Ebbes Spass braache mä all…

tulpen-paula

blacky_Panorama

Waaßte was, dos ist de Aff` Blacky. .Zeichnungen: Kunze

 Blacky`s Entwicklung von 2010 bis 2013.

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2010

 

Seit Jahren nun schon rauchte und trank er.  Tagesportion: 1 Flasche Whiskey und drei x 0,5 Liter Bier.

blacky2

2011

däschlisch modisch geklaadet und wenisch zu lache.

 

 

 

mit einem Rest von Gleichschritt
rührte er fleissig in seinen
Gedanken: sie betrügt mich. Sie
betrügt mich.  Oodauern

Sie belügt mich.
Sie belügt mich.

Oodauern.
Isch  koannt nix anners mä denke…

maa fraa ihr aas…. maa fraa ihr aas…
Isch seh ebbes, woas ihr net sehe duht.

Hoffentli(s)ch werd de Inhoalt vom Porttmonnee net zuar(s)ch väkleunert, i(s)ch koann schließ li(s)ch meu väschwendärisch Baga(s)ch.

1 Flasche Whiskey und 7 x 0,5 Liter Bier.

Und Tulpen-Paula sang währenddessen: “ Isch aach net. Unnähoaltung seun net tiefgrindisch. Du koanst doch nua noch eenmal.
Soawas wie disch will doch niemoand. Nix Wischtiges mitzuteile hodd un ähn owäflä(s)chli(s)chä Idjot is.

Hhm, moag seun. Isch häb misch schun oabgefunne. Damit wirrä uns um wäsentli(s)che Probleme kimmern un net im Meer de Beloanglosi(s)chkaate wie willelose Wäse väsinke, mache wirrä nua Sex.  Un mä hobbe viel Schnäppsche gekriggt, werklisch. Isch moan, woass mä perseenlische kaz oageht, ach net anners. Däht isch nix bezahle für de Sterilisation der Teerchen von  zwanzisch kaz. Mä hädde von de Stadt zahle gekriggt. Goanz eufach nät drum kermern, un des bedeut, mä kriggt des bezahle.  Es leese sisch in nix uf goanz gschwind. Ma hebbe ähn ruisch Gewisse.  Mä kenne nix defir mä seun halt so wie mä seun.
Des kloang fer mi(s)ch logisch.

 

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2012 Verlangen. Zeichnung: Kunze

 

VERLANGEN.
Er erklärte sich selbst zum armen Opfer seiner Fraa, hmmh, seiner Assistentin.

Der zur Profitgier Heruntergeschrumpfte vermeintlich ausgewachsene.

Se verhuze misch. Isch denke nur oans….. owäflä(s)chli(s)ch

1.5 Flaschen Whiskey und 8 x 0,5 Liter Bier.

 

blacky4

2013 Gier. Zeichnung Kunze

    Gier.

mit der Haltung eines

Geiers, der noch in den

Lüften kreist und alles

nach seiner Nützlichkeit

beurteilt.

Was kenne isch mache?

Moantä noachäm vierte Gloas Bier, „irr seed all nur mä Sklave. Wer woas anners denkt is nur Illusione ufgesesse.“

Im Alldaach hebb isch uubedingtwollt doass mä tulpe
Paula keen freie Willeh hät. Un isch will woas  Ri(s)chdjes  drinke un rauche. 2  Schachtel Zigaretten und 2 Flaschen Whiskey und 5-10 x 0,5 Liter Bier. Blacky, de greeßte Kampfdrinkä.

„Doa hebb i(s)ch moal äh Froag: Schatzi, isch will aas des hobbe, was de  deppe Äx-Fraa hodd. Finnisch net gut. sowas steht mä zu! Die maaste Mensche leide unnä diesem uugliggli(s)ch Gefiehl. Isch net! Des is doch kloar“, moante Tulpen-Paula.

„Woarim denn?“ froate Blacky, „seun du etwoa neidisch? Meu Leitspruch seun: Fer alle des Glaa(s)che, fer mi(s)ch awä ebbes mä. All mä Fraa kutschiern fer misch. Un wenn aas däm Putze iwäähapt nemma raus kämst, viellaacht schenk i(s)ch dä des zum Gebortrdaach was fer de riesische Heizungstach“, verkindi-  (s)chte  Blacky lachend großmieti(s)ch.“. Un droank er ähn Schluck Bier. Blacky versteht die Frauen super!

„Doas Bestää am Abbädden soan de Pausään!“, äinnerte sich Tulpen-Paula.

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Tulpen-Paula. Zeichnung: Kunze

 

Tulpen-Paula. Sie übertraf alle an Frohsinn und Witz.Blacky`s Maskottchen und Assistentin. Geheimnisumflorte Stammgästin ohne festen Wohnsitz, die sich seit einigen Monaten einen festen Wohnsitz erobert hatte. Um genau zu sein: seitdem sie wieder Geschäfte in seiner Nähe wittert.  Mit verwegen gefärbten Haaren verkaufte sie alles unter der Hand. Mit dem Stuss, der aus ihrem Munde brach, verblüffte sie alle.  Blacky pflegte täglich streitbare  Auseinandersetzungen mit ihr… wenn sie dann mal  zugegen war.  Rotzfrech beanspruchte sie- trotz Dauerabwesenheit – den Stammplatz für sich an seiner Seite. War sie da, brach Chaos aus. Sie tat nichts und liess sich in bunter Tischrunde mit Zitaten großer Vorbilder von vorne bis hinten bedienen.  Sie wirkte überhitzt und oft scheinbar zerfleddert, aber belustigend für die Gäste. Hinter ihrer vorgegaukelten Absurdität, blitzgescheit , aber vor allem berechnend. Nicht selten brachte Blacky sich vor ihr in theatralische Position und sendungsbewusster Mimik, wie Cicero in besten Zeiten. Paula-Grauschopf  drang aus ihrer Reservebank nach vorne.
„Der Dotterkopf hat doch…..hat doch….allen… alles von mir erzählt…wie, wie heißt er denn jetzt wieder, der Verräter?….“.   Angestrengt tastete sie ihre arbeitslosen Hirnzellen ab. Sie verschwand in sich hineinschimpfend. Vorher durfte sie sich als Nervenfutter Gemüsessuppe samt Brot – sponsored by  Stella del Tafel -zu Gemüte führen.

 

Fortsetzung folgt.

 

 

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