Geist ist überall

findedich

Am Anfang war das Wort und die Stimme gleich mit. Das Alphabet ist ein Ordnungssystem erster Güte. Die Stimme ist sein Gehilfe. Manchmal ist die Stimme aber auch ein Wilderer, ein Verwilderer,  manchmal ein Freiheitszeichen, manchmal das Nichtzivilisierte. Ohne das Alphabet könnte die Stimme nur sehr begrenzt aktiv werden. Die Stimme ist Seismograph. Sie hat ihre eigene Landschaft. Das Ohr des anderen schreibt sich ein. Man hört sich dann manchmal mit anderen Ohren sprechen. Was auch immer wir mit unserer Stimme anstellen, es blüht unsere Heimat darin auf. Jemand spricht und es tun sich Hügel und Täler auf. Wir sehen den Sprechenden, wenn er spricht, auch wenn es dunkel ist. Die Stimme ist dann der Körper. Deshalb sind wir manchmal überrascht, wenn wir jemanden in Person sehen, von dem wir bislang nur die Stimme kannten.
Sind wir, wie wir sprechen? Sprechen wir, wie wir sind? Was bleibt von den Worten, die wir sprechen?

In Betzaida standen Philippus und Nathanael unter einem Feigenbaum und sprachen miteinander. Jesus hielt sich im 10 Kilometer entfernten Kapernaum auf. Die Stadt war damals ein Fischerdorf in Galiläa im Norden Israels, am Nordufer des Sees Genezareth.
„Wer ist dieser Messias?“, fragte Nathanael.
„Jesus von Nazareth“, antwortete Philippus.
„Kann denn aus Nazareth etwas Gutes kommen?“fragte Nathanael.
„Komm mit und schau es dir an“, sagte Philippus.
Beide gingen nach Kapernaum. Jesus lächelte und sagte zu Nathanael: „Ich habe gehört, was du da mit Philippus unterm Feigenbaum geredet hast.“
„Wie denn?Bist du der Messias? Woher weisst du denn, was wir geredet haben? Hat es dir jemand gesagt?“, fragte Nathanael.
„Ehe dich Philippus rief, da du unter dem Feigenbaume warst sah Ich dich“, antwortete Jesus.
So steht es in der Bibel geschrieben.

gruene stadt

Green City. Grüne Stadt.

Was zeigt das? Es zeigt die Ausdehnung von Bewusstsein. Wie weit, über wie viele Orte reicht sie?

Darüber gibt es  die unterschiedlichsten Aussagen. Ich möchte nur von meinen Erfahrungen erzählen. Victor in Mexico erzählte davon, er stünde gerade mit Menschen in Polen in Kontakt – telepathisch versteht sich. Ich suchte etwas in meiner Wohnung und erzählte während eines Telefongespräches -quasi beiläufig- davon. Eine Schamanin, die rund 20 Kilometer von mir entfernt wohnt, meinte: „Warte mal, ich schau mal“. Sie hatte meine Wohnung noch nie betreten und schilderte mir, was sie in meiner Wohnung sah. In nichts irrte sie. Monate später lernte ich, dass Heilenergie über Kilometer hinweg geschickt werden kann. Ich erlebte mehrfach, wie Energie hier bei mir landete und weiß, wie ich mich dabei fühlte und was hier ankam. Losgesandt von einer weiteren Person,  rund 400 Kilometer trennten uns. Sie meinte auf meine Frage, ob sie diese Energie auch nach Mexico senden könne? „Bis zum Mond, Martina.“

Jesus war überall, als El Schadd`ai. Er hatte absolute Allgegenwart.

Dieses Planet ist nur ein Raum für jemand, der sich in seiner Bewusstheit ausdehnen kann.

Wir haben Geist in feineren Schwingungsarten. Geist als Denken, ist Geist als feinere Schwingungsarten. Geist als Denken und Kraft zur Erkenntnis und zum Verstehen.

Es ist jene unsichtbare, grenzenlose Energie, die hinter meinen Augen hervorschaut und ganz andere Interessen hat als mein gewöhnliches Selbst (Ego).  Es ist Gott, oder wem das zu direkt ist, die höchste Quelle allen Seins, ohne nach Religion, nach Konfirmation, nach Taufe, nach Priestern, nach Bischöfen zu fragen.

Wir haben keine Firewall. Nichts von dem, was wir denken und fühlen, bleibt in unserem inneren Orbit. Wir koppeln es ungefiltert ins morphogenetische Feld dieses Wunderwerks Kosmos ein – in genau der Form, wie wir es denken und fühlen. Auch wenn wir Masken tragen oder anderen eine Komödie vorspielen, unsere Energie  strahlt aus, durchflutet alles, was ist.  Es gibt sie nicht diese Trennlinie, die viele zwischen sich und anderen ziehen, um sich zu schützen. Sie ist eine Illusion, ein Wahrnehmungsirrtum.

In unserem Geist kommen nur leider unsere kleinen unbeherrschten Wünsche drin vor. Zwei Wünschen wachsen drei weitere nach. Und wir sind Gewohnheitstiere. Wir verkennen die Möglichkeiten des Geistes. Stattdessen schaffen wir uns schlechte Gewohnheiten, einen Egoismus, der es schafft, sogar  unsere Seelenanteile krank zu machen. Es scheint mitunter, als kämpften wir gegen unsere eigene Persönlichkeit. Oder da prallen dann zwei Egoismen aufeinander. Und was geschieht: Trennung, Scheidung, Ermüdung, Zermürbung.  Was steckt dahinter? Die zwei kleinen Tyrannen, die jeweil mit einer Wunschliste wedeln

Innenschau heißt das Zauberwort.

„Das Königreich des Himmels ist in Euch.“  Ich bin, der ich bin. Dafür brauchen wir keinen Namen, keine Martina, keinen Martin, keine Annemarie. Dafür brauchen wir B e o b a c h t un g und eine Gewahrsein dafür, welche Art von Bildern wir in uns schaffen. Die nehmen wir eines Tages mit, alles andere, die Dinge im Äußeren unterliegen dem Wandel. Sie gehören nicht zu uns.

Es ist alles nur geliehen, hier auf dieser schönen Welt.
Es ist alles nur geliehen, aller Reichtum, alles Geld,.
Es ist alles nur geliehen, jede Stunde voller Glück.

Was zu uns gehört, ist im Königreich des Himmels und das ist in uns. So steht es geschrieben. So zeichnet es sich mehr und mehr sogar in der  quantigen Welt der Wissenschaft ab. Wir können nur das wachrufen, was tief in unserem Inneren schwingt.  Der Schlüssel zur Umwelt liegt in uns. Wir ziehen an. Wir spiegeln anderen. Es gibt kein Licht ohne Schatten. (Gesetz der Resonanz)

Umwandeln heißt ein weiteres Zauberwort.
Den Egoismus unserer Persönlichkeit umwandeln in unser wahres Ich. Sozusagen unseren geistigen Garten versorgen. Wahrnehmungen erweitern, sei die vornehmste Pflicht eines jeden, sagen die Schamanen.

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„Wahrlich, so groß dieser Weltraum ist, so groß ist dieser Raum inwendig im Herzen; in ihm sind beide, der Himmel und die Erde, beschlossen; beide, Feuer und Wind, Sonne und Mond, der Blitz und die Sterne, und was einer hienieden besitzt und was er nicht besitzt, das alles ist darin beschlossen.“ (Chandogya Upanishad, Achter Prapathaka, Erster Khanda.

Der Zwilling

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wofür wir das Leben brauchen? Hier an diesem Ort, wo alles für uns Menschen, Tiere,  Pflanzen, Steine und was sonst noch so alles geschaffen ist, damit wir leben können.

Warum nehmen wir wahr, dass wir existieren? Warum sind wir uns aber unserem ewigwährenden Seelen-Leben nicht bewusst? Das ist doch der eigentliche Sitz unseres Herzens, des Pulsschlages unserer Persönlichkeit.

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Tulum, Mexico, Foto: Kunze

Toltektische Schamanen Mexicos sagen: Wir haben einen physischen Körper und einen Energiekörper. Sie nennen ihn Zwilling. Der Energiekörper entfernt sich vom physischen Körper nach der Geburt. Der Grund dafür liege in dem mangelnden Interesse des physischen Körpers, seine Bewusstheit aufrecht zu erhalten und gemeinsam mit dem Energiekörper wahrzunehmen. Die toltekischen Schamanen haben gelernt, ihren Energiekörper wieder zu beleben. All ihre magischen Unternehmungen laufen über die erweiterte Wahrnehmung des Energiekörpers ab.
Sie sagen, es sei unsere vornehmste Pflicht, die Fesseln eines anderen zu zerreißen. Dieser Andere ist unser Energiekörper. Er ist das Geheimnis der erweiterten Wahrnehmung. Ohne ihn, unseren Zwilling, ist der Mensch nie komplett.

Wir ahnen diese Dualität. Wir konstruieren aber Gegensätze wie gut und böse. Die Schamanen sagen, dies seien keine wirklichen Dualitäten. Es handele sich dabei nur um Konstrukte unseres Verstandes.

Ein wirkliche Dualität habe den Charakter der Komplementarität, das bedeute, wenn man die beiden Teile zusammenfügt, entstehe eine Einheit. Welche Einheit entsteht, wenn man gut und böse zusammenfügt? Keine. Fügt man aber den physischen Körper und den Energiekörper zusammen, so entsteht eine unglaubliche Einheit und Fülle des Gefühls, die die Schamanen als die Ganzheit des Selbst bezeichnen. Nur wissen die meisten Menschen weder wonach sie suchen, noch dass es das Gesuchte tatsächlich gibt – den verlorenen zweiten Teil zur Ganzheit ihres Selbst, den Zwilling.

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Leuchtende Wesen

Die Schamanen sehen uns Menschen wie ein gewaltiges leuchtendes Ei. Innerhalb dieses leuchtenden Eis befindet sich
eine Stelle von noch größerer Leuchtkraft. Diese nennen sie Montagepunkt. Sie sagen, dass an dieser Stelle unsere Wahrnehmung der Welt zusammengesetzt oder montiert wird. Am Platz des Montagepunktes werden die Energiefasern des Menschen verknüpft mit der unvorstellbar großen Masse der Energiefasern des Universums und an diesen ausgerichtet.

TECHNIKEN

Man brauche eine große Energie, um seinen Montagepunkt kontrolliert aus seiner Verankerung herauszulösen. Dies gelinge, wenn wir die vorhandene Energie so umgruppieren, dass sie für  Manöver der Wahrnehmung frei wird. Die Technik bezeichnen sie als Nicht-Tun. Das Nicht-Tun ist der magische Schlüssel zu den Pforten der Wahrnehmung. Der Weg zur freien Wahrnehmung sei ein langer und harter und  ebenso ein gnadenloser, müsse man sich den Wahrheiten stellen.

Wir tun immerfort in unserer Alltagswelt. Handeln, Denken, Sehen und sonst noch so alles. Das Nicht-Tun unterbricht. Der Fluss staut sich zurück. Er zieht sich zusammen. Er sammelt Kraft, um sich ausdehnen zu können, um schließlich über die Ufer zu treten. Für den Fluss ist das Land Neuland, das er noch nie gesehen hat. Bislang war der Horizont seiner Wahrnehmung durch die Ufer seines selbst gegrabenen Flussbettes beschränkt.

Alles ist Rhythmus – hermetisches Prinzip – Der Ausschlag nach rechts, ist der Maßstab für den Ausschlag nach links. Alles fließt ein und aus.

Die kleinen Tyrannen

Der Ansatz der Tolteken ist der eines Kriegers.
Der Krieger ist unstoppbar, weil er den Weg des Herzens geht. Das ist seine Mission: der Stimme seines Herzens zu folgen.Bevor ein Krieger dem Unbekannten begegnen kann, muss er  aber seine eigene Wichtigkeit bezwungen haben.
Wir nehmen uns ja so gerne so maßlos wichtig und meinen, nicht entsprechend behandelt worden zu sein. Ein Mensch, der noch alle s i e b e n Tassen im Schrank hat, meidet diese kleinen Tyrannen, wo es nur geht.
Ein Krieger sucht jedoch irgendwann im Laufe seines Trainings vorsätzlich die Gesellschaft der kleinen Tyrannen. Und versetzt sich damit den finalen Stoß. Nichts ist so gut geeignet, den Krieger in Hochform zu bringen wie die kleinen Tyrannen. Er kann dort nicht in seinem Selbst verharren, ohne das ihm das Leben zur Hölle wird. Samt Montagepunkt pirscht er sich davon, bis er die Position erreicht hat, wo die eigene Wichtigkeit keine Rolle mehr spielt. In dieser Position unterliegt der Montagepunkt nicht mehr den bindenden Kräften der Selbstreflexion und der Sozialisation, die ihn sonst an die Position der Alltagswelt gefesselt halten. Der Krieger ist frei.

Es geht dabei nicht darum, sich allen Schikanen dieser Welt auszusetzen. Damit hätten wir nichts Neues gelernt. Das tun wir ja – mehr oder weniger – täglich. Es geht auch nicht darum, unter den Schikanen, die Gefühle zu unterdrücken. Und Tyrannen als Opfer zu begegnen, führt nur dazu, dass wir noch mehr in Selbstmitleid stürzen  Ihnen ist als Krieger zu begegnen. Es ist der Weg, sein Ego hinter sich zu lassen. Ein Krieger weiß, dass es nicht die anderen sind, sondern sein Ego. Blei in pures Gold verwandeln. Dem Krieger soll, das gelingen, worauf die Alchemisten einst abzielten. „Aurum nostrum non est aurum mundi.“ – Unser Gold ist nicht das Gold der Welt, sondern die Sprache der Elemente für den Transformationsprozess des Bewusstseins. Das Gold der Alchemie ist das verlorengegangene Wissen. Auch für die Tolteken besaß Gold die Farbe der Ewigkeit und des Staubes auf den Flügeln, der das Wissen hütenden Nachtfalter.

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Wer auf dem Weg mit Herz geht, kann warten.

Die Welt anhalten. Was auch meint, sich als Person anzuhalten.
Wenn wir nur für andere da sind, dann vergessen wir jemanden dabei: uns selbst.
Die Lügen aufdecken, mit denen wir durch das Leben gehen, deretwegen wir uns vielleicht aufopfern.

Die Welt anstaunen.
Den Mund offen stehen lassen. Die Luft anhalten. Die Augen aufreissen. Wenn Sie nicht mehr wissen, was denken ist, staunen Sie los.

Schielen für Anfänger
Schielen ist ein Nicht-Tun des Blickes.
Auf ein Bild blicken und schielen Sie bis sie zwei haben. Es gibt hierzu andere interessante Techniken.

Die Maya banden ihren Kindern schon früh einen Holzstab zwischen ihre Augen, damit sie schielten. Wissenschaftler interpretieren dieses als eine Kultur der Schönheit.  Möglicherweise ging es ihnen eher darum,  ihre Wahrnehmungspunkte zu verschieben? Vielleicht war der Grund vielmehr,  die gewohnte Wahrnehmung hinter sich zu wollen, um eben genau das Bewusstsein eines „freien Kriegers“ zu erlangen?

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Durch Holzplatten wurde Schädelknochen nach hinten gebogen. Es soll als schick gegolten haben. Kindern band man einen Stock zwischen die Augen, damit sie schielten. Chichen Itza, Yucatan, Mexico, Foto: Kunze

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Maya heute. Foto: Kunze

Aktivieren unbekannter Anteile unserer Wahrnehmung

Die Gewohnheit aushungern

Stundenlang Blätter anschauen, mit einem leichten, die Blätter gegen den Uhrzeigersinn umkreisenden Blick. Mit einem entspannten Fokus.

Die Wahrnehmung überfluten
Beim Anschauen von Landschaften verwenden. Beim Hören, die Konzentration auf die Geräusche in der Umgebung lenken. Beim Gehen,  die Überflutung der Wahrnehmung durch den Hundertachtziggradblick und die Konzentration auf die Hände und Arme.

Die innere Stille

Fließen lassen. Wenn unser Körper in den Zustand der inneren Stille eintritt, wird unsere Wahrnehmung sehr fließend. Sie muß nicht mehr an der gewohnten Welt festhalten. Wie in einem Traum können sich dann Wahrnehmungen in andere Wahrnehmungen verwandeln. Dies alles rührt daher, daß der Montagepunkt seine Fixierung auf die Position der Alltagswelt verloren hat

Dem Fluss der Energie folgen

Pirsch-Übungen der Tolteken sind zum Beispiel Hineinschlüpfen in eine Rolle.  Gewalttätig oder stumpfsinnig zu sein, das braucht man nicht lernen. Das sind wir bereits. Aber wr können noch lernen, rücksichtslos, listig, geduldig und sanft zu sein. Mittels der Stimmungen des Pirschens kann man sich von seinem gewohnten Selbst lösen, sich davonstehlen, sich wegpirschen.

Rücksichtslosigkeit – aber niemals Härte oder Brutalität.
List – die versteckte Kreativität nutzen, ohne dabei hinterhältig zu sein.
Geduld – aber nicht Nachgiebigkeit.
Sanftheit – aber nie Weichheit.

Sei rücksichtslos, aber charmant, sei listig, aber freundlich. Sei geduldig aber aktiv. Sei sanft, aber lebensgefährlich.

Träumen
ist die Königsdisziplin. Das Ziel, die bewusste Kontrolle über das Träumen. Im Traum, die eigenen Hände finden. Dazu muss man sich fest vornehmen, im Traum seine Hände zu finden. Vor dem Einschlafen natürlich. Wissen, dass man mit dem physischen Körper im Bett liegt und im Traum in die Weite reist.

Ich fragte mich sowieso schon immer, wo ist mein Selbst eigentlich, während mein physischer Körper sein Eigenleben im Schlaf führt? Der Antwort laufe ich noch hinterher.

Die Rekapitulation des Lebens

Verlorengegangene Energien zurückholen. Am besten an einem engen Ort, bequem und mit geradem Rücken. Die Füße sollten nicht durch Schuhwerk eingeengt sein. Man wählt ein Ereignis aus, aus dem man seine Energien zurückrufen möchte, und beginnt mit einem tiefen Einatmen, während man das Kinn von der Mitte zur linken Schulter wendet, und mit einem tiefen Ausatmen, während man es zur Brust zurücklaufen läßt. Dann vergegenwärtigt man sich die vergangene Situation bis man ihre Essenz erfaßt hat. Man sollte sich wieder genau so fühlen, wie in der damaligen Situation. Gelingt einem das nicht, so sollte man sich an den Details entlang hangeln, bis man das Bild komplett hat.
Wenn man die Situation wiederbelebt hat, fängt man an mit entspannten und ruhigen Atemzügen die eigenen Energien einzuatmen und die fremden Energien zurückzugeben. Man läßt den Atem alles leerfegen, bis die Situation vollkommen neutral ist. Beendet wird die Szene dann mit zwei Kopfdrehungen ohne Atemzüge, bei der die energetische Verbindung zu der Situation durchtrennt wird. Danach fällt der Kopf in entspannte Mittelhaltung zurück.
Rekapitulieren Sie, wozu Sie gerade Lust haben.

In einem Universum der Absicht und der Freiheit wird es niemals ein Gefängnis geben, das nicht auch gleichzeitig einen Ausweg, eine geheime Tür zu neuen magischen Sphären anderer Dimensionen bereithält. Wir haben bereits alles, was wir dafür brauchen. Alles liegt in uns beschlossen.Wir müssen uns nur dafür öffnen wollen. Wir haben die göttliche Gabe der Beobachtung. Wenn wir in aller Stille am Meer sitzen und uns dahintreiben lassen von der Stimmung, der Weite, den  Wellen des Meeres, dann reagiert unser Körper, dann reagiert unser Verstand darauf.  Wir werden fließend. Während unser Verstand vielleicht einzelne Schwingungswellen wahrnimmt, nimmt unser Körper die gesamte Unermesslichkeit auf, saugt er die Magie ein. Der Körper kann das.

Sie haben geschielt? Gut, dann haben Sie die Technik der Tolteken verstanden.

to be continued : Willenskraft

 

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