Haltungswechsel

aral see

68.000 Quadratkilometer – zum ersten Mal in der Geschichte ist das östliche Becken des Aralsees vollständig ausgetrocknet. Der Aralsee war einst ein großer, abflussloser Salzsee, so groß wie Irland.  Jetzt umfasst der viertgrößte Binnensee der Welt noch etwa 20.000 Quadratkilometer. Vor dreißig Jahren war der See ein fischreicher.  Zehntausende Tonnen wurde nach Rußland transportiert. Heute ist der See wegen Austrocknung ein in mehrere Teile zerfallener Salzsee in Zentralasien. Gelegen an den Grenzen von Kasachstan und Usbekistan ist der See darüber hinaus  eine giftige Wüste. Dort, wo noch Wasser ist, sank der Wasserspiegel bereits um 16 Meter. Das Wasservolumen ging insgesamt um neunzig Prozent zurück. Schiffe liegen auf dem Trockenen. Der Aralsee ist im Süden von den Wüsten Karakum und Kysylkum und im Norden von der Kasachensteppe umgeben.  Bis 2020 wird der Aralsee komplett verschwunden sein, sagen Experten.

 

aralsee

Reichtum der Gebirgsregion sind jene Gletscher, die man auch als „Dach der Welt“ bezeichnet. Von ihnen fließt viermal so viel Wasser wie über den Rhein bei Basel ab.

Das Grundwasser ist zunehmend mit  Düngemitteln und Pestiziden belastet. Das Wasser zweier Hauptflüsse, Syrdarja (2700 km)  und Amudarja (2500 km),  die den Aralsee mit Wasser speisten, wurden vor vielen Jahren umgeleitet, um Baumwollplantagen und Reisfelder in Rußland  zu bewässern. Lange Kanäle führen zu den Feldern. Viele der Bewässerungskanäle sind undicht, wodurch ein Großteil des Wassers unnütz versickert.  Monokulturen benötigen darüber hinaus sehr viel Wasser. In Folge all dessen verringerte sich das Wasservolumen um siebzig Prozent. Felder versalzen, Versteppung und Wüstenbildung und Sandstürme nehmen zu. Der Salzgehalt des Wassers hat etwa um das Dreifache zugenommen und wirkt sich entsprechend auf  Flora und Fauna sowie auf die Tierwelt aus.  Neunzig Prozent der Fische sind seit langem ausgestorben.

Nach Tschernobyl ist dies die größte von Menschen gemachte Umweltkastastrophe in jener Region.

 

 

 

 

 

 

 

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Hier war es mal wässrig-grün

 

 

Die aktuelle Botschaft der Kogi`s :

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Der Berg Vilcambamba, Ecuador.  Saga Carmen (rechts) und Hohepriester Mamo Miguel (links). Ihre erste Reise außerhalb der Sierra. Mamo Miguel aktiviert als „Caretaker der Erde“ heilige Feuerkreise.

 

Die Hohepriester der Kogi`s leben bis zu 18 Jahren in Höhlen und sehen das Tageslicht erst wieder, wenn sie ihre Ausbildung als Seher beendet haben. Durch eine zeremonielle Versenkung lernen sie direkt zur „Mutter“ zu sprechen, die sie jetzt beauftragt hat, von den Bergen herunterzukommen und die Nachricht zu überbringen: „Wir töten die Erde, wenn wir so weiter machen. Wir müssen uns alle vereinen, um die Zerstörung zu stoppen, die sonst unser aller Existenz beenden wird.“
Die Zeit verrinnt und es scheint ihnen dringend notwendig, dass sie ihre Botschaft in die ganze Welt verbreiten.  Nach 18 Jahren brachten sie eine der Mamos (Caretaker der Erde) als „lebendes Relikt“ an das Tageslicht hinaus. Die Erde bebte und als sie jene Mamos wieder zurück brachten, bebte die Erde wieder. Zeichen, die  ihre Botschaft bestätigen. All dies soll so gewesen sein, wie es ihnen in ihren Prophezeiungen und Konsultationen mit der Mutter Erde erzählt wurde.

Die Aufgabe der Mamos ist es, sich um die Berge zu kümmern. Für die Kogi`s sind  die Berge das Herz der Welt. Ist das Herz gesund, ist es im Rhythmus mit der Erde, dann ist die Erde gesund. Ist der Berg nicht gesund, ist die Energie nicht in  Balance. Dann sind die Berge nicht im Rhythmus, dann ist die gesamte Welt nicht in Balance.

Jene Caretaker, die für die Berge sorgen, sind wie die Berge selbst, das “Herz der Welt”. Es gibt keine Trennung, sagen die Kogi`s.
Wir sind All-eins. Die Berge, die Menschen, das Herz der Welt.

Die Botschaft der Kogi`s ist: Die heiligen Stätten der indigenen Völker der Welt bilden rund um den Globus ein Netzwerk der spirituellen Kommunikation. Da diese heiligen Stätten zerstört werden und die Menschen, die sich um diese Stätten gekümmert hatten, entfernt und „integriert“ werden, ist dieses Kommunikationsnetzwerk zerbrochen. Die spirituelle Struktur der Erde ist für die Kogi`s darum  in Fetzen gerissen und die Menschen, die Zeremonien abhalten, die die Erde eigentlich im Gleichgewicht halten, können die Dinge nicht länger korrigieren. Die nicht-indigenen Völker, die die vier Stämme von La Sierra “Little Brother“  – kleiner Bruder –  nennen , sind völlig außer Kontrolle und zu weit gegangen.  Damit sind wir, der Westen, die Industrieländer, die angeblichen Fortschrittsländer gemeint. Es ist für uns Menschen nun zu spät, dieses alleine zu beheben.
Wenn wir nicht wieder die heiligen Stätten und die höheren Wesen aktivieren, die uns helfen können, wieder Ordnung in die Welt zu bringen, werden wir nicht in der Lage sein, die geistige Gewebe-Struktur der Erde wieder zu weben. Die Mutter weint. Sie weint Tränen um ihre Kinder. Sie hat Schmerzen und wird mit ihrer Stimme von Wind, Wasser und Feuer lauter und immer lauter sprechen, bis wir anfangen, für sie einzutreten und ihr zu geben, worum sie bittet, sagen die Kogi`s.

Die Stämme der Sierra haben einen Vereinigungsprozess für das Bewusstsein der Prinzipien des Lebens-Ursprungs, genannt IKWASHENDWNA, der in zwei Worten der dringende Aufruf ist, für die innere Ordnung der Mutter an die Menschheit. Es ist ein Aufruf für alle Menschen sich in ihren Anstrengungen zu vereinen, um „Little Brother“ bei seiner Plünderung zu stoppen. Wir müssen uns ebenfalls in unseren Bemühungen vereinen, damit die originalen Hüter der heiligen Stätten wieder zurückkommen, so dass die richtigen Zeremonien durchgeführt werden und die Aktivierungen abgeschlossen werden können.

Unser aktueller Level der Wachheit ist mangelhaft, und schlägt sich nieder für beide, Menschheit und Erde. Wir müssen weiter marschieren, um zu sprechen, selbst aktiv zu sein … aber ohne die Hilfe der höheren Wesen werden wir nur weiter drehen an den Windmühlen der Zerstörung, die wir selbst geschaffen haben.

Wir müssen die Gelegenheit dieses Vereinigungsprozesses nutzen, damit wir beginnen können zusammenzuarbeiten, nach den Prinzipien der ursprünglichen Rechte zum Schutz allen Lebens.

Dies ist eine Botschaft, die die Kogi`s schon vor etwa 30 Jahren verkündeten und ganz aktuell erneut in die Öffentlichkeit brachten. Die Mamos, die „Lebenden Relikte“, vermitteln nun eine Dringlichkeit,  und sie begannen eine Mission, um diejenigen zu finden, die noch die ursprünglichen Zeremonien halten und das rituelle Wissen haben, welches hilft, die heiligen Stätten auf der ganzen Welt zu reaktivieren. (Quelle: Bethany Yarrow)

Es ist zum Bart ausreißen, „Little Brother“.
Wann wollen wir begreifen und hinsehen?
Wann sind wir  bereit, uns von diesem Fortschrittsgedanken loszusagen, der zweifelsohne kein wirklicher Fortschritt für diese Erde bedeutet, sondern einzig Raubbau betreibt und massiv  an dem Ast sägt,  auf dem die gesamte Menschheit sitzt.
Wann hören wir endlich damit auf, dieses Konzept der Gewinnmaximierung zu verherrlichen?
Wann trauen wir uns eine Haltung der Hingabe zur Natur mitten auf dem Marktplatz der Börsen und DAX- Unternehmen einzunehmen?
Wann sind wir bereit aus Liebe zur Erde und zu a l l e n Menschen auf einen bestimmten Konsum zu verzichten?

Wann trauen wir uns einen Weg mit unseren Füßen zu gehen, der noch nicht derart abgetrampelt ist?

 

 

 

Mehr über die Kogi`s in Kolumbien:
Sieben Phänomene: Woher kommen wir? Teil3

 

 

 

 

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3 Kommentare zu “Haltungswechsel

  1. arabella50 sagt:

    Es ist wahr was du sagst. Sie werden jedoch nicht aufhören.
    Heute las ich, dass Apple und Facebook ihren weiblichen Mitarbeitern das Einfrieren von Eizellen bezahlen will,erst Karriere, dann Kinder…
    Dieser Schwachsinn ist nicht mehr zu ertragen.

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