Verlorenes Wissen

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Die Blätter auf der rechten Seite sind keine Fantasiegestalten. Sie kommen nicht aus Mittelamerika oder Indien, sondern aus unseren Gefilden. Sie kommen von den Wurzeln unserer westlichen Kultur. Doch allmählich scheinen sie in Vergessenheit geraten zu sein.  Wir haben dieses Wissen weggeworfen und gegen Mobiltelephone,  Playstation, 64 Box, Surround- Mp4 Player, Inernet & Co  ausgetauscht.
Das ist eine Geschichte, an der wir alle Anteil haben.
Fakten haben ihren Wert – und die müssen wir nutzen.

Seien Sie ehrlich, konnten Sie die Blätter alle auf Anhieb benennen?
Die Marken doch sicherlich sofort?

Es geht um Wirklichkeiten, die wir unterwegs in die Moderne, besser  die Postmoderne, irgendwie verloren haben.  Vergrabene Schätze verloren gegangenen Wissens.  Heute besitzt niemand mehr so viel  Bescheidenheit oder Geduld, diese Hinweise und Warnungen ernst zu nehmen. Unsere Kultur hat sich der Bequemlichkeit verschrieben.  Etwas über uns zu lernen, ist ziemlich unbequem. Ist es nicht so?  Es könnte die Welt, in der wir leben auf den Kopf stellen.

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Mammutbaum.

Bäume gehören zu den Lebewesen, die  höchstes Alter erreichen können.  Bäume sind Menschenfreunde. Bäume,  so alt wie Dinosaurier. Der Ginkgo-Baum  überlebte sogar Hiroshima .
In Mitteleuropa liegt das Rekordalter bei circa 1000 bis 1500 Jahren. Die Literatur schwankt zum Teil beträchtlich. Grannen- Kiefern im Gebirge der White Mountains in Kalifornien gehören  mit über 4600 Jahren  zu den ältesten Bäumen der Erde.  In Schweden  gibt es einen Baum, Old Tjikko,  der 9950 Jahre alt sein soll
Eichen und Linden können bei vorsichtiger Schätzung älter als 600 Jahre, Kiefern, Weißtannen und Lärchen in Mitteleuropa ein Mindestalter von 400 bis 500 Jahren erreichen.
Tausendjährige Eichen und andere tausendjährige Bäume kommen in Mitteleuropa nur sehr selten vor. In Flintbek, Schleswig-Holstein steht eine alte Eibe mit ungefähr 800 bis 1000 Jahren.

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Der dickste Baum der Welt steht im Bundesstaat Oaxaca in Mexico. Baum von Tule genannt. Er weist einen Stammdurchmesser von 11, 42 Metern, sowie einen Stammesumfang von 58 Meter auf. Er gehört mit zu den langlebigsten Bäumen auf dieser Erde.Alte Bäume sind Zeugen unserer Kulturlandschaft. Alte Bäume haben eine große Bedeutung für die biologische Vielfalt.Er ist ein eigenständiger Lebensraum mit typischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.

Eiche, Buche, Linde, Kastanie, Ahorn kennen Sie sie noch? Ihre Früchte:  Kastanien, Bucheckern, Eicheln und die Propellerfrüchte von Linde und Ahorn?

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Buchenblatt. Foto: http://www.baumjagd.de

 

Verlorenes Wissen
Verlorenes Wissen der Heilkraft von Kräutern. Wer weiß heute noch um die starke Heilkraft einer Brennessel oder dem Wundermittel Zinnkraut oder der Schafgabe?
Alte Bauernregeln, alte Hausfrauentipps, uraltes Wissen tradtioneller Erzählungen, altes Wissen der Schamanen, das Räuchern von Hölzern und Zweigen, mit denen man Räume desinfizieren kann, Luft reinigen.

In Sikkim, dem kleinen indischen Bundesstaat hoch oben im Himalaja, lebt das Volk der Lepcha. Das 78 Quadratkilometer kleine Gebiet hat Sikkims ehemaliger König vor fast 50 Jahren den Lepcha geschenkt,damit sie dort ihrer eigenen Kultur und Sprache nachgehen können. Und noch etwas anderes haben sie in ihrem Reservat bis heute bewahren können: Ihr einzigartiges Wissen um Heilpflanzen und Kräutermedizin.

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Quelle Zeichnung: D.Hooker

Auf 2500 Meter Höhe ist es die Heimat des Schamanen Dechen Lepcha und des Knochendoktors Mandela. Auf kleinstem Raum gedeihen dort weit über 4000 verschiedene Pflanzenarten. Ein Paradies für Botaniker, die erstaunliche Heilprozesse bei den Lepcha beobachten können. Der dritthöchste Berg der Erde, der Mount Kangchendzönga , zeigt sich mit seinen 8856 Metern auf beindruckende Weise in der Landschaft Sikkims. Schon fast leider muss man sagen, in diesem Jahr wird der erste Flughafen gebaut und damit  Direktflüge aus allen großen Metropolen Indiens möglich. Der Tourismus ist auf dem Weg.

Haben Sie eine Ahnung davon, was mit den „Gesetzen der Natur“ gemeint ist oder mit der „Heiligen Geometrie“?

Verlorenes Wissen der Hochkulturen Mittelamerikas. Wer weiß heute von Ihren kosmischen „Codes“  und Symbolismen, die sich in Bauten wie den Pyramiden finden, ihren „Kalendern“, die weit mehr  sind als nur Kalender,  die letztlich Brücken zu unserer eigenen Zukunft darstellen?
Wer weiß noch etwas über das Wissen der Druiden,  die einst von den Römern entmachtet wurden. Keltische Götter wurden auch gleich mit von ihnen umgenannt. Sie wussten noch, welche Pflanzen ins Bier kommen. Der Hopfen kam ja erst später mit dem Abt Benedikt auf. Wenn es ihren Kühen nicht gut ging, dann gaben sie ihnen Gundelrebe und streuten etwas Salz auf das Kraut.  Ein Pflanzenbrauchtum, das bis in die Steinzeit reicht.
Kühe und Schafe wissen noch, was sie fressen sollen, was ihnen gut tut – so man sie auf eine natürliche Weide lässt.

Was wissen wir noch davon? Was können wir noch davon wissen?

Konventionelle Medizin

Jeder Dritte in Österreich ist an Krebs erkrankt, so sagt die Wissenschaft. In Deutschland soll es 2 Millionen an Krebs Erkrankte. geben. Es existieren scheinbar kaum noch Familien, in denen es nicht wenigstens einen krebskranken  Menschen gibt?  106 000 Tote durch die Einnahme von Medikamenten allein in den USA. Nicht durch Fehldiagnosen, nein, nein, herbeigeführt von ordentlich verschriebenen Medikamenten. Das Unheil herbeigerufen einzig durch die Unverträglichkeit und Synergismen.
Das sind wenig fröhlich stimmende  Zahlen.

Bleiben wir  bei der  konventionellen Medizin von Erkrankungen wie dem Krebs. Sie sei weit weniger erfolgreich als viele Patienten leider immer noch glauben, schreibt Lothar Hinreise in seinem Buch „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“.  Der Autor bereiste die ganze Welt auf der Suche nach unkonventionellen Krebstherapien und klärt Menschen darüber auf, dass es mehr als Chemotherapie und Bestrahlung gäbe. International anerkannt als eine der wenigen Kapazitäten auf diesem Sektor, beschreibt Hinreise seine jahrelange Forschung  in seiner Enzyklopädie.  Er sei weder für noch gegen konventionelle Medizin. Es ginge ihm ausschließlich um das Wohlergehen von Menschen, und es sei  ihm egal, was dazu beiträgt, dass Menschen wieder gesund werden. Der Autor und Forscher wünscht unbedingt einen Dialog zwischen Therapeuten, der allerdings in der realen Praxis schwierig zu finden sei.
Ich hatte erste gestern mit einer Dame ein Begegnung, die eine weitere Woche Chemotherapie hinter sich gebracht hat. man Über Fortschritte könne man ihr nichts sagen, aber man teilte ihr mit, dass sie durch die Chemotherapie zusätzlich noch mit einem „radioaktiven Knoten“ zu tun hätte. Der sitze jetzt bei ihr im Hals. „Dann laufe ich eben die letzen Jahre noch ein wenig verstrahlt durch die Gegend, meinte sie zu mir und lächelte.  Sie staunte über den ihr gereichten Blumenstrauß  ihrer Tochter.  Gerberer, die ja bekanntlich nicht so lange halten. „Mensch, die  standen wochenlang wie ne Eins“ , erzählte sie.  Mich wunderte, wie wenig sie über ihre Erkrankung wußte, wie wenig sie  über andere Möglichkeiten nachdachte, wie wenig sie über die Therapie und ihre Ergebnisse  wußte.
Wenn wir eine Küche kaufen, wälzen wir Kataloge. Von Männern und Autos möchte ich hier gar nicht reden. Bei medizinischen Aspekten, die über unser Leben und Tod entscheiden können, scheint es mitunter  an Informationsbedarf zu fehlen.

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Unser Körper aus der Sicht einer Hellsichtigen.

Es gehöre echt Persönlichkeit dazu, sein Wissen immer wieder in Frage zu stellen, meint Hinreise und verweist damit  auf die Gruppe der  Mediziner.
Nehmen sie die Ärzte, schreibt der Autor, Ärzte der konventionellen Schulmedizin. Da hat man 5–6 Jahre an der Universität studiert, danach 2–4 Jahre seinen Facharzt gemacht und vielleicht noch ein paar Jahre in einem Krankenhaus Erfahrungen gesammelt und dann kommen da eine  Kräuterdame oder ein Naturkundler mit besonderer Beziehung zur Heilkräuter- und Pflanzenwelt oder ein Mann, der über viele Jahre Studien zur Krebstherapie durchgeführt hat,  der noch nicht einmal einen Doktortitel besitzt, und nun behauptet, dass dieses über die Jahre angesammelte Wissen zumindest teilweise, wenn nicht sogar ganz falsch ist.

Ja, vermutlich wird es Teil einer Persönlichkeit nach so vielen Jahren und vermutlich  gehört dann auch wirklich echte Größe dazu,  eben auch einen Teil seiner Persönlichkeit immer wieder aufs Neue in Frage zu stellen.

Hinreise liegt sehr viel daran, dass wir  dies verstehen, denn wenn man positiv über nicht-konventionelle Therapien schreibt und Fehler konventioneller Medizin aufdeckt, dann würde man gerne in eine „esoterische Ecke“ gestellt oder sogar noch schlimmer als „Ärztehasser“ bezeichnet.
Davon wissen ebenso viele  alternative Heiler, Schamanen oder auch Pflanzenkundler ein Lied zu singen.
Der Bruder unseres einstigen Bundesinnenministers  Otto von Schily, Mediziner Konrad Schily sprach der Pflanzenfachfrau  Maria Treben  Unverantwortlichkeit zu,  als eines der bekannteren Magazine Deutschlands über sie berichtete und sie in Form von Foto schon quasi wenig vorteilhaft als „Hexe“ darstellte. Sie wisse ja gar nicht, wo die Organe seien, meinte Schily. Nun, das wissen Schamanen auch nicht , dennoch heilen sie. Es gibt sie doch die Heilerfolge von alternativen Heilbehandlern.

Biopiraterie der Pharmazie und Kosmetik

Wir unterschätzen das politische und finanzielle Interesse, warum wir ein Medikament verordnet bekommen.
Mir selbst begegnete eine Ärztin, die als Privatärztin ihren Lebensunterhalt sehr gut verdiente, zusätzlich freute sie sich jeden Monat über Vergütungen von Seiten der Pharmazie, dadurch, dass sie ein spezielles Medikament  jenes Unternehmens verordnete.  Die Abrechnungen sah ich mit eigenen Augen. Es besteht also gar kein Zweifel an der Richtigkeit meiner Behauptung.

In Indien kennen die Menschen die Heilwirkung des Niembaums. Erfahren Unternehmen der Pharma und Kosmetik in den Industrieländer von jenen Heilkräften, versuchen sie die Rezepturen in Erfahrung zu bringen, um sie anschließend auf eigenen Namen patentieren zu lassen.
Uraltes Wissen fällt der „Biopaterie“  zum Opfer. Aus den Blättern und Samen lassen  sich Medikamente gegen Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden und viele andere Krankheiten herstellen. Die Folge: für indische Firmen und Menschen stiegen die  Rohstoffpreise. Indische Firmen konnten deshalb ihre Produkte zum Teil nicht mehr exportieren.

Die Welt der Täuschungen

Telefon Wirklichkeiten

thanks to G. Takei

Wir bilden uns gerne ein, wir stünden mit beiden Beinen auf der Erde, wenn wir uns mit „Fakten“ beschäftigen und  träumen von Gold. In Fakten kann man sich ebenso leicht verlieren, wie in Fiktionen. Fakten haben ihren Wert, aber sollten wir nicht auch über sie hinaus gelangen? Müssten wir nicht schlicht und einfach mit dem Anfang beginnen? Alle unse Fakten, unser Denken, ist es nicht nur Fassade? Welche Wirklichkeit liegt dahinter? Ist es nicht unserer Geburtsrecht zu erfahren, was dahinter liegt, was unser Erbe ist, worauf wir gefasst sein sollten, wenn wir es wieder einfordern wollen?

Schamanen, alternative Heiler  sind keine Fantasiegestalten. Sie haben Zugang zu den Wurzeln eines Wissens, das der Mehrheit von Menschen abhanden gekommen zu sein scheint. Wir haben von vielem die Gebrauchsanleitung weggeworfen.  Über Vernunft und Logik zu reden, ist leicht. Verstehen wir wirklich, was dahinter steckt? Als Kinder sagte man uns schon, wir sollen vernünftig sein, was im Grunde bedeutet, das wir tun sollen, was andere uns sagen. Aber ist das die klare Vorstellung von Vernunft?
Menschen, die behaupten, sie seien rational, erweisen sich nicht selten  irrationaler, je mehr sie rational erscheinen wollen.   Wir leben in einer Welt der Schatten. Wir wollen das Gute und schaffen  das Schlechte.  Logik, Wissenschaft, Religion haben sie alle noch den Bezug zur Wirklichkeit? Sind wir nicht mit all unserer Logik und Vernunft am Türgriff hängen geblieben?  Haben wir das richtige Verständnis von unserer Vergangenheit? Vielleicht hat man ja auch jede Menge Energie  darauf verwendet, uns die Reise dorthin wegzuerklären? Was, wenn der rote Faden, in dem unsere Vergangenheit und Zukunft verwickelt wurde, dazu geführt hat, dass  wir in der Täuschung festgenagelt wurden?  Heißt es nicht:  Sprich über die Wahrheit und du verlierst sie aus den Augen. Begreife die Illusion und du findest die Wahrheit mitten in ihr.

Übrigens nannte man jene Heiler schon bei den Griechen „latromanis“  , was übersetzt Heiler-Propheten meint. Sie waren Heiler und Propheten. Auf der Insel Kreta lebte Epimenides, er schrieb darüber, was er in der „Unterwelt“ gelernt hatte.

Die Lösung:

blattraetsel

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2 Kommentare zu “Verlorenes Wissen

  1. Anonymous sagt:

    Ich weiss, dass ich nichts weiss…. 🙂

  2. martinakunze sagt:

    Damit relativierst du. Schöffelst ganz unter deinem Licht…. Ich denke mir deine „Wahrheit“ einfach, als eine Möglichkeit der Wahrnehmung und nicht als ein unumstößliches, in Stein gemeißeltes Wirklichkeitsabbild..:)
    In Dank
    martina

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