Eine Reise von mehr als siebzehn Jahren

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Die  Geschichte, die  ich erzähle, handelt in einem Land, in dem man Gott in den Wolken spürt. Hier gibt es Oasen, wohin Männer kommen, bevor sie wieder in einer endlosen Mondlandschaft verschwinden. Hier sieht man mit Reisigbündeln beladene Esel. Hohes wildes Gebirge. Es scheint dort voller Geheimnisse. Alt– alt ist das Wort, das sich am stärksten aufdrängt. Täler umschlossen von jahrtausendalten Bergen. Buddhismus, der sich einst gegen den Hinduismus entwickelte. Die Geschichte handelt in einer Region,  in dem der buddhistische Kaiser Ashoko einst herrschte und irgendwann die Araber übernahmen. Kaschmir, eine Region, die heute Teil des zweit- und siebtgrößten Staates der Welt ist: Indien und Pakistan.

 

Kaschmir2 Von Delhi  nach Srinagar sind es  1¼ Stunde Flug. Zwischenlandung in Amritsa. Die Ausläufer des Himalaya werden überflogen. Und dann landet man auf einer kleinen Landebahn in der Hauptstadt von Kaschmir: Srinagar. 1,6 Millionen Menschen leben in dieser Stadt.

Mitten im „Paradies auf Erden“. So wird Kaschmir auch genannt. Leider ist das Paradies auch ein chronischer Krisenherd geworden.

 

 

 

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Schwimmende Blumengeschäfte, in denen man täglich frische Seelilien und Lotusblüten kaufen kann. Bergstraßen, indische Soldaten, die immer mal wieder um die Pässe bitten. Gebirgsoasen, in denen Marillen-,Kirsch- und Nussbäume wachsen, und gleich dahinter sind sie schon, die endlosen Weiten einer Mondlandschaft. Buddha in Fels gehauen, Gebetstrommeln, Klöster,  sehr viele Esel,  Hausboote am Dal-See. Sie sind Überbleibsel aus der britischen Kolonialherrschaft. Der Hausbau war in jenem Tal untersagt. Die Briten wohnten in Hausbooten.

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 Kaschmir goldener Tempel  kloster

 

Aber auch schneereiche Berge  und  Reisterrassen sind  in den Tälern zu entdecken. Grün ist Kaschmir im südlichen Teil,  hingegen gibt es trockene Wüste im Westen. Im Nordosten und -westen Indiens ist die  Landschaft durch die Ausläufer des Himalaya und durch  den Einfluss der Tibeter geprägt. Klöster und Mönche sieht man in roten Gewändern, Gebetsmühlen und Gebetsflaggen prägen dort das Landschaftsbild. Fährt man durch die indischen Gebiete des Himalaya  sieht man bereits tibetanische Klöster. Die Luft ist klar, blau und dünn. Goldene Tempel in Amritsar. Dort steht die Sikh-Kultur im Mittelpunkt.

Die Mohammedaner in Kaschmir sollen alle zum Islam bekehrte Juden sein. Juden pflegen in Kaschmir selbst mit Mohammedaner auch Freundschaften, heißt es. Was nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass es zwischen Pakistan und Indien erheblichen Konfliktstoff in den letzten sechzig Jahren gab. Beide Länder sind im Zuge der Konflikte zu  Nuklearmächten herangewachsen. Es war die  Grenzziehung der britischen Kolonialherren, die zu  diesen Konflikten führten.
Jesus der Essener

Das die Familie Jesu dem Essenertum angehörte, ist historisch und theologisch belegt.  Aus den Äußerungen und der Lebensweise Jesu selbst  und der christlichen Urgemeinde  kann dies in vielfältiger Weise rückgeschlossen werden. (1)

Jesus soll 17 Jahre ausgebildet worden sein. Jesus soll die Texte von Gautama studiert haben. Bereits mit vierzehn Jahren soll er in der Stadt Puni in Indien gewesen sein. Jesus bereiste auch Chaldäa und Babylon (heutiges Armenien und Mesopotamien) und studierte den Zend Avesta Zarathustras, dessen Studium in allen essenischen Schulen obligatorisch war.
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Jesus und die Maya

Auch sie sollen in Indien gelebt haben.

Eine Gruppe der Naga- Maya, deren Hauptstadt Nagpur gewesen sein soll, habe sich ebenso  in der Region Tibet angesiedelt haben, schrieb der Historiker Valmiki im 4. Jhdt. v. Chr.. Sie  sollen weitergezogen sein nach Babylon, Acadia, Ägypten und Griechenland.

Nagpur ist der geografische Mittelpunkt Indiens. Die Stadt ist nach dem Fluss Nag benannt. Welch ein Zufall, dass sich die Maya ausgerechnet den exakten Mittelpunkt des Riesenlandes Indiens als Zentrum für sich aussuchten.

Interessant ist aber auch, dass es nah der Stadt, in der Jesus gelebt haben soll, einen See gibt, der Nagin-See heißt. Er liegt südöstlich von Srinagar auf 1500 Meter Höhe über dem Meeresspiegel.

 

In diesem Kontext fällt mir auch sofort die Geschichte ein, die man sich auf der Halbinsel Yucatan in Mexico erzählt.
Sie berichtet von einem Mann, der über besondere geistige Kräfte verfügt habe. Unwahrscheinliche Kräfte. Es wird erzählt, dass Itshamna Menschen auf wundersame Art heilte. Durch Handauflegen heilte er zudem schlimmste Krankheiten. Er ermüdete und zog darum von Chichèn Itza nach Itshamatul. Heute heißt der Ort Izamal. Er liegt 65 Kilometer von Chichèn Itza entfernt.

Im Buch von Chumayel  ist Itshamna erwähnt. Wortwörtlich übersetzt bedeutet der Name  Die Inkarnation Gottes. Itshamna bedeutet übersetzt : der Sohn des Schöpfers.  Das Buch von Chumayel gehört zu neun Büchern, die den Maya heilig sind.  Auch die heutige Maya Stadt Cabà ist in dem Buch erwähnt. Sie hieß einst Kabbala.

Ich fasse zusammen:

Jesus lebte in Indien. Die Maya lebten in Indien. Jesus in Babylonien. Die Maya in Babylonien. Ein Mann, der sich auf der Halbinsel Yucatan, Mexico, in der Stadt Chichèn Itzà aufhält und der „Sohn des Schöpfers“ sein soll, wird in einem der wichtigsten Bücher der Maya erwähnt. In die Stadt, in die er dann weiterzieht, werden Tempel so erbaut, das sie ein großes Kreuz symbolisieren. Es ist die Stadt, in der die katholische Kirche eines der größten Franziskanerklöster mit den Ruinen der Maya-Tempel auf den Fundamenten eines Maya-Tempels baute. Dort stehen die Maya noch heute vor verschlossenen Türen von Räumen, in dem Maya als Kinder Bücher sahen.

 

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Kleine Kirche in Cobà. Sie war eine der größten Städte der Maya. 50.000 Maya lebten hier. Die größte Pyramide der Halbinsel steht in Cobà. 42 Meter, 120 Stufen. Die Zahl120 ist für die Maya, Essener und Kabbalisten eine bedeutende Zahl.

Auf der Halbinsel findet sich ebenso  eine Maya-Stadt, die heute den Namen Cobà  trägt,  aber einst Caba oder Kabala hieß.

Ein Maya aus Guatemala schreibt im Jahr 1969, die letzten Worte Jesu seien in der Maya-Sprache gesprochen worden.
„Hele. Lamat sabac tha ni“. (Dunkelheit kommt über mein Gesicht)

Auch zur  Mystik von Buchstaben in der Welt der Kabbalisten schrieb ich einige Beiträge. Über das Wort Lamat stolperte ich darum.
Es gibt den hebräische Buchstaben Lamed. Klingt er nicht ähnlich?
Er ist ein grundlegender Buchstabe bei den Kabbalisten. Lamed ist zugleich das Höhenmaß der Arche Noah gewesen, nämlich 30 Ellen, und so auch Maß des Wortes. Er entspricht dem Monat Tishrei, dem Stamm Efraims und dem Tastsinn. Der Tastsinn ist die Fähigkeit, eine gegebene Wirklichkeit zu berühren, sich mit ihr zu berühren und etwas Neues – ex nihilo – aus dem Nichts heraus zu schaffen. Lamed ist ein Lernender. Das hebräische Verb „lernen“ heißt:  lamad

Jesus soll gesagt haben: „Oh Vater, warum hast du mich verlassen.“ So sagt es die Überlieferung.
Seit aller Zeit wurde uns der Satz „Eli, Eli Lamah Tsbak Tuni“ aus der hebräischen und auch aus der aramäischen Sprache übersetzt. Auch in der Kabbalah ist davon die Rede

Übersetzt man diesen Satz in  Suyua-Tan-Maya, hörte es sich so an: Halleluja (Vater), ich preise Dich an und versinke voll Ehrfurcht vor Deiner Gegenwart, die mich nun zu Höherem einberuft!

Klingt anders. Klingt, als lagen eine Menge Wolken der Täuschung über dem Himmel, als man die Worte Jesu übersetzte.

Jesus „starb“ nicht für unsere Sünden.  Er wurde gekreuzigt, weil seine Botschaften von so anderer Art waren. Kein anderer Jude – und Jesus war Jude –  hätte gewagt, das Wort Gott in den Mund zu nehmen. Er sagte: Ich bin Gott. Ich bin, der ich bin. Immer sprach er in Bildern. Gemeint war: Schöpfung und Schöpfer sind nicht zweierlei, sondern ein und dasselbe. Das ist Vedanta in Reinform. Was Jesus hier sagte, kam aus den Upanishaden. Ich bin Gott, denn Gott ist das Ganze, und ich bin Teil davon.
Honigsüße Reden findet man selten bei Jesus. Keine Lücken, keine Ausflüchte für Egoisten. Wie viel soll ich den Nächsten lieben? Wie dich selbst, sagte er.
Jesus ist als Jude auch nicht von den Juden gekreuzigt worden.  Gemäss  damaliger Zeitrechnung war es ein Freitag – und darin sind sich alle Evangelisten einig , dass es ein Freitag war. Jener Freitag war ein hochreligiöser Tag  für die Juden. Kein Jude hätte gewagt an jenem Tag auch nur einen Handschlag zu tätigen. Neueste Studien sagen, es war Freitag, 3. April 33. Die Erde bebte. Felsen spalteten sich.

 

Und Jesus starb auch nicht am Kreuz. Er überlebte die Kreuzigung.

 

Indien

Blick auf den Dal-See und die Stadt Srinagar. HIer soll Jesus nach der Kreuzigung gelebt haben.

 

Jesus in Indien

Jesus soll in Srinagar begraben liegen. Moses auf dem Berg Nebo. Damit nicht genug. Auch das Grab Maria, der Mutter Jesu soll sich in Mari in Pakistan befinden.

 

Jesus Grab

„Rozabal“ heißt das Grab von „Yuz Asaf“.  (Jesus, der Versammler). Das Grab existiert. Es befindet sich mitten in der Altstadt von Srinagar, in Anzimar im Stadtteil Khanyar. Das Gebäude, das später um das steinerne Grabmal gebaut wurde, heißt Rozabal oder Rauza Bal. Mit Rauza werden Heilige, Adlige oder Reiche bezeichnet.  Wie in Indien üblich, handelt es sich bei dem Grabstein um eine Attrappe. Das eigentliche Grab befindet sich in einer Krypta unter dem Boden des Gebäudes. Eine winzige Öffnung gestattet einen Blick in die Grabkammer. Der Sarg steht nach jüdischer Tradition in Ost-West-Richtung. Die islamische Ausrichtung wäre  in Nord-Süd-Richtung. Bei Hindus und Buddhisten werden nur Asketen und Heilige bestattet. Alle anderen werden verbrannt.

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Hier soll Jesus begraben liegen. Im Innern des Grabgebäudes befindet sich ein Holzschrein, das eigentliche Grab befindet sich in einer Krypta unterhalb des Bodens. Kaschmir. Fotos s/w.:H. Kersten

 

Im Grabstein sind Fußabdrücke  zu sehen, neben einem Kruzifix und einem Rosenkranz – eine in Asien an Gedenkstätten von Heiligen weit verbreitete Tradition –  ähnlich eines Fingerabdrucks. Fußspuren von „Yuz Asaf“. Im Relief sollen deutlich die Narben von Kreuzigungswundmalen erkennen, so deutlich, dass man aus der Anordnung erkennen kann, dass der linke Fuß über den rechten genagelt worden sein muss.
Es gibt zahlreiche schriftliche Zeugnisse, in denen die Gedenkstätte als „Issa Roo-Allah“ – Jesus, der Geist Gottes – beschrieben wird.
Tausende von Gläubigen pilgern jährlich zu diesem Grab, nicht nur Moslems, sondern auch Hindus, Buddhisten und Christen.
Es wird von einigen Menschen vor Ort auch das Grab „Hazrat Issa Sahibs“ , das Grab des Herrn Jesus, genannt.  Alten Urkunden zufolge wurde schon im Jahre 112 nach unserer Zeit ein schützendes Gebäude über die Gruft gebaut.
Seit der Errichtung wird das Grab von der gleichen Familie betreut, in ununterbrochener Folge vom Vater an den Sohn vererbt. In einer offiziellen Urkunde liest man „Hier ist Yuz Asaf begraben, der zur Zeit des Königs Gopadatta, welcher den Tempel Salomons wiederherstellte, als Prophet nach Kaschmir kam.“

Das Grab wurde bis heute nicht geöffnet. In den 80er Jahren wollte man dies tun. Es kam zu Tumulten von Gläubigen, zu schweren Schießereien. Srinagar war immer auch der Schlupfwinkel für Guerilla-Armeen. Anfang der 90er Jahre herrschten dort bürgerkriegsähnliche Verhältnisse. Die Grabstätte liegt zudem in unmittelbarer Nähe zum Jhelum-Fluss, der in den letzten zweitausend Jahren häufig überschwemmt wurde.

1978 wurde hierzu eigens ein Kongress in London abgehalten.Vertreter aus der ganzen Welt nahmen daran teil. Die Resolution für das Jesusgrab brachte eine Einstufung als religionsgeschichtliches Denkmal hervor.  Die Regierung wurde darum gebeten, den „Rozabal, …den die Mitglieder der islamischen Ahmadija-Bewegung für das Grab eines direkten Propheten Gottes, nämlich Jesus von Nazareth, halten, den Rang eines religionsgeschichtlichen Denkmals zuzuordnen.“ Ebenso wurde die UNESCO um Unterstützung gebeten.

 

Edmond Bordeaux Skèkely übersetzte aramäische Texte und hatte Zugang zu den Geheimbibliotheken des Vatikans. Er schreibt, Nikodemus sei die Verbindung für Jesus zu den Essenern gewesen.  Jesus war mit ihm befreundet. Er soll gemeinsam mit Joseph von Arimathia, so sagt es das Johannes-Evangelium,  100 Pfund Myrrhe und Aloe Vera  in Leintücher getränkt haben und Jesus darin eingewickelt haben. Das Salbengemisch wird allein schon aufgrund der Menge als eine Heilkräutermischung interpretiert. Das Einbalsamieren war damals bei Juden verpönt.

In Aishmuqam  soll der  Moses-Stab, auch Jesus-Stab genannt, aufbewahrt sein. Aishmuqam bedeutet übersetzt der „Ort, wo Jesus sich aufhielt.“
Aishmuqam liegt etwa 72 Kilometer in südöstlicher Richtung von Srinagar. Es ist ein Jesus-Kloster. Auch hier sind zwanzig Minuten Fussweg einzuplanen. Der biblischen Überlieferung zufolge soll der Stab Wasser aus Stein fliessen lassen. Bei Dürre bringt er Regen.
Es gibt eine Wiese, die Yusmarg heißt. Yusmarg bedeutet „Jesuswiese“. Es soll die Wiese sein, über die Jesus nach Kaschmir gelangte. Sie liegt etwa 40 Kilometer in südwestlicher Richtung von Srinagar.

 

Moses Grab

Das Grab von Moses“ liegt etwa 59 Kilometer in nordwestlicher Richtung von Srinagar. Der zweistündige Aufstieg  muss zu Fuß gemeistert werden. Es gibt einen Grabwächter für dieses Grab.

 

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Der Stein des Moses

Der Weg von Srinagar zum Mosesstein

„Der Stein Moses“ oder „Ka Ka Pal“ in „Bijbihara“: Er befindet sich etwa 43 Kilometer in südwestlicher Richtung von Srinagar, auf dem Berg Nebo.

Mit diesem Stein soll Moses seine magischen Künste demonstriert haben.

 

 

 

 

Marias Grab
Das Grab von Maria“ in Mari (Pakistan): Es liegt etwa 160 Kilometer in westlicher Richtung von Srinagar. Es ist nicht möglich, Mari  von Srinagar aus über die Strasse zu erreichen. Man muss bis nach Amritsar hinunterfahren und dort die Grenze nach Pakistan überqueren, um von dort nach Mari zu gelangen. Das Grab befindet sich auf dem Gipfel eines Hügels an einer Stelle, die als Pindi Point bekannt ist. Mari ist eine Kleinstadt in der Provinz Punjab.

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Hier soll Maria`s Grab sein. Mari. Pakistan

Nach jüdischer Überlieferung  soll Maria, die Mutter Jesu, im Alter zwischen 50 und 54 Jahren auf dem Zionsberg in Jerusalem gestorben sein. In einer Felsenhöhle des Kidrontales habe man  sie begraben, liest man im Ökumenischen Heiligenlexikon. Es wird erstmals 431 beim Konzil von Ephesus benannt. Die Apostel sollen nach drei Tagen das Grab geöffnet haben, weil der Thomas mal  zu spät kam und er sich nicht verabschieden konnte. Sie fanden das Grab  leer, nur erfüllt von Rosen und vom Duft der Rosen, heißt es. Danach benannte man  das Fest „Maria Entschlafung“. So heißt es auch heute noch im Osten. Ephesus war vermutlich für einige Jahre der Aufenthaltsort Marias. Pius XII ließ die Frage aus, ob Maria gestorben sei oder gleich in den Himmel aufgefahren sei. Es heißt, angeblich auf Drängen einer französischen Mystikerin, die in ihren Visionen gesehen haben will, dass Maria nicht gestorben sei.

 

kidrDas Kidrontal ist einer von Jerusalems heiligsten Orten, bedingt durch seine Lage zwischen dem Tempelberg und dem Ölberg. Auf dem Ölberg befindet sich der älteste jüdische Friedhof der Welt, von dem man glaubt, dass dort die Auferstehung der Toten beginnt, wenn der Messias kommt.

 

Ich frage mich gerade, was eine Mutter wohl machen würde, wissend ihr Sohn hat überlebt und flieht in ein anderes Land?

 

 

Jesus hat die letzten Jahrzehnte  vor allem in Kaschmir gelebt hat. Er hat die Kreuzigung überlebt. Es gibt zahlreiche Belege für eine enge Beziehung zwischen dem Mahayana-Buddhismus und den Ursprüngen des Christentums. Man braucht sich nur das Thomas-Evangelium anzuschauen, dann erkennt man, dass Jesus die Lehren aus Indien und Ägypten hat. Ausgerechnet jenes Evangelium schaffte den Einzug in die Bibel nicht.
Jesus sagte: „Ich bin nicht gekommen, um der Schrift zu widersprechen, sondern um sie zu erfüllen.“
Was für eine Schrift? Das Alte Testament kann es nicht gewesen sein. Dem widersprach er immerzu. Sein Gott ist Liebe und nicht Furcht. Es könnten die Upanishaden ebenso wie die Dhammapada, die Sprüche Buddhas, gewesen sein, auch diese beruhen auf Liebe und Mitgefühl. Die Vedanta sagt Gott ist die Schöpfung.  Beide sind eins.
„Ich bin das Licht, das über allen ist. Ich bin das Ganze, …spaltet das Holz und ich bin da.“
Tausende solcher Sprüche finden sich in den Upanishaden, in der Bhagavadgita bei Buddha, aber nicht in den jüdischen Schriften.
Jesus wurde als Jude geboren, lebte als Jude und starb als Jude. Sein Körper. Ansonsten war Jesus  wohl eher Hindu. Sein gesamtes Gebäude ist auf diesem Fundament aufgebaut.
„Aham brahmasmi“ – Ich bin Gott. In Indien wäre Jesus niemals wegen Blasphemie gekreuzigt worden. Man kannt diese Foltermethode auch nicht.

Jesus lebte sechs Jahre an anderen heiligen Orten, auch in dem Geburtsort von Buddha. Dort lebte Jesus für sechs Jahre mit buddhistischen Mönchen. Er lernte Pali. Von dort bereiste er Nepal und den Himalaya. Dann zog er nach Persien weiter, wo er mit den Lehren Zarathustra erneut in Berührung kam.  Das  Studieren der  Zend Avesta, das Weisheitsbuch Zarathustras, war für jeden Essener obligatorisch.
Im Alter von 29 Jahren kehrte Jesus in sein Heimatland zurück und fing an das Wort des Friedens unter den unterdrückten Landsmännern zu verbreiten. So soll es im Manuskript des Himis Klosters in Tibet  geschrieben  stehen.

Vielleicht erklärt es, dass Jesus sich nach seiner Kreuzigung für Kaschmir entschied?
Vielleicht war der Grund auch, dass es dort ebenso Nachkommen  jener „12 Stämme Israels“ gab? Es sollen doch zehn der Stämme des Nordreichs weggeführt worden sein. Wo sind die Hebräer hin, die Jakobs und Isaaks Nachfolger waren?

Jesus machte zwei Prophezeiungen: Das Wunder von Jona und er sagte, er werde seine Jünger verlassen und zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel auswandern. Er würde aus einer ausweglosen Situation heraus überleben.

Wer sind denn die verlorenen Schafe? Vermutlich jene, die zu einem früheren Zeitpunkt nach Osten ins heutige Afghanistan und in die Kaschmir-Region gingen, aber nicht in den Himmel ausgewandert waren.

Jesus sagt zu den Menschen: Glaubt, dann könnt ihr Berge versetzen. Wieso sollte  ausgerechnet derjenige, der an die Kraft des Berge versetzens glaubt,  selbst an seinem Glauben zweifeln und seinem Vater zurufen: Vater, oh Vater, warum hast du mich verlassen? Er glaubte daran, dass seine Gebete erhört werden.

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Einen Tag zuvor findet das Abendmahl statt.  Jesus weiß bereits, was auf ihn zukommt. Und wenn er angeblich als Sühneopfer für uns gekreuzigt wurde, und er das auch so gesehen hat, dann wäre doch „seine Mission“ erfüllt gewesen? Schreit man dann, warum hast du mich verlassen?

Jesus hing zwischen drei und sechs Stunden am Kreuz. Grausam genug!  Dennoch soll es Tage brauchen, bis jemand am Kreuz stirbt. Selbst Pilatus war überrascht, dass er so früh „gestorben“ war. Alles im Neuen Testament unter Johannes und Markus nachzulesen.

Wenn jemand tot ist, stürzt kein Blut mehr aus dem Körper. Der Lanzenstich verursachte aber eine Blutung. Das soll wissenschaftlich nachgewiesen sein.
Die Römer brachen den  beiden anderen Gekreuzigten die Beine, Jesus aber nicht. Sie mussten den Berg wegen Unwetters früher verlassen.
Jesus bekam angeblich Essig zu „trinken“ und unmittelbar darauf soll er gestorben sein?
Jesus war Essener. Essener sind für ihre Fähigkeiten als Heiler bekannt. Jesus verbrachte 14 Jahre seines Lebens bei Mönchen. Ein mystischer Yogi-Orden bewahrt eine Hindu-Sutra auf, die von Isha Nath erzählt, der im Alter von 14 Jahren nach Indien kam. Es ist davon auszugehen, dass Jesus mit yogischen Fähigkeiten ebenso vertraut war.
In der Hindu-Sutra wird erwähnt, dass er mit Hilfe übernatürlicher Kräfte seines Yogi-Lehrers Chetan Nath wieder nach Indien gekommen sei. Er habe in den Vorbergen des Himalaya ein Kloster gegründet. Die Nath-Yogis sind einer der ältesten hinduistischen Mönchsorden, deren Spuren sich irgendwann vor unserer Zeitrechnung verlieren. Sie erkennen das Kastensystem der Brahmanen nicht an. Alle Menschen sind Brüder. Sie nehmen jeden Suchenden in ihre Reihen auf.

Nach der Kreuzigung und seiner „Auferstehung“ verspürte Jesus Hunger. Er sagt zu seinen Jüngern, er sei kein Geist, berührt mich.
Auch alles im Neuen Testament nachzulesen.

Welchen Grund sollten buddhistische Mönche gehabt haben, Jesus in ihren Schriften aufzunehmen, wenn er nicht dort gewesen wäre?  Er soll dort gepredigt haben und er soll dort Anhänger gehabt haben. Für sie war er ein Heiliger.

Buddha fastete vierzig Tage, Jesus fastete vierzig Tage. „Ich bin das Licht und der rechte Weg“ hat Jesus gesagt. Die Worte sind auch von Buddha überliefert.
Es existieren Säulen-Inschriften in aramäischer Schrift in Kaschmir.
Als man das Wachs der Kerzen, das viele Jahre die Bodenplatten vor dem Grab verdeckte, beseitigte, fand man zwei Fußabdrücke – und die zeigten Wundmale, die Kreuzigungsverletzungen sein könnten.

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Die Gegner dieser These sagen: Er könnte eine Lungenembolie gehabt haben. Geschichten über Jesus dürften  über die Apostel relativ schnell nach Indien gelangt sein. So. So. Und warum sollten, die Apostel  erzählt haben, Jesus war in Kaschmir. So liest man es in verschiedenen Schriften jener Mönche. Schriften, die über all die vielen tausend Jahre aufbewahrt wurden in den bedeutendsten Klosteranlagen.

Die angeblichen Spuren seien durch Verzerrung der Quellenlage entstanden und keinesfalls echt.
Die Kirche verhält sich still.
Eine Kirche, die im Jahre 325 mit dem Konzil in Nicäa die Schriftrollenauswahl dem lieben Gott überließ, in dem man die auf einem Tisch aufgehäuften liegengebliebenen Rollen als gottgewollt hinnahm, während jene, die vom Tisch heruntergefallen waren, dem Teufel zugeordnet wurden. Das soll die wahre Lehre Jesu sein?

Es gibt von Seiten der Evangelien keinen Hinweis auf Jesus während seiner Jugendjahre. Wir wissen etwas über seine Geburt und seine Zeit ab dem 30. Lebensjahr. Er wird von Johannes getauft. Und bei Lukas liest man , er nahm an Weisheit und Gnade Gottes zu.

 

 

 

 

 

Eine Reise von siebzehn Jahren

In das Wort eindringen

 

Edmond Bordeaux Skèkely übersetzte aramäische Texte und hatte Zugang zu den Geheimbibliotheken des Vatikans.

 

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Ein Kommentar zu “Eine Reise von mehr als siebzehn Jahren

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