Die Maya kommen von den Sternen

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Sahen Sie letzte Nacht auch die flimmernden Sternchen am dunklen mächtigen Horizont?  Was sind wir nur gegen solche Welten? Was ist unsere Erde gegen einen solchen Stern? Was blähen wir uns nur so auf in unserem Menschenleben auf dieser Erde? Selbst unsere Sonne, deren Durchmesser beinahe hundertmal größer ist als der unserer Erde, selbst diese ist im Verhältnis zum Sirius oder einen Stern im Orion ein Sandkorn.

sirus 2sirius

Unser Sonnensystem zieht seine Bahnen um den Fixstern Sirius. Er ist uns der nächste.

Trotz all des Erklärens von Wissenschaft und Einbildungskraft erfassen wir vermutlich nicht mal den zehnten Teil dessen, womit wir umgeben sind und dessen Teil wir sind. Ich sandte noch einen Blick nach oben. Wir bestaunen sie, ohne zu wissen, woher ihr Licht kommt. Frei schwebend zeigen sie sich, stets in derselben Entfernung voneinander. Licht ist der Träger des Lebens.

Dezillionen mal Dezillonen Sonnen, die als Zentralsonnen erster, zweiter, dritter und vierter Klasse mit den zahllos vielen Planetarsonnen, wie die unserer Erde eine ist, sich alle um einen unermesslich großen Mittelpunkt, der auch eine nahezu endlos große Hauptmittelsonne ist, in großen, weit gedehnten Bahnen bewegen

Sternenhaufen

Der Orion zeigt uns in regelmäßigen Linien das Sternbild. Ungeheure Massen, die durch gegenseitige Anziehungskraft auf ungeheure Entfernungen miteinander verbunden  sind, die uns Menschen auf ungeheure Weise zu anderen Sternen führen, die in noch weiterer Entfernungen im unendlichen Raum schweben:  die Plejaden.
Sie sind  der offene Sternenhaufen, den man am Winterhimmel so schön bestaunen kann.

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Quelle: br-online.de

7 Sterne kann man mit bloßem Auge erkennen. Das Siebengestirn. Es gibt weit mehr Sternenhaufen.  5 Millionen Lichtjahre, soweit dehnt sich der Lichthaufen aus. Die Plejaden sind etwa 80 Millionen Jahre jung. Es können auch 125 Millionen Jahre sein. Glaubt man der Wissenschaft, werden sie wohl noch weitere 250 Millionen  Jahre existieren. Zum Vergleich: Das allgemein akzeptierte Alter der Erde beträgt etwa 4,55 Milliarden Jahre. Es kommt mitunter zwischen ihnen und dem Mond und auch anderen Planeten zu einem Treffen.

Von uns sind sie 400 Lichtjahre entfernt. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass wir ihnen begegnen. Denn bis sie auf unsere Augen treffen sind 376 Jahre vergangen. So lange würde das Licht benötigen.

Schon den alten Sumern war das Siebengestirn bekannt. Seit Jahrtausenden wird es auch Atlantiden genannt.
Die Plejaden finden sich in Homers Odysee und sich finden sich in der Bibel. Für den Weingott Baccus waren sie die Weinrebe. In der griechischen Mythologie waren die Sterne, die sieben Töchter des Atlas. Atlas war der Bruder von Prometheus. Ihre Namen  sind Alykone, Merope, Kelaino, Elektra, Sterope, Taygete und Maia.
Orion war in Liebe zu seinen Schwestern. Das mochte Zeus  nicht mehr mit ansehen, und setzte sie darum als Sternbilder an den Himmel. Väterlich strafend-beschützend sozusagen. Und wie  Töchter eben sein können, tat Merope wie ihr beliebte und heiratete ohne Zustimmung Sisyphos. Was nicht hätte sein dürfen. Und so schämte sie sich sehr. So sehr, dass sie bis heute weniger hell als die anderen Sterne leuchtet. Zeus habe ihr den Glanz stiebitzt, heißt es.

Wissenschaftler der NASA wiesen nach, dass der Photonenstrahl aus dem Zentrum unserer Milchstraßen-Galaxie  vom Stern der Sonne Alcyone stammt. Es ist der Zentralstern der Plejaden, der 1400 mal heller ist als unsere Sonne.

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Die heilige Zahl 7

Für die Azteken, die Maya und auch die Inka entspricht die Schwingung der  Zahl 7 vielen Aspekten der Schwingung des Geistes. Sieben innere Chakren spiegeln die sieben Sterne der Plejaden. Innen wie außen, eines der Gesetze unseres Lebens.
Sämtliche große Tempel jener indigenen Völker sind nach den Plejaden ausgerichtet. Schon 2357 v. Chr. zeichneten die Chinesen sie in ihren Schriften auf. Im Sanskrit heißen die Plejaden Krttikas, die heiligen Mütter der Welt. Für die Hindu sind die Plejaden eine mit dem Feuergott Agni geweihte Flamme. Die Azteken nannten sie Tianquitzl, den Versammlungsort. Bis heute finden alle 52 Jahre Zeremonien statt. (Tolk`in-Kalender) Für die Maori auf Neuseeland ist der „heliakale Aufgang“ der Plejaden, also die Plejaden-Sonnenausrichtung im Juni der Jahresbeginn. Der siebenarmige Leuchter, die heilige Menora, das ältesteSymbol des Judentums habe vermutlich auch Bezug zu den Plejaden. Das Volk Israel sollte Gotts Licht in die Welt scheinen lassen. „Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.“
(Mose, Offb.)
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Der große Entwurf
Die Maya und auch die Ägypter haben die komische Zeitmaschine Plejaden verstanden. Die Maya, Kinder der Sonne, wussten, dass unser Sonnensystem zum Sternensystem der Plejaden gehört. Sie wussten, dass unsere Sonne die siebte Umlaufbahn innerhalb dieses Systems innehat.

Die Maya waren mit den Plejaden vertraut, daher der Name Tzek`eb, der große Kalender der Sonnen. Tzk`eb heißt in der Mayasprache Plejaden. Unser gesamtes galaktisches System bewegt sich um die Plejaden herum, vollendet nach 26.000 Jahren. Diese Jahre umfasst der Tzek`eb-Kalender.

Dort war und ist für die Maya die Wiege des Bewusstseins. Für sie markieren die Plejaden einen himmlisch-irdischen Kontakt. Für sie sind in der Milchstraße, die Ursprünge der Menschheit zu finden. Das Heil soll aus dem „Haupte des Stieres“ kommen. Auf der ganzen Welt, in den unterschiedlichsten Kulturen, findet man den Glauben daran, das menschliche Bewusstsein stamme von den Plejaden.

„Denn meine Gabe soll nicht vom Verstande, sondern  vom Herzen in den Geist aufgenommen werden.“

Um dem ganzen einen Stoß zu geben. Es ist da sehr viel Licht. Mir stellt sich die Frage, warum uns alte Kulturen wie die der Maya ein 52-er und 26-er Zahlensystem hinterließen, an dem wir nicht vorbei stolpern konnten? Warum sind andere Sonnen nie so weit weg, dass wir nicht doch irgendwann von ihnen erfahren,  um sie dann in kleinste Teile unter dem stark vergrößernden Mikroskop zu zerlegen, und doch keine Antwort auf die Frage,warum all das viele Licht, auch nicht beantwortet werden kann? Es gibt sie allesamt, die Hinweise auf unbekannte Flugobjekte, die nicht von „dieser Welt“ sind – von Seiten der NASA, von Flugkapitänen eindeutig bestätigt. In Mexico kam es einst zu einem Beinah-Crash am Flughafen. Darüber berichteten die Medien, dort standen Mitarbeiter des Flughafens vor laufender Kamera und schilderten den Vorfall. In Mexico sei das nicht so ungewöhnlich, erklärte man mir. Wieso dort, wieso in der Schweiz, wieso in Russland?

Für indigene Völker besteht kein Zweifel darin, wir kommen von den Plejaden. Auch ohne Mikroskop gewannen die Maya tiefe kosmische Erkenntnisse. Bis heute vermögen sie –  ohne Bibliotheken – Urwissen abzurufen und darum zweifeln sie nicht an der Richtigkeit ihres Entwurfs der Welt und ihrer Herkunft.
Irgendwie scheint uns hier im Westen das Misstrauen in den Knochen zu liegen.

welt2Oh, sicher doch, Sie können an alles glauben, Sie können es auch lassen. Sie und ich haben die Freiheit, so wie wir  auch die völlige Freiheit haben, uns entgegen der Lebens- und Naturgesetze oder aber im Einklang mit ihnen zu verhalten. Die Folgen haben wir in jedem Fall zu tragen. Wie mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen bekannt, sind Gedanken Energie. Energie verliertsich nicht. Nicht der kleinste Gedanke geht jemals verloren.

Ich sehe sie schon vor meinem geistigen Auge die Headline der letzten Ausgabe einer übrig gebliebenen Zeitung:

Tragische Lebensprozesse durch eigenwillige Abweichungen.
Und auch nicht das kleinste Naturgesetz wollten sie beachten.

Chemtrails, jenes unsägliche Verbrechen an der Natur und der Menschheit durch den Geoengineering-Größenwahn. I Phone-Spielzeuge lenken ab vom täglichen Giftmüll, den Flugzeuge über unsere Köpfe sprayen, Aluminium und Barium; in nur 14 Litern Luft fanden sich 0,5 Milligramm Barium pro Kubikmeter.
I phones lenken ab vom stetig zunehmenden Streifen am Himmel.
Ein Klima-Rekord jagt den nächsten, Wale sterben in den Meeren Islands, weil eine Brauerei aus dem Fleisch dieser hochintelligenten Tiere Bier machen will und all dieser zu eigennützlichen Zwecken geschaffene Weltschlamm, Tschernobyl, Fukushima, Genmanipulation. All dieses schlucken wir.
Und abschließend werde ich den Artikel mit dem Satz enden lassen:
Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen. (Jean-Paul Satre)

Erinnerst du dich noch, wir nannten ihn Winter. Er ist gegangen, es war ihm zu warm.

Welten erschaffen scheint leicht. Freie Menschen, die sich in der Liebe und Weisheit vollenden, nun dafür braucht es wohl eher unbegrenzte Geduld. Es sieht nach einem längeren Unterfangen aus. Schwer tun wir uns auch mit einem so gewaltigen Wissen aus uralten Zeiten. Alles, was uns im Grunde auf der Seele brennt. Der Aufbau und die Entstehung der Welt, in ihrem astralen, physischen und geistigen Bereich,  darauf geben all jene indigenen Völker Antworten. Es ist da sehr viel Licht.

Vielleicht ziehen wir die Grenze der „Propheten“ zu eng? Sorgen wir uns darum, dass wir,  zögen wir die Grenze nicht so eng, wir ihnen nicht begegneten? Nun, ich denke, wir sollten uns viel mehr darum sorgen, dass wir sie verspotten, nicht auf sie achten, sie umbringen und stattdessen auf die falschen „Propheten“ hereinfallen.

Hawking und Mlodinow, na Sie wissen schon, die beiden wirklichen Top-Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Zeit sich in der Nähe des Urknalls nicht wie die uns bekannte Größe Zeit, sondern wie eine vierte Raumdimension verhielt. Wir können uns das nicht mehr vorstellen, wohl aber berechnen. Das Universum ist randlos, nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich.  Die beiden sagen, das Universum schaffe sich aus sich selbst. Der Grund sei eine „spontane Schöpfung“. Darum gibt es statt dem Nichts doch etwas.
Ich stutze. Na, dann ist doch da ganz viel drin in dem angeblichen Nichts. Und was oder wer hat die „spontane Schöpfung“ geschaffen? Wir werden sein, wozu wir uns werden selbst gemacht haben.

Meine Herren Wissenschaftler, vielleicht steckt ja hinter dieser großen materiellen Welt, eine noch größere Geisterwelt? Vielleicht könnten wir ja diese noch viel größere Welt auch viel eher mit unserem Herzen  ausmachen? Vielleicht ist da ja doch so etwas wie ein Schöpfer? Der kaltberechnende Verstand mag noch so viele Planeten umkreisen, die Bahnen und die Sterne zählen, und vor der Welt der Entfernung erstaunen,  damit werden wir kein einziges Herz erwärmen. Mitten durch all die Sonnen, durch alle leuchtenden Welten hindurch, wird es wohl die Liebe sein, die allein erwärmen kann.
Wenn das alles hier aus Liebe erschaffen wurde, und davon gehe ich aus, dann muss der Anfang Liebe sein. Und wenn alles Leben Licht ist, dann muss der Anfang doch Licht gewesen sein. Also Licht und Liebe. Dann ist das Licht der Sterne Liebe-Licht.Irgendwer hat uns hier auf einen Posten gestellt, in einer fast perfekten Ordnung, wäre da nicht der verirrte kleine Mensch, der aufgehört hat, Sterne zu lieben. Sie sind die Verbindung zu unseren zarten Herzensfäden. Wohl klar, wenn wir nicht mehr zu den Sternen schauen mögen, gelangt weniger Liebelicht zu uns auf die Erde. Das ist ein kleines Stück meiner  Vorstellung jener unendlichen Schöpfung. Ja, das mag ich manchmal mit einem rein kindlichen Gemüt betrachten. Meine Schöpfung und mich zu betrachten, ist nicht Verstandessache, es ist eine Sache des Herzens, des Gefühls. Solch eine Sprache existiert. Und in gewissen Momenten fühlen Sie das doch auch, oder?
Und  die Maya sind ganz klar darin, wenn es um Sterne und  Schöpfung geht.  Großes Geist-reiches wissen sie darüber zu berichten.

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Die Götter der Maya. Tempelanlage Tulum, Yucatan, Mexico Foto. Kunze

Ein Blick in die Welt der Maya und die Plejaden

Don Alejandro schilderte im Jahr 2010 während seines Aufenthalts in Budapest:

„[…] Dann entschied sich der Schöpfer vier Propheten zu senden, diese Propheten lebten in den Plejaden und er entschied sich, sie herunter auf die Erde zu senden. Und diese vier Propheten kamen von den Sternen und kamen zu den Maya. Gemäß unserer Ahnen, waren es  vier Propheten, die plötzlich unter dem Volk auftauchten. Und sie fingen an zu sagen: „Wir müssen anfangen zu beten, zu beten, dass die Sonne und das Licht kommt, damit wir die Schönheit der Erde sehen können. Aber wir müssen darum bitten. Sie kamen runter und ihre Namen waren. BALAM-QUITZÉ, BALAM – AHAU, MAHUCUAH und IQUI – BALÁM. Als sie zum ersten Mal auf die Erde kamen, nannten die Menschen sie MAY-ATLANTIS, denn sie kamen nach Atlantis. Dann als ihre Aufgaben beendet waren, kehrten sie zurück zu den Plejaden.

„Unsere Ahnen waren MAY- Atlantis und sie gingen zurück zu den Sternen. Was sie hier bei uns gelassen haben, waren diese großen Pyramiden und die großen Observatorien, Zentren für astronomische Studien.
In den Schriften finden wir, dass es auch dieselben vier Propheten waren, die nach Ägypten zurück kamen. Ihr Name war KARA – MAYA. Dann sehen wir dasselbe in den Glyphen wieder, nämlich das auch sie zurück gekehrt sind zu den Sternen und auch dort hinterließen sie ihr Wissen und ihre Weisheit.
Und wieder kehrten sie zurück ein Drittes mal und diesmal nach Asien und ihr Namen in Asien war MAYA –KESH. Nachdem sie die Traditionen eingerichtet hatten, kehrten sie wieder zurück zu den Sternen und danach sind sie noch einmal zurück gekommen. Sie kamen nach Indien, und ihr indischer Name war Naga-Maya und wieder kehrten sie nach ihrer Aufgabe dort zurück zu den Sternen.“

„[…]Unsere Ahnen ließen großes Wissen zurück. Und sie ließen alle diese großen Lehren zurück. Und dann kam eine Zeit, in der wir nichts mehr darüber gehört haben. Doch innerhalb der indigenen Völker wurde dieses Wissen gehütet. Das Wissen war immer da. Es war so, als ob es geschlafen hat und jetzt ist die Zeit, in der dieses Wissen zurück zum Leben erwacht.“

don alejandro 9Zu den Kristallschädeln sagt Don Alejandro:

[…]In diesen ursprünglichen originalen Schädeln ist Wissenschaft, eine reine Weisheit und transparentes Wissen, das von den Plejaden kommt. Deshalb sind sie ganz und vollständig transparent, also durchsichtig. Sie können Tausende von Jahren unter der Erde begraben sein, sie werden immer klar und rein aussehen. Selbst als unsere Ahnen vor Tausenden von Jahren gestorben sind,   ihr Wissen ist immer noch klar und transparent. Das, was ich euch gesagt habe, über die Sonnenzyklen, die Zeiten der Ahnen, das sind nicht die Worte von mir, sondern die Worte meiner Ahnen. Das gleiche gilt auch für die Kristallschädel. Sie sind die Erben aus der Zeit unserer Ahnen. Diese Weisheit bleibt in dem Schädel drin, es bleibt erhalten. Es ist im und vom Kosmos.“

„Ehrenwerte Brüder und Schwester. Die dreizehn Kristallschädel sind sehr wichtig. Dieser Kristall (Mitchell-Hedges-Schädel) kam nicht von der Erde, dieser Kristallschädel kam mit den Ahnen und den Propheten der Plejaden.“

hunbatz menHunbatz Men ist Maya-Schamane und der „Hüter der Tage“, geboren nah Chichen Itzà, Autor zahlreicher Werke verloren geglaubten Wissens, Jahrtausende alt.  Ein echter Maya ist er und eine Autorität für Geschichte, Kalender und kosmisches Wissen.  Ihm zufolge können sich die Maya noch an den Kontinent Lemuria erinnern. Lemulia heißt er in der Maya-Sprache. Die alten Itzae, wie man die Vorväter nannte, hätten sich noch daran erinnert, auch an die Zeit als die Maya auf Atlantis – Atlantiha – lebten. 13900 Jahren sollen die Maya dort gelebt haben. Sie hatten das kosmische Wissen. Ging ein Zyklus zu Ende, wanderten viele an andere Orte, nach Norden, Süden, Osten und Westen. Die Maya sollen bereits 11600 Jahre auf dem großen Kontinent, heute als Amerika bekannt, gelebt haben. Als Tamaunchan, so  lautet die Überlieferung der Maya. Sie war ens, die das Wort Hunab K`u erschufen, das große Konzept von der Erschaffung der Welt. „Heute haben wir vergessen, wie wir uns erinnern. Eine Folge falscher Erziehungsmethoden“, meint Hunbatz Men.

hunbatz men kristallDie  Kultur der Maya ist seit Jahrtausenden auf den Großen Geist, auf Hunab Ku ausgerichtet. Ihr großes Interesse an Astronomie erklärt sich im Versuch, die Gesetzmässigkeiten zu erkennen, wie sich Hunab Ku manifestiert und diese Erkenntnis praktisch umzusetzen, um auf diese Weise mit dem Kosmos und Hunab Ku zu schwingen.

Zu Außerirdischen sagt Don Alejandro:

„Als Mitglieder des Ältestenrates, sind wir zur Erkenntnis gelangt, dass es drei unterschiedliche Typen von Außerirdischen gibt.

Da sind unsere Vorfahren und sie kommen von den Sternkonstellationen, denn es gibt dort Leben. Sie kamen an Land auf Pyramiden oder Vulkanen oder dem Grund von Seen und dies sind unsere Vorfahren.

Es gibt einen anderen Typus und dies sind Wesen von anderen Planeten. Sie kommen hierher auf die Erde. Und von hier gehen sie zum Mond oder untersuchen andere Planeten. Es ist dasselbe. Sie kommen auch hierher und vielleicht sind sie noch fortgeschrittener als wir. Sie könnten vom Jupiter kommen, aber wahrscheinlich kommen sie von den Plejaden.

Der dritte Typus kommt von hier, aus unserem eigenen Land oder aus anderen Ländern. Sie sind mehr wie Spione. Sie könnten aus Russland sein, aus den Vereinigen Staaten oder andern Ländern. Die Ältesten des Rates gehen, wenn sie etwas herausfinden wollen in eine Sitzung. Aber die Art, wie sie es machen, besteht darin, dass jeder von ihnen getrennt seinen Platz aufsucht. Und dann geht jeder in seinem Raum in eine Meditation, eine tiefe, tiefe Meditation und dann erhalten sie all dieses Wissen. Dann kommen sie zusammen und erzählen Alle, was sie gesehen haben. Dann, wenn jeder dieselbe Sache sieht, dann sagen sie: das ist es. Danke.“

maedchenstifteZahlen reichen nicht aus, um diese Welt und unser Himmelszelt und die großen Schriftzüge all jener Wunder  zu erklären, geschweige denn zu wissen, was sich da noch so alles in der Unendlichkeit über unseren Häuptern wölbt.  Gerade bemerkt, sind dort schon wieder tausendfache Veränderungen auf diesen großen Sonnen vorgegangen. Eine längst vergangene Zeit leuchtet uns entgegen. Fest steht aber, alles ist bis in das Kleinste verzweigt, alles verbindet sich zum Einen. Alles hat seinen Zweck, auch das Kreisen der Welten um Welten.  Nichts ist umsonst so gestellt, wie es eben nun ist. Es muss eine Wechselwirkung vorhanden sein, sonst ließe sich doch nichts Einheitliches darstellen. Wie soll denn sonst eine Verbindung möglich sein, wenn nicht auch auf geistiger Ebene?

 

 

 

Quellen:

Video
„Feel the love, not the fear in 2012“

Hunbatz Men, Die heilige Kultur der Maya, 2011
Los calendarios astronómicos mayas y Hunab K’u

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Es ist jetzt die Zeit umzukehren

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Die Hopi-Indianer sprechen in ihren Prophezeiungen von
„Einherzigen“ und „Zweiherzigen“.

Und auch die Maya weisen darauf hin, dass jeder Mensch sich unbewusst zwischen zwei Wegen entscheiden muss. Zwischen dem Weg des kollektiven Verstehens und der Toleranz oder dem Weg der Angst und Zerstörung. Der Weg der Hopi wird zwischen Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Kooperation oder Materialismus, Gier und Korruption entschieden. Der zweiherzige Mensch ist für sie ein Mensch, der nur den Gesetzen des Materialismus und der Technologie folgt. Für die Hopi`s bedeutet Frieden eine Welt, die im Gleichgewicht ist. Ist sie das nicht, wird sich die Natur, die „große Reglerin“ rächen.
Diese Zweiteilung nehmen die Hopi`s nicht willkürlich vor. Sie sagen, diese Information haben sie vom Schöpfer selbst bekommen. Die Trennung zwischen diesen beiden Gruppen wird am Ende des „Zeitalters“ vorgenommen.
Taiowa ist der Name des Schöpfer bei den Hopi`s.

Und entsprechend sind sie wachsam gegenüber den „Zweiherzigen“, die von Gier und Korruption beherrscht werden, egal aus welcher „Rasse“ oder welchem Volk. Ganz besonders jenen, die gezielt zusammenarbeiten für die „Weltherrschaft der Dunklen Kraft“.

Auch für die Maya ist Harmonie das A und O.  Ihre Kalender sind vollendet proportionierte Zahlensysteme, die der Aufzeichnung der Harmonien von Raum, Zeit, des Seins und der menschlichen Erfahrung in Resonanz, ihren Qualitäten zu Hunab Ku dienen und sie widerspiegeln. Sie glauben, es ist möglich, in spiritueller Harmonie mit der Natur und allem Lebendigem zu leben, wenn man sich nach dem Tzolk`in ausrichtet.  (synchronicity)

Diese Zeit des Durcheinanders, in der viele Menschen beschliessen, irgend einen Pfad zu gehen, heißt  die „Zeit der Reinigung“ (Läuterung).

In der ersten Prophezeiung von Dos Mundos, wird die Zeit von 1999 bis 2019  als die „Zeit ohne Zeit“ bezeichnet. Es ist jene Übergangszeit, in der sich das alte und das neue Zeitalter überlappen. Erst nach 2022 kann man wohl wirklich vom Beginn des neuen Zeitalters sprechen.

Die Maya sagen uns:

Es existiert keine Achtung mehr füreinander.
Sie beobachten die Kultur der Europäer.
Eure Kinder dürfen nicht mehr einzigartig sein. Überall lernen sie, dass sie nichts mitzuteilen hätten.
Eure Frauen dürfen ihre schöpferischen Kräfte nicht mehr anwenden. Sie werden in Kunststoffkleidung gezwungen, sodass ihre Poren nicht mehr atmen können. Sie müssen aus wertloser Nahrung das Essen zubereiten, statt lebendiger Hitze des Feuers verwenden sie Strahlen, die zerstörerisch sind.
Eure alten Leute haben keine Bedeutung mehr. Sobald sie aufhören zu arbeiten, fragt niemand mehr nach ihrer Weisheit.
Eure kranken Menschen werden durch die erbarmungslosen Räder der Medizin geschickt, denn Krankheit ist bei euch etwas, das es zu bekämpfen gilt.
All das geschieht deshalb, weil eure Gesellschaft auf der zerstörerischen Grundlage der Gier nach immer mehr und immer besserem aufgebaut ist. Dafür gebt ihr euer Leben – ihr arbeitet bis ihr tot umfallt.

Die Maya fühlen sich  mit den „Einherzigen“ aus allen Kulturen innig verbunden, egal ob weiß, Moslem, Indianer.  Das Ziel ist für sie nicht die eigene Dominanz, sondern das Erwachen der Menschheit.

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„Steht auf. Wacht auf. Nicht eine noch zwei Gruppen werden zurückgelassen, gemeinsam werden wir uns wieder sehen an dem Ort, wo wir alle herkommen.
Don Alejandro spricht vom „spirituellen Erwachen“. Das Leben handelt nicht nur „vom Essen.“ Die „Schlafenden“ meint er damit. Sie sehen die Zukunft nicht. Reicht die Botschaft weiter zum Nächsten, damit wir Frieden finden können. Dafür braucht man kein Geld. Lasst uns zusammen gehen.“
Der Oberste Maya-Älteste des Ältestenrates Don Alejandro, Wandering Wolf

Don Alejandro im Jahr 2010 in Budapest:

„Unsere Großältesten kommen nicht physisch zurück, aber es sind ihre Lehren, die zurück kommen und wachsen werden in uns selbst. Alles was sie uns zurück gelassen haben an vielen Stelen, das ist das Wissen, das  zurück kehrt. Wenn ihr auf die Worte, die ich sage, hört und achtet,  wenn ihr diesen Worten lauscht, dann ist es, als ob ihr auf sie schaut und noch einmal, es sind nicht meine Worte, sondern die Worte unserer Ahnen […]

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Don Alejandro gehört zur ethnischen Gruppe der Maya-Quichè, Guatemala.Es bedeutet süßer Baum.
Seine Frau Elisabeth Araujo übersetzt für den Maya-Priester ins Englische. Pensylvianna, Nordamerika

Zur Welt und zum Frieden:
In allen seinen Reden, weist Don Alejandro  darauf hin, dass es nicht seine Worte sind, sondern die seiner Ahnen.

Wir werden uns eines Tages daran erinnern, dass wir alle EINS sind, dass wir Kinder der Sonne sind.
Wir sind eine Familie. Wir sind Mensch.
Wir haben ein Zuhause: diese Erde.

Die Frauen werden die Mütter der Gesetze werden. Die Zeit ist gekommen. Die Frauen sind die besten Lehrer. Sie sind die besten Gesetzgeber. Und sie werden die beste Regierung sein.



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„Bringing life messages is the most sacred thing that exists.“.

 

Die Hoffnung auf Leben  in der Zukunft

Sie seien nicht gekommen, um uns Angst zu machen, sondern Hoffnung.
Die Mutter Erde trägt Blut in sich, wie wir auch.
Wir haben eine runde Erde. Der Westen lebt im Zentrum. Wir sind umgeben von Sternen, Vulkanen, Flüssen, dem Ozean, und die Menschen im Westen sagen, wir haben das Recht, alles zu nutzen. Wir müssen das tun.  Wir brauchen das.
Die indigene Welt denkt nicht so.
Wir sind im Zentrum und wir haben die Sterne, Vulkane, Flüsse und die Ozeane.
Wir leben unter dem Gesetz von Mutter Erde. Wir sind nicht hier um zu zerstören. Wir verletzten die Mutter Erde nicht. Es nimmt uns das Leben.
Die indigene Welt denkt an morgen für die Kinder, und die Kinder ihrer Kinder und deren Kindeskinder.

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Die Meere sind vergiftet. Die Nahrung ebenso. Die Fische  so gut wie ausgestorben. Die Luft ist belastet.

Wache auf. Sieh über dir, was dort geschrieben steht. Jeder von uns, ist mit einem Schicksal gekommen. Alle Flüsse fließen in eine Richtung, die zum Ozean hin. Wir müssen alle in eine Richtung gehen, Weiße, Schwarze, Reiche, Arme, Indigene, Nicht-Indigene.  Ich bin nicht mehr wert als du. Wir fühlen denselben Schmerz. Wir fühlen dieselbe Einsamkeit.
Das ist eine schöne Pflanze. Sie ist nicht gut für mich. Aber sie ist gut für das Tier meines Bruders.

„Let the morning come, let the dawn come for the nation to find peace and be happy.
Stand up, everyone.“

Niemand soll zurückbleiben. Wir reden nicht nur für Indigene. Wir reden für alle Menschen. Wir sind Blumen dieser Erde. Wir blühen in verschiedenen Farben, verschiedenen Größen und wir duften verschieden.
Wir sind jene von gestern, von heute und wir werden jene von morgen sein. Es ist jetzt die Zeit umzukehren.

Jeder von uns hat eine Mission zu erfüllen. Wir können Euch nicht sagen, lernt von uns. Wir können nicht die Einzigen sein, die sprechen. Jeder muss sprechen. Wir sind nur ein Finger an einer Hand von fünf.
Diese 5. Zeit der Sonne hat keine Zeit mehr. Die Erde ist vergiftet. Wir müssen mit der ganzen Welt sprechen.

Das Geld hat keinen Wert mehr, wenn das Wasser und die Nahrungsmittel vergiftet sind.
Wir können Luft nicht kaufen. Wir können Wasser nicht kaufen. Wir können die Sonne nicht kaufen.
Kinder vergesst nicht eure Erinnerungen. Wir haben Euch gute Ratschläge und gute Gründe überreicht.

Für deine Kinder und für ihre Kinder und Kindeskinder:  Wir kommen von den Sternen. Wir gehen jetzt zurück. Diese Worte sind in uns und in jeder Sprache von uns. Es ist nicht mehr viel Zeit.  Die Sonne wird verschwinden. Es wird große Veränderungen geben, auch wenn wir sie nicht wollen. Wenn die Elektriziät ausfällt, bleiben die Menschen in den hohen Gebäuden in ihrem 30. und 40. Stock stecken. Dann wird das Ego des Menschen enden.

don alejandro5Selbst wenn du unter einem Stein mit deinen Tieren lebst. Du hast das Leben. Und wir werden einander finden, egal ob in Zentralamerika oder anderswo.

Die Welt ist heute geteilt. Einige interessiert es nicht, weil sie sagen, sie kommen in den Himmel, während andere daran interessiert sind, die Erde auszubeuten und sie in Geld umzuwandeln. Das Militär interessiert sich nur, die Welt zu erobern. Sie denken nicht darüber nach, wer stirbt. Sie denken nicht darüber nach, wen sie töten. Sie sind nur an ihrer eigene Größe interessiert.

Ich will dir etwas sagen, mein Bruder. Das interessiert mich nicht so sehr. Alles hat seine Zeit. All das wird sowieso auf den Boden fallen. Das ist Jetzt. Morgen nicht mehr. Die, die heute glücklich sind, werden morgen weinen.  Und die heute weinen, werden morgen Lösungen finden. Unser Hauptinteresse ist, damit aufzuhören, diese Erde zu vergiften. Damit Leben ist für alle Menschen auf dieser Erde. Die Prophezeiungen der Maya und Hopi`s unterscheiden sich nicht. Jene aus dem Zentrum werden den Adler des Norden  mit dem Condor des Südens vereinen. Wir werden unsere Brüder wieder vereinen.  Wir sind Eins, so wie die Finger an einer Hand.

2012 hat nichts mit dem Maya-Kalender zu tun. Der Maya-Kalender ist ein kosmischer Kalender. Es endet ein Zyklus. Was wir jetzt brauchen ist Liebe Wir müssen die Erde lieben. Unser Leben hängt an dieser Erde.
Es geschieht vor unseren Augen, dass sie getötet wird.
Wir wollen keinen Krieg. Wir wollen keinen Plastik. Wir wollen keine Ausbeutung mehr von Mineralien. Wir wollen keine Chemikalien. Wir denken an das Leben unserer Kinder. Unsere Hoffnung ist der neue Zyklus der
6. Sonne. Die Zeit werden wir auf eine neue Weise leben. Wir müssen alle zusammen kommen Wir müssen mit Geduld leiden. Es werden ernste Probleme auf uns zukommen, weil wir sie produziert haben.
Telefon, Technik, Computer. Kameras. Wir fliegen. Autos.

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Seid geduldig. Seid glücklich, wenn der neue Zyklus beginnt.

Lasst uns die Erde nicht zerstören. Lasst uns an ihrem Wunder erfreuen.

Don Alejandro wies darauf hin, dass sich die Prophezeiungen der Maya nicht von denen der Hopi unterscheiden. Davon mehr im nächsten Artikel

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martina kunze

Boten des Wandels

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Die vier Himmelsrichtungen waren für die Maya wichtig.Grundrisse der Tempel spiegeln diese oft wider. Astronomie wurde für Architektur und Stadtanlagen herangezogen.

Da stehe ich am Backofen und backe mit so einfachen Gesten wie Finger in den Teig rammen Roggenplätzchen vor mich hin und plötzlich fühle ich ein gigantisches Gefühl in mir aufkommen.
Potzblitz. Ganze 13 Baktun endeten am 21.12.2012.  Das sind 13 x 144.000 Tage. Du steckst inmitten einer der wichtigsten Übergangszeiten dieser Erde, dieser Welt, dieser Menschen, mitten in einer Übergangszeit, die ein neues Zeitalter einläutet und backst hier R o g g e nPlätzchen, die so hart sind wie Diamanten.
In meinen Augen blitzt es. Ich bekomme Lust auf einen Kaffee.

kaffee a la salvador daliNa, wenn die Kekse schon nichts werden, dann wenigsten einen gelungenen Kaffee.

13 Baktun – das sind in Summe 25.800 Jahre.  Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber diese  Jahre sind  an meiner Seele nur so vorbeigezischt.  Weg. Zack. Und nun sind wir in einem neuen, weiteren Zyklus unterwegs.  Hier auf der Erde, die Ende 2012 nicht in den Abgrund fuhr.  Nein. Es endete dafür aber der 13. Baktun des  Maya-Kalenders der „Langen Zählung“.  Die „Lange Zählung“ umfasst einen Zyklus von etwas mehr als 5125 Jahren. Dies ist etwa ein Fünftel des Präzessionszyklus, den die wissenschaftliche Astronomie heute mit 25.700 bis 25.800 Jahren angibt.

Das grosse Dokument ist besiegelt und bekraeftigt

Alejandro Cirilo ‘Wandering Wolf’ und Kiriyama Kancho in Japan
unterzeichnen das große Dokument für den Weltfrieden in Kyoto, Japan, 7. November 2010
“WIR SIND DIE , AUF DIE WIR GEWARTET HABEN
WIR KREIEREN DEN FRIEDEN IN LIEBE FÜR DIESE WELT”

Die Lange Zählung wurde den Maya von den vier Propheten aus den Plejaden geschenkt, sagte der Vorsitzende des Ältestenrates der Maya , Don Alejandro Cirilo ‘Wandering Wolf’`.  In Budapest im August 2010 berichtete der studierte Ethnologe und Experte der Maya-Kalender vor laufender Kamera davon.

Die Maya haben mit ihren Mitteln eine äußerst seltene Konstellation tausende von Jahren im Voraus berechnet. Dabei handelt es sich um die galaktische Ausrichtung der Sonne zum Ende des Jahres 2012. Erde, Sonne und galaktischer Äquator standen auch tatsächlich zum Ende der „Langen Zählung“ in einer Linie. Die Maya haben diese Stellung mythologisch als die „Rückkehr der Götter“ gedeutet. Die Maya bezeichnen diesen neuen Zyklus als einen Übergang von der 5. zur 6. Sonne (Zeitalter).

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Da möchte man doch Sonne inhalieren. Ein neues Zeitalter und was mache ich, ich rolle eifrig meinen Plätzchenteig in die Breite und in die Länge…Maya sind wir doch alle. Müssen wir hier im Westen nur noch erkennen. Maya zu sein, heißt: Hüter der Erde und des Universums zu sein. Es können alle Menschen sein, die diese Botschaft hören und sie ernst nehmen. Ihre Botschaft lautet:

           Nur in einem veränderten Bewusstsein werden wir erkennen, dass Zeit eine
Illusion ist und das Traumzeit jene Wirklichkeit ist,
die wir in Wahrheit nie verlassen haben.

 

Im Kern geht es  also um noch viel mehr, als nur um ein astronomisches Ereignis. Der 21.12.2012 ist dabei ein symbolisches Datum, und weniger ein exakter Stichtag, an dem die großen Umwälzungen begannen.  Eine gängige Regel der Theorien der Zyklen lautet, dass sich ein Zyklus bis zu einem Sechstel seiner Durchschnittslänge verkürzen oder verlängern könne.

Die Maya behaupteten nie, dass die Welt am 21.12.2012 untergehen würde.

Für die Maya beginnt jetzt die „Nachmittagssonne“, wo die “ lichten Kräfte die Oberhand“ bekommen. Das „dunkle Zeitalter“ ende unter den fünf der 13-Baktun-Zeitalter, jetzt beginne eine „neue Morgendämmerung“, ließen sie verlauten. Von 1987  bis zum 21.12.2012 war die Vormittagssonne einer Übergangszeit. In dieser Zeit hatten die „dunklen Kräfte“ die Übermacht und versuchten alles, um die §lichten Kräfte“ zu dominieren, zu vernichten, auch zu töten.
Noch immer befinden wir uns im Übergang, in der es viele emotionale Reaktionen geben soll. Prophezeiungen in diese Richtung  gibt es nicht nur von Dos Mundo, der Stammesälteste der Maya von Guatemala, auch die Hopi und der  indische Meister  Cauac 2 sahen diese Entwicklungen für die Übergangszeit voraus:  „Less thoughts, more action.“

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Foto: Kunze

Und dann gab und gibt es da ja auch noch einige Prophezeiungen der Maya. Sie sprachen schon vor  Jahren von  „Boten des Wandels„. Kometen, die auch tatsächlich in den von ihren vorhergesagten Jahren auftauchten. 2007 und 2013. Ebenso sprachen die Hopi  von zwei Kometen. Sie sagten, der zweite leite die Reinigung des Planeten ein, für die Menschen, die Tiere und die Erde. Für die Maya öffnete sich damit ein Zeitfenster, innerhalb dessen sich die uns bekannte Realität auflöse – das neue Zeitalter. Das Zeitfenster dauert ihrer Berechnung nach 8 Jahre, also bis Ende 2015.  An anderer Stelle sprachen sie davon, die Übergangszeit dauere von 1987  bis 2022.

Dos Mundos, Stammesälteste Maya in Guatemala,  spricht von einer Zeit die sich von 1992 bis 2019 erstreckt. Danach wirke die Zeit der Prophezeiungen von 1992 bis 2022. Mit 2013 sei man in den zweiten Zyklus eingetreten, der bis 2019 andauern würde. Beide, Don Alejandro,  und Dos Mundos sprechen von zwei Zyklen.
Sie sind sich sehr bewusst, wie viel  Aufmerksamkeit ihre Aussagen hierzu erhalten.

Wenn die Maya etwas Bestimmtes wissen wollen, gehen sie – bei gemeinsamen Treffen – während dieser Sitzungen in gemeinsame Meditation und dabei in „Live-Verbindung“ zu den Plejaden. Darüber, was sie in der Meditation erfahren haben, tauschen sie sich dann gemeinsam aus.

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Foto: Kunze

Wie kommen sie nur auf das Jahr 1987?

Nun, 1987 feierten die indogenen Völker mit der Harmonischen Konvergenz das Ende der 9 Unterwelten.  Die neun dunklen Lords stiegen herab, die dunklen Kräfte, die ihnen das Leben zur Hölle machten. Es sind die 9 Kalenderrunden von 52 Haab-Jahren, die seit der spanischen Eroberung 1520 vergangen sind.

Was  nun beginnt , nennen sie den Zyklus der ‘dreizehn Himmel’. Dabei geht es ihnen  nicht um den Anfang oder das Ende ein bestimmtes Datums, sondern umd die Veränderung unseres Bewusstseins.

Die ersten sieben Jahre, der Jahre von  2013-2022 wird die Menschheit aus ihren Ängsten und Schatten heraus transformiert, sagte der Stammesälteste Dos Mundos voraus. Dies sei wohl die Voraussetzung für die höhere, die 5. Dimension. In dieser Zeit liesse die Menschheit ihre materialistische Einstellung zurück und erkenne die Welt als Spiegel.

Bis 2022 sollen  alle Prophezeiungen der Maya erfüllt sein, sagte Don Alejandro, Ältestenrats von Guatemala. Die Zeit bis dahin sei wie eine globale Schwangerschaft – die Geburt der Neuen Menschheit, um sich mit Hunab Ku zu synchronisieren, sich in Seinem Sinne zu wandeln.

Autsch, Geburten sind doch selten schmerzfrei.

Sonnensymbole1

Foto: Kunze


Die Kalender der Maya

Wer sich der Kalender nähern will, muss tief in die  Vorstellungswelt der Maya eintauchen. Die Kalender sind nur im Zusammenwirken  des  kosmischen Plans und  ihrer Vorstellungswelt über die Evolution, über den bedeutungsvollen Zusammenhang von Leben und geistiger Welt,  über ihr Verständnis von Vergangenheit und Zukunft und vor allem ihrem Verständnis von Zeit  zu begreifen.

hunab ku

Der Schmetterling. Das stärkste Zeichen der Maya für Hunab Ku

Es ging ihnen darum, die Rhythmen und Absichten von Hunab Ku zu erkunden, und Seinen Willen,  den Willen Gottes also, in all ihr tägliches Handeln zu übersetzen –  in ihre Architektur, ihre Kultur, ihre Lebensweise.

Die Maya-Kalender handelten nie von Zeit. Die Kalender handelten immer davon, den Schöpfungsstrom und die Schöpfungsabsicht und die Aspekte der Schöpfung – jeden einzelnen Tag – zu messen und nicht aus den Augen zu verlieren.

Das  Tzolk`in ist ein Modell für die  Bewusstseinsentwicklung von Menschen. Es ein Werkzeug, womit sie das Muster von Zeit, Universum und Schöpfer – welche alle EINS sind – ausdrücken und verstehen

Ihre Kalender sind zyklisch und nicht linear-mechanisch angelegt. Der Gregorianische Kalender (16. Jhdt) ist ein linear-mechanischer, er zählt einzig die Sonnenaufgänge. Die Maya-Kalender handeln von Zeitqualität, insbesondere das Tzolk`in. Wir legten den Fokus auf das Datum 21.12.2012. Ihnen geht es um Makro- und Mikrokosmos. Tzolkin steht zum Licht, wie der genetische Code des I GING zum Leben.
Das Tzolk`in wird bis heute verwendet.

Zentrum der Galaxie

Das Wacah Chan, das Zentrum der Galaxie, ist  für die Maya durch den Baum des Lebens mit der Erde und der Unterwelt verbunden. Das Haab, einer der Maya-Kalender, ist das Wurzelsystem des Baums des Lebens, während das heilige Tzolk` in die Baumkrone ist und eine kontinuierliche, harmonische, universale Frequenz ausstrahlt. Darum können das Haab und das Tzolk `in nicht einzeln benutzt werden. Die Äste des Baumes mögen abgeschnitten werden, und dann werden neue wachsen, was in vorangegangenen dunklen Zyklen auch geschehen ist. Wenn aber die Wurzeln abgeschnitten werden, dann stirbt der Baum des Lebens.

Der Kalender – Tzolk`in –  verbindet die Energie des Himmels mit der Erde, so dass sich alles, was oben geschieht, auch unten widerspiegelt. Die Menschen haben ihn seit tausenden von Jahren benutzt.

Zeit ist spiralig

Es gibt für die Maya kein Enddatum jener Zyklen, mit Ausnahme des ewigen Jetzt. Das Zeitkonzept der Maya war nicht linear angelegt, sondern spiralig. Immer werdende Kreise, ineinander als Spirale verschachtelt. Unten, wo die Kreise am engsten sind, ist das ewige JETZT.
Sämtliche Maya-Zyklen sind  spiralig zu denken, wobei jede größere Spirale 20 mal größer ist wie der Kreis zuvor. Nochmals:  Jeder Stellenwert mehr ist das zwanzigfache des vorhergehenden Kreises. Sie gehen in die Unendlichkeit, das das millionenfache des Alters unserer Galaxie umfasst.
Sie sind nicht ineinander verschachtelt. Jeder Kreis ist in sich vollendet und bildet dann einen neuen Verknüpfungspunkt für den nächsten.

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Foto: Kunze, Mexico

Galaxie

Zentrum der Galaxie

Die Maya glauben, dass das Universum aus der Sternenkonstellation der Plejaden hervorgegangen ist. Vor wenigen Jahren haben Wissenschaftler  herausgefunden, dass es im Universum wirklich eine spiralförmige Bewegung gibt, aus der laufend neue Sterne hervorgehen. Rund um die Spirale aber sei der Raum völlig leer. Tikal, die zentrale Pyramidenstadt der Maya in Guatemala repräsentiert mit der Anordnung der Pyramiden die Konstellation der Plejaden.

Die Null

Die Maya begannen ihre Lange Zählung nicht mit der Null, die lag für sie außerhalb der Zeit.

 ge = Null stellten sie  als Auge dar, wegen ihrer spirituellen Bedeutung. Die Null ist die Essenz des Ursprungs, der Same, aus dem alles Leben hervorgeht. Null heißt in der Mayasprache ge, es ist das „kosmische Ei“,  und symbolisiert den Ursprung der Existenz. Die fand sich für sie in der Milchstraße. Dort begann für sie alles – der Urknall.  Die Spiralform des ge symbolisiert en Ursprung der Existenz, die Milchstraße.
Physiker beschreiben den Punkt als super-konzentrierte Energie.
Das Konzept der Null benutzten die Maya vor allen anderen Kulturen, mit Ausnahme der Hindukultur Indiens, die die Null aber ausschließlich für astronomische Berechnungen verwendete.

Die  heilige Zahl 13

Die 13 ist keinesfalls nur eine Zahl. Für die Maya existiert die Welt in 13 Tönen, in 13 Wellen.  Sie sind ihnen heilig.

Die 13 Zahlen oder Töne stellen die Kraft dar, welche alles in Bewegung hält – sozusagen der Motor des Universums. Die Maya haben erkannt, dass alles Lebendige in dreizehn Stufen entsteht, und dass jede weitere Entwicklung ebenso viele Schritte benötigt.

11 Hun lahun  ist zum Beispiel so ein Ton.
Wenn die Energien von Hun und Lahun aufeinandertreffen, entsteht Chaos, was eine Befreiung und die Heilung des Ungleichgewichts bewirkt. Es ist die Zahl des ausbalancierenden Heilers. Nur was dem größten Wohl dient, erricht die oberen Energieebenen.

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Die Zahl der Chakren, der Regenbogenfarben, die Anzahl der Sterne in den Plejaden. Die Zahl in der Mitte der Zahl 13, die Zahl der Weisheit, der Konzentration, des Willens.

 2 Ka   als Geburtston

Ka ist die Nummer Zwei im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Dualität und Balance zwischen gegenüberliegenden noch immer komplementär/ergänzenden Elementen.

Ich kann hier nur anreissen, es geht alles noch viel tiefer. Man kann diese Zahlen auch in zuyua lesen, was bedeutet, dass man sie auch in umgekehrter Reihenfolge verstehen kann. Diese tiefere Methode des Wissens wird weder erörtert noch gelehrt.  Und wie Don Alejandro sagte, es sind ihre Kalender. Sie haben das wirkliche Verständnis davon – nicht wir.

Für die Maya leben wir heute in einem Rhythmus, der sich weit von der Natur entfernt hat. Damit sind wir aus dem Rhythmus geraten. Der Tzolkin-Kalender, sein Name bedeutet, dass wir alle Teil der Sonne kennen lernen, also alles, was dieses Universum zusammenhält. Unaufhörlich pulsiert der Rhythmus der 13 Zahlen, der 13 Bewegungen durch diesen Ablauf von 20 Sonnentagen. Sie haben den Kalender – neben seiner Verwendung im ganz alltäglichen Leben – in ihren Jahreskalender hineinverwoben, um der Erde  und den Menschen zu helfen, ihre unregelmässige, viel zu schnelle Bewegung zu verändern, und so wieder in ein Gleichgewicht zu kommen. Der Tzolkin funktioniert also wie ein Schrittmacher.

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Tempel der Feen, Tulum, Mexico. Foto: Kunze

Wieso der 21.12.2012?

Die Maya begannen ihre Zählung mit der 13.  Sie schrieben das Datum: 13.0.0.0.0.
Nach unserer Zeit ist dieser Tag der 11.8.3114 vor Christi Geburt. 

coba

Stele von Coba. Coba ist eine der ältesten Städte auf der Halbinsel Yucatan. Coba bedeutet vom Wind gewehtes Wasser.

Das ist gesichertes Wissen und belegt auf der Stele von Cobá.  (Steinsäule) Und  es ist auch  mit dem Haab-Kalender zu errechnen,  also doppelt gesicherte Erkenntnis.
Die Stele verweist zusätzlich auf noch größere 13-er-Zyklen, bis in die Unendlichkeit hinein.
13.0.0.0.0
Die Nullen stellen von links nach rechts die verschiedenen Zeiträume dar. Die erste Null: Baktun 0 bezeichnet beispielsweise die ersten 400 Jahre des 5200- Jahre-Zyklus-Zeitraumes. Auch dieses würde hier
jetzt zu weit führen.

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Das Maya-Zeichen Ahau

Die Lange Zählung begann also am 11.8.3114 v. Chr.  – und zwar exakt an
4 Ahau 8 Cumhu – das war  nach unserer Zeitrechnung ein Montag. Nein.Nein. Nein, nicht ich rechnete das mal eben aus.  Ich muss ja Roggenplätzchen backen in so bedeutenden Maya-Übergangszeiten wie diesen. Es gibt neugierige  Forscher, die – auch wenn unserer Zeit damals noch gar nicht existierte – sich die Mühe machten und zurückrechneten.
Was hat das jetzt alles mit dem 21.12.2012 zu tun, werden Sie jetzt fragen?

13 Baktun sind rund 5.125 Jahre. Vom  11.8.3114 vor Christi bis zum 21.12.2012  sind exakt 13 Baktun. Am 21.12.2012 endet die „Lange Zählung.“

Und  darauf ein Roggenplätzchen – jetzt kommt wirklich der Clou – der Zyklus ist vollendet, wenn wieder 13.0.0.0.0 , wie zu Beginn, wenn wieder 4 Ahau auch wie zu Beginn erscheinen.  Die Mathematik der Maya ist genial-göttlich. Dies ist der exakt Fall. So ein präziser Kalender. Alle 13 Entwicklungsstufen/Töne sind damit durchlebt.

Sonnensymbole20 Sonnensymbole

Die 20 Sonnensymbole des Tzolkin-Kalenders sind für die Mayan die Tore zur göttlichen Ur-Energie. Jedes von ihnen zeigt eine besondere Qualität des Schöpfers, des Universums und der Zeit, indem wir durch sie hindurchgehen, verbinden wir uns mit allen, was ist, und somit kommen wir direkt zu uns selbst zurück.

Die Maya sprechen die Namen der Sonnenzeichen normalerweise nicht öffentlich aus, da sie jeweils eine besondere Seite von Hunab Ku (Gott) darstellen, und deshalb nur in einem heiligen Rahmen und in ehrfürchtiger Haltung genannt werden dürfen.

Nun bleibt zu fragen, wie kamen sie  auf jenen Montag im Jahr 3114 vor Christi Geburt?

Diese Jahr selbst scheint keine besondere Bedeutung zu haben. Was man weiß, ist, dass um 3100  etliche Kulturen im Nahen Osten als Hochkulturen hervor traten. Es gab ein starkes Bevölkerungswachstum, Stadtstaaten vereinten sich. Es soll  um 3150 vor Christus ein Komet ins Mittelmeer eingeschlagen sein, der  eine Flutkatastrophe auslöste. Ups! Mehr weiß ich darüber auch nicht – noch nicht.  Da muss irgend etwas Größeres gewirkt haben.

tzolkien kalender

20 verschiedenen Kalender soll es gegeben haben, die alle mit dem Tzolk`in , dem Meisterkalender synchronisiert waren. Dieser umfasste sämtliche numerische Muster, denen man in den anderen Kalendern begegnet. Der Tzolk`in war für die Maya ein Synchronisationsschlüssel zum Verständnis der Zeit und der Naturgesetze, auch derjenigen, die sich auf die Menschen beziehen.
Tolk`in stellt einen Spiegel Hunab Ku`s dar. Es besteht aus den Zahlen 13 und 20, die miteinander multipliziert 260 ergeben. Diese Zahl kann Tage, Intervalle, Grade und vieles mehr darstellen. 13 Stunden des Tages addiert mit 13 Stunden der Nacht ergeben eine Summe von 26 Stunden. Diese multipliziert mit 10 macht 260 Mayastunden. Der Mayamonat hatte 20 Tage, so hatte ein Mayamonat 520 Stunden.

Das Tzolk`in ist vierteilig und bildet damit einen wichtigen Teil des Haab, des Alltagskalenders der Maya, da beide Kalender den gleichen Zeitraum umfassen.

Um das Haab richtig zu verstehen, muss man also auch über das Tzolk`in verfügen. Das Haab beruht auf den Zyklen der Erde und hat 360 Tage. Es wurde von den Maya im Alltag und für die Landwirtschaft verwendet. Das Haab benutzte 18 Monate zu je 20 Tagen. Wenn Mayapriester Agustín García López  von einem Zyklus von 5.200 Jahren spricht, der sich mit den 13 Baktun  am 21.12.2012 vollendete, sind damit Haab-Jahre gemeint. Das Haab-Jahr hat, im Unterschied zum Gregorianischen Kalender, keinen Schalttag alle vier Jahre

Das Tzolk`in war sehr wichtig für die Riten der Maya, denn diese mussten zu mathematisch genau festgelegten Zeitpunkten stattfinden. Die alten Mayapriester mussten nicht nur alle Voraussagen dieses Kalenders genau kennen, sondern sie auch korrekt umsetzen, und zwar nicht nur in Bezug auf Menschen.
Ein Maya-Priester musste edas Schicksal nach den Angaben des heiligen Tzolk`in interpretieren können. Und er musste ihn in Bezug auf die Natur und den Kosmos richtig interpretieren können, damit die Menschen mit allem in Einklang leben konnten.

Über Jahrtausende hatten die Maya mit Hilfe ihrer Tagesbeobachter festgestellt, dass sich die Pole anpassen an ihre durch Präzession veränderte Lage. Eine Präzession dauert jene 25.800 Jahre.  Alle 13 Baktun geschehe dieses. Aus diesem Grund, um dieses große Ereignis vorher zu sehen, das viermal bereits zu größten Umwälzungen geführt hatte, berechneten sie mit Hilfe der Langen Zählung voraus, wann dieser Umschwung wieder eintreffen würde. Sie brachten diese astronomischen Ereignisse mit dem Göttlichen Plan in Verbindung. Für sie ist es das Zeitalter, in dem etwas zu Ende geht und etwas Neues beginnt.

Die Maya maßen die Zeit mit äußerster Präzision. Sie beobachteten dabei die Himmelskörper mit bloßem Auge. Wenn  da mal nicht  ihr „Drittes Auge“  auch eine Rolle spielte.

Überliefert in Schriften, die mit den Eroberungszügen der Spanier – bis auf wenige Bücher – leider vernichtet wurden. Überliefert durch Mund- zu – Mund und Kristallschädel, in denen Informationen der Vergangenheit gespeichert sind.

Die Mayapriester feierten ihre Zeremonie am 21.12.2012, um die alten Mayatempel durch die Kristallschädel wieder energetisch zu erwecken und die Welt zu reinigen. Ein großer Teil  verweigerte sich, wurde ihnen – zumindest in Mexico –  vorgeschrieben, wo und welche Zeremonienam 21.12.212  abgehalten werden durften. Die mexikanische Regierung untersagte sie strikt in den Tempelanlagen.

guatemala

A.G. Lòpez (Mitte), Zeremonie am 21.12.2012 in Guatemala

„Ich danke der Sonne für die vergangenen 5200 Jahre und heiße die folgenden 5200 Jahre willkommen“, spricht Agustín García López, spiritueller Führer der Maya-Gemeinschaft aus Huehuetenango in den Cuchumatanes-Bergen am 21.12.2012. Über sechs Millionen Menschen bezeichnen sich auch heute noch als Angehörige der indigenen Maya: den Menschen, die die Götter einst aus Mais schufen, so heißt es im heiligen Buch, dem Popol Vuh.“
(Anmerk.: Das heilige Buch der Maya beginnt mit dem Schöpfungsmythos und beschreibt u.a. die Gründung des Quiches Reiches.)

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martina kunze

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Heute leben noch etwa sechs Millionen Maya in Zentralmerika, die als Indigenas bezeichnet werden. Einen Großteil davon findet man in Guatemala. Die meisten Maya leben in Armut, ihr Leben wird aber noch immer von alten Traditionen und Ritualen bestimmt. Tikal war die größte Maya-Stadt in Guatemala.
Vieles ist noch völlig unbekannt über die Kultur der Maya. Warum sie sich ausgerechnet im tropischen Klima Yucatáns angesiedelt haben, ist genauso rätselhaft wie ihr späteres Verschwinden. Um 600 nach Christus bauten sie auf Yucatán gigantische Städte, die sie dann wenige hundert Jahre später nach und nach aufgaben. Und die dann vom Dschungel überwuchert wurden, bis sie von Forschern  Jahrhunderte später wiederentdeckt wurden. Noch immer entdecken Forscher neue Städte. Auf der gesamten Halbinsel existierten Unterwasserflüsse- und bäche fand man mit speziellen Luftaufnahmen heraus.