größte und kraftvollste Energiefeld. Das elektromagnetische Feld des Herzens kann einen Umfang von zwei bis drei Meter annehmen. Es soll fünftausendmal stärker sein, als das des Gehirns. Es legt sich torusförmig um unser Herz. Das kleinere Torus-Energiefeld des Herzens verläuft genau durch diesen heiligen Raum des Herzens und wird von diesem erzeugt. Wenn wir also jemanden herzen, entsteht ein direkter Austausch, eine Herzenskommunikation von Herz zu Herz. Diese gibt uns Auskunft über das Herzbewusstsein unseres Gegenübers.

Akku leer?

Die Art und Weise und die Qualität, mit der ich meine Mission verfolge, gibt mir Hinweise auf meine Kraftquelle. Sie steht in Verbindung zu diesem Wunderwerk Herz. Wenn wir das machen, was wir von Herzen tun, haben wir keine Energieverluste. Tun und die Kraft gehören zusammen.  Kein „Ja, aber“, kein Meckern – solche Sätze kommen einem nur in den Sinn, wenn man mit seiner Kraftquelle nicht in Verbindung ist.  Auch Kraft ohne Vorgehensplan setzt nichts in Bewegung. Ebenso wenig können wir etwas ohne Antriebskraft tun. Wir können von Erfindungen träumen, die der Menschheit Nutzen bringen. Nützliche Ideen, die andere motivieren, ihre Potentiale zu entfalten. Wenn wir nicht in unserer Kraft leben, sie verdrängen, entfalten wir destruktive Energie.

Ich bin verantwortlich für mein Leben, und das, was ich daraus deute und wahrnehme. Solange ich denke, dass der Film da vorne meinen Nachbarn angeht und der gerade Schuld ist, was da läuft, sitze ich vollkommen umsonst im Kino meines Lebens. Je bewusster ich reflektiere, desto vollkommener sind die Informationen für meine künftige Navigation. Sich seine Mission, seine Werte, seine Visionen zu vergegenwärtigen und zu überprüfen, hört sich nach viel Arbeit an. Das ist auch so. Aber wenn Sie und ich wissen, wo es lang geht (Navigation), werden Sie  und ich wach sein und erkennen. Es gibt keine Zufälle! Der Parkplatz vor der Oper war für Sie gedacht!  Visionen entstehen von selbst, sie lassen sich nicht erzwingen. Wenn Sie einen Rasen anlegen, ziehen Sie ja auch nicht an den Grashalmen.  Visionen brauchen Zeit und Pflege.

Chakren2

Wir haben drei Navigationszentren:  Zirbeldrüse/Kopfmitte – für Zeit- und Raumausrichtung. Mittelherz –  verbunden mit dem Körperherzen, unteres Brustbein nach innen.  Becken als Bewusstseinsenergiespeicherung, Kraftzentrum, Batterie.

Sämtliche Navigationen werden durch diese Zentren gesteuert, transformiert, erzeugt.

Die Summe Ihrer Visionen und die Entschiedenheit, mit der Sie Ihre Mission erfüllen, ergeben das Bild ihres Lebens

Navigation ist unlogisch, emotional, nicht-linear und sexy, das volle Leben und es folgt Zusammenhängen. Wir leben in einer Gedankenwelt.  Gedanken und Gefühle schaffen Realität. Schöpferische Intelligenz beginnt dort, wo wir ganz bewusst gewollte und neue Gedanken denken und es wagen, die großartigen Dinge auszusprechen und zu träumen. Lassen Sie uns magische Momente sammeln. Höre wir auf unsere innere Stimme. Ich nenne sie mein Zuhauseraum.

Die innere Stimme, die uns sagt: Ich habe gewusst, ich tue genau das Richtige für mich zum richtigen Zeitpunkt.  Wann hatten Sie das letzte Mal solche bezaubernden Momente?

Wir sitzen am Mischpult unseres Lebens. Immer, wenn wir uns mit einem Thema beschäftigen, gehen wir gedanklich damit in Resonanz. Selbst, wenn wir uns mit einem Thema beschäftige, das wir ablehnen und negative Gefühle in uns hervorruft. Ich habe diesem Thema meine Aufmerksamkeit gewidmet. Keine Sorge: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.  Ein Gedanke macht zwar eine Schwingung, doch wird nicht aus jeder eine „stehende Welle“.  Die entsteht nur dann, wenn man immer oder lang genug in die gleiche Richtung denkt. Diese machtvolle „stehende Welle“ entsteht nur dann, wenn man sich lang genug mit dem Thema beschäftigt hat. Viele Gedanken sind nicht mit der Kraft ausgestattet, um sich sofort oder in nicht allzu ferner Zukunft zu materialisieren. Bei einem negativ beladenen Thema wird durch dieses Denken aber oft  eine Situation erschaffen, die man eigentlich unbedingt vorher vermeiden wollte.

Versöhnung mit der Vergangenheit.

Versteckter Groll, passiv-aggressives Verhalten blockiert wirksame feinstoffliche Energien, weil wir verschiedene Signale zugleich aussenden. Wir blockieren unsere Beziehungen förmlich selbst.  Wenn wir beschämt wurden, wenn wir sagten, was wir wollten. Wir tun es widerwillig, wir sabotieren unser Ja oder auch unser Nein. Wir agieren aus dem trotzigen inneren Kind heraus, ein inneres Programm, das wir an keiner Stelle stoppen können, ausser wir sind sehr bewusst und bereit, es zu bemerken. Hinter allem Trotz liegt tiefer Schmerz, Wut, Scham und Hilflosigkeit. Wir können nicht klar denken, sind nicht ansprechbar, weil dieses Schmerzvermeidungsprogramm läuft, das uns früher das Leben gerettet hat. Wollen unsere Selbstbestimmung nicht völlig preisgeben, wollen auch nicht ausgebremst werden, knirschen mit den Zähnen und tun, was von uns verlangt wird. Innerlich fallen wir in Ohnmacht und fügen uns.

Wer führt diesen Kampf? Ist es das Kind, die verletzte Frau, die beschämte Tochter, der Sohn, der endlich die Achtung bekommen will, die ihm zusteht? Ist es überhaupt mein Kampf, oder stehe ich für jemanden anderen im Ring? Sollte in Wahrheit vielleicht meine Mutter, mein Vater, mein Bruder diesen Kampf führen? Worum geht es in diesem Kampf wirklich? Ist hier wirklich, was ich brauche?

Das, was ichvom anderen will, kann er mir nur schenken, es ist kein Preis, den ich gewinnen kannst, egal was ich tue.

„Ich erkenne deinen Sieg an, ich gebe mich geschlagen, ich beende nun diesen Kampf um deine Liebe, Achtung, Aufmerksamkeit (oder was auch immer). “  Das ist ein Schlag für das Ego, aber eine immense Befreiung für mich selbst.

Wenn der andere etwas von Ihnen  will, was ich Sie ihm nicht geben wollten, und sie deshalb kämpfen – wissen Sie was? Geben Sie es ihm.  Geben Sie es ihm einfach – und schauen Sie, was dann passiert.

Leicht und frei fühlen und genau dann fließt die Energie einfach in unsere Herzen. Das, was wir brauchen und uns dient, fließt aus dem Licht der Liebe in uns ein. Wir müssen nicht darum kämpfen.  In aller Demut.  Denn wir wissen nicht, welche Programme und Muster, welche unbewussten Energien noch immer wirken. Egal, wie sehr wir zu wissen glauben,  Demut ist ein wichtiges Werkzeug. Unsere Verflechtungen sind sehr viel weitreichender, als uns das bewusst ist. Und solange noch ein Mensch, ein Tier, eine Pflanze nicht mit dem nötigen Respekt und der Liebe behandelt wird, so lange sind wir in Kontakt mit Mangel, Angst und Selbstabwertung.  Wir sind Schöpfer.

Dafür brauchen wir innere Klarheit und dieses unbestechliche Gefühl für Richtig und Falsch, das wir alle tief im Bauch spüren.

LIEBE,  ich rede hier nicht von jenem rosaroten Zuckerguss oder Harmoniesucht. Ich meine auch nicht diese weichgespülten Liebe,  die wir nur allzu gerne mit Zuckerwatte umhüllen.  Unsere Bubblewelt besteht aus vielen Bubbles, aus vielen solcher Blasen, die wir uns durch Gesellschaft, Glaubenssysteme, Meinungen und Konstrukt  sowohl von anderen als auch über uns selbst aufgebaut haben. Bildungs- und Mediensysteme bieten uns eine Menge solcher Bubbles, Wirklichkeitsblasen, an.
Ich meine Liebe in dieser Form:  Klarheit, die mit dem Herzen verbunden ist. Mut, zu seiner Wahrheit zu stehen und eine gewisse Kompromisslosigkeit, Kraft, sich allem zu stellen, was kommt, auch meinem eigenen Schatten.Mitgefühl Achtsamkeit. Verzeihen können. Handlungsfähigkeit. Eine gute Beziehung zu mir selbst und zu anderen. Verantwortung übernehmen, für das, was ich anderen zumute. Keine  Beziehung, Freundschaft, Arbeitsbeziehung leben, die sich ausschließlich von meiner Energie nährt. Das fehlende Stück nicht ausgleichen. Leicht gesagt, oder?

Reden wir  über Energieströme

Es gibt auch in Beziehungen vordergründige und tiefer wirkende Energien. Es kann sein, dass eine Beziehung vordergründig ausgeglichen wirkt, in der Tiefe aber sehr einseitig ist und von deinem Einsatz lebt. Unser Herz weiß das, denn wir haben ein untrüglliches Gespür für Wahrheiten. Unser Emotional-Körper aber reagiert, wenn wir ’süchtig‘ sind, auf ‚Fast Food‘, also auf schnell verfügbare und grelle Energien. Immer wieder aufgepumpt von Schmeicheleien, Hilferufen, Liebesbeteuerungen. Zuckerwatte, die uns nährt. Vollwertnahrung schreit nicht so herum, sie gibt Kraft und Halt, ist nicht so spektakulär, pumpt nicht auf, sondern berührt das Herz. Davon wird man nicht süchtig, sondern satt. Schmerz, Sehnsucht, der Eindruck des Gebrauchtwerdens und Bewunderung sind vordergründige Gefühle. Liebe, wirkliche Liebe hingegen, echte Fürsorge, ist stiller, ruhiger, reifer und weniger spektakulär.
Suchtschleife: wir vergeben zum zehnten Mal, hören uns wieder und wieder die gleiche Geschichte an, stellen unser Auto zur Verfügung, unsere Dusche, unser Herz, unser Leben, sagen zähneknirschend Ja. Wir entschuldigen uns für unsere Wünsche,sagen unsere Wahrheit nicht, aus Angst, verletzt zu werden, wir lassen uns herabwürdigen, erlauben anderen, uns zu kontrollieren und kontrollieren sie dadurch.

Das kann ich doch nicht machen, wenn dir klar wird, das du am liebsten den Raum verlassen möchtest.  Nun manchmal schon. Egal, ob der andere es versteht oder nicht. Das ist kein Aufruf zu egoistischem oder unhöflichem Verhalten. Es ist weitaus mehr – ein Aufruf, dich zu schützen, der Höhle des Löwens zu entfliehen. Ehrlich sein, sonst nichts.  Deine Wahrheit sagen und nur deine Wahrheit, egal, wie sie gerade aussieht. Setze dich zu dir selbst, und spüre dich, sei bei dir.  Funkt der Kopf dazwischen? Es ist nicht der Kopf, es ist die Angst. Stell dich in deinen Kraftstrahl.

Andere an Ihren Seelenstrahl erinnern

Antoine de Saint-Exupèry sagte einst, dass wir uns wahrscheinlich allein durch das gegenseitige Erinnern an den Traum, der uns inspiriert, befreien könnten. Wenn wir andere an ihre schöpferische Freiheit erinnern, dann leisten wir vielleicht genau jenen Dienst, den sie brauchen, um ihren Weg weiter zu gehen.

Prinz

Foto: Kunze, Xalapa, Mexico

Gelange in jene Energiefelder, die dir Gelegenheit geben, dein wahres Potential zu entfalten.

Es gibt keinen besseren Fürsprecher für unsere wahren Wünsche und Bedürfnisse.

 Sich zuhören, sich öffnen für außergewöhnliche Lösungen. Impulse können aus allen Richtungen kommen. Etwas, was einem lesend begegnet, als Situation, als Hinweis, als inneres Gefühl, dieses „Ich weiß, ich sollte….“

„Deine Herzenswünsche sind die Perlen, die deine Seele auf die Erde streut, die Samen, aus denen genau jene Pflanzen wachsen, die durch dich auf die Erde kommen wollen.“

Fange zu tun an, dann hast du auch die Kraft dazu.

Reden wir weiter über Energieströme

Wir sind eine Ansammlung von Energie und gehorchen quantenphysikalischen Gesetzen. Auf atomarer Ebene bestehen wir alle aus demselben Material und zwischen diesem Material und dem Meer von Energie treffen sich permanent Wellen, irgendwo und irgendwie. Aufgrund dessen existiert und entsteht ein riesiger Pool von Informationen und Daten: die Lebenskraft, die sich durch das Universum zieht.
Wir sprechen hier von Lebenskraft, die durch das gesamte Universum fließt. Wir Menschen haben Kontakt zu diesem Potential und daneben auch die Möglichkeit, diese Lebenskraft anzuzapfen. An dieses Energiefeld glauben Menschen seit Tausenden von Jahren geglaubt, nur eben ohne physikalischen Beweis, ohne Wissenschaft, eher intuitiv Sie bildet die Basis für alternative Heilmethoden. Der Mensch ist ein Hologrammteilchen des kosmischen Hologramms.

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Und da ist er: Victor. Einer meiner wundersamen „Energieströme“.  Der junge Mexikaner, dem ich zweifelsohne  in Cancun begegnen sollte, mit Biegung, aber genau diese Biegung machte unsere Begegung überhaupt nur möglich. All das,  ohne mir dessen bewusst zu sein. Victor, der junge Mann, der mir erklärte, wie meine Aura aussieht und was er unmittelbar um mein Herz herum erblickt. Immer sehe er diese, nicht nur bei mir, sondern bei allen Menschen. Das ist der junge Mann, der mir erklärt, wie man sich in eine andere Bewusstseinsebene schwingt, und der mir dort vor Ort mitteilt, wir kennen uns aus einem anderen Leben.  Victor berichtet mir von seinen vorherigen Leben, an die er sich alle erinnern kann. Er sei auch schon einmal eine Frau gewesen, erklärt er mir.  Dieser Mexikaner trägt mir einen deutschen Satz ohne einen Hauch von Akzent vor,  ohne jemals Deutsch gesprochen zu haben oder je in Deutschland gewesen zu sein. Nicht einmal UFO`s überraschen ihn. ‚Si, sie sind jeden Tag um uns herum‘, sagt er mir, als ich noch mit meinem Laptop halb ohnmächtig  im Gras liege.

Ich erstaunt und überrascht, derartiges auf Fotos eingefangen zu haben, er regelmässig in Kontakt mit ihnen. Sie seien friedlich und würden sich wundern, warum wir hier so viel kämpfen.

Ich weiß genau, was ich hier schreibe! All das geschah so und nicht anders.

Victor, 18 Jahre jung:„Unser Herz hat ein untrügliches Gespür für Wahrheiten, Martina. Emotionaler Schmerz und Leid sind nur Warnung für mich, gegen meine Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man Authentisch-Sein.“

Sich in aller Klarheit zeigen

Die Verantwortung für unsere Wut, unsere Ohnmacht, unsere Hilflosigkeit und unser Gefühl, schieben wir demjenigen zu, der Forderungen an uns stellt – dabei sind wir es selbst, die nicht klar und deutlich entscheiden, ob wir ihnen nachkommen wollen oder nicht.  Unser trotziges Kind führt Regie. Dies geschieht auf sehr viel mehr Ebenen in unserem Leben, als wir uns jetzt vielleicht vorstellen können.

Mit Zögern und Zaudern, mit Hadern und Zweifeln halten wir uns selbst in Schach und verhindern den Fluss des Lebens. HIer kommt der Quantensprung. Zögern wir zu lange, verpufft die Energie. Verlieben wir uns stattdessen lieber in unsere Wünsche und Bedürfnisse.

 Wir können gar nicht anders, als all das sein zu wollen, wozu wir fähig sind. Dieser Wunsch, das innere Potential zum Ausdruck zu bringen, ist jeder menschlichen Natur eigen. Du kannst aber nur werden, was Du Sein möchtest, wenn Du Dinge nutzen kannst. Wo immer Möglichkeiten unausgedrückt bleiben oder Aufgaben nicht erfüllt werden, gibt es unerfüllte Wünsche. Wünsche sind Entfaltungsmöglichkeiten, die nach Ausdruck suchen, oder Aufgaben, die durchgeführt sein wollen.

Durch persönliche Hingabe das besondere Beispiel an Lebenskraft in unser Umfeld einzuladen, sich uns zu zeigen.  Mit vollständiger Aufmerksamkeit, Tropfen für Tropfen. Vertrauensvoll in der Offenheit leben.

Die hohe Kunst der Affirmation: Nicht Mangel, Fülle! Nicht erwarten, haben! Nicht suchen, sondern finden! Nicht Glauben, Wissen! Ich bin, ich habe, ich genieße, ich tue, ich freue mich an….Gedanken sind aktive Schöpfung. Völlig egal, ob Sie das glauben können.

Sagen Sie mal ununterbrochen: Freude.Freude.Freude.Freude.Freude.Freude.   Na, kommt Ihnen ein Lächeln. Spüren Sie sie auf sich zukommen, die Freude? Wellen der Emotion ziehen ihre Kreise. Ein Gedanke ist mächtig, aber noch mächtiger ist das gesprochene Wort. Am mächtigsten ist ein gefühltes visuelles Bild. Der Verstand braucht klare Fakten. Das Unterbewusstsein benötigt Bilder und das Herz pocht auf Gefühle. Die aktuelle Gehirnforschung bestätigt, nur emotional-symbolische Erfahrungen erzeugen im Gehirn neue Verknüpfungen, welche dauerhaft nutzbar sind. Emotionale Erfahrungen werden im Sekundentakt gespeichert. Wissen hingegen wird vergessen. Symboliken sprechen ganze Areale im Gehirn an.

Was versucht sich durch mich zum Ausdruck zu bringen?

frautraeume

Wir haben ein recht mechanistisches Weltbild. Mit allem, was dazu nicht passt, darf nicht sein.“ Wir betrachten gewöhnlich nur Materie,weil wir sie sehen, weil wir sie anfassen können. Viel wichtiger sind jedoch die Wechselwirkungen, welche Materie zusammenhalten.“ (Carlo Rubbia, Physik-Nobelpreisträger 1984.)

Seit ich mich erinnern kann, hat  mich die Frage beschäftigt, warum wir Menschen überhaupt hier sind?  Was sollen wir lernen, fern jeglicher Schulrealitäten, wenn wir etwas lernen sollen?  Wozu sollen wir etwas lernen? Was ist unsere Aufgabe hier auf Erden?  Haben wir eine Aufgabe? Als Kind staunte ich in den weiten Himmel über dem Wald neben dem ich aufwuchs, über die Tiere, die ich von einem Hochsitz am Waldesrand beobachtete,  die Natur, in der ich herumtobte und von der ich damals noch ein Teil war. Ich fragte meinen Patenonkel Löcher in seinen Bauch. Wie weit reicht das Universum? Wie viele Welten gibt es noch da oben? Wie groß ist ein Stern und woraus besteht er? Gibt es nur eine Erde?  Wie sind wir Menschen hierher gekommen? Woher kommen unsere Gedanken? Warum träumen wir überhaupt? Was ist ein Naturgesetz und wo kommt es her? Wo ist der Beginn von Gefühlen?  „Lauter Wurzelgemüse-Fragen. Zwei Karotten, bitte“, meinte er. „Danke, bist du so weit?“ Ich war so weit und lauschte.  Ich bekam nicht auf alle meine Fragen Antworten.  So ging ich zur Schule, erschwamm mein goldenes Schwimmzeugnis, machte eine Ausbildung, die meine Eltern für mich vorsahen,  arbeitete viele Jahre in einem Beruf, den ich mir suchte. Ich verließ meinen sicheren Berufshafen, studierte und war am Ende noch ein Stück mehr qualifizierter.  Ich führte mein Leben für eine ganze lange Weile sicher und profitabel fort. Bis der plötzliche und frühe Tod meiner Mutter mir den Boden unter den Füssen wegriss. Ich begriff, innerhalb von wenigen Minuten kann dein Leben eine völlig andere Bedeutung bekommen. Nichts ist selbstverständlich. Ich konnte nicht mehr wählen zu Gunsten des Menschen, der die größte Bedeutung für mich hatte. Das sind Zeiten, in denen man sehr mutig sein muss. Ich warf alles weg, was ich nicht mehr benötigte. Ich lebte danach mehrere Jahre in Südafrika, ein wenig im Norden Luxemburgs inmitten der Ardennen, wirkte im Kosovo und entdeckte weitere Welten. Ich führte Interviews mit weniger und mehr bekannten Persönlichkeiten. Ich arbeitete in einem Radiosender Nächte hindurch. Ich wirkte an der Erstellung von Dokumentarfilmen mit. Ich lernte Zeitungshäuser von innen kennen. Ich hatte alles, was mein Ego begehrte.  Doch irgendetwas nagte weiter an meinem Herzen. Und so erfüllte ich mir einen großen Kindheitstraum und lernte darüber die deutsche Entwicklungszusammenarbeit kennen. Leider war es die unserer Regierung. Nun weiß ich, wovon ich rede und kann darum auch sagen, diese Art von Entwicklungszusammenarbeit mag ich nicht mittragen. Ich wollte den Menschen, die mir vor Ort in meiner täglichen Arbeit im Sudan vertrauten, die 40 Jahre Bürgerkrieg erlebt hatten, noch in ihre Gesichter schauen können. Wunderbare Menschen, beeindruckende Frauen. Es gibt dort niemanden, der nicht Familienangehörige verloren hat in den Jahren der Bürgerkriege. Sie alle erlebten Jahre der Angst, des Hungers und der großen Not und Demütigung. Schon längst in Friedenszeiten war der Tod noch immer alltäglich. Kinder, junge Menschen, ältere und alte, Frauen, Männer, sie starben an Krankheiten, an denen wir hier auf dieser Seite der Welt niemals sterben müssten. Sie sterben, weil es an Krankentransporten fehlt, an Ärzten, an fehlenden Medikamenten,  an Krankenhäusern, an Mosquitonetzen, an Einkommensmöglichkeiten, an Bildung, an Ignoranz und wegen der Gier anderer Menschen. Sie sterben oder werden zu lebenslänglichen Krüppeln, weil die gesamte Region bis heute noch hochgradig vermint ist. Ich sage heute noch Danke für diese Erfahrung, für die Begegnung mit all diesen Menschen, für die Hand eines Sterbenden, die er in meineHand legte, für all das, was es mich lehrte und was es in mir bewirkte. Je mehr ich gab, je mehr ich teilte, je mehr bewegte ich mich zu mir.  Ich sah Menschen, die in ärmsten Verhältnissen lebten, Witwen, die jeden Tag wieder um das Überleben ihrer eigenen Kinder kämpften und sich dennoch anderer Waisenkinder annahmen, in voller Verantwortung, mit aller Liebe.

In mir kommt gerade der Wunsch nach samtiger Pistazie zum Ausdruck. Zudem erreichte mich eine eilige Depesche, aus der ich erlesen werden, wie es Tonnengold, einem sehr wichtigen Depeschenkurier geht. Einen Kaffee Geduld bitte.kaffeepistazie

Schule ist ein sehr lineares System und auch die Universitäten sind es. Sie sind ausgerichtet auf Wirtschaft und Industrie. Sie zielen auf Vereinheitlichung und Konformität.  Sie machen uns glauben, wir erlangen Qualifikation und können darum auch unser Leben sicher und problemlos leben. Doch das ist nicht wahr! Das menschliche Leben ist nicht linear. Menschliches Leben ist organisch. Menschliches Leben ist nicht genormt. Es ist außergewöhnlich und vielfältig. Aufgrund unserer Sozialisation, unser Bildung und Konditionierung denken wir, bestimmte Fähigkeiten seien wichtiger als andere. Und weil viele Menschen ihre Fähigkeiten nicht kennen, glauben sie, sie haben keine. Das Ergebnis, wir begraben unsere Träume, ohne ihnen auch nur eine einzige Chance zu geben. Die Welt sagt, die Kraft liegt in Statussymbolen. Die Kraft liegt in der Stellung, die du in der Welt hast, in welcher Umgebung du wohnst, die Kraft liegt im Geld, darin, in welcher Art Fahrzeug du fährst. Um uns herum gibt es viele solcher Messlatten und wir sind erzogen worden, uns daran zu messen. Die schreckliche Wahrheit ist, dass viel zu viele Menschen durch jene gesetzten Raster fallen und glauben, es läge an ihnen. Es ist schon eine komische Sache: keiner käme je auf die Idee, jene Raster, jene Messlatten in Frage zu stellen…to be continued…

 

Lebe das Leben, von dem du träumst

Lebe das Leben, von dem du träumst

Heute malte ich Bilder. Dieses. Ich öffnete mein letzten Päckchen Cafè Altura, Mexico`s Spitzenkaffee und dachte an den Mönch Faustus Naironus Banesius. Den kennen Sie ja sicherlich.  Foto:mkunze

 

Kennen Sie nicht? Sie kennen nicht Mönch Faustus? Die Entdeckung des Kaffees, so erzählt dieser Mönch, Faustus Naironus Banesius, haben wir Ziegen zu verdanken. Alles spielt sich im Jemen ab. Die Ziegen sprangen aufgebracht umher, meckerten, was das Zeug hielt und gaben auch nachts keine Ruhe. Ihr Hirt mit Namen Kaldi fand damals – also vor langer langer Zeit – heraus, dass sie in den Bergen von Sträuchern gegessen hatten, an denen kleine roten Beeren hingen. Er erzählte den Mönchen des Klosters Chèhodet  davon, die einen Aufguss aus Beeren herstellten. Auch sie konnten darauf hin nicht schlafen. Für die Mönche wurde es fortan ein willkommener Trunk, denn er hielt sie bei nächtlichen Gebeten wach.

Es gibt viele dieser  berühmten Geschichten zur Herkunft und Entdeckung des Kaffees. Auf jeder  offiziellen Kaffeewebseite von Kaffeeproduzenten  und in jedem Kaffeebuch der Buchhandlungen werden sie erwähnt. Sie alle könnten sich tatsächlich zugetragen haben. Und sie lesen sich sehr schön. Aber die Wahrheit ist, wir wissen es nicht. Einige Historiker sind der Ansicht, dass der Kaffee schon zu Zeiten Homers bekannt war und getrunken wurde.  Ja, ja,  genau, der erste Dichter des Abendlandes. Von der Göttin Athene in einen Bettler verwandelt. Quelle der Inspiration für Theaterregisseure, Schriftsteller, Kulturwissenschaftler. Zehn Jahre Irrfahrten des Königs Odyssees von Ithaka an der Seite anderer Könige auf der Heimkehr aus dem Trojanischen Krieg. Weiß man bei Homer nicht wirklich, ob er der Verfasser der berühmten Epen Illias und Odyssee ist, weiß man hingegen bei Kaffee, das Ursprungsland ist Äthiopien. Nicht Arabien, sondern Afrika ist die Wiege des Kaffees, wenn dieser auch erst über Umwege kultiviert zurück nach Afrika reisen sollte.  In Abessinien, im Hochland Äthiopiens existiert Kaffee in aller Vielfalt. Die Bergwäldern der  Provinz Kaffa gelten als Urheimat des Kaffees. Das Königreich Kaffa bestand etwa vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zur Eroberung durch den äthiopischen Kaiser Menelik II. Ursprüngliche, wild wachsende Kaffeesträucher in ungeahnter Sortenvielfalt prägen noch heute das Bild im Bergregenwald von Bonga, der Hauptstadt Kaffas. Die kostbaren Bohnen dieses letzten wilden Arabica Kaffees werden von Hand gepflückt. In den Jemen gelangten die Kaffeepflanzen über das Rote Meer. Die Araber waren die ersten, die den Kaffee kultivierten. Er wurde wirtschaftlich interessant. Mokka, die jemenitische Hafenstadt, war der wichtigse Handelsumschlagsplatz. In Mekka und Medina enstanden die ersten Kaffeeschenken. Die ersten Kaffeehäuser in Mekka galten als „Schulen der Weisheit“. Ende des 16. Jahrhunderts beschreiben erstmals Europäer, die den Orient bereisen den Kaffee. Im syrischen Aleppo lernte der Augsburger Arzt Leonhard Rauwolf den Genuss des Kaffees kennen und berichtete 1582 darüber.  Man trinke große Mengen, Arm und Reich mindestens zwei Tassen pro Tag und er gehöre zu den Dingen, die der Mann seiner Frau nicht vorenthalten darf. Ehemänner waren dazu verpflichtet, ihre Frauen mit Kaffee zu versorgen. Taten sie das nicht, galt es als Scheidungsgrund. Mon Dieu. Über Syrien gelangt der Kaffee nach Istanbul. Dort ist er erstmals 1517 erwähnt. Weitere Nachrichten über den Kaffee gelangten durch Prospero Alpino 1592 nach Italien.(siehe hierzu auch Artikel vom 23. Januar2013)

Kostbare Bohnen erreichen Europa

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Und dieses. Kaffee in Deutschland. Es dauerte fast 100 Jahre länger als im restlichen Europa. Frauen entwickelten ein besonderes Verhältnis zum Kaffee. Trinken in der Gemeinschaft war möglich, schadete es dem Ruf nicht. Gäste zum Morgenkaffee wurden eingeladen. Später dann Nachmittag. Die Gastgeberin trug einen Kranz auf dem Kopf, den sie nach dem Essen  an jene Dame weiter reichte, die das nächste „Kaffeekränzchen“ ausrichten sollte. Ich war sechs, als ich dem ersten Kaffeekränzchen –  als kleines Mitbringsel – beizuwohnen hatte. Lauter Damen im Pelzmantel und mit schwerem Schmuck behangen. Niemand erklärte mir damals und  auch nicht in all den weiteren Jahren, woher das Wort „Kaffeekränzchen“ kam. Jetzt weiß ich es.

Papst Leo  XIII beschwor alle, das köstliche Getränk zu kosten, würde ihr Mahl dadurch bis zum Schluss eine große Freude sein. Kaffee schärfte die Sinne. Bis zur Ankunft von Kaffee, trank man in Europa morgens  schon Alkohol, Bier zumeist. Bier war keimfrei, Wasser war es nicht. Schon aus diesem Grund trank man sehr viel Alkohol. Trunksucht zog sich durch alle Gesellschaftsschichten. Kaffee veränderte den Alltag in Europa. Kaffee galt bald als Wein der Denker. Mit Papst Clemens VIII wurde der Kaffee zu einem wahren Christengetränk. Der Weg des Kaffees war damit frei in Europa.Christliche Fanatiker wollten den Kaffee mit einem Kirchenbann belegen. Für sie war Kaffee ein „Getränk des Satans“.  Das erste Kaffeehaus in Europa eröffnete 1554 in Konstantinopel, heute Istanbul. 1647 folgte das berühmte „Café Florian“ in Venedig. Erstaunlich, bevor die Engländer Tee zum Nationalgetränk erklärten, schlürften sie Kaffee.  Nach Venedig folgten Kaffeehäuser in Oxford, London, Marseille. Und auch  Bremen, Hamburg, Wien und Paris eröffneten ihre eigenen Kaffeehäuser. Das erste deutsche Kaffeehaus war das Haus  „Schütting“ 1673 in Bremen. Es folgte eines in Hamburg im Jahr 1679. Friedrich der Große stand mit dem Kaffee auf Kriegsfuß. Er sorgte sich um seine Bierdevisen und verbot Privatleuten darum auch zu rösten oder Kaffee zu besitzen.  Nun wurde erst recht heimlich Kaffee getrunken.  So wurde diese Verordnung 1786 wieder abgeschafft. Lange Zeit war Kaffee ein Genussmittel der Reichen.  Humboldt, Goethe, Bach, sie und viele weitere Berühmtheiten aus vergangenen Zeiten waren große Kaffeetrinker. (siehe hierzu Artikel vom 23.Januar 2013)

Kaffee, die gesunde Lösung?

Wenn Kaffeetrinker kürzer leben, dann tun sie das nicht, weil sie Kaffee trinken, sondern weil sie häufig noch weitere schlechte Gewohnheiten haben, sagt die Wissenschaft. Kaffeetrinker mit viel Kaffeekonsum rauchen auch sehr viel, zumindest tun sie das in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen, und wenn dieWissenschaftler das behaupten, dann übertragen wir deren Ergebnisse aus repräsentativen Studien besser  mal im großen Bogen auf die Menschheit. Denn wissenschaftliche Studien sind ja alle präzise repräsentativ und darum empirisch abgesichert. Das weiß doch jedes Kind.

Kaffeetrinker entpuppten sich häufiger als Sportmuffel und als regelmäßigere Alkoholkonsumenten – zusätzlich verschmähten sie eher Obst und Gemüse und aßen häufiger rotes Fleisch – liest man in diesen Studien. Wissenschaftler meinen, er, der Kaffee, schütze wohl eher, als das er schade. Ob er Koffein dabei enthalte, spiele keine Rolle. Und sollten hier und da mancher der Kaffeetrinker länger leben, müsste man – den Studienergebnissen folgend – diesem Menschen sagen: nur weil Kaffeetrinker länger leben, verlängert Kaffee nicht das Leben.  Wissenschaftler jener Studien können leider nicht feststellen, was den  beobachteten Unterschied ausmacht. Äh. Mmh. Das Leben von Wissenschaftlern ist nicht leicht. Verwunderter Blick. Ich lese diesen Absatz auch  gerade noch einmal und fühle mich dabei wie ein Affe, dem man die Banane weggenommen hat.  Mal sehen, ob ich`s begriffen habe. Vielleicht stellen wir uns doch lieber in einen Steinkreis. Lassen es poltern und krachen und rasseln.  Kaffeenichttrinker mit  vielen Softdrink ohne Obst und Kaffeenichttrinker mit Alkohol, gar noch mit einem Messer hinter dem Rücken verbergend, um keine unerwünschte Aufmerksamkeit zu erregen, die die Gelegenheit nutzen Kaffeetrinker früher sterben zu lassen, weil die  sie ärgern.Gut, ich sehe ein, die Optionen sind  schier unbegrenzt. Es scheint wirklich schwierig der Sache auf den Grund zu gehen. Vielleicht verlängert aber auch die reichliche Menge an Flüssigkeit Kaffeetrinkern das Leben, oder vielleicht trinken sie dank des hohen Kaffeekonsums weniger dieser ach so schädlichen Limonadengetränke?

 Darauf einen Kaffee

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Dies hier ist nicht irgendein Kaffee. In dieser Tasse Kaffee wohnt ein besonderer Spirit einer außergewöhnlichen Barista-Thai-Dame des Kaffeehauses Doj, die mir jeden Morgen mit ihren selbstgewählten Formationen Glück und Freude schenkte.

Koffein  ist in den Blättern, Samen und Früchten von über 63 Pflanzenarten zu finden. Eine erkennbare Wirkung auf das Zentralnervensystem stellt sich ab einer Dosis von etwa 150 bis 200 mg ein. In dieser Konzentration beeinflusst das Koffein hauptsächlich den sensorischenTeil der  Hirnrinde. In diesem Fall kommt es zu einer Erhöhung des Gehirntonus, was bedeutet, dass das Konzentrationsvermögen erhöht wird und die Speicherkapazität und die Fixierung erleichtert wird. Die Stimmung kann sich sogar bis zu leichter Euphorie steigern. In der Übergangsphase vom Mittelalter in die frühe Neuzeit sorgte er zunächst einmal für Ernüchterung. Kaffee  löste in Europa die frühmorgendliche Biersuppe ab. Arbeiter in Fabriken waren plötzlich nüchtern – Kaffee wurde zum Verbündeten jeden Unternernehmers. Heute dürfen die Kaffeemaschinen nicht mehr direkt am Schreibtisch stehen. Diese kleinen Mini-Kaffeeküchen haben jetzt ihre eigenen Räume  im Hause von Unternehmen gefunden, aber der Bürokaffee ist von den Schreibtischen dieser Welt sicher nicht mehr wegzudenken.  In Londons Kaffeehäusern konnte jeder seinen Kaffee genießen, der einen Penny Eintritt zahlte – Standesunterschiede waren aufgehoben.  Nur Frauen hielt man zurück. Wahrscheinlich wagten sie sich nicht in die Nähe von Frauen, weil sie die magische Auszehrkraft befürchteten. Na dann, ….

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Eine Tasse Kaffee, 200 mg Koffein bitte. Danke.

Ein wirklich interessanter Fall

Ah, da fällt mir  doch sofort meine Zeit in der Redaktion eines erhabenen Unternehmens über Recht und Unrecht ein. Der Chef hatte Charisma wie ein Stück Torf. Er hielt sich für ein Genie. In seinem Bewußtsein herrschte die gleiche dunkle, gnadenlose Logik wie in jeder Beamtenseele. Man konnte ihn nicht als grausam bezeichnen. Grausame Männer sind dumm. Er verstand es hingegen seinen übertriebenen Ehrgeiz in eine für andere gefährliche Richtung zu lenken. Ihr wißt ja, es gibt viel zu tun, eine Menge zu organisieren – macht mal. Hier ist eine Liste mit Punkten. So etwas haben wir noch nie benötigt. Nun da irrt ihr, ihr habt nur noch nie eine verwendet, widersprach er gönnerhaft und vor Vernunft triefend und blies eine Rauchwolke von sich. Wodurch einige Dinge unglaublich schlecht organisiert blieben. Seine Gier schützte den Laden vor Schaden nicht. Zweifel in ihm – niemals, dann hätte er anfangen müssen nachzudenken. Um im Rang zu bleiben, mußte man diese Art von mentalem Judo beherrschen. Er war zu wichtig. Er war zu beschäftigt. Erst mit dem Kaffeetrinken und Rauchen, vorher mit dem Alkohol. Dann damit, Geld zu verdienen, dann mit dem Blenden, mit dem Hereinlegen, mit dem Täuschen und wichtig zu sein.  Und er hatte alle Hände voll zu tun, die Gegner im eigenen Orden zu bekämpfen. Der Gott des Handelns stand leibhaftig mit rundem Kugelbauch  und vor lauter Angst eingesteiften grauen Rückenwirbeln vor mir. Ich bin ja so hipp und so tot, stand auf seiner Stirn geschrieben. Ich erkenne solche Ausstrahlungskraft auf den ersten Blick. Diese Fähigkeit gehört zu meiner Überlebenskunst.  Da gibt es Regeln, wenn man die nicht einhalten mag, fällt man in den Misthaufen zurück.

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Und auch dieses Bild zeichnete ich gestern, colorierte es mit Photoshop und setzte es in einen Rahmen, den mir dieses wunderbare Programm schenkte.

Naja, ich fiel irgendwann in den Misthaufen zurück. Doch dafür wuchs das  Leben in mir. Ich wurde hungrig nach der Erfüllung meiner Träume, nach den Dingen, die mich inspirierten. Ich wollte die ganze Packung in einer der zynischsten Städte Deutschlands. Ich lernte Lektion 1:  Die Menschen sehen, was sie wollen.  „Tod“ ist der Beginn deiner Reise, nicht das Ende. Räum dir den Weg frei, reise ohne Gewicht, entdecke dein Licht.  Das Leben geschieht immer nur Jetzt.

Ich wollte mich mit leuchtenden Augen sehen. Das Leben in jedem Augenblick in seiner Fülle leben. Ich begriff, es ist unabdingbar zu warten bis der Mond bereit ist. So wartete ich, bis ich genug Licht hatte, um ein Feuer zu entzünden, damit ich wie Phoenix aus der Asche neu entstehen konnte. Ich erforschte zunächst das tausendprozentige erfolgreiche Leben, legte Zeitungen zur Seite, die das Evangelium der Angst predigen – also alle. Kurze Zeit darauf  setzte ich mich in eine steinzeitliche Raumkapsel und machte mich auf – zu mir, zu meinem Weg. Soll mir einer nochmals sagen, es gebe kein Reiseunternehmen, das gratis arbeitet. Aufregende Zeiten kann ich Ihnen sagen.

Irgendetwas formte sich im Innern meines Feuerballs. Schatten gewannen Konturen. Mit einem Mal begegneten mir Ärztinnen, die mit Engeln sprechen. Ich erkannte währenddessen, dass sich bei einer Angst um ihr Herz gewickelt hatte. Ich begriff schon zu Beginn meiner Reise, dass sehr reiche Menschen – also reich an Geld, leider zumeist einzig reich an Geld, ansonsten reichlich arm – nur reich werden,weil sie lernen sollen zu teilen.  Das ist ihre ureigenste Lebensaufgabe.  Dieser ganze Hokus Pokus, sie hätten es sich verdient, ist leeres Gefasel in einer Welt der hellen Lichter, der Technologie, der Reisen, der Gier, der Angst und der Lügen.  Wir erhalten viele Chancen im Leben. Es dauert, so lange es eben dauert. Es wird bei jener Engelsdame noch sehr lange dauern. Wir haben alle eine ganz bestimmte Aufgabe auf dieser Welt zu erfüllen. Jeder hat seinen Seelenauftrag, sie können es auch Ihre Gabe nennen.

Ich begegnete Naturheilkundlern, weisen Frauen, hier und da, immer wieder, egal in welche Richtung der Welt es mich  zog. Ich traf auf eine Meisterin der Quilte, eine textile Kunst, die auf eine sehr, sehr lange Geschichte zurückblickt,weit bis ins 9. Jahrhundert vor Christ Geburt. Deren Muster wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Jeder Quilt erzählt seine eigene Geschichte. Ich traf auf zwei wunderbare Kineosologinnen und eine hawaianische Heilerin. Mittendrin brachte ich einen gastronomischen Sommerbetrieb zum Laufen und traf dort auf sehr besondere Menschen. Ich arbeitete hart, hatte Erfolg. Ich saß in einem Bus voller Heilpraktiker und erkannte, auch sie leben nicht das, was sie predigen. Ich lauschte innigst einem Italiener in Mexico, der drei Jahre bei den Schamananen lebte und ich traf auf eine ganz besondere Maya-Frau, Senòra Mildred. Ich saß mit so vielen außergewöhnlichen Menschen in einem Boot und rauschte mit ihnen gemeinsam über den Mekong und mitten hinein die Welt des neuen Wissens. Ich sandte mit ihnen gemeinsam schönste Lichtwünsche in den Himmel. Ich lernte die kleine zauberhafte Zukunftshexe Avita kennen, die mit ihren schokobraunen Augen die Bäume und sämtliche Windgeschwindigkeiten aller fliegenden Hexen im Auge behielt und Wanja, die Perlentaucherin.Tja, die Kinder von heute. Beide leben mit ihrer Mutter, mit der ich jedes Haus mit Nougattüren stürmen würde und ihrem Vater,ein ebenso wunderbarer Mensch,  in Indien.

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Wanja, die Perlentaucherin mit ihrer Mutter rechts im Bild. Die Mutter schubste ihr Kind zur Seite. Ich zog sie wieder ins Bild. Kleine Zauberinnen schubst man nicht weg. Im Oktober, im Oktober sehen wir uns wieder.

Ich hörte auf einer Konferenz die Stimmen von Planeten, den Herzschlag unserer Erde, das Rauschen der Galaxien, das dumpfe Klopfen des Uranus, der Venus und weiß darum auch, dort oben herrscht keine Stille. Ich legte das Überleben eines Indianerfriedhofs als zu respektierende Ruhestätte in die Hände einer Maya-Frau. Und weiß, alles geht seinen Weg. Ich traf auf junge Seelen und alte, wie dem Victor in Cancun und dem Silas in klein L.A.. Ich ritt auf Elefanten und lernte mit ihnen zu sprechen. Ich blickte Kristallschauern in die Herzen und traf auf einen „Drachen machen Sachen“- Mann, der als Johannes mit schönsten Biogasflammen purpurnes Feuer züngelt und Solarzellen auf Dächer zaubert und anderen Menschen damit ein besseres Leben schenkt. Ich lachte auf einer Farm mit Namen „Good Vibration“, in der Pferde ohne Hufe und ohne Sattel durch den Tag neben Esel und Kuh traben dürfen. Ich landete  zuvor zehntausend Kilometer entfernt in einem Weißen Tempel.

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Hannes, habe die Ehre, wenn du mich jemals wieder fotografierst, dann schau doch bitte, ob meine Augen auch geöffnet sind. Liebe Grüße an dieser Stelle nach Österreich.

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Ein Ort voller Magie.

An Ort und Stelle wurde ich im Hexenclub der drei weisesten und lustigsten Hexen aufgenommen, die mir je in unserem Vieluniversum zu Gesicht kamen. Bettina, Dagmar und Marie Theresa. Sie beherrschen eine Magie, die weit über singende Türklingeln hinausgeht  und an der jeder normale Zauberer scheitert.  Sie legen Wert auf Kultur und gaben darum auch dem Universum an der richtigen Stelle einen Tritt. Ich lief  in Klein L.A. mitten in die Arme einer Aromatherapeutin mit besonderem Draht zu Knusperhäuschen und einem Berg an Wissen über Heilöle.  Ich traf dort auf so liebe Menschen, die mich fragten, wie es mir geht. Auf  Menschen,  die sich freuen würden, wenn ich mein Leben weiterhin dort einrichtete.  Sie wissen schon,  diese speziellen Worte, die eine Kraft haben und Leben verändern können. Ich erkannte auch indes , das einzige Wesen, dass genau weiß, welches Ziel es anstrebt, ist Minnie. Der Golden Sirup Hund. Minnie hat ein Gehirn so groß wie ein Kontinent, Augen wie  unauslotbare tiefe Seen und Gedanken gemächlich vorrückend wie eine Schnecke. Sie irren, wenn sie glauben, Minnie führe kein beneidenswertes Leben. Sie vergnügt sich prächtig.

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Sechs furchtsame Gesichter können sie ansehen. Minnie hält sich immer in  einem Zen-ähnlichen Zustand des Annehmens auf.  Sie weiß jede Lage einzuschätzen. Sie ist mein Klein L.A. Sternenhund.

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Und die Dame des Hauses des FirstFlush TeaRooms  in Bonn weiß es auch. Sie ist für mich eine der größten Künstlerinnen dieser Welt. Schauen Sie sich einmal die Augen dieser Unternehmerin an.  Dafür müssen sie natürlich den TeaRoom besuchen, die biete ich Ihnen auf gar keinen Fall hier. Sie strahlen Ruhe und Konzentration aus. Sie tut etwas, was sie von Herzen gerne tut. Sie lebt ihren Traum. Ihre Handlungen sind voller Ausdauer und Geduld. Sie weiß, das sie am richtigen Ort ist und das Richtige tut. Es gibt für sie nichts Schöneres als Atmosphäre, als etwas Schönes zu schaffen. Und das tut sie auf eine herzwärmende Weise. Sie hat ihre Mitarbeiter und die Teepflückerinnen in fernen Ländern dabei  mit im Auge.

Auch dieser Frau durfte ich begegnen. Zurück aus Mexico liess sie mich über eine erstaunliche Frage stolpern: Was ist meine Gabe? Was sind meine Talente? Woran hängt mein Herz? Das, woran mein Herz hänge, meinte sie, sei mein einzigartiger Fingerabdruck. Den habe niemand anderer. Darüber müsse ich mir im Klaren sein.

In dieser Frage schwang ein sanfter Rhythmus, vollendet und schön.  Mir war, als triebe ich schwerelos in einem Salzsee hinaus.

Ähm. Schluck. Ja. Ich. Ähm.  Ich dachte zumindest, dass ich es bis vor wenigen Tagen noch wüsste….Bis vor wenigen Tagen hätte ich mir vorstellen können in Mexico zu arbeiten, um dort Menschen auf  i h r e n Weg zu bringen. Das war der Grund meiner Reise. Projekte aufbauen, die in die Region hinein Wellen schlagen. Nah der Natur, darum auf einer 20 ha großen Farm.Nun, dass sie so groß war, wusste ich bis zur Ankunft nicht. Ich dachte, dies sei der Grund meiner Reise nach Mexico gewesen. Ich hatte hart gearbeitet und war mit dem Herzen dabei. Ich hatte Erfolg. 2013 soll es damit weitergehen. Wie ein Eisbärriese hätte ich vor ihr gestanden, hätte mich die Dame vor meinem Aufenthalt in Mexico gefragt, was meine Gaben sind.  Wie ein Blitz hätte ich geantwortet: Projektmanagement,  Neues aufbauen, zum Laufen bringen, Menschen begeistern, motivieren, auf i h r e n Weg bringen, Herzen öffnen. Ich weiß, ich mache meinen Sachen darin gut.  Schreiben, Marketing. Fundraising.  Doch das Leben lehrte mich deutlich, das es immer auch gut ist, das Leben mit der notwendigen Offenheit und Flexibilität auf sich zukommen zu lassen.  Denn häufig kommt es anders, als man denkt.  Ich wusste, ich muss nach Mexico reisen.  Ich spürte es einfach in mir. Zunächst traf ich auf einen ungeniessbaren deutschen Herrn, der dort im Kolonialstil ältester Zeiten regiert, mit seiner Familie und vielen anderen auf Lebzeiten und drei weitere Leben zerstritten ist, der mir und – wie ich später hörte weiteren 15 Personen –  keine andere Wahl ließ,  als Nein zu sagen zu einer Zusammenarbeit, suchte er eine Ehefrau, ich einen Arbeitsplatz, baute er schon unseren  Beginn auf Lügen auf .  Stattdessen sollte alles ganz anders kommen. Ich traf darum- und nur darum –  auch auf Menschen, mit denen ich Zeit in Yucatan- im Land der Maya- verbrachte. Und so geschah vieles für mich noch heute sehr Bewegendes, völlig Ungeahntes und Phänomenales.  Nicht das Farmprojekt schien der Grund zu sein, ich sollte Victor, dem jungen Mexikaner in Yucatan begegnen.  Der 18-jährige junge Mann mit dem besonderen Draht in andere Sphären, der mir Tage nach unserer ersten Begegnung mitteilte, er kenne mich aus einem vorherigen Leben und mir seine Erinnerungen daran schilderte und noch vieles mehr. Und damit sitze ich hier jetzt in Deutschland.

Heute würde ich der Dame des TeaRooms antworten:  Genau, das was Sie hier machen. Wenn ich das Geld hätte, würde ich einen TeaRoom Zwei, einen TeaRoom ihrer Art aufbauen, weil ich die Idee und das Konzept dahinter einfach nur großartig finde. In jedem Kriegsgebiet so einen TeaRoom und wir kämen dem Frieden näher denn je.

Meine und die ihre Realität sah anders aus:

Sowieso schon verzaubert von diesem Tausendundeins Märchen-Ambiente  des TeaRooms und dieser Frau, die so etwas zustande gebracht hatte, nun auch noch derart intelligente Fragen von ihr gestellt zu bekommen…Ich holte  mein eisernes Pendel und schwang es mehrmals über dem Feuer hin und her.  Natürlich nur gedanklich. 🙂
Was tue ich liebend gern? Diese Frau bringt mich näher an mein Buch, von dem ich seit meiner Kindheit träume. Der  Stoff für ein Buch.

Es gelang mir nicht wirklich, diese meine Gabe konkret in Worte zu fassen, geschweige denn in einen einzigen Satz einzubetten.  Nicht in jener Situation. Wie sollte ich ihr all jenes  Erlebte in ein paar Worten erklären. Mir waren vor wenigen Tagen noch wundersame Dinge geschehen.

Aber so soll es sich anfühlen, wenn man die Quelle in sich selbst gefunden hat: 

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Die Quelle liegt in uns selbst. Lotusblüten. Foto:mkunze

Lektion 2: Finde heraus, was deine Gabe ist. Was macht dich einzigartig. Worin liegen deine Talente? Wir müssen sie nähren, stärken, dann können wir beginnen, sie zu nutzen. Wir müssen sie frei machen, frei von den Zwängen der materiellen Welt. Dann erfüllen sich Lebensträume.

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Lebensträume können wahr werden. Und so sieht es dann in Ihnen und hoffentlich auch ganz bald in mir aus.

Der Kaffee. Ich vergaß den Kaffee.