Sieben Phänomene: Teil 5 Unterwasser-Canyon

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So sieht es aus, wenn jemand zwischen zwei Kontinentalplatten schwimmt.
Ein Wasserbruch namens Silfra Fissure in Island trennt die nordamerikanische und Euroasisatische Platte, die sich jedes Jahr zwei Zentimeter voneinander entfernen und Auslöser für ein Erdbeben alle zehn Jahre sind.
Es ist der Ort, an dem zwei massive tektonische Platten sich einst trafen und die nun langsam auseinanderdriften.

Für einen Taucher muss so eine Tour, bei der man mit den Händen zwei Kontinente berühren kann, die Taucherfahrung des Lebens sein. 300 Fuß  (circa 100 Meter ) tief. Dort  unten  soll es das klarste Wasser der Welt geben.

Der Fotograf ist Alex Mustard.

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Die Erfahrung des Lebens

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Silfra ist Teil des geschützten Nationalparks. (Fotos: s.a.)

 

Schon vor hundert Jahren veränderte Alfred Wegener die geologische  Sichtweise der Erde. Der Professor für kosmische Physik stellte 1912 eine neue Theorie auf. Land und Meer entwickeln sich dynamisch. Kontinenalplatten driften umher, kollidieren und trennen sich wieder. Bei Zusammenstößen entstehen Gebirge. Zwischen den Kontinenten öffnen sich Ozeane.
Die unruhigen tektonischen Platten beeinflussen das Leben von Menschen weltweit. Seebeben. Tsunami. Ausbrüche von Vulkanen.

Sieben große, bis zu 150 Kilometer dicke Kontinentalplatten bewegen sich wie Schollen auf der zähflüssigen Schicht des Erdmantels tief unter der Erdoberfläche.

Das Erdinnere: 6371 km voller Geheimnisse.

Irgendwann muss es einmal einen zusammenhängenden Urkontinent gegeben haben. Dieser ist über die Zeit in Schollen auseinandergetrieben. Auf diese Weise hatte man plötzlich auch die Erklärung dafür, dass bestimmte Pflanzen auf unterschiedlichen Kontinenten vorkamen. Magnetische Eigenschaften der Ozeanböden bestätigten zusätzlich Wegeners Theorie. An diesen magnetischen Stellen brodelt stetig heiße Lava aus dem Erdinneren hoch zu den kalten Ozeanen.
Das Meer kühlt die Gesteinsmassen ab. Man beschäftigte sich mit diesen Nahtstellen und entdeckte die Ausbreitung des Meeresbodens. Der Atlantik wächst um zwei bis drei Zentimeter pro Jahr.
Man entdeckte, dass schwerere Erdplatten abtauchen und die leichteren aufgeschmolzen werden.
Man entdeckte die Bewegung von Magma im Erdmantel.
Dort unten an den Ozeanplatten befinden sich auch Gold-,Silber,-Zink und Kupferablagerungen. Mit steigenen Rohstoffpreisen wird es wohl eine Frage der Zeit sein, bis die Unterwasserwelt vermutlich auch noch von den Mächtigen erobert werden will.

Neuseeland

Geologisch betrachtet beginnt die Geschichte Neuseelands vor etwa 680 Millionen Jahren – so alt sind die ältesten Gesteine der Inseln. Vor etwa 80 Millionen Jahren trennte sich Neuseeland vom Urkontinent Gondwana, dessen Rest später Australien, Afrika, Südamerika und die Antarktis sowie Indien bildete. Sie erinnern sich an den Beitrag über die Naga-Maya inIndien. Krishna und Arjuna brannten den Khandava Vana-Wald nieder. Der geographische Name des Waldes ist Gondwana. Die Region liegt in Zentralindien. Es ist das Land der Gonds. In diesem Wald lebten die Nagas. Der Stamm der Nagas soll Ghondus genannt worden sein.

neuseeland

Wikipedia

Gondwanas Farne und Koniferen blieben in Neuseeland erhalten, während sie andernorts durch andere Pflanzen verdrängt oder durch Tiere oder den Menschen zerstört wurden.

Neuseeland liegt am Rand zweier Kontinentalplatten, die als „Australische“ und „Pazifische Platte“  bezeichnet werden. Sie gleiten aneinander vorbei, wobei sie sich auch aufeinander zu bewegen. Die Pazifische Platte taucht dabei unter die Australische ab und es entsteht eine Auffaltung der Erdkruste entlang der sogenannten alpine fault (der Alpinen Verwerfung), die mitten durch Neuseeland verläuft. Diesen Plattenbewegungen verdankt Neuseeland zu guten Teilen seine Landschaft mit dem Hochplateau auf der Nordinsel und den Southern Alps auf der Südinsel sowie Vulkanismus und Erdbeben.

 

 

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Afrika verliert sein Horn

Athiopien, Afar Senke

Wie aufreißende Gletscherspalten rasten die Brüche  auf  Forscher zu, die gerade mit einem Helikopter unterwegs waren. Nach einigen Sekunden beruhigte sich der Boden. Ayalew und seinen Kollegen wurde klar, dass ihr Erlebnis von historischer Dimension war: Erstmals hatten Menschen dokumentiert, wie ein neuer Ozean geboren wird. Es ist die größte Baustelle der Welt. Im Laufe der nächsten Monate öffneten sich auf einer Fläche, die anderthalbmal so groß ist wie Berlin.  Hunderte Risse im Boden. Bis heute ist die Erde nicht zur Ruhe gekommen. Entlang zweier Brüche weichen die Afrikanische und die Arabische Erdplatte etwa einen Zentimeter pro Jahr auseinander. Ein dritter Bruch durchschneidet Afrika gen Süden, wobei er sich gabelt: ein Arm verläuft östlich, einer westlich des Victoriasees.

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Vor etwa 30 Millionen Jahren zertrümmerte erstmals Lava den Kontinent und schickte Arabien und Afrika auf getrennte Wege. Zwischen ihnen schwappt heute das Rote Meer.

Das Afar-Gebiet senkt sich ab, große Flächen liegen bereits mehr als 100 Meter unter dem Meeresspiegel. Noch blockiert das Danakil-Hochland an der Küste den Einstrom des Roten Meeres. Erosion und das Absinken des Bodens verringern jedoch stetig die Höhe der Barriere.  Schon heute sprechen die Geologen nicht mehr vom nördlichen Teil der afrikanischen Platte als „nubische Platte“ und vom südlichen als „somalische Platte“.

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Die Afar-Senke gehört zu den geologisch aktivsten Regionen der Erde. Tief im Untergrund reißt die felsige Kruste immer weiter auf, gewaltige Magmakammern speisen zwölf aktive Vulkane, dampfende Geysire und einen brodelnden Lavasee.

In einer sehr fernen Zukunft werden die Afar-Senke und der gesamte Afrikanische Grabenbruch endgültig zum Meer geworden sein. Das heutige Horn von Afrika wird dann als eigenständige Insel langsam in Richtung Indischer Ozean treiben.

 

Vor 83 Millionen Jahren brachen Madagaskar und Indien auseinander.

Forscher entdeckten unterhalb der Inseln Mauritius und Reunion einen Mikrokontinent im Indischen Ozean – eine eigenständige Kontinentalplatte also. Gesteinsproben am Strand von Mauritius wiesen einen hohen Anteil am Mineral Zirkon auf. Messungen der Erdkrustendicke zeigten, dass dort keine ozeanischen Platten existieren, sondern ein 30 Kilometer dickes Kontinentalplattenfragment, das sich bis zu den Seychellen erstreckt. Solche Fragmente von Kontinentalplatten gibt es schon immer. Unterhalb von Kuba und Jamaica, westlich von Irland, unterhalb von Madagaskar gibt es sie ebenso.

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Reunion

 So sah der griechische Philosoph Anaqsimandres die Welt um 600 v. Chr.

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Anaqsimandres Weltkarte. Quelle: Dr. T. Tavkhelidse

 

In der Vorstellungswelt des griechischen Philosophens stand die Erde im Mittelpunkt des Universums. Sie hatte die Gestalt eines Zylinders, dessen Breite 3 mal so gross ist wie dessen Höhe. Auf der einen ihrer beiden Grundflächen gehen wir, die andere liegt dieser gegenüber.
Für Anaqsimandre, auch Anaximandros genannt , war der  bleibende Urstoff das Apeiron, das Unendliche oder Unbegrenzte, welches ständig bewegt und durchgehend belebt wird. Aus diesem gehen die konkreten Erscheinungen hervor, und in dasselbe kehren sie wieder zurück. Es ist unendlich, weil nur so die Ewigkeit und Unendlichkeit des konkreten Werdens erklärbar und begründbar ist
Der griechische Philosoph entwarf das Bild einer kosmischen Weltentstehung und Weltentwicklung. Der Anfang war eine Urwirbelbewegung nach dem Prinzip der Schwere der Erde, dann die Luft und dam Schluss das Feuer vom Wasser.

„Woraus aber die Dinge ihre Entstehung haben, darin finde auch ihr Untergang statt, gemäß ihrer Schuldigkeit. Denn sie leisteten einander Sühne und Buße für ihre Ungerechtigkeit, gemäß der Verordnung“
(Fragmente Anaximandros)

 

 

Liebe LeserInnen, hier finden Sie weiteres – wie ich finde -Außergewöhnliches.  Archäologisches und  Ethnologisches, das letztlich auch die Frage der  Herkunft von uns Menschen betrifft:

 Sieben Phänomene: Woher wir kommen. Teil 1, Die Dogon, ein altes Volk in Mali

Sieben Phänomene: Woher wir kommen. Teil 2, Markawasi-Monumente der Menschheit in  Peru

Sieben Phänomene: Woher wir kommen. Teil3, Kogi-Indianer, Kolumbien

Sieben Phänomene: Woher wir kommen. Teil 4, Wunderkinder

 

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Rockstar 2012

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Liebe Heimgärtner, mit diesem Regenbogen-Mais sind Sie  in-vogue.!
Sie können wirklich in ihn hineinbeißen. Der Maiskolben ist real, und ja, Sie können ihn essen.
Sein Name: Glass Gem Corn.

Designer-Ernte. Bei jedem Biss hat man das Gefühl, man beißt in Kristalle.

Wer bringt das farbreichste und geschmackvollste Gemüse auf den Tisch der Verbraucher. Gärtnereien und Samenhändler überbieten sich gegenseitig. Sie bereisen die Welt und beobachten die Trends der Zeit. Sie sind immer auf der Suche nach den „besten Dingen“. Schicke Variationen findet man in ihren Katalogen und auf ihren Webseiten.
“ Es ist die Freude am Jagen. Es sind die Nuancen. Es ist der unterschiedliche Geschmack und es sind die unterschiedlichen Dinge, die du mit den Pflanzen machen kannst. Es ist die Freude daran, zu sehen,  wie sie wachsen – es ist alles Spass“, sagt Alice Doyle, Gründerin einer  Gärtnerei für klassische und ungewöhnliche Pflanzen.

Im Jahr 20112 wurde der Mais zum Rockstar.
Einmal auf Facebook gepostet, meldeten sogleich 7500 Hobbygärtner Interesse an den Samen. Mittlerweilen können die Anbieter unbegrenzte Stückzahl an Samentüten ausliefern.

Tausende verschiedene Maiskornsorten soll es geben. Dieser hier entstand durch die Neugierde eines Carl Barnes, der verschiedene Maissorten kreuzte. Einer seiner Studenten schenkte einer Non-Profit-Organisation die Samen.

 

 

indigo tomate

Ja, diese Indigo-Tomate können Sie auch, so Sie wünschen, in ihrem Garten wachsen sehen. Blaubeeren und Auberginen geben der Tomate ihre Farbe. Ein Professor Myers in Oregon, USA, experimentierte seit mehr als zehn Jahren mit genetischem Material wilder Tomaten aus Chile und den Galapagos Inseln. Indigo-Tomaten sollen sogar gesünder sein, aufgrund höhere Antioxidante. Ungeduldige Gärtner sollen ein wenig ungeduldig mit ihr gewesen sein, weil sie neunzig Tage benötig, um heranzureifen. Aber auch diesem Umstand wurde bereits entsprochen. Ungeduldige Gärtner dürfen jetzt auf  Kirschtomaten zugreifen, die bereits in siebzig Tagen in voller Reife stehen.

 

 

Und das ist David Latimer. Er pflanzte Ostersonntag 1960 einen einzigen Samen in diese Flasche . Das letzte Mal goß er die Pflanzen 1972, und der Korken wurde seitdem nicht einmal herausgezogen.

 Die Natur findet immer ihren Weg.

lattmer

Die Redaktion merkt an: Ich finde diese Entwicklung nicht gesund. Ganz und gar nicht!
Designer-Bäder, Designer-Küchen, Designer-Büro, Designer-Kleidung.Designer-Gärten, Designer-Restaurants.
Jetzt auch noch das Gemüse. Alles begradigt, kein Fältchen, Glanzprodukte. Wo fängt das an, wo hört das auf.
Da jettet eine Gärtnerin  wenig umweltfreundlich Tausende von Kilometer um den Erdball um die besten Hypes an Gemüsen zu entdecken und Menschen damit zu unterhalten, während die alten Sorten, Tomaten beispielsweise oder auch Kartoffeln Gefahr laufen, auszusterben. Transportwege von Lebensmitteln ein anderes Thema…
Alles „Fun“, alles „Spaß“ – Wir amüsieren uns zu Tode, heißt der Titel eines Buches von Neil Postman.
Die Spaßgesellschaft schreckt mich.
Eingriffe dieser Art in die Natur, gehen mir zu weit.

Mächtige Kräfte aus Kristall

hunbatz men Schamanen 2014

Immer wieder werden Zeremonien mit Kristallschädeln abgehalten.
Hier in der Tempelanlage Palenque, Mexico im März 2014 (i.d. Mitte
Hunbatz Men, Quelle:  http://www.interstellarts.fr/

 

Seit Jahrhunderten wird vor allem im mittelamerikanischen Raum eine Legende mündlich weitergegeben, nach der es 12 + 1 ursprüngliche Bergkristall-Schädel geben soll, die nach und nach auftauchen sollen und der Menschheit wichtiges Wissen über unsere Vergangenheit, unsere Zukunft, den Sinn unseres Daseins und vieles mehr offenbaren werden.In der Legende wird weiter überliefert, dass es sich um 13 klare Schädel handeln soll, die „singen“ können.

Don Cirilio, Maya-Priester, Vorsitzender des Rates der Ältesten von 21 Mayagebieten und einer der Initiatoren der ersten öffentlichen Rituale unter Verwendung von Kristallschädeln, erzählt die Legende: „Einst besaßen die Mayas 13 Kristallschädel, über deren Alter wir nichts genaues wissen. Sie sind von den 4 mythischen Lehrern der Maya erschaffen worden – von Wesen aus einer anderen Dimension und einem anderen Stern.“

Der Maya-Ältestenratsvorsitzende Don Alejandro Oxlaj sagte vor wenigen Jahren in Budapest vor laufender Kamera, die Kristallschädel seien wichtig. Sie kämen nicht von der Erde. Sie kämen mit den Ahnen und den Propheten der Plejaden. Es gäbe keinen zweiten, der so bedeutsam sei wie der Anna Mitchel- Schädel.

Längst gehören nicht alle entdeckten zu den echten Schädeln. In der Legende wird von Bergkristall-Schädeln gesprochen wird. Und die Maya bestätigen dieses auch.  Don Cirilio zufolge, sollen neben den Mayas auch andere eingeborene Völker der Erde solche Objekte besessen haben, die in den verschiedenen heiligen Stätten auf der ganzen Welt aufbewahrt wurden. Einige davon zum Beispiel in Tibet und bei den Aborigines in Australien. Insgesamt 52 dieser ursprünglichen Kristallschädel habe es gegeben.

Wenn von Bergkristall-Schädeln gesprochen wird, scheiden  „Rosenquarz-Schädel“ oder der „Amethyst-Schädel“ aus. Die, die echt sind, gehören zu den Botschaftern. Sie sind Weisheit und Wissen. Die Maya sagen, in ihnen ist Wissen enthalten und es bleibt erhalten. Es ist im und vom Kosmos.

Sie werden vor allem als energetisches Heilwerkzeug eingesetzt und sollen sich zum Erschließen von Informationen aus dem eigenen Unterbewusstsein oder dem Menschheitsgedächtnis – der „Akasha-Chronik“ – eignen.

Von dem Britischen Kristallschädel, dem Pariser Kristallschädel, dem Mitchell-Hedges-Schädel und zahlreichen weiteren gehen zweifelsohne interessante Energien aus und es ist möglich mit ihnen zu kommunizieren.
Für die Wissenschaft bleiben sie weiterhin Wunderwerke. Sie sind gegen die Achse der Symmetrie geschliffen. Mit modernster Technik ist das heute kaum zu schaffen. Normalerweise dürften sie gar nicht existieren, weil es keine Schleifspuren gibt.

Kristallschädel, die kommunizieren

In  Meditationsgruppen werden die Aufenthaltsorte der weiteren ursprünglichen Kristallschädel gesucht oder Pyramiden magnetisch aktiviert. Mitunter nehmen an solchen Zeremonien zweihunderfünfzig Maya-Älteste teil. Priester und Priesterinnen,  die  in traditioneller Kleidung, kraftvoller Ausstrahlungen und Klarheit harmonische Schwingungen herstellen.

Hunbatz Men: „Seit die ersten Kristallschädel zu den Maya kamen, mit der Itzamna Kultur, Tausenden Jahren her, haben sie der Menschheit in seine spirituelle Entwicklung geholfen. Heute jedoch haben die Kristallschädel angefangen mit Maya Ältesten und Priestern zu kommunizieren, sie sagen, es ist an der Zeit mit ihnen in die Maya Pyramiden speziellen heiligen Zeremonien zu vollziehen.“

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Palenque, Mexico  1952 wurde  das prunkvolle Grab des Königs Pacal gefunden. Seine Grabplatte sorgt bis heute für Spekulationen

 

Seit vielen Jahren tun dieses Hunderte von Menschen gemeinsam mit Maya-Priestern, Ältesten, Schamanen, Heilern und Tibetischen Llamas in Mexio, Guatemala, Honduras und Belize.

Sie sind über die Welt verstreut.

Der erste Kristallschädel wurde 1924 in Belize gefunden.

Die Zulu in Südafrika sprechen von einem Kristallschädel.Vor kurzem wurde ein alter Schädel in Tibet gefunden und nach Mittelamerika gebracht.
Hunbatz Men,  Maya der Halbinsel Yucatan in Mexico,  sagt von sich, er habe früher in Tibet gelebt. Die spirituelle Kultur der Maya sei eng verwandt mit der tibetischen. Das wundert mich nach dem Wissen um die Naga-Maya in Indien nun nicht mehr. Auch  Hopi-Indianer Prophezeiungen gibt es wechselseitig  in Tibet vom 2. Buddha aus dem 8. Jahrhundert:  „Wenn das Pferd auf Rädern fährt und der Eisenvogel fliegt … werden die Lehren Buddhas dem roten Mann gebracht“ – spricht davon, dass die alten Atlantis-Völker wieder zusammen kommen. Es geht dabei um buddhistische spirituelle Inhalte.

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Tempelanlage Kabah, Yucatan, Mexico

 

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Eine internationale PilgerGruppe gemeinsam mit Hunbatz Men in der Mitte. Vorne im Bild Kristallschädel. März 2014. Palenque, Yucatan, Mexico  Cosmic Universum Manna und Franck Echardour http://www.interstellarts.fr/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Dorje

Im Tibet gibt es zudem den Dorje. Ein Bergkristall, der dem „Donnerkeil der Indra“ in der vedischen Tradition entsprechen soll.

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Dorjes aus Bergkristall waren in Urzeiten wegen ihrer mächtigen Kraft nur ausgewählten Priestern vorbehalten – heute, so heißt es, soll jeder aus ihnen heiligenden Segen erfahren.
Er symbolisiert das Absolute und Unzerstörbare. Seine 2 x 4 Spangen stellen die acht Tugenden des Buddhismus dar. Er wird seit alters her zur Heilung benutzt. Der Bergkristall trägt die Energie von Klarheit, Licht und Kraft in sich, die sich durch die liegende Acht transformieren kann und so eine stark energetisierende und harmonisierende Schwingung schafft.

 

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Dorje aus Messing

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„In mir ist jede Dualität vereint.“ Indra mit dem Donnerkeil

Die blitzschleudernde „Waffe“, die Indra verwendet, nennt sich  auch Vajra und ist auch auf Indiens offizieller Flagge seit 1905. Das Vajrayana ist eine buddhistische Strömung im Buddhismus. Buddhistische Figuren balancieren dieses Ding immer anmutig vor der Brust. Über Mesopotamien kam es zu uns und wurde hier vermutlich auch zum Thorshammer.

Und man staunt: es ist der selbe Donnerkeil, den auch Zeus  und Jupiter verwendeten.

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Zeus

 

Der Donnerkeil des Zeus auf indischer Flagge.
Wie eng doch alles miteinander verwoben ist…

Der Donnerkeil ist natürlich viel mehr als nur eine Waffe.

Sein Mittelpunkt symbolisiert die grundlegende Einheit allen Seins. Die beiden Seiten stehen für das Wahrnehmbare einerseits, und für das Verborgene andererseits –  die Trennung, die Dualität, wie sie nur von uns Unerleuchteten wahrgenommen wird.

Man die beiden Seiten auch als das männliche und weibliche interpretieren, Nacht und Tag, heiß und kalt..

Materie und Geist, beides vereint im Donnerkeil des Bewusstseins.

Die Einheit ist die „Waffe“ gegen das „Böse“, das nur in der Welt der Dualität existiert. Und auf diese Weise wird die Waffe  eingesetzt:  zum bedeutenden Motiv des göttlichen Drachenkampfes.

 

Der hinduistische Indra bekämpft den Drachen Vritra.  Erzengel Michael bekämpft den Drachen . Zeus den Typhon.  Thor die  Midgardschlange. Yahweh den  Leviathan. Der assyrische Marduk die Schlange Tiamat. Der ägyptische Ra den Seth, das „ursprüngliche Böse. Die Essener als die Söhne des Lichts bekämpften die Söhne der Finsternis.  Es wird wohl kaum ein Volk auf Erden geben, bei dem dieses Motiv nicht im Mittelpunkt ihrer religiösen Vorstellungen steht.

Tiefstpunkt erreicht.

Das Dunkle, der Drache als Symbol für die Mechanismen unseres Bewusstseins, das uns hier hergebracht hat.
Indra erlebt, was es heißt, kein Gott zu sein, sondern Sünde zu kennen, physisch zu sein, Hunger zu haben . Der Auf- und Abstieg. Der Fall von Eden. Die Vertreibung aus dem Paradies.  Gott, der eine „Sonnenfinsternis des Bewusstseins“ erlebt, das sind wir Menschen.  Wir sind alles kleine Teufelchen und Drachen, die lernen sollen, sich wieder zu lieben.

Vermutlich sitzen wir gerade in einer Phase des „Abstiegs“ fest. Verlust von Dimensionen. In einem Zustand von Dichte befinden wir uns. Dichter geht`s nimmer. Bewusstseinslosigkeit, Ohnmacht, Umnachtung, Finsternis, Dualität und „Sünde“.
Vertrieben aus dem Paradies, dass wir gar nicht anders können, als Angst zu haben. Die Kirche erzählte uns dazu noch, dass wir ohne die Priester sowieso keine Erlösung finden. Wie bleiben im Dunkeln stecken. Unsinn. Haben Sie schon einmal erlebt, dass die Sonne in der Finsternis stecken bleibt?
Nun ja, die Maya sagen, eine andere Bewusstseinsstufe wartet bereits auf uns. Bald werden wir uns daran erinnern.

Wenn ich es mir recht überlege, sind wir  doch alle Geschichte aus Ab-und Aufstiegen. Dimensionen, die sich reduzieren und Dimensionen, die wir zurückerlangen. Seelen, die sich in die Physikalität senken und wieder hochgezogen werden. Geist wird zur Materie. Materie zu Geist.  Schöpfungsgeschichte, die sich ein- und ausrollt und wieder vereinigt. Zeiten des Zweifelns und Haderns, um dann wieder hochzusteigen und an der Oberfläche ausgespuckt zu werden, wie Jona, der sich im Meer versenkt und im Bauch eines Fisches landet.

Was da draußen mit der großen Welt geschieht, geschieht mit uns ebenso. Wie im Großen so im Kleinen.
Alles was ist, erfährt sich.
Das ist das Spiel.

Ort der Kraft

essener teil 7

 

Gleichviel wissen.
Gleichviel haben.
Gleichviel sein und
an keinen „Laien“ das Geheimnis der hohen und dicken Mauern verraten, aus denen für keinen Menschen der Erde irgendein Unheil, sondern nur ein mögliches Heil hervorgehen soll.

Auch das waren die Grundsätze der Essener vor mehr als zweitausend Jahren. Sie waren auf die Hilfe für Mitmenschen eingeschworen. Sie glaubten an die Kräfte der Natur und Atmosphäre, die alles bestimmen und leiten.  Sie glaubten an die himmlischen Helfer ebenso wie an die Erdenmutter. Sie waren Heiler und beschäftigten sich sehr intensiv mit der Naturmedizin. Das Lesen des „Zend Avesta“, des größten Sammelwerkes aller Zeiten und aller Gebiete war obligatorisch für jeden Essener.

Durch die Kraft der Liebe auf den Äther zu wirken, durch jede winzige Idee, jeden Gedanken vermochten sie den Äther in Schwingungen zu versetzen. Die Energie des Kosmos war ihre Quelle. Liebe war für die Essener das höchste schöpferische Gefühl. In ihrer Welt gab es ein kosmisches Meer der Liebe. Leben selbst war ein Ausdruck der Liebe. Starke Liebesgefühle allen Menschen gegenüber auszudrücken, das war ihr Gebot.

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Ausgrabungen in Qumran. Wasserzulauf in die Häuser. Aufwendige Wasserzuleitungen vom Gebirgen legten die Essener an. (Quelle: privat Israel)

Und so wird man viele Gemeinsamkeiten zwischen Zarathustrier und Essenern feststellen können. Die schlichte, aber zweckmässige  Kleidung, die ihrem inneren Wesen Ausdruck gab. Großen Wert legten die Essener auf  religiöse Rituale. Das Interesse an einem gesunden Körper. Reinigungsrituale waren den Essenern ebenso wichtig. Zarathustra empfahl, sich mit Wasser reinzuwaschen. Die Ausgrabungen zeigen, es gab bei den Essenern Reinigungs- und Tauchbäder in und außerhalb der Wohnräume. Fliessendes Wasser war für die Essener „lebendiges Wasser“ und bedeutete zugleich Wasser des Lebens. Zarathustra war es, der Gedächtnisübungen ausarbeitete und vor der besonderen Schwingung von Worten überzeugt war .  Die Essener rezitierten Mantren, die Lichtwirkung entfalteten. Frühaufstehen galt in seiner Lehre als eine Tugend, nicht anders bei den Essenern. Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern innerhalb ihres Kreises. Mädchen und Jungen wurden auf gleiche Weise in den Gemeinderegeln und Ritualen unterwiesen. Die Essener waren die ersten, die Sklaverei verurteilten. Die Atem- und Wiedergeburtslehre ebenso wie die gemeinsamen Mahlzeiten, Heilmethoden und Feuerrituale. Das Feuer war für Zarathustra das Sinnbild der Reinheit.
Als Hauptreinigungs- und Heilmittel galt der Atem, der in Gesängen und Gebeten gepflegt wurde. Er diente der Vorbeugung zum Heilen.

Alles, was den Essenern an „Geheimwissen“ aus der Tradition zugekommen war, Apokalypsen, die Engelliturgie, die Zwei-Geister-Lehre, Weisheitsschriften betrachteten sie lediglich als Hilfsmittel, um tiefer in die Geheimnisse der Tora einzudringen.
Die Essener sollen jene gewesen sein, die die Lehre Zarathustras  in ihrer reinsten Form übermittelten. Nach ihrer Arbeit widmeten sich sich dem Studium und ihrer Kommunionen, den himmlischen Kräften sowie den Kräften der Erdenmutter.
Wie viele Tausende von Jahren die Lehre Zarathustras schon vorher bestand, ist unbekannt. Die Lehre enthält die Grundideen des Brahmanismus, der Upanishaden und der Veden, insofern darf on mehreren zehntausend Jahren ausgegangen werden..

Die Gemeinschaft lebte nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit, in Demut, Mildtätigkeit, Herzensgüte und Bescheidenheit.

Moses, Maria und Josef, Jesus, Maria Magdalena, Johannes der Täufer, Franz von Assisi und Daskalos, der große Heiler, die Jünger Johannes, Philippus und Andreas, um nur einige zu nennen. Epikur wird als ein namhafter Begründer einer Essener-Gemeinschaft bezeichnet. Große Frauen und Männer Ägyptens, Arabiens und Israel-Palästinas sowie anderer Länder gingen aus der Essener-Gemeinschaft hervor.

Edmond Bordeaux Skèkely schreibt in seinem Buch „Friedensevangelium der Essener: „Er [Franz von Assisi] war nicht nur ein wiedergeborener Essener – er war die Erfüllung des Friedensevangeliums der Essener.“ Skèley erhielt als katholischer Theologe und Gelehrte Zugang zu den Geheimbibliotheken des Vatikans. Der Verfasser mehrer Bücher über die Essener übersetzte Texte aus dem Aramäischen.

Zu Zeiten der Gründung der Essener war das Volk Israel überall hin verstreut. Es lebte zum geringen Teil in Israel. Das Nordreich war längst untergegangen. Sie siedelten in das Zweistromland (Euphrat, Tigris – Mesopotamien) um. Das Heilige Land war für sie auch  niemals Eigentum des Volkes Israel, sondern Eigentum Gottes. Das in Knechtschaft lebende Volk sollte von Ägypten in das Land ziehen, wo Milch und Honig fliessen und es  als „nahala“, als Besitz und nicht als Eigentum ansehen.

 

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So könnte die Siedlung Qumran ausgesehen haben (Quelle: privat Israel)

Die Ausgrabungen in Qumran zeigen, dass die Siedlung umfassend dimensioniert gewesen sein muss. Fast alles war in Qumran vorhanden:  Zisternen, Wasserzuleitungen für die Rohlederherstellung und landwirtschaftliche Nutzflächen, Dattelpalmen wurden angepflanzt, kleinere Wohnräume ebenso wie größere zweistöckige Häuser muss es gegeben haben. Schusterwerkstatt. Man vermutet eine Wollweberei. Man lebte in Gütergemeinschaft. Anders als angenommen, waren die Essener nicht arm, sondern materiell reich. Das Prinzip der Binnenwirtschaft soll funktioniert haben. Der essenische Handwerke kaufte sein Brot beim essenischen Bäcker, der das Mehl aus der Ernte eines essenischen Bauerns erhielt. Diese Art der Gütergemeinschaft soll sie wirtschaftlich bessergestellt haben, als die übrige jüdische Gemeinschaft Palästinas..

Vier verschiedene Räume sollen alleine zum Zweck der Schriftrollenanfertigung gedient haben. Im Hauptgebäude habe es im Erdgeschoß eine Bibiliothek gegeben und einen großen Schreibraum im Obergeschoß, sagen Wissenschaftler.  Es wird davon ausgegangen, dass die Installierung der aufwendigen Schriftrollenmanufaktur nur zum geringen Teil dem lokalen Eigenbedarf gedient haben kann. Man nimmt an, dass sie  andere Essener-Gemeinden versorgten. Darum wurden Mehrfachexemplare erstellt. Das große Staubecken im Gebirge sicherte die ganzjährige Produktion von Schriftrollen, die  aus Schaf- oder Ziegenleder hergestellt wurde.

Eine Versammungshalle von etwas hundert Quadratmetern, die auch als Speisesaal genutzt wurde, Schlafräume  sowie Lagerräume und Stallungen – fast alles war in Qumran vorhanden.  Gegessen wurde nicht am Tisch, sondern im Schneidersitz auf dem Fußboden. Am Eingang der Versammlungshalle soll sich ein Tauchbecken befunden haben, durch das jeder eintauchen musste, bevor er den Saal betrat. Wasserleitungen führten sogar in den Versammlungssaal hinein.  Schon zu Zeiten Jesu betete man  in der jüdischen Tradition stehend. Im Tempelkult hingegen kniete man nieder, streckte die Arme weit nach vorn, bis die Stirn den Boden berührte. Dreimal täglich kam man zusammen: Morgengebet. Mittagsgebet. Abendgebet.
Eine „Disziplinarordnung“ wurde als Spätfassung um 100 v. Chr. erstellt, zeitgleich wurde die Siedlung erbaut. Historisch belegt ist die Gruppe seit etwa 150 v. Chr.. In anderen Quellen las ich, dass sie bereits siebentausend Jahre  existiert haben sollen.

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Blick auf die Stadt Jericho. Sie liegt 5 Kilometer von Qumran entfernt. (Quelle: privat Israel)

Orte der Kraft finden.

Orte der Kraft zu finden, ist eine Erfahrungswissenschaft, die so alt ist wie die Menschheit. Jeder Ort, jeder Baum, jede Pflanze, jeder Raum, jedes Symbol hat seine eigenen Schwingungen. Bäume wachsen nicht überall gleich. Mitunter haben sie spezielle Ausformungen und dafür gibt es Gründe. Diese Wuchsformen geben Auskunft über das Psychogramm einer Landschaft. Jeder Ort ist umgeben von einem Energiefeld. Wir sind umgeben von aufbauenden Atmosphären, wenn wir in harmonischen Einklang mit den Naturkräften kommen.
Ihre Rituale, Gebete und Regeln, ja auch die Ausrichtung von Häusern in einem bestimmte Himmelsrichtung, in der Gestaltung von Häusern und Orten, eine bestimmte Form des Ackerbaus sollten die Menschen rückbinden und in der Einheit halten. Auf diese Weise entstanden „heilige Räume“ und die Achtung vor dem Leben wie auch das Bewusstsein, dass die Erde verletzt werden kann.

Die Essener nutzen in ihrer Heiltradition genau dieses Wissen. Vor allem aus der Kraft des Herzens  nahmen und nehmen sie noch heute Kontakt zu Körperzellen auf, um die Balance wieder herzustellen.

Über die Heiltraditionen werde ich in Kürze einen Beitrag veröffentlichen.

 

 

maedchenmilch2Auf Spurensuche

Waren die Katharer die „Nachfahren“ der Essener? Die Katharer, die  überzeugt ohne die Bevormundung Roms leben wollten.  Sie leiten sich von den Urchristen ab, las ich.

Ihre Hochblüte war im 13. Jahrhundert im Süden Frankreichs, im Languedoc. Ihre Maxime stand diametral zur Kirche in Rom, die  streng hierarchisch aufgebaut war, (ist) und nach weltlicher Macht strebt (e).“Ihre Lebensweise war der Versuch, den Lehren Jesu zu folgen“, schreiben  die beiden Forscher Picknett und Price. Sie legten großen Wert auf die Gleichstellung von Mann und Frau, und sie glaubten an Reinkarnation, Vegetarismus, und sie töteten auch keine Tiere, und lebten gewaltfrei. Diese Leute stellten für niemanden eine Gefahr dar- außer für die Amtskirche.
Oder waren es die Assyrer, die sich neben den Chaldäern und Aramäern als die Nachkommen der ursprünglichen Bewohner des Zweistromlandes zwischen Euphrat und Tigris sehen? Als älteste Christengemeinde des Nahen Ostens ist ihre Muttersprache noch heute Aramäisch (die Sprache Jesu Christi) – in einer modernen Form.

 

 

 

Anatolien

historische Karte

 

Sie leben im Irak, in Syrien und im Iran, aber auch im Exil in Westeuropa, Nordamerika sowie Australien. Bis in die 60er Jahre hinein lebten in Anatolien rund 200.000 Assyrer-Aramäer. Heute sind es nicht einmal mehr 2000 Menschen.

Sie lasen die Urquellen in ihrer Schrift, standen sie ihnen offen zur Verfügung. Während den Menschen in unserem Kulturraum mit der Todesstrafe auf das Lesen von griechischen Übersetzungen der Evangelien gedroht wurde, las man zur selben Zeit im Nahen Osten die aramäischen Schriften, die sogenannte Peschitta .  Sie reichen bis ins 4. Jahrhundert christlicher Zeit zurück. Aramäisch sprechende Christen lasen die jüdistische aller früheren Versionen des Neuen Testaments, während bei uns Schriften nur den Priestern vorbehalten waren. Erschwerend hinzu kam der Umstand, dass für den „Westen“ viele der Varianten von Evangelien und Schriften verbannt, versteckt oder zerstört wurden.

Die Spurensuche geht weiter…

 

 

 

 

 

Aus dem Leben

positive

 

Ein blauer, warmer Tag. Wind wirbelt. Ein Schmetterling ruht sich auf dem Ast eine Busches aus.

Einatmen- zum Aufnehmen der Erfahrung.
Pause-Verbinden.
Ausatmen- zum Loslassen.

Früchtefrühstück/Brunch/Nachmittagskaffeebegleitung. Berauschender Duft. Obstströme fluten meinen Gaumen.
Das Lachen beginnt.
Manchmal ist Leben nur dieses Träumen.

 

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Ein Sonntag  im sommerlichen Taumel. Weintrauben, Honigmelone, Ananas, Erdbeeren, Honigmelone, Wassermelone.

 

Überhaupt ist das Leben nur das, wofür wir es halten. Ist es nicht so?
Auch diese Tarnungen, die teilweise komisch und bizarr wirken, sie dienem doch dem Leben, zumindestens dem Überleben. Da sind wir ganz Motte, die mit ihrem Muster auf ihren Flügeln aussieht wie die Augen einer Eule oder ganz Käfer, der auf den ersten Blick aussieht wie ein Blatt des Baumes.

Was ist das also, was wir Leben nennen? Nicht das, was wir gerne hätten – das ist nur eine Idee, die keine Wirklichkeit besitzt. Also das genaue Gegenteil dessen, was ist.
Ist  schon ganz schön kompliziert mitunter.  Nicht anders sieht es ja  mit der Liebe und Lust aus. Die beiden werden auch immer mal wieder miteinander verwechselt.  Was ist denn Leben nun?
maedchenwaschlappen
Nachdem ich meinen gestrigen Tag schniefig im Bett verbrachte und nach fast einem Jahr meinen  Old Fashion TV erstmalig wieder auf Play stellte – so mit wieder heraussteigen aus dem Bett und den Play Schalter am Gerät starten müssen, weil die Fernbedienung schon so lange nicht mehr bedient wurde und nur in Gang kommt, wenn das Gerät bereits gestartet ist, ich mich also etwas kränkelnd und augenknittrig ins Bett zurückwarf und mich durch den Nachmittag und Abend zappte, dachte ich am Ende nur noch: Das Leben ist Konflikt und Kochen. Das Leben ist eine Anhäufung von Problemen und Belastungen.  Bomben, Raketen und Militätdiktaturen und der Rest erzählt weiterhin Lügen oder ist bereits im Fußballfieber. Und immer noch so gierige Geier.  Alles machte mir eine Riesenangst und drückte so auf meinen Husten, dass ich mit dem Zappen fortsetzte. Ausschalten, das wissen Sie doch, erscheint einem nach dem „On TV“ unmöglich. Immer weiter geriet ich in den Sog.  Hinweg über die sexy Zinssätze-Meldungen, die uns astronomische Wachstumsperioden verkünden. Die sparte ich gleich mal aus. Aber dann staunte ich nicht schlecht. Die Kameras der deutschen Medienwelt stürmen Messie-Wohnungen sämtlicher deutscher Städte, so scheint es. Hitchocks berühmter voyeuristischer Blick  aus dem „Fenster zum Hof“ scheint schon längst nicht mehr nur ein Fenster, sondern ein Frontalblick auf alles, was das Privatleben von Menschen so hergibt und nach Unterhaltung und hohen Einschaltquoten schreit. Alles knitterte in mir zusammen.  „Betroffenheits-Genre“ macht wirklich betroffen. Worum ging es da? Wer die meisten Müllsäcke herausgetragen hat, bekommt zehn Punkte? Wie gut es uns doch gleicht geht, wenn wir zuschauen dürfen, in  welchem Dilemma andere zu leben haben.  Ich lag müde wie Biene Maya im Bett und zappte einäugig blinzelnd weiter. Das Maß des Erträglichen war längst überschritten. Weiter im Sog des Fernsehens. Zapp. Zapp. Zapp.  Hust. Hust. Hust.  Und noch ein Zapp. Und dann landete ich bei Rosamunde Pilcher. Wenn es schnupft und hüstelt, nimmt man alles als Ablenkung in Kauf.  Und tatsächlich mutierten zwei  Augen zu Glitzersternen. Uaah, diese gutaussehenden Großherren mit Grundbesitz, Lamettaträume türmten sich vor dem inneren Auge auf. In Designer-Pullovern polieren sie ihre Golfschläger und fallen mir nichts dir nichts auf intrigante falsche Schlangen herein. Da sehnt man sich ja fast in Mittelalter zurück.  Da gerät in Weihnachtsstimmung und wird  still wie Stan Laurel in einer zweispuligen Stummfilmkomödie. Innerhalb von wenigen Minuten bogen sich immerhin  meine Kerzen ganz krumm vor lauter Dramatik. Ich legte meine Nase wieder symmetrisch und stöpselte mich  schwer beladen mit Leben aus.
Leben ist wohl auch Konkurrenz und Neid, Verzweiflung, Sorge, Ehrgeiz, äußerste Langeweile,  Ablenkung, Frustration, Einsamkeit und Routine.
Leben ist Ordnung, Bürokratie, Energie, Vergleich von Ideal und Gegensatz, Widerspruch und ein Akt des Schauens.

Puuh! Ja. Das ist das, was wir häufig aus Leben machen.

In jedem Fall nehmen wir wahr.  Was? Wir nehmen wahr,  was unsere eigene Persönlichkeit spiegelt. Wir nehmen einzig wahr, was in uns auf Resonanz stößt und halten fest, was unsere Bedürfnisse und Wünsche zu befriedigen scheinen. Das ist wie mit dem Hunger.
Wenn wir großen Hunger haben, wird alles andere zur Nebensache. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich auf Nahrungsbeschaffung. Wenn wir uns in einen Menschen verlieben, verblassen alle anderen Menschen an Bedeutung. Obwohl wir diesen Menschen – bereits existierend – ein halbes Leben lang gar nicht wahrgenommen haben, ist es plötzlich nur dieser eine. Auch das ändert sich, nach einer Zeit relativiert sich alles.  Und man öffnet sich wieder dem Leben.

Ebenso ist es mit allem anderen mit dem wir uns identifizieren und an das wir gebunden sind.  Besitz, Wohnung, Kleidung Doch sobald die Bindungen aufgegeben sind, nehmen wir es hin und  uns wär es vermutlich auch egal, wenn die Dinge verschwinden würden. Wir wären einfach im Fluss mit dem Leben. In der Bindung kann uns jeder Verlust mehr oder weniger unglücklich machen.

Leben ist noch so viel mehr und darum bin ich zu der Entscheidung gelangt, dass ich  Leben derart zu fassen:

Das  Leben ist nichts anderes als ein unglaublicher Platz.

früchteleben

Und wir sind Teil dessen. Das Leben ist Fülle selbst.

Wenn wir in das Leben der Fülle eintauchen, sind wir Teil dieser Fülle. Da, wo wir uns selbst durch unsere eigenen Bindungen begrenzen und beschränken aber nicht. Wir können das Spiel des Lebens in allen Höhen und Tiefen gelassen geniessen. Wir können auch tausend Runden unserer Fahrt aussetzen,  draußen verweilen und uns fürchten, ängstigen,  Wunden aus Scham zudecken, eigenen Schmerz auf andere projizieren und uns einreden, dass sei unser Leben. Wir könnten aber auch alle Erfahrungen in ihren Bedeutungen und mit ihren Berechtigungen akzeptieren. Auf der Grundlage von Selbstakzeptanz und Selbstliebe könnten wir das tun. Wir könnten warten lernen. Warten auf das, was wir wirklich wollen. Geduld haben und wissen, dass wir es verdient haben. Wir könnten uns selbst treu bleiben, auf den Ruf im eigenen Herz hören. Wir könnten aufhören, uns jeden Tag selbst zu täuschen, auf unser Selbst acht geben, es lieben und annehmen.  Wir könnten unsere Ängste einfach annehmen und durch sie hindurchgehen, bis wir am anderen Ende wieder herauskommen. Wir könnten dieses krampf-und kampfartige Bemühen aufgeben. Stellen Sie sich einmal vor, es gäbe kein gut oder schlecht mehr in ihrem Leben. Alle Erfahrungen wären neutral. Wir könnten aufhören zu zählen, aufhören, Entschuldigungen hervorzubringen.  Wir könnten die Tür der bedingungslosen Liebe öffnen.

Wir könnten jeden Tag bewusst alles abgeben, was uns vom „Wahren“ trennt, wie ein Obstkorb, den man jemandem als Gabe reicht.

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Das Leben ist Danken

Danken, um der Selbstverständlichkeit unseres Daseins zu widerstehen.
Danken, als intensivste Form positiven Denkens.
Danken für das Wunder des Lebens, das ich bin.
Danken, weil ich auf ein geistiges Licht vertraue.
Danken, weil der liebe Gott hier offensichtlich etwas in perfekter Schönheit verschüttet hat. (wir müssen nur noch lernen, damit besser umzugehen)
Danken für die Millionen von Möglichkeiten im Leben.
Danken für das Abenteuer Leben.
Danke für das Leben, das sich überall herum um mich spiegelt.

Danken als direkter Weg in mein Herz.

Wenn wir dankbar sind, ist unser Herz offen.  Offen gegenüber anderen, offen für Überraschungen. Offen für das Leben.

 

 

Danke an Sie. Danke an all meine Leserinnen und Leser.

Mut haben, zu springen

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Der Sprung in die Wahrheit.
Die Wahrheit aussprechen oder nicht. Der Moment, der Mut im Leben verlangt. Ich schreibe von dem Mut, wo die Betreffenden hinterher überrascht sind. Ich schreibe von Momenten, in denen wir gar nicht anders können, sonst hätte es uns das Leben gekostet. Ungeachtet aller Konsequenzen können wir gar nicht anders, als das zu ehren, was für uns wahr ist. Ich schreibe von dieser  tiefen Stimme, die man in sich rufen hört und die es einem unmöglich macht, ihr nicht zu folgen. Ja zu sagen zu diesem. Nein zu sagen zu jenem. Wie eine Meeresschildkröte, die in die Tiefe will. Andere nennen es gerne egoistisch, wenn man seine Wahrheit sucht und authentisch sein möchte.
Wie oft ringen wir mit Entscheidungen, wägen ab, was andere dazu sagen könnten, statt auf das zu hören, was in uns an Wahrheit aufsteigt, ohne uns um die möglichen Konsequenzen zu sorgen.

Einfach springen. Sich erfüllen lassen, von dem, was wahr ist, auch wenn man es manchmal selbst nicht ganz versteht.

 

 

 

Maya in Indien, Teil 2

glyphen

 

 

Der Kalender der Maya beginnt 3114 vor unserer Zeit. Archäologische Funde gehen zurück bis auf die Zeit 2600 vor unserer Zeit
Der Maya Kalender ist der genaueste Kalender, der jemals auf der Erde entdeckt wurde. Selbst heute noch wissen die Maya mehr über die Zeitzyklen als die NASA und Naturwissenschaftler aller Welt.

Der Indische Kalender  Kaliyuga beginnt 3102 vor unserer Zeit. Folgt man der  hinduistischen Mythologie, dann ist sehr klar, dass bereits  lange Zeit vorher ein kulturelles Leben existierte.
Kaliyuga ist das Letzte der vier Zeitalter.  Es ist das Zeitalter des Streites. (Kali)Die Maya hingegen sind still, was ihre Existenz vor dem Jahr 3114 betrifft.
Allerdings sehen sowohl die Hindus als auch die Maya das Weltenalter zyklisch voranschreiten.

 

naga land

Nicht nur in Nagpur dem geografischen Mittelpunk Indiens lebten Maya. Es existiert noch heute ein Nagaland im Nordosten Indiens.

 

Hindu-Mythologie

Maya waren indische Nagas, die nach einem heftigen Kampf mit Krishna und Arjuna auswanderten. Beide brannten den Khandava Vana-Wald nieder. Der geographische Name des Waldes ist Gondwana. Die Region liegt in Zentralindien. Es ist das Land der Gonds. In diesem Wald lebten die Nagas. Der Stamm der Nagas soll Ghondus genannt worden sein. Viele sollen während dieser Zeit umgekommen sein.Indra habe  mit den Nagas sympathisisert.

In den indischen Puranic Erzählungen „Kalya Madhanam“ wird davon berichtet, dass Krishna den Führer der Naga, Kaliya, tötete. Die Nagas trugen Schlangensymbole. Ihre Kleidung  sah aus wie Schlangenhaut.  Sie sollen bemerkenswerte Kleidung hergestellt haben. In tamilischer Literatur, die mehr als 2000 Jahre alt ist, wird auf diese Kleidung hingewiesen. (Porunar. Lines 82-83;Puram.383). Ebenso waren in allen  ihren Gebäuden Schlangensymbole angebracht.
Das englische Wort snake hat seinen Ursprung aus Wort s-naga. Es kommt aus dem Sanskrit.

 

 

Zu jener Zeit ware  Naga-Frauen mit Königen und Brahmanen verheiratet. Nach einer Zeit des Tötens und der Massaker kam es zu Friedensvereinbarungen. Astika, der Sohn eines Königs, bemühte sich erfolgreich um diesen Frieden Der Grund: Sein Vater Jaratkaru war mit einer Naga-Frau verheiratet.

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Verlauf des Indus Quelle: Wikipedia

 

Die Naga siedelten sich im Laufe der Unruhen an einem Hafen namens Patala an der Indu-Flussmündung. Die Hindus nennen den Hafen Patala loka. Der Hafen war das Tor nach Sri Lanka, Ostasien und Südamerika. Hindu-Schriften beschreiben das Land als Nagaland oder als Naga-Loka. Port Patala soll auch durch ausländische Reisende erwähnt sein. Der Name wurde für das ganze Gebiet gebraucht. Der Indu ist der wichtigste Fluss Pakistans. Es ist mit 3180 Kilometer der längste Fluss auf dem indischen Kontinent. Er entsteht im Tibet und mündet im Arabischen Meer. Der Indus markierte  später auch die äußerste östliche Grenze des Reiches von Alexander dem Großen. Mit seinem Heer zog er den Indus hinab.

 

Als Arjuna den Wald niederbrannte, durfte ein Führer sich aus dem Feuer retten. Sein Name war Maya Danava. Er dankte Arjuna und Yadavas und baute einen Palast für die Pandavas als ein Zeichen seiner Dankbarkeit. Mit ihm wanderten viele der Nagas nach Südostasien, Zentralamerika und Südamerika.

Die Maya galten in der Hindu-Mythologie als göttliche Architekten. Dafür sind sie auch in Mittel- und Lateinamerika bekannt.
Sie lebten in den Wäldern Indien sehr zurückgezogen, so wie es noch heute in Honduras, Belize, Mexico und Guatemala tun.

 

Antwort auf eine offene Frage

In der Hindu-Mythologie findet sich sogar die Antwort auf die Frage, warum die  Zeitrechnung der Maya mit dem 11. August 3114 von unserer Zeit begann. Dazu fand ich bislang in der gängigen Literatur zu den Maya keine Antwort.
Dieser Tag erinnert an den Tag des Gerettenen Maya Danava, der an jenem Tag das  „Holy Bharat“ verließ. Das Datum fällt auch mit der Herrschaftszeit des Enkels Arjunas, Janamejayan, zusammen. Sie begann um 3100 vor unserer Zeit.

In meinem Beitrag Boten des Wandels erkläre ich, wieso das Datum 21.12.2012 für die Maya von Bedeutung war? Die Maya begannen ihre Zählung mit der 13.  Sie schrieben das Datum: 13.0.0.0.0. Nach unserer Zeit ist dieser Tag der 11.8.3114 vor Christi Geburt. Das ist gesichertes Wissen und belegt auf der Stele von Cobà (Yucatan, Mexico). Die Lange Zählung der Maya endete darum am 21.12.2012. 13 Baktun sind 5.125 Jahre, die exakt am 4 Ahau 8 Cumhu enden. Nach unserer Zeitrechnung war jener Tag ein Montag.

 

Brahamanen Mantra

Brahmanen rezitieren noch heute  jenes 5000 Jahre alte „Friedensabkommen“ drei Mal während des Tages. Sie nennen das Mantra „Sandhyavandhanam“. Die Brahmanen ehren die Nagas als Maha Yasa, als große und berühmte Menschen – und sie fordern sie auf, fern zu bleiben im Namen von Astika und Jaratkaru. Das Mantra beginnt damit, den Fluss Narmadha zu grüßen. An anderer Stelle wird König Ay gelobt, war er es, der Shiva die seltenste Kleidung der Naga reichte. König Ay erhielt sie von Neela Nagan. (Sirupan. Lines 96-99).
Ihre  farbenfrohe Kleidung scheint berühmt gewesen zu sein.
Hierzu finden sich auch Aussagen in der Sanskrit Literatur. Karkotakan, der Älteste der Naga habe danach Nala ein seltenes Kleidungsstück gereicht, umden Bezug zu seiner Frau Ausdruck zu verleihen, von der er getrennt lebte. Mahabharata (3/73-3).

Weitere Parallelen:

Patchouli war sowohl bei den Hindus als auch bei den Maya lange vor unserer Zeitrechnung beliebt.  Der schwere Patchouligeruch verbindet uns mit der Erde und gilt als Heilmittel für jene, die zu sehr in ihren Gedanken leben.

In den Veden werden besondere archtektonische Baustile erwähnt, wie die tausend Säulen, die man in Madurai und anderen Orten Indiens fand, aber auch in Chichèn Itzà  auf der Halbinsel Yucatan.
Die Veden sind die klassischen Bücher über hinduistisches Wissen, die den Weisen Indiens von den Göttern offenbart wurden. Sie beinhalten Wissen, Rhythmus und Struktur des Universums und die Geheimnisse von Krankheit und Gesundheit. So gibt es vier Veden: die Rigveda, die Sameveda, die Yajurveda und die Atharvaveda.

Die Nagas werden in den Veden als ein uraltes Volk erwähnt (Pancavimsa Brahmana–iv.9,4).

Die Route ihre Wanderungsbewegungen führt nach Sri Lanka, Südostasien, Zentralamerika und Südamerika. Diese Nage-Routen werden als Naka Loka, als Nagaland im Tamil und in der Sanskrit Literatur erwähnt.

Das Wort Catamaran soll ein Wort der Tamilen sein. Es wird auch in Mexico verwendet.

Hindus und Buddhisten weisen den vier Himmelsrichtungen Farben zu. Die Maya taten dieses in selbiger Weise.  Ost- rot, Süd- gelb, West- schwarz, Norden – weiß.

Sanskrit Namen für mexikanische Städte Zentral- und Lateinamerikas:
Guatemala- Gauthama alaya.
Teotihuachan  – Deva.
Machu Pichu – Macha Pucham. Es gibt im Himalaya, in Nepal einen Ort mit demselben Namen.
Aztec – Astika, so hieß der Mann, der Nagas rettete.
Orinoco – Ori Nagan.
Chetumal – Ketumala Dwipa, sind guatemalische Azteken – Astika. Astika findet in der hinduistischen Mythologie Erwähnung. Er war derjenige, der als Sohn des Königs den Frieden brachte,  war sein Vater mit einer Naga-Frau verheiratet.

Sonnenräder, Kreismuster, Elefanten fand man ebenso als Skulpturen bei den  Maya. Amerika ist kein Land der Elefanten.

Feuer als Leben, als Geburt: Die Naga sollen zu „Agni kula“ (Feuergott) gehören, ebenso wie die tamilischen Nadu Draupadi, Rajashani Chauhans und Cheras.

Der Maya König Kan Maxx regierte etwa um 700 n. Chr.. Kan Maxx bedeutet  Maha Nakan – große Schlange. Kan is die Schlange in der Mayan Sprache.

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Tikal, Guatemala

 

Der guatemalische Tikal Tempel der Maya wird mit dem Tempel Madurai Meenakshi Tempel verglichen.  Tikal bedeutet Tri Kala, Lord Shiva oder Sri Kala.

Der Hindu-Tempel in der Stadt Madurai  befindet sich im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu.

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Madurai Meenakshi, Südindien

 

 

 

 

 

 

 

 

Palenque, eine der bedeutendsten Maya-Tempelanlagen auf der Halbinsel Yucatan meint im Tamilischen Palingu. Palingu heißt übersetzt  Marmor, Kristall, Spiegel.  Tamilische Naga scheinen mit nach Zentral- und Lateinamerika ausgewandert zu sein.

Eines der zwanzig tamilischen Naga-Gedichte heißt Maruthan Ila Nagan.
Hindus und Maya gebrauchten einen Schirm als königlisches Symbol. Dieses wird in der Sangam Tamil Literatur wie auch in der Sanskrit Literatur tausendfach erwähnt.

Ophir—Oviyar— Chitra—Maler– sind weitere  tamilische Namen für die Nagas. Ophites sind Verehrer der Schlangen, so wird es in der griechischen Literatur  bei Hippolutus und Clement von Alexandrien erwähnt. Vermutlich trugen sie Schlangen-Tätowierungen auf ihrer Haut.

In allen Zeichnungen von Naga -Herrschern sieht man ein Spiel eingezeichnet, dass die Tamilen und Telugus spielten. Dabei soll es sich um ein Spiel mit Schlangen und Leitern handeln (Paramapatha Sopana Patam Bilder). Ebenso liebten die Tamilen Ballspiele wie die Maya.

Die Maya verehrten die Sonne. Die Inka ebenso. Ina bedeutet Sonne im Sanskrit.

 

Welches mysteriöse psychologische Gesetz sorgte dafür, dass die Inder und Zentral- und Lateinamerikaner ähnliche Symboliken benutzten, dieselben Spiele spielten, ihre kosmische Vorstellungswelt übereinstimmte und sie dieselben Farben für verschiedene Richtungen verwenden mochten?

Assam – das Nagaland

Es gibt sechszehn Hauptstämme im Nagaland:  Angami, Ao, Chakhesang, Chang, Dimasa, Kachari, Khiaminungan, Konyak, Lotha, Phom, Pochury, Rengma, Sangtam, Sumi, Yimchunger, Kuki und Zeliang. Dazu kommen noch einige kleinere Stämme.

Vor Ankunft der Briten wurde der Begriff Naga für ein Volk verwendet, das sehr züruckgezogen in Assam lebte.
Nagaland ist reich an Flora und Fauna. Ein Sechstel der Fläche umfasst tropischen und sub-tropischen Regenwald.

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Nagas  um 1905, Indien

 

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Ac Tah, Maya Mexico, heute

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Naga in Indien, 1960

 

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Schamanin der Maya in  Mexico, heute

 

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Naga-Maya,Führer des Konyak-Stammes, Indien, heute

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                                          rechts i. Bild: Don Chapito, Maya-Ältester, Mexico.

Die Ähnlichkeiten zwischen  Maya- Nagaland und Maya Mittel-und Lateinamerika sind nicht zu übersehen.

 

 

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Hornbill-Festival, Naga in Kisama, Indien

Das Festival findet  seit 2000 jedes Jahr vom 1. bis zum 7. Dezember statt.  Alle Stämme kommen in jener Woche aus Nagaland zusammen und feiern ihre Kultur und Traditionen.  Ziel des Festivals ist es, diese zu beleben und die Kultur des Nagalandes zu schützen. Es ist nach dem Hornbill Vogel benannt.

Was der Quetzacoatl für die Maya in Mexico ist, ist der Hornbill  für die Naga-Maya in Indien.

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Hornbill Vogel, Indien

Neunzig Prozent der  2 Millionen Nagas  in Nagaland sind während der britischen Besatzungszeit zum Christentum konvertiert. Jeder Stamm in Nagaland hat seinen eigene Sprache. Nagas sprechen mehr als zwanzig Dialekte. Die Mehrheit davon gehört zu der Sino-Tibetischen Familie der Sprache. Schriftliches zu den traditionellen Sprachen existiert nicht. Nagamese, eine kreolische Sprachform der Indo-Aryan Assamesen ist die weitverbreiteste gesprochene Sprache unter den Nagas oder Englisch.  Die Kacha Nagas von Manipur kommunizieren in der Sprache Meitei.

Manipur liegt im Nordosten Indiens an der Grenze zu Myanmar (Burma). Es ist die Schweiz Indiens und wird auch als Land der Juwelen bezeichnet. Maya-Frauen trugen grünen Jade und Perlen wie die Inderinnen.

Wie die meisten Staaten Indiens, ist auch Nagaland ein recht große Autonomie garantiert.
Die Angami und Chakhesang Stämme im Kohima und Phek Distrikt bauen ihre Agrarprodukte auf Terrassen an.

 

Die Ähnlichkeiten der Maya mit den Nagas in Indien verblüffen.

 

 

Maya in Indien, Teil 1