Maya-Kalender: Nahuales

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Bakal, 70 Jahre.

Hablatun – eine Zeiteinheit bei den Maya.  Sie entspricht annähernd 1.3 Milliarden Jahre.  Wir unterteilen unsere Zeit in ein christlich-abendländisches Denken. Lass ich die Bibel im Zeitraffer an mir vorbeilaufen, lebte Jesus vor ungefähr 2000 Jahren. König David vor rund 3000 Jahren. Jakob vor etwa 4000 Jahren. Noah vor 5200 Jahren. Lamech vor 6000 Jahren und Adam vor 7000 Jahren.

 

Hippolyt von Rom, strenger Gegenbischof von Calixt I.  (etwa160 – 235 n. Chr.), interpretierte die Maße der Bundeslade prophetisch. Sie enthält die Steintafeln Moses. Der Kirchenvater setzte die Elle mit einem Jahrtausend gleich. Fünfeinhalb Ellen machen 5.500 Jahre.  Nach seinen Berechnungen schuf Gott die Welt also vor 5.500 Jahren vor Christi Geburt. Wann geht die Welt unter. Nach der Bibel entspricht ein Tag tausend Jahre. Nach Hippolyt sollte die Welt 500 Jahre nach Christi Geburt untergehen. Wie wir alle sehen, endete die Welt nicht, auch nicht am 21.12.2012.  Eine Apokalypse, wie sie in der Offenbarung der Bibel erscheint, gibt es bei den Maya nicht. Es gab sie auch nie für den 21.12.2012.  Es gibt heute sogar Wissenschaftler, die meinen, man sei von einem falschen Startpunkt des Maya-Kalenders der „Langen Zählung“ ausgegangen. Das Ende des großen Zyklus müsse um 208 Jahre nach hinten verschoben werden.

Jeder Kalender bezieht sich auf ein besonderes Ereignis: In der Nordkorea beginnt der Kalender im Geburtsjahr des Politikers Kim Il Sing (1912). Der islamische Kalender startet mit der Pilgerfahrt des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina. Und unsere Jahreszählung beginnt mit der Geburt Christi. In Äthiopien fand das neue Jahrtausend sieben Jahre und sechse Monate nach unserer Feier statt.

Die Maya kennen 17 verschiedene Kalender, auch den Tzolk’in Cholq’ij. Einige der exakten Aufzeichnungen erstrecken sich über mehr als zehn Millionen Jahre.

Unsere Vorstellung von Zeit ist linear. Dieses Denken ist den Maya fremd. Sie denken Zeit zyklisch. Wenn sich die Erde einmal um die eigene Achse gedreht hat, endet für die Maya ein Tag.  Der Zeitzyklus Uinal ist vergleichbar mit einem Monat. Ein Jahr bzeichnet eine Umrundung unseres Zentralgestirns durch die Sonne. Und auf den letzten Tag des Jahres folgt wieder ein neuer Tag des neuen Jahres. (Andereas Fuls, Doktorarbeit, Berlin). Er endete nicht 2012, sondern erst im Jahr 2220. Für die Maya folgt darauf kein Ende,  sondern ein neuer Zyklus. Für die Maya gibt es keinen Schlusspunkt. Ebenso ist für sie die Geschichte des Alls endlos.

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Die Kalenderschreiber, Contadores del tiempo, der Maya betrachteten den 21. Dezember 2012 als Tag der Wiedergeburt, als den Beginn der Welt der Fünften Sonne 8Bewusstsein). Die Wirkkraft an jenem Tag war die  4 Ajpuu. Der Nahual symbolisiert den Herzenskrieger und die menschlich-göttliche Herzenskraft.

Im Heiligen Mayakalender steht die Heilige 4 für die vier Tore der vier zentralen menschlichen Qualitäten. Diese Qualitäten und Tore werden den vier Himmelsrichtungen und den vier Farben des MAIS, in den Kosmovisionen der Indigenen Stämme  dem MAYAKREUZ zugeordnet, aus dem sich im Zentrum des Kreuzes das Fünfte Himmelstor öffnet.
TOR DES NORDENS: LUFT. Es symbolisiert die HERZENSKRAFT in Verbindung mit unserer MENTALENERGIE, mit unserem Intellekt und unserem Geist. So wird der Neue Zeitgeist KOPF und HERZ stärker miteinander verbinden. Kalte, egoistische und der Zerstörung dienende, rein mentale Strukturen und Systeme im Menschsein werden sich aus einem erwachenden Bewusstsein des Herzens verändern.

TOR DES SÜDENS: WASSER. Dieses Tor symbolisiert die Herzenskraft in Verbindung mit unserer Emotionalität

TOR DES OSTENS: FEUER. Dieses Tor symbolisiert die Herzenskraft in Verbindung mit unseren Absichten, mit dem menschlich-göttlichem Willen, unserem inneren Feuer, das aus dem Herzen heraus unsere Lebensabläufe bestimmen wird.

TOR DES WESTENS: ERDE. Dieses Tor symbolisiert die Herzenskraft in Verbindung mit unserem physischen, materiellen Leben. Es verbinden sich Materie und Geist aus der Liebe zu unserem Leben, zu unserem Planeten Erde, zu unserer Umwelt.

DAS FÜNFTE TOR: ÄTHER. Das Auftauchen der Fünften Sonne richtet die Aufmerksamkeit auf ein bis jetzt häufig übersehenes Element. Während in den verschiedenen Epochen der Vergangenheit die vier traditionellen Elemente Erde, Luft, Feuer und Wasser dominiert haben, öffnet sich in der Zeit der Fünften Sonne ein fünftes Element – der „ÄTHER“. Dieses Element der Fünften Sonne ist überirdisch. Das Zentrum des Mayakreuzes, in dem das Heilige Feuer entzündet wird, symbolisiert dieses fünfte Element als Raum- und Zeittor für die Verbindung des Menschen zum Kosmos.

Die großen Lehrer und Liebenden des Kosmos haben von Anfang an gesagt: Findet euer Herz und ihr werdet euren Weg finden

1 Kin = 1 Tag
1 Uinal = 20 Kin = 20 Tage
1 Tun = 18 Uinal = 360 Tage
1 Katun = 20 Tun = 7200 Tage
1 Baktun = 20 Katun = 144 000 Tage (oder 394,5 Jahre)
1 Pictun = 20 Baktun = 2 880 000 Tage (oder 7 885,2 Jahre)
1 Calabtun = 20 Pictun = 57 600 000 Tage (oder 157 704 Jahre)
1 Kinchiltun = 20 Calabtun = 1 152 000 000 Tage (oder 3 154 072 Jahre)
1 Alautun = 20 Kinchiltun = 23 040 000 000 Tage
(oder 63 081 431 Jahre)
1 Hablatun = 20 Alautun = 460 800 000 000 Tage (oder 1 261 628 620 Jahre)

 

 

Das Heilige MAYA-Jahr beinhaltet 260 Tage aus der Verbindung von kosmischer Schwingung (bezeichnet mit den Zahlen von 1 bis 13) und der Qualität des Tages im Ausdruck der 20 Nahuales. Die Nahuales sind Wesenheiten und Kräfte, die in Verbindung stehen mit den Kosmischen Kräften, mit Corazon del Cielo und Corazon de la Tierra und mit den Vier Elementen. Sie wirken auf allen Seinsebenen und in allen Dimensionen. Sie stehen auch in Verbindung mit dem Natur- und Tierreich und repräsentieren unterschiedliche Fähigkeiten und Eigenschaften mit ihren entsprechenden Stärken und Schwächen.  Sie verbinden den bewussten Menschen mit den unterschiedlichsten Qualitäten. Jeder Nahual hat seine besondere Aufgabe, seinen eigenen Wirkungsbereich und steht dennoch in der gemeinsamen Abstimmung und Verbindung mit allen Kräften.

 

 

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Sandkunstwerk, Kalender der Maya , Beach in  Mexico. Foto: Kunze

Die Nahuales, auch Tageszeichen genannt,  erzählen uns unsere Lebensaufgabe und unsere Lebensabsicht. Kennt man sein Nahuales, zeigt dieses uns unsere persönliche Absicht und Orientierung am göttlichen Plan und bietet so die Erkenntnis unserer Aufgabe in einem göttlichen Plan.
Der Tag, an dem man geboren ist, stattet einen mit den Geburtsenergien jenes Tages aus. Sie zeigen sich in deinem Lebensbaum. Es sind die Kräfte des Universums, die an jenem Tage im besonderen Maße am Wirken waren. Diese Energie haben Auswirkungen auf einen persönlich, auf die Umwelt und auf das gesamte Universum.

In der Mitte unseres Lebensbaumes ist unser Haupt-Nahuales. Es steht für unsere zentrale Lebensaufgabe und zeigt unsere stärksten und offensichtlichsten Persönlichkeitsmerkmale. Von der Mitte aus strahlt dieses Nahuales in die vier Himmelsrichtungen unserer Lebensausrichtung.

Die Kraft oder das Nahual, das aus dem Osten wirkt,  repräsentiert unsere früheren Inkarnationen.
Das Nahual des Südens wirkt aus unsere weibliche, intuitive Seite,
während das Nahual des Nordens die männliche Umsetzungskraft in sich trägt.
Im Westen schließt sich der Kreis, hier möchten sich die Lebensaufgaben vollenden.

Die Mayas beachten von Geburt an den Lebensbaum, also die Kräfte, die unser Leben aus den vier Himmelsrichtungen und den vier Elementen begleiten. Sie erkennen daraus die Seelenaufgabe des neuen Erdenbürgers und helfen ihm, seine Anlagen zu entfalten.

Es gibt Seelen, die  bewusst und in Abstimmung mit ihren Geistigen Führern ihre Erdenleben und die zu erfüllenden Aufgaben geplant haben. Sie wissen um die Kostbarkeit ihres Inkarnationstages und sie suchen sich ihren Tag des Eintritts in dieses Erdenleben ganu bewusst aus. Solche bewussten Menschen entfalten die ihrem Nahual entsprechenden Stärken und leben im Einklang mit ihrem Seelenplan. Sie kennen ihre Schwächen und sind wachsam auf ihrem Lebensweg.

Geht eine Seele aufgrund der karmischen Belastungen unbewusst ins Erdenleben, ergibt sich der Zeitpunkt der Geburt aus der Anziehung der Aufgaben, die diese Seele als Ballast in sich trägt.

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Jedes Nahual  erscheint immer in Verbindung mit einem der 13 Töne (Impulse/Wellen).

Ein Ton hat Einfluss auf das Nahual und dessen Interpretation. Es gibt Töne, die sanft sind, und es gibt Töne die stark sind. Von den ungeraden Tönen wird gesagt, sie seien eher chaotisch und kreativ, während die geraden eher ausgeglichen sein sollen. Der Ton der mit unserem Nahuales verbunden ist, kann die Energien abschwächen oder verstärken. Es können Herausforderungen stärker  oder schwächer auftreten.

 

Die Töne

1. Hun

Hun ist die Nummer Eins im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert den Anfang aller Dinge, all das was als erstes ist und all das was initiiert/begonnen, ausgesät und konzipiert/erdacht wurde.

Menschen die an Tagen dieses Tones geboren sind, sind durchsetzungsfähig/bestimmend und selbst-bestimmt, und arbeiten am besten wenn sie zur Zusammenarbeit aufgerufen sind. Einser-Menschen geben eine starke Energie/Anstoß/Antrieb in Projekte die sie übernehmen, tendieren aber nicht dazu, sorgfältig auf Details zu achten oder letzte Hand an etwas zu legen.

Hun ist beherrscht von Xiuhtecuhtli, dem Azteken Gott des Feuers und der Zeit.

 

2. Ka

Ka ist die Nummer Zwei im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Dualität und Balance zwischen gegenüberliegenden noch immer komplementär/ergänzenden Elementen.

Menschen die an Tagen mit diesem Ton geboren sind, sind einfühlsam/empfindsam zu den Unterschieden zwischen Extremen oder Seiten und erkennen die Trennung des Selbst von allem was ist mit dem Wunsch es wieder zu vereinigen. Die Energie dieses Tones geht in einer feinen Balance durch gegenüberliegenden Dualität wie Licht/Dunkel, Mann/Frau, gut/schlecht, Ying/Yang, und so weiter.

Ka ist beherrscht durch Tialtecuhtli, dem Azteken Gott der Erde.

 

3. Ox

Ox ist die Nummer Drei im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Aktion, Bewegung und Kommunikation.

Menschen die an Tagen dieses Tones geboren sind, sind sehr redegewandt in jeder Art und Weise des Selbst-Ausdrucks. Hoch eingestimmt zu Rhythmus, Vibration und Melodie von Bewegung, sind sie oftmals ruhelos, ein Vorgang der ihre wahre Natur verkörpert.

Ox ist beherrscht von Chaichiuhtlicue, der Azteken Göttin des Wassers und der Geburt.

 

4. Kan

Kan ist die Nummer Vier im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Stabilität.

Menschen die an Tagen mit diesem Ton geboren sind tragen eine stabile/solide, geerdete Energie die hilft Richtlinien festzusetzen für jede Art und Weise von Verknüpfungen und Interaktionen/Zusammenspiel, egal ob bei persönlich, sozialen, ökonomischen oder anderen Ebenen. Vier ist ebenso die Nummer von Ausdehnung in welcher die meisten unserer Bewusstseins-Erfahrungen ihren Platz haben.

Kan ist beherrscht von Tonatiuh, dem Azteken Gott der Sonne und der Krieger

 

9. Bolon

Bolon ist die Nummer neun im heiligen Maya-Kalender. Es steht für Geduld, Ausdauer und Vollendung.

Menschen die an den Tagen mit diesem Ton geboren sind, legen große Betonung auf die größere-Bild-Sichtweise der Dinge, auf eine größere Perspektive von Vorhaben die sich vorwärts bewegen in Richtung Vollendung, so dass sie ihr Leben oder Schicksal wieder vollständig neu beginnen können. Vollendung ist wichtig für Menschen mit diesem Ton; wenn Vollendung nicht erreicht wird, kann dies Schmerzen und Leid verursachen.

Bolon wird bestimmt/beherrscht von Quetzalcoatl, dem Azteken-Gott des Lichts.

 

Die Schwingungen der Heiligen Zahlen entsprechen feindosierten Kräften, aus denen heraus verschiedene Schwingungsebenen der menschlichen Seele durch die Energiefelder von 1 bis 13 aktiviert werden.  Durch die tägliche Verbindung zu den Nahuales und zu den Kräften, die ihn umgeben,  kann der Mensch wachsen. In dieser Kombination der 20 Nahuales mit den 13 Tönen entfalten sich die 260 Tage mit ihren Geschenken und Herausforderungen. So hat jeder Tag durch die ihm eigene Konstellation eine ganz besondere Prägung.

Unter  http://www.kosmologie.net/die-13-tzolkin-toene.html sind sämtliche Töne nachzulesen.

Über Jahrtausende hinweg öffneten die Weisen der Maya die Kraftfelder der Nahuales in Verbindung mit den Sternengeschwistern, denn jeder Nahual steht verbunden mit kosmischen Konstellationen, Kraftfeldern und Wesen (Sternenboten), die miteinander ein Netzwerk bilden. In diesem Kommunikationsnetz ist der Mensch als kosmisches Erdenwesen mit seinem physischen Körper, aber vor allem mit seinem kosmischen Körper eingebunden.

Die Mayapriester übernahmen die Beobachtung der Gestirne. Sie  hatten auch die Aufgabe, die Menschen an dieses Kommunikationsnetz anzubinden. Die Kraftfelder der Nahuales wurden in NATUR-ALTÄRE, die wie Festplatten fungieren, eingebettet. Sie wurden mit den Kraftfeldern der NAHUALES programmiert. Diese Altäre beinhalten, obwohl oft Jahrtausende unter der Erde liegend, die Kraft- und Energiefelder, denen sie einst in Ritualen der ALTEN MAYA zugeordnet

 

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Maya-Altar aus Copán Copán in Honduras zählt zu den bedeutendsten Kultstätten der Maya. Neben religiösen Zeremonien fanden hier auch Veranstaltungen zu Ehren der Astronomie und Astrologie statt. Dieses Photo zeigt den Altar „Q“, auf dem ein Treffen von Priestern dargestellt wird. Insgesamt sind es 16Skulpturen – auf jeder Stirnseite jeweils vier.

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Der Archäologe Federico Fahsen mit der geretteten Maya-Altar- Steinplatte. Guatemala.  Grabräuber hätten das 300 Kilo schwere Stück wenig später vom Ausgrabungsort gestohlen und es im Urwald vergraben. Es zeigt Taj Chan Ahk Ah Kalomte, der Größte aus der alten Dynastie der Herrscher von Cancuèns,  das heilige Ballspiel spielend mit einem König des Nachbardorfes, Quelle: Rp a. National Graphic

Maestro Cirilo Perez Oxlaj meinte einst: „Die weiße Rasse nahm uns alles, sie veränderte unsere Haltung, nahm Einfluss auf unsere Lebensform, sie machte uns zu einem Volk von Indianern, ohne jeglichen Bezug zu Indien, und sie zwang uns ihre Lebenshaltung eines machterfüllten Christentums und das Bild eines strafenden Gottes und eines innerlich verarmten Menschen auf. Aber es gelang den Einwanderern bis heute nicht, unser inneres Wissen und unsere innere Verbindung zum HERZEN MAYA, zu unseren Nahuales und Altären, zu unseren Weisheits-Tempeln und Pyramiden und zu den Sternengeschwistern zu berühren.“

Die Nahuales waren und sind eines der großen Geheimnisse, verankert im Bewusstsein und in der Kosmovision MAYA als ehemalige Sternenkinder der Plejaden, wie sich die Weisen der Maya stets bezeichneten

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Plejaden.Chichen Itzà bei Nacht., Yucatan, Mexico. Foto: Kunze

Jeder Nahual ist ebenso verbunden mit unseren Herausforderungen.  Über die Kraftfelder der Nahuales eröfnet sich eine Möglichkeit die Lichtkörper der Menschen zur Entfaltung zu bringen.  Merkabah= Lichtkörper.

 

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Göttin Candelaria, Guatemala:

Diese große GÖTTIN DES ZENTRUMS hat eine ganz besondere Geschichte innerhalb der MAYA. DON JULIAN erzählte oft von den großen Heilern und Magiern seines Volksstammes. Sie ehrten besonders einen Altar der GÖTTIN CANDELARIA auf einem Felsvorsprung in den Bergen um PALIN, nahe der Stadt Guatemala. Die Priesterinnen und Priester der Maya besuchten dort diese Göttin über Jahrhunderte und sahen in ihr den christlichen Anteil ihrer PRINCESA ENCANTO MUNDO, einer MAYAGÖTTIN, die besonders für die spirituelle Reinhaltung tausender Mayaaltäre des Landes Guatemala wirkt.

Der vor der GÖTTIN CANDELARIA liegende ALTAR ISIS – MUJER MUNDO ist eine offene Feuerstelle in einem mit Blumen bemalten Herzen

Göttin Guadalupe, Mexico:

Seit der Christianisierung begannen die Mayas auch die besonderen Qualitäten der christlichen Gottheiten anzunehmen und in ihre spirituelle Arbeit mit einzubeziehen. In Mexico geschah dies durch die Erscheinung der GÖTTIN VON GUADALUPE. MARIA CANDELARIA begann in ähnlicher Weise, zusammen mit der PRINCESA ENCANTO MUNDO, ihre Wanderschaft im Kraftfeld Maya. Als Hüterinnen der Nahuales des Heiligen Mayakalenders tragen beide GÖTTINNEN einen gewichtigen Teil der Heilungsarbeit im heutigen Maya. Sie wirken durch ihr Wesen, durch ihre große Nähe zu den Menschen ganz besonders auf den Seinszustand des Menschen als Heilerinnen ein. Ihre Aufgabe ist es, den Menschen zu begleiten – ihn aus den unbewussten Tiefen seiner Schattenseite in das Licht des Bewusstseins zu führen.

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Große Zeremonie für Maria Guadelupe in Xalapa, Bundesstaat Veracruz, Mexico. Foto: Kunze

Die Maya sprechen von Gottesboten, die vor vielen Jahrtausenden auf der Erde gelebt haben und der Menschheit Einsichten und Bewusstsein brachten. Diese Boten kamen den Erfahrungen der großen Weisen der Maya nach aus dem Kosmos. Sie vermittelten ein Weltbild der Liebe und des Friedens und wanderten in der Zeit ihres Erdenlebens durch die Kulturen und Religionen. Sie sind Wesen der Plejaden, des Sieben-Gestirns, und verankerten die Kosmovision als globales Glaubensbild der Liebe auf der Erde. Diese großen Weisen kehrten nach Jahrhunderten in ihre kosmische Heimat zurück mit dem Versprechen, im Zeitenwandel – also in der jetzigen Zeit – wiederzukehren.

 

 
Nach den Prophezeiungen der Weisen der Maya erfolgt ihre Wiederkehr über unsere Kinder. Über deren Seelen wirken sie ein auf diesen neuen Zeitgeist, es entwickeln sich neue Formen des Zusammenlebens und der Gemeinschaft. Die Maya haben aus ihren kosmischen Verbindungen geschätzt und respektiert, dass es andere Farben, Rassen und spirituelle Systeme gibt, und sie wissen, dass auch das Schicksal der Maya mit dem Schicksal der gesamten Welt verbunden ist.

Die Nahuales

1. IMOX/Imix (Krokodil)

Dies ist das 1. Siegel des Uinal. Es bedeutet „Alligator“ oder „Krokodil“. Es trägt eine strahlende östliche Energie.

Alligator ist das Anfangs-Tages-Siegel und oft in Menschen, die neue Ideen oder neue Projekte initiieren. Die östliche Energie fließt durch dieses Siegel und durchzieht es mit ursprünglich kreativen Instinkten; Kräfte, die die Geburt sind für neue Phänomene und brilliante neue Ideen aus dem tiefen Fluss des kollektiven Unterbewusstseins.

Alligatoren sind oft sehr einfühlsame Menschen mit einer starken sich kümmernden, schützenden Energie, besonders für ihre Kinder. Sie können hart arbeiten um ihren Familien und Freunden Sicherheit und Komfort zu bieten, aber sie sollten vorsichtig sein und nicht zu überfürsorglich, territorial/regional begrenzt oder zu dominant zu werden. Ansonsten können sie unsicher, unentschlossen und emotional unbeständig werden.

13. AAJ/Ben (Mais)

Dies ist das 13.Siegel des Uinal. Es bedeutet „Schilfrohr“, „Schilfgras“ oder „Stab“. Es trägt die Ehrfurchtgebietende östliche Energie.

Dieses Tages-Siegel verkörpert die spirituelle Essenz und führendes Licht von Familie und Haus. Es steht in einer besonderen Verbindung mit Quetzalcoatl, dem Gott des Lichts und der Dualität. Schilf übt große Autorität und Respekt aus, symbolisiert durch den Stab des Lebens. Den Mayas zufolge repräsentiert der Stab des Lebens die spirituele Autorität eines ältesten.

Schilf-Personen üben oftmals eine bedeutsame Autorität, Macht und Führungsrolle aus in ihren Familien oder der Gesellschaft. Sie sind kompetente Redner, die sich nicht fürchten hinter etwas zu stehen oder für etwas zu kämpfen, das sie für würdig erachten. Als Eltern sind sie verständig und gerecht. Zäh und analytisch sind Schilf-Menschen gesegnet mit großem Verhandlungsgeschick und immer bestrebt Frieden, Harmonie und Ordnung in all ihre Beziehungen zu bringen.

Obwohl sie eine Menge Anerkennung brauchen, haben Schilf-Menschen Schwierigkeiten mit anderen vertraut zu werden und haben oft ärger in ihrer Ehe oder im Geschäftsleben da sie oft unflexibel sind und hohe Erwartungen haben. Ihre Herausforderung im Leben besteht darin, flexibler und anpassungsfähiger zu werden …. mehr wie ein Gartenschlauch zu sein als eine Eisenstange.

 

 

20. AJPUU/Ahau (Sonne)

Dies ist das 20. Siegel des Uinal. Es bedeutet „Sonne“, „Licht“ oder „Herr“. Es trägt die visionäre Energie des Südens.

Licht ist das Tages-Siegel eines Abschlusses/Fertigstellung. Es bringt den letzten Zyklus der Evolution zum Ausdruck, mit dem höchsten Potential allen Lebens. Dies ist der Grund, warum es das letzte Tages-Siegel ist, und ebenso warum es Schwierigkeiten verursacht für diejenigen die in diesem Siegel geboren sind.

Licht-Menschen sind romantische Visionäre die oft als unrealistische Träumer wahrgenommen werden. Artisten, Athleten, hoch begabt in Musik und Tanz, haben sie gewaltige kreative Fähigkeiten, aber ebenso eine tiefgründige Weisheit und ein Gefühl für die Führung und Bewahrung von Gemeinschaften.

Ausgestattet mit einer brillianten Sichtweite für die Mängel der Anderen, erwarten sie die Welt für sich selbst, wie auch für diejenigen die um sie herum sind. Aber da sie so fortgeschritten/weit entwickelt sind, können sie es schwierig finden zu verstehen und zu akzeptieren dass die Welt in der sie leben sich noch nicht entwickelt hat auf ihre Ebene der Vollendung und der Ausgeglichenheit, sondern statt dessen eintauchen in die materialistischen oder Ego-bestimmten Motive. Dies führt sicherlich zu Enttäuschungen, und kann verursachen, dass Licht-Menschen Verantwortung ablehnen, Lösungen und Vorschläge für Verbesserungen/Neuerungen ausschlagen/nicht annehmen, oder auch sich verstecken hinter Verachtung/Geringschätzung oder Abneigung/Groll/Verbitterung gegenüber anderen. Das Licht ist herausgefordert im Leben sich der Wirklichkeit zu nähern ohne ihre höheren Träume zu gefährden.

Zum Schluss, wie auch immer, Licht-Menschen werden ihre natürliche tiefgründige Spiritualität bewahren, das ist das Geburtsrecht dieses letzten Siegels im Uinal.

 

mehr  Nahuales auf  http://www.kosmologie.net/die-20-tzolkin-nahuales.html

 

Mein Geburtsnahual: NOJ (Erde)
Dies ist das 17. Siegel des Uinal. Es bedeutet „Erde“. Es trägt eine beschauliche östliche Energie.
Tiefgründige synchrone Verbindung zu den natürlichen Zyklen der Erde und seinen Energien gibt diesem Siegel seine kraftvolle Kreativität und Einblick in die Weisheit der Ahnen.
Entgegen dem wie andere dieses Siegel interpretieren mögen, sind Erd-Menschen nicht sehr erdverbunden. Pedantisch, intelligent und beschaulich, legen Erd-Menschen Wert auf den Nutzen eines durchdachten Prozesses. Sie haben eine maskuline Seite in sich, durch welche sie die Welt mit ihrem Verstand kontrollieren möchten. Jedoch sind sie bestrebt einen natürlichen Fluss in alle Aspekte des Lebens zu bringen. Verbunden mit den dynamischen Kräften der Natur, brauchen Erd-Menschen eine große Menge Freiheit um ihre Gedanken und Ideen zu fördern/ermöglichen.
Erde kann helfen schlechte Ideen, Absichten und Gewohnheiten zu vertreiben, dies macht sie zu exzellenten Ratgebern und Beratern. Ihre Gedanken sind in vollständiger Resonanz mit Mutter Erde und können folglich dem Großen Ganzen dienen.
Wie auch immer, Erde ist sehr sensibel zu Zeiten die erschüttern, zu emotionalen Ausbrüchen führen oder Feuer speienden, aufbrausenden Stimmungen. Kein Wunder, dass dieses Siegel auch als „Erdbeben“ bezeichnet wird. Die Erde ist im Leben aufgerufen seinem Intellekt nicht zu erlauben, ihn davon abzuhalten in der Gegenwart zu leben.

Mein Geburtston: 12 – LA KA
La Ka ist die Nummer Zwölf im Heiligen Maya Kalender. Es repräsentiert Verstehen und Kommunikation.
Menschen die an Tagen dieses Tones geboren sind besitzen eine große Begabung für Rückblick/Erinnerung. Es ist diese Fähigkeit die es erlaubt getrennte Teile, Ideen oder Elemente wieder zu vereinigen/verschmelzen in ein neues funktionierendes Ganzes, oder neue Teile von Informationen zu verwenden oder Erfahrungen zu akkumulieren in bestehende Strukturen und Denkmuster.
La Ka ist beherrscht von Tlahuizcalpantecuhtli, dem Azteken Gott des Morgensterns welcher erscheint vor der Dämmerung.

 

Wer sein Geburtsnahual erfahren möchte, kann das unter
http://www.kosmologie.net/maya-tageszeichen-berechnen.html

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