18 wertvolle Minuten

 

 

Jill Bolte Taylor. Schlagartige Einsichten einer Harvard-Hirnforscherin.

Ihr kranker Bruder führt sie in die Hirnforschung. Irgendwann erlebt sie selbst einen Hirnschlag.
Sie landet in „Lala-Land“.  In gestochen scharfem Englisch beschreibt Jill Bolte Taylor auf so sensationelle Weise
eine Welt und unser wahres Wesen.

Das Video ist mit deutschem Untertitel.

Diese Frau hat Humor und Tiefe, Wissen und die große Gabe, es  auf eine Weise zu kommunizieren, dass man  gefesselt zuhören mag.

Ich liebe ihren Vortrag. Er ist es wert, gesehen und gehört zu werden.

Ich erhielt ihn gestern aus Mexico mit einem „Unbedingt ansehen!!!“
Herzlichen Dank.

Sehen Sie sich ihn an. Unbedingt!

 

 

Die Information zum Video erreichte mich gleichzeitig mit dieser Meldung, die ich niemandem vorenthalten möchte.

 

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der GfBK,

mit größtem Unverständnis müssen wir der Tatsache ins Auge blicken, dass die Berliner Ärztekammer für die Veranstaltung der GfBK am 10. Mai 2014 in Berlin Fortbildungspunkte für teilnehmende Ärzte abgelehnt hat. Alle anderen regionalen Ärztekammern haben unsere Veranstaltungen bisher reibungslos zertifiziert. Dieser Affront ist schon heftig, wo doch der ehemalige Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, Herr Professor Dr. Gerd Nagel, einer unserer Hauptredner ist. Der entscheidende Grund: Wir motivieren zu stark für die Selbstheilungskräfte und orientieren uns zu wenig an den Leitlinien. Ich bin wirklich stolz darauf, einer Organisation vorstehen zu dürfen, die sich für Selbstbestimmung und Therapiefreiheit einsetzt und sich nicht einem allgemeinen Duckmäusertum in der Medizin anschließt.

 

 

Liebe  Berliner Ärztekammer,
ich möchten Ihnen einen tibetischen Arzt vorstellen.
Das ist er.

lama2

„Wir glauben, dass wir viele Probleme haben, aber unser wirkliches Problem ist, dass wir sie nicht haben.“

Lama Tulku Lobsan ist ein hochangesehener buddhistischer Meister, der den Ehrentitel „Tulku“ trägt.
Er ist Arzt (Ayurveda) und Astrologe.
Tulku ist ein Ehrentitel, den der Lama trägt, weil er die achte Wiedergeburt des Nyentsa Lama ist.

 

„Ein Arzt der tibetischen Medizin erkennt auf zehn Meter, an welcher Krankheit der Patient leidet. Auf der Suche nach der Krankheit achte ich auf die Körperhaltung oder den Blick, der sich weg bewegt. Ich achte auf den Puls . Mit dem Rhythmus des Pulses kann ich  95 Prozent aller Krankheiten diagnostizieren, sogar psychische. Die Information, die man über den Puls erhält, ist präziser als die eines Computers. Aber das „Lesen“ des Pulses erfordert viel Erfahrung. Und ich spreche mit dem Patienten und erfahre darüber etwas zu die Gewohnheit, Zustand, soziales Umfeld. Auf diese Weise bekomme ich Informationen, die ich benötige.“

Durch die Pulsdiagnose können nicht nur aktuelle Krankheiten, sondern auch lange zurückliegende sowie noch nicht manifeste Gesundheitsprobleme festgestellt werden. Somit können bereits lange vor dem Auftreten des eigentlichen Krankheitsbildes effektive prophylaktische Gegenmaßnahmen ergriffen und die Krankheit somit am Entstehen gehindert werden.

 

 

Wie wir uns selbst schützen

Lam Tulku Lobsan sagt:

Jeder möchte sich sicher fühlen. Wir glauben, dass dies uns ruhiger werden lässt und entspannt und dass wir uns dann mehr zuhause fühlen. Wann immer wir uns sicher fühlen, mit einer bestimmten Person, oder an einem bestimmten Ort, dann sagen wir, dass wir uns „zuhause“ fühlen mit der Person oder an dem bestimmten Ort. Was bedeutet das, sich „zuhause“ fühlen? Zuhause sein bedeutet, sich sicher fühlen. Jeder möchte das. Sich völlig zuhause fühlen bedeutet, dass wir uns völlig sicher fühlen.
Wie kann es möglich sein das Gefühl „absolut zuhause“ zu erlangen? In der Liebe finden wir ein absolutes zuhause. In der Liebe schützen wir uns weniger. Je mehr Liebe wir empfinden, desto weniger schützen wir uns. Wenn wir weniger Liebe haben, dann schützen wir uns mehr. Je mehr wir uns selbst schützen, desto mehr Probleme werden wir erleben. Wir empfinden mehr Probleme und wir begegnen mehr Problemen. Wenn wir mehr Liebe haben, schützen wir uns weniger und das bedeutet, wir fühlen viel weniger Probleme und gleichzeitig haben wir auch weniger Problemen. Wenn wir uns selbst nicht schützen dann werden wir absolut sicher. Aus diesem Grund schützt Euch nicht, das ist der beste Schutz. Wenn du mehr Schutzvorrichtungen hast, dann hast du mehr Feinde. Wenn du weniger Schutzvorrichtungen hast, dann hast du weniger Feinde.

Warum sage ich, „schützt Euch nicht“? Weil ihr von Natur aus sicher seid. Wir leben und das ist unsere Natur. Von Natur aus sind wir sicher. Eure Natur ist es sicher zu sein. Aber wenn wir beginnen uns zu schützen, dann gehen wir aus der Natur heraus und wir werden zu einem Fremden. Je mehr wir uns beschützen, desto fremder werden wir. Wenn wir uns selbst zu einem Fremden machen, dann führen wir dazu, dass wir uns von anderen unterscheiden. Wir machen uns selbst zu etwas Besonderem. Und wenn wir zu etwas Besonderem machen, haben wir mehr Probleme und mehr Feinde. „Beschütze Dich nicht selbst“ bedeutet: sei normal. Normal zu sein, bedeutet nicht anders zu sein wie die Anderen. Das bedeutet auch, dass du weniger Probleme mit anderen hast.

Seid wie ein Yogi.
Wisst ihr, meine Freunde, zu sagen “ schützt euch nicht“ ist verrückte Weisheit. Aber wenn wir etwas besonderes werden, dann haben wir mehr Feinde und mehr Probleme. „Schützt Euch nicht“ heißt „seid normal“. Normal zu sein bedeutet, sich nicht von anderen zu unterscheiden. Das bedeutet ebenso, dass ihr dadurch weniger Probleme mit anderen haben werdet. Die Schlüsselmethode, um absolut sicher zu werden, ist euch selbst nicht zu schützen. Je mehr ihr euch schützt, desto unsicherer werdet ihr mental und psychologisch werden. Schützt nicht. Es gibt auf der ganzen Welt keine Erzählung über jemanden, der sich so sehr geschützt hat, dass er einen sicheren Ort gefunden hat und sich völlig sicher fühlt.
Seid wie ein Yogi.
Wisst ihr, meine Freunde, wenn ich sage „Schützt Euch nicht“ dann ist das verrückte Weisheit. Aber wenn ihr euch schützt, dann ist das ein dummer Geist. Trefft eine Wahl! Wollt ihr verrückt sein oder wollt ihr dumm sein? Yogis antworten „Du denkst ich bin verrückt und ich denke du bist verrückt. Aber ich bin verrückt vor Liebe und du bist verrückt durch Leiden.“ Wenn ihr glücklich sein wollt, dann müsst ihr auch verrückt sein. Glücklich sein kommt mit der Verrücktheit. Verrückter, furchtloser Geist. Dies ist eine großartige Methode um den Geist zu befreien. Kommt aus der Angst heraus und seid sicher. Denkst du, dass ich verrückt bin? Oder denkst du, dass du verrückt bist?

Tulku Lobsang8281

 

 

Denken Sie, liebe Ärztekammer, Sie sind verrückt?
Wie wäre es mit einer Fortbildung „Ihre“ Ärzte bei diesem Arzt?
Krankheiten bereits am Entstehen hindern.
Wie großartig wäre dieses. Es ist möglich!
Der Kontakt zu den Patienten ist in der tibetischen Medizin übrigens auch ein
überaus wichtiger Aspekt.

Gewöhnen Sie sich doch an heilsame Zustände.

 

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4 Kommentare zu “18 wertvolle Minuten

  1. magguieme sagt:

    LIEBE Martina!
    Das Like gab es schon nach dem Film. Wunderbar. Wertvoll. Die beiden Hemisphären habe ich noch nie so tief unter diesen Gesichtspunkten besprochen gehört oder selbst gedacht.
    Mir wurde einiges über mich selbst klar und am Ende entscheide ich für mich: Ich habe zwei, also nutze ich beide. Das Wie und Wann folgt jederzeit.

    „Und wenn wir zu etwas Besonderem machen, haben wir mehr Probleme(…)“
    Ich hatte einst die Gelegenheit Jesper Juul persönlich zu erleben und es blieb mir ganz stark in Erinnerung, wie er davon gesprochen hat, dass wir Kinder heutzutage extrem in die Mitte stellen. Es gibt auch etliche Institutionen, Aktionen u.a., die das ganz klar so ausdrücken. „Stellen Sie sich einmal vor“, meinte Herr Juul, „sie würden ständig im Mittelpunkt stehen!“
    Damit wären wir und sind auch unsere Kinder überfordert.
    Dieses etwas Besonderes aus jemandem machen oder sein wollen, bekommt uns nicht. Ein aufmerksamer Blick rundherum zeigt das auf. Und auch Frau Jill Bolte Tayler vom Video spricht fasziniert vom All-Sein. Der andere Part ist so dominant, der darf heilsamer Weise in den Hintergrund rücken.

    „Schützt euch nicht.“
    Welch rebellisch anmutende Aufforderung in Zeiten der Überversicherung und Diskussionen über Krieg und dergleichen.
    Marianne Gronemeyer, auch sie ein bleibender Eindruck, sprach einst dazu. Wenn wir zum gemeinschaftlichen Leben finden würden, wären Versicherungsunternehmen überflüssig.

    Heilung durch Ver-rücktheit. Ja, wir müssen uns ver-rücken lassen – wenn möglich und gerne ohne die Notwendigkeit eines Schlaganfalls.
    Ein Schatz, heute, an meinem Feiertag, dieses bei dir zu lesen.
    Darf ich rebloggen? (ich kann soooo artig sein!) 😉

    I’m on my way… mich an heilsame Zustände zu gewöhnen.
    D A N K E

    • martinakunze sagt:

      Dafür umarme ich dich „unbekannter „Weise.

      Du darfst immer re-bloggen, ohne zu fragen. DU darfst das! 🙂

      Ich werde mir das Video noch öfter ansehen. Es ist wirklich eines der sehr besonderen Beiträge zum Leben.
      Uns ist das hier gar nicht klar, dass die Mehrheit ohne Versicherungen leben. Wir sind so infiziert von dieser Angst und dem Schutz, der ja am Ende kein wirklicher ist.

      Herzlichen Dank für deine lichtvollen Ergänzungen.
      Kinder überfordert, wenn wir sie ständig in den Mittelpunkt stellen. Perspektivenwechsel.
      Gemeinschaftliches Leben macht Versicherungen überflüssig.

      Ich liebe den Vortrag dieser Frau Jil, ihre Worte, Inhalt, ihre Art, sie ist so sie selbst.
      Ich liebe diesen Satz:
      Gewöhnen Sie sich an heilsame Zustände.
      So viel rebloggen wie möglich.
      Diese Nachricht sollte so viel Menschen wie möglich erreichen.
      Teilen macht glücklich. 🙂
      Das geht uns alle an.
      Ich danke dir.

  2. magguieme sagt:

    Hat dies auf marga auwald rebloggt und kommentierte:
    Eine Hirnforscherin teilt mit uns ihre Erfahrung eines Schlaganfalls und welche veränderte Sichtweise sie damit auf das Leben bekommen hat.
    Ein Film mit dem Prädikat sehenswert (nicht nur, weil ein echtes, menschliches Gehirn darin vorkommt).

    Darüber hinaus berichtet der Artikel von einem tibetischen Arzt, der uns Verrücktheiten wie „Schützt euch nicht!“ zur Heilwerdung rät, denn nur das führe uns aus dem Strudel aus Problemen und Ängsten, den so viele kennen, heraus.

    Lasst euch berühren und zum Umdenken verführen!
    Viel Spaß dabei!

  3. […] 18 wertvolle Minuten – Einsichten einer Hirnforscherin […]

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