Maya in Indien, Teil 2

glyphen

 

 

Der Kalender der Maya beginnt 3114 vor unserer Zeit. Archäologische Funde gehen zurück bis auf die Zeit 2600 vor unserer Zeit
Der Maya Kalender ist der genaueste Kalender, der jemals auf der Erde entdeckt wurde. Selbst heute noch wissen die Maya mehr über die Zeitzyklen als die NASA und Naturwissenschaftler aller Welt.

Der Indische Kalender  Kaliyuga beginnt 3102 vor unserer Zeit. Folgt man der  hinduistischen Mythologie, dann ist sehr klar, dass bereits  lange Zeit vorher ein kulturelles Leben existierte.
Kaliyuga ist das Letzte der vier Zeitalter.  Es ist das Zeitalter des Streites. (Kali)Die Maya hingegen sind still, was ihre Existenz vor dem Jahr 3114 betrifft.
Allerdings sehen sowohl die Hindus als auch die Maya das Weltenalter zyklisch voranschreiten.

 

naga land

Nicht nur in Nagpur dem geografischen Mittelpunk Indiens lebten Maya. Es existiert noch heute ein Nagaland im Nordosten Indiens.

 

Hindu-Mythologie

Maya waren indische Nagas, die nach einem heftigen Kampf mit Krishna und Arjuna auswanderten. Beide brannten den Khandava Vana-Wald nieder. Der geographische Name des Waldes ist Gondwana. Die Region liegt in Zentralindien. Es ist das Land der Gonds. In diesem Wald lebten die Nagas. Der Stamm der Nagas soll Ghondus genannt worden sein. Viele sollen während dieser Zeit umgekommen sein.Indra habe  mit den Nagas sympathisisert.

In den indischen Puranic Erzählungen „Kalya Madhanam“ wird davon berichtet, dass Krishna den Führer der Naga, Kaliya, tötete. Die Nagas trugen Schlangensymbole. Ihre Kleidung  sah aus wie Schlangenhaut.  Sie sollen bemerkenswerte Kleidung hergestellt haben. In tamilischer Literatur, die mehr als 2000 Jahre alt ist, wird auf diese Kleidung hingewiesen. (Porunar. Lines 82-83;Puram.383). Ebenso waren in allen  ihren Gebäuden Schlangensymbole angebracht.
Das englische Wort snake hat seinen Ursprung aus Wort s-naga. Es kommt aus dem Sanskrit.

 

 

Zu jener Zeit ware  Naga-Frauen mit Königen und Brahmanen verheiratet. Nach einer Zeit des Tötens und der Massaker kam es zu Friedensvereinbarungen. Astika, der Sohn eines Königs, bemühte sich erfolgreich um diesen Frieden Der Grund: Sein Vater Jaratkaru war mit einer Naga-Frau verheiratet.

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Verlauf des Indus Quelle: Wikipedia

 

Die Naga siedelten sich im Laufe der Unruhen an einem Hafen namens Patala an der Indu-Flussmündung. Die Hindus nennen den Hafen Patala loka. Der Hafen war das Tor nach Sri Lanka, Ostasien und Südamerika. Hindu-Schriften beschreiben das Land als Nagaland oder als Naga-Loka. Port Patala soll auch durch ausländische Reisende erwähnt sein. Der Name wurde für das ganze Gebiet gebraucht. Der Indu ist der wichtigste Fluss Pakistans. Es ist mit 3180 Kilometer der längste Fluss auf dem indischen Kontinent. Er entsteht im Tibet und mündet im Arabischen Meer. Der Indus markierte  später auch die äußerste östliche Grenze des Reiches von Alexander dem Großen. Mit seinem Heer zog er den Indus hinab.

 

Als Arjuna den Wald niederbrannte, durfte ein Führer sich aus dem Feuer retten. Sein Name war Maya Danava. Er dankte Arjuna und Yadavas und baute einen Palast für die Pandavas als ein Zeichen seiner Dankbarkeit. Mit ihm wanderten viele der Nagas nach Südostasien, Zentralamerika und Südamerika.

Die Maya galten in der Hindu-Mythologie als göttliche Architekten. Dafür sind sie auch in Mittel- und Lateinamerika bekannt.
Sie lebten in den Wäldern Indien sehr zurückgezogen, so wie es noch heute in Honduras, Belize, Mexico und Guatemala tun.

 

Antwort auf eine offene Frage

In der Hindu-Mythologie findet sich sogar die Antwort auf die Frage, warum die  Zeitrechnung der Maya mit dem 11. August 3114 von unserer Zeit begann. Dazu fand ich bislang in der gängigen Literatur zu den Maya keine Antwort.
Dieser Tag erinnert an den Tag des Gerettenen Maya Danava, der an jenem Tag das  „Holy Bharat“ verließ. Das Datum fällt auch mit der Herrschaftszeit des Enkels Arjunas, Janamejayan, zusammen. Sie begann um 3100 vor unserer Zeit.

In meinem Beitrag Boten des Wandels erkläre ich, wieso das Datum 21.12.2012 für die Maya von Bedeutung war? Die Maya begannen ihre Zählung mit der 13.  Sie schrieben das Datum: 13.0.0.0.0. Nach unserer Zeit ist dieser Tag der 11.8.3114 vor Christi Geburt. Das ist gesichertes Wissen und belegt auf der Stele von Cobà (Yucatan, Mexico). Die Lange Zählung der Maya endete darum am 21.12.2012. 13 Baktun sind 5.125 Jahre, die exakt am 4 Ahau 8 Cumhu enden. Nach unserer Zeitrechnung war jener Tag ein Montag.

 

Brahamanen Mantra

Brahmanen rezitieren noch heute  jenes 5000 Jahre alte „Friedensabkommen“ drei Mal während des Tages. Sie nennen das Mantra „Sandhyavandhanam“. Die Brahmanen ehren die Nagas als Maha Yasa, als große und berühmte Menschen – und sie fordern sie auf, fern zu bleiben im Namen von Astika und Jaratkaru. Das Mantra beginnt damit, den Fluss Narmadha zu grüßen. An anderer Stelle wird König Ay gelobt, war er es, der Shiva die seltenste Kleidung der Naga reichte. König Ay erhielt sie von Neela Nagan. (Sirupan. Lines 96-99).
Ihre  farbenfrohe Kleidung scheint berühmt gewesen zu sein.
Hierzu finden sich auch Aussagen in der Sanskrit Literatur. Karkotakan, der Älteste der Naga habe danach Nala ein seltenes Kleidungsstück gereicht, umden Bezug zu seiner Frau Ausdruck zu verleihen, von der er getrennt lebte. Mahabharata (3/73-3).

Weitere Parallelen:

Patchouli war sowohl bei den Hindus als auch bei den Maya lange vor unserer Zeitrechnung beliebt.  Der schwere Patchouligeruch verbindet uns mit der Erde und gilt als Heilmittel für jene, die zu sehr in ihren Gedanken leben.

In den Veden werden besondere archtektonische Baustile erwähnt, wie die tausend Säulen, die man in Madurai und anderen Orten Indiens fand, aber auch in Chichèn Itzà  auf der Halbinsel Yucatan.
Die Veden sind die klassischen Bücher über hinduistisches Wissen, die den Weisen Indiens von den Göttern offenbart wurden. Sie beinhalten Wissen, Rhythmus und Struktur des Universums und die Geheimnisse von Krankheit und Gesundheit. So gibt es vier Veden: die Rigveda, die Sameveda, die Yajurveda und die Atharvaveda.

Die Nagas werden in den Veden als ein uraltes Volk erwähnt (Pancavimsa Brahmana–iv.9,4).

Die Route ihre Wanderungsbewegungen führt nach Sri Lanka, Südostasien, Zentralamerika und Südamerika. Diese Nage-Routen werden als Naka Loka, als Nagaland im Tamil und in der Sanskrit Literatur erwähnt.

Das Wort Catamaran soll ein Wort der Tamilen sein. Es wird auch in Mexico verwendet.

Hindus und Buddhisten weisen den vier Himmelsrichtungen Farben zu. Die Maya taten dieses in selbiger Weise.  Ost- rot, Süd- gelb, West- schwarz, Norden – weiß.

Sanskrit Namen für mexikanische Städte Zentral- und Lateinamerikas:
Guatemala- Gauthama alaya.
Teotihuachan  – Deva.
Machu Pichu – Macha Pucham. Es gibt im Himalaya, in Nepal einen Ort mit demselben Namen.
Aztec – Astika, so hieß der Mann, der Nagas rettete.
Orinoco – Ori Nagan.
Chetumal – Ketumala Dwipa, sind guatemalische Azteken – Astika. Astika findet in der hinduistischen Mythologie Erwähnung. Er war derjenige, der als Sohn des Königs den Frieden brachte,  war sein Vater mit einer Naga-Frau verheiratet.

Sonnenräder, Kreismuster, Elefanten fand man ebenso als Skulpturen bei den  Maya. Amerika ist kein Land der Elefanten.

Feuer als Leben, als Geburt: Die Naga sollen zu „Agni kula“ (Feuergott) gehören, ebenso wie die tamilischen Nadu Draupadi, Rajashani Chauhans und Cheras.

Der Maya König Kan Maxx regierte etwa um 700 n. Chr.. Kan Maxx bedeutet  Maha Nakan – große Schlange. Kan is die Schlange in der Mayan Sprache.

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Tikal, Guatemala

 

Der guatemalische Tikal Tempel der Maya wird mit dem Tempel Madurai Meenakshi Tempel verglichen.  Tikal bedeutet Tri Kala, Lord Shiva oder Sri Kala.

Der Hindu-Tempel in der Stadt Madurai  befindet sich im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu.

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Madurai Meenakshi, Südindien

 

 

 

 

 

 

 

 

Palenque, eine der bedeutendsten Maya-Tempelanlagen auf der Halbinsel Yucatan meint im Tamilischen Palingu. Palingu heißt übersetzt  Marmor, Kristall, Spiegel.  Tamilische Naga scheinen mit nach Zentral- und Lateinamerika ausgewandert zu sein.

Eines der zwanzig tamilischen Naga-Gedichte heißt Maruthan Ila Nagan.
Hindus und Maya gebrauchten einen Schirm als königlisches Symbol. Dieses wird in der Sangam Tamil Literatur wie auch in der Sanskrit Literatur tausendfach erwähnt.

Ophir—Oviyar— Chitra—Maler– sind weitere  tamilische Namen für die Nagas. Ophites sind Verehrer der Schlangen, so wird es in der griechischen Literatur  bei Hippolutus und Clement von Alexandrien erwähnt. Vermutlich trugen sie Schlangen-Tätowierungen auf ihrer Haut.

In allen Zeichnungen von Naga -Herrschern sieht man ein Spiel eingezeichnet, dass die Tamilen und Telugus spielten. Dabei soll es sich um ein Spiel mit Schlangen und Leitern handeln (Paramapatha Sopana Patam Bilder). Ebenso liebten die Tamilen Ballspiele wie die Maya.

Die Maya verehrten die Sonne. Die Inka ebenso. Ina bedeutet Sonne im Sanskrit.

 

Welches mysteriöse psychologische Gesetz sorgte dafür, dass die Inder und Zentral- und Lateinamerikaner ähnliche Symboliken benutzten, dieselben Spiele spielten, ihre kosmische Vorstellungswelt übereinstimmte und sie dieselben Farben für verschiedene Richtungen verwenden mochten?

Assam – das Nagaland

Es gibt sechszehn Hauptstämme im Nagaland:  Angami, Ao, Chakhesang, Chang, Dimasa, Kachari, Khiaminungan, Konyak, Lotha, Phom, Pochury, Rengma, Sangtam, Sumi, Yimchunger, Kuki und Zeliang. Dazu kommen noch einige kleinere Stämme.

Vor Ankunft der Briten wurde der Begriff Naga für ein Volk verwendet, das sehr züruckgezogen in Assam lebte.
Nagaland ist reich an Flora und Fauna. Ein Sechstel der Fläche umfasst tropischen und sub-tropischen Regenwald.

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Nagas  um 1905, Indien

 

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Ac Tah, Maya Mexico, heute

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Naga in Indien, 1960

 

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Schamanin der Maya in  Mexico, heute

 

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Naga-Maya,Führer des Konyak-Stammes, Indien, heute

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                                          rechts i. Bild: Don Chapito, Maya-Ältester, Mexico.

Die Ähnlichkeiten zwischen  Maya- Nagaland und Maya Mittel-und Lateinamerika sind nicht zu übersehen.

 

 

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Hornbill-Festival, Naga in Kisama, Indien

Das Festival findet  seit 2000 jedes Jahr vom 1. bis zum 7. Dezember statt.  Alle Stämme kommen in jener Woche aus Nagaland zusammen und feiern ihre Kultur und Traditionen.  Ziel des Festivals ist es, diese zu beleben und die Kultur des Nagalandes zu schützen. Es ist nach dem Hornbill Vogel benannt.

Was der Quetzacoatl für die Maya in Mexico ist, ist der Hornbill  für die Naga-Maya in Indien.

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Hornbill Vogel, Indien

Neunzig Prozent der  2 Millionen Nagas  in Nagaland sind während der britischen Besatzungszeit zum Christentum konvertiert. Jeder Stamm in Nagaland hat seinen eigene Sprache. Nagas sprechen mehr als zwanzig Dialekte. Die Mehrheit davon gehört zu der Sino-Tibetischen Familie der Sprache. Schriftliches zu den traditionellen Sprachen existiert nicht. Nagamese, eine kreolische Sprachform der Indo-Aryan Assamesen ist die weitverbreiteste gesprochene Sprache unter den Nagas oder Englisch.  Die Kacha Nagas von Manipur kommunizieren in der Sprache Meitei.

Manipur liegt im Nordosten Indiens an der Grenze zu Myanmar (Burma). Es ist die Schweiz Indiens und wird auch als Land der Juwelen bezeichnet. Maya-Frauen trugen grünen Jade und Perlen wie die Inderinnen.

Wie die meisten Staaten Indiens, ist auch Nagaland ein recht große Autonomie garantiert.
Die Angami und Chakhesang Stämme im Kohima und Phek Distrikt bauen ihre Agrarprodukte auf Terrassen an.

 

Die Ähnlichkeiten der Maya mit den Nagas in Indien verblüffen.

 

 

Maya in Indien, Teil 1

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Ein Kommentar zu “Maya in Indien, Teil 2

  1. […] Südamerika und die Antarktis sowie Indien bildete. Sie erinnern sich an den Beitrag über die Naga-Maya inIndien. Krishna und Arjuna brannten den Khandava Vana-Wald nieder. Der geographische Name des Waldes […]

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