Gedankenschiffchen

einatmen

 

Ein neuer Tag beginnt.
Ich bin dankbar für jeden Sonnenstrahl.
Wäre kein Licht, wären Dinge nicht sichtbar.
Der Mensch sieht Gegenstände um sich herum nur, wenn diese von der Sonne beschienen werden.
In unsere Augen werden Sonnenstrahlen zurückgeworfen.
Alles, was wir darüber sehen, ist von vergänglichem Wert.
Unsere Erinnerungen werden wir anderswo hintragen.
Nur was man erlebt, ist von bleibendem Wert.
Und so holen wir aus den Dingen das Bleibende heraus.

…und der Gedanke an Licht, das in der Seele lebt, bleibt.

 

Ein neuer Tag beginnt.
Ich bin dankbar für meinen Atem.
Durch das rhythmische Atem wird das Atmen des Menschen individuell. Wir atmen auf charakteristische Weise in die Umwelt hinein. Auf diese Weise schaffen wir mit auf der Erde.
Wir können unrhythmisch durcheinanderfluten und die Luft verunreinigen. Wir können aber auch ein einfacheres, ein rhythmisches Leben in größerer Ruhe führen. Wir können lebensvoll und rhythmisch in Verbindung mit den großen Weltgesetzen leben. Dann wir auch die Luft, die wir ein-und ausatmen, rhythmischer, reiner und besser.

Ein neuer Tag beginnt.
Ich bin dankbar für das Wort Ruhe. Das Wort hat eine magische Kraft. Wenn es mir gelingt, es in mir wirken zu lassen, durchrieselt mich ein Gefühl der Ruhe. Im Innern dieser Ruhe, finde ich mich selbst.

Ich bin dankbar für dieses Universum.
Es schenkt uns die Sterne.
Es schenkt uns wärmende Sonnenstrahlen, die uns verwandeln. Diese Wärme gibt uns ein großes Gefühl der Seligkeit.
Es schenkt uns die Morgenröte, den Regen und den wallenden Nebel und den schönen Mond.
In einem demütigen Sinne können wir in diesem Universum voll aufblühen und mit jenen Kräften in Verbindung treten. Ja, das können wir! Es zirkulieren Kräfte durch den Kosmos, so wie sie in uns zirkulieren.

Sie schmunzeln?
Schmunzeln Sie bitte nicht.

Es gibt so viel, das wir Menschen mit unserem Verstand gar nicht erfassen können in dieser wunderbaren Wunderwelt.

Unser Herz transportiert 400 Liter Blut pro Stunde durch einhunderttausend Kilometer Blutgefäße. 200.000 Kilometer reichten unsere Neuronen des Gehirns, reihten wir sie aneinander. Das ist die halbe Wegstrecke von der Erde bis zum Mond. 400 Milliarden Informationseinheiten pro Sekunde verarbeiten wir.

Ich durfte während meines Aufenthaltes in Mexico – dank der NASA – Klängen von verschiedenen Planeten zuhören.
Es ist nicht so gar nicht still in unserem Universum. Jeder Planet gibt Töne ab. Ein besonderes Erlebnis war für mich, den Klang der Erde zu hören. Unsere Herzen stehen in Resonanz mit der Frequenz des Herzschlages der Erde. Und das war sehr deutlich zu spüren in jenem Moment. Jene Frequenz wird Schumann-Frequenz genannt. Sie schien über die Jahrtausende konstant. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts  hat sie sich nachweisbar erhöht.
In unserem Sonnensystem geht es gerade rund. Die Sonne ist aktiver. Auf dem Mars entdeckte man Eis, obwohl sehr heiß. Dazu misst man dort ein Magnetfeld, während das Magnetfeld der Erde abnimmt. Am Jupiter steigt die Helligkeit. Gammablitze nehmen zu.  Die Auswirkung auf uns, sind vor Jahrtausenden bereits von den Maya vorhergesagt: Es wird zu einem weitreichender Evolutionssprung im menschlichen Bewusstsein führen.

Wenigstens fünf Minuten am Tage sollten wir uns ganz realistisch betrachten: Wir sind lediglich für  eine gewisse Zeit ein paar Millionen Zellen – und dann sind wir (so ) nicht mehr. Keine Sorge. Bewusstsein stirbt nicht. Es existiert immer.

Die grundlegenden Atome, aus denen unsere Hände, Füße und Köpfe bestehen, dienen als Brennstoff für Sterne. Es sind nicht nur die Atome in unseren Körpern, die in die Weiten des Universums reichen: Moleküle, die unseren Körper stellen, befinden sich im Raum. Die Bausteine für die Proteine und größere Moleküle, die auf die Erde regnen – Aminosäuren und Nitrate – finden sich in Meteoriten und liegen auf den felsigen Krusten von Mars oder Monden des Jupiters.

spiralig ins WasserSpringen wir ins Wasser, entsteht eine Spirale.

hunab-ku-silverDas wichtigste und heiligste Symbol der Maya für Hunab Ku.
Jene große, allumfassende Energie im Universum, die uns mit einschließt. „The Only God“. Der Weltschöpfer, der Mann und die Frau der Zeit. Die Mitte von allem, was existiert.
Dargestellt von den Maya als ein Schmetterling.

Was hat das mit uns zu tun?
Alles.

Wir scheinen uns zu entpuppen wie ein Schmetterling. Das galaktische Zentrum, bei den Maya Hunab Ku genannt, ist nicht ohne Grund als ein galaktischer Schmetterling dargestellt.

Ihre innere Mitte und meine innere Mitte und die innere Mitte von jedem Menschen sind miteinander verbunden, sagen die Maya. Genauso sind wir verbunden mit der Mitte von jedem Tier, jeder Pflanze, darüber hinaus mit der Mitte des Planeten Erde, mit der Mitte unserer Sonne und mit der Mitte der Galaxie. All das ist Hunab Ku.

Im Wasser, in der Luft, im Tierreich, in Muscheln, in Schnecken und im Pflanzenreich, in der großartigen Drehung der Milchstrasse –  überall schwingt es spiralig. Schauen Sie sich den Haarwirbel auf dem Kopf von Babys an. Selbst Planeten rotieren spiralförmig um die Sonne,  Elektronen wirbeln spiralförmig um den Atomkern.

Kinder, dfibonacci mix spiralen in naturie noch mit dem Kosmos verbunden sind, tanzen gerne spiralförmig.

Überall im Universum finden wir ähnliche Proportionen und Konstrukte. Die ganze natürliche Welt , so vielschichtig und komplex sie uns erscheinen mag, scheint auf Zahlen und geometrischen Formen aufgebaut zu sein. Zahlen stehen in engem Zusammenhang mit Klängen und Schwingungen, daher findet man diese fundamentalen mathematischen Geometrien auch als Klangbilder und Kristallformen wieder.

Ich berichtete bereits vielfach über das Mysterium der Zahlenmystik in meinem Blog. Auch über die Solfeggio Frequenzen, jene Heilklänge, die auf  mathematischer Perfektion basieren und auf die Quersummen 3 – 6 – 9 reduziert werden können. Wasser kann durch elektromagnetische Schwingungen, Klänge, Symbole und anderes beeinflusst werden. Die Zahl 12 ist die große kosmische Zahl in China genauso wie sie es in Babylon war. Es gibt harmonische Prinzipien des Universums. Spiralförmige Energiefelder finden sich überall.

heilige geometrie daumenEs gibt da etwas, das unser Leben bestimmt. In der gesamten Natur finden sich die gleichen Muster. Ob in der Sonnenblume oder im Kaktus, ob im Wasserwirbel oder in einer Galaxie, überall treffen wir auf das gleiche System von Informationen. Jede einzelne Schwingung, jede einzelne Frequenz wirkt auf uns Menschen, auf unser Befinden, auf die Natur, den Kosmos.

Nada Brahma – Die Welt ist Klang.  Die 8 Hauptgruppen des Periodensystems korrespondieren mit den 8 Tönen der Tonleiter. Die Planetenbahnen des Sonnensystems lassen sich in musikalischen Harmonien ausdrücken. Goethe sagte: „Architektur ist gefrorene Musik“. Eigentlich ist jede Form in der Natur von harmonischen Proportionen durchsetzt. Alles klingt in der Stille.
Erst jüngst wurde im Fernsehen über einen blinden Mann berichtet, der die Welt hörend „sieht“. Die Wissenschaft brachte der junge Mann zum Staunen. Häuser, Treppen, Bäume  – alles wurde zeichnerisch korrekt von ihm dargestellt. Der Mann fährt Fahrrad.  Er sagt: „Ein dicker Baum klingt anders als ein dünner Baum. “

Und wir? Wir haben vor langer Zeit verlernt, von scheinbaren Seltsamkeiten zu lernen. Sie erschrecken uns, hinterfragen sie unsere Scheinsicherheiten.  Je tiefer sie uns berühren, desto stärker fühlen wir uns von ihnen bedroht. Deshalb fällt es uns ja so leicht Ersatzwelten zu schaffen. Wir sehen nur, was wir sehen wollen und den Rest ignorieren wir….

Um es mit Friedrich Nietzsche zu sagen: „Solange man die Sterne als etwas über einem betrachtet, fehlt einem immer noch ein Standpunkt des Wissens.“

Die Maya sagen uns nicht ohne Grund: „All is about Harmony.“

Unser stark ausgeprägtes Ich-Gefühl bringt diese Harmonie durcheinander. Beim einen mehr, beim anderen weniger. Durch diese extreme Ichheit entstand Missklang.

….Es kommt schon auf die kleinen scheinbar unbedeutenden Handlungen an.

 

Einatmend.
Hallo Moment.

Ausatmend.
Ich bin hier.

Ein neuer Tag beginnt.
Ich bin dankbar….

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Auch das geht vorüber

frau wasser

 

Möglich ist das. Du triffst auf einen Menschen und siehst  in sein unschuldiges Gesicht. Aber in seinen Augen liegt der Ausdruck uralten Wissens. Du blickst in die Augen eines Menschens, der viele Leben hinter sich hat und viel erfahren. Er bringt sein ganzes Wissen seiner alten Erfahrungen mit. Und doch fragen sie dich als Schüler und nicht als Kaiser.  Mir begegneteten solche Menschen. Victor in Mexico ist so ein Mensch. Mein Freund im Gaza ist auch so ein Mensch.  Das Leben ist wie eine Kreuzung- allesamt gingen wir in verschiedene Richtungen davon.
Man sieht. Man sieht nicht mehr. Aber man hat gesehen. Die Herz-Verbindung bleibt, auch wenn uns räumlich viele tausend Kilometer trennen.

Hand in Hand –  solange es dauert. Das ist die Wahrheit des Lebens.
Sie schenkten mir Inspiration und Erkenntnis.

„Weisheit ist wie Wasser. Sie fließt abwärts. Man sollte ihr nicht von oben begegnen“, sagte mir der eine. Der andere sagte mir einst: „Auch das geht vorüber. Dies und  das – es geht vorüber. Es kommt und geht wieder fort. Lass es werden wie dein Atem. Wie eine Wolke, die kommt und geht. Dann gewinnst du Abstand.“

Die Geschichten fallen lassen und das Gefühl finden.
Tiefer atmen.
Der Geist kommt dann zur Ruhe. Vor allem, wenn wir den Fokus auf die Ausatmung legen und auf die Stille, die ihr folgt. Den Atem fühlen. Das ist wohl die grundlegendste Form der Meditation.  An jenem Ort sind Geräusche nur das, was sie sind – alles ist einfach das, was es ist.  Wir fügen keine Geschichten hinzu.
Sie sind es nämlich, die uns überrumpeln. Sie sorgen für unsere Gefühle. Etwas macht uns ärgerlich oder wütend. Etwas stört uns uns. Und wir glauben, in jenem Etwas den Ursprung unseres Gefühlszustandes zu finden. Kommt es wirklich aufgrund äußerer Umstände zu diesen Gefühlen? Oder sind es nicht viel mehr unsere Gewohnheitsmuster? Ist es nicht viel mehr unsere Art der Konditionierung, unser Wollen und Wünschen?
Passiert es tatsächlich da draußen oder ist es in mir, was ich da draußen sehe und beurteile? Klar, es ist ganz deutlich der Fehler des anderen. Hätte er, hätte sie nicht….Wenn die Leute ihre Sachen im Büro nur auf die Reihe brächten, dann hätte ich dieses Problem nicht. Wir erwarten viel von uns, aber noch mehr von anderen. Machen Sie sich heute schon Sorgen, was Sie morgen im Büro erwarten wird? Sie wissen schon, all die Meinungen und Überzeugungen, all die Sorgen und Ängste, die Sackgassen, in denen wir mitunter landen, all jene emotionalen Konditionierungen, die im Unterbewusstsein gespeichert werden.

Gehen wir nicht täglich solchen Situationen auf den Leim?

Der Weg durch das Leid führt zu mir selbst. Klingt banal und aufregend zugleich. Nein, es geht nicht um Selbstkritik.
Es geht darum, liebende Güte für sich selbst zu entwickeln. Oder einfach Liebe.
Ja, ja „Liebe deinen Nächsten…wie dich selbst..“. Daran ist nichts ungehörig. Sie können sich  selbst lieben, wertschätzen, wohlfühlen, würdigen.
Nicht  bestrafen, keine Selbstverleugnung. Manchmal scheint es mir, als bestrafen sich manche Menschen, beispielsweise mit dem Joggen. So ein gequältes Ausdruck liegt auf ihren Gesichtern.  hee.hee.
Es geht darum, sich in allen möglichen Aspekten kennenzulernen.
Es geht um ein Hinwachsen zu sich selbst.
Es geht darum, die Welt in einem Körnchen Sand zu entdecken.

Anfänglich schrieb mir eine weise Menschin immer und immer wieder diesen wundersamen Kommentar in meinen Blog: „ICH bin, das Ich bin.“
Denke nicht so viel.“ Ich wuschelte in meinen Haaren. Sie kräuselten sich vor lauter Verstehen wollen. Mit ihrem ständigen Ich bin, das Ich bin, brachte sie mich zum Lachen. Nein, es war kein überhebliches Lachen. Es war ein höchst amüsiertes und so auch ein entsapnnendenes Lachen. Ich ahnte darin steckt eine große Wahrheit, verstand sie aber noch nicht so recht. Oh, dieses kleine kurze menschliche Leben. Was will mir diese Göttin jetzt sagen?
Ich saß lange an diesem Satz. Ich betrachtete ihn von allen Seiten. Der Satz gab mir sehr viel zu tun in den letzten zwei Jahren.

Was uns wachsen lässt, fühlt sich gut an. Meine Haare liegen jetzt wellig auf meinem Kopf.
Es meint dieses und noch viel mehr:

Es gibt keinen Platz der Welt, an dem mein Blick nicht auf mich fällt.

Ich höre den Klang von meiner Stimme.
Alles, was lebt, lebt auch in mir. ALLES.
Ich bin die Musik. Ich schreib den Satz, der von mir spricht.
Ich setz den Samen, aus dem ich wachse.
Ich bin die Kraft in aller Schöpfung.
Ich bin das Ich bin.

Lachen Sie bitte nicht darüber. Ich sage es aus tiefstem Herzen: Wir kommen nicht sehr weit, wenn wir nicht an das Unsichtbare glauben.
An das ursprüngliche Prinzip der Harmonie hinter allen Dingen. Liebe kann man nicht sehen. Sie glauben doch an Liebe, oder?
Ich schrieb es an anderer Stelle schon einmal:
Ein Schüler fragte seinen Lehrer: Was ist Geist?
Der Lehrer antwortete: Woher kommt deine Frage?

Das erste Ich bin meint das Individuum.
Das zweite Ich bin – erklärt, dass es das zweite größere göttliche Ich bin ist.
Denken Sie sich dieses wie die Farbe Weiß, die auch alle Farben des Regenbogens vereint.
Und denken Sie es sich nun als ein Hologramm. Sie sind eine Farbe des Regenbogens und sie sind Weiß zugleich.
In jeder Ihrer Millionen von Zellen.

Jeder einzelne Herzschlag, jeder einzelne Atemzug trägt in sich schon alles Glück.

Ich bin das Ich bin.
Überspringen Sie bitte nicht einfach diesen Satz. Es ist nicht nur ein Satz. Er ist Ihr Leben.
Aus uns entspringt Schöpfung.

Der englische Dichter William Blake dichtete ganz in diesem Sinne:

„…Das Paradies in einer Wiesenblume seh`n.
Unendlichkeit in meiner Hand.
Und Ewigkeit in einer Stunde“.

 

blumeWir haben ein Bewusstsein und ein Unterbewusstsein. Diese beiden können getrennt oder auch zusammen arbeiten. Die Wissenschaft weiß heute, Zellen verfügen über eine Art Gruppenintelligenz, durch welche sie zusammenwirken. Sie wirken gemäß der Suggestion des leitenden Bewusstseins. Kinesiologen gibt es überhaupt nur, weil sie diese Zusammenhänge verstanden haben und mit diesem Wissen arbeiten und heilen. In Mexico war ich an einer Stelle meines Körper heftig von Moskitos zerstochen. Der Regenwald hinterließ seine Spuren an meinem Fußgelenk. Wie schön, dass ich dort auf so liebe Menschen traf, auch auf eine Kinesiologin. Keine zwei Stunden nach ihrer Behandlung waren die entzündeten Stiche weg. Nicht besser – weg waren sie! Ich traf in Heidelberg auch auf eine Kinesiologin, die einem Raucher die Zigarette aus dem Mund nahm und sie ‚positiv umlenkte‘. Wir alle sahen mit staunenden Augen zu. „So jetzt kann sie keinem anderen mehr schaden.“ Unser Tiefenbewusstsein verfügt über unendliche Intelligenz. Darum funktionieren Affirmationen. Die positiven wie die negativen. Darum wird auf die Kraft des positiven Denkens hingewiesen.
Nicht „Wird schon“ oder „Ich hoffe“.  Das Unterbewusstsein ist klug. Es akzeptiert nur beherrschende Überzeugungen und unerschütterliche, nicht bloße Worte oder Formeln. Bejahung und Glauben. Nicht durch Anstrengung, nicht ohne Vertrauen.

Zweifel?

Das Wort Zweifel geht auf mittelhochdeutsch zwi = zwei und falten zurück. Wer zweifelt, ist gespalten, zweigefaltet.
Das Wort Einfältig wird von uns gerne in beschränkender Weise über einen Menschen gelegt, der nicht über den Tellerrand hinweg schauen mag. Aber es trifft den Kern der Bedeutung des Wortes nicht.
Einfältig ist in Wahrheit ein höchst heiliger Zustand. Wer vertraut, ist in eins gefaltet, in Eins, in das Wirken einer höheren Intelligenz! – Er ist ein-fältig!

Ein Tibetischer Abt sagte einst: Ich sprechen jeden Tag in dieses Feld des Bewusstseins. Was sagt ihr ihm?

Beanspruchen Sie Gesundheit für sich. Nicht den Fokus auf das Problem legen, sondern auf ein Gefühl für die glückliche Lösung als Jetziges Ereignis. Energie folgt immer der Aufmerksamkeit. Immer! Das ist ein physikalisches Gesetz und keine leere Phrase.
Gestern sah ich einem mir fremden Menschen über die gewöhnliche Zeit hinaus in sein ernstes Gesicht. Mit einem Lächeln tat ich dieses. Es brauchte etwa drei Sekunden, da wurde aus dem anderen ernsten Gesicht ein lächelndes Gesicht.

Alle Dinge entstehen im Geist.
Sie können es glauben oder auch nicht.
Sie haben die Wahl.
Überprüfen Sie es selbst an ihrer eigenen Erfahrung.

Wie gelangt man in die Haltung des „Auch das geht vorüber“?

Es ist ein Zustand der Bewusstheit unseres Selbst. Bewusst- sein. Es ist ein hier SEIN, nicht ein HIER sein. (noch ein weiser Mensch, der mir diese Erkenntnis schenkte)

Ich glaube, dass Dankbarkeit ein Weg ist, wie wir zu uns selbst gelangen. Dankbarkeit ist eine heilige Stätte, die uns noch tiefer lieben lässt.

Ich glaube an die Geduld. Geduld bringt Entspannung in unser Leben.

Ich glaube, Humor ist ein weiterer Weg dorthin. Ich bin nicht verrückter, als ich es gestern war. Ich war es schon immer, mir ist es nur  nicht aufgefallen. Hee.hee.

Ich habe es lange selbst nicht verstanden, heute glaube ich, Meditation ist ein Weg. Weil dort nämlich Unterbewusstsein und Bewusstsein zusammenarbeiten. In uns wohnt eine unerschöpfliche innere Schatzkammer. Meditation führt uns mitten in sie hinein.
Wir finden zu u n s e r e m Atem.
Wir werden mit unseren Gefühlen vertraut.
Darüber öffnet sich Raum.
Alles mögliche kann in jenem Raum auftauchen.
Wir lernen den gegenwärtigen Augenblick mit dem Herzen anzunehmen.
Die Meditation akzeptiert uns genauso, wie wir sind.
Dort können wir Gedanken loslassen, an denen wir uns so gern festhalten mögen. Gedanken ziehen wie das Wetter durch uns durch.
In der Meditation ist man präsent und wach und zugleich entspannt.
Wir können dort unser links-hirnig Geschultes überwinden.
Unser Bewusst-sein erweitern.
Das ist wie mit der Zahnpasta in der Tube. Die Zahnpasta geht auch nicht  zurück in die Tube.

Wir können uns so sehr glücklich machen, dass die Leute glückklich werden, wenn sie dich nur ansehen.
Schöpferkraft. Diese Kraft haben wir in uns. Davon hören wir nichts im Fernsehen. Davon lesen wir auch nichts in der Zeitung.

Wir arbeiten an so vielen Dingen nur selten an uns und dem Erstellen eines größeren Bildes von uns selbst.
Je weiter wir unser Bewusstsein entwickeln, desto weiter wächst das Gefühl unserer Verbundenheit und unserer Gemeinsamkeit mit anderen.

Man sitzt mit offenem Geist und offenem Herzen und macht eine Abfolge von Erfahrungen in der Meditation.

Ich erweitere mein Bewusstsein – darum sitze ich.
Ich kann erforschen, wie wundervoll es ist „Alles in Einem zu sein.“

…kein Ende des Lernens und Staunens in Sicht…

Mein persönliches Dankgebet

baden

 

Ich danke unserer Mutter, der Erde, die uns ernährt. Ich danke den Flüssen und Bächen, die uns ihr Wasser geben. Ich danke den Kräutern, die uns ihre heilende, Kräfte schenken. Ich danke den Kürbissen, der Bohne, der Kartoffel, den Salatköpfen, die uns am Leben erhalten. Ich danke den Hagebuttenbüschen, all den anderen Büschen und Bäumen, die uns Früchte spenden. Ich danke dem Wind, der die Luft bewegt und Krankheiten vertreibt. Ich danke dem Mond und den Sternen, die uns mit ihrem Licht leuchten, wenn die Sonne untergegangen ist. Ich danke den Engeln, die viele Kinder schützen und den Engeln, die uns Regen schenken. Ich danke der Sonne, die freundlich auf die Erde sieht. Ich danke für das Abenteuer Leben. Vor allem aber danke ich dem lieben Gott oder Wakan-Tanga oder Kulkucan, ich danke jener höheren Intelligenz, die alles lenkt.

 

Dankbarkeit ist der direkte Weg ins Herz.
Dankbarkeit schützt vor Hochmut und Stolz.
Danke. Danke.Danke, dass ich nicht alles bekomme, was ich mir wünsche.
Nicht alles, was ich mir wünsche, muss zu meinem Besten sein.
Danke für jeden Tag.
Danke, dass Sie meine Beiträge lesen mögen.
Danke, dass Du meine Beiträge lesen magst.
Danke für die Begegnungen mit lieben Menschen, die mir dieser Blog ermöglicht hat.
Danke den Menschen, die mich zum Lachen und Lächeln bringen.
Danke für Menschen, die mir wahrlich weise Sätze und Gedanken schenken mochten.
Danke für eine Frau, die ihren Keks brach und ihn mit mir teilen mochte.
Danke für eine Menschin, die mir auf einer Zugfahrt nach Köln von ihren Schülern erzählen mochte und dem,
was sie jenen Schulbeginnern immer wieder sagt:
„Ich lehre euch nicht das Alphabet. Ich lehre euch Buchstaben der Freude, der Freiheit, des Friedens und der Liebe.“
Danke für diesen wundervollen Moment in meinem Leben. Danke Nahid.

Danke, dass ich so nah an einem wunderschönen Fluss wohnen darf.
Danke für die Sonne, die heute so herrlich in den Tag scheint und uns Menschen, Tiere und Pflanzen wärmt.

Danach war mir gerade.
Ein tiefer Atemzug der Freude.

 

 

 

Aus dem Leben

positive

 

Ein blauer, warmer Tag. Wind wirbelt. Ein Schmetterling ruht sich auf dem Ast eine Busches aus.

Einatmen- zum Aufnehmen der Erfahrung.
Pause-Verbinden.
Ausatmen- zum Loslassen.

Früchtefrühstück/Brunch/Nachmittagskaffeebegleitung. Berauschender Duft. Obstströme fluten meinen Gaumen.
Das Lachen beginnt.
Manchmal ist Leben nur dieses Träumen.

 

fruehstueck

Ein Sonntag  im sommerlichen Taumel. Weintrauben, Honigmelone, Ananas, Erdbeeren, Honigmelone, Wassermelone.

 

Überhaupt ist das Leben nur das, wofür wir es halten. Ist es nicht so?
Auch diese Tarnungen, die teilweise komisch und bizarr wirken, sie dienem doch dem Leben, zumindestens dem Überleben. Da sind wir ganz Motte, die mit ihrem Muster auf ihren Flügeln aussieht wie die Augen einer Eule oder ganz Käfer, der auf den ersten Blick aussieht wie ein Blatt des Baumes.

Was ist das also, was wir Leben nennen? Nicht das, was wir gerne hätten – das ist nur eine Idee, die keine Wirklichkeit besitzt. Also das genaue Gegenteil dessen, was ist.
Ist  schon ganz schön kompliziert mitunter.  Nicht anders sieht es ja  mit der Liebe und Lust aus. Die beiden werden auch immer mal wieder miteinander verwechselt.  Was ist denn Leben nun?
maedchenwaschlappen
Nachdem ich meinen gestrigen Tag schniefig im Bett verbrachte und nach fast einem Jahr meinen  Old Fashion TV erstmalig wieder auf Play stellte – so mit wieder heraussteigen aus dem Bett und den Play Schalter am Gerät starten müssen, weil die Fernbedienung schon so lange nicht mehr bedient wurde und nur in Gang kommt, wenn das Gerät bereits gestartet ist, ich mich also etwas kränkelnd und augenknittrig ins Bett zurückwarf und mich durch den Nachmittag und Abend zappte, dachte ich am Ende nur noch: Das Leben ist Konflikt und Kochen. Das Leben ist eine Anhäufung von Problemen und Belastungen.  Bomben, Raketen und Militätdiktaturen und der Rest erzählt weiterhin Lügen oder ist bereits im Fußballfieber. Und immer noch so gierige Geier.  Alles machte mir eine Riesenangst und drückte so auf meinen Husten, dass ich mit dem Zappen fortsetzte. Ausschalten, das wissen Sie doch, erscheint einem nach dem „On TV“ unmöglich. Immer weiter geriet ich in den Sog.  Hinweg über die sexy Zinssätze-Meldungen, die uns astronomische Wachstumsperioden verkünden. Die sparte ich gleich mal aus. Aber dann staunte ich nicht schlecht. Die Kameras der deutschen Medienwelt stürmen Messie-Wohnungen sämtlicher deutscher Städte, so scheint es. Hitchocks berühmter voyeuristischer Blick  aus dem „Fenster zum Hof“ scheint schon längst nicht mehr nur ein Fenster, sondern ein Frontalblick auf alles, was das Privatleben von Menschen so hergibt und nach Unterhaltung und hohen Einschaltquoten schreit. Alles knitterte in mir zusammen.  „Betroffenheits-Genre“ macht wirklich betroffen. Worum ging es da? Wer die meisten Müllsäcke herausgetragen hat, bekommt zehn Punkte? Wie gut es uns doch gleicht geht, wenn wir zuschauen dürfen, in  welchem Dilemma andere zu leben haben.  Ich lag müde wie Biene Maya im Bett und zappte einäugig blinzelnd weiter. Das Maß des Erträglichen war längst überschritten. Weiter im Sog des Fernsehens. Zapp. Zapp. Zapp.  Hust. Hust. Hust.  Und noch ein Zapp. Und dann landete ich bei Rosamunde Pilcher. Wenn es schnupft und hüstelt, nimmt man alles als Ablenkung in Kauf.  Und tatsächlich mutierten zwei  Augen zu Glitzersternen. Uaah, diese gutaussehenden Großherren mit Grundbesitz, Lamettaträume türmten sich vor dem inneren Auge auf. In Designer-Pullovern polieren sie ihre Golfschläger und fallen mir nichts dir nichts auf intrigante falsche Schlangen herein. Da sehnt man sich ja fast in Mittelalter zurück.  Da gerät in Weihnachtsstimmung und wird  still wie Stan Laurel in einer zweispuligen Stummfilmkomödie. Innerhalb von wenigen Minuten bogen sich immerhin  meine Kerzen ganz krumm vor lauter Dramatik. Ich legte meine Nase wieder symmetrisch und stöpselte mich  schwer beladen mit Leben aus.
Leben ist wohl auch Konkurrenz und Neid, Verzweiflung, Sorge, Ehrgeiz, äußerste Langeweile,  Ablenkung, Frustration, Einsamkeit und Routine.
Leben ist Ordnung, Bürokratie, Energie, Vergleich von Ideal und Gegensatz, Widerspruch und ein Akt des Schauens.

Puuh! Ja. Das ist das, was wir häufig aus Leben machen.

In jedem Fall nehmen wir wahr.  Was? Wir nehmen wahr,  was unsere eigene Persönlichkeit spiegelt. Wir nehmen einzig wahr, was in uns auf Resonanz stößt und halten fest, was unsere Bedürfnisse und Wünsche zu befriedigen scheinen. Das ist wie mit dem Hunger.
Wenn wir großen Hunger haben, wird alles andere zur Nebensache. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich auf Nahrungsbeschaffung. Wenn wir uns in einen Menschen verlieben, verblassen alle anderen Menschen an Bedeutung. Obwohl wir diesen Menschen – bereits existierend – ein halbes Leben lang gar nicht wahrgenommen haben, ist es plötzlich nur dieser eine. Auch das ändert sich, nach einer Zeit relativiert sich alles.  Und man öffnet sich wieder dem Leben.

Ebenso ist es mit allem anderen mit dem wir uns identifizieren und an das wir gebunden sind.  Besitz, Wohnung, Kleidung Doch sobald die Bindungen aufgegeben sind, nehmen wir es hin und  uns wär es vermutlich auch egal, wenn die Dinge verschwinden würden. Wir wären einfach im Fluss mit dem Leben. In der Bindung kann uns jeder Verlust mehr oder weniger unglücklich machen.

Leben ist noch so viel mehr und darum bin ich zu der Entscheidung gelangt, dass ich  Leben derart zu fassen:

Das  Leben ist nichts anderes als ein unglaublicher Platz.

früchteleben

Und wir sind Teil dessen. Das Leben ist Fülle selbst.

Wenn wir in das Leben der Fülle eintauchen, sind wir Teil dieser Fülle. Da, wo wir uns selbst durch unsere eigenen Bindungen begrenzen und beschränken aber nicht. Wir können das Spiel des Lebens in allen Höhen und Tiefen gelassen geniessen. Wir können auch tausend Runden unserer Fahrt aussetzen,  draußen verweilen und uns fürchten, ängstigen,  Wunden aus Scham zudecken, eigenen Schmerz auf andere projizieren und uns einreden, dass sei unser Leben. Wir könnten aber auch alle Erfahrungen in ihren Bedeutungen und mit ihren Berechtigungen akzeptieren. Auf der Grundlage von Selbstakzeptanz und Selbstliebe könnten wir das tun. Wir könnten warten lernen. Warten auf das, was wir wirklich wollen. Geduld haben und wissen, dass wir es verdient haben. Wir könnten uns selbst treu bleiben, auf den Ruf im eigenen Herz hören. Wir könnten aufhören, uns jeden Tag selbst zu täuschen, auf unser Selbst acht geben, es lieben und annehmen.  Wir könnten unsere Ängste einfach annehmen und durch sie hindurchgehen, bis wir am anderen Ende wieder herauskommen. Wir könnten dieses krampf-und kampfartige Bemühen aufgeben. Stellen Sie sich einmal vor, es gäbe kein gut oder schlecht mehr in ihrem Leben. Alle Erfahrungen wären neutral. Wir könnten aufhören zu zählen, aufhören, Entschuldigungen hervorzubringen.  Wir könnten die Tür der bedingungslosen Liebe öffnen.

Wir könnten jeden Tag bewusst alles abgeben, was uns vom „Wahren“ trennt, wie ein Obstkorb, den man jemandem als Gabe reicht.

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Das Leben ist Danken

Danken, um der Selbstverständlichkeit unseres Daseins zu widerstehen.
Danken, als intensivste Form positiven Denkens.
Danken für das Wunder des Lebens, das ich bin.
Danken, weil ich auf ein geistiges Licht vertraue.
Danken, weil der liebe Gott hier offensichtlich etwas in perfekter Schönheit verschüttet hat. (wir müssen nur noch lernen, damit besser umzugehen)
Danken für die Millionen von Möglichkeiten im Leben.
Danken für das Abenteuer Leben.
Danke für das Leben, das sich überall herum um mich spiegelt.

Danken als direkter Weg in mein Herz.

Wenn wir dankbar sind, ist unser Herz offen.  Offen gegenüber anderen, offen für Überraschungen. Offen für das Leben.

 

 

Danke an Sie. Danke an all meine Leserinnen und Leser.

Im Einklang mit dem Leben

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„Nein – wirklich… Ich – ich.  – –  Well….It s cracking up here.  Oh Brunhilde!“

Karma bringt dir beides, Schmerz und Freude. Aber das muss ich sagen, das hier ist jetzt ganz schön  unbarmherzig.  Ich fühlte mich, als  hätten sich drei Ameisen auf meiner Nase getroffen, die den ganzen Tag nach einer Krume suchen und keine finden können. Es kann auch nichts gefunden werden, sie stehen nämlich auf der Über-Ameise. Ich seufzte. Es war einer dieser  Ich-werfe-das-Handtuch-Seufzer.

Ich sollte mich jetzt sammeln, sagte ich mir. Unaufällig  ließ ich mich mit einem Dummidummdidumm-Gesichtsausdruck auf`s Sofa fallen. Egal, was mir an Erfahrung begegnet. Das Leben ist freundlich zu mir. Alles sah danach aus, dass das Universum verflucht freundlich zu mir war. Ich habe jetzt etwas Besonderes.

Manchmal ist die wichtigste Zeit eines Tages, die Ruhe zwischen zwei tiefen Atemzügen.

Dankbarkeit. Ja. Die musste her. Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Freude und zum Glück.
Und da Google auch nicht auf alles Antworten hat, meditierte ich. Abziehen aus der Welt, um das Unsichtbare zu sehen, zu hören und zu fühlen.

Om. Om. Was soll`s. Das Leben  ist ja auch zumeist eine Karikatur des Lebens. Berührungscheu wir wir alle nun einmal sind. Unser Geist läuft auf Autopilot. Unser Bewusstsein ist überladen von Zerstreuung. Die Großfamilie ist fast ausgestorben. Die Kleinfamilie ist gestresst. Om. Om. Denke einen besseren Gedanken. Und noch einen. Dann noch einen und noch einen besseren, und du beginnst dich zu ändern..Leiten lassen vom Herzen.  Das geheime Wesen aller Dinge ist wahrhaftig gut.

Einklang

Dann fetz` ich jetzt mal los mit  meinem  A p p l e.

Wen kümmert es, ob stärker, reicher oder hübscher? Am Ende aller Tage zählt, ob wir glücklich waren.

Glück

 

In manchen Träumen ist Raum

panjin china praia vermelha

Der Fluss ist die Bühne, Herbst das Bühnenbild. Landschaft im viertgrößten Land der Erde: China, angrenzend an vierzehn Staaten, Panjin Red Beach.

Etwas zum Landen.
Die Natur ist die größte Kathedrale.
Sie ist ein magischer Teppich.

Die Landschaftsfotos erreichten mich heute.
Da fällt man sich fast aus der Hand, so schön ist dieser Strand im Land Chinas.
Mode-Ani: „Ich danke dir“
Ani =Ich. Im Hebräischen bedeutet „Mode“ sowohl danken als auch eingestehen. Man dankt bevor man in den Alltag eintaucht für jede Einzelheit seines Lebens.

Die Natur ist der große Lehrer im stillen Schlaf. Das Wasser urteilt nicht über dich. Die Eiche urteilt nicht über dich. Sie beklagt sich nicht, dass du dich an sie lehnst. Der Bach plätschert weiter dahin, ein goldenes Ahornblatt mit sich tragend. Der Käfer sagt nicht, dass du dich davonschleichen sollst. Der Fluss hört nicht auf zu fließen, weil du dasitzt und ihn anschaust. Sie haben niemals gesagt: Ich mag dich. Ich mag dich nicht. Ich mag nicht,wie du dich anziehst, wie du riechst, wie du aussiehst. Die Natur lässt uns zu. Lässt dich zu.

roter strand2roter strandHier möchte man nicht das leiseste Wörtchen sagen, einfach nur mit dem Fließen mitgehen.

In der Natur ist alles harmonisch aufeinander abgestimmt. Der Baum würde für immer leben. Er weiß nicht, wie man stirbt. Er streckt sich dem Licht entgegen. Der Wind kommt, wie ihm gefällt. Wald, Wind, Wüste, Flüsse entwickeln sich weiter und weiter und weiter. Die Natur ist keine Bedrohung für den Menschen. Der Mensch ist eine Bedrohung für sich selbst. Die Natur ist immer in Bewegung. Die Natur wird sich heilen.

Unser Gemüt ist eine Rumpelkammer geworden. Wir sind verbogen, gekünstelt und verdreht, voll von Einbildung, Angst und Sorge. Unser Verstand klettert wie ein Affe von Ast zu Ast. Voller Stolz durch sein Glück, gefesselt von selbstsüchtigen Bindungen, für sich und nur für sich arbeitend.

Werden wir heilen? Werden wir lernen, mit der Energie zu fließen? Werden wir zulassend durch Landschaften wandeln? Werden wir in Schritten unserer Natur entgegengehen?

Liebe ist nicht nur ein Wort.
Sanftmut und Mitgefühl sind nicht nur einfach Gesten.
Sie sind Seele.
Sie sind der nächste Schritt.
Sie sind Leben.
Alles ist Leben.

Nimm, was du hast,
dein Königreich,
deine Freude
Umarme die Welt,
weil du es willst.

Was auch immer erforderlich ist,
es ist es wert.

Jeder Herzschlag kreiert Zeit, das Morgen und Distanz. Dorthin gelangen und Raum, um eine Wirklichkeit von einer anderen Wirklichkeit aus zu beobachten. Jenseits all deiner Probleme, deiner Begrenzungen, deiner Wünsche, deiner Bedürfnisse, deiner Sehnsucht. Jenseits all dessen liegt die Antwort, was du bist.

Eine Puppe in der Hand eines geübten Puppenspielers
hängt locker und entspannt in seinen Händen.

Unseren Wesenskern lebendig halten

schmetterlinge baum ecoportal

Papilio peleides. Himmelsfalter

Der Morphofalter besitzt unzählige dünne Schuppen auf seinen Flügeln, die wie Dachziegel übereinander geschichtet sind. Wenn Licht auf die Schuppen fällt, nehmen sie alle Farben des Lichts auf. Licht wird also absorbiert. Nur nicht das „blaue“ Licht. Es wird als einziges wieder zurückgeworfen. Daher sieht der Morphofalter, auch Himmelsfalter genannt, blau aus. Morphofalter haben ein so strahlendes und leuchtendes Blau, dass sie von Piloten, die über den Regenwald fliegen, gesehen werden können, während sich die Falter auf dem Blätterdach von Bäumen sonnen.

Wenn Du Inventur machst und dir anschaust,
wofür du alles dankbar sein kannst, 

dann muss dein Glaube zwangsläufig zunehmen. 

Es ist eine heilige und edle Sache, nach Wegen zu suchen, wie man ein Segen für andere sein kann, und die großen wie die nicht ganz so offensichtlichen Arten anzuerkennen, mit denen andere unser
Leben bereichert haben.
Vor kurzem erreichte mich eine Riesenpaket voller Herzenswärme. Gesandt von einer
Person, der ich in Persona noch nicht einmal begegnet bin.
Auf der Herzensebene dafür schon. Das ganze Paket strahlte solche Liebe aus, dass es mich
sprachlos machte.
Sie ist eine Segen. Und ich bin dankbar.
Erst vor wenigen Wochen traf ich auf einen Menschen, der mich mit schönsten Texten bereichert,
mich zum Lachen bringt und zum Nachdenken inspiriert.
Erst vor wenigen Tagen meldete sich  in meinem Leben eine Stimme aus meiner Vergangenheit.
Wertvölle Töne aus einem scheinbar unsichtbaren Netz der Verbundenheit,  die über all die
vielen Jahren der räumlichen Distanz mit Leben erfüllt sind.
Ich bin dankbar für all jene Menschen, jene Gaben, jene Begegnungen.

Verbindungen zu spinnen aus unserer Menschlichkeit heraus – ist das stille Wunder.

Vor wenigen Monaten traf ich auf eine Frau im Rollstuhl, die aufgrund einer Fehldiagnose
ihr Schicksal meistert. Als sie lachte, obwohl sie sich nicht mehr bewegen konnte, strahlten
ihre Augen.
Ich bin dankbar für diese Begegnung.

Vor zwei Tagen saß ich einer Essenerin gegenüber und sie lehrte mich etwas sehr Besonderes.
Vor wenigen Tagen erreichten mich Nachrichten aus dem Sudan und aus dem Gaza-Streifen.
Zwei Menschen, mit denen ich mich verbunden fühle, berichteten von Tod, von Gewalt, von Leid
und schwierigsten Momenten in ihren Leben. Brüche im Herzen. Tiefes Durchatmen.
Beide glauben an das Wunder. Kein Aufgeben. Und weil das Licht auf eine bestimmte Weise auf das Gesicht
meines Gegenübers fiel, konnte ich sehen, wer das ist und wie viel Liebe ich für jene Menschen empfinde.
Es öffnet mich, weiter als ich mich je erinnern kann.
Es liegt an uns, bescheiden wie eine Raupe unsere Erfahrungen, unseren Schmerz, unsere Frustration,
und unser Staunen zu Seidenfäden zu verarbeiten, sie zu einem Kokon zu spinnen.
Sie irgendwann ausschwitzen, oder wie die Yogis im Dritten Auge ruhen, bis wir, für jeden sichtbar unsere tiefsten Farben
tragend, wieder auftauchen.
Ich bin dankbar für diese Menschen in meinem Leben.

Wenn ich die Pausentaste drücke und über all jene nachdenke, die meine Reise gesegnet haben,
fallen mir viele Menschen ein. All jene sind für mich Mitteilnehmer im Kurs des geistigen Lernens.
All jene sind es, die mein Herz weit werden lassen.

Etwas weiß in uns, wo das Licht ist, selbst wenn wir es nicht sehen können.
Selbst die kleinsten Blätter lehren uns etwas. Über die Herausforderung, ein
geistiges Wesen in menschlicher Form zu sein. Über den stillen Mut, der nötig ist, um zu wachsen.
Über das Wissen, sehr wohl von Luft und Licht leben zu können, ziehen sie uns doch geradezu magisch an.
Genauso wie die kleinen Triebe jeden Frühling wieder durch den Boden brechen, können wir gar nicht anders.

Es ist eine Freude, wenn sich Licht in Nahrung verwandelt. 

Ich bin dankbar.

Wir können träge und selbstgefällig werden im Hinblick auf die Fülle in unserem Leben. Dir kann ein Leben im Wohlstand gehören und ausgerechnet die Kräfte  Geduld, Vertrauen und Dankbarkeit werden zu deinen schwersten Disziplinen. Man haut mit einem Hammer auf den Nagel und er dringt ins Holz ein. Wir drücken auf`s Gaspedal und ab geht`s. Bei so vielen Dingen gibt es eine unmittelbare Reaktion. Man wirft Dinge hinein  -und bumm! Wir erwarten sofortige Befriedigung. Und wenn etwas wirklich Großes geschieht, nehmen wir nicht wahr, dass vorher viele kleine Dinge dafür stattgefunden haben.  Haben Sie schon einmal gebetet und gesagt, na ja, das ist nicht weiter gegangen als bis zur Zimmerdecke? Es ist trotzdem da, auch wenn es für Sie  keinen stechenden Beweis dafür gibt, dass etwas vor sich geht. Es ist trotzdem da, wenn wir bereit sind, es zu sehen.

welten malen

Die Wahrheit ist: Jede Bemühung, die sich innerlich ganz entfalten darf, wird in der Welt ihre Kreise ziehen.

Es funktioniert nicht nach den Regeln des Geldes. Ich investiere und je mehr ich an Geld investiere, desto mehr erwarte ich Geld zurück.
Also, lieber Gott, du gibst mir jetzt fünfmal soviel wieder wie gestern. Nicht dass ich sagen will, verkleinern wir unsere Erwartungen, aber wir sollten sie ändern. Erwarten wir nicht, dass sie zu dem passen, was passiert.
Wir sind so leistungsorientiert, dass wir oft den Wert dessen übersehen, was direkt vor unserer Nase ist, und daran vorbeirauschen. Wir meinen, unsere Errungenschaften würden uns ganz machen. Das tun sie nicht.  Indem wir Leben erfahren, können wir ganz werden.
Lauschen, schauen, fühlen,berühren,  aufnehmen, zulassen, in Schwingung versetzen, Kritik beiseite legen, atmen, Austausch zwischen Innen und Außen,  in Kontakt kommen mit der reinen Energie des Lebens, um Dinge auf der tiefsten Eben kümmern, mit Liebe umhüllen, was dazu neigt, zu schmerzen und uns im Weg zu stehen, Schmerz als Schmerz erkennen, auf die  innere Stimme in uns hören, sie lässt uns wissen, was authentisch und was künstlich ist , sich einlassen und Dinge auch herauslassen  – Seelengeografie.

 

 

Danke für diesen Tag.
Danke für all das, was mir begegnet.
Danke für das  mich tiefer Führende in eine Erfahrung, die mich mitten hinein in leuchtende Lebendigkeit bringt.
Danke für meinen Glauben an das Mögliche. Danke für mein inneres Reich.

Was für eine Welt würde dies sein, wenn wir alle gegeneinander offen sein könnten und voller Bereitschaft zum Schenken…Großzügiges Geben anderen gegenüber…liebevolle Fürsorge,  aus dem Herzen zu leben, uns mehr zu wünschen, anderen zu dienen, als selbst etwas zu bekommen.

Jeden Tag erhalten wir Gelegenheiten zum Offensein dafür.