Wenn sich Leben regt

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Ich bin nicht verrückt. Ich habe nur eine andere Perspektive eingenommen – also mich ein wenig ver-rückt.

Jedes Verhalten ist in irgendeinem Zusammenhang wertvoll und nützlich. Und da ich zwei geniale Trainer in mir habe, kann mir gar nichts weiter als das Leben geschehen. Sie halten mich fit und wach. Ich nenne sie „Angst“ und „Freude“.

Mein Freund Angst sagt mir immerzu: Um mich oben zu halten – genauer gesagt: um mein Bild meiner selbst oben zu halten – soll ich in mir das Bedürfnis wecken, andere  nach unten zu drücken. Es ist schon fast unheimlich:  Wie eine verschlossene Rosenknospe, die sich nicht mehr öffnen kann, sitze ich dann als Kugel, die sich daran gewöhnt hat, verschlossen zu sein. Unerreichbar sein, ruft mein Freund Angst.  Und dann drücke ich nach unten  und stolpere  so in dieser Kugel umher,  manchmal treffe ich dabei auf einen gemütlichen Bullerofen und lasse mich an ihm nieder. Ich tauche meine Lippen in einen aromatischen Minztee mit Zimtstange, der öffnet alle Poren und saugt die Vorlieben und Abneigungen, das Anhaften, die Gewohnheit, die  Ängstlichkeit vor Verletzung, Zurückweisung die Traurigkeit, den Tropfen der Melancholie oder der Rastlosigkeit und was noch so alles blüht  unter der Lawine von Ausreden und Erklärungen auf. Irgendwann  finde ich mich einen ganzen Berg weit entfernt von meinen anderen Gefühlen. Dort stecke ich dann.  Erst  jüngst blickte ich währenddessen – irgendwo entlang des Weges – auf Ameisen und ihre winzigen Antennen und dachte: „Die lassen doch mit ihren winzigen Antennen unsere komplexen Verständigungsschwierigkeiten glatt hinter sich.  Bestimmte Arten des Verstehens erfordern bestimmte Arten des Verstandenwerdens. So sieht`s aus!

Und dann rückt mein genialer Trainer Freude auf den Plan.

Die Freude sagt: „Papperlapapp, Martina, willst du hier verdunsten wie ein Wassertropfen in der flachen Hand? Was sinnierst denn da schon wieder zamm.  Atme tief ein, ohne Luft wächst nichts. Mach dir die Welt untertan. Spring und hüpfe. Lache, tanze im Kreis und singe wie die Meerjungfrau. Weg mit deiner Traurigkeit. Fliege zum Mond und wieder zurück. Da wartet schon eine Extrawurst auf dich. Die Freude will mir ihren Garten Eden schmackhaft machen. Und ich denke: „O man o man, seit Tausenden von Jahren ist der Mond der Gefährte der Liebenden. Daneben beginnt schon Traumland.“ Es pochert an meiner Stirn. „Soll ich mich jetzt als ein wiedergeborenes Kind einer Zirkusfamilie sehen? Alles ist bunt. Davonlaufen. Verwirrt- verwirrter!  Bonjour Tristesse!

Eine Rose symbolisiert für mich den Großwunsch meines Herzens

rose nur ein großerwunsch im herzen

 

Zum Glück gibt es noch einen genialen Trainer in mir: die Liebe

Und die sagt mir: „Alles fühlen, Martina.“

Wenn du wegläufst, läufst du vor einer ungeheuren Möglichkeit davon. Gehe langsam zurück, öffne in deinem eigenen Haus die Tür. Lass neuen Wind herein. Betrete dein eigenes Unbewusstes. Warte ab. Die Liebe sagt: Ich werde tun. Und sie sagt: Ich werde nichts tun. Erst wenn sich etwas beruhigt hat, kann etwas geschehen.

Wir bemühen uns nicht traurig zu sein, ruhig zu sein und nicht ängstlich, klar zu sein und nicht verwirrt, verständnisvoll und nicht verärgert. Trotz aller Anstrengungen, unsere Reaktionen auf das Leben zu formen und sie nacheinander abzuspielen, trotz unserer Angst vor bestimmten Gefühlen, ist es doch vor allem das Durchfühlen von alldem.

Wir müssen manchmal aufschrecken. Wir brauchen das stille Sitzen. Die Trauer kommt, die Trauer geht. Wir verletzen einander und manchmal geht der Schmerz so tief, dass wir uns nicht mehr trauen. Wunden leckend ziehen wir weiter. An manchen Tagen haben wir einfach Angst und an anderen lebt das Glück und die Freude in uns auf. Manchmal müssen wir die Schmerzen der Ent-Täuschung durchmachen. Manchmal muss einer den Täuscher  für uns spielen, damit wir den Täuscher in uns erkennen. Manchmal müssen wir zurückgeworfen werden.

Wahrheit ist nie verschleiert.
Wenn wir sie nicht sehen, dann liegt es daran, dass wir die Augen geschlossen halten.

Ich glaube, das Wichtige ist, dass wir in uns kein Gefängnis machen, sondern jedes Gefühl ganz und gar in  liebevoller Haltung in uns annehmen.  Jenseits aller Sprache ist die Berührung die alles verbindende Geste, die Energie, die alles Leben in uns mit allem Leben außerhalb von uns verbindet. Durch unsere Gefühle – und nicht um sie herum -finden wir einen Ort, den man im Zen die „Einfache Gegenwärtigkeit“ nennt. Sie ist die „Nahrung des Verstehens“.  Nicht die Weigerung des Fühlens, sondern das Annehmen aller Gefühle, die gefühlt werden wollen und sollen, ist der Weg der Erkenntnis. Das heißt nicht, dass man sich in die Sonne stellt und schmort. Oder sich auf ein Nagelbrett legt. Es geht darum, den Dingen in die Augen zu sehen – so wie sie sind.

Wir können in einer Scheuklappenwelt aus Träumen leben. Es ändert nichts daran. „Draußen“ wartet die Wahrheit.
Sich selbst gegenüber wahr sein.

Übergib dich der Ausatmung und lass dich mit dem Einatmen füllen.

Handeln in Liebe folgt dem Herzensimpuls.

 

PS.: Und vergessen Sie bitte nicht:

Was wir für das Leben halten, ist nur ein winziger Ausschnitt aus der Wirklichkeit. Das Leben selbst ist ganz anders.
Das Leben  ist eine Reise des Geistes durch Materie. Einzig das Gefühlte zählt. Das Gefühlte ist das Gelebte.
Ein Traum kann so ermüden wie Arbeit. Wenn ich einem rasenmähenden Menschen beim Mähen beobachte,  mähe ich den Rasen quasi mit. Wir können Abenteuer reglos durchleben. Alles ist letztendlich eine Wahrnehmung von uns.
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fühlend

 

„Wenn alles mit Gleichmut betrachtet wird, kehren wir zu unserer
Selbst-Natur zurück.“ (Zen-Weisheit)

Panta rhei.
Alles fließt.

Mein persönliches Dankgebet

baden

 

Ich danke unserer Mutter, der Erde, die uns ernährt. Ich danke den Flüssen und Bächen, die uns ihr Wasser geben. Ich danke den Kräutern, die uns ihre heilende, Kräfte schenken. Ich danke den Kürbissen, der Bohne, der Kartoffel, den Salatköpfen, die uns am Leben erhalten. Ich danke den Hagebuttenbüschen, all den anderen Büschen und Bäumen, die uns Früchte spenden. Ich danke dem Wind, der die Luft bewegt und Krankheiten vertreibt. Ich danke dem Mond und den Sternen, die uns mit ihrem Licht leuchten, wenn die Sonne untergegangen ist. Ich danke den Engeln, die viele Kinder schützen und den Engeln, die uns Regen schenken. Ich danke der Sonne, die freundlich auf die Erde sieht. Ich danke für das Abenteuer Leben. Vor allem aber danke ich dem lieben Gott oder Wakan-Tanga oder Kulkucan, ich danke jener höheren Intelligenz, die alles lenkt.

 

Dankbarkeit ist der direkte Weg ins Herz.
Dankbarkeit schützt vor Hochmut und Stolz.
Danke. Danke.Danke, dass ich nicht alles bekomme, was ich mir wünsche.
Nicht alles, was ich mir wünsche, muss zu meinem Besten sein.
Danke für jeden Tag.
Danke, dass Sie meine Beiträge lesen mögen.
Danke, dass Du meine Beiträge lesen magst.
Danke für die Begegnungen mit lieben Menschen, die mir dieser Blog ermöglicht hat.
Danke den Menschen, die mich zum Lachen und Lächeln bringen.
Danke für Menschen, die mir wahrlich weise Sätze und Gedanken schenken mochten.
Danke für eine Frau, die ihren Keks brach und ihn mit mir teilen mochte.
Danke für eine Menschin, die mir auf einer Zugfahrt nach Köln von ihren Schülern erzählen mochte und dem,
was sie jenen Schulbeginnern immer wieder sagt:
„Ich lehre euch nicht das Alphabet. Ich lehre euch Buchstaben der Freude, der Freiheit, des Friedens und der Liebe.“
Danke für diesen wundervollen Moment in meinem Leben. Danke Nahid.

Danke, dass ich so nah an einem wunderschönen Fluss wohnen darf.
Danke für die Sonne, die heute so herrlich in den Tag scheint und uns Menschen, Tiere und Pflanzen wärmt.

Danach war mir gerade.
Ein tiefer Atemzug der Freude.

 

 

 

Seifenblasenmeditation

badewanne2
Die Sonne küsst mich jeden Morgen, ob ich es sehe oder nicht. In den Spiegel schaue ich aber heute nicht.
Ein Duft von Jasmin, den ich schon mal einatmen durfte, legt sich zart auf mein Gesicht.
„Ich bin wieder da. Ich schaffe das schon. Zusammen schaffen wir das. Oder brauchen Sie heute Hilfe?
War es doch recht lustig gestern auf Ihrer Silvester-Party?
Ja gut, sehr gut. Und tief atmen.  Alles ist weit und licht da oben in meinem Kopf.  Frohbeschwingt.
In meiner Brust pulst alles.
Was der Augenblick mir gerade sagt, wird später überprüft, geordnet, frisch gewagt.
Die Haut ist weich und gefühlig. Meine Seele möchte Wiener Walzer tanzen.
Meine Badewanne  gefüllt mit dampfendem heißen Wasser, wartet schon.
Rosenöl- Zaubertunke hinein und dann schmunzeln.
Ein bisschen Feng-shui
Oh – mist – jetzt muß ich noch einmal aus dem wohligen Nass heraussteigen, ja,
denn ich hab die unverzichtbaren Mini-Törtchen Lachs mit Zitrone zurückgelassen.
Gehirnauffrischfood.
Damit Ihre Illusion verfliegt, ich habe schon ein Auge, oder auch zwei, auf.
Ihnen ein Frohes Neues Jahr.
Zurück im Nass. In Verbindung mit meinem spirituellen Bewusstsein hangelt sich auf meinen Lippen
ein Lernen wir uns freuen, so verlernen wir am besten anderen weh zu tun
und verbündet sich Kraft des gesprochenen Wortes mit dem Feinstoff der Lachsschnitte.

Wir können noch ein bisschen über das Thema Freude klönen.
Fröhliche Menschen sind widerstandsfähiger gegen Krankheiten als traurige und griesgrämige.
Lachen ist eine überaus gesunde Übung, es ist eine der größten Hilfen für die Verdauung.
Ein Lachen ist auf jedem Markt hundert Stöhner wert. Es regt den Lebenswillen an, es
befreit ganz allgemein unser Bewusstsein und unseren Körper.
Wir können zwei Sachen nicht zusammen machen: lachen und sich sorgen zur selben Zeit.
Es gibt also einen Zusammenhang zwischen guter Laune und Gesundheit.
Jeder von uns besitzt die Fähigkeit zu freudigem Leben, egal wie die äußeren Umstände oder
die Erfahrungen der Vergangenheit sind.

seifenblase
Vielleicht sollte ich zwischendurch mal schnell ne Seifenblasenmeditation einlegen.
Muss ja nicht gleich am ersten Tag des neuen Jahres so`ne geballte Ladung Freude auf  Sie und mich einstürzen.

Ich blase eine kleine wunderschöne farbige Seifenblasen – sie glänzt und tanzt in der Luft:
sinkt und steigt wieder hoch und zeigt immer neue Farben.

seifenblase2
Und jetzt noch eine große farbige Seifenblase.
Die kleine Seifenblase war schöner.
Kann ich mich hier und jetzt  freuen? Auch wenn ich weiß, dass diese Seifenblase platzen wird?
Und wie ich mich freue. Doch ich kann mich freuen, wenn mir im Alltag Kleinigkeiten begegnen.

Freude gibt Schaffensfreude. Vom täglichen Ärger auf tägliche Freude umschalten.
Ich- freu-e -mich im Vierer-Takt, also mit je vier Schritten leise oder in Gedanken wiederholen.
Dabei die Welt lächeln und die Menschen begegnen dir freundlich.
Das ist alles.
In uns allen schlummert Tatkraft. Lächeln fordert nichts Überdurchschnittliches von uns.
Durch Besinnung auf die Freude erhöht man die Durchsetzungskraft eines Lächelns.
Man hat beobachtet, dass sich bei Menschen, die wieder lachen können,  ihre  Atmung  verbesserte, sie wieder mehr Lebenswillen bekamen.
Naja, vielleicht haben Sie gerade kein besonderen Empfinden nach Heilung. Ich will Ihnen ja hier nicht  Gesundheit aufquatschen.
Und es ist auch kein Allheilmittel. Aber ich glaube schon daran, es ist definitiv der richtige Schritt, auf geistige, körperliche, emotionelle Gesundheit zu. Wir können uns ganz neu erfinden, in dem wir auf die helle Seite von Erfahrungen schauen. „Der trübsinnige Vogel fängt den Keim“ sagen  Ärzte und Psychologen.  Haben Sie es auch bemerkt. Das Sprichwort lautet eigentlich:  „Der frühe Vogel fängt den Wurm“.
Ich lache.

laechelnFoto: Gracias T.

Mit Freude sehen

Mit Freude sehen

Noah saß am Eingang zur Arche vor einem kleinen Tisch und schrieb, was seine Frau ihm diktierte. Ein Löwe- eine Löwin, ein Bock- eine Ziege, ein Elefantenbulle – eine Elefantenkuh, ein Bär – eine Bärin, eine Giraffe- eine Giraffin. Der Löwe brüllte: Ich will aber nicht in diese Ecke. Die Ziege forderte ebenso einen anderen Platz. Immerhin sei sie doch eine kultivierte Ziege, meckerte sie. Der Elefantenbulle erwartete Speisung auf eine ganz bestimmte Weise. Dem ging ein Wortwechsel zwischen Bär und Löwen voraus. Noahs Sohn sorgte geduldig für Bewegung und sagte: „Weitergehen! Nicht stehenbleiben! Bitte die vorgesehenen Plätze einnehmen!“ Alles drängte, schob und drückte. Angstschweiß stand einigen Tieren auf der Stirn.  Brunhildchen hatte auch eine Kabine gebucht. „Ich will auch wat vonne Welt sehen!“, war ihr Argument für diese Reise. Sie stürzte vor und forderte hartnäckig und forsch ihren reservierten Platz. „Wählerisch zu sein, ist heute ein Zeichen von Weltläufigkeit und Kultiviertheit!“, stellte sie sehr lebhaft fest und klappte dabei dem Elefantenbullen einen auf sein Hinterteil. „ Hüppen Adam und Eva hier auch irgendwo herum…..mit ihr Apfel….?“ Inzwischen staute es sich an Deck. Mehr und mehr Tiere schoben sich auf die Arche.  „Geht dat hier alles nach Größe?… Oh, ich hab dat  falsche Schiff gebucht, so viel ist schon mal klar! Vermutlich ist meine Kabine schon belegt und ich lande an Deck und muss mich an der Reling übergeben. Diese Reise endet garantiert in den Sümpfen! Jenseits der Sümpfe ist nichts- nichts!“  Eine kleine Fahrt aus der Haut.
„Liebe Zza Zaza, wenn du so weiter redest, wachsen die Sümpfe in deinem Geist, sie ersticken dich, ertränken dich, verdunkeln deine Träume. Du sendest gerade mal wieder hässliche Gedanken durch den Äther“, antwortete ich. „ Brunhildchen willst du die niederschmetternde Wahrheit hören?“
„Aufrichtig gesagt: Nee!“  Sie schnappte nach Luft.
„Ich sage sie dir dennoch: Wählerisch zu sein, ist nicht immer ein Zeichen für guten Geschmack. Nicht zufrieden zu sein, bis unsere Ansprüche erfüllt sind, ist kein Zeichen von Kultiviertheit oder Weltläufigkeit. Ein hohes Niveau ist es auch nicht. Vielmehr ist es eine Art, sich davor zu schützen, vom Leben berührt zu werden, und sich damit herauszureden, etwas Besseres zu sein als all jene, die unseren Ansprüchen nicht genügen können.
Hohe Erwartungen und kultivierte Bedürfnisse helfen uns nicht, wenn es ums Überleben geht!
Hohe Ansprüche kannst du nicht nachts im Arm halten. Ein Mensch, der kurz vor dem Verdursten steht, fragt nicht, ob das Wasser auch chlorfrei ist oder ob es aus dem französischen Voralpenland stammt.

„Du meinst, ich soll zufrieden sein, mit dem, was mir das Leben hier gerade vorsetzt?“.

„Ja, das meine ich. Akzeptiere das Leben, wie es sich dir zeigt.  Licht bricht sich in der Glasscherbe und im Diamanten. Musik ertönt aus der Geige und aus dem tropfenden Regenrohr. Deine Probleme lösen sich nicht dadurch, dass du bekommst, was du willst. Sie lösen sich, indem du dich von deinen Ängsten befreist und dich leicht erfreuen lässt. Freude entsteht, wenn du bereit bist, zu sein, wo du bist. Uns wird zwar beigebracht, Vorlieben zu entwickeln und diese als Zeichen von Bedeutung und Status zu sehen. Weiser ist es, sich leicht mit dem zufriedenzustellen, was jeder Tag bringt.“

„Bitte weitergehen… Nicht stehenbleiben…“

Was brauche ich für mein Glück?

Was brauche ich für mein Glück?

Zeichnung Kunze

Geduldig sein. Möglichst viele verschiedene Erfahrungen machen. Ermunterung teilen.  Lachen teilen mit jenen, die schon lange nicht mehr gelacht haben. Tränen teilen mit jenen, die vergessen haben, wie das geht. Vertrauen in einen Zeitplan, der die große Unbekannte in unser aller Leben ist. Stille Augenblicke.  Mich selbst lieben. Meine Haarfarbe, meine Augenfarbe, meinen inneren Glanz, Aussehen, Geruch, mein Lachen, meine Ausstrahlung. Meine Fehler! Meine Träume. Mit der Liebe anderer Menschen in Berührung kommen. Eigene Standpunkte entwickeln,  kreativ sein können.  Irgendwo anfangen. Immer wieder. Kaum Brauchbares zustande bringen. Nicht immer gleich den besten Weg kennen. Die Düfte der Welt schätzen. Frisch gebackenes Brot, Regen, Vanilleduft, brennendes Zedernholz, getrockneter Salbei, Zitronenthymian.  Nein sagen können. Dampfbäder, Meditation, heiße Bäder an kalten Tagen. Heilsame Energie aufnehmen. Orte, die mich inspirieren. Größere Zusammenhänge erkennen.  Augenblicke der Langeweile, der Träume, des Miteinanderseins, der aufregenden Entdeckungen. Handschriftliches. Pausen vom Computer. Verbindungen zur Welt ringsum spüren. Schöne Blumen. Liebe, die aus dem Herzen kommt. Vergeben, Akzeptieren. Wahrnehmen, was ich fühle.  Wahrnehmen, was andere fühlen. Die Kraft, die es mir ermöglicht, meine Welt zu definieren. Immer wieder. Geistig wachsen. Vom Herzen leiten lassen. Einen Schritt nach dem anderen. Von Wünschen ausgehen,  nicht vom Willen…