Freundschaft mit der Erde

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Hören Sie es…? Hören Sie das Sägen der Holzfäller schon….?
Nein?
Bald werden Sie es hören. Spätestens, wenn Sie Ihren Urlaub in der französischen Stadt Marseille und Umgebung verbringen möchten.

Pro Jahr sollen in Südfrankreich eine Million Tonnen Holz verbrannt werden, so sehen es die Pläne von E.on vor, weil man ein altes Kohlekraftwerk in ein Biomassekraftwerk umbauen will. Das sind 13 Kilogramm Baum pro Einwohner in Deutschland. Übrigens: Selbige Menge,  1 Million Tonnen Altholz fallen jährlich in deutschen Privathaushalten pro Einwohner an. Das kann eine Holzverpackung sein, ein alter Schrank oder ein ausgedienter Gartenzaun.
Hier soll nun aber in Frankreich, in der Nähe von Marseille  ein Hälfte der Menge an Holz gefällt und verbrannt werden. Die andere Hälfte soll aus Kanada und den USA kommen.

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So sieht es wirklich dort aus. Dort war ich. Wenn ich an die Provence denke, nehme ich Duft wahr.

Waren Sie schon einmal in der Provence. Ich rieche den Waldduft noch heute. Rosmarin und Thymiandüfte am Straßenrand,  Lavendelfelder, Weinreben,  Olivenbäume, Granatäpfelsträucher- und bäume und Pinienwälder – für mich ist die Provence, besonders das Hinterland gar nicht weit entfernt von Marseille, eines der schönsten Landstriche auf dieser Welt.

Ist ja nur der Lebensraum Wald. Was soll`s! 

Holz speichert CO2 und ist damit ein Klimaschützer. Macht nur weiter die Klimanlage für Mensch, Tier und Pflanzen zum Rohstofflieferant.  In Deutschland gibt es 30 Milliarden Bäume. Wald ist ein Wunderwerk der Natur. Wie alle grünen Pflanzen, praktisch aus dem „Nichts“, nämlich vor allem aus Kohlendioxid, Wasser und Sonnenenergie, produziert ein Baum Holz. Tagsüber nehmen die Blätter das Kohlendioxid aus der Luft auf und produzieren daraus mit Hilfe des Chlorophylls Traubenzucker, der als Energiequelle und Baustoff für weitere chemische Prozesse benötigt wird. Durch Verkettung der Zuckermoleküle entsteht beispielsweise Zellulose, der Hauptbestandteil von Holz.  Wald ist unser überdimensionaler Staubsauger.  Die Wurzeln der  Eiche saugen jährlich etwa 40.000 Liter Wasser aus dem Boden, das die Blätter wieder „ausschwitzen“. Die dabei erzeugte Verdunstungskälte sorgt dafür, dass es im Wald selbst an heißen Sommertagen angenehm kühl ist. Außerdem filtert sie im Jahr etwa eine Tonne Staub und Schadstoffe aus der Luft.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Als „Abfallprodukt“ schenkt der Wald uns Sauerstoff.

 

Das Ruhrgebiet ist durchlöchert wie ein Emmentaler Käse.

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Kohlendioxid formt die Löcher im Käse. Im Ruhrgebiet formt Großtechnologie die Löcher.
Wer weiß schon davon, dass mit dem Ausstieg  eine Großtechnologie noch lange nicht beendet ist.
Wer weiß schon davon, dass die Schächte des Steinkohlebergbaues mit einem jährlichen Millionaufwand leergepumpt werde müssen. sonst drohen Schäden an der Außenwand und die Kontamination des Grundwassers. Hinterlassenschaften bis in alle Ewigkeit. Ohne Pumpen würde das Ruhrgebiet zur Seenplatte werden.
Die RAG hat für die Kosten eigenes eine Stiftung eingerichtet. Milliarden sind zu erwarten. Bergbauländer wie Saarland und  Nordrhein-Westfalen sowie die Bundesrepublik Deutschland müssen mit Dauerlasten von etwa 220 Millionen Euro im Jahr einspringen – auf Ewigkeit.

Der Bergbau ist bereits seit den 60er Jahren mit hohen Summen subventioniert. Der Steinkohlbergbau endet im Jahr 2018. Wasser wird aus den Schächten gepumpt. Der Kontakt des salzigen Wassers mit dem Grundwasser muss verhindert werden und das dauerhaft.
Dämme werden gebaut, damit das Grubengas zurückgehalten wird.  Große Flächen an Gestein sinken an verschiedenen Stellen bis zu 25 Meter ab.  Flüsse und Bäche sind schon längst abgesunken. Seit mehr als einem Jahrhundert wird reichlich Wasser in die Unterläufe der Gewässer gepumpt, die nicht  abgesunken sind und so höher liegen. Auch diese Pumpen müssen weiterlaufen, wenn nicht große Teile des Ruhrgebietes absaufen sollen.

Der Rhein liegt heute auch obenauf.
Die Ufer um ihn haben sich um viele Meter gesenkt. Darum mussten Deiche gebaut werden.
Der gesamte Untergrund im Münsterland ist ebenfalls durchlöchert wie ein Emmentaler Käse. Dort sammelt sich sickerndes Grundwasser.  und Tiefenwasser.  50.000 bis 70.0000 Tausend Tonnen Beton für jeden Schacht werden benötigt.
Hoher Energieaufwand, gewaltiger Finanzaufwand.

 

War sie nicht wunderschön, diese unsere Weltmeisterschaft?

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Quelle: amerika.de

Wer weiß schon, dass 2008 eine Polizeinheit (UPP) in Brasilien eingerichtet wurde, um ganze Bezirke gewaltfrei zu befrieden. Nicht mit militärischen Maßnahmen wollte man vorgehen, um die Drogenkartelle zu besiegen.Bildung und Gesundheit sollte die Urbanisierung vorantreiben. Doch mit der jüngsten Weltmeisterschaft rückte die Sicherheit von Sportgroßveranstaltungen und Touristen, von Fußballstars und Journalisten in den Vordergrund.  Alle in jenen Bezirken wurden unter Generalverdacht gestellt. Die ursprünglich friedvolle Idee wurde ad absurdum geführt. Militär und Polizei rückten ein. Es kam zu unzähligen Menschenrechtsverletzungen, zu Übergriffen, Hausfriedensbrüchen durch Militär und Polizei. Eine militärische Struktur ist unvereinbar mit einer demokratischen Polizei.  Bildung und Gesundheit wurde nicht vorangetrieben. Das ist nicht geschehen. Und weil die Polizei mit ihrer speziellen Mentalität der einzige staatliche Repräsentant vor Ort ist, kommt es zu einer Militarisierung des Alltags. Zur Militärpolizei gehören die  UPPs. Sie sind für den Dienst auf der Straße in Uniform zuständig und die Zivilpolizei für die Ermittlungstätigkeit. Dabei ist die Militärpolizei formal eine Reserveeinheit der Armee. So gilt zum Beispiel immer noch ein eigenes Strafgesetzbuch für die Militärpolizei, und kleinste Vergehen können mit absurden Strafen belegt werden. Die Militärpolizisten dürfen keine eigenen Entscheidungen treffen. Wer das kritisiert, kann dafür monatelang inhaftiert werden, ohne sich verteidigen zu dürfen. Brasilien gilt als eine Demokratie.

Die WM für wen?
An den sozialen Umständen hat sich für die meisten Menschen nichts geändert.
Die brasilianische Regierung haftete für alle Schäden und Unwägbarkeiten, also etwa wenn ein Straßenhändler in seinem Revier in Stadionnähe ohne FIFA-Genehmigung Getränke verkauft, ein Schuhhändler mit dem Wort „Fußball-Weltmeisterschaft“ auf seinem Auto wirbt oder durch Streiks und Demonstrationen Verzögerungen in den Abläufen entstehen. In Südafrika 2010 lagen die Kosten bei vier Milliarden, und in Brasilien sind es offiziell etwa 8,5 Milliarden gewesen. Ganz anders als Präsident Lula seinerzeit ankündigte („das wird die WM der Privatwirtschaft“) bringt die öffentliche Hand davon mehr als 80 Prozent auf und macht dafür neue Schulden. Allein der Stadienbau hat knapp drei Milliarden Euro verschlungen.
Die Fifa nahm wohl  geschätzte 4 Milliarden Euro steuerfrei ein. Gewinner sind die FIFA und Bauunternehmer. Den Zwangsgeräumten brachte die Umwidmung der Städte durch WM und Olympische Spiele den Verlust ihres Heimes und zumeist auch ihrer wirtschaftlichen Lebensgrundlage. Ihre Häuser und Hütten mussten neuen Verkehrstrassen, Stadien oder Apartments und Shoppingcentern für Besserverdienende weichen. Und nur in wenigen Fällen hielten sich die Verantwortlichen an die internationalen Normen für Zwangsräumungen wie rechtzeitige Information und Beteiligung der Betroffenen, angemessene Entschädigung oder gleichwertigen Ersatz, wenn irgend möglich in der Nähe der alten Wohnung. Diese Normen finden sich auch in brasilianischen Gesetzen. Etwa 170.000 Menschen im Land, so schätzt der Dachverband der brasilianischen WM-Volkskomitees, wird dies nicht geholfen haben. Braucht man die teuren Sportstadien noch? Dass die Brasilianer feiern können, brauchten sie wohl niemandem mehr beweisen.
Da richtet ein Land die teuerste WM aller Zeiten aus, aber für die Zukunft der Gesellschaft ist nicht genug Geld da.

 

 

 

Lieber Herr Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder,  zum 70igsten Geburtstag auch von mir Herzlichen Glückwunsch!

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Feiern Sie schön in St. Petersburg.

Und flott kommt mir Ihre Reise im Jahr 2004 in den Sinn. Sie flogen nach Russland  und haben diese tollen Geschäfte abgewickelt. Sie wissen schon…ja diese im kalten Sibirien.

Mir schrieb jüngst ein Leser. Alle reden über den Regenwald, keiner spricht über Russland und Sibirien.
Das wird ab heute anders.

Und so beginnt die Geschichte über Sibirien:

Der Himmel ist in seichtes orangenes Licht getaucht, als sei gerade die Sonne untergegangen. Klingt romantisch- anmutend atmosphärisch, was! Ich habe mir Mühe gegeben. Hier endet sie aber auch gleich wieder – die Romantik.
Der Anblick täuscht: Es ist Mitternacht, bei 20 Grad minus in der kleinen westsibirischen Siedlung Trom-Agan. Das Dorf ist umgeben von vier Erdöllagerstätten. Meterhohe Fackeln, Begleitgase des geförderten Öls, lodern 24 Stunden und 365 Tage im Jahr gen Himmel.

Die Ureinwohner der Insel Sachalin sorgen sich seit vielen Jahren. Vor der Küste der Insel lagern die größten noch unangetasteten Öl- und Gasvorkommen der Welt. Insgesamt sechs Erdöl- und Erdgasfelder werden dort erschlossen.

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Quelle. Greenpeace

Gazprom, Herr Schröder, Gazprom, Ihr Goldesel, vertuscht Ölpest.
Deutsche Unternehmen verdienen an dem Geschäft mit sibirischem Öl und Gas kräftig mit. Die Verträge der Essener Ruhrgas AG, ein Tochterunternehmen von E.on, mit Gazprom laufen noch bis 2020. Vor allem im westsibirischen Tiefland erschließen beide Konzerne neue Gasvorkommen. Auch BASF-Tochter Wintershall konnte vor Jahren  durch einen Vertrag mit Gazprom einen Coup im Geschäft mit der Erschließung des Gasfeldes Yushno Russkoje in Westsibirien landen.
Rücksichtslose Fördermethoden.  71 Ölseen, verrostete Pipelines, Öllachen so groß wie manche Bundesländer in Deutschland.
Auch dort wird- wie in Kanada – nach Gold mit hohem Einsatz von Chemie gebuddelt. Die hochgiftigen Chemikalien sickern in das Grundwasser und in die Flüsse.

Ist es eigentlich von deutschen Konzernen zu viel verlangt, die Umweltkriterien einzuhalten, die sie hier in Deutschland einzuhalten hätten?
Ist es zu viel verlangt, die Menschen an den Einnahmen zu beteiligen, deren Erwerbsmöglichkeiten durch die Förderung von Öl und Gas zerstört werden, damit sie sich Alternativen erschließen können?
Ist es zu viel verlangt, der Natur etwas mehr Respekt entgegenzubringen, wenn man schon Milliarden an Euro und Dollar an ihr verdient?

 

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Quelle: Greenpeace

Russland ist der größte Erdöl- und Erdgasproduzent der Welt. Der Export ist eine der wichtigsten Stützen der russischen Wirtschaft.
Sibirien ist das Land vieler indigener Völker. Leidtragende des Exportbooms sind die 200.000 in Sibirien ansässigen Ureinwohner, unter deren Land die Vorkommen liegen. Förderlizenzen werden vergeben ohne Rücksicht darauf, ob die Landrechte der Ureinwohner geklärt sind.Schutzrechte sind im Konjunktiv formuliert – und so auch in all den Jahren nicht umgesetzt. Fische sind nicht mehr genießbar. Öllachen auf Rentierweiden vergiften das Futter der Tiere. Etwa 10 Prozent des russischen Erdöls gehen durch Lecks in defekten Pipelines verloren. Nicht einmal von Arbeitsplätzen profitieren die ansässigen Bewohner, sind sie nicht qualifiziert. Die Arbeiter kommen aus anderen Ländern. In Westsibirien waren bereits 28 größere und 100 kleinere Gewässer 1989 biologisch tot.

Damit nicht genug:

Die riesigen Wälder der sibirischen Taiga sollen parzelliert und meistbietend versteigert werden – mit einem Nutzungsrecht von bis zu 99 Jahren. Die Ureinwohner, die auf den Wald als Quelle für Nahrung und das Holz als Baustoff und Heizmaterial angewiesen sind, haben kein Geld, um mit zu bieten. Bisher mussten sie für Selbstversorgung nichts zahlen. Doch die sibirischen Ureinwohner setzen sich gegen die Zerstörung ihrer Heimat zur Wehr. Der Dachverband der 40 Völker, die Russische Föderation der indigenen Völker des Nordens RAIPON, vertritt ihre Interessen in Moskau, aber auch bei den Menschenrechtskonferenzen der Vereinten Nationen in Genf

 

Und denken Sie nur nicht, es ginge  unseren Wäldern besser.  Gerade noch 5 Prozent des Waldes in Hessen soll gesund sein.

 

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Die Maya sagen:

Denkt darüber nach, euch gegenseitig zu helfen. Wir sind gleichwertige Menschen, egal, ob arm oder reich.
Sie sagen: Findet zurück zur Naturverbundheit.

 

Die Navajao (sprich: nawaho) sagen:

Wenn wir der Erde etwas wegnehmen, müssen wir ihr auch etwas zurückgeben. Wir und die Erde sollten gleichberechtigte Partner sein. Was wir der Erde zurückgeben, kann etwas so Einfaches – und zugleich so Schwieriges – wie Respekt sein.

Die Suche nach Öl, Kohle und Uran hat der Erde bereits großen Schaden zugefügt, aber noch kann dieser Schaden wiedergutgemacht werden – wenn wir es wollen. Beim Abbau von Bodenschätzen werden Pflanzen vernichtet. Es wäre recht und billig, der Erde Samen und Schößlinge anzubieten und dadurch wieder zu ersetzen, was wir zerstört haben. Eines müssen wir lernen: Wir können nicht immer nur nehmen, ohne selber etwas zu geben. Und wir müssen unserer Mutter, der Erde, immer so viel geben, wie wir ihr weggenommen haben. (Auszug aus dem Buch von Georg Bydlinski, Weißt du, dass die Bäume reden)

Die  Navajo,  die Maya, die Hopi, die Pueblas, die Inkas – alle indigenen Völker dieser Welt weisen darauf hin. Wann begreifen wir es endlich?

Die Erde sagt: Der Große Geist hat mich geschaffen. Der Große Geist gab mir den Auftrag, mich um die Indianer zu kümmern, für ihre Nahrung zu sorgen. Der Große Geist nannte die Wurzeln, von denen sich die Indianer ernähren. Auch das Wasser weiß zu erzählen: Der Große Geist lenkt mich und gab mir den Auftrag: Sorge für die Indianer! Und zum Gras sagte er dasselbe: Trag Sorge für die Indianer! Die Erde, das Wasser und das Gras sagen: Der Große Geist gab uns unsere Namen. Nun haben wir diese Namen und stehen auch dazu. Die Erde sagt: Der Große Geist gab mir diesen Platz hier, damit alles auf mir wachse – Bäume und Früchte. Und weiter spricht die Erde: : Und der Mensch selbst ist aus mir geformt. Der Große Geist setzte den Menschen auf die Erde und wollte, dass er die Erde bewahre und dass die Menschen einander kein Leid tun. (Young Chief in Der Gesang des Donnervogels)

 

Ich schrieb es an anderer Stelle schon einmal.
Ich mag es gern noch einmal schreiben:

Naturverbundenheit, einander helfen, einen guten und nützlichen Weg im Licht für jeden, Frieden für alle Völker – eine Botschaft nicht für irgend jemand, sondern für uns alle.  Eine Einladung an uns Menschen. Nichts Dogmatisches von oben herab, sondern die Einladung zur bedingungslosen Liebe, jenseits von allen Vorstellungen, die Menschen voneinander trennen, fern von Mächtigen und Privilegierten, fern von Angst und Schuld, fern von blindem Gehorsam, fern von Unterdrückung und Ausbeutung. Eine neue Zeit, die wir Wirklichkeit werden lassen könnten.

WIR, SIE UND ICH. JUNG UND ALT.

Vom “Baum der Erkenntnis” sollten wir genug gegessen haben. Wir könnten unseren Weg durch den Wald zu der Lichtung finden, wo die Sonne durch das Blätterdach scheint. Auf das es hell werde…für ALLE MENSCHEN und Tiere und Pflanzen und Mutter Erde.

 

 

 

 

 

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12 Kommentare zu “Freundschaft mit der Erde

  1. enigma57 sagt:

    Leidtragende des Exportbooms sind die 200.000 in Sibirien ansässigen Ureinwohner, unter deren …

    Die Gewinne vom Rohstoffen in Russland,kassieren entweder Oligarchen oder Putin Bande.

    Weder das Rusische Volk,noch Uhreinwohner  haben was davon.

    Grossmacht und Chingis-Chan mentalitat,kostet Geld.

    Grusse.

    Wysłane z telefonu Samsung

    • martinakunze sagt:

      Genau, danke dir für den zusätzlichen Hinweis
      Grüsse

    • Olaf Brodacki sagt:

      Woher wissen Sie das alles? Es kommt mir vor, als hätten Sie zu viel NYT oder FAKT gelesen oder Kaczyński zugehört. Nicht, dass mir das alles gefallen würde – seien es die Vergewaltigung der Natur oder was Gerhard Schröder so im Laufe seiner politischen Laufbahn und danach angerichtet hat. Ganz bestimmt nicht! Aber Ihr Urteil strotzt meiner Meinung nach nur so von Vorurteilen ohne Belege und Schwarz-Weiß-Malerei. Böser Putin, pfui Deibel! Vergessen Sie außerdem bitte nicht, dass diese Untaten bezüglich der Natur, die hier zu Recht kritisiert werden, bei Ihren amerikanischen Freunden, in England und anderswo in der westlichen Welt, darunter auch in Deutschland, stellenweise sehr gründlich schon vor vielen Jahrhunderten begangen wurden und werden. Das soll selbstverständlich keine Rechtfertigung oder Entschuldigung sein, nur ein kleiner Hinweis auf die Relationen, das Glashaus mit der Tür darin, die Steine usw. Aber vielleicht habe ich die meiner Meinung nicht unbedingt sachbezogene „Stoßrichtung“ auch einfach nur nicht richtig verstanden. In diesem Sinne: Äußert euch und kämpft für die Erhaltung der Erde als unser aller (und einziger) Heimat! Aber lasst das mit der vorgeschobenen Dämonisierung Einzelner, ganz egal von wem!

  2. arabella50 sagt:

    Immer wenn ich bei dir lese, bin ich dankbar, für das was ich selbst leben darf.
    Danke, für deinen Bericht.

    • martinakunze sagt:

      🙂
      Die achtsame Dankbarkeit ist neben der Liebe, das größte und energiereichste Gefühl. Alles, was aus diesen beiden Schwingungen kommt, wirkt wie ein Magnet.
      Bedanke Dich in Liebe, wenn Du etwas erhältst, aber auch, wenn Du etwas nicht erhältst oder noch nicht erhalten hast.
      Dankbarkeit bringt das Leben wieder in den richtigen Kontext. Wenn ich bereit bin, in einer Situation nach dem Geschenk zu suchen, ändert sich mein Wesen.

      Dankbarkeit:
      https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2013/11/15/der-kreislauf-der-fulle/

      Danke, liebe Arabella

      • arabella50 sagt:

        Das empfinde ich so.

      • martinakunze sagt:

        Ich fühle es – man spürt es in jedem deiner Fotos, deiner Zeilen, die du in deinem Blog schreibst.
        Das spürt man in der Art wie du Speisen zubereitest und wie dü über die Schaukelinhaberin sprichst, deinen Göttergatten, deinem Wissenden und deiner Wissenden.. worauf du dein Augenmerk lenkst und die Welt, die du für deine Familie dort zauberst und ihr schenkst, mit der Hagebuttenmarmelade, den Rosmarinkartoffeln, dein a la cartè Pilzgerichten, mit jenen drei Haselnüssen, du schenkst uns Lesern den Zauber ein Kastanie, das Wunderwerk Blume und du schenkst uns deine Freude darüber.
        So etwas gelingt nur aus einer Haltung der Dankbarkeit und der Liebe, die man in sich trägt.
        Siehst du es, da kommentieren 50 Menschen, denen du auch noch Freude schenkst. So ist das mit der Liebe und der Dankbarkeit. Sie schlagen Wellen. Ich sagte es bereits, ich sag`s noch einmal: Es ist schön, sich sich bei dir im Blog aufhalten zu können. Ja, ich weiß, du empfindest es so. DAS BIST DU. Herzfrau.

        Was machen deine drei Hortensien – bekommst du sie draußen im Garten über den Winter, wenn sie so jung und zart sind?

      • arabella50 sagt:

        So liebe Worte , und das Schönste, sie sind wahr.
        Ein sicheres Plätzchen für die Hortensien…, wir suchen noch nach dem besten Platz.
        Hab einen schönen Sonntag liebe Martina.

      • arabella50 sagt:

        Seit ich mich am alltäglichen erfreue und nicht andere als Leitbild wähle, seit ich Erinnerungen bilde, um mir des kleinen Schönen bewusst zu werden, seit ich zufrieden bin mit der Liebe, die ich gebe und erhalte, sei dem fühle ich mich geborgen und geliebt und glücklich.
        Achtsame Dankbarkeit, ich wusste nicht, dass dies so heißt, aber es ist das, was ich oft fühle.
        Gut, dass du es mir sagtest, danke.

      • martinakunze sagt:

        Von Herz zu Herz: Ich mag so sehr, was du schreibst. Was du LEBST ist eines der universellen Naturgesetze. Das Gesetz der Anziehung. Wie es in den Wald hineinschallt, so…..
        Nicht andere – DU. Dein Herzgefühl.
        Das Leben hat nur wirklich Sinn, wenn das, was wir wirklich sind, berührt wird. Du scheinst da sehr angekommen. Wie schön!!!!!! Deine Worte berühren mich außerordentlich. Darum geht: LIEBE. „Alle Probleme dieser Welt sind fehlende Liebe“, sagte Amma. Den Gedanken bekam ich geschenkt von einer wunderbaren Menschin, die sie kennen lernen durfte. Vielleicht für`s Büro…? 🙂 Schön, dass es dich gibt.

      • arabella50 sagt:

        Nicht nur für’s Büro, aber besonders dort.
        Danke , wie gut, dass ich dich traff.
        Herzeliges

      • martinakunze sagt:

        Du magst das Herzelige.
        Ich lache.
        🙂
        Dir auch einen sanften Sonntag..
        Durchaus, nicht nur für`s Büro….natürlich 🙂

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