Teil 2: Eine weiße Flocke für M.

coton

 

Eine ziemlich echte Prinzessin

 

Inuk verbrachte seine Tage, wie es ihm gefiel. Er zog durch die Räume des Schlosses. Immer wieder ging er in die alte Bibliothek und las wieder und immer wieder die Geschichte von der Prinzessin Erbse auf der Gitarre und sang dazu. Ja, Inuk der kleine Hund sang dazu. Manchmal rollte er sich aber auch an einem sonnigen Plätzchen zufrieden ein, schlief und begann süß zu träumen.
Manchmal schlief er nicht, aber er träumte sich in das Licht der bunten Fenster. Ihm schien dieses Licht als ein Ort der Magie.
Doch heute hatte es sich Inuk in einem kleinen Loch in der Wand auf dem langen Flur gemütlich gemacht. Um den Honig besser hören zu können, streckte er ein Ohr aus dem Loch. Um noch besser hören zu können, streckte er auch sein zweites Ohr aus dem Loch heraus. Die Tür des Raumes, aus dem heraus die honigsüßen Töne gelangten, war einen Spalt geöffnet.

Der Klang war Musik.

Die Prinzessin spielte Gitarre. Jeden Abend vor dem Einschlafen spielte sie und sang dazu. Emerèlle war von zarter Gestalt. Sie gehörte zu den wenigen, die im Land Coton hoch gewachsen waren. Und sie gehörte zu den wenigen, die Elfen sehen konnten.  Sie liebte die Musik und sie liebte den Wald. Für Stunden mochte sie dort den Botschaften wilder Pflanzen lauschen. Jede Wurzelgabel kannte sie. Manchmal lief ihr Tannenbart über den Weg. Noch nie hatte der bärtige kleine Kerl, der ein Verwandter der Kobolde war, seinen Wald verlassen. Er tat einiges, um nicht von der Prinzessin übersehen zu werden. Er fiel gern von den Bäumen und lachte gern schallend. Manchmal  zog er sein goldenes Stirnband vom Kopf und wedelte es ihr entgegen. Manchmal entschied er sich zur Improvisation. Dann stürmte er vornübergebeugt gegen das Bein von Emerèlle, rieb sich die Nase und wimmerte darauf hin leise. „Sehr originell“ oder „Gibt`s doch gar nicht!“, rief sie ihm zumeist zu und hob ihn auf ihre Hand. Mit grünen Augen funkelte Tannenbart in solchen Momenten die Prinzessin an. Doch eigentlich war es ganz anders. Tannenbart war der Seelenbalsam für  die Prinzessin. Er war ihr Luft-gut-Macher. Fühlte sie sich einsam, lief sie in die tiefen Täler des Waldes und suchte nach ihm. Tannenbart wusste  schon längst darum.

inuklandDas Schloss bestand aus etlichen ineinander verschachtelten Türmen, mehr als zwei Dutzend Höfen, dem Lichthaus, einem Kräutergarten, der Elfenwindmühle, Terrassen und unzähligen Treppen. Um genau zu sein, 528 Treppen versehen mit unzähligen Stufen. Der Palast der Prinzessin war ein himmelhoher Bau. Er war der höchst gelegene Palast des Schlosses und der Stadt. Und es gab neun Terrassen.

Die Prinzessin  trat an den Rand der dritten Terrasse und blickte hinab auf die Hafenstadt. Tulèar lag an einer weiten, felsigen Bucht am Ende einer Landzunge. Es war die größte Stadt am Waldmeer. Einmal alle acht Jahre versammelten sich die Könige und Fürsten und Prinzessinnen in Tulèar, um gemeinsam das Fest der Lichter zu feiern. Dann erwachte die Stadt für wenige Tage. Blütenblätter wurden dann von den neun Terrassen des Palastes geworfen. Kristalle brachen Licht in schillernde Regenbogen. Goldenen Fontänen schossen in den Himmel und öffneten sich zu Blüten. Hunderte von Öllämpchen wurden im Schloss aufgestellt.  In wenigen Tagen war es wieder so weit.

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Der König: “ 139.000 Hölzer brauchte es, um dieses Schloss für meine Tochter zu bauen.“

inukschmetterling

Prinzessin Emerèlle setzte sich auf ihr Bett, um Gitarre zu spielen. Sie trug ein Kleid mit lauter schwarzen, grünen, gelben und orangefarbenen Punkten. Man musste nah an sie herantreten, um zu erkennen dass ihr Kleid lebte! Tausende Schmetterlinge hatten sich auf ihr Kleid geschlichen, während sie spielte und sang. Mit ausgestreckten Flügeln bedeckten sie die Prinzessin.

notenschluessel

Es dauerte nicht lange,  da robbte sich Inuk mit einer Pfote,  dann mit  der anderen immer weiter,  um besser hören zu können,  nur um der Musik näher zu sein. Die Musik machte seine Seele ganz weit und groß.  Eigentlich durfte Inuk sich auf keinen Fall der Prinzessin nähern. Zeige dich niemals. Zeige dich nie….Aber die Musik…die Musik… Die Musik ließ ihn das Wenige vergessen, was ihm seine Familie  beigebracht hatte. inukprinzessin

Natürlich entdeckte die scharfäugige Prinzessin Inuk. Sie hörte auf zu singen.
„Da…. Da…Was ist das?…
„Was?“, flüsterte Inuk und blinzelte mit seinen Kulleraugen.
„Oh, ..na du….wer bist du?“, fragte sie.

Inuk war klar, dass er in der Patsche saß. Er zitterte. Er schüttelte sich. Er nieste.
Er beschloss in Ohnmacht zu fallen. Er taumelte. Mehr machte er erst einmal nicht.

„Du hast Angst. Falls ja: warum? Du hast hast meiner Musik zugehört. Warte, ich spiele dir noch ein Lied vor“, sagt Emerèlle. Sie lächelte ihn an.

„Ich …äh…ich… Er starrte sie ganz verzückt an.  Sie lächelte ihn noch einmal an. Und diesmal lächelte Inuk zurück. Und nun war es passiert. Der großohrige Welpe hatte sich in eine Prinzessin verliebt.
„Du bist so süß“, sagte die Prinzessin zu Inuk.
Sie begann das Sternenstaublied zu spielen.

Inuk trollte sich dabei ganz nah vor die Füße der Prinzessin. Er vergaß all seine Angst. Die Musik….die Musik…und die Prinzessin…

„Ach du schöner Mist!“ sagte sein Bruder und blieb stehen. Er starrte in das Zimmer. „Inuk ist durchgedreht!“, entfuhr es  Binoù. „Gigantomanischer Schlamassel! Nee. Nee…“ Er drückte seine Schnauze gegen die Tür.  „Verdammt!“ Und mit einem Husch verschwand Binoù de Tulèar, um seinem Vater das Schreckliche zu berichten.

„Natürlisch ist er dein Sohn!“, sagte Mutter Louise Labè.
„Er kann nicht. Er kann einfach nicht mein Sohn sein. Du Louise! Das ist dein Fehler. Das französische Blut in ihm macht das!“, sagte der Vater Zebulon.
„Was meinst du damit, er ist nicht deine Sohn? Das ist eine lächerlische Be-auptung. Warum machst du immer so lächerlische Be- auptung? Warum muss isch Schuld sein an alles? Wenn dein Sohn so eine Enttäuschung ist, dann ist das genauso deine Fehler.“

Zebulon zog so stark an seinen Barthaaren, dass er sich welche dabei ausriss. „Er bedeutet das Ende für uns alle!“, rief er.
„Oh, oh, oh…was für eine Enttäuschung“ sagte Louise. „Hunde müssen sisch wie Hunde benehmen.“ Sie steckte eine Pfote aus und schaute auf ihre gelackten Nägel.

Zebulon beschlosse eine außerordentliche Versammlung der ganzen Hundefamilie einzuberufen.

„Ach, du immer mit deine Rat von die Hunde“, sagte Louise. Mon Dieu, das ist Verschwendung von die Zeit.“
„Du klingst schon wie ein Züchter“ , schimpfte Inuks Vater.

Zebulon ließ Louise einfach stehen und wühlte wütend in einem Korb mit Papierschnipseln herum.  “ Wir gehören zur berühmtesten Hunde-Champignon-Zucht der Welt.“ Zebulon stand auf den Zehenspitzen und war fassungslos. Es dauerte nicht lange, da holte er eine zerbeulte Blechbüchse hervor.
„Oh bitte nicht!“, sagte Louise. Sie hielt sich die Ohren zu.
„Doch“, sagte Zebulon“, genau diese Trommel.  Er schloß die Augen, hielt die Trommel Richtung Norden, dann nach Süden, nach Osten und Westen.  Er rief den Geist des Windes und bat ihn um deren Kraft, Schutz und Unterstützung. Dies war der Höflichkeit geschuldet  – und dem korrekten Protokoll.
Dann holte er tief Luft und begann langsam die Trommel zu schlagen. Ein langen Schlag, drei kurze Schläge und mit der rechten Pfote folgten zwei ganz kurze Schläge. Widerhallende Geräusche machten sich auf den Weg.
Buuuum, Ta-ta-ta, do-do. Buuuum, Ta-ta-ta, do-do.
Die gesamte Hundegemeinschaft stand auf dem Spiel.
Buuuum, Ta-ta-ta, do-do.
Buuuum.

Dabei hatte Binoù längst noch nicht alles gesehen.

Die Prinzessin nahm Inuk in ihre Hände und kraulte mit der einen Hand seine übergroßen Ohren. „Du hast so niedliche Ohren“, sagte sie.
Inuk stand erneut kurz vor einer Ohnmacht. Er legte seinen Schwanz auf das Handgelenk der Prinzessin und fühlte ihren Puls. Ihrer Herz und sein Herzschlag nahmen Verbindung auf. Sein Herz ging in ihren Rhythmus über. Emerèlle wusste, sie würden Freunde werden.
Der König wusste von all dem noch nichts.
Als er wenige Minuten später davon hörte, war er sofot auf den Beinen. Er tobte und stampfte . „Ein Hund? Niemals. Setz ihn auf den Boden. Ich meine, sieh`ihn dir doch an. Er hat  übergroße Ohren.“  Er rückte seine Krone zurecht. „Denk an deine Mutter. Und überhaupt, als Herrscher hat man Verpflichtungen. Eine davon ist, auf keinen Fall persönliche Beziehungen mit Verwandten seiner Feinde zu haben, und seien sie noch so entfernt. Setz ihn runter, Emerèlle! Sofort!.
Die Prinzessin setze Inuk auf den Boden. Aber er wich nicht von ihrer Seite. Er blickte die Prinzessin an.
„Hau ab!“, schrie der König.
„Papa, bitte sei nicht gemein zu dem kleinen Hund“. Sie begann zu weinen.
Inuk hielt es nicht mehr aus. Er sprach zu der Prinzessin.
„Bitte weine nicht.“ Er hielt ihr sein Taschentuch hin.
Sie bückte sich zu ihm hinunter.
„Sprich nicht mit ihm“, befahl der König. „Hunde haben nicht mit Prinzessinnen zu sprechen. Es gibt Regeln. Verschwinde!“
Inuk drehte sich um und rief der Prinzessin zu: „Inuk. Mein Name ist Inuk.“
„Inuk?“, fragte sie.
„Ich verehre Sie!“, rief Inuk.
Ich verehre Sie stand in der Geschichte, die Inuk jeden Tag in der Bibliothek las. Es war der erste Satz im zweiten Kapitel. Inuk las gern erste Sätze. Er murmelte sie vor sich hin. Jetzt war die Gelegenheit, diesen laut auszusprechen.
Er legte die Pfote auf sein Herz, verbeugte sich und ging. Ach, er war eine sehr verliebte Mann.

Der erhabene Hofrat, zwölf ehrenwerte Hunde,  und der ehrenwerte Hundevorsitzende, der ein Käfer mit Rucksack war,  hatten sich an einem runden Tisch versammelt.  Matthieu D`Floh war ein Back-Packer und lebte wöchentlich auf dem Rücken eines Hundes seiner Wahl. Er kannte  jeden von ihnen und darum wurde er jedes Jahr wieder zum Höchst Ehrwürdigen Vorsitzenden gewählt. Während sie entsetzt hörten, was geschehen war,  drehte sich auf dem Feuer ein riesiger Braten. Inuks Vater sagte nicht ein einziges Wort zur Verteidigung seines Sohnes. Schnell war beschlossen, dass er langjährig in ein Verlies musste.

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„Irgendetwas stimmt nicht mit deinem Sohn“,  sagte der Höchst Ehrenwerte Vorsitzende. “ Er ist zu klein. Seine Ohren sind zu groß und sein Verhalten ist höchst wunderlich. Ich hoffe doch, dass dein Sohn nicht auch noch zu den Menschen gesprochen hat!  Oh, oh, …wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen.“

„Wir werden ihm seine Sünden vortragen. Er wird aufgefordert, vor den Hunderat zu treten. Er kann sie leugnen oder bereuen und mit einem reinen Herzen in das Verlies gehen..  Immerhin weinte Inuks Vater.
Ein Hund weinte. Zwölf Hunde schämten sich für Zebulon.

 

 

 

 

 

Für M.

Fortsetzung folgt.

 

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Wie sähe Ihre Welt aus?

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Schmetterlingswelt in Mexico

 

An Mexico  beeindruckt die kulturelle und biologische Vielfalt. Der Bundestaat mit 31 Einzelstaaten und einem Bundesdistrikt Stadt Mexico weist  eine der höchsten Biodiversitäten auf diesem Planeten auf. Anders formuliert, Mexico gehört  zu den Ländern mit der höchsten Artenvielfalt. Das Land verfügt über Subtropisches- und Hochgebirgsklima als auch über Wüstenklima. Die Temperaturen können in der Tierra Calida (heißes Land) im Sommer bis auf 48 Grad Celsius steigen und im Winter bis auf 13 Grad Celsius fallen. Der Pico Orizaba,  Berg der Sterne, ist mit 5.636 Metern der höchste Punkt Mexicos. Der tiefste Punkt ist mit 10 Metern unter dem Meeresspiegel Mexicali, die Hauptstadt des Bundesstaates Baja California. Die großen klimatischen Unterschiede im Land spiegeln sich auch im Baumbestand. Im Norden und in Zentralmexico dominieren Kiefer und Eiche. Im Südosten Mahagoni, Ebenhölzer, Nussbäume und Rosenhölzer.Über den Raubbau an Hölzern schreibe ich an dieser Stelle nicht.

Mexico ist der viertgrößte Produzent von Obst und Gemüse in der Welt. Das Land gehört zu den Top Ten weltweit in der Produktion von Avocados, Öpflanzen wie der Färberdistel, Kartoffeln, Limetten, Orangen, Bananen, Chili, weißer Mais, Mangos, Guajavas, Anis, Fenchel, Koriandersamen, Vanille, Bohnen, Rohrzucker, Blumenkohl, Broccoli, Walnüssen, Kürbis, Erdbeeren, Kaffee, Wassermelonen und Honig.

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Mini-Melonen Mexicos, fotos: gracias T.

 

 

Es gibt so viele kulturelle Territorien der indigenen Völker, die mit den vielfältigen Öko-Systemen des Landes übereinstimmen. Dies ist kein Zufall, sondern ein Zeichen intelligenter Anpassung der Menschen an ihre Umwelt.

Hinter Indien verfügt Mexico über die reichste kulturelle Vielfalt der Welt. Es ist ein Land, in dem tausend Welten existieren. Ob in der Sprache und den vielen Dialekten der Ureinwohner, der sogenannten Indigenos, ob in den prächtigen Bauwerken oder aber auch selbst in der abwechselungsreichen und schmackhaften, mexikanischen Küche – deutlich ist die geschichtsträchtige Vergangenheit dieses größten mittelamerikanischen Landes auch heute noch fast überall spürbar. Alte Sprachen sind bis heute erhalten. Von den 1 Million Indigenos aus Chiapas sprechen nur 25 Prozent die spanische Sprache. Die restlichen 750.000 verständigen sich noch immer noch in der alten Maya-Sprache Tzotzil. Auch die Nachfahren weiterer indigener Völker – Azteken, Tolteken, Mixteken und andere – bedienen sich noch ihrer teils uralten Dialekte.

Die Tempelanlagen der Maya dürfen als schlafende Universitäten bezeichnet werden, die noch viele unentdeckte Geheimnisse in sich tragen. Heute weiß man, sie lebten im Einklang mit der Natur. Alles schien in perfekter Harmonie zu einander zu stehen, ihre Kultur, ihre Religion, der Bezug zum Kosmos. Sie decodierten die Matrix des Universums und bauten sich – entsprechend jener Kenntnisse – ihren eigenen Mikrokosmos.

‚The Spirit‘ der Maya

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In làa kè ch = Ich bin.

In làa ke `ch = Ich bin
Ein Maya antwortet darauf: aà la ke `ch = Ich bin.

Im Spanischen bedeutet es: Ich bin du und du bist ich.

Aber im Mayab bedeutet es: Ich bin. Es gibt für die Maya  kein Ich und kein Du.
Wir sind nicht voneinander getrennt. Es gibt nur ein Ich.

Wir sind alle Teil der Energie. Wir realisieren nur nicht, wie wir miteinander verbunden sind, sagen sie.

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Blume des Lebens Zeichnung Kunze

In einem meiner Beiträge über die Elefanten Thailands berichtete ich davon, wie Elefanten miteinander kommunizieren. Sie nehmen die Vibrationen über Hunderte von Kilometern mit ihren Füßen wahr.   Sie transformieren ihre Vibrationen auf die Erde. Die Maya sagen: Wir haben auch dieses System der Verstehens – nein, nicht durch Telefone. Wir senden durch unser Hirn. Wir verstehen durch unsere Gefühlsenergien. Durch Millionen von Neuronen verbunden mit chemischen Prozesse erfassen wir die Information. Wir sind ebenso wie ein Neuron. Durch Elektrizität erreicht die Erde unsere Informationen. Auch wir senden Vibrationen mit unseren Füßen aus.

Unsere Körper leben aber in Isolation, sagen die Maya. Wir sind blockierte Körper, denn die meisten Menschen leben  in Angst. Zum Glück, meint Ak Tah. Zum Glück gibt es ein „Lack of Connection. Hätten wir die Verbindung zur Erde, gäbe es in dieser speziellen Phase des  Umbruchs noch mehr Erdbeben. Die Rede ist hier von dem  Umbruch, der uns in einen neuen Zyklus hineinführt. Der Umbruch, der so  schnell nicht wieder passieren wird, erst wieder in 26.000 Jahren.

„Ich frage mich jeden Tag nach dem Aufstehen, wie kann ich Frieden auf diese Welt bringen?“ (Ak Tah)

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Wir Menschen senden auch Vibrationen an die Erde

Es gibt zunehmend mehr Menschen, die die Verbindung zur Erde aufbauen. All jene, die sich mit der Geometrie, mit Wasser, Kristallen, mit Spirituellem, mit Übersinnlichem befassen, sind die Menschen, die sich mit der Erde verbinden. Sie fühlen sich  mit allem verbunden

„Wir müssen uns mit Energie aufladen. Zieht die Schuhe aus. Nehmt Verbindung auf.  Singt. Meditiert.
Die Erde kann antworten. Wenn wir unsere Körper ausbalancieren, anworten wir auf die Energie der Erde.
Damit können wir auch andere Menschen beeinflussen, selbst wenn sie weit von uns entfernt sind. Sie erreicht die Vibrationen und damit verändern wir diese Welt.

Wir müssen die Energie verändern. Wir brauchen es.
Die Erde braucht es. Wir brauchen Unity, egal, von welcher Philosophie du kommst – das einzige, was zählt ist, dass du diese Welt ändern möchtest , damit wir als  one humanity leben können. „

Heilung. Harmonie. Alles ist Energie. One Humanity – wir sind mit allem verbunden. Es gibt kein Du. Im Einklang leben mit den universellen Gesetzen der Natur und dem Kosmos. Die Matrix des Universums verstehen. Synchronizität – das ist der Spirit der Maya.

Die biologische Wirkung ionisierter Luft

Die Maya bauten gesund. Ihre Pyramiden sind von heilender Energie umgeben. Seit Wilhelm Reich wissen wir darum. Der Wissenschaftler wies 1000 Mal mehr negativ geladene Ionen nah der Pyramiden nach.  Und wer jemals eine der Tempelanlagen mit Pyramiden aufgesucht hat, weiß, wie energetisch anders es sich dort anfühlt.

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Weltkulturerbe: Tempelanlage Palenque liegt im Urwald versteckt, Chiapas,  Mexico

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Palenque aus der Luft. Satellitenfoto. Quelle: Google

 

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Tempelanlage Tulum, li. i.Bild das Feenhaus, Yucatan, Mexico

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All diese Tempel waren früher sehr farbenfroh. Feenhaus Tulum. Vor der Küste befindet sich eines der größten Korallenriffe, das  rund 80 Kilometer  unterbrochen ist. Ein optimaler Zugang zum Land .  Man nimmt an, dass die Maya darum wussten und auch deshalb dort eine Tempelanlage bauten.

 

Negativ geladene Ionen? Was meint das?

Ionen sind Gasmoleküle durch die geladene Luftelektrizität entsteht. Auf der Suche nach Blitzableitern fanden Wissenschaftler dieses heraus.
Ein Ion ist ein Luftmolekül, das ein Elektron gewonnen oder verloren hat.  Ein negatives Ion hat ein Elektron gewonnen, ein positives Ion hingegen hat ein Elektron verloren.

Wie kann das geschehen?
In einem Molekül sitzen Protonen und Elektronen. Letztere sind 1800 Mal leichter als Protonen. Elektronen werden also gerne von Protonen verdrängt.

Unsere modern geprägte Umwelt ist überladen mit positiven Ionen, während lebenswichtige, anregende negative Ionen längst Mangelware sind. Dieser Zustand hält uns in ständigem Stress, sagen Experten.

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Ionen bilden nur einen kleinen Teil der Luft, die wir atmen, sind aber dennoch ihr wichtigster Bestandteil. Es gibt 27.000 Billionen stabile Moleküle in jedem Kubikzentimeter der Luft, aber die Anzahl der Ionen variiert den Umweltbedingungen entsprechend stark. In sauberer Landluft können wir mit etwa 1.000 bis 2.000 Ionen pro Kubikzentimeter rechnen. Diese Quote reduziert sich allerdings auf wenige hundert Ionen in einer verschmutzten Umgebung. Die negativen Ionen wirken stimulierend und energetisch auf unseren Organismus und sorgen für allgemeines Wohlbefinden. Negativ geladene Ionen zerstören außerdem Bakterien und Schimmelsporen in der Luft. Das liefert eine mögliche Erklärung für das Fehlen von Pilzen und Moosen in Kiefernwäldern. Die durch die Luft getragenen Sporen werden durch natürliche Ionisierung aufgrund der erhöhten Konzentration negativer Ionen in Kiefernwäldern zerstört.

Studien und Erfahrungen zeigten, dass sich eine Veränderung dieser Anteile zugunsten der positiven Ionen schädlich auswirkt, während eine Überdosis negativer Ionen heilende Eigenschaften hat.

Eine hohe Konzentration negativ geladener Ionen wird auch durch Blitze, UV-Licht und den natürlichen Prozess der Fotosynthese von Pflanzen erzeugt. Die Energie bewegten Wassers bringt ebenfalls riesige Mengen negativer Ionen hervor, was die euphorischen Gefühle nach einem Wolkenbruch, in der Nähe eines Wasserfalls oder an der Küste erklärt. Die Reibung zwischen Wasser und Luft bewirkt, dass Elektronen verdrängt werden. Sie fliegen frei umher und bilden negative Ionen, während die schwereren positiven Ladungen mit den Wassertröpfchen zur Erde fallen. Die negativen Ionen verteilen sich in der Luft und werden von uns eingeatmet.

Der italienische Physiker Giuseppe Toaldo beobachtete, dass Pflanzen, die neben einem Blitzableiter wachsen, das zehnfache der durchschnittlichen Höhe identischer Exemplare erreichen.
Ionen haben ebenfalls einen Effekt auf Gemüse. Wässerte der Physiker die Pflanzen mit einer elektrifizierten Gießkanne, wuchsen sie zu einer beachtlichen Größe heran.

Wir sind Energie.

Die Hindus nennen es Prana. Die Chinesen Qi. Für die Taoisten ist es die Lebenskraft, die allen Wesen innewohnt. Indigene Völker positionieren ihre Kranken nah eines Wasserfalls, um die heilenden Kräfte der negativ ionisierten Luft zu nutzen. Jahrtausendaltes Wissen – die wohltuende Wirkung der tiefen rhythmischen Atmung in der Natur. Alte Yoga-Schriften sagen nichts anderes. Wer seine Atmung perfektionieren will, soll in einer Höhle oder in einer Höhle unter einem Wasserfall atmen. Gesundheit und Lebensdauer kann durch die Kunst der tiefen Atmung positiv beeinflusst werden.
Es ist nicht nur das Atmen, es sind vor allem die negativ geladenen Ionen, die den Körper in die Balance bringen. Sie verhelfen zu einer optimalen Zellstruktur.

Wenn Wetterfronten aufeinander treffen, wenn Wind und Wolken aneinander geraten, entstehen zu viele positive Ionen.  Wetterfühlige Menschen spüren  die unausgewogene Elektrizität in der Luft zuerst und reagieren mit unerklärlichen Panikattacken, Depressionen, Reizbarkeit und erhöhter Krankheitsanfälligkeit. Bei einem Ionen-Ungleichgewicht können Menschen mit Wunden oder Narben, diese stärker fühlen. Jeder Mensch, der unter einer Krankheit leidet, würde eine symptomatische Verschlechterung seiner körperlichen Verfassung bemerken.

peruandengesundheit

Peru

Die Umwelt, in der wir heute leben, sorgt nicht ohne Grund für eine  defizitäre Gesundheit. Die höchsten Konzentrationen negativer Ionen finden wir in einer natürlichen Umgebung, deren natürliches Gleichgewicht nicht durch Menschenhand beeinflusst wurde. Die Ursache für Missempfindungen  wie Trägheit, Müdigkeit, Atembeschwerden, Heuschnupfen haben auch mit dem Ungleichgewicht der Ionen zu tun.
Es gibt Straßen, in denen Messungen während des Berufsverkehrs vorgenommen wurden, deren Wert lag bei null Ionen.

Es ist Zeit, unsere Einstellungen zu verändern. Spiegeln wir jene Welt, in der wir leben möchten. Kulturen wie die Q`ero  der Altiplano-Region schickten nicht ohne Grund ihre Vertreter ins Tal, um uns „westlichen“ Menschen mitzuteilen, dass wir den falschen Traum träumen. Alle indigenen Völker sagen uns dieses. Wann endlich hören wir hin? Die Schamanen sagen, wenn wir unsere verzerrten Träume – und damit auch die Welt, in der wir leben – verändern wollen, müssten wir lernen, die Kraft der Gedanken und der kreativen Vorstellung zu nutzen. Es wäre sinnvoll „Reisen“ zu den Eigenschaften zu unternehmen, die wir in der Welt sehen möchten – zu Eigenschaft, die Gleichgewicht und Harmonie erzeugen. Und wenn wir sie dann besitzen, können wir anfangen, mit unseren Sinnen zu arbeiten und diese Welt ins Dasein träumen.

Wie sähe Ihre Welt aus? Wir sähe die Natur aus?  Wie schmeckt das Wasser? Wie sähen die Gesichter der Menschen aus? Wie würden Sie sich in Ihrer Welt emotional fühlen?