Das wird ein Jahr

Peter, Artist, London

Foto: www.peacein10000hands.com, Artist Peter, London.

 

Im neuen Jahr werde ich ganz verrückte Sachen machen.

Ich werde alle drei Monate mindestens einen Tag  lang alle meine Uhren, mein Telefon und Computer abstellen.
Die Zeit wird stillstehen für mich.
Nur ich in ihr.

Ich werde in einen frühen Morgen hineinwandern, auf einer taufeuchten Wiese frühstücken und zusehen, wie die Sonne ihre ersten Bahnen aufnimmt. Ich werde vermutlich auch träumen.

Im neuen Jahr werde ich ganz verrückte Sachen machen.

Ich werde mindestens einen Tag lang einem einsamen Menschen nahe stehen.

Ich werde zuhören, wenn er mir seine Lebensgeschichte erzählt. All seine Hoffnungen, Gefühle, Enttäuschungen und Liebe werde ich nacherleben und verstehen, wie viel Erinnerung, Leben, Sehnsucht und Liebe ein Mensch sammeln kann.

Ich werde mindest einmal zu jeder Jahreszeit Kinder beobachten, sie bestaunen und von ihnen lernen.
Wie man lachen kann, wie man rückwärts laufen kann, wie man ausbalanciert. Ich werde Kind sein.

Im neuen Jahr werde ich ganz verrückte Sachen machen.

Ich werde  zur kältesten Winterzeit mindestens eine Nacht lang meine Heizung ausstellen und mir Eisblumen vom Frost an die Fenster malen lassen und mich an ihnen erfreuen.

Ich werde mindestens eine Nacht im Freien schlafen und staunend in die Sterne blicken, Sternbilder suchen und auf Sternschnuppen warten.

Ich werde das Leben wagen, das heißt wagen. Wagen, in jedem Moment zu sterben und geboren zu werden, das heißt dort durch das Leben zu  gehen, wo das stirbt, was ich gewesen bin, um etwas anderem Platz zu machen.

 

Im neuen Jahr werde ich ganz verrückte Sachen machen.

 

weisse rose

weiße rose 2

 

Ich werde das ARTprojekt Peace in 10.000 hands unterstützen.

„You may say I am a dreamer, but I am not the only one…(John Lennon)

Der  Künstler Stuart Robertson ist  Gründer dieses Projektes. Die Rose erreicht auf direktem Weg das Herz von Menschen und stellt für  Robertson eine „ästhetische Provokation“ dar. Rütteln will der Neuseeländer an unserer Resignation zum Thema Frieden.
Das  globale Projekt will zeigen, dass Menschen auf der ganzen Welt sich mit sehr ähnlichen Wünschen und  Sehnsüchtne an das Leben richten.
Wir allen haben den Weg des Lebens zu begehen.

 

 

weisse rose 2

Fotos mit weißer Rose: http://www.peacein10000 hands.com

 

 

Ich werde Menschen lieben, dann habe ich keine Zeit, über sie zu urteilen.

 

wasser frau

Ich werde Charity:Water unterstützen. Die Organisation verschaffte durch mehr als 8.100 Wasserprojekte,  3,2 Millionen Menschen in 20 Ländern Zugang zu sauberem Trinkwasser.

 

Das wird ein Jahr, in dem ich lebe. Nicht nur einmal.

 

 

Es ist die Güte. Sie ist einer der größten Beiträge, die wir zum Leben der Welt leisten können, denn unsere Haltung des Nichtverletzens bietet den Menschen um uns herum das Geschenk der Sicherheit und des Vertrauens an.

„Auge um Auge macht die Augen blind“ (Ghandi)

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Der kleine Frieden

 
Weil er ganz anders ist. Als wer?
Als so viele andere Männer.
Wenn Sie ihn hören, wissen Sie, was ich meine.
Divakars Heimat ist das Herz.

Es heißt, die Weisen zeigen den Weg,
tausend Meilen ohne einen Schritt,
zum Herzpunkt.

Ein Gespräch, an das ich noch lange zurückdenken werde.
Ein Licht auf meinem Weg – vielleicht auch ein Licht auf Ihrem Weg?

Ich danke für die Begegnung.
Ich danke für das neue Werden.

 

 

 

 

 

Wir sind nicht hier, um aus dieser Welt eine Hölle zu machen

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Gaza. Aktuelle Bilder. Diese Menschen haben keine Bunker, um Schutz zu finden
In den Städten Israels ist jede Wohnung mit einem „bombensicheren“ Raum ausgestattet.
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist im Gaza unter 18 Jahren!

 

Gaza am 23.08.2014 um 13.15 Uhr
Schlafen nicht möglich
. Der Krieg ist wieder in vollem Gange.  Heute  hatten wir seit 36 Stunden lediglich 2 Stunden Strom. Die Zahl der Toten und Verletzten nehmen zu Ebenso die Zahl der zerstörten Häuser. Sogar ein elfstöckiges Hochhaus mit etwa 44 Wohnungen und über 250 Bewohnern wurde bombardiert.

 

 

20.000,000 Kilogramm Strengstoff wurden bis heute  von Israel auf den Gazastreifen abgeworfen.

Das sind 10 Kilo pro Einwohner.

 

Wollen wir ernsthaft noch weiterhin glauben, es ginge hier um einen reinen „Selbstverteidigungskrieg“?
Haben wir  nichts aus der Geschichte gelernt?
2. Weltkrieg, Jugoslawien, Afghanistan,  jüngst Ukraine, Ruanda….
Haben wir  in all jenen Kriegen der Vergangenheit nicht immer wieder im  Nachhinein hören müssen, was eigentlich niemals hätte geschehen dürfen?

Warum sagt niemand:
Stoppt Israel!

 

Israel gibt vor eine Demokratie zu sein.

Das kostbarste Gut einer Demokratie, so lernte ich, sind die Menschenrechte.
Der Respekt vor jedem Menschenleben, die Würde des Menschen
So steht es in unserem Grundgesetz als unabänderbares Recht an erster Stelle geschrieben.
Aus dieser Erkenntnis resultierte auch Internationales Recht.
Allen voran muss der Schutz von Zivilisten gewährleistet sein.

Gelten diese Menschenrechte nicht für palästinensische Bürger im Gaza-Streifen?

 

 

Erinnern Sie sich noch?
Unsere Großeltern haben sich 1945 nicht selbst befreit.
Es gab Menschen aus anderen Ländern, die dafür sorgten, dass Deutschlands Unrechtssystem ein Ende fand.

Haben wir vergessen, dass wir es waren, die dafür sorgten, dass  Juden  zu Hundertausenden in das kleine Land am Mittelmeer strömten
und  nach Jahrhunderten des Lebens in allen Ländern dieser Welt,  vor allem in Europa,  plötzlich auf einen eigenen Staat bestanden.

Wollen wir noch immer nicht zur Kenntnis nehmen, dass die Internationale Politik dabei vergaß, die Lebenssituation der Palästinenser in ihrem Land zu berücksichtigen?

Wollen wir nicht sehen, welches Unrecht den Palästinensern dadurch seit 1947 widerfahren ist?

Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, aber nicht auf seine eigenen Fakten.

Und an diesem Fakt kommen wir nicht vorbei.

Wo ist sie eigentlich?
Wer?

Na, Frau Merkel.
Haben Sie etwas von ihr zu diesem Konflikt gehört?

Keinen Ton lässt sie zu Gaza verlauten?

Verstandeskraft ist so gut wie nutzlos für den, der außer ihm nichts besitzt. Es muss sich ein Moralgefühl dazugesellen.
Wir haben eine Verantwortung, gewachsen aus den Folgen des Holocausts,  nicht nur den Israelis gegenüber.

 

Selbst der Papst ließ gestern verkünden, es sei „legitim, den ungerechten Aggressor zu stoppen.“  Hört. Hört.
Er bezog seine Aussagen auf den Nordirak. Er sagte nicht bombardieren, er sagte „Stoppen.“


Nun, wer stoppt den „ungerechten Aggressor“ Israel?

 

Haben Sie bemerkt, dass der UN-Sicherheitsrat in seinem Beschluss  den Stopp der Raketen aus Gaza fordert, aber mit keinem einzigen Wort den  Stopp der Bombardierungen durch Israel fordert?

Die Bombardierungen Israels auf Gaza sind brutal und völkerrechtswidrig.

Irael ist das einzige Land auf dieser Welt, das eine Besatzungsmacht ist.
Es gibt kein weiteres Land auf der ganzen Welt.

Hat je ein besetztes Volk seine Freiheit vom Besatzer geschenkt bekommen?

Israel betreibt seit Jahrzehnten eine Apartheidpolitik.

Demokratie? Mein  Demokratieverständnis ist ein anderes.

 


Hier kämpft Goliath gegen David.

Hier vernichtet ein „demokratischer“ Staat ein Volk, dass für sich Rechte beansprucht,  die für uns  so selbstverständlich geworden sind,
dass wir sie kaum noch wahrnehmen als Rechte der Freiheit und des Schutzes.

Wie gut, dass Israel vor einiger Zeit seine Siedler aus dem  Gaza zurückgezogen hat.
Man hätte es als ein Zeichen des Friedens und der Einsicht deuten wollen.
Aus heutiger Sicht darf man das anzweifeln…

Stellen Sie sich vor, jüdische Siedler lebten jetzt im Gaza.

Ein Trauer-und Schweigemarsch in Köln

Bei strömenden Regen zogen viele Palästinenser und einige Deutsche am Samstag, 23.08. 2014  durch  die Straßen von Köln, schweigend. Vorbei am WDR Funkhaus, vorbei am Kölner Stadtanzeiger und  Rundschau, vorbei am Dumont-Medienhaus.

Keiner der Journalisten mochte sich dieses Themas annehmen.

Am Samstag stand ich auch auf dem Kölner Domplatz. Völlig unerwartet stand ich inmitten von lauter schwarzen Kartons. Aus der Ferne erinnerten sie mich an das steinige  Mahnmal der Juden in Berlin. Viele schwarze Kartons, die „Särge“ symbolisierten. Sie alle waren  gerade aneinandergereiht. Palästinensische Bürger machten sichtbar, was Krieg im Gaza  bedeutet. Beim näheren Herantreten  blickte man auf  Fotos von Kindern, viele Kinder, und Frauen und Männer. Fotos aus alten Zeiten, lächelnd, freudestrahlend, ausgebildet zum Computerfachmann, zwei Kinder innig umarmend.
Sie alle sind an einem bstimmten Tag der  letzten Wochen von der Kriegsmaschinerie der  Israelis getötet worden. Keiner von ihnen hielt eine Waffe in der Hand.

Bei dem einen war zu lesen:
Diese Mutter wurde mit ihrem Kind getötet.

 

Auf dem nächsten war ein Kind  zu sehen und es war zu lesen.
„Die gesamte siebenköpfige Familie wurde ausgelöscht.“

Ich sag`s Ihnen, wie es ist und wie es war: Mir liefen die Tränen.

Ich werde Ihnen “ nur“ dieses  eine Foto  zumuten. Es gab andere zu sehen. Es gab ein Foto mit einem Kind, das vor seiner Mutter steht, die  mit offenen Augen tot daliegt. Es gab Fotos von Kindern mit Verletzungen, die sie nicht ihrem ärgsten Feind, nicht in diesem und nicht im nächsten Leben wünschen.

Nein, dieses Foto hier ist kein inszeniertes Foto der Hamas. Nein, es geht nicht um Sensationslust.

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Man muss nicht Moslem sein, um zu begreifen, das hier massiv gegen Menschenrechte verstoßen wird.
Man muss auch nicht Moslem sein, um den Menschen im Gaza zu helfen. Es reicht, Mensch zu sein.

Waffenlieferungen aus Deutschland an Israel

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Gaza aktuell: Waffenlieferungen aus Deutschland. Deutsche Flieger, deutsche Panzer, deutsche U-Boote.  Deutsche Munition. Wollen  Sie, dass Ihre Steuergelder für so etwas ausgegeben werden?  Nicht?  Dann schreiben Sie doch einfach mal Frau Merkel.

 

 

Ich hörte auch an anderer Stelle, dass die Menge an Munition, die  in den letzten Wochen über Gaza abgeschossen wurde, mindestens drei Atombomben ausmachten.

Sind wir noch ganz bei Trost, an dieses Israel Waffen zu liefern?

 

Ich hörte einer Frau zu, deren Kinder sich gerade im Gaza aufhalten. Sie stirbt hier gerade mitten in Köln vor Sorge.

Wo ist Frau Merkel?
Wo ist die UNO?
Wo ist Europa?
Wo sind die Journalisten?

Wo sind Sie?

Ein Sprecher des US-Außenministeriums hat schon ungewöhnlich klare Worte gefunden. Das Wörtchen „unverhältnismäßig“ ist eine diplomatische Klatsche.

Luxemburg, das derzeit Mitglied im UN-Sicherheitsrat ist, rief Israel zu einer sofortigen Waffenruhe auf. Die Militäraktion sei völlig unverhältnismäßig, sagte Außenminister Jean Asselborn.

 

Ich sah am Samstag einen Mann, der ein Transparent trug und dazu noch eine palästinensische Fahne. Sie rutschte ihm immer wieder aus der Hand. Von niemandem ließ er sich helfen. „Nein, die Fahne gebe ich nicht aus der Hand. Nein! Bitte verstehen Sie das!“


Der Flughafen im Gaza ist mit europäischen Steuergeldern aufgebaut worden. Den haben die Israelis zerbombt.
X-mal wurde Gaza in den vielen vergangenen Jahren von europäischen Steuergeldern aufgebaut, nachdem es von Israel zerstört wurde.
Wollen wir weiterhin schweigend zusehen, wie Israel unsere Gelder zerbombt?

Erinnern Sie sich?

Am 27. Dezember 2008, um 11.30 Uhr, begann die israelische Armee ohne Vorwarnung ein vernichtendes Bombardement des Gazastreifens, dem sie den Codenamen „Gegossenes Blei“ gab. Ziel dieser Operation war das Ende des Raketenbeschusses durch bewaffnete Gruppen assoziiert mit der Hamas und andere palästinensische Gruppen auf Israel. Als am 18. Januar 2009 der Waffenstillstand von Israelis und der Hamas ausgerufen wurde, waren 1.400 Palästinenser getötet worden, darunter 300 Kinder und Hunderte von unbewaffneten Zivilisten. Große Bereiche des Gazastreifens waren dem Erdboden gleichgemacht worden. Tausende wurden dadurch obdachlos und waren wirtschaftlich ruiniert.

Wenn es in dem 45 Kilometer langen Streifen am Mittelmeer so weiter geht, dann braucht bald nichts mehr aufgebaut zu werden.

Dann wird dieses düstere Kapitel  in der Weltgeschichte für nachfolgende Generationen unter „Völkermord“  zu lesen sein .
Ein Staat, der vorgibt eine Demokratie  zu sein, schießt mit deutschen Waffen und deutschen U-Booten und deutschen Fliegern auf wehrlose Menschen, die dort eingesperrt in einem 360 Quadratmeter großen Käfig  sitzen und keine (!)  Chance zur Flucht haben.

Es gab mal eine Zeit da wollte man unser Land nie wieder bewaffnet sehen. Jetzt sitzen wir inmitten dieser schmutzigen Kriegswirtschaft.
Es scheint, als hätten wir keine Lehren aus dem 2. Weltkrieg gezogen. Aber auch gar keine. Wir schenken Israel sogar noch zwei U-Boote. Mengenrabatt.

Ich hörte am Samstag  davon, dass Israel manche seiner Produkte nach Südafrika sendet und von dort mit einem Label „Made in Südafrika“ in die Welt schickt. Selbst auf einen möglichen Boykott von israelischen Produkten scheint sich die israelische Wirtschaft eingestellt zu haben.

Ich hörte von einer Palästinenserin, die aus der Küstenstadt Haifa in Israel kommt, dass die israelischen Kinder im frühesten Schulunterricht das Addieren nicht mit: 1 Baum und 1 Baum sind gleich  2 Bäume beigebracht wird. Sie lernen vielmehr:  1 Panzer + 1 Panzer sind gleich  2 Panzer. Sie lernen da draußen in der Welt gibt es nur Antisemiten.

Ich fragte: „Wirklich?“
„Ja, wirklich! Schauen Sie sich das pädagogische Material in Israel an.“

Ich hörte eine palästinensische Frau sagen:  „Wer sich antisemitisch  den Juden gegenüber verhält, meint auch mich. Ich bin Semit. Ich bin eine Araberin. Wir sind Brüder mit den Juden. Ich komme aus Jerusalem. Ich bin Flüchtling von 1967. Ich bin mit einem deutschen Mann verheiratet. Mein Kind ist in Deutschland geboren. Wir leben im JETZT und nicht mehr in der Vergangenheit. Sie (Israelis) sollen endlich aufhören, dass alle, die sie  kritisieren  Antisemiten seien. Wir sind nicht gegen Juden. Wir sind gegen die Besatzung und gegen die Gewalt.“

Ich fragte: „Wieso demonstriert niemand in Israel? Warum laufen sie nicht Sturm gegen ihre Regierung?“
„Weil Israel eine durch und durch in sich gespaltene Gesellschaft ist. Sie sind in sich massiv zerstritten. Die  Linke  ist  zu schwach. Sie  zerreden sich an Unwichtigem. In allen israelischen Parteien sitzen faschistische Ideologieträger. Die würden hier in Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft, da können Sie sich sicher sein“, wurde mir erklärt.  „Sie regen sich hier darüber auf, dass die Hamas „Juden auslöschen“ rief?. Sie sollten mal hören, wie viele von den Mitgliedern der Regierung, und  Israels Parteien uns Palästinenser seit vielen Jahren  ausgelöscht sehen wollen und das in Israel auch laut aussprechen. Darüber berichten  die Medien nur nicht. Schon den Zionisten und Ben Gurion ging es damals nicht um eine Zweistaatenlösung. Sie wollten immer schon ihr Israel ausdehnen. Das ist keine Propaganda,  das sind belegbare Fakten.“

Ich ging am Samstag neben einem älteren  palästinensischen Herrn her, der mittendrin meinte: „Ein kostares Gut, nicht wahr!  Hier auf der Straße protestieren zu dürfen. Hier auf der Straße unter Polizeischutz seine Meinung äußern zu dürfen! „

„Es ist ein kostbares Gut“, antwortete ich.
„Dafür wurde einst in Deutschland gekämpft, nicht wahr?
„Ja, diese Freiheit kam nicht einfach so in unser Leben. Dafür sind  Menschen in den Befreiungskriegen des 19. Jahrhunderts gestorben. Sie setzten sich für ihre Ideale und gegen die Unterdrückung ein. Hätte es jene Ideale von Menschen nicht gegeben, gäbe es keine Demokratie. Es ist auch ein Ergebnis aus den Lehren des 2. Weltkrieges, den wir Deutsche  damals zu verantworten hatten“

Demokratie ist kein Selbstläufer.

Eine Demokratie braucht kritische Bürger und eine starke Zivilgesellschaft.  Und es braucht Medien, die eine verlogene Politik aufdeckt und benennt, wenn sie ihre ureigenen Aufgabe als „vierte Gewalt“ in einer Demokratie ausfüllen will. Medien sind in einer Demokratie nicht als ein Wirtschaftsunternehmen gedacht, die ausschließlich hohe Verkaufszahlen schreiben wollen.
Archbishop Tutu schrie an die Israelis: Befreit euch von solchen Politikern, die eine derartige Politik betreiben. Denen nichts anderes einfällt, als zu bombardieren. Die Politiker werden es vermutlich nicht richten, meinte er.  Er schrieb es, weil er selbst die Erfahrungen machte und den Schmerz zu durchleben hatte und er lernte, es braucht eine starke Zivilgesellschaft.

Wir Bürger hier in Deutschland können etwas bewegen, mehr als uns manchesmal bewusst ist.

Stornieren Sie Ihre Israel-Reise. Kaufen sie keine israelischen Produkte mehr, solange die israelische Regierung  gegen das Völkerrecht verstößt.
Ziehen Sie ihre Gelder aus israelischen Finanzgeschäften heraus. Erinnern Sie Unternehmer, die mit Israel zu tun haben, daran, dass sie JETZT einen wichtigen und vor allem einen gewaltfreien  Beitrag zum Frieden auf dieser Welt leisten können, indem sie ihre Aktivitäten dort einstellen. Fragen Sie ihren nächsten gewählten Europa-Abgeordneten, was er zu tun gedenkt?

Ich lasse nicht mit mir verhandeln, wenn es um das Gebot der Menschlichkeit geht.
Hier geschieht großes Unrecht.

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Ich weiß, der Deutsche will nicht gestört werden im Urlaub. Und schnell zappen wir weg, wenn die Bilder des Schreckens unsere Fernsehwelt erreicht. Und nur zögerlich geht er auf die Straßen.

Dennoch schreibe ich : Es ist ein Gebot der Menschlichkeit.

Wir können  uns solidarisch erklären durch vielerlei Aktionen in unserem eigenen Land. Und diese Solidarität richtet sich nicht gegen Juden, sondern gegen die Politik der israelischen Regierung und gegen die Waffenlieferungen aus Deutschland an Israel.
Mich erinnerte gerade gestern ein weiser Mann an dieses: „Was du dem Geringsten meiner antust, das hast du mir angetan.“ So heisst es. „Nun, wir selbst zählen auch dazu, sagte er mir.
Das, was den Menschen im Gaza gerade angetan wird, wird auch uns angetan.
Das, was Israel den Menschen im Gaza gerade antut, tun auch wir an,wenn wir nichts dagegen unternehmen.
Wir machen uns mit schuldig.


Wir sind nicht hier, um aus dieser Welt eine Hölle zu machen.
Wir sind hier, um einen gemeinsamen Himmel zu erschaffen.

Wo fängt der Sand in den Wanderdünen des Lebens an, sich zu hasserfüllten Mustern zu formen?

Im Alltagsgetriebe der Egoismen

aufhelfen

 

„Was tut man eigentlich gegen einen miserablen Ruf?“, fragte sie mich.
„Was sagt man denn so über dich?“, fragte ich zurück.
„Heuschrecke nennen sie mich. Ich sei ein Toffee-Bombe, sagen sie! Kurzatmige Krähe nennen sie mich auch. Die Vorwürfe gehen derartig an der Wahrheit vorbei“ Sie schnaufte ein wenig.
Ich musst nachdenken. Warum eigentlich?
„Ach, Vorurteile sind so alt wie die Menschheit. Manche Ereignisse sind absehbar“,sagte ich.
„Was meinst du damit?“, fragte sie.
„Auch wenn du dich dagegen stemmst, du kannst sie nicht aufhalten, meine ich damit.“
„Ich soll sie hinnehmen?“, fragte sie. Sie glaubte, ihre Adern im ganzen Körper zu spüren.
Ich nickte. „Ja, nimm sie hin.“

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„Ich will aber nicht falsch beurteilt werden!“ Hastig schlürfte sie ihren Tee.

„Erwartungen machen manipulierbar. Bleib gelassen. Was hast du davon, wenn du dich aufregst? Dir geht es schlecht und diese Leute sitzen bereits in bester Laune im nächsten Cafè“, antwortete ich.

„Du hast leicht reden! Es ist deren Ehrgeiz, deren Neid. Menschen sind so gierig auf die Idee, andere zu besiegen, dass sie alles rundherum vergessen. Sie drücken der Welt ihren Stempel auf und blicken auf andere hinab. Sie neiden den Aufstieg des Kollegen. Sie erklären scheinbar tüchtige Mitarbeiter zu Strebern. Jeden Fehler werden sie versuchen aufzudecken, jeden seiner Schwächen offenlegen. Klingen tun sie aber schon zumeist anders: honigsüß. Der Neid wird mit Schokoladenüberzug verschönert. Vertrauen wird missbraucht, um dem Kollegen zu schaden. Sie gehen tausend Meilen ohne einen Schritt zum Herzpunkt “ Sie seufzte laut und vernehmlich.

„Neid begegnet dir schon in der Sandkiste. Dort zertritt dir ein kleines Kind deine Sandburg, weil der Burggraben fehlt. Denk`daran, es gibt ein physikalisches Gesetz: Energie geht nicht verloren. Brüte nicht darüber, ebenso mit Gehässigkeiten zu reagieren. Sonst bist du es, die am Ende von Schwärmen von „Wespen“ umgeben ist.“

„Wespen? Du sprichst in Rätseln.“

herzkaffeemaedchen„Na, die hitzigen, hasserfüllten Gedanken, die wie Wespenschwärme in der Atmosphäre umherschwirren und ihresgleichen suchen. Sie landen eventuell gar nicht bei jenen, sondern überall dort, wo sie „Entsprechendes“  eine gleiche oder ähnliche Gedankenwelt antreffen. Sie spritzen ihr Gift dort hinein, wo sowieso schon Neidgedanken oder Hassgedanken vorhanden sind – alles kommt noch mehr in Wallung. Gift stachelt Emotionen an.
Und ja, die meisten Menschen glauben, das Größte, was man erreichen kann, sei es, der Welt seinen Stempel aufzudrücken. Es gibt aber auch Menschen, die der Auffassung sind, das Größte, was man erreichen kann, sei es zuzuhören und diese Welt zu verändern, indem man in sie hineinträgt, was kein anderer hören kann. Sie bringen einen Zauber mit Erkennungszeichen in diese Welt, eine Frische, die solchen Menschen im Alltagsgetriebe der Egoismen dermaßen beunruhigend und unpassend vorkommt, dass sie verzweifelt verspüren, diesen Zauber anpassen zu wollen und irgendwann erkennen: Nicht der Zauber muss sich ihnen anpassen. Sie bedürfen der Ergänzung.

Die erste Regel: Habe Respekt vor dir selbst!  Die zweite Regel: Es ist manchmal gut, Ruhe zu bewahren und eine Situation auszusitzen. Auch damit hinterlässt du Spuren. Oder sage ihnen mit Überzeugung, wie richtig sie liegen. Genau, das wollen sie  nämlich nicht hören.Aber kämpfe nicht mit ihnen. Lass dich von ihnen nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Schau mal unter deinen Freunden und Bekannten, gibt es da einen, von dem du wirklich sagen könntest „Er redet niemals schlecht über irgend jemanden?“ Mir ist in meinem Berufsleben nicht einer begegnet, der nicht missbilligende Kommentare über Personen oder Prinzipien von sich gegeben hat. Manchmal ist die Kritik bösartig, manchmal ist es heftiges Mobbing, häufiger handelt es sich um beiläufige Krittelei, eine Tendenz, eine Überzeugung und Handlungen eines Menschen herabzusetzen. Dieses Herumnörgeln an anderen gibt scheinbar einigen ein Gefühl der Stärke? Egal, was die Gründe sind. Es ist immer eine Übertretung des Gebots „Liebt einander.“ Es ist ein Stolperstein auf dem Weg zu spiritueller Reife“, sagte ich.

„Keiner ist gerne der Kritik ausgesetzt! Keiner!“, sagte sie.

„Ja, umso erstaunlicher ist es.  Was für ein Recht habe ich, der ich so unvollkommen bin, über die Unvollkommenheit eiens anderen zu urteilen? Welches Recht habe ich, in den scheinbaren „Fehlern“ anderer herumzustochern?  Warum kehre ich die Situation nicht um und bemühe mich, statt gedankenlose, abschätzige Kommentare abzugeben, mich in die Welt des anderen hineinzuversetzen?  Wir neigen dazu, äußerlich wahrzunehmen. Wie die Pharisäer urteilen wir  „nach dem Fleisch“ statt hinter den Anschein zu schauen.
Oh ja,  es gibt sie die Klatschtante. Klatschen wir nie? Und was ist mit den anderen Charakterzügen der Person? Was gibt es Gutes über sie zu sagen?
Ja, wir sitzen auch manchmal vor „Maschinen“  und nicht vor Menschen. Sie schaffen es nicht einmal bei Eintreten in ihre Büros von ihrem Schreibtisch aufzusehen, eher irritiert über die Unterbrechung  – und genau solchen Leuten soll man etwas Persönliches über sich erzählen. Schnell ist das Urteil gefällt. Ja, wir  stehen  auch vor Menschen, die ihrer Tätigkeit im Moment unseres Aufeinandertreffens kein Lächeln abgewinnen können. Und sofort sind wir empört über ihre Unfreundlichkeit. Sie sind nicht so grimmig wie sie scheinen. Vielleicht sind sie überarbeitet, vielleicht sind  ihnen seit Wochen selbst  nur Unfreundlichkeiten und nicht lächelnde Menschen an ihrem Arbeitsplatz begegnet, die alle unter Zeitdruck stehen und die ihren ganz persönlichen Dampf  nur allzu gern an den Arbeitsplätzen dieser Menschen ablassen?  Was wissen wir denn davon, wie sich ein Tag anfühlt, an dem nur „Grummelinge“ und „Kritter“ an ihnen vorbeiziehen? Was wissen wir denn davon, was sie gerade „unter ihrer Nase haben“?
Begrüßen wir den Menschen in ihnen.

Ein Meinung zu äußern ist etwas anderes als herumzukritteln. Das Motiv ist ein anderes. Meinung entspringt dem Wunsch, die „Wahrheit“ ans Licht zu bringen, und nicht dem Wunsch nach Selbstverherrlichung. Geistige Selbsterforschung, um die eigenen Motive ausfindig zu machen, führt uns auf den Weg, ob wir ein „Wahrheitssucher“ oder ein „Krittler“ sind. Ist das Motiv gezielte Boshaftigkeit, Überlegenheit beweisen zu wollen? Ist es eine Gewohnheit geworden?

Lasst uns verstehen, worin wir irren.

Damit du es morgen weißt: Der Himmel ist über dir, der Wind weht, die Vögel singen und dein Herz kann sich für die Liebe und das Mitgefühl entscheiden.  (Danke an die Schauspielerin Marieke Oeffinger, die mich mit ihren wunderbaren „Kissed by Murphy“ und „Kirchengeschichten“  an diese „einfache“ Wahrheit erinnerte. )

 

Die Welt wird eine andere sein

frieden herz

 

Dieser Planet braucht nicht noch mehr erfolgreiche Menschen.
Dieser Planet benötigt sehr dringend  mehre Friedensarbeiter, Heiler, Geschichtenerzähler,
Wiederaufbauende und Liebende aller Art.
This planet does not need more successful people.
This planet desperately needs peaceworker, healer, restorers, storyteller
and lovers of all kinds

– Dalai Lama –

 

 

(Further down you will find english translation.)

 

Alles ist auf derselben großen Perlenschnur aufgereiht
Diese seelenlose Ausbeutung der Natur, die unsoziale Behandlung der Menschen, die Unterdrückung, diese mörderischen Technologien und diese Politik, die Menschen ins Sterben führt, muss eine Ende finden.

 

anderen helfenEs muss noch Leben ins Leben, sang Wolf Biermann einst.
Es ist Zeit, die Vergangenheit hinter uns zu lassen. Jeder Tag ist neu.

Wir brauchen Herzensbildung. Wir brauchen Heilung. Wir brauchen Mitgefühl.
Wir müssen anderen helfen. Wir müssen aus Kindern Adler machen.
Wir müssen gut zu uns selbst sein. Die eigene Seele ehren.

Haben Sie Ihre Seele heute schon geküsst?
Entspannung ist erlaubt.

Wir müssen etwas im Herzen tragen, das uns aufrecht gehen lässt.
Wir brauchen Träume. Wir müssen lernen, uns zurückzunehmen, um uns auf das Ganze konzentrieren zu können.

Wir brauchen eine neue Beziehung zur Welt.
Grashalme, Blumen, Wälder, Meere,  Berge, Obstgärten, alle Himmel und Herzen sind „alle sind auf derselben großen Perlenschnur aufgereiht.“(Hukum)

Wir müssen uns tiefer in uns hineinfallen lassen. Wir müssen zu uns selbst kommen. Wir müssen für einen Anker in uns selbst sorgen. Wir können lernen, intuitiv zu sehen. Die Dinge mit dem Licht des Herzens sehen. Wenn wir die Liebe in dem anderen Menschen nicht sehen, dann sehen wir sie gar nicht.

Mal Nichtstun. Den Müßigang hochhalten. Alles, was man heute machen könnte, nicht machen. Die Herrschaft über die eigene Zeit zurückgewinnen.Gut gesagt, in einem Land wie Deutschland, in dem man sofort unter Drückeberger-Verdacht gestellt wird, wenn man Nichts tut. Das Nichtstun hat einen miserablen Ruf bei uns. Dabei ist die  Überlastung das Problem unserer Zeit.  Ein zu hohes Arbeitstempo, Hetze und Termindruck, Familie und Freunde kommen zu kurz, die To-Do-Listen werden immer länger.

Der Geist lechzt nach Ruhe.

Wir sollten uns mal wieder zu riskanten Gedanken einladen.

             baby laechelnd    baby laechelnd3    baby laechelnd2

 

 

IN ENGLISH

 

Everything is lined up on the same big string of beads
This soulless exploitation of the nature, the antisocial treatment of the people, the suppression, these murderous technologies and this politics that people lead into the death, must find an end.

It still has to do life in the life, once sang Wolf Biermann.
It is a time to let the past behind us. Every day is new.

We need heart education. We need healing. We need sympathy.
We must help others. We must make eagle from children.
We must well be to ourselves. Own soul honour.

Have you already kissed your soul today?
Relaxation is permitted.

We must carry something in the heart which allows to go for us upright.
We need dreams. We must learn to take back ourselves to be able to concentrate upon the whole.

 

We need a new relationship and respect with the world.

Blades of grass, flowers, woods, seas, mountains, orchards, all skies and hearts are  lined up on the same big string of beads.“ (Hukum)

We must deeper go into ourselves . We must come to ourselves. We must provide for an anchor in ourselves. We can learn to see intuitive. The things with the light of the heart see. If we do not see the love in the other person, we do not see them at all.

Time idleness. The time of relaxing hold up. Everything what one could make today  –  do not make. The rule for own time win back. Vouched, in a country like Germany in which one is put immediately under skiver’s suspicion if one does nothing. The idleness has a miserable reputation with us. Besides, the strain is the problem of our time. A too high working tempo, rushing and appointment pressure, Family and Friends come too briefly, the To Th lists become longer and longer.

The mind thirsts after rest.

We should invite ourselves once more to risky thoughts.

Es ist jetzt die Zeit umzukehren

maya-kalender

Die Hopi-Indianer sprechen in ihren Prophezeiungen von
„Einherzigen“ und „Zweiherzigen“.

Und auch die Maya weisen darauf hin, dass jeder Mensch sich unbewusst zwischen zwei Wegen entscheiden muss. Zwischen dem Weg des kollektiven Verstehens und der Toleranz oder dem Weg der Angst und Zerstörung. Der Weg der Hopi wird zwischen Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Kooperation oder Materialismus, Gier und Korruption entschieden. Der zweiherzige Mensch ist für sie ein Mensch, der nur den Gesetzen des Materialismus und der Technologie folgt. Für die Hopi`s bedeutet Frieden eine Welt, die im Gleichgewicht ist. Ist sie das nicht, wird sich die Natur, die „große Reglerin“ rächen.
Diese Zweiteilung nehmen die Hopi`s nicht willkürlich vor. Sie sagen, diese Information haben sie vom Schöpfer selbst bekommen. Die Trennung zwischen diesen beiden Gruppen wird am Ende des „Zeitalters“ vorgenommen.
Taiowa ist der Name des Schöpfer bei den Hopi`s.

Und entsprechend sind sie wachsam gegenüber den „Zweiherzigen“, die von Gier und Korruption beherrscht werden, egal aus welcher „Rasse“ oder welchem Volk. Ganz besonders jenen, die gezielt zusammenarbeiten für die „Weltherrschaft der Dunklen Kraft“.

Auch für die Maya ist Harmonie das A und O.  Ihre Kalender sind vollendet proportionierte Zahlensysteme, die der Aufzeichnung der Harmonien von Raum, Zeit, des Seins und der menschlichen Erfahrung in Resonanz, ihren Qualitäten zu Hunab Ku dienen und sie widerspiegeln. Sie glauben, es ist möglich, in spiritueller Harmonie mit der Natur und allem Lebendigem zu leben, wenn man sich nach dem Tzolk`in ausrichtet.  (synchronicity)

Diese Zeit des Durcheinanders, in der viele Menschen beschliessen, irgend einen Pfad zu gehen, heißt  die „Zeit der Reinigung“ (Läuterung).

In der ersten Prophezeiung von Dos Mundos, wird die Zeit von 1999 bis 2019  als die „Zeit ohne Zeit“ bezeichnet. Es ist jene Übergangszeit, in der sich das alte und das neue Zeitalter überlappen. Erst nach 2022 kann man wohl wirklich vom Beginn des neuen Zeitalters sprechen.

Die Maya sagen uns:

Es existiert keine Achtung mehr füreinander.
Sie beobachten die Kultur der Europäer.
Eure Kinder dürfen nicht mehr einzigartig sein. Überall lernen sie, dass sie nichts mitzuteilen hätten.
Eure Frauen dürfen ihre schöpferischen Kräfte nicht mehr anwenden. Sie werden in Kunststoffkleidung gezwungen, sodass ihre Poren nicht mehr atmen können. Sie müssen aus wertloser Nahrung das Essen zubereiten, statt lebendiger Hitze des Feuers verwenden sie Strahlen, die zerstörerisch sind.
Eure alten Leute haben keine Bedeutung mehr. Sobald sie aufhören zu arbeiten, fragt niemand mehr nach ihrer Weisheit.
Eure kranken Menschen werden durch die erbarmungslosen Räder der Medizin geschickt, denn Krankheit ist bei euch etwas, das es zu bekämpfen gilt.
All das geschieht deshalb, weil eure Gesellschaft auf der zerstörerischen Grundlage der Gier nach immer mehr und immer besserem aufgebaut ist. Dafür gebt ihr euer Leben – ihr arbeitet bis ihr tot umfallt.

Die Maya fühlen sich  mit den „Einherzigen“ aus allen Kulturen innig verbunden, egal ob weiß, Moslem, Indianer.  Das Ziel ist für sie nicht die eigene Dominanz, sondern das Erwachen der Menschheit.

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„Steht auf. Wacht auf. Nicht eine noch zwei Gruppen werden zurückgelassen, gemeinsam werden wir uns wieder sehen an dem Ort, wo wir alle herkommen.
Don Alejandro spricht vom „spirituellen Erwachen“. Das Leben handelt nicht nur „vom Essen.“ Die „Schlafenden“ meint er damit. Sie sehen die Zukunft nicht. Reicht die Botschaft weiter zum Nächsten, damit wir Frieden finden können. Dafür braucht man kein Geld. Lasst uns zusammen gehen.“
Der Oberste Maya-Älteste des Ältestenrates Don Alejandro, Wandering Wolf

Don Alejandro im Jahr 2010 in Budapest:

„Unsere Großältesten kommen nicht physisch zurück, aber es sind ihre Lehren, die zurück kommen und wachsen werden in uns selbst. Alles was sie uns zurück gelassen haben an vielen Stelen, das ist das Wissen, das  zurück kehrt. Wenn ihr auf die Worte, die ich sage, hört und achtet,  wenn ihr diesen Worten lauscht, dann ist es, als ob ihr auf sie schaut und noch einmal, es sind nicht meine Worte, sondern die Worte unserer Ahnen […]

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Don Alejandro gehört zur ethnischen Gruppe der Maya-Quichè, Guatemala.Es bedeutet süßer Baum.
Seine Frau Elisabeth Araujo übersetzt für den Maya-Priester ins Englische. Pensylvianna, Nordamerika

Zur Welt und zum Frieden:
In allen seinen Reden, weist Don Alejandro  darauf hin, dass es nicht seine Worte sind, sondern die seiner Ahnen.

Wir werden uns eines Tages daran erinnern, dass wir alle EINS sind, dass wir Kinder der Sonne sind.
Wir sind eine Familie. Wir sind Mensch.
Wir haben ein Zuhause: diese Erde.

Die Frauen werden die Mütter der Gesetze werden. Die Zeit ist gekommen. Die Frauen sind die besten Lehrer. Sie sind die besten Gesetzgeber. Und sie werden die beste Regierung sein.



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„Bringing life messages is the most sacred thing that exists.“.

 

Die Hoffnung auf Leben  in der Zukunft

Sie seien nicht gekommen, um uns Angst zu machen, sondern Hoffnung.
Die Mutter Erde trägt Blut in sich, wie wir auch.
Wir haben eine runde Erde. Der Westen lebt im Zentrum. Wir sind umgeben von Sternen, Vulkanen, Flüssen, dem Ozean, und die Menschen im Westen sagen, wir haben das Recht, alles zu nutzen. Wir müssen das tun.  Wir brauchen das.
Die indigene Welt denkt nicht so.
Wir sind im Zentrum und wir haben die Sterne, Vulkane, Flüsse und die Ozeane.
Wir leben unter dem Gesetz von Mutter Erde. Wir sind nicht hier um zu zerstören. Wir verletzten die Mutter Erde nicht. Es nimmt uns das Leben.
Die indigene Welt denkt an morgen für die Kinder, und die Kinder ihrer Kinder und deren Kindeskinder.

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Die Meere sind vergiftet. Die Nahrung ebenso. Die Fische  so gut wie ausgestorben. Die Luft ist belastet.

Wache auf. Sieh über dir, was dort geschrieben steht. Jeder von uns, ist mit einem Schicksal gekommen. Alle Flüsse fließen in eine Richtung, die zum Ozean hin. Wir müssen alle in eine Richtung gehen, Weiße, Schwarze, Reiche, Arme, Indigene, Nicht-Indigene.  Ich bin nicht mehr wert als du. Wir fühlen denselben Schmerz. Wir fühlen dieselbe Einsamkeit.
Das ist eine schöne Pflanze. Sie ist nicht gut für mich. Aber sie ist gut für das Tier meines Bruders.

„Let the morning come, let the dawn come for the nation to find peace and be happy.
Stand up, everyone.“

Niemand soll zurückbleiben. Wir reden nicht nur für Indigene. Wir reden für alle Menschen. Wir sind Blumen dieser Erde. Wir blühen in verschiedenen Farben, verschiedenen Größen und wir duften verschieden.
Wir sind jene von gestern, von heute und wir werden jene von morgen sein. Es ist jetzt die Zeit umzukehren.

Jeder von uns hat eine Mission zu erfüllen. Wir können Euch nicht sagen, lernt von uns. Wir können nicht die Einzigen sein, die sprechen. Jeder muss sprechen. Wir sind nur ein Finger an einer Hand von fünf.
Diese 5. Zeit der Sonne hat keine Zeit mehr. Die Erde ist vergiftet. Wir müssen mit der ganzen Welt sprechen.

Das Geld hat keinen Wert mehr, wenn das Wasser und die Nahrungsmittel vergiftet sind.
Wir können Luft nicht kaufen. Wir können Wasser nicht kaufen. Wir können die Sonne nicht kaufen.
Kinder vergesst nicht eure Erinnerungen. Wir haben Euch gute Ratschläge und gute Gründe überreicht.

Für deine Kinder und für ihre Kinder und Kindeskinder:  Wir kommen von den Sternen. Wir gehen jetzt zurück. Diese Worte sind in uns und in jeder Sprache von uns. Es ist nicht mehr viel Zeit.  Die Sonne wird verschwinden. Es wird große Veränderungen geben, auch wenn wir sie nicht wollen. Wenn die Elektriziät ausfällt, bleiben die Menschen in den hohen Gebäuden in ihrem 30. und 40. Stock stecken. Dann wird das Ego des Menschen enden.

don alejandro5Selbst wenn du unter einem Stein mit deinen Tieren lebst. Du hast das Leben. Und wir werden einander finden, egal ob in Zentralamerika oder anderswo.

Die Welt ist heute geteilt. Einige interessiert es nicht, weil sie sagen, sie kommen in den Himmel, während andere daran interessiert sind, die Erde auszubeuten und sie in Geld umzuwandeln. Das Militär interessiert sich nur, die Welt zu erobern. Sie denken nicht darüber nach, wer stirbt. Sie denken nicht darüber nach, wen sie töten. Sie sind nur an ihrer eigene Größe interessiert.

Ich will dir etwas sagen, mein Bruder. Das interessiert mich nicht so sehr. Alles hat seine Zeit. All das wird sowieso auf den Boden fallen. Das ist Jetzt. Morgen nicht mehr. Die, die heute glücklich sind, werden morgen weinen.  Und die heute weinen, werden morgen Lösungen finden. Unser Hauptinteresse ist, damit aufzuhören, diese Erde zu vergiften. Damit Leben ist für alle Menschen auf dieser Erde. Die Prophezeiungen der Maya und Hopi`s unterscheiden sich nicht. Jene aus dem Zentrum werden den Adler des Norden  mit dem Condor des Südens vereinen. Wir werden unsere Brüder wieder vereinen.  Wir sind Eins, so wie die Finger an einer Hand.

2012 hat nichts mit dem Maya-Kalender zu tun. Der Maya-Kalender ist ein kosmischer Kalender. Es endet ein Zyklus. Was wir jetzt brauchen ist Liebe Wir müssen die Erde lieben. Unser Leben hängt an dieser Erde.
Es geschieht vor unseren Augen, dass sie getötet wird.
Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen keinen Plastik. Wir wollen keine Ausbeutung mehr von Mineralien. Wir wollen keine Chemikalien. Wir denken an das Leben unserer Kinder. Unsere Hoffnung ist der neue Zyklus der
6. Sonne. Die Zeit werden wir auf eine neue Weise leben. Wir müssen alle zusammen kommen Wir müssen mit Geduld leiden. Es werden ernste Probleme auf uns zukommen, weil wir sie produziert haben.
Telefon, Technik, Computer. Kameras. Wir fliegen. Autos.

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Seid geduldig. Seid glücklich, wenn der neue Zyklus beginnt.

Lasst uns die Erde nicht zerstören. Lasst uns an ihrem Wunder erfreuen.

Don Alejandro wies darauf hin, dass sich die Prophezeiungen der Maya nicht von denen der Hopi unterscheiden. Davon mehr im nächsten Artikel

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martina kunze

Guten Rutsch und gute Reise ins Jahr 2014

friedenswunsch

Friede soll von jedem einzelnen geschaffen und erhalten werden, in ihm und in seiner Umgebung, so dass er zum Werkzeug wird, das dabei hilft, Disharmonie, Feindschaft und Kriege zu verhindern, denn die die Bedingungen der ganzen Menschheit hängen von dem Zustand der Atome ab, von den einzelnen, aus denen die Menschheit besteht. Der einzelne soll tief die Notwendigkeit für diesen inneren Frieden empfinden und alles dazu beitragen, um den Frieden aufzubauen und ihn zu erhalten, wo immer er sich befindet.
Friede mit dem Reich des Himmlischen Vaters. Friede mit der Erde. Friede mit der Kultur. Friede mit der Menschheit. Friede mit der Familie. Friede mit dem Geist. Friede mit dem Körper .

Senden Sie diese Botschaft doch heute Abend bei Feuerwerk mit ins Universum. Ich bin mir sicher,  es gibt da einen Engel des Friedens, der Ihre Botschaft gerne hört.

Einen guten Rutsch!

Viele Sprachforscher meinen, der gute Rutsch  leitet sich vom Hebräischen  für Neujahr ab : Rosch HaSchana, was so viel wie Kopf oder der Anfang bedeutet. Das jiddische Neujahrsfest wurde zu Beginn des Monats Tischri  im Herbst gefeiert.  Aus dem hebräischen Rosch wurde ein Rutsch.  Der Begriff ist in Deutschland ungefähr seit 1900 bekannt.

Der jüdische Kalender ist ein Mondkalender, im Gegensatz zum aktuellen gregorianischen Sonnenkalender.  Er beginnt im Herbst im Monat Tischri mit Rosch HaSchana.

Jedes dieser Feste ist ein „moed“,  ist eine festgesetzte, eine verabredete Zeit. Ob Sie wollen oder nicht, wenn Sie heute feiern, haben Sie eine Verabredung mit Gott.

3. Buch Mose: „Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Das sind die Feste des Herrn, zu denen ihr heilige Festversammlungen einberufen sollt; dies sind meine Feste.  Jedes dieser Feste weist auf Jeschua HaMaschiach, Jesus Christus, hin.
Worum  geht  es prinzipiell bei diesem Fest der Freude? Es um Hoffnung, um Erneuerung und Vergebung – es geht um heilende Gedanken für uns Menschen, für diese Erde.

Mit einem guten Rutsch wünscht man sich also einen guten Anfang.

Wie das aber so ist mit  unserer Wissenschaft. Andere  leiten den Rutsch von Reise ab.

frohes

Wenn`se Pech haben, stecken Sie mittendrin im Feuerwerk und sehen vor lauter Rauch überhaupt nichts in den ersten Minuten Ihres  neuen Jahres.
Senden Sie bitte  Ihre Friedensbotschaft dennoch aus.

Vielleicht mag es Sie noch interessieren?

Im  chinesischen Horoskop beginnt  mit dem Jahr 2014 das Jahr des Pferdes
– ein kaum zu bremsender Tatendrang wird dem Pferd nachgesagt.
Wer schon lange etwas Verrücktes tun wollte,
sollte die Gelegenheit 2014 nutzen.
Das Pferd, so heißt es in China, ist allerdings nur einem treu: sich selbst.

Es wird das Jahr der Europawahl, der Fußballweltmeisterschaft.

Für andere wird es
ein Jahr des Gedenkens:

100 Jahre ist er her: der 1. Weltkrieg.
75 Jahre: der 2. Weltkrieg
25 Jahre: die Berliner Mauer

Für mich wird`s ein 7-er Jahr

und für Sie?
Sie haben am 14.03. Geburtstag und möchten Ihre persönliche Zahl für das Jahr 2014 bestimmen: 1 + 4 + 0 + 3 + 2 + 0 + 1 + 4 = 15; 1 + 5 = 6 Somit wäre das Jahr 2014 für Sie ein persönliches 6er-Jahr.

sieben irdische Kräfte, sieben kosmische Kräfte, sieben Tage der Woche,
sieben Wurzeln und sieben Zweige des Lebensbaumes, sieben Körper, sieben Frieden ….

Ein Ereignis der mystischen Art?
Ich freue mich und bin gespannt.

Die Numerologie  war schon seit der Antike bekannt.
Schon damals war man  sicher, dass das Geburtstdatum unser Wesen
und auch unseren Lebensweg mitbestimmt

Licht und Liebe.

sudanlichtklein