Eine weiße Flocke für M.

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„Mon Dieu, nur diese eine Sprung. Isch bin eine Hund von Welt.. eine französische Hund.Ein Coton de Tulèar.
Ob isch eine Name habe? Ob isch will Ihnen sagen? Natürlisch will isch Ihnen meine Name sagen.
Inuk. Oh, das ist eine Tragödie! Schrecklisch! Meine Kulleraugen möschten weinen.

Wollen Sie hören meine Geschichte? Ja?
Du musst glauben mir. Isch werde  eine Geschichte dir erzählen.“

 

Inuk war eine Enttäuschung.
Er bot bei seiner Geburt Anlass zu mancherlei Spekulation. Ein kleiner Hund. Der letzte der Welpen, die den Hundeeltern geboren wurden, und der einzige, der von dem Wurf am Leben blieb.
„Wo sind meine Babys?“, fragte die Mutter. „Zeig mir meine Babys.“ Der Hundevater hielt den einen kleinen Welpen hoch. „Es gibt nur diesen hier“, sagte er. Louise seufzte. Enttäuschung war eines ihrer Lieblingswörter. „Oh. Oh. Isch will keine Kinder mehr. Das ist so traurig. Das ist so eine Enttäuschung. Oh Oh!“ Die Hundemutter wedelte mit dem Taschentuch. Sie schniefte, besah sich in ihrem kleinen Spiegel und schnappte nach Luft. „Meine Augen sind schrecklisch“.  Sie erneuerte  augenblicklich ihr Make-up. Louise Labè war in der Hafenstadt Tulear geboren. Die  Stadt liegt im südlichen Teil von Madagaskar. Seit eh und je waren sie und ihre Familie zu königlichen Hunden erklärt. Normalbürgern war der Hund verboten. Erst 1970 durften sie erstmals nach Europa reisen. Die Märzsonne schien durch das Schlossfenster und berührte mit einem goldenen Strahl den kleinen Welpen.
„Willst du ihm einen Namen geben?“, fragte der Vater.
“ Natürlich will isch ihm einen Namen geben.“ Sie dachte nach. “ 26 Buchstaben und das war es auch schon. Das ist doch jämmerlisch. Wie soll isch meine Baby nennen? Isch werde diese Hund Inuk nennen. “
Die Verwandtschaft versammelte sich um Inuk und alle starrten ihn an.
„Seine Ohren sind zu groß“, sagte seine Schwester. „Das sind die größten Ohren, die ich je gesehen habe.“
„Sie werden irgendwann im Baumwollfell fast untergehen“ beruhigte die Mutter ihr Töchterlein.
“ Irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Guckt mal. Die Augen sind offen. Papa, schau mal die Augen sind offen. Die dürfen nicht offen sein.“
„Das ist das letzte“, verkündete  Mutter Louise Labè. „Noch nie gab es in unserer Hundefamilie ein Baby, das mit offenen Augen zur Welt kam. Isch will keine Babys mehr aben.“

cotonbaby„Es ist der kleinste Hund, den ich je gesehen habe“, sagte sein Onkel Feodor. „Geradezu lächerlich. Kein Welpe war jemals so klein.“ Er sah Inuk an. Der kniff seine Augen zusammen. “ K e i n Welpe“, wiederholte er. „Noch nie.“  Inuk wickelte seine kleinen Schwanz um seine Pfote  und starrte seinen Onkel an. „Die Ohren. Also die sind wirklich unanständig groß. Inuk wackelte mit den Ohren. „Er ist wirklich mit offenen Augen geboren?“, flüsterte der Onkel zu seiner Frau.
„Unmöglich“, sagte die Tante. „Kein Welpe, wie klein oder wie unanständig große Ohren auch immer, ist je mit offenen Augen geboren. Das gehört sich nicht. Tante Leonie lächelte ihn an. Aber es war kein ermutigendes Lächeln. Es wirkte  eher irgendwie ….höhnisch. Okay, dann war es wohl eher ein Grinsen.

 

 

Inuk interessierte sich nicht, wofür sich ein Hund interessieren sollte. Er dachte nicht dauernd ans Fressen. Er war nicht eifrig darauf bedacht, jeden Krümel aufzuspüren. Er hörte süße Geräusche. Sie klangen so wie …hm..wie Honig klingt.
„Du bist doch nicht richtig mit deinem Gehirn verbunden“ sagte seine Schwester Antoinette. „Honig riecht man. Du kannst Honig nicht hören.“

„Sohn, höre auf mit den Träumereien. Geh jagen. Nun mach schon“, dröhnte der Vater.

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Vater Zebulon

„Bitte“, sagte seine Mutter, „such` Krümel. Friss sie und mach` glücklisch deine Mama.“
„Tut mir Leid“, sagte Inuk. Er senkte den Kopf und schnüffelte auf dem Boden herum.  Aber insgeheim lauschte er den Klängen mit seinen großen Ohren, die außer ihm keiner seiner Familie zu hören schien.

 

coton6Inuks ältere Geschwister versuchten ihm beizubringen, wie sich ein richtiger Hund benimmt. „Du musst von der einen Seite zu anderen laufen. Du musst herumhüpfen und große Hunde ganz laut  anbellen. Sieh nach rechts und nach links und bleib auf keinen Fall stehen.“ Doch Inuk bestaunte das farbige Licht der Fenster. Er stand auf den Hinterbeinen, hielt das Taschentuch vor sein Herz und fragte: „Was ist das? Was sind das alles für Farben? Ist das der Himmel?“
„Schöner Mist. Steht da im Flur und denkt er ist im Himmel! Beweg dich! Du bist ein Hund, kein Mensch. Du musst herumhuschen“, sagte sein älterer Bruder.
Seine Schwester nahm Inuk mit in die Schlossbibliothek. „Komm her, klitzekleiner Bruder“, sagte sie. „Ich zeige dir jetzt wie man Bücher zerfetzt.“  Sie krabbelte auf die Seite eines Buches. Antoinette riss an an den Ecken der Seiten und schaute dann Inuk an.  Er sprang auf die Seite und flüsterte:  „Es war einmal..“
„Was?“, frage Antoniette.
„Nichts.“
„Zerreiss die Seite. Los.“, sagte sie.
„Das kann isch auf keinen Fall“, sagte Inuk. Er blickte abwechselnd mal in die eine, mal in die andere Richtung.
Antoniette setzte sich in die Mitte des Buches. „Irgendetwas stimmt nicht mit dir“ Sie drehte sich um und rannte aus der Bibliothek, um ihren Eltern von dieser neuen Enttäuschung zu erzählen. Als seine Schwester fort war, setzte sich Inuk näher an die Buchstaben. Er streckte seine Pfote aus und berührte die Worte. „Es war einmal…“ Er zitterte. Er schnäuzte in sein Taschentuch. „Es war einmal“, sagte er laut.

„Mama, ich bin fassungslos. Inuk zerreisst nicht mal Bücher. Er summt seltsame Melodien“, seufzte Antoinette.  Mutter Leoni riss ihre Arme in die Luft. „Oh, oh, oh, Inuk, was für ein Enttäuschung bist du.“  Der Bruder trat ihm manchmal zwischen die Beine oder schnappte mit den Zähnen nach seinen Waden.  Aber es machte keinen Sinn. Inuk warf sich sofort hingebungsvoll auf den Rücken, so dass auch das Wadenbeißen keinen Spaß brachte.  Sie gaben bald auf, ihm das wahre Hundeverhalten beizubringen.
Und so war Inuk frei.

Fortsetzung folgt…

 

Eine Schneeflocken- Geschichte. Geschrieben für jene Kaffeepausen-Unterbrecherin, die jeden Kaffee gegen eine Schneeflocke eintauschen würde.

In làa ke`ch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Frequenzen des Herzens

see der Melancholie

See der Melancholie. Tibet. Gracias T.

Landschaft als gefrorene Musik. Sound. Töne.Vibrationen besonderer Art.

Atemberaubend.  Spektakulär. Es gibt Landschaften, die einen nur noch sagen lassen: Mein Gott.
Man möchte eintauchen. Man möchte sie umarmen.
Hier kann man alles sein. Träumen davon, was möglich sein könnte.
Ich bin, der ich bin.
Frieden & Harmonie.

 

Evolution ist Emotion, Leidenschaft, Freude, Glück, Energie und Liebe. Wenn wir Menschen diese nicht erfahren können,
sind wir tote Wesen und dann wir tun gut daran, uns auf die Suche nach der wahren Bedeutung unseres Lebens zu begeben.
Sein Leben in Harmonie mit der Mutter Erde  und mit einem optimalen Level von Glück zu leben, darum geht es den Maya.

 

Alle unsere Zellen stehen in Bezug zur  Harmonie mit den vier Elementen Luft, Feuer, Erde und Wasser. Wenn wir auf die Welt kommen, sind wir mit einer ganz speziellen Frequenz eng verbunden. Diese Energie jenes Tages hilft dem Geborenen in Harmonie mit allem, was es umgibt, aufzuwachsen und jene vitale Energie zu nutzen, gegebenfalls auch zu reaktivieren.

Nur leider haben wir Menschen, die wir fern der Natur leben, diese wichtige Verbindung  und Fähigkeit verloren. Wir wissen nicht mehr, wie man diese  ursprüngliche vitale Energie reaktivieren kann. Es ist eine Energie, die unsere Balance herstellt, um gleichzeitig inneren Frieden zu erfahren.

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Ac Tah, ein Maya

Ac Tah  sagt: Es ist für jeden Menschen wichtig, dass er sich jeden Tag wieder für wenige Minuten mit dieser Energie in Verbindung bringt.
Diese Welt besteht aus Energie. Alles, was sich bewegt, alles, was wir sehen, ist Energie.  In der Tradition der Maya heißt es: „In lak ìn alak`u lak` in“

Ich bin Energie, und ich bin ein Teil von Energie.

Alles reagiert auf Ton und Vibration. Auch unsere Körper reagieren darauf, insbesondere auf hohen Frequenzen. Jedes Element hat seine eigene Natur, seine eigene Frequenz, seinen eigenen Ton. Wasser, Minerale, Feuer, Erde, der Kosmos basieren auf diesem Wissen. Die Vorfahren von Ac Tah studierten speziell das Sonnensystem.  So fanden sie vor Tausenden von Jahren heraus, die Strahlen der Sonne produzieren jene speziellen Frequenzen. Diese aktivieren unsere neuronalen Vibrationen, letztlich unser Denken. Auf der Basis dieses Wissens entstand der Tzolk`in Kalender. Dieser Kalender baut exakt auf diesen Frequenzen auf. Die Maya fanden 20  unterschiedliche Frequenzen heraus. Ähnlich den vier Jahreszeiten über das Jahr sind sie verbunden mit den vier Elementen. Jeder Tag hat seine eigene Frequenz. Die Frequenzen nannten sie die „20 Tage.“

 

glyphen

Ein spirituelles Meisterwerk . Auf http://canamay-te.de/der-tzolkin erfährt man mehr zum Kalender 

 

Ihre Glyphen repräsentieren jene 20 Frequenzen.  260 Kombinationen aus den 20 Schöpfungs-Glypen. Der Tzolk ìn ist ein 20:13 Aktivierungs- Code aller 260 Kin.

Es geht darum, uns wieder auf unsere eigene Taktung zu besinnen.

„Wir kommen mit einer bestimmten Frequenz auf die Welt, die mit dem jeweiligen Tag und einem Element der Natur korrespondiert. Unser ganzes Leben  leben wir mit dieser einen speziellen Frequenz. Daraus ergibt sich für die Maya ein Parameter, um die Menge an Energie zu messen. Darüber sind wir ebenso in der Lage in Harmonie und in Balance mit dem Universum und der Natur zu leben. In Verbindung mit unserer ureigenen Frequenz zu sein, hilft uns, unser Bewusstsein zu erweitern. Wir leben dann in Harmonie mit allem und sind so im Fluß mit dem Leben.
Die Menschen haben aber den Kontakt zur Natur und den natürlichen Energien verloren. Krankheiten, Stress und Gewalt – all unsere Zivilisationskrankheiten sind eine Folge dessen. Wir leben abgetrennt von unseren Kapazitäten.

 

 

may ac„Wir erleben Begrenzungen mit unserem Körper und mit unserem Verstand.  Der Tzol`kin hilft, so Ac Tah, wieder in Kontakt zu kommen mit seiner eigenen Frequenz und damit in Balance mit allem zu leben. Der Ton mit dem wir geboren werden, steht in Verbindung mit den Strahlen der Sonne, mit ihrer Sonnenenergie. Über diesen Ton sind wir mit den Naturelementen Erde, Feuer, Wasser oder Luft verbunden.  Sämtliche unserer Zellen reagieren auf die vibrierende Harmonie der Elemente.“

 

Und das hat Konsequenzen. Wenn wir mit unserer ureigenen Frequenz in Harmonie mit den Elementen der Natur leben, leben wir in tiefer Entspannung, unsere Sinne erwachen und damit andere Fähigkeiten.  Es soll sehr einfach sein, sagt Ac Tah. „Du hörst nur einfach auf deinen ureigenen Ton. Es ist die  Frequenz des Planeten, die an dem Tag unserer Geburt vorherrschte. In dem Moment, wo wir die Frequenz wiederholen, Schritt für Schritt, gelangen wir zurück in unsere Balance. Wir kehren mit unserem Körper zurück in einen Zustand der Synchronizität.“

Wir können diese Frequenzen mit unseren Gedanken generieren.

Das elektromagnetische Energiefeld ändert sich gerade. Der Herzschlag der Erde hat sich geändert. Die Qualität des Lichts hat sich verändert. Wir müssen uns mit unseren neuronalen Mustern darauf einstimmen. Das gilt es im großen Kreislauf des Lebens zu verstehen, auch um ein höheres Bewusstsein zu erlangen.  Mit unserer Frequenz zu leben, macht uns stark und lässt uns gut fühlen.

 

To feel at peace and to create a new world….