Eine Reise von siebzehn Jahren

Essener teil 4

„Und es war eine Zeit, in der die Menschen dieser Welt auf einer anderen Erde lebten, irgendwo in der Spirale… Das zu starke Licht vernichtete den Atem ihres Herzens. Und die Vorsehung hat gewollt, dass  sie hier wieder angepflanzt wird, zwischen Licht und Finsternis, damit die Seelen lernen zu unterscheiden. Die Vorsehung wollte aber auch, dass der Gärtner bei den Pflanzen bleibt. Daher gibt es einen bestimmten Ort, dort, wo Himmel und Erde sich vermählen – dort wo eure Brüder von den Sternen , von Mond-Sonne und vielen anderen, wohnen. Von ihnen gehen Strahlen aus, sie sind wie Hefe, sie sind der Leitfaden der großen menschlichen Zivilisation. Nichts auf dieser Erde ist ohne sie geschaffen worden. Energie des Vaters wird nach dem Willen unseres Herzens gewandelt.“

Man könnte meinen, hier werden Sichtweisen aus der Welt der Maya in Mexico und Guatemala geschildert. Doch die aufgegriffenen Sätze, das Geschehen stammt aus der Welt der Essener. Durch die Kraft der Liebe auf den Äther zu wirken, durch jede winzige Idee, jeden Gedanken vermochten sie den Äther in Schwingungen zu versetzen.

Materie, Kraft und Geist waren für sie eins, seid also eins mit dem Göttlichen„.  Sie wussten auch,  Liebe sendet Töne aus, die von der Vernunft nicht wahrgenommen werden und die ihre Schritte zu bestimmten Orten zu  lenken vermochten.  Liebe war für die Essener das höchste schöpferische Gefühl. In ihrer Welt gab es ein kosmisches Meer der Liebe. Leben selbst war ein Ausdruck der Liebe. Starke Liebesgefühle allen Menschen gegenüber auszudrücken, das war ihr Gebot. Hierzu sprachen sie immer auch mit dem „Engel der Liebe.“

Alles ist dauernde Schöpfung

Der Zweck des Universums lag für sie  im „Ewigen Leben“ –  in der Unsterblichkeit.  Der Kosmos war für sie eine Quelle von Energie, die dem Menschen zur Verfügung steht, wenn er seine Wahrnehmungsorgane vervollkommnet.

Sämtliche Karrieristen, die heute mit Vorträgen zum Thema „Sei deines Glückes Schmied“  große Hallen füllen, verdienen ihr Geld nicht mit  neuem Wissen, sondern mit Teilwissen aus jenem uralten Wissen vergangener Kulturvölker.
Sie verfügten über das Wissen jener Kraft einer beharrlichen Idee, die in eine Richtung gelenkt werden kann. Sie wussten um die grenzenlose Wirkung durch die Vereinigung mit den „großen Gesetzen des Lebens“.
Unsere Wissenschaft nähert sich Stück um Stück an.

schumann-frequenzSchumann-Frequenz

Zeit an sich existierte nicht. Sie besaß für sie  nur die relative Kraft der Materie. Sie bewegten sich darüber hinweg und dachten eher in „Lichtbündeln“.  Die Ausrichtung ihrer Tempel war aus mystischen und praktischen Gründen wohl überlegt. Mit den Strahlen der Sonne arbeitete man und setzte die Räume in die jeweilige Beziehung. Jeder Saal ihrer Tempel erreichte seine volle Wirkung nur bei einem bestimmten Sonnenstand. Die Form der Säle, Stärke und Dichte der Mauern waren ebenso ausschlaggebend.

Auch die Maya richteten ihre Pyramiden danach aus. Chichen Itzà auf der Halbinsel Yucatan in Mexico ist dafür ein Beispiel. Sie mauerten ihre Steine auf den Millimeter dicht und präzise. Die Steine waren in einer  bestimmten Reihenfolge von Größe  und Dichte gesetzt, sodass es beispielsweise  auf dem „Feld der Spiele“ beim Klatschen von Händen zu einem bestimmten Hall kam, der an den Gesang  des Vogels Quetzacoatl erinnerte.

quetzacoatl

Quetzacoatl

quetzalcoatl baby

Ein kleiner Quetzacoatl. Mexico

Die Essener  wurden darin gelehrt, sich der höheren Schwingungen bewusst zu werden. Sie wussten um die Wichtigkeit und Bedeutung dieser  Gefühlsströmungen in sich selbst und im Universum. In ihrem Räderwerk des Lebens bedeutete ein Verletzen des Lebens außerhalb, sich selbst zu verletzen.  Zwischen allem bestand in ihrer Vorstellung eine Verbindung.

Töne verändern die Struktur von Materie

Tiefe Gesänge sangen die Essener mit rhythmisch skandierten Silben. Sie besaßen die Fähigkeit verbindende Gedankennetze aufzubauen, wie man sie damals auch in den griechischen Mysterienschulen anwandte. Kräfte, die Strukturen von Materie, des sendenden und empfangenden Körper zu ändern vermochten. Der Zustand des Bewusstseins bestimmt den Zustand der Materie.
Diese einfache Wahrheit war ein kleiner Schlüssel, der viele Schlösser öffnete.
Die Essener wussten auch, dass Länder bestimmte Energien aufweisen.

essener41

Jesus war ein Essener

„Dass die Familie Jesu dem Essenertum angehörte bzw. nahestand, ist historisch und theologisch belegt. Das Essenertum war Saatbeet der christlichen Botschaft.  Die Familie Jesu stand den Essenern sehr nah, so heißt es:  „ja angehörte“ [,dies]  kann aus den Äußerungen und der Lebensweise Jesu selbst und der christlichen Urgemeinde in vielfältiger Weise rückgeschlossen werden. Der Theologe Friedrich Bahrdt wies schon 1792 darauf hin, Jesus sei durch Nikodemus und Joseph von Arimathia mit den Essenern verbunden gewesen.“  (Dr. Edmond Bordeaux Székely übersetzte aramäische Texte und hatte Zugang zu den Geheimbibliotheken des Vatikans.)

Der „siebenfältige Frieden“ der Essener ist Jesus Bergpredigt.
„Wahrlich ich sage Euch, sieben Pfade führen in den unendlichen Garten und jeder muss in der Einheit von Körper, Herz und Geist gegangen werden, sonst werdet Ihr stolpern und in den Abgrund des Nichts fallen.“
Jesus sprach vom Frieden der Erdenmutter und des Himmelsvaters, vom Frieden für den Körper, für die Herzen, den Geist und er sprach von der Kraft der Liebe und der Weisheit

Ein achtarmiger Stern strahlte in jedem noch so bescheidenen Haus der Essener.

17 Jahre soll Jesus ausgebildet worden sein. In der Zahlenmystik lässt sich die Zahl 17 auf 1+ 7 = 8 zurückführen. Jesus soll die hinterlassenen Texte von Gautama studiert haben. Bereits mit vierzehn Jahren soll er  in der Stadt Puni in Indien gewesen sein. Dort habe er jene Techniken der Heilung und die Neuordnung der Lebensatome vermittels besonderer Kräfte  erlernt.
Er bereiste Chaldäa und Babylon und studierte die Zend Avesta Zarathustras, dessen Studium in allen essenischen Schulen obligatorisch war.

Zarathustras Zend Avesta

Avesta wurden vom Zend und Sans-Volk in ihren Schriften verwendet. Es bedeutet das „lebendige Wort Gottes“.  Zend bedeutet Kenntnis, Wissen, verständige Auslegung.
Die Überlieferungen der Schöpfungsgeschichte verdanken wir ihnen.  In den Urkunden der Zend Avesta steckt die ganze Weisheit und Erkenntnis aus dem „Buche der Natur“.  Die „Gathas„, Gebete oder auch Mantren gehen unmittelbar auf Zarathustra zurück. Der Zend Avesta bestand aus 21 Bänden. Im persischen Raum gab es zwei auf Pergament geschriebene Exemplare. Sie galten als der kostbarste Schatz des Irans. Alexander der Große war Schüler Aristoteles. Er wusste um diesen Schatz und wollte ihn sich holen. Und so eroberte er Persien. Auf diese Weise gelangten beide Exemplare nach Griechenland.

Unter allen Völkern bis zu Jesus Christus galt der Zend Avesta als das grösste Sammelwerk der Weisheit aller Zeiten und aller Gebiete, wie Religion, Heilslehre, Heilkunde, Philosophie, Astrologoie, Landwirtschaft, Gartenbau.  Das Werk bezieht sich auf die Schöpfung, das ewige Leben, die Wiederherstellung und Auferstehung des Menschen.

zarathustra

Zarathustra

Alles Wissen, alles Gute und Wesentliche griechischer Philosophie und Wissenschaft , entstammte Zarathustras Entdecker-und Forscherdrang. Aristoteles und andere Griechen der Antike gaben dies zu. Besonders die Griechen verdanken ihre hohe Kultur dem Zend-Avesta. Durch die Perser wurden sie bekannt, dort war Zarathurismus nicht nur Staatsreligion, sondern eine Lebensform des ganzen Volkes.

Zarathustra  (Zoroaster in griechischer Sprache) war der Lichtträger der grauen Vorzeit. Er brachte seine Philosophie auf die denkbar einfache Formel des dreieinigen Prinzips: „Gute Gedanken, gute Worte, gute Werke.

Der Weg des Lichts  führte über gute Gedanken, Worte und Taten in die höheren Arten des Bewusstseins. Der Ring des Schicksal (Zwänge des Lebens) könne gemeistert werden.  Das Rezitieren von Gebeten und Sprüchen galt als Gedächtnisübung. Die Führung lag für sie  in den Händen des Engels des Lichts, damit sie auf den Wegen des Lichts wandeln.

Zarathustra soll 6.900 v. Chr. in Rhaga, in der Nähe des heutigen Teherans geboren worden sein. (ähm, also … wiedergeboren!)  Und er soll auch nicht für sich in Anspruch genommen haben, der Vater seiner Lehre gewesen zu sein. Kein Glauben und keine Religion können von sich behaupten, allein entstanden zu sein. Aber selten sind die, die die Demut und so auch die Größe haben, dies zuzugeben.
Zarathustra wollte den Glauben an den alleinigen Gott in Erinnerung bringen. Die Naturgesetze und die ewig wirkend Prinzipien trieben ihn an. Er schöpfte all seine Anweisungen, Ratschläge und Lehren aus der Natur.

bruecken bauen

Seine Philosophie erkannte nichts an, was nicht aus der Natur offenbart war. Worte, die eine Vorstellung von Gott vermittelten, waren für ihn eine Offenbarung der Natur. Das Wort Elohim mit seinen vorkommenden Vokalen entsprachen für Zarathustra Nachahmungen der Töne, durch die sich der Gott der Natur zu gewissen Zeiten und Umständen im Wind offenbarte. Buchstaben und Gedankeninhalte hatten offensichtlich für Zarathustra ganz reale beobachtbare Auswirkungen im Menschen – konkret auf die Aura. Ein Hauptgebet wie „Yatha Ahu Vayryoo“ entfaltete eine Lichtwirkung, die blauem, gelben und rotem Licht entspricht und zusammen die Farbe Weiß ergibt. Gleiches galt für Gottesnamen.

Die Essener und später auch die Kabbalisten rezitierten Mantren, die  auf diesem Wissen aufbauten. Der Bezug  findet sich unter anderem in ihren Vorstellungen, dass Lichtenergien sich in Wörtern und Buchstaben verbergen,  in ihren 72 Namen Gottes,  den jeweilig körperlichen Entsprechungen und in der Annahme ihrer heilenden Wirkung auf den Menschen.

Zarathustra nannte Gott nicht Gott. Für ihn war er „Der Eine“ oder kurz „Er“. Gott sei zu heilig, zu groß, als dass er mit einem Namen erfasst werden könne. Seine Visionen erhielt er durch die sieben Erzengel, heißt es.  Zehn Jahre reiste er von einem Ende der Kulturwelt zur anderen, um den Menschen mitzuteilen, sie seien die lebendigen Zeugen Gottes auf Erden, in jedem schlummere  die Verbindungsmöglichkeit zu Gott,  und die Natur sei die Ausdrucksform der göttlichen Intelligenz, offenbart  in der Materie. Vergebens.

Uns geht es ähnlich? Oder  ist Ihnen mit aller Wirkkraft aufgefallen, dass Jesus gesagt hat: „Wisset ihr denn nicht, dass ihr seid die Tempel des heiligen Geistes Gottes“ . „Ja, wisset ihr das nicht, dass ihr seid Gott und Gottes!“  ?

Wir sind es, nicht irgendwelche Ideen anderer. Wir tragen Schöpferkraft in uns.

Zarathustra gewann schließlich den König von Iran (Persien) für seine Fortschrittsgedanken. Das Land blühte auf.
Doch sehr zum Leidwesen der Kirchen, die um ihre Macht fürchteten. Der Neid der umliegenden Völker  führte letzlich in den Turanischen Krieg. Zarathustra wurde dabei im Alter von 77 Jahren  im Iran getötet.

Der Zarathustrismus verbreitete sich sehr schnell nach seinem Tod.

Die Menschen sollten sich die Kräfte und Mächte der Natur zum Wohle der Gesamtheit nutzbar machen, nur die guten Elemente herauskristallisieren und nur die guten Seelen auf die Erde ziehen. Nicht nur das gute Reden, sondern diese in Verbindung mit  guten Taten brächten das Heil auf Erden. Er zeigte den Menschen, wie sie aus Wüsten fruchtbaren Boden gewinnen konnten. Er bediente sich des Bestäubens und des Pfropfens (Veredlung von Früchten), aus der Distel machte er die Artischocke. Er kreuzte Gräser und machte daraus Vollmais und Weizen. Auch die Traube züchtete er.  Er zog Gänseblümchen, züchtete die Feige, die Kirsche, die Pflaume, den Apfel und Granatapfel. Der Mensch sollte reine Speisen essen.

FeuerWasserkuren, Waschungen nach besonderen Regeln, Einhaltungen bestimmter Ernährungsverordnungen, Sorgfalt in der Auswahl der Speisen, gesundheitsmässiges Bauen und Wohnen, Bäder vor Sonnenaufgang gingen mit Hautpflege Hand in Hand. In jedem Hause brannte das „heilige Feuer„, um die Feuchtigkeit abzuwehren und die Luft rein zu halten. Feuer war für Zarathustra das Sinnbild der Reinheit. Alles diente der Prävention. Zarathustra gab genaue Anweisungen für Heilmethoden, die alle auf dem Prinzip der Reinheit aufbauten.  Schon die Verunreinigung der Atmosphäre galt als Sünde schlechthin. Kam jemand zu Schaden war es eine unverzeihliche Sünde gegen den Geist der Gemeinschaft.

Als Hauptreinigungs- und Heilmittel galt der Atem, der in Gesängen und Gebeten gepflegt wurde. Er diente der Vorbeugung und zum Heilen. Mäßigkeit war das oberste Gesetz.
Die Verfeinerung des Nervensystems und die Reinigung des Blutes galt als Wiedergeburtspflege.

Dafür waren der Atem und die Ernährung von entscheidender Bedeutung. Gebetszeremonien ebenso wie Feuerrituale waren wohl durchdacht. Sie galten als  Heilübungen.

„Habt Liebe füreinander“ (Jesus)

Jesus wurde  von den Essener ausgebildet. Er war es, der später die Lehren Zarathustras in Judäa verbreitete.
Seine Lehre der Liebe und Weisheit war das, was Zarathustra als Ordnung und Gesetz zusammenfasste.

„Habt Liebe füreinander. Ein jeder für jeden.“  In aller Einfachheit sagte er dieses zu den Menschen. Er war Beispiel, er war Lehrer, er war Heiler, er war Volkswirt, er war Menschenfreund, er war der Gerechte, der Meister und irgendwann wurde er zum Messias erklärt.
Ich und der Heilige Vater, die Unendlichkeit, sind uns Eins geworden.“  Das Himmelreich oder Reich Gottes ist inwendig in uns.  Ein Zustand, in den man sich zu entwickeln hat, aber nicht ein Ort. Das ist der Kern der Erkenntnis.
Aus dem Herzen kommen die belebenden Wellen. Wo immer die Umstände entsprechend sind, realisieren sie sich.

Für die Weisen jener Zeit war das eine schon längst bestehende Tatsache. Wir scheinen uns noch mit Händen und Füssen dagegen zu wehren, dass wir die Kraft einer Höheren Intelligenz in uns tragen.
„Ihr seid Gott und Gottes!“  Das hat noch niemand überboten. Das sagte Jesus zu jenen Menschen, die gerade über den neuen Staat des Plato diskutierten, der ihnen die Glückseligkeit bringen sollte.

Seine Sprache in Bildern und Gleichnissen war kein Zufall. Sie sollte alles Trennende vermeiden und es dem Entwicklungsstand des einzelnen überlassen, seine Schlüsse daraus zu ziehen. „In Gottes Haus sind viele Wohnungen…“ ähm Räume…

Schon Abraham wurde von dem iranisch -zarathustrischen Friedensfürst Melchizedek eingesegnet. Er hatte von ihm den Auftrag bekommen, Juden im Sinne des Zarathustrismus zu leiten. Sokrates, Plato und Aristoteles nahmen Zarathustras  Gedankenrichtung an. Plato gründete eine zarathustrische Akademie in Athen.

Mit dem Herzen verstehen

heilig geometrie 4

Heilige Geometrie

Die Essener sollten die Lehren ihrer Vorfahren verstehen. Hierzu wurden sie von Engeln geleitet. Die beschriebenen Handlungen und Heilmethoden  Zarathustras sind auch  ihre: Feuerrituale, Reinigung,  Waschungen, Bäder, gesunde Ernährung, Atem und Gesang, Gebete, das Rezitieren. Das Dreieck  und die Zahl 3 haben nicht ohne Grund auch bei den Kabbalisten eine wichtige Bedeutung: Erde, Weltall, Unendlichkeit. Der Einfluss von Zarathustra ist unübersehbar.

Die Essener sollten sich über das reale Leben, über die heiligen Geometrie, jene hermetischen Prinzipien und über die Unendlichkeit bewusst sein. Darin befähigten sie sich. Darin wurden sie gelehrt. Die Naturgesetze  waren für Zarathustra aus der Ewigkeit geboren. Das universelle Energiegeflecht gehört den Bereichen Ewigkeit und Unendlichkeit. Seine Lehren fanden Einzug im Leben der Essener.
Darauf richteten die Essener ihre Aufmerksamkeit. Darum gab es ihre  täglichen „Kommunionen“ mit Engeln der Erde und des Himmels.
„Die Mutter Erde und ich sind eins. Sie gibt die Nahrung des Lebens meinem ganzen Körper.
Engel der Sonne ströme in mein Sonnenzentrum. Gib das Feuer des Lebens in meinen Körper
Engel des Lebens ströme in meine Glieder. Gib Kraft meinem ganzen Körper

Sie nahmen die  Lebenskäfte von Wald und Bäumen in sich auf.  Sie achteten auf die Erhaltung von Werten. Ein Baum, eine Pflanze, Menschen. Zerstörte jemand, so missachtete dieser die Schöpfung. Sie standen mit den natürlichen und kosmischen Kräften in Verbindung. Einem Kraftfeld, das immer schon bestanden hat  Es ist älter als das jetztige Sonnensystem – urgalaktisch sozusagen und es existiert noch immer.

Die 12 Schriftrollen der Essener waren inhaltlich eine „Programmierung“ ihres Bewusstseins auf positive Gedanken, die sie viermal am Tag anwandten. Es war ein System der Selbsterforschung anhand ihrer Lebensideale und ihres Glaubens, die alle jene universellen Lebensgesetze mit einbezog. Keine Psychotherapie der Gegenwart leistete dies je.
Die wahren Gaben Gottes  erkennen, sich selbst erkennen,  in diesem Bewusstsein lebten sie.

Das Gesetz der Harmonie mit den natürlichen und kosmischen Kräften war Zarathustra wichtig und vor ihm war es anderen wichtig. Es war  in Folge den Essenern, den Kabbalisten und viel früher  noch war es den Maya wichtig. Allen ging es dabei um die Harmonie und den Ausgleich in dieser Welt. Es ging allen immer um beides:  das Erkennen und das Erschaffen.

Die Lehre der Essener war eine bemerkenswerte, die in ihrer Bedeutung und ihrer Weisheit zeitlos war. Intuitives Wissen im Herzen eines jeden Menschen wurde wiedererweckt. Ein Wissen, das seine eigenen Probleme und die Probleme der Welt lösen konnte. Sie gründeten ihre eigene Wirtschaftsordnung, die auf dem Gesetz aufbaute, und bewiesen damit, dass alle menschlichen Bedürfnisse nach Nahrung und materiellen Gütern durch die Kenntnisse des Gesetzes ohne Mühsal erworben werden können.

Sie verbrachten viel Zeit mit dem Studium, sowohl der alten Schriften als auch in den speziellen Bereichen wie Erziehung, Heilkunde und Astronomie. Von ihnen wurde gesagt, sie seien die Erben der chaldäischen und persischen Astronomie und der Ägyptischen Heilkunde. Sie waren Meister der Weissagung, auf die sie sich durch ausgedehntes Fasten vorbereiteten. In der Anwendung von Pflanzen und Kräutern zur Heilung von Mensch und Tier waren sie ebenfalls Experten.  Sie hatten außerordentliche Kenntnisse darüber, sich selbst zu regenerieren. Die Ehrfurcht vor dem Leben war dem Geist der Essener zueigen.  Sie glaubten daran, dass der Ewige  für jeden einen Weg und einen Plan vorgesehen hat.

Von vielen wurden sie als Exoten angesehen. Und auch heute mögen sie mit ihren Ritualen  manchem eigenartig erscheinen.  In Wirklichkeit aber waren die Essener in ihren Ansichten revolutionär,  viel revolutionärer als es die Zeloten-Krieger damals waren. Die Zeloten waren eine Art Widerstandsbewegung gegen den geforderten Zensus der Römer. 

dna

Die Wissenschaft weiß heute, dass unsere DNA im Zellkern mit Antennen zum Empfang von Informationen aus dem Kosmos über Lichtimpulse ausgestattet ist.  Sind wir unglücklich,  zieht sich  unsere DNA zusammen.

Die  72 Schlüssel der Kabbalisten,  jene 72 kodierte Namen Gottes sind solche Lichtenergien, die auf die DNA wirken können. Die Farbtherapie arbeitet ebenso mit diesem Wissen.

Quantenheilung und Matrix-Heilung transportieren Informationen der jeweiligen Bewusstseinsebenen über Raumgrenzen und Zeitbedingungen hinaus. Sobald ein Mensch an jenen denkt, der um Hilfe bittet und er dem zu helfen beabsichtigt, führt die Intension des Heilers durch das entsprechende Gedankenbild zur Freisetzung und Übertragung der Energien, die in selbem Augenblick den Hilfesuchenden erreichen. Sei es, dass er sich im Zimmer oder Haus nebenan aufhält, in Mexico oder auf dem Mond. Ich habe es selbst erfahren dürfen. Es funktioniert.

Auch die gnostische Harmonie-und Tonlehre beruhte auf dem Wissen um die Atome und dem Ätherraum.
Ihr Postulat: die Welt drückt sich durch Polaritäten aus. Licht wird erst durch Dunkelheit sichtbar. Modulierte Schwingungen der Vokale wirkten auch ihrer Ansicht nach verfeinernd auf die Nerven ein. Das höchste Ziel der Gnostiker war es, dieses Licht zu erzeugen, das den Zustand der Harmonie mit den Höheren Kräften hervorbrachte. Dafür bedurfte es – aus ihrer Sicht – des bewussten und rhythmischen Atems. Bei ihnen gab es die Lobgesänge der Seele.

Letztlich führt uns die Lehre der Essener zurück in unser Herz. Es braucht keine Diplome, um zu verstehen, dass es ein Herz ist. Das Herz selbst ist höchte „Magie“. Wir sollten uns wieder  an das Tor zu unserem inneren Wissen erinnern. Es ist ein Phänomen der Identifikation und dies geht viel weiter. Es ist die Verschmelzung, es ist der Punkt der totalen Begegnung zwischen dem Vertikalen und Horizontalen.

„Wenn ich dir sage, ‚Urteile nie‘, so tu ich dies nicht, weil mein Vater darin ein Übel sieht, sondern weil das Urteil das Öffnen deines Herzens unterbindet und weil nur dieses Öffnen meinen Willen lenkt. (Jesus).

Öffnen können wir uns nur mit unserem Herzen.

essener4

Die Zahlenmystik der Essener

Als ich bei jenen Essenerinnen war, sangen wir ein Mantra und wiederholten es 108 mal.
Das Gayatri Mantra“ – wohl das Bekannteste aller Mantren.
Woher kommt nur diese Zahl, fragte ich mich nach gut 45 Minuten Mantra-Gesang und 18 x 6 wunderschönen Gefühlen?

Die Antwort: Durchschnittlich 21.600 Atemzüge machen wir täglich. Davon ist eine Hälfte solar (Surya) und die andere lunar (Chandra). Wenn wir die Hälfte 10.800 durch 100 teilen, kommen wir auf 108. Deshalb soll man ein Mantra 108 mal wiederholen, die Kraft wird Hundertfach und wir füllen den Tag mit der mystischen Kraft.

Die Zahl 108 hat aber noch viel mehr Bedeutungen.

Eingeweihte Essener trugen eine Kette mit 108 Perlen am Hals. Auch Jesus trug sie. 120 minus 12 Jünger= 108.
Die 1, die 3, die 7, die 12, die 108, die 120 und die 360 galten als Stufen der Reife.

Nicht nur in Indien war demnach die Zahl 108 eine heilige Zahl. In Indien ist sie überhaupt die heiligste Zahl aller Zahlen.

Die Zahl Eins steht für das eine Göttliche Prinzip. Die Zahl Null für die Leere, das Nichts, in dem alles enthalten ist. Die Zahl Acht bedeutet Ewigkeit. Alle guten Dinge sind Drei. Auf verschiedenste Weisen kann diese Zahl mit der 3 in Verbindung gebracht werden.

6×6 + 6×6 + 6×6 = 36+36+36 = 108

Die 108 ist eine Harshad-Zahl, also eine natürliche Zahl, die durch die Quersumme ihrer Ziffern im Dezimalsystem teilbar ist. Harshad ist Sanskrit und bedeutet: “Freuden-bringend!” Was für ein Spass.

9 x 12= 108
In der indischen Astrologie, die deutlich früher zu einer Wissenschaft wurde als die unsere, gibt es die 12 Tierkreiszeichen und die 9 Planeten. In Indien gibt es seit 3000 Jahren aus dem Text “Yajurveda” die Einteilung des Sternensystems in 27 Gruppen mit je 4 Teilen, also 108.

Die alten Geheimlehren der Inder, die Upanishaden, bestehen offiziell aus 108 einzelnen Texten, ebenso gibt es 108 Purana-Texte.

Das Sanskrit-Alphabet besteht aus 54 Silben, jede hat eine weibliche und eine männliche Seite, also 108.

Die Winkel der aneinanderliegenden Linien in einem Pentagon ( im inneren Fünfeck eines Pentagramms) betragen genau 108 Grad. Über das Pentagon ist die 108 auch mit dem goldenen Schnitt des  Da Vinci verknüpft: Die Seite des Fünfecks im Verhältnis zu seiner Diagonalen entspricht dem goldenen Schnitt.

Man sagt, in Ägypten stehen 108 Pyramiden.

Die 108 ist verblüffender Weise die Summe von 9 aneinandergereihten Zahlen die summiert werden: 8+9+10+11+12+13+14+15+16= 108.

Der Durchmesser der Sonne ist 108 mal soviel wie der Durchschnitt der Erde. Der Abstand von Sonne und Erde (149,6 Mio Km) ist circa 108 mal soviel, wie der Durchmesser der Sonne (1,39 Mio Km). Diese beiden Fakten haben die Seher (Rishis) im alten Indien  vor rund 5000 Jahren schon gewusst. Sie sind  durch die moderne Wissenschafft bestätigt

Das Volumen von gefrorenem Wasser steigt auf bis zu 108%.

In Indien ruft man bei Notfällen die Tel.Nr. 108 an.

Stonehenge hat 108 Fuss Durchmesser.

Ein offizieller Baseball ist mit exakt 108 Stichen genäht.

Das Nepalesische Parlament hat 108 Sitze.

lila welt

Töchter und Söhne des Lichts


Und Jesus sagte: „Glücklich seid ihr, Söhne des Lichts, denn ihr habt den unsterblichen Weg beschritten, und ihr wandelt auf dem Pfad der Wahrheit, so wie es eure Väter aus alter Zeit taten, die von den Großen belehrt wurden. Mit den Augen und den Ohren des Geistes seht und hört ihr die Zeichen und die Töne des Reichs der Erdenmutter: der blaue Himmel, wo der Engel der Luft zuhause ist, der schäumende Fluß, auf dem der Engel des Wassers gleitet, das goldene Licht, das von dem Engel der Sonne ausstrahlt. Und ich sage euch wahrlich, all dies ist in euch wie auch außerhalb von euch; denn euer Atem, euer Blut, das Feuer des Lebens in euch sind eins mit der Erdenmutter. […] Denn wahrlich, ich sage euch, es gibt einen heiligen Strom des Lebens, der die Erdenmutter und all ihre Engel erschaffen hat. Unsichtbar ist dieser Strom des Lebens für die Augen der Söhne des Menschen, denn sie wandeln im Dunkeln und sehen nicht die Engel des Tages und der Nacht, die sie umgeben und über ihnen schweben. Aber die Söhne des Lichts sind sieben Jahre lang mit den Engeln des Tages und der Nacht gewandelt, und jetzt werden ihnen die Geheimnisse der Kommunion mit den Engeln offenbart.

[…] Denn wahrlich, ich sage euch, alles was ihr lernt, alles, was eure Augen des Geistes sehen, alles, was eure Ohren des Geistes hören, all dies ist ein leeres Schilfrohr im Winde, wenn ihr nicht eine Botschaft der Wahrheit und des Lichts den Söhnen der Menschen übermittelt. Denn die Frucht bestimmt den Wert des Baumes. Und lieben heißt, immer neu zu lernen. Denn so wurden eure Väter von den Alten belehrt, sogar unser Vater Enoch. Geht jetzt und Friede sei mit euch.“ (der Text stammt von Dr. B. Edmond Bordeaux Székely, der das Glück hatte, in der Geheimbibliothek des Vatikans stöbern zu dürfen.)

Die Essener sind die  „Töchter und Söhne des Lichts“.  Sie tragen das Wissen in sich und vemögen zu heilen. Zwischen ihnen besteht ein „Heiliges Band“. Eingeweihte waren sie erst nach einer Probezeit von einem Jahr, drei weiteren Jahren der Vorbereitungszeit und sieben weiteren Lehrjahren. Erst dann erfolgte die Unterweisung in der gesamten Lehre. Ausgebildet werden kann heute nur, wer bereits zu damaligen Zeiten Essener war.

Das Wissen der Essener ist  alt, aber es ist nicht veraltet, es ist hochaktuell.

copyright m.kunze

Quellen:

Die Ur-Religion. 1930
Immanuel. 1925
A. u.D. Meurois-Givaudan: Essener Erinnerungen. 2007
* Dr. Edmond Bordeaux Székely: Friedensevangelium der Essener und Die Lehren der Essener – Essener Meditationen (Der aramäische Originaltext wurde übersetzt von Dr.E. Bordeaux Székely)
Evangelium des Vollkomenen Lebens. Das  „Johannes-Evangelium“. Ein ursprüngliches und vollständiges Evangelium, aus dem Aramäischen Urtext ins Englische übersetzt und herausgegeben von G.J.R. Ouseley.

Advertisements

3 Kommentare zu “Eine Reise von siebzehn Jahren

  1. […] Teil 4: Eine Reise von siebzehn Jahren […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s