Das passiert nicht einfach so

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Das passiert nicht einfach so, denn das würde ja bedeuten, das Universum wäre auf reinem Zufall aufgebaut.

Es gibt genau zwei Wege, damit umzugehen, .. die übliche, oder die flexible Art.
Der flexible Geist sieht die goldene Gelegenheit, die sich hier durch Bewusstwerdung bietet, indem man eben nicht unterdrückt, sondern bewusst wahrnimmt und so viel davon FÜHLT, wie einem möglich ist. Im Grunde will alles nur gefühlt und angenommen werden. „la la la la la la “ 

Verurteilte ich jetzt diesen Kuchen, verurteite ich mich ganz automatisch mit.
Menschen, die ihre S p i r i t u a l i t ä t leben, ist das längst klar.
Alle ist mit allem verbunden.
Alle Menschen bilden ein gemeinsames Wir.

Unsere Welt in gut und böse einzuteilen, mag ja um so vieles praktischer sein. Nur dumm, dass innerhalb der Polarität ausgerechnet der Drang GUT sein zu wollen, dass Schlechte mit sich bringt.
Goethe,  Mephistopheles. „Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schaff“

Das ist also des Pudels Kern!

„Ich bin der Geist, der stets verneint […]
Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt, Gewöhnlich für ein Ganzes hält –
Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war.
Und doch gelingt’s ihm nicht, da es, so viel es strebt, verhaftet an den Körpern klebt.[…]
Von Körpern strömt’s, die Körper macht es schön,
Ein Körper hemmt’s auf seinem Gange;
So, hoff ich, dauert es nicht lange (Mephistopheles)

Versuchte Lösungen schaffen nicht nur das Problem nicht aus der Welt, sondern erreichen mitunter sogar das genaue Gegenteil. Die scheinbar logischen, auf der Hand liegenden Lösungen eines Problems, alles, was als angebracht, gut und wirksam intendiert ist, birgt inhärent immer auch eine untaugliche, gegenläufige oder gar schlechte Seite in sich.
„Patendlösungen“ =Ende= nicht funktionieren (Watzlawick)

Passend dazu kamen mir jene Gedanken:

Der „gerechte“ Krieg.
Alle, die sich nur bei den Mitteln, des Krieges aufhalten.
Die gute Entwicklungshilfe.
Wenn etwas schlecht ist, muss das Gegenteil gut sein — das scheint fast noch logischer als das Vertrauen ins doppelt so Gute.
Wohlhabender. Langlebiger. Gesünder.
Sind wir glücklicher geworden?
Die 64 Kanäle-Massenmedien-Welt
Sind wir informatierter?

Systemlinge, Selbsternannte, all jene „Die-Welt-ist-sowieso-nicht- zu-retten,-sie-fährt-in-den-Abgrund-Jetzt-Propheten“ und weitere mit einbetonierten Glaubenssätzen. Unser Bewertungschubladen sind ja voll, so vollgestopft mit Parolen, Tag für Tag.  Ich will gar nicht weiter denken, ermüdend, an dieser alten Energie festzuhalten.

Die goldene Mitte ist also der Weg – was schwierig ist, gerade in dieser Zeit, in der man sich gewaltige Mühe gibt, ein totales Chaos aufzuzeigen. Die Versuchungen, auf dies oder jenes zu zeigen, und NICHT wütend zu sagen: ROOOOOOOOOAAAAAAAAAARRRR!,  sind gewaltig.
Braucht echt keiner schön zu reden.
Nur, sie sind ja auch keine feststehenden Tatsachen.
Realität ist flüssig und veränderbar.
Kommt ganz drauf an, was die Mehrheit denkt und wozu sie verführt wird zu denken.

Es gehört sicherlich eine große Portion Mut dazu, sich auf eine Welt ohne schlecht und böse einzulassen.
Aber dieses Schlecht definiert ohnehin nur eine Scheinsicherheit.
Flexibilität erwarten die nächsten 26000 Jahre von uns.
Wie sagte der Maya-Priester : „Es kommt auf jeden von uns an!“

Wir sind alle Teil einer gemeinsamen Vereinbarung, die wir Realität nennen.

Und glauben Sie nur nicht, dass Sie dafür spirituell angehaucht sein müssen. Alle Zusammenhänge lassen sich auch mit der Quantenphysik erklären.  Dafür reicht schon das Theorem der Quantenverschränkung. Ja, ja, auch  hierüber zeigt sich, warum schlecht zu sprechen über einen anderen, im Grunde Selbstverletzung ist.  Jene spukhafte Fernwirkung, bei der nachgewiesen werden konnte,  dass ein beliebig beobachtetes Teilchen, sich exakt wie sein verschränktes Partnerteilchen verhält und zwar zur gleichen Zeit, obwohl Lichtjahre voneinander entfernt. Hier wurde also eindeutig und ganz offensichtlich auch noch ohne Zeitverlust miteinander kommuniziert.

Wir kommunizieren miteinander, wir alle auf kollektiver Ebene , natürlich völlig unbewusst für unser Ego-Ich.
Wenn Sie den gesamten Tag die Negativmeldungen unserer Nachrichtensysteme  sehen und hören, verinnerlichen, daraus letzlich ihr Weltbild bauen, dann legen Sie den Fokus auf jene Realität und schreiben sie damit weiterhin fest. Das tun wir alle- irgendwie.
Das geht so schnell, dass Sie es überhaupt nicht mitbekommen. Wir nehmen nicht DIE WIRKLICHKEIT auf, wir sehen nicht mal, was JETZT passiert. Wir nehmen lediglich Gewohnheitsbildpunkte wahr.  Wir selektieren. Was glauben Sie denn, warum ihre Augen ständig blinzeln? Damit wird der Informationsstrom unterbrochen. Starren Sie mal, ohne zu blinzeln und schauen Sie, wie es Ihnen damit geht. Los, probieren Sie es. Brechen Sie Ihre Gewohnheitspunkte auf!

kuchenerschlagen3Alles ist mit allem verbunden. Nicht nur wir Menschen.
A l l e s ist mit a l l e m verbunden.
Da wirken Emotionalkörper, Unterbewusstsein und Gedanken, unser innere Haltung  – darüber kommen Menschen und Ereignisse in unser Leben. Das ist der Schöpfer in uns.
Unity. Eins sein. Ich bin, das ich bin.  Alles ist mit allem verbunden. Alles ist in mir.
Dann sollten wir wohl ernsthaft mit Verurteilungen aufhören.

So meine Sicht der Dinge. Wenn Sie eine andere haben, ist mir das auch recht.

Für alle nicht spirituell Angehauchte, die meinen, na, die hat doch zuviel von der Sonne abbekommen.
Nicht doch, nicht doch. Immer schön freundlich bleiben. Nicht vergessen: Wenn Sie mich verurteilen, fügen Sie sich selbst Schmerzen zu. Naja, ich kann Sie schon verstehen, wenn Sie jetzt von all dem hier abgestoßen sind. Ein kleiner Hinweis, der Sie vielleicht wieder lächeln lässt, es gibt neben der Quantenphysik  noch ein weiteres wissenschaftliches Paradigma, jenes“holografische Wirklichkeitsmodell“ von Karl Pribam und David Bohm.
Und ansonsten,  hey, denken Sie doch einfach mal selbst nach.

Nur meine Interpretation der Realität stellt die Tatsachen auf den Kopf.

Ich stehe gerade in Verbindung mit diesem auf mir liegenden Kuchen.
Und darum werde ich ihn als mein Freund annehmen und genussvoll essen.

„la la la la la“