Die Heilkräfte der Essener

essener teil 3

Um fünf Uhr morgens steht der zehnjährige Simon* auf. Er springt zum Krug und wäscht sich, um danach auf den Gang zu eilen und in einem schmucklosen Tempel mit Älteren und Gleichaltrigen aus der Gemeinde zu einem langen gemeinsamen Gebet zusammenzutreffen. Das anschließende karge Frühstück besteht aus wenig getrocknetem Obst, einem Weizenfladen und einer Schale mit warm, leicht-duftendem Wasser. Sie ernähren sich nach dem mosaischen Urgesetz 1. Moses, 1,20. „…und GOTT sprach, ich habe Euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt, auf der ganzen Erde, und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu Eurer Speise…“ Danach beginnt der Unterricht des Tages. Hebräisch, Griechisch. Simons Muttersprache ist Aramäisch.

Die weiteren Übungen  des Tages bestehen darin, die eigenen Gedanken zu beherrschen und lenken zu können. Sie sind ausgesprochen wichtig. Sie sind noch bedeutsamer als das Lernen der heiligen Texte. Sie stellten den Großteil ihres Wissens dar. Nach einem weiteren Gebet wird der Unterricht fortgesetzt. Alte Texte werden kommentiert. Dies ging bis zum Sonnenuntergang so weiter. Danach folgte eine gemeinsame Mahlzeit.

Um Mitternacht und früh um drei wird wieder gebetet. Das Ritual findet insgesamt siebenmal täglich statt. Drei dieser Gebete sind besonders feierlich. Sie liegen jeweils sieben Stunden auseinander. So zeigte sich das Leben von Essenern vor mehr als 2000 Jahren. essener weiße kleidungVor Sonnenaufgang aufgestanden, um mit der Natur ihre Kommunion zu halten.

Sie trugen weiße Gewänder und das tägliche Bad im kalten Wasser war ein Ritual für sie. Weinberge, Felder, nach der Arbeit schweigend ein Mahl,  beendeten sie es mit einem Gebet. Der Abend war der Anfang ihres Tages und der Sabbath oder Feiertag begann am Freitagabend, dem ersten Tag ihrer Woche. Sie diskutierten oder spielten Musik. Sie wurden bis zu 120 Jahre alt und verfügten über wunderbare Kräfte und Ausdauer.

In allen ihren Handlungen kam die schöpferische Liebe zum Ausdruck. Jacobus Solanius, lateinischer Kirchenvater, und andere sprachen von den Essenern als eine „eigene Rasse Mensch, bemerkenswerter als jede andere der Welt“, „die ältesten Eingeweihten der Welt, die ihre Lehre aus Zentralasien erhielten“, „unvergängliche Lehre seit einem unvorstellbaren Zeitraum“, „beständige und unveränderliche Heiligkeit“. Jene Rituale mögen uns heute streng und seltsam vorkommen, für die Essener lagen in ihnen tiefe Bedeutungen. Sie sammelten auf diese Weise ihre Kräfte. Ihre Mahlzeiten sollten Zeremonien sein, damit Nahrung im Rhythmus des Körpers schwingt. Die Beherrschung der Nahrung bedeutete zugleich die Beherrschung der Gedanken. Gedanken waren für sie die einzige Kraft, die Nahrung vergiften oder läutern konnte. Der Geist prägt die Ätherflamme. Liebe kann die vitalstofflichen Bestandteile jeder Nahrung verändern.

Sie begriffen sich als das Feld für die Verwandlung der Kräfte. Als  „Töchter und Söhne des Lichtes“ hatten sie einen zuversichtlichen Glauben an Gottes viele Wohltaten. Sie wussten um die Dinge der Großen Ordnung. Sie betrachteten alle verborgenen Dinge jener Wahrheit, auch die Geheimnisse des Inneren Wissens. Sie lehnten alles Unreine ab. (Aus dem Handbuch der Übungen der Schriftrollen vom Toten Meer)

leitermalenGedanken, Worte und Wirken

Drei Arten des Schöpfertums waren den Essenern vertraut: durch Gedanken, durch Worte und durch Wirken.

Wahrheit war für sie geboren aus der Quelle des Lichts. Der Schlüssel zu allem war das Kräftefeld, von dem sie umgeben waren, in dem sie lebten und von deren höheren, positiven Kräfte sie wussten. Menschen besaßen in ihrer Vorstellung alle Schätze in sich selbst. Und sie wussten auch, dass der Mensch durch Missachtung des Gesetzes im Denken, Fühlen und Handeln ständig negative Kräfte erzeugte, inmitten derer er auch lebte.

Sie wollten die Kräfte auf eine Art und Weise betrachten, die am deutlichsten Wert und Nutzen für das menschliche Leben sichtbar machte. Und so unternahm jeder Einzelne eine wöchentliche Selbsterforschung der eigenen Gedanken, Worte und Taten. Ein gesprochener Satz wurde zum Universum, zu einer Erde voll Leben. In ihrer Vorstellung war die Welt aus einem Laut hervorgegangen, den Gott ausgesandt hatte. Schwingung war für sie das ursprünglichste Leben gewesen. Worte sollten darum nicht wahllos von den Lippen fließen, erschaffen und erhalten sie Welten. Auch darum wussten die Essener. Bei all ihren Arbeiten war Schweigen die goldene Regel.

licht1

In sechszehn Lebenskräfte unterteilten sie jene höheren natürlichen und kosmischen Kräfte.
Sonne, Wasser, Luft, Nahrung, Mensch, Erde, Gesundheit und Freude waren die irdischen Kräfte.

Kraft, Liebe, Weisheit, Erhaltung, Schöpfung, Ewiges Leben, Arbeit und Friede waren die kosmischen Kräfte. Die Essener nannten die Summe allen Lebens auf allen Planeten: kosmisches Meer des Lebens.

Die Summe aller Gedanken: kosmisches Gedankenmeer oder kosmisches Bewusstsein. Sie bilden zusammen ein Einheit. Jeder Mensch ist Teil dieser Einheit. Die Einheit ist das Gesetz, das ewige Licht, von dem Moses gesprochen hat.

Das Urbild des Lebens

Sie waren jeden Augenblick mit ihrem ganzen Wesen in ständigem Kontakt mit allen Kräften des Lebens,  mit den sichtbaren und unsichtbaren Kräften des Universums.  Sie wussten, Menschen besitzen alle Schätze in sich selbst. Wenn sie sich mit den Kräften in Verbindung setzen und sich ihrer beständig bewusst sind, erfreuen sie sich vollkommener Gesundheit, Glück und Harmonie im Körper und Geist, in jedem Bereich ihres Lebens.

Der Mensch war für sie eine Einheit von Energie, Gedanken und Gefühlen und eine Einheit von Lebenskräften, die dauernd mit der Gesamtheit aller Energie des Universums in Verbindung stehen.

Jeden Morgen kommunizierten sie sechs Tage lang mit einem Engel der Mutter Erde und jeden Abend mit einem Engel des Himmlischen Vaters. Am siebten Tag ruhten sie. Es gab den Engel der Freude, der Weisheit, des Friedens, der Luft und weitere. Sie sollten sich ihnen öffnen, mit ihnen arbeiten und sich ihnen weihen, damit sie in den unendlichen Garten eingingen, dort, wo ihr Baum des Lebens stand. Dieser wurde von den Engeln bewacht.

Der  Baum des Lebens nimmt  in ihrer Vorstellungswelt einen besonderen Platz ein. Er umfasst den Ausdruck allen Seins wie bei den Maya und ebenso wie später bei den Kabbalisten, bei denen der Baum des Lebens jene zehn Stufen symbolisiert, in der Gott sich in der Schöpfung manifestierte.
Für die Essener ist der Baum das Urbild allen Lebens. Er umfasst  alles, vom kleinsten Atom bis zur höchsten Kraft, von der geistigen Manifestation göttlichen Lichtes und Lebens, bis hinunter zum festen Stoff, zur körperlichen wie zur grobstofflichen Welt.

Die Lehre erscheint bereits in der Zend Avesta von Zarathustra, der sie in eine Lebensweise übertrug, die für Tausende von Jahren befolgt wurde. Sie enthält die grundsätzlichen Vorstellungen des Brahmanismus, der Veden und der Upanischaden. Und auch das indische Yoga-System entsprang derselben Quelle.
Buddhas heilige Boddhi-Baum entspricht dem Lebensbaum der Essener

Man fand Bruchstücke von Hieroglyphen. Einige davon sind achtausend, manche von ihnen zehntausend Jahre und älter. Einige der Symbole für Sonne, Mond, Luft , Wasser und für andere Naturkräfte stammen sogar aus noch früherer Zeit, noch vor der Sintflut. Wie viele Tausende von Jahren die Lehre schon bestand, ist unbekannt.

essener lichtsaeuleDie Engellehre

Ihre Gebete richteten sie an den jeweiligen  Engel. Engel des Wassers, gib uns das Wasser des Lebens. Wir wollen im Wasser des Lebens baden.
Engel der Sonne, gib uns das Feuer. Wir wollen das Feuer des Lebens verewigen.

Auf diese Weise kommunizierten sie mit den unterschiedlichsten Engel.
Auf diese Weise kamen die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft zur Wirkung, so wie sie noch heute im unausprechlichen Namen Gottes, dem Tetragrammaton oder Jod He Vau He zum Ausdruck kommen.

Der Kosmos mit all seinen Planeten wirkt auch im Menschen. Das, was man im Kosmos findet, findet man auch in sich selbst, davon waren die Essener überzeugt.
Moses lehrte wenigen die Kommunion mit den Engeln, wie sie durch Generationen hindurch in den Essener Gemeinden erhalten wurden.

Engel waren für die Essener die Kräfte des Universums. Im Weltbild der Tolteken kämpften die „guten Kräfte“, das Heer von Quetzalcoatl, die gefiederte Schlange, gegen die „bösen Kräfte“, dem Heer von Tzctlipoca, dem Jaguar. Diese beiden Heere wurden in Gemälden der Tolteken in ständigem Konflikt miteinander dargestellt.
Bei den Maya heißt der außergewöhnliche und gewaltige Schlangengott Kukulkan, der über und über mit smaragdgrünen Federn bedeckt ist. Er ist ihr Gott der Auferstehung, der Reinkarnation und der vier Elemente Wasser, Luft, Feuer, Erde. Er trat in verschiedenen Gestalten auf, so zum Beispiel als Windgott oder als Gott des Lernens. Er galt auch als Erfinder der Kalender.

Sein Bruder Tezcatlipoca, der blutrünstigere Zeremonien verlangte, vertrieb Quetzalcoatl und es heißt, er sei in Richtung Atlantikküste gezogen, wo er sich gen Himmel wandte und sich in den Morgenstern, die Venus, verwandelte. In Guatemala wird er Gucumatz  genannt.
In den Vorstellungen der Tolteken und Maya sowie bei Zarathustra bekämpften die zerstörerischen Kräfte ständig die aufbauenden Kräfte.

Die Engel der Essener entsprachen den guten Kräften Zarathustras, den Ahuras und Fravashis und dem Heer Quetzalcoatl. Die „Töchter und Söhne des Lichts“ wollten  positive Kräfte stärken. Licht aus seinem Licht. Kraft aus seiner Kraft. So erschuf Gott die Engel in der Welt der Essener. Im Wissen darum, dass der keimende Samen des Lebens Licht ist, sollten sie immer „Kinder des Lichts“ sein.

Die Stimme Gottes Obersten des Himmels war Metatron. Metatron soll Henoch gewesen sein, so sagen die Kabbalisten, der auch Thot, Enoch, Hermes, der Pyramidenbauer der Welt, genannt Arlich Vormalites, der Weisheitssucher war. Moses bekam von Henoch den Befehl, das Volk Israel durch das Meer zu führen. (Exodus 19,20,21). In der späteren Lehre der Kabbalah ist Metatron der Engel, der das Volk Israel während des Exodus aus Ägypten führte. So steht es im Sohar der Kabbalisten.

Metatron ist der König der Engel. Sieben heilige „Fürsten des Himmels“ waren die Engel des „Königs“.  Sie hielten die Struktur der Schöpfung zusammen.

Die Heilkräfte der Essener

Gesundheit stand in engem Bezug zur harmonischen Beziehung des Menschen mit allen Kräften der Erde, mit der Sonne, dem Wasser, der Luft, der Nahrung, dem Menschen, der Erde und der Freude. Der Einzelne sollte sich die Bedeutung von guter Gesundheit für sein eigenes Wohl und das Wohl anderer vor Augen halten. Er sollte alle Möglichkeiten üben, seine Gesundheit im Denken, Fühlen und Handeln zu verbessern.
Sie übten Töne ein, die das Herz zum Schwingen brachten und aus dem heraus eine Kettenreaktion entstand, die alle Zellen des Körpers in Einklang schwingen ließen. Der tiefe Atmen reinigt die Körper und unsere sieben „Flämmchen“, heute Chakren genannt. Wenn der Kelch eurer Liebe halbvoll ist, können nur wenige aus ihm trinken. Sie sollten nur lehren, was ihre Herzen lehren konnten. Worte sollten nicht überzeugen, sondern Verständnis wecken. Man sollte nicht das Spielzeug des Intellekts bleiben.

Bunte Lichthöfe des Körpers

Dritte AugeAura

rechts die Aura eines hellsichtigen Menschens.

Die meisten der Räume der Essener waren mit Wasser ausgestattet. Waschungen spielten eine heilige Rolle. Bevor das Licht eines Menschen gedeutet wurde, reinigten sie ihr Herz, damit der Mensch nicht aus seiner eigenen Falschheit gesehen wurde. Bunte Lichthöfe sahen sie um die Körper anderer Menschen. Diese um die Körper herumwirbelnden Farben enthielten eine Menge an Informationen. Sie zu lesen, jene feinstofflichen Körper zu lesen, darin waren sie geschult. Alle Arten von Emotionen, Gefühlen, Interessen, Hinwendungen, ob Kleinlichkeit, Aggressivität, Willensschwäche, Ehrlichkeit, Freimütigkeit –  alle Denkvorgänge, jede Gemütslage des Menschen unterliegt einer ständigen Änderung an Farbäußerungen in der Aura.

Ebenso konnten sie Energiemängel- oder überschüsse, die uns Menschen schwächen, harmonisieren. Die Essener hatten die Kraft, den Vitalkörper zu aktivieren. Sie konnten heilen. Erneuert eure Körper, damit ihr die Meine auf andere Ebenen erheben könnt.

In Palästina und Syrien waren sie als Essener und in Ägypten als Thereutae oder Heiler bekannt. Grundlegende Ideen wurden im alten Persien, Ägypten, Indien, Tibet, China, Palästina, Griechenland und vielen anderen Ländern gelehrt. Ein intuitives Wissen wurde wieder erweckt. Spuren dieser Lehre tauchen in fast jedem Land, in fast jeder Religion auf. Aber in ihrer reinsten Form wurde sie von den Essenern übermittelt, eine Gemeinde, die am Toten Meer in Palästina und am Mareoti-See in Ägypten lebte.

Essener-Gemeinden gab es in vielen Städten und Dörfern Judäas, in Jerusalem und westlich vom Toten Meer oberhalb von Engedi, aber wahrscheinlich im ganzen Ostjordanland bis hin zum Antilibanos. Die Zahl der Essenersoll recht bedeutend gewesen sein. (Hölscher)

essener heuteÜber diese Heilkräfte verfügen Essener noch immer. Es gibt eine Reihe von essenitischen Heilzentren. Ich traf auf die Essener-Meisterin Sumara Gudrun Creuzberg und Essenerin Antra Ursula Vehreschild in Bonn und erfuhr sozusagen am eigenen Körper, wie sich eine energetische Behandlung anfühlt. Ich kann Ihnen versichern, es ist eine außergewöhnlich wohltuend und heilende Erfahrung. Dahinter steckt kein Vodoo-Zauber, sondern ein jahrtausendaltes Wissen.
Was mich auch sehr beeindruckte, waren ihre Güte und Liebe, in der sie wirklich und authentisch leben.
Sumara Creuzberg bildet auch aus und hält Vorträge über die Essener.

Diagnosen im schulmedizinischen Sinne sind für Essener nicht erforderlich. Sie bekämpfen keine Symptome. wie üblicher Weise in der Schulmedizin praktiziert wird, jenen angeblichen Virus, der bekämpft werden muss. Vielmehr werden die Abwehrkräfte des Patienten gestärkt.

Vielleicht ist es ein wenig vergleichbar mit dem Ansatz der Permakultur im Garten. Dort werden die Elemente so in Beziehung gebracht, dass sie sich gegenseitig stärken. Eine Lebensgemeinschaft wird geschaffen, so dass sie harmonisch wirken kann.

Das energetische Heilen der Essener beruht auf bewussten Kraftlenkungen und der Möglichkeit, Zeit und Raum aufzuheben und in die Situationen der Krankheitsursache zu gehen, sowie auf der Übertragung von Liebe in Liebe. Die Berührung durch das heilende Licht der Essener füllt die „blinden Flecken“ mit Liebe, und Heilung auf allen Ebenen darf geschehen. Heilung geschieht dort, wo wir uns wieder an vergessene Persönlichkeitsanteile erinnern und sie integrieren.

Ihre Heilmethoden aktivieren Selbstheilungskräfte. Sie stärken innere Harmonien – die Basis für eine andauernde Gesundheit. Auflösung von Zellschock. Chakren-Reinigung,  die eigene Bestimmung erkennen, abgespaltene Persönlichkeitsanteile integrieren, Energieblockaden auflösen, Energieausgleiche, Organe, die eine ganz eigene Schwingung haben und aus dem „Puls“ herausgefallen sind, Reinigungsrituale für Körper und Aura, Pranabehandlungen, um Körper und Geist wieder zu aktivieren,  Nadi-Bahn-Reinigung, mit der Energiebahnen gereinigt werden, die in und um den physischen Körper fließen, um den Körper für die Aufnahme vonLebensenergie durchlässiger zu machen.

essener schriftrolle

Die BIJA-Schriftrollen der Essener

Bija sind Samen. Sie nannten ihr  Schriftrollen Bija, enthielten sie die Samen positiver und gesunder Gedanken, um ihren Garten mit neuem Leben zu erfüllen. 12 Bija-Schriftrollen gab es. Für jeden Monat eines ganzen Jahres, die sie täglich verinnerlichten, morgens, mittags, abends und vor dem Einschlafen. In ihnen enthalten sind kraftvolle Gedanken und Worte zu allem, was man über das Leben wissen muss. Geistige Verhaltensmuster. Alles, was helfen kann, um sein Leben meisterhaft zu gestalten. Es sind wunderbare, inspirierende Gaben an eine sorgenvolle Welt.

Auszug aus der ersten Schriftrolle, die am Toten Meer gefunden wurde:

 

„[…]Was ich in meinem Garten gepflanzt habe, ist, was ich bin, was ich glaube zu sein, und alles, was ich je in meinem Leben erfahren werde, ist, was ich im Garten meines Herzens pflanze.[..] […] Wenn ich es sehr schwierig finde, wunderbare und liebevolle Urteile über mich selbst zu mir zu sagen, so kommt das daher, dass diese einsam stehende kleine Blume des Selbstwertes, die ich heute pflanze, von den Tausenden, ja Millionen Unkräutern, die ich gepflanzt und genährt habe, fast erstickt wird.“ Heute fange ich an, eine neue Gewohnheit anzunehmen. […] Ich schaffe starke und tiefe Wurzeln. Ich will mich mit solchen Gedanken mit aller Sorgfalt vertraut machen und darüber wachen, dass sie meinen Sinn erfüllen mit neuen Überzeugungen, Denkmustern und Handlungsweisen. Jeden Tag werde ich die Worte dieser Schriftrolle wie eine Mahlzeit zu mir nehmen und die darin enthaltenen Gedanken verdauen. Dazu verpfliche ich mich heute vor mir selber. Ich werde nicht wanken. Ich bin mir selber wichtig genug, um meine Verpflichtung einzuhalten und ein neues Leben aufzubauen. Heute habe ich ein neues Leben begonnen, einen neuen Garten angelegt, und ich bin erfüllt von Dankbarkeit. (Quelle Paul Solomon Foundation)

Auszug aus der 2. Schriftrolle:

[…]Dies ist das Geheimnis eines erfolgreichen Lebens: Es gibt keine größere Macht und Kraft als die Liebe. Muskeln können einen Schild spalten und sogar Leben vernichten, doch nur die unsichtbare Kraft der Liebe kann Herzen öffnen und die Seele nähren. Solange ich die Kunst der Liebe nicht beherrsche, kann ich dem Zwecke meines Daseins nicht genügen. Liebe ist das wirkungsvollste Mittel für den Zugang zu Mitmenschen, dem sich niemand verschließen kann. Meinen Gedankengängen mögen sie widersprechen, mein Gesicht ablehnen, meine Ideen mögen Argwohn erregen, meine Liebe jedoch wird Herzen erweichen, so wie die Sonnenstrahlen das härteste Eis zum Schmelzen bringen.

Ich grüße diesen Tag mit meiner Verpflichtung zur Liebe.

Wie verwirkliche ich sie? Ich werde alle Dinge mit Liebe betrachten und werde wiedergeboren sein. Ich liebe die Sonne, die mich erwärmt; ich liebe aber auch den Regen, der meinen Geist reinigt. Ich liebe das Licht, denn es zeigt mir den Weg; doch ich liebe auch die Finsternis, denn sie zeigt mir die Sterne. Ich heiße das Glück willkommen, das mein Herz erweitert. Ich will aber auch Traurigkeit ertragen und sie zu meinem Besten wenden. Ich will Belohnungen annehmen, denn sie stehen mir zu. Aber auch Hindernisse werde ich begrüßen, denn sie fordern mich heraus.[…]

Ich grüße diesen Tag mit meiner Verpflichtung zur Liebe.

Du bist das Licht dieser Erde. Du bist berufen und auserwählt dein Licht in deine Welt leuchten zu lassen, damit aus der Erde ein Ort des ewigen Friedens wird.

Ich grüße diesen Tag mit meiner Verpflichtung zur Liebe.

Auszug aus der 12. Schriftrolle […] Heute entdecken meine Augen in jedem Ding und in jeder Person, welche kommt, die Schönheit und die Harmonie, die Perfektion und die Liebe: und wenn meine Augen einen Fehler entdecken, schließe ich sie. Und öffnen sie sich von neuem, er verschwindet, und integriert sich und hinterlässt einen Lichtstrahl. Ich nehme, was ich ausgesät habe. Mein Ertrag ist authentisch, reichhaltig und dauerhaft.

Gesegnet sei das Leben, weil es  i s t.
Gesegnet sei die Erde.
Gesegnet sei das Leben.
Gesegnet sei die Quelle des Lebens.
Gesegnet sei der Brunnen, aus dem alles entsprungen ist.
Heute bin ich im unendlichen Frieden mit Allem, was ist.

Teil 1, Ursprünge. https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2014/02/26/die-essener-eine-reise-zu-den-ursprungen/

Teil 2, Bräuche und Sitten: https://martinakunzemexicoprojekt.wordpress.com/2014/02/27/die-essener-brauche-und-sitten/

Quellen: ² ein ursprüngliches und vollständiges Evangelium aus dem Aramäischen Urtext ins Englische übersetzt und herausgegeben von G.J.R. Ouseley, dt. Übers. von W. Zimmermann, S. 221, unter Ziff. 1.
Anne und Daniel Meurois-Givaudan: Essener Erinnerungen
Paul Solomon Foundation
Dr. Edmond Bordeaux Székely: Das Friedensevangelium der Essener
Dr. E. Bordeaux Szèkely: Essener Meditationen – aus dem Aramäischen übersetzt. 2002 Skzèley entdeckte vor mehr als 60 Jahren in der Geheimbibliothek (!) des Vatikans das Friedensevangelium der Essener.  

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6 Kommentare zu “Die Heilkräfte der Essener

  1. Anonymous sagt:

    Danke dass du diese wundervollen lehren verfolgst und sie den Menschen weitergibst die sich dafür interessieren.

    • martinakunze sagt:

      Ich danke dir von Herzen. Danke, danke für diese liebe Anmerkung.

      Es zieht mich.Ich kann gar nicht anders. Ich wünschte, ich dürfte in allen Bibliotheken der Welt danach Ausschau halten. Ja, es sind wundervolle Lehren und mehr noch. Es sind tiefe Wahrheiten, die uns Menschen in die Freiheit führen können. Frei von Chemie, frei von Angst, frei von falscher Obrigkeit. Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, aber ich hab`s selber erfahren und weiß darum, es gibt sie die Kräfte und die Essener haben den Zugang dazu. Wir alle sollen ihn haben, sind uns dessen nur nicht bewusst,
      LG
      Martina

  2. […] Teil 3: Die Heilkräfte der Essener […]

  3. Roswitha sagt:

    hallo Martina,
    hab eine gute Freundin, die macht da Einiges punkto Forschung zu Qunramrollen und es gibt auch ein Essenerheilhaus in Ungarn/grenznahe Österreich
    Christine war bei Qunram- Ausgrabungen dabei, hat im Vatikan rumgestöbert und….

    vielleicht interessant: http://www.haus-der-farben-und-klaenge. net

    hab wiedermal bei Dir reingelesen. Find diesen Deinen Artikel toll!
    l.G.Roswitha

    • martinakunze sagt:

      Bist du gerade mein Engel?
      Ich suche nach….Aufenthaltsorten und nach Mehr….hatte gerade vor zwei Tagen wieder einen Tag bei den Essenern….möchte Interviews…etc..

      Danke.Danke, liebe Roswitha.
      Freue mich. SEHR!!!!!!! 🙂

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