Aus der Gedankenwelt der Maya

Das Größte der Welt

Das Größte der Welt

“Was ist das Größte auf der Welt?”, fragte mich meine Mini-Philosophin erste Klasse Grundschule.
“Ein Elefant, eine Giraffe”, antwortete ich, die ein paar Tage zuvor im Zoo gewesen war. ” Ein Berg.”
Sie sagte: “Mein Auge ist das Größte.”  Die Musik verstummte. Einen Moment lang war alles still. Dann fragte ich: “Was meinst du damit?”  “Na ja”, erläuterte sie, “mein Auge kann auch einen Berg sehen und viele andere große Dinge. Da all dies in mein Auge passt, muss mein Auge das Größte auf der Welt sein.

Weisheit heißt nicht lernen, sondern das deutlich zu erkennen, was nie gelehrt werden kann.

Es ist der Geist. Ihr Geist sieht alles, was ihr Auge sieht, und er sieht noch mehr, nämlich alles, was ihm ihre Fantasie eingibt. Er kennt auch Klänge,  die ihr Auge nie sehen wird, er kennt auch Berührung, echte und erträumte.  Ihr Geist kann auch Dinge kennen, die ihrne Sinnen verborgen bleibt. Da alles, was man wissen kann, in ihren Geist passt, muss er das Größte auf der Welt sein.

Kalender mit großer Bedeutung

12 Stunden. 60 Minuten pro Stunde,60 Sekunden pro Minute. Für die Maya leben wir heute in einem Rhythmus, der sich weit von der Natur entfernt hat. Damit sind wir aus dem Rhythmus geraten. Der Tzolkin-Kalender, sein Name bedeutet, dass wir alle Teil der Sonne kennen lernen, also alles, was dieses Universum zusammenhält. Unaufhörlich pulsiert der Rhythmus der 13 Zahle, der 13 Bewegungen durch diesen Ablauf von 20 Sonnentagen. Sie haben den Kalender – neben seiner Verwendung im ganz alltäglichen Leben – in ihren Jahreskalender hineinverwoben, um der Erde  und den Menschen zu helfen, ihre unregelmässige, viel zu schnelle Bewegung zu verändern, und so wieder in ein Gleichgewicht zu kommen. Der Tzolkin funktioniert also wie ein Schrittmacher.

Einige Stämme in Belize beginnen das Neue Jahr mit dem 1.1., die Maya in Yucatan beginnen mit dem 21.3., andere wiederum mit dem 23.9, dem 21.12. oder mit dem 26.7.  Alle 52 Jahre laufen die Räder des Tzolkin und des Haab, ein geschichtlich jüngerer Kalender, der dem Sonnenzyklus der Erde entspricht zusammen. Das ergibt 18 980 verschiedene Tage und Möglichkeiten (=52 Jahre).  Zahlen und Symbole, Monate und Tage – Tzolkin und Haab – drehen gmemeinsam und niemals endend in einer aufsteigenden Spirale der Entwicklung.

Die Maya sagen: Die Bedeutung dieser Kalender liegt darin, dass sie eine Erinnerung in uns auslösen, sobald wir uns mit ihrem Wissen verbinden. Eine Erinnerung, die tief in unserem Erbgut verschlossen ist.Indem wir die Zyklen der Zeit verstehen lernen, haben wir die Gelegenheit, wieder mit dem Wissen aller Zeiten und aller Kulturen in Kontakt zu treten.

Zurückkehren zum Datum 0.0.0.0.0

Die Maya kannten die Zusammenhänge zwischen dem Planeten Erde und anderen Gestirnen genauso gut wie die tiefsten Verbindungen zwischen Menschen und Universum. Sie sind Meister dieses Wissens. Sie kannten die ‘langen Zählungen’ von mehreren Millionen Jahren bis zu einem Zyklus von 104 000 Jahren mit Abschnitten von 26 000 Jahren. (Der Zyklus, der im Dezember 2012 zu Ende ging). Der letzte 5200- Jahre-Zyklus war im Wissen aller indianischen Völker ein für diesen Planeten wichtiger Zeitraum.  Für diese Zeitspanne benutzen die Mayan eine spezielle Schreibweise. Der 13. August 3113 hatte das Datum: 0.0.0.0.0. Die Nullen stellen von links nach rechts die verschiedenen Zeiträume dar. Baktun 0 bezeichnet die ersten 400 Jahre des 5200- Jahre-Zyklus-Zeitraumes. Katun 0 die ersten 20 Jahre innerhalb dieser 400 Jahre, Tun 0 das erste Jahr innerhalb der ersten 20 Jahre. Astronomisch betrachtet, war der letzte 5200-Jahr-Zyklus auch jene Zeit, in der der Planet Venus am Horizont der Erde sichtbar war. Botschafter der Mayan sagen: der Tzolkin sei das Symbol der Plejaden (offener Sternenhaufen, der mit bloßem Auge gesehen werden kann). Der Kalender sei das wichtigste Instrument für die Vorbereitung auf die neue Zeit. Sie sagen, ein Teil unseres Seins ist hier auf Erden. Ein anderer Teil, nämlich das Herz, sei verbunden mit der Venus. Der Planet Venus ist auch der Planet Quetzacoàtls, des Propheten der Mayan. Viele Frontseiten der Pyramiden wurden ausgerichtet auf die Bewegung von Sonne und Venus, den beiden dominaten Himmelslichtern. Sie kannten den Rhythmus der Venus sehr genau. Alle 584 Tage erscheint die Venus als Morgenstern.

Plejadenentdeckte Plejaden der Welt. Alles ist spiralig.

Conference Cancun 2012, Fotos: Kunze.

Carmen de Playa 115

 Cancun, Mexico 2012

Für die Maya-Ältesten ist das Universum aus der Sternenkonstellation, den Plejaden, entstanden. Vor wenigen Jahren haben Wissenschaftler herausgefunden, dass es dort wirklich eine spiralförmige Bewegung gibt, aus der laufend neue Sterne hervorgehen. Rund um die Spirale aber sei der Raum völlig leer. Tikal, die zentrale Pyramidenstadt der Maya in Guatemala repräsentiert mit der Anordnung der Pyramiden die Konstellation der Plejaden.

Maya 212

Auch die Pyramide in Chichen Itza weist auf die Synchronisation mit den Plejaden hin. (als 7. Weltwunder eingetragen)
Sie findet dort alle 52 Jahre am 20. Mai statt.

erdesonnemilchstrassealleineinerreihe

Genau diese Konstellation sagten die Maya vor Tausenden von Jahren für den Tag des 21.12.2012 voraus. Und es geschah. Erde, Sonne, Milchstrasse (Galaxie) -alles in einer Reihe.

Galaxie
Ihre Unterwelt ist zugleich das Zentrum unserer Galaxie – oder auch wie die Mayan sagen, die kosmische Gebärmutter, aus der alles entsteht, alles, die Sterne, die Menschen…Alles. Wir nähern uns diesem Zentrum, diesem ‘schwarzen Weg’, der Teil der Milchstraße ist. Der Ort, wo alles endet und Neues geboren wird.

Unsere lineare Vorstellung von Zeit steht  in völligem Gegensatz zu der Zeitvorstellung der Mayan. Ihre entspricht mehr dem Webmuster des Universums in ihrer endlos spiralförmigen Drehbewegung, die vom Zentrum ausgeht und zum Zentrum zurückkehrt.

Ihrem Kalender folgend, befinden wir uns in einer Zeit des Übergangs, wo alte Muster sich auflösen, damit Neues entstehen kann.

Erinnert Euch wieder, Wer ihr seid und erinnert alle auf diesem Planeten daran.

Die Zeit ist da, sagen die Schamanen, sagen die Propheten der Urvölker der ganzen Welt. Seit einigen Jahren gehen die Weisen jener Völker an die Öffentlichkeit. Das ist kein Zufall. Ob aus Tibet, Australien, Neuseeland und Afrika, ob aus Nord-,Zentral-,oder Südamerika. Die Hopi, die Chirokeesen, die Mayan, die Tibeter, die Maori, die Dagara,die Nisgaà, die Lakota, die Irokesen – sie alle wissen schon lange Bescheid. Wir, die Weißen hinken, weil wir auf zwei verschiedenen Beinen (Sanftheit und Liebe ihrer neuen Religion  und Gier nach materiellem Besitz) stehen. Dann wird die Zeit kommen, wo die Erde sehr krank ist. Die ganze Natur ist in Schmerzen. Dann wird eine neue Sonne im Osten aufgehen und die alten Völker werden ihre Kraft , ihre Weisheit und ihren Stolz wiederfinden. Dann werden auch die Nachfahren der weißen Eroberer zu uns kommen und mit uns einen neuen Weg zu finden. Und sie werden sagen: Wir brauchen eure Hilfe wie Brot für den Hunger, denn wir haben unsere Lebensgrundlagen beinahe zerstört. Schließlich kommt die Zeit – so sagten ihre Vorfahren – wo ihr alle nach großer Mühe und Anstrengung die Heilung der Menschen und die Reinigung der Erde beendet habt. Es ist dies die Zeit, in der alle Kreaturen in Harmonie  wieder miteiander zu leben beginnen.  Dann wird das neue Zeitalter des Friedens und der Liebe Wirklichkeit werden.

Das ist die Botschaft der Mayan:

Es ist eine Botschaft an uns alle.

Die Menschen werden jetzt erkennen, in welch schwierigen Zeiten sie leben.  Große Zyklen gehen zu Ende.
Das Wissen des Herzens ist jetzt wichtig.

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3 Kommentare zu “Aus der Gedankenwelt der Maya

  1. […] Pyramide in Chichen Itzà  auf der Halbinsel Yucatan steht nicht gerade zu den Himmelsrichtungen. Sie ist um  exakt 7 Grad […]

  2. […] Die Maya kommen von den Sternen. Das Größte der Welt Aus der Gedankenwelt der Maya […]

  3. […] Maya kommen von den Sternen. Das Größte der Welt Aus der Gedankenwelt der Maya Symbole der […]

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