fuehlen maedchen

Da marschiert jemand in Riesenschritten in dein Leben und wird zur Krone des eigenen Königreichs. Ein farbenfrohes Bild das tanzt, in grün und orange. Übersprudeln möchte man. Groß ist die Liebe, wenn sich unsere Härchen aufstellen.  Man spürt sich ein in einen anderen Menschen. So voller Leben ist man. Und voller Liebe.  Und voller Vernunft. Und dann kommt der Kirschenkompott auf den Tisch und man sucht danach sogleich das Weite.  Das ist man seiner Angst schuldig. Widerstand, Unsicherheit und alter Schmerz melden sich. Das ist normal.Galileo Galilei musste im 17. Jahrhundert seine Überzeugung, dass die Erde sich um die Sonne dreht, unter dem Druck der Kirche sogar widerrufen. Für die Kirche besaß das kopernikanische Weltbild, dass die Erde gar kein Mittelpunkt sei, einfach zu schmerzhafte Konsequenzen. So ist das eben, wenn Bewährtes losgelassen werden möchte. Erst einmal macht es Angst, wenn man die Basis verliert, die einen nährt. Änderungen werden zu einer Art Bedrohung. Die alte Wobinichdennangst. Ein Auf-der-Flucht-Sein. Und schon so viele Brücken hinter sich verbrannt.  Und kaum jemand weiß, wie man mit dem Fernfühlen umgeht. Wie soll man es integrieren?  Neues kann Angst auslösen, wenn man nicht vorausschauen kann, welche Folgen es hat. Und überhaupt: Die schlimmste Art des Liebesmords ist Schnupfen. Ich niese wieder wie noch nie.
Da kommen dann der große und der kleine Atem zusammen.
angst
So sagt die
Juwelenkette:
Selbst wenn wir dreimal täglich
aus dreihundert Kochtöpfen fürstliche Mahlzeiten verteilen würden,
käme dies nicht an die positive Kraft
eines einzigen klaren Augenblickes der Liebe heran.
Liebe erreicht alles. Aber genau darin liegt unsere größte Angst. Es ist die  Angst, fähig zu sein. Wir erschrecken fast, wenn wir bemerken, wie viel Kraft und Liebe in uns ist. Wir haben Angst, ein Licht zu sein. Unsere Abwehrhaltung kämpft  lieber  um eine Illusion: die Unabhängigkeit, die keine wirkliche ist.  Denn das Maß der Unabhängigkeit entspricht dem verborgenen Maß an Abhängigkeit, Schmerz, Bedürftigkeit, Angst, Schuld, Aufopferung und Opferhaltung, das man in sich trägt. Unsere Unabhängigkeit ist nur eine Kompensation für diese Dinge. Unsere Kammern sind mit unbewussten Ebenen gefüllt.   Empfangen & Genießen sind blockiert.
Wir können auf unsere Gefühle in Angst oder aber im Vertrauen blicken.
Wir zweifeln lieber. Ist das, was ich fühle meines oder gehört es zur „Rolle“? Was gehört zu mir, was zum anderen?  Im Spiegelsaal des eigenen Lebens wird nach Resonanz gesucht. Wir sind Resonanz. Wie die Saiten einer Geige besitzen wir Resonanzfrequenzen, bei denen wir bevorzugt schwingen – mit Mustern…und alles ist (in) Resonanz. Da das gesamte Universum aus reiner Energie besteht, betrifft dies auch unsere Gefühle. Entsprechend können wir Gefühle als eine energetische Resonanz verstehen. Wir deuten mit Hilfe unserer eigenen Realität, was wir da wahrnehmen.
fuehlen3
Was wir bekämpfen, werden wir nicht los.
Nur was wir lieben, lässt uns frei.
Alles, gegen was du dich wehrst, bleibt bestehen – und wird stärker.
Ich liege unameisig faul in der Sonne und denke an eine Ameise. Es kribbelt an meinem Bein. Ich öffne die Augen, um nachzusehen, entdecke aber nichts. War sie nun da oder nicht? Vermutlich ist sie heruntergefallen. Vielleicht war es aber auch eine Fliege. Optische Täuschungen bestimmen nicht selten unseren Alltag.
Wir ärgern uns über einen Menschen, der eine Be-haupt-ung aufstellt. Sofort spüren wir Widerstand in uns. Warum?
Weil sich sofort etwas im Kontakt zu jenem anderen Menschen ändert – die Rangfolge. Der Behauptende wird zum Wahrheitshalter und stellt sich damit an die erste Stelle. Wer behauptet, wird zum „Oberhaupt“. Die Ebenbürtigkeit mit dem anderen geht verloren. Hinter dem Wunsch von Widerstand steckt nicht selten der Wunsch von Ebenbürtigkeit, in der beide Personen wieder den gleichen Rang, die gleiche Wertigkeit einnehmen. Eine Ebenbürtigkeit, in der die Realitäten und Überzeugungen beider Personen gleichermaßen gültig sein dürfen.
Die Frage ist doch: Bin ich mir dessen bewusst, dass mein Widerstand  gerade durch meinen eigenen Wunsch nach Anerkennung oder Integration entstanden ist?

Das Lebensspiel und seine mentalen Regeln können sehr eindrucksvoll sein. Statt etwas aufzulösen, kämpfen wir häufig gegen etwas, was den Zustand eher aufrechterhält.Wir bekämpfen den Menschen, der in uns Widerstand ausgelöst hat, statt uns auf die Energieform in uns, auf das Widerstandsgefühl an sich zu konzentrieren.

Wir bekämpfen gemachte „Fehler“, unsere eigenen oder die der anderen. Wir bestrafen jenen, der ihn begangen haben soll, statt in Offenheit den Fehler erst einmal genau kennenzulernen, in zu integrieren. Auf diese Weise würden wir auch anderen  für ihre Lernprozesse optimal zur Verfügung stehen. Wäre nicht unser Ego dabei im Wege…

Vorwurfsvolle Rollen lieben wir doch auch immer wieder sehr gern. Man selbst fühlt sich leichter und offener  – nicht mehr so streng – wenn man den anderen heruntergeputzt hat. Vorwürfe an andere bieten scheinbaren Schutz, damit man sich seinem eigenen Veränderungswunsch nicht so sehr bewusst werden muss.  Warum? Was steckt dahinter? Meist ein Schmerz….ein ungelöster Schmerz, der in der eigenen Vergangenheit begonnen hat. Zukunftspläne, die aufgegeben werden mussten, Abschiede, die wir nicht vollständig betrauert haben.  Abwehr, die wir schon als Kind lernten.
Manche Kinder kämpfen ihr ganzes Leben, dass sich ihre Eltern ihnen gegenüber (wieder) öffnen und Anerkennung und Liebe zeigen. Sie kämpfen im Außen. In Wirklichkeit kämpfen sie darum, ihren eigenen Abschiedsschmerz nicht fühlen und durchleben zu müssen.
Und so sind wir von Problemmustern gesteuert.
Und wenn man nach dem Toben ernsthaft in sich hineinfühlt, stellt man fest, eigentlich meinte man es auch gar nicht so. Eine weitere Bestätigung dafür, dass man eine Rolle gespielt hat. Man wundert sich allerdings, dass sich der andere  verletzt fühlt und stumm wird. Für eine Weile ist keine offene Kommunikation mehr möglich.
Übrigens: Gefühle, die niemals ausgelebt oder ausgedrückt werden, verbleiben im Energiekörper des Menschen – in den Randzonen seines Bewusstseins.

Und dann sind da noch  all die Farbfilter, die unsere Wahrnehmung beeinflussen.
Zwei Menschen können durch verschiedene Farbfilter sehen. Der eine liest durch eine rote Folie: Ich lebe in Liebe und Frieden. Der andere liest Selbiges durch eine grüne Folie: Ich lebe in Angst. Wir sind individuelle Menschen mit individuellen Erfahrungen.  Denkste. Wir sind noch mehr. Zwischenmenschliche Beziehungen wirken massiv in uns hinein. So sehr, dass wir oft nicht unterscheiden, ob beispielsweise die zu spürende Verlustangst meine oder die des Partners ist.  Unsere geistige Privatsphäre halten wir für eine uneinnehmbare Festung. Dies ist ein weitverbreiteter Irrtum.  Wir sind ein Teil dieser Welt – und die Welt ist ein Teil von uns.  Ich bin Teil des Alles und das All ist ein Teil von mir. Alles ist mit allem verbunden. Die „Realität“ ist im Grunde lediglich eine Funktion der Übereinstimmung.
Da  kommt Gleichmut auf…
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„Do not let the behavior of others destroy your inner peace.“

(Dalai Lama)
Gleichmut.

Was bedeutet Gleichmut überhaupt?

Bin ich dann mit einem besonderen Mitgefühl ausgestattet? Ist dieses Mitgefühl frei von Bezugspunkten? Stellen sich dann meine Härchen nicht mehr auf der Haut auf? Ist meine Liebe dann für alle Wesen auf der Welt gleichermaßen groß?

Die Wurzel aller Liebe ist Dankbarkeit zu entwickeln, indem wir über die Güte anderer Menschen und über ihre Fürsorge nachdenken.
Die Wurzel, aus der das Gewahrsein entsteht, ist das Mitgefühl.
Frieden liegt in der Sichtweise, dass das Unglück ein schmerzhafter Teil des absoluten – immer vorhandenen – Glücks ist.
Gleichmut  bedeutet dann wohl, ohne Anhaftung oder Abneigung zu sein, nichts in Kategorien wie „gut“ und „böse“ einzuteilen, und jedem immer alles Gute zu wünschen. Natürlich muss man nach wie vor handeln und wissen, was für einen selbst richtig oder falsch ist und was man will oder nicht, aber dies sollte alles ohne Zorn und ohne schlechte Gefühle den anderen gegenüber geschehen.
Dann wehrt man sich nicht mehr gegen seine Gefühle und stimmt dem so, dass man jetzt so fühl wie man fühlt.
Gleichmut ist, sämtliche Lebewesen, ohne Unterschied als gleichwertig und gleich wichtig zu betrachten. Dies beinhaltet, allen gegenüber dieselbe
Haltung zu haben und weder an einigen zu haften, noch andere abzulehnen, denn sämtliche Wesen sind uns gleich nah oder fern.
Wenn wir Liebe, Mitgefühl und Freude praktizieren, führt dies zu großer Liebe, die allen Wesen wohlwollend zugetan ist. Nun ist dieser liebevolle, anhaftende Geist selbst leer von einer Eigennatur – und die wahre Natur der Leerheit ist Abwesenheit von Haften. Sind Nichthaften und Nichthaftender untrennbar geworden, bleibt so der Geist unerschütterlich bei allem, was in ihm erscheint.
Verweilen direkt auf diesem leeren Urgrund. Dadurch kommt das Wohlwollen zur Ruhe, das zu fürsorglichen Gedanken des

Haftens an Lebewesen führt, und die dualistischen Regungen werden eins mit der Natur der Dinge (dharmata).
Dies ist Gleichmut.
Ein Geschmack in der Dimension großer Leerheit – dann wird dies Großer Gleichmut
frei von Anhaften und Ablehnen genannt. Die Bedeutung von all dem tief zu verstehen und in solcher Erkenntnis zu verweilen ist
unermesslicher Gleichmut.


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Herzgedanken

 

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Das Leben kann uns volle Breitseite treffen. Und hinüber sind die gesteckten Ziele und Pläne. Das Leben lacht, wenn wir Pläne machen, so scheint es. Wagnis, Probe, Verlockung alles schien möglich. Doch nun schrecken wir zurück. Wir begegnen unweigerlich der Angst. Das einzige, was wir wissen, ist, wenn wir uns zum Horizont aufmachen, werden wir über die Kante stürzen. Unser schön poliertes Selbstbild brökelt. Wir wissen nicht,  ob wir uns dem Unbekannten stellen wollen. Und dann stehen wir dort, ohne Bezugspunkt. Allein – mitten in der Bodenlosigkeit. Ein recht schutzloser Ort. Eine entnervende Erfahrung kann es sein.  Manchmal gehen uns auch die Fluchtmöglichkeiten aus. Und wenn wir keine Möglichkeit zur Flucht haben, werden die Dinge sehr klar. Unsere unerledigten Angelegenheiten leuchten quicklebendig in allen Farben. In der Regel sind andere dann besonders großzügig mit Kritik.
In das Feld gilt es sich vorzuwagen.

Die Angst kennen zu lernen, seinen Denkgewohnheiten begegnen, sie auflösen – ein Weg, der zu permanenten Demütigungen führt.  Für das Festhalten an Idealen ist dann nicht mehr viel Platz.  Es geht vielleicht mehr um den Mut zu sterben.  Dranbleiben. Weder sich noch anderen die Schuld geben. Weder ausagieren noch unterdrücken. Schatten auflösen. Dann treffen wir auf unser Herz. Licht erhellt Dunkles. Mit der Angst einverstanden sein. Nicht weglaufen. Sie wird niemals ganz gehen. Aber sie bringt uns in Kontakt mit allem Lehren, die wir jemals gehört haben. Es geht nicht darum, an einen Ort zu kommen, an dem alles vollkommen ist.

Die einfachen Antworten wollen wir zumeist nicht hören. Einfach sein. Das einfache Leben leben. Wir ziehen das Komplizierte vor.
Jeder von uns wurde wunderbar vorgesorgt. In unserem Schatzkästchen befindet sich alles. Doch irgendwann vergessen wir die absolute unendliche Seinsheit des Logos (aramäisch  El Schaddai), unser Gottvertrauen und werden von Ängsten geplagt. All die vergessenen Schätze von Liebe, Mitgefühl, Vertrauen und Frieden, die eigentlich darauf warten, hervorgeholt zu werden. Doch, doch, manchmal blitzt die Erinnerung daran kurz auf. Das geschieht meist dann, wenn uns plötzlich ein mitfühlender Mensch begegnet, wir unerwartet Hilfe erhalten, wir Liebe und Zuneigung erhalten, wo wir Kritik und Vorwürfe erwarteten.

Das Ego umhüllt unsere Seele. Es ist laut: Rücksichtslosigkeit, Ignoranz, Machtegefühl, Gier. Diese Hülle ist so mächtig, dass wir die Stimme unserer Seele nicht mehr hören. Es erstickt unser liebendes Herz. Es würgt Mitgefühl und Liebe ab.

„Die kommende Welt ist immer schon hier.
Sie wartet darauf in die wartende Welt gebracht zu werden durch die Herzen der Menschen.“

Sufi Hazrat Inayat Khan

herz einmal anders

Das Herz

 

Herzdenken


Rudolf Steiner sagt: Das Leben ist Rhythmus.
Die Quantenhysik sagt: Das Leben ist Schwingung.

Das Leben ist Tanz. Es will fliessen.

Der Anthropologe Rudolf Steiner spricht davon, dass unserer Herz in seiner Bedeutung für uns der Sonne gleichkommt. Die Sonne scheint auf die Felder der Erde, sie scheint auf alle Menschen, sie scheint auf andere Planeten. Und dauernd braucht sie ihre eigene Energie auf. Die Sonnel löst Materie auf und wandelt sie in strahlende Energie um. Ihre Licht kann überall im Weltraum gesehen werden.

Heute können wir ein ähnliches Erlebnis mit dem Herzen haben, wie man es in den alten Mysterien mit der Sonne hatte. Wir erleben in jedem Herzen eine Sonne. Diese Kraft wohnt in unserem Herzen. Sie ist die gleiche Kraft wie die Kraft in der Sonne, sowohl physisch wie geistig.
Man muss nur bemerken, dass das Herz ein geistiges Sinnesorgan ist.
Dr. Steiner sagte, dass ein Hellseher das Ausmaß der Strahlung sehen könne, die vom Herzen zum Gehirn aufsteigt.
Das Herz sei ein spirituell-geistiges Wahrnehmungsorgan. Es sei das einzige Organ, durch welches der Mensch den ätherischen Christus erleben und erkennen könne.

 

 

„Das Herz ist ein außerordentlich bedeutungsvolles Organ; denn dieses physische Menschenherz kann nur verstanden werden, wenn man das ganze gegenseitige Verhältnis, auch das geistige Verhältnis, in dem die Sonne zur Erde steht, ins Auge faßt“
Rudolf Steiner

Wenn man das ganz ernst nimmt, werden trotzdem noch Konflikte da sein, doch man wird auch erkennen, dass sich das ganze Weltbild ändert. Die Kraft des Herzens ist eine Kraft, die das Gute will, befand Steiner. Er meinte, wir müssen  unsere Aufmerksamkeit auf unserer ätherisches Herzorgan lenken.  Wir sollen uns dieser Kraft bewusst werden.

Der Ätherleib durchziehe den körperlichen Leib. Anders könne das Herz nicht entstanden sein. Dieses Ätherherz enthält gewisse Kräfte und Strömungen, und diese sind die Aufbauer, die Architekten, die Bildner des physischen Herzens. Es ist so, wie wenn Sie sich vorstellen würden, Sie hätten ein Gefäß mit Wasser. Kühlen Sie dies Wasser ab, so entstehen darin Verhärtungen, Eisbildungen. Was da Eis ist, ist Wasser, nur verhärtet, und die Formen, die die Eisbildungen haben, waren im Wasser als Kraftlinien drinnen. So ist das physische Herz herausgebildet aus dem Ätherherzen, es ist nur ein verhärtetes Ätherherz. Die Kraftströmungen des Ätherherzens haben dem physischen Herz die Form gegeben.

 

Das Herz lebt in kosmischen Rhythmen.
Der Heiler Daskalos sagt: Nichts kann in den Welten der Existenz bestehen, das einen materiellen Körper hat, ohne dass dieser ein entsprechendes ätherisches und psychisches Gegenstück besitzt. Wir haben noch höhere Körper – Zustände von Körper – Mental- und Kausalkörper. Erst unser „noetischer“ Körper, der dem „noetischen“ Körper unseres Planeten entspricht, schwimmt gliechsam in einem Ozean aus Geist-Substanz. Alle Himmelskörper befänden sich im selben Ozean aus noetischer Geist-Substanz. Und sie haben ein individuelles, noetisches Gegenstück.

Davon sprechen auch die Maya und Qechuas und Inkas  in Lateinamerika. Die Mystik der Kabbalah besagt auch, dass wir alle Teil dieses kosmischen Prozesses sind. Jeder Akt der Liebe und des Mitgefühls bringt die Schechinah, die Göttliche Mutter und den Gottvater näher zueinander.

Und auch Steiner sah es nicht anders:

„Was gewisse Zusammenhänge, die wir einfach ablesen von den Sternen, bedeuten, das lernen wir erst, wenn wir die entsprechenden Vorgänge im eigenen Organismus erfassen. Denn was innerhalb unserer Haut liegt, das ist nichts anderes als das Spiegelbild des äußeren Weltorganismus Wenn Sie also den Menschen schematisch hier haben, und Sie haben da seinen Blutumlauf irgendwie, schematisch bloß, so verfolgen Sie die Bahn dieses Blutumlaufes. Versuchen Sie die Bahn dieses Blutumlaufes zu verfolgen. Das ist im Innern des Menschen. Gehen Sie hinaus in das Weltenall, suchen Sie sich die Sonne auf, sie entspricht – darüber wollen wir dann das nächste Mal reden – dem Herzen im Innern des Menschen. Und dasjenige, was vom Herzen aus durch den Körper geht, oder eigentlich vom Körper aus zum Herzen, so unregelmäßig es eigentlich ist, das ist in Wahrheit ungefähr ähnlich den Bewegungen, die mit dem Sonnenlauf zusammenhängen. Statt abstrakte Linien zu zeichnen, sollte man in den Menschen hineinschauen. Dann würde man innerhalb seiner Haut dasjenige finden, was außerhalb im Himmelsraum ist; dann würde man aber auch den Menschen hineingestellt finden in die Weltenordnung.“

Wir sollten, statt an der Tafel zu malen, lieber die Hieroglyphen verfolgen, die in uns selbst hineingezeichnet sind. Und aus diesem Qualitativen lernen, was da draußen im Weltenall ist.  Für Steiner war nicht das Herz ein Pumpe, sondern die Blutzirkulations setzt das Herz in Bewegung. Das Herz sei das Ergebnis der Blutzirkulation, so wie die Sonne Resultat und nicht Ausgangspunkt sei. Das Zusammenwirken des Sonnensystems ergebe erst ein Sonne. Es sei eine Aushöhlung, die da spiegelt – das sei die Sonne. Für den Anthropologen war die Sonne ein saugender Hohlraum. Dasjenige, was zu uns zurückscheine, sei Licht, „Rückstrahlung, die erst durch den Weltraum hinkommt.“  Die Sonne verstehe derjenige, der das menschliche Herz versteht.

 

energiebahnen

 

Wir sind ein Mikrokosmos

In unser Wesen reicht das der ganze geistige Reichtum der geistigen Welt.  Vor unserer Geburt haben wir eine lange geistige Zeit durchgemacht. Wir kommen mit einem Karma auf diese Welt. Mit einem gemeinschaftlichen Karma und einem individuellen Karma.  Wir stehen und dem Einfluss unserer Vorfahren. Nur wenn wir das Gesamtkarma verbessern, kann auch dem einzelnen geholfen werden.
Was nicht heißt, dass wir unter diesem unabänderlichen Karma-Gesetzen stehen.  Falsch. Es steht uns frei, neue Posten hinzuzufügen.  Es gibt keine unabänderlichen Schicksalsgesetze in unserem Lebensbuch.
Es heißt aber durchaus:

Wir haben etwas miteinander zu tun!
So scheint es  zumindest. 

In jedem Schicksalsgesetz des Menschen spiegelt sich ein Spezialfall des Großen Gesetzes des  Kosmos, sagte Rudolf Steiner.

Wenn Sie also glauben, dass es ihnen gut tut, wenn Sie einen Menschen mit einem Stein bewerfen  es kann auch ein hasserfülltes Wort sein –  irren Sie gewaltig. Er wird sich wie ein Pfeil in ihren Äther- und Astralleib bohren. Alles, was wir an Neigungen, an Temperament, an Chakraktereigenschaften haben, strahlt fortwährend ins Universum hinein. Wir stehen mit unseren Gedanken nicht isoliert da. Wir formen fortwährend die atmosphärische Welt.  Alles, was wir denken, fühlen, Lust und Leid bleibt in der Astralwelt.

Mmh….Darüber macht auch die Akasha-Chronik erst Sinn. Auf was sonst, sollten Hellsichtige zugreifen können?
Es scheint  Zusammenhänge zwischen der astralen Welt und dem physischen Körper zu geben.
Sicherlich ist es kein Zufall, dass in der Familie Bach innerhalb von 250 Jahren neunundzwanzig Musiker geboren wurden. Naja, Nasenformen vererben sich ja auch.  Jene Seelen drängten sich zu einer Familie, die ihnen das muskalische Ohr gab. So wird es wohl gewesen sein.  Auch der moralische Mensch braucht Eltern, die ihm den geeigneten Leib vererben.

Wir tun wohl  gut daran, viel Liebe auszugiessen.….

Wir haben eine doppelte Natur, so formuliert es Daskalos.
Das göttliche Geist-Seelen-Selbst, das immerwährendes Leben besitzt, und auf der anderen Seite der Schatten unseres wahren Selbst. Wir der Mensch hier auf Erden in Zeit und Ort, an eine bestimmte Umgebung auf diesem Planeten gebunden, unsere menschliche Persönlichkeit, die dem Egoismus zum Ausdruck verhilft.

Im Klartext unser geistiges  ewiges Seelen-Selbst lebt in einer Art Übersubstanz, während wir hier als Mensch die Welt bevölkern. Wir sind aber schon alle Nachkommen des Allmächtigen (Eloha), wir leben nur momentan als Menschenwesen. Das „Königreich des Himmels ist in euch“ . Es beschreibt einen Zustand keinen Ort.  Erglänzen lassen wir unsere Art von Selbst zumeist als menschlichen Egoismus. Er ist Teil unserer Persönlichkeit. Das heißt, unsere derzeitige Persönlichkeit ist eine Mischung aus Unsterblichem, verdeckt von unserem sterblichen Selbst, das  mit einer gehörigen Portion Persönlichkeits-Egoismus versehen ist.

 

 

Wirkliches Wissen kann nicht erworben werden, aber es kann sich entfalten aus unserem Herzen.

 

pferdeglueck

Das ist innere Arbeit

Jeder Gedanke, jede Gefühlsregung, alles was unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht,  alles, was wir sehen, erschafft ein Elemental, sagt Daskalos.

Was ist ein Elemental?
Wenn wir  einen Gedanken an eine Sache verfolgen, erzeugt dies eine substantielle Form, die Daskalos Elemental nennt.  Geist-Substanz ist jetzt lebendig, folglich ist alles was aus Geist-Substanz gebildet wurde, ebenfalls lebendig. Jedes Elemental lebt, und besitzt sein eigens Leben.

Es ist zu Beginn nicht größer als ein Stecknadelkopf. Und Hellsichtige können es in dem Bereich zwischen den Augen über der Nase sehen. Das was wir als gewöhnliche Elementale bezeichnen, wird vom Gehirn, oder besser gesagt vom ätherischen Doppel unseres materiellen Gehirns erzeugt. Wenn sie dort erzeugt werden, dann gehen sie von dort aus, um später zurückzukehren. Wenn sie dann zurückkommen,  treten sie durch die sieben Energiezentren in uns ein, jetzt als sieben Elementale. Wenn sie sich dann in dem Teil unserer Persönlichkeit wieder treffen, den wir Unterbewusstsein nennen, dann vereinigen sie sich wieder.

Joshua Emanuel, der Christus, beschreibt diese Elementale, wenn er sagt: “Wenn der böse Geist den Menschen verläßt, dann geht er in wasserlose Gegenden, und wenn er zurückkehrt zu seiner Quelle, dann bringt er sieben, sogar noch gerissenere Geister-Elementale, als es selbst, mit sich.“

Nennen wir sie nicht böse, sondern negativ, entsprechend der Wirkung, die sie hervorbringen. Ich würde sagen, es sind die wenig erstrebenswerten Zustände, wie lügen, hassen, kämpfen, streiten, gewöhnen.  Sie ergreifen Besitz vom Unterbewusstsein. Sie projizieren sich in das Leben.  Und wenn wir auf unser Leben schauen, dann stellen wir vermutlich fest, dass sich die meisten unserer Begierden erfüllt haben, früher oder später. Das wiederum hängt von der Kraft und Energie ab, mit der wir die Elementale laden, sagt Daskalos. Wenn eine Begierde erfüllt wurde, gibt es seine Energie ab. Wünsche, die sich erfüllt haben, verlieren ihre Wichtigkeit. Doch da das Ego begierig ist, sein Leben zu verlängern, erschafft es ständig neue Begierden, die ihm entsprechen, sofern wir unter seinem Einfluß stehen, und das zulassen. Neue Wünsche stehen sofort an. Unser Wunsch ist das physische Gegenstück zu den Elementalen. Der Gedanke ist es, der dahintersteht. Die Elementale halten sich im Unterbewusstsein auf, die guten und die schlechten. Dorthin hat unser Persönlichkeits-Egoismus freien Zugang.

Unser Persönlichkeit-Egoismus gibt sich gerne als Lichtengel aus. Das ist es aber nicht. Betrachten wir unseren Egoismus auf eine nüchterne Art und Weise, dann sollten wir uns fragen, welche Schwierigkeiten uns Egoismus  schon bereitet hat. Feindschaft, Haß, Tränen, Schmerzen und Klagen, Scheidungen, Trennungen von denen, die wir vorher als unsere Geliebten bezeichnet haben, und die wir dann scheinbar hassen, während wir sie immer noch lieben.

herzgedanken

Feeeeeeeel your heart.

Die Liebe. Sie ist etwas, das von den meisten Menschen überaus mißverstanden wird, besonders in der Form als Besitzergreifung: mein Gatte, meine Ehefrau, meine Kinder, meine Eltern, meine Freunde. Mit diesem mein beziehen wir uns auf das Recht zu besitzen. Und der Persönlichkeits-Egoismus ist ein sehr schlechter Ratgeber. Und wenn die “geliebten“ Personen sich dann nicht so verhalten, wie es uns gefallen würde – was geschieht dann?

Menschen hassen, kämpfen und beklagen sich. Ist das Liebe? Es ist mindestens achtzig Prozent dessen, was Menschen in ihrem Leben als Liebe bezeichnen. Und was bewirkt diese Art zu lieben für die Menschen? Sie bestrafen sich selbst. Es bringt ihnen Verzweiflung, Klagen, Schmerzen und Tränen. Folgt daraus, dass diese Verhalten mit Liebe gar nichts zu tun hat? Nein, natürlich ist sogar das Liebe.
Aber es ist eben nicht die Liebe von der Joshua spricht: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ oder „Liebe deine Feinde…“

Offensichtlich sind sind das Geschöpf von Zeit, Umgebungsbedingungen, und Ort auf Grund von Begierden, falschen Emotionen und Scheinleben in Täuschung und Unwissen. Wir verwenden die Übersubstanz Geist zumeist für unseren Persönlichkeits-Egoismus.

Das Unterbewusstsein findet sich überall im materiellen Körper und kann in jedem Atom des materiellen Körpers angetroffen werden. Aktiver jedoch ist es in unserem ätherischen Doppel, sogar im ätherischen Teil unseres materiellen Körpers, wo es jedoch keine eigene Aktivität zeigt, sondern eine solche nur spiegelt. Aber im sogenannten Emotional-Körper, auch psychischer Körper genannt, ist es besonders rege. Dort ist das Reich des Persönlichkeitsegoismus. Und wir sind  umhüllt von der  Gesamtheit unserer Elementale, in der wir, als der Egoismus und als das wahre Selbst eingeschlossen sind. Wir sind Sklaven dieser Hülle, wobei diese Begrenztheit durchaus eine persönliche Hölle darstellen kann.

 

Meister über die grobe Materie, Meister über unsere Gefühle und Meister über unsere Gedanken

Wie können wir uns dieser negativen Elementale entledigen? Indem wir sie bekämpfen? – Nein. Wenn wir sie bekämpfen, schenken wir ihnen Aufmerksamkeit und damit Kraft.

 

hb

Der bekannteste Choleriker. HB-Zigarettenwerbung. Geliebt und darüber gelacht in Kindheitstagen. „Greife lieber zur…“

 

Wir können sie aushungern, indem wir uns entscheiden, an ihnen kein Interesse mehr zu haben.

Das ist also der Weg

Aber was ist mit der Willenskraft?

Man betrachte nur einmal einen Raucher, dem man seine Schachtel Zigaretten abhanden gekommen ist, wie viel Willenskraft er aufbringt, um wieder an Zigaretten heranzukommen.
Wir bringen auch enorm viel Energie auf für das Herumstreiten.

Ist das nicht ein starker Wille? Wir können mit ihm arbeiten.
Aber wie?

Vielleicht so?: Wer bist du denn Zigarette, dass ich mich von dir zum Sklaven machen lasse?

 

Das Unterbewusstsein eines Menschen empfängt Befehle, und führt sie aus, ohne darüber nachzudenken, ob sie vernünftig sind oder nicht. Es verwandelt sie einfach in Gewohnheiten.Es hört auf Befehle. Es kann sogar Krebsherde auflösen, Wunden in einem Augenblick heilen, und allerhand wunderbare Dinge tun. Es kann uns aber auch mit angsterzeugenden Autosuggestionen unter die Erde bringen, uns töten.

Wir müssen daher mit unserem Unterbewusstsein arbeiten. Durch Innenschau müssen wir die schlechten Elementale in unserem Unterbewusstsein, oder in unserer derzeitigen Persönlichkeit, was dasselbe ist, kennen lernen und ihnen die Energie entziehen.


Es gibt keine Ausrede nicht die Wahrheit zu kennen, die Wahrheit über unser Leben
und über unsere Art zu leben, während wir auf diesem Planeten weilen.

Es gibt keine Ausrede,  den Geist nicht auf eine rechte Weise zu verwenden.

Er wurde uns auf die gleiche Weise wie Luft und Sauerstoff gegeben, und es wird von uns erwartet.

Feeeeeeeeeeeeeel your heart.

 

 See me in love! See me in your heart! See me and feel me in your mind! Hear me in the lightning and see me! See me and hear me in the storm! On the sea, everywhere, as life! I am the Lord, your God, in you, as a human being. You are god! You are own being-self.“