Wir träumen den falschen Traum

bewusstseinssprung

Bewusstseinssprung

„Wir träumen den falschen Traum“, sagen die Ältesten vieler indigener Völker. Deshalb schicken Kulturen wie die O`e­­­ro  aus der Anden-Region oder der Inkas und Mayan Vertreter ins ‚Tal‘, um uns westlichen Menschen mitzuteilen, dass wir den falschen Traum träumen.

Der feine und große Unterschied zwischen ihnen und uns:

Der Grundstein westlichen Denkens entspricht dem des kolonialen Denkens, nämlich Herrschaft. Der Grundstein des indigenen Denkens, dagegen ist Respekt. In der hawaiianischen Kultur heißt es: Was wir segnen, segnet auch uns.
Sie segnen die Elemente Erde, Luft, Wasser, Feuer und Sonne.
Wir sind schon sehr lange damit beschäftigt, diese unglaublichen Elemente, diese lebensspendenden Energien mit Chemie und Schadstoffen zu verseuchen.

Irgendwie geht es drunter und drüber auf der Erde. Es ist möglich, dass wir dadurch in unserem Leben ein Übermaß an Problemen und Disharmonie erleben. Wachsende Hindernisse und Herausforderungen bringen immer neue persönliche Themen. Es geht tatsächlich etwas Ungewöhnliches vor – in unserem Leben und auf dem Planeten. Nenne es einen energetischen Wandel. Nenne es einen kosmischen Zyklus. Auf jeden Fall ist es sehr real. Emotional, physisch und spirituell.

Gelinde gesagt, …

Sehr.

Interessante.

Zeiten.

erde krank

Die Polklappen schmelzen bereits kräftig. Ansteigende Meeresspiegel sind uns gewiß. Der Zirkumpolarstrom  ist die einzige Meeresströmung, die den kompletten Globus umspannt. Er transportiert 140 Millionen Kubikmeter Wasser pro Sekunde gen Osten, fünfmal mehr als der Golfstrom und rund 140 Mal mehr als alle Flüsse der Welt zusammen. Ehrfuchteinflößende Urkräfte, die hier wirken. Vier Kilometer im Schnitt pro Stunde. Angetrieben vor allem durch  Westwinde. Die Westwinde werden durch ihre globale Erwärmung immer stärker und das Meerwasser dadurch heftiger durchgemischt.  Wissenschaftler vermuten, dass dadurch CO2-haltiges Wasser aus der Tiefe nach oben gespült wird und dort seine gespeicherten Treibhausgase in die Luft abgibt. Diese Winde und der kalte Zirkumpolarstrom schneiden die Antarktis von wärmeren Meeresströmungen weiter im Norden ab.

 

Wieso schicken Kulturen wie die Q`ero Vertreter ins Tal, um uns westlichen Menschen mitzuteilen, dass wir den falschen Traum träumen? Druiden im Europa der Antike wäre der klimatische Umschwung von mehr als nur flüchtigem Interesse gewesen.

Weil Sie noch um die universellen Gesetze des Lebens wissen.
Der Mond sei das Fundament der Erde, sagen die Ältesten der Hawaiianer. Sie und ich wissen schon, wir bestehen zum größten Teil aus Wasser.  Mondphasen haben daraum auch auf uns Wirkung.  Sie wirken sich wie die Jahreszeiten sehr unterschiedlich auf uns Menschen aus. Alles steht miteinander in Verbindung. Wir sind Teil dieses Universums. Die Erde hat einen Ton. Sie schlägt den Rhythums unseres Herzens. (in Mexico durfte ich denTöne verschiedener Planeten lauschen, unglaublich bewegend,  Material der Nasa). Wenn man diesen Herzschlag der Erde hört, bekomm man starkes Gefühl dafür, wie eng alles miteinander verbunden ist.  Wenn eine Trommel geschlagen wird, beginngen andere Trommeln von selbst zu vibrieren. Schwingungen suchen ihre Harmonie. Senóra Mildred, jene Maya-Dame, sagte es häufig:  It`s all about harmony. Es dreht sich im Leben alles um Harmonie. Harmonie  – im Einklang sein.

Das spirituelle Prinzip: Wie oben, so unten; wie innen so außen – zeigt sich deutlicher denn je. Unsere Welt ist ein klares Spiegelbild unserer Absicht, unserer Liebe (besser unserer fehlenden Liebe) und unseres Handelns. Klar ist, unser Ego weiß nicht immer, was das Beste für uns ist.  Betrachtet man den Zustand des Wetters und vor allem die Wetterextreme, sollten wir uns geradezu aufgefordert fühlen, in uns zu gehen.

In der hawaiianischen Kultur sagte man auch, es gäbe im Universum nur eines, was unbesiegbar ist, und das ist Aloha – die Liebe. Jeder Mensch habe eine ganz besondere Gabe, sagen die Aborigines. Und jeder habe eine gewisse Nähe zu einem oder zu mehreren  Elemente, ob Erde, Wasser, Luft oder Sonne. Aus ihnen entspringe  die jeweiligen Gaben der Menschen.
Dadirri bedeutet bei einigen Stämmen der Aborigines  übersetzt „tiefes Hören“ – jeder Mensch kann mit dadirri Kontakt zu einer tiefen Quelle in seinem Inneren herstellen.  Bei den Aborigenes ist das gesamte Leben davon durchdrungen. Tag und Nacht spende dadirri neue Kraft und Frieden, worüber Harmonie und Gleichgewicht hergestellt wird, wo zuvor Disharmonie und Ungleichgewicht herrschten. Sie versuchen nicht ” am Gras zu ziehen”. Sie haben den Geist von dadirri – im Gegensatz zu uns – noch nicht verloren.  In jedem von uns sprudeln tiefe Quellen, und diese Quellen erzeugen einen Ton – der Ton, mit dem die Tiefe die Tiefe ruft

Warum Harmonie?

Wenn wir uns in einem Gefühl von Harmonie befinden, in einem Zustand der Harmonie befinden, sind unsere Herzen offen und wir werden eins mit dem Universum. Diesen hat Satz haben Sie bestimmt schon einmal gehört?  Aber haben Sie  je ernsthaft darüber nachgedacht, welche Konsequenzen es hätte, wenn er wirklich wahr ist? Nicht bloß als abstrakte Idee, sondern ganz real, praktisch und alltäglich.

Nun, er ist wahr. Real. Praktisch. Alltäglich. Wir sind alle aus ‘demselben Stoff’ gemacht. Dass wir vereinzelt sind, bedeutet nicht, dass wir anders als die anderen sind oder anders als das, aus dem wir hervorgehen. Wir sind nur individualisiert. Ein nettes Modell der Welt, nicht wahr. Natürlich verhalten wir uns so, als wären wir getrennte Wesen. Das geht soweit, dass ein Teil in uns anderen Teilen in uns sagt, es gäbe nur ein einziges gemeinsames Uns und die anderen Teile uns dafür auslachen. Sie machen ein Teil in uns mundtot, versuchen zu isolieren. Sicherer für die Weltwirtschaft, für die Religionen, für die Weltpolitik, für unsere gesellschaftlichen Strukturen wäre es, nicht daran zu glauben, wirbelten diese sonst allesamt durcheinander. Wie könnten wir uns wegen dem, was wir für richtig halten, gegenseitig umbringen? Es wohnt jeder Lebensform ewige Existenz inne, einer Schneeflocke, einem Baum bis zu ganzen Ökosystemen und allem in diesen Systemen.

Wir könnten die Heizung im Winter nicht so hoch drehen und wärmere Kleidung tragen. Wir könnten lernen, so weit wie möglich mit der sommerlichen Hitze zu leben. Und wir könnten uns in freier Natur statt in Einkaufs-oder Freizeitzentren erholen. Wir könnten uns diesem Riesenberg an Verpackungsmüll entziehen. Wir könnten gehen, statt zu fahren. Wir könnten Wäsche auf die Leine hängen statt im Trockner zu trocknen. Wir könnten praktische, konkrete Veränderungen in unserem Leben vornehmen, die uns unmittelbaren Respekt für die Natur ermöglichen. Wir könnten uns von einem Etikett lösen, dass uns nicht mehr dient. Wir könnten aussteigen aus unseren Rollen. Wir könnten mit unseren Worten und Gedanken unser Leben schaffen. Wir könnten mit dem Herzen statt mit den Augen sehen. Wir können uns entscheiden, welche Worte wir wählen. Worte können heilen oder verfluchen. Mit Sätzen wie „Es gibt keine Hoffnung“ schaffen wir Hoffnungslosigkeit.

Wie kommt es, das ausgerechnet Menschen aus den 70er und 80er Jahren (Friedens-und Umweltschutzbewegung) eine Gesellschaft verantworten, die sozial ungleich kaltschnäuziger ist als noch vor dreißig Jahren?  Im Wohlstand der Logik des Kapitalismus folgend –  Geld um jeden Preis. Trendprodukte, Verpackungsmüll, Dinge, die nicht gut altern. Man sieht den Müll in den Dingen.  Es geht darum, Geld zu verdienen, damit man noch mehr Geld verdienen kann, um Freiräume zu vergrößern – ohne aber jemals zu sagen, wofür diese Freiräume dann wirklich genutzt werden. Wir könnten uns von einem Kapitalismus verabschieden, der infantil ist.

Welche Eigenschaften möchten Sie in Ihrer Welt sehen?
Ich möchte gerne Eigenschaften  in der Welt sehen, die Gleichgewicht und Harmonie erzeugen.

Und dann: Träume dir deine Welt ins Dasein. Spüre, rieche, schmecke, wie sie ist und wie sie gerade entsteht. Lass dich ganz auf die von dir geträumte Welt ein.

Wie können wir uns von Etiketten lösen, die uns nicht mehr dienen?

Wie würde Ihre Welt aussehen?  Wie sähen die Gesichter der Menschen aus? Würden sie lächeln? Wie sähe die Natur aus? Wie wäre es, in einer Welt zu leben, die über all die Eigenschaften verfügt und sie zum Ausdruck bringt? Wie klingt die Natur in Ihrer Welt?

Lebendig sein. Klares, reines Wasser. Saubere, duftende Luft. Keine Allergien. Lachende Kinder. Köstlich nahrhafte Speisen?

Wie würden Sie sich  in emotionaler Hinsicht in Ihrer Welt fühlen?

Was, wenn die Aufgabe der Geschäftswelt wäre, das Leben zu fördern und zu bewahren?
So eine Art Liebenkönnen ohne Habenmüssen.  Wie uncool ist es, einzig die Profitmaximierung anzuvisieren?
Einzig im Wohlstand erzogen, der Logik des Kapitalismus folgend – Geld um jeden Preis, um dann irgendwann festzustellen,
mit dem Geld kann ich mir weder das Glück noch meine wichtigste Lebensgrundlage Natur kaufen.

Aussteigen? Aussteigen, wie es in den 60er Jahren die Hippie-Bewegung tat, die enttäuscht von den konventionellen Werten, Kommunen gründete und eine Gegenkultur schuf? In meditativer Versenkung jede konstruktive Aktivität aufgeben?

Nein.

Unser Lebensziel neu fokussieren. Nicht mehr 98 Prozent der Zeit mit dem, was nicht wichtig ist, sondern mit dem, was uns wirklich wichtig ist, verbringen. Die Antwort liegt  nicht in dem, was wir  tun, sondern darin, wie und warum wir es tun.

Ein Resultat erreichen, das meinem Seelenweg entspricht. Das, was man dann tut, wird wichtig, wenn es dem größeren Ziel dient.
Doch dazu müssen wir erkennen, worin das größere Ziel besteht, das wir erreichen wollen.  Und darin liegt das Problem. Die meisten Menschen wissen es nicht. Ich suche auch noch immer nach dem, was durch mich zum Ausdruck gebracht werden will.  Wir haben keine Vorstellung von der Natur der Reise, auf der wir uns befinden, ganz zu schweigen davon, wie wir unser gewünschtes Ziel – wohlgemerkt, das im Einklang mit dem größeren Plan steht – erreichen können.

Die Macht der Träume

Welche Kernüberzeugung oder – haltung verhindert, dass ich meine Energie darauf richte, ein freudvolles Leben zu erschaffen? Welche Macht haben jene Glaubenssätze, die wir von unserer Familie in der Zeit vor der Sprechfähigkeit aufgeschnappt haben?

Vielleicht sollten wir beschließen, aus dem kollektiven Traum zu erwachen und zu beschließen, etwas anderes zu träumen. Der neue Traum kann alles haben, was wir uns wünschen: eine großartige Zusammenarbeit, Austausch, liebevolle Beziehungen, ein friedliches Zusammenleben, große Kreativität, die Schönheit und Inspiration hervorbringt, Massenheilung und  ein nachhaltiges Leben mit der Natur.

Den hawaiianischen Kahuna zufolge gelten drei klare Voraussetzungen für die spirituellen Welten der Traumzeit. Alles, was wir in den Traumwelten erleben, ist symbolisch. Alles, was uns dort begegnet, gehört zu einem Muster und steht mit allem anderen in Beziehung. Auf dieser Ebene hat alles die Bedeutung, die wir vermuten.

Es gibt keine Zufälle, wie es keine Träume gibt, die einfach so geschehen.

Dich für dein inneres Wissen zu öffnen, hilft dir weiter. Klarheit verschaffen, wohin du unterwegs bist. Wo befinde ich mich im Moment. Wer bin ich und warum bin ich hier.  Und zwar auf der Erde. Was tue ich hier? Welchen Grund hat das? Was ist der Sinn des Lebens? Wie fühlte es sich an, wenn wir 98 Prozent von dem, was wir tun, wichtig wäre?

Wir sind ein Teil der Natur.  Aus mystischer Sicht durchlaufen wir auf dieser Welt eine Ausbildung zum Schöpfer- so sehe ich das. Was sind also die Dinge, die wirklich wichtig für uns sind?

Wir bestimmen über unsere Lebensqualität, und zwar durch das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.   Nur allzu gerne verschließen wir die Augen für das, was uns in unseren Situationen am Hilfreichsten wäre. Wir versprechen uns, mehr aus unserem Leben zu machen. Dabei vergessen wir zumeist, die fundamentalen Prozesse des Lebens. Wir suchen nach Abkürzungen, treten auf der Stelle, beklagen uns, wenn wir nicht weiterkommen und erkennen nicht, dass mitunter ein Treten auf der Stelle, Teil unserer Reise ist. Den langen Weg zu gehen ist etwas anderes, als den falschen Weg zu gehen. So kann sich Verzweiflung in Hoffnung wandeln.

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