Das Unterbewusstsein nutzen

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It raises my heart. Foto: W.

Wussten Sie das? Das Herz liegt genau in der Mitte.  Drei Energieschlösse liegen  unter ihm. Drei Energieschlösser liegen über ihm. Im Herzen kreuzen sich die Wege.  Das Herz ist völlig übergangen worden.  Wir haben das Herz völlig links liegen lassen. Wir leben so, als gäbe es das Herz gar nicht. Ja, wir wissen, dass wir es zur Sauerstoffversorgung brauchen. Ansonsten leben wir so, als gäbe es das Herz gar nicht. Dabei ist es der Ort, von dem die Liebe aufsteigt. Durch das Herz waren wir mit  unserer Mutter verbunden, nicht durch den Kopf. Das Herz ist vor dem Gehirn ausgebildet.  In tiefster Liebe ist es das Herz, das einander verbindet, nicht der Kopf.  In tiefer  Meditation geschieht das Gleiche: Wir sind mit der Schöpfung durch das Herz verbunden. Zwiesprache findet von Herz zu Herz statt, nicht von Kopf zu Kopf.  Taucht man ins Reich des Herzen unter, hört man einen kontinuierlichen rhythmischen Summton.

Es gibt einen tonlosen Ton. Gemeint ist damit, was die Zen-Leute meinen: Horch! Das Klatschen der einen Hand!. Das  ist der Ton, der nicht angeschlagen wird.  Das Zentrum liegt im Herzen.  Es ist das Zentrum des  tonlosen Tons, der Ton, der nicht angeschlagen wird.  Im Herzen gibt es kein Wort. Es ist wortlos.  Gefühle lassen das Herz pochen, lassen es schneller schlagen.
Unser Herz produziert energetische Wellen und ist von einem energetischen Feld umgeben. Ein  energetisches Feld, dass messbar ist.  Das magnetische Feld des Herzens ist fünftausend Mal stärker, als das unseres Gehirns. Glauben Sie etwa noch an Zufälle? Von allen unseren Organen im Körper erzeugt das Herz das stärkste energetische Feld.  Das Gehirn erzeugt auch Felder, aber das Herz ist einhundert Mal stärker. Das Gefühl geschieht in unserem  Herzen, nicht in unserem Gehirn. Wir spüren die Stimmungen in einem Raum voller Menschen in unserem Herzen.

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Wie er in seinem Herzen denkt, so ist er

Das Herz hat kein Ego, keine Be- oder Verurteilung. Das Herz kennt kein  böse, hell, dunkel.
Rumi, ein Dichter sagt in einem seiner Verse: “Draußen, jenseits von Vorstellungen über rechtes Handeln oder falsches Handeln, gibt es ein Feld. Dort werde ich dir begegnen.”

Dieses Feld liegt nicht im Bereich des Denkens. Es ist jenseits all unserer bekannten Konzepte, Ideen und Interpretationen. In diesem Feld ist die Macht vorhanden, unsere Wünsche zu manifestieren.

Ein Abt im Tibet: “Ich spreche jeden Tag zu diesem Feld.

Wisst Ihr, was Ihr ihm sagt?

Fühlt, als ob es geschehen sei. Fühlen müssen wir, damit das Universum es uns zurückspiegeln kann.

„Um ins Herz zu kommen, brauchen wir nur still sein“, sagte meine Freundin.

„Das sagt sich so leicht“, antwortete ich.

„Na, dann meditiere doch einfach!“
„Das sagt sich auch so leicht.“

Ich fragte mich: Warum hat man uns nicht gelehrt,  „h e r z l i c h“ zu sein?

Warum hören wir statt auf Worte nicht viel lieber auf die Melodie eines Menschens, die unsere Ohren erreicht?
Warum kümmern wir uns nicht um den Ton, den Rhythmus seiner  Stimme,  statt um die Worte?
Der Mensch kann versuchen Selbstsicherheit auszustrahlen, aber der Klang seiner Stimme ist es doch, der seine Zögerlichkeit verrät, wie auch seine Unaufrichtigkeit oder seine Grobheit.
Warum sehen wir uns nicht lieber die Aura eines Menschens an. Die Aura eines meditativen Menschens hat eine sehr stille Qualität. Wenn ein Mensch in Angst lebt, wenn er  aufgewühlt ist und unter Spannungen steht, sind auch diese Eigenschaften in seiner Aura zu sehen. Wir können eine Maske tragen, aber die Aura wird seinen Zustand widerspiegeln.  Die Aura eines verwirrten Menschens ändert sich ständig. Sie bleibt nicht gleich.  Wieso legen wir nicht einfach nur unsere Hand auf? Als Instrument der unendlichen Kräfte, ist die Heilkraft sogleich bei dir.  Und schon ist die Heilkraft einfach bei dir.“

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„Weil  es völlig neue Vorausetzungen wären für eine neue menschliche Lebensweise. Wir wären sozusagen ein  neuer Menschentypus. Naja, und vermutlich auch, weil es  so etwas wie Traditionen und Gewohnheiten gibt.  Wir denken rund 60.000 Gedanken am Tag. Das ist nicht überraschend.  Ein bisschen beunruhigend ist vielmehr, dass 95 Prozent der Gedanken, die wir heute haben, die gleichen sind, die wir gestern hatten. Aufgrund von Gewohnheiten stecken wir fest. Vermutlich würde eine Hitzewelle durch viele Körper laufen, wenn man Menschen in Aussicht stellte, frei zu werden.“

„Was bewirkt Meditation eigentlich? Über was meditiert man überhaupt? Über die ewigen Wahrheiten, über meinen nächsten Geschäftserfolg?  Über alte Verletzungen, über eine Reifenpanne? Ich meine, wenn ich jeden Morgen zur Zeitung greife, ist das dann nicht auch so was wie ne‘ Meditation?“, fragte ich.
„Ja, sicherlich, aber  wohl eher mit negativen Resultaten! Alles, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wird durch unser Unterbewusstsein verstärkt.  Unruhige Nachrichten – unruhiger Geist.   Gib Acht auf deine Gedanken. Auch auf deine stillen Selbstgespräche. Sie manifestieren sich in Erfahrung!  Sie kommen als Ausdruck in deinem Leben zur Form! Bestenfalls denkst du erst einmal gar nicht nach und lässt einfach geschehen“, erklärte sie.

Du bist der, der du in Gedanken bist.

In einer Meditation sollen Herz und Verstand mit dem einverstanden sein, was DU bekräftigst. Es ist die Verschmelzung von Denken und Fühlen.  Wahre Meditation ist, seine geistigen Kräfte klug einzusetzen.  Meditation ist der konsequente Weg nach Innen.  Was es zu verstehen gilt, wenn wir auf ganz natürliche Weise verstehen.  Es ist eine Methode, den Geist zu besänftigen un ausgeglichener zu werden . Du könntest in ihr die innigste Liebe fühlen.  Du könntest auf Antworten stoßen. Meditation ist eine Wanderung voller Ruhe.  Du kannst über Ziele, Wünsche, Ideale meditieren.  Wenn du still bist,  wirst du leise Antworten erhalten.  Du bringst dich mit Meditation in die richtige Gemütsverfassung, um  wahre Wirklichkeit berühren zu können.  Und zwar in müheloser Mühe.  Du näherst dich dem an, was du ohne Konflikt erkennst.  Du machst dich von allen weltlichen Überzeugungen und Ansichten vollkommen frei und konzentrierst dich schweigsam auf den Idealzustand.  Vielleicht wirst du bemerken, dass sich deine Träume im Raum bewegen, dass alles, was während der Meditation auftaucht, deine Gedanken sind.  Du wirst tiefer atmen. Du wirst entspannen.  Du wirst deine Ideen, die du im Kopf hast, gleichzeitig  mit dem Einatmen vergegenwärtigen.

Der tiefe Atem macht es dir einfacher, dein Unterbewusstsein zu beeinflussen.   Du nimmst tiefe Wahrheiten auf. Eine tiefe Zwerchfellatmung fördert ungemein dein körperliches Wohlbefinden.  Tieferes  Atmen  begünstigt die Aufnahme neuer Vorstellungen oder Ideen.  Meditation ist Selbsterforschung, Selbsterfahrung.  Wir erlauben dem Geist unserem Ego eine Grenze zu ziehen.  Du vergisst, was hinter dir liegt. Ganz sanft nimmt sich dich mit in deinen schönsten Traum.

Du grübelst weniger über Ärgernisse, Ressentiments und Fehler nach, weil du weißt, all das Grübeln vergrößert deine Probleme nur noch.  Du hängst keinen Vorstellungen nach.

Du könntest  eine Ahnung von grenzenloser Liebe, Harmonie, höchster Freude und Weisheit bekommen. Alles was du währenddessen im Innern an Ruhe, an Fülle, an Sicherheit, an Freude, an Frieden, an Inspiration erlebst, könnte sich im Ergebnis auch in deinem Leben, in  deiner alltäglichen Lebensweise zeigen wollen.  Meditation könnte dich zu einem anderen Menschen machen.
Du könntest  im Still sein erkennen, dass die Ursache für jede Störung des Innenlebens im eigenen  Selbst liegt.  Ängste verschwinden. Du bist ausgeglichener. Du bist im Einklang mit deinen Gedanken und mit allen Dingen ringsum.  Du lässt eher Liebe statt Angst zu. Du erkennst, in dir steckt die Harmonie und Ruhe zwischen sämtlichen Aspekten. Du speicherst dein Unterbewusstsein mit geistigen Samen oder Gedanken.  von Frieden und Zuversicht, Erfolg und Wohlstand, Harmonie, Gesundheit und Ruhe.

Du bist der Gärtner. Was du säest, erntest du.

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