Diese eine Zeit

liebe ist8

(Quelle:HN)

 

„Denn der Liebe ist die Liebe genug.“
Diese Wahrheit wird immer sein.
So wie der Fluss des Lebens Tag und Nacht durch die Adern der Welt zirkuliert und in der Tiefe mit einem musikalischen Puls singt.
So wie wir alle  irgendwo zwischen nichts und allem leben, denn das Leben ist zerbrechlich.

Das Wort Liebe ist  machtvoll.  Das Gefühl, welches sich damit verbindet, noch machtvoller. Es ist wie ein Samenkorn. Doch das große Problem besteht darin, dass es zu oft empfänglich ist für die Samenkörner der Angst.

Manchmal frage ich mich: Welches kleines Ding trägt jeder von uns bei sich, das wir anderen geben können, die bedürftiger sind als wir selbst?
Und woran liegt es, dass wir es nicht geben mögen? Warum halten wir nicht still in jenen Momenten.  Das nicht Stillhalten können, mit  jeglicher Form des Wegrennens sind wir vertraut. Jenes Wegrennen vor dem Risiko und dem Schmerz des Lebens, vor der Wahrheit unserer selbst. Wie zum Beispiel Verstecken, Verleugnung oder Projektion. Wir geben uns als die Getriebenen des Lebens. So sehr getrieben, das wir anderen das Leben nehmen. Wohin es gehen soll, kann keiner so recht sagen.  Hektisch ist es. Das Ego will seinen Weg machen.  Wir kneifen die Augen zu und schon verschließt sich das Herz. Wir sind so schnell dabei.  Und je schneller wir dabei sind, desto größer wird der Abstand zwischen dem Tun und dem Fühlen.

Welche Gesten haben wir, mit der wir uns selbst als Person wertschätzen können?

Zwei Hände, ein Herz.

Wie bereiten wir uns auf die Begegnung mit einem Menschen vor?
Ist es diese  eine Zeit auf Erden, als wenn wir jenen Menschen nie wiedersehen würden? Ist es jene Tiefe, in der wir sanft schwimmen können? Würdigen wir diese Begegnungen, weil uns jener Mensch Weisheiten eröffnet hat, die uns sonst nicht kund getan worden wären?
Ist es nicht ein Wunder, dass wir mit jenem Menschen zur selben Zeit leben können?

Welche Frage tauchte in mir auf und stellte ich, wissend, wir hätten nur diese eine Zeit miteinander?

Liebe     ……mit dem Auge des Herzens schauen. Nach Weite und Offenheit streben. Sich auf ein echtes inneres Risiko einlassen, ohne abzulenken.

…das Passwort zu jeder Seele.

Wenn wir je ganz sein wollen, sollten wir dem Ruf unserer Seele folgen.

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5 Kommentare zu “Diese eine Zeit

  1. arabella50 sagt:

    Oh, schon der zweite Beitrag heute über Liebe und Angst.
    Gut das es sie beide gibt. Gemeinsam führen sie uns zur Einheit.
    Ich grüße herzlichst.

    • martinakunze sagt:

      hee.hee. Ich danke lieb-lich für deinen herz-lichen Gruß

      Liebe und Angst. Licht und Dunkelheit..
      Ein Thema für die Ewigkeit… 🙂

      …Ich weiß nicht, ob es gut ist, dass es die Angst gibt…diese Ich- kneife- die- Augen- zusammen-Angst, die mein Herz gleich mit zukneifen lässt
      …aber JA, es gilt alle Anteile in einem selbst anzunehmen – und zu LIEBEN.
      so oder so

      Hier ist Sommerzeit.
      ähnlich…*lach

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