Essener Teil 6: Meine erste Rückführung

badereise

 

„Wisst ihr, meine Freunde, wenn ich sage „Schützt Euch nicht“ dann ist das verrückte Weisheit. Aber wenn ihr euch schützt, dann ist das ein dummer Geist. Trefft eine Wahl! Wollt ihr verrückt sein oder wollt ihr dumm sein? Yogis antworten „Du denkst ich bin verrückt und ich denke du bist verrückt. Aber ich bin verrückt vor Liebe und du bist verrückt durch Leiden.“ Wenn ihr glücklich sein wollt, dann müsst ihr auch verrückt sein. Glücklich sein kommt mit der Verrücktheit. Verrückter, furchtloser Geist. Dies ist eine großartige Methode um den Geist zu befreien. Kommt aus der Angst heraus und seid sicher. Denkst du, dass ich verrückt bin? Oder denkst du, dass du verrückt bist?“ (Tulku Lobsang).

 

 

Ich nahm gestern ein Bad. Meine Reise von Strand zu Strand lag für mich bereit. Ich schwamm von diesem meinem Leben zu einem anderen, auch meinem Leben. Auch ein Bad nur? Nein, es war ein königliches Bad. Ich ließ mich durch geheime Flüsse ziehen.

Ich sagte jener Essener-Meistern zuvor, es kribbelt in meinem Bauch. Sie sagte mir, alles ist offen, Martina, es muss nicht immer klappen.

Liegend in ganzer Länge, sagt sie mir, deine Arme und Beine werden schwer
Es geschieht tatswahrhaftig.  Sie werden schwer.
Es wird ein mich schützender Lichtkreis um mich gelegt und ich spüre eine starke Energie, die sich um mich herum wölbt, wie eine Kuppel – ja, ich hatte das Gefühl, ich liege unter einem Gewölbe von hellem Licht. Wohlig. Wohlig. Sehr angenehm. Ich schreibe es nicht nur, ich habe es wirklich gespürt. Ich versuche es hier bestmöglich in Worte zu kleiden. Wenn Sie jetzt denken, ich bin verrückt, sage ich Ihnen in Anlehnung an Tulku: Ja, ich bin verrückt und ich bin glücklich.
Ich hatte einen Körper, aber der lag auf der Couch und ich war schwimmen gegangen.
Sie meinte, ich solle alles beschreiben, was an Bildern kommt. Egal, was.

Es war keine Hypnose, bei der man seine Außenwelt nicht mitbekommt und der Hypnotiseur mitschreibt. Ich hörte in der Ferne, dann und wann, Kinderstimmen von der Straße.  Sumara Creuzberg, jene Essener-Meisterin,  begleitete mich und stellte mir auch Fragen. Sie war der rechte und linke Schwimmflügel an meinen Armen.

Als ich unter der „Lichtkuppel“ lag, wurde am „Rad der Zeit“ gedreht.
Jene Essener-Meisterin muss da eine Fähigkeit haben, die ich unmöglich in Worte kleiden kann. Ich lag  mit geschlossenen Augen neben ihr. Etwas zog mich in die Tiefe. Nein, nicht in einen Schlaf, sondern in eine Ruhe, in ein Wohlfühlgefühl besonderer Art. Nichts störte. Wie unter einer Tauchglocke fühlte ich mich liegend. Meinen Körper wurde zu Nebensache.

„Wir sind jetzt bei den Essenern“ sagte sie. Ich stieß mich ab in eine Welt der Bilder, die auftauchten. Ein Haus mit einer flachen Kuppel und einer großen Tür tauchte sofort auf.  Ich sah mich in einer hellen, weißen Landschaft, warmer Wind, Weite, trockene Luft. Sehr deutlich sah ich das Bild. Menschen gingen an mir vorbei. Ich stand vor dieser Tür. Ob die Tür offen sei, fragte sie mich. Sie ist halb offen. Ich sehe dort Männer sitzen, antwortete ich. Es tauchten Bilder von Männern auf, die dort lesend saßen. Ich sah sie in weißer Kleidung. An Tischen saßen sie, auf Bänken. Vereinzelt, der Raum war sehr groß. Es war sehr still. Und ich war  angetan von der Atmosphäre. Ich ging zu einem dieser Männer hin. Ich sah mich neben ihm sitzen. Ich sagte jener Essener-Meisterin, dass ich mich dort sehr wohl fühle und ich mich ganz nah bei diesem Mann sitzen sehe. Es ist ein großer Mann mit kräftigen Armen.  Ich sah seine großen Füße und Sandalen. Ich sah deutlich seinen Bart und seine welligen Haare. Ich fühlte ein Lächeln. Der Tisch war ein wenig zu hoch für mich. Ich sehe mich da nicht als Erwachsene, meinte ich. Ich sah Buchstaben, schöne Buchstaben auf einem Papier. Sie fragte mich, ob ich sie lesen könne? Nein, das Bild tauchte nicht auf. Die Essener-Meisterin fragte, wie alt ich sei, 10?  Ich meinte, wenn ich wählen müsste zwischen 20 und 10, dann 10. Ich sehe mich etwas älter als 10 Jahre, eher 12, 13 oder 14 Jahre, sagte ich. Bist du ein Junge oder ein Mädchen?, fragte sie weiter. Es brauchte eine Zeit, aber ich sah mich nicht als Junge. Sie fragte mich, ob da auch noch andere Kinder säßen? Nein, ich sehe keine anderen, antwortete ich.

Es folgte ein Zeitsprung, den die Essener-Meisterin durch eine Frage voranbrachte. Du bist jetzt 20 Jahre. Wo siehst du dich?
Es tauchte das Bild einer Frau auf, die vor uns saß. Ich sah mich in einer Gruppe auf dem Boden sitzen. Ich sagte, das ist  kein Raum, wir sitzen draußen, ich sehe Häuser und ich höre Stimmen an uns vorbeiziehen, wir sind da nicht alleine. Sie fragte mich, ob das Qumran sei?
Ich sagte: Weiß ich nicht. Es ist alles sehr hell, weiße Landschaft. Es ist warm. Ich sehe eine Frau mit langen dunklen Haaren, sie hat  sehr schlanke Hände und wir sind auf sie fokussiert. Wir reden nicht. Es war hell und intensiv. Ich sah eine Wasserschale bei ihr. Ich sah uns in weißer Kleidung  sitzen.
Die Essener-Meisterin fragte mich, wie groß die Gruppe sei. Ich sagte, es sei keine große Gruppe. So sechs oder sieben Frauen.

Danach holte mich die Essener-Meisterin langsam zurück. Und das war eines der schönsten Körpergefühle, die ich bislang hatte. Ich fühlte zwar unmittelbar danach die Schwere meiner Arme. Ich lag so richtig mega-entspannt. Durchaus spürte ich, dass ich woanders gewesen sein muss. Wie soll man das beschreiben? So richtig schwer fühlten sie meine Arme an. Als wenn etwas zurückkam…Ich kann es nicht anders beschreiben.  Ich wollte nicht zurück. Das war keine weltverlassene Schmiede für mich. Dort war ich gerne. Und es ging auch gar nicht sogleich. Die Bilder liefen weiter. Die Menschen waren mir nicht fremd. Die Bilder, die ich sah, könnte ich jetzt noch zeichnen. Ich war so entspannt. Still war es in mir.

Sie ließ mich im Raum alleine. Ich lag bestimmt noch eine halbe Stunde und schwamm in diesem Gefühl und in diesen Bildern.

Später dann fragte ich sie, könnte es nicht sein, dass meine Fantasie mit mir durchgeht? Die Zweifel des Verstandes. Ich beschäftige mich doch gerade auch sehr viel mit diesen Themen, merkte ich an.
Sie meinte, darum sollte ich ihr alle Bilder beschreiben, unsortiert, auch darüber könne sie erkennen, was Wunschdenken sei und was nicht.
Ich hätte mich sehr wohl gefühlt, andere hätten in ihren „Rückführungen“ schon das Gefühl gehabt, sich übergeben zu müssen.
Sie hatte schon in einer früheren Begegnung davon gesprochen, dass Essener ein Zeichen tragen. Damals hielt sie einen Kurzvortrag.
Sie wusste es damals schon, aber sie findet es besser, wenn wir es selbst herausfinden.
Gestern fragte ich nochmals nach. Wo sitzt das Zeichen? Sie erklärte mir, es sei im Kausalkörper. Es sei bei jedem an einer anderen Stelle.
Ich fragte sie, ob sie es sehen könne?
Sie meinte: Ja.
Ich fragte: Habe ich so ein Zeichen.
Sie meinte: Ja.
Ich schwieg. —

Das heißt: Ich bin eine Essenerin.

Stille.  —

Umarmung. Unsere erste. Auf Wiedersehen. Du meldest dich ja.
Ja, ich melde mich.

 

Kausalkörper. Das sagt sie so einfach. Was ist ein Kausalkörper?
Ich las nach.

Kausal heißt ursächlich oder verursacht, abgeleitet vom lateinischen Wort causa, Beweggrund, Ursache oder Absicht. In der indischen Philosophie steht hierfür der Begriff „Karma“.  Dieses Sanskrit-Wort bedeutet tun, machen.  Im Kausalkörper sind die Spuren aller guten und schlechten Taten  aufbewahrt, die wir im Verlauf unserer verschiedenen Existenzen im Diesseits wie im Jenseits bewusst verursacht haben. Er ist sozusagen unser „geistiges Konto“. Dort ist auch der Träger unser jenseitigen Individualität. In ihm sind der Ur-Grund und die  Ursache unserer Existenz enthalten. Wir verursachen alles selber. Wir müssen früher oder später die Suppe auslöffeln, die wir uns selbst eingebrockt haben. Daher das Gesetz des Ausgleichs. Wie man sich bettet, so liegt man. Das muss nicht alles in einem Leben geschehen. Es gibt eine laaaaaange Kette von Ursache und Wirkung.  „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – so schlecht scheint die Botschaft nicht unter Berücksichtigung dieses universellen Gesetzes. Karma ist wie ein Baum, der in unserem geistigen Garten wächst und die Früchte unserer Taten reifen lässt. „Die Früchte müssen wir alle aufessen, erst dann werden wir vom „Zwang der Wiedergeburten“ befreit“, soll Buddha einst gesagt haben. Vom Zwang? Der Kausalkörper ist der Körper, der uns auf dem Weg unserer Inspiration  kreative Eingebungen gibt. Sie werden es kennen.

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Dann ging ich. Ich fühlte mich auffallend geerdet.  Alles fühlte sich stimmig an. Ich fuhr in mein Wohnrevier zurück, lief beseelt durch die Straßen und landete in meinem Einkaufsgeschäft der Wahl. Dort am Kühlregal stehend, kommt ein großer, grauhaariger Mann mit Akzent auf mich zu. „Sagen Sie bitte, können Sie mir sagen, gibt es so etwas wie Joghurt-Butter? Ich soll einer Nachbarin Joghurt-Butter mitbringen.“  Ich lache. „Ja, es gibt Joghurt-Butter. Kommen Sie, ich zeige Ihnen, wo sie liegt.“

Wir gehen gemeinsam zur Bio-Joghurt-Butter. „Hier ist sie!“ Ich erfahre gleich darauf, dass der Mann sieben Sprachen spricht, gerade von einer Konferenz zurückgekommen ist. Er fragte mich, wie viel Geschwister ich habe und wie weit ich von meinen Eltern entfernt wohne. Kinder, die weit von ihren Eltern entfernt wohnten, seien sehr intelligent, darüber gäbe es eine Studie. Ich lache herzlich. Obschon, ich seinen Gedanken dann doch nicht so schlecht finde. *schmunzel. Er habe zwei Studien absolviert. Eindeutig. Der Mann steckt voller Wissen.  Er erzählt davon, dass es keine Zufälle gibt.  Ich schmunzel mächtig. Er erzählt von der Kabbalah. Ich schmunzel noch mehr und meine Augen werden größer. Ich stehe da und denke, was ist das jetzt ….? Ich brauche gar nicht zu Ende reden, der kennt meinen Gedanken.  6000 Bücher habe er. Ähm………könnte das eine Fundgrube für mich werden?  Er habe gerade herausgefunden, dass er in zweiter Linie verwandt sei mit Angela Merkel. Er wähle die CDU aber nicht. Er war lange Deutschlehrer. Er sei auch evangelischer Theologe und er sei ein Zwilling.  Ich hätte eine besondere Ausstrahlung. Ja, klar, ich erfuhr ja auch gerade vor dreißig Minuten, dass ich eine Essenerin bin, denke ich, behalte das aber tunlichst für mich. Ich bin so etwas von in der Mitte von mir, wie schon lange nicht mehr.  Ich sei ein Luftikus, sagt er auch.  Ich sage: Vermutlich. Ich bin ein Luftzeichen.  Mit Waage und Wassermann verstünde er sich am besten. Prima, ich bin Wassermann. Er erzählt mir, dass Joschka Fischer, der einstige Atheist,  drei Tage bevor er Außenminister wurde, der höchsten Freimaurer-Loge beigetreten sei. Bitte?  Joschka Fischer,….der ….Joschka….sage ich.  Ja, ja, auch der Schröder…die sitzen alle in diesen Logen, sagt er mir.

Ich traf vor vielen Jahren in Cuxhaven auf den Rhetoriktrainer von Joschka Fischer. So weiß ich, sie werden alle geschult. Ist nicht so, dass unsere Politiker das Manipulieren und  das kommunikative Überzeugen sogleich beherrschen.  Das bringen ihnen andere bei. Das ist wie mit den Turnschuhen und der alten Jeans, die man dann in italienische Designer-Mode-Schuhe und Anzüge umtauscht, und dann möglichst leise in einem Haus in der Toscana anzieht. Und jetzt erzählt mir der Mann, Joschka Fischer sei drei Tage vor seiner Amtsübernahme  einer Loge beigetreten – der Taxifahrer, der mit Knüppeln um sich haute und mit Turnschuhen im Bonner Parlament auftrat?  Aus der späteren  teuren Hose schwappte sein Bauch heraus. An das Bild erinnere ich mich noch. Und an seine heroische Geste in vollkommenen Größenwahn, zu meinen, er könne die Geschicke zwischen Palästina und Israel lenken und den großen Frieden bringen. Zwei Tage später knallten die Raketen durch die Lüfte.

bio joghurt
Woher er dieses alles wisse, fragte ich den Herrn. Ja, das sei im Institut BlubBlub nachzulesen. ich bekomme große Augen….Ein Stück Joghurt-Butter hielt der Herr in der Hand. Was passiert nun gerade wieder in meiner Welt. Wohin geht die Reise jetzt?  Wir müssen uns unbedingt zu einem Gespräch treffen,  befinden wir beide. Darüber will ich mehr hören. Die Verabredung steht.

Später am Abend ging ich bei strömenden Regen spazieren. Der Wind tobte. Eine tolle Stimmung am Rhein. Der Regen mischte sich mit dem Wind. Der Windregen mit dem Flusswasser. Ich kam nicht umhin so manches Blatt der Büsche zu berühren. Beseelt vom Tag.

 

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Dieses Baden in meinen geheimen Flüssen war ein voller Genuss. Ich fühlte mich den gesamten restlichen Abend anders. Sehr erdig. Anders kann ich es nicht beschreiben. Ich ließ mich forttragen zu den Bildern, deren Farben stark der Zärtlichkeit ähneln.

Ich schlief früh ein. Und ich schlief einen schönen Schlaf. Und heute morgen wachte ich mit einem Lächeln im Gesicht auf. Mein Solar-Plexus fühlt sich weit an. Ich fühle mich offen, strahlend.  In Ruhe. Heute bekam ich einen Korb frischen Salat und Schokominze und Petersilie von einer mir unbekannten Dame aus dem Nachbargarten geschenkt. Ich solle mal auf einen Wein vorbeikommen. Ich weiß auch nicht wie mir gerade geschieht. Ich weiß  aber, es gibt da etwas. Vor meinem Herzen spüre ich Raum. Einen Raum, der jetzt einen Namen hat.

Ich schreibe mich nicht um meinen Verstand. Ich bin ruhig und klar. Ich lasse mich auch gerne von Ihnen belächeln. Es ist mir egal. Ich weiß, was ich erlebt habe ,was ich erfahren durfte und was ich fühle.

Ich mache die verrücktesten Erfahrungen in Thailand, die mich nach Mexico bringen. Dort habe ich noch verrücktere Erfahrungen, die mich hier  zwei Tage nach Rückkehr in Bonn  im letzten Jahr (!) in  einer Buchhandlung völlig unbedarft in die Arme  einer Frau fallen lassen, die mir sagt, sie sei eine Schamanin. Schon an jenem Tag gibt sie mir zwei Visitenkarten und ihre Telefonnummer. Die jener Essener-Meisterin ist auch dabei. Alle Damen waren mir unbekannt. Nach Wochen rufe ich jene Schamanin an. Darüber komme ich Kontakt mit  jener grandiosen Sängerin und Heilerin und Feng Shui Beraterin Suchira. Ich hatte  zuvor keinerlei Berührungspunkte zu Heilern in meiner Welt hier am Rhein. Daraus entwickelt sich ein spannendes Arbeitsprojekt und wunderbares Freundschaftsprojekt. Ich höre  an dieser Stelle zum „ersten Mal“ von Essenern. Seit Rückkehr Mexico beschäftigte ich mich bereits mit der  Quantenphysik-,  den Maya, fast zwangsläufig lande ich bei der Kabbalah. Recherchen, die mich tiefer in das Thema führen. Dazu gehören auch Begegnungen mit weiteren Expertinnen in Sachen Energiearbeit der Quantenheilung und der Kabbalah. Schreiben von Artikeln. Und so treibt es mich tiefer  in die  spannende Welt der Maya, der Kabbalah und zunächst lesender Weise auch in die Welt der Essener. Ich wollte wissen, wer Essener sind?  Ich erkenne mehr und mehr Verbindungen zwischen den Maya, der Kabbalah, den Essenern. Dann irgendwann vor etwa drei Monaten, gehe ich erstmals in das Zentrum jener Essenerin. Darüber lerne ihre Heilmethoden in praktischer Weise  kennen. Ich bin fasziniert. Ich lese weiter und gehe noch einmal hin und lerne noch etwas mehr über ihre Reinigungszeremonien, über ihre Heilmethoden, zu denen auch die Visionsvorschau, Kristallheilung und  Herzheilung gehören. In den wenigen Malen des Kennenlernens nehme ich sehr wohl die besondere Atmosphäre zwischen ihnen wahr. Darüber schrieb ich bereits in anderen Beiträgen zu den Essenern. Und gestern finde ich über den Weg der Rückführung heraus, dass ich auch eine Essenerin sein soll…..ähm…bin….

Sapperlot. (Das Wort lehrte mich eine Österreicherin. Ich mag es und nahm es darum in meinen Wortschatz mit auf. Danke.)
Sapperlot. Praxis und Theorie vereinen sich auf wundersame Weise.

Und da die Frage an mich gestellt wurde, was nützt einem eine Rückführung? Was  bringt dir so etwas? Darauf möchte ich an dieser Stelle kurz  eingehen. Ja, diese Frage stellte ich mir auch.

Vor Monaten sagte ich auch, nein, eine Rückführung mache ich nicht. Wer weiß, was dabei herauskommt.
Aber mit der Beschäftigung der Themen in den letzten Monaten fühlte ich auch all die Zeit meine Sehnsucht. Nach was? Ja, nach was? Nach mehr Klarheit. Nach Orientierung. Wer bin ich wirklich? Was sollte das alles mit Mexico und Thailand? Wieso begebe ich mich eigentlich  in diese Themen auf diese intensive Weise ?  Ich könnte es in eine Schublade unter Erfahrung ablegen, aber etwas zieht mich zu diesen Themen.  Was will durch mich zum Ausdruck gebracht werden, ist überhaupt die Ur-Frage und der Entstehungsgrund dieses Blogs gewesen. Von den Maya zur Kabbalah, von der Kabbalah zu den Essenern…

Dann mach doch mal eine Rückführung, hörte ich. Sie bringt dir vielleicht Klarheit.  Was wir irgendwann einmal waren, hat immer auch mit dem Heute zu tun.

Und so kam bei der letzten Begegnung die Terminvereinbarung zustande. Ohne lange zu überlegen.  Es war,  als wenn ich in meinem  „Lichte“ bin. Man hört, man sucht nicht. Man nimmt, man fragt nicht.Es hatte einfach zu geschehen in meinem Leben. Ich sprach  es aus: Ich möchte eine Rückführung machen.

Meine Rückführung ist keineswegs mit einem Zahnarztbesuch zu vergleichen. Diese erste Rückführung in meinem Leben war eine ausgesprochen schöne Erfahrung. Nichts Spektakuläres. Es sind Bilder und es sind Gefühle, die mit den Bildern auftauchen. Es sind mehr als Bilder, denn ich sah Menschen, die an mir vorbeigingen.  Will man mehr erfahren, ist es auch mit einer Rückführung nicht getan. Es atmet sich in mir noch heute sehr leicht. Ich fühle mich wie der Vogel, der immer wieder zurückfliegt in seine Mitte. Durch das Loch hindurch in seine Mitte gelangt.

Es schreibt sich anders, wenn man über etwas schreibt, das man selbst erfahren hat. Ich weiß, dass es diese unsichtbare Energie gibt. Erklären Sie mich für verrückt. Bitte! Ich weiß, es gibt sie. Ich habe sie nicht ein einziges Mal als unangenehm empfunden – ganz im Gegenteil. Ich hielt mich in  schönsten Momenten meines Lebens auf. Ich habe mehrfach ganz konkrete Erfahrungen hierzu machen dürfen. Es ist kein Humbug.  Immer fühlte es sich so an, als existiere das Gewicht meines Körpers nicht. Alles war leicht. Alles fühlte sich rundum wohlig an.

 

Wollte ich all dieses hier in einem einzigen Bild sagen, wie ich mich  fühle, dann dieses hier:

baum in mexico

 So fühle ich mich heute.

 

Ich wäre aber nicht Martina, endete es an dieser Stelle  mit meinen Fragen:
Durchaus führte mich meine gestrige Erfahrung zu der Frage:

WAS WISSEN WIR DENN VOM MENSCHEN WIRKLICH?

 

Unter Hypnose und Rückführungen können wir unseren Spuren aus vergangenen Leben folgen, las ich vor einigen Tagen.
Selbst Wissenschaftler von der Standford Universität sagen, dass „all das, was auch immer ein Körper verlässt, die Erinnerung mitnimmt. (Willis Harman)

Wir alle ein Teil eines übergordneten Bewusstseins? Undenkbar?

Hört unser Denken mit dem Tod auf?  Bedeutet ein körperliches Aus, auch ein geistiges Aus?
Heute weiß man, selbst schwer Hirnverletzte können denken.
Wie kommt es, dass es bei häufigen Ausfällen einer Herz- und Hirnaktivität eher zu einer Bewusstseinserweiterung und nicht zu einer Bewusstseinstrübung kommt? Aus medizinischer Sicht undenkbar.
Was machen wir mit den Aussagen von Menschen, die uns nach einem schweren Verkehrsunfall davon berichten, dass sie währenddessen  in ihrem Astralkörper vor einer Wiese standen? Sie waren Teil einer Sphäre geworden, in der das gesamte Wissen des Universums gespeichert war? Keine  zuvor „spirituell Angehauchten“ berichten darüber.
Was machen wir mit den Aussagen von Menschen, die von körperfreien Astralreisen berichten?
Victor in Mexico erzählte mir davon. Es gibt jede Menge Literatur darüber.
Was machen wir mit den Aussagen von Kindern, die eine starke Wahrnehmung an uralte Zeiten haben und denen nachgegangen, sich auch als Wahrheiten herausstellten. Man fand die Häuser, man konnte ganz konkret ihre erinnerten Namen feststellen. Es gab die Verbindungslinien.
Wieso können Menschen aus einem Wachkoma erwacht, Aussagen zu früheren Leben machen?
Es gibt die Aussagen von Menschen (darunter auch meine Mutter), die sich selbst außerhalb ihres Körpers während einer Operation erlebte und dort auf dem OP-Tisch liegen sah und auch die Stimmen der Ärzte hörte. Sie konnte sich an jedes Wort erinnern. Mir erzählte sie erst viele, viele Jahre später davon, als ich längst erwachsen war.

 
Was machen wir mit den Aussagen von Menschen, die hier mitten im Leben stehen und den Zugang zu einer Welt haben, die wir  die „geistige Welt“ nennen? Medial begabte Menschen, die hellsichtig, hellhörig und hellfühlend sind und auch die ätherischen und astralen Regionen unserer Erde, der Welt wahrnehmen. Sie scheinen angebunden an etwas, was nur schwerlich in Worte zu kleiden ist.
Wie erklären wir uns, dass Menschen indigener Völker offensichtlich Voraussagen machen konnten,  die weit, weit, sehr weit in der Zukunft lagen – und auch eintrafen und diesen Zugang zu jener übersinnlichen Welt haben?
Offensichtlich gibt es Menschen, deren Wahrnehmungsorgane für die übersinnliche Welt nicht verschwunden sind.

 

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Wir wissen ohne Zweifel, dass Leben noch etwas Nichtmaterielles auszeichnet und nicht Reduzierbares: ein Organisationsmuster. Der „Bauplan“ aller Lebewesen enthalten in zwei parallel verlaufenen Strängen wie auf einer Strickleiter aufgereiht, unsere Doppel-Helix. Dieses Universum ist kein Zufallsprodukt.

dodekaederEs existiert ein „Alphabet“  des Lebens eingefasst in eine Geometrie, die wir Universum nennen.

Eine Essener-Meisterin, die im letzten Jahr in Qumran war, spricht völlig selbstverständlich von einem Kausalkörper. Den hat mir im Biologie-Unterricht niemand erklärt. Der physische Körper, der Ätherkörper, der Astralkörper, der Mentalkörer, der Kausalkörper, der Geistkörper, der Lichtkörper, lese ich in einem Fachbuch, das in keiner Universität und keiner Schule ausliegt.
I feel good for you. Ich kann dich gut riechen. I cha di nit schmöcke (Schweizerdeutsch) –  diese Redewendungen kommen nicht von irgendwo her.  Der Duft verweist auf unseren Ätherkörper.

Unser Ätherkörper verrrät die seelische Eigenschwingung des Menschen. Nach außen ist diese wahrnehmbar durch unseren Duft.  Unser Ätherkörer reagiert positiv auf Düfte und Gerüche. Positive Anziehung hat immer etwas mit dem Duft zu tun, mit unserem Ätherkörper.

 

Diese sieben Körper überlagern sich. Denken wir uns ein wenig wie eine Zwiebel. Sie schichten sich Schale umd Schale um den Wesenskern eines Menschen. SIe sind mit Energiefäden verbunden. Drei  der Körper sollen den Tod überleben. Jeder dieser sieben Körper spiegelt auf seine Weise das Wesen des Menschen und zeigt an, wie jede Existenzsform entwickelt wurde.
Alles Hörbare grenzt an Unhörbares. Alles Sichtbare an Unsichtbarem. Uns umgibt eine Welt von Außersinnlichem und Übersinnlichem. Eine Welt unterschiedlicher stofflicher Dicke und verschiedenen energetischen Schwingungsebenen. Das Wissen, dass wir Menschen neben einem grobstofflichen auch noch einen feinstofflichen Körper haben war im Altertum schon bekannt. Apostel Paulus wusste darum. Origenes und wie sie alle heißen. Was musste geschehen, dass wir diesen Zugang zu diesem Wissen und Umgang mit ihm verloren haben? Wieso wurden ausgerechnet jene indigenen Völker dieser Welt derart diskriminiert und ausgebeutet, millionenfach getötet, jene, die dieses Wissen hatten und  -trotz allem – bis heute größtenteils nicht verloren haben? Wieso wurden und werden sie ausgerechnet von den Menschen des Westens belächelt und als die „primitiven Völker“ abgetan?  Wieso wurde die Welt entsprechend in die erste, zweite und dritte Welt eingeteilt?
Wieso ziehen wir aus der Sonne Energie, Kraft und Vitalität für unseren Körper? Wieso tut uns eine Tiefenatmung so gut? Wieso machen uns Smog, Rauch, schlechte Belüftung, und auch Lärm, Erd-und Wasserstrahlung zu schaffen? Wieso geraten wir in Stress durch negative Stimmungen?. Es beeinträchtigt unsere Körper auf einer feinstofflichen Ebene. Wir schwingen. Jeder von uns hat seine ganz ureigene Schwingung.  Sein feinstoffliches Fluidum.  Der hellsichtige zyriotische Heiler Daskalos „Magus von Strovolos“ war davon überzeugt: „Jeder grobstoffliche Körper hat sein Doppel, sein ätherisches Gegenstück. Es gibt keine Zelle, kein Atom im Körper, dass nicht seine ätherische Entsprechung hat, die es zusammenhält. “

 

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Strand Mexico. Unsere verschiedenen Körper bestehen natürllich nicht aus Sand. Vielleicht ja doch irgendwie…ein Senfkorn…Werden wir an der Haut mit einem Stich verletzt, neigen wir dazu schnell mit der Hand drüber zu wischen. Warum? Damit  schließen wir das Loch, das in den  Ätherkörper geschlagen wurde. Mit der Energie der ätherischen Ausstrahlung unserer Hände können wir die Energie von Lebensmitteln aufladen, vor allem Früchte, Getreide und Wasser.  Kinesiologen und Kabbalisten wissen schon lange davon. Energie lässt sich auch umlenken. Das lernt man schon in der Schule. Wir sind Energie. Im ätherischen Körper spiegeln sich Gesundheit oder Krankheit.

 

Unser Astralkörper gleicht einem feinmaschigen Kleid. Astral kommt vom griechischen Wort  „astron“ und bedeutet Stern oder Gestirn.  Wird sind aus Sternenstaub. Für östliche Philosophien, für die Maya und alle anderen indigenen Völker völlig normal. Wir besitzen einen hochschwingenden Energiekörper. Und nehmen wir die Nächte nicht wahr, in denen der Vollmond oder Neumond scheint? Elektromagnetische Sonnenwinde haben Wirkung auf unser Gemüt. Wir reagieren auf Witterungen, auf Strahlungen der Erde und des Wassers.  Wie erklärt sich der Phantomschmerz?  Wie erklärt sich Fernheilung? Wie kann Energie durch Wände, geschlossene Fenster und unabhängig von Entfernungen mühelos  und in Sekundenschnelle am Ort des Zieles landen und durch Wände hindurchgelangen?  Selbst Goethe scheint spezielle Erfahrungen gemacht zu haben. Er beschreibt dies in „Dichtung und Wahrheit“ Er sah sich „selbst denselben Weg zu Pferd entgegenkommen“ . Menschen mit Nahtoderfahrungen berichten ähnliches.

In jedem Menschen ist ein Licht verborgen, dessen innere Leuchtkraft von der geistigen Entwicklung abhängt,  nicht vom Auto, vom Haus, vom Bankkonto. Manchmal ist es gut, den „vorgeschriebenen“ Weg zu verlassen und seine Füße tastend in das Ungewisse zu setzen.  Es ist gut, sich von seinem Licht leiten zu lassen. Es kennt unsere Lebensaufgaben und unseren Lebensplan.

Ich hätte vor etlichen Jahren so nie geschrieben. Jetzt bin ich aber hier mit all jenen Erfahrungen, die in mein Leben kamen. Und nun schreibt es sich so und nicht anders.

 

Irgendwie hat es mich seit letztem Jahr  zu den Essenern hingezogen.
Ich staune gerade selbst über die Zahl meiner Beiträge allein zu den Essenern.  🙂

 

Die Essener: Eine Reise zu den Ursprüngen

Die Heilkräfte der Essener

Die Bräuche und Sitten der Essener

Eine Reise von siebzehn Jahren

Maya-Kabbalah-Essener:kein Wort hat nichts zu sagen.

Zeit ist`s

Es fühlt sich wie ein Senfkorn an

Weißnichtwie

Setzt Gott keine Grenzen, das war seine Botschaft

Das Sternenhaus der Erinnerungen

Es gewinnt der, den wir füttern

Werde zum Gärtner

Kleine Selbste inmitten all dessen
Was gesagt werden muss
Durchlässig bleiben

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7 Kommentare zu “Essener Teil 6: Meine erste Rückführung

  1. Roswitha sagt:

    Hey Martina,
    Daskalos war auch Essener!
    Viel Spaß bei Deinen weiteren Entdeckungen!
    Roswitha

    • martinakunze sagt:

      Daskalos …potzblitz… ja….
      Ganz lieben Dank für deine Wünsche, Roswitha.
      Ganz lieben Dank auch für dein Expertenwissen.
      Hast meinen tiefsten Respekt.

      Bin mir sicher, es hört nicht auf. 🙂 . Ja, Spaß…Ich bin gespannt…
      Freue mich über deine Nachricht. Danke!
      Martina

  2. magguieme sagt:

    Wenn Martina eine Reise tut, dann kann sie was erzählen!
    Danke, du verrückte, du!
    😀

    • martinakunze sagt:

      ICHHH- verrrückt?
      Ich bin verrückt, Sind Sie es auch? 🙂
      Ja, ich kann dir sagen, gut, dass es Bäume zum Anlehnen und Umarmen in meiner Nähe gibt.

      Ich sehe ein Bild., ein Gravatar, und ich lachte…jetzt weiß ich endlich, wie du aussiehst Bravo. Ich werde nicht an dir vorbeilaufen können.
      Tolle Zeichnung.
      Supersüss.
      Benn gefällt mir auch. S e h r.

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