Eine Handvoll Salz

Eine Handvoll Salz

 

„Irgendwie weiß man, was in an anderen Menschen vorgeht, wie es um bestimmte Orte und Dinge steht. Irgendwie spürt man deren Energie. Schnell ist einem klar, ob ein Mensch oder auch ein Ort eine positive Energie ausstrahlt oder eine negative. Unterhält man sich einige Zeit mit einem Menschen, erkennt man genau, ob er sich als Gefangener, als Opfer sieht oder ob er sich frei fühlt. Warum erklärt man in den Schülern nicht schon, wie es funktioniert mit dem Bewusstsein. Ich frage mich, warum man nicht schon an den Schulen lehrt, dass wir in unserem Bewusstsein der einzige Denker sind. Was für eine Energieverschwendung, sie stattdessen Kriegsdaten auswendig lernen zu lassen“, sagte ich.

„Ja, ja, wir sind die schöpferische Macht in unserer Welt. Ob wir es wahr haben wollen oder nicht. Gedanken formen Leben. Wir tun gut daran, unsere bisherigen Probleme in die Bedeutungslosigkeit versinken zu lassen, aus der sie einmal gekommen sind.“, sagte Brunhilde.

„Leichter gesagt, als getan!“ antwortete ich.

Sie reichte mir ein Glas Wasser mit einer Handvoll Salz. „Hier nimm bitte, schütte das Salz in das Glas und trinke es dann aus.“

Ich sagte: „Reizend!
Ich sagte: „Wasser mit Salz?
Ich sagte: „Können wir nicht mal etwas machen wie normale Leute?“

Wasserglas
Brunhilde starrte auf das Glas. Ich trank.
„Wie schmeckt`s?“
„Bitter“, antwortete ich.
„Gut. Komm lass uns eine Runde um den See gehen. Am See reichte mir Brunhilde noch eine Handvoll Salz. „Wirf das Salz in den See. Nachdem ich das Salz in den See gegeben hatte, forderte sie mich auf: „Und jetzt trinke aus dem See.“
„Oh! Was ist das jetzt für ein Hexeinmaleins? Sag schon!“ Das Wasser tropfte mir vom Kinn.

„Schmeckst du das Salz?“, fragte sie.

„Nein“, erwiderte ich.

So ist das im Leben. Probleme sind reines Salz. Die Menge an Salz bleibt gleich. Doch wie uns das schmeckt, hängt von dem Gefäß ab, in das wir die Last unserer Probleme füllen. Das Beste, was wir tun können, ist, unsere Wahrnehmung zu erweitern…Aufhören, das Glas zu sein. Zum See werden. Ja, ja, glaube mir, jahrelange Erfahrung.“ Sie lachte.

Die Kraft, Dinge zu verändern, liegt immer in der Gegenwart.Und je mehr ich meine Kraft annehme, meine Größe sehe, und zum Wohle aller einsetze, umso leichter wird es.

Gedanken meiden, die Leiden hervorrufen. Nicht länger an überholte Begrenzungen glauben. Hausputz. Die Welt braucht man gar nicht ändern. Ein Wechsel des Standpunkts genügt. Vielleicht müssen wir die Dinge einfach ohne Angst betrachten.

Dem war nichts mehr hinzuzufügen.

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