Aus dem „Alltag“ einer Bonnerin

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„Frisch“ aus Mexico erreichte mich das Foto. Der Besen steht ihm gut. Gracias und abrazote. Victor besucht eine Privatschule in Mexico. Darum gehört er zu den wenigen Mexikanern, die Englisch sprechen können. Darum konnten wir einander kommunikativ „tiefer“ begegnen.  Sehr wenige Mexikaner sprechen Englisch.

Das ist Victor, der junge Mann in Mexico, der mir wenige Tage nach unserer Begegnung auf der Halbinsel Yucatan sagte: „Martina, ich kenne dich aus einem vorherigen Leben.“  Allen, denen ich dort auf der Halbinsel begegnete, sind völlig „normale“ Leute. Tete ist Ärztin, Tina die Mutter von Victor, sie adoptierte Victor, Juan, Doktor der Biologie, Angel, der kleine, allersüsseste Mexikaner-Junge, Enkelsohn von Tina,  Axl, der Sohn von Tete  – alles liebenswerte Menschen. Spiritualität gehört zum Lebensalltag von Mexikanern.
Zweifelsohne ist es ein Land mit besonderen Energien.

Dass ich ihnen begegnen durfte, dafür sorgte überhaupt nur Senorà Mildred. Sie arrangierte alles, damit ich  in ihr 1500  Kilometer entferntes Maya-Land reiste und dort auf  ihre Freunde treffen konnte. Sie lebte gleich neben der Farm, auf der ich mich aufhielt. Sie kam damals auf die Farm, weil sie mich kennenlernen wollte.
Vor Ankunft in Mexico wusste ich eines: Ich wünschte mir eine Begegnung mit den Maya. Ich wollte an einer Zeremonie teilnehmen. Ich staunte nicht schlecht, dass ich in dieser abgelegenen Gegend unmittelbar neben der Farm auf eine Maya-Frau traf. Der Farmbesitzer, ein Deutscher, hatte keine Ahnung davon, wer da neben ihm lebte.

Es wurde eine so wunderschöne Begegnung. An ihrem Haus sah ich zum ersten Mal das doppelte Dreieck gezeichnet. Damals fragte ich mich, was das für ein Zeichen sei, als ich mit dem Farmbesitzer an ihrem Haus vorbeifuhr. Er hatte keine Ahnung.
Senorà Mildred war es, die mir ein Video über Drunvalo Melchizdek reichte. Sie schenkte mir traditionelle Maya-Kleidung. Mit ihr spazierte ich auf einen  Berg  auf der 20 Hektar großen Farm. Oben angekommen bat sie, vor einem Obelisk stehend, die Geistkräfte um Zutritt. Sie erklärte mir auf dem Weg nach oben, die Früchte dieses und jenes Baumes und was sie daraus koche. Wir sammelten sie ein. An einer Stelle auf dem  Plateau des Berges befand sich einst ein Indianerfriedhof. Sie hatte das Stück Land vom Farmbesitzer gekauft, um dort ein „Sternwarte“, ein Teleskop aufzubauen. Klein schien das Projekt nicht. Es lagen bereits seit meiner Ankunft auf der Farm jede Menge Steine oben auf dem Berg. Ich hatte hierzu Wochen zuvor eine Diskussion mit dem deutschen Farmbesitzer, weil ich nicht verstand, wie er jemandem ein so heiliges Stück Land versprechen mochte. Er sprach zunächst nur davon, es jemandem versprochen zu haben. Ich überlegte, dieses Geld zu besorgen, um es ihm abzukaufen. Tage später erfuhr ich die ganze Wahrheit. Er hatte es bereits an die Nachbarin verkauft. Ich war sprachlos. Zu dem Zeitpunkt kannte ich Senorà Mildred noch nicht. Ich wusste nicht, wer sie war, auch nicht, dass sie eine Maya war. Ich wusste nicht, dass sie wenige Tage später auf die Farm kommen sollte, weil sie mich kennenlernen wollte.
An meinem letzten Tag auf der Farm kam es dann zu jenem Spaziergang auf den Berg. Wir verabredeten uns einen Tag zuvor. Ich wusste damals  auch nicht, dass es mein letzter Tag auf der Farm werden würde. Wir standen also oben auf dem einstigen Indianerfriedhof. Und ich wollte die Gunst der Stunde nutzen und sie darum bitten,  ihr Projekt doch bitte einfach um ein paar Meter nach links zu verschieben, sei dies doch ein Indianerfriedhof, ein besonderes Stück Land, dass man nicht einfach betonieren könne.  Ich ging davon aus, dass sie von dem Indianfriedhof wußte. Und wie ich irrte. Als ich den Satz zu Ende gesprochen hatte, schloss sie ihre Augen, ihre Betroffenheit war zu spüren. Stille machte sich breit.  Eine stille Minute ist eine lange Minute. Ich begriff, der Farmbesitzer hatte es ihr gegenüber verheimlicht. Sie öffnete ihre Augen, sah mich an und meinte: „Nun, Projekte können geändert werden.“
Mit ihr und ihrer Familie lernte ich mexikanische Esskultur kennen, lud sie  mich noch am selben Tag zu einer Nachmittagsfahrt ein. Bei unserem Abschied meinte sie: „Wir bleiben in Kontakt über das Dritte Auge.“

Neue Welten, wirklich so neue Welten eröffneten sich mir.

Victor ist zweifelsohne hellsichtig. Der junge Mexikaner kann Aura lesen. Er erzählte mir auch, dass die Begegnung mit „Außerirdischen“ für ihn nichts außergewöhnliches sei.  Er „reise“ öfter.  Sie können das belächeln. Ich belächle schon längst nicht mehr. Meine Fotos, die ich im vollen Besitz meiner geistigen Kräfte schoss, zeigen deutlich unbekannte Flugobjekte. Ich war damals durchaus sprachlos. Victor überraschten sie allerdings nicht. Tete, eine Ärztin, lachte und rief nur immerzu: „Synchronicity!“ Die Sichtung scheint wirklich keine Ausnahme in Mexico, selbst Flugkapitäne sprechen davon,  mitunter habe es gefährliche Ausweichmanöver gegeben und auch die Medien Mexicos berichten völlig selbstverständlich darüber.

Victor war derjenige, der mich auf der Fahrt zu einer Tempelanlage  lehrte, dass es in Sachen Energie einen anderen Zustand von Wirklichkeit gibt.
Es waren die Freunde jener Maya-Frau, mit denen ich eine wunderschöne und spannende Zeit im Mayaland  Mexico`s verbringen durfte. Ich ließ geschehen. Was immer mir begegnete, begegnete mir. Und es waren außerordentlich spannende und neue Dinge, die mir in Mexico und ebenso danach in Bonn begegneten. Dieser Mann begegnete mir wenige Tage nach Rückkehr in Bonn auf einem Foto bei einer Frau, die mir sagte, sie sei Schamanin. Nie zuvor traf ich auf eine Schamanin in Bonn!

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Babaji

Eine Frau, die mich unmittelbar nach Ankunft  in einer Bonner Buchhandlung ansprach, lud mich zu sich ein. Sie meinte, sie sei eine Schamanin. Eine Schamanin in Bonn? Ich traf noch nie zuvor auf eine Schamanin in Bonn. Bonn, die Stadt der Politik, die kleine, gemütliche Stadt am Rhein, die nur vier Stunden von Paris entfernt liegt. Zwei Wochen brauchte ich, bis ich die Einladung annahm. Ich wollte wissen, was es mit dieser Begegnung auf sich hatte. Und so saß ich plötzlich bei jener Schamanin vor einem Foto (nicht dieses), das  mich wahrlich sprachlos machte, weil ich dachte, ich würde 1:1 Victor ins Gesicht sehen- nur Victor ein paar Jahre jünger. Sie erklärte mir,  der Mann sei Babaji.  Babaji? Ich hörte den Namen zum ersten Mal. Er lebe für gewöhnlich im Himalaya, niemand wisse aber, wo er sich momentan aufhielte. Er ist ein „Verwirklichter“ und kann sich imaterialisieren.  Ja, es könne gut sein, dass er das ist.  Mir platzte fast der Kopf. Was geschah hier?

Mein altes Weltbild warf ich an jenem Tag endgültig über Bord.

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Fotos Kunze

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So
                                                                                                                                             oder so

oder so stellte ich mir Schamanen  bis dahin vor. Sie lebten für mich in fernen Ländern.

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Es ging und geht weiter in Bonn, bis zum heutigen Tag.
Ich lief danach nur noch in die Arme von Heilerinnen und Heilern. Ich lernte und lernte und durfte weitere wundervoller Erfahrungen machen.

Letzten Sonntag saß ich mit einem Buch auf einer Bank am Rhein.  Hopi-Indianer, Sonne, Wind. Ein wunderschöner Ausblick auf den Rhein.  Eine Bank, auf der ich das letzte Mal im Jahr 2013 saß. Normalerweise sitze ich an anderen Stellen, wenn ich Rheinluft schnuppern möchte. Mir war aber in dem Moment danach, mich dort auf die Bank zu setzen. Eine Spaziergängerin kam auf mich zu, fragte, ob sie sich dazu setzen könne? Ja, sicher doch. Gerne! Was dabei heraus kam? Sie erzählte mir sogleich von ihrer Indien-Reise. Sie erwähnte Sai Baba.  SAI BABA?!!!  Jene Schamanin reichte mir damals ein Buch von ihm. Wunderbare Gedanken, wirklich wunderbare Gedanken über die Liebe und das, was Menschsein ausmachen sollte. Über Suchira erfuhr ich mehr von ihm.
Die Dame meinte, sie  habe sich so sehr gewünscht, heute auf jemanden zu treffen, aber all ihre Freunde hätten abgesagt. Und enttäuscht wäre sie, wo doch Sai Baba…. Da saß ich mit meinem Buch über die Hopi, der Wind fegte durch meine Haare und hörte einer Frau zu, die  kurz darauf auch noch sämtliche mir bekannte  Heilerinnen erwähnte,  die mir allesamt im letzten und diesem Jahr begegnet waren. Ich solle eine in jedem Fall grüßen, meinte sie. Ähm…klar, mache ich. Was ich hiermit tue, liebe Suchira!
Wir können uns ja duzen, meinte sie. Ähm, ja klar…. Rosa, Martina heiße ich.

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Ich habe zwei Ohren, zwei Augen, an siebter Stelle einen Mund. Den bekam ich für eine Weile nicht auf. Ich weiß nicht, was das ist in meinem Leben. Es geschieht nicht mehr anders als so…..
Am Wochenende sind am Rhein sehr viele Spaziergänger unterwegs. Normalerweise sitze ich überhaupt nicht auf d i e s e r Bank. Sie wohnt auch nicht in der Nähe, sondern kam mit dem Auto an den Rhein gefahren.

Sie reise mehrfach im Jahr nach Indien, und sei erst vor kurzem von ihrem dreimonatigen Aufenthalt zurückgekehrt. Im Herbst  werde sie  Thich Nhat Hanh begegnen. Er sei in Deutschland.  Mon dieu!!! Das ist DER Mann, auf dessen Bücher ich mich vor vielen Jahren auf  Empfehlung einer Engländerin, Roswitha Jermain, Trainerin im Bereich Ausbildung Trauma- und Konfliktarbeit, stürzte.

Es gab noch einen Inforitt durch die Ashrams und Licht-Center dieser Welt, zwei leuchtende Augen einer Martina, eine Indien-Rückkehrerin, die strahlte und froh war, dass sie auf jemanden traf,wir so ein fröhliches Zusammensein genossen und ein Namastè zum Abschied. We keep in touch.
Ich blieb mit einem Staunen auf der Bank am Rhein sitzen und atmete tief durch.

Geschichten schreiben sich auf wundersame Weise in mein Leben.

Gestern. Freitag.
Nach vielen Wochen der Abstinenz stehe ich freudig in meinem Lieblingsbuchladen. Für Stunden hielt ich mich dort auf. Versunken. Ich stelle Bücher zurück in das Regal. Zeit zum Gehen. Gleich schließt das Geschäft. Ah, noch sind ein paar wenige Minuten Zeit. Doch noch mal kurz in eines hineinschauen. In dem Moment kommen eine Frau und ein Mann direkt auf mich zu. Der Mann und ich kennen uns. Es ist der  „gefallene Engel“, der mir an meinem Geburtstag in den Räumen der Essener-Meisterin begegnete.  Sie wollten nur mal ganz schnell schmökern. Die Dame und ich machen uns einander bekannt Ich stolpere über ihren Dialekt. Ein deutliches und herrlich schönes Schweizerisch. Sie sei  Südtirolerin. Nach wenigen Minuten erzählt sie mir, sie sei  Essenerin.  Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah ja! …. Die Gesetzmäßigkeiten des Lebens. Vögel fliegen. Fische schwimmen.  Ich sprach es deutlich aus: „Ich bin auch eine Essenerin!“ Und lächelte. Ich sprach es aus, deutlich sagte ich: ICH BIN. Nicht ich war. Ich sagte: ICH BIN.
Da die gemeinsame Schwingung deutlich zu spüren ist- auch zum Thema „Buch schreiben“, finden wir beide es ganz  schnell ganz toll, uns nächste Woche zu treffen. Nächste Woche sei sie  noch in Deutschland.  Ja. Ja. Ich erwähne in der Kürze eine Freundin, weil es gerade  thematisch passte, schwärme von ihren grandiosen Gesangskünsten. Ich frage, ob sie sie vielleicht kennen?  Der Mann zieht ein Infoblatt aus seiner Hemdtasche. Hier, sagt er mir, habe er gerade an anderer Stelle eingesteckt. Ich lese den Namen: Suchira.  Es ist das Infoblatt jener Sängerin, von der ich gerade sprach..

Die Lautsprecheranlage verkündet: „Liebe Kunden, wir schließen in wenigen Minuten. Wir bedanken uns für Ihren Besuch!“

Schütteln Sie nur den Kopf. Denken Sie ruhig, ich sei verrückt. Es macht mir nichts aus.
Ich bin an hochbedeutsamen Zeitpunkten meines Lebens angelangt.
Im grenzenlosen Licht ist alles möglich.
Das begreife ich mehr und mehr.

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5 Kommentare zu “Aus dem „Alltag“ einer Bonnerin

  1. magguieme sagt:

    Wie ich es liebe, dein ICH BIN! 🙂

  2. Vera Wagner sagt:

    Wer sind die Essener? Wer bin Ich? Ich Bin….?? Scheiße man, ich hab mir den Zeitpunkt des Erwachens selber gewählt. Ich bin nun aber der Meinung es sollte schneller gehen. Diese Begegnungen sind doch bestimmt auch sehr heilsam und beruhigend. Zeigen sie dir doch an das du richtig bist,… also die Richtung noch stimmt. Diese Momente der Zustimmung, der Magie, des EinsSein mit Anderen,… sind doch sicher auch nötig um Selbstsicherheit und Selbstliebe zu stabilisieren, oder? Ich bete für Begegnungen dieser Art. Ich bin Sar´h.
    Ich freue mich über deine Begegnungen und ich freue mich dir begegnet zu sein.
    Vera

    • martinakunze sagt:

      Liebe Vera,
      jetzt lache ich aber. Eben „Scheiße“, wir haben uns den Zeitpunkt unseres „Erwachens“ durchaus selbst ausgesucht. 🙂 Deine vorgeburtliche Lebensplanung scheint dir in dieser Wirklichkeit nicht schnell genug umgesetzt? 🙂
      Vorsicht – du baust neues Karma auf…Im nächten Leben musst du dann noch länger warten, damit du lernst geduldig zu werden. *hahahaha:)
      Durchaus schön, auf Gleichklang zu treffen, keine Frage!
      Mich bringen die Gesetze des Lebens halt immer wieder zum Staunen. Ja, absolut sind solche Momente schön und wichtig. Tun gut, aber lassen mich auch staunen.
      Danke für dein „Dich-mit-daran-freuen-können“.
      Wer die Essener sind? Oh, darüber schrieb ich schon ganz viel, liebe Vera. In Kürze wierde ich ein Video einstellen, interviewte eine Essener-Meisterin.Bin gerade am Bearbeiten. In Kürze: sie sind ein frommes Völkchen zu Zeiten Jesu und waren es schon vor Jesu Zeit gewesen. Sagen dir die Qumran-Schriften etwas? Israel, 15 Kilometer von Jericho entfernt, lebten sie. Sie waren Juden, die sich sich in Qumran niederliessen, sie grenzten sich ab von den anderen Juden (Jerusalem, Tempel) ab Jesus ist von ihnen ausgebildet worden. Seine Bergpredigt ist das Friedensevangelium der Essener. Johannes der Täufer war ein Essener und andere. Sie waren als Heiler bekannt und sie haben Unmengen von Schriften verfasst.Die Römer brachten sie alle um, ihre Schriften versteckten sie alle in Höhlen. 1947 bis in die 60er Jahre hinein, fand man ihre Schriften, bzw. Fragmente.Sie lebten nach den Gesetzen der Natur. Ihre Engelslehre war sehr wichtig. So in aller Kürze. Ich schreibe bald wieder über sie, aber wenn du den Begriff Essener eingibst, müssten bei mir etliche Artikel erscheinen.
      Du bist Sar`h? Was ist ein Sar`h?

      Ganz liebe Grüße
      Martina

    • martinakunze sagt:

      LIebe Vera

      ich denke gerade an dich. Und gebe diesem Gefühl nach. Ist bei dir alles in Ordnung?

      Mitten im Einssein?

      Einfach so..Nein, ich.vermisse unseren Austausch.. 🙂
      Lieben Gruß

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