Prophezeiungen und Beobachtung der Maya

 

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Maya-Stätte Tulum, Foto: Kunze,

Die Mayan sagen: Wenn wir uns nicht ändern, wird das schwer wiegende Folgen haben. Wir haben die Erde in eine Müllhalde verwandelt. Wenn wir aufhören zu lieben, dann verschmutzen wir uns selbst, und unser Denken und Tun verdunkeln sich. Wir haben uns dadurch die reine Luft zum Atmen genommen.

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Maya-Kalender.

Die Mayan verfügten über Kenntnisse um die Kosmischen Gesetze der Zeit. Und um dieses Wissen der vierdimensionalen  Zeit und ihrer kausalen Zusammenhänge geht es. Insofern ist der Kalender weit mehr als ein Kalender, wie wir ihn verstehen, wenn wir das Wort Kalender hören.  Der 2011 verstorbene Jose Argüelles ist derjenige, der dieses Wissen aus der Alten Tradition dechiffriert hat. Bekanntwurde Arguelles durch seine Bücher  Der Maya Faktor und Earth Ascending

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mein Geburtstag in Maya-Schriftzeichen, bekommt man eigens gemalt/gedruckt  in Chichen Itzà  Foto: Kunze

Trennungen beenden

Die Wettermuster geraten völlig aus dem Gleichgewicht. Extreme Temperaturen werden sich zeigen. Auch die Regenfälle verändern sich.  Wenn Völker aus dem Tritt geraten und nicht meh rin Übereinstimmung mit der Natur leben – dann wird für sei das Ende auf dieser Erde kommen. Das ist das göttliche und natürliche Gesetz. Hört auf diese Worte. Jede negative Prophezeiung, die in Erfüllung geht, ist eine fehlgeschlagene Prophezeiung. Denn sie ist einzig dazu da, uns zu warnen.

Europäer lehrten uns allen den Weg der Trennung und der Herrschaft der Menschheit über die Erde. Das sind nicht unsere Wege.
Der weiße Mann hat uns gelehrt, dass Gott getrennt ist von uns und dass der Kontakt nur durch organisiertee Religionen möglich ist. Wir zeigen unseren Kindern, dass Gott überall ist, in jedem Baum, in jedem Blatt, in jeder Wolke, in jedem Berg. Jede Blume hat den Geist in sich, das Bewusstsein des Schöpfers.

Cosmic-Call

Cosmic Call

Überall, wo der weiße Mann die Erde berührt hat, ist sie verwundet. Wir lehren unseren Kindern, die Gesetze der Natur und des Lebens zu beachten. Sie lernen, dass sie auf die Zeichen von Mutter Erde achten und dass sie alles zurückgeben, was sie von ihr erhalten. Sie lernen auf ihre innere Stimme zu hören und so ihren Weg zu gehen.
Der weiße Mann hat uns gesagt, dass es nur eine Art gib, den Großen Geist anzubeten und ihm zu dienen. Wir haben nie verstehen können, warum er dann die Menschen so verschieden behandelt. Unsere Kinder wissen, dass sie ein Ausdruck des Großen Geistes sind. Er ist das, was sie sind und sie sind das, was er ist. Er tut, denkt und fühlt – was sie denken und fühlen und umgekehrt. Sie wissen, dass sie wertvoll sind, wie sie sind. Und sie wissen, dass sie wichtig sind und dass ihr Leben ein besonderer Beitrag ist für den Frieden unter den Menschen auf Mutter Erde.
Wir haben beobachtet, dass die weißen Menschen ihren Kindern sagen, dass sie von nichts eine Ahnung haben und dass deshalb ihr ganzes Leben zum Lernen da ist. Wir sagen unseren Kindern, dass sie das große Wissen in sich tragen und dass jeder Tag dazu da ist, um daraus zu schöpfen und dabei sich selbst sowie die Welt ständig neu zu erschaffen.

Wir haben gesehen, dass es für die weißen Völker sehr wichtig ist, Entdeckungen zu machen. Sie haben die Wissenschaft erfunden, weil sie glauben, dass sie nichts wissen. Darin aber liegt die Ursache ihrer Angst. Und wo Angst ist, dort ist Zerstörung. Unsere Kinder erfuhren, dass das große Wissen in ihnen selbst liegt, weile jede Zelle ihres Körpers die Erinnerung an alles trägt.  Sie haben gelernt, dass es nur eines gibt, was wirklich zählt, nämlich dass sie sich schöpferisch am Spiel des Lebens beteiligen.

Wir haben die Weltsicht des Westens studiert und haben entdeckt, dass sie ein großes Problem hat. Sie trennt die Menschen von der Natur. Dann können die Menschen die Natur nur noch als Gegenstand sehen und nicht mehr als ihre Seele begreifen. Und von diesem Abgeschnittensein kommt ihre große Einsamkeit.

Die Weltsicht eurer Wissenschaftler ist nur eine unter vielen und sie ist sehr eng. Deshalb können sie auch nicht wirklich die Zusammenhänge dieser Welt erklären. Sie können die Weisheit unserer Kulturen nicht erklären. Sie können die Pyramidenbauten nicht erklären. Ob das Inka-Imperium oder Stonehenge in England.  Es wird für euch ein Rätsel bleiben, wie einfache Menschen dazu fähig waren, solche Steine zu bewegen und diese perfekte Bauten zu schaffen.

Der Oberste des Weisenrates aller Urvölker auf dem Kontinent Amerika, Don Alejandro Cirilo, der Groß-Älteste der lebenden Quiche-Maya, auch Wandering Wolf genannt,  Guatemala, meint dazu:

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Sein Maya-Name ist Wakatel Utiw, was “Wandering Wolf” bedeutet.
Er wird auch Großvater Cirilo oder einfach “Tata” genannt, was in der Sprache der Maya Großvater bedeutet.

“Die neue Sonne wird kommen, aber wenn wir nicht unsere destruktiven und unharmonischen Handlungsweisen ändern, werden viele sie nicht erleben,” warnen die Ältesten. “Wir sind nicht machtlos angesichts der Dinge, die uns passieren, sondern wir „geschehen“ der Erde und einander”, sagt Cirilo in seinen befähigenden Lehren. Unsere Handlungen haben eine unausgewogene Welt geschaffen, die wieder ins Gleichgewicht gebracht werden muss, um noch mehr Leid für die Menschen und alles Leben zu vermeiden.

“Ihr vom Westen habt uns großes Wissen gebracht – und wir haben eine andere Wissenschaft. Es ist die Wissenschaft, die wir jetzt brauchen werden. Wir nennen sie die Wissenschaft des Herzens. Wissenschaft ohne Verständnis des Schöpfers ist zerstörerisch. Nur das Wissen, das die universelle Kraft mit einbezieht, hat keine Grenzen. Hört auf euer Herz. Mutter Erde (pacha mama) ruft euch. Sie ruft jeden von uns, damit wir sie heilen und dabei auch uns selbst.

Es ist  jetzt  Zeit, unsere Art zu denken, zu leben und zu sein zu ändern – bevor es zu spät ist.  Die Erde ist nicht unser Besitz. Die Herrscher der Welt beginnen zu spüren, dass ihre Macht zu Ende geht. Wir benötigen jetzt die Macht der Menschen, die fähig sind, einen neuen Weg zu gehen. Und es steht geschrieben, dass die alten Völker diesen Weg des Friedens bewahrt haben.”

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Lage und Aufteilung der Tempelanlagen in Tulum, der Maya-Stätte am Karibischen Meer. Vor ihr liegt eines der längsten Korallenriffe der Welt im Meer, das exakt vor der Maya-Statte geteilt ist. 80 km – die Zufahrt – als hätten sie es gewusst…Die Gebäude waren einst viel farbiger. Foto:Kunze Tulum, Mexico

Tulum liegt 130 Kilometer von Cancun entfernt. Der Küstenstreifen wird auch Riviera Maya genannt und liegt im Bundesstaat Quintana Roo auf der Halbinsel Yucatan.  Es gibt dort den  „Tempel des Herabsteigenden Gottes“, den „Tempel des Windes“ und den  Freskentempel sowie den  “ Tempel der Feen“(Bild 2.Reihe rechts.)

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Tulum,  Mexico, Fotos: Kunze
Die innere Stadt wird von einer zum Meer hin offenen Stadtmauer umrundet, an deren Nordwest- und Südwestecken Wachtürme stehen. Tulum war im 13. und 14. Jahrhundert einer der größten Städte in Yucatan. Sie war ein wichtiger Handelsknotenpunkt.
Von hier aus wurde erbitterter Widerstand im Unabhängigkeitskrieg der Maya (1847 – 1901)  gegen Mexico geleistet. Ein Sprechendes Kreuz wurde dort von der Maya-Priesterin Maria Uicab, der Königin von Tulum gehütet. Sie fassten diesen Kries ausschließlich als Verteidigungskrieg auf. So nutzen sie nicht die günstige Gelegenheit um Städte von „Weißen“ zu stürmen, weil sie an jenen Städten gar kein Interesse hatten. Mexico verkaufte Maya als Sklaven nach Kuba in jenen Jahren.

Das Sprechende Kreuz war ein Orakel. Chan Santa Cruz war der Kern des politischen Zentrums  der Maya in jenen Jahren des „Kastenkrieges“.  Der Maya-Führer Jose María Barrera  fand in einem unbewohnten Waldgebiet neben einem kleinen Cenote namens Lom Ha’ („gespaltene Quelle“) ein kleines Kreuz, das in einen Baum geschnitten war. Über dieses Kreuz soll Gott zu ihm gesprochen und ihn zur Fortsetzung des Kampfes ermuntert haben, und so entstand hier ein Heiligtum.

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Kapokbaum in Chichen Itza, Yucatan, Mexico, Foto: Kunze

Der Ritus des Sprechenden Kreuzes stellt eine synkretistische  Verschmelzung alter Maya-Religion mit christlicher Symbolik dar. Das Kreuz beinhaltete drei Elemente der alten Maya-Religion: Es wuchs auf den Wurzeln eines Kapokbaums  des heiligen Baums des Lebens (Ya’axche’, Spanisch Ceiba), der aus einer Höhle wuchs (Áaktun, heiliger Ort der Mayas), die sich bei einem Cenote  (Ts’ono’ot) befand (Ort des Regengotts Chàak).  Es gab ein Sprechendes Kreuz in Tulum, eben von jener besagten Maya-Priesterin gehütet. Heute wird der Kult noch in vier Orten gepflegt,  X-Cacal Guardia, Chancah Veracruz, Chumpón und Tulúm gepflegt. Kein Weißer oder sonstiger Fremder wird an das Kreuz gelassen.

Cenoten – sind für Maya heilige Teiche, die sich direkt zum Herzen der großen Mutter öffnen. In Chichen Itza beispielsweise gab es unterirdische Flüsse, darum wurde dort die Stadt erbaut.  Allein zu Ehre dieser heiligen Stätte. Das Wasser ist für sie heilig – noch heute. Man fand Knochen  in Chichen Itza von über 300 Maya, die sich in jenem Wasser geopfert hatten. Dieses Ritual war für die Auserwählten eine große Ehre, da sie auf diese heilige Weise zur großen Mutter zurückkehrten. Tausende von Kristallen fand man zwischen den Knochen. In diesen Kristallen sollen die Gebete der Vorväter gewesen sein.  Das Magazin National Geographic ließ 1950 Teiche ausheben. Sie haben sie weggenommen. Jahre später kamen sie nochmals und  holten wirklich jeden Stein aus der Cenote heraus.

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Chichen Itzà, Mexico, Foto: Kunze

Diese Pyramide bedeutete für die Maya der Zugang zum menschlichen Herzen und der Schlüssel zum Verständnis der Maya.  Der Grund für den Bau finde sich nicht in diesen Gebäuden – in der Pryramide steckt noch eine Pyramide  – sondern im Dschungel.  Die Cenoten.  Oben auf der Pyramide sind vier Öffnungen. Drei davon führen in einen gemeinsamen u-förmigen Gang. In der oberen Öffnung des U gibt es eine weitere Öffnung, die führt genau zum Mittelpunkt der Pyramide.  Es geht ein wirklich starke Energie von dieser Pyramide aus.  Es heißt die Energie des Herzens fließt durch Chichen Itzà. Wer sich darauf einlässt, fühlt dort seinen Mer-ka- ba, seinen Lichtkörper.  Mer= Licht, Ka= Geist, Ba= Seele.  Es ist der Teil eines Gitternetzes des Einheitsbewusstseins , die diese Pyramide channelt.  Die Große Pyramide Ägyptens ist im Hinblick auf ein Teil des Gitternetes die Energie des Verstandes.
Die großen Stufen brechen das Licht. Am Fuß der Pyramide ist ein aus Stein gehauener Schlangenkopf, der gen Norden gerichtet ist.  Wenn man an der Frühlings-Tagundnachtgleiche zu Sonnenuntergang vom Westen asu darauf schaut, bricht das Sonnenlicht, und einen Moment sieht es so aus, als gleite eine Schlange von der Spitze der Pyramide aus nach unten. Durch diese Schlange wußten die Maya, wann die Frühlings- Tagundnachtgleiche gekommen war, und konnten sich beim Ackerbau und hinsichtlich ihrer spirituellen Dinge daran orientieren.

All diese Tempel an speziell ausgewählten Orten haben eine Bezug zu den Chakras.  Kohunlich, eine weitere Maya-Tempelanlage, etwas 50 Kilometer entfernt von Chetumal, alles entlang der Ostküste,  zeigt auf jeder Seite der Pyramide Reliefs von menschlichen Gesichtern, jedes ungefähr 3 Meter hoch und mit einem Punkt zwischen den Augenbrauen, der das Dritte Auge betont.

KohunlichKohunlich repräsentiert das sechste Chakra.
Besiedelt ungefähr 200 v. Chr.. Etwa 10000 Menschen lebten dort. Auch diese Stadt wurde irgendwann verlassen, wie so viele der Maya-Stätten.  Es gäbe noch viel zu Kohunlich zu berichten.

 

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Palenque (re.i.Bild) liegt im Bundesstaat Chiapas, ein weiterer Staat auf der Halbinsel Yucatan, eine weitere Tempelstadt. Sie ist dem Kronenchakra gewidmet. Die Zirbeldrüse sitzt in der Mitte des Kopfes, ganz in der Nähe des siebten Chakras ist der Schlüssel zum Dritten Auge. Das Dritte Auge ist das Bindeglied ziwschen dem Mer-Ka-Ba-Feld und dem heiligen Raum im Herzen. Die Stadt liegt im Regenwald an einem Berghang.  Es ist für die Maya die Metropole gewesen. Auch hier zieht sich eine System von Wasserkanälen, kleine Bäche,  unter der Erdoberfläche durch. Die Stadt soll einst auch von einer Königin regiert worden sein.  Es gibt einen Tempel der Inschriften, eine Stufenpyramide. Es gibt einen Palast, ein astronomisches Observatorium, wie in Chichen Itzà, einen Kreuztempel, einen Sonnentempel und zahlreiche weitere Gebäude.

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Aufenthalt in Tulum , Mexico Foto:kunze

 

Verlorenes Wissen

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Die Blätter auf der rechten Seite sind keine Fantasiegestalten. Sie kommen nicht aus Mittelamerika oder Indien, sondern aus unseren Gefilden. Sie kommen von den Wurzeln unserer westlichen Kultur. Doch allmählich scheinen sie in Vergessenheit geraten zu sein.  Wir haben dieses Wissen weggeworfen und gegen Mobiltelephone,  Playstation, 64 Box, Surround- Mp4 Player, Inernet & Co  ausgetauscht.
Das ist eine Geschichte, an der wir alle Anteil haben.
Fakten haben ihren Wert – und die müssen wir nutzen.

Seien Sie ehrlich, konnten Sie die Blätter alle auf Anhieb benennen?
Die Marken doch sicherlich sofort?

Es geht um Wirklichkeiten, die wir unterwegs in die Moderne, besser  die Postmoderne, irgendwie verloren haben.  Vergrabene Schätze verloren gegangenen Wissens.  Heute besitzt niemand mehr so viel  Bescheidenheit oder Geduld, diese Hinweise und Warnungen ernst zu nehmen. Unsere Kultur hat sich der Bequemlichkeit verschrieben.  Etwas über uns zu lernen, ist ziemlich unbequem. Ist es nicht so?  Es könnte die Welt, in der wir leben auf den Kopf stellen.

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Mammutbaum.

Bäume gehören zu den Lebewesen, die  höchstes Alter erreichen können.  Bäume sind Menschenfreunde. Bäume,  so alt wie Dinosaurier. Der Ginkgo-Baum  überlebte sogar Hiroshima .
In Mitteleuropa liegt das Rekordalter bei circa 1000 bis 1500 Jahren. Die Literatur schwankt zum Teil beträchtlich. Grannen- Kiefern im Gebirge der White Mountains in Kalifornien gehören  mit über 4600 Jahren  zu den ältesten Bäumen der Erde.  In Schweden  gibt es einen Baum, Old Tjikko,  der 9950 Jahre alt sein soll
Eichen und Linden können bei vorsichtiger Schätzung älter als 600 Jahre, Kiefern, Weißtannen und Lärchen in Mitteleuropa ein Mindestalter von 400 bis 500 Jahren erreichen.
Tausendjährige Eichen und andere tausendjährige Bäume kommen in Mitteleuropa nur sehr selten vor. In Flintbek, Schleswig-Holstein steht eine alte Eibe mit ungefähr 800 bis 1000 Jahren.

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Der dickste Baum der Welt steht im Bundesstaat Oaxaca in Mexico. Baum von Tule genannt. Er weist einen Stammdurchmesser von 11, 42 Metern, sowie einen Stammesumfang von 58 Meter auf. Er gehört mit zu den langlebigsten Bäumen auf dieser Erde.Alte Bäume sind Zeugen unserer Kulturlandschaft. Alte Bäume haben eine große Bedeutung für die biologische Vielfalt.Er ist ein eigenständiger Lebensraum mit typischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.

Eiche, Buche, Linde, Kastanie, Ahorn kennen Sie sie noch? Ihre Früchte:  Kastanien, Bucheckern, Eicheln und die Propellerfrüchte von Linde und Ahorn?

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Buchenblatt. Foto: http://www.baumjagd.de

 

Verlorenes Wissen
Verlorenes Wissen der Heilkraft von Kräutern. Wer weiß heute noch um die starke Heilkraft einer Brennessel oder dem Wundermittel Zinnkraut oder der Schafgabe?
Alte Bauernregeln, alte Hausfrauentipps, uraltes Wissen tradtioneller Erzählungen, altes Wissen der Schamanen, das Räuchern von Hölzern und Zweigen, mit denen man Räume desinfizieren kann, Luft reinigen.

In Sikkim, dem kleinen indischen Bundesstaat hoch oben im Himalaja, lebt das Volk der Lepcha. Das 78 Quadratkilometer kleine Gebiet hat Sikkims ehemaliger König vor fast 50 Jahren den Lepcha geschenkt,damit sie dort ihrer eigenen Kultur und Sprache nachgehen können. Und noch etwas anderes haben sie in ihrem Reservat bis heute bewahren können: Ihr einzigartiges Wissen um Heilpflanzen und Kräutermedizin.

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Quelle Zeichnung: D.Hooker

Auf 2500 Meter Höhe ist es die Heimat des Schamanen Dechen Lepcha und des Knochendoktors Mandela. Auf kleinstem Raum gedeihen dort weit über 4000 verschiedene Pflanzenarten. Ein Paradies für Botaniker, die erstaunliche Heilprozesse bei den Lepcha beobachten können. Der dritthöchste Berg der Erde, der Mount Kangchendzönga , zeigt sich mit seinen 8856 Metern auf beindruckende Weise in der Landschaft Sikkims. Schon fast leider muss man sagen, in diesem Jahr wird der erste Flughafen gebaut und damit  Direktflüge aus allen großen Metropolen Indiens möglich. Der Tourismus ist auf dem Weg.

Haben Sie eine Ahnung davon, was mit den „Gesetzen der Natur“ gemeint ist oder mit der „Heiligen Geometrie“?

Verlorenes Wissen der Hochkulturen Mittelamerikas. Wer weiß heute von Ihren kosmischen „Codes“  und Symbolismen, die sich in Bauten wie den Pyramiden finden, ihren „Kalendern“, die weit mehr  sind als nur Kalender,  die letztlich Brücken zu unserer eigenen Zukunft darstellen?
Wer weiß noch etwas über das Wissen der Druiden,  die einst von den Römern entmachtet wurden. Keltische Götter wurden auch gleich mit von ihnen umgenannt. Sie wussten noch, welche Pflanzen ins Bier kommen. Der Hopfen kam ja erst später mit dem Abt Benedikt auf. Wenn es ihren Kühen nicht gut ging, dann gaben sie ihnen Gundelrebe und streuten etwas Salz auf das Kraut.  Ein Pflanzenbrauchtum, das bis in die Steinzeit reicht.
Kühe und Schafe wissen noch, was sie fressen sollen, was ihnen gut tut – so man sie auf eine natürliche Weide lässt.

Was wissen wir noch davon? Was können wir noch davon wissen?

Konventionelle Medizin

Jeder Dritte in Österreich ist an Krebs erkrankt, so sagt die Wissenschaft. In Deutschland soll es 2 Millionen an Krebs Erkrankte. geben. Es existieren scheinbar kaum noch Familien, in denen es nicht wenigstens einen krebskranken  Menschen gibt?  106 000 Tote durch die Einnahme von Medikamenten allein in den USA. Nicht durch Fehldiagnosen, nein, nein, herbeigeführt von ordentlich verschriebenen Medikamenten. Das Unheil herbeigerufen einzig durch die Unverträglichkeit und Synergismen.
Das sind wenig fröhlich stimmende  Zahlen.

Bleiben wir  bei der  konventionellen Medizin von Erkrankungen wie dem Krebs. Sie sei weit weniger erfolgreich als viele Patienten leider immer noch glauben, schreibt Lothar Hinreise in seinem Buch „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“.  Der Autor bereiste die ganze Welt auf der Suche nach unkonventionellen Krebstherapien und klärt Menschen darüber auf, dass es mehr als Chemotherapie und Bestrahlung gäbe. International anerkannt als eine der wenigen Kapazitäten auf diesem Sektor, beschreibt Hinreise seine jahrelange Forschung  in seiner Enzyklopädie.  Er sei weder für noch gegen konventionelle Medizin. Es ginge ihm ausschließlich um das Wohlergehen von Menschen, und es sei  ihm egal, was dazu beiträgt, dass Menschen wieder gesund werden. Der Autor und Forscher wünscht unbedingt einen Dialog zwischen Therapeuten, der allerdings in der realen Praxis schwierig zu finden sei.
Ich hatte erste gestern mit einer Dame ein Begegnung, die eine weitere Woche Chemotherapie hinter sich gebracht hat. man Über Fortschritte könne man ihr nichts sagen, aber man teilte ihr mit, dass sie durch die Chemotherapie zusätzlich noch mit einem „radioaktiven Knoten“ zu tun hätte. Der sitze jetzt bei ihr im Hals. „Dann laufe ich eben die letzen Jahre noch ein wenig verstrahlt durch die Gegend, meinte sie zu mir und lächelte.  Sie staunte über den ihr gereichten Blumenstrauß  ihrer Tochter.  Gerberer, die ja bekanntlich nicht so lange halten. „Mensch, die  standen wochenlang wie ne Eins“ , erzählte sie.  Mich wunderte, wie wenig sie über ihre Erkrankung wußte, wie wenig sie  über andere Möglichkeiten nachdachte, wie wenig sie über die Therapie und ihre Ergebnisse  wußte.
Wenn wir eine Küche kaufen, wälzen wir Kataloge. Von Männern und Autos möchte ich hier gar nicht reden. Bei medizinischen Aspekten, die über unser Leben und Tod entscheiden können, scheint es mitunter  an Informationsbedarf zu fehlen.

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Unser Körper aus der Sicht einer Hellsichtigen.

Es gehöre echt Persönlichkeit dazu, sein Wissen immer wieder in Frage zu stellen, meint Hinreise und verweist damit  auf die Gruppe der  Mediziner.
Nehmen sie die Ärzte, schreibt der Autor, Ärzte der konventionellen Schulmedizin. Da hat man 5–6 Jahre an der Universität studiert, danach 2–4 Jahre seinen Facharzt gemacht und vielleicht noch ein paar Jahre in einem Krankenhaus Erfahrungen gesammelt und dann kommen da eine  Kräuterdame oder ein Naturkundler mit besonderer Beziehung zur Heilkräuter- und Pflanzenwelt oder ein Mann, der über viele Jahre Studien zur Krebstherapie durchgeführt hat,  der noch nicht einmal einen Doktortitel besitzt, und nun behauptet, dass dieses über die Jahre angesammelte Wissen zumindest teilweise, wenn nicht sogar ganz falsch ist.

Ja, vermutlich wird es Teil einer Persönlichkeit nach so vielen Jahren und vermutlich  gehört dann auch wirklich echte Größe dazu,  eben auch einen Teil seiner Persönlichkeit immer wieder aufs Neue in Frage zu stellen.

Hinreise liegt sehr viel daran, dass wir  dies verstehen, denn wenn man positiv über nicht-konventionelle Therapien schreibt und Fehler konventioneller Medizin aufdeckt, dann würde man gerne in eine „esoterische Ecke“ gestellt oder sogar noch schlimmer als „Ärztehasser“ bezeichnet.
Davon wissen ebenso viele  alternative Heiler, Schamanen oder auch Pflanzenkundler ein Lied zu singen.
Der Bruder unseres einstigen Bundesinnenministers  Otto von Schily, Mediziner Konrad Schily sprach der Pflanzenfachfrau  Maria Treben  Unverantwortlichkeit zu,  als eines der bekannteren Magazine Deutschlands über sie berichtete und sie in Form von Foto schon quasi wenig vorteilhaft als „Hexe“ darstellte. Sie wisse ja gar nicht, wo die Organe seien, meinte Schily. Nun, das wissen Schamanen auch nicht , dennoch heilen sie. Es gibt sie doch die Heilerfolge von alternativen Heilbehandlern.

Biopiraterie der Pharmazie und Kosmetik

Wir unterschätzen das politische und finanzielle Interesse, warum wir ein Medikament verordnet bekommen.
Mir selbst begegnete eine Ärztin, die als Privatärztin ihren Lebensunterhalt sehr gut verdiente, zusätzlich freute sie sich jeden Monat über Vergütungen von Seiten der Pharmazie, dadurch, dass sie ein spezielles Medikament  jenes Unternehmens verordnete.  Die Abrechnungen sah ich mit eigenen Augen. Es besteht also gar kein Zweifel an der Richtigkeit meiner Behauptung.

In Indien kennen die Menschen die Heilwirkung des Niembaums. Erfahren Unternehmen der Pharma und Kosmetik in den Industrieländer von jenen Heilkräften, versuchen sie die Rezepturen in Erfahrung zu bringen, um sie anschließend auf eigenen Namen patentieren zu lassen.
Uraltes Wissen fällt der „Biopaterie“  zum Opfer. Aus den Blättern und Samen lassen  sich Medikamente gegen Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden und viele andere Krankheiten herstellen. Die Folge: für indische Firmen und Menschen stiegen die  Rohstoffpreise. Indische Firmen konnten deshalb ihre Produkte zum Teil nicht mehr exportieren.

Die Welt der Täuschungen

Telefon Wirklichkeiten

thanks to G. Takei

Wir bilden uns gerne ein, wir stünden mit beiden Beinen auf der Erde, wenn wir uns mit „Fakten“ beschäftigen und  träumen von Gold. In Fakten kann man sich ebenso leicht verlieren, wie in Fiktionen. Fakten haben ihren Wert, aber sollten wir nicht auch über sie hinaus gelangen? Müssten wir nicht schlicht und einfach mit dem Anfang beginnen? Alle unse Fakten, unser Denken, ist es nicht nur Fassade? Welche Wirklichkeit liegt dahinter? Ist es nicht unserer Geburtsrecht zu erfahren, was dahinter liegt, was unser Erbe ist, worauf wir gefasst sein sollten, wenn wir es wieder einfordern wollen?

Schamanen, alternative Heiler  sind keine Fantasiegestalten. Sie haben Zugang zu den Wurzeln eines Wissens, das der Mehrheit von Menschen abhanden gekommen zu sein scheint. Wir haben von vielem die Gebrauchsanleitung weggeworfen.  Über Vernunft und Logik zu reden, ist leicht. Verstehen wir wirklich, was dahinter steckt? Als Kinder sagte man uns schon, wir sollen vernünftig sein, was im Grunde bedeutet, das wir tun sollen, was andere uns sagen. Aber ist das die klare Vorstellung von Vernunft?
Menschen, die behaupten, sie seien rational, erweisen sich nicht selten  irrationaler, je mehr sie rational erscheinen wollen.   Wir leben in einer Welt der Schatten. Wir wollen das Gute und schaffen  das Schlechte.  Logik, Wissenschaft, Religion haben sie alle noch den Bezug zur Wirklichkeit? Sind wir nicht mit all unserer Logik und Vernunft am Türgriff hängen geblieben?  Haben wir das richtige Verständnis von unserer Vergangenheit? Vielleicht hat man ja auch jede Menge Energie  darauf verwendet, uns die Reise dorthin wegzuerklären? Was, wenn der rote Faden, in dem unsere Vergangenheit und Zukunft verwickelt wurde, dazu geführt hat, dass  wir in der Täuschung festgenagelt wurden?  Heißt es nicht:  Sprich über die Wahrheit und du verlierst sie aus den Augen. Begreife die Illusion und du findest die Wahrheit mitten in ihr.

Übrigens nannte man jene Heiler schon bei den Griechen „latromanis“  , was übersetzt Heiler-Propheten meint. Sie waren Heiler und Propheten. Auf der Insel Kreta lebte Epimenides, er schrieb darüber, was er in der „Unterwelt“ gelernt hatte.

Die Lösung:

blattraetsel