Zirkeltage: Und es ward Licht.

mandalaherz

 

 

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kreis Ich zirkelte heute so vor mich hin und lächelte. Meine linke Hand stützte dabei meinen Kopf. Mit der rechten hielt ich Zirkel und drehte Kreise, Kreise und noch mehr Kreise. Nicht der Rede WERT.
Das kennen Sie sicher auch noch aus Ihrer Schulzeit, oder-r-r -r? Zirkel und Lineal.

Gegen Anfang des 12. Jahrhunderts wurde Leonardo von Pisa geboren, dachte ich so. Das mag für Sie als Kleinigkeit erscheinen, kaum Beachtung gefunden haben. Doch für unser Leben waren seine Erkenntnisse von entscheidender Bedeutung.

Aber lassen Sie mich die Geschichte von Anfang an erzählen.
Die Polynesier sagen, die Welt begann, als Taaora – so nennen sie den Schöpfer – erwachte und merkte, dass er in einer Schale wuchs, streckte er sich und zerbrach die Schale, und die Erde entstand. Taaora wuchs weiter und nach einer Weile befand er sich in einer weiteren Schale. Wieder streckte er sich und zerbrach die Schale, und der Mond entstand. Und wieder wuchs Taaora weiter und wieder befand er sich in einer Schale  und sie zerbrach. Dieses Mal entstanden bei ihrem Zerbrechen die Sterne. Und so brachen immer wieder Schalen und das Göttliche streckte sich.

Für die alten Ägypter begann alles in der Großen Leere.  Es gab keinen Raum, der war nicht vorhanden, weil es keinen Maßstab und niemanden, der den Raum beobachtet, gab Darum entschied sich der Schöpfer, sich selber zu erfahren.Er teilte sich und ging mit einem Teil in die Leere hinein. Dieser Schritt ist nicht mit einer Trennung der beiden Teile verbunden, sondern beide Teile waren, sind und werden immer miteinander verbunden bleiben.

Damit der Geist sich überhaupt manifestieren konnte, gab es einen Punkt. Ein Raum ist  ja immer nur dann möglich, wenn es auch einen Beobachter beziehungsweise einen Maßstab gibt. Das leuchtet ein, denn,  wo wollte man in einem unendlichen Raum einen Maßstab finden? Um also überhaupt einen Maßstab zu bekommen, entfaltete sich der Geist in alle Richtungen.heilige geometrie alle richtungen Sechs an der Zahl. Zack.

Links, Rechts, Vorn, Hinten, Oben, Unten. Und das ist genau das, was Naturvölker noch heute machen. Sie rufen die vier Himmelsrichtungen, Mutter Erde und Vater Geist an.
Und jetzt?

Nun machte es vermutlich Sinn, sich zum letzt geschaffenen Objekt hinzubewegen. Also geht`s  nun von einem Endpunkt zu allen anderen.

heilige geometrie alle richtungen2

heilige geometrie alle richtungen3Geschafft!
Das Oktaeder ist der Körper mit 6 Ecken, 8 Flächen und 12 Kanten. Es besteht aus gleichseitigen Dreiecken. Es  ist  dem Hexaeder ( Würfel ) polar. Gegenüber dem Würfel ist das Oktaeder weniger geeignet, fest auf dem Boden zu liegen. Hält man es aufrecht in der Hand, so scheint es förmlich zu schweben.

Plato hat es deswegen dem Element Luft zugeordnet. Seine sechs Ecken entsprechen den 4 Himmelsrichtungen sowie den beiden zusätzlichen Raumrichtungen Oben und Unten. Was nicht heißt, dass dieses Wissen mit Plato aufkam. Sie werden zwar in einem Dialog zwischen ihm und Timaios erwähnt, waren aber schon immer bekannt. Im Ashomolean Museum von Oxford, England, liegen diese Körper aus Stein mit einem geschätzten Alter von über 10.000 Jahren. Sie werden um Millionen und Abermillionen Jahre älter sein, diese „platonischen Körper“.

Weiter geht`s. Und nun  tue das, was du bereits gelernt hast. Der Geist  zog also noch einen Kreis um das Ganze.  Raum schaffen, in dem man sich frei bewegen kann.

heilige geometrie alle richtungen4

Der erste Tag der Schöpfung. Und gleich noch einen Kreis, weil es so viel Freude macht.

heilige geometrie fischblaseJetzt kam es zu einer Überschneidung. Diese nennt man Vesica Pisces – die Fischblase.

Die Fischblase taucht in allen alten Kulturen auf. Zum Beispiel wird bei den Druiden die Mistel, das heilige Kraut, das der Druide nur mit weißen Handschuhen und einer Sichel aus Gold an ganz bestimmten Tagen des Jahres schneiden durfte, gleichgesetzt mit der Fischblase. In Glastonburry befinden sich auf dem Deckel des Brunnens, in dem sich der Legende nach der heilige Gral befindet, jene zwei Kreise.

energie

mal ein bisschen Energie für zwischendurch…

Der zweite Tage der Schöpfung

heilige geometrie drei kreise

Für den Geist war die Sache noch nicht erledigt und so bewegte er sich mit jedem Schritt entlang der ersten Kugel. Mit jedem Schritt wurde aber auch die Vielfalt der Schöpfung größer. Deswegen werden in der Geometrie den einzelnen Schritten die einzelnen Tage der Schöpfung aus der Bibel zugeordnet. Es folgen der dritte, vierte und fünfte Tag. Kreise. Kreise. Kreise. Die überspringe ich jetzt und  so landete der Geist bei der Blume des Lebens.

heilige geometrie blume des lebens

Am sechsten Tag war die Schöpfung vollbracht. Danach folgten weitere Schritte und Projektionen nach außen, die letzten Endes alle Objekte unserer Realität beschreiben.

Die Blume des Lebens ist die Essenz aller Darstellungen der Heiligen Geometrie. So werden all jene Geometrien genannt.  In der Blume des Lebens ist die gesamte Realität verschlüsselt. Von einem einzelnen Atom bis zur größten Galaxie.

Sie besteht aus einem Kreis in der Mitte, der im allgemeinen als Gott interpretiert wird. Um diesen Kreis herum ordnen sich in gleichmäßigen Abständen weitere Kreise in mehreren Spiralwindungen an, bis es insgesamt 19 Kreise sind. Die Entstehung dieses geometrischen Urmusters, das nicht nur zwei-, sondern auch dreidimensional zu denken und über die 19 sichtbaren Kreise hinaus unendlich fortführbar ist, entspricht dem Schöpfungs- oder Entstehungsprozess von Mineralien, Pflanzen, Tieren und Menschen (Zellentwicklung in der Gebärmutter). Darstellungen der Blume finden sich  in Ägypten am Tempel von Abydos und in den Werken Leonardo da Vincis.  Pyramiden, Tempelbauten, in Newgrange, dem Hügelgrab Irlands – sie alle basieren auf jenen geometrischen Gesetzmässigkeiten. Jahrtausende altes Wissen.  Überall im Universum finden wir ähnliche Proportionen und Konstrukte. Die ganze natürliche Welt , so vielschichtig und komplex sie uns erscheinen mag, scheint auf Zahlen und geometrischen Formen aufgebaut zu sein. Zahlen stehen in engem Zusammenhang mit Klängen und Schwingungen, daher findet man diese fundamentalen mathematischen Geometrien auch als Klangbilder und Kristallformen wieder. Uraltes Wissen, und das ist ganz und gar nichts Vages.

„I know this is an outrageous statement (…) but this one drawing,
according to Thoth, contains within its poportions every single aspect
of life there is. It contains every single mathematical formula,
every law of physics, every harmony in music, every biological life
form right down to your specific body. It contains every atom,
every dimensional level, absolutely everything that’s within
waveform universes.” (Drunvalo Melchizedek – The Secrets of the Flower of Life)

thot1

Thot – aus dem ägyptischen Totenbuch OSIRIS

thot2

Thot Relief, Ägypten.

Thot ist der Schöpfergott des alten Ägyptens, auch als  Thehuti, Tehut, Theut, Thawth, Theot, Dehuti. Es heißt, Thot wurde vor etwa 52000 Jahren als eine Elohim Projektion auf die Erde gesandt und im Experiment Atlantis als Mensch geboren.
Es heißt auch, das Thot uns Menschen die Schrift gab. In Atlantis soll er die ersten 12´960 Jahre nach seiner Geburt im Verborgenen gewirkt haben. Seine Aufgaben erhielt er aus den Ebenen der Elohim.  Sein Auftrag in diesen ersten 12´960 Jahren sei das Strukturieren der kristallinen Felder, die Atlantis umgaben, gewesen Er  habe  damals die Ankunft vieler Atlanter vorbereitet und  soll  die göttlichen Energien während der kosmischen Nacht auf einem hohen Energielevel gehalten haben.Erst nach dieser Zeit sei  Thot im gesellschaftlichen Leben von Atlantis aufgetreten. Diese Zeit gebe er selbst mit 38880 Jahren v. Chr. an. Damals wurde er als König von Atlantis gewählt, heißt es. Die letzten 1000 Jahre soll er im Königreich Atlantis als Priesterkönig im Orden der Melchizedeks verbracht haben. Es folgte der Untergang Atlantis. Thot habe sich danach für Ägypten entschieden. Dort soll er  das heilige Wissen von Atlantis  zu den Pharaonen des Ägyptischen Reiches gebracht haben. Das mit dem Dritten Auge funktionierte dort nicht mehr und so erfand er die Schrift. Thot gilt als der Gott der Weisheit, der Magie, der Alchemie, der Wissenschaft und als großer, großer Heiler. Er selbst bezeichnet sich als Hüter der Wahrheit. In Ägypten war er als der Bote der Götter und als Gott des Mondes von hohem Rang.  Noch einmal soll Thot in der Welt in Erscheinung getreten sein. Dies tat er  in der Gestalt des Hermes Trismegistos. Als Hermes der dreimal Große.Die wohl wichtigsten Hinterlassenschaften des Hermes Trismegistos sind die ewiglich geltenden sieben kosmischen Gesetze, die hermetischen Prinzipien. Kurzum, diese ist noch eine Geschichte für sich, die an anderer Stelle erzählt werden will.

Wir befinden uns gerade an den Rändern der Existenz, wie mir scheint. Sie müssen sich das so denken. Früher gab es ganz gewisse Techniken, um zu sterben, bevor man starb, und Techniken,  um in Welten  hinab- oder hinaufzusteigen. Eine Welt, die für uns ein Paradoxon zu sein scheint. Naja, nicht für jeden. Eben eine Welt, die von einem völlig anderen Bewusstseinszustand handelt.

Was hat nun Geometrie mit heilig zu tun? Geometrie (griechisch geo = Erde und metria = Messung) war im alten Ägypten die Kunst, die Erde zu vermessen. Heilig beinhaltet den Wortstamm heil (engl. = whole), also ganz. Man bezeichnet sie als heilige Geometrien, weil sie die Grundmuster der Schöpfung darstellen. Heilig auch im Sinne von heilsam, denn sie wirken zutiefst harmonisierend und erinnern den Menschen an seine ursprünglichen Ordnungsprinzipien. Heil zu sein bedeutet ausgeglichen und im Lot zu sein, verbunden mit dem Weltganzen, auch Urgrund oder Urmatrix genannt. Insofern kann beispielsweise ganzheitliche Architektur auch die Heilwerdung fördern, indem sie durch harmonische Formgebung zum Wohlbefinden ihrer Benutzer beiträgt. Stichwort: Feng Shui, Geomantie.

Mit Grundmuster der Schöpfung  ist nicht der rein materielle Aufbau gemeint, sondern vielmehr die der Materie zugrundeliegenden Informationsmuster,  die Schablonen auf denen die Information und Energie weitergeleitet werden.
In der gesamten Natur finden sich die gleichen Muster. Ob in der Sonnenblume oder im Kaktus, ob im Wasserwirbel oder in einer Galaxie, überall treffen wir auf das gleiche System von Informationen.

Die Welt ist auch Klang

Jede einzelne Schwingung, jede einzelne Frequenz wirkt auf uns Menschen, auf unser Befinden, auf die Natur, den Kosmos. Nada Brahma – Die Welt ist Klang.  Die 8 Hauptgruppen des Periodensystems korrespondieren mit den 8 Tönen der Tonleiter. Die Planetenbahnen des Sonnensystems lassen sich in musikalischen Harmonien ausdrücken.
Goethe sagte, dass Architektur gefrorene Musik ist. Eigentlich ist jede Form in der Natur von harmonischen Proportionen durchsetzt. Alles klingt in der Stille. Die Kraft der Musik aber läßt sich mit einfachen Versuchen nachvollziehen. In der Kymatik werden aus einfachen Tönen wundervolle geometrische Muster geboren, die von der inneren Harmonie der Musik zeugen

Die „Heilige Geometrie“ ist der vergrabene Schatz , den zu kennen, unser Geburtsrecht ist. Das Problem ist, das wir vor langer Zeit verlernt haben, von Seltsamkeiten zu lernen. Sie erschrecken uns, sie hinterfragen unsere Scheinsicherheiten – und je tiefer sie uns berühren, desto stärker fühlen wir uns von ihnen bedroht. Deshalb fällt es uns ja so leicht Ersatzwelten zu schaffen. Nur zu sehen, was wir sehen wollen und den Rest zu ignorieren.

Berühmte Zahlenfolgen

Das alles hat auch mit Leonardo von Pisa zu tun. Dieser Leonardo hat nämlich außergewöhnliche Reisen nach Ägypten, nach Indien und auch nach Syrien unternommen. Sie haben vielleicht noch nie von ihm gehört? Er hat die Welt der Zahlen, und damit auch die Welt der Kultur, in der wir leben, entscheidend geprägt. Ihm verdanken wir besondere Erkenntnisse über die Gesetzmässigkeiten der Welt. Bekannt wurde er unter dem Namen Fibonacci.

 

heilige geometrie fibonacci2

Zu den bekanntesten harmonikalen Strukturen gehört neben dem Goldenen Schnitt auch die Fibonacci-Reihe.

heilige Geometrie muschel

heilige geometrie brotschale

heilige geometrie fibonaccifoto

Die Fibonacci-Zahlen sind eine der bekanntesten Zahlenfolgen. Sie fangen mit 0 und 1 an, und dann ist jede Fibonacci-Zahl gleich der Summe der beiden vorhergehenden Fibonacci-Zahlen. Auch der Goldene Schnitt finden seinen Bezug zu diesen Zahlen. Sie erinnern sich?   x : 1 = (1-x) : x.
Eine Strecke AB wird durch einen Punkt C im Verhältnis zum Goldenen Schnitt…
Schmunzel.

Jedenfalls hier sind sie die bekanntesten Zahlenfolgen:
0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233, 377.

Leonardo von Pisa wurde zwischen 1170 und 1180 geboren. Bekannt wurde er unter dem Namen Fibonacci, was eine Verkürzung von „Filius Bonacci“, also „Sohn des Bonacci“ ist, was Reisender bedeutet. Sein 459 Seiten starkes Buchwerk Liber Abaci machte in Europa die indische Rechenkunst bekannt und führte die heute übliche als arabische Schreibweise  bezeichneten Zahlen ein.  Diese Fibonacci-Zahlen  tauchen bei der Beschreibung von ganz allgemeinen Wachstumsvorgängen in der Natur immer wieder auf. 

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Wiege unseres Zahlensystems  Nordindien. Hier entwickelten Gelehrte im dritten Jahrhundert v. Chr. ein Zehnersystem, bei dem man für die Ziffern 1 bis 9 abstrakte, graphische Zeichen schuf. In denen waren bereits unsere modernen Ziffern zu erkennen – sie werden demnach zu Unrecht „arabisch“ genannt. Die Araber hatten lediglich als Handelspartner der Inder deren Zahlensystem kennen und schätzen gelernt und schließlich über Nordafrika und Spanien ans christliche Abendland weitergereicht. Insbesondere die Kirche stemmte sich gegen den Einfluss des Neuen. Seelenheil und Sünde standen im krassen Gegensatz zur Logik, die das neue Denksystem repräsentierte. Sie wollten die römischen Zahlen. Viele Anhänger der neuen Lehre nutzten die neuen Zahlen als Geheimzeichen – daher die Bedeutung des Wortes „Chiffre“, das sich vom arabischen Wort „sifr“ (Ziffer) ableitet. Fibonacci überzeugte irgendwann  – um das Jahr 1202  – die Händler von jener indo-arabischen Rechenkunst. Denn mit negativen Zahlen und der Null ließen sich in den Büchern endlich auch Schulden und Verluste mathematisch sauber aufrechnen. Dies ist also eine Geschichte, an der wir alle Anteil haben. Er ebnete uns den Weg in unsere heutige Rechentechnik.

heilige geometrie kugel
Die Kugel

Absolut rund, ohne eine Ecke. Die Kugel ist die zweite Form, die der Geist am Anfang in der großen Leere durch Rotation des Oktaeders in alle Raumrichtungen geschaffen hat. Als Element ist ihr die Leere, das Nichts zugeordnet. Die Kugel ist ebenfalls die Grundform der meisten Himmelskörper.

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Kathedrale von Chatres. Urbild der Hochgotik

Im Kirchenbau , vor allem der Spätgotik, finden sich jene Fischblasen.  Nicht nur Fischblasen finden sich im berühmten Beispiel der Kathedrale von Chartres Ein in Stein gemauertes Geheimnis“ und „das Goldene Buch des Abendlandes“ hat man sie genannt.  Sie ist voll von all diesen mathematischen Grundlagen. Noch längst nicht alles ist entschlüsselt.  Sie steht 90 Kilometer südwestlich von Paris. Sie gehört  zu den ersten und wichtigsten gotischen Kathedralen des Abendlandes. Ihre Anfänge führen bis zurück zu den Kelten.  Die Blume des Lebens, eines der Kernelemente der Heiligen Geometrie wurde von Dr. Ulrike Klug  auf dem Kirchengrundriss angewandt und so offenbarte sich eine erstaunliche harmonikale Gliederung des gesamten Kirchenschiffs, die zeigt, das dessen Größe und Maße keineswegs beliebig gewählt wurden.

heilige geometrie kathedrale vonchartres

Fischblasen. Foto: Dr Klug

In das Längsschiff passen nämlich ganz genau 3 vollständige bzw. 6 halbe Kreise und in das Querschiff genau 2 vollständige bzw. 4 halbe Kreise mit ebendiesem gewählten Radius. Im Zahlenverhältnis 2 : 3 liegt natürlich die Quinte verborgen. Und das Heilige Zentrum selbst gliedert das Längsschiff der Kathedrale im Verhältnis 2 : 4 Halbkreise bzw. 1 : 2 Ganzkreise, also nach der Oktave.

Die Anwendung der Heiligen Geometrie führt zu neuen Erkenntnissen, sagt Dr.  Ulrike Klug.  In ihrem Buch Kathedrale des Kosmos – Die heilige Geometrie von Chartres ist all dieses nachzulesen.

Heilige Geometrie: Urwissen der Schöpfung
„Die Geometrie ist vor der Erschaffung der Dinge, gleich ewig wie der Geist Gottes selbst und hat
in ihm die Urbilder für die Erschaffung der Welt geliefert.“
(Johannes Kepler, Harmonices Mundi, 1619, Astronom, Philosoph, Mathematiker.
Er entdeckte die Gesetzmässigkeiten, dass sich Planeten um die Sonne bewegen.)

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Die Heilige Geometrie betrachtet die Gesetzmäßigkeiten, Proportionen, archetypischen Zahlen und harmonischen Beziehungen auf denen alles Sein beruht. Es ist die universelle Sprache der Schöpfung. Durch das Studium dieser Sprache können wir die kosmischen Gesetzmäßigkeiten erkennen und die Einheit allen Lebens als lebendige Erfahrung erfassen. Unsere rechte Gehirnhälfte, der Sitz von Ratio und Logik verbindet sich mit unserer linken Gehirnhälfte, dem Sitz unserer Inspiration und Intuition. So verhält es  sich jedenfalls, wenn Sie Linkshänder-In sind. (Herzlichen Dank an jene liebe Leserin) In der Regel ist es umgekehrt. Die  linke Gehirnhälfte  ist unser analytisches Gehirn und in der rechten Gehirnhälfte sitzen Kreativität und Orientierungssinn.  Das wirklich Wesentliche allerdings geschieht in der Mitte. In unserem Herzen.  Dort gibt es diese trennenden Gedanken gar nicht. Dort existiert nur die Einheit.

Reichen sich Mathematik und Metaphysik die Hand, erkennen wir, dass wir der Kosmos sind. Um es mit Friedrich Nietzsche zu sagen: „Solange man die Sterne als etwas über einem betrachtet, fehlt einem immer noch ein Standpunkt des Wissens.“

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hunab-ku ist für die Maya das kraftvollste Symbol für Gottes Welt. Der Kreis, die Einheit,  der Raum, die Spirale, das Zentrum der Galaxie, der Ursprung allen Seins.

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Observatory, Chichten Itza, Yucatan, Mexico, Foto: Kunze

El Caracol’ (die Schlange) in Chichen Itzà ist das astronomisches Observatory der Maya gewesen. Eine  spiralförmige Treppe führt zum Oberservatorium. Es war ein schmaler Raum,  von dem aus die Sterne beobachtet wurden. DasUnglaubliche hierbei: 800 n.Chr. erbaut. Die Stufen der Treppe sind exakt auf 27.5. Grad Nord-West positioniert, fast exakt mit der nördlichsten Position der Venus. Die nordöstlichen und südwestlichen Ecken matchen sich mit der Sommersonnenwende (Sonnenaufgang) und der Wintersonnenwende (Sonnenuntergang).  Die Venus,  Ahazab Kab Ek,  „der Stern, der die Mutter Erde wach küsst“, war für die Maya der große Stern des Morgens, die zweite Sonne.
Die Plejaden: Alkyone als Zentrum, sowie sieben Kreise um dieses Zentrum. Sechs weitere Hauptsonnen, die wie eine Perlenschnur aufgereiht sind

In his book “Keys of Enoch”, Prof. J.J. Hurtak gives us

a precise picture of the metaphysical context:

“To enter the “master Pyramid of Light” of the Father,

the Pyramid behind all Central Control Pyramids,

it is necessary to use the wavelength of Metatron, which allows

the Metatronic physics of Light to operate within you so that you can

see the planetary fields of Light that exist through all the higher

orders of intelligence. You can see how the Hierarchies are joined

together through the Throne of the Father.”

(J. J. Hurtak – The Keys of Enoch)

hurtak

Mittlerweilen ein paar Jahre älter. Nicht  mehr ganz so pausbäckig. Bart und Mütze trägt er noch exakt in selbiger Weise.

Hurtak schlich am 21.12.2012 in Chichen Itzà auf der Pyramide umher.  Der sprachliche Bezug der Pyramiden findet sich  im Wort Merkaba. Merkaba und Kabbala sind mit dem Geheimnis der Pyramiden verknüpft.

„Wir müssen endlich wahre Bürger des Kosmos werden“ (Hurtak)

Henoch oder Enoch  bedeutet übersetzt Gefolgsmann Gottes.Chanoch auf Hebräisch.
Enoch erhielt einen Stab, den Gott am sechsten Schöpfungstag schuf –  von Adam.

Hurtaks  „Buch des Wissens: Die Schlüssel des Enoch. Eine Lehre auf sieben Ebenen“ erklärt in 54 Schlüsseln und auf 600 Seiten den Aufbau des Menschen, der Welt, der Universen und der Himmel. Das geschieht sehr  wissenschaftlich und ist darum auch nicht ganz so leicht zu lesen.

Es geht  im Buch um die Lehre zweier höherer Lehrer universeller Intelligenz namens „Enoch“ und „Metatron“. Enoch identifizierte sich als derselbe Enoch, der in den alten biblischen Texten erwähnt wird. Erzengel Metatron ist ein hochrangiger Engel in der jüdischen Mythologie. Er scheint der  „irdische Pressesprecher“ von Gott zu sein.  Die Stimme des Herrn. Die Schlüssel sind ein Bauplan der vielen Ebenen spirituellen Bewusstseins und dazu entworfen, uns in Berührung mit Göttlicher Intelligenz zu bringen. James Hurtak war Professor für Orientalisitik an der Universität von Kalifornien. Ein mystisches Erlebnis veränderte sein Leben. Das Wissen, das er dabei erhielt, schrieb er in das Buch des Wissens: Die Schlüssel des Enoch. Noch heute bereist er gemeinsam mit seiner Frau Desiree die Welt und hält Vorträge. Er arbeitete wiederholt mit der NASA zusammen. Hurtak ist auch UFO-Forscher. „Dabei ermahnen uns die alten Steinbauten wie Stonehenge oder die Pyramiden daran,  unseren Horizont zu öffnen und auch Botschaften von anderen Sternen zu empfangen.
Ich traf auf ihn in Mexico. Spannend.

drunvaloDie Blume des Lebens von Drunvalo Melchizedek. Band 1 und 2.
Melchizedek präsentiert das Mysterium geometrischer Formen. Die einen sind begeistert von seinem Wissen. Andere sagen, der theoretische Hintergrund sei dünn. Kritisiert wird die falsche Ableitung des Begriffes Merkaba, der gemeinhin als Lichtkörper verstanden wird. Melchizedek leitet vom Begriff Mer das Wort Licht ab. Dies sei nachweislich falsch.
Im altägyptischer Weise bedeute es Pyramide. Selbst in Hieroglyphen sei es angezeigt. Der Begriff ka altägyptische Bezeichnung für Geist, Lebenskraft. Der Begriff Ba ist die altägyptische Bezeichnung für Seele.  Merkaba bedeute korrekt übersetzt also Pyramide-Geist-Seele. Das habe vorerst mit Lichtarbeit nichts gemein.

Naja,  irgendwie aber schon sollte man meinen, denn Materie ist doch letztlich in Gravitation gefangenes Licht.  Gleich mal noch einen Kreis zirkeln.

Weiter wird kritisiert, dass Melchizedek behaupte, die Merkaba sei eine Tradition, die  im alten Ägypten existierte. Dies sei eine unbeweisbare und unbewiesene Falschbehauptung des Autors, denn den Begriff Merkaba gab es im alten Ägypten überhaupt nicht! Mer= Pyramide, Ka = Geist, Ba = Seele. Hier fände sich über die Begriffe (Ka) und (Ba) ein sprachlicher Bezug zur (Ka)b(ba)la und über den Begriff Mer (mr bzw. m-r) zur Pyramide. Wahre Merkaba bezieht sich also auf diese drei Dinge – auf sonst nichts. Die Kabbala stamme übrigens – ebenso beweisbar – aus dem alten Ägypten.

Dass Merkaba mit den Geheimnissen der Pyramide (dem Pyramidion) und der Kabbala direkt verknüpft ist, besagen schon die Worte Ka und Ba, welche Bestandteile der Bezeichnung Mer-Ka-Ba sind. Die Heilige Geometrie, ebenso wie die Kabbala (Blume des Lebens, Baum des Lebens) stammen beweisbar aus dem alten Ägypten. Bei Merkaba ginge es also um die Pyramide, den Geist und die Seele, besonders dem Geist und der Seele des Menschen, um nichts anderes,  und nicht um undefinierte und abstruse Meditationstechniken, welche niemanden, ausser Kosten, irgendetwas brächten.

Wer wirklich fundiertes uns beweisbares Wissen in diesem Gesamtzusammenhang der „wahren“ Merkaba, der Heiligen Geometrie, der Blume des Lebens und der Pyramide erfahren wolle, der solle sich  das Sachbuch Gralsstein: Der Stein der Weisen genauer und intensiv anschauen. Dort soll wirkliches Licht, wahrstes Lichtwissen und das universelle Christusbewusstsein vermittelt werden.Und es ginge dort unter vielem anderen auch um den Gralsstein, das Pyramidion, der oberste Eckstein der Pyramide – den heiligen Stein der Ägypter – welcher im alten Ägypten „benben“ oder auch „benbenet“ genannt wurde.

Na dann…

Für all jene, denen der Begriff Kabbala, auch Kabbalah geschrieben, erst einmal gar nichts sagt:
Es ist sozusagen die geistige Lampe des Abendlandes, über die Mysterienschulen Ägyptens und Israel nach Europa und Amerika gelangt. Sie ist eine mystische Tradition des Judentums, die den Sinn des Gottesnamens, die sternenbestimmte Organisation der Welt, die Naturelemente und die makrokosmischen Geheimnisse des menschlichen Organismus einschließt. Nach kabbalistischer Ansicht hat Gott alles, was er im Universum geschaffen hat, auch am Menschen geschaffen. Hieraus ergibt sich ein Weltbild der wechselseitigen Entsprechungen von Oben und Unten, Innen und Außen. Der Mensch steht unter dem ganzheitlichen Einfluss universaler Kräfte, kann diese aber seinerseits beeinflussen. Beispielhaft hierfür ist die kabbalistische Wortmagie, in welcher das Aussprechen von Worten eine unmittelbare Einflussnahme auf das damit Bezeichnete nach sich ziehen soll. Jedem Buchstaben des Alphabets entspricht eine bestimmte Zahl und jeder Zahl eine Deutung.  Und noch vieles mehr…

symbolAlso gehen wir einfach mal von der gemeinhin als uralte Technik zur Aktivierung unseres Lichtkörpers bekannte ägyptisch-hebräische Geheimlehre aus, soll sie die Möglichkeit bieten mit dem Bewusstsein und dem feinstofflichen Energiekörper in andere Dimensionen zu reisen.

Danach bezeichnet Merkabah  ein gegenläufig drehendes Pyramiden-ähnliches Lichtfeld, das den feinstofflichen Körper mit der Seele verbinden soll. In der Lehre der Merkabah sollen sich 2 Sterntetraeder (Lichtfelder) um den festen Sterntetraeder (feinstofflichen Körper) drehen
Jedem Kristallfeld in diesem Lichtkristallkörper würde eine bestimmte Aufgabe zugewiesen sein. (vgl.„Drunvalo Melchizedek: Blume des Lebens“=


Und so zirkelte ich mich durch meinen heutigen Tag. Lineal war auch dabei.

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10 Kommentare zu “Zirkeltage: Und es ward Licht.

  1. Margot sagt:

    Danke! Für diese erbaulichene (ich verwende absichtlich dieses unmodern gewordene Wort!) Kurzfassung bedeutender Wahrheiten! Wie sich doch wieder alles fügt! Ich werde gleich nachher diese neue Nachricht an meinen ältesten Sohn weiterleiten, mit dem ich, grade vor ein paar Tagen, mich über die Blume des Lebens unterhalten habe. Danke! liebe Martina!
    Margot

    • martinakunze sagt:

      „Synchronizität“ Synchronicity… würde Tete in Mexico jetzt verlauten lassen. Und lachen. Liebe Margot, du scheinst die interessantesten Gespräche mit deinen Kindern zu führen. Ich schrieb diesen Beitrag, bevor ich deine letzte Mail las und schmunzelte über deinen Hinweis Blume des Lebens Band1 und 2. Synchronicity. Ich danke dir. Freue mich. martina

  2. […] Johannes Kepler, der berühmte Astronom aus dem 17. Jahrhundert, hat es wie folgt ausgedrückt: “Die Geometrie ist vor der Erschaffung der Dinge, gleich ewig wie der Geist Gottes selbst und hat die Urbilder für die Erschaffung der Welt geliefert.“ (Harmonices Mundi 1619, zitiert nach Georg Schmertzing) . Die Akasha-Chronik ist das “Sternenhaus der Erinnerungen, der Gegenwart und der Projektionen”, sie ist der “Urgrund allen Seins”. Und so liest sich ein Buch, das von “Sehenden” über die Essener geschrieben wurde doppelt spannend. Jesus soll seine Kreuzigung überlebt haben. Auch Wissenschaftler mögen dieses heute nicht mehr ausschließen. Auf der Suche nach der Wahrheit sind wir mitunter angewiesen, alles zu verwerfen, was wir meinen zu wissen. Mir scheint es mitunter, als kratzten wir mit einem Stöckchen im Staub zwischen unseren Füßen. Verloren in Fakten und Logik. Ich frage mich, wie lange wir noch die Augen und Ohren für die sinnliche und übersinnliche Welt mit all ihrer Bewegung verschließen wollen? Über Verstand und Logik zu sprechen, ist leicht, aber was das Innerste berührt, was hinter all der Logik, zwischen der Haarspalterei und den Vorurteilen sowie dem Verstand liegt – das ist etwas völlig anderes. So viel Energie wurde dafür verwendet, all jenes wegzuerklären. Von Seltsamkeiten etwas lernen. Ziemlich unbequem, stellt es die Welt, in der wir leben auf den Kopf.Techniken, die uns den Zugang in eine andere Welt ermöglichen.Es gab seit Urzeiten und es gibt  Menschen, die alles, was sie wussten und wissen, darüber erfahren haben. Wir dürfen noch auf einiges gefasst sein. […]

  3. […] Fibonacci-Zahlen. Der Italiener hieß eigentlich Leonardo de Pisa.  Harmonikale Strukturen. Die Heilige Geometrie ist der vergrabene Schatz.  Die der Materie zugrunde liegenden Informationsmuster, die Schablonen, auf denen die Information und […]

  4. Johnk711 sagt:

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  5. Leserin sagt:

    …Unsere rechte Gehirnhälfte, der Sitz von Ratio und Logik verbindet sich mit unserer linken Gehirnhälfte, dem Sitz unserer Inspiration und Intuition…
    Nach meiner Information genau andersherum. Aber vielleicht sind Sie ja Linkshänderin.

    • martinakunze sagt:

      Liebe Leserin,

      ich danke Ihnen sehr für Ihren Hinweis.
      Lieblächelnd. Beherzt sozusagen.
      Und ich lache, weil ich vor lauter Zirkelkreisen diesen Regelbruch begehen mochte…:)
      „…ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt..“

      In der Regel sieht es genauso aus, wie sie erwähnen:
      Kreativität und Orientierungssinn = rechts
      Sprache und Logik= links

      Wissen wir wirklich schon alles darüber?
      Vielleicht gibt es diese Trennung gar nicht so, wie sie uns erzählt wurde?

      Und eben: Nicht so bei Linkshändern….

      Das Herz sitzt in der Mitte.
      Der Sitz der Liebe.
      Dort gibt es kein rechts und links…
      sondern nur Einheit…die ist mir am liebsten..

      Ich werde korrigieren…*hee.hee

      Ihnen wünsche ich einen farbreichen Herbstmontag.

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